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Teilsperrung der Rheinstraße in Ginsheim für mehrere Wochen

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Ginsheim-Gustavsburg
Ginsheim-Gustavsburg

Wegen einer Baumaßahme muss die Rheinstraße in Höhe des Grundstücks Nr. 45 ab dem 18. Oktober 2021 voraussichtlich bis zum Ende des Jahres für den Kfz-Ver­kehr gesperrt werden. Die Rheinstraße wird deswegen zwischen der Ringstraße und der Mainzer Straße bzw. der Frankfurter Straße für den motorisierten Verkehr je­weils zur Sackgasse. Der Durchgangsverkehr wird über die Stuttgarter Straße umgeleitet.


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Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha

Während der Sperrung entfallen die Bushaltestellen „Heimatmuseum“ und „Neckarstraße“. Für die Busse der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft wird in der Münche­ner Straße eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Damit es in der Stuttgarter Straße nicht zu Verkehrsproblemen kommt, werden dort an einige Haltverbote eingerichtet.

Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha weist darauf hin, dass die Stadtverwaltung versucht habe, eine Voll­sperrung des Abschnitts in der Rheinstraße zu vermei­den und eine für die Anwohner und angesiedelten Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe optimalere Lösung zu erreichen. Dies sei aber aus verschiedenen verkehrs- und bautechnischen Gründen nicht realisierbar.

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Bürgerhaus Kostheim muss kurzfristig geschlossen werden

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Der Bürgersaal im Bürgerhaus Kostheim musste am vergangenen Wochenende (10. Oktober 2021) kurzfristig geschlossen werden. Bei der turnusgemäßen Überprüfung durch den TÜV wurden Mängel an der Abhangdecke über der Bühne festgestellt.


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Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende

Ob der Rest der Halle ebenso betroffen ist, kann erst festgestellt werden, wenn durch eine Fachfirma Revisionsöffnungen hergestellt werden, durch die der TÜV die restliche Deckenkonstruktion begutachten kann.

„Wir setzen alles daran, dass die Halle so schnell, wie möglich wieder in Betrieb gehen kann“, sagte Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende. Wann das sein wird, lässt sich aber aktuell noch nicht sagen.

Sobald die Deckenkonstruktion begutachtet ist und der Zeitplan feststeht, wird die Öffentlichkeit informiert. „Wir sind uns im Klaren darüber, welche Bedeutung die Halle, nicht zuletzt für die fünfte Jahreszeit hat. Die Vereine müssen wissen, was los ist. Daher werden wir, sobald wir Näheres wissen, die Betroffenen zu einem Informationstermin zusammenrufen“, so Mende abschließend.

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Gruppe attackiert Jugendliche und raubt diese in Wiesbaden aus

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Zeugenaufruf 1

In der Nacht von Montag auf Dienstag (12. Oktober 2021)kam es zu einem Raubdelikt in Wiesbaden. Eine Gruppe bestehend aus drei Personen attackierte eine Gruppe dreiköpfige Gruppe aus Jugendlichen im Alter von 17 und 18 Jahren. Der Vorfall ereignete sich gegen Mitternacht in der Friedrich-Ebert-Allee.


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Verfolgt und verprügelt

Um 00:05 Uhr lief die dreiköpfige Gruppe über die Wilhelmstraße und die Friedrich-Ebert-Allee in Richtung vom Wiesbadener Hauptbahnhof. Schon zu diesem Zeitpunkt fühlten sich die Jugendlichen von den späteren Tätern verfolgt. Auf Höhe des RMCC wurden die Jugendlichen dann aufgefordert stehen zu bleiben und nach Zigaretten gefragt.

Nachdem diese noch freiwillig Zigaretten aushändigten, verlangten die bislang unbekannten Täter nun von den Angesprochenen, ihre Taschen zu leeren. Als dies verweigert wurde, holten die Täter nach Angaben der Geschädigten Schlagstöcke und ein Messer aus ihren Taschen. Die Geschädigten versuchten nun zu flüchten, ein18-Jähriger wurde jedoch eingeholt, geschlagen und zur Herausgabe von Wertgegenständen gezwungen. Mit etwas Bargeld und einem Handy flüchteten die Täter dann in Richtung Innenstadt.

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Täterbeschreibung:

  • Täter 1:
  • 16-19 Jahre
  • circa 1,80 Meter
  • „normale“ Figur
  • Oberlippenbart
  • kurze braune Haare
  • helle Hautfarbe
  • dunkler Trainingsanzug
  • Sneaker
  • Täter 2:
  • 16-19 Jahre
  • circa 1,85 Meter
  • dunkle Basecap
  • schwarze Steppjacke
  • Täter 3:
  • 16-19 Jahre
  • circa 1,80 Meter
  • dunkler Trainingsanzug mit Kapuze.

Das Wiesbadener Haus des Jugendrechts hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Hinweisgeberinnen und Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

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Steuertipp: Wann muss ich als Rentner Steuern zahlen?

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Ab wann müssen Rentnerinnen und Rentner Steuern zahlen? Was hat es mit dem Rentenfreibetrag auf sich? Und wie berechnet man den steuerpflichtigen Teil der Rente? Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) mit den Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Rente und Steuern inklusive Rechenbeispielen.

Seit Inkrafttreten des Alterseinkünftegesetzes am 1. Januar 2005 werden Renten in Deutschland nachgelagert besteuert. Doch nicht jeder, der Rente bezieht, ist auch zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet.


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Wann müssen Rentner eine Steuererklärung abgeben?

Rentnerinnen und Rentner sind dann zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet, wenn der steuerpflichtige Teil ihrer Jahresbruttorente zuzüglich anderer steuerpflichtiger Einkünfte und abzüglich absetzbarer Kosten den Grundfreibetrag übersteigt. Der Grundfreibetrag liegt 2021 für Alleinstehende bei 9.744 Euro pro Jahr. Für Verheiratete und eingetragene Lebenspartner gilt der doppelte Wert, also 19.488 Euro.

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Wird die komplette Rente besteuert?

Dank des sogenannten Rentenfreibetrags bleibt ein gewisser Teil der Rente bislang steuerfrei. Entscheidend für die Höhe des Rentenfreibetrags ist das Jahr des Rentenbeginns. Wer 2021 in Rente geht, dem steht ein Rentenfreibetrag von 19 Prozent zu. Das heißt: 19 Prozent der Rente bleiben steuerfrei, 81 Prozent der Rente müssen allerdings versteuert werden. Der Rentenfreibetrag ist ein fester Eurobetrag, der in den Folgejahren grundsätzlich unverändert bleibt.

Der steuerfreie Teil der Rente wird für zukünftige Rentner in den kommenden Jahren immer kleiner, bis 2040 alle Renten zu 100 Prozent versteuert werden müssen.

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Wie wird der steuerfreie Teil der Rente errechnet?

Grundlage für die Berechnung des Rentenfreibetrags ist die volle Jahresbruttorente. Die meisten Rentnerinnen und Rentner gehen allerdings unterjährig in Rente, sprich: Die Rente wird im ersten Jahr in der Regel für weniger als zwölf Monate gezahlt. Deshalb wird der Rentenfreibetrag erst im zweiten – und damit vollen – Rentenbezugsjahr ermittelt.

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Ein Beispiel:

Harald ist am 1. April 2014 in Rente gegangen. Damit steht ihm ein Rentenfreibetrag von 32 Prozent zu. Der volle Rentenfreibetrag wird jedoch erst aus der Jahresbruttorente des zweiten Rentenbezugsjahrs errechnet.

Haralds Jahresbruttorente 2015 betrug 24.000 Euro. Sein Rentenfreibetrag in Höhe von 32 Prozent liegt damit also bei 7.680 Euro. Dieser einmal ermittelte Rentenfreibetrag bleibt in den Folgejahren unverändert – auch wenn die Rente durch Rentenanpassungen steigt.

Der Rentenfreibetrag wird für jeden Rentner zu Beginn der Rente individuell festgelegt. Die jährlichen Rentenerhöhungen, die im Laufe der Rente folgen, müssen in voller Höhe versteuert werden.


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Wird man nach der Rentenanpassung steuerpflichtig?

Jedes Jahr zum 1. Juli erhöht die Bundesregierung die Renten, die sogenannte Rentenanpassung. Am 1. Juli 2020 konnten sich die Rentnerinnen und Rentner im Westen über 3,45 Prozent mehr Geld freuen, im Osten stieg die Rente um 4,20 Prozent.

Zum 1. Juli 2021 sind die Renten in Ostdeutschland um 0,72 Prozent gestiegen. Die Rentnerinnen und Rentner in Westdeutschland erhielten keine Erhöhung ihrer Bezüge. Grund ist die Corona-Pandemie, die negative Auswirkungen auf die Lohnentwicklung hat. Der für die neuen Bundesländer maßgebliche aktuelle Rentenwert steigt damit auf 33,47 Euro. Für die westdeutschen Bundesländer beträgt der Rentenwert weiterhin 34,19 Euro.

Einige Rentnerinnen und Rentner fürchten Jahr für Jahr, dass sie durch die Rentenerhöhung plötzlich Steuern zahlen müssen. Doch diese Sorge ist meistens unbegründet. Werden durch die Rentenanpassung doch Steuern fällig, sind diese zunächst marginal.

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Ein Beispiel:

Rita ist alleinstehend und wohnt in Mannheim. Bisher blieb sie mit dem steuerpflichtigen Teil ihrer Rente unter dem Grundfreibetrag und musste keine Steuern zahlen.

Im Sommer 2019 wurden allerdings die Renten für die alten Bundesländer um 3,18 Prozent angehoben. Mit der Rentenerhöhung bekommt Rita nun jeden Monat mehr Rente und übersteigt jetzt den Grundfreibetrag um 100 Euro. Rita müsste nun 14 Euro Einkommensteuer zahlen. Aufgrund einer gesetzlichen Regelung (156 AO) wird das Finanzamt aber von der Festsetzung der Einkommensteuer absehen.

Die VLH: Größter Lohnsteuerhilfeverein Deutschlands

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) ist mit mehr als einer Million Mitglieder und rund 3.000 Beratungsstellen bundesweit Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Gegründet im Jahr 1972, stellt die VLH außerdem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater.

Die VLH erstellt für ihre Mitglieder die Einkommensteuererklärung, beantragt Freibeträge, ermittelt und beantragt Förderungen und Zulagen, prüft den Steuerbescheid und einiges mehr im Rahmen der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.

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Jugendlicher auf der Wilhelmstraße in Wiesbaden massiv angegriffen

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Symbolbild Polizei
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Am Freitag (8. Oktober 2021) kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung in der Wilhelmstraße in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Ein 16-jähriger Jugendlicher wurde gegen 23:15 Uhr von einem bisher unbekannten Täter angegriffen.


Die Polizei sucht Zeugen

Der 16-jährige Geschädigte wurde zuerst mit einem Kopfstoß angegriffen und im Anschluss mit der Faust attackiert. Die Faustschläge gingen gegen den Kopf des Opfers. Nach der Attacke flüchtete der unbekannte Täter zu Fuß. Der Angreifer war zu diesem Zeitpunkt mit einer größeren Personengruppe unterwegs. Nach Angaben des Opfers soll es sich um ca. 7 Personen gehandelt haben.

Täterbeschreibung: 

  • männlich
  • ca. 16 Jahre alt
  • 170cm groß
  • kurze blonde Haare
  • kurze schwarze Jacke

Zeuginnen oder Zeugen die Angaben zu dem Täter machen können werden gebeten, sich beim Wiesbadener Haus des Jugendrechts unter der Telefonnummer 0611 345 – 0 zu melden.

Dringender Spendenaufruf für die 3-jährige Josi aus Bodenheim

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Spendenaufruf für Josi aus Bodenheim

Hunde sind bekanntlich die besten Freunde der Menschen. Doch manchmal sind sie noch viel mehr als das. Manche Menschen mit schweren Erkrankungen brauchen einen Assistenz-Hund, um ihr Leben zu meistern. So auch die kleine Josi, die in einer Pflegefamilie in Bodenheim lebt. Doch ein so speziell ausgebildeter Hund ist natürlich teuer. Aus diesem Grund hat die Pflegefamilie einen Spendenaufruf gestartet, um der 3-Jährigen einen treuen Freund und Helfer zur Seite stellen zu können. BYC-News sprach mit Josis Pflegemutter, Marion Wenzel, darüber.


„Sie kann nicht mal alleine in den Garten“

„Josi kam mit sechs Monaten zu uns. Ihre Mutter hat während der Schwangerschaft viel Alkohol getrunken, geraucht und auch Drogen genommen. Dadurch bekam Josi das „FAS“, also Fetale Alkoholsyndrom. Ihr Gehirn ist quasi vergiftet. Egal wohin sie geht, überall müssen Erwachsene hinten dran stehen. Wir leben in einem Reihenhaus und sie kann nicht mal alleine in unseren Garten“, sagt Marion Wenzel. Josi könne zwar auch laufen, springen und lachen, sei jedoch durch ihre körperliche und geistige Behinderungen eingeschränkt.

Die 3-Jährige erkenne beim Spielen keine Gefahren für sich oder andere Kinder. Wenn sie sich verletzt, sich beispielsweise den Arm bricht, spüre sie das nicht. Erst wenn Blut fließt, wird sie panisch, erklärt die Pflegemutter. Sie verletzt sich schneller und stärker, da sie sehr viel kleiner und zerbrechlicher ist, als sie es in ihrem Alter sein sollte. Schon mehrfach habe sich Josi am Kopf oder im Gesicht verletzt. „Mit ihren drei Jahren trägt Josi nur Kleidergröße 80.“, berichtet die Pflegemutter. weiter.

Der Assistenz-Hund könnte Josi helfen

Noch sei die Pflegefamilie in der Lage, Josi zu betreuen. Doch je älter Josi sei, umso schwieriger werde das, so die Pflegemutter. Ein gesundes Kind geht mit zehn Jahren bereits allein auf den Spielplatz, zur Schule und kann auf dem Pausenhof sorgenfrei mit anderen Kindern spielen. Josi werde dazu ohne einen speziell ausgebildeten Assistenz-Hund nicht in der Lage sein. „Sie kann Gefahren nicht erkennen. Ein Hund könnte ihr dabei helfen, beispielsweise an einer Straße. Auch wenn Josi im Garten hinfällt, kann der Hund Hilfe holen. Sie kann sich auch an seinem Geschirr festhalten, sodass er sie wieder auf die Beine ziehen kann. Er könnte sie auch in den Kindergarten oder die Schule begleiten“, erklärt die Pflegemutter. Mit einem solchen Hund, der ihr täglich beiseite stehen würde, könne Josi in Zukunft endlich die Freiheiten entdecken, die auch jedes andere Kind ihres Alters selbstständig genießt.

Spendenaufruf auf gofundme

Natürlich findet man einen solchen Hund nicht einfach im Tierheim oder beim Züchter. Assistenz-Hunde genießen eine monatelange und professionelle Ausbildung bis sie eingesetzt werden können. Eine solche Ausbildung, die auch auf die jeweilige Krankheit, in Josis Fall FAS, ausgerichtet ist, kostet viel Geld. Die Pflegefamilie hat sich hierfür bereits einen Kostenvoranschlag (liegt unserer Redaktion vor) erstellen lassen. Da die Kosten in Höhe von rund 38.000 Euro für die Pflegefamilie allein nicht zu stämmen sind, haben sie die Spendenaktion auf gofundme gestartet.

„Es wäre natürlich toll, wenn wir das Geld möglichst schnell zusammen hätten. Denn je früher wir das Geld haben, umso früher bekommt Josi Hilfe durch den Hund. Aktuell hoffen wir, dass es in etwa einem Jahr soweit ist.“, sagt Marion Wenzel.

Zur Spendenaktion auf gofundme: Ein Hund für Josi

Hinweis: Wer die Spendenaktion gerne unterstützen möchte, dies finanziell aber nicht schafft, kann gerne den Beitrag in den sozialen Medien teilen. Je mehr Personen von dem Spendenaufruf erfahren, umso eher kommt das Geld zusammen und umso schneller kann Josi geholfen werden.

Thorsten Siehr: Ich sehe das Altrheinufer in Ginsheim künftig als Naherholungsgebiet

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Thorsten Siehr Altrheinufer
Thorsten Siehr Altrheinufer

Teil 2 des Interviews mit Thorsten Siehr: Am 5. Dezember 2021 wird in der Stadt Ginsheim-Gustavsburg ein neuer Bürgermeister gewählt. Thorsten Siehr kandidiert für die SPD. BYC-News sprach mit ihm über das Altrheinufer in Ginsheim und wie er sich die weiteren Schritte hierfür vorstellt


„Jetzt muss es weiter gehen“

Thorsten Siehr legt bei all den Themen, die in der Stadt anstehen, einen besonderen Wert auf das Altrheinufer. Dieses ist seit dem vergangenen Jahr an Wochenenden mit Schranken für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Ziel der Sperrung war und ist es, die allgemeine Situation am Altrheinufer zu verbessern, den viele lediglich als kostenfreien Parkplatz nutzten. „Dafür ist das Altrheinufer, in dem so viel Potential steckt, einfach zu schade,“ bekräftigt Siehr. Diese Sperrung war zunächst der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich alle Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung verständigen konnten.

