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Polizeieinsatz am Gutenberg-Center in Mainz-Bretzenheim

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Am Mittwochabend (2. Februar 2022) kam es gegen kurz nach 21:30 Uhr zu einem größeren Einsatz der Mainzer Polizei im Bereich des Gutenberg-Centers in der Haifa-Allee im Stadtteil Mainz-Bretzenheim. Ausgelöst wurde dieser durch zwei Jugendliche.


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Mehrere Notrufe gingen bei der Polizei ein

Gegen 21:30 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Polizei ein. Die Anrufer teilten mit, dass zwei Personen in der Nähe des Supermarktes „real“ mit einer Pistole hantieren würden. Durch Zeugen wurde bereits gesehen, dass eine Waffe durchgeladen worden sei.

Mehrere Streifenwagen der Polizei Mainz machten sich umgehend auf den Weg zu dem Einkaufszentrum und konnten vor Ort tatsächlich zwei junge Männer antreffen, die mit einer Schusswaffe hantierten. Unter Vorhalt der Dienstpistole wurden die Jugendlichen aufgefordert die Waffe niederzulegen.

Nachdem den jungen Männern zunächst die Handschellen angelegt und sie durchsucht wurden, konnten die Polizeikräfte die Schusswaffe sicherstellen. Nach kurzer Begutachtung der Waffe konnte glücklicherweise Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich um eine Spielzeugpistole, welche die beiden 18- und 19-jährigen Mainzer, kurz zuvor im Einkaufszentrum gekauft hatten.

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Appell der Polizei

Den Jugendlichen wurde die Gefährlichkeit ihres Verhaltens erklärt und sie erhielten einen Platzverweis für den Bereich des Einkaufszentrums. Auch für geschulte Polizeikräfte ist besonders in der Dunkelheit oder in dynamischen Situationen mit bloßem Auge meist nicht zu erkennen, ob es sich um eine Spielzeugwaffe oder um eine scharfe Schusswaffe handelt. Die Polizei Mainz weist daher dringend darauf hin auch mit Spielzeugwaffen nicht in der Öffentlichkeit zu hantieren.

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Großer Andrang beim neuen Lebensmittelpunkt in Bingen-Sponsheim

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Lebensmittelpunkt1
Lebensmittelpunkt1

Am Dienstagabend (1. Februar 2022) fand ab 18:00 Uhr die erste Ausgabe vom Lebensmittelpunkt Ingelheim e.V. in Bingen-Sponsheim statt. BYC-News war vor Ort und sprach mit Andreas Schmitt, dem ersten Vorsitzenden des Vereins darüber.


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Erfolgreiche Eröffnung des zweiten Standortes in Bingen

Der Verein Lebensmittelpunkt Ingelheim rettet wöchentlich 4,5 Tonnen Lebensmittel und gibt diese dann an Bürger aus, unabhängig von deren Einkommen. Nachdem der Verein bereits in Ingelheim erfolgreich tonnenweise Lebensmittel rettet, gibt es ab sofort zusätzlich auch eine Ausgabe in Bingen-Sponsheim.

„Was wir in Ingelheim zu viel haben, können wir nun in Bingen ausgeben. Natürlich gibt es aber auch Supermärkte, die wir speziell für die Ausgabe in Bingen anfzufahren. Es ist also zwar eine etwas kleinere Auswahl aber trotzdem gibt es reichlich Lebensmittel, sodass niemand Sorge haben muss, leer auszugehen“, so der Vereinsvorsitzende. Hier können die Menschen sich aussuchen, was sie möchten und sich ihre Tasche mit Lebensmitteln füllen. Beim Verlassen kann dann jeder etwas in die Spendenkasse werfen. Wie viel man gibt, entscheidet jeder selbst“, erklärt der Vereinsvorsitzende. Besonders, weil es in Bingen-Sponsheim ansonsten keine Möglichkeit zum Einkaufen gebe, sei das Angebot in dem Stadtteil wichtig.

Aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen haben die Bürger die Möglichkeit, sich draußen vor dem Gebäude anzustellen. Jeweils zwei Personen können dann nach drinnen und sich ihre Lebensmittel abholen. Sobald jemand fertig ist und das Gebäude verlässt, kann der nächste rein. „Das ganze geht aber recht schnell, sodass man nicht allzu lange warten muss“, sagt Andreas Schmitt.

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Hinweis zu den Parkmöglichkeiten

„Für uns war die erste Ausgabe am neuen Standort ein großer Erfolg. Insgesamt waren über 50 Menschen zur Eröffnung hier und haben uns dabei geholfen, Lebensmittel vor der Tonne zu retten. Letzt konnten wir alle Lebensmittel verteilen, sodass nichts mehr übrig geblieben ist. Wir freuen uns sehr, dass schon die erste Ausgabe so toll von den Bürgern angenommen wurde und hoffen, dass künftig noch mehr Menschen von dem Angebot gebrauch machen“, erklärt der Vereinsvorsitzende.

„Natürlich haben wir heute bei der Eröffnung auch Erfahrung mit dem Ablauf und der Organisation am neuen Standort gesammelt. Wir möchten daher für die Zukunft dringend darum bitten, dass die Leute bitte nicht auf der Straße, sondern auf dem Parkplatz der gegenüberliegenden Grundschule zu parken. Alternativ gibt es auch Parkmöglichkeiten etwas weiter in Richtung Ortsausgang. Heute hat das leider für etwas Chaos auf der Straße gesorgt, was wir natürlich künftig verhindern möchten“, betont er.

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Adresse & Öffnungszeiten:

Dromersheimer Straße 34
55411 Bingen-Sponsheim

immer dienstags, donnerstags und Samstags
ab 18:00 Uhr solange der Vorrat reicht

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Neue E-Ladesäulen bei der Domäne Mechtildshausen in Wiesbaden

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Obst, Gemüse und Fleisch aus organisch-biologischem Anbau direkt beim Bioland-Betrieb einkaufen oder vor Ort in der Hofküche und dem Café Bohne genießen, während das eigene Elektrofahrzeug klimafreundlich geladen wird – in Wiesbaden ist das ab sofort möglich: Die Domäne Mechtildshausen erweitert mit zwei eigenen, öffentlich zugänglichen Ladesäulen das wachsende E-Tankstellennetz in der hessischen Landeshauptstadt.


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Anbauplanung richtet sich nach Grundsätzen des ökologischen Stoffkreislaufs

Mit einer Gesamtfläche von gut 200 Hektar alleine in Wiesbaden gehört die Domäne Mechtildshausen zu einem der großen Landgüter in Hessen. „Wir verzichten auf den Einsatz mineralischer Düngemittel und setzen keine synthetischen Hilfsmittel in der Schädlings- und Wildkräuterbekämpfung ein. Unsere Anbauplanung richtet sich nach den Grundsätzen des ökologischen Stoffkreislaufs“, erläutert Geschäftsführer Werner Backes. „Da ist es nur folgerichtig, dass wir auch die Mobilitätswende unterstützen und unseren Kundinnen und Kunden mit unseren Ladesäulen einen neuen Service anbieten.“

Bewirtschaftet wird die Domäne Mechtildshausen von der Wiesbadener Jugendwerkstatt gGmbH (WJW). „Durch die Arbeit auf dem Gut wollen wir jungen Menschen Perspektiven auf eine selbstbestimmte Lebensführung geben“, sagt WJW-Aufsichtsrat und Sozialdezernent Christoph Manjura. „Werte wie Nachhaltigkeit und Verantwortung spielen dabei eine große Rolle. Deshalb haben wir zusätzlich zu den Ladesäulen auch eine Wallbox mit zwei weiteren Ladepunkten installieren lassen. Hier können wir künftig unsere firmeneigenen Fahrzeuge anschließen.“

Die Ladestationen wurde von ESWE Versorgung geplant und gebaut. Der Wiesbadener Energiedienstleister übernimmt auch die Betriebsführung und die Abrechnung.

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Wesentlich schnellere Ladevorgänge

Die beiden Säulen bieten zusammen vier Ladepunkte à 22 kW (Wechselstrom). Damit lässt sich ein Auto bis zu zehn Mal schneller laden als an der heimischen Steckdose. Natürlich wird die Elektrotankstelle mit ESWE Natur STROM betrieben. Unkompliziert gezahlt werden kann zum Beispiel mit der ESWE Lade KARTE – so wie an 140.000 Ladepunkten europaweit.

„Mit aktuell mehr als 200 öffentlich zugänglichen Ladepunkten hat die hessische Landeshauptstadt bereits einen starken Start in Richtung eines klimafreundlichen Individualverkehrs hingelegt“, erläutert Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „ESWE wird diese Entwicklung weiter vorantreiben und auch in diesem Jahr noch einmal für einen kräftigen Zubau an Ladesäulen sorgen. Das sehen wir als unsere Verantwortung.“

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Eröffnung der neuen Kreissporthalle in Groß-Gerau

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Ab Montag (7. Februar 2022) kann es losgehen mit dem Sportbetrieb in der in modularer Bauweise errichteten Interimshalle in Groß-Gerau. Da die neue Dreifeldhalle zehn Jahre genutzt werden soll, das „Interim“ also recht lang dauert, wurde das in direkter Nachbarschaft zur Kreissporthalle gelegene Gebäude jetzt Kreissporthalle 2 getauft.


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Baubeginn war im Juli 2021

Kleinere Restarbeiten werden bis zum Ende der Osterferien abgearbeitet. Zur offiziellen Übergabe vor der Inbetriebnahme am Montag kamen am 2. Februar Landrat Thomas Will und der Bürgermeister der Kreisstadt, Erhard Walther, an die Halle. Sie schauten sich dort um und erhielten aktuelle Informationen von Michaela Eich, Fachdienstleiterin Bau und Technik bei der Kreisverwaltung, und Projektleiter Fadil Topsakaloglu.

„Hier wurde Hand in Hand gearbeitet von Stadt, VfR Groß-Gerau und Kreis“, lobte Landrat Will. „Die Möglichkeit, zusätzliche Kapazitäten für den Schulsport zu schaffen, ist mir ein ganz großes Anliegen.“ Besonders freute ihn, dass zwischen dem Beschluss, die neue Halle zu bauen, und der Fertigstellung nur ein Jahr liegt. Die Kreissporthalle 2 sei ein gutes Beispiel für den sinnvollen Einsatz von Mitteln aus der Kreis- und Schulumlage.

Eröffnung der neuen kreissporthalle in groß-gerau
Die neue Kreissporthalle | Foto: Kreisverwaltung
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Eine weitere Halle war notwendig

In der Stadt Groß-Gerau gab es schon vor Beginn der parallel gerade laufenden Sanierungsarbeiten an der Kreissporthalle 1 zu wenig Kapazitäten für den Schulsport. Eine Untersuchung des Instituts für kooperative Planung und Sportentwicklung (IKPS) hatte 2018 verdeutlicht, dass aufgrund der Schülerzahlen und der sich aus dem Lehrplan ergebenden Sportstunden in der Stadt Groß-Gerau eine weitere Dreifeldhalle notwendig ist, um den Hallenbedarf für den Schulsport abzudecken.

Daher soll die Kreissporthalle 2 für die erwähnte Dauer von zehn Jahren auch nach der Sanierung der Kreissporthalle 1 von den umliegenden Schulen und Vereinen genutzt werden. Die Stadt als Eigentümerin stellt das Grundstück für diesen Zeitraum zur Verfügung. Nutzer des städtischen Geländes ist der VfR Groß-Gerau. Dessen Vereinsmitglieder benutzten bis zum Beginn der Sanierung die Umkleide- und Nassräume der alten Kreissporthalle. Bis zu deren Fertigstellung im ersten Quartal 2023 stehen ihnen nun die Umkleiden und Nassräume der Kreissporthalle 2 zur Verfügung.

Bürgermeister Erhard Walther erwähnte die gemeinsame Zielrichtung von Kreis und Stadt: Sportstättenbau und Bewegungsförderung als Daseinsfürsorge und Eröffnung von Teilhabechancen. Der Kreis müsse bei seinen Projekten genauso wie die Städte und Gemeinden – die zum Beispiel den Kita-Ausbau zu stemmen haben – immer auch erklären, wie und wofür Kosten zustandekommen.

Die investiven Kosten für die neue Kreissporthalle 2 belaufen sich auf 6.074.035,75 Euro.

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Tipps und Tricks um Karies vorzubeugen

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Die häufigste nicht ansteckende Krankheit in Deutschland ist Karies.  Über als 98 Prozent der Deutschen sind bereits von der sogenannten Zahnfäule betroffen. Das ist eine mehr als erschreckende Statistik, wenn man bedenkt, wie schmerzhaft der Krankheitsverlauf sein kann. Doch was kann man dagegen tun?

Zahnschmelz schützt die Zähne und sollte erhalten bleiben

Gesunde Zähne werden von einer Schmelzschicht gegen äußere Einflüsse geschützt. Diese Schmelzschicht ist das härteste Gewebe im menschlichen Körper. Sie besteht aus mineralischen Elementen, die das Zahninnere abschirmen und dadurch schützen. Ist dieser Schutz allerdings beschädigt, lagern sich Bakterien auf und im Zahn ab. So kann Karies seinen Lauf nehmen und die Lebensqualität der Betroffenen im schlimmsten Fall erheblich vermindern. Umso wichtiger ist es daher, eben diesen Schutz aufrecht zu erhalten und damit dem Ernstfall vorzubeugen. Eine erfolgreiche Kariesprophylaxe fängt schon Zuhause an.

Schon als Kind leiden einige an Karies

Rund 10 bis 15 Prozent der Kleinkinder in Deutschland leiden bereits an frühkindlicher Karies. Zahnärzte sprechen von der sogenannten „Early Childhood Caries“. Diese entsteht vor allem durch den übermäßigen Gebrauch von Nuckelflaschen und eine stark zuckerhaltige Ernährung, was die empfindlichen Milchzähne schwächt. Um eine gesunde Gebissentwicklung zu fördern, empfiehlt es sich auf fluoridhaltige Mittel zurückzugreifen. Fluoride sind als Zugabe in vielen verschiedenen Produkten wiederzufinden: Von der altbewährten Zahnpasta, über Mundspülungen und Lutschtabletten bis hin zu Mineralwassern und handelsüblichem Speisesalz. Der regelmäßige Gebrauch fluoridhaltiger Mittel unterstützt den natürlichen Zahnschmelz beim tagtäglichen Wiederaufbau der Schutzschicht durch seine remineralisierende Wirkung.

Die Nutzung fluoridhaltiger Produkte sollte allerdings vorab mit einem Zahnarzt besprochen werden, denn bei übermäßigem Gebrauch könnten unschöne weiße Flecken auf den Zähnen entstehen, die sogenannte Fluorose. Wer noch keinen vertrauensvollen Zahnarzt hat oder einen neuen Zahnarzt sucht, wird im Netz fündig. Die Google-Suche, beispielsweise nach Stichworten wie „Zahnarzt Leipzig“ kann beim Finden einer neuen Praxis helfen.

Neben der bewussten Mundhygiene spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle bei der Kariesprophylaxe. So sind es vor allem kariogene Nahrungsmittel, also Speisen und Getränke, die die Kariesentwicklung fördern, auf die es zu achten gilt. Besonders im Vordergrund stehen stark zuckerhaltige Nahrungsmittel, die den Bakterien als Energielieferant dienen. Der Zucker wird vergoren wodurch Säuren entstehen, welche die Zähne angreifen. Natürlich ist es nicht notwendig, vollständig auf Süßigkeiten zu verzichten, allerdings sollte sich der Verzehr in Grenzen halten. Wer auf eine gesunde Ernährungsweise achtet, wird schließlich auch mit widerstandsfähigen Zähnen belohnt.

Die Fissurenversiegelung ist eine sinnvolle Maßnahme

Für die Kariesvorbeugung ist natürlich auch die zahnärztliche Betreuung ein enorm wichtiger Punkt. Dabei hat sich eine Behandlungsform als besonders effektiv erwiesen, die sogenannte Fissurenversiegelung. Zahnärzte bieten neben der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung auch diese besondere Form der Kariesprophylaxe an. Dabei werden die besonders anfälligen Einkerbungen an den Zähnen mit einem speziellen Kunststoff versiegelt. Das Versiegelungsmaterial wird auf den gereinigten Zahn aufgetragen, befestigt und mit einer unterstützenden Fluoridschicht bedeckt. Dadurch wird gewährleistet, dass der Zahnschmelz darunter gar nicht erst angegriffen wird. Auch wenn die Behandlung generell nicht schmerzhaft ist, haben vor allem Angstpatienten häufig Probleme mit dem Gang zum Zahnarzt. Trotzdem sollte man sich nicht davon abbringen lassen. Manche Zahnärzte, wie die Zahnarztpraxis Leipzig haben Erfahrung mit Angstpatienten und können einem die Angst vor der Behandlung nehmen.

Ölpreise steigen: Warum Rohöl so teuer geworden ist

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Rohoel
Rohoel

Rohöl – das sogenannte schwarze Gold – ist in jedem Haushalt Präsent. Heutzutage ist es der wichtigste Rohstoff der Erde. Es wird vielseitig eingesetzt, als Kraftstoff, im Straßenbau, in unseren Klamotten oder zum Heizen. Doch der Ölpreis ist in den vergangenen zwölf Monaten massiv in die Höhe geschossen. Gleichzeitig sind die gelagerten Ölmengen förmlich dahingeschmolzen. Die Gründe für die enorme Preissteigerung sind vielseitig.

Ölpreise deutlich teurer als vor der Pandemie

Rohöl ist ein fossiler Brennstoff, der hauptsächlich aus Kohlenwasserstoffen besteht, die auch geringe Mengen an Schwefel, Stickstoff und Sauerstoff enthalten können. Es bildet sich unter hohen Druck- und Wärme Bedingungen durch die Umwandlung organischer Materie und entsteht zum Beispiel in Sandstein und geklüfteten Kalksteinboden, der von undurchlässigen Schichten bedeckt ist.

Im Laufe der Corona-Pandemie waren die Preise für Rohöl zwischenzeitlich sehr stark gesunken. Doch diese Zeiten sind bereits vergessen. Denn sowohl die Nordseemarke „Brent“ als auch die US-Sorte „WTI“ kosten mittlerweile wieder deutlich mehr als vor dem Ausbruch der Pandemie. Im April 2020, als die Pandemie gerade Fahrt aufnahm, haben die OPEC-plus-Förderländer mit einer drastischen Kürzung der Ölproduktion reagiert und in Folge dessen einen signifikanten Rebound generiert. Denn auf den pandemiebedingten Einbruch der Ölnachfrage reagierte man mit einer enormen Reduktion der täglichen Fördermenge um fast zehn Millionen Barrel.

Seit einigen Monaten soll das Ölangebot nun wieder Schritt für Schritt nach oben gefahren werden. Dieses vorhaben bereitet einigen Ländern aber vor allem nach dem Stilllegen von Förderanlagen und coronabedingten Einschränkungen nun erhebliche Probleme. Zwar haben laut einer Reuters-Umfrage zehn an die Förderquoten gebundene OPEC-Länder ihre tägliche Produktionsmenge im Januar um rund 230.000 Barrel nach oben gefahren. Das Ziel von 250.000 Barrel wurde damit allerdings erneut verfehlt.

Das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage von Rohöl hat laut Analysten dazu geführt, dass die künftigen Ölkontrakte zum ersten mal negativ bewertet wurden. Doch trotz des so niedrigen Rohölhandels kann man immer noch echte Gewinne aus dem Handel mit Rohöl-CFDs erzielen. Wie das funktioniert erfährt man beispielsweise bei oil profit.

Krisen und Kriegsgefahr sorgen für Verunsicherung

Bislang ist es noch nicht gelungen, den stetigen Aufwärtstrend des Ölpreises zu stoppen. In den vergangenen Wochen führten beispielsweise die drohende Kriegsgefahr in der Ostukraine sowie mehrere Angriffe jemenitischer Huthi-Rebellen auf die Vereinigten Arabischen Emirate zu erheblichen Unsicherheiten. Durch die unsichere Situation gestalteten sich Prognosen zum Ölpreis aktuell sehr schwierig. Einige Analysten nennen seit kurzem ein Kursziel von 100 Dollar, was allerdings für die Erholung der Weltwirtschaft sicherlich nicht von Vorteil wäre.

Intakter und gesunder Aufwärtstrend

Seit April 2020 bewegt sich die Nordseemarke Brent unter charttechnischen Gesichtspunkten in einem steilen Aufwärtstrend. Seitdem ist Brent um den Faktor 4,6 teurer geworden und befindet sich damit auf den höchsten Stand seit sieben Jahren. Im Herbst 2021 führte die damals neue Omikron-Variante zu einem kurzzeitigen Kurseinbruch in Höhe von etwa 20 Prozent. Das Verletzen der langfristigen 200-Tage-Linie führte allerdings nicht zu einem weiteren chartinduzierten Verkaufsdruck.

Der Aufwärtstrend, der sich zur Zeit beobachten lässt, ist daher als intakt und gesund zu bezeichnen. Spannend dürfte es dann wieder werden, wenn der Ölpreis in Richtung 75 Dollar sinken sollte. Zum einen, weil bei 75 Dollar die untere Begrenzung des Aufwärtstrends verläuft. Zum anderen aber auch deswegen, weil in diesem Fall ein erneutes Verletzen der 200-Tage-Linie drohen würde.

Kryptowährungen werden immer beliebter – Eine neue Assetklasse entsteht

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In dem Geschäft mit Kryptowährungen bahnt sich eine Zeitenwende an. Nach einigen Jahren mit sehr starken Kursschwankungen, in denen vor allem private Anleger auf unregulierten Onlinemarktplätzen gehandelt haben, beginnt nun eine ganz neue Ära der Professionalisierung. Institutionelle Anleger forcieren die Weiterentwicklung von Bitcoin und ähnlichen Kryptowährungen. In welcher enormen Geschwindigkeit dieser dieser Wandel geschieht, zeigt eine Marktanalyse der internationalen Unternehmensberatung Bain & Company.

Das Handelsvolumen schießt in die Höhe

Demnach sind die weltweiten Umsätze allein im Handel mit Kryptowährungen von 2016 bis 2020 von rund 2 Milliarden US-Dollar auf etwa 13 Milliarden US-Dollar gestiegen. Im gleichen Zeitraum explodierte das Handelsvolumen regelrecht. Es schnellte von rund 400 Milliarden US-Dollar auf zuletzt rund 9,6 Billionen US-Dollar hoch. Das ist mehr als das Vierfache des Handelsvolumens an den großen deutschen Handelsplätzen Xetra, Börse Frankfurt und Tradegate Exchange im Jahr 2020. Dabei entfielen im vergangenen Jahr nur noch 20 Prozent der Kryptotransaktionen auf die vor allem von privaten Anlegern genutzten Marktplätze wie Bitcoin evolution. Das von institutionellen Anlegern dominierte außerbörsliche OTC-Geschäft („Over the Counter“) vereinigte bereits jetzt rund 35 Prozent des Handels auf sich. Nur drei Jahre zuvor waren es gerade einmal 5 Prozent gewesen. Noch dynamischer entwickelte sich allerdings der Markt für Derivaten: Er stand 2020 für 45 Prozent des gesamten Handelsvolumens.

„Der Markt für Kryptowährungen institutionalisiert sich“, stellt Dr. Christian Graf, Bain-Partner und Finanzmarktexperte, fest. Professionelle Anleger bevorzugten den OTC-Handel vor allem wegen der höheren Flexibilität. Mit Derivaten sicherten sie sich zunehmend gegen die unverändert bestehenden Ineffizienzen und hohe Volatilität im Markt ab. Angesichts des milliardenschweren Engagements ist aus seiner Sicht der „Point of no Return“ bereits überschritten.

Einer Aufschlüsselung der Umsätze nach Marktteilnehmern zufolge stand das B2C-Geschäft im Jahr 2020 noch für die Hälfte aller Umsätze. Weitere 20 Prozent entfielen auf das B2B2C-Geschäft mit zwischengeschalteten Brokern. Das reine B2B-Geschäft zwischen professionellen Trading-Unternehmen, Brokern, Banken, Vermögensverwaltern und anderen institutionellen Akteuren vereinigte 2020 bereits rund 30 Prozent auf sich.

Es ist schnelles Handeln gefragt

Die generelle Voraussetzung für das Entstehen von neuen und revolutionären Zukunftsmärkten ist es, neue Regelwerke zu erarbeiten und die bestehende Technologie stetig weiterzuentwickeln. Weil vor allem der hohe Energieverbrauch von Kryptowährungen immer wieder für viel Kritik und Aufsehen sorgt, wird mit der Weiterentwicklung von Systemen wie Ethereum alles dafür getan, um den Stromverbrauch für die einzelnen Blockchain-Transaktionen so gering wie möglich zu gestalten.

Gleichzeitig sorgen staatliche Aufsichtsbehörden rund um den gesamten Globus für den nötigen Rahmen, um den Kryptomarkt immer weiter zu professionalisieren. In Deutschland gelten zum Beispiel die Regelung des Kryptoverwahrgeschäfts sowie das Gesetz über elektronische Wertpapiere als wichtige Meilensteine. Währenddessen wurde in der Schweiz mit der DLT-Gesetzgebung (Distributed-Ledger-Technologie) ein wichtiger Schritt nach vorne gemacht. In den USA zeigt sich die Börsenaufsicht SEC inzwischen offen für kryptobasierte ETFs.

So wurde in Deutschland, aber auch in vielen anderen Länden auf der ganzen Welt, die Grundlage für eine Erweiterung des Kryptomarkts geschaffen. Dessen Basistechnologie, die Blockchain, eröffnet die Möglichkeit, Transaktionen in weiteren Assetklassen wie beispielsweise Immobilien transparent und sicher abzubilden. Weitere Optionen bestehen zum Beispiel in der Erbringung von finanzwirtschaftlichen Dienstleistungen in dezentralen Netzwerken. Aber: „Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, den gesamten Finanzmarkt fundamental zu verändern“, betont Bain-Partner Graf. „Banken, Börsen und andere Finanzdienstleister sollten daher so schnell wie möglich Know-how aufbauen und diesen Zukunftsmarkt besetzen.“

Frontalunfall auf der Darmstädter Landstraße in Gustavsburg

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Am Mittwochabend (2. Februar 2022) kam es gegen 20:40 Uhr auf der Darmstädter Landstraße im Stadtteil Gustavsburg zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. BYC-News war vor Ort.


Zwei Personen wurde bei dem Unfall verletzt

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, befuhr eine 48 Jahre alte Frau mit dem Smart eines Lieferdienstes die Darmstädter Landstraße in Fahrtrichtung Bischofsheim. Kurz vor dem Ortsausgang wollte die Smart-Fahrerin nach links in die Mierendorffstraße abbiegen, wobei sie den entgegenkommenden Opel Corsa, der von einer 19-jährigen Wiesbadenerin gefahren wurde, übersah und ihm die Vorfahrt nahm. Dadurch kam es zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Zwei Personen wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Die 19-Jährige konnte nach der Behandlung durch den Rettungsdienst vor Ort bleiben, während die 48-Jährige in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht wurde.

Die Polizei richtete in der Darmstädter Landstraße eine Vollsperrung für die Dauer von rund 45 Minuten ein, wodurch es zu einem kleinen Rückstau und Verspätungen im Busverkehr kam. Anschließend wurde die Fahrbahn in Richtung Bischofsheim wieder freigegeben, sodass der Verkehr im Wechsel an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden konnte.

Totalschaden an beiden Fahrzeugen

An beiden Fahrzeugen entstand ein Totalschaden, sodass beide Autos von der Unfallstelle abgeschleppt werden mussten. Für die Dauer der Abschleppmaßnahmen musste die Kreuzung nochmals kurzzeitig vollgesperrt werden. Nachdem beide Unfallfahrzeuge auf die Abschlepper aufgeladen waren, kümmerten sich die Mitarbeiter der beiden Abschleppunternehmen um die Trümmerteile, die auf der gesamten Fahrbahn verteilt lagen. Außerdem wurden ausgelaufene Betriebsstoffe abgestreut. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 12.000 Euro.

Gegen 21:50 Uhr waren alle Maßnahmen abgeschlossen, die Polizei konnte die Fahrbahn wieder vollständig für den Verkehr freigeben und anschließend den Einsatz beenden.

Im Einsatz waren:

  • Die Polizei Bischofsheim
  • Der ASB Rettungsdienst
  • Das Abschleppunternehmen Hildenbrandt aus Rüsselsheim
  • Das Abschleppunternehmen Auto-Riegel aus Wiesbaden

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Verkehrseinschränkungen auf der Landstraße bei Saulheim

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Hochheim
Symbolbild Baustelle Absperrung

Am 8. sowie am 9. Februar 2022 erfolgen Rodungsarbeiten im Seitenbereich der Landesstraße L401 und L429 (Mainzer Straße) bei Saulheim. Während der Rodungsarbeiten kann es zu kurzfristigen Verkehrseinschränkungen kommen auf den Landtstraßen kommen.


Vorbereitung auf den Umbau der Einmündung

Die Arbeiten erfolgen im Vorgriff auf den ab Sommer 2022 geplanten Umbau der Einmündung der L 429 (Mainzer Straße) auf die L 401 zu einem Kreisverkehr. Zusammen mit diesem Kreisverkehr werden parallel zur L 429 (Mainzer Straße) von der Tankstelle bis zum bestehenden Kreisel L 429 (Mainzer Straße)/Margarete-Mitscherlich-Straße und parallel zur L 401 ab dem Kreisel bis zur Einmündung L 401/L 430 ein Rad- und Gehweg neu gebaut.

Der LBM Worms wird zu gegebener Zeit über den Beginn der geplanten Baumaßnahme informieren. Für den Neubau des Kreisels mit den beiden Radwegen und die Rodungsarbeiten liegt das Baurecht vor. Die Rodung ist mit der Unteren Naturschutzbehörde (Landkreis Alzey-Worms) abgestimmt.

Mehrere Autofahrer unter Drogen in Ginsheim-Gustavsburg und Bischofsheim unterwegs

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Symbolbild Polizei
Symbolbild Polizei

Gleich mehrfach hatten es Beamte der Polizei Bischofsheim am Dienstag (1. Februar 2022) sowie in der Nacht zum Mittwoch (2. Februar 2022) mit berauschten Autofahrern zu tun. Drei Autofahrer wurden in Ginsheim-Gustavsburg und Bischofsheim durch die Polizisten an der Weiterfahrt gehindert.


Erster betrunkener Fahrer am Dienstagmorgen

Bereits am Dienstagmorgen gegen 8:15 Uhr wurden die Polizisten von einem Zeugen darüber informiert, dass ein Mann, der gerade Alkohol konsumierte habe, mit seinem Auto vom Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Ginsheimer Landstraße in Bischofsheim losfahren wolle. Ein Atemalkoholtest bei dem 56 Jahre alten Fahrer ergab anschließend rund 1,8 Promille. Er musste daraufhin eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.

Die Untersuchungen werden noch zeigen, mit welchem Alkoholspiegel der Autofahrer an dem Einkaufsmarkt ankam. Die Polizei stellte den Führerschein des 56-Jährigen sicher und leitete ein Verfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein.

Zweiter Fahrer betrunken in Gustavsburg unterwegs

Am späten Dienstagabend gegen 23:15 Uhr stoppte eine Streife in der Darmstädter Landstraße in Gustavsburg einen 55 Jahre alten Autofahrer. Rasch bemerkten die Beamten, dass der 55-Jährige betrunken am Straßenverkehr teilnahm. Ein Test zeigte 1,54 Promille an. Es folgten Blutentnahme, Sicherstellung des Führerscheins und eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

Dritter Fahrer unter Einfluss von Marihuana und Kokain

In der Nacht zum Mittwoch, gegen 1:50 Uhr, beabsichtigten die Streifenbeamten schließlich in der Rudolf-Diesel-Straße in Gustavsburg einen Autofahrer zu stoppen. Der Fahrer gab Gas. In der Königsberger Straße ließ er seinen Wagen stehen und flüchtete zunächst zu Fuß weiter. Der 26-Jährige konnte im Rahmen einer anschließenden polizeilichen Fahndung mit mehreren Streifen in der Merianstraße festgenommen werden. Ein Drogentest reagierte positiv auf den vorherigen Konsum von Marihuana und Kokain. Zudem ist der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Auch er musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und ihn erwarten nun entsprechende Strafverfahren.

Neue Details zur Notarztversorgung am Standort Ingelheim

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ASB Rettungswagen
Symbolbild Notarzt

Die Unterschriften sind getrocknet, der Vertrag ist unterschrieben: Ab Dienstag, 1. März, wird das Deutsche Rote Kreuz (DRK) den Notarztstandort Ingelheim betreiben. Damit einher geht die Dienstplanung für das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF), das seit Beginn des Jahres von 7 bis 19 Uhr im Einsatz ist.


Landrätin Dorothea Schäfer dazu

„Ich bin sehr froh, dass wir als Rettungsdienstbehörde mit dem DRK einen kompetenten und zuverlässigen Partner gefunden haben, der viel Erfahrung als Betreiber von Notarztstandorten hat“, sagt Landrätin Dorothea Schäfer in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit dem DRK: „Unser Ziel, den Notarztstandort zunächst langfristig zu sichern, ist damit erreicht.“

Für das Deutsche Rote Kreuz sagt Uwe Frohn, Abteilungsleiter Rettungsdienst im DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz: „Mit der bereits bestehenden DRK-Rettungswache, den Notfall- und Rettungssanitäterinnen und -sanitätern der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe GmbH sowie dem neuen Notarztstandort können wir als DRK zum Wohle der hiesigen Bevölkerung jetzt alles gut aus einer Hand anbieten.“

Notarztversorgung nur ein Teil des Gesamtkomplexes

„Die Notfallversorgung im Landkreis Mainz-Bingen ist nach wie vor sehr gut – auch in der Nacht“, sagt sie. Sie verweist erneut darauf, dass die Notarztversorgung nur ein Teil des Gesamtkomplexes „Rettungsdienstliche Versorgung“ ist. Auch das nicht-ärztliche Personal, Rettungs- und vor allem Notfallsanitäter, hat demnach einen erheblichen Anteil an der Versorgung von Notfallpatienten auf höchstem Niveau. Diese Versorgung ist durch die Rettungswache Ingelheim rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche stets gesichert.

„Die Qualifikation des nicht-ärztlichen Personals wurde in der Vergangenheit insbesondere durch die Schaffung des neuen Berufsbildes Notfallsanitäter nochmals deutlich verbessert“, fügt der Ärztliche Leiter Rettungsdienst, Dr. Guido Scherer, hinzu. Sogenannte medizinische Standardarbeitsanweisungen würden exakte rettungsdienstliche Schritte beschreiben, die von den Notfallsanitätern angewandt werden, um sofort lebensrettend tätig zu werden. Es sei keineswegs so, dass Menschen in Not – wie zum Teil befürchtet – 20 Minuten oder länger ohne Versorgung auf einen Notarzt warten müssten. Im Durchschnitt sind es im Rettungsdienstbereich Rheinhessen auch ab März weniger als acht Minuten, bis der Notarzt vor Ort ist: „Wenn der Notarzt kommt, sind in der Regel die lebensrettenden Schritte alle schon eingeleitet“, sagt Dr. Scherer: „Und zwar völlig unabhängig davon, wie weit ein Standort entfernt ist.“

Dynamisches Flottenmanagement sorgt für Flexibilität

Zudem sorge das sogenannte „dynamische Flottenmanagement“ dafür, dass jeweils das NEF zu einem Notfall beordert werde, das zu diesem Zeitpunkt dem Patienten am nächsten ist. „Das muss nicht abhängig vom Standort sein, weil die Notarzteinsatzfahrzeuge häufig auch in der Region unterwegs sind.“ Darüber hinaus gibt es in den erwähnten Standardarbeitsanweisungen eine sogenannte „Rendezvous-System“. Dabei wird ein dringender Transport eines Notfallpatienten in eine Klinik schon vom Notfallsanitäter im Rettungswagen begonnen, der Notarzt kommt diesem entgegen und steigt dann in den Rettungswagen zu – Verfahren, die nicht nur im Rettungsdienstbereich Rheinhessen, sondern landesweit im Rettungs- und Notarztdienst angewandt werden.

Freie Wähler Rheinland-Pfalz fordern einheitliche Linie für Kitas und Schulen

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Die neuen Quarantäneregeln, keine verbindliche Teststrategie, Maßnahmen an Schulen umfassender und effektiver. Dies monieren der Kita-Fachkräfteverband Rheinland-Pfalz und die Elterninitiative „Sichere Bildung jetzt“. Immer noch ist es jedem Träger freigestellt, ob und wie getestet wird. Während es in Schulen als sinnvoll und notwendig erachtet wird, nach einem positiven Fall an fünf darauffolgenden Tagen zu testen, genügt in den Kitas ein einziger Schnelltest, um wieder teilzunehmen.


„Kitas sind systemrelevant und keine Bildungseinrichtung ‚light‘“

Helge Schwab, bildungs- und gesundheitspolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER-Landtagsfraktion, unterstützt weiterhin – wie schon im Vorjahr und zu Jahresbeginn geäußert – die Kitas und den Fachkräfteverband in ihrer Forderung nach Lolli-Tests und sicheren Quarantäneregelungen. „Unsere Kitas sind in vielerlei Hinsicht noch schutzbedürftiger. Sie sind systemrelevant und keine Bildungseinrichtung ‚light‘!“

Darum fordert Schwab erneut ein klares und vergleichbares Handeln für Kitas und Schulen: „Um den besonderen pädagogischen Bedürfnissen unserer Kleinsten gerecht zu werden, brauchen wir Lolli-Tests, die sich in den Kita-Alltag spielerisch integrieren lassen.“

Unverändert gelte, so Schwab: „Eine klare einheitliche Linie hilft bei der Akzeptanz!“ Das Projekt „Testen für Alle“ müsse für alle gleichwertig zugänglich und kindgerecht umsetzbar sein.

Fahranfänger kracht gegen Baum und überschlägt sich mit seinem Toyota

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Toyota Unfal
Toyota Unfal

Am Montag (31. Januar 2022) kam es gegen 08:45 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße L232. Der Unfall ereignete sich zwischen Merxheim und Meddersheim im Landkreis Bad Kreuznach.


Frontal gegen Baum und Überschlagen

Ein 19-Jähriger Autofahrer war mit seinem Toyota auf der Landstraße aus Richtung Merxheim in Richtung Meddersheim unterwegs. In einer leichten Linkskurve kam er aus bislang unbekannter Ursache von der Straße ab und krachte frontal gegen einen Baum. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurde der Baum entwurzelt. Der junge Fahrer überschlug sich nach dem Aufprall mit seinem Fahrzeug, konnte sich aber aus eigener Kraft aus dem Fahrzeugwrack befreien. Er wurde mit dem Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.

Der Fahrbahnabschnitt wurde für einen kurzen Zeitraum in beide Richtungen gesperrt. Der PKW musste von einem ortsansässigen Abschleppunternehmen vom Unfallort entfernt werden. Die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei waren mit insgesamt 27 Kräften im Einsatz. Nach der Erstuntersuchung im Krankenhaus konnten lebensgefährliche und schwere Verletzungen beim Fahrer ausgeschlossen werden.

Die Polizei bittet weitere mögliche Zeugen des Unfallgeschehens sich unter der 06752-156-0 zu melden.

Interessante Tatsachen über Kryptowährungen

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Im Januar 2009 erschien die erste Version der Bitcoin-Zahlungssystem-Software im Internet. Sein Autor (möglicherweise ein Autorenteam) trägt das Pseudonym Satoshi Nakamoto. Ursprünglich wurde die Währung nur von Computerenthusiasten verwendet. Am 22. Mai 2010 hat Laszlo Hanich, ein Computerprogrammierer aus Florida (USA), das erste Mal dokumentiert, dass er Bitcoins für einen tatsächlichen Kauf verwendet hat, indem er 10.000 Einheiten der Kryptowährung an einen Nutzer mit dem Pseudonym Jerocs überwies und von diesem zwei Pizzen erhielt.

In den Jahren 2010 und 2011 tauchten die ersten Börsen im Internet auf, bei denen Bitcoins in echte Währung umgetauscht werden konnten. Im Frühjahr 2011 erreichte der Bitcoin die Parität zum US-Dollar. Zu dieser Zeit tauchten erste Bitcoin-Analoga auf, die sich von Bitcoin durch Verschlüsselung oder andere Merkmale unterschieden. Dazu gehören Litecoin, Etherium, Ripple und Dogecoin. Im Jahr 2017 wurde Bitcoin in den bitcoin und den laut Entwicklern sichereren Bitcoin Cash aufgeteilt.

Seit etwa 2011 wird Bitcoin aufgrund der Anonymität der Überweisungen von Personen genutzt, die in den Drogenhandel und andere illegale Geschäfte verwickelt sind. Seit 2013 können Bitcoins in einigen Online-Shops und Hotelbuchungsdiensten zur Bezahlung von Dienstleistungen und Waren verwendet werden. Doch bereits 2017 begannen Dienstleistungen oder Hersteller, die die Währung zuvor als Zahlungsmittel akzeptiert hatten, sie aufgrund der starken Wertschwankungen abzulehnen. Heutzutage können sich aber viele Leute ihr Leben ohne Bitcoin und Kryptohandel auf bitcoinprime.org/de/ nicht mehr vorstellen, da diese Währung für sie zur Einnahmequelle geworden ist.

Das Interesse an der Kryptowährung wird durch einen möglichen Anstieg ihres Wertes durch Spekulation angeheizt. Während ein einzelner Bitcoin Anfang 2016 noch 400 Dollar wert war, erreichte er Ende 2017 fast 20.000 Dollar pro Stück. Bitcoin sank dann auf 35.000 Dollar, begann dann aber Ende 2020 wieder zu steigen und erreichte einen Wert von 50-60.000 Dollar. Im Januar 2022 hatte Bitcoin, die beliebteste Kryptowährung, eine Kapitalisierung (Gesamtwert aller auf dem Markt verfügbaren Währungen) von 796 Milliarden Dollar und einen aktuellen Wechselkurs von 42.000 Dollar pro Einheit.

Insgesamt gibt es etwa 2-3 Tausend verschiedene Kryptowährungen auf der Welt. Zu den beliebtesten Kryptowährungen gehören:

– Ethereum, Kapitalisierung – 374 Mrd. USD, Anteilswert – 3,1k USD;

– BNB, Kapitalisierung – 78,9 Milliarden Dollar, Wert pro Anteil – 475 Dollar;

– Tether, Kapitalisierung – 78,3 Mrd. USD, fester Wert – 1 USD;

– USD-Münze, Kapitalisierung – 46 Mrd. USD, fester Wert – 1 USD.

Die erste offizielle staatliche Kryptowährung war der Petro. Sie wurde am 20. Februar 2018 von den venezolanischen Behörden aufgrund der Wirtschaftskrise und der Hyperinflation der offiziellen Währung, des Bolivar, eingeführt. Der Wert des Petro war an den Preis für ein Barrel venezolanisches Öl gekoppelt, aber die Kryptowährung war weder in Venezuela noch im Ausland weit verbreitet.

Kasachstan hat die größte Kryptowährungsproduktion unter den GUS-Staaten – laut der Universität Cambridge ist die Republik nach den USA der zweitgrößte Bitcoin-Produzent der Welt. Das Mining von Kryptowährungen in Kasachstan erlitt während der Unruhen im Januar einen schweren Schlag. Vor diesem Hintergrund fiel der Bitcoin um mehr als 4 %.

Kryptowährungen sind in Weißrussland seit Dezember 2017 legalisiert. Die Branche wurde vorübergehend von Steuern befreit, und die Bürger können nicht nur digitales Geld besitzen, sondern auch nationale und ausländische Währungen wechseln, kaufen und verkaufen, ohne dies zu melden. Alexander Lukaschenko hat sogar zu einem aktiveren Bergbau aufgerufen.

Der Präsident von Usbekistan Shavkat Mirziyoyev unterzeichnete am 3. Juli 2018 ein Dekret über Maßnahmen zur Entwicklung der digitalen Wirtschaft, einschließlich der Erteilung von Lizenzen für Tätigkeiten im Bereich des Umlaufs von Krypto-Assets. Alle Kryptowährungstransaktionen werden über eine Krypto-Börse abgewickelt. Das erste wurde im Januar 2020 von der südkoreanischen Kobea-Gruppe eröffnet. Die Bürger dürfen nur mit dem Verkauf von Kryptoassets und Token handeln.

Internet: Neues Netzwerkdurchsetzungsgesetz tritt in Kraft

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Ab dem 1. Februar 2022 sind Betreiber sozialer Netzwerke nach dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz verpflichtet, bestimmte strafbare Inhalte wie die Verbreitung kinderpornographischer Inhalte, aber auch Bedrohung und Volksverhetzung auf ihren Plattformen nicht nur zu löschen, sondern darüber hinaus an eine Meldestelle im Bundeskriminalamt zu melden.


Innenminister Roger Lewentz

„Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, daher werden Straftaten im Netz genauso konsequent verfolgt wie in der analogen Welt. Die Meldeverpflichtung ist ein weiterer wichtiger Schritt gegen Hass und Hetze sowie die hemmungslose Kommunikation auf Social Media-Plattformen. Sie darf nicht ohne Folgen bleiben“, betonte Innenminister Roger Lewentz.

Gerade auch im Bereich Kindesmissbrauch und der Verbreitung von Kinderpornografie hat die Polizei Rheinland-Pfalz bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen. Dazu zählen personelle Verstärkungen, die zusätzliche Beschaffung von Hard- und Software sowie ein weiterer Ausbau des polizeilichen IT-Netzwerkes. Im Bereich der Prävention sind Schwerpunktsetzungen erfolgt, die auch in diesem Jahr fortgeführt werden. Die neue bundesweite Meldeverpflichtung unterstützt die rheinland-pfälzischen Bestrebungen. Die organisatorischen Prozesse bei der Bearbeitung von Anzeigen über die BKA-Meldestelle sind für Rheinland-Pfalz polizeiintern vorgeplant und mit der Justiz abgestimmt.

„Die Bekämpfung von Kindesmissbrauch und Kinderpornografie gehört zu den wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben unserer Zeit und hat bereits seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert in der Polizei Rheinland-Pfalz“, so Lewentz.

Im ersten Halbjahr 2021 wurden in der Polizeilichen Kriminalstatistik 318 Fälle des sexuellen Missbrauchs von Kindern registriert. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum war dies ein Anstieg um 11 Fälle bzw. um 3,6%. Im Bereich der Kinderpornografie stiegen die Fallzahlen nach 469 Taten im ersten Halbjahr 2020 auf 871 Taten (+85,7%) deutlich an. Diese Fallzahlensteigerungen sind auch auf die zunehmende Nutzung von Smartphones und anderen internetfähigen Endgeräten zurückzuführen.

Das Bundeskriminalamt schätzt, dass durch die neue Meldeverpflichtung jährlich bundesweit insgesamt mit etwa 150.000 neuen Strafverfahren zu rechnen ist.