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Corona: Die aktuellen Fallzahlen in Rheinland-Pfalz

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Die Fallzahlen zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Seit gestern (12. Februar 2022) gibt es 2.610 neue bestätigte Corona-Fälle, eine weitere Person ist im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben.


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Die aktuellen Zahlen:

  • Die landesweite 7-Tages-Inzidenz beträgt 1.111,9 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 1.100,2)
  • Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 478,9 pro 100.000 geimpfte Personen (Vortag: 472,0) und bei 2.889,0 pro 100.000 ungeimpfte Personen (Vortag: 2.874,4)
  • Die landesweite 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz beträgt 5,80 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 6,02)
Quelle: Landesregierung Rheinland-Pfalz
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Anmerkungen zur Tabelle:

Dargestellt sind ausschließlich mittels PCR laborbestätigte Meldefälle.

Genesen wurde wie folgt definiert:

  1. nicht-verstorben, nicht-hospitalisiert und vor mehr als 21 Tagen ab Datenstichtag erkrankt
  2. nicht-verstorben, hospitalisiert gemeldet und vor mehr als 28 Tagen ab Datenstichtag erkrankt
  3. nicht-verstorben, Hospitalisierung unbekannt und vor mehr als 28 ab Datenstichtag Tagen erkrankt

Sofern kein Erkrankungsdatum vorliegt, wird das geschätzte Erkrankungsdatum aus Meldedatum minus mittlerem Meldeverzug von derzeit 5 Tagen verwendet.

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Fahrzeugbrand in Rüsselsheim-Königstädten – Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung

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Am frühen Sonntagmorgen (13. Februar 2022) wurde die Feuerwehr zu einem Fahrzeugbrand auf dem Parkplatz der Grundschule in der Forsthausstraße im Stadtteil Rüsselsheim-Königstädten alarmiert.


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Die Polizei geht von Brandstiftung aus

Anwohner bemerkten einen Feuerschein und alarmierten die Rettungsleitstelle Groß-Gerau. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort eintrafen, stand der Fiat Ducato bereits im Vollbrand. Die Feuerwehr konnte das Feuer zeitnah löschen. Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf rund 3.000 Euro.

Wie die Polizei mitteilt, haben nach derzeitigem Ermittlungsstand unbekannte Täter den Transporter vorsätzlich in Brand gesetzt. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen des Brandgeschehens dauern derweil an. Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim unter der Telefonnummer 06142 – 6960 zu melden.

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Bahnhof in Bad Kreuznach wird modernisiert

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bahnhof innen ob und berdan foto deutsche bahn
bahnhof innen ob und berdan foto deutsche bahn

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Die Deutsche Bahn hat die Modernisierungsarbeiten am Bahnhof Bad Kreuznach fast vollständig abgeschlossen

Die Bauteams haben das Dach der Mittelkuppel bereits neu gedeckt sowie die Kuppel der Bahnhofshalle komplett saniert und gestrichen. Aktuell erneuern die Handwerker noch die Dächer des linken und rechten Seitenflügels . Darüber hinaus ermöglichen neue elektrische Schiebetüren den Reisenden einen barrierefreien Zugang zur Station. Der frische Anstrich der gleisseitigen Bahnhofsfassade sowie die gepflasterte Fläche zwischen der Mobilitätsstation und dem Bahnsteig runden das Modernisierungspaket ab.

Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer und Klaus Berdan, Leiter Bahnhofsmanagement, machten sich vor Ort ein Bild von den Arbeiten. Klaus Berdan sagte dazu: „Knapp eine Million Euro aus Mitteln des Corona-Konjunkturpakets des Bundes hatten wir für den Bad Kreuznacher Bahnhof zur Verfügung – und die Ergebnisse der Modernisierungsarbeiten können sich durchaus sehen lassen. Ich freue mich, dass wir den Fahrgästen sowie den Bürgerinnen und Bürgern nun eine verbesserte Aufenthaltsqualität bieten können, die das Bahnfahren noch attraktiver macht.“

Dr. Heike Kaster-Meurer: „Das frisch renovierte Bahnhofsgebäude ist als Eingangsportal der Stadt zum Vorzeigeobjekt in Bad Kreuznach geworden. Für Reisende und Pendler, die mit dem ÖPNV kommen, ist der erste Eindruck oft der wichtigste. Da haben die zahlreichen Modernisierungsmaßnahmen eine erhebliche Verbesserung der Aufenthalts- und Nutzungsqualität am Bad Kreuznacher Bahnhof geschaffen.“

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Aktion „Schenk mir einen Baum“ in Oppenheim wird fortgesetzt

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Fortsetzung SchenkMirEinenBaum Feb2022 6 e1644568788305
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Was im November 2020 begonnen wurde, fand dieser Tage seine Fortsetzung: Mit finanzieller Unterstützung von Spendengeldern hat die Stadt Oppenheim in den Weinbergen an der Gemarkungsgrenze zwischen Oppenheim und Nierstein, dem so genannten Dyckerhoff-Weg, weitere 62 großkronige Laubbäume gepflanzt. Insgesamt säumen jetzt mehr als 120 Bäume den Feldweg.


