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Mario A. Bach legt Mandat als Stadtverordneter in Ginsheim-Gustavsburg ab

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Die CDU GiGu bedankt sich bei Mario A. Bach für seine jahrzehntelange politische Tätigkeit im Kreis Groß-Gerau, in Ginsheim-Gustavsburg und in der CDU. Mario A. Bach hat mit Wirkung zum 31. Dezember 2021 sein Mandat als Stadtverordneter niedergelegt, bleibt der CDU aber als Kreisbeigeordneter erhalten.


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Mario Bach engagiert sich schon lange politisch

Der 1954 in St. Wendel/Saar geborene Christdemokrat begann bereits 1987 seine kommunalpolitische Tätigkeit, und zwar als Pressesprecher des damaligen CDU-Gemeindeverbandes – dem Vorstand des Stadtverbandes gehört Mario A. Bach auch bis heute als kooptiertes Mitglied an. Bereits 1989 wurde er für acht Jahre Vorsitzender des Gemeindeverbands und auch Mitglied des Kreisvorstands der CDU, dem er auch heute angehört.

Für unsere Heimatstadt engagierte sich Mario A. Bach ebenfalls seit 1989 bis 2003 als Gemeindevertreter und in dieser Funktion als Fraktionsgeschäftsführer und stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Er gehörte dem Sozialausschuss als auch dem Haupt- und Finanzausschuss in dieser Zeit an. Auch in der Betriebskommission der KWG vertrat er die CDU-Fraktion. Von 2003 bis 2006 war der überzeugte Christdemokrat als Beigeordneter im Gemeindevorstand vertreten. 2011 ließ er sich in das Stadtparlament wählen, das nun den Namen Stadtverordnetenversammlung trägt. Diesem gehörte Mario A. Bach bis zum 31.12.2021 in verschiedenen Tätigkeiten an. Bis 2016 war er Fraktionsvorsitzender und erneut Mitglied des HFA und der Betriebskommission der KWG, von 2016 bis 2021 übte er als erster Christdemokrat das Amt des Stadtverordnetenvorsteher aus, in dem er als politisch neutraler Vorsitzender die Sitzungen des Parlaments leitete.

Im Kreistag war Mario A. Bach von 2001 bis 2008 vertreten, und zwar als Mitglied des HFA, dem er auch wieder von 2016 bis 2021 angehört hatte, nun mehr als Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion. Seit 2021 ist er als Kreisbeigeordneter aktiv.

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Ehrenamtlich auch anderweitig aktiv

Der Christdemokrat übte neben dem politischen Engagement auch noch andere ehrenamtliche Tätigkeiten aus. Beispielhaft erwähnt werden darf seine Tätigkeit als ehrenamtlicher Richter am VGH Kassel, als ehrenamtlicher Arbeitsrichter am Arbeitsgericht Frankfurt am Main und seine Tätigkeit als Schöffe am Landgericht Darmstadt.

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Sein Nachfolger steht bereits fest

Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Franz-Josef Eichhorn und der Fraktionsvorsitzende Dr. Alexander Rheinberger würdigten die Verdienste von Mario A. Bach für Stadt, Kreis und das Allgemeinwohl und wünschten ihm nun mehr geruhsame Zeit mit seiner Frau Renate. Für ihn wird Florian Forg als Stadtverordneter nachrücken.

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Schwerer Unfall auf der Autobahn A61 mit sechs Verletzten

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Blaulicht Rheinland-Pfalz: Am Sonntag (02. Januar 2022) kam es auf der Autobahn A61 gegen 14:25 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen. Der Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung Koblenz in Höhe des Parkplatzes „Auf dem Hahnen“.


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Sechs Personen wurden verletzt

Bei dem Unfall krachte ein 61-Jähriger mit seinem Mercedes aufgrund eines Bremsmanövers mit insgesamt drei weiteren Fahrzeugen zusammen. Hierbei wurden sechs Personen verletzt und in umliegende Kliniken gefahren. Drei der Fahrzeuge wurden zudem erheblich beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Die genaue Unfallursache muss noch untersucht werden.

Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen und einem kilometerlangen Rückstau. Vor Ort waren neben der Autobahnpolizei Ruchheim, der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen, ein Notarzt, die Autobahnmeisterei Ruchheim, sowie die Feuerwehr Ludwigshafen mit 7 Fahrzeugen und 29 Einsatzkräften.

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Erotik im Alter – Sorge um Verlust der Libido ist unbegründet

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Auch wenn Intimität im Alter andere Formen und Bedeutungen annimmt, kann sie genauso befriedigend sein. Viele bahnbrechende Ereignisse der letzten Jahrzehnte, wie zum Beispiel die höhere Lebenserwartung der Menschen, haben die Sexualität in den silbernen Jahren auf spannende Weise beeinflusst. Sorgen um den Verlust der Libido muss man sich eigentlich nicht machen.

Sexualleben verändert sich

Die im Auftrag von LELO, schwedischer Hersteller von luxuriösen Sexspielzeugen, durchgeführte Censuswide Umfrage basiert auf den Antworten von 7.000 Menschen in ganz Europa, die 50 Jahre und älter sind. 71 Prozent der Befragten stellten fest, dass sich ihr Sexualleben im Vergleich zu früher deutlich verändert hat. 37 Prozent gaben an, dass sie jetzt, wo sie älter geworden sind, den besten Sex ihres Lebens haben. 16 Prozent gaben an, dass ihr Sexualtrieb zugenommen hat und jetzt größer ist als in ihrer Jugend.

Die Ergebnisse zeigen zwar, dass die meisten Befragten im Alter weniger Sex haben als in ihrer Jugend – dennoch hat jeder Fünfte mindestens einmal pro Woche Sex, und jeder Zehnte dreimal pro Woche. Die Umfrage ergab auch, dass sich die Mehrheit (84 Prozent) beim Sex im Schlafzimmer, im Wohnzimmer (53 Prozent) und überraschenderweise im Badezimmer (43 Prozent) am wohlsten fühlt, wobei die Hälfte der Befragten (55 Prozent) angab, dass sie heute im Schlafzimmer eher experimentieren als je zuvor

Ein genauerer Blick auf die erhobenen Daten zeigt, dass Sex für Senioren nach wie vor zentral und wichtig ist. Auch zeigt sich, dass Sex im Alter sogar besser werden kann. Denn mit dem Alter kommt auch das Selbstvertrauen – und Selbstvertrauen ist entscheidend für guten Geschlechtsverkehr. Die Umfrage zeigt, dass 42 Prozent der sexuell Aktiven mit zunehmendem Alter abenteuerlustiger geworden sind und 16 Prozent fühlen sich auch mit mehreren Partnern wohl (6 Prozent sogar sehr wohl).

Interessant ist die Verwendung von Sexspielzeug

23 Prozent halten Sexspielzeug für einen wesentlichen Bestandteil ihres Sexuallebens. Sie nutzen hauptsächlich Vibratoren (70 Prozent) und Dildos (49 Prozent). Ganze 45 Prozent integrieren keine Spielzeuge in ihr Sexualleben, obwohl wir wissen, dass Frauen, die Vibratoren benutzen, leichter und häufiger zum Orgasmus kommen und dass die Akzeptanz eines Mannes von der Verwendung eines Vibrators durch seine Partnerin in hohem Maße mit ihrer sexuellen Zufriedenheit zusammenhängt. Sexspielzeug kaufen kann sich also auch im hohen Alter noch lohnen.

Auch in Deutschland lässt sich eine positive Entwicklung des Sexualverhaltens im hohen Alter erkennen. 44 Prozent der deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer fühlen sich im Alter wohler dabei, neue Sexstellungen im Schlafzimmer auszuprobieren, als jemals zuvor. Auch die sexuelle Abenteuerlust der Deutschen ist für knapp 42 Prozent mit dem Alter gestiegen. Ob dabei vielleicht auch die zeitliche Kapazität im Alter eine Rolle spielt? Immerhin knapp die Hälfte der Befragten gibt an, dass Zeit im jetzigen Alter kein Problem bei der sexuellen Aktivität darstellt und diese Zahl steigt in den höheren Altersgruppen weiter an. Der größte zeitliche Lustkiller ist die Arbeit (40 Prozent) sowie an zweiter und dritter Stelle die Müdigkeit (30 Prozent) und gesundheitliche Einschränkungen (28 Prozent).

Wer tanzt bei The Masked Dancer auf ProSieben unter den Masken?

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Licht aus. Spot an für DAS GLÜHWÜRMCHEN. MAXIMUM POWER strotzt vor Energie. Und DER AFFE hat den Rhythmus im Bauch. Diese drei neuen Masken wollen die „The Masked Dancer“-Bühne mit ihren Mittänzern zum Beben bringen. Welche Maske begeistert bei der vielleicht verrücktesten Tanzparty des Jahres mit einer grandiosen Show? Wer verrät sich durch seine Bewegungen und Gesten auf der Bühne? Und welche Stars tanzen unter dem Glühwürmchen, dem Affen, Maximum Power und den vier weiteren #MaskedDancer-Masken?


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Alexander Klaws, Steven Gätjen und jeweils ein Gast versuchen im Rateteam das Rästel zu lösen

Aus der Maske ins Rateteam: Als MÜLLI MÜLLER begeisterte „The Masked Singer“-Gewinner Alexander Klaws mit spektakulären Auftritten, kleinen Tanzeinlagen und führte das Rateteam an der Nase herum. Bei „The Masked Dancer“ sitzt das Multitalent selbst hinter dem Ratepult. Neben ihm nimmt Moderator Steven Gätjen Platz, der als Rategast von den Zuschauer:innen gefeiert wurde. Verstärkung bekommt das Rateteam in den vier Live-Shows von einem wöchentlich wechselnden, weiblichen Rategast. Moderator Matthias Opdenhövel präsentiert „The Masked Dancer“. Produziert wird die neue Tanz-Rate-Show von Endemol Shine Germany.

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Alexander Klaws

„Ich freue mich tierisch darauf, jetzt die andere Seite kennenzulernen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie es hinter der Bühne abläuft. Das hilft, wenn man nachfühlen kann, was unter den Masken abgeht. Ich werde mich da aber auch nicht entspannen – ich werde beim Raten ganz viel mitleiden. „The Masked Dancer“ ist eine einzigartige Show, die weltweit Erfolge feiert. Ich bin sehr gespannt, wie die Promis nur mit ihrer Körperlichkeit die Masken zum Leben erwecken und etwas Magisches auf die Bühne zaubern.“

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Steven Gätjen

„Beim Gesang kannst du noch etwas ableiten vom Akzent, Dialekt oder der Stimmrange. Beim Tanzen bist du natürlich auf ganz andere Sachen angewiesen. Man muss auf jede Nuance achten. Ich glaube, dass es bei den Tanz-Performances darum geht, zu gucken, wie die Bühne aufgebaut ist und was sich da für versteckte Hinweise verbergen. Vielleicht kann man an den Bewegungsabläufen, der Auswahl der Musiken und Choreografien einen eindeutigen oder versteckten Hinweis auf den Star unter der Maske finden. All das ist eine Riesenherausforderung. Da musst du noch mehr Detektivarbeit leisten, aber das mag ich gerne.“

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Das sind die ersten drei Masken

Das hilfsbereite Wesen bringt sein Licht überall da zum Einsatz, wo es benötigt wird. Sehnsüchtig wartet DAS GLÜHWÜRMCHEN darauf, dass es Nacht wird, denn es ist ein echter Nachtschwärmer und leuchtet, wenn es tanzt. Mit seinem magischen Lichtertanz und seinem beweglichen Kostüm bringt es die „The Masked Dancer“ Bühne zum Leuchten.

Hat MAXIMUM POWER sein System einmal hochgefahren, kann ihn nichts mehr stoppen. Er kennt nur die Superlative und pulsiert voller Energie. In ihm fließt Dauerstrom, denn durch seine elektrisierenden Tanz-Moves lädt er sich selbst auf. Sein Tanz elektrisiert. Also Achtung: Finger weg! Hochspannung!

Alles, was DER AFFE für seine fetzigen Beats braucht, trägt er bei sich.Denn er hat den Rhythmus im Blut. Sein Bauch ist seine Bass Drum, seine Cymbals hat er immer zur Hand und auf seiner Brust kreiert er wilde Rhythmen. Wenn der Affe den Beat hört, ist er nicht mehr zu bremsen, stürmt die Bühne und tanzt, was das Zeug hält. Dabei improvisiert er gerne das ein oder andere groovige Drummer-Solo.

