Am Samstag (1. Januar 2022) kam es auf der Kreisstraße K35 gegen 14:30 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht. Im Begegnungsverkehr zwischen Zornheim und Hahnheim kam einer Autofahrerin im Kurvenbereich der K35 ein dunkler Kombi entgegen. Der Kombi fuhr zu weit in der Mitte. Die Autofahrerin musste ausweichen und landete mit ihrem Fahrzeug an der Leitplanke. Durch das Ausweichmanöver verhinderte sie nach eigenen Angaben einen Frontalunfall mit dem dunklen Fahrzeug im Gegenverkehr. An ihrem Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1500 Euro. Der dunkle Kombi fuhr in Richtung Zornheim weiter. Hinweise zu dem dunklen Fahrzeug nimmt die Polizei in Oppenheim unter der Rufnummer 06133-9330 entgegen.
Mehr Geld für 480 Beschäftigte aus der Reinigungsbranche im Kreis Mainz-Bingen
Lohn-Plus in der Gebäudereinigung: Die rund 480 Reinigungskräfte im Landkreis Mainz-Bingen bekommen im neuen Jahr deutlich mehr Geld. Der Einstiegsverdienst in der Branche klettert auf 11,55 Euro pro Stunde – vier Prozent mehr als bisher. Wer als Fachkraft Glasflächen und Fassaden reinigt, kommt ab sofort auf einen Stundenlohn von 14,81 Euro, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt.
Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft rät den Beschäftigten nun, ihren Lohnzettel genau zu prüfen.
„Es handelt sich hierbei um die Mindestlöhne in der Gebäudereinigung. Weniger darf keiner mehr verdienen. Und mit der nächsten Abrechnung muss das Plus auf dem Konto sein. Ein Lohn-Check lohnt sich also“, sagt Rüdiger Wunderlich, Bezirksvorsitzender der IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz. Wer dennoch leer ausgehe, solle sich an die Gewerkschaft wenden.
Anfang 2023 erhöht sich der Einstiegslohn im Gebäudereiniger-Handwerk erneut – auf dann zwölf Euro pro Stunde (plus 3,9 Prozent). Wunderlich spricht von einem „wichtigen Schritt heraus aus dem Niedriglohnsektor“.
Gute Nachrichten zum Jahreswechsel gibt es auch für Nachwuchskräfte: Die Vergütungen für Azubis steigen jetzt auf 830 Euro im ersten, 965 Euro im zweiten und 1.125 Euro im dritten Ausbildungsjahr.
Finanzbranche kritisiert grünes Label für Atomkraft
In der deutschen Finanzbranche regt sich Widerstand gegen die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Regeln zur Einstufung von Atomkraft und Erdgas als nachhaltige Energiequellen. „Mit dieser Taxonomie lädt die EU-Kommission Probleme wie die Entsorgung des Atommülls auf künftige Generationen ab“, kritisiert Ingo Speich, Leiter Corporate Governance und Nachhaltigkeit bei der Dekabank, gegenüber dem Wirtschaftsmagazin CAPITAL
Die EU-Kommission habe damit „Glaubwürdigkeit verspielt“
„Die Taxonomie wurde politisch gekapert“, so Speich. „Die Regeln werden von der Industriepolitik einzelner Länder getrieben.“ So hatte Frankreich erfolgreich darauf gedrängt, Atomkraft als saubere Energie einzustufen – Deutschland lehnt das zwar ab, setzte sich im Gegenzug aber mit dem Vorschlag durch, Erdgas in die Taxonomie aufzunehmen. Die EU-Kommission habe damit „Glaubwürdigkeit verspielt“, kritisiert Speich.
Auch bei der Landesbank Baden-Württemberg hält man wenig von den EU-Plänen. „Atomkraft ist nicht umsonst europaweit eines der wichtigsten Ausschlusskriterien für Sustainable Finance“, heißt es von der LBBW gegenüber CAPITAL. Die verschiedenen Ansätze, das Atommüllproblem in den Griff zu bekommen, seien bislang nicht erfolgversprechend.
Deka-Vertreter Speich warnt davor, die Effekte der Taxonomie zu unterschätzen
„Atomstrom- und Gasfirmen werden es leichter am Kapitalmarkt haben“, so Speich. „Sie können durch die Taxonomie auf mehr potenzielle Anleger, Investoren und damit mehr Geld hoffen.“ Unternehmensanleihen könnten außerdem als sogenannte Green Bonds gehandelt werden. „Die Nachfrage nach Green Bonds ist sehr hoch, damit wäre die Liquidität dieser Firmen am Kapitalmarkt sichergestellt.“
Auf die Finanzprodukte der Deka werde die vorläufige Entscheidung jedoch keinen Einfluss haben. „Stand heute bleiben unsere Filter für nachhaltige Finanzprodukte wie sie sind“, so Speich. „Wir weiten sie nicht auf Firmen aus dem Atomsektor auf.“
Tödlicher Unfall auf der Zugstrecke in Mörfelden-Walldorf
Am Montagabend (3. Januar 2022) kam es gegen 18:00 Uhr zu einem tödlichen Unfall nahe eines Park + Ride Parkplatzes in Mörfelden. Ein Mann wurde dort von einem Zug erfasst und verstarb noch an der Unfallstelle.
Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen
Die Feuerwehr Mörfelden wurde gegen kurz nach 18 Uhr Uhr mit der Meldung „Person unter Zug“ alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stand ein ICE, der auf dem Weg nach München war, auf Höhe Ringstr. 38. Der Lokführer erklärte, dass er eine Person vor dem Bahnhof Mörfelden überfahren hätte. Die tragische Schilderung bestätigte sich. In Höhe des P+R Parkplatzes lag eine männliche Person im Gleisbett. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Warum sich die Person sich im Gleisbett aufhielt, wird von der Polizei ermittelt. Von der Feuerwehr, welche mit fünf Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften vor Ort war, wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet.
International gesuchter Mörder am Flughafen Frankfurt festgenommen
Er hatte einen hochrangigen Polizeibeamten ermordet und wollte nun vom Frankfurter Flughafen nach Istanbul ausreisen. Die Ausreise des gesuchten und verurteilten Mörders konnte jedoch durch Fahnder der Bundespolizei verhindert werden.
Der Mann war im Jahr 2017 untergetaucht
Bereits am Neujahrstag verhafteten Fahnder der Bundespolizei den Mörder am Flughafen Frankfurt. Als der 42-jährige Albaner am Nachmittag des 1. Januars nach Istanbul ausreisen wollte, klickten die Handschellen, denn die albanischen Strafverfolgungsbehörden suchten mit internationalem Haftbefehl nach dem Mann.
Er hat gemeinsam mit seinem Vater im August 2000 einen hochrangigen Polizeibeamten in Albanien getötet. Nachdem er einen Teil seiner Strafe bereits verbüßt hatte, kam er im November 2017 gegen Kaution auf freien Fuß und tauchte dann unter.
Bundespolizisten führten den Mann am 2. Januar einem Haftrichter vor. Er wartet nun in einer Justizvollzugsanstalt auf seine Auslieferung an die albanischen Behörden.
Mehrere Verletze bei Wohnungsbrand in Worms
Am Montagabend (3. Januar 2022) wurden zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zur Karl Hofmann-Anlage in Worms alarmiert. Dort war ein Brand im ersten Obergeschoss eines Hochhauses ausgebrochen. 12 Personen wurden verletzt. Über 100 Einsatzkräfte waren vor Ort.
Feuerwehr musste mehrere Personen retten
Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr Worms vor Ort mitteilte, wurden die Einsatzkräfte um 17:31 alarmiert. Sehr schnell war klar, dass weitere Kräfte benötigt werden. Weil das Treppenhaus aufgrund des Rauches nicht mehr betretbar war, hatten sich viele Anwohner an die Fenster oder auf ihre Balkone geflüchtet.
Insgesamt musste die Feuerwehr sechs Bewohner über die Drehleiter retten. Vier davon waren noch bei Bewusstsein. Die beiden Personen, die sich auf dem Balkon direkt über der Brandwohnung befanden, waren bereits bewusstlos, als sie von den Einsatzkräften gerettet wurden. Weitere Bewohner an der Rückseite des Hauses mussten über Steckleitern gerettet werden.
Weil die betroffene Wohnung beim Eintreffen der Feuerwehr bereits im Vollbrand stand, wurden umgehend Löschmaßnahmen eingeleitet. Gleichzeitig wurde kontrolliert, ob sich noch weitere Personen im Gebäude befanden. Gegen 18:20 Uhr konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden.
Vier Personen wurden ins Krankenhaus gebracht
Derweil kümmerte sich der Rettungsdienst um die Bewohner. Jeder einzelne wurde von den Rettungskräften in einer abgesperrten Sammelstelle begutachtet und untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass zwei Personen schwere und zwei Personen mittelschwere Verletzungen erlitten. Diese wurden in ein Krankenhaus gebracht. Weitere 15 Bewohner erlitten leichte Rauchgasvergiftungen, wobei jedoch keine weitere Behandlung im Krankenhaus notwendig wurde.
Mehrere Wohnungen sind aufgrund der Brand- Rauch und Wasserschäden nicht mehr bewohnbar. Für die betroffenen Personen, die nicht bei Bekannten oder Verwandten unterkamen, suchte das Ordnungsamt kurzfristige Unterkünfte.
Der Einsatz konnte gegen 20:30 Uhr weitestgehend beendet werden. Nach abschließender Kontrolle und Lüftung der Räume durch die Feuerwehr konnte die Einsatzstelle an das Technische Hilfswerk übergeben werden, welches sich um die Absicherung der betroffenen Wohnungen kümmerte. Wie es zu dem Brand kam ist bislang noch unklar und wird von der Kriminalpolizei ermittelt.
Im Einsatz waren:
- Berufsfeuerwehr Worms
- Feuerwehr Worms Stadt-Mitte
- Feuerwehr Abenheim
- Feuerwehr Herrnsheim
- Feuerwehr Pfeddersheim
- Katastrophenschutz Worms
- Technisches Hilfswerk Worms
- SEG-S (Schnelleinsatzgruppe Sanitätsdienst)
- SEG-B (Schnelleinsatzgruppe Betreuung)
- SEG-V (Schnelleinsatzgruppe Verpflegung)
- mehrere Rettungswagen vom DRK und ASB
- drei Notärzte
- Polizei
Verkehrsunfall in Mainz-Hechtsheim sorgt für Telefon- und Internetausfall
Am Samstagmorgen (1. Januar 2022) kam es zwischen 5:30 und 6:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Curiestraße in Mainz-Hechtsheim. Der bislang noch unbekannte Fahrer sorgte nicht nur für einen Telefon- und Internetausfall, er flüchtete auch von der Unfallstelle.
Die Polizei sucht nach Zeugen
Der Fahrer hat einen Glasfaser-Verteilerkasten für Internet- und Festnetzanschluss umgefahren, wodurch eine Vielzahl der Leitungen abgetrennt wurden. Es konnten vor Ort silberne Lackspuren sowie Plastikteile eines Pkw gesichert werden, welche vermutlich vom Tatfahrzeug stammen. Wie die Polizei mitteilt, hat die Auswertung der aufgefundenen Plastikteile ergeben, dass es sich bei dem Unfallfahrzeug vermutlich um einen Opel Astra handelt.
Die Polizei sucht nun nach Personen, die etwas beobachtet haben. Zeugen werden daher gebeten, sich mit der Polizei Mainz unter der Rufnummer 06131 – 654310 in Verbindung zu setzen.
14-jähriges Mädchen aus Wiesbaden seit mehreren Wochen vermisst
Update vom 3. Januar 2021: Die 14-jährige Denisa-Mihaela Scantei ist noch immer nicht in die Jugendeinrichtung in Wiesbaden-Biebrich zurückgekehrt. Da sämtliche Suchmaßnahmen bislang nicht zum Auffinden des 14-jährigen Mädchens führten, wendet sich die Wiesbadener Kriminalpolizei nun erneut an die Öffentlichkeit und bittet nochmals um Mithilfe.
Erstmeldung vom 10. Dezember 2021:
Seit Dienstag (07.12.2021) wird die 14-jährige Denisa-Mihaela Scantei aus einer Jugendeinrichtung in Wiesbaden-Biebrich vermisst. Die Vermisste wurde am Dienstagvormittag zuletzt von einem Mitarbeiter der Einrichtung gesehen.
Das Mädchen ist
- circa 1,60 Meter groß
- etwa 70 Kilogramm schwer
- hat dunkelbraune Augen
- sowie schwarze, bis über die Schulter gehende Haare.
Zu ihrer aktuell getragenen Bekleidung liegen keine Hinweise vor.
Personen, die Angaben zu dem Aufenthaltsort der Denisa-Mihaela Scantei machen können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-0 in Verbindung zu setzen.
Neue Impfstationen im Kreis Groß-Gerau gehen an den Start
Ab sofort bietet der Kreis Groß-Gerau Impfwilligen in vier Impfambulanzen die Möglichkeit, sich gegen das Coronavirus SARS-CoV 2 impfen zu lassen. Neu hinzugekommen sind am ersten Werktag des Jahres 2022 die Stationen in Wolfskehlen und Raunheim. Außerdem gibt es bereits die Ambulanzen im Groß-Gerauer Helvetia Parc und in der früheren Kfz-Zulassungsstelle in Rüsselsheim am Main. In Rüsselsheim werden ab dem kommenden Wochenende auch Kinder von fünf bis elf Jahren geimpft.
Thomas Will war vor Ort
Landrat Thomas Will überzeugte sich gleich am Montagvormittag davon, dass der Betrieb in Raunheim und Wolfskehlen reibungslos funktioniert. Zu einem Pressetermin in Wolfskehlen stieß auch der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer hinzu. Mehmet Cakmak, der ärztliche Leiter der Impfstationen, informierte über die Abläufe in den neuen Einrichtungen, die in kürzester Zeit für die neue Nutzung hergerichtet worden sind und für die ersten Tage gleich ausgebucht waren.
„Wir haben auch an den beiden neuen Standorten gute Bedingungen dafür geschaffen, dass der Öffentliche Gesundheitsdienst die Haus- und Betriebsärzte beim Impfen unterstützen und möglichst viele Menschen vor schwerer Erkrankung schützen kann“, sagt Landrat Will. Ein weiterer Ausbau der Kapazität an den neuen Orten ist denkbar. Thomas Will geht davon aus, dass die Impfstationen des Kreises mindestens bis nach den Sommerferien in Betrieb sind.
Auch in Raunheim und Wolfskehlen, wo aktuell je ein Impfteam arbeitet, gilt wie bei den bisherigen Impfambulanzen: Zum Boostern müssen Termine ausgemacht werden, zu Erst- und Zweitimpfungen kann man ohne Termin vorbeikommen.
Die Terminvereinbarung ist möglich über eine Online-Plattform (erreichbar über die Homepage des Kreises www.kreisgg.de/impfung) oder per Telefon unter 06152 989989. Die Plattform wird in Kürze wieder freigeschaltet; dann gibt es neue freie Termine für die zwei Wochen nach dem 5. Januar.
Adressen & Öffnungszeiten:
- Wolfskehlen
Gernsheimer Straße 1 (Alte Sparkasse)
Montag bis Freitag von 9.30 bis 16.30 Uhr - Raunheim
Kelsterbacher Straße 38 (3. Stock, mit Aufzug erreichbar)
Montag bis Freitag von 9.30 bis 16.30 Uhr - Groß-Gerau
Helvetiastraße 5
Montag bis Sonntag 10.30 bis 17.30 Uhr
(ab 10. Januar: 12.30 bis 19.30 Uhr) - Rüsselsheim am Main
Hans-Sachs-Straße 96 – Alte Zulassgungsstelle
Montag bis Sonntag 9.30 bis 16.30 Uhr
4-jähriges Mädchen im Kreis Mainz-Bingen sexuell belästigt – Polizei fahndet nach Täter
Die Polizei hat sich am Montag (3. Januar 2022) mit Fahndungsfotos an die Öffentlichkeit gewendet. Die Ermittler suchen nach einem Mann, der in Gensingen ein 4 Jahre altes Mädchen sexuell belästigt haben soll.
Der Mann konnte unerkannt entkommen
Bereits am 27. August 2021 kam es gegen 14:30 Uhr zu dem Vorfall in einem Lebensmittelmarkt in Gensingen. Die 4-Jährige wurde zunächst von dem Mann angesprochen. Im Verlauf des Gesprächs entblößte er sich vor dem Kind. Das Mädchen lief daraufhin zu ihrer Mutter zurück, die den Vorfall daraufhin dem Personal meldete. Der Mann konnte unerkannt entkommen. Anhand der Überwachungskamera konnte eine Aufnahme des Täters erstellt werden:

Personenbeschreibung des Tatverdächtigen:
- normale Statur
- bekleidet mit einer grauen Jacke
- trug eine dunkle Base-Cap und eine Brille
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Bingen unter der Rufnummer 06721-9050 zu melden.
Mehr Unterstützung für außerschulische Jugendarbeit im Kreis Mainz-Bingen
Zum ersten Januar 2022 trat im Landkreis Mainz-Bingen die neue „Richtlinie zur Förderung der außerschulischen Jugendbildung“ in Kraft. Vertreter aus dem Kreisjugendring und der Kreisjugendpflege hatten die Neufassung vorbereitet, der Jugendhilfeausschuss verabschiedete diese im Herbst.
Angebote von Jugendgruppen und Jugendgemeinschaften unterstützen
Ziel der neuen Richtlinie ist es, die vielfältigen Angebote von Jugendgruppen und Jugendgemeinschaften sowie kommunaler und verbandlicher Jugendarbeit im Kreis Mainz-Bingen nachhaltig zu unterstützen. Im Mittelpunkt dabei stehen die Bedürfnisse der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Deshalb wurde beschlossen, die bereitstehenden Gelder zur Förderung der Jugendarbeit insgesamt zu erhöhen.
Dadurch konnten einige Förderbereiche und -kriterien dem derzeitigen Bedarf angepasst werden. Die wichtigsten Änderungen sind die Erhöhung des Beitrags für Teilnehmende an Kinder- und Jugendfreizeiten auf vier Euro sowie die ein höherer Zuschuss für pädagogisch Helfende mit einer Jugendleitercard (Juleica). Ebenfalls angehoben wird der Betreuungsschlüssel, um den steigenden aufsichtspflichtrelevanten Aspekten der Kinder- und Jugendaktivitäten gerecht zu werden. Auch die Mittel für Material wurden auf 75 Prozent der Kosten hochgesetzt, Freizeiten mit Übernachtung am Wohnort werden jetzt mit 2,50 Euro pro Tag und Teilnehmer gefördert. Besonders bezuschusst werden internationale Begegnungen mit Jugendlichen, die nun in die Projektförderung übergegangen ist.
Diese und weitere Informationen können auf der Homepage der Kreisverwaltung unter www.mainz-bingen.de unter der Rubrik „Unterstützen & Fördern“ abgerufen werden. Weitere Infos gibt Anja Bachmann, Telefonnummer 06132/787-13240 oder per E-Mail: bachmann.anja@mainz-bingen.de.
Drei Tage nach Verkehrsunfall – Feuerwehr rettet Hund auf der Autobahn
Am Sonntagnachmittag (2. Januar 2022) geschah ein kleines Wunder auf der Autobahn A4. Ein Hund, der drei Tage zuvor nach einem Verkehrsunfall entlaufen war, konnte von den Einsatzkräften der Feuerwehr gerettet werden.
Ein Hund wurde überfahren, der andere lief davon
Bereits am Donnerstag (30. Dezember 2021) hatte sich der Verkehrsunfall auf der A4 zwischen der Anschlussstelle Bad Hersfeld und dem Autobahndreieck Kirchheim ereignet. Auf regennasser Fahrbahn geriet das Fahrzeug ins Schleudern, stieß gegen die Mittelplanke und kam auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stillstand. In dem Wagen befanden sich zwei Personen und zwei Hunde. Beide Personen blieben glücklicherweise unverletzt. Der 21-jährige Fahrzeugführer aus dem Raum Frankfurt am Main stieg nach dem Unfall aus und öffnete die Heckklappe seines Fahrzeuges. Daraufhin sprangen die beiden Hunde aus dem Kofferraum und liefen auf die Autobahn.
Zwei nachfolgende PKW überfuhren einen der Hunde, woraufhin dieser verstarb. Der zweite Hund, ein Rhodesian Ridgeback, lief davon. Umfangreiche Suchmaßnahmen nach dem Tier, bei denen auch eine Drohne mit einer Wärmebildkamera zum Einsatz kam, blieben zunächst erfolglos.
Drei Tage später wurde der Hund gefunden
Am Sonntagnachmittag meldete sich schließlich ein Autofahrer, der mit seinem Fahrzeug im Stau auf der A4 stand. Er teilte der Autobahnpolizei Bad Hersfeld mit, dass ein Hund an der Mittelleitplanke liege in der Nähe, wo sich drei Tage zuvor der Unfall ereignet hatte.

Umgehend machten sich zwei Steifen der Autobahnpolizei Bad Hersfeld sowie der Feuerwehr Bad Hersfeld auf den Weg zur gemeldeten Örtlichkeit. Dort konnten die Einsatzkräfte das verletzte und verstörte Tier an der Asbachtalbrücke auffinden und einfangen. Als erste Maßnahme wurde der Hund mit einer Decke gewärmt und durch die Feuerwehr betreut.
Der verletzte Hund wurde in die Tierklinik gebracht
Zeitgleich wurde die Hundehalterin informiert, die sich zu dem Zeitpunkt noch immer auf der Suche nach ihrem Hund im Waldbereich der Asbachtalbrücke befand. Die besorgte Frau konnte ihr Tier schon kurze Zeit später überglücklich entgegen nehmen.
Nachdem der verletzte Hund in einer Tierarztpraxis in Bad Hersfeld notversorgt wurde, brachte man ihn zur weiteren Behandlung per Eiltransport in die Tierklinik nach Gießen. „Die Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr drücken die Daumen, dass der verletzte Hund bald wieder genesen wird“, schreibt die Polizei abschließend dazu.
Neue Regelungen beim Lebensmittelpunkt in Ingelheim
Die ehrenamtlichen Helfer vom Lebensmittelpunkt Ingelheim e.V. retten rund um das Jahr Lebensmittel vor der Mülltonne. Auch die Weihnachtsfeiertage und der Jahreswechsel ist für sie keine Ausrede, ihre wichtige Arbeit schleifen zu lassen. Aus diesem Grund hat der Verein sowohl am 1. Weihnachtsfeiertag als auch am Neujahrstag seine Tore geöffnet und Lebensmittel an die Bürger ausgegeben. BYC-News war am 1. Januar 2022 vor Ort und sprach mit dem Vereinsvorsitzenden, Andreas Schmitt, darüber.
Zahlreiche Lebensmittel wurden gerettet
Bei vielen Lebensmittelhändlern blieb nach Ladenschluss am 24. Dezember natürlich einiges übrig, das sich nicht bis zum 27. Dezember gehalten hätte, wie beispielsweise Backwaren oder auch Obst und Gemüse. Diese Waren holten die ehrenamtlichen Helfer noch am 24. Dezember bei den Händlern ab, um zu verhindern, dass die Lebensmittel weggeworfen werden müssen.
„Wir haben angefangen am 1. Weihnachtsfeiertag um 12 mit der Ausgabe im Außenbereich und um 13 Uhr mit der Ausgabe im Innenbereich. Bereits um halb 12 standen rund 75 Menschen in der Schlange und warteten, dass es los geht“, berichtet Andreas Schmitt.
Hohes C-Verkauf für Josi aus Bodenheim
„Wir hatten für den Neujahrstag auch zwei Paletten Hohes C von Eckes-Granini gespendet bekommen. Hier hatten wir einen Sechser-Pack für drei Euro und zwei Sechser-Packs für fünf Euro verkauft. Der Erlös geht vollständig zu Gunsten der 3-jährigen Josi aus Bodenheim, die wegen ihrer Krankheit dringend einen Assistenz-Hund benötigt.“, so Schmitt weiter.
Durch den Verkauf der Getränke sowie einen vorangegangenen Losverkauf für eine Verlosung kamen bislang Spenden in Höhe von 1.215 Euro für Josi zusammen.
Neue Regelung – Der Verein gilt als Lebensmittelbetrieb
Der Vereinsvorsitzende erklärt: „Bislang galt in unseren Innenräumen die 2G-Regelung. Ich hatte aber nochmal mit der Stadt Rücksprache gehalten, die uns bestätigte, dass wir als Lebensmittelbetrieb gelten. Somit können sich auch Ungeimpfte bei uns Lebensmittel abholen. Aufgrund der uns zur Verfügung stehenden Fläche können wir jedoch immer nur sechs Personen in die Räumlichkeiten lassen, von denen drei Helfer von uns sind. Ungeimpfte Helfer müssen vorab einen Test machen. Für die Bürger, die bei uns Lebensmittel holen, gilt diese Testpflicht nicht. Maskenpflicht und Mindestabstand gelten natürlich für jeden“
Wenn der Verein noch mehr Betriebe akquirieren kann, die Lebensmittel spenden, würden die Ehrenamtlichen die Ausgabe gerne täglich durchführen. „Voraussetzung dafür ist aber, dass wir ein tägliches Kontingent haben, was wir den Bürgern anbieten können. Sollte es soweit sein, werden wir dies entsprechend bekannt geben. Bis dahin gelten aber weiterhin die bisherigen Öffnungszeiten“, erklärt Andreas Schmitt abschließend.
