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Neue Corona-Schnellteststation am Tobolino in Mainz-Laubenheim

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tobolino Testcenter
tobolino Testcenter

Am Freitag (17. Dezember 2021) hat bei dem Kinder-Indoorspielplatz „Tobolino“ im Dammweg 11 in Mainz eine Corona-Schnellteststation eröffnet. Seitdem können sich dort alle Bürger kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen.


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Testangebot an sieben Tagen die Woche

Angeboten werden die Schnelltests für Personen ab 5 Jahren. Spucktests gibt es nicht, die Testung erfolgt immer über einen normalen Abstrich. Die Termine können Online auf gebucht werden.

Das Ergebnis ist nach wenigen Minuten auf der Online-Plattform abrufbar und ist wie gewohnt 24 Stunden lang gültig.

Neue corona-schnellteststation am tobolino in mainz-laubenheim

Adresse:
Tobolino
Dammweg 11
55130 Mainz

Facebook: Testzentrum am Tobolino

Öffnungszeiten:
Montag: geschlossen
Dienstag – Donnerstag: 15:00 bis 18:30 Uhr
Freitag: 13:00 bis 18:30 Uhr
Samstag & Sonntag: 9:00 bis 18:30 Uhr

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Vollsperrung nach Verkehrsunfall auf der Autobahn A60 bei Mainz-Hechtsheim

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Am Freitagabend (17. Dezember 2021) kam es gegen 17:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A60 bei Mainz-Hechtsheim in Fahrtrichtung Bingen. An dem Unfall beteiligt waren nach Informationen von BYC-News drei Fahrzeuge, verletzt wurde nach aktuellen Informationen niemand.


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Kilometerlanger Rückstau bildete sich

In Folge des Unfalls musste die Autobahn vollgesperrt werden, was zu einem Kilometerlangen Rückstau bis Rüsselsheim am Main führte. Auch im Stadtteil Mainz-Hechtsheim staute es sich aufgrund der Vollsperrung. Erst gegen 18:10 Uhr konnten die am Unfall beteiligten Fahrzeuge abgeschleppt und die Vollsperrung wieder aufgehoben werden.

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Im Einsatz waren:

  • die Polizei
  • Der Johanniter Rettungsdienst
  • ein Notarzt
  • ein Abschleppunternehmen
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Malu Dreyer: Rheinland-Pfalz rüstet sich gegen Omikron

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„Wir stehen in einer schwierigen Phase der Pandemie. Eine noch unbekannte, aber offensichtlich höchst ansteckende Virusmutante und immer noch sehr volle Intensivstationen stellen uns vor große Herausforderungen. Der Landesregierung ist es sehr wichtig, sich regelmäßig mit dem Corona-Expertenteam auszutauschen und diese wissenschaftliche Expertise in ihre Entscheidungen einzubeziehen“, sagten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsminister Clemens Hoch am Freitag (17. Dezember 2021) nach einer Videokonferenz mit dem Gremium, dem Mediziner, Virologen und weitere Wissenschaftler angehören.


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Impfkampagne nochmals massiv angekurbelt

Rheinland-Pfalz habe bereits weitreichende Schutzmaßnahmen beschlossen und die Impfkampagne nochmals massiv angekurbelt. Mehr als 1,2 Millionen Menschen seien bereits geboostert. Das sei ein wesentlicher Baustein jetzt aktuell und vorbeugend für Omikron, waren sich Wissenschaftler und Landesregierung einig.

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Was bedeutet Omikron für den Impfschutz?

Erste Studien an Zellkulturen legten nahe, dass bei Omikron ein deutlich reduzierter Impfschutz bestehe. Umso wichtiger sei die Auffrischungsimpfung, so das Corona-Expertenteam.

„Die neue Omikron Variante des Coronavirus zeichnet sich offensichtlich durch erhöhte Infektiosität aus. Wie sich dies jedoch auf den Verlauf der Pandemie in Deutschland auswirken wird, lässt sich derzeit noch nicht abschließend bewerten“, sagte Prof. Dr. Bodo Plachter, kommissarischer Direktor am Institut für Virologie der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

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Wie wird die Versorgung in Krankenhäusern sichergestellt?

Um die Krankenhäuser in dieser schwierigen Phase zu unterstützen, habe sie sich bei der jüngsten Ministerpräsidentenkonferenz dafür eingesetzt, dass der Bund Ausgleichszahlungen zusichert, wenn Betten für Corona-Patienten freigehalten werden müssten, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Ganz wichtig sei auch, dass es erneut eine steuerfreie Prämie für Beschäftigte auf den Intensivstationen geben werde. Das habe Bundeskanzler Olaf Scholz fest zugesichert.

„Die aktuelle Situation der Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz ist sehr angespannt. Elektivleistungen werden reduziert, um notwendige, nicht planbare Eingriffe weiter sicherzustellen. Auf den Intensivstationen des Landes kämpfen 173 Corona-Patienten um ihr Leben. Unsere Hospitalisierungsrate beträgt 4,34. Das liegt zwar unter dem Bundesdurchschnitt, ist für uns jedoch kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen, denn die vielen Menschen, die in den Einrichtungen schier Übermenschliches unter hoher Belastung leisten, arbeiten seit langer Zeit am Limit“, sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch. Die schwersten Krankheitsverläufe träfen ungeimpfte Personen. Ihre Zahl auf den Intensivstationen ließe sich reduzieren. „Schützen Sie sich und andere. Helfen Sie mit, dass wir das Gesundheitssystem und damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen und auf den Stationen endlich entlasten. Lassen Sie sich impfen“, so der Minister.

Das Corona Expertenteam hat dabei auch nochmals auf die ganz große Bedeutung von Abstandhalten und Masketragen hingewiesen. Um das Infektionsgeschehen zu minimieren, brauche man beides: Schutzmaßnahmen und schnelles Impfen sowie Boostern an den vielen Impfstellen im ganzen Land. Allein in den vergangenen sieben Tagen konnten in Rheinland-Pfalz rund 330.000 Impfungen verabreicht werden. Die Vereinbarungen vom Runden Tisch Impfen würden mit Hochdruck umgesetzt. „Ich bin dankbar für diesen Kraftakt, den viele Partner und Partnerinnen hierzu gemeinsam mit uns als Landesregierung im ganzen Land leisten“, so die Ministerpräsidentin.


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Wie läuft die Impfung für 5- bis 11-jährige Kinder an?

„Diese Woche ist bei uns auch die Impfung der 5- bis 11-Jährigen gestartet, eine sehr gute Nachricht für viele Familien in unserem Land. Mit Familien- und Kinderimpftagen wolle man auch hier für Tempo sorgen. Für viele sei die Impfung der Kinder keine leichte Entscheidung, daher sei die Ministerpräsidentin dankbar für die Beratung durch den ehemaligen Leiter des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Mitglied der ständigen Impfkommission, Prof. Dr. Fred Zepp.

„Es ist eine sehr gute Nachricht, dass wir jetzt auch 5– bis 11-jährige Kinder durch Impfung vor COVID-19 schützen können. Unverändert erkranken zuvor gesunde Kinder nur sehr selten schwerwiegend an SARS-CoV-2 Infektionen. Daher sollten zunächst Kinder mit Vorerkrankungen, die ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben, geimpft werden. Natürlich steht die Impfung grundsätzlich auch allen anderen Kindern zur Verfügung“, so Prof. Dr. Fred Zepp.

Zum Schutz der Bevölkerung habe die Landesregierung frühzeitig die 2G-Regel zum Beispiel für den Einzelhandel und Kulturveranstaltungen beschlossen und die 2G plus-Regel, wenn innen keine Maske getragen werden könne, wie im Restaurant oder bei einem Kosmetiker, sowie Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. „Das ist auch für uns Politikerinnen und Politiker ein schwieriger Schritt. Wir wissen, welche Belastungen damit verbunden sind. Wir entscheiden nicht leichtfertig und sind im engen Austausch mit unseren Experten, um über die aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu verfügen. Diese werden jetzt über den Experten-Rat im Bund auch besser miteinander verknüpft“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Der ganz überwiegende Teil der Bevölkerung gehe sehr verantwortungsvoll mit der Situation um, worauf die sinkenden Infektionszahlen hindeuten. „Trotzdem bleibt der dringende Appell auch über die Feiertage: Bitte reduzieren Sie Kontakte, halten Sie Abstand und lassen Sie sich impfen“, appellierten die Corona-Experten und die Landesregierung.

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Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gesprächs waren:

  • Malu Dreyer, Ministerpräsidentin
  • Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit
  • Daniel Stich, Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit
  • Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V.
  • Dr. Wolfgang Kohnen, stellvertretender Leiter der Abteilung für Hygiene und Infektionsprävention – Krankenhaushygiene, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Univ.-Prof. Dr. Norbert W. Paul, M.A., Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Univ.-Prof. Dr. med. Bodo Plachter, Direktor (komm.) des Instituts für Virologie, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Prof. Dr. Konstantin Strauch, Leiter des Instituts für Medizinische Biometrie Epidemiologie und Informatik, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Prof. Dr. med. Philipp Zanger, Referatsleiter im Institut für Hygiene und Infektionsschutz Abteilung Humanmedizin, Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz
  • Prof. Dr. Fred Zepp, ehemaliger Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
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Lichterfahrt der Weihnachtstraktoren durch Ingelheim

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Weihnachtstraktoren Ingelheim, Symbolbild

Am Samstag (18. Dezember 2021) setzen sich erneut zahlreiche Landwirte und Winzer mit ihren rund 30 Traktoren in Ingelheim in Bewegung. Sie wollen mit den zahlreichen weihnachtlich beleuchteten Traktoren Kinderaugen zum Leuchten bringen und für Freude sorgen.


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Tour durch Ingelheim

Mehrere Traktoren bringen am Samstagabend den Lichterglanz nach Ingelheim. Der geplante Start ist um 17:30 Uhr in der Turnierstraße. Von dort verläuft die Route wie folgt:

  • Vordere Böhl
  • Natalie-von-Harder-Straße
  • Ottonenstraße
  • Haus St. Martin (Ankunft ca. 17:45 Uhr)
  • Wilhelm-von-Erlanger Straße
  • Binger Straße (Ankunft ca. 18:00 Uhr)
  • An der Griesmühle
  • Landstraße L428
  • Boehringer Brücke
  • Rheinstraße West
  • Schubertstraße (Ankunft ca. 18:30 Uhr)
  • Hochstraße
  • Otto-Hahn Straße
  • Konrad-Adenauer Straße
  • Rathaus / KING (Ankunft ca. 18:45 Uhr)
  • Bahnhofstraße
  • Am Mühlborn (Ankunft ca. 19:00 Uhr)
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Spenden für Kinderheime

Die Landwirte werden im Rahmen ihrer Tour auch am Haus St. Martin von der Caritas und dem Kinderwohnheim Drephal in Frei-Weinheim vorbei fahren, um dort Spenden für die Kinder abzugeben und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Gespendet werden unter anderem Süßigkeiten, Obst, Säfte und Spielzeuge.

Für diese Aktion hat unter anderem auch der Lebensmittelpunkt Ingelheim e.V. gespendet. BYC-News sprach mit dem 1. Vorsitzenden, Andreas Schmidt, darüber. Er erklärte: „Bereits im vergangenen Jahr haben wir uns beteiligt und Lebkuchen sowie warme Getränke an die Landwirte verteilt, damit sie versorgt sind. In diesem Jahr haben wir uns dazu entschieden, Plätzchen und Gummibärchen zu spenden, um die Aktion der Landwirte zu unterstützen und den Kindern eine Freude zu machen“

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Einige Touren durch Rheinhessen fanden bereits statt

Etwa 130 Landwirte und Winzer aus Rheinhessen und weiten Teilen Rheinland-Pfalz brachten bereits am vergangenen Samstag (04.12.2021) mit ihren weihnachtlich geschmückten und bunt beleuchteten Traktoren, auf ihrer 94 Kilometer langen Tour durch Rheinhessen, nicht nur die Kinderauen zum Strahlen. Ziel war, wie auch schon im vergangen Jahr, die Kinderklinik der Mainzer Universitätsmedizin, um mit einer Vielzahl von Sachspenden den kleinen Patienten ein „Funken der Hoffnung“ zu entzünden.

Auch am Freitag (10.12.2021) starteten rund 30 Traktoren ab 18:00 ihre Rundfahrt. An diesem Abend ging es durch Groß-Winternheim. Nur einen Abend später fuhren erneut zahlreiche Landwirte und Winzer mit ihren weihnachtlich beleuchteten Traktoren durch Schwabenheim.

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Radfahrerin wird von LKW in Mainz-Mombach überrollt

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Rettungsdienst
Rettungsdienst

Am Donnerstagmittag (16. Dezember 2021) kam es gegen 12:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung Industriestraße / In der Dahlheimer Wiese in Mainz-Mombach. An dem Unfall beteiligt war ein LKW-Fahrer und eine Radfahrerin.


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Unfallursache ist noch unklar

Die 56 Jahre alte Radfahrerin wartete zunächst bei an einer roten Ampel an der Kreuzung, um geradeaus in die Straße „In der Dalheimer Wiese“ zu fahren. Neben ihr wartete der 36-jährige Fahrer des Betonmischers um in die gleiche Richtung zu fahren.

Nach aktuellen Kenntnissen fuhren beide los, als die Ampel auf grün schaltete. Noch im Kreuzungsbereich kam es zu einer Berührung zwischen LKW und Radfahrerin, woraufhin diese zu Boden stürzte. Dadurch geriet ihr linkes Bein sowie ihr Fahrrad unter den LKW und wurden von diesem überrollt. Die Frau erlitt schwere Verletzungen am Bein und musste nach der ersten Behandlung vor Ort durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Am Rad der Frau entstand ein Totalschaden in Höhe von 5.000 Euro.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang und zu den Fahrwegen der Unfallbeteiligten vor dem Unfall machen können. Zeugen melden sich bitte bei der Polizei Mainz unter der Telefonnummer 06131 – 654210

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Bändchen-Regelung nun auch in der Kreisstadt Groß-Gerau

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Einlassbaendchen Gross Gerau e1639687076604

Ab Freitag, 17. Dezember 2021, kann in zahlreichen Geschäften und Gastronomiebetrieben in der Groß-Gerauer Innenstadt von einem „2G-Einlassbändchenkonzept“ Gebrauch gemacht werden, das Einkäufe und Restaurantbesuche bei teilnehmenden Betrieben in der Vorweihnachtszeit erleichtern soll.


So funktioniert es:

Nach einmaliger Prüfung des Impf- oder Genesenenausweises inkl. Personalausweis erhalten Kunden ein Einlassband, auf dem das Tagesdatum und der Name des ausstellenden Geschäfts oder Gastronomiebetriebs vermerkt sind. Das „2G-Einlassbändchen“ ermöglicht am ausgewiesenen Tag den Zutritt zu teilnehmenden Geschäften und Gastronomiebetrieben ohne weitere Kontrolle der Impf- oder Genesenenausweise. So sollen Warteschlangen ver-mieden und der Mehraufwand durch 2G-Kontrollen für Gewerbetreibende minimiert wer-den.

Bürgermeister Erhard Walther sieht in dem „2G-Einlassbändchenkonzept“ eine ergänzende Chance, ein kundenfreundliches Angebot in der Weihnachtszeit zu schaffen: „Eine Möglich-keit, von der die Bürgerinnen und Bürger, Gäste, die zum Einkaufen in die Kreisstadt kom-men sowie unsere Groß-Gerauer Gewerbetreibenden profitieren können.“

Das „2G-Einlassbändchen“ gilt nur am Ausstellungstag

Am Folgetag muss eine erneute Überprüfung der Impf- oder Genesenenausweise beim erstmaligen Zutritt zu einem teil-nehmenden Gewerbebetrieb erfolgen und ein neues „2G-Einlassbändchen“ ausgegeben werden. Folgende Betriebe nehmen am „2G-Einlassbändchenkonzept“ der Kreisstadt Groß-Gerau in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein Groß-Gerau teil:

  • Kaufhaus Braun
  • Parfümerie Günther
  • Tabula
  • Leder Müller
  • Uhren Schmuck Leinekugel
  • Jo-da Glasdesign
  • Allwetterladen
  • fahrrad fuchs
  • Möbel Heidenreich
  • Maggies Mode & Mehr
  • Miss M Modeshop
  • Ernsting‘s family
  • Buchhandlung Calliebe
  • Löwen-Apotheke
  • InDue
  • Friseur Haarwelt
  • Das Wohlfühlhaus am Sandböhl
  • hin und weg
  • Engel & Völkers
  • Barmer Krankenkasse
  • Vodafone Shop
  • Dekostyle
  • La Joie Macarons
  • Restaurant Gino
  • Hotel Adler
  • Rumpelstilzchen
  • Safran
  • Ceylon
  • Weinbar Pizarro
  • Sandböhl Cafe
  • Eley Sandwich Bar
  • Taste of Scotland
  • Kulturcafé

Dr. Eckart Lensch blickt auf das Jahr 2021 in Mainz zurück

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Lensch Mainz
Lensch Mainz

Zum mittlerweile neunten Mal zieht Oberbürgermeister Michael Ebling gemeinsam mit Bürgermeister Günter Beck sowie den Beigeordneten Manuela Matz, Dr. Eckart Lensch, Janina Steinkrüger, Marianne Grosse und Volker Hans Jahresbilanz. Die Bürger der Landeshauptstadt Mainz erhalten im Jahresbericht des Stadtvorstandes einen umfassenden Einblick in die Arbeit der einzelnen Ämter und kommunalen Betriebe.


Dr. Eckart Lensch, Dezernat für Soziales, Kinder, Jugend, Schule und Gesundheit

Das zurückliegende Jahr war im Dezernat für Soziales, Kinder, Jugend, Schule und Gesundheit des Beigeordneten Dr. Lensch in allen Verwaltungsbereichen geprägt durch die Coronapandemie.

Beigeordneter Dr. Lensch: „Es galt, die Bürger:innen mit Unterstützungsbedarf zu beraten und Hilfeleistungen anzubieten. Auch Maßnahmen in den Kitas für die Kinder und die Erzieher standen im Vordergrund. Ein besonderes Augenmerk lag auf den Schülern, deren Teilhabe am Unterricht, auch während des Wechselbetriebs und im Fernunterricht, gewährleistet werden musste. Die Digitalisierung in den Schulen hat damit schnell Fahrt aufgenommen.“

Herausforderung für Kinder, Eltern, Lehrkräfte und die Stadtverwaltung

Die Organisation der Öffnungszeiten von Kitas und Schulen stellten Kinder, ihre Eltern, Lehrkräfte und die Stadtverwaltung vor große Herausforderung. Anfang Juni 2020 mussten die Kitas zunächst in den eingeschränkten Regelbetrieb gehen, bevor im August wieder der Regelbetrieb stattfinden konnte, der jedoch bereits auf Grund steigender Zahlen Mitte Dezember 2020 nur noch bei dringendem Bedarf aufrechterhalten wurde. „Eine Zeit, die Eltern sehr belastet hat und in der viele Eltern dankbar waren, wenn sie alternative Lösungen für die Betreuung ihrer Kinder gefunden hatten. Über das Engagement vieler Eltern, Erziehern, Apotheken und sozialen Institutionen zum Testen der Kinder in unseren Einrichtungen habe ich mich gefreut und möchte allen Engagierten unseren Dank aussprechen.“

In den Schulen organisierte das Land die Versorgung der Schüler und Lehrkräfte mit Schnelltests. Der Schulträger sorgte u.a. für die Mittagsverpflegung in der Notbetreuung, die digitalen Endgeräte, die Hygieneausstattungen und gemeinsam mit der Gebäudewirtschaft Mainz für Luftreinigungsanlagen. In Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut und mit großer Unterstützung der Elternschaft konnten die Klassenräume in fast allen Grundschulen und in vielen weiterführenden Schulen mit den selbstgebauten Abluftanlagen ausgestattet werden.

„Das war eine großartige Leistung unserer Bauverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Schulamt, den Schulgemeinschaften und dem Max-Planck-Institut. In kurzer Zeit wurden Grundschulen und weiterführende Schulen mit Luftreinigungsanlagen ausgestattet. Dies war ein wichtiges Signal an Schüler, Eltern und die Lehrerschaft und hat den Schulbetrieb sicherer gemacht“ ,so der Sozialdezernent.


