BYC-News Blog Seite 102

FDP Mainz fordert konkrete Umsetzung des Bauturbos

Die FDP Mainz begrüßt, dass die Verwaltung die jüngsten Änderungen des Baugesetzbuches nachvollziehbar darstellt und einen ersten Orientierungsrahmen für die Zustimmung nach § 36a BauGB vorgelegt hat. Dieser Schritt schafft eine Basis, reicht jedoch aus Sicht der Liberalen bei weitem nicht aus, um den Bauturbo zu einem echten Beschleunigungsinstrument für den dringend notwendigen Wohnungsbau in Mainz zu machen.

Der vorgelegte Orientierungsrahmen bleibe zu unkonkret und biete weder Planungssicherheit für Bauherren noch verlässliche interne Prozesse, die eine beschleunigte Umsetzung ermöglichen.

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„Bitte keinen Bauturbo ohne Turbo!“

Thomas A. Klann, baupolitischer Sprecher der FDP Mainz, betont, dass die Stadt nun alle Voraussetzungen schaffen müsse, damit das neue Gesetz nicht zu einer theoretischen Fußnote verkomme. Der Bauturbo könne seine Wirkung nur entfalten, wenn Verwaltung, Politik und Bauwirtschaft gemeinsam an klaren Regeln, transparenten Verfahren und verbindlichen Fristen arbeiten.

Daher fordert die FDP, dass die Verwaltung innerhalb von drei Monaten einen ausführlichen Bericht vorlegt: Wie wird der Bauturbo konkret angewendet? Wie viele Verfahren sind betroffen? Welche Hindernisse bestehen? Und welche personellen oder organisatorischen Ressourcen werden benötigt?

Nur eine solche Zwischenbilanz ermögliche es, Prozesse zu verbessern und Engpässe zeitnah zu beseitigen.

Verbindliche Richtlinie und Priorisierung von Turbo-Verfahren

Darüber hinaus erwartet die FDP eine verbindliche Richtlinie, die den gesamten Turbo-Prozess verlässlich strukturiert, feste interne Fristen definiert und die zeitnahe Beteiligung aller Fachstellen sicherstellt. Turbo-Verfahren müssten außerdem prioritär bearbeitet und alle Verfahrensschritte transparent dokumentiert werden.

„Es kann nicht sein, dass ohne Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit seit 2019 private Bauherren bei mindestens 33 Prozent Förderquote vor die Tore der Stadt Mainz geschickt werden!“, so Klann. „Wenn, dann wenigstens bei 15 Wohneinheiten!“

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Fokus auf schnell realisierbaren Wohnraum

Die Zustimmung der Stadt nach § 36a BauGB solle besonders für Projekte erteilt werden, die rasch Wohnraum schaffen – ob gefördert oder freifinanziert – und eine hohe Umsetzungswahrscheinlichkeit aufweisen. So könne Mainz kurzfristig zur Entspannung des angespannten Marktes beitragen und zugleich Investitionssicherheit gewährleisten.

Mehr Transparenz durch Reporting und öffentliches Register

Um die Steuerungsfähigkeit zu verbessern, fordert die FDP ein halbjährliches Reporting der Verwaltung sowie ein öffentlich einsehbares, anonymisiertes Register aller Turbo-Verfahren. Dies stärke Vertrauen, erleichtere Planbarkeit und ermögliche eine faktenbasierte politische Steuerung.

Zudem soll eine Informationskampagne Bauherren, Architekten, Planer und Investoren aktiv über die Möglichkeiten des Bauturbos informieren – etwa durch Broschüren, digitale FAQ und Fachveranstaltungen.

Gestaltungsbeirat als Qualitätssicherung

Ein weiterer wichtiger Baustein sei die systematische Einbindung des Planungs- und Gestaltungsbeirates. Dieser verfüge über fachliche Expertise und Unabhängigkeit, um Bauvorhaben qualifiziert zu begleiten. Vor dem Hintergrund einer geplanten Verdoppelung der ehrenamtlichen Sitzungen im Bau- und Sanierungsausschuss steige der Beratungsbedarf deutlich.

Nur durch die aktive Einbindung des Beirats könne das städtebauliche Gesamtkonzept der Stadt weiterentwickelt werden – mit hoher Qualität und langfristiger Perspektive.

„Kein optionales Werkzeug, sondern ein gesetzlicher Auftrag“

FDP-Fraktionsvorsitzende Susanne Glahn betont, dass Bund und Land mit dem Gesetz geliefert hätten – nun sei die Stadt am Zug. Der Wohnungsmarkt bleibe angespannt, zugleich sei die Bauwirtschaft in einer schwierigen Lage und steigende Finanzierungskosten erschwerten Investitionen.

„Gerade jetzt brauchen wir klare Regeln, schnelle Entscheidungen und eine Verwaltung, die nicht bremst, sondern ermöglicht“, so Glahn.

Tödlicher Unfall auf der Autobahn A3

Auf der Autobahn A3 in Höhe Obertshausen hat sich am Dienstagabend (25. November 2025) gegen 18:20 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Mann kam in Folge dessen ums Leben.

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Unfall zwischen Opel und VW auf der A3

Ein weißer Opel geriet aus bislang ungeklärten Gründen auf der linken Fahrspur ins Schleudern. Das Fahrzeug prallte zunächst gegen die linksseitige Betonabsperrung und stieß anschließend mit einem VW Passat zusammen.

Der Opel wurde dabei stark beschädigt und kam schließlich mittig auf der Fahrbahn zum Stillstand. Der 77 Jahre alte Opel-Fahrer konnte vor Ort zunächst stabilisiert werden, erlag jedoch später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Die beiden Insassen des VW Passat wurden vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 50.000 Euro beziffert. Die Polizeiautobahnstation Südosthessen sowie die Staatsanwaltschaft Offenbach haben umfangreiche Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

Die Autobahn A3 musste aufgrund des Unfalls in Fahrtrichtung Köln komplett gesperrt werden, was zu einem kilometerlangen Stau führte. Nach Abschluss der Bergungsarbeiten und einer gründlichen Reinigung der Fahrbahn konnte die Vollsperrung gegen 22.20 Uhr aufgehoben werden.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06181 90-100 bei der Polizeiautobahnstation Südosthessen zu melden.

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Wie die junge Generation in Rheinland-Pfalz mit OnlyFans Geld verdient

Die Plattform OnlyFans hat weltweit mehr als 377 Millionen Nutzer und wird auch in Deutschland immer beliebter. Mittlerweile gibt es sogar über 4 Millionen Creator-Accounts aus allen Nationen. Viele, vor allem junge volljährige Menschen nutzen ihre Chance, um damit Geld zu verdienen. Einige sehen darin ihren Nebenjob, andere bauen sich damit sogar eine Haupteinnahmequelle auf. Wie das funktionieren kann, zeigt dieser Artikel.

Digitale Unabhängigkeit statt klassischer Nebenjobs

Mit dem wachsenden Interesse an Online-Einnahmen entstehen immer mehr professionelle Strukturen, die junge Erwachsene gezielt unterstützen. Wer den Schritt in die digitale Selbstständigkeit wagt, merkt schnell, dass Erfolg mehr braucht als ein Smartphone und eine gute Idee. Es geht um Planung, Markenaufbau und ein klares Konzept für Zielgruppen. Viele, die online Inhalte anbieten, holen sich daher Hilfe von erfahrenen Partnern – zum Beispiel von einer spezialisierten OnlyFans Agentur.

Solche Dienstleister übernehmen Aufgaben, die für Einzelpersonen oft schwer zu stemmen sind: rechtliche Beratung, Marketingstrategie, technische Umsetzung oder Community-Management. Dadurch bleibt mehr Zeit für die kreative Arbeit selbst. In Rheinland-Pfalz entstehen inzwischen kleine Teams, die gemeinsam an professionellen Content-Projekten arbeiten, sich gegenseitig coachen und voneinander lernen. Wer erfolgreich sein will, plant seinen Auftritt wie ein eigenes kleines Unternehmen.

Konkret heißt das: Inhalte werden im Voraus vorbereitet, Upload-Zeiten analysiert, Rückmeldungen ausgewertet. Auch steuerliche Fragen und Datenschutz spielen eine zentrale Rolle. Junge Erwachsene berichten, dass sie dadurch Verantwortung übernehmen und ein besseres Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge entwickeln.

Der Einstieg in die digitale Selbstständigkeit

Wer mit Online-Plattformen Geld verdienen möchte, sollte zuerst die rechtlichen und organisatorischen Grundlagen klären. Dazu gehören eine Gewerbeanmeldung, eine steuerliche Registrierung und – je nach Plattform – die Prüfung der eigenen Identität und Volljährigkeit. Viele junge Erwachsene unterschätzen diese Schritte, obwohl sie über die spätere Stabilität der Einnahmen entscheiden. Besonders wichtig ist es, sich mit den Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien der jeweiligen Plattform vertraut zu machen, um rechtliche Stolperfallen zu vermeiden.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die inhaltliche Planung. Erfolgreiche Creatorinnen und Creator berichten, dass klare Themen, Wiedererkennungsmerkmale und eine feste Upload-Struktur entscheidend sind. Wer langfristig Aufmerksamkeit gewinnen möchte, sollte Inhalte konsistent gestalten und auf Authentizität setzen. Dazu gehört auch, mit Feedback umzugehen und Trends nicht blind zu kopieren, sondern an die eigene Persönlichkeit anzupassen.

Finanziell empfiehlt sich eine getrennte Verwaltung von Einnahmen und Ausgaben, etwa über ein separates Konto. Außerdem kann eine Beratung bei einer Steuerfachkraft sinnvoll sein, um spätere Nachzahlungen zu vermeiden.

Anonym bei OnlyFans mit KI-Zwilling

OnlyFans ist nicht nur eine Plattform, bei der menschliche Accounts zu finden sind. Mittlerweile gibt es auch zahlreiche Profile, die einen KI-Zwilling zeigen. Damit öffnet sich eine ganz neue Verdienstmöglichkeit für all diejenigen, die sich womöglich aus beruflichen oder privaten Gründen nicht mit ihrer eigenen Identität vor der Kamera präsentieren möchten.

Die Idee hinter sogenannten KI-Zwillingen ist technisch ebenso faszinierend wie umstritten. Mithilfe moderner Algorithmen entstehen virtuelle Personen, die echten Gesichtern täuschend ähnlich sehen können oder ganz frei erfunden sind. Solche Avatare übernehmen zunehmend Aufgaben in der digitalen Kommunikation: Sie werben für Produkte, präsentieren Inhalte oder treten als Repräsentanten einer Marke auf. Der größte Vorteil liegt in der Anonymität – wer solche Technologien nutzt, kann online aktiv sein, ohne die eigene Identität preiszugeben.

In Deutschland wächst das Interesse an diesen digitalen Abbildern sichtbar. Entwickler, Start-ups und Marketingagenturen experimentieren mit KI-Modellen, um neue Formen der Selbstdarstellung und Kundenkommunikation zu schaffen. Besonders junge Erwachsene sehen darin eine Chance, kreativ zu arbeiten und gleichzeitig ihre Privatsphäre zu schützen.

Eintracht Frankfurt sucht Verstärkung im Angriff

Eintracht Frankfurt zeigt konkretes Interesse an Younes Ebnoutalib, dem torgefährlichen Stürmer von SV Elversberg. Laut eines Berichts von Transfermarkt hat sich die Preisvorstellung der Saarländer inzwischen auf rund 8 Mio. Euro hochgeschraubt.

SGE will im Sturm nachlegen

Frankfurt plant offenbar, im Winter-Transferfenster auf der Angriffsposition nachzubessern. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass das aktuelle Sturmduo nicht durchgehend überzeugt, wird Ebnoutalib als potenzieller Verstärker gehandelt.

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Elversberg setzt Ablöse hoch an

Die SVE hat ihre Forderungen klargemacht: Für den 22-Jährigen soll eine Ablöse von etwa 8 Mio. Euro im Raum stehen. Damit übersteigt die aktuelle Preisvorstellung deutlich frühere Spekulationen — was den Transfer für Frankfurt finanziell anspruchsvoller macht. Gleichzeitig verleiht das hohe Interesse der Eintracht dem Youngster noch mehr Bedeutung auf dem Markt.

Konkurrenz und Vertragslage

Neben der Eintracht haben auch andere Vereine ein Auge auf Ebnoutalib geworfen. Sein Vertrag bei Elversberg läuft noch bis Sommer 2028, was den Saarländern eine gute Verhandlungsposition verschafft.

Der gebürtige Frankfurter hat sich bei Elversberg in dieser Saison als Leistungsträger etabliert. Seine Torgefahr und körperliche Präsenz (1,91 m, Mittelstürmer) machen ihn zu einer attraktiven Option für Vereine, die einen modernen Stoßstürmer suchen. Die Eintracht sieht in Ebnoutalib einen vielversprechenden Kandidaten für den Sturm – doch Elversbergs hohe Ablöseforderung könnte eine Hürde sein. Ob sich ein Transfer realisieren lässt, hängt stark von den Verhandlungen in den kommenden Wochen ab.

250.000 Euro Schaden beim Spiel 1.FC Köln gegen SGE

Beim Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt wurde eine TV-Kamera im Wert von 250.000 Euro beschädigt. Ursache war ein Missgeschick: Beim Aufrollen des Fangnetzes verhedderte sich die Kamera darin, stürzte hinunter, das Objektiv zerbrach und das Gehäuse verbog sich. Ein Video der Produktionsfirma zeigt, wie ein Helfer zwar den Unfall kommen sieht und hinläuft – aber nicht rechtzeitig ankommt, um die Kamera zu retten.

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Wunschbaumaktion in Riedstadt für Kinder und Jugendliche

Die Wunschbaum-Aktion in der Büchnerstadt Riedstadt feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum. Seit einem Jahrzehnt ermöglicht die Initiative bedürftigen Kindern, einen kleinen Herzenswunsch zu Weihnachten erfüllt zu bekommen. In diesem Jahr sind 284 Kinder im Alter bis einschließlich zehn Jahren berechtigt, an der beliebten Aktion teilzunehmen.

Der festlich geschmückte Wunschbaum wird ab Montag, 1. Dezember, im Foyer des Rathauses stehen. Parallel dazu lässt sich die Aktion wie gewohnt auch digital nutzen: Über die Startseite der städtischen Homepage können Bürgerinnen und Bürger den Wunschbaum anklicken und eine Auswahl treffen. Dort erscheinen bunte Weihnachtsbaumkugeln, hinter denen jeweils ein individueller Wunsch eines Kindes verborgen ist.

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So funktioniert die Teilnahme am Wunschbaum

Wer einen Wunsch erfüllen möchte, wählt online eine Kugel aus und füllt anschließend das angezeigte Kontaktformular aus. Dies ist entscheidend, damit die Verantwortlichen den ausgewählten Wunsch eindeutig zuordnen können. Erst nachdem die automatische Bestätigungsmail eingegangen ist, gilt der Wunsch offiziell als reserviert.

Die Geschenke sollen einen Wert von 20 Euro nicht überschreiten. Nachdem das passende Geschenk besorgt und weihnachtlich verpackt wurde, kann es bis spätestens Montag, 15. Dezember, im Rathaus abgegeben werden. Wichtig ist, dass die jeweilige Wunsch-Nummer gut sichtbar auf dem Paket vermerkt wird.

Hohe Hilfsbereitschaft erwartet

Das Organisationsteam im Rathaus, angeführt von der Personalratsvorsitzenden Tanja Demuth, hofft auch in diesem Jubiläumsjahr auf eine große Beteiligung der Riedstädter Bevölkerung. Die Stadt stellt sicher, dass ausschließlich tatsächlich hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche aus Riedstadt von der Wunschbaum-Aktion profitieren. Anonymität und Datenschutz seien vollständig gewährleistet.

Mit ihrer nun zehnjährigen Tradition hat sich die Wunschbaum-Aktion zu einem festen Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements in Riedstadt entwickelt – und ermöglicht erneut zahlreichen Kindern ein schöneres Weihnachtsfest.

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Stadt Mainz garantiert warme Schlafplätze für obdachlose Menschen

Die Landeshauptstadt Mainz sieht sich für die kalten Wintermonate gut gerüstet und stellt umfangreiche Unterstützungsangebote für obdachlose Menschen bereit. Laut Sozialdezernentin Jana Schmöller garantiert ein eng verzahntes Netzwerk aus kommunalen Stellen und freien Trägern, dass jeder, der einen geschützten Schlafplatz benötigt und annimmt, zuverlässig versorgt werden kann.

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Übernachtungs- und Schutzangebote: 138 Plätze in Mainz stehen bereit

Zentrales Element des Mainzer Hilfesystems ist die enge Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Caritasverband, Mission Leben, der Pfarrer-Landvogt-Hilfe und dem Verein Armut und Gesundheit. Ergänzt werden diese Strukturen durch ehrenamtliche Initiativen, Kirchengemeinden sowie den Kältebus des Vereins zur Förderung sozial und gesundheitlich benachteiligter Menschen. Gemeinsam bieten sie ein breites Spektrum an niedrigschwelligen Hilfen, Übernachtungsmöglichkeiten, Beratungen und medizinischer Unterstützung.

Die Stadt hält für die Wintermonate insgesamt 138 Plätze in Notunterkünften und Schutzräumen vor. Dazu zählen:

  • Thaddäusheim der Caritas (nur für Männer): 34 Plätze
  • Heinrich-Egli-Haus der Mission Leben (nur für Männer): 20 Plätze
  • Wendepunkt der Mission Leben (nur für Frauen): 4 Plätze
  • NachtRaum in der Münsterstraße (DRK-Betreuung, täglich 18 bis 9 Uhr): 30 Plätze
  • Haus 6411 in der Housing Area, inklusive Notschlafzimmern für beide Geschlechter: 50 Plätze

Stationäre und ambulante Betreuung: Mehr als 130 Plätze

Für Menschen mit komplexen sozialen oder psychischen Problemlagen stellt die Stadt weitere 100 Plätze in stationären Einrichtungen bereit. Darunter:

  • UnterkunftPlus: 13 Plätze
  • Thaddäusheim (Caritas): 22 Plätze
  • Heinrich-Egli-Haus (Mission Leben): 50 Plätze
  • Wendepunkt (Mission Leben, nur für Frauen): 15 Plätze

Zusätzlich gibt es 31 Plätze in ambulanten Resozialisierungsangeboten, darunter betreute Wohngruppen der Caritas, Wohnprogramme für junge Haftentlassene sowie sozialpädagogisch betreute Gruppen des Vereins für Erziehungshilfe.

Obdachlose Menschen in Mainz können zudem zahlreiche Beratungsangebote nutzen:

  • Beratungsstelle Wendepunkt für Frauen
  • Psychosoziale Beratungsstelle Wallstraße
  • Streetwork-Angebote der Caritas
  • Fachstelle Wohnraumhilfen der Stadt
  • Schuldnerberatung der SBB, Brücke und Caritas

Weitere Hilfen kommen aus Einrichtungen wie der Teestube auf der Zitadelle, dem Tagesaufenthalt Wallstraße oder medizinischen Angeboten von Armut und Gesundheit. Auch die Tafel, der Kältebus und zahlreiche kirchliche Gemeinden leisten entscheidende Beiträge – unter anderem durch tägliche Essensausgaben.

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Wärme-Garantie: Niemand muss draußen schlafen

Sozialdezernentin Jana Schmöller betont: Mainz garantiere mit diesem umfassenden Netzwerk einen sicheren Winter für alle Betroffenen. „Niemand muss in Mainz im Winter draußen schlafen. Wer einen warmen und sicheren Platz braucht – und ihn annehmen möchte – bekommt ihn.“

Unklare Zahl der Betroffenen

Wie viele obdachlose Menschen sich tatsächlich im Stadtgebiet aufhalten, kann die Stadt nicht präzise beziffern. Der Grund: Es gibt keine Meldepflicht für Menschen ohne festen Wohnsitz, viele Betroffene führen zudem ein hochmobiles Leben. Die Hilfestrukturen seien daher bewusst flexibel und niedrigschwellig angelegt, so die Stadt.

Dieser breit aufgestellte Maßnahmenkatalog soll sicherstellen, dass obdachlose Menschen in Mainz auch während anhaltender Kälte bestmöglich geschützt sind.

 

Gerichtsvollzieher im Dienst getötet

Im saarländischen Bexbach ist am Dienstagmorgen ein Gerichtsvollzieher im Alter von 58 Jahren während seines Dienstes tödlich verletzt worden. Wie das saarländische Justizministerium bestätigte, wurde dem Mitarbeiter der Justiz „im Dienst für unseren Rechtsstaat das Leben genommen“. Die Tat ereignete sich gegen 9 Uhr auf der Frankenholzer Straße.

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Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Tötungsdelikts in Bexbach laufen auf Hochtouren

Entgegen kursierender Gerüchte wurde der Gerichtsvollzieher nicht erschossen. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken stellte klar, dass entsprechende Behauptungen nicht zutreffen. Weitere Details zum genauen Tathergang machten die Behörden zunächst nicht öffentlich. Die Ermittlungen zur Klärung des Geschehens dauern an. Neue Informationen sollen laut Ministerium am Mittwoch folgen.

Ein Sprecher des Justizministeriums erklärte, man arbeite „mit höchstem Nachdruck“ daran, die Hintergründe zu ermitteln. Auch die Staatsanwaltschaft Saarbrücken konnte bislang keine näheren Angaben machen.

Betroffenheit im ganzen Saarland

Die Nachricht über den tödlichen Angriff sorgt landesweit für Erschütterung. Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger zeigte sich tief betroffen. Sie betonte, dass alles getan werde, um die Tat „gründlich und zügig aufzuklären“. Rehlinger sprach den Angehörigen ihr Mitgefühl aus. Die Meldung über den Tod des Justizmitarbeiters lasse „alle in Trauer und Fassungslosigkeit zurück“. Ihre Gedanken gälten besonders der Ehefrau, der Familie, Freunden sowie den Kolleginnen und Kollegen des Verstorbenen.

Auch Justizministerin Petra Berg reagierte erschüttert. Sie bezeichnete den Angriff als „schrecklich“ und würdigte den Gerichtsvollzieher als einen Menschen, „der sich tagtäglich in den Dienst der Gerechtigkeit stellte“.

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Ingelheim Aktuell: Schwerer Unfall mit mehreren Fahrzeugen

Auf der Landstraße L419 / Mainzer Straße in Ingelheim hat sich am Dienstagmittag (25. November 2025) ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen ereignet. Die Landesstraße ist seit dem Unfall in beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. BYC-News ist vor Ort. Gegen zwei Fahrzeuge gekracht u...


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Glasfaserausbau in Wörrstadt startet

In Wörrstadt beginnt am 1. Dezember 2025 der nächste große Schritt auf dem Weg zu einem zukunftssicheren und leistungsstarken Glasfasernetz. Mit dem Start der Tiefbauarbeiten wird ein entscheidender Meilenstein beim Ausbau der digitalen Infrastruktur in der Verbandsgemeinde erreicht.

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Hausbegehungen laufen seit Mai 2025

Bereits seit Mai 2025 führt der beauftragte Baupartner Libra GmbH die ersten Hausbegehungen durch. Diese Termine dienen dazu, die genaue Verlegung der Glasfaserleitungen auf den jeweiligen Grundstücken zu planen.

„Unser Ziel ist es, den Aufwand bei den Tiefbauarbeiten so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig einen schnellen Ausbau zu gewährleisten. Dafür nutzen wir moderne und effiziente Bauverfahren“, erklärt Marcel Kaufmann, Projektmanager Bau bei Deutsche Glasfaser.

Minimalinvasive Bauweise für schnelleren Ausbau

Für die Verlegung werden die Leerrohre überwiegend minimalinvasiv in die Straßen eingebracht, bevor die Glasfaserleitungen eingezogen werden. Anschließend werden Gehwege und Straßen zunächst vorläufig verschlossen und abgesichert. So bleibt die Sicherheit gewährleistet, während später für die Hausanschlüsse ein erneutes, schnelles Öffnen der Oberflächen möglich ist.

Am Ende der Bauphase erfolgt die endgültige Wiederherstellung aller betroffenen Flächen. Die Verbandsgemeinde führt anschließend eine Schlussbegehung durch, bei der der Zustand der Oberflächen geprüft und abgenommen wird.

Enge Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde

Die Tiefbauarbeiten werden in enger Abstimmung zwischen Verbandsgemeindeverwaltung, Baupartner und Deutsche Glasfaser durchgeführt. Anwohnerinnen und Anwohner der betroffenen Straßen erhalten rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten eine schriftliche Information direkt in ihren Briefkasten.

Für alle Fragen rund um den Glasfaserausbau steht die kostenlose Bau-Hotline der Deutschen Glasfaser zur Verfügung unter der Telefonnummer 02861 – 890 60 940.

Artikelempfehlung: DHL-Zustellprobleme in Ingelheim: Anwohner frustriert – Unternehmen unter Druck

DHL-Zustellprobleme in Ingelheim: Anwohner frustriert – Unternehmen unter Druck

DHL Beschwerden Ingelheim – Die Beschwerden über die DHL-Zustellung in Ingelheim und den Stadtteilen reißen nicht ab. Seit Monaten klagen Bürgerinnen und Bürger über nicht zugestellte Pakete, fehlende Benachrichtigungen und Zusteller, die nicht einmal den Versuch einer Lieferung unternehmen. Mehrere Hinweise an DHL – sowohl von Kunden, Gewerbetreibenden als auch seitens der BYC-News-Redaktion – zeigten bislang kaum Wirkung.

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Anwohner berichten von täglichen Problemen

Ob in Wackernheim, Ober-Ingelheim oder Großwinternheim – die Schilderungen ähneln sich: Immer wieder beobachten Betroffene, dass die Zustellfahrzeuge durch die Straßen fahren, ohne anzuhalten. Kurz darauf erscheint in der Sendungsverfolgung die bekannte Meldung: „Empfänger wurde nicht angetroffen.“

Vielen Anwohnern zufolge wird weder geklingelt noch eine Benachrichtigungskarte eingeworfen. Für Empfänger bedeutet das häufig unnötige Wege zu den Paketshops – oft vergeblich. Denn nicht selten befinden sich die Sendungen gar nicht dort, obwohl eine angebliche Abholung angekündigt wurde.

„Es ist frustrierend. Ich arbeite im Homeoffice und war den ganzen Tag zu Hause. Trotzdem steht online, dass ich nicht erreichbar gewesen wäre“, schildert eine Ingelheimerin.

Wirtschaftliche Folgen für lokale Unternehmen

Während Privatkunden vor allem Zeit verlieren und zusätzliche Wege auf sich nehmen müssen, entstehen für lokale Unternehmen teilweise finanzielle Schäden. Betriebe, die auf taggenaue Lieferungen angewiesen sind, berichten von Verzögerungen, Ausfällen und organisatorischen Problemen.

Ein Ingelheimer Unternehmer erklärt: „Wir brauchen Ersatzteile tagesaktuell. Wenn DHL uns nicht anfährt oder die Fahrer gar nicht bis zum Gebäude kommen, bedeutet das Stillstand in unserer Produktion.“

Einige Firmen haben inzwischen begonnen, auf alternative Paketdienste auszuweichen – allerdings nicht immer mit Erfolg, denn viele Lieferketten sind vertraglich an DHL angebunden.

Paketshops melden eskalierende Beschwerdelage

Die Anlaufstellen für nicht zugestellte Sendungen – die DHL-Paketshops – geraten zunehmend unter Druck. Betreiber berichten, dass sie täglich mit verärgerten Kunden konfrontiert werden. Viele seien enttäuscht oder ratlos, da sie keinerlei Informationen darüber erhalten, wo sich ihre Sendungen gerade befinden.

Ein Shop-Betreiber sagt: „Wir melden die Beschwerden regelmäßig weiter. Aber es kommt von DHL praktisch keine Rückmeldung – geschweige denn eine Veränderung im Ablauf.“

Die massive Zunahme der Beschwerden bestätigt den Eindruck einer systematischen Störung im Zustellprozess.

DHL reagiert kaum – und verweist auf Baustelle, die längst abgeschlossen ist

Eine Anfrage von BYC-News an die DHL-Pressestelle vor einigen Wochen brachte wenig Aufschluss. Zwar verwies das Unternehmen damals auf „temporäre Herausforderungen“ im Zustellgebiet. Als konkreten Grund nannte DHL unter anderem eine Baustelle in der Großen Hohl im Ingelheimer Stadtteil Wackernheim.

Doch dieser Hinweis ist inzwischen nicht mehr haltbar: Die Baustelle wurde bereits vor mehreren Wochen vollständig abgeschlossen. Dennoch hat sich an den Zustellproblemen nichts geändert.

Diese Diskrepanz sorgt bei vielen Betroffenen für Unverständnis. „Wenn die Baustelle vorbei ist, müsste sich das Problem doch erledigen. Aber es bleibt weiterhin chaotisch“, so ein Wackernheimer Bewohner.

Heinz AutoCenter spendet an Krebskranke Kinder und Kinderhospizdienst

Das Heinz AutoCenter in Mainz hat im Rahmen der Ford-Aktion „Drive 4 UR Community“ eine Spende von insgesamt 6.000 Euro an zwei regionale Vereine übergeben. Die Übergabe fand am Samstag, 22. November 2025, beim Weihnachtsmarkt im AutoCenter statt. Unterstützt werden der Verein Krebskranke Kinder Mainz sowie das Kinderhospizdienst Mainz.

Probefahrten für den guten Zweck

Von August bis Oktober hatten Kunden die Möglichkeit, Probefahrten zu machen, die Ford in eine Spendenaktion einband. Wie Katharina Heinz, Geschäftsführerin des Heinz AutoCenters, gegenüber BYC-News erklärte, habe Ford nur einige Händler in Deutschland für die weltweite Aktion ausgewählt – darunter auch das Mainzer AutoCenter.

Für jede durchgeführte Probefahrt sollten ursprünglich 10 Euro an einen gemeinnützigen Zweck gehen, den die teilnehmenden Händler selbst bestimmen durften. Aufgrund der überdurchschnittlich hohen Teilnahme entschied sich Ford jedoch, die Summe auf 30 Euro pro Probefahrt zu erhöhen.

178 Probefahrten ergeben 5.340 Euro – Spendensumme wurde aufgerundet

Insgesamt kamen im Aktionszeitraum 178 Probefahrten im Heinz AutoCenter zusammen. Damit ergab sich rechnerisch eine Spendensumme von 5.340 Euro. Das Mainzer Familienunternehmen entschied daraufhin, den Betrag auf 6.000 Euro aufzurunden.

Da die Summe höher ausfiel als erwartet, wurde beschlossen, das Geld auf zwei Einrichtungen aufzuteilen, die sich beide für schwerkranke Kinder und deren Familien einsetzen. Die Spendensumme wurde schließlich im Rahmen des Weihnachtsmarktes im Heinz AutoCenter am Samstag (22. November 2025) an die beiden Vereine übergeben.

Unterstützung für Familien in schwierigen Lebenslagen

Katharina Heinz betont die regionale Bedeutung der Spendenaktion: „Wir wollten etwas machen, das regional ist – von Mainzern für Mainzer. Uns war wichtig, dass das Geld direkt hier ankommt, was am Ende auch der Grund war, dass alle unserer Mitarbeiter so viel Herzblut in die Aktion gesteckt haben.“

Die Auswahl der Vereine war eine sehr bewusste Entscheidung: „Kinder sind diejenigen in unserer Gesellschaft, die sich am wenigsten selbst helfen können und wenn Kinder erkranken benötigen auch die Angehörigen in dieser Zeit Unterstützung. Deshalb haben wir uns für Krebskranke Kinder Mainz und das Kinderhospizdienst entschieden.“

 

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Insolvenz der DEBO Sicherheit & Service GmbH in Klein-Winternheim

Das Amtsgericht Mainz hat am 25. November 2025 die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der DEBO Sicherheit & Service GmbH aus Klein-Winternheim angeordnet. Das Unternehmen mit Sitz Im Breitenstein 3 ist im Handelsregister unter der Nummer HRB 5860 eingetragen.

Mit dem Beschluss dürfen Verfügungen der Gesellschaft nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters getroffen werden. Zum vorläufigen Verwalter bestellte das Gericht Rechtsanwalt Dr. Jörg Lehr aus Mainz (Jean-Pierre-Jungels-Straße 6, 55126 Mainz; Tel.: 06131/948000; E-Mail: info@dr-lehr.com).

Hinweis an Schuldner des Unternehmens

Schuldner der DEBO Sicherheit & Service GmbH wurden verpflichtet, Zahlungen ausschließlich unter Beachtung der gerichtlichen Anordnung zu leisten. Grundlage hierfür ist § 23 Abs. 1 Satz 3 der Insolvenzordnung.

Einsicht und Rechtsmittel

Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.

Die Antragstellerin kann gegen die Entscheidung sofortige Beschwerde einlegen. Auch Gläubiger haben dieses Recht, sofern sie die internationale Zuständigkeit des Gerichts nach Art. 5 Abs. 1 der EU-Verordnung 2015/848 rügen wollen.

Die Beschwerdefrist beträgt zwei Wochen ab Zustellung oder Verkündung des Beschlusses. Bei öffentlicher Bekanntmachung beginnt die Frist zwei Tage nach der Veröffentlichung zu laufen.

Beschwerden sind beim Amtsgericht Mainz (Diether-von-Isenburg-Straße, 55116 Mainz) einzulegen. Sie müssen schriftlich eingereicht oder zu Protokoll einer Geschäftsstelle eines Amtsgerichts erklärt werden. Für die Fristwahrung ist der Eingang beim Amtsgericht Mainz entscheidend. Die Beschwerdeschrift muss Angaben zum angefochtenen Beschluss enthalten und soll begründet werden.

Einbrecher machten Beute in Mainz – Kriminalpolizei sucht Zeugen

Am Montag, 24. November 2025, kam es im Mainzer Stadtgebiet zu zwei Wohnungseinbrüchen. In beiden Fällen konnten die Täter unerkannt fliehen. Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Einbruch in Mainz-Finthen: Täter fliehen vermutlich bei Rückkehr der Bewohner

Zwischen 14:00 Uhr und 20:30 Uhr drangen bislang unbekannte Täter in der Pfarrer-Autsch-Straße in Mainz-Finthen in ein Wohnanwesen ein. Nach aktuellem Ermittlungsstand verschafften sich der oder die Einbrecher Zugang, indem sie auf der rückwärtigen Grundstücksseite ein Fenster einschlugen. Anschließend durchsuchten sie mehrere Räume.

Entwendet wurden unter anderem Schmuck und Parfüm. Offenbar wurden die Täter gestört, vermutlich durch die überraschende Rückkehr der Bewohner. Sie flüchteten daraufhin über den Garten in Richtung Friedhof Finthen.

Wohnungseinbruch in der Göttelmannstraße

Der zweite Einbruch ereignete sich am selben Tag zwischen 15:30 Uhr und 17:10 Uhr in der Göttelmannstraße. Auch hier nutzten bislang unbekannte Täter die Abwesenheit des Bewohners, der währenddessen einkaufen war. Sie verschafften sich Zutritt zur Wohnung und entkamen anschließend unerkannt.

Die Kriminalpolizei Mainz führt die Ermittlungen in beiden Fällen. Personen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden dringend gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Mainz unter der Telefonnummer 06131/65-33999 entgegen.

Artikelempfehlung: Protest auf der Rheinstraße in Mainz

Protest auf der Rheinstraße in Mainz

Am Dienstagmorgen (25. November 2025) ist es auf der Rheinstraße und vor der Rheingoldhalle in Mainz zu einer Protestaktion gekommen. Während in der Halle der 20. Deutsche Fleisch Kongress 2025 vorbereitet wurde, setzen Tierschützer unter anderem Kunstblut ein, um auf Missstände in der industriellen...


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Oktagon: Spektakuläres MMA-Event begeistert München

OKTAGON 80 hat den SAP Garden in München am 22. November 2025 in einen brodelnden Hexenkessel verwandelt. Die europäische MMA-Organisation lieferte eine Fight Night, die mit packenden Duellen, hochklassigen Finishes und einem emotionalen Titelkampf die Fans in Atem hielt. Insgesamt endeten acht von elf Kämpfen vorzeitig – ein starkes Zeichen für die Intensität und Qualität des Events. BYC-News war in München live dabei.

Legierski krönt sich im Main Event erneut zum Leichtgewichtschampion

Im Main Event des Abends setzte sich Mateusz Legierski in einem dominanten Fünf-Runden-Kampf gegen Attila Korkmaz durch. Er holte sich den vakanten Leichtgewichtstitel per einstimmiger Punktentscheidung zurück. Von Beginn an übernahm Legierski die Kontrolle, setzte klare Treffer und bestimmte das Tempo. Besonders emotional wurde es nach dem Kampf: Legierski erinnerte daran, dass ihm Ärzte in der Vergangenheit sogar geraten hatten, nicht mehr zu kämpfen. Doch er kehrte stärker denn je zurück – und widmete den Sieg seiner Mutter. Diese persönliche Geschichte verlieh seinem Titelgewinn zusätzliche Bedeutung und bewegte Fans sowie Experten gleichermaßen.

Jungwirth besiegt Stolze im deutschen Derby

Ein weiteres Highlight bot das deutsche Top-Duell zwischen Christian Jungwirth und Niklas Stolze. Jungwirth setzte Stolze mit konstantem Druck unter Zugzwang und beendete den Kampf schließlich in Runde 4 per TKO. Die heimischen Fans feierten Jungwirth lautstark und verwandelten den mit knapp 11.000 Zuschauern ausverkaufen SAP Garden in ein Tollhaus.

Poppeck, Paradeiser und Aksu liefern eindrucksvolle Finishes bei Oktagon

Auch die übrigen Hauptkämpfe sorgten für Aufsehen. Alexander Poppeck stoppte David Hošek in Runde 2 mit schweren Ellbogen. Ebenso dominierte Ronald Paradeiser, der Geraldo Neto mit präzisen Schlägen vorzeitig besiegte. Ein besonderes Ausrufezeichen setzte Gökhan Aksu, der Denis Frimpong bereits in der ersten Runde per TKO finishte. Da Frimpong zuvor eine starke Siegesserie hingelegt hatte, wertete dieser schnelle Erfolg Aksus Leistung deutlich auf.

Herausragende Submission sorgt für Staunen

Für den technisch spektakulärsten Moment des Abends sorgte Henrique Madureira. Er gewann bereits in der ersten Runde durch ein äußerst seltenes „Standing Inverted Triangle“. Diese Submission gilt als schwierig und wird nur selten erfolgreich eingesetzt. Das Publikum reagierte entsprechend begeistert und würdigte Madureiras Kreativität und Technik.

Deutsche Kämpfer überzeugen vor heimischem Publikum

Mehrere deutsche Athleten zeigten starke Leistungen und sorgten dafür, dass das Oktagon Event auch sportlich ein Erfolg für die lokale MMA-Szene wurde.

  • Felix Klinkhammer sicherte sich einen blitzsauberen Kneebar-Sieg in Runde 1 gegen Máté Kertész.

  • Teo Saldana Smith stoppte Michael Deiga-Scheck ebenfalls frühzeitig in der 1. Runde.

  • Ozan Aslaner lieferte einen engen Fight und gewann per Split Decision gegen Marco Elpidio.

  • Eugen Black-Dell überzeugte mit einem TKO in Runde 2 gegen Eemil Kurhela.

Diese Leistungen stärken die Position deutscher Kämpfer innerhalb der europäischen MMA-Landschaft und zeigen, dass Deutschland im OKTAGON-Kosmos immer wichtiger wird.

  • Henrique Madureira gewann zudem gegen Eriglent Prizreni in der 1. Runde.
  • Hafeni Nafuka unterlag Matous Kohout in der 3. Runde.

OKTAGON stärkt seine Präsenz in Deutschland

Mit dem nahezu ausverkauften SAP Garden setzt OKTAGON ein deutliches Zeichen. Die Promotion baut ihre Präsenz auf dem deutschen Markt kontinuierlich aus und zeigt, dass sie problemlos große Arenen füllen kann. Die energiegeladene Atmosphäre in München unterstreicht das Interesse der Fans am professionellen MMA-Sport. Gleichzeitig bietet das Event wertvolle Impulse für die Zukunft. Legierskis Titelgewinn eröffnet neue Matchmaking-Möglichkeiten, und zahlreiche aufstrebende Athleten empfahlen sich für größere Aufgaben.

Eine Fight Night voller Emotionen, Action und Bedeutung

OKTAGON 80 war ein intensives und hochwertiges Event, das sportlich wie emotional überzeugte. Von Legierskis Titel-Comeback über spektakuläre Knockouts bis hin zu seltenen Submission-Techniken – die Fight Night bot alles, was MMA-Fans lieben. Mit einer starken Mischung aus internationalen Stars und deutschen Talenten setzt OKTAGON seinen Expansionskurs in Deutschland konsequent fort. München wird die nächste Rückkehr des Events mit Sicherheit kaum erwarten können.

Jungwirth vs. Eckerlin Rückkampf gegen Eckerlin in 2026 ?

Nach seinem Sieg über Niklas Stolze wurde Christian Jungwirth im Käfig vom Frankfurter Max Coga herausgefordert. Der 39-Jährige lehnte die Offerte jedoch ab und betonte, dass für ihn ausschließlich ein Rückkampf gegen Christian Eckerlin infrage komme. „Es gibt gute und schlechte Tage – und in Frankfurt hatte ich letztes Jahr definitiv keinen guten“, erklärte Jungwirth später auf der Pressekonferenz. Ein erneutes Duell am 26. September in Frankfurt wäre aus seiner Sicht daher „absolut logisch“.

Zwar findet am 31. Januar 2026 ein Oktagon-Event in der Stuttgarter Schleyer-Halle statt, bei dem Jungwirth vor heimischem Publikum antreten könnte, doch ein Fight gegen Eckerlin zu diesem Termin gilt als unwahrscheinlich. Für ein solches Spitzenduell wäre der Zeitraum zu knapp bemessen, da Profi-MMA-Kämpfer normalerweise mehrere Monate Vorbereitung benötigen. Eine offizielle Reaktion Eckerlins auf die Herausforderung steht bisher aus.

Novotny beeindruckt: Jungwirth lehnt Coga-Herausforderung ab

Dass Jungwirth die Herausforderung von Max Coga ablehnte, sorgte sogar bei Oktagon-Mitbesitzer Ondrej Novotny für Eindruck. „Ich ziehe den Hut davor, dass Christian Max Coga abgelehnt hat. Coga ist einer der größten Namen in Deutschland – und trotzdem will er unbedingt den anderen Christian“, sagte der Promoter im Anschluss an das Event. „Aus meiner Sicht ist ein Rückkampf möglich, aber wir reden über September 2026. Das ist noch eine lange Zeit.“

Für Jungwirth selbst gibt es dennoch keine Alternative: „Ich will nur das Rematch. Kein anderer Kampf kommt für mich infrage.“

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