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Einbrecher machen Beute in Rüsselsheim

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Einbrüche in Wiesbaden
Einbrecher Fenster

Ein Restaurant in der Kohlseestraße in Rüsselsheim geriet in der Nacht zum Dienstag (12. Oktober 2021) in das Visier von Kriminellen. Die Täter hebelten zunächst eine Tür auf und verschafften sich so Zugang zu dem Lokal. Dort ließen die ungebetenen Besucher anschließend eine Kasse sowie Münzgeld mitgehen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Rüsselsheim unter der Telefonnummer 06142/6960 zu melden.

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41.000 neue Blumenzwiebeln für Rüsselsheim

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Die Stadt Rüsselsheim hat bereits das nächste Frühjahr fest im Blick und lässt daher insgesamt 41.000 neue Blumenzwiebeln pflanzen. Auf Grünflächen an fünf Standorten werden Frühblüher wie Krokusse, Blausterne, Narzissen und Kugellauch auf insgesamt rund 300 Quadratmetern erblühen.


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Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten

Die verwendete Pflanzen-Mischung bieten Bienen und anderen Insekten im Frühjahr sechs bis zehn Wochen eine erste Nahrungsquelle. Und auch Menschen werden sich am farbenfrohen Anblick erfreuen können.

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Gepflanzt wird:

  • auf der Wiese vor dem Haupteingang am Waldfriedhof
  • im Kurvenbereich der Varkausstraße und Hermann-Löns Straße
  • auf der Grünfläche an der Ecke Friedhofstraße und Johann-Sebastian-Bach Straße
  • an der Darmstädter Straße an der Ausfahrt zur August-Bebel-Straße
  • im Grünbereich an der Frankfurter Straße auf der Höhe des Parkhauses
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Pflanzaktion im Binger Wald nur für Geimpfte und Genesene

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Für Samstag, 23.Oktober 2021, lädt die Stadt Bingen interessierte Bürger zu einer halbtägigen Pflanzaktion in den Binger Stadtwald ein. Ab 9:00 Uhr werden gemeinsam junge, klimastabile Bäume auf eine Kahlfläche im Binger Wald gepflanzt. Teilnehmen dürfen lediglich Geimpfte oder Genesene.


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Den Wald bei seinem Wandel unterstützen

Die vergangenen Dürre- und Hitzejahre 2018 bis 2020 und der damit einhergehende Borkenkäferbefall haben eine verheerende Wirkung auf die Wälder. „Mittlerweile sind rund 60 Hektar unseres Binger Waldes stark betroffen“, weiß Maximilian Roffhack von der Forstabteilung der Stadt Bingen. „Zwar verjüngt und wandelt sich der Binger Wald vielerorts bereits selbst. Stellenweise erscheint es aber sinnvoll, ihn bei seinem Wandel in die Zukunft tatkräftig mit gezielten Pflanzaktionen zu unterstützen. Interessierte und engagierte Binger Bürger und Bürgerinnen können sich dabei beteiligen und aktiv dazu beitragen, unseren Binger Wald von Morgen zu schaffen.“

Am Pflanztag selbst geht es rund einen Kilometer zu Fuß durch den Wald zum Einsatzort. Entsprechend sollten Kleidung und Schuhwerk robust und wetterfest sein. Vor Ort wird den Teilnehmenden erklärt, wie das Pflanzen von wurzelnackten Setzlingen funktioniert und was Sie beachten müssen. Das Werkzeug wird gestellt, gerne können aber eigene Spaten sowie Handschuhe mitgebracht werden. Für die Verpflegung sind alle selbst verantwortlich.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

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2G-Regelung bei der Pflanzaktion

Teilnehmen können nachweislich Geimpfte und Genese (2-G-Regelung). Aufgrund der geltenden Corona-Verordnung des Landes besteht die Pflicht zur Kontakterfassung. Für die Aktion wird um eine Voranmeldung bei der Stadtverwaltung Bingen, Rufnummer 06721 – 184-146 oder Mail umweltabteilung@bingen.de gebeten. Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 20. Oktober 2021.

Statement der Stadt Bingen nach massiver Kritik an 2G Regel im Wald

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Riesenrad, Kinderkarussell und ein buntes Programm der Kerweborsch in Mörfelden

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Die Mörfelder Kerb ist zurück und wird in diesem Jahr wieder auf dem Dalles gefeiert. „Die Pandemie ist dank der Impfungen gut unter Kontrolle, und wir können das Traditionsfest rund um den Dalles feiern“, freut sich Bürgermeister Thomas Winkler.


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Riesenrad, Kinderkarussell und leckeres Essen

Ein Riesenrad steht hinter dem Kulturhaus, im Kinderkarussell können die kleinen Besucher eine Runde drehen, Deftiges sowie Süßes wird an den Buden verkauft – und noch einiges mehr wartet auf die Gäste. Die Essensstände öffnen bereits am Freitag, 15. Oktober, von 15 bis 22 Uhr. Der komplette Kerweplatz mit allen Buden und Fahrattraktionen öffnet von Samstag, 16., bis Dienstag, 19. Oktober, von jeweils 14 bis 22 Uhr.

Mörfelder Wochenmarkt entfällt

Gesperrt wird in diesem Jahr lediglich die Bahnhofstraße bis zur Einmündung der Weingartenstraße. In der Weingartenstraße wird die Einbahnstraßenregelung umgekehrt und man kann von der Frankfurter Straße über die Weingartenstraße in die Bahnhofstraße fahren. Die Dalles-Kreuzung bleibt geöffnet, der Verkehr auf der B486 / Langener Straße sowie die Buslinien werden nicht beeinträchtigt. „Aus diesem Grund gibt es nicht genug Platz für den Mörfelder Wochenmarkt, der leider am Samstag, 16. Oktober, ausnahmsweise ausfallen muss. Anders war dies coronabedingt und verkehrstechnisch nicht zu lösen. Wir bitten die Bürger und unsere Marktbeschicker um Verständnis“, so der Bürger- und Ordnungsdezernent Bernd Körner.

„Wir haben bewusst weniger Stände zugelassen und dadurch mehr Platz zwischen den Ständen und Attraktionen“, berichtet Thomas Winkler. Abstände können so gewahrt werden – jede kann mit einem guten Gefühl über die Kerb laufen. „Uns ist wichtig, dass es wieder ein Stück in Richtung Normalität geht, und die Kerb gehört da natürlich dazu“, sagen Thomas Winkler und Bernd Körner. Es ist aber auch klar, dass noch nicht so gefeiert werden kann wie in den Jahren vor Corona. Die Stadt appelliert an alle Besucher, nicht leichtsinnig zu werden.

Veranstaltungsprogramm der Kerweborsch

„Auf die Kerweborsch ist Verlass und der Verein zieht super mit. Nur so wird die Tradition am Leben gehalten“, betont der Rathauschef abschließend. Ohne den Verein mit seinen vielen Aktiven wäre die Kerb längst nicht so tief in der Stadtgesellschaft verwurzelt. Der Verein organisiert am Kerwe-Wochenende wieder ein eigenes Veranstaltungsprogramm, das im Internet unter www.merfeller-kerweborsch.de zu finden ist.

In Walldorf wird derzeit ebenfalls alles für eine Kerb vom 23. bis 28. Oktober auf dem Festplatz vorbereitet.

 

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Mehrere Verletzte bei Verkehrsunfall in Gernsheim

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Symbolbild Rettungsdienst | Foto: Shutterstock
Symbolbild Rettungsdienst | Foto: Shutterstock

Am Mittwochmorgen (13. Oktober 2021) gegen 5:45 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich der Bundesstraße B44 und B426 bei Gernsheim. Mehrere Personen wurden dabei verletzt.


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Ein Kleintransporter kippte um

Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei war ein 53 Jahre alter Fahrer mit insgesamt fünf Mitfahrern in einem blauen Kleinbus der Marke Ford auf der Bundesstraße 426 in Fahrtrichtung Gernsheim unterwegs. Zeitgleich befuhr ein 39 Jahre alter Mann in einem Transporter der Marke Opel die B44 aus Biebesheim kommend in Richtung Gernsheim. Im dortigen Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Transporter, woraufhin der Ford auf die Seite kippte.

Vier Männer im Alter von 25 bis 47 Jahren und eine 23 Jahre alte Frau, die in dem Ford saßen, wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Sie kamen in umliegende Krankenhäuser. Der bei dem Unfall insgesamt entstandene Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Wie genau es zu dem Unfall kam, ist bislang noch unklar und wird von der Polizei ermittelt. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06258 – 93430 bei der Polizei zu melden.

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Greenpeace Aktivisten demonstrieren gegen Ausbau der A643 bei Mainz

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a643 Mainz ausbau

Am Samstag (9. Oktober 2021) hat Greenpeace Mainz-Wiesbaden in der Mainzer Innenstadt über die Schädigung des Lennebergwaldes und des Mainzer Sandes durch den geplanten Autobahnausbau der A 643 informiert. Aktive zeigten mit Bannern die zentralen Forderungen der Umweltorganisation und verliehen ihrem Anliegen lautstark Ausdruck.


Der Mainzer Sand hat eine in Europa einzigartige Pflanzen- und Tierwelt

Als Naturschutzgebiet, Flora-Fauna-Habitat und EU-Vogelschutzgebiet und Teil des Natura 2000 Netzwerks genießter höchsten Schutz auf europäischer Ebene. Dieses für viele Mainzerinnen und Mainzer wertvolle Naherholungsgebiet sowie der angrenzende ebenfalls unter Naturschutz stehende Lennebergwald sind durch den geplanten sechsspurigen Autobahnausbau der A 643 stark gefährdet. Etwa 20.000 Fahrzeuge pro Tag könnten künftig zwischen Mombach und dem Autobahndreieck zusätzlich verkehren.

Rund 800 Bäume des Lennebergwaldes am Rande der Autobahn sollen gefällt werden, um die zusätzlichen Fahrbahnen zu ermöglichen. Außerdem ist eine 8m hohe Lärmschutzwand geplant. Das hätte fatale Folgen für das Mikroklima: Pflanzen und Tiere könnten erheblich beeinträchtigt und gefährdet werden. Die offene Landschaft würde zerstört.

Julie Fischer, Aktive von Greenpeace Mainz-Wiesbaden

„Die geplante Erweiterung der A 643 passt nicht in die Zeit und schädigt das Ökosystem der Naturschutzgebiete Lenneberger Wald und Mainzer Sand,“ sagt Julie Fischer, Aktive von Greenpeace Mainz-Wiesbaden, auf mehreren Kurzkundgebungen der Infoaktion in Mainz am zweiten Oktoberwochenende. „Wir fordern, dass die neue Bundesregierung im Bundesverkehrswegeplan den Ausbau der A 643 nicht mit aufnimmt“, so Julie Fischer.

Die Greenpeacer, unterstützt von Aktiven von Workers for Future, klärten die Mainzer Bürger*innen über die mögliche weitere Schädigung des Lennebergwaldes und des Mainzer Sandes durch den geplanten sechsspurigen Ausbau auf. Sie zogen rund um die Innenstadt und verteilten Infoflyer. Erstmals war auch die Trommelgruppe der Greenpeace-Gruppe dabei und sorgte für zusätzliche Aufmerksamkeit.

SPD Mainz und Grüne Mainz sind ebenfalls gegen den Ausbau

In der Woche zuvor hatten auch die Mainzer SPD und die Mainzer Grünen die neue Bundesregierung aufgefordert, den Ausbau der A 643 nochmals auf den Prüfstand zu stellen. „Dass SPD und Grüne das Thema noch einmal aufgegriffen haben, hat uns gefreut“, so der Greenpeacler Oleg Cernavin, „Wir werden natürlich weiter am Thema dranbleiben.“

Bereits seit 1982 setzen Ehrenamtliche globale Greenpeace-Themen vor Ort in Mainz und Wiesbaden um. In der Ortsgruppe Mainz-Wiesbaden engagieren sich etwa 30 Menschen jeden Alters und helfen durch ihre regionale Arbeit, globale Umweltprobleme anzupacken.

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Fahndung: Frau in Wiesbaden auf der Straße zusammengeschlagen

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Fahndung Polizei Symbolbild
Fahndung Polizei Symbolbild

Am Montag (11. Oktober 2021) kam es gegen 20:35 Uhr zu einer Körperverletzung im Rheingauviertel in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Die Polizei Westhessen sucht dringend Zeugen der Tat und das weibliche Opfer.


Was war am Montagabend geschehen?

Am Abend vom 11. Oktober wurde der Polizei in Wiesbaden um 20:50 Uhr gemeldet, dass es in der Steinmetzstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einer Frau und einem Mann gekommen sein soll. Der Mann soll die Frau getreten und mehrfach geschlagen. Im weiteren Verlauf soll der Angreifer die Frau auch beschimpft und beleidigt haben. Durch die Schläge und Tritte fiel die Frau auf den Boden. Nachdem der Täter in der Nähe einen Passanten erblickte, ließ er von seinem Opfer ab und flüchtete zu Fuß in Richtung vom Kurt-Schuhmacher-Ring.

Die auf dem Boden liegende Frau soll dann aufgestanden sein und habe sich in Begleitung einer weiteren weiblichen Person in Richtung Klarenthaler Straße zu Fuß entfernt. Eine eingeleitete polizeiliche Fahndung nach den beteiligten Personen blieb in der Nacht noch ergebnislos.

Der Angreifer konnte durch einen Zeugen beschrieben werden

  • männlich
  • etwa 30 Jahre alt
  • circa 180 cm groß
  • dunkle Haare
  • sportliche Statur
  • akzentfrei Deutsch
  • dunkel gekleidet
  • dunkler Rucksack

Die Ermittlungsgruppe des 3. Polizeireviers in Wiesbaden bittet Zeugen, die Angaben zu den beteiligten Personen oder dem Sachverhalt machen können, sich unter der Telefonnummer (0611) 345-2340 zu melden. Insbesondere werden die mutmaßliche Geschädigte sowie deren Begleitung, eine Frau mit blonden Haaren, gebeten sich bei der Polizei zu melden.

Zollfahndung Frankfurt gelingt Schlag gegen Schmuggler-Bande in Fulda

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Zoll Flughafen
Zoll Flughafen

Ermittler des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main haben am Freitag (8. Oktober 2021) eine Verteilergruppierung illegaler Zigaretten im Raum Fulda zerschlagen und mehrere Personen vorläufig festgenommen.


Zigaretten, Bargeld und Waffen sichergestellt

Die Zollfahnder durchsuchten eine Lagerhalle und mehrere Wohnungen. Dabei stellten sie über 250.000 unversteuerte Zigaretten diverser namhafter Hersteller, rund 10.000 Euro Bargeld, eine Schreckschusspistole sowie ein Fahrzeug im Wert von über 55.000 Euro sicher.

Wie das Zollfahndungsamtes mitteilte, lassen die Ermittlungen auf ein regionales Handelsgeflecht der 54 und 56 Jahre alten Tatverdächtigen schließen. Ziel der illegalen Gruppierung war es, die Tabakwaren ohne gesetzlich erforderliche Steuerbanderolen gewinnbringend zu verkaufen.

Steuerschaden im mittleren fünfstelligen Bereich

Unter Einbindung einer Spezialeinheit des Zolls und dem Einsatz der Operativen Einheiten des Polizeipräsidiums Osthessen gelang es den Zollfahndern, einige relevante Beweise zu sichern. Allein der Steuerschaden der am 8. Oktober 2021 sichergestellten Zigaretten beläuft sich auf rund 45.000 Euro, während der Gesamtsteuerschaden sich in einem niedrigen sechsstelligen Bereich bewegen dürfte.

„Die Operativen Einheiten des Zolls und der Polizei sind praktisch unsere „Augen“ vor Ort, wenn es darum geht, den mutmaßlichen Tätern auf die Schliche zu kommen. Erst durch ein funktionierendes Zusammenwirken der Sicherheitsbehörden ist eine effektive und zielführende Kriminalitätsbekämpfung möglich“, so die Pressesprecherin des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main.

Neue Erfindung aus Mainz für den Weltmarkt der Smartphones

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Symbolbild1
Symbolbild1

Der internationale Technologiekonzern SCHOTT, Erfinder des Spezialglases und Pionier in der Entwicklung wegweisender Glastypen, stellt mit Xensation® α (Alpha) eine neuartige Glaskomposition vor. Das Glas wird kommende Topmodelle des Smartphone-Herstellers vivo vor den Herausforderungen des täglichen Lebens schützen.


Die Vorteile von Xensation® α im Überblick:

  • Deutlich verbesserte Sturzfestigkeit aus doppelter Höhe* (auch „Set-Drop-Performance“ oder „Drop Performance“) im Vergleich zu anderen Premium-Covergläsern auf Lithium-Aluminosilicatbasis (LAS) – besonders auch auf rauen Untergründen und beim Aufprall auf schroffe oder scharfkantige Oberflächen.
  • Weniger anfällig gegenüber Kratzern als marktübliche Aluminosilicat- (AS) und LAS-Coverglastypen, wie Diamant-Kratztests im Labor zeigen.
  • Xensation® α vereint den herausragenden Charakter eines LAS-Glases in Hinblick auf die chemische Vorspannbarkeit mit der Kratz-Performance von Borosilicatglas und einem starken Glasnetzwerk, wie man es von Glaskeramik kennt.

Die neue LABS-Glaskomposition beinhaltet neben branchenüblichen Inhaltsstoffen wie Lithium und Aluminium auch das Halbmetall Bor. Die daraus resultierenden Vorteile ergeben ein extrem leistungsfähiges High-End-Coverglas für Smartphones.

„Die Eigenschaften unseres neuen Xensation® α Coverglases beeindrucken mich immer wieder aufs Neue. Falltests im Labor belegen, dass die Verbesserung der Bruchfestigkeit einem Quantensprung gleichkommt.“, so Dr. Lutz Klippe, Produktgruppenleiter Cover bei SCHOTT.

SCHOTT und vivo blicken auf eine langjährige Partnerschaft zurück. So verwundert es nicht, dass das neue Coverglas kommende Flaggschiff-Modelle des Smartphone-Herstellers schützen wird. vivo ist damit die erste Marke, die Xensation® α einsetzen wird.

Glaskomposition für chemisches Vorspannen optimiert

Neue erfindung aus mainz für den weltmarkt der smartphones
Foto: SCHOTT Mainz

Dank einer verbesserten Ionenaustausch-Fähigkeit im Vergleich zu LAS-Gläsern, ist ein noch tieferes chemisches Vorspannen möglich – ein Prozess, der das Glas festigt und im Falle von Stürzen schützt. Hinzu kommen die Vorteile des Elementes Bor, die gleichzeitig eine verbesserte Kratzfestigkeit mit sich bringen.

 

Nachdem SCHOTT schon vor Jahren erstmalig ein LAS-Glas als Coverglas am Markt positionierte – die heutige Standardkomposition im High-End-Coverglas-Bereich – läutet das Unternehmen mit Xensation® α LABS-Glas jetzt erneut eine neue Ära ein. Diese Neuentwicklung wurde durch das weltweite Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk von SCHOTT ermöglicht, das über einzigartiges Wissen im Bereich Glas- und Glaskeramik verfügt.

Xensation® α ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein über 130 Jahre altes Traditionsunternehmen wie SCHOTT aus der Erfahrung auch für aktuellste Innovationen Nutzen ziehen kann. So dokumentierte Firmengründer Otto Schott als erster den Zusatz von Lithium zu einem Glasgemisch im Rahmen seiner weitreichenden Experimente, die schließlich zur Erfindung des Spezialglases führten.


Innovationstreiber im Bereich Display-Coverglas

SCHOTT führte bereits 2011 LAS-Glas der Marke Xensation® bei führenden chinesischen Smartphone-Herstellern ein und ist damit ein Pionier in der LAS-Glasproduktion für Display-Cover. Die jahrelange Zusammenarbeit von SCHOTT und führenden Smartphone-Herstellern im Bereich Coverglas unterstreicht den Anspruch von SCHOTT als zuverlässiger Lieferant mit schnellen Lieferzeiten, agilen Reaktionszeiten und gleichbleibend hoher Produktqualität. Xensation® Up., das zuletzt eingeführte LAS-Coverglas von SCHOTT, schützt beispielsweise das vivo X60 Pro sowie das vivo X70 Pro zuverlässig vor den Herausforderungen des Alltages. Ebenso kommt es bei der Oppo Watch oder dem Honor Play 5 zum Einsatz.

Die Innovationskraft von SCHOTT wird auch durch die jüngste Innovation für faltbare Smartphones (Foldables) unterstrichen: das flexible und zugleich chemisch vorspannbare Ultradünnglas (UTG) Xensation® Flex ermöglicht Premium-Smartphones mit flexiblen Bildschirmen und einem Displaycover aus ultradünnem Glas. SCHOTT ist stolz darauf, als Zulieferer von Samsung eine neue Generation von Endgeräten mit faltbaren Displays zu  ermöglichen.

Vollsperrung der Weinbergstraße in Hochheim am Main

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Hochheim
Symbolbild Baustelle Absperrung

Ab Mittwoch, den 13.10.21, muss für die Herstellung von Hausanschlüssen, Pflasterarbeiten und Gehwegherstellung die Weinbergstraße Höhe Haus Nr. 10/Einmündung Auf der Schlicht für 2 Wochen für den Verkehr gesperrt werden. Die Zufahrt von und zur Weinbergstraße und „Auf der Schlicht“ kann während der Durchführung über den Holzweg erfolgen. Eine Umleitungsbeschilderung wird eingerichtet.

Mehrere Verletzte bei Brand in der Hildegardstraße in Mainz

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Feuerwehr Mainz
Feuerwehr Mainz | Foto: BYC-News

Am Dienstag (12. Oktober 2021) kam es gegen 12:00 Uhr auf einem Baustellengelände in der Nähe des ehemaligen Hildegard Krankenhauses zu einem großangelegten Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Bei dem Brand wurden zehn Personen verletzt. BYC-News war vor Ort.


Alarmierung weiterer Kräfte nach kurzer Erkundung

Bei Bauarbeiten hatte sich nach ersten Erkenntnissen Baumaterial entzündet. Nachdem erste Rettungskräfte vor Ort waren drang dichter Rauch aus dem sechsstöckigen Gebäude. Umgehend wurde das Einsatzstichwort auf „B3 – Gebäudebrand“ erhöht. Disponenten der Feuerwehrleitstelle entsandten umgehend eine Armada von Rettungsfahrzeugen zum Einsatzort. Auch der Rettungsdienst war mit einem dutzend Fahrzeugen im Einsatz.

Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort, beide Feuerwachen der Stadt Mainz waren im Einsatz. Zudem die freiwillige Feuerwehr Bretzenheim sowie die freiwillige Feuerwehr Hechtsheim war im Einsatz. Das DRK, der ASB, der Maltester Hilfsdienst, die Johanniter sowie der Rettungsdienst Corneli kümmerten sich um verletzte und betroffene Personen. Zusätzlich war der Rettungshubschrauber Christoph 77 vor Ort im Einsatz. Die freiwillige Feuerwehr Drais und weiteres Personal der Berufsfeuerwehr besetzten zwischenzeitlich die verwaisten Gerätehäuser der Feuerwachen 1 und 2. Die Straße rund um die Einsatzstelle war weiträumig abgesperrt.

Abschnittsleitung Gesundheit im Einsatz

Aufgrund der Meldung, dass mehr als vier Personen bei dem Feuer verletzt worden sind, wurde „MANV-Alarm“ ausgelöst und die Abschnittsleitung Gesundheit auf den Plan gerufen. Diese Einheit des Rheinland-Pfälzischen Gesundheitssystems wird immer dann alarmiert, wenn bei einer Großschadenslage mehrere Personen zu Schaden kommen. Zu dieser Einheit gehört ein organisatorischer Leiter und ein leitender Notarzt, diese sind für die gesamte organisatorische Abwicklung der Bewältigung von Schadensereignissen mit einer größeren Anzahl Verletzter, Erkrankter und/oder sonstiger Betroffener zuständig und verantwortlich.

Personenrettung mit Hindernissen

Weil auch die Außenanlage des Rohbaus noch nicht fertiggestellt war, konnten die beiden Drehleitern der Feuerwehr nicht aufgestellt werden. Da aber drei Bauarbeiter auf einen Balkon im sechsten Obergeschoss geflüchtet waren, weil ihnen der Fluchtweg durch das bereits stark verrauchte Treppenhaus abgeschnitten wurde,  mussten diese dementsprechend von der Feuerwehr mit Fluchthauben aus dem verrauchten Gebäude geführt werden. Drei Trupps unter Atemschutz übernahmen in dieser Zeit die Brandbekämpfung im Kellergeschoss des Mehrfamilienhaus.

Mehrere Personen verletzt

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr Michael Weitzel gegenüber BYC-News berichtet, kamen bei dem Brand zehn Personen zu schaden. Zwei Personen wurden mittelschwer, acht Personen wurden leicht verletzt. Die Verletzungen der zehn Personen beschränkten sich hauptsächlich auf Kohlenmonoxidvergiftungen, die bei dem Feuer durch Einatmen des Rauches entstanden sind. Zur Brandursache teilte der Einsatzleiter vor Ort mit, dass durch einen offensichtlich technischen Defekt eines Elektrokabelbündels eine größere Menge Styropor entflammt war. Das Styropor erzeugte eine Menge Rauch und giftiger Gase, die sich im in ganzen Gebäude ausbreitete.

Wie ein Sprecher der Feuerwehr Mainz um vor Ort mitteilt

„Wir sind gegen 12:00 Uhr zu einem Kellerbrand in der Hildegardstraße alarmiert worden. Die Lage war bei eintreffen unserer Einsatzkräfte zuerst etwas unübersichtlich gewesen, da es sich um eine Baustelle handelte. Es wurden direkt von uns Menschenrettungsmaßnahmen eingeleitet. Wir haben drei Personen mit Brandschutzhauben über den Treppenaufgang gerettet und mehrere Personen aus dem Kellerbereich. Bei den Personen handelte sich um Bauarbeiter die hier tätig sind.“

Zur Brandursache kann ich bislang noch nichts konkretes sagen. Es haben mehrere Baumaterialien im Kellerbereich gebrannt. Der schwarze Rauch ist dann wie in einem Kamin durch das Treppenhaus gezogen und verteilte sich schnell. Das Kellergeschoß erstreckt sich über 3 Stockwerke, dementsprechend schwer war es, den Überblick zu erlangen. Die Löscharbeiten selbst gingen dann zügig.“

Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen

Nachdem die Personenrettung und Brandbekämpfung abgeschlossen war, wurde das Gebäude mittels Hochleistungslüfter durch die Feuerwehr belüftet. Der Einsatz konnte gegen 14:45 Uhr beendet werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlung zur genauen Brandursache aufgenommen. Wie hoch der Schaden an dem noch nicht fertiggestellten Gebäude ist, konnte noch nicht genau beziffert werden.

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Manuela Matz und Dr. Oliver Franz zu der geplanten Opel-Zerschlagung in Rüsselsheim

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Der Opel-Mutterkonzern Stellantis hat angekündigt zu prüfen, ob das Rüsselsheimer Opel-Werk eigenständig werden soll. Durch die Herauslösung des Werkes aus dem Opel-Verbund soll ermöglicht werden, dass dort Modelle aller 14 Automarken, die zum Stellantis-Konzern gehören, gefertigt werden können.


Opel muss in Rüsselsheim bleiben

Viele internationale Forschungs-, Entwicklungs- und Zulieferungsunternehmen haben aktuell ihren Sitz in der Rhein-Main-Region und profitieren von der Nähe zu Opel in Rüsselsheim. Eine Opel-Zerschlagung hätte auf Grund der engen Verzahnung von Opel im Netzwerk aus regionalen Zulieferern und Forschung enorme Auswirkungen auf die Wirtschaftsstandorte Wiesbaden und Mainz.

„Auch einige Wiesbadener Unternehmen sind eng mit dem Opel-Werk in Rüsselheim verbunden und es bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen, die nun in Frage stehen. Daneben arbeiten natürlich auch viele Wiesbadener direkt für Opel und fürchten nun Veränderungen an ihrer Arbeitsstätte“, so der Wiesbadener Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz.

Die Mainzer Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz betont:

„Das Opel-Werk in Rüsselsheim hat eine enorme Stahlkraft nach Mainz. Durch eine Ausgliederung des Werks stehen für Mainzerinnen und Mainzer Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie enge Geschäftsbeziehungen auf dem Spiel und damit auch der wirtschaftliche Erfolg von Mainzer Unternehmen.“ „Dies alles erinnert doch sehr an die unrühmliche Fusion der Hoechst AG mit dem französischen Konkurrenten Rohne-Poulenc zu Aventis im Jahr 1999. Damals sollte ein großer deutsch-französischer Gemeinschaftskonzern entstehen und Aventis wurde dann im Jahr 2004 – mit Unterstützung der französischen Regierung, durch den Arzneimittelhersteller Sanofi übernommen“, so Matz und Dr. Franz und abschließend.

Hessen: Die wichtigsten Änderungen der Coronavirus-Schutzverordnung

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Die Hessische Landesregierung hat die bestehende Coronavirus-Schutzverordnung bis zum 7. November verlängert und neue Regelungen festgelegt. So wird beispielsweise auf Wünsche aus der Branche hin die bestehende 2G-Option auf den gesamten Einzelhandel ausgeweitet:


Testpflicht für ungeimpftes Personal in den Krankenhäusern

Es steht den betreibenden Personen frei, nur noch Geimpfte und Genese in ihren Geschäften zu empfangen und dann auf Abstands- und Maskenpflicht zu verzichten: „Wir gehen davon aus, dass diese Option eher nur tageweise genutzt wird und Geschäfte des alltäglichen Bedarfs davon keinen Gebrauch machen werden. Das heißt dann aber auch, dass ohne 2G weiter die Abstands- und die Maskenpflicht gelten.“ Außerdem neu ist eine Testpflicht für ungeimpftes Personal in den Krankenhäusern, wie sie bereits auch in Alten- und Pflegeheimen gilt. Ministerpräsident Volker Bouffier wies außerdem auf bevorstehende Weihnachtsmärkte hin: Diese könnten in diesem Jahr stattfinden, Zugangskontrollen sind nicht erforderlich.

Der Hessische Regierungschef betonte zum gestrigen Ende der kostenlosen Bürgertests nochmals die Wichtigkeit der Impfungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. „Wir sind bislang gut durch den Herbst gekommen, das zeigen die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenauslastung mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten“, sagte er. „Trotzdem dürfen wir nicht unvorsichtig werden. Der größte Schutz gegen das Virus für uns alle bleibt die Impfung. Und diese ist nach wie vor unkompliziert, unbürokratisch und kostenfrei zu bekommen. Jetzt, da für viele Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit zu kostenlosen Testungen entfällt, bitte ich umso stärker darum, unsere Impfangebote zu nutzen.“ Seit Montag sind die Antigen-Schnelltests, wie sie in Testzentren oder Apotheken vorgenommen werden, für viele Bürgerinnen und Bürger Hessens nicht mehr kostenfrei. Grund ist eine Änderung der Testverordnung der Bundesregierung. Ein beschränkter Personenkreis kann diese Tests jedoch noch ohne zu bezahlen in Anspruch nehmen, so beispielsweise Kinder unter 12 Jahren, Schwangere oder Personen, die zum Zeitpunkt des Tests aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können. Für Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sowie für Schwangere ist noch bis zum Jahresende ein Test pro Woche kostenfrei. In Schulen bleiben die wöchentlichen Testungen jedenfalls bis zum Ende des Jahres kostenfrei. Kinder unter sechs Jahren und Kinder, die noch nicht eingeschult sind, brauchen generell keinen Negativnachweis.

Die wichtigsten Änderungen der landesweit geltenden
Coronavirus-Schutzverordnung im Überblick:

  • Die bestehende Verordnung wird bis zum 7. November 2021 und damit bis zum Ende der Präventionswochen nach den Herbstferien verlängert.
  • Auch im Einzelhandel gilt künftig eine 2G-Option (wird diese gewählt, besteht keine Abstands- und Maskenpflicht).
  • In Schulen gelten die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken am Sitzplatz sowie die täglichen Testungen unmittelbar nach einem positiven Schnelltest und nicht erst nach der PCR-Bestätigung.
  • In Alten- und Pflegeheimen gilt künftig bei einem einzelnen Infektionsfall kein automatisches Betretungsverbot für die gesamte Einrichtung mehr, stattdessen sind individuell erforderliche Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
  • In Krankenhäusern gilt eine Testpflicht 2 Mal pro Woche für ungeimpftes Personal.
  • Volksfeste können ohne Genehmigung bestimmter (mittels Eingangskontrollen zu kontrollierender) Personenzahlen stattfinden.

Riedstadt: Stiftung Soziale Gemeinschaft sucht Unterstützung für Essen auf Rädern

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elderly 981400 1920
elderly 981400 1920

Schon seit 5. April 1976 gibt es in Riedstadt an jedem Tag des Jahres einen zuverlässigen Dienst für die Auslieferung eines warmen Mittagessens an ältere oder chronisch kranke Bürger. Was fast 35 Jahre mit dem sozialen Verein „Essen auf Rädern“ organisiert war, wurde im Jahr 2011 an die Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt übertragen. Aktuell werden dringend Menschen gesucht, die sich als Fahrerin oder Fahrer für den Auslieferungsdienst engagieren möchten.


Qualitätsmerkmal der Tätigkeit von „Essen auf Rädern“

Die Versorgung mit einer warmen Mahlzeit ist einerseits in den meisten Fällen Voraussetzung, damit die Kundinnen und Kunden in ihrem häuslichen Umfeld verbleiben können. Dabei ist der tägliche menschliche Kontakt zwischen den Fahrerinnen und Fahrern und den Essensbeziehern ein besonderes Anliegen und Qualitätsmerkmal der Tätigkeit von „Essen auf Rädern“.

Die Arbeitszeiten sind täglich zwischen 10:00 Uhr und etwa 13:00 Uhr. Die Fahrerinnen und Fahrer nutzen dabei Dienstfahrzeuge der Stiftung. Die Auslieferung ist generell in zwei Schichten organisiert – man kann sich somit werktags oder auch ausschließlich für die Wochenenden bewerben. Für die ehrenamtliche Tätigkeit wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt. Gesucht sind neben rüstigen Rentner*innen auch Studierende, die sich beispielsweise am Wochenende etwas hinzuverdienen wollen.

Interessierte können sich für weitere Informationen an Beatrix Macus (Telefon 06158 2579, E-Mail: b.marcus@stiftung-riedstadt.de) wenden.

KATWARN im Landkreis Mainz-Bingen mit neuen Funktionen

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Katwarn
Katwarn

Der Landkreis nutzt unter anderem die Warn-App KATWARN, um seine Bürgerinnen und Bürger vor möglichen Gefahren zu unterrichten und Hilfestellungen zu geben. Nun wurde die App um zwei Funktionen erweitert.


Kritischer Alarm mit Warnton

Beim Versenden einer Warnung der Stufe „extreme Gefahr“ kann automatisch ein kritischer Alarm ausgelöst werden. Das bedeutet, dass die App einen lauten Warnton abspielt –unabhängig davon, ob das Handy stummgeschaltet ist oder lediglich eine geringe Lautstärke eingestellt ist. Anrufe, Musik oder andere Medien, die während des Alarms laufen, werden übertönt beziehungsweise unterbrochen. Um diese Funktion zu nutzen, muss jedoch jeder Besitzer eines Apple iPhones die neueste Version der App installieren und die dann auftretende Popup-Meldung bestätigen.

Beim Betriebssystem Android kann der Alarm im Navigationsmenü eingeschaltet werden. Beide Einstellungen können jederzeit rückgängig gemacht werden. Aber Achtung: Der kritische Alarm nimmt keine Rücksicht, wo sich einzelne Personen befinden, es soll ja schließlich in besonderen Notfällen gewarnt werden. Das tut er, aber dann auch an sensiblen Orten, wie im Kino, Theater, bei Krankenhausbesuchen oder in der Kirche.

Außerdem werden nun auch SMS-Nutzer von externen Stellen bei der Warnstufe „extreme Gefahr“ gewarnt. Bisher konnte dies leidglich der Landkreis als auslösende Stelle veranlassen. Nun wird diese Einschränkung aufgelöst. Sollte also beispielsweise der Deutsche Wetterdienst vor einer „extremen Gefahr“ warnen, erhalten nicht mehr nur die 30.036 App-Nutzer diese Meldung, sondern auch diejenigen 432 Nutzer, die sich nur per SMS warnen lassen. Die Mehrkosten, die diese Warnmeldungen verursachen, trägt der Landkreis.