Insgesamt sieben Masken wollen die „The Masked Dancer“-Bühne erobern und die Zuschauer:innen mitreißen. Die letzten beiden Kostüme treten erst in der Auftaktshow zum ersten Mal ins Rampenlicht. „The Masked Dancer“ – ab 6. Januar 2022, vier Live-Shows, donnerstags auf ProSieben

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Mainz: Rettungskräfte der Johanniter bei Einsatz mit Eiern beworfen

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Am Abend des 1. Januar 2022 kam es gegen 18:00 Uhr zu einem größeren Einsatz für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Auch die Abschnittsleitung Gesundheit wurde zum Einsatz in der Mainzer Neustadt alarmiert. BYC-News war vor Ort.


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Zimmerbrand im zweiten Obergeschoss

Wie Martin Spehr, der Einsatzleiter vor Ort gegenüber dieser Online-Zeitung mitteilt, geriet gegen kurz vor 18:00 Uhr ein Adventskranz im Zimmer eines Bewohners im zweiten Obergeschoss des Wohnheims in Brand. Die Feuerwehr wurde durch die Brandmeldeanlage des Altenpflegeheims alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle konnte von der Feuerwehr von außen keine Feststellungen gemacht werden. Sie erkundeten das Gebäude umgehend von innen. Bei der Erkundung stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Flur des zweiten Stockwerkes verraucht war. Der Brandherd war bereits durch das aufmerksame Pflegepersonal gelöscht worden. Die Feuerwehr kontrollierte die Brandstelle und belüftete anschließend die Räumlichkeiten maschinell.

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Zwei Personen durch Rauchgase verletzt

Durch die beim Brand entstandenen Rauchgase wurden zwei Personen verletzt. Sie wurden durch den Rettungsdienst und den alarmierten Notarzt vor Ort versorgt, anschließend in nahe gelegene Krankenhäuser transportiert. Nur durch das schnelle Handeln durch die Pflegekräfte im Altenpflegeheim in der Mainzer Neustadt konnte schlimmeres verhindert werden.

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Großaufgebot an Rettungskräften am Einsatz beteiligt

Da im Altenpflegeheim im Mainzer Raupelsweg knapp 100 Personen wohnen, wurde durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst Großalarm ausgelöst. Beide Feuerwachen und die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Stadt wurden zu dem Einsatz alarmiert. Zudem war der Direktionsdienst der Feuerwehr (Einsatzleiter bei größeren Lagen) im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit vier Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Die Abschnittsleitung Gesundheit war mit leitenden Notarzt, organisatorischen Leiter Rettungsdienst und Einsatzleitwagen der Johanniter ebenfalls im Einsatz. Rund 45 Einsatzkräfte waren bei dem Einsatz vor Ort, weitere Kräfte standen in den Feuerwehrgerätehäusern bereit.

Kräfte des Rettungsdienstes mit Eiern beworfen

Während des laufenden Einsatzes pöbelt ein Mann aus einem benachbarten Wohnblock gegen die Retter. Wegen des Lärms, den all die Einsatzfahrzeuge und Generatoren verursachen. Auch das Blaulicht der Fahrzeuge des Rettungsdienstes störte ihn. Er fühlte sich belästigt. Letztendlich zog sich der Mann zurück in seine Wohnung. Jedoch nur kurz, denn kurze Zeit später stand er am Fenster seiner Wohnung im ersten Obergeschoss in der Feldbergstraße. Dort warf er Eier in Richtung der Einsatzkräfte, traf einen Notfallsanitäter und ein Fahrzeug des Rettungsdienstes. Die Polizei stelle die Personalien des Mannes fest, er muss sich jetzt wegen Sachbeschädigung an der Dienstkleidung und des Fahrzeuges  des Rettungsdienstes verantworten.

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Zimmerbrand in Oppenheim mit einer verletzten Person

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Einsatz8
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Am Samstag (1. Januar 2022) kam es gegen 14:50 Uhr zu einem Zimmerbrand in der Wormser Straße in Oppenheim. Eine Person wurde verletzt und musste mit einem Rettungswagen vom Deutschen Roten Kreuz in ein Krankenhaus eingeliefert werden. BYC-News war vor Ort.


Feuer brach im ersten Stock aus

Wie Thomas Schäfer, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Rhein-Selz, gegenüber dieser Online-Zeitung um 16:00 Uhr mitteilt: „Alarmiert wurden wir um 14:54 Uhr zu einem Zimmerbrand in der Wormser Straße in Oppenheim. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte der Brandherd schnell lokalisiert werden und das Feuer beschränkte sich auch auf nur ein Zimmer. Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Der Bewohner konnte sich eigenständig aus der Wohnung retten und wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich mit einem Rettungswagen vom DRK in eine umliegende Klinik gefahren.“

Abschließend wurden die Räume mit einer Wärmebildkamera auf weitere Glutnester überprüft und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, welche nun die Brandursache ermitteln wird.

Die Brandursache muss noch untersucht werden

„Das Feuer konnte schnell gelöscht werden und im Anschluss wurden noch Lüftungsmaßnahmen ergriffen. Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar und es haben hauptsächlich Einrichtungsgegenstände und Elektronikgeräte gebrannt. Wie es zu dem Feuer kam, muss noch untersucht werden. Im Einsatz waren 33 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Oppenheim und Guntersblum.“, teilte Thomas Schäfer weiter mit.

Im Einsatz waren:

  • Freiwillige Feuerwehr Oppenheim
  • Freiwillige Feuerwehr Guntersblum
  • Deutsches Rote Kreuz Rheinhessen-Nahe
  • Die Polizei Oppenheim

Neujahrsgruß von Dorothea Schäfer – Landrätin Kreis Mainz-Bingen

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Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, kaum einer von uns hatte es wohl im letzten Jahr zu dieser Zeit gedacht: Wieder liegt ein Jahr voller Einschränkungen hinter uns. Wir alle hätten uns für dieses Jahr wieder ein unbeschwertes Weihnachten und Silvester gewünscht, im Kreise der Familie und Freunde. Leider zeigt uns das Corona-Virus beständig, wie gefährlich es für uns alle ist. Deshalb heißt es ein weiteres Mal, vorsichtig zu sein. Nichtsdestotrotz ist das Jahresende auch immer eine gute Zeit, um das Vergangene zu reflektieren und nach vorne zu schauen.


Zusammen haben wir Vieles erreicht

Ein Rekordergebnis beim Stadtradeln. Wieder einmal nationale und internationale Auszeichnungen für Spitzenweine der Region wie zum Beispiel bei den „Great Wine Capitals“. Ein weiteres Jahr voll großartigem ehrenamtlichen Engagement in jedem vorstellbaren Lebensbereich. Doch nicht nur Sie, auch wir in der Kreisverwaltung arbeiten stetig daran, unseren Landkreis lebenswert zu erhalten: Schritt für Schritt in Richtung eines „Masterplan Klimaschutz“ und klimaneutraler Verwaltung. Das Förderprogramm „Klimafit durchstarten“ sowie die Einigung auf einen kommunalen Personennahverkehr.

Im nächsten Jahr gibt es zudem einige Ereignisse, auf die es sich zu freuen lohnt. Unser wunderschönes Bundesland Rheinland-Pfalz wird 75 Jahre alt. Ein dreiviertel Jahrhundert, das von historischen Momenten und Menschen geprägt und gelebt wurde. Durch Sie und uns, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger ergeben viele Geschichten eine, dadurch wird unser Bundesland einzigartig und lebenswert. Dieses besondere Ereignis wird im Mai gefeiert. Mit einem großen Bürgerfest, inklusive Festumzug, direkt in Mainz. Auch unser Landkreis wird sich dort von seiner besten Seite zeigen, mit all den Dingen, die ihn so einzigartig machen. Um somit dem gesamten Land Rheinland-Pfalz, als auch nach außen zu zeigen, dass wir eine Region sind, die nicht nur wirtschaftlich stark, sondern auch von Kultur und dem Lebensgefühl in Rheinhessen, am Mittelrhein und an der Nahe geprägt ist.

Und als wäre ein solches Jubiläum nicht genug, freuen wir uns ebenfalls auf einen „runden Geburtstag“ mit unserer Partnerprovinz Verona. Im September zelebrieren wir 70 Jahre Partnerschaft inklusive interkulturellen Festlichkeiten. Es wird bereits jetzt innerhalb der Kreisverwaltung, als auch in Italien fleißig geplant, damit das Fest im nächsten Jahr genauso ausfällt, wie es der Anlass gebührt. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ich kann Ihnen sagen: Sie werden begeistert sein. Lassen Sie sich überraschen.

Mit der Kreiswohnungsbaugesellschaft (KWBG) setzt sich der Landkreis weiterhin für eine sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ein. Dafür wollen wir enger mit den Kommunen zusammenarbeiten, um die Wohnungsnot in allen Ecken des Kreises zu bekämpfen. Ab Oktober nächsten Jahres geht dann auch endlich der Kommunalverkehr Rhein-Nahe (KRN) an den Start. Als Gemeinschaftsprojekt investieren die Landkreise Mainz-Bingen, Bad Kreuznach sowie die Stadt Bad Kreuznach so in ein klimafreundliches Verkehrskonzept der Zukunft.

Das nächste Jahr steckt voller Freuden. Um diese nicht zu gefährden, müssen wir zunächst die Pandemie hinter uns lassen. Ausgelassenes Feiern, über Landkreis- und Landesgrenzen hinaus und selbst im Familienkreis ist nämlich nur möglich, wenn wir uns alle nochmal zusammen gegen das Virus stemmen. Bleiben Sie vorsichtig und bitte, lassen Sie sich impfen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Impfzentrum, als auch die niedergelassenen Ärzte und Apotheker, sowie Pflegerinnen und Pfleger geben seit Monaten alles. Lassen Sie uns an einem Strang ziehen, denn nur mit jedem Einzelnen funktioniert es. Bitte, machen Sie mit.

Ihnen allen einen guten Start ins neue Jahr, allen voran Gesundheit und Optimismus.

Ihre

Landrätin Dorothea Schäfer

Neujahrsansprache des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier

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Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier hat in seiner Neujahrsansprache anlässlich des diesjährigen Landesgeburtstags „75 Jahre Hessen“ an die Erfolgsgeschichte Hessens erinnert und betont, dass diese auch in der aktuellen Zeit der Krise Kraft und Zuversicht geben könne. „Der Neuanfang war nach den verheerenden Folgen des Zweiten Weltkriegs nicht leicht, doch aus Tod, Leid und Trümmern ist ein erfolgreiches Land erwachsen, welches heute zu den wirtschaftlich stärksten Regionen Europas zählt. So, wie es einst gelungen ist, mit Zusammenhalt, Tatkraft und Engagement die schwierigen Anfangsjahre zu bewältigen, so wird es uns auch gemeinsam gelingen, die Corona-Pandemie hinter uns zu lassen“, sagte Bouffier. Auch künftig solle Hessen ein Land sein, in dem die Menschen zusammenstünden: „Ein Land, in dem nicht Hass und Hetze, sondern Respekt, Toleranz und Hilfsbereitschaft das Miteinander prägen.“


Corona-Maßnahmen haben erhebliche Auswirkungen auf das Leben

Er wisse, so der Regierungschef, dass auch in diesem Jahr die Menschen ein ungewohntes Silvester verbringen müssten. „Mir ist klar, dass die Corona-Maßnahmen teilweise erhebliche Auswirkungen auf Ihr Leben und Ihren Alltag haben. Doch ich bitte um Ihr Verständnis: Die Regeln sind nötig, um die Menschen in unserem Land zu schützen.“ Aufgrund der Virusmutationen sei es im Jahr 2021 entgegen aller Hoffnungen nicht gelungen, die Corona-Pandemie zu besiegen. Es gebe allen Anlass zur Vorsicht, jedoch keinen Grund zur Panik. „Wir können nicht voraussagen, wie sich das Virus weiter entwickeln wird, doch wir haben mittlerweile gut funktionierende Schutzmaßnahmen wie das Testen und natürlich die Impfung.“ Die vollständige Impfung sei der beste Weg aus der Pandemie, unterstrich Bouffier, und appellierte an alle Hessinnen und Hessen, die Impfangebote des Landes zu nutzen. „Ich bitte Sie: Nehmen Sie Corona ernst und lassen Sie sich impfen!“

In diesem Zuge dankte der Ministerpräsident wie auch im vergangenen Jahr besonders den Ärztinnen und Ärzten und dem Pflegepersonal, welche in Zeiten größter Krise unter teilweise sehr schweren Bedingungen unermüdlich Patienten und Patientinnen betreuten und dafür sorgten, das Gesundheitssystem aufrechtzuerhalten. „Seit 22 Monaten leisten Sie rund um die Uhr Herausragendes. Dafür gilt Ihnen mein größter Dank und tiefster Respekt“, sagte Bouffier. Höchste Wertschätzung und Dank verdienten außerdem diejenigen, die „nicht nur heute am Silvesterabend, sondern an allen 365 Tagen im Jahr für unsere Sicherheit im Einsatz sind: die Bediensteten der Polizei, der Feuerwehr und vieler weiterer Hilfsorganisationen.“ Bouffier dankte außerdem den Soldatinnen und Soldaten, die oft fern der Heimat ihren Dienst leisteten, und ging zudem besonders auf den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen im Land ein: „Die Erfolgsgeschichte unseres Landes wäre nicht denkbar ohne all diejenigen, die im Ehrenamt tätig sind und damit täglich Verantwortung für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft übernehmen“, sagte er. Das vergangene Jahr habe diese Hilfsbereitschaft in besonders eindrucksvoller Form gezeigt: „Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal und in einigen anderen Regionen Deutschlands haben zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sofort mit angepackt und denjenigen schnell und unbürokratisch geholfen, die alles verloren haben. Auch ihnen sende ich meinen herzlichen Gruß und Dank.“

Abschließend betonte der Ministerpräsident, dass die Geschichte Hessens von 75 Jahren Frieden, Freiheit und Wohlstand auch im kommenden Jahr fortgeschrieben werden solle. „Die Nachkriegsgeneration hat uns einst gezeigt, dass auch größte Herausforderungen unter schwersten Bedingungen mit gemeinschaftlichem Einsatz gemeistert werden können. Ich wünsche mir, dass uns dies auch in aktueller Zeit der Krise gelingen wird“, sagte Bouffier.

Aktuelle Regelungen und Vorgaben an Silvester in Mainz

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Markt Mainz
Markt Mainz

Die Mainzer Ordnungsdezernentin Manuela Matz weist zum Jahreswechsel darauf hin, dass das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern grundsätzlich verboten ist (§ 23 Abs. 1 der 1. Sprengstoffverordnung). Auch in diesem Jahr werden wieder Kontrollen zur Einhaltung der Regelungen stattfinden.


Verbote von Pyrotechnik

Nochmals hingewiesen wird zudem auf das Verkaufsverbot von Raketen und Böllern sowie die aktuell gültigen Regelungen des Landes RLP zur Bekämpfung der Corona-Pandemie: Gemäß der Entscheidung der Bund-Länder-Konferenz Anfang Dezember bleibt der Verkauf von bestimmter Pyrotechnik in Deutschland in diesem Jahr auch zu Silvester verboten, und zwar von pyrotechnischen Gegenständen wie Silvesterknallern und Raketen.

Regelungen an Silvester

Nach den geltenden Regelungen des Landes RLP für Treffen im öffentlichen Raum sind aktuell private Zusammenkünfte von Geimpften, Genesenen und diesen gleichgestellten Personen im öffentlichen Raum nur noch mit maximal zehn Personen erlaubt. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres sind hiervon ausgenommen. Sobald eine nichtimmunisierte Person an einer Zusammenkunft teilnimmt, gelten die Kontaktbeschränkungen für nichtimmunisierte Personen: Das Treffen ist also auf den eigenen Haushalt und höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes beschränkt.

„Wir alle sehnen uns nach Normalität und einem Silvester, wie wir es immer feiern konnten. Allerdings verbreitet sich das Virus wieder rasend schnell. Hier hilft allein, Kontakte einzuschränken. Und so ist es wichtig, dass wir an Silvester nur im erlaubten Rahmen das neue Jahr begrüßen. Bitte haben Sie auch Verständnis für das Verkaufsverbot von Böllern, denn damit werden die Krankenhäuser entlastet, und treffen Sie sich bitte mit nicht mehr als zehn Personen auf der Straße. Nur, wenn wir uns an die notwendigen Maßnahmen halten, kommen wir alle gut in und durch das neue Jahr,“ appelliert Ordnungsdezernentin Manuela Matz.

Größere Menge Sprengstoff in Fluchtauto in Mainz-Mombach gefunden

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BYC-News Exklusiv | In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (31. Dezember 2021) knallte es in Mainz-Mombach gleich zweimal in kurzen Abständen. Silvesterböller waren jedoch nicht die Ursache für die ohrenbetäubenden Schläge. BYC-News war vor Ort.


Geldautomatensprengung mit anschließender Flucht

Gegen 2:20 Uhr machten sich Geldautomatensprenger an einem Geldautomaten im Westring in Mainz-Mombach zu schaffen. Das übliche Procedere: Ein Geldautomat in der Nähe einer Autobahn, Sprengstoff, ein schnelles Fluchtfahrzeug, mehrere maskierte Täter, ein kurzes Zeitfenster und normalerweise eine reibungslose Flucht in unbekannte Richtung. Diesmal rechneten die unbekannten Täter jedoch nicht damit, dass die Polizei so schnell am Einsatzort eintreffen würde.

Zusammenstoß mit Streifenwagen auf der Flucht

Die Tat gelingt, der Geldautomat fliegt in die Luft, die Geldkassetten liegen frei. Der hochmotorisierte Audi RS6 wird beladen. Die Täter starten ihre Flucht, fahren vom Tatort am Westring in Richtung Obere Kreuzstraße. Auf der Kreuzung Suderstraße / Kreuzstraße begegnen sie dem ersten Streifenwagen, der zum Einsatzort eilt, es kommt zum Zusammenstoß. Die Berufsfeuerwehr wird von Anwohnern gegen 2:35 Uhr zu beiden Vorfällen alarmiert.

Audi RS6 getarnt als Polizeifahrzeug

Das skurrile, das schwarze 580 PS starke Fluchtfahrzeug mit gestohlenen Kennzeichen ist mit Blaulicht ausgestattet. Durch den Zusammenstoß bricht die hintere Achse des Fahrzeugs. Der Kombi bleibt stark beschädigt und nicht mehr fahrbereit, mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Kreuzung stehen. Der Streifenwagen kommt erst nach 100 Metern zum Stillstand. Die Polizisten schalteten blitzschnell, stiegen glücklicherweise unverletzt aus, rannten in Richtung Audi, zogen ihre Waffen.

Tätern gelingt die Flucht trotzdem

Nach ersten Informationen, die dieser Onlinezeitung vorliegen, steigen die Täter ebenfalls umgehend aus und lassen sich von den Polizisten mit den gezogenen Waffen nicht beeindrucken. Bekannt dafür skrupellos und ohne Rücksicht auf Verluste zu handeln, traten die Täter umgehend ihre Flucht zu Fuß in Richtung Rheinallee an. Ob die Täter ebenfalls scharfe Schusswaffen im Gepäck hatten, ist unklar. Eine große Tasche, sehr wahrscheinlich mit einem Teil der Beute blieb jedenfalls am Unfallort, hinter dem PS-Boliden zurück.


Tatwerkzeuge werden in Tatortnähe gefunden

Am Stollhenn, an einer Tankstelle, ungefähr 300 Meter vom Tatort entfernt, werden Sturmhauben und Stirnlampen von der Polizei auf einer Parkbank gefunden und sichergestellt. Offenbar rechneten auch hier die Täter nicht mit dem Spürsinn der Beamten. Jedoch können die Täter unerkannt flüchten, können trotz Ringfahndung, Polizeihubschrauber und starken Kräften bei der Suche, können die Diebe nicht von der Polizei geschnappt werden.

Trotz Flucht ein Erfolg für die Mainzer Polizei

Noch während der Fahndung begann die Arbeit für die Spurensicherung der Kriminalpolizei. Da vorerst unklar war, ob sich noch Sprengstoff im Fluchtwagen der unbekannten Täter befindet, wurden auch Delaborierer zum Tatort geordert, diese nahmen den zurückgelassenen Audi genau unter die Lupe. Gegen 04:30 Uhr mussten knapp 20 Anwohner im Umkreis von 100 Metern sicherheitshalber ihre Häuser verlassen. Von den Tätern fehlt jede Spur, jedoch ist sicher, an Tat- und Fluchtfahrzeug wird die Kriminaltechnik der Mainzer Polizei sicherlich fündig.

Warum die Täter flüchten konnten:

Wie die Polizei Mainz auf Anfrage von BYC-News um 8:15 Uhr mitteilte, konnte bislang noch keiner der Täter gefasst werden. Die Fahndungsmaßnahmen werden daher nochmals ausgeweitet.

Ein Sprecher der Polizei erklärte auch, wie es dazu kam, dass die Täter flüchten konnten obwohl die Polizisten die Waffe gezogen hatten: Die Täter seien nach dem Zusammenstoß umgehend ausgestiegen und geflüchtet, sodass die Distanz zwischen ihnen und der Polizei rund 100 Meter betragen habe, als die Beamten die Waffe zogen. Eine Dienstwaffe der Polizei habe jedoch lediglich eine sichere Distanz von 20 Metern. Die Distanz sowie die Tatsache, dass sich die Situation mitten in einem Wohngebiet abspielte, sei schließlich entscheidend gewesen, sodass die Polizisten nicht von der Schusswaffe Gebrauch machen konnte. Hinzu käme, dass die Polizei natürlich nicht einfach leichtfertig die Schusswaffen einsetze. Ob die Täter bewaffnet sind, sei der Polizei nicht bekannt.


Sprengstoff im Fluchtauto gefunden

Zudem teilte der Sprecher mit, dass in dem verunfallten Fluchtfahrzeug noch Reste von Explosivsprengstoffen gefunden wurden. Spezialisten des Landeskriminalamtes seien bereits vor Ort und werden beurteilen, ob der Sprengstoff kontrolliert gesprengt werde. Auch der Geldautomat werde noch auf Restsprengstoff überprüft.

Nach Informationen von BYC-News wurde der gefundene Sprengstoff gegen 8:45 Uhr am großen Sand in Mainz-Mombach kontrolliert gesprengt.

Andauernde Sperrung der Straße

Die Straße ist noch immer vollgesperrt, das Fluchtfahrzeug wird abgeschleppt. Verkehrsteilnehmer werden darum gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Auch im öffentlichen Personennahverkehr kommt es dadurch zu Behinderungen.

Das Fluchtfahrzeug sowie der Streifenwagen sind abgeschleppt, sodass die Sperrung der Straße nun gegen 9:40 Uhr aufgehoben werden konnte.

Im Einsatz sind:

  • Johanniter Unfallhilfe
  • ASB Rettungsdienst
  • DRK Rettungsdienst
  • Maltester Rettungsdienst
  • DLRG
  • Polizei Mainz
  • Kriminalpolizei
  • Wasserschutzpolizei
  • Polizeihubschrauber
  • Hundestaffel
  • Sprengstoffspezialisten des Landeskriminalamtes
  • SEG-Betreuung
  • Mainzer Mobilität
  • Abschleppdienst Reuter

Beobachtungen von BYC-News

Ein Redakteur von BYC-News befand sich gegen 7:05 Uhr auf dem Weg von dem Einsatz in Mainz-Mombach zum Redaktionsbüro in Wackernheim. Während er die Landstraße von Finthen in Richtung Wackernheim befuhr, bemerkte er plötzlich wie ein dunkler Wagen sich mit enormer Geschwindigkeit und ausgeschalteten Lichtern von hinten näherte. Erst als der Wagen sich kurz hinter dem BYC-News Redaktionsauto befand, wurde das Fernlicht angeschaltet. Der dunkle Wagen fuhr mit geschätzt 200 Stundenkilometern vorbei, wobei der Redakteur dieser Online-Zeitung erkannte, dass es sich dabei um einen mit mehreren Personen besetzten Audi RS6 handelte. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit war dieser jedoch bereits am Wackernheimer Kreisel außer Sichtweite.

Umgehend wurde der Notruf gewählt und die Beobachtungen geschildert. Die Polizei reagierte im Handumdrehen und schickte mehrere Streifenwagen zu der genannten Örtlichkeit. Ob es sich dabei um ein weiteres Fluchtfahrzeug handelte ist unklar, denn die Suche nach dem dunklen Wagen blieb ergebnislos.

Zeugenaufruf der Polizei

Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei bittet auch weiterhin darum, auffällige Beobachtungen oder das Auffinden von Gegenständen mitzuteilen. Es wird dabei gebeten, Gegenstände nicht anzufassen um zum Beispiel Fingerabdrücke nicht zu vernichten. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Mainz unter 06131-653633 oder in dringenden Fällen an den Notruf der Polizei.

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Passant stoppt Messerangreifer in Rüdesheim und rettet Frau das Leben

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Symbolbild Polizei
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Am Mittwochabend (29. Dezember 2021) gegen 17:45 Uhr wurde eine 53-jährige Frau von ihrem 58 Jahre alten Ex-Mann in der Böhlerstraße in Rüdesheim attackiert. Die Frau erlitt dabei schwerste Verletzungen.


Ein Helfer entwaffnete den Täter

Wie Zeugen gegenüber der Polizei mitteilten, soll der Angreifer die Fahrertür am Fahrzeug seiner Ex geöffnet und unvermittelt mit einem Messer auf die Frau eingestochen haben. Ein Passant, der die Situation beobachtet hatte, konnte den Täter entwaffnen und ihn bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.

Die Frau wurde bei dem Angriff schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Wie die Polizei mitteilt, schwebt sie glücklicherweise nicht mehr in Lebensgefahr. Der 58-Jährige wird noch am Donnerstag (30. Dezember 2021) einem Haftrichter vorgeführt.

Tatverdächtiger nach Raubüberfall auf Seniorin in Rüsselsheim festgenommen

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Update vom 30. Dezember 2021: Nach dem Überfall auf eine Seniorin in der Nacht zum Mittwoch (29. Dezember 2021) in einer Pension in der Darmstädter Straße, können Polizei und Staatsanwaltschaft nun einen raschen Fahndungserfolg vermelden.


Tatverdächtiger wurde einem Haftrichter vorgeführt

Im Rahmen der Ermittlungen stießen die Beamten des für Kapitaldelikte zuständigen Rüsselsheimer Kriminalpolizei auf einen 24 Jahre alten Mann aus Rüsselsheim. Unter anderem führten am Tatort zurückgelassene Gegenstände auf die Spur des 24-Jährigen. Bei einer richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung fanden die Ermittler in den Räumlichkeiten des Mannes zudem ein Schmuckstück aus dem Besitz der überfallenen Seniorin. Der 24-Jährige wurde festgenommen und am Donnerstag (30. Dezember 2021) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der gegen den Mann unter anderem wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung Haftbefehl erließ. Der Festgenommene wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Erstmeldung vom 29. Dezember 2021: In der Nacht zum Mittwoch (29. Dezember 2021) betrat gegen 0.35 Uhr ein Krimineller zunächst eine Pension in der Darmstädter Straße in Rüsselsheim. Dort attackierte und beraubte er eine Seniorin.

Die Seniorin musste ins Krankenhaus gebracht werden

Nachdem der Täter die Pension betreten hatte, gelangte er in den an die Rezeption angrenzenden Wohnbereich der Besitzer. Eine dort schlafende Seniorin wurde von dem Unbekannten attackiert und hierbei verletzt. Der Täter forderte die Frau in einer ausländischen Sprache zur Herausgabe von Geld auf und flüchtete im Anschluss mit einem geringen Geldbetrag in unbekannte Richtung.

Die Seniorin alarmierte nach der Tat noch die Polizei und musste aufgrund ihrer bei dem Angriff erlittenen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Eine mit mehreren Streifen sofort eingeleitete polizeiliche Fahndung verlief bislang ergebnislos.

Personenbeschreibung des Täters:

  • 25 bis 30 Jahre alt
  • dunkle Hautfarbe
  • war maskiert
  • trug einen schwarzen Anorak

Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim unter der Rufnummer 06142 – 6960 zu melden.

Jugendlicher in Frankfurt von S-Bahn erfasst und schwer verletzt

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Symbolbild Zug
Symbolbild Zug

Am Mittwochabend (29. Dezember 2021) kam es gegen 20:00 Uhr auf der Bahnstrecke zwischen Frankfurt-Rödelheim und Frankfurt Westbahnhof ein Personenunfall, bei dem ein 19-Jähriger von einer S-Bahn erfasst wurde.


Der Jugendliche wurde notoperiert

Der Lokführer sah den Jugendlichen im Gleisbereich nicht, verspürte jedoch einen Schlag am Triebfahrzeug, weswegen er den Zug im Westbahnhof zum Halt brachte und die Notfallleitstelle informierte. Im Rahmen der Nachschau fand ein Notfallmanager der Deutschen Bahn den schwer Verletzten am Ort des Aufpralls. Die alarmierten Rettungskräfte versorgten den 19-Jährigen und brachten ihn in das Uniklinikum Frankfurt, wo er notoperiert werden musste.

Warum der Heranwachsende sich im Gleisbereich aufgehalten hat, wird aktuell von der Polizei ermittelt. Nach derzeitigem Stand wird jedoch von einem Unfall ausgegangen. Aufgrund des Vorfalls kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen im bahnbetrieblichen Ablauf.

Aus diesem Anlass weist die Bundespolizei auf die Gefahren hin, die beim Betreten von Gleisanlagen bestehen und meist unterschätzt werden. Es gilt daher: Eigene Vorsicht ist der beste Unfallschutz.

Umfangreicher Sirenenalarm in der Landeshauptstadt Wiesbaden

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Sirenenalarm Symbolbild
Sirenenalarm Symbolbild

Auch im neuen Jahr 2022 werden wie 2021 fünf Sirenenwarntage in Wiesbaden stattfinden. Der erste bereits zu Beginn des Jahres, am Dienstag, 11. Januar, 19 Uhr. An diesem Tag werden alle Sirenen im gesamten Stadtgebiet von Wiesbaden durch die Freiwillige Feuerwehr auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft.


Information und Sensibilisierung der Bevölkerung

Anders als bei den vorherigen Warntagen wird jedoch nicht nur der Testalarm von fünf Sekunden ausgelöst, sondern (wie beim Bundeswarntag) die sogenannte „Warnung der Bevölkerung“, ein auf- und abschwellender Ton von einer Minute Dauer. Anschließend erfolgt die „Entwarnung“, ein einminütiger Dauerton. Dies dient einerseits der Überprüfung der Funktionsfähigkeit jeder einzelnen Sirene, als auch der Information und Sensibilisierung der Bevölkerung:

Im Notfall – dieser kann zum Beispiel ein Großbrand, ein Austreten chemischer Stoffe oder ein Fund von Kampfmitteln sein – ist es wichtig zu wissen, wie die Sirenenwarnung klingt und was im konkreten Fall zu tun ist. Letzteres wird in einem tatsächlichen Notfall über mobile Lautsprecheranlagen, das Fernsehen, das Radio, unter wiesbaden.de/warnung sowie über diverse kostenlose Warn-Apps für das Smartphone (NINA, KatWarn, hessenWarn, BIWapp) bekanntgegeben.

Wie verhalten sich Bürger richtig, wenn eine Warnung eingeht?

Mit der Aussendung eines Sirenenalarmes gilt es die allgemeinen Hinweise zu beachten: Sofort Türen und Fenster schließen. Aufenthalt im Freien vermeiden. Radio einschalten und auf Durchsagen achten. Verhaltenshinweise in Warn-Apps beachten. Meldungen und Anweisungen der Feuerwehr beachten. Nachbarn verständigen. Lüftungs- und Klimaanlagen ausschalten.

In Wiesbaden wurden zwei neue Sirenen installiert. Eine befindet sich in der Wilhelm-Tropp-Straße, eine andere in der Rudolf-Vogt-Straße. Eine Rückmeldung der Bevölkerung ist bei dieser Sirenenbeprobung nicht notwendig, da alle Sirenen von den jeweiligen Freiwilligen Feuerwehren besetzt werden und die Stadt von diesen direkt eine Rückmeldung erhält. Die Feuerwehr Wiesbaden dankt allen Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren dafür.

Die nächsten Sirenenprobealarme finden zu folgenden Terminen statt: erster Samstag im April um 12 Uhr, zweiter Dienstag im Juli um 19 Uhr, zweiter Donnerstag im September um 11 Uhr (Bundesweiter Warntag) sowie erster Samstag im Oktober um 12 Uhr.

Die aktuellen Warnmeldungen für Wiesbaden sowie Anweisungen und Hinweise im Falle einer Warnung erhalten Bürgerinnen und Bürger unter www.wiesbaden.de/warnung. Folgende Warn-Apps verarbeiten die Wiesbadener Warnmeldungen: NINA, KatWarn, hessenWarn, BIWapp.

Mehr Informationen, Hintergründe und Abläufe zur „Warnung der Bevölkerung“ im Wiesbadener Stadtgebiet und zur Bedeutung der Sirenensignale finden Interessierte unter www.wiesbaden.de/microsite/feuerwehr/warnung-bevoelkerung.

Forderung an Bundesumweltministerin – Ausweitung der Pfandpflicht ab 1. Januar 2022

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empties 3986833 1280
empties 3986833 1280

Am 1. Januar 2022 tritt die erweiterte Pfandpflicht auf alle Plastikflaschen und Dosen in Kraft. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH), die jahrelang dafür gekämpft hat, begrüßt die Ausweitung grundsätzlich: Dadurch landen weniger Einweg-Getränkeverpackungen in der Umwelt, die Sammelmengen werden deutlich erhöht und das Recycling gestärkt. Der Umwelt- und Verbraucherschutzverband weist darauf hin, dass für alle Getränkeverpackungen aus Kunststoff (PET) oder Metall, die keine Mehrwegverpackungen sind, ab dann die Einweg-Pfandpflicht von 25 Cent gilt. Bisherige Ausnahmen für Sekt- und Sektmischgetränke, Wein- und Weinmischgetränke, Smoothies, Frucht- und Gemüsesäfte in diesen Verpackungen entfallen.


Die DUH fordert allerdings von Bundesumweltministerin Steffi Lemke schnelle und deutliche Nachbesserungen der Pfandregelungen

Denn auch die erweiterte Einwegpfandpflicht werde nicht ausreichen, um den Trend von den derzeit marktdominanten unökologischen Einwegverpackungen hin zur gesetzlich festgelegten Mehrwegquote für Getränkeflaschen umzusteuern. Die Quote soll laut Verpackungsgesetz bei 70 Prozent liegen, tatsächlich beträgt sie aktuell lediglich rund 42 Prozent. Deshalb fordert die DUH, die Pfand-Ausnahme für Milch-Plastikflaschen schnellstmöglich zu beenden und auch auf Getränkekartons, wie jene des Marktführers Tetra Pak, das Einwegpfand in Höhe von 25 Cent einzuführen. Außerdem sei es notwendig, zusätzlich zum Pfand eine Lenkungsabgabe in Höhe von mindestens 20 Cent pro Einweg-Plastikflasche und Getränkedose zu erheben, so der Umweltverband. Nur so werden deren negativen ökologischen Auswirkungen im Preis sichtbar und auch Discounter an das Angebot von Mehrwegflaschen herangeführt.

Stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz

„Gerade Getränkekartons sind ein gravierendes Problem: Rund vierzig Prozent dieser bislang unbepfandeten Verbundverpackungen landen gar nicht zum Recycling im gelben Sack, sondern im Restmüll, der Papiertonne oder der Umwelt. Umweltministerin Lemke muss Getränkekartons deshalb mit einem Einwegpfand von 25 Cent belegen. Nur so lassen sich die niedrige Sammelmenge und die nach unseren Berechnungen miserable Recyclingquote von nur 30 Prozent deutlich steigern. Am besten ist es jedoch – und das ist unsere Empfehlung an alle Verbraucherinnen und Verbraucher – ganz auf umweltbelastende Getränkekartons zu verzichten und stattdessen regionale Mehrwegflaschen zu nutzen“

Die erst für das Jahr 2024 vorgesehene Bepfandung von Milch und Milcherzeugnissen in Einweg-Plastikflaschen sollte dringend vorgezogen werden. Milch-Plastikflaschen lassen sich nach Einschätzung der DUH bereits heute problemlos über Rücknahmeautomaten im Handel sammeln und recyceln.

„Es ist nicht nachvollziehbar, warum Plastikflaschen mit Milch erst ab 2024 bepfandet werden sollen. Sie lassen sich ebenso unkompliziert im Handel zurückgeben wie andere Plastikflaschen auch. Belastbare Gutachten zu den – von der Milchindustrie immer wieder vorgetragenen – hygienischen Bedenken bei einer automatisierten Rücknahme von Verpackungen mit Milch sind uns nicht bekannt und werden auf Nachfrage auch nicht vorgelegt. Es erfolgt ohnehin eine regelmäßige Reinigung der Automaten, sodass Hygienefragen kein Thema sind. Bei der bislang praktizierten Rückgabe von Flaschen hat es schließlich auch keine hygienischen Probleme gegeben“, sagt der DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer.