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Sportboot gekentert: Wasserrettung auf dem Rhein bei Riedstadt

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Ginsheim0 1
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Am Sonntagnachmittag (14. November 2021) kam es zu einem Rettungseinsatz auf dem Rhein bei Riedstadt. Dort waren zwei Personen ins Wasser geraten. Auch die Feuerwehren rheinabwärts, wie die Feuerwehr Ginsheim, wurden alarmiert.


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Ein Sportboot war gekentert

Um 15:30 Uhr wurde über die Rettungsleitstelle Groß-Gerau ein gekentertes Sportboot auf dem Neurhein gemeldet. Nach Angaben der Bootsbesatzung, zwei 33 Jahre alte Männer aus dem Kreis Groß-Gerau, wollten sie mit ihrem 2,50 Meter langen Boot vom Neurhein in den Altrhein einfahren. Hierbei kenterte das Boot als eine Welle gequert wurde. Die beiden Männer konnten sich an dem Rumpf des Bootes festhalten und wurden durchnässt aber glücklicherweise unverletzt durch die eingesetzten Rettungskräfte aus dem Wasser gezogen.

Das Sportboot wurde anschließend durch die Feuerwehr Erfelden in Schlepp genommen und bei der Mündung Stockstadt / Erfelder Altrhein an Land gebracht.

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Zur Rettung eingesetzt waren:

  • die Feuerwehren Erfelden mit einem Rettungsboot
  • die Feuerwehr Gernsheim mit zwei Rettungsbooten
  • weitere Feuerwehren rheinabwärts
  • die Wasserschutzpolizeistationen Gernsheim
  • die Wasserschutzpolizeistationen Wiesbaden
  • die Wasserschutzpolizeistationen Mainz
  • ein Polizeihubschrauber
  • ein Rettungshubschrauber
  • das DRK Groß-Gerau
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Inflationsrate steigt auf 4,5 % – Höchste Inflationsrate seit August 1993

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Die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Oktober 2021 bei +4,5 %. Im September 2021 hatte sie bei +4,1 % gelegen. Eine höhere Inflationsrate gab es zuletzt im August 1993 mit +4,6 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise im Vergleich zum September 2021 um 0,5 %.


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Temporäre Sondereffekte wirken weiterhin erhöhend auf die Inflationsrate

Die hohe Inflationsrate hat verschiedene Gründe, darunter Basiseffekte durch niedrige Preise im Jahr 2020. Insbesondere die temporäre Senkung der Mehrwertsteuersätze im 2. Halbjahr 2020 und der Preisverfall der Mineralölprodukte im Vorjahr wirken sich erhöhend auf die aktuelle Gesamtteuerung aus. Zusätzlich wirken zunehmend krisenbedingte Effekte, wie Lieferengpässe und die deutlichen Preisanstiege auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen, die sich ebenfalls im Verbraucherpreisindex niederschlagen.

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Energiepreise zogen binnen Jahresfrist um 18,6 % an, Heizölpreis hat sich verdoppelt

Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich von Oktober 2020 bis Oktober 2021 überdurchschnittlich um 7,0 %. Vor allem die Preise für Energieprodukte lagen mit +18,6 % deutlich über der Gesamtteuerung. „Die Teuerungsrate für Energie hat sich den vierten Monat in Folge erhöht. Wesentlich dafür waren die Basiseffekte, da wir die aktuellen Preise mit den sehr niedrigen Preisen des Vorjahres vergleichen. Gleichzeitig wirkten sich die zu Jahresbeginn eingeführte CO2-Abgabe und die erneut gestiegenen Rohölpreise auf dem Weltmarkt erhöhend auf die Teuerungsrate der Energieprodukte aus“, sagt Christoph-Martin Mai, Leiter des Referats „Verbraucherpreise“ im Statistischen Bundesamt. Mit +101,1 % verdoppelten sich die Preise für Heizöl binnen Jahresfrist, ferner wurden die Kraftstoffe merklich teurer (+35,0 %). Auch die Preise für Erdgas (+7,4 %) und Strom (+2,5 %) erhöhten sich.

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Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist um 4,4 %

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich im Oktober 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,4 %. Spürbar teurer für die Verbraucherinnen und Verbraucher wurden zum Beispiel Molkereiprodukte und Eier (+6,0 %) sowie Brot und Getreideerzeugnisse (+5,0 %). Insgesamt verteuerten sich die Verbrauchsgüter um 8,7 %. Auch die Preise für Gebrauchsgüter erhöhten sich (+3,7 %, darunter Fahrzeuge: +7,2 %; Möbel und Leuchten: +5,0 %).

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Inflationsrate ohne Energie bei +3,1 %

Die Preiserhöhungen bei Energie und bei Nahrungsmitteln gegenüber dem Vorjahresmonat wirkten sich deutlich auf die Inflationsrate aus: Ohne Berücksichtigung der Energie hätte die Inflationsrate im Oktober 2021 bei +3,1 % gelegen, ohne beide Güterbereiche bei +2,9 %.

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Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist um 2,4 %

Die Preise für Dienstleistungen insgesamt lagen im Oktober 2021 um 2,4 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die aufgrund des großen Anteils an den Konsumausgaben der privaten Haushalte bedeutsamen Nettokaltmieten verteuerten sich um 1,4 %. Deutlicher erhöhten sich unter anderem die Preise für Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+5,5 %), Leistungen sozialer Einrichtungen (+4,7 %) sowie für Gaststättendienstleistungen (+3,8 %).

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Kräftiger Preisanstiege bei Heizöl mit 17,5 % gegenüber dem Vormonat

Im Vergleich zum September 2021 stieg der Verbraucherpreisindex im Oktober 2021 um 0,5 %. Vor allem erhöhten sich die Preise für Energieprodukte insgesamt um 4,0 %. Auffällig stark war der Preisanstieg bei Heizöl mit +17,5 %. Auch Kraftstoffe wurden mit +5,8 % spürbar teurer. Die Preise für Nahrungsmittel insgesamt blieben im Vergleich zum Vormonat nahezu unverändert (-0,1 %, darunter frisches Gemüse: -2,7 %, aber Kaffee: +1,1 %). Die Preise für Pauschalreisen gingen vor allem saisonbedingt um 4,7 % zurück.

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Vier Männer prügeln auf Opfer ein in Wiesbaden

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Zeugen Polizei Blaulicht
Zeugen Polizei Blaulicht

Am frühen Samstagmorgen (13. Oktober 2021) wurde gegen 2:30 Uhr ein Mann in der Schwalbacher Straße in Wiesbaden von vier Tätern attackiert und verprügelt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.


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Verbale Auseinandersetzung endete in Schlägerei

Das 36 Jahre alte Opfer aus Wiesbaden war in einem Lokal zunächst mit einer Gruppe bestehend aus vier Männern in einen Streit geraten. Die Auseinandersetzung verlagerte sich nach draußen wo die vier Männer schließlich gemeinschaftlich mit den Fäusten auf den Mann einprügelten. Hierdurch erlitt der 36-Jährige eine Schwellung am Kopf, wollte sich jedoch nicht vom Rettungsdienst versorgen lassen.

Die bislang unbekannten Täter waren nach Angaben des Verletzten gegenüber der Polizei in Richtung Wellritzstraße geflohen, konnten jedoch nur ungenau beschrieben werden: Der erste Täter habe braune Locken gehabt, der zweite eine Lederjacke getragen und eine Glatze gehabt. Der dritte Angreifer sei dicklich und etwa 20 Jahre alt gewesen, der vierte Schläger sei dünn und auffallend groß gewesen und habe ebenfalls Locken gehabt.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen darum, sich unter der Rufnummer 0611 – 3452140 zu melden.

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Bürgerbeteiligung bei der Neugestaltung vom Rhein- und Mainufer in Wiesbaden

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Schloss Biebrich, Luftbild

Seit Freitag (12. November 2021) haben Bürger erneut die Möglichkeit, Ideen für die Gestaltung des Rhein- und Mainufers in Wiesbaden einzubringen. Das Stadtplanungsamt hat hierzu eine Online-Beteiligung über die Seite eingerichtet, die bis zum 12. Dezember geht.


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Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende

Schon in der ersten Beteiligung im März und April 2021 konnten die Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen für die Gestaltung des Rhein- und Mainufers einbringen: Wo sind Lieblingsorte am Rhein- und Mainufer, welche Orte können noch schöner werden und welche Aktivitäten könnten in Ufernähe ergänzt werden, um sich noch wohler zu fühlen?

„Was uns besonders freut ist die Tatsache, dass so viele mitgemacht haben und die Qualität der Rückmeldungen sehr hoch war. Die allermeisten Ideen fließen in das Konzept ein“, betont Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und ergänzt: „Für uns ist die Attraktivierung des Rhein- und Mainufers besonders wichtig, weil immer mehr Menschen nach Wiesbaden und in die Stadtteile am Ufer ziehen. Gut erreichbare und gestaltete Freiräume sind daher unverzichtbar.“

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Camillo Huber Braun, Leiter des Stadtplanungsamts

In drei Bereichen will die Stadt nun mit den Bürgerinnen und Bürgern noch genauer hinschauen, um die weiteren Planungen konkretisieren zu können. Anhand von kurzen Videos werden die bislang eingebrachten Ideen für die Schiersteiner Brücke, für einen neuen Park östlich der Reduit und für das Kostheimer Ufer aufgezeigt. „Nachdem wir im Frühjahr die Wünsche zur Gestaltung der Uferlagen abgefragt haben, wollen wir nun tiefer mit den Bürgerinnen und Bürgern in einen Dialog zu diesen drei Orten einsteigen“ sagt Camillo Huber Braun, Leiter des Stadtplanungsamts. „In der letzten Beteiligung wurde zum Beispiel der Wunsch nach Freizeitmöglichkeiten unter der Schiersteiner Brücke formuliert. Jetzt wollen wir allen die Möglichkeit geben, mitzuentscheiden, welche Freizeitangebote dort geschaffen werden sollen.“ Außerdem wird für den Bereich um die Kaiserbrücke in Amöneburg in einem Video dargestellt, was passieren kann, um die Situation für Radfahrer und Fußgänger zu verbessern.

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Vor Ort Termine

Neben der Online-Beteiligung können Bürgerinnen und Bürger am Freitag, 19. November, und Samstag, 20. November, mit den Planerinnen und Planern vom Stadtplanungsamt und dem Büro Lichtenstein Landschaftsarchitekten ins persönliche Gespräch zum Rhein.Main.Ufer-Konzept kommen und deren Ideen mitteilen:

Freitag, 19. November, 13 bis 16 Uhr am Hans-Römer-Platz in Schierstein
Samstag, 20. November, 10 bis 13 Uhr am Weinprobierstand in Kostheim
Samstag, 20. November, 13 bis 16 Uhr westlich der Reduit in Kastel

Die Ergebnisse aus der zweiten Beteiligung fließen erneut in die Planung ein. Im Jahr 2022 soll das Konzept dann der Politik vorgelegt und durch diese beschlossen werden. Anschließend gehen die Maßnahmen in die Umsetzung. Hier geht es zur Teilnahme: Gestaltung Rhein und Mainufer

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Wichtiger Hinweis für alle Autofahrer vom TÜV-Nord in Mainz

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TUEV REPORT 2022 Pressebild HU Adapter Quelle TUEV NORD
TUEV REPORT 2022 Pressebild HU Adapter Quelle TUEV NORD

Insgesamt 49,1 Prozent aller Autos, die im vergangenen Jahr an der TÜV NORD-Station in Mainz von den Sachverständigen vor Ort auf Herz und Handbremse gecheckt wurden, hatten überhaupt keine Mängel. Das ist ein durchaus erfreuliches Ergebnis. Zusätzlich fanden die TÜV NORD-Sachverständigen bei 9,4 Prozent nur geringe Mängel, sodass 58,5 Prozent sofort eine TÜV-Plakette mit zwei Jahren Gültigkeit bekamen.


Das ist zusammengefasst das Ergebnis der HU-Statistik vor Ort, die jetzt von TÜV NORD veröffentlicht wurde

Bedenkenswert ist aber auch die andere Seite der (TÜV-) Plakette: Bei immerhin 41,5 Prozent der Fahrzeuge wurden erhebliche und gefährliche Mängel festgestellt. Sie mussten umgehend repariert werden, bevor nach einer Nachprüfung die begehrte Plakette auf das hintere Kennzeichen geklebt werden konnte. Als völlig verkehrsunsicher wurde ein Auto eingestuft.

Zwei weitere Zahlen aus dieser Statistik

Der durchschnittliche PKW, der hier geprüft wurde, war 11,1 Jahre alt und hatte mehr als 115.000 Kilometer auf dem Tacho. TÜV NORD-weit sinkt die Zahl der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln. Der insgesamt positive Trend ist in den Augen der TÜV-Sachverständigen Beleg für die Wirksamkeit der unabhängigen und neutralen Hauptuntersuchung. Dadurch werden die Autofahrer aufgefordert, sich um den guten technischen Zustand ihres Fahrzeugs zu kümmern – zum Nutzen für die Sicherheit auf unseren Straßen.

Der Leiter der TÜV-Station vor Ort in Mainz

„Wir freuen uns über diese Entwicklung der Mängelquoten. Die Hersteller bauen schließlich sichere Autos und legen auch Wert auf die Langzeitqualität. Zudem verstärken die Autohäuser und Werkstätten ihre Anstrengungen in Sachen Qualitätssteigerung. Wer sein Auto regelmäßig zu den empfohlenen Inspektionsterminen in einer guten Fachwerkstatt warten lässt, hat bei der Hauptuntersuchung weniger Mängel an seinem Fahrzeug und mehr Freude an sicherer, individueller Mobilität. Besonders freuen würde es uns aber auch, wenn der kurze Check der Beleuchtungsanlage vor Fahrantritt zur Regel wird.“
Dass die Beleuchtungsanlage nämlich mitunter stiefmütterlich behandelt wird, zeigt auch die Verteilung der Mängelgruppen. Hier liegt „Licht, Elektrik“ in der Statistik wieder weit vorne. Und das, obwohl zumindest die Kontrolle der Beleuchtungsanlage in der Regel relativ einfach zu bewerkstelligen ist. Allerdings ist die Quote der erheblichen Mängel in diesem Bereich erneut gesunken. Daran haben auch die Hersteller mit der Entwicklung von zuverlässiger und langlebiger Technik sicher ihren Anteil.

Die alljährliche Beleuchtungsaktion, die jeweils im Oktober unter anderem vom Kfz-Gewerbe und dem TÜV durchgeführt wird, dient auch dem Ziel, Beleuchtungsmängel an Fahrzeugen gerade vor der dunklen Jahreszeit abzustellen.

Insgesamt ergibt sich in der TÜV-Statistik als Reihenfolge für die am häufigsten auftretenden Mängelgruppen „Licht, Elektrik“, „Achsen, Räder, Reifen“, Umweltbelastung“ und „Bremse“.

Je älter die Fahrzeuge bei ihrem TÜV-Termin sind, desto höher ist die Zahl derjenigen, die im ersten Anlauf keine Plakette bekommen. Die aktuellen TÜV NORD-Zahlen belegen: Bei der ersten HU im Alter von drei Jahren finden sich bei 5,1 Prozent der Autos erhebliche Mängel. Im Alter von fünf Jahren sind es schon 9,0 Prozent und so geht es weiter bis zu den Elfjährigen, von denen 27,1 Prozent zur Reparatur in die Werkstatt müssen.
Die durchschnittliche Laufleistung, die neben dem Alter auch als Grund für den Verschleiß und somit für Mängel anzusehen ist, liegt jetzt bei den Dreijährigen bei 45,179 Kilometern und bei den Elfjährigen bei 130.304 Kilometern auf dem Tacho. Das ist weniger als im Vorjahr (48.487 und 131.696).

Wichtiger Hinweis vom TÜV Nord

Wer noch mit einer gelben Plakette für 2021 unterwegs ist, sollte sich bald einen Termin bei seinem TÜV geben lassen. Mit dem bevorstehenden Jahreswechsel ändert sich die Farbe der ‚fälligen‘ Plaketten von Gelb auf Braun und so ist zum Beispiel für Ordnungshüter schon farblich erkennbar, dass der TÜV-Termin überzogen wurde. Dann ist nach mehr als zwei Monaten ein Verwarnungsgeld fällig und ab dem 8. Monat kommt noch ein Punkt in Flensburg hinzu.

Fahrzeuge mit den geringsten Mängel

Als das Auto mit den geringsten Mängeln im gesamten TÜV-Report 2022 wird der Mercedes GLC gelistet, der damit auch als SUV-Klassensieger glänzt. Ihm folgt die Mercedes B-Klasse, die somit als Sieger der Vans gekürt wird. Auch in der Kompakt- und der Mittelklasse räumt Mercedes ab. A-Klasse und C-Klasse sind top. Bei den Kleinwagen und den Minis siegen schließlich der Audi A 1 und der Opel Karl.
Auf den unteren Plätzen im Ranking finden sich je nach Alter Dacia Logan und Duster, Renault Kangoo, Fiat Punto und Panda aber als 4-5jährige auch der VW Sharan und der BMW 5er/6er.

Den TÜV-Report, der typspezifische Fahrzeugmängel dezidiert auflistet und damit zu einem wichtigen Ratgeber beim Gebrauchtwagenkauf wird, gibt es an jeder TÜV-STATION und im Zeitschriftenhandel. Er kostet 5,40 €.

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BMW überschlägt sich auf der Autobahn A60 zwischen Ingelheim und Bingen

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Früher Samstagabend (13. November 2021) 20:00 Uhr eine silbergraue BMW Limousine ist auf der Autobahn A60 in Fahrtrichtung Bingen unterwegs. Es ist dunkel, es regnet in Strömen. Kurz vor der Ausfahrt Bingen-Ost passiert das Unglück. BYC-News war vor Ort.


BMW landet nach Überschlag im Gebüsch

Plötzlich kommt das Fahrzeug aus noch unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab, überschlägt sich, fliegt über einen Feldweg neben der Autobahn, mäht Bäume nieder, kommt letztendlich im dichten Gestrüpp auf den Rädern zum Stehen. Sofort halten nachfolgende Fahrzeuge an, Passanten wollen Erste Hilfe leisten, jedoch ist der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt, kann nicht mehr selbstständig aussteigen.

Zusammenarbeit zwischen zwei Feuerwehren aus dem Landkreis Mainz-Bingen

Die Feuerwehr aus Ingelheim und Bingen rückt an. Macht sich ein erstes Bild der Lage, bespricht sich und beginnt die technische Rettung. Zwischenzeitlich trifft auch der alarmierte Rettungsdienst und ein Notarzt an der Unfallstelle ein. Der Standstreifen der dreispurigen Fahrbahn wird während der Arbeiten von der Autobahnpolizei Heidesheim gesperrt.

Feuerwehr muss Fahrzeugwrack mit schwerem Gerät öffnen.

Der Fahrer wird mittelschwer verletzt, kann nicht mehr selbstständig aussteigen und muss von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Damit die Person schonend aus dem Wrack gerettet werden kann, wird eine große Öffnung in der Beifahrerseite des Fahrzeuges geschnitten. Die B-Säule und beide Türen des Fahrzeuges müssen weichen.

Person konnte nach 45 Minuten aus Wrack befreit werden

45 Minuten musste der Fahrer in seinem BMW ausharren, um dann von Feuerwehr und Rettungsdienst aus dem 3er BMW geholt zu werden. Er wurde nach der Befreiung umgehend mit vereinten Kräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes in den Rettungswagen des DRK getragen. Anschließend ausgiebig vom hinzugerufenen Notarzt gesichtet und behandelt. Eine Stunde nach Absetzen des Notrufes wird der Patient unter Begleitung des Notarztes mit Martinshorn und Blaulicht von der Unfallstelle in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert.

Knapp 40 Einsatzkräfte am Einsatz beteiligt

Gegen 22:30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden, das Fahrzeug mit einem Kran eines nahegelegenen Abschleppdienstes aus dem Gebüsch geholt. Am Einsatz waren die Feuerwehren der Stadt Bingen mit 16 Einsatzkräften, die Feuerwehr der Stadt Ingelheim ebenfalls mit 16 Einsatzkräften. Zudem war das DRK mit einem Rettungswagen, zwei Notfallsanitätern und ein Notarzteinsatzfahrzeug, besetzt mit einem Notfallsanitäter und einem Notarzt, welches am Krankenhaus Ingelheim stationiert ist. Die Autobahnpolizei hat ihre Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Der Sachschaden konnte vor Ort nicht beziffert werden.

Drei an einem Tag – Unfallserie mit mehreren Verletzten auf der Autobahn A5 bei Mörfelden-Walldorf

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Der Samstag (13. November 2021) hatte es für die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf in sich. Gleich drei mal wurden die Einsatzkräfte zu Unfällen auf der Autobahn A5 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert.


Erster Unfall mit zwei verletzten Personen

Um 12:10 Uhr wurde die Feuerwehr mit der Meldung „Verkehrsunfall A5 Fahrtrichtung Frankfurt mit eingeklemmter Person, 3 Fahrzeuge und 5 Verletzte“ alarmiert. Daraufhin wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften zur Unfallstelle geschickt. Beim Eintreffen kurz vor dem Parkplatz Kaiserstein wurden zwei verunfallte Fahrzeuge auf dem Standstreifen vorgefunden. Die Personen waren alle bereits aus den Fahrzeugn befreit. Bei dem Unfall wurden zwei leicht verletzte Frauen in eine Klinik gebracht.

Die Unfallursache und der genaue Sachschaden wird noch von der Polizei ermittelt. Von der Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften im Einsatz. Ebenfalls waren fünf Rettungswagen und zwei Notärzte sowie die Polizei vor Ort.