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Silke Rautenberg dazu

„In ein paar Jahren haben wir hier eine richtige Allee, viele der Bäume können mehr als 20 Meter hoch werden“, freut sich Silke Rautenberg, Erste Beigeordnete der Stadt Oppenheim. Bei der Neupflanzung handelt es sich ausschließlich um heimische Baumarten erster oder zweiter Ordnung, die auch mit extremer Trockenheit gut zurechtkommen. Insgesamt zehn Arten umfasst die Liste: Hainbuchen, Speierling, Feldahorn, Stieleichen, Elsbeeren, Mehlbeeren, Wildäpfel, Wildbirnen, Ebereschen und Walnüsse. „Sie alle tragen Früchte, so dass auch die Tierwelt davon profitiert“, erklärt Rautenberg die Auswahl.

Viele Spender haben lange auf die Pflanzung „ihres“ Baumes warten müssen. Und noch immer sind nicht alle gespendeten Bäume gesetzt. „Das hat vor allem finanzielle Gründe, denn leider ist die Pflanzung um ein Vielfaches teurer als ursprünglich angenommen, denn der Boden ist dort stark verdichtet und teils von schlechter Qualität – ohne Baggerarbeiten und neue Muttererde wäre eine Pflanzung dort nicht möglich. Und alternative Standorte für großkronige Bäume sind in Oppenheim leider rar“, schildert Rautenberg die Situation. Ende letzten Jahres hatte der Stadtrat die noch erforderlichen Haushaltsmittel genehmigt, so dass die Aktion inzwischen durchfinanziert ist. „Jetzt müssen wir für die restlichen 60 Bäume nur noch die geeigneten Standorte finden“, schmunzelt Rautenberg.

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An einigen Stellen werden sie auch abgestorbene Bäume ersetzen

So zum Beispiel am Turnacker: Dort stehen jetzt vier neue Walnussbäume statt einiger Birken, die die Trockenheit der letzten Sommer nicht überlebt haben. Rautenberg dankt an dieser Stelle nicht nur allen Baumpaten, sondern auch Revierförsterin Simone Rupp, VG-Mitarbeiterin Monika Schäfer und dem städtischen Bauhof, die alle tatkräftig an der Aktion mitgewirkt haben. Dass sich die Mühe lohnt, zeigen die Jährlingsbäume – sie haben sich prächtig entwickelt. Lediglich drei Bäume mussten nachgepflanzt werden. Damit die Paten das Wachstum ihrer „Zöglinge“ begutachten können, sind alle Bäume mit Nummern markiert – sofern noch nicht geschehen, wird diese den Paten in Kürze mitgeteilt.

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Schott Ceran als Marke des Jahrhunderts ausgezeichnet

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Alle drei Jahre zeichnet die Zeit-Verlagsgruppe jene Marken aus, die es weltweit geschafft haben, zum Standard für eine ganze Branche zu werden. SCHOTT CERAN zählt dazu – und ist damit zum wiederholten Male Marke des Jahrhunderts.


„Eine neue Ära des Kochens eingeleitet“

Aus den Küchen dieser Welt sind sie nicht mehr wegzudenken: Mit über 200 Millionen verkauften Exemplaren schreiben Glaskeramik-Kochflächen von SCHOTT eine Erfolgsgeschichte, die gleichsam für Qualität, Pioniergeist und Innovationskraft steht. Dafür wurde SCHOTT CERAN jetzt von der Zeit-Verlagsgruppe und dem Herausgeber Dr. Florian Langenscheidt im Jahr 2022 erneut als Marke des Jahrhunderts ausgezeichnet.

„SCHOTT hat mit CERAN nicht nur die schwarze Glaskeramik-Kochfläche erfunden, sondern auch eine neue Ära des Kochens eingeleitet“, so Jörg Wingefeld, Vice President Marketing & Sales des Geschäftsbereichs Cooking bei SCHOTT. „Denn unsere Glaskeramik wird nicht nur seit über 50 Jahren exklusiv in Deutschland geschmolzen, sondern auch permanent weiterentwickelt.“

„Wir freuen uns, erneut unter den besten ‚Marken des Jahrhunderts‘ zu sein“, sagt Kathrin Becker, Marketing Direktorin bei SCHOTT CERAN. „Diese besondere Auszeichnung unterstreicht einmal mehr den starken Charakter unserer ‚Ingredient Brand‘, die getreu unserem Marken-Claim ‚Excitement on top‘ immer wieder aufregende Trends in der Küche setzt.“

Neue Glaskeramik CERAN Luminoir erleuchtet die Kochflächen der Zukunft

So macht auch die jüngste Innovation CERAN Luminoir das Kochen zum Erlebnis. Eine ganz neue Materialformel verbessert die Lichtdurchlässigkeit der Glaskeramik und lässt unter der Kochfläche angebrachte LED-Lichtquellen brillanter emittieren. Insbesondere weißes Licht scheint im Vergleich zu herkömmlicher schwarzer Glaskeramik fünf Mal heller durch das neue Material. Dank der genauen Wiedergabe von Farben und Farbverläufen, können Anzeigen oder sogar Displays unter der Glaskeramik-Kochfläche platziert werden, die sich nur dann zeigen, wenn der Herd auch eingeschaltet ist. Andernfalls erscheint das Kochfeld in tiefschwarzer Anmutung und versteckt die darunterliegende Technik zuverlässig aus allen Blickwinkeln.

Das neue Material macht aufregende Lichtfeatures ohne zusätzliche Filter und Beschichtungen möglich. Dadurch wird die Komplexität der Herstellung reduziert, wodurch smarte Kochflächen schon bald für breitere Käuferschichten ins Zentrum des Interesses rücken könnten.

Autoscheiben in Worms eingeschlagen und Wertsachen gestohlen

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Am Samstag (12. Februar 2022) schlugen bislang noch unbekannte Täter die Scheibe an zwei Autos ein, welche in der Straße „Auf der Au“ in Worms geparkt waren. Die Polizei sucht nun nach Zeugen der Tat.


Die unbekannten Täter machten Beute

Den unbekannten Tätern gelang es, durch Einschlagen der Seitenscheiben in den Innenraum zweier Autos zu gelangen. In beiden Fällen wurden Wertgegenstände aus den Fahrzeugen gestohlen.

Die Alarmanlage eines Autos löste nach Angaben der Polizei gegen 2:00 Uhr aus, wodurch ein Anwohner wach wurde. Er schaute zwar nach, stellte jedoch keine Auffälligkeiten oder Personen auf der Straße fest und vermutete daher einen Fehlalarm.

Die Polizei sucht nach Zeugen

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Worms unter der Rufnummer 06241- 8520 in Verbindung zu setzen. Zudem weist die Polizei darauf hin, grundsätzlich keine Wertgegenstände offen in Fahrzeugen liegen zu lassen.

Die Deutsche Börse veranstaltete Seminare zum Thema Börsenwissen

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Die Deutsche Börse veranstaltete über ihre Capital Markets Academy zu Beginn des Jahres 2022 wieder neue Seminare für Privatanleger online und vor Ort in Eschborn im Main-Taunus-Kreis (Hessen). Zusätzlich im Programm der Capital Markets Academy sind auch Abendseminare zu unterschiedlichen Krypto-Investments und nachhaltigem Investieren. Auf die Abendseminare, die bereits im Januar stattfanden, folgen im März und Mai weitere Seminare, die speziell auf Frauen ausgelegt sind.

Ulf Mayer, Leiter der Capital Marktes Academy der Deutschen Börse, dazu

„Die Rolle von Aktien wird für die Vermögensbildung immer wichtiger. Unsere Seminare begleiten Einsteiger auf dem Weg zur Börse und vermitteln fortgeschritteneren Anlegern tiefergehende Kenntnisse. Wichtig ist uns ein hoher Praxisbezug und ein reger Austausch der Teilnehmer untereinander“, sagt Ulf Mayer, Leiter der Capital Marktes Academy der Deutschen Börse.

Die Abendseminare „Ihr Weg zur Börse“ vermitteln verständlich Schritt für Schritt ein grundlegendes Verständnis für den Handel an der Börse. Zudem zeigen sie Strategien zum Umgang mit Chancen und Risiken am Kapitalmarkt auf. Am Anfang der Seminare stehen die folgenden Themen auf dem Seminarplan:

  • „Börsenwissen kompakt“
  • „Aktien und Anleihen“
  • „Finanznachrichten“
  • „Börsenpsychologie“
  • „Anlagestrategien“
  • „Asset-Allokation“

Anschließend werden die Themen weiter vertieft und Wissen vermittelt

Im weiteren Verlauf wird vertiefend auf unterschiedliche Anlageklassen wie ETFs, Optionen und Futures eingegangen, sowie auf die Chartanalyse. Neu im Programm ist dabei das Thema „Bitcoin als Investment“. Das Seminar analysiert außerdem auch Investments in Bitcoin und anderen bekannten Kryptowährungen. Die Möglichkeiten mit Kryptowährung wie Bitcoin zu handeln sind vielfältig und haben sich in den verganenen Jahren immer mehr erweitert. Dies ist beispielsweise auf speziellen Plattformen wie bitcoin pro möglich. Darüber hinaus zeigt das Seminar „ESG – nachhaltiges investieren“ auf, wie man mit gutem Gewissen sein Depot gestaltet und dabei auch die geltenden ESG-Regeln beachtet. Alle Seminare finden online von Montags bis Freitags jeweils von 17:00 Uhr bis etwa 21:00 Uhr statt.

Spezielle Seminare für Frauen zum Thema Börse

Die Seminare für Frauen finden sowohl online als auch als Präsenzveranstaltung im März und im Mai statt. Der Seminartag „An die Börse, fertig, los!“ beschäftigt sich vor allem mit der Finanzplanung in den verschiedenen Lebenssituationen. Zudem wird dabei auch Grundlagenwissen für den Einstieg an der Börse verständlich vermittelt. Im Seminar „Vermögensaufbau an der Börse“ lernen interessierte Frauen, wie sie Strategien für ihren Vermögensaufbau entwickeln können und wie nachhaltiges Investieren an der Börse funktioniert. Dieses Seminar richtet sich ganz gezielt an Teilnehmerinnen, die bereits erste Erfahrungen mit dem Handel an der Börse gesammelt haben.

Weitere Informationen über die Capital Markets Academy

Die Capital Markets Academy bündelt sämtliche Trainingsaktivitäten der Gruppe Deutsche Börse und ist Ansprechpartner für umfangreiches Kapitalmarkt-Know-how und Börsenwissen. Das Angebot ist breit gefächert und reicht von Abendveranstaltungen für Privatanlegerinnen und Privatanleger sowie semiprofessionelle Anlegerinnen und Anleger bis hin zu Fachseminaren, Zertifikatslehrgängen und Online-Systemschulungen für Intermediäre, Händlerinnen und Händler, Back Office-Mitarbeitende und weitere Beteiligte aus dem Börsenumfeld. Dabei arbeitet die Capital Markets Academy unter anderem auch mit deutschen und internationalen Weiterbildungseinrichtungen und weiteren Kooperationspartnern zusammen. Die Capital Markets Academy sorgt außerdem auch im behördlichen Auftrag für die Weiterentwicklung und die Abnahme der Händlerprüfungen für die öffentlich-rechtlichen Anstalten Frankfurter Wertpapierbörse und Eurex Deutschland.

Russland plant Kryptowährungen zu legalisieren

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Bitcoin, Symbolbild
Bitcoin, Symbolbild

Vor wenigen Wochen drohte noch ein Verbot, nun will Russlands Regierung Kryptowährungen wie Bitcoin und Etherum praktisch als Währung anerkennen. Doch was genau steckt hinter dieser 180 Grad-Wende? Möglicherweise die Angst vor Sanktionen?

Kryptowährungen legalisieren

Scheinbar plant Russland, Kryptowährungen wie beispielsweise Bitcoin oder Ethereum nun nicht mehr länger zu verbieten, wie es die Zentralbank noch vor wenigen Wochen gefordert hatte. Stattdessen sollen die Kryptowährungen legalisiert und analog zu Währungen anerkannt werden. Das geht aus einer Meldung der russischen Regierung vom Dienstagabend (8. Februar 2022) hervor. Laut dieser Meldung will die Regierung gemeinsam mit der Zentralbank bis zum 18. Februar einen entsprechenden Gesetzentwurf ausarbeiten.

Strenge Regelungen und Überwachungen

Doch noch sollten Fans der Kryptowährung, denen insbesondere der dezentrale, freiheitliche Aspekt am digitalen Geld wichtig ist, abwarten bevor sie Freudensprünge machen. Denn sowohl die Zentralbank, als auch die russische Regierung fordern in ihrer Mitteilung strenge Pflichten für alle Marktteilnehmer. Darunter könnte beispielsweise die Identikation vor dem Handel fallen. Auch wolle man in diesem Zuge die Kontrolle über die Zahlungen im Kreislauf der Kreditinstitute sicherstellen. So sollen beispielsweise auch spezielle Anforderungen von den Plattformen für Kryptohandel, wie zum Beispiel bitcoin trader, erfüllen werden, damit sie eine entsprechende Lizenz erhalten. Mit genau solchen strengen Regelungen sollen die Rechte gewöhnlicher Anleger möglichst sicher geschützt werden.

Der Energieüberschuss in Russland bringt gewisse Vorteile

Dieses Vorhaben in Russland gleicht quasi einer 180 Grad-Wende. Denn es ist nur wenige Wochen her, als die russische Zentralbank nicht nur den Handel, sondern auch das Mining, also das Schürfen von neuen digitalen Coins, verbieten wollte. Als Grund nannte die Zentralbank dafür beispielsweise die Sorge um die Finanzstabilität. Aber auch die Energieversorgung bereitete der Zentralbank unbehagen. Denn für das Mining von Kryptowährungen braucht es im Normalall relativ hohe Rechenkapazitäten, sodass sich dieser Prozess entsprechend sehr energieaufwendig darstellt.

Doch genau bei diesem Punkt war die russische Regierung scheinbar anderer Meinung. Denn der Präsident Wladimir Putin hatte Ende Januar erklärt, dass Russland wegen seines Energieüberschusses gewisse Vorteile habe, was das Schürfen neuer Coins betreffe. Den Kompromiss zwischen Regierung und Zentralbank, den Putin forderte, hat er nun offenbar bekommen.

Einfluss des Dollars schwächen

Bei der Legalisierung der Kryptowährung dürfte es auch darum gehen, den Einfluss den der Dollar hat, weiter zu schwächen. Der stellvertretende Außenminister, Aleksander Pankin, hatte bereits im Oktober 2021 angekündigt, die restlichen Dollar-Reserven in Russland auf lange Sicht abbauen zu wollen. Dabei hatte er auch erklärt, dass beispielsweise Kryptowährungen eine Alternative darstellen könnten.

Mögliche Sanktionen umgehen

Neben dem Einfluss des Dollars könnte aber auch noch ein anderer wichtiger Punkt eine wichtige Rolle spielen und die Entscheidung der Regierung beeinflusst haben. Denn besonders Kryptowährungen sind bekannt dafür, dass man mit ihnen relativ leicht Sanktionen umgehen kann. So stand beispielsweise der Iran vor nicht allzu langer Zeit im Verdacht, Sanktionen mit Hilfe von Bitcoin umgangen zu sein. Weil der Bitcoin weitestgehend so anonym ist, hatten Bürger und Unternehmen die Möglichkeit, unerkannt internationale Zahlungen durchführen und somit die Verbote zu umgehen.

Weil die USA und Europa aktuell im Rahmen der Ukraine-Krise über weitere Mögliche Sanktionen gegen Russland verhandeln, könnte das auch ein ausschlaggebender Punkt gewesen sein. Durch die Legalisierung könnte sich Russland auf mögliche Sanktionen vorbereiten.

Digitalisierungs-Wissen für die öffentliche Verwaltung

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Arbeiten, PC, Laptop
Arbeiten, PC, Laptop

Beschäftigten in der öffentlichen Verwaltung grundlegende Digitalisierungskenntnisse vermitteln soll ein kostenloser offener Onlinekurs, den Wissenschaftler des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI) ab 15. Februar anbieten. Auf dem eGov-Campus, einer Internet-Lernplattform für Electronic Government, machen sie mit den wichtigsten Technologien vertraut, die für die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung von grundlegender Bedeutung sind. Der Selbstlernkurs im Umfang von 150 Stunden besteht aus Erklärvideos und Übungsaufgaben. Anmelden können sich alle Interessierten unter . Vorkenntnisse sind nach Angaben des Instituts nicht erforderlich.

Kursleiter Professor Christoph Meinel dazu

„Wir konzentrieren uns in diesem Kurs auf mehrere digitale Technologien, die seit einigen Jahren unser tägliches Leben prägen, aber bestimmte Bereiche der öffentlichen Verwaltung noch nicht komplett durchdrungen haben“, erläutert Kursleiter Professor Christoph Meinel. Der Direktor des HPI wird zusammen mit den Doktoranden Daniel Köhler und Hendrik Steinbeck zunächst technisches Hintergrundwissen zur Funktion von Internet und World Wide Web, aber auch zum Cloud Computing und dem Internet der Dinge (Internet of Things) vermitteln. Darauf aufbauend geht es um Big Data, Data Engineering und Data Analytics sowie um Künstliche Intelligenz. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Aspekte Sicherheit, Vertrauen und Identitäten in der digitalen Welt sowie die Blockchain-Technologie, auf der zum Beispiel die Kryptowährung Bitcoin basiert, mit der man beispielsweise auf bitcoin profit online handeln kann.

Freude an Digitalisierung und Neugier zeichnen Zielgruppe aus

„Wer Freude an zum Teil technisch anspruchsvollen Inhalten hat und neugierig auf die Veränderungspotenziale digitaler Technologien im Bereich der öffentlichen Verwaltung ist, gehört zur Zielgruppe unseres Onlinekurses auf eGov-Campus“, sagt Informatikwissenschaftler Meinel. Im Fokus sind sowohl Studierende aus den Fächern Verwaltungswissenschaften und Verwaltungsinformatik als auch Verwaltungsmitarbeiter, die sich weiterbilden wollen.

Das Kursleiterteam wird nach eigenen Angaben „erfahrene Fachleute aus der Praxis der öffentlichen Verwaltung einbinden“. So werden neben Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert zum Beispiel führende Vertreter der Bundesdruckerei-Gruppe, darunter D-TRUST-Geschäftsführer Kim Nguyen, sowie Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport, und ZIT-BB Geschäftsführer Josef Nußbaum Praxisbeispiele aus realen Anwendungen beisteuern.

Das erste Angebot des HPI auf der Plattform eGov-Campus ist so erstellt, dass die Inhalte in einem tatsächlichen Hochschulstudium ein komplettes Lernmodul ausfüllen würden. Die Struktur ermöglicht es, dass sich andere Hochschulen und Weiterbildungsinstitutionen Inhalte entnehmen und in eigene Curricula einbauen können.

Hintergrund zur Plattform eGov-Campus

Die Internet-Lernplattform eGov-Campus bietet Bildungsangebote auf Hochschulniveau zu den Themen E-Government und Verwaltungsinformatik. Mit qualitätsgesicherten und frei zugänglichen Lernmodulen deutscher Hochschulen soll Teilnehmenden aus dem öffentlichen Sektor geholfen werden, durch Studium und Weiterbildung Digital-Expertinnen und Experten zu werden. Ziel der Plattform ist es ferner, im Rahmen von Studium und Weiterbildung Schlüsselkompetenzen und Qualifikationen auf dem Feld der Digitalisierung zu vermitteln, welche die Karrierechancen gezielt und nachhaltig verbessern. eGov-Campus arbeitet mit der modernen E-Learning-Technologie, die das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) für seine eigene IT-Lernplattform openHPI nutzt.

Hintergrund zur Bildungsplattform openHPI

Seine interaktiven Kursangebote hat das Hasso-Plattner-Institut als Pionier unter den europäischen Wissenschafts-Institutionen am 5. September 2012 gestartet – auf der Internet-Plattform https://open.hpi.de. Diese bietet seitdem einen Gratis-Zugang zu aktuellem Hochschulwissen aus den sich schnell verändernden Gebieten der Informationstechnologie und Innovation. Das geschieht bislang hauptsächlich auf Deutsch und Englisch. Im Herbst 2017 hat openHPI aber erstmals auch die Online-Übersetzung und Untertitelung eines Kurses in elf Weltsprachen angeboten. Mittlerweile wurden auf openHPI eine Million Kurseinschreibungen registriert. Über 288.000 Personen aus 180 Ländern gehören derzeit auf der Plattform zum festen Nutzerkreis. Er wächst täglich. Für besonders erfolgreiche Teilnehmer an seinen „Massive Open Online Courses“, kurz MOOCs genannt, stellte das Institut bisher rund 115.000 Zertifikate aus. Das openHPI-Jahresprogramm umfasst zahlreiche Angebote für IT-Einsteiger und Experten. Auch die in der Vergangenheit angebotenen rund 90 Kurse können im Selbststudium nach wie vor genutzt werden – ebenfalls kostenfrei. Studierende können sich für das Absolvieren von openHPI-Kursen jetzt auch Leistungspunkte an ihrer Universität anrechnen lassen. Wer sich Videolektionen aus den Kursen unterwegs auch dann anschauen will, wenn keine Internetverbindung gewährleistet ist (etwa im Flugzeug), kann zudem die openHPI-App für Android-Mobilgeräte, iPhones oder iPads nutzen. Partnerplattformen, die mit derselben Lerntechnologie arbeiten, sind zum Beispiel openSAP und OpenWHO. Zudem kommt die HPI-Plattform beim KI-Campus zum Einsatz. Dieses vom Bundesforschungsministerium geförderte Projekt soll in der Bevölkerung die Kompetenzen zum Thema Künstliche Intelligenz stärken. Auch die Internet-Lernplattform eGov-Campus, die Bildungsangebote auf Hochschulniveau zu den Themen E-Government und Verwaltungsinformatik bietet, arbeitet mit der openHPI-Technologie.

 

Klimaschutz: Joe Weingarten wendet sich gegen Panikmache und Aggression

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Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Joe Weingarten begrüßt das aktuelle Positionspapier der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz zum Klimaschutz und zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Weingarten erklärt dazu: „Das Papier spricht eine zentrale Herausforderung an die Politik an: die gleichzeitige Bewältigung der Folgen des Klimawandels und den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen.“


Weingarten wendet sich gegen Panikmache und Aggression

Der Wahlkreisabgeordnete für das Naheland bekräftigt die Auffassung der Industrie- und Handelskammern, dass das kein Widerspruch sei, sondern zwei Seiten derselben Medaille: „So wie wir den Menschen bezahlbare Energie und Mobilität erhalten müssen, müssen wir das auch für die Unternehmen tun.“

Weingarten wendet sich gegen Panikmache und Aggression, wie sie beispielsweise in Straßenblockaden der letzten Tage zu Tage getreten sind: „Klimaschutz ist ein zentrales politisches Anliegen, aber – darauf lege ich als Wirtschaftspolitiker Wert – eben nicht das einzige Thema. Wir müssen gerade mit Blick auf unsere regionalen Mittelständler, die im internationalen Wettbewerb stehen, politische Maßnahmen so gestalten, dass sie den Standort Deutschland und Arbeitsplätze nicht gefährden.“ In diesem Ziel sei er sich mit den Kammern einig, betont der Abgeordnete.

„Insofern verstehe ich meine Aufgabe als Abgeordneter in Berlin so, dass ich auch bei den berechtigten Bemühungen um Klimaschutz, die von Bundesminister Habeck angeschoben werden, darauf achte, wirtschaftliche Vernunft und soziale Verantwortung nicht aus dem Blick zu verlieren“, so Weingarten weiter. Er teile deshalb die Einschätzung der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern, dass es für die Unternehmen in unserer Region besonders wichtig sei, mit Blick auf den Klimaschutz langfristige Konzepte durch die Politik vorzugeben, um Investitionsentscheidungen für Unternehmen planbar zu machen. „Mir sagen Mittelständler an der Nahe immer wieder: Wir können und wollen vieles im Klimaschutz mitgehen, aber die Politik muss berechenbar und verlässlich sein.“

Weingarten kritisiert in diesem Zusammenhang auch Forderungen aus der CDU, Maßnahmen zum Klimaschutz durch Steuersenkungen zu unterlaufen.

„Opportunistische Hektik bringt jetzt gar nichts. Es war ein zentraler Fehler der Wirtschaftspolitik der letzten Regierung, dass nicht strategisch gehandelt wurde, sondern sowohl im Klimaschutz als auch in der Wirtschaftspolitik oftmals nur Stückwerk heraus kam.“ Zuviel sei ausgebremst worden, um niemanden weh zu tun.

Die neue Koalition aus SPD, Grünen und FDP wolle hingegen langfristig handeln und klare, verlässliche Rahmenbedingungen setzen. „Das ist auch gut für die Unternehmen im Naheland“, betont der heimische Bundestagsabgeordnete. Er kündigte an, seinen intensiven Dialog dazu mit den Industrie- und Handelskammerorganisationen in Bad Kreuznach und Idar-Oberstein fortzuführen.

FDP Mainz: Ausbau der Autobahn A643 mit Priorität angehen

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Visualisierung Ausbau A643
Visualisierung Ausbau A643

Die Freien Demokraten im Mainzer Stadtrat begrüßen die Ankündigung des Bundesverkehrsministers Dr. Volker Wissing (FDP) den Ausbau der Autobahn A643 mit Priorität anzugehen. „Man muss doch nur an die Stauproblematik denken, die doch jeder von uns schon mal leidvoll erfahren hat“, erklärt David Dietz von der FDP


„Das Rhein-Main-Gebiet als einer der progressivsten und wirtschaftlich dynamischsten Regionen Europas benötigt leistungsstarke Autobahnen“

Die Idee, Verkehrswege auf „die Schiene zu verlagern“ habe natürlich auch und gerade im Rhein-Main-Gebiet Charme. „Aber auch dieser sinnvolle Schritt bedeutet natürlich, dass wir neue Bahntrassen benötigen und ein Ausbau der entsprechenden Schieneninfrastruktur benötigt massiv Zeit“, so der Freidemokrat. Deshalb sei der seit langem beschiedene und nun avisierte Ausbau absolut notwendig.

Der vollumfängliche Ausbau ermögliche darüber hinaus weitergehende Schutzmaßnahmen für Mensch, Tier und Umwelt. „Nur auf diese Weise wird es eine Lärmschutzwand geben, eine grüne Brücke für die Wildtiere, weniger Staus und damit auch weniger Abgase,“ erläutert der liberale Fraktionsvorsitzende.

Auch die Auswirkungen auf Mainz müsse man im Auge behalten. „Wer die Innenstadt von Verkehr entlasten will, der muss den Mainzer Ring stärken,“ bekräftigt Dietz. „Wir hinken in Sachen Ausbau der hessischen Seite arg hinterher“, stellt Dietz abschließend dar. „Daher begrüßen wir die Feststellung des Ministers Wissing nun umso mehr“.

Auch die SPD Mainz hat sich dazu geäußert: SPD Mainz zur Autobahn A643: „Die Ausbaupläne sind überholt“

Brand in Hochhaus: Feuerwehr Mainz im Einsatz in Gonsenheim

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In der Nacht von Freitag auf Samstag (12. Februar 2022) wurde die Feuerwehr Mainz zu einem Wohnungsbrand in den Mainzer Stadtteil Gonsenheim alarmiert. Mehrere Rettungskräfte und die Polizei waren ebenfalls im Einsatz vor Ort. BYC-News war vor Ort.


Wohnungsbrand im neunten Obergeschoss

Wie Jonas Hahn von der Mainzer Feuerwache 1 gegenüber BYC-News berichtet: „Die Feuerwehr Mainz wurde gegen 1:00 Uhr zum Hochhaus in der Elsa-Brandström-Straße alarmiert. Es wurde Rauch in einem Flur im neunten Obergeschoss der Hausnummer 59 gemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehrkräfte stellte sich dar, dass es im neunten Stockwerk zu einem Wohnungsbrand kam. Die Bewohnerin war während der Brandentwicklung noch in ihrer Wohnung und wurde durch Einsatzkräfte der Feuerwehr nach unten begleitet und rettungsdienstlich versorgt. Weitere zehn Personen aus den umliegenden Wohnungen mussten ebenfalls das Gebäude verlassen. Diese wurden von der Abschnittsleitung Gesundheit medizinisch gesichtet und vor Ort versorgt.“

Keine verletzten Personen

„Durch das Feuer kam es zu einer Rauchentwicklung, die sich auch in den darüberliegenden Stockwerken ausbreitete. Eine Evakuierung von weiteren Etagen war jedoch nicht notwendig gewesen, da es sich auf die Flure beschränkte. Die verrauchten Räumlichkeiten wurden maschinell sowie natürlich belüftet.“, berichtet Jonas Hahn weiter gegenüber dieser Online-Zeitung.

Verletzt wurde bei dem Wohnungsbrand keine Person. Ob die Wohnung noch bewohnbar ist, konnte zum derzeitigen Stand um 2:20 Uhr noch nicht gesagt werden. Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen übernommen.

Im Einsatz waren:

  • Berufsfeuerwehr Mainz Wache 1
  • Berufsfeuerwehr Mainz Wache 2
  • Freiwillige Feuerwehr Mainz-Gonsenheim
  • Freiwillige Feuerwehr Mainz-Drais
  • Freiwillige Feuerwehr Mainz-Finthen
  • Der ASB Rettungsdienst
  • Das Deutsche Rote Kreuz
  • Die Johanniter Rheinhessen
  • Mehrere Streifenwagen der Polizei Mainz
  • Die Abschnittleitung Gesundheit

Verfolgungsfahrt mit Unfall und einem schwerverletzten Hund auf der Autobahn

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Symbolbild Polizei Hessen / Wiesbaden
Symbolbild Polizei Hessen

Am Freitag (11. Februar 2022) kam es gegen 17:30 Uhr zu einer Verfolgungsfahrt auf der Autobahn A3. Der Polizei Westhessen wurde von einem Autofahrer ein schwarzer BMW gemeldet, der mehrfach rechts überholte und in Schlangenlinien auf der Autobahn gefahren war. Zu Alarmierungszeitpunkt befand sich der BMW auf der A3, zwischen der AS Idstein und der AS Bad Camberg in Fahrtrichtung Köln.


Das Fahrzeug sollte von der Autobahnpolizei Wiesbaden von der Autobahn gelotst werden.

Zunächst hatte es auch den Anschein, dass der BMW-Fahrer der Polizei folgte und sich der Kontrolle unterziehen ließ. Kurz vor der Ausfahrt zog der Fahrer aber doch nach links, beschleunigte stark und fuhr weiter auf der A3 Fahrtrichtung Köln.

Bei der Flucht benutzte er zum Überholen den Seitenstreifen. Beim Wechsel nach links übersah er ein auf dem mittleren Fahrstreifen fahrendes Fahrzeug und kollidierte seitlich mit diesem. Beide Fahrzeuge kamen durch den Aufprall ins Schleudern und blieben beschädigt auf der Fahrbahn in Höhe Nentershausen, in Rheinlandpfalz, bei Kilometer 95,00 stehen.

Der Unfallfahrer flüchtete weiter zu Fuß

Der Beschuldigte flüchtete sofort zu Fuß, konnte aber eingeholt und festgenommen werden. Wie sich später herausstellte stand der 34-jährige deutsche Staatsangehörige aus Mühlhausen/Thüringen unter Alkoholeinfluss und war auch nicht mehr in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Im Fahrzeug der geschädigten Unfallbeteiligten war ein Hund, der schwer verletzt wurde. Der Gesamtschaden belief sich auf ca. 80000 Euro. Die A 3 musste für ca. 3 Stunden komplett gesperrt werden.

Neue Fahrzeuge für Schnelleinsatzgruppen im Kreis Alzey-Worms

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Katastrophenschutz fahrzeuge 2022 24
Katastrophenschutz fahrzeuge 2022 24

Zwei neue Fahrzeuge stehen im Landkreis Alzey-Worms jetzt für Einsätze der Schnelleinsatzgruppen Sanitätsdienst und Betreuung (SEG) bereit. Die Schnelleinsatzgruppen kommen bei Unfällen mit mehreren Beteiligten, Überschwemmung oder andere, größere Schadensereignisse, wo Menschen in Not sind, zum Einsatz. Vom Betreuungsdienst und Seelsorge bei Großschadenslagen bis hin zu Naturkatastrophen erstreckt sich die Arbeit der Schnelleinsatzgruppen in unterschiedliche Bereiche.


Stationiert sind die Fahrzeuge beim DRK in der Albiger Straße in Alzey

Hier übergab Landrat Heiko Sippel den Gerätewagen Betreuung und den Rettungstransportwagen offiziell. „Mit der Übergabe der neuen Fahrzeuge können wir das Beschaffungsprogramm des Landkreises erfolgreich umsetzen“, betonte der Kreischef. Die jüngsten Erfahrungen bei der Flutkatastrophe im Ahrtal machten deutlich, wie wichtig es sei, gerade auch auf extreme Naturereignisse bestmöglich vorbereitet zu sein. „Wir müssen immer wieder neu diskutieren, was wir im Bereich Brand- und Katastrophenschutz brauchen“, betonte Sippel. Dabei sei es auch notwendig, dass sich weiterhin eine ausreichende Anzahl von Bürger:innen ehrenamtlich bei den Feuerwehren und den anderen Hilfsorganisationen engagierten. Dies sei keine einfache Aufgabe, da den Ehrenamtlichen gerade in diesem Bereich viel abverlangt werde.

Sippel dankte dem Kreistag Alzey-Worms herzlich für die Bewilligung der notwendigen Gelder aus dem Kreishaushalt und dem Land Rheinland-Pfalz für die geleistete Unterstützung.

Umfangreiche Ausstattung der Fahrzeuge

Die Kosten in Höhe von rund 230.000 Euro für den Gerätewagen Betreuung hat das Land mit einer Zuwendung von 46.000 Euro unterstützt. Die Ausstattung beinhaltet unter anderem aufblasbare Zelte, Zeltheizungen, Notstromaggregate, Feldbetten sowie Pflege- und Hygieneartikel des täglichen Bedarfs. Das Fahrzeug ist für die Versorgung, Betreuung und Unterbringung von rund 50 Personen konzipiert. Die Schnelleinsatztruppe Betreuung unterstützt Betroffene insbesondere in der Soforthilfephase, wirkt bei der psychosozialen Notfallbetreuung mit und übernimmt auch die Betreuung und Unterbringung von Einsatzkräften.

Der Rettungstransportwagen (RTW Typ C) verfügt über eine umfangreiche medizinische Ausstattung mit Notfallbeatmungsgerät und Defibrillator. Die Kosten für das Fahrzeug von rund 197.000 Euro bezuschusst das Land mit rund 79.000 Euro. Die Schnelleinsatzgruppe Sanitätsdienst sucht Verletzte und Erkrankte auf, führt ärztliche Sofortmaßnahmen durch, stellt die Transportfähigkeit her und richtet auch Behandlungsplätze ein. Beide Fahrzeuge sind beim DRK in der Albiger Straße in Alzey stationiert.

Ein gutes und zukunftsweisendes Fahrzeugkonzept

Norbert Günther, Geschäftsführer des DRK Kreisverbands Alzey, dankte herzlich für die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis. Gemeinsam habe man ein gutes und zukunftsweisendes Fahrzeugkonzept aufgestellt, das nun Zug um Zug umgesetzt werde. Dies betonte auch der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Alzey-Worms, Michael Matthes. Er dankte dem Leiter der SEG-Einsatzgruppe, Alexander Mann, für das stets gute Miteinander und dem Land für die großzügige Unterstützung.

Zwischen dem alltäglichen rettungsdienstlichen Notfall einerseits und dem Katastrophenfall andererseits ist eine Vielzahl von Schadensereignissen denkbar, in denen der auf Individualversorgung ausgerichtete Rettungsdienst überfordert sein kann. Um auch in diesen Fällen eine bestmögliche medizinische Erstversorgung und einen fachgerechten, zielgerichteten Transport der Verletzten/Erkrankten zu gewährleisten, werden im Landkreis eine Schnelleinsatzgruppe, die sich in unterschiedliche Bereiche aufteilt (SEG), eine Gruppe Leitender Notarzt (GLNA) und eine Gruppe Organisatorischer Leiter (GOL) vorgehalten.

Mehrtägige Vollsperrung zwischen Mommenheim und Schwabsburg

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In der Zeit vom 21. bis 25. Februar 2022 wird die Kreisstraße K38 zwischen Golfanlage Domtal Mommenheim und Schwabsburg wegen Arbeiten zur Verfestigung und Stabilisierung der Straßenränder (Bankette) vollgesperrt.


Erhöhung der Verkehrssicherheit und Verbesserung der Verkehrsqualität

Die Golfanlage ist über Mommenheim erreichbar. Der Zeitraum der Arbeiten wurde in Abstimmung mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in die Zeit der Schulferien gewählt.

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und Verbesserung der Verkehrsqualität werden an der K38 die Bankette verfestigt. Aus bautechnischen Gründen sind die Bauarbeiten nur unter Vollsperrung der Kreisstraße möglich. Die Umleitungsstrecke verläuft ab Mommenheim über die K34 Lörzweiler, Nackenheim, Bundesstraße B9 nach Nierstein und umgekehrt.

Die Auftragssumme liegt bei rund 165.000 Euro. Da sich die Behinderungen im Verkehrsablauf nicht vermeiden lassen, werden die Verkehrsteilnehmer bereits im Voraus um Verständnis für die Maßnahme gebeten.