Digitalisierung der Schulen

Ein hohes Tempo hat seit Sommer 2020 die Digitalisierung an den Mainzer staatlichen Schulen aufgenommen. Seitdem konnte das Schulamt für die Schüler bislang 7.614 mobile Endgeräte und für Lehrkräfte 2.003 mobile Endgeräte verteilen. Die Verteilung von 2.000 weiteren Geräten für die Schulen ist in Vorbereitung

„Der Digitalpakt war und bleibt eine Mammutaufgabe, die unsere Fachämter zu stemmen haben. Heute sind bis auf eine alle Schule mit einem Breitbandanschluss und alle mit W-LAN versorgt. Alle Schulen haben jetzt die Möglichkeit, digital zu arbeiten. Die in den Schulkonzeptionen formulierten Ausstattungsbedarfe konnten so gut wie alle bereits gedeckt werden,“ betont Beigeordneter Dr. Lensch.

Modellregion in Rheinland-Pfalz

In der Schullandschaft hat sich in Mainz im zurückliegenden Jahr eine Menge getan. „Besonders freue ich mich, dass Mainz für das Thema Cluster-Schulen als Modellregion in Rheinland-Pfalz wirken darf. Somit wird es künftig möglich sein, die pädagogischen Forderungen nach einem bedarfsgerechten Unterricht auch baulich zu ermöglichen. Besonders anspruchsvoll ist dabei der Prozess, das neue Gymnasium in Mombach mit einem Auftrag zur Inklusion auf den Weg zu bringen. Ich bin zuversichtlich, dass es uns mit Unterstützung des Bildungsministeriums gelingen wird, auch Gymnasien unter dem Gesichtspunkt der Inklusion weiter zu entwickeln und zu öffnen“ so Dr. Lensch.
Auch der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ab dem Schuljahr 2026/27 wird an den Schulen Veränderungen bringen. Eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe hat bereits ihre Arbeit begonnen und sich neben Bestands- und Bedarfsanalyse die Erstellung eines Konzeptes zur Aufgabe gemacht.

Gemeinsame Standards für alle Kitas

Neue rechtliche Grundlagen für die Kindertagesbetreuung hat auch das neue Kita-Zukunftsgesetz seit dem 1. Juli 2021 geschaffen. Gemeinsame Standards für alle Kitas und eine mindestens 7-stündige Betreuungszeit sollen Eltern ein bedarfsgerechtes Angebot zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Zusätzlich soll ein Sozialraumbudget Kitas mit besonderen Bedarfen besondere Unterstützungen wie z.B. Kita-Sozialarbeit ermöglichen.

Gemeindeschwester Plus in der Seniorenarbeit

Im Bereich der Seniorenarbeit konnte das in 2020 gestartet Projekt Gemeindeschwester Plus auch in der Pandemiezeit vielzählige Unterstützungsmaßnahmen für ältere Menschen auf den Weg bringen.

„Der Ausbau unserer niedrigschwelligen Seniorenarbeit war gerade in der Pandemiezeit wichtig, um Vereinsamung vorzubeugen. Hier sehen wir auch für die Zukunft einen wichtigen Beitrag für ein seniorengerechtes Mainz“ betont Dr. Lensch.

Versorgung von obdachlosen Menschen

Die Versorgung obdachloser Menschen ist auch während der Coronapandemie ein Schwerpunkt der Arbeit im Amt für soziale Leistungen. Hier stand unter den besonderen Bedingungen die Frage des Infektionsschutzes und der Quarantänemöglichkeit im Vordergrund. Zur Verbesserung der Betreuungssituation der Betroffenen wurde ein ergänzendes Angebot der Unterbringung geschaffen. Die gute Zusammenarbeit mit den bisherigen und auch neuen Trägern hat hier einen wesentlichen Beitrag zur Vermeidung von Infektionen in dieser Personengruppe geleistet. Zusätzlich erfolgt aktuell eine Bedarfsanpassung an die sich veränderten Rahmenbedingungen zur Versorgung von obdachlosen Menschen.

Weitere Berichte zur Jahresbilanz:

  • Teil 1: Günter Beck blickt auf das Jahr 2021 in Mainz zurück
  • Teil 2: Manuela Matz blickt auf das Jahr 2021 in Mainz zurück

In den folgenden Tagen werden bei BYC-News auch die Jahresbilanzen von Oberbürgermeister Michael Ebling sowie den Beigeordneten Janina Steinkrüger, Marianne Grosse und Volker Hans veröffentlicht werden. 

Coronavirus: Omikron-Variante in Wiesbaden nachgewiesen

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Am Donnerstag (16. Dezember 2021) wurden zwei Fälle der Omikron-Variante (B.1.1.529) im Wiesbadener Stadtgebiet bestätigt. Es handelt sich hierbei um die ersten beiden Fälle der neuartigen Variante, die dem Gesundheitsamt bekannt wurden.


Fälle werden mit höchster Sicherheitsstufe bearbeitet

Aufgrund der Gefahr der stärkeren Übertragbarkeit der Omikron-Variante bearbeitet das Gesundheitsamt die Fälle mit der größtmöglichen Sicherheitsstufe. Neben den beiden infizierten Personen betrifft die Quarantänisierung daher weiterhin alle engen Kontaktpersonen der positiv getesteten Personen. Diese wurden bereits ermittelt und abgesondert.

Eine Möglichkeit der Freitestung besteht nicht. Dies gilt auch für vollständig geimpfte oder genesene enge Kontaktpersonen. Der abgesonderte Personenkreis erhält zudem die Möglichkeit, eine Testung mittels PCR-Test wahrzunehmen.

Tödlicher Zugunfall im Kreis Groß-Gerau – Kriminalpolizei ermittelt

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ICE, Zug
ICE, Zug

Am Donnerstagvormittag (16. Dezember 2021) kam es gegen 10:15 Uhr zu einem tragischen Unfall am Bahnhof in Biebesheim im Kreis Groß-Gerau. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


Unfallursache ist noch ungeklärt

Beim Überqueren der Gleise am Bahnhof in Biebesheim wurde am Donnerstagvormittag ein 55 Jahre alter Mann von einem durchfahrenden ICE, auf der Strecke von Frankfurt nach Mannheim, erfasst. Der 55-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle.

Wie genau es zu dem tödlichen Unfall kam, ist noch unklar. Die Beamten der Rüsselsheimer Kriminalpolizei haben die Ermittlungen übernommen. Aufgrund der Streckensperrung wegen des Unfalls, kam es zu erheblichen Verzögerungen im Bahnverkehr.

Mindestlohn: 16.900 Menschen im Landkreis Mainz-Bingen profitieren

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Wer wenig verdient, könnte schon bald erheblich mehr im Portemonnaie haben: Die Ampel-Koalition in Berlin plant einen deutlich höheren gesetzlichen Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde – 2,40 Euro mehr als bislang. Allein im Landkreis Mainz-Bingen würden davon 16.870 Menschen profitieren – das sind 17 Prozent aller Beschäftigten im Landkreis. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin und beruft sich auf eine Analyse des Pestel-Instituts aus Hannover. Danach arbeiten im Kreis Mainz-Bingen derzeit 3.750 Beschäftigte zum Mindestlohn von aktuell lediglich 9,60 Euro pro Stunde. Weitere 13.120 Menschen liegen zwar darüber, verdienen aber trotzdem weniger als 12 Euro.


Guido Noll, Geschäftsführer der NGG-Region Darmstadt und Mainz

„Die versprochene Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro ist ein Meilenstein. Damit werden in der Region die Einkommen vieler Beschäftigter deutlich steigen – insbesondere in Hotels, Gaststätten, Bäckereien oder Fleischereien. Sie arbeiten häufig zu Löhnen, die zum Leben nicht reichen – auch weil Unternehmen ausgehandelte Tarifverträge unterlaufen“, sagt Guido Noll, Geschäftsführer der NGG-Region Darmstadt und Mainz.

Die Gewerkschaft NGG fordert die neue Bundesregierung nun auf, die Erhöhung des Mindestlohns rasch auf den Weg zu bringen. „Ziel von SPD, Grünen und FDP muss es sein, den 12-Euro-Stundenlohn in den ersten ‚100 Ampel-Tagen‘ hinzubekommen. Vom Kellner bis zur Bäckereifachverkäuferin – wer jeden Cent zweimal umdrehen muss, um seine Miete bezahlen zu können, für den zählt jeder Monat“, betont Noll. Die NGG hatte sich schon seit Jahren für einen gesetzlichen Mindestlohn von 12 Euro starkgemacht.

Die Erhöhung des Mindestlohns käme nicht nur Geringverdienern zugute, sondern auch der regionalen Wirtschaft

Nach Angaben des Pestel-Instituts würde die Kaufkraft im Landkreis Mainz-Bingen um rund 26 Millionen Euro pro Jahr steigen und den Unternehmen höhere Umsätze bescheren. „Wer ohnehin ein eher geringes Einkommen hat, kann meist nichts davon auf die hohe Kante legen. Damit fließt fast jeder Euro, den Mindestlohn-Beschäftigte am Monatsende extra haben, in den Konsum. Ein Großteil davon wird vor Ort ausgegeben. Beim Restaurant- oder Kinobesuch – oder, um etwas Neues für den Haushalt anzuschaffen“, so Noll.

Eine kräftige Anhebung der Lohnuntergrenze sei auch mit Blick auf die aktuell hohe Inflationsrate wichtig. „Wenn der Mindestlohn schnell auf 12 Euro klettert, dann hätten Beschäftigte trotz der Preissteigerung de facto deutlich mehr in der Tasche“, erläutert der Gewerkschafter.

Der Chef der NGG-Region Darmstadt und Mainz appelliert an die heimischen Bundestagsabgeordneten, der geplanten Mindestlohn-Erhöhung in Berlin zuzustimmen: „Dass nach einem jahrelangen Ausufern des Niedriglohnsektors Menschen wieder besser von ihrer Arbeit leben können, sollte keine Frage des Parteibuchs sein. Es ist in einem reichen Land wie Deutschland überfällig.“

Start der Kinderschutzimpfungen in Rheinland-Pfalz

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Seit dem Donnerstag (16. Dezember 2021) werden auch in Rheinland-Pfalz Kinderimpfungen verabreicht. Rund 26.700 Kinder sind bisher landesweit für eine Corona-Impfung in einem Impfzentrum registriert.


Gesundheitsminister Clemens Hoch

„Kinderimpfungen sind ein weiterer Mosaikstein in unserer Impfkampagne des Landes und im Kampf gegen das Coronavirus. Jede Impfung zählt um diese Pandemie hinter uns zu lassen. Nachdem das Impfangebot schon bei den 12-17Jährigen gut angenommen wurde und wir dort eine Erstimpfquote von etwa 60 Prozent erreicht haben, wollen wir neben den Kinderärztinnen und Kinderärzten auch den fünf- bis einschließlich elfjährigen Kindern dieses Angebot machen“, sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch im Impfzentrum Mainz-Bingen in Ingelheim anlässlich des Starts der Kinderimpfungen. „Eltern und Kinder erfahren beim Impfen eine individuelle Aufklärung. Die Impfung findet kindgerecht statt und es wird sich etwas mehr Zeit genommen als bei den Erwachsenen, auch um auf die Fragen der Kinder eingehen zu können“, ergänzte Hoch. Begleitenden Eltern wird parallel auch vor Ort eine Boosterimpfung angeboten werden.

„Ich freue mich, dass in unserem Mainz-Binger Impfzentrum heute der Startschuss für die Kinderimpfungen im Land gegeben werden kann. Ich danke dem Leiter des Impfzentrums, Mathias Hirsch und seinem Team für das große Engagement. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich optimal auf diesen Tag vorbereitet, um Sicherheit und Vertrauen zu schaffen. Zudem ist ein Kinderintensivmediziner der Uniklinik Mainz mit dabei“, so Dorothea Schäfer, Landrätin im Landkreis Mainz-Bingen.

Für Fünf- bis Elfjährige wird ein niedriger dosiertes und anders abgefülltes Präparat im Vergleich zum herkömmlichen BioNTech/Pfizer-Impfstoff verwendet

Von dem mRNA-Vakzin sollen laut Stiko zwei Dosen im Abstand von drei bis sechs Wochen gegeben werden. Vor allem die Kinderärztinnen und -ärzte sind bei den Corona-Schutzimpfungen neben den neun reaktivierten Impfzentren die erste Anlaufstelle für die Impfung der Fünf- bis Elfjährigen. Darüber hinaus bietet das Land neben regulären Terminen in den Impfzentren auch spezielle Impftage für Familien an.

„Die Kinderimpfungen sind aber nur ein Zusatz, der vor allem der individuellen Gesundheit dient. Sie sind wichtig, um auch die Kleinsten vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen. Ich wende mich deshalb vor allem an die Erwachsenen, die sich bis jetzt noch nicht für eine Impfung entscheiden konnten: Nutzen Sie die zahlreichen Impfangebote im Land, sei es bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, den Betriebsärztinnen und Ärzten oder in den ergänzenden Impfangeboten im Land, in den Impfzentren, in den 21 Krankenhausstandorten, bei den 12 Impfbussen oder in einer der zahlreichen kommunalen Impfstellen“, appellierte Hoch erneut an alle Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer die Impfangebote anzunehmen und damit zur erfolgreichen Eindämmung der Pandemie beizutragen.

Drohnenflug über die Bundesstraße B9 bei Nierstein

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Drohnen
Drohnen

Abhängig von der Wetterlage erfolgen ab dem 20. Dezember an voraussichtlich ein bis zwei Tagen Vermessungsflüge einer Drohne entlang der B 9 (Mainzer Straße und Rheinallee) in Nierstein. Die behördlich genehmigte Befliegung wird durch ein Fachbüro für Vermessung im Auftrag des LBM Worms vorgenommen. Die dabei gewonnenen Daten dienen als Grundlage für die Erstellung der Straßenplanung für eine Ortsumgehung von Nierstein. Die Vermessungsflüge konzentrieren sich in Nierstein auf den Bereich zwischen der Bahnlinie und dem Rheinufer.


Flughöhe ca. 70 Meter

Um den Verkehr auf der stark belasteten Bundesstraße 9 nicht zu beeinträchtigen, kommt zur Aufnahme der notwendigen Geländedaten eine mit besonderen Messeinrichtungen (3D-Laserscan-Modul und Digitalkamera) ausgestattete Drohne zum Einsatz. Die Flughöhe der Vermessungsdrohne wird etwa 70 Meter betragen.

Das Einmessen von weiteren Basispunkten im Gelände findet ab Anfang Januar mit klassischen Messgeräten vor Ort statt. Der Verkehr wird auch während dieser Vermessungsarbeiten nicht behindert. Die Kosten der Vermessung betragen rund 16.000 Euro.

Hintergrund

Der Raumordnerische Entscheid (ROE) für die Ortsumgehung Nierstein vom 25. Juli 2013 sieht die Verlegung der B 9 in einem Rheinufertunnel vor. Mit dem ROE ist die Linienführung für die B 9neu gefunden und damit die Basis und Grundlage für die weiteren Planungen gegeben. Der LBM hat die Vorplanung und die Vorabstimmungen mit dem Bundesverkehrsministerium weitgehend abgeschlossen. Mit den neuen Vermessungsdaten können die Planunterlagen für eine noch anstehende behördeninterne Plangenehmigung durch den Bund erstellt werden. Nach der Genehmigung der straßenplanerischen Entwurfsunterlagen durch den Bund, ist neben der Finanzierung des Großprojektes ein Planfeststellungsverfahren zur Schaffung des Baurechts Voraussetzung für eine bauliche Umsetzung. Aussagen über einen Baustart sind in der jetzigen Planungsphase noch nicht möglich.