Adresse:
Lebensmittelpunkt Ingelheim e.V.
Rheinstraße 247
55218 Ingelheim
Öffnungszeiten:
montags, mittwochs und samstags
ab 12:15 Uhr im Außenbereich und ab 13:00 Uhr im Innenbereich
Änderungen bei der Grundsteuer in Hessen ab 2022
Die Grundsteuer wird neu geregelt. Für alle Grundstücke im gesamten Bundesgebiet sind neue Bemessungsgrundlagen zu ermitteln. Hintergrund ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, wonach die bisherigen jahrzehntelang unveränderten Einheitswerte für Grundstücke künftig nicht mehr als Bemessungsgrundlage der Grundsteuer verwendet werden dürfen.
Eigentümer müssen Erklärung beim Finanzamt einreichen
Für die Umsetzung der Reform sind die Landeshauptstadt Wiesbaden und die Finanzämter darauf angewiesen, dass alle Eigentümer eines in Hessen gelegenen Grundstücks eine Erklärung zum Grundsteuermessbetrag beim zuständigen Finanzamt einreichen. Für die Abgabe der Erklärung haben die Eigentümer Zeit vom 1. Juli bis zum 31. Oktober 2022.
Übermittelt wird die Erklärung elektronisch an das zuständige Finanzamt. Die Steuerverwaltung unterstützt hierbei alle Steuerpflichtigen mit dem kostenfreien und sicheren ELSTER-Verfahren (elster.de). Für die elektronische Übermittlung der Erklärung zum Grundsteuermessbetrag wird ein ELSTER-Benutzerkonto (einmalige Registrierung bei elster.de) benötigt. Falls dieses Konto noch nicht besteht, kann es bereits vor dem 1. Juli 2022 angelegt werden. Sofern eine elektronische Übermittlung der Erklärung der Eigentümerin oder dem Eigentümer nicht möglich ist, dürfen auch Angehörige (zum Beispiel Kinder) ihre eigene Registrierung bei ELSTER nutzen, um die Erklärung abzugeben.
Die Erklärung ist unter dem „Einheitswert-Aktenzeichen“ (auch als „EW-Az“ bezeichnet) abzugeben. Dieses ist zum Beispiel auf dem letzten Steuerbescheid des Kassen- und Steueramts der Landeshauptstadt Wiesbaden oder auf dem bisherigen Einheitswertbescheid des Finanzamts zu finden.
Nachdem das Finanzamt den Grundsteuermessbetrag festgesetzt hat, wird die Landeshauptstadt Wiesbaden ab dem Jahr 2025 erstmals die Grundsteuer auf dieser Grundlage erheben. Der hierfür benötigte Hebesatz für die neue Rechtslage ab 2025 wird von der Landeshauptstadt Wiesbaden im Laufe des Jahres 2024 neu festgesetzt. Die neuen Hebesätze werden dann über die amtlichen Veröffentlichungen (zum Beispiel auf den Internetseiten und den Wiesbadener Tageszeitungen) bekannt gegeben.
Zur Vorbereitung der Steuererklärung hat das Land Hessen bereits eine Checkliste sowie einen Katalog mit Antworten auf die in diesem Zusammenhang auftretenden häufigsten Fragen im Internet unter finanzamt.hessen.de/grundsteuerreform zur Verfügung gestellt.
Trauer um beliebte Mainzer Wirtin – Ruhe in Frieden Rita
Große Trauer in Mainz. Die beliebte Wirtin der Fontana Stuben in Mainz-Finthen ist am Samstag (1. Januar 2022) nach schwerer Krankheit verstorben.

Unser Mitgefühl und Beileid gilt der Familie und Angehörigen von Frau Rita Kohl.
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