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Mainz 05 in der Krise – droht Trainer Bo Henriksen das Aus?

Der FSV Mainz 05 steckt tief im Tabellenkeller – und mit jedem weiteren sieglosen Spiel wächst der Druck auf Trainer Bo Henriksen. Noch in der vergangenen Saison führte der Däne die Rheinhessen sensationell in den Europapokal, doch nun findet sich der Klub auf dem letzten Platz der Fußball-Bundesliga wieder. Die Frage drängt sich auf: Hat die historische Krise Konsequenzen für den Trainer?

Acht Spiele ohne Sieg – die Negativserie eskaliert

Mit dem deutlichen 0:4 gegen den SC Freiburg erreichte die sportliche Talfahrt der Mainzer am Sonntagabend einen neuen Tiefpunkt. Acht Spiele ohne Sieg, der Absturz auf Rang 18 und eine Leistung, die kaum Anlass zur Hoffnung bot – selten war die Lage am Bruchweg so düster. Sportdirektor Niko Bungert brachte seinen Frust bei DAZN klar zum Ausdruck. „Es ist extrem enttäuschend“, sagte er offen und kritisierte, dass Mainz „von Minute eins an ziemlich chancenlos“ gewesen sei. Der letzte Tabellenplatz sei „völlig verdient“ – Worte, die deutlich machen, wie ernst die Situation eingeschätzt wird.

Schlechte Leistungen und fehlende Antworten

Nach dem erneuten Rückschlag rückt zwangsläufig Bo Henriksen in den Fokus der Kritik. Auf die Frage, ob der Trainer noch der richtige Mann sei, wich Bungert einer klaren Antwort aus: „Das werden wir in Ruhe besprechen.“ Gleichzeitig kündigte er an, alles zu hinterfragen – ein Satz, der Alarmstufe Rot für jeden Coach bedeutet. Henriksen selbst wirkte nach der achten Saisonniederlage niedergeschlagen, zeigte jedoch weiterhin Zuversicht. Auf die Frage, ob er am Freitag gegen Borussia Mönchengladbach noch auf der Bank sitzen werde, antwortete er: „Ich denke schon.“

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Früher Schock und Rote Karte: Mainz fällt auseinander

Eigentlich hatte Henriksen „Mut“ gefordert, doch der Spielverlauf entwickelte sich zum Albtraum. Bereits nach wenigen Minuten musste Mainz den ersten Schreck verkraften, als ein Freiburger Treffer nur knapp aufgrund einer Abseitsentscheidung zurückgenommen wurde. Kurz darauf war das Glück jedoch aufgebraucht: Kübler traf nach einer Ecke, und Freiburg nutzte die Unsicherheit der Mainzer sofort weiter aus. Grifo erhöhte nach einem schnellen Konter, bevor Paul Nebel mit einem harten Foulspiel und der folgenden Roten Karte (28.) endgültig den Mainzer Abend ruinierte. Freiburg dominierte fortan mühelos gegen zunehmend frustrierte und ideenlose Rheinhessen. Mainz ging ohne einzigen Torschuss in die Halbzeitpause – ein bitteres Zwischenfazit.

Keine Reaktion in Halbzeit zwei

Auch nach dem Wiederanpfiff wurde es nicht besser. Manzambi erhöhte mit einem platzierten Abschluss, während die Mainzer Defensive gegen die technisch starken Breisgauer kaum noch Zugriff fand. Freiburg ließ den Ball laufen, bestimmte das Tempo – und setzte durch Osterhages späten Treffer den Schlusspunkt. Der gebrochene Wille der Mainzer war deutlich sichtbar. Kampfgeist, Struktur, Mut – all das fehlte.

Entscheidung rückt näher

Die Verantwortlichen des FSV Mainz 05 stehen nun vor wegweisenden Gesprächen. Die sportliche Krise ist nicht mehr zu übersehen, und das ausbleibende Bekenntnis zu Bo Henriksen lässt Spekulationen um einen möglichen Trainerwechsel immer lauter werden. Ob Henriksen tatsächlich noch eine Chance bekommt oder der Klub schon jetzt die Reißleine zieht, könnte sich in den kommenden Tagen entscheiden. Sicher ist: Die Geduld in Mainz ist aufgebraucht – und die Bundesliga wartet nicht.

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Mainzer OB Haase fordert konkrete Maßnahmen vom Bund

Auf das gemeinsame Schreiben der Oberbürgermeister der Landeshauptstädte hat Bundeskanzler Friedrich Merz positiv reagiert. In seinem Antwortschreiben betont er seine Besorgnis wegen der steigenden kommunalen Finanzierungsdefizite und verweist auf mehrere Vorhaben der Bundesregierung, um die Finanzkraft der Kommunen zu stärken.

Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe, so der Bundeskanzler, solle eine Regelung finden, wie kommunale Mehrausgaben, die durch Bundesgesetze ausgelöst werden, ausgeglichen werden. Weitere Kommissionen zum Sozialstaat, zur Eingliederungshilfe und zur föderalen Modernisierungsagenda sollen Wege zur Entlastung der Kommunen finden.

Der Zukunftspakt von Bund, Ländern und Kommunen habe die Aufgabe, „eine umfassende Aufgaben- und Kostenkritik vorzunehmen. Ziel ist eine faire Aufgaben- und Finanzverteilung zwischen Bund, Ländern und Kommunen“, so Kanzler Merz. „Ich bin zuversichtlich, dass wir mit den genannten Maßnahmen gemeinsam gute Ergebnisse für die kommunale Ebene erreichen können. Zu dieser Thematik werde ich mich zudem am 4. Dezember mit Vertretern der Kommunalen Spitzenverbände austauschen.“

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OB Haase: Wir brauchen jetzt schnell wirkende Maßnahmen

Oberbürgermeister Nino Haase begrüßt, dass der Bundeskanzler die schwerwiegenden Probleme der Kommunen anerkennt und offen ausspricht, erwartet nun aber unverzügliches Handeln:

„Der Herbst der Reformen ist nun leider abgesagt. Was wir jetzt brauchen, ist ein Winter der schnellen Entscheidungen: Die Kommunen haben keine Zeit mehr zu verlieren. Wenn man die strukturellen Defizite der Gesetzgebung noch länger laufen lässt, bauen wir deutschlandweit Defizite auf, die den Kommunen auf Jahre und Jahrzehnte Handlungsspielräume nehmen werden. Wir brauchen jetzt schnell wirkende Maßnahmen wie die Festlegung von Pauschalleistungen, um den Bürokratieaufwand zu verringern und die ausufernden Kosten im Sozialbereich zu begrenzen. Nur so können wir den Sozialstaat sichern – die aktuelle Überforderung sehe ich für den sozialen Frieden daher als große Gefahr.

Daneben erwarte ich ein weiteres Unterstützungspaket für die Kommunen, das diesmal keine neuen Investitionen finanziert, sondern schlicht und ergreifend die Handlungsfähigkeit der Kommunen sichert und somit dem Bund etwas Zeit für die dringend nötigen Reformen verschafft.“

Schulterschluss der Landeshauptstädte

Am 28. Oktober 2025 wandten sich in einem deutschlandweiten Schulterschluss die Hauptstädte aller 13 Flächenländer an Bundeskanzler Friedrich Merz und alle Landesregierungen. Aufgrund ihrer zunehmend prekären Haushaltslage forderten sie eine Neujustierung der Grundsätze der kommunalen Finanzausstattung.

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Die Mainzer Perspektive

Oberbürgermeister Nino Haase bekräftigte bereits damals die gemeinsame Erklärung aus Mainzer Perspektive:

„Wenn selbst eine Stadt wie Mainz mit starker Wirtschaftsentwicklung, günstigem Arbeitsmarkt und geringer Zinsbelastung die steigenden Sozialausgaben nur noch durch neue Schulden finanzieren kann, liegt ein Fehler im System vor. Die gemeinsame Erklärung der Landeshauptstädte zeigt deutlich, dass es sich nicht um selbstgemachte Versäumnisse einzelner Kommunen handelt, sondern dass das Problem in Berlin zu lösen ist. Wir Städte fordern dabei nicht noch mehr Förderprogramme, sondern mehr dauerhafte und stabile Finanzmittel – und vor allem: weniger Vorschriften und mehr Entscheidungsfreiheit.“

Vor dem Gipfel von Bund, Ländern und Kommunen am 4. Dezember spricht Haase von einer „historisch einmaligen Situation“ und macht deutlich:

„Die Analyse des Bundeskanzlers ist zutreffend. Entscheidend ist, was den Worten nun folgt. Die Taten können nicht mehr lange auf sich warten lassen.“

Mainz 05 kämpft gegen den Abstieg

Beim Auswärtsspiel gegen SC Freiburg erlebte Mainz 05 einen Abend zum Vergessen: Die Rheinhessen verloren verdient und deutlich mit 0:4 – zudem stand das Team nach einer roten Karte frühzeitig mit zehn Mann auf dem Platz. Dieser Rückschlag wirft Mainz tiefer in die Krise.

Früher Rückstand – und Unterzahl schon vor der Pause

Bereits in der 12. Minute nutzte Freiburg seine erste echte Chance: Lukas Kübler brachte die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Nur 14 Minuten später erhöhte Vincenzo Grifo mit einem sehenswerten Treffer auf 2:0 und stellte so früh die Weichen auf einen klaren Sieg. Kurz vor der 30. Minute eskalierte die Situation für Mainz: Paul Nebel sah wegen eines groben Fouls die Rote Karte, was Mainz praktisch chancenlos machte. Von diesem Moment an war die Partie entschieden – die Gastgeber übernahmen das Kommando.

Freiburg dominiert — Mainz ohne echte Entlastung

Nach der Halbzeitpause blieben die Freiburger gefährlich und druckvoll. In der 50. Minute nutzte Johan Manzambi einen weiteren Fehler der Mainzer Defensive und erhöhte auf 3:0. Mainz hatte über die gesamte Partie kaum Offensive – mit nur einem einzigen Torschuss aufs Tor brachten sie keine echte Gefahr auf. Selbst bei numerischer Überlegenheit zeigten sich die Mainzer völlig überfordert: Fehlende Aggressivität, Unsicherheit im Pass- und Zweikampfverhalten sowie mangelnde Chancen waren deutlich erkennbar. Freiburg wirkte strukturiert und entschlossen – und ließ Mainz keine wirkliche Möglichkeit zum Comeback. In der Schlussphase setzte Patrick Osterhage mit dem 4:0 den Schlusspunkt – ein verdienter Treffer, der das Debakel endgültig besiegelte. Der SC Freiburg wirkte stabil, selbstbewusst und effizient.

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Mainz 05: Verein in der Krise

Nach diesem Debakel rutscht Mainz 05 auf den letzten Tabellenplatz ab und bleibt bereits seit acht Spielen sieglos. Die drohende Abstiegssituation spiegelt sich in der Leistung: Mentalität, Struktur und Zusammenhalt wirken massiv angekratzt. In der Nachbesprechung zeigte sich das Team selbstkritisch und ehrlich: „Wir waren von der ersten Minute an chancenlos“, gab die Mannschaft offen zu. Es fehle an Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit – Attribute, die heute vollkommen abwesend waren. Nur mit Kampfgeist, klarer Zielsetzung und echten Erfolgserlebnissen könne der Turnaround gelingen.

Freiburg stärkt Selbstvertrauen – Mainz schaut besorgt nach vorne

Für Freiburg bedeutete der deutliche Sieg ein klares Statement: Mit Effizienz, Laufbereitschaft und Spielwitz dominierte der Gastgeber über weite Strecken und festigte seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte. Der Erfolg dürfte Rückenwind für die kommenden Herausforderungen – unter anderem im Pokal – geben. Mainz 05 hingegen steht vor einem schweren Weg: Die Mannschaft, der Trainer und die Verantwortlichen müssen sich jetzt ehrlich hinterfragen. Ob sie diesen Tiefpunkt als Warnsignal begreifen oder weiter ins Chaos rutschen – das wird das kommende Spiel zeigen. Für Fans, Verantwortliche und Spieler steht viel auf dem Spiel: nämlich die Hoffnung auf den Klassenerhalt.

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Serie von PKW-Aufbrüchen in Gau-Algesheim

News aus Gau-Algesheim – In der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim kam es in den vergangenen Tagen zu mehreren Aufbrüchen von Fahrzeugen. Die betroffenen Autos standen überwiegend vor privaten Wohnhäusern.

Die Täter drangen in die Innenräume meist unverschlossener Fahrzeuge ein und durchwühlten Handschuhfächer, Mittelkonsolen und andere Ablagefächer. Dabei wurden Wertgegenstände im hohen dreistelligen Bereich gestohlen.

Die Polizei warnt daher: Autos sollten stets abgeschlossen werden, und Wertsachen gehören nicht ins abgestellte Fahrzeug – selbst „nur mal eben kurz“ ist für die Täter ausreichend Zeit, um zuzuschlagen.

Hinweise zu den Vorfällen nimmt die Polizeiinspektion Ingelheim unter der Telefonnummer 06132/6551-0 entgegen. Alternativ können Informationen auch per E-Mail an piingelheim@polizei.rlp.de übermittelt werden.

Regelung in Ernst-Delorme-Straße in Oppenheim bleibt wie gehabt

Die Verkehrssituation in der Ernst-Delorme-Straße und im Bereich Krämereck war in diesem Jahr über mehrere Monate Gegenstand intensiver Diskussionen. Nach umfangreichen Tests und einer anschließenden Bürgerbefragung ist klar, dass die bisherige Verkehrssituation bleiben und vorerst nicht wieder angetastet wird. Ausschlaggebend dafür waren die Ergebnisse der digitalen Bürgerbefragung der Stadt, an der sich rund 370 Menschen beteiligt hatten.

Beigeordneter Philipp Schlaak, zuständig für Mobilität und Digitalisierung, will dieses Instrument der Bürgerbeteiligung künftig stärker nutzen und lässt den gesamten Prozess noch einmal Revue passieren.

Seit der Errichtung der Landskrongalerie und der damit verbundenen Öffnung von Ernst-Delorme-Straße und Baumschulweg hat der Verkehr im Krämereck deutlich zugenommen. Beide Straßen sind zu Durchfahrtsstraßen geworden, obwohl die Ernst-Delorme-Straße Teil des verkehrsberuhigten Bereichs im Krämereck und der Baumschulweg Teil der Tempo-30-Zone ist. Dazu gab es zahlreiche Bürgerbeschwerden.

Für den Beigeordneten Schlaak war dies Anlass, der Sache auf den Grund zu gehen. Die im Rahmen von mehreren Verkehrszählungen gewonnenen Daten belegten, dass das PKW-Aufkommen in der Ernst-Delorme-Straße im oberen Grenzbereich für verkehrsberuhigte Bereiche liegt.

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„Mit dem Ziel, die Sicherheit und Situation für die Anwohner zu verbessern, wurde daraufhin die Ernst-Delorme-Straße auf Höhe der Norbert-Becher-Straße testweise für den Durchgangsverkehr gesperrt“, erläutert Schlaak.

Die im Anschluss digital durchgeführte Bürgerumfrage zeigte jedoch, dass die Mehrheit der rund 370 Teilnehmenden den Verkehrsversuch nicht als erfolgreich bewertete. Weder die Verkehrssicherheit noch die Lebensqualität hatten sich aus Sicht der Teilnehmenden verbessert. Zudem wurde der durch die Sperrung bedingte Umweg von vielen, einschließlich der Bewohnerinnen und Bewohner der Ernst-Delorme-Straße, als störend empfunden.

Die überwiegende Mehrheit ist mit der aktuellen Verkehrssituation zufrieden bzw. sieht keinen Grund für Veränderungen. „Diese Umfrageergebnisse haben mich überrascht“, bekennt Schlaak.

Auch der Ausschuss für Mobilität und Digitalisierung sah daraufhin keinen Anlass, noch weitere Verkehrsversuche in diesem Bereich durchzuführen, und entschied sich dafür, alles so zu belassen, wie es war.

„Die Umfrage hat am Ende klar gezeigt, dass die bisher angedachten Lösungen nicht zum Ziel führen werden“, so Schlaak weiter, der in der ganzen Sache auch etwas Positives sieht: „In den vergangenen Jahren habe ich viele Gespräche mit den Bewohnern des Krämerecks geführt, es wurden zwei Bürgerversammlungen zu dem Thema durchgeführt, einmal sogar vor Ort. Es gab ein großes bürgerschaftliches Engagement – das ist für uns als Kommune von großem Wert, dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken, besonders bei Ausschussmitglied Frank Hartmann (WFO), der die Befragung organisiert und durchgeführt hat.“

Inzwischen sorgen in der Ernst-Delorme-Straße zwei weitere Bremsschwellen für eine Verkehrsberuhigung. Die detaillierten Ergebnisse der Bürgerumfrage sind auf der Internetseite der Stadt Oppenheim unter www.stadt-oppenheim.de abrufbar.

Traditioneller Christkindchesmarkt in Alzey

Am Samstag, 6. Dezember 2025, lädt der Alzeyer Verkehrsverein zur 49. Ausgabe des traditionellen Christkindchesmarktes ein. Rund 50 Stände sorgen in der gesamten Innenstadt für weihnachtliches Flair und verwandeln Alzey in ein stimmungsvolles Weihnachtsdorf mit Kunsthandwerk, regionalen Spezialitäten und Geschenkideen.

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Der Markt zählt zu den beliebtesten Adventsveranstaltungen der Region und lockt jährlich zahlreiche Besucher an

Bereits am Vormittag prämiert eine Kommission unter Leitung des Verkehrsvereins-Vorsitzenden Christof Schönenberger und Bürgermeister Steffen Jung den schönsten Stand des Marktes. Die Auszeichnung ist fester Bestandteil des Christkindchesmarktes und würdigt besonders kreative und liebevoll gestaltete Präsentationen.

Auch in diesem Jahr profitieren Gäste von einem attraktiven Mobilitätsangebot: An allen Adventssamstagen, einschließlich des 6. Dezember, ist der öffentliche Nahverkehr innerhalb der Wabe 12 kostenlos. Besucherinnen und Besucher können somit bequem und ohne Parksuche mit dem Bus zum Christkindchesmarkt fahren.

Für diejenigen, die mit dem Auto anreisen, stehen zahlreiche Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Parkplätze finden sich unter anderem in der Tiefgarage, am Museum, hinter der Stadthalle, am Parkplatz Zentrum in der Ostdeutschen Straße, auf dem Obermarkt, in der Sickinger Straße, am Berufspendlerparkplatz in der Jean-Braun-Straße und Frankenstraße sowie auf der Schotterfläche Friedrichstraße Ecke Spießgasse. Zusätzlich können alle ausgewiesenen Parkflächen rund um die Stadt- und Kreisverwaltung genutzt werden.

Wegen des Christkindchesmarktes kommt es am Veranstaltungstag ab 6.00 Uhr zu mehreren Straßensperrungen in der Innenstadt

Die St.-Georgen-Straße wird vollständig gesperrt, die Käfiggasse zur Sackgasse. Die Kirchgasse ist nicht durchfahrbar. Von der Nibelungenstraße aus ist die Zufahrt nur bis zur Einfahrt „Parkplatz Zentrum“ über die Ostdeutsche Straße möglich. Judengasse und Wilhelmstraße sind nach der Zwerchgasse ausschließlich für Anlieger befahrbar. Die Bushaltestellen „Ostdeutsche Straße“, „Museum“ und „Am Damm“ entfallen an diesem Tag. Hinweise an den Haltestellen sind zu beachten.

Der Verkehrsverein und die Stadt Alzey wünschen allen Besucherinnen und Besuchern eine schöne Adventszeit und viele stimmungsvolle Stunden auf dem 49. Alzeyer Christkindchesmarkt.

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Autoscheibe in Gustavsburg eingeschlagen und Wertsachen gestohlen

Am Sonntagvormittag (30. November) kam es gegen 10.30 Uhr zu einem Diebstahl aus einem geparkten Fahrzeug im Bereich „Auf der Mainspitze“ im Stadtteil Gustavsburg. Die Kriminalpolizei Rüsselsheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

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Geldbörse und Umhängetasche auf der Mainspitze in Gustavsburg gestohlen

Ein bislang unbekannter Täter schlug die Scheibe eines dort abgestellten Mercedes ein und entwendete aus dem Innenraum eine Geldbörse sowie eine Umhängetasche mit persönlichen Gegenständen. Anschließend flüchtete der Verdächtige in Richtung Sportplatz Gustavsburg.

Laut Zeugen soll der Mann einen grauen Kapuzenpullover getragen haben. Weitere Details zum Täter liegen derzeit nicht vor.

Das Kriminalkommissariat 21/22 der Polizei Rüsselsheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Unterstützung. Hinweise, die zur Aufklärung des Falls beitragen können, werden unter der Telefonnummer 06142/6960 entgegengenommen.

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Naturhistorisches Museum Mainz lädt ein zur Winter-Bastelwelt

Am 6. Dezember 2025 lädt das Naturhistorische Museum (nhm) in Mainz erneut zum beliebten Basteltag „Tierische Weihnachten“ ein. Passend zum Nikolaustag verwandeln sich die „Wilden Welten“ des Museums in eine festlich dekorierte Winter-Bastelwelt, in der Kinder zwischen 6 und 10 Jahren ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.

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Mitmachaktionen für Kinder im Naturhistorischen Museum

Die jungen Besucherinnen und Besucher gestalten unter fachkundiger Anleitung eigene Weihnachtskarten, die mit vielfältigen Materialien liebevoll und ideenreich verziert werden. Darüber hinaus bietet das Museum eine besondere Mitmachaktion: Kinder dürfen ihre persönlichen Weihnachtsbotschaften und Wünsche hinterlassen – vielleicht geht ja der eine oder andere Wunsch in Erfüllung.

Ermöglicht wird die winterliche Bastelaktion durch die Unterstützung von „KNAX“ der Rheinhessen Sparkasse. Dank der Förderung kann diese weihnachtliche Tradition im nhm auch 2025 fortgeführt werden.

Der Basteltag findet am Samstag, 6. Dezember 2025, während der regulären Öffnungszeiten des Museums von 9.00 bis 18.00 Uhr statt. Die Teilnahme an der Bastelaktion ist kostenfrei; lediglich der Museumseintritt ist zu entrichten. Für KNAX-Kinder ist der Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – mitzubringen ist lediglich gute Bastellaune.

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Tödlicher Unfall in Südhessen – Kind und Seniorin verstorben

Nach einem schweren Unfall am Sonntagnachmittag (30. November 2025) auf der Mühlheimer Straße in Offenbach sind eine 66 Jahre alte Autofahrerin und ein neun Jahre altes Mädchen an ihren Verletzungen gestorben. Zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt.

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Schwerer Unfall fordert zwei Todesopfer

Der Unfall ereignete sich gegen 13.50 Uhr im Abschnitt zwischen der Danziger Straße und der Memeler Straße. Nach ersten Erkenntnissen war ein 31 Jahre alter Fahrer eines VW in Richtung Mühlheim unterwegs, während die 66-Jährige mit einem Audi A1 und zwei Mitfahrerinnen in entgegengesetzter Richtung fuhr. Kurz vor dem Zusammenstoß soll ein schwarzer Audi von einem Grundstück aus in die Mühlheimer Straße in Fahrtrichtung Offenbach eingebogen sein. Der VW-Fahrer wich dem Wagen offenbar aus und kollidