Universitätsmedizin Mainz – Von dem Mitte April erfolgten Datenschutzvorfall bei einem externen Dienstleister, der mit zahlreichen Kliniken in Deutschland Leistungen bei Patientinnen und Patienten mit privater (Zusatz-)Versicherung und Selbstzahler abrechnet, sind – wie berichtet – insgesamt 2.764 Patienten der Universitätsmedizin Mainz betroffen. Bei dem Großteil dieser Patienten (2.142) sind sogenannte Stammdaten wie Name, Adresse oder Geburtsdatum betroffen, bei 621 darüber hinaus Gesundheitsdaten (z. B. Diagnosen oder Diagnosecodes bzw. Inhalte aus Patientenakten), in einem Fall Finanzdaten.
Patientinnen und Patienten mit privater (Zusatz-)Versicherung und Selbstzahler, deren Daten von dem Vorfall betroffen sind, werden Anfang Juni in einem Schreiben persönlich benachrichtigt. Sofern Patientinnen und Patienten der Universitätsmedizin Mainz kein solches Schreiben erhalten, sind ihre Daten nicht kompromittiert worden.
Wie die Universitätsmedizin Mainz (UM) am 22. Mai mitgeteilt hat, hat sich bei einem externen Dienstleister, der mit zahlreichen Kliniken in Deutschland Leistungen bei Patientinnen und Patienten mit privater (Zusatz-)Versicherung und Selbstzahler abrechnet, ein Datenschutzvorfall ereignet. Patientinnen und Patienten mit gesetzlicher Abrechnung sind von dem Angriff nicht betroffen. Der Angriff erfolgte nach bisherigen Erkenntnissen Mitte April und betraf ausschließlich den externen Dienstleister. Die Patientenversorgung oder die klinischen Systeme der UM waren zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt und auch nicht Ziel des externen Angriffs.
Über die Universitätsmedizin Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor.





