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Nackenheimer G8-Gymnasium soll G9-Schule werden

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Der Schulträgerausschuss hat dem Antrag des Gymnasiums Nackenheim einstimmig zugestimmt, die bisherige G8-Schule in eine G9-Schule umzuwandeln. Seit dem Schuljahr 2016/17 verzeichnet das Gymnasium Nackenheim rückläufige Schülerzahlen. „Die Schule hat daraufhin im Frühjahr einen Prozess gestartet, um die Gründe für die abnehmende Schülerzahl zu analysieren“, sagte der zuständige Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf. Am Ende dieses Prozesses stand nun der Antrag zur Umwandlung

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Anmeldezahlen zu gering

Jährlich zu geringe Anmeldezahlen, vermehrte Abgänge im Verlauf der Mittelstufe und Wechsel von Schülerinnen und Schülern in benachbarte Gymnasien oder integrierte Gesamtschulen vor Start der Oberstufe waren die Realität in Nackenheim. Um den Trend zu stoppen, hatte die Schulgemeinschaft viel Engagement an den Tag gelegt, frühzeitig das Angebot zum Beispiel als digitale Pilotschule geschärft und sehr intensiv mit den umliegenden Grundschulen kommuniziert: „Wir waren hier auch auf einem guten Weg“, sagte Schulleiterin Antje Schwebler. Dann habe Corona diese Bemühungen aber konterkariert: Für das laufende Schuljahr haben sich 45 Kinder angemeldet, 90 waren erwartet worden. „In der anstrengenden Coronazeit haben viele Eltern ihren Kindern G8 offenbar nicht auch noch zumuten wollen“, sieht die Schulleiterin als einen Hauptgrund für diese Entwicklung.

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G9 als Zukunft des Nackenheimer Gymnasiums

Damit das Gymnasium aber in seiner Existenz gesichert wird, wurde unter Moderation des Bildungsministeriums eine Impulsgruppe eingerichtet – mit Schulträger, Schulaufsicht, einer externen Schulentwicklungsberaterin, Eltern-, Schüler-, und Lehrervertretungen sowie der Schulleitung. Analysiert und diskutiert wurde dabei ergebnisoffen, betonten Wolf und Schwebler. Am Ende stellte sich aber die Umwandlung zu G9 als der Weg heraus, der die Zukunft der Schule am besten absichert. Die bereits an der Schule lernenden Kinder verbleiben im bestehenden G8-GTS-System. In der neuen G9 Schulform für die ab dem kommenden Schuljahr aufzunehmenden Schülerinnen und Schüler sollen die Stärken der Schule erhalten bleiben. „Wir sind eine kleine Schule und wir sind stolz auf die Auszeichnung als Digitale Schule. Moderne Unterrichtskonzepte in Verbindung mit dem engagierten Kollegium bilden die Basis der weiteren Schulentwicklung“, sagte Antje Schwebler.

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Antrag mit hoher Stimmenmehrheit

Der Antrag auf Wechsel des Schulsystems wurde bereits in der Gesamtkonferenz des Gymnasiums Nackenheim mit einer sehr hohen Stimmenmehrheit angenommen. Die Zustimmung des Schulträgerausschusses des Kreises Mainz-Bingen war nun der nächste Schritt. In der Sitzung unterstützte auch Dr. Hendrik Förster, Leiter des Gymnasiums Oppenheim, den Antrag: „Diese Entscheidung hat positive Auswirkungen auf die Schullandschaft im Süden des Landkreises. Ich gehe davon aus, dass dadurch der Druck auf die Gymnasien in Oppenheim und vielleicht auch Nieder-Olm nachlässt.“

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Kreistag muss dem Antrag noch zustimmen

Nach dem Schulträgerausschuss muss nun im Dezember noch der Kreistag dem Antrag zustimmen. Danach geht es ins Verfahren beim Bildungsministerium, das ebenfalls noch sein Placet geben muss. Feststehen wird der Wechsel von G8 auf G9 dann voraussichtlich zu Beginn des kommenden Jahres. Aber aufgrund der Einbindung aller relevanten Gruppen und der breiten Zustimmung geht der Schulträger von einem positiven Bescheid aus. Die Schule wirbt ab sofort mit der Variante G9 um Schülerinnen und Schüler für das Schuljahr 2022/2023.

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Musik, Glühwein & Kunsthandwerk: Weihnachtsstimmung in Oppenheim

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Auch wenn der traditionelle Weihnachtsmarkt am dritten Adventswochenende in diesem Jahr in Oppenheim ausfällt, wird es an allen vier Adventswochenenden in der Oppenheimer Altstadt Angebote geben, die für ein weihnachtliches Flair sorgen.


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Ein attraktives Angebot in der Altstadt

„Wir freuen uns sehr über die vielen Initiativen, die von unterschiedlichen Akteuren auf den Weg gebracht wurden. Es zeigt, dass wir leistungsstarke und engagierte Partner haben, die Besuchern und Einheimischen auch in der kalten Jahreszeit ein attraktives Angebot in unserer schönen Altstadt bieten“, so die Silke Rautenberg und Susanne Pohl für die Stadtspitze. Dass die Stadt selbst dieses Jahr keinen Weihnachtsmarkt ausrichtet, hängt an der Corona-Pandemie. „Zu lange war die Lage unklar, was möglich ist. Im Oktober haben wir dann schweren Herzens unseren Standbetreibern abgesagt, in der Hoffnung, dass wir im nächsten Jahr wieder eine zentrale Veranstaltung auf unserem Marktplatz anbieten können“, so Susanne Pohl, Beigeordnete der Stadt für Kultur, Tourismus und Wirtschaftsförderung.

„Unser Dank geht dabei an die Oppenheimer Winzer und das Hotel Altes Amtsgericht, an Jürgen Metschurat, das Deutsche Weinbaumuseum, die evangelische und katholische Kirchengemeinde sowie an die LandMenschen Oppenheim“, so die Stadtspitze abschließend.

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Adventsfahrplan:

Erstes Adventswochenende 26.11-28.11.:

  • Adventszauber auf Burg Landskron (Jürgen Metschurat & Stadt Oppenheim) Infos: www.stadt-oppenheim.de

Zweites Adventswochenende 03.12. bis 05.12.:

  • Lichterfest im Advent (Deutsches Weinbaumuseum) am 4. und 5. Dezember Infos: www.dwb-museum.de
  • Offenes Singen in der Katharinenkirche am 5. Dezember Infos www.katharinen-kirche.ekhn.de

Drittes Adventswochenende 10.12. bis 12.12.:

  • Winzer-Glühen am Markt & Weihnachtskunst im Alten Amtsgericht 10.12.-12.12. Infos: www.stadt-oppenheim.de
  • Weihnachtsoratorium in der Katharinenkirche Infos www.katharinen-kirche.ekhn.de

Viertes Adventswochenende 17.12. bis 19.12.:

  • „Stiller Advent“ in der Kirche St. Bartholomäus am 19.12. Info www.bistummainz.de/pfarrgruppe/oppenheim
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„In turbulenter Zeit für die Armen da sein“: Malteser engagieren sich bundesweit zum Welttag der Armen

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Waermebus Heidelberg Welttag der Armen
Waermebus Heidelberg Welttag der Armen

Mit insgesamt 24 bundesweiten Aktionen haben sich die Malteser rund um den diesjährigen 5. Welttag der Armen am 14. November engagiert. Papst Franziskus, der sich anlässlich des Welttags mit 500 Bedürftigen im italienischen Wallfahrtsort Assisi traf, stellte ihn unter das Motto: „Die Armen habt ihr immer bei euch“.

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Besonders warmherzige Begegnungen

Die Schirmherrin der Malteser der Welttags, Adelheid Baronin von Gemmingen, erklärt: „Gerade in dieser turbulenten Zeit sind die Malteser für die armen, die kranken und die einsamen Menschen da. Wir wollen allen in materieller oder seelischer Armut und Einsamkeit lebenden Menschen bei den zahlreichen Aktionen der Malteser in ganz Deutschland eine warme Mahlzeit, wärmende Kleidung oder einfach schöne Momente des Zusammenseins bescheren.“ Die ehren- und hauptamtlichen Malteser legen auf das Zwischenmenschliche großen Wert – denn es sind die warmherzigen Begegnungen und Gespräche, die den Welttag der Armen ausmachen.

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Bundesweite Aktionen bis zum 21. November

Bundesweit sind die Malteser rund um den Aktionstag vom 6. bis 21. November kreativ, um Wohnungs- und Obdachlosen sowie gesundheitlich oder materiell eingeschränkten Menschen etwas Gutes zu tun: Die Würzburger Malteser verteilen am Bahnhof und am Tafelladen warme Mahlzeiten für Bedürftige. Malteser aus der Diözese Augsburg verschenken selbstgemachte Quitten-Marmelade und Schokoherzen, die Magdeburger „eine Tasche voller Wärme“ samt Zutaten für einen Punsch.

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„Suppe und Socken“

Neben zahlreichen „Wohlfühlmorgen“ wie in Limburg und Hildesheim oder dem „Wellness to go“ samt Friseurbesuch in Regensburg haben beispielsweise die Malteser in Gelsenkirchen die Aktion „Suppe und Socken“ ins Leben gerufen. Der dortige Projektleiter des Wohlfühlmorgens, Alexander Zielke, initiierte die Aktion und betont: „Damit möchten wir die erreichen, die vergessen wurden.“ Sie gaben warme Erbsensuppe, wärmende Kleidung wie Socken, Mützen oder Handschuhe aus und informierten über die „Malteser Hausbesuche“, einem „Miteinander – Füreinander“ Projekt für einsame und ältere Menschen.

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Hilfe für Bedürftige um den Welttag und darüber hinaus

Viele der Angebote gehen auch über den Welttag der Armen hinaus und unterstützen Bedürftige über das ganze Jahr hinweg mit regelmäßig stattfindenden Hilfeleistungen der Malteser, so auch der „Wärmebus“ in Heidelberg. Er sucht rund um den Aktionstag Obdachlose und Bedürftige an sogenannten Haltestellen auf mit warmen Essen und Getränken sowie Hygieneartikeln und Schlafsäcken, damit sie sich für die kalte Jahreszeit rüsten können. Doch auch den Rest des Jahres fahren Wärme- und Kältebusse der Malteser in inzwischen sechs Städten bundesweit, um Bedürftige zu versorgen.

Welttag der Armen: Den Welttag der Armen hat Papst Franziskus im Jahr 2016 ins Leben gerufen, um das Schicksal der Armen weltweit verstärkt in den Blick zu rücken. Er ruft dazu auf, sich den Menschen am Rand der Gesellschaft zuzuwenden und einen persönlichen und konkreten Einsatz gegen Armut zu leisten.

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Essity startet in Mainz-Kostheim ein Pilotprojekt in Kooperation mit der Stadtwerke Mainz

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kostheim essity
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Essity wird erneut nachhaltiger. Das Unternehmen setzt auf grünen Wasserstoff bei der Fertigung von Hygienepapieren, sogenanntem Tissue. In dem insgesamt vier Millionen Euro umfassenden Pilotprojekt wird getestet, in welchem Umfang grüner Wasserstoff das im Trocknungsprozess eingesetzte Erdgas ersetzen kann.


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Förderung vom Land Hessen

Dazu wird bis zum Herbst 2022 eine Papiermaschine so umgerüstet, dass die Brenner der Trocknungseinheit mit bis zu 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden können. Ein Kooperationspartner dieses Projekts ist die Mainzer Stadtwerke AG, die auf dem Essity-Gelände eine mobile Wasserstoffmischanlage errichtet und betreibt. Das Land Hessen fördert das Projekt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

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Thorsten Becherer, Essity-Werkleiter

„Wir werden weltweit die Ersten sein, die in der Hygienepapierherstellung grünen Wasserstoff einsetzen. Damit beweisen wir, dass wir die hohe Qualität unserer Produkte auch mit Wasserstoff und somit nachhaltig erzielen können. Es wird uns gelingen, eine Tissue-Papiermaschine mit Hilfe von grünem Wasserstoff nicht nur CO2-neutral, sondern CO2-frei zu betreiben“. Christian Schüller, Essity-Projektverantwortlicher ergänzt: „Mit unserem Vorhaben, erstmalig grünen Wasserstoff statt Erdgas industriell einzusetzen, tragen wir unseren Teil zur Dekarbonisierung bei. Wir schaffen dadurch einen nachhaltigen Industrieprozess. Er wird in der Zukunft beispielgebend für viele andere Unternehmen sein“.

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Kooperationspartner Stadtwerke Mainz

Der Kooperationspartner Mainzer Stadtwerke AG betreibt seit 2015 den Energiepark Mainz, in dem unter anderem mittels Windenergie umweltfreundlich Wasserstoff produziert wird. “Wir verfügen über fundierte Erfahrungen beim Thema Wasserstoff und freuen uns als Kooperationspartner zu diesem wegweisenden Projekt beizutragen”, sagt Michael Worch, Geschäftsführer der Mainzer Netze GmbH, einer Tochtergesellschaft der Stadtwerke Mainz AG.

Das Essity-Werk Mainz-Kostheim

Das Essity-Werk in Mainz-Kostheim setzt seit vielen Jahren konsequent auf Nachhaltigkeit und Recycling: Das Werk Kostheim verarbeitet Altpapier zu hochwertigen Hygienepapieren der Marke Tork und hat mit dem Tork-Paper-Circle® den weltweit ersten Recyclingservice für Papierhandtücher entwickelt. Insgesamt werden im Essity-Werk in Mainz-Kostheim 152.000 Tonnen Papier von 540 Mitarbeiter*innen hergestellt und vertrieben.

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78-jährige Frau aus Büttelborn vermisst

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Vermisstensuche beendet
Vermisstensuche beendet

Update vom 16. November 2021: Die seit Sonntagnachmittag (14. November 2021) vermisste 78 Jahre alte Seniorin wurde aufgefunden. Die Frau war aus einem Seniorenheim in Büttelborn verschwunden. Sie wurde am Dienstag (16. November 2021) von einer Polizeistreife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Darmstadt aufgegriffen und wohlbehalten wieder zurück nach Klein-Gerau gebracht. Die Polizei bedankt sich bei allen, die sich an der Vermisstensuche beteiligt haben.


Erstmeldung vom 15. November 2021:

Seit Sonntagnachmittag (14. November 2021) wird die 78 Jahre alte Maria A. aus einem Seniorenheim in der Straße „An den Dreißigruten“ in Büttelborn vermisst. Sie wurde zuletzt gegen 16:30 Uhr bei einem Spaziergang in der Nähe des Wohnheims gesehen. Die Polizei wendete sich nun an die Öffentlichkeit und bittet um Mithilfe.

 

Vermisste könnte sich in einer hilflosen Lage befinden

In der Nacht zum Montag (15. November 2021) fanden umfangreiche Suchmaßnahmen statt. Die Polizei suchte mit mehreren Streifen und einem Polizeihubschrauber unter anderem ein naheliegendes Waldgebiet ab. Auch der Einsatz von Personenspürhunden führte bislang nicht zum Auffinden der Frau.

Zum jetzigen Zeitpunkt und aufgrund der Witterungsverhältnisse kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Vermisste in einer hilflosen Lage befindet und möglicherweise Orientierungsschwierigkeiten hat.

Personenbeschreibung der Vermissten:

  • 78 Jahre alt
  • dunkle Haare

Die Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer die Vermisste gesehen hat oder Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 06142 – 6960 bei der Rüsselsheimer Kriminalpolizei zu melden. Alternativ nimmt auch jede andere Polizeidienststelle Hinweise entgegen.

Einen Haushalt auflösen: Darauf ist zu achten

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Alles muss raus – das ist nicht nur das Motto im Schlussverkauf, sondern auch bei einer Haushaltsauflösung. Wer noch nie bei einer Haushaltsauflösung dabei war (beziehungsweise noch nie eine selbst organisiert hat), der steht vor einer ziemlichen Herausforderung. Denn es geht um mehr als nur ein paar Möbel.

Eine Haushaltsauflösung muss Schritt für Schritt geplant werden. Es gibt viele Kleinigkeiten zu bedenken und viele große Möbelstücke zu schleppen – auch Verkäufe, Gänge zum Amt und Entsorgung stehen noch auf der To-Do-Liste. Hilfreich kann es sein, einen Dienstleister in Anspruch zu nehmen, der sich auskennt: Entrümpelung Bochum.

Vorbereitung der Haushaltsauflösung

Die Gründe dafür, dass ein Haushalt aufgelöst wird, sind zahlreich. Einige davon sind mit einer tollen Aufbruchsstimmung verbunden, zum Beispiel wenn ein Umzug ins Ausland ansteht und somit ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Leider ist ein häufiger Grund für eine Haushaltsauflösung aber auch der Tod eines Familienmitglieds.

In allen Fällen geht es darum, dass die Räumlichkeiten einer Wohnung vollständig beräumt werden. Das heißt: Nach der Haushaltsauflösung bleibt absolut nichts zurück. Um das zu meistern, muss vorher ein wenig geplant werden. Denn nur wenn man weiß, was alles erledigt werden muss, kann man effizient arbeiten.

Typische Organisationsherausforderungen bei einer Haushaltsauflösung:

  • Beantragen einer Parkverbotszone
  • Abmelden des Wohnsitzes
  • Anmeldung Sperrmüll
  • Kommunikation mit dem Vermieter
  • Beauftragen eines Dienstleisters für Entrümpelung

All diese Dinge (und mehr) müssen geklärt werden, sobald die Haushaltauflösung erstmals zur Option wird. Sonst drohen Zeitnot und hohe Kosten. Denn einen Dienstleister für Entrümpelung in letzter Minute zu finden, kann schwierig werden. Auch die Kommunikation mit dem Vermieter ist wichtig, da er Aussagen dazu trifft, wie die Wohnung hinterlassen werden soll. Manchmal ist es auch der Vermieter selbst, der die Haushaltsauflösung übernehmen muss.

Tag der Haushaltsauflösung

Die Auflösung des Haushalts kann auf zwei Arten geschehen: radikal oder sanft. Die sanfte Variante bedeutet, dass noch einige Gegenstände mitgenommen oder verkauft werden. Dann wird oftmals eine Anzeige geschaltet und Menschen können in die Wohnung kommen und für einen kleinen Preis oder gar gratis Dinge mitnehmen. Dies sollte immer einige Tage vor der Entrümpelung gemacht werden.

Denn der radikale Weg ist die vollständige Entrümpelung in kürzester Zeit. Soll nichts mehr verkauft werden oder muss es einfach schnell gehen, dann wird einfach alles nach draußen in einen Container gebracht oder aber zum Recyclinghof gefahren. Je größer der Haushalt, umso mehr Sinn ergibt es, sich von einer Firma helfen zu lassen, die selbst die Entsorgung übernimmt. Denn der Sperrmüll ist nur ein begrenztes Mittel, da nicht alle Großgeräte und schon gar kein Müll mitgenommen werden.

Am Tag der Haushaltsauflösung muss also entweder mit freiwilligen Helfern oder einem Dienstleister kommuniziert werden. Möglicherweise bietet es sich auch an, mehr als einen Tag dafür einzuplanen. Wichtig ist vor allem, dass dabei keine schweren Nachteile für Vermieter oder andere Mieter entstehen. Das Besetzen von Gehwegen oder privaten Parkplätzen ist nicht erlaubt und man sollte auch die Ruhezeiten des Hauses beachten.

Nachbereitung der Haushaltsauflösung

Ist erst einmal alles aus den vier Wänden entfernt, ist schon mal ein großer Schritt getan. Aber leider ist es damit nicht einfach vorbei. Oftmals muss die Wohnung noch gestrichen oder gar tapeziert werden. Außerdem muss die Wohnungsübergabe mit dem Vermieter durchgeführt werden (Achtung: Immer Protokoll über Schäden führen).

Aber auch Behördengänge, die bisher nicht gemacht wurden, sind noch wichtig (zum Beispiel um die Wohnung abzumelden). Zeitungsabonnements oder Daueraufträge für die spezifische Adresse müssen gekündigt werden. Außerdem müssen alle Unternehmen, die persönliche Daten speichern, über den Umzug oder Todesfall informiert werden.

Wird der Haushalt zwar aufgelöst, aber nicht alles weggeworfen, dann müssen oftmals noch einzelne Gegenstände zum Sozialkaufhaus gebracht beziehungsweise auf dem Flohmarkt oder im Internet verkauft werden – im Idealfall sollte man sich die Zeit nehmen, dies schon vor der Entrümpelung zu erledigen.

 

Die passenden Sneaker für deinen Casual-Look

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In den letzten Jahren sind Sneaker immer mehr zum Lieblingsaccessoire von Frauen und Männern geworden. Denn sie sind nicht nur bequem, sondern sehen auch noch klasse aus. Damit Du im Alltag ohne Fußschmerzen laufen kannst und auch noch top-gestyled unterwegs bist, verraten Dir Fashion-Experten, welche Sneaker Du für den perfekte Casual-Look im Jahr 2021 brauchst.

Statte Deinen Kleiderschrank mit den neusten Schuhtrends aus und sichere Dir dabei unbedingt die besten Rabatte. Dazu solltest Du den besten Stradivarius Rabattcode verwenden.

1. Weiße Sneaker

Die Stars machen es vor und die ganze Welt macht es nach! In Deinem Schuhschrank dürfen auf keinen Fall ein weißes Paar Sneaker füllen, da Du diese nicht nur zu vielen Looks kombinieren kannst, sondern Du so auch noch voll im Trend liegst.

Für einen eleganten Casual-Look kannst Du ein komplett schwarzes Outfit mit den weißen Schuhen tragen. Auch zu Jeans sehen diese Turnschuhe definitiv super aus!

2. Dad Shoes

Die Modelle, die stark an die neunziger Jahre erinnern, stechen aufgrund der wellenförmigen Sohle hervor. Trendsetter-Marken, wie Balenciaga, Adidas und Asics haben dieses Jahr die beliebten Shoes wieder auf den Markt gebracht und es gibt kein Schuhgeschäft, wo es nicht vor diesem Modell wimmelt.

Dieser Schuh verleiht jedem Alltagsoutfit eine ganz besonders sportliche Note. Je klobiger die Dad Shoes sind, desto besser, weshalb Du Dich unbedingt für neutrale Farbtöne, wie beige, weiß oder schwarz entscheiden solltest. Diese Schuhe passen wunderbar zu Cropped-Jeans mit T-Shirt oder Casual-Kleidern.

3. Vegane und nachhaltige Schuhe

Vor allem in diesem Jahr ist die Nachfrage nach nachhaltigen Materialien und abbaubaren Sneakern drastisch gestiegen. Das Motto ist definitiv: Kork, Canvas, Naturkautschuk und Baumwolle. Für wasserfeste Schuhe sorgt der Lederersatz. Besonders beliebt ist die Newcomermarke Veja. Doch auch erfahrene Schuhhersteller setzen immer mehr auf nachhaltige Materialien, wie zum Beispiel der amerikanische Hersteller Vans. Hier kannst Du ganz ohne schlechtes Gewissen Turnschuhe tragen.

4. Sneaker mit Memory-Sohle

Wenn Du in Deinem Alltag auf lange Spaziergänge nicht verzichten willst oder beruflich viel zu Fuß unterwegs bist, dann solltest Du Dich unbedingt für Turnschuhe mit Memory-Sohle entscheiden, denn da die Sohle sich der Form Deines Fußes anpasst, unterstützen diese Schuhe Deinen Fuß genau da, wo er am meisten Unterstützung benötigt.

Diese Sneaker sind nicht nur für den Rücken und die Fußgelenke super, sondern sind auch noch in schlichten Designs und sämtlichen Farben erhältlich. Kaufe einfach mehrere Farben, die Du dann auf Deine Alltagslooks abstimmen kannst. Kombiniere diese Turnschuhe am besten zu Jeans in sämtlichen Farben.

5. Neonfarbige Sneaker

Doch nicht nur die neunziger Jahre feiern dieses Jahr ihr erfolgreiches Comeback, sondern auch die 2000er inspirieren zu gewagten Looks. Wenn Deine Sneaker als Highlight Deines Outfits dienen sollen, dann solltest Du Dich unbedingt für Schuhe in schrillen Neonfarben entscheiden.  Natürlich sollte Dein Outfit in diesem Fall schlicht und am besten einfarbig sein.

Ganz egal, welcher dieser Sneaker ein neues Zuhause bei Dir finden soll, Du wirst es genießen, endlich mal bequem unterwegs sein zu können und das ganz ohne Blasen an den Füßen, die häufig beim Tragen von High Heels oder Pumps auftreten. Natürlich kann es direkt nach dem Kauf passieren, dass sich Blasen bilden, da sich der Schuh zunächst an Deinen Fuß anpassen musst.

Damit Du auch direkt nach dem Kauf keine Blasen riskierst, solltest Du unbedingt darauf achten, dass Du die Schuhe auf keinen Fall ohne Socken trägst. Wenn Du an einer Stelle besonders viel Reibung verspürst, kannst Du diese mit Tape abkleben.

Falls es schon zu spät sein sollte, dann nutze Blasenpflaster, sobald Du die erste kleine Rötung siehst, denn nur so kannst Du die Bildung einer schmerzhaften Blase vermeiden. Wenn Du zudem häufig trockene Füße hast, dann solltest Du sie eincremen, denn trockene Haut neigt eher zur Blasenbildung.

Natürlich benötigst Du diese Vorsichtsmaßnahmen nur bis die Sneaker sich an die Form Deiner Füße angepasst haben. Das sollte nach einer Woche etwa der Fall sein. Nach dieser Eingewöhnungszeit steht langen Spaziergängen und stylischen Outfits nichts mehr im Weg!

Marco Sottile zum Mainzer Weihnachtsmarkt: „Jeder Tag der Ungewissheit kostet die Schausteller Geld“

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Marco Sottile auf Mainzer Weihnachtsmarkt

Während Schausteller und Vereine sich auf die Weihnachtsmärkte vorbereiten, wird in der Politik immer mehr darüber gesprochen eben diese abzusagen. BYC-News sprach mit Marco Sottile, dem ersten Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker (IMSM) darüber, was das für die Schausteller bedeutet.


Seit Wochen laufen die Vorbereitungen und es wird Geld investiert

„Wir als Beschicker waren natürlich heilfroh, dass die Weihnachtsmärkte genehmigt wurden und das unter einigermaßen normalen Umständen. Nach zwei Jahren, in denen der Betrieb fast vollständig still stand, war das sehr positiv für uns. Aber jetzt sieht es natürlich wieder anders aus. Auch ich beobachte die steigenden Fallzahlen und die Intensivbetten, die immer knapper werden. Deshalb sehe ich das aktuell wirklich kritisch. Wir als Schausteller hoffen natürlich bis zuletzt aber die Ungewissheit ist das Schlimmste zur Zeit“, erklärt Sottile.

Die Beschicker sind schon seit Wochen dabei, sich vorzubereiten. Sie investieren Geld, stellen Leute ein, beschaffen Materialien und unterschreiben Verträge. Das alles aufgrund der Gewissheit, die es noch vor wenigen Wochen gab, dass die Weihnachtsmärkte stattfinden können. „Wenn es jetzt doch wirklich abgesagt werden soll, dann halte ich es für besser, es eher früh als spät zu machen. Denn jeder Tag, an dem das ganze weiter herausgezögert wird, kostet uns Geld. Und keiner der Schaustellerbetriebe in ganz Deutschland hat jetzt noch die Mittel dazu, ein großes Risiko einzugehen“, betont der Schausteller.

„Wenn eine Absage erfolgt, brauchen die Schausteller eine Entschädigung“

Natürlich gehe auch für ihn die Gesundheit der Menschen vor, keiner wolle eine Situation, wie es gerade in manchen Nachbarländern der Fall sei, mit hohen Infektionszahlen und überlasteten Krankenhäusern. Aber eins ist für Marco Sottile klar: „Wenn die neue Verordnung wirklich so extrem geändert werden sollte, dass sich Geimpfte und Genesene trotzdem vor einem Weihnachtsmarkt-Besuch noch testen lassen müssen, dann funktioniert das nicht. Viele Beschicker leben von der Laufkundschaft und die würde dann sicherlich wegfallen. Das wäre wirtschaftlich also überhaupt nicht sinnvoll. Und wenn die Politik sich dafür oder für eine Absage der Weihnachtsmärkte entscheidet, dann müssen sie sich auf dafür entscheiden, die Betriebe entsprechend zu entschädigen. Wenn wir das vor acht Wochen schon gewusst hätten, wäre das etwas anderes gewesen. Aber damals war das Signal klar, dass die Weihnachtsmärkte stattfinden. Alles was jetzt an Änderungen kommt, ist nicht mehr haltbar und muss dann entschädigt werden“

„Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“

Abschließend erklärt er: „Ich würde mir deshalb auf jeden Fall wünschen, dass die Planung für die Weihnachtsmärkte so bleibt wie sie ist aktuell ist und die Märkte mit einigen Maßnahmen umgesetzt werden können. Sollte das nicht machbar sein, dann sollte man das frühzeitig und klar Kommunizieren. Auch wenn einige meiner Kollegen das vermutlich nicht hören wollen: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“

Auch der Vorsitzende vom SKB Gustavsburg e. V. hat sich dazu geäußert. Hier geht es zum Artikel: Vorsitzender vom SKB Gustavsburg: „Absage der Weihnachtsmärkte wäre eine Katastrophe“

Kreis Groß-Gerau erlässt Allgemeinverfügung aufgrund der Geflügelpest

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Geflügelpest, Symbolbild

Mit einer Allgemeinverfügung reagiert der Kreis Groß-Gerau auf das hohe Risiko einer Ausbreitung der Geflügelpest auch im hiesigen Bereich. „Seit Mitte Oktober 2021 gibt es in Deutschland wieder vermehrt Funde von infizierten Wildvögeln sowie erste Einträge bei Geflügel und gehaltenen Vögeln, vor allem, aber nicht nur im Norden der Republik“, sagte Amtstierärztin Dr. Katrin Stein. „Nähe Hessen in Rheinland-Pfalz sowie bei Erlangen in Bayern sind bereits Fälle gemeldet worden“, sagte sie. Nach einer Empfehlung des Friedrich-Loeffler-Instituts ordnet der Kreis nun ebenfalls verschärfte Biosicherheitsmaßnahmen an. Bereits im März diesen Jahres kam es zu einem Ausbruch der Geflügelpest im Landkreis.


Das sind die Maßnahmen:

Danach müssen in allen Geflügelhaltungen Desinfektionsmittel und Schutzkleidung bereitgehalten werden. Zudem muss dokumentiert werden, wer in den Geflügelhaltungen anwesend war. Mobile Geflügelverkäufer haben Datum und Uhrzeit des Verkaufes innerhalb des Kreises Groß-Gerau „mindestens sieben Tage vorab“ dem Kreis zu melden – ebenso ist das Mieten und Vermieten von Geflügel vorab dem Kreis unter Angabe von Zeitraum, Herkunft bzw. Bestimmungsort sowie Zahl der Tiere mitzuteilen. Außerdem müssen bei Geflügelschauen, Geflügelbörsen und –märkten an allen Ein- und Ausgängen Möglichkeiten bereitgehalten werden, um Schuhe zu desinfizieren.

„Sobald es die Lage erfordert, wird ein Aufstallpflicht angeordnet“, sagte Amtstierärztin Dr. Stein. Das bedeutet, dass dann aus Sorge vor der Geflügelpest Geflügelhalter ihre Tiere im Stall lassen müssen. Die aktuelle Allgemeinverfügung tritt am Dienstag, 16. November 2021, in Kraft. Der Kreis hat sie, wie üblich, auf der Webseite des Kreises im Wortlaut veröffentlicht. Weitere Einschätzungen auch zum Risiko und zum Auftreten der Geflügelpest in Deutschland sind auf den Seiten des Friedrich-Loeffler-Instituts zu bekommen.

SPD-Bundestagsabgeordneter fordert Absage von Großveranstaltungen und eine Impfpflicht

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Angesichts der dramatisch steigenden Corona-Infektionszahlen und der zunehmenden Engpässe in den Kliniken fordert der SPD-Bundestagsabgeordnete Joe Weingarten von Bund, Land und Kommunen weitergehende Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie: „Die Situation nimmt an Schärfe zu und wir können in wenigen Wochen größere Probleme haben als im letzten Jahr,“ erklärt der SPD-Politiker.