„Mir ist es wichtig, dass es am Altrheinufer nun auch weiter geht und es nicht einfach so bleibt wie es ist mit dieser Schrankenlösung. Ich halte den Schritt, den Parkplatz zu sperren, immer noch für richtig, aber jetzt muss es weiter gehen. Weitere Maßnahmen müssen folgen, damit der Bereich attraktiver wird. Das ist angesichts klammer Kassen nicht ganz einfach. Aber ich bin zuversichtlich, dass man mit Unterstützung der Regionalpark GmbH hier einiges bewegen kann. In den letzten Jahren habe ich bereits in der Altrheinufer AG mitgewirkt und da auch einiges vorangebracht, unter anderem auch die aktuelle Sperrung an den Wochenenden.“

Thorsten siehr: ich sehe das altrheinufer in ginsheim künftig als naherholungsgebiet
Altrheinufer in Ginsheim | Foto: BYC-News | Boost your City

Höhere Verkehrssicherheit durch bessere Konzepte

Siehr wünscht sich das Altrheinufer als Naherholungsfläche, die man gerne besucht. Auch kulturelle Veranstaltungen, wie beispielsweise Konzerte, am Altrheinufer seien ein gesetztes Ziel. Die Reihe „Klassik am Anker“ des Posaunenchores sei da ein gelungenes Beispiel. Dabei sei es wichtig, dass nicht permanent Autos dort entlangfahren und die Atmosphäre stören und auch die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.

Zudem wolle er auch die Bereiche für Fußgänger und Radfahrer im Bereich des Altrheinufers klarer voneinander trennen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Hier käme es immer wieder zu Konflikten, die sich durch ein durchdachtes Verkehrskonzept vermeiden ließen. Das sei machbar, allerdings brauche es dafür einen vernünftigen Plan, bei dem auch die Anwohner und Nutzer mit einbezogen werden sollen.

Serie zur Bürgermeister-Wahl:

BYC-News hat in dem Interview mit Thorsten Siehr noch über weitere Themen gesprochen. Diese folgen in den kommenden Tagen.

Teil 1: Thorsten Siehr – Bürgermeisterkandidat für Ginsheim-Gustavsburg

Gruppenschlägerei endet mit lebensgefährlichen Stichverletzungen

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Am Sonntagabend (10. Oktober 2021) kam es zwischen mehreren Männern zu einer Schlägerei in der Kriegkstraße im Frankfurter Gallusviertel. Zwei Personen wurden dabei mit einem Messer verletzt.


Die Täter flüchteten

Wie die Polizei mitteilt, trafen gegen 22:20 Uhr eine drei- und eine sechsköpfige Gruppe von Männern aufeinander. Ein zunächst verbaler Streit endete schließlich in einer Schlägerei, bei denen auch ein Messer zum Einsatz kam. Dabei erlitt ein 26 Jahre alter Mann leichte und ein 27 Jahre alter Mann aus der dreiköpfigen Gruppe schwere Stichverletzungen. Beide wurden umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Die Täter, welche der sechsköpfigen Gruppe angehörten, waren dem Angriff geflüchtet.

Zwei Angreifer stellten sich

Noch während die Polizei vor Ort ermittelte, wandten sich zwei 22 Jahre alte Männer an die Beamten. Gegenüber der Polizei gaben sie zu, an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen zu sein. Sofort eingeleitete Ermittlungen erhärteten den Verdacht, dass die beiden Personen tatverdächtig sind, beide festgenommen wurden.

Die 22-Jährigen wurden im Laufe des montags dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags, auch im Hinblick auf den Hintergrund der Tat, dauern an.

22-jähriger Mann legte sich auf die Saarstraße zum schlafen

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Am Sonntag (10. Oktober 2021) wurde der Mainzer Polizei eine schlafende Person auf der Saarstraße über den Notruf gemeldet. Der Anruf ging gegen 2:15 Uhr bei den Polizeibeamten ein.