Verkehrsunfall mit fünf Verletzten – darunter zwei Kleinkinder

Um 13:08 Uhr wurden die Einsatzkräfte erneut auf die A5 in Fahrtrichtung Frankfurt zu einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen alarmiert. Zwischen der Anschlussstelle Mörfelden und dem Parkplatz Kaiserstein kam es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Das hintere der beiden Fahrzeuge wurde von einem Mann gefahren, in dem vorderen Fahrzeug befand sich eine vierköpfige Familie mit zwei Kleinkindern. Alle fünf Personen wurden bei dem Unfall verletzt.

Der Fahrer des auffahrenden Fahrzeugs wurde in die Uniklinik nach Frankfurt gebracht. Die Familie mit den Kindern kam nach Darmstadt in die Klinik. Wie es zu dem Unfall kam ist noch unklar. Die Unfallursache und der Hergang sowie die Schadenshöhe wird von der Polizei ermittelt.

Von der Feuerwehr wurden drei der vier Fahrspuren voll gesperrt und gegen den fließenden Verkehr abgesichert. Ebenfalls wurde bei einem Fahrzeug die Batterie abgeklemmt. Von der Feuerwehr waren vier Fahrzeuge und 15 Einsatzkräfte im Einsatz. Vom Rettungsdienst waren vier Rettungswagen vor Ort.

Alleinunfall auf der A5

Um 20:42 Uhr wurden die Einsatzkräfte ein drittes mal zu einem Unfall auf die A5 Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. In der Baustelle vor Zeppelinheim stand ein verunfalltes Fahrzeug der Marke Ford aus der Schweiz auf dem Standstreifen. Der Fahrer hatte den Wagen beim Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen und wurde vom Rettungsdienst betreut. Der Fahrer blieb nach Sichtung durch die Notärztin vor Ort und wurde nicht in ein Krankenhaus gebracht.

Von der Feuerwehr wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet, die erste und zweite Fahrspur wurde voll gesperrt und gegen den fließenden Verkehr abgesichert. Ebenfalls wurde die Batterie an dem Fahrzeug abgeklemmt. An dem Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden. Die Unfallursache ist zur Zeit unbekannt und wird von der Polizei ermittelt. Von der Feuerwehr waren fünf Fahrzeuge mit 19 Einsatzkräften vor Ort. Ebenfalls im Einsatz war der Rettungsdienst, ein Notarzt und die Polizei.

 

Verkehrsunfall auf der Rheinallee in Mainz Mombach: Opel Corsa kracht in Werbetafel

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Zwei Personen mussten am Samstagmittag (13. November 2021) in Mainz-Mombach medizinisch behandelt und anschließend in Mainzer Krankenhäuser transportiert werden. BYC war vor Ort.


Alleinunfall auf der Rheinstraße

Grund dafür war ein vorausgegangener Verkehrsunfall auf der Rheinallee in Höhe des neuen Fahrrad-Franz. Der Fahrer des Corsa kam gegen 14:20 Uhr aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und krachte frontal in das Werbeschild des dort ansässigen Fahrradgeschäfts.

Zwei Personen mussten ins Krankenhaus

Der Rettungsdienst war mit drei Fahrzeugen vor Ort. Zwei Personen wurden verletzt, eine Person hatte Glück und blieb unversehrt. Die Polizei nahm den Unfall auf und ließ das Unfallfahrzeug abschleppen, da der weiße Kleinwagen nach dem Crash nicht mehr fahrbereit war. Die Schadenshöhe konnte von der Polizei vor Ort nicht beziffert werden.

Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose in Wiesbaden

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Angesichts der einsetzenden winterlichen Temperaturen erinnert Sozialdezernent Christoph Manjura an die Übernachtungsmöglichkeiten gemäß der so genannten Wiesbadener Winterregelung. „Niemand muss in Wiesbaden im Freien übernachten“, sagt Manjura.


Übernachtungsplätze für obdachlose Menschen

Im Männerwohnheim der Heilsarmee in der Schwarzenbergstraße können in der kalten Jahreszeit mittelose Menschen ohne Ansprüche auf Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern Teil II, III oder XII kostenlos übernachten. Auch das zu Jahresbeginn 2021 zur Entlastung des Männerwohnheims eigens angemietete Hotel Braun steht mit 30 Plätzen in Zweibettzimmern weiterhin zur Verfügung. Insgesamt stehen auf diesem Wege 130 Plätze bereit, Frauen können eigens Plätze in einer weiteren Unterkunft nutzen.

Davon unabhängig ist die Unterbringung in Notunterkünften zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit gemäß des Hessischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung (HSOG). Hier sei es in den letzten Jahren gelungen, die Zahl der Plätze in eigenen Unterkünften deutlich auszuweiten und damit die wesentlich kostspieligeren Hotelunterbringungen deutlich zu reduzieren, berichtet Manjura.

„Uns ist bewusst, dass auf der Straße lebende Menschen weiterhin durch Corona besonders gefährdet sind, da sie sich nicht so gut vor Infektionen schützen können und oftmals einer Risikogruppe angehören“, sagt Manjura. Gleichzeitig konnten mittels mobiler Impfaktionen bereits in der ersten Jahreshälfte viele Betroffene geimpft werden.

Manjura dankt für viel Engagement

Dem Sozialdezernenten ist es zudem ein wichtiges Anliegen, der Diakonie als Träger der Wohnungslosenhilfe, der Heilsarmee, den Kirchen, den Tafeln, den Wohlfahrtsverbänden und Rettungsorganisationen, privaten Initiativen sowie Spenderinnen und Spendern ganz herzlich für ihr Engagement für wohnungs- und obdachlose Menschen zu danken; ebenso den zuständigen Kollegen im Sozialdezernat. „Seit Beginn der Corona-Pandemie gab es in Wiesbaden eine große Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität“, zeigt sich Manjura dankbar.

Sachspenden, Essensverteilaktionen, große wie kleine Geldspenden oder andere Formen der Unterstützung hätten gezeigt, dass man in Wiesbaden Zusammenhalt und Solidarität groß schreibe. Mit der Einrichtung der ämter- und trägerübergreifenden Arbeitsgruppe wohin wurden unter Federführung von Ariane Patzelt, Leiterin des Sozialleistungs- und Jobcenters, bereits erste wichtige Schritte unternommen: Ziel ist die bessere Vernetzung aller relevanten Akteure, um betroffene Menschen bedarfsgerecht unterstützen sowie Konflikte im öffentlichen Raum reduzieren zu können. „Diesen gemeinsam begonnen Weg werden wir im kommenden Jahr konsequent weiter gehen“, kündigt Manjura an.

Kind in Wackernheim angefahren – Fahrer flüchtet von Unfallstelle

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Am Samstagnachmittag (13. November 2021) kam es gegen 15:20 Uhr zu einem Unfall in der Mainzer Straße in Wackernheim. Ein bislang noch unbekannter Autofahrer hatte dort ein 12 Jahre altes Mädchen angefahren und war anschließend geflüchtet.


Der Fahrer kümmerte sich nicht um das angefahrene Mädchen

Die 12-Jährige war mit ihrem Roller auf dem Bürgersteig in der Mainzer Straße unterwegs. Zeitgleich fuhr der Fahrer eines silbernen Kleinwagens entgegen der Einbahnstraße durch den für Fahrzeuge gesperrten Lieferanteneingang des Netto-Parkplatzes über den Bürgersteig auf die Mainzer Straße. Dabei übersah er das Mädchen, wodurch es zum Zusammenstoß kam. Das Mädchen kam zu Fall und landete mit der Hüfte auf der Motorhaube vom Fahrzeug. Der Mann hielt kurz an, blieb in seinem Fahrzeug sitzen und schaute sich kurz um. Er bog dann aber ohne sich um das Mädchen zu kümmern nach links auf die Mainzer Straße ein und fuhr unbeirrt weiter in Richtung des Wackernheimer Kreisels.

Nachdem das Mädchen ihre Eltern darüber informiert hatte, verständigten diese die Polizei Ingelheim und den Rettungsdienst. Das Mädchen wurde vorsorglich aufgrund der starken Schmerzen im Bein zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Zeugen werden gebeten, sich zu melden

Nach Aussagen des Mädchens soll der Fahrer eine Jacke mit Camouflage-Muster getragen haben. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zu dem Fahrer machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Ingelheim unter der Rufnummer 06132 – 65510 oder bei der BYC-News Redaktion unter der 0177 – 5116759 zu melden.

Christina Gohl: Eine Bürger-Energiegenossenschaft für Ginsheim-Gustavsburg

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Christina Gohl | Bündnis90 / die Grünen Ginsheim-Gustavsburg

Das Thema Klimaschutz wird auch in Ginsheim-Gustavsburg immer wichtiger. Gleichzeitig spüren alle zur Zeit, dass die Energiepreise immens steigen, der Stromverbrauch aber auch immer höher wird. Christina Gohl, Bürgermeisterkandidatin von Bündnis 90 / Die Grünen, hat hierfür einen konkreten Plan, um dieses Problem anzugehen und gleichzeitig einen Mehrwert für die Bürger zu schaffen. BYC-News sprach mit ihr darüber.


Dächer in Ginsheim-Gustavsburg mit Photovoltaik ausstatten

„Ich möchte das Thema klimafreundlichen Energiewandel für alle Bürger in Ginsheim-Gustavsburg umsetzen. Ein wichtiger Punkt ist für mich dabei die Bürger-Energiegenossenschaft, die ich in jedem Fall voranbringen möchte“, sagt die Kandidatin.

Doch was genau ist eine Bürger-Energiegenossenschaft? Christina Gohl erklärt dazu: „Es geht darum, Strom hier in Ginsheim-Gustavsburg für uns zu produzieren und dadurch Ökonomie und Ökologie wieder mehr zusammendenken. Bislang gibt es kaum Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern in der Stadt. Das ist auf der einen Seite verständlich, da nicht alle Bürgerinnen und Bürger das Geld besitzen, um so etwas umzusetzen. Eine Genossenschaft gibt ihnen die Möglichkeit dazu, ihren Strombedarf sauber und kostengünstig zu decken.“

Bürger bekommen günstigen Strom und tun etwas für die Umwelt

„Mitglieder können ihre Dächer zur Verfügung stellen, wieder andere Mitglieder können Anteile erwerben und so die Photovoltaik-Anlage gemeinsam finanzieren. Der Vorteil ist, dass auch Mieter, die kein eigenes Dach besitzen, Mitglied werden und Anteile kaufen können. Am Ende bekommt man dann dafür günstigen Strom und tut gleichzeitig etwas für den Klimaschutz“, so Gohl.

Die Stadt und Baugesellschaften mit ins Boot holen

Durch das Amt als Bürgermeisterin hätte Christina Gohl natürlich nochmal ganz andere Möglichkeiten und könnte dann auch gleich die Stadt mit ins Boot holen. „Mir wäre dann natürlich wichtig, dass wir als Stadt Ginsheim-Gustavsburg mit gutem Beispiel vorangehen und beispielsweise als erstes die Schul- und Kitadächer ausstatten“, erklärt sie.

Dann könne man beispielsweise auch versuchen, unsere kommunalen Wohnungsbaugesellschaften mit ins Boot zu holen und sie für diese Idee zu begeistern. So würden auch immer mehr Eigenheimbesitzer darauf aufmerksam und erkennen, welchen Vorteil das für sie persönlich bringe. „Und wir kennen es alle: Wenn wir von etwas begeistert und überzeugt sind, dann erzählen wir es auch anderen und überzeugen sie von den Vorteilen. So können nach und nach immer mehr Dächer mit Photovoltaik ausgestattet werden“, sagt Gohl.

Aktuell steigende Energiepreise machen die Notwendigkeit deutlich

Aktuell bekommen wir alle zu spüren, wie stark die Gas- und Strompreise steigen. Gleichzeitig wird aber durch E-Autos auch der Verbrauch steigen. „Das ist jetzt eben der Gang der Zeit und genau dafür müssen wir Antworten und Lösungen finden. Ich halte daher eine solche Bürger-Energiegenossenschaft für sehr sinnvoll und im Prinzip auch für unverzichtbar. Wir können es uns nicht mehr leisten, die Energie einfach auf den Dächern liegen zu lassen und nicht zu nutzen. Deshalb freut es mich umso mehr zu merken, dass bei den Bürgern in Ginsheim-Gustavsburg gerade auch ein Umdenken stattfindet und für meine Idee ein großes Interesse besteht. Die Menschen merken, dass damit ein Problem gelöst werden würde und gleichzeitig noch jeder einzelne einen Vorteil dadurch hätte. Da ist die Resonanz gerade sehr positiv und sehr hoch“, berichtet Christina Gohl.

Am 16. November wird online eine Auftaktveranstaltung zum Thema Bürgerenergie Genossenschaft stattfinden. Dabei sollen Interessierte nochmal aufgeklärt werden und natürlich auch Fragen stellen können. Ebenfalls mit dabei sein wird Dr. Phillipp Veit, Vorstand der UrStrom BürgerEnergie Genossenschaft Mainz eG, der von seinen Erfahrungen berichten wird.

Die Veranstaltung findet Online via Zoom statt und steht allen Interessierten offen. Wer teilnehmen möchte kann sich unter Christina-Gohl.net anmelden und erhält dort den Zugang für die Veranstaltung.

Feuerwehr im Einsatz bei Containerbrand in Budenheim

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Wohnhausbrand in Kriftel
Feuerwehr Foto 1

Am Samstagmittag (13. November 2021) kam es gegen 12:00 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz auf einem Betriebsgelände in Budenheim. Dort brannte altes Holz in einem Container. Aufmerksame Nachbarn bemerkten das Feuer und riefen daraufhin die Feuerwehr. Aufgrund der stärkeren Rauchentwicklung ging ein Trupp unter Atemschutz an den Container und löschte das brennende Holz ab. Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Budenheim und die Polizei.

Breites Aktionsbündnis für Verbot von privaten Silvesterfeuerwerken und Böller

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Die archaische aber immer noch weit verbreitete Silvesterböllerei mit Schwarzpulver gefüllten Raketen und Kleinsprengkörpern ist eine Gefahr für Menschen, Tiere und die Umwelt. Die Raketen und Böller führen zu den jeweils höchsten Belastungen der Atemluft und schädigen Millionen ihnen schutzlos ausgesetzte Katzen, Hunde, Pferde sowie weitere Haus-, Nutz- und Wildtiere. Menschen sind gleich mehrfach betroffen, so die Deutsche Umwelthilfe (DUH).


Extreme Feinstaubbelastung

Die extreme Belastung der Luft an diesen Tagen mit Feinstaub und anderen Schadstoffen trägt bei zu akuten wie chronischen Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hinzu kommen schwere Verletzungen vor allem an Händen und Augen – die Notärzte haben zum Jahreswechsel Dauereinsatz. Und in diesem Jahr droht durch die vielen Böller-Opfer zudem eine Überlastung der Notaufnahmen und Kliniken, die durch die Coronakrise bereits seit mehr als eineinhalb Jahren am Limit oder darüber arbeiten.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kämpft seit Jahren mit wachsendem Erfolg für ein Ende der Silvesterböllerei Und die Unterstützung wird immer größer: In der Bevölkerung gibt es eine klare Mehrheit für ein Verbot. Und auch immer mehr Organisationen stellen sich hinter die Forderung.

Aktionsbündnis aus allen Teilen der Gesellschaft

Die Unterstützung für ein Ende der Silvesterböllerei wird daher immer größer. In der Bevölkerung gibt es eine klare Mehrheit für ein Verbot. Und auch immer mehr Organisationen stellen sich hinter die Forderung.

Die DUH präsentiert nun ein breites Aktionsbündnis aus allen Teilen der Gesellschaft, das die neue Bundesregierung dazu bewegen möchte, zu diesem Jahreswechsel und auch in Zukunft die Böllerei zu verbieten. Mit dabei sind Umwelt- und Tierschutzverbände, Mediziner und Prominente.

Erfolgreiche Vermisstensuche im Gonsenheimer Wald

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Feuerwehr 3
Feuerwehr 3

Samstagfrüh (13. November 2021) ereilte die Funkzentrale der Mainzer Polizei gegen 4:15 Uhr ein Notruf eines Radfahrers der angibt, sich in einer misslichen Lage im Gonsenheimer Wald zwischen Mainz-Gonsenheim und Budenheim zu befinden. Umgehend wurden mehrere Streifenwagen der Polizei Mainz alarmiert. Auch die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren bei der Suche involviert.


Suchgebiet mit mehr als 700 Hektar

Nach Informationen von BYC-News konnte der 85-jährige Bretzenheimer nicht genau angeben, wo er sich im Gonsenheimer Wald befindet. Er konnte lediglich angeben, dass er Freitag Nachmittag zu Hause in Mainz-Bretzenheim gestartet sei und durch Gonsenheim in den Gonsenheimer Wald gefahren ist. Sein Ziel sollte Budenheim werden. Jedoch sei er in der Dunkelheit falsch abgebogen und wisse jetzt nicht mehr, wo er sei. Der Einsatz gestaltete sich demnach gleich zu Anfang sehr schwierig. Die Polizei begann umgehend mit ihren Suchmaßnahmen in dem mehr als 700 Hektar großen Gebiet. Der Lennebergwald, mit seinen 70 Kilometer Wanderweg stellte die Polizei jedoch vor eine große Herausforderung. Nach kurzer Zeit wurde den Beamten klar, dass sich die Suche bei der kalten Jahreszeit, mit Temperaturen um den Gefrierpunkt, mit den begrenzten Kräften der Mainzer Polizei schwierig und zu langwierig gestalten würde. Gegen 5:30 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Mainz sowie die Freiwillige Feuerwehr Gonsenheim alarmiert.

Drohnenstaffel der Feuerwehr Bodenheim/Nackenheim im Einsatz

Da der Polizeihubschrauber der Polizei durch die schlechten Sichtverhältnisse wegen Nebel nicht abheben und beim Einsatz unterstützen konnte, wurde die Drohnenstaffel der Feuerwehr Bodenheim/Nackenheim in den Einsatz involviert. Auch die Hundestaffel der Malteser und sogar das LKA mit einem Ortungsfahrzeug wurde alarmiert. Feuerwehrkräfte suchten währenddessen mit Wärmebildkameras und Suchscheinwerfern nach dem Vermissten. 

Personensuche nach 150 Minuten erfolgreich

Glücklicherweise konnte der Pensionär mit vereinten Kräften, durch Mobilfunk-Ortung des Landeskriminalamtes und den Einsatz eines Personenspürhundes gegen 7:00 Uhr aufgefunden werden. Zwar unterkühlt, seelisch und körperlich geschwächt, jedoch augenscheinlich unverletzt. Er wurde dem bereitstehenden Rettungsdienst in Obhut gegeben und anschließend in ein Mainzer Krankenhaus gebracht. 

Ein Dutzend Rettungskräfte im Einsatz

Neben der Polizei und dem Landeskriminalamt waren die Berufsfeuerwehr Mainz, die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Gonsenheim, die Freiwillige Feuerwehr Bodenheim/Nackenheim, der Regelrettungsdienst und die Hundestaffel der Malteser im Einsatz. 

Erfolgreiche Blaulichtfamilie Mainz

Dank modernster Technik und perfektionierter Zusammenarbeit ist heutzutage oft mit Erfolgserlebnissen seitens der Einsatzkräfte zu rechnen. Bei dieser Personensuche, die glücklicherweise erfolgreich verlief, gerade auch weil die Person ein Handy dabei hatte, ist eine beispielhafte Zusammenarbeit zwischen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu vermelden. Durch die heutigen Mittel wie Ortung, gut ausgebildeten Hundestaffeln, Drohnen mit Wärmebildkameras oder den Hubschraubern der Polizei und des Rettungsdienstes stehen viele Möglichkeiten offen. 

Corona-Kontrollen in Rüsselsheim werden verstärkt

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Rüsselsheim
Rüsselsheim

Das Land Hessen hat aufgrund der stark steigende Corona-Infektionszahlen, insbesondere aber die starke Belastung der Intensivstationen, die Warnstufe 1 der Hessischen Coronaschutzverordnung ausgerufen und mit verschiedenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie reagiert. Die Rüsselsheimer Stadtpolizei wird daher die Kontrollen zur Einhaltung der Coronaschutzmaßnahmen verstärken.


Stadtpolizei kontrollierte Gaststätten

Die Stadtpolizei hat vergangenen Dienstag (9. November 2021) gemeinsam mit einem Team des Groß-Gerauer Gesundheitsamtes Gaststättenkontrollen in der Rüsselsheimer Innenstadt durchgeführt. In den Abendstunden haben sie dabei mehrere Cafés und eine Shisha-Bar kontrolliert. Der Schwerpunkt der Kontrollen lag auf der Umsetzung der geltenden Coronaschutzverordnung.

In einem Café wurden seitens der Ordnungskräfte zwei Verstöße gegen die Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken durch das Personal festgestellt. In einer Shisha-Bar stellten sie ebenfalls fest, dass das Personal gegen die Maskenpflicht verstoßen hat. Darüber hinaus konnten zwei Gäste keine vorgeschriebenen 3G-Nachweise vorlegen. Zudem hielt sich einer der kontrollierten Gäste mutmaßlich illegal in der Europäischen Union auf, da sein Touristenvisum schon mehrere Monate abgelaufen war. Die Person wurde vorläufig festgenommen und an die Landespolizei übergeben. Gegen die Betreiber der jeweiligen Gastronomiebetriebe hat das Gesundheitsamt Bußgeldverfahren wegen der Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung eingeleitet.

Die Stadtpolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass seit dem 11. November strengere Regeln in der Gastronomie gelten. So dürfen ab Donnerstag in Gaststätten, die nach dem 3G-Model geöffnet haben, nur noch Gäste im Innenbereich bedient werden, die entweder vollständig geimpft sind, nachweislich vom Cornona-Virus genesen sind oder einen negativen PCR-Test vorweisen können. Ein Antigen-Schnelltest reicht dann nicht mehr aus.