Weingarten fordert die kommunalen und privaten Veranstalter auf, unabhängig von gesetzlichen Vorgaben schon jetzt Großveranstaltungen in den nächsten Monaten abzusagen

„Weder für Weihnachtsmärkte noch für große Silvesterveranstaltungen oder Fastnachtssitzungen ist jetzt die Zeit.“ Solche Veranstaltungen könnten allenfalls in kleinerem Rahmen stattfinden und dann auch nur, wenn alle daran teilnehmenden Personen ausnahmslos getestet würden. „Wenn wir vollständige regionale Lockdowns vermeiden wollen, geht das nur, wenn öffentliche Veranstaltungen unter hohen Sicherheitsvorkehrungen stattfinden.“

Weingarten spricht sich auch dafür aus, die Impfkampagne weiter zu verstärken: „Wir haben noch zu viele ungeimpfte Menschen, die sich und andere in unnötige Gefahr bringen.“ Der Bundestagsabgeordnete fordert die in Rede stehende Impfpflicht für bestimmte Berufe, wie zum Beispiel für erzieherische Tätigkeiten, Pflegeberufe und andere körpernahe Dienstleistungserbringer, ein: „Diese Berufsgruppen sollten ihre Tätigkeit nur noch ausüben dürfen, wenn sie vollständig geimpft sind.“ Weingarten teilt die Vermutung, dass dann manche Angehörige dieser Berufe ihre Tätigkeit aufgeben würden, nicht: „Wer sich und andere so in Gefahr bringen will, ist ohnehin ungeeignet für solche verantwortungsvollen Tätigkeiten.“

Der Wahlkreisabgeordnete für Bad Kreuznach und Birkenfeld fordert in diesem Zusammenhang auch klare Einschränkungen für den Zutritt zu Heimen

„Alten- und Wohnheime, wie auch Behinderteneinrichtungen sollte als Besucher, Gast oder Beschäftigter nur noch betreten dürfen, wer vor Ort unmittelbar negativ getestet wird. Da darf es keine Ausnahmen geben.“

Weingarten hält das Land und die kommunalen Träger an, weitergehende Testungen in Schulen und Kitas möglich zu machen: „Jede Schülerin und jeder Schüler wie auch die Kita-Kinder sollten mindestens drei Mal pro Woche getestet werden.“ Der Bundestagsabgeordnete appelliert auch an die rheinland-pfälzische Landesregierung, die Bereitstellung der Infrastruktur und des Personals für die Wiederinbetriebnahme der Impfzentren zu unterstützen: „Mit den Impfbussen alleine, so wichtig sie auch sind, werden wir die hohe Zahl an Impfungen nicht leisten können.“

Weingarten verweist darauf, dass in den kommenden Monaten Dezember, Januar und Februar Millionen Menschen auf ihre Dritt-Impfung warten würden, die zur Hoch-Zeit der Impfzentren in den Monaten Juni, Juli und August ihre Zweitimpfung erhalten hätten. Dazu kämen noch die Kinder, die im Winter jeweils zwei Mal geimpft werden können, nachdem der Impfstoff für sie freigegeben wurde. „Das schaffen die Hausärzte nie und nimmer alleine“, befürchtet der SPD-Bundestagsabgeordnete. Um diese Millionen von Impfungen zu bewältigen, müssten alle Beteiligten, das Land, die Hilfsorganisationen und die kommunalen Träger, intensiv zusammen arbeiten.

Mehrere Schafe in Guntersblum nahe der Bundesstraße B9 geklaut

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Zeugenaufruf 1

Im Zeitraum zwischen Freitag und Samstag (13. November 2021) wurden mehrere Schafe in Guntersblum gestohlen. Die Schafe standen auf einem umzäunten Gartengrundstück in südlicher Verlängerung der Wormser Straße, das lediglich durch einen asphaltierten Feldweg von der Bundesstraße B9 getrennt ist. Der Gartenzaun wurde nach unten gedrückt und hierdurch beschädigt. Im Rahmen der Tatortaufnahme wurden frische Reifenspuren vor dem Grundstück festgestellt, sodass von einem Abtransport der Tiere mittels eines größeren Fahrzeugs auszugehen ist. Zeugen melden sich bitte bei der Polizei in Oppenheim unter der Telefonnummer 06133-9330 entgegen.

Die 1. KONEKT Wonnegau am 18. November im Kesselhaus der EWR in Worms

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KONEKT Suedwestfalen 4
KONEKT Suedwestfalen 4

Nun ist es endlich soweit und die KONEKT kommt am 18. November ins Kesselhaus der EWR zur größten Netzwerkveranstaltung der Region Wonnegau. 40 Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen treffen hier aufeinander. Kurz nach 16:00 Uhr eröffnet Frau Stephanie Lohr, Bürgermeisterin der Stadt Worms, gemeinsam mit Herrn Dr. von Stockhausen, Geschäftsführer der KONEKT GmbH, die Veranstaltung. Der Eintritt für Besucher ist frei. 2G das Gebot der Stunde.


Frau Stephanie Lohr, Bürgermeisterin der Stadt Worms

Nach fast 2 Jahren der Einschränkungen und des Verzichts auf Businessveranstaltungen ist der Wunsch nach Vernetzung und dem persönlichen Austausch untereinander groß. Jetzt kommt die KONEKT nach Worms. Die einmalige Kombination aus Messe und Netzwerkevent trifft den Nerv der Zeit und auch bei dem Start in Worms werden wieder 40 Aussteller begrüßt. Im Kesselhaus der EWR wird Netzwerken einfach gemacht. „Nach der langen Corona-Zeit, in der auch das Wirtschaftsleben zeitweilig stillstand, bietet die 1. KONEKT Wonnegau endlich wieder eine Gelegenheit für den persönlichen Austausch und dem Aufbau sowie der Pflege von Netzwerken“, so Frau Stephanie Lohr, Bürgermeisterin der Stadt Worms.

Mit der Eröffnung durch Frau Lohr, Bürgermeisterin der Stadt Worms und Herrn Dr. von Stockhausen, Geschäftsführer der KONEKT GmbH, fällt der Startschuss für die 4-stündige Ausstellungszeit, bevor sich ab 20:00 Uhr die After Work anschließt und der Abend einen entspannten Ausklang findet. Für das leibliche Wohl sorgt die Wormser Vinothek.

Durchführbarkeit dank 2G-Regel

Auf Grundlage der Coronaschutzverordnung des Landes Rheinland-Pfalz und dem hierauf basierenden Hygienekonzept kann die Veranstaltung im Kesselhaus der EWR stattfinden. An den Eingängen wird konsequent nach den 2G-Regeln kontrolliert. Somit wird sichergestellt, dass sich nur geimpfte und genesene Besucher und Aussteller auf der Ausstellungsfläche aufhalten. „Wir freuen uns sehr, dass uns die aktuelle Coronaschutzverordnung die Möglichkeit bietet, den Menschen wieder ein Stück Normalität zurückgeben zu können und gemeinsam eine sichere KONEKT genießen zu können“, betont Narin Weber, Projektleiter der KONEKT Wonnegau.

Auf der KONEKT geht es nicht nur um Neukundenakquise, vielmehr sollen auch neue Kooperationen und eine effektive Zusammenarbeit im Wonnegau angeregt werden. Eine Möglichkeit hierzu bietet die Suche /BieteArea, die als Art „schwarzes Brett“ dient und konkrete Gesuche und Angebote der teilnehmenden Unternehmen präsentiert. Weiterhin finden die Besucher offene Stellenangebote, über die man sich in der Jobbörse informieren kann. Für Bewerber eine sehr effiziente Möglichkeit, den potenziellen Arbeitgeber in entspannter Atmosphäre kennenzulernen. Der Eintritt für Besucher ist frei, der entsprechende 2G-Nachweis muss am Eingang vorgezeigt werden. Unter www.konekt-deutschland.de/wonnegau können sich Besucher vorab registrieren, aber auch ein spontaner Besuch am Veranstaltungstag ist möglich.

1. KONEKT Wonnegau

Wann: Donnerstag, 18. November 2021, Beginn 16:00 Uhr, ab 20:00 Uhr After Work

Veranstaltungsort: Kesselhaus der EWR, Worms

Besucherregistrierung & Hygienekonzept: www.konekt-deutschland.de | Zutritt nur mit Nachweis über 2G

Winter in Mainz: Pflichtaufgaben für alle Eigentümer und Nutzer von Grundstücken

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Dom Mainz Schnee
Dom Mainz Schnee

„Wenn es draußen deutlich abkühlt und weiß wird…“ – dann müssen auch in Mainz die Schneeschippen und das abstumpfende Streugut wieder bereitgestellt werden. Bei der Ankündigung von Schnee- und Glatteis ist der Entsorgungsbetrieb der Stadt Mainz stets bestens vorbereitet. Schon in den sehr frühen Morgenstunden erfolgt dann der Dienst, um zu räumen und zu streuen. Durch den Entsorgungsbetrieb werden Straßen und einige Radwege im Stadtgebiet – minutiös abgestuft nach einer Prioritätenliste – von Schnee und Eis befreit. Dazu zählen jedoch keine Bürgersteige und Fußwege (außer entlang eigener städtischer Grundstücke). Jeder private Grundstückseigentümer hat hier entsprechend der gültigen Straßenreinigungssatzung selbst die Räum- und Streupflicht und muss für die Verkehrssicherheit der Fußgänger Sorge tragen.


Grundregeln: Was und wie ist zu räumen?

Die gesamte Länge entlang des Anliegergrundstücks mit allen Straßenfronten, die an den öffentlichen Verkehrsraum grenzen, müssen geräumt und bestreut werden. Die zu räumende Fläche auf dem Gehweg sollte mindestens ein Streifen von 1,50 m Breite sein. Ist der Gehweg schmaler als 1,50 m, dann ist mindestens ein Streifen von 1 m zu räumen. In Straßen ohne Bürgersteig gilt, dass bei einer Straßenbreite ab 5,50 m ein Streifen von 1, 50 m Breite entlang der Grundstücksgrenze zu räumen ist.

Bei Straßen, die enger als 5,50 m ausfallen, muss mindestens ein Streifen von 1,00 m vom Schnee befreit werden. Schließen sich Parkplätze, Bankette, Pflanzgruppen oder ähnliche Einrichtungen an die Grundstücksgrenze an, ist auch hier ein Streifen von 1,50 m zu räumen. So muss auch der Zugang zu Fußgängerüberwegen oder Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs, die vor einem Grundstück liegen, geräumt werden.

Witterungsbedingt muss auch mehrmals am Tag geräumt und gestreut werden, je nach Schneefall, so dass die Sicherheit auf den Gehwegen gewährleistet ist. Schnee, der nachts gefallen ist, muss werktags bis 7.00 Uhr und sonn-und feiertags bis 8.00 Uhr geräumt sein. Die Räum- und Streupflicht gilt werktags von 7.00 bis 21.00 Uhr und sonn- und feiertags von 8.00 bis 20.00 Uhr.

Wichtig: das richtige Streumittel verwenden!

In Mainz ist – wie in den meisten anderen Kommunen auch – das Streuen von auftauenden Mitteln bzw. von Salzen verboten. Die Verwendung auf öffentlichen Wegen gilt als Ordnungswidrigkeit (Straßenreinigungsgesetz § 7, Abs. 1). Verwendet werden dürfen daher nur abstumpfende Streumittel wie z. B. Lava, Sand, Splitt oder Granulat. Diese Mittel verhindern wirkungsvoll ein Ausrutschen auf Schnee und Glatteis, ohne schädlich für die Umwelt zu sein und können in der Regel nach dem Aufkehren wieder verwendet werden.
Weitere Fragen: Abfallberatung unter Telefon 12 34 56.

Weihnachtsbäume für den guten Zweck in Wackernheim

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Christian Jandt und Thomas Michel

Ab dem ersten Adventswochenenende gibt es im Ingelheimer Ortsteil Wackernheim wieder Weihnachtsbäume zu Gunsten der Kinderkrebshilfe zu kaufen. Bereits im fünften Jahr verkaufen Thomas Michel und Christian Jandt Weihnachtsbäume für den guten Zweck. Der Verkauf startet dieses Jahr am Freitag, 26.11.2021 ab 15:00 Uhr.


Unbehandelte Nordmanntannen in 1A Qualität

An allen vier Adventswochenenden werden in Wackernheim unbehandelte, nicht gespritzte Tannenbäume aus eigener Schonung in Wiesbaden-Erbenheim in unterschiedlichen Größen angeboten. Thomas Michel und Christian Jandt sind bei der Auswahl des richtigen Weihnachtsbaumes gerne behilflich. Auch das Anpassen an den eigenen Christbaumständer kann vor Ort kostenfrei übernommen werden. Dafür einfach den Christbaumständer mitbringen.