Ein 22-jährige Mann aus dem Kreis Mainz-Bingen wurde bereits vor Eintreffen der Polizisten durch die aufmerksamen Passanten geweckt. Er verließ daraufhin seinen sehr ungewöhnlichen und gefährlichen Schlafplatz auf der Saarstraße. Gegenüber den anwesenden Polizeibeamten bestritt der alkoholisierte Mann zuvor auf der Straße gelegen zu haben. Nachdem keine Gesundheitsbeeinträchtigung festgestellt werden konnte, wurde der junge Mann vor Ort aus den Maßnahmen entlassen und die sichere Heimfahrt wurde organisiert.

Der Winter wird teuer – Gaspreise steigen deutschlandweit massiv an

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Der bevorstehende Winter wird für viele Verbraucher vermutlich teuer. Der Grund dafür sind die aktuell stark steigenden Gaspreise. Die die enorm hohen Einkaufspreise der Lieferanten bekommen nun auch die Verbraucher zu spüren.


Bis zu 25,6 Prozent Steigerung

In den vergangenen 12 Monaten stieg der Einkaufspreis für Erdgas in Europa um rund 630 Prozent. Aus diesem Grund erhöhen vor allem die Grundversorger ihre Gaspreise für die Endkunden. Diese müssen sich jetzt auf eine massive Preissteigerung einstellen.

Seit Ende September hat der staatliche russische Gaskonzern Gazprom seine Gas-Lieferungen nach Europa erneut gekürzt. Und zwar um ganze 24 Prozent. Die Liefermengen des Unternehmens über Belarus und Polen gingen seit dem 26. September um mehr als 70 Prozent zurück. Auch die Liefermenge über die Ukraine sank um 22 Prozent. Die Liefermengen über Russland hingegen, also über Pipelines wie Nord Stream 1, blieben stabil und stiegen sogar um rund ein Prozent an.

Einige Experten warnen vor einem Abbruch der Gaslieferungen über die Ukraine, wenn der russische Gaskonzern Gazprom in Sachen Nord Stream 2 nicht seinen Willen bekommt und auch weiterhin kein Gas über die Leitung nach Europa exportieren darf. Putin könnte sich für die verweigerten Genehmigungen rächen und die Gas-Lieferungen über die Ukraine noch weiter einschränken.

Durchschnittliche Preissteigerung in den Bundesländern:

  • Brandenburg – 25,60 Prozent
  • Bayern – 19,53 Prozent
  • Hessen – 13,45 Prozent
  • Sachsen-Anhalt – 11,84 Prozent
  • Niedersachsen – 11,14 Prozent
  • Nordrhein-Westfalen – 10,98 Prozent
  • Sachsen – 10,57 Prozent
  • Baden-Württemberg – 10,33 Prozent
  • Rheinland-Pfalz – 7,70 Prozent

In allen anderen Bundesländern findet laut CHECK24 keine Preiserhöhung statt (Stand 8. Oktober 2021)

Warum besonders Süddeutschland von der massiven Preissteigerung betroffen ist, erklären Experten mit den lokalen Bezugsquellen. In den jeweiligen Regionen hat Gazprom eine zum Teil alternative Monopolstellung.

Dachstuhlbrand in der Mainzer Neustadt

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Am Montagvormittag (11. Oktober 2021) kam es gegen 11:00 Uhr  zu einem größeren Einsatz für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in der Nackstraße in der Mainzer Neustadt. Dort wurde aus dem Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses dichter schwarzer Rauch gemeldet. BYC-News war vor Ort.


Feuerwehr musste die Wohnungstür gewaltsam öffnen

Wie der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Mainz Jonas Hahn gegenüber BYC-News mitteilte, wurden die Einsatzkräfte gegen 11:00 Uhr zu einem Dachstuhlbrand alarmiert. Vor Ort eingetroffen stellte sich heraus, dass es in einer Wohnung im fünften Obergeschoss brannte. Zunächst war unklar, ob sich noch Personen in der Wohnung befand. Die Mieter der umliegenden Wohnungen hatten das Gebäude bereits selbstständig verlassen. Ein Trupp der Feuerwehr öffnete unter Atemschutz die Tür zu der betroffenen Wohnung und stellte nach kurzer Durchsuchung fest, dass sich keine Personen mehr in der Wohnung befanden.

Die betroffene Wohnung ist unbewohnbar

Innerhalb kurzer Zeit gelang es den Einsatzkräften, die Flammen zu löschen. Der Brand hatte sich nach Angaben der Feuerwehr ausschließlich auf die betroffene Wohnung beschränkt. Diese ist aktuell unbewohnbar. Weitere Wohnungen waren von dem Brand nicht betroffen und wurden nicht beschädigt, sodass die übrigen Bewohner nach dem Einsatz wieder zurück in das Gebäude konnten. Der Einsatz wurde von der Feuerwehr gegen 12:45 Uhr beendet.

Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand. Die Brandursache sowie die Höhe des dabei entstandenen Sachschadens ist bislang noch unklar und wird von der Polizei ermittelt. Im Einsatz waren 25 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Mainz, der Rettungsdienst mit zwei Fahrzeugen sowie die Polizei Mainz mit zwei Einsatzfahrzeugen.

Entwicklungsgespräch für den neuen Sport- und Freizeitpark in Ingelheim

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Zum vierten Ingelheimer Sportgespräch am Freitag, 29. Oktober 2021 sind alle interessierten Ingelheimer herzlich eingeladen. Der Startschuss zur Entwicklung des „Sport- und Freizeitparks Im Blumengarten“ steht unmittelbar bevor.


Bürger sollen mit einbezogen werden

Im vierten Ingelheimer Sportgespräch möchte die Verwaltung gemeinsam mit den Sportvereinen sowie allen interessierten Bürgern mit der Entwicklung des Sport- und Freizeitparks Im Blumengarten starten. Im ersten Schritt werden neben dem „Haus der Vereine“ die möglichen Angebote im Freien, sprich im Außenbereich, eine wesentliche Rolle spielen. Der gesamte Prozess sowie die Möglichkeiten zur aktiven Mitarbeit unter Einbezug der Bürger wird dargelegt. Nach der Prozessvorstellung werden die folgenden vier Gruppen gebildet, welche gemäß der Welt-Café-Methode rotieren und in die sich alle Interessierten einbringen dürfen und sollen. Darin werden Ideen sammeln, weiterentwickelt und gegen Ende der Veranstaltung dargelegt.

  • Gruppe 1: „Welche Funktion soll das Haus der Vereine erfüllen?“
  • Gruppe 2: „Was braucht der Sport- und Freizeitpark, um für Vereinsmitglieder und -gruppen attraktiv zu sein?“
  • Gruppe 3: „Was braucht der Sport- und Freizeitpark, um für Individualsportler und Freizeitgruppen attraktiv zu sein?“
  • Gruppe 4: „Was soll im nächsten Sportgespräch betrachtet werden?“ (Beispiele wären die Zusammenarbeit mit dem Sportbund Rheinhessen oder die Idee eines Sportparks für alle Generationen.)

Vorherige Anmeldung notwendig

Aufgrund der anhaltenden Pandemie wird um vorherige Anmeldung bis 22. Oktober per E-Mail unter sportgespraech@ingelheim.de gebeten. Bürger, die nicht persönlich am Sportgespräch teilnehmen, können ihre Anregungen und Beiträge ebenfalls an diese Mailadresse übermitteln. Die Stadtverwaltung freut sich auf eine anregende Diskussion und viele Teilnehmende.

Das Sportgespräch findet statt am Freitag, 29. Oktober 2021, um 19 Uhr im Weiterbildungszentrum, Fridtjof-Nansen-Platz 3 in Ingelheim im Raum 101.

Mann aus dem Kreis Groß-Gerau seit mehreren Tagen vermisst

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Symbolbild Polizei
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Der Vermisste wurde wohlbehalten angetroffen. Die Vermisstenfahndung ist beendet. Seit Donnerstagvormittag (8. Oktober 2021) wird der 58 Jahre alte Uwe B. aus dem Kreis Groß-Gerau vermisst. Herr B. verließ eine Klinik am Donnerstag gegen 11:00 Uhr und kehrte seitdem nicht wieder zurück.


Die Polizei bittet um Mithilfe

Trotz intensiver Suche konnte er bislang nicht aufgefunden werden. Der 58-Jährige benötigt wahrscheinlich ärztliche Hilfe und ist dringend auf Medikamente angewiesen. Die Polizei bittet daher um Hinweise aus der Bevölkerung.

Personenbeschreibung des Vermissten

  • etwa 1,65 Meter groß
  • kräftige Statur
  • möglicherweise dunkel gekleidet
  • trägt einen Oberlippenbart
  • kurze grau/schwarze Haare

Personen, die Hinweise zum Aufenthalt des Vermissten geben können oder diesen gesehen haben, werden dringend gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim unter der Telefonnummer 06142 – 6960 zu melden. Wer Herr Bauer sieht, kann alternativ auch über den Notruf 110 die Polizei verständigen.

„Tarzan – das Musical“ live in Worms erleben

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Tarzan das Musical Pressebild 01 quer2
Tarzan das Musical Pressebild 01 quer2

Am Dienstag, 2. November 2021, um 16 Uhr erlebt das Publikum im „Das Wormser“ in Worms gemeinsam mit dem Titelhelden ein atemberaubendes Dschungel-Abenteuer. Das Theater Liberi inszeniert die hundert Jahre alte Geschichte von Edgar Rice Burrough in einer modernen Version für die ganze Familie. Spektakuläre Eigenkompositionen, jede Menge Spannung und ein Hauch Romantik versprechen ein unterhaltsames Live-Erlebnis.


Aufeinandertreffen zweier Welten

Eine junge Familie erleidet Schiffbruch und wird – kaum an der afrikanischen Küste gestrandet – von wilden Tieren angegriffen. Zurück bleibt ein kleiner Junge, der allein und verwaist von der Affendame Kala aufgenommen und wie ihr eigenes Kind großgezogen wird. Doch obwohl Tarzan bei den Affen ein Zuhause und in dem Affenmädchen Tee auch eine gute Freundin findet, lässt ihn der Anführer Kerchak auch nach Jahren noch spüren, dass er nicht wirklich zu ihnen gehört. Das Gefühl, seinen Platz in der Welt erst noch finden zu müssen, wird noch stärker, als Tarzan zum ersten Mal auf Menschen trifft.

Professor Porter, seine neugierige Tochter Jane und die zwielichtige Olivia Clayton befinden sich auf einer Expedition, um den Dschungel zu erforschen. Im Laufe der Zeit kommen sich Tarzan und Jane immer näher, doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Tarzan und seiner Affenfamilie droht große Gefahr…

Urwaldsaga neu erzählt

Die moderne Musicaladaption des Theater Liberi rückt Tarzans Zerrissenheit zwischen Affen- und Menschenwelt in den Fokus. Für Hauptdarsteller Piero Ochsenbein ein entscheidender Aspekt: „Tarzan ist eben nicht nur der strahlende Held, sondern er hat auch Zweifel und braucht die Hilfe seiner Freunde, um seinen Weg zu finden“. Begleitet wird dieser Weg durch die Kompositionen von Christoph Kloppenburg und Hans Christian Becker. „Die Musik ist szenisch, äußerst atmosphärisch, sie treibt die Handlung voran. Beeinflusst durch verschiedene Genres gibt es viele abwechslungsreiche Songs, von klassischen Soli bis hin zu großen Ensemble-Nummern.“

Infos und Tickets:

Das Musical dauert zwei Stunden inklusive 20 Minuten Pause und ist geeignet für Zuschauer ab vier Jahren. Die Tickets kosten im Vorverkauf 30,- / 27,- / 23,- / 18,- Euro je nach Kategorie, Kinder bis 14 Jahre erhalten eine Ermäßigung in Höhe von 2 Euro. Der Preis an der Tageskasse beträgt zuzüglich 2 Euro. Erhältlich sind die Tickets online unter www.theater-liberi.de und bei ausgewählten Vorverkaufsstellen.

Mann feuert mit Schusswaffe auf Frau in Rüsselsheim

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Am Freitagabend (8. Oktober 2021) meldete sich eine 57 Jahre alte Frau bei der Polizei in Rüsselsheim am Main. Sie berichtete, von einem Radfahrer der mit einem Gewehr am Mainufer unterwegs gewesen war.


Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein

Wie die Frau der Polizei gegenüber weiter erklärte, habe der ihr unbekannte Mann mit der Waffe auf sie gezielt und abgedrückt. Aufgrund des Knalls vermutete sie, dass es sich bei der Waffe um ein Luftgewehr handelte.

Die Polizei leitete daraufhin umgehend eine Fahndung nach dem Unbekannten ein. Wenige Zeit später konnte eine Polizeistreife einen 24 Jahre alten Tatverdächtigen in der Georg-Treber-Straße in Rüsselsheim vorläufig festnehmen. Bei dem Mann fanden die Polizisten eine Softair-Waffe, welche sichergestellt wurde. Dem Mann drohen nun Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz. Der 24-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.