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Rollerfahrer verstirbt nach schwerem Verkehrsunfall in Rheinhessen

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ADAC Rettungshubschrauber
ADAC Rettungshubschrauber

Am Donnerstagnachmittag (14. Oktober 2021) gegen 16:00 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich der Landstraße L414 / Kreisstraße K15 zwischen Ober-Hilbersheim und Partenheim. Eine Person wurde dabei tödlich verletzt.


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Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle

Wie die Polizei mitteilt, befuhr ein 69 Jahre alter Mann mit seinem Auto die K15 aus Richtung Jugenheim kommend. Ein 67-jähriger Mann befuhr zeitgleich mit seinem Motorroller die L414 aus Ober-Hilbersheim kommend. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen verstarb der 67-jährige Rollerfahrer noch an der Unfallstelle.

Während der Unfallaufnahme musste der gesamte Kreuzungsbereich für die Zeit von 16:10 Uhr bis 20:10 Uhr voll gesperrt werden. Wie es zu dem Unfall kam, ist aktuell noch unklar. Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz ein Gutachter hinzugezogen. Der Unfallverursacher sowie die Angehörigen des Verstorbenen werden von Seelsorgern betreut.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben werden gebeten, sich bitte bei der Polizei Ingelheim unter der Telefonnummer 06132 – 65510 zu melden.

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Zu Besuch bei Brotsommelier Mario P. Berg in der Mainzer Altstadt

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Brotboutique8
Brotboutique8

Schon beim Betreten des Geschäftes riecht es nach frisch gebackenem Brot: Am Donnerstagmorgen (14. Oktober 2021) eröffnete die Brotboutique von Brotsommelier Mario P. Berg in der Mainzer Altstadt. BYC-News war vor Ort und sprach mit Mario Berg darüber.

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 Regionale und hochwertige Produkte

„Wir freuen uns alle, dass wir heute hier die Mainzer Brotboutique eröffnen, sind natürlich aber auch etwas aufgeregt. Ich bin aber sehr optimistisch“, berichtet Berg. Er erklärt, dass für die Herstellung der Brote ausschließlich hervorragende Mehle verwendet werden, die nach Möglichkeit von regionalen Herstellern bezogen werden. „Wir arbeiten dafür mit Landwirten aus Gensingen, Ingelheim und der Süd-Pfalz zusammen. Die Spezial-Mehle kommen von etwas weiter her, aus Baden-Württemberg. Das ist eine ganz traditionelle Mühle, die es seit mehr als 400 Jahren gibt.“, so Berg.

Qualität, die man sieht, riecht, schmeckt und beim Schneiden auch hört. Alle Brote werden aus frischem Sauerteig gemacht. Auch das Ambiente ist einladend und das alte Gemäuer verleiht dem Ganzen einen tollen Flair.

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Im traditionellen Steinofen gebackene Brote

Die Brote werden alle in einem traditionellen Steinofen in seiner Backstube in Budenheim gebacken und anschließend ganz frisch in die Brotboutique gebracht. Damit die Ware rechtzeitig fertig zum Verkauf ist, startet der Tag für Mario P. Berg bereits um halb 2 in der Nacht.

„Neben den qualitativ hochwertigen Produkten sind für mich Liebe und Zeit die wichtigsten Zutaten für ein gutes Brot. Deshalb kochen wir zum Beispiel auch die Konfitüren und den Pudding für die Süßteilchen selbst.“, erklärt der Brot-Sommelier weiter. In der Brotboutique kann man zudem die Konfitüre auch als Brotaufstrich im Glas kaufen. Zur Vorweihnachtszeit darf natürlich auch der Christstollen nicht fehlen, den es ebenfalls in der Brotboutique gibt.

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„Jeder Kunde war begeistert“

Zum Abschluss des Eröffnungstages zieht Mario Berg ein Fazit und berichtet, wie er den ersten Tag in der neuen Brotboutique erlebt hat: „Es hat schon morgens super begonnen. Jeder Kunde der kam, war von unserem neuen Konzept total begeistert, sodass wir nur positives Feedback bekommen haben. Viele haben unser Angebot auch genutzt und haben sich direkt von mehreren Brotsorten Stücke abschneiden lassen. Wir sind also rundum zufrieden und freuen uns nun auf die kommenden Monate“

Adresse: 
Mainzer Brotboutique by Mario P. Berg
Dagobertstraße 24
55116 Mainz

Öffnungszeiten:
donnerstags bis sonntags von 9:00 bis 16:00 Uhr

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Neue Kooperation zwischen der Autobahn GmbH und dem ADAC Deutschland

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Vernetzung ist ein zentrales Thema für die Verkehrssicherheit. Dabei könnten schon zeitnah deutliche Fortschritte erzielt werden, wenn Autos miteinander kommunizieren oder Informationen mit der Verkehrstechnik in Städten und auf Autobahnen austauschen können. Diese C2X-Kommunikation will sich auch der ADAC zunutze machen, um künftig die Sicherheit seiner über 1700 Gelben Engel, aber auch vieler Millionen Havaristen pro Jahr zu erhöhen.


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ADAC Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand dazu

Aktuell wurde C2X-Technologie in vier Straßenwachtautos verbaut, die vor lokalen Gefahrenstellen im Umkreis von bis zu 800 Metern warnt. „Damit ist der ADAC Vorreiter in Sachen Absicherung von Pannenstellen. Unsere Mitarbeitenden und Mitglieder können sich so bei einer Panne noch sicherer fühlen. Die C2X-Kommunikation wird die Zahl der im Straßenverkehr verletzten oder getöteten Personen weiter reduzieren können“, so ADAC Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand. ADAC Tests haben bereits gezeigt, dass mit C2X erstmals Unfälle komplett verhindert können, die durch die bisherigen Techniken meist nur abgemildert wurden.

Um die Testphase mit den vier Straßenwachtfahrzeugen möglichst schnell zu starten und dabei viele Ergebnisse und Anwendungsbeispiele zu generieren, kooperiert der ADAC mit der Autobahn GmbH des Bundes, die diese Technologie ebenfalls einsetzt. In einem Letter of Intent (LoI) haben sich beide Seiten im Rahmen des ITS-World Kongresses in Hamburg darauf verständigt, die C2X-Kommunikation weiter voranzubringen und das Störfallmanagement zur Stau- und Unfallvermeidung zur verbessern.

„Der ADAC und die Autobahn GmbH des Bundes stehen für hervorragenden Service für die Verkehrsteilnehmenden und hohe Kompetenz im Bereich Mobilität und Verkehrsmanagement. Mit der Zusammenarbeit tragen wir dazu bei, die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmenden und Pannenhelfenden zu erhöhen sowie die Entwicklung und den flächendeckenden Einsatz neuer Technologien wie C2X in Deutschland zu forcieren“, so Hillebrand.

Stephan Krenz, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes, sagte: „Gemeinsam machen wir die Autobahnen sicherer. Unsere Erklärung heute ist hierfür eine wichtige Voraussetzung. Denn so ermöglichen wir mehr Effizienz und zielgenaue Abstimmung. Unsere bundesweite Kooperation kommt damit den Nutzerinnen und Nutzern der Autobahnen unmittelbar zugute.“

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Der Rheinland-Pfalz Tag findet 2022 in Mainz statt

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Symbolbild14
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Anlässlich des 75. Geburtstages von Rheinland-Pfalz wird die Landeshauptstadt Mainz Gastgeberin des Rheinland-Pfalz-Tages 2022 sein. Unter dem Motto „Mainz – komm mit in die Zukunft!“ möchte sie Gäste aus nah und fern nach Mainz einladen, um diese für eine aktive Gestaltung der Stadt der Zukunft zu inspirieren.


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Festwochenende vom 20 bis 22. Mai 2022

Die Besucherinnen und Besucher erwartet am Festwochenende vom 20. bis 22. Mai 2022 ein buntes und informatives Programm mit Live-Konzerten, Informations- und Aktionsflächen, Ausstellungen, einem Festzug und natürlich Wein und regionaltypischem Essen. Der Rheinland-Pfalz-Tag ist in jedem Jahr ein großes Gemeinschaftsprojekt, das von der Beteiligung möglichst vieler Vereine, Gruppen, Verbände oder Initiativen und dem ehrenamtlichen Engagement der Bürgerinnen und Bürger lebt. Es gibt also viele Möglichkeiten zum Mitmachen.

Bewerbungen für Informationsstände, Ausstellungen, Gastronomiestände, Weinstände oder für Marktstände können online (Anmeldung) an die rheinland-pfälzische Staatskanzlei gerichtet werden. Anmeldeschluss ist der 30. November 2021.

Anmeldungen von Festzugbeiträgen sind an die für den Wohnort zuständige Stadt – oder Kreisverwaltung zu richten. Diese entscheidet auch über die Zulassung. Bewerbungen für Festzugbeiträge sind bis 31. Dezember 2021 möglich.

Der Rheinland-Pfalz-Tag ist das Landesfest von Rheinland-Pfalz, das jedes Jahr in einer anderen Stadt oder Gemeinde gefeiert wird. 2020 und 2021 musste der Rheinland-Pfalz-Tag aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. Der Rheinland-Pfalz – Tag 2022 wird ein Höhepunkt im Rahmen des 75jährigen Landesjubiläums sein, das mit vielen Veranstaltungen und Ausstellungen das ganz Jahr über gewürdigt wird.

Mehr Informationen zum Bewerbungsverfahren gibt es auf der Internetseite www.rlp-tag.de.

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Was tun, wenn der tierische Liebling plötzlich weg ist?

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Eine verlockende Fährte, ein furchteinflößendes Geräusch oder die aus Versehen offen gelassene Tür und schon ist es passiert: Der tierische Liebling ist weg und die Verzweiflung des Halters groß. Gänzlich verhindern lassen sich solche Situationen leider nicht,  deswegen sollte jeder Tierhalter wissen, was im Falle des Entlaufens zu tun ist.

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Über 100.000 Tiere wurden 2020 vermisst

Rund 33.000 bei TASSO registrierte Hunde und 80.000 Katzen wurden alleine im Jahr 2020 von ihren Menschen vermisst. Der erste präventive Schritt ist die Kennzeichnung des eigenen Haustieres mit einem Transponder und die anschließende kostenlose Registrierung des Tieres bei TASSO. Durch diese beiden aufeinanderfolgenden Schritte, dem sogenannten TASSO-Prinzip, können entlaufene Hunde und Katzen, wenn sie gefunden wurden, jederzeit wieder eindeutig ihren Haltern zugeordnet werden.

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Schreien und hinterherrennen? Nein, Ruhe bewahren!

Wenn der Ernstfall erst einmal eingetreten ist, lautet die oberste Regel: Ruhe bewahren und den tierischen Gefährten bei TASSO als entlaufen melden. Panisches Hinterherrennen und lautes Rufen verleiten das Tier nur noch mehr dazu, das Weite zu suchen. Die Mitarbeiter in der TASSO-Notrufzentrale unterstützen jeden verzweifelten Tierhalter rund um die Uhr. Vermisstmeldungen werden aufgenommen und die Tierhalter erhalten Suchplakate sowie Tipps für die Suche nach ihrem tierischen Freund.

Tipps für die Suche nach dem Hund

Wenn der Vierbeiner auf einer Spazierrunde entlaufen ist, informieren Tierhalter am besten direkt eine vertraute Person, die nachsehen kann, ob der Hund nicht bereits heimgekehrt ist. Zudem sollten Hundehalter genau an der Stelle bleiben, wo der Hund entlaufen ist, denn oft kommen die Tiere nach einiger Zeit wieder zurück.

In der Zwischenzeit ist es sinnvoll, auch die örtliche Polizei über die Nummer der lokalen Dienststelle zu verständigen. Wer sich selbst vom Ort des Entlaufens aus auf die Suche begibt, sollte sternenförmig die Umgebung absuchen und immer wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren, bevor die nächste Richtung eingeschlagen wird. So kann der Hund später einer eindeutigen Geruchsspur folgen.

Gefährliche Orte wie beispielsweise Autobahnen sollten bei der Suche gemieden werden, da sonst der Hund diese Spur aufnehmen könnte. Wenn der Tierhalter nach einiger Zeit die Suche am Ort des Entlaufens aufgibt, ist es ratsam, ein Kleidungsstück – zum Beispiel eine Socke – zurückzulassen. Falls der Hund doch noch zurückkehrt, wird ihn der vertraute Geruch in der Nähe halten.

Tipps für die Suche nach der Katze

Wenn die Wohnungskatze aus den eigenen vier Wänden entwischt oder die Freigängerkatze nicht zur üblichen Zeit nach Hause kommt, sollten Tierhalter mit Bedacht auf die Suche gehen. Ein Rascheln mit der Leckerli-Dose kann eine Katze beispielsweise hervorlocken.

Auch unter Büsche, Autos, auf Bäume oder in die kleinsten Schlupfwinkel sollte man einen Blick werfen, denn wenn die Katze aus Angst entlaufen ist, bietet ihr jede noch so kleine Lücke Schutz. Ein wichtiges Hilfsmittel bei der Suche ist zudem eine Taschenlampe, die auch tagsüber das Licht in den Augen der Katze reflektiert.

Katzenhalter sollten bei ihrer Suche auf jeden Fall auch die Nachbarn einbeziehen. Vielleicht waren kürzlich Handwerker zu Gange, die die Türen ihrer Fahrzeuge haben offenstehen lassen. Vielleicht wurde die Katze auch versehentlich im Keller oder in der Garage eingesperrt. Es ist ebenso empfehlenswert, für die Katze draußen einen geschützten Platz einzurichten. Ein Kleidungsstück, das nach dem vertrauten Menschen riecht, kann dabei helfen, sie anzulocken. Weiterhin können Tierhalter eine Spur mit benutzter Katzenstreu legen. Im Idealfall erkennt das Tier seinen eigenen Duft und folgt diesem.

Hund und Katze wurden gesichtet – was ist zu tun?

Wenn das gesuchte Tier gesichtet wird, ist Geduld gefragt. Der tierische Begleiter befindet sich in einer Ausnahmesituation und reagiert möglicherweise nicht wie gewohnt. Hektische Bewegungen und laute Geräusche könnten ihn wieder vertreiben. TASSO rät daher, sich betont gelassen zu verhalten und sich hinzuknien oder hinzusetzten, um Hund oder Katze zu sich zu locken.

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Deutsche Umwelthilfe : 10-Punkte-Programm gegen explodierende Strom- und Gaspreise

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Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert, den aktuell explodierenden Strom- und Gaspreisen mit konkreten Sofortmaßnahmen zu begegnen. Dazu zählt unter anderem die Absenkung der Stromsteuer auf das EU-rechtliche Minimum und die Reduktion der EEG-Umlage mit den Einnahmen aus der CO2-Bepreisung.


Konkretisierung der EU-Maßnahmen

Eine konsequente Ausrichtung auf Klimaschutzmaßnahmen sorgt zudem dafür, sowohl die Treibhaugasemissionen als auch die Energiekosten für Industrie und Privathaushalte zu reduzieren. Weitere Maßnahmen veröffentlicht die DUH am heutigen Donnerstag (14.10.2021) in einem 10-Punkte-Programm. Sie konkretisiert und erweitert damit auch die von der EU am Mittwoch vorgestellten Maßnahmen gegen eine Überbelastung von Industrie und Privathaushalten in den einzelnen Mitgliedsstaaten.

Politik muss schnell gegensteuern

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Die Verbraucherinnen und Verbraucher und die Industrie spüren jetzt die politischen Versäumnisse der letzten Jahre bei der Energiewende. Die Politik muss jetzt schnell gegensteuern und die Verbraucherinnen und Verbraucher entlasten: Die Stromsteuer muss runter und die EEG-Umlage so schnell wie möglich aus den Einnahmen der CO2-Bepreisung auf null reduziert werden. Darüber hinaus dürfen Klimaschutz und Energiewende nicht länger verstolpert werden: Wir brauchen Planungssicherheit für eine ansteigende CO2-Bepreisung mit gleichzeitiger Kompensation nach dem Pro-Kopf-Modell, eine Aufstockung und einen zielgerichteten Einsatz der Mittel für die Gebäudesanierung und einen Schutz der Industrie vor Preisschocks. Eine neue Bundesregierung muss hier schnell handeln: Klimaschutz ist Verbraucherschutz.“

Senkung der EEG-Umlage kurzfristig erwartet

Eine erste Entlastung der Verbraucherinnen und Verbraucher wird durch die Absenkung der EEG-Umlage erwartet, die am morgigen Freitag von der Bundesnetzagentur bekannt gegeben werden soll. Dies ist ein bedeutsamer erster Schritt. Dies kommentiert der Leiter Energie und Klimaschutz der DUH, Constantin Zerger:

„Die für morgen erwartete Senkung der EEG-Umlage ist eine gute Nachricht für Verbraucherinnen und Verbraucher. Ursache sind die niedrigen Erzeugungskosten der Erneuerbaren und die gestiegenen Großhandelspreise an der Börse. Die Botschaft ist klar: Mehr Erneuerbare bedeuten niedrigere Stromkosten. Es ist gut, dass nun auch die Verbraucherinnen und Verbraucher davon profitieren. Der Ausbau erneuerbarer Energien muss konsequent vorangetrieben und bis 2030 vervielfacht werden. Das muss Entscheidungsgrundlage in den anstehenden Koalitionsverhandlungen sein. Fossile ‚Lock-ins‘ wie die Inbetriebnahme von Nord Stream 2 oder der Bau von LNG-Terminals sind energiepolitisch nicht erforderlich, klimapolitisch unverantwortlich und wirtschaftspolitisch fatal. Sie verschärfen solche Extremsituationen am Markt wie momentan eher, als dass sie Teil der Lösung sind.“

Hintergrund:

Um die Auswirkungen steigender Gaspreise kurzfristig zu dämpfen und langfristig die Energiekosten der Verbraucherinnen und Verbraucher zu reduzieren, braucht es aus Sicht der DUH vor allem drei Dinge: Eine Entlastung bei den Stromkosten, mehr CO2-freien Strom und eine Reduktion des Energieverbrauchs.

Die DUH fordert daher folgende zehn Maßnahmen:

Kurzfristige Maßnahmen:

  • Stromkosten durch Senkung von Stromsteuer und EEG-Umlage reduzieren
  • Mieterinnen und Mieter vom CO2-Preis im Gebäude entlasten
  • Einführung Drittelmodell bei energetischer Modernisierung von Mietwohnungen

Mittel- und langfristige Maßnahmen:

  • Sofortprogramm zum Ausbau der Erneuerbaren Energien
  • Förderung für klimakompatible Gebäude erhöhen und zielgerichtet einsetzen
  • CO2-Preis planbar gestalten und sozialpolitisch abfedern
  • Fossile Lock-Ins vermeiden
  • Bestehende Infrastruktur, z.B. Gasspeicher, nicht weiter privatisieren
  • Grenzausgleichsmechanismus schützt langfristig europäische Industrie
  • Aufbau der Wasserstoffwirtschaft mit Differenzverträgen absichern

(Quelle: DUH)

Identitätsdiebstahl im Netz – Ein wachsendes Problem mit schwerwiegenden Folgen

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Cyberangriff / Sicherheit
matrix ohne passwort

Rechnungen für angeblich bestellte Ware, unberechtigte Inkassoforderungen oder unerklärliche Abbuchungen vom Bankkonto können ein Indiz dafür sein, dass die eigene Identität von Betrügern missbraucht wird. Die Täter ergaunern persönliche Daten wie Name, Geburtsdatum, Anschrift, Kreditkarten- oder Kontonummern, um auf fremde Kosten Verträge zu schließen.

Phishing-Mail oder Datenlecks

Die Betrüger gelangen über Phishing-Mails oder Datenlecks bei großen Anbietern an die sensiblen Verbraucherdaten. Deshalb sollte vorsichtig mit Passwörtern, PINs, Bankverbindung oder Kreditkartendaten umgegangen werden.

Typischer Beispielfall:

Eine Verbraucherin hat noch nie etwas im Internet bestellt. Nicht einmal eine E-Mail-Adresse besitzt sie. Umso erstaunter ist sie, als ein Inkassounternehmen die Bezahlung mehrerer Online-Bestellungen von ihr verlangt. Die Täter benötigten lediglich den Namen und die Adresse, um Waren zu bestellen, die sie dann beim Postzusteller abfingen. Da die Bestellungen auf Rechnung getätigt wurden und die Verbraucherin keine Kenntnis von den Rechnungen hatte, beauftragte der Online-Shop ein Inkassounternehmen damit, die Kaufpreise einzutreiben.

Verhalten bei Identitätsdiebstahls

Anlässlich des „European Cyber Security Month“ geben das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz Tipps, wie man sich im Falle eines Identitätsdiebstahls verhalten soll:

  • Die Hausbank sollte umgehend informiert werden. Die betroffenen Konten und/oder Karten sollten sicherheitshalber gesperrt werden (Sperr-Notruf 116 116).
  • Wer den Verdacht hat, Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden zu sein, sollte den Betrugsfall der Polizei melden. Das geht zum Beispiel bei der Internetwache des jeweiligen Bundeslandes und in Rheinland-Pfalz
  • Die Passwörter der betroffenen Accounts sollten durch sichere Passwörter ersetzt werden.
  • Der Identitätsdiebstahl sollte bei der Schufa und anderen Auskunfteien gemeldet werden.
  • Unberechtigte Abbuchungen sollten durch die Bank beziehungsweise das Kreditkarteninstitut zurück gebucht werden.

Sollten sich anschließend Inkassounternehmen mit Zahlungsaufforderungen melden, kann mit einem Musterbrief der Verbraucherzentrale der Forderung widersprochen werden.

Weitere Informationen zum Nachlesen gibt es zudem auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale und der Polizei

Großer Empfang für Kanu-Weltmeisterin Ricarda Funk am Kornmarkt in Bad Kreuznach

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ricarda autogrammkarte 001
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Nach dem Olympiasieg folgte der Weltmeister-Titel. „Noch ein Grund mehr, um eine sehr erfolgreiche Athletin aus einem Bad Kreuznacher Sportverein zu ehren“, freut sich Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer auf den Empfang der Stadt für Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) am Samstag, 16.Oktober, auf dem Kornmarkt.

Bootstour zu den Brückenhäusern

Ricarda Funk wird mit Sportlerinnen und Sportlern des KSV und weiteren Gästen an der Roseninsel gegen 15 Uhr ein Boot besteigen und am Mühlenteich vor den Brückenhäusern empfangen werden. Auf dem Kornmarkt ist eine Bühne aufgebaut, auf der auf einer Leinwand ihr Siegerlauf von Tokio gezeigt wird. Ricarda Funk wird sich zudem in das neue Gästebuch der Stadt eintragen und anschließend Autogramme schreiben. Die Stadt hat eine Reihe von Ehrengästen eingeladen, aus deren Kreis einige ein Grußwort sprechen werden. Der Empfang auf dem Kornmarkt soll gegen 15.30 Uhr beginnen

Der KSV bietet kostenlos kleine Speisen und Getränke an. „Zeigen Sie sich mit einer Spende vor Ort erkenntlich, Die kann der Verein gut gebrauchen, um seine so erfolgreiche Nachwuchsarbeit fortzusetzen“, so die OB, die zudem nicht nur auf gutes Wetter hofft, sondern auch auf eine große Teilnahme der Bürgerschaft.

Kanusport als Aushängeschild

„Der Kanusport ist ein Aushängeschild für unsere Sportstadt. Und nur durch die erstklassige Nachwuchsarbeit, so wie sie bei den Bad Kreuznacher Sportvereinen geleistet wird, sind solche Erfolge möglich. Ricarda Funk ist eine von uns und großes Vorbild unserer auch sehr erfolgreichen Kanu-Jugend“, so Sportdezernent Markus Schlosser.

Bundestrainer auch vor Ort

Unter den Ehrengästen, die ihre Teilnahme an dem Empfang für Olympiasiegerin Ricarda Funk zugesagt haben sind auch Klaus Pohlen, der Chef-Bundestrainer im Kanu-Slalom des Deutschen Kanuverbandes, und der Vizepräsident des Landesportbundes (LSB) Klaus Kuhn.Pohlen war beim Olympiasieg von Thomas Schmidt (RKV Bad Kreuznach) in Sydney 2000 dessen Bundestrainer.

3G-Regeln für Besucher

Wegen der Corona-Schutzbestimmungen ist der Veranstaltungsbereich abgegrenzt. Einlass gibt es für Geimpfte, Genesene und Getestete sowie Maskenpflicht.

Amoklauf mit Pfeil und Bogen in Norwegen – 5 Tote und 2 Verletzte

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Logo polizei kinderpornografie1
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Mit Pfeil und Bogen bewaffnet zog am gestrigen Mittwochabend (13.10.2021) ein 37-Jähirger Mann durch die norwegische Stadt Kongsberg (rund 8 Kilometer südwestlich von Oslo) und schoss wahllos auf Menschen. Hierbei kamen nach ersten Erkenntnissen fünf Menschen ums Leben.

Mehrere Tatorte

Erste Notrufe gingen um 18:13 Uhr bei der Polizei ein, worauf das Zentrum der 22.000 Einwohner zählenden Kleinstadt sofort weiträumig abgesperrt wurde. Ersten berichten zu Folge solle sich bei dem Tatort um einen Supermarkt handeln, wobei sich der Täter jedoch nach Polizeiangaben über ein größeres Gebiet hinwegbewegt haben soll. „Er bewegte sich über ein großes Gebiet, es gibt viele Tatorte“, so Polizeichef Aas.

Täter führte mehrere Waffen mit sich

Nach Informationen des Fernsehsenders TV2 soll der Täter neben Pfeil und Bogen noch ein Messer als auch mehrere andere Waffen mit sich geführt haben. Kurz nach 19 Uhr konnte der Täter, der sich auf der Flucht befand, von den Einsatzkräften der Polizei festgenommen werden.

Täter war ein 37-jähriger Däne

Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 37-jährigen Dänen, der in Kongsberg lebte, so die Polizei am frühen Donnerstagmorgen. Zum derzeitigen Zeitpunkt geht die Polizei davon aus, dass es sich um einen Einzeltäter handelt. Über die Hintergründe der Tat gibt es derzeit noch keine Erkenntnisse.

Polizist und den Verletzten

Neben den fünf getöteten Opfern wurden noch zwei weitere Menschen verletzt. Hierunter befindet sich auch ein Polizist, der jedoch zum Tatzeitpunkt nicht im Dienst war. Weitere Informationen zu den Opfern gibt es zum aktuellen Zeitpunkt nicht.

 

Oberbürgermeister Udo Bausch äußert sich zum Fall Opel Rüsselsheim

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Bilder Chiara Forg5
Bilder Chiara Forg5

Wer sich ein wenig mit der Unternehmensstrategie französischer Unternehmen auskennt, für den kommen die neuesten Nachrichten von Stellantis nicht wirklich überraschend: Das Unternehmen trennt sich von 102 Hektar Gewerbefläche und konzentriert die Produktion.


Rüsselsheim Oberbürgermeister Udo Bausch

Gleichzeitig löst sie diese aus dem Opel-Unternehmensverbund, der Opel Automobile GmbH. „Auf unsere Stadt kommen jetzt große Herausforderungen zu“, so Oberbürgermeister Udo Bausch. „Wir müssen dafür sorgen, dass unser Know-how im Automobilbau erhalten bleibt und wir die neuen Chancen der Elektromobilität nutzen können. Dazu brauchen wir ein neues industriepolitisches Leitbild, zu dessen Erstellung wir bereits die ersten Schritte unternommen haben“, so Bausch.

Bereits im Februar 2020 hatte der Oberbürgermeister zu einem ersten Initiativgespräch ins Rathaus eingeladen. Mit dabei waren:

  • Vertreter der Geschäftsführung der Opel Automobile GmbH
  • Geschäftsführer der HA Hessen Agentur GmbH
  • Projektleiter IMPACT RheinMain, Hochschule RheinMain

Die Beteiligten waren sich einig, das Projekt zügig anzugehen und vereinbarten folgendes:

  • Bei Opel interne Abstimmung der Beteiligung an einer Strategieerarbeitung für den Technologie- und Produktionsstandort Rüsselsheim.
  • Die Hessen Agentur prüft die Verfügbarkeit von Fördermitteln.
  • Nach Klärung der oben genannten Punkte Vorbereitung eines Konzeptvorschlags für die Strategieumsetzung (Opel, Hochschule, Stadt).
  • Die Stadt wird mit einem finanziellen Eigenbeitrag zu Strategieerarbeitung beitragen und die Erarbeitung koordinieren.

Das ist ein Anfang, aber das reicht noch nicht: Hier sind weiterhin das Land Hessen und der Bund gefragt, an einer solchen Zukunftsstrategie für den Erhalt der Automobilindustrie mitzuwirken. Deshalb hat sich Oberbürgermeister Bausch am 11. August an Bundesminister Peter Altmaier gewandt, in dessen Namen Staatssekretär Thomas Bareiß antwortete: „Ihr aktives Vorgehen und Engagement begrüße ich sehr. Aus meiner Sicht ist es ganz zentral, Fragen wie die zukünftige Nutzung großer freiwerdender gewerblicher Flächen für die Region frühzeitig strategisch anzugehen.“ Ein Treffen mit dem Hessischen Wirtschaftsminister ist angefragt.


Flächenentwicklung nur zusammen mit der Stadt

Die jetzt freiwerdenden Flächen (102 Hektar) sind in ihrer Größe, Lage und Geschichte prägend für das gesamte Stadtgebiet. „Daher erwarte ich eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Unternehmen bei der Neunutzung, wie es im gemeinsamen Rahmenkonzept auch angelegt ist“, so der Oberbürgermeister. „Uns geht es unter anderem darum, die Flächen langfristig so zu entwickeln, dass die dort neu angesiedelten Unternehmen unsere Gewerbesteuereinnahmen steigern, qualifizierte Arbeitsplätze erhalten beziehungsweise schaffen, dass dort Raum für innovative forschungsorientierte Unternehmen entsteht, und dass neue Wohnungen für alle Bevölkerungsschichten gebaut werden können.“ Hinzu käme die Verfolgung von ehrgeizigen Zielen des Klima- und Naturschutzes.

„Außerdem dürfen sich die Pläne von Stellantis keineswegs negativ auf die Beschäftigten von Opel auswirken. Auch dafür werde ich in den Verhandlungen mit Stellantis kämpfen“, unterstreicht der Oberbürgermeister.

„Auf der EXPOreal, der größten Immobilienmesse Europas in München, die dort vom 11. bis 13. Oktober stattfand, konnte ich ein riesiges Interesse der Investoren am Standort Rüsselsheim und im Besonderen an den freiwerdenden Flächen auf dem Opel-Areal feststellen. Das gibt mir Mut und macht mich optimistisch, dass wir als Stadt maßgeblich dazu beitragen können, die Weichen für eine erfolgreiche und nachhaltige Neuausrichtung der Flächen zu stellen, den Automobilstandort Rüsselsheim am Main zu erhalten und neu auszurichten sowie einen modernen und innovativen Industriestandort zu schaffen.“

Manuela Matz und Dr. Oliver Franz

Die Mainzer Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz und der Wiesbadener Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz äußerten sich bereits am 12. Oktober zu dem Fall Opel. „Das Opel-Werk in Rüsselsheim hat eine enorme Stahlkraft nach Mainz. Durch eine Ausgliederung des Werks stehen für Mainzerinnen und Mainzer Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie enge Geschäftsbeziehungen auf dem Spiel und damit auch der wirtschaftliche Erfolg von Mainzer Unternehmen.“ „Dies alles erinnert doch sehr an die unrühmliche Fusion der Hoechst AG mit dem französischen Konkurrenten Rohne-Poulenc zu Aventis im Jahr 1999. Damals sollte ein großer deutsch-französischer Gemeinschaftskonzern entstehen und Aventis wurde dann im Jahr 2004 – mit Unterstützung der französischen Regierung, durch den Arzneimittelhersteller Sanofi übernommen“, so Matz und Dr. Franz und abschließend.


IG Metall und Betriebsrat entkräften Stellantis Argumente

Die Stellantis Manager argumentieren, ihr Vorgehen würde Arbeitsplätze sichern. Denn: „So soll auch sichergestellt werden, dass alle Stellantis-Produktionsstandorte für alle Stellantis-Marken produzieren können.“ Doch IG Metall und der Opel-Gesamtbetriebsrat zeigen auf, dass diese Argumente vorgeschoben sind: Um in allen Werken alle Fahrzeuge des Konzerns produzieren zu können, braucht es keine Herauslösung aus Opel − das belegt die Produktion des DS4 in Rüsselsheim. Der Kompaktwagen von Citroens Edelableger soll dort gefertigt werden. Die Hessen stecken bereits mitten im Produktionsanlauf.

Auch ist eine Vergleichbarkeit der Leistungsfähigkeit der Werke nicht abhängig davon, ob sie zu Opel Automobile GmbH gehören oder eine eigenständige Gesellschaft bilden. Vielmehr sind Gesamtbetriebsrat und IG Metall überzeugt, dass die Flexibilität unter den deutschen Standorten durch eine Ausgliederung in eigenständige Gesellschaften vermindert wird. Aus diesem Grund war zuletzt Eisenach auch wieder direkt in die Opel-Familie zurückgeführt und integriert worden. Eisenach war nach der Wende bis 2013 schonmal ein eigenständiges Werk.

Brandstiftung: Altar vor einer Kapelle im Rheingau in Brand gesteckt

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Wohnhausbrand in Kriftel
Feuerwehr Foto 1

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (13. Oktober 2021) wurde in der Schwalbacher Straße in Lorch ein Außenaltar in Brand gesteckt. Die Polizei ermittelt nun wegen Brandstiftung und sucht nach Zeugen.

Rund 10.000 Euro Schaden

Ein oder mehrere bislang noch unbekannte Täter suchten im Schutz der Dunkelheit die Kapelle in der Schwalbacher Straße in Lorch auf. Dort angekommen legten die Unbekannten mehrere Äste auf den Altar, der sich vor dem Gotteshaus befand. Die Äste zündeten sie im Anschluss daran an und flüchteten.

Das entfachte Feuer beschädigte auch den Altar. Der dabei entstandene Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Telefonnummer 0611 – 3450 zu melden.

Besondere Auszeichnung für das Restaurant Schleifmühle Bacchus in Wiesbaden

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Rund ein halbes Jahr keine Gäste, kaum Arbeit, verringerte Einnahmen und lediglich Essen zum Mitnehmen – die Gastronomie hat eine schwierige Zeit hinter sich – zum Glück ist diese nun auch vorbei. Dennoch gab es auch während der Pandemie Lichtblicke: Einige Monate durften Restaurants ihre Pforten öffnen und ihre Gäste bewirten. Auch in dieser Zeit haben die Gutscheinbuch.de Schlemmerblock-Besitzende ihre Lieblingsrestaurants besucht, unterstützt und natürlich auch bewertet. In den Kategorien Essen/Trinken, Ambiente und Service können null bis vier Punkte vergeben werden. Aus dem Durchschnitt aller abgegebener Stimmen ergibt sich dann die Gesamtpunktzahl für den jeweiligen Gutscheinbuch.de Schlemmerblock-Teilnehmenden.


Platz 1 Kategorie 2:1-Restaurant: Restaurant Schleifmühle Bacchus in Wiesbaden

Die Schleifmühle in Wiesbaden kann auf eine rund 300-jährige Geschichte zurückblicken. Damals wurde das Gebäude als Wassermühle gebaut und zum Schleifen von Sensen und Messern betrieben. Seit 1987 bewirtet die Familie Gonis ihre Gäste in Ihrem griechischen Restaurant in dem historischen Gebäude. Die Räumlichkeiten können für Veranstaltungen aller Art angemietet werden. Neben dem Kaminraum, der Platz für rund 50 Gäste bietet, gehören eine Terrasse und ein Wintergarten zum Inventar der Schleifmühle Bacchus.
Auf der Speisekarte finden sich neben den landestypischen Spezialitäten wie Lamm, Gyros und Co. hauseigene Gewürze und Soßen sowie saisonale Gerichte wie Wild und Spargel.

Nicht zum ersten Mal kann Familie Gonis die Schlemmerblock-Besitzenden überzeugen. Seit 2010 dürfen sich die Besitzer der Schleifmühle Bacchus jedes Jahr über eine Auszeichnung freuen – 2017, 2018 und 2019 hat es Familie Gonis sogar im bundesweiten Ranking unter die Top 3 der Gutscheinbuch.de Schlemmerblock-Teilnehmenden geschafft.

Bundesweit rund 100 Teilnehmer ausgezeichnet

Bundesweit dürfen sich rund 100 Teilnehmer aus 47 Regionen über eine Auszeichnung freuen. Wir gratulieren allen Gewinnern der Awards. Durch ihre hervorragenden Speisen und Getränke, dem Ambiente sowie in Corona-Zeiten möglichen Service konnten sie ihre Gäste erfolgreich von sich überzeugen. Überzeugen Sie sich von den Gewinnern und unterstützen Sie die Gastronomie mit einem Besuch.

Deutscher Bauernverband fordert sofortige Unterstützung von der Politik

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Rukwied  Joachim Quelle DBV Breloer
Rukwied Joachim Quelle DBV Breloer

In der derzeit existenzbedrohenden Lage der deutschen Schweinehaltung senden der Deutsche Bauernverband und seine Landesbauernverbände einen durchaus deutlichen Appell an die Politik.


Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied dazu

„Unsere Bauern brauchen dringend eine Perspektive, wie sie ihre Betriebe zukunftsfest aufstellen können. Wir können uns keinen weiteren Stillstand leisten. Um notwendige Investitionen in mehr Tierwohl zu ermöglichen und den Betrieben Planungssicherheit zu geben, ist die Politik jetzt gefordert, das Bau- und Umweltrecht anzupassen und die Finanzierung des Umbaus sicherzustellen“, so der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied.

Weiter fordert der Deutsche Bauernverband, die von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffenen Bundesländer und Landwirte mit Nachdruck zu unterstützen und die ASP endlich konsequent zu bekämpfen. „Die Seuche ist von nationaler Tragweite und bedarf einer bundesweit einheitlichen Bekämpfungsstrategie“, so Rukwied.

Tierhaltung in Deutschland zu erhalten

Der Veredelungspräsident des Deutschen Bauernverbandes, Hubertus Beringmeier, fordert eine ganzheitliche Umsetzung des Borchert-Plans: „Unser klares Ziel muss es sein, die Tierhaltung in Deutschland zu erhalten. Wir müssen auch für Betriebe eine Lösung finden, die den Umbau der Tierhaltung nicht umsetzen können, zum Beispiel aus baurechtlichen Gründen.“

Um die aktuellen Verwerfungen auf dem Schweinemarkt in den Griff zu bekommen, fordert der DBV alle Marktpartner auf, alles dafür zu tun, um die Schweinehaltung in Deutschland zu erhalten. Dazu gehöre auch eine Erweiterung der Initiative Tierwohl auf Fleisch- und Wurstwaren. Darüber hinaus bekräftigt der DBV seine langjährige Forderung nach einer verpflichtenden Haltungs- und Herkunftskennzeichnung im Sinne von „5 mal D“.

Feuerwehr rettet Hunde aus brennenden Haus in Wörrstadt

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Hunderettung Woerrstadt
Hunderettung Woerrstadt

Am 13.10.2021 kam es zu einem größeren Feuerwehreinsatz in der Neuen Straße in Wörrstadt. Dort brach um kurz vor 12 Uhr ein Feuer im Dachstuhl aus. Die Einsatzkräfte sind vor Ort und löschen die Flammen.


Es befanden sich keine Personen im Gebäude

Wie die Polizei auf Anfrage von BYC-News mitteilte, wurde der Dachstuhlbrand durch Anwohner gegen 12:00 Uhr gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war zunächst unklar, ob sich noch Personen in dem Wohnhaus befinden. Glücklicherweise traf kurz darauf der Hauseigentümer an der Einsatzstelle ein und berichtete, dass er alleine in dem Haus wohnt, sodass dann ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch weitere Personen in dem Gebäude befinden.

Hunde wurden aus dem Haus befreit

Allerdings hörten die Einsatzkräfte der Feuerwehr noch das Bellen von Hunden im Haus. Diese wurden nach Angaben der Polizei alle aus dem Haus befreit. Um wie viele Hunde es sich handelte und wie genau diese aus dem Haus geholt wurden, konnte die Polizei zunächst nicht mitteilen. Auch wie es zu dem Brand kam, ist bislang noch unklar und wird im Anschluss an die Löschmaßnahmen ermittelt.

Labrador-Hündin „Bonny“ wird gesucht

Wie BYC-News vor Ort von dem Hauseigentümer erfuhr, handelt es sich um zwei Hunde, die aus dem Haus gerettet wurden. Einer der beiden erlitt bei dem Feuer Schnittverletzungen an Pfote und Bein. Der zweite Hund des Mannes ist abgängig und wird aktuell gesucht. Es handelt sich dabei um einen 4-5 Jahre alte gelbe Labrador-Hündin, die auf den Namen „Bonny“ hört. Bonny hält sich vermutlich im Umkreis von Wörrstadt, Rommersheim und Armsheim auf.

Sollten Sie die Labrador-Hündin sehen, wenden Sie sich bitte an die Polizei in Wörrstadt unter der Rufnummer 06732 – 9112900


Das Haus ist unbewohnbar

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr, Thoms Waldmann, vor Ort um 15:10 Uhr gegenüber BYC-News mitteilte, war es beim Eintreffen der Feuerwehr bereits zu einer starken Rauchentwicklung im Dachbereich gekommen. Er berichtet, dass die Einsatzkräfte der Feuerwehr die beiden Hunde aus dem brennenden Haus gerettet hatten, kurz danach, ist einer der beiden weg gelaufen.

Die genaue Brandursache ist nach Angaben der Feuerwehr bislang noch unklar. Allerdings sei es unwahrscheinlich, dass der Brand direkt unter dem Dach ausbrach. Aktuell wird vermutet, dass der Brand eher im Bereich des Wohnzimmers ausgebrochen sein könnte. Glücklicherweise hatte sich der Brand trotzdem zum größten Teil nur auf das Dach ausgebreitet.

Das Haus ist nach dem Feuer nicht mehr bewohnbar. Der Eigentümer habe aber bereits eine Unterkunft für die nächste Zeit gefunden.

Vermisste Hündin wurde gefunden

Wie BYC-News gegen 19:00 Uhr durch Familienmitglieder des Bewohners erfuhr, wurde die Labrador-Hündin Bonny gefunden und ist wieder zurück bei ihrem Besitzer.

Im Einsatz waren:

  • die Feuerwehr Wörrstadt
  • die Feuerwehr Rommersheim
  • die Feuerwehr Sulzheim
  • die Feuerwehr Alzey
  • die Feuerwehr Wallertheim
  • die Feuerwehr Wöllstein
  • die Feuerwehr Saulheim
  • Polizei
  • Rettungsdienst
  • Baufachberater vom THW

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IG Metall zur geplanten Zerschlagung von Opel: Finger weg von unserem Blitz

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IG Metall Logo mit Opelwerk

Beschäftigte und Betriebsrat erfuhren es über die Medien: Stellantis plant wohl Opel zu zerschlagen. Die Konzernmutter will dem deutschen Traditionshersteller die rechtliche Verantwortung über die Werke in Rüsselsheim und Eisenach entziehen und prüft nun, wie das gehen könnte. „Finger weg von unserem Blitz“, entgegnet die IG Metall.


„Was Opel hier angekündigt hat, folgt keiner wirtschaftlichen Logik“

Zuerst bekam es das Handelsblatt aus Konzernkreisen spitz, dann bestätigte die Konzernzentrale in Amsterdam: „Um die Zusammenarbeit und Flexibilität innerhalb des Stellantis-Produktionsverbunds noch weiter zu stärken, prüfen wir, die Produktionsstätten Rüsselsheim und Eisenach in eigene Rechts- und Produktionsorganisationen zu entwickeln.“ Übersetzt heißt das Laut der IG Metall: „Stellantis will die Werke direkt unter seine Fuchtel bekommen und so Opel und seine Betriebsräte ausbooten.“

Uwe Baum, Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzender, enttarnt, worum es Stellantis geht: „Was Opel hier angekündigt hat, folgt keiner wirtschaftlichen Logik. Es ist vielmehr der Versuch einer Flucht aus der Mitbestimmung. Die Zerschlagung dient einzig und allein dem Ziel, die erfolgreiche Mitbestimmung in Deutschland zu schwächen.“

IG Metall und Betriebsrat entkräften Stellantis Argumente

Die Stellantis Manager argumentieren, ihr Vorgehen würde Arbeitsplätze sichern. Denn: „So soll auch sichergestellt werden, dass alle Stellantis-Produktionsstandorte für alle Stellantis-Marken produzieren können.“ Doch IG Metall und der Opel-Gesamtbetriebsrat zeigen auf, dass diese Argumente vorgeschoben sind: Um in allen Werken alle Fahrzeuge des Konzerns produzieren zu können, braucht es keine Herauslösung aus Opel − das belegt die Produktion des DS4 in Rüsselsheim. Der Kompaktwagen von Citroens Edelableger soll dort gefertigt werden. Die Hessen stecken bereits mitten im Produktionsanlauf.

Auch ist eine Vergleichbarkeit der Leistungsfähigkeit der Werke nicht abhängig davon, ob sie zu Opel Automobile GmbH gehören oder eine eigenständige Gesellschaft bilden. Vielmehr sind Gesamtbetriebsrat und IG Metall überzeugt, dass die Flexibilität unter den deutschen Standorten durch eine Ausgliederung in eigenständige Gesellschaften vermindert wird. Aus diesem Grund war zuletzt Eisenach auch wieder direkt in die Opel-Familie zurückgeführt und integriert worden. Eisenach war nach der Wende bis 2013 schonmal ein eigenständiges Werk.


Stellantis macht Werk in Eisenach mit Kurzarbeit dicht

Mit der Ausbootung durch die Hintertür hatte Stellantis ein paar Tage zuvor in Eisenach bereits begonnen. Die Chefetage im Steuerparadies Amsterdam beschloss Kurzarbeit Null bis Ende des Jahres für die Beschäftigten in Thüringen. Schuld sei der Chipmangel, so die Erklärung. Doch der Chipmangel ist selbstverschuldet.

Zum einen verpasste das Management, den Markt richtig einzuschätzen und rechtzeitig genügend Halbleiter zu besorgen. Zum anderen dreht die Konzernzentrale in Amsterdam Eisenach den Hahn zu. Sie verteilt die Halbleiter auf andere Werke. So soll der Opel Grandland die nächsten Monate nicht in Eisenach, sondern im französischen Sochaux gebaut werden. Bernd Lösche, Betriebsratsvorsitzender in Eisenach, kann nur den Kopf schütteln, denn die Franzosen hatten das Auto längst aus ihrem Produktionsportfolio genommen: „Den dort anlaufen zu lassen, kostet viel Zeit und Geld“, erklärt der Metaller. Und das auch die deutschen Steuerzahler.

Die Beschäftigten in Eisenach fürchten nun, die Kurzarbeit könnte der erste Schritt zur Werkschließung sein. Doch die Beschäftigten des Traditionsunternehmens können sich sicher sein, für die IG Metall und den Betriebsrat sind die Koordinaten klar umrissen: Keine Zerschlagung, dafür Erhalt der Mitbestimmung und Sicherung der Arbeitsplätze an allen Opel-Standorten,“ betont Jörg Köhlinger, Leiter des IG Metall Bezirks Mitte.

Auch den Unternehmen in Mainz und Wiesbaden liegt Opel am Herzen: Manuela Matz und Dr. Oliver Franz zu der geplanten Opel-Zerschlagung in Rüsselsheim