Gerne wird auch wieder beim Baumverladen geholfen. Wer nicht über das passende Fahrzeug für den Transport verfügt, kann sich den Baum nach Absprache auch nach Hause liefern lassen. Die Lieferung innerhalb Wackernheims oder Heidesheim ist kostenfrei. Für eine Anlieferung nach Ingelheim oder Budenheim werden 5 Euro berechnet. Weitere Orte sind auf Anfrage ebenfalls möglich. Einfach vorbeikommen, Baum aussuchen, mitnehmen oder Liefertermin absprechen.

Auch in diesem Jahr möchten die Beiden die Preise für Ihre Kunden stabil halten, obwohl das Preisniveau für Nordmanntannen aktuell zwischen 21 und 27 Euro pro Meter liegt. Die beiden werden die Bäume zu den gleichen Preisen wie im Vorjahr anbieten. Mit circa 16 Euro pro Meter liegen die Beiden damit erkennbar unter der diesjährigen, allgemeinen Preisempfehlung. Damit möchten Sie Ihren Kunden ein kleines Weihnachtsgeschenk machen und keine Preissteigerung an sie weitergeben. Voraussichtlich gibt es in diesem Jahr auch wieder einen kostenfreien Winzerglühwein als Entscheidungshilfe, was letztes Jahr leider nicht möglich war. Für die kleinen Gäste gibt’s wieder was Süßes.

Spende an die Kinderkrebshilfe Mainz e.V.

Ein Teil des Verkaufserlöses wird auch in diesem Jahr wieder an die Kinderkrebshilfe Mainz e.V. gespendet. Inklusive der freiwilligen Unterstützung vieler Kunden, kamen im vergangenen Jahr dabei 1.650 Euro zusammen. Obwohl im letzten Jahr kein Glühwein ausgeschenkt werden durfte, für den in den Jahren zuvor immer gerne gespendet wurde, hat sich die Spendensumme von 1000 Euro gegenüber 2019  doch ordentlich erhöht.

Der Verkauf findet an allen vier Adventswochenenden statt. Der Hofladen-Michel wird an den Adventswochenenden zusätzlich auch sonntags von 10 – 14 Uhr geöffnet haben, sodass Kunden neben dem Weihnachtsbaum auch frische regionale Erzeugnisse einkaufen können. Unter anderem wird es Glühwein aus eigener Herstellung in Flaschen für zu Hause geben.

Adresse:
Weingut & Kartoffelhof Michel
Weyersmühle
Mühlstraße 45, 55263 Wackernheim

Öffnungszeiten Baumverkauf:
Freitags: 15- 19 Uhr
Samstags: 10 – 18 Uhr
Sonntags: 10 – 16 Uhr

Öffnungszeiten Hofladen:
Montags – Freitags: 9 – 18 Uhr
Samstags: 9 – 18 Uhr
Sonntags: 10 – 14 Uhr (nur im Advent)

Vorsitzender des SKB Gustavsburg: „Absage der Weihnachtsmärkte wäre eine Katastrophe“

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Die Sterne stehen schlecht für die Weihnachtsmärkte im ganzen Bundesgebiet. Immer mehr Politiker sprechen von der Absage der Märkte. BYC-News sprach mit Daniel Martin, dem 1. Vorsitzenden des Sport- und Kulturbund Gustavsburg darüber.


„Der Point of Return ist vorbei“

„Wir haben uns vor acht oder neun Wochen überlegt, wie wir den Weihnachtsmarkt für alle so sicher wie möglich gestalten können und haben uns für die Umsetzung der 3G-Regelung entschieden. Damit haben wir strengere Regeln als eigentlich notwendig umgesetzt, denn auch für uns steht die Sicherheit an oberster Stelle“, erklärt Daniel Martin. Man habe sich aber auch darauf vorbereitet, die Regelungen kurzfristig ändern zu können und beispielsweise auf 2G umzustellen, solle das notwendig werden.

„Wir haben aktuell die Hoffnung, dass die Weihnachtsmärkte doch noch stattfinden können, wenn die Regelungen verschärft werden. Die Vereine brauchen die Weihnachtsmärkte ganz dringend, denn zwei Jahre lang keine Einnahmen sondern nur Kosten zu haben, ist für die Vereine eine schlimme Situation“, so Martin. Zudem sei der „Point of Return“ schon zwei Wochen überschritten. Die Vereine hätten schon viel Geld investiert, Materialien und Vorräte beschafft. Eine komplette Absage des Weihnachtsmarktes sei daher zum jetzigen Zeitpunkt für jeden Weihnachtsmarkt in ganz Deutschland eine absolute Katastrophe. Denn der Punkt, an dem man die Organisation noch ohne große Verluste abbrechen könne sei längst vorbei. „Trotzdem verstehen wir natürlich, dass die Gesundheit und das Leben der Menschen wichtiger ist als jedes Geld“, erklärt der Vereinsvorsitzende.

 

Narren feiern – Weihnachtsmärkte stehen vor dem Aus

Erst drei Tage ist es her, dass am Schillerplatz rund 7.500 Menschen den Start in die fünfte Jahreszeit gefeiert haben. Zeitgleich wurde bereits über die Absage der Weihnachtsmärkte gesprochen. „Für mich passt das halt wirklich überhaupt nicht zusammen. Auf der einen Seite feiern irgendwo 10.000 Menschen gemeinsam Fastnacht und auf der anderen Seite überlegt man, die Weihnachtsmärkte abzusagen. Dabei ist ein Weihnachtsmarkt ein ganz anderes Event. Bei der Fastnacht wird eng zusammen gestanden, gesungen und geschunkelt. Das halte ich für wesentlich gefährlicher“, kritisiert er. Der Vorsitzende könne es noch verstehen, wenn man beides mit klaren Regeln stattfinden lasse. Das eine erlauben und das andere absagen zu wollen, dafür habe er keinerlei Verständnis.

„Man sollte einen guten Mittelweg finden“

„Ich selbst kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das Corona-Virus alles andere als harmlos ist. Weihnachtsmärkte ohne jegliche Regelung und Kontrolle halte ich deshalb für kritisch. Aber ich glaube auch, dass es Konzepte gibt, um Veranstaltungen sicher durchführen zu können. Ich persönlich kann mir vorstellen, dass man mit entsprechenden Maßnahmen eine Veranstaltung wie einen Weihnachtsmarkt durchaus stattfinden lassen kann. Auch in Anbetracht dessen, dass die Menschen sich sehr auf die Weihnachtsmärkte freuen und die Vereine dringend die Einnahmen brauchen, denke ich, man muss da einen guten Mittelweg finden. Letzt endlich können wir aber auch nur abwarten, was die Regierung in der kommenden Woche entscheidet“, erklärt Daniel Martin abschließend.

Marco Sottile zum Mainzer Weihnachtsmarkt: „Jeder Tag der Ungewissheit kostet die Schausteller Geld“