 

Brutale Messerattacke in Worms – Staatsanwaltschaft ermittelt

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Symbolbild Polizeiabsperrung
Symbolbild Polizeiabsperrung

Am frühen Montagabend (13. Dezember 2021) wurde eine Frau von ihrem 33 Jahre alten Lebensgefährten mit einem Messer attackiert. Sie erlitt bei dem Angriff lebensgefährliche Verletzungen. Das teilte die Polizei am Donnerstag (16. Dezember 2021) mit.


Das Opfer musste notoperiert werden

Der 33-jährige deutsche Staatsangehörige hatte sich zuvor mit seiner 32-Jährigen Partnerin in deren gemeinsamen Wohnung gestritten. Im weiteren Verlauf griff er die Frau brutal an und attackierte sie mit einem Messer, wobei sie schwerst verletzt wurde.

Eine Zeugin der Tat hatte umgehend den Notruf alarmiert. Die Polizei konnte den Täter in der Nähe der Wohnung antreffen und vorläufig festnehmen. Die Verletzte musste im Krankenhaus notoperiert werden und befand sich zwischenzeitlich in Lebensgefahr.

Untersuchungshaft wegen versuchtem Totschlag

Das Amtsgericht Mainz ordnete am 14. Dezember 2021, auf Antrag der Staatsanwaltschaft, wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags die Untersuchungshaft gegen den 33-jährigen Beschuldigten an. Er befindet sich aktuell in einer Justizvollzugsanstalt.

Der Tatverdächtige ist bereits in der Vergangenheit polizeilich in Erscheinung getreten. Er ist bereits wegen Verkehrsdelikten, Unterhaltspflichtverletzung sowie Körperverletzung vorbestraft.

Förderung für Ortskernentwicklungen in Sprendlingen-Gensingen

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Die Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen (Landkreis Mainz-Bingen) erhält in diesem Jahr weitere 288.000 Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren“. Das hat Innenminister Roger Lewentz mitgeteilt. Land und Bund unterstützen die Entwicklung des Fördergebiets seit 2015.


Innenminister Roger Lewentz

„Die Ortsgemeinde Sprendlingen will die Mittel in Höhe von 57.000 Euro hauptsächlich für die Modernisierung und Instandhaltung privater Gebäude einsetzen. Die Gemeinde Gensingen plant, die Mittel in Höhe von 231.000 Euro vor allem im Rahmen des geplanten Ausbaus der Langgasse, der Kaiserstraße sowie des südlichen Teils der Kreuzstraße zu verwenden. Die Maßnahmen sind weitere Bausteine einer ganzheitlichen Entwicklungsstrategie zur langfristigen Stärkung der beiden Ortskerne“, so Minister Lewentz.

Das Programm „Lebendige Zentren“ fördert die Erneuerung und Entwicklung von Innenstädten und Ortskernen, historischen Altstädten und Stadtteilzentren. Ziel ist die Stärkung der Zentren als nutzungsgemischte Orte für Wohnen, Arbeiten, Kultur und soziale Begegnung. Daneben stehen mit den Programmen „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ und „Sozialer Zusammenhalt“ weitere Programme für die Entwicklung von Quartieren zur Verfügung.

„Das Fördersystem der Städtebauförderung hat sich bestens bewährt, um Innenstädte und Ortskerne aufzuwerten und sie zu attraktiven und identitätsstiftenden Standorten zu entwickeln“, so Minister Lewentz.

Im Programmjahr 2021 können in der Städtebauförderung insgesamt wieder rund 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2020 profitierten rund 200 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz mit etwa 780 Millionen Euro von der Städtebauförderung.

17.500 Soldaten für die Corona-Amtshilfe in den Bundesländern

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211203 MedEvac Memmingen  Grubinka 037
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Die Bundeswehr hat erneut Anpassungen des „Einsatzkontingents Hilfeleistung Corona“ vorgenommen, um in der gegenwärtigen volatilen Lage der „4. Welle“ auch in den Wochen über Weihnachten schnell und flexibel unterstützen zu können. Heute am 15. Dezember wurde das Kontingent von derzeit 12.000 Kräften auf 17.500 Kräfte mit Reaktionszeiten von 48 bis 72 Stunden aufgestockt.


Tendenz weiter steigend

Derzeit unterstützt die Bundeswehr mit 8.000 Soldaten im Rahmen der Amtshilfe in 14 Bundesländern. Aktuell sind 3.000 Kräfte in 260 Gesundheitsämtern, 1.500 Kräfte in 220 Impfzentren und 1.200 Kräfte in 100 Krankenhäusern eingesetzt. Schwerpunkte sind in Bayern (2.100 Kräfte), Nordrhein-Westfalen (820 Kräfte), Berlin (700 Kräfte) und Sachsen (560 Kräfte). Weitere 300 Anträge auf Amtshilfe mit 4.300 Kräften für Gesundheitsämter, Impfzentren und Krankenhäusern sind in Vorbereitung; Tendenz weiter steigend.

Die Verstärkung des Kontingents orientiert sich an den regionalen Brennpunkten, d.h. die neuen Kräfte werden mit Schwerpunkt im Süden und Südosten (Regionaler Führungsstab Süd: Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Thüringen) bereitgestellt. Eine Strategische Reserve in Stärke von weiteren 7.500 Kräften mit gestaffelten Verfügbarkeiten von 7 bis 14 Tagen wird unter Führungsvorbehalt des Generalinspekteurs vorgehalten.