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Tätergruppe attackiert Jugendlichen und Polizisten in Oppenheim

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Holzhofstraße in Mainz
Symbolbild Polizei

Am Samstagabend (8. Januar 2022) wurden zwei junge Männer von einer Tätergruppe am Bahnhof in Oppenheim attackiert. Auch die hinzugerufenen Polizeibeamten wurden von den Tätern angegriffen und massiv beleidigt.


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Brutales Vorgehen der Täter

Gegen 20:10 Uhr wurde über Notruf eine Schlägerei am Bahnhof in Oppenheim gemeldet. Der Sachverhalt stellt sich nach ersten Ermittlungen folgendermaßen dar: Vier bis fünf unbekannte männliche Täter haben einen bislang unbekannten jungen Mann im „Schwitzkasten“ aus einem Zug gezogen und auf ihn eingeschlagen.

Ein 17-jähriger Jugendlicher aus Oppenheim befand sich zu diesem Zeitpunkt auch am Bahnhof und wurde dort von den Tätern erst angesprochen und dann ebenfalls geschlagen und getreten.

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Die Täter flüchteten zunächst vor der Polizei

Durch die Martinshörner der alarmierten Funkstreifen wurden die Täter aufgeschreckt und flüchteten. Mehrere Tatverdächtige konnten allergings in der Nähe angetroffen werden. Die Feststellung der Personalien ergab, dass es sich dabei um männliche Personen im Alter zwischen 15 und 31 Jahren mit Wohnsitz in Dienheim, Dexheim, Nierstein und Budenheim handelt. Auch die eingesetzten Polizeibeamten wurden von den Männern angegriffen und zudem noch auf das Schärfste beleidigt.

Die Polizei Oppenheim ermittelt in dem Fall und sucht sowohl das erste, bislang noch unbekannte Opfer als auch andere Zeugen. Wer etwas zur Tat oder den Tätern mitteilen kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 06133-9330 bei der Oppenheimer Polizei zu melden.

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SPD-Vorsitzender Alexander Schweitzer zu Besuch in Oppenheim

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In Zeiten von fehlenden Veranstaltungen und Zusammenkünften setzte der stellvertretende Vorsitzende der SPD Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer, ein deutliches Zeichen der Wertschätzung für Oppenheim und die Verbandsgemeinde Rhein-Selz. Mit seinem Besuch machte er deutlich, wie wichtig das Zusammenwirken von Land, Verbandsgemeinde und Stadt ist.


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Gespräche mit den Bürgermeisterkandidaten

Schweitzer, der als Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung beim Land Rheinland-Pfalz auch viele interkommunale Projekte verantwortet, nutzte den Besuch in Oppenheim für einen Austausch mit den beiden Kandidaten Mario Gebhardt, SPD, für das Amt des Verbandsgemeindebürgermeisters und Jörg Steinheimer, SPD, für das Amt des Stadtbürgermeisters in Oppenheim, um herausfordernde Themen für die Zukunft der beiden kommunalen Gliederungen zu diskutieren.

Mario Gebhardt machte bei dieser Gelegenheit auf das Projekt der „Gemeindeschwester Plus“ aufmerksam. Das landesweite Projekt wird in immer mehr Kommunen realisiert. „Ich bin beiden sehr dankbar, dass ihre Fraktion das Thema Gemeindeschwester Plus im Rat der Verbandsgemeinde platziert hat. Das Land fördert mit solchen Projekten gezielt ältere Menschen und verbessert so deren Lebens- und Versorgungsverhältnisse im ländlichen Raum“, äußerte sich Schweitzer zu der Projektidee. Jörg Steinheimer ist sich sicher, dass die Gemeindeschwester Plus künftig auch in Oppenheim und der restlichen Verbandsgemeinde zum Einsatz kommen kann.

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Schnelles Internet für Privathaushalte und Unternehmen

Ein weiteres Herzensanliegen von Jörg Steinheimer ist die Bereitstellung von schnellem Internet für Privathaushalte und Unternehmen in Oppenheim und der Region Rhein-Selz. „Die Digitalisierung kann nur gelingen, wenn dafür auch die technischen Voraussetzungen gegeben sind. Aus eigener Betroffenheit kann ich gut verstehen, dass Privathaushalte und vor allem auch Unternehmen sehnlichst auf schnelles Internet warten. Hier braucht es mehr Kraftanstrengungen und schlankere Verfahren.“ mahnt Steinheimer.

„Wir vollziehen gerade eine Transformation hin zu einer Digital-Gesellschaft“, so Alexander Schweitzer. Darauf müsse sich nicht nur die Wirtschaft einstellen, sondern alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Das beträfe auch die Verwaltung, die sich dieser Entwicklung nicht entziehen könne und deshalb den Prozess schleunigst angehen müsse, meint Schweitzer. „Beide Kollegen auf Stadt- und Verbandsgemeindeebene haben das Problem bereits erkannt und folgerichtige Lösungen im Gepäck. Genau wie Jörg Steinheimer, der im Falle eines Wahlsieges die Digitalisierung der Stadtverwaltung im Auge hat und hier zukunftsfähige Konzepte umsetzen möchte, ist auch Mario Gebhardt fest entschlossen, in der Verbandsgemeindeverwaltung mehr digitale Lösungen zu schaffen.

„Der Besuch von Alexander Schweizer, welcher der Einladung der beiden Kandidaten gefolgt war, zeigt, dass die SPD Rheinland-Pfalz hinter den beiden Kandidaten steht“, ist sich Jörg Steinheimer sicher. „Nun gilt es, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zu gewinnen und nach der Wahl schnellstmöglich mit den genannten Projekten zu starten,“ so Mario Gebhardt abschließend.

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Raser verursacht Unfall auf der Autobahn A63 und flüchtet

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Am Samstag (08. Januar 2022) kam es auf der Autobahn A63 zu einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht. Der Vorfall ereignete sich gegen 11:20 Uhr in Fahrtrichtung Alzey in Höhe der Anschlussstelle Wörrstadt. Die Polizei sucht Zeugen.


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Fahrer von einem Volkswagen Touran gesucht

Ein 21-jähriger Seat-Fahrer aus Mainz befuhr nach Angaben eines unbeteiligten Zeugen den linken Fahrstreifen, um einen Lastwagen zu überholen. Ein bereits zuvor auffällig gewordener Raser mit einem grau/silbernen Volkswagen Touran versuchte vermutlich, den 21-jährigen rechts zu überholen. Hierbei kam der Seat ins Schleudern und prallte in Leitplanke. Der Seat kam nach dem Aufprall in die rechte Leitplanke quer zur Fahrtrichtung auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand. Der Fahrer wurde hierbei leicht verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen vorsorglich in ein Krankenhaus gefahren.

Der VW-Fahrer setzte die Fahrt fort und flüchtete von der Unfallstelle. Bereits vor dem Unfall war der VW durch hohe Geschwindigkeit und Drängeln auffällig geworden. Durch den Unfall entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 8000,- EUR. Die Autobahnpolizei Heidesheim sucht nun Zeugen, die Hinweise auf den VW Touran oder den genauen Unfallhergang geben können.

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Ein Toter und ein Schwerverletzter nach Schussabgabe in Wiesbaden

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Symbolbild
Symbolbild

Am frühen Samstagmorgen (8. Januar 2022) kam es gegen 4:20 Uhr zu einem Großeinsatz der Polizei in der Innenstadt von Wiesbaden. Ein Mann wurde dort angeschossen und schwer verletzt. Der bewaffnete Täter flüchtete zunächst vom Tatort.


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Die Polizei fahndete nach dem Täter

Kurz nach der Tat wurde der Polizei über Notruf gemeldet, dass soeben vor einer Bar in der Bärenstraße auf einen Mann geschossen worden sei. Umgehend wurden zahlreiche Polizeistreifen sowie Rettungskräfte zu dem Tatort geschickt. Der durch den Schuss schwerverletzte 42 Jahre alte Mann wurde vor dem Lokal angetroffen und noch vor Ort medizinisch erstversorgt. Anschließend wurde das Opfer in ein Krankenhaus gebracht.

Augenzeugen berichteten gegenüber der Polizei, dass der bewaffnete Täter vom Tatort geflüchtet sei, worauf sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet wurden. Der Täter konnte jedoch zunächst nicht gefasst werden. Gegen 10:45 Uhr wurde dann schließlich die Polizei darüber informiert, dass im Bereich „Schöne Aussicht, Hergenhahnstraße“ eine leblose Person liege. Rettungskräfte konnten trotz sofort eingeleiteter Maßnahmen nur noch den Tod des  51 Jahre alten Mannes feststellen.

Hintergründe der Tat noch unklar

Wie die Polizei mitteilt, hatte sich der 51-Jährige mit einer Schusswaffe tödliche Verletzungen zugefügt. Bei dem Mann handelt es sich den vermutlich um den Täter, der wenige Stunden zuvor auf den 42-Jährigen geschossen hatte. Die Hintergründe der Tat sind zur Zeit noch völlig unklar. Das Opfer konnte aufgrund der Schwere seiner Verletzungen bislang noch nicht befragt werden. Die medizinische Behandlung des Verletzten dauert weiter an.

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Trucker fährt auf Begrenzungsmauer und reißt sich Tank auf

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Am Freitag (7. Januar 2022) kam es gegen 14:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine größere Menge Diesel auslief. Ein 30-jähriger Lastkraftwagenfahrer wollte auf einem Firmengelände in der Alemannenstraße in Worms rangieren, wobei der Tank des Fahrzeuges aufsetzte und hierdurch aufriss. Der gesamte Tankinhalt lief infolgedessen aus. Glücklicherweise floss das Diesel in ein firmeneigenes „Auffangbecken“, wodurch keinerlei Treibstoff in das Erdreich oder umliegende Gewässer gelangte.

Arbeitskreis Umwelt aktiv für den Schutz der Störche in Mainz-Mombach

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Seit 1997 brüten wieder Störche am Rheinufer zwischen Mombach und Budenheim. Der Arbeitskreis Umwelt hat im Jahr 2004 mit der Pflege verschiedener Flächen im Mombacher Unterfeld begonnen, um den Störchen Nahrungsbiotope zu schaffen. Das Projekt wurde nach und nach erweitert und es kamen viele Flächen hinzu. Inzwischen betreut der Verein eine Fläche von rund 110.000 Quadratmetern (ca. 11 Hektar) im Mombacher und Budenheimer Unterfeld. Dabei werden neben eigenen und gepachteten Flächen auch Flächen der Stadt Mainz und des NABU „Mainz und Umgebung“ betreut.


Insgesamt 117 Aktionen im Jahr 2021

Im Rahmen seines Storchenprojekts hat der Verein im Jahr 2021 sehr viele größere und kleinere Maßnahmen durchgeführt. Bei den sechs größeren Aktionen haben viele Freiwillige die Arbeit an den Wochenenden unterstützt. Darüber hinaus war der Verein, wie auch schon in den vergangenen Jahren, beim Dreck weg-Tag der Stadt Mainz aktiv. Hier wurde in den Storchenwiesen aufgeräumt und für die Störche gefährlicher Abfall entsorgt. Auch am Rhine Cleanup hat der Arbeitskreis Umwelt teilgenommen.

Bei insgesamt 117 Aktionen in diesem Jahr gab es zahlreiche Aufgaben zu erledigen. Unter anderen wurden die Flächen gemäht und abgeräumt und die Hecken geschnitten werden. Die Kopfweiden und Obstbäume wurden ebenfalls geschnitten und gepflegt. Nach Bauarbeiten auf einem Grundstück wurden Steine weggeräumt werden, um wieder mähen zu können: Aus den Steinen entstand eine Bruchsteinmauer, die Eidechsen als Unterschlupf dient. Es wurden Blühflächen, wie etwa Wildblumenwiesen, angelegt. Weiterhin haben die Vereinsmitglieder ein neues Insektenhotel gebaut.

Zu den Daueraufgaben gehört auch außerhalb des Dreck weg-Tags immer wieder die Beseitigung von Müll sowie der Schutz der Wiesen gegen die Zerstörung durch parkende Autos.

Konzept gemeinsam mit der NABU entwickelt

Zum dauerhaften Schutz der Storchenwiesen und zur Erhaltung der Artenvielfalt hat der Verein zusammen mit dem NABU ein Konzept zur künftigen Beruhigung und Entwicklung des Mombacher Unterfeldes und des Mombacher Rheinufers entwickelt. Dieses wurde mit dem Umweltdezernat der Stadt Mainz und den Sprechern der Ortsbeiratsfraktionen und dem Mombacher Ortsvorsteher abgestimmt.

Eines der Projektziele ist der Schutz des Naturschutzgebietes „Mombacher Rheinufer“. Dieses grenzt direkt an die Storchenwiesen an. Der Arbeitskreis setzt sich dafür ein, dass das Rheinufer vor unerlaubter Nutzung geschützt wird und die geltenden Regeln zum Naturschutz eingehalten werden. So sind dort etwa Lagern, Zelten und Partys verboten.

Aufgrund der vielfältigen und weiter wachsenden Aufgaben ist jede helfende Hand herzlich willkommen. Wenn Sie den Arbeitskreis unterstützen wollen, so nehmen Sie gerne per E-Mail (info@akumwelt.de) oder telefonisch (06131/685868) Kontakt auf. Gerne können Sie den Verein auch mit einer Spende auf das Konto mit der IBAN DE81 5506 0611 0100 2048 38 unterstützen.

Ordensgemeinschaft aus Vietnam kommt nach Bad Kreuznach

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Kreuzliebende Schwestern 05.01.2022 Franziskanerbrueder v. Hl. Kreuz
Kreuzliebende Schwestern 05.01.2022 Franziskanerbrueder v. Hl. Kreuz

Die Ordensgemeinschaft der „Kreuzliebenden Schwestern“ aus Vinh, einer Kreisstadt im Norden Vietnams, hat erstmals vier Ordensschwestern nach Deutschland entsendet. Sr. Lai, Sr. Thuy, Sr. Loi und Sr. Nang leben künftig als Kommunität im Haus St. Rafael auf dem Gelände von St. Marienwörth in Bad Kreuznach. Sie werden in der Altenhilfe im Haus St. Josef eingesetzt, wo sie den Pflegedienst und auch die Seelsorge verstärken werden.


Die Gemeinschaft geht auf eine Gründung im Jahr 1670 in Nordvietnam von dem französischen Missionar Bischof Pierre Marie de la Motte zurück

Sie hat sich aufgrund der politischen Verhältnisse immer wieder stark verändern müssen. Während zwei sehr starken Verfolgungszeiten ließen viele Schwestern ihr Leben, weil sie an der Seite der armen Bevölkerung blieben. Mehr als 200 Schwestern wurden in den Jahren der Christenverfolgung ermordet. Heute gibt es verschiedene eigenständige Kongregationen, welche sich auf die erste Gründung im Jahre 1670 berufen. Die Kirche in Vietnam ist eine Kirche der Märtyrer, die zurzeit einen sehr großen Aufbruch mit vielen Berufungen erlebt.

Die „Kreuzliebenden Schwestern“ haben mehr als 1200 Mitglieder, welche überwiegend in Vietnam tätig sind. Einige Schwestern leben in Frankreich und in den USA und nun auch eine Kommunität in Bad Kreuznach. Der Orden ist in der Caritas, im Schulwesen und in der pastoralen Arbeit tätig, in Städten wie auch in kleinen Dörfern auf dem Land. Der Kontakt zu den Schwestern kam über das katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ mit Sitz in Königstein im Taunus zustande.

„Wir freuen uns sehr, dass die Ordensleitung der „Kreuzliebenden Schwestern“ diesen Weg mit uns geht“, erklärt Bruder Bonifatius Faulhaber, Vorstandsvorsitzender des Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz e.V. „In einem neuen Land tätig zu werden, ist nie ganz einfach. Deshalb sind wir dankbar für diese geschwisterliche Zusammenarbeit, es ist eine weitere Bereicherung der internationalen Dienstgemeinschaft unserer Einrichtungen und auch ein Zeichen von Kirche. Kirche ist international und vielseitig, davon können wir alle lernen. Vor dem Hintergrund des prekären Pflegenotstandes, welcher in Zukunft noch zunehmen wird, sind wir für die Mitarbeit der Schwestern im Pflegedienst ebenfalls sehr dankbar.“

Von Januar bis März werden die vier Schwestern nun Praxisluft schnuppern und die Arbeit im Haus St. Josef kennenlernen. Ab Mai geht es dann nochmals in einen Intensiv-Sprachkurs, um die bereits in Vietnam erworbenen Deutschkenntnisse weiter zu verbessern.

„Alle Schwestern sind sehr gespannt auf die neue Aufgabe hier in Deutschland. Wir vertrauen auf Gottes Plan mit uns und freuen uns sehr auf das geschwisterliche Miteinander mit den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz und den anderen Schwesterngemeinschaften aus Polen und Indien“, berichtet Oberin Sr. Nang stellvertretend für ihre Mitschwestern.

Gefahrgutunfall auf der Autobahn A5 bei Mörfelden-Walldorf

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Am Donnerstagmittag (6. Januar 2022) kam es gegen 11:45 Uhr zu einem Gefahrgutunfall auf der Autobahn A5 bei Mörfelden-Walldorf in Fahrtrichtung Darmstadt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten mit Vollschutzanzügen arbeiten, um sich selbst nicht zu gefährden.


Zwei Personen erlitten Atemwegreizungen

Ein mit Salzsäure beladener Tankzug stand dort im Stau. Durch ein defektes Ventil trat Salzsäure aus und lief auf die Fahrbahn. Von der Feuerwehr wurde das Ventil unter Verwendung von Vollschutzanzügen abgedichtet und die ausgelaufene Säure wurde mit Bindemittel abgestreut. Nach dem Abdichten wurde der Tankzug auf die Rastanlage Gräfenhausen West gebracht, wo weitere Maßnahmen durch den Spediteur veranlasst wurden. Glücklicherweise lief nur eine geringe Menge der gefährlichen Säure aus. Zwei Personen mussten wegen Atemwegreizungen behandelt werden, blieben aber vor Ort und wurden nicht in ein Krankenhaus gebracht.

Einatmen der Dämpfe kann sogar zum Tod führen

Das Einatmen, Verschlucken oder der Hautkontakt mit Salzsäure kann zu Gesundheitsschäden führen. Die Säure Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. Das Einatmen der Dämpfe kann auch noch nach Stunden zu einem tödlichen Lungenödem führen.

Autobahn war vollgesperrt

Während der Bergung des Lasters war die Autobahn in beide Richtungen voll gesperrt. Von der Feuerwehr Mörfelden waren zwölf Fahrzeuge mit 43 Einsatzkräften vor Ort. Ebenso der Gefahrstoffzug des Kreises Groß-Gerau sowie verschiedene Mess- und Führungsfahrzeuge der Kreises.

Jobzufriedenheit in der Pflege: 90 Prozent durch überbordende Bürokratie belastet

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Knapp ein Viertel der Pflegenden muss über die Hälfte der Arbeitszeit für Bürokratie aufwenden, im Mittelwert sind es 42 % der Arbeitszeit. Zwei Drittel der Befragten stellten in den letzten fünf Jahren eine deutliche Zunahme der Bürokratie fest.


Umfrage im Auftrag der Asklepios Kliniken

Daher sehen die meisten Pflegekräfte in der Verringerung der Bürokratie und mehr Zeit für die Patienten den wichtigsten Verbesserungsbedarf in ihrem Beruf. Nur jede/r Zehnte war vom Ausmaß der Bürokratie nicht frustriert. Das ergab eine bundesweite Befragung von 200 Pflegekräften, davon 100 aus Krankenhäusern und je 50 aus Pflegeheimen und ambulanter Versorgung Ende 2021 durch das Marktforschungsinstitut Schlesinger im Auftrag der Asklepios Kliniken.

„Gerade in Anbetracht des massiven Fachkräftemangels in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen muss diese Ursache für Unzufriedenheit im Pflegeberuf angegangen und die Belastung durch Dokumentation und Bürokratie deutlich verringert werden „, sagt Kai Hankeln, Chief Executive Officer der Asklepios Kliniken. Dazu könnte beispielsweise die Digitalisierung beitragen.

Obwohl zwei Drittel der Pflegenden Gehaltsteigerungen in den letzten drei Jahren angaben, haben sie sich praktisch nicht auf die Zufriedenheit mit der Entlohnung ausgewirkt

17 Prozent sind damit unverändert unzufrieden, ein Viertel ist weiterhin zufrieden und die Mehrheit empfindet es immer noch als teils/teils. „Dass sich die teilweise deutlichen Gehaltssteigerungen der Pflegekräfte in den letzten Jahren, mit denen sie jetzt zu den mit am besten bezahlten Ausbildungsberufen zählen, überhaupt nicht auf die Zufriedenheit ausgewirkt haben, sollte uns zu denken geben“, so Hankeln weiter. „Natürlich muss die Diskussion, was ein angemessenes Gehalt darstellt und was der Gesellschaft die Pflege wert ist, fortgesetzt werden, aber wir sollten auch andere Aspekte ins Auge fassen, die für die berufliche Zufriedenheit sehr wichtig sind, wie zum Beispiel die gesellschaftliche Wertschätzung“, erklärt Hankeln. „Klatschen auf Balkonen hilft nicht, wenn gleichzeitig ein mediales Dauerfeuer ohne Unterlass suggeriert, wie furchtbar der Pflegeberuf doch sei und so Missstimmung und den Pflexit befördert“, beklagt Hankeln. Tatsächlich gibt es keinen Beruf, der mit mehr menschlicher Nähe verbunden ist, kombiniert mit viel Verantwortung, technischem Verständnis und guten Aufstiegschancen.

Zufriedenheit hängt von Einrichtung und Trägerschaft ab

Viele Pflegekräfte scheinen das durchaus so zu sehen, denn immerhin 78 Prozent sind generell mit ihrer Arbeitsstelle zufrieden. Während für ein Drittel dies unverändert gilt, hat für 43 Prozent die Zufriedenheit abgenommen, für 23 Prozent allerdings auch zugenommen. Während das mit 30 Prozent besonders bei ambulanten Pflegediensten gilt, war es in Pflegeheimen mit 16 Prozent ein viel geringerer Teil. Mit 57 Prozent würden immerhin deutlich über die Hälfte den Beruf wiederwählen. Mit 72 Prozent liegen hier die Beschäftigten von Pflegeheimen vorne, während in Kliniken nur 49 Prozent dies tun würden. Dort fällt ein deutlicher Unterschied abhängig von der Trägerschaft auf: Während die bei privaten Klinikträgern tätigen Pflegekräfte zu 67 Prozent den Beruf wiederergreifen würden, sind es bei öffentlichen Trägern nur 45 Prozent und bei konfessionellen 39 Prozent.

Neuer Spielplatz „Windmühlenberg“ in Mainz ist eröffnet

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Kinderspielplatz Mainz3
Kinderspielplatz Mainz3

Endlich kann wieder gerutscht werden. Darüber freuen sich Gründezernentin Janina Steinkrüger und Jugenddezernent Dr. Eckart Lensch mit Ortsvorsteher Daniel Köbler. Wie beliebt vor allem die Rutsche auf dem Spielplatz Windmühlenberg ist, zeigt sich, als unmittelbar nach der Eröffnung des neu gestalteten Spielplatzes eine Gruppe von Kindern auf den Spielplatz stürmt und sich die Kinder zuerst an der Rutsche anstellen. BYC-News war bei der Eröffnung vor Ort.


Der Windmühlenturm eine wichtige historische Landschaftsmarke

Hintergrund der Sanierung war, dass sich bei einer regulären Untersuchung des Spielplatzes gezeigt hatte, dass einige der in die Jahre gekommenen Spielgeräte auf dem Spielplatz „Windmühlenberg“ ausgetauscht werden mussten. Wie immer bei einer Neugestaltung von Spielflächen in der Landeshauptstadt Mainz wurde ein Beteiligungsprozess mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und Anwohner des Wohnumfeldes unter Federführung des Amtes für Jugend und Familie durchgeführt.

Bei einem Treffen im August 2020 auf dem Spielplatz konnten dann Wünsche für die Umgestaltung vorgetragen werden. Dabei wurde sehr schnell deutlich, dass die Herzen vieler Kinder ganz besonders an der großen Rutsche hängen. Diese ist auch in naher Umgebung einzigartig und stellt mit einer Rutschlänge von ca. 24 Metern eine Attraktion besonders für größere Kinder dar.

Neben einer einmaligen Spielgelegenheit ist der Windmühlenturm eine wichtige historische Landschaftsmarke. Der Name stammt von einer Windmühle, die um 1800 auf dem heutigen Windmühlenberg errichtet wurde. Die 2003 aufgestellte Windrad-Rutsche soll auch an die Windmühle aus dem 19. Jahrhundert erinnern.

Aufgrund der Besonderheiten und des inständigen Wunsches haben die Planer des Grün- und Umweltamtes unter größten Anstrengungen versucht, doch noch eine Möglichkeit zu finden, um die beliebte Rutsche zu erhalten. Erfreulicherweise konnte ein Spielzeughersteller gefunden werden, der einen neuen Turm für die Rutsche so planen konnte, dass dieser auch ohne großes Gerät gewartet und repariert werden kann. Ermöglicht wurde die aufwendige Erneuerung des Rutschturms durch das Einbringen von rund 60.000 Euro aus dem Haushaltsansatz „Kinderfreundliches Mainz“. Zunächst waren 40.000 Euro geplant.

Zusätzlich zu der Rutsche hatte man sich im Partizipationsprozess für ein neues Klettergerät, ein Sandspiel und einen Sandbagger entschieden. Diese können schon seit einigen Monaten von allen Kindern genutzt werden. Die Rutsche ist eine Maßanfertigung und ist speziell für die Situation vor Ort konstruiert und gefertigt worden. Aufgrund notwendiger Anpassungen konnte sie erst später zur Nutzung freigegeben werden.

Der Spielplatz befindet sich zwischen der Windmühlenstraße und dem Eisgrubweg in 55116 Mainz


 

Drei Verletzte nach Unfall mit Porsche und LKW auf der Autobahn A5

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Am Donnerstagmorgen (6. Januar 2021) kam es gegen 9:40 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A5 bei Mörfelden-Walldorf in Fahrtrichtung Darmstadt. Daran beteiligt waren ein Lastwagen und ein Porsche.


Drei Personen wurden verletzt

Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, zeigte sich folgendes Bild: In der Höhe des Parkplatz Brühlgraben stand ein verunfallter LKW quer zur Fahrbahn. Aus dem Tank waren größere Mengen Diesel ausgelaufen. Ebenfalls stand ein Porsche in der Ausfahrt Weiterstadt der im vorderen Bereich stark beschädigt war.

Drei Personen, die an dem Unfall beteiligt waren, wurden verletzt und mussten vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden.

Vollsperrung der Autobahn

Der ausgelaufene Dieselkraftstoff wurde von der Feuerwehr abgestreut und der Restkraftstoff aus dem Tank abgepumpt. Während der Bergungsarbeiten war die Autobahn vollgesperrt.

Im Einsatz war der erweiterte Rüstzug der Feuerwehr Mörfelden-Walldorf und sowie vier Rettungswagen und ein Notarzt. Die Unfallursache sowie der Gesamtschaden sind aktuell noch unklar und werden von der Polizei ermittelt.

Christina Bitz – Die Stadt Oppenheim grüner und attraktiver gestalten

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Am 9. Januar 2022 wählen die Bürger der Stadt Oppenheim einen neuen Bürgermeister. Christina Bitz geht für die Wählergruppe „Wir für Oppenheim“ ins Rennen. BYC-News sprach mit der Bürgermeisterkandidatin über Themen, die ihr besonders wichtig sind.


Die Stadt grüner und attraktiver gestalten

„Das Thema nachhaltige Stadtentwicklung bedeutet für mich zum Einen mehr Grün in der Stadt aber auch eine nachhaltigere Planung, damit die Menschen sich weiterhin wohlfühlen. Dazu gehören auch mehr Erholungsangebote wie bspw. Der Welschdorfgarten oder das Strandbad, natürlich auch für Touristen. Aber auch innerhalb soll es mehr Pflanzen geben, das sieht schön aus und ist gute fürs Mikroklima. Ich möchte da auf jeden Fall einen Fokus drauf setzen, damit die Stadt Oppenheim noch schöner wird, als sie es ohnehin schon ist“, berichtet Christina Bitz.

Kinder- und Jugendförderung

Die Stadt Oppenheim wird für junge Menschen und vor allem Familien immer attraktiver. „Das bedeutet auch, dass man mehr für die Kinder und Jugendlichen tun muss. Die Wählergruppe „Wir für Oppenheim“ hat beispielsweise ein Kinder- und Jugendkonzept ausgearbeitet. Darin geht es vor allem um die aktive Beteiligung von Jugendlichen. Unser Ziel ist es, junge Menschen beispielsweise bei der Planung des neuen Skateparks oder auch bei dem Jugendhaus mehr mit einzubeziehen. Die Orte werden für die Jugendlichen geschaffen, da sollten sie natürlich auch ein Mitspracherecht haben und mitentscheiden können, wie das am Ende aussehen soll“, so die Bürgermeisterkandidatin.

Aber auch die Beteiligung in der Politik sei ein wichtiges Thema, das Christina Bitz gerne angehen möchte. Auch bei Entscheidungen des Stadtrates wolle sie die Jugendlichen mit einbinden. Zudem seien beispielsweise Fragestunden geplant ebenso wie ein extra Ansprechpartner für junge Leute. „Das ist mir eine große Herzensangelegenheit, denn so wie ich das mitbekomme, sind die Jugendlichen heutzutage sehr aktiv und wollen sich auch einbringen. Deshalb müssen da unbedingt attraktive Angebote geschaffen werden“, sagt sie.

Kulturangebote in Oppenheim fördern

„Ich fand die Festivals auf der Landskrone und die Theatertage selbst immer sehr schön, weshalb mir besonders die Kultur in der Stadt sehr am Herzen liegt. Das Kulturprogramm ist aktuell natürlich sehr eingeschränkt aber spätestens nach der Pandemie würde ich das gerne wieder mehr zum Leben erwecken. Und wenn ich mir unsere Nachbarstädte anschaue würde ich sagen, Oppenheim hat da noch viel Potential“, so Christina Bitz.

Bei der Gestaltung und Planung von Veranstaltungen möchte sie auch die Bürger mit ins Boot holen: „Gemeinsam mit den Winzerinnen und Winzern sowie den Vereinen würde ich beispielsweise gerne tolle Aktionen oder Veranstaltungen auch als Angebote an Touristen planen. Ich möchte Bürgerinnen und Bürger da unbedingt mit einbinden und ins Gespräch mit ihnen kommen. Ich denke das muss man als Stadtbürgermeister aber auch erstmal kommunizieren, dass man für solche Dinge Ressourcen hat und einen die Ideen der Bürger dazu auch sehr interessieren.“

Mainz: Unfall zwischen Lastwagen und drei PKW auf der Autobahn A60

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Wegen eines Verkehrsunfalls mit vier Fahrzeugen musste Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Donnerstag (6. Januar 2022) um kurz nach 20:00 Uhr auf die Autobahn A60 kurz nach dem Autobahndreieck Mainz in Fahrtrichtung Bingen ausrücken. BYC-News war vor Ort.


Kollision zwischen LKW und PKW mit Anhänger

Gegen 20:00 Uhr kam es vermutlich wegen eines Spurwechsels von der rechten auf die mittlere Fahrspur der Autobahn A60 zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Einem Sattelschlepper mit Auflieger aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis und einem silbergrauen Škoda Octavia mit Anhänger aus dem Kreis Bad-Kreuznach, welcher mit Farbe beladen war. Der Skoda drehte sich bei dem Zusammenstoß um die eigene Achse und blieb entgegengesetzt der Fahrtrichtung auf der mittleren Fahrspur stehen. Dabei wurden die Farbeimer, die sich im Anhänger des PKWs befanden, beschädigt und liefen aus.

Nachfolgender Verkehr konnte nicht mehr bremsen

Ein Opel Cascada, der direkt hinter den beiden Unfallbeteiligten fuhr, konnte rechtzeitig bremsen und verringerte seine Geschwindigkeit stark bis zum Stillstand, jedoch fuhr ihm ein roter VW Polo älteren Baujahres auf. Der Opel und der VW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Am Skoda sowie am Sattelzug entstand lediglich Sachschaden. Der alarmierte Rettungsdienst sichtete die Unfallbeteiligten, darunter auch ein Kleinkind. Glücklicherweise blieben alle Beteiligten unverletzt. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz an den Unfallfahrzeugen sicher, und nahm ausgelaufene Betriebsstoffe auf. Zudem wurde von der Feuerwehr die ausgelaufene Farbe von der Fahrbahn aufgenommen.

Immer wieder Ärger mit Gaffern

Während der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme durch die Rettungskräfte und die Polizei kam es immer wieder zu unschönen Szenen wegen Gaffern an der Unfallstelle. Die Polizei sperrte zwei der drei Fahrstreifen, und leitete den Verkehr über die rechte Fahrspur an den verunfallten Fahrzeugen vorbei. Fahrzeugführer, die die Unfallstelle passierten, fuhren immer wieder auffällig langsam, mit Blick in die Unfallstelle, oder hielten sogar an, um sich ein Bild der Lage zu machen. Dies verursachte einen noch größeren Rückstau und behinderte die Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit.

Im Einsatz waren neben der Feuerwehr der Feuerwache 1 mit drei Fahrzeugen, die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Finthen mit einem Fahrzeug, der Rettungsdienst mit zwei Fahrzeugen und die Autobahnpolizei Heidesheim mit einem Streifenwagen. Wegen des Unfalls kam es zu einem Rückstau von zwei Kilometern.

Entscheidung vom Verwaltungsgericht Mainz – Fotografen gegen Handwerkskammer Rheinhessen

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Es ist in jedem Einzelfall zu prüfen, ob ein (Werbe)Fotograf künstlerisch tätig ist oder ein (zulassungsfreies) Handwerk betreibt, das die Handwerkskammer zur Eintragung in ein Inhaberverzeichnis berechtigt. Dies entschied das Verwaltungsgericht Mainz bereits im Dezember 2021.


Die Kläger sind Diplom-Designer und in der Künstlersozialkasse versichert

Sie erstellen im Rahmen einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts im Auftrag von Geschäftskunden werbliche Fotografien. Daneben sind sie journalistisch-redaktionell tätig und fertigen außerdem freie Arbeiten an, die sie in Ausstellungen zeigen und teilweise an Interessenten verkaufen. Über Verkaufsräume verfügen sie nicht. Die beklagte Handwerkskammer Rheinhessen teilte den Klägern mit, sie in die Handwerksdatenbank eintragen zu wollen, weil sie neben künstlerischen Werken auch gewerbliche Auftragsarbeiten herstellten. Der dagegen gerichtete Widerspruch der Kläger blieb erfolglos. Mit ihrer Klage machten die Kläger geltend, ihre fotografische Tätigkeit sei nicht als handwerklich, sondern als künstlerisch und damit freiberuflich einzustufen. Ihre Arbeiten würden sich durch ein eigenschöpferisches, gestaltendes Schaffen und ein hohes Gestaltungsniveau auszeichnen, das deutlich über das technisch gute Abbilden der Realität hinausgehe. Das Verwaltungsgericht gab der Klage statt und hob die Mitteilung der Beklagten über die beabsichtigte Eintragung in das Handwerksverzeichnis der Inhaber zulassungsfreier Betriebe auf.

Die Kammer sei zu der Überzeugung gelangt, dass die Kläger unter Berücksichtigung der in der Rechtsprechung entwickelten Kriterien künstlerisch tätig seien und kein zulassungsfreies Handwerk im Sinne der Vorschriften der Handwerksordnung betrieben. Auch im Auftrag von Geschäftskunden erstellte fotografische Arbeiten könnten Kunst darstellen, wenn es sich dabei um ein eigenschöpferisches gestalterisches Schaffen handele, das eine gewisse künstlerische Gestaltungshöhe erreiche. Dies sei bei den Arbeiten der Kläger ganz überwiegend der Fall. Hierfür sprächen die von den Klägern vorgelegten fotografischen Werke selbst sowie die Beschreibung des Vorgehens bei ihrer Tätigkeit. Hier geht es zum Urteil vom Verwaltungsgericht Mainz (PDF)

CDU Rheinland-Pfalz nominiert vier Kandidaten für den CDU-Bundesvorstand

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CDU RLP
CDU RLP

Bei ihrem Parteitag wählt die CDU Deutschlands in zwei Wochen ihren neuen Vorsitzenden und den neuen Bundesvorstand. Der Landesvorstand der CDU Rheinland-Pfalz hat dazu am Donnerstag Abend in seiner Sitzung die rheinland-pfälzischen Kandidaten nominiert.


CDU-Generalsekretär Jan Zimmer gratulierte den Nominierten

CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner MdB freute sich über das einstimmige Votum für die von den Bezirksverbänden vorgeschlagenen Kandidaten. Sie selbst schickt der CDU-Landesvorstand als Kandidatin für das Amt des Bundesschatzmeisters ins Rennen nach Berlin und folgt damit auch dem Wunsch des designierten CDU-Bundesvorsitzenden Friedrich Merz.

Der Bundestagsabgeordnete Johannes Steiniger (Bezirksverband Rheinhessen-Pfalz), die Ahrweilerer Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil (Bezirksverband Koblenz-Montabaur) sowie der Landtagsabgeordnete Dennis Junk (Bezirksverband Trier) treten die Wahl als Beisitzer des Bundesvorstandes an.

CDU-Generalsekretär Jan Zimmer gratulierte den Nominierten und zeigte sich zuversichtlich: „Mit den Bewerbern wären wir als rheinland-pfälzische CDU im Bundesvorstand sehr gut vertreten. Im Bund wie auch in Rheinland-Pfalz liegen große Herausforderungen vor der Union. Diese gilt es gemeinsam anzugehen. Ich freue mich daher, dass sich ein Team auf den Weg macht, das auf allen Ebenen gut vernetzt ist und die Aufgaben ohne Zögern und mit dem nötigen Durchhaltevermögen anpacken wird.“

Der CDU-Generalsekretär ergänzte: „Als CDU Rheinland-Pfalz würden wir uns natürlich sehr auch über eine Bundesschatzmeisterin Julia Klöckner freuen. Die Union wird auch finanziell in den kommenden Jahren einige Weichen neu stellen müssen – Julia Klöckner traue ich dabei die nötige Weitsicht, Kompetenz und Erfahrung zu.“ Julia Klöckner habe in den zehn Jahren als CDU-Landesvorsitzende in Rheinland-Pfalz die Parteifinanzen umfassend konsolidiert und auf eine solide Basis gestellt, betonte Zimmer.

Für Julia Klöckner MdB und Mechthild Heil MdB wäre es bereits die zweite Periode im Bundesvorstand, Johannes Steiniger MdB und Dennis Junk MdL würden neues Mitglied. CDU-Fraktionschef Christian Baldauf, der aktuell noch Mitglied des Bundesvorstands ist, tritt nicht mehr an.

Jan Zimmer wünschte allen vier Kandidaten viel Erfolg und im Fall ihrer Wahl eine glückliche Hand für die Union und ein gutes Team im Bundesvorstand.

Zu den Personen:

• Julia Klöckner MdB, 49 Jahre, aus Guldental, Wahlkreis Kreuznach, wirtschaftspol. Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
• Mechthild Heil MdB, 60 Jahre, aus Andernach, Wahlkreis Ahrweiler
• Dennis Junk MdL, 37 Jahre, aus Salmtal, Wahlkreis Wittlich
• Johannes Steiniger MdB, 34 Jahre, aus Bad Dürkheim, Wahlkreis Neustadt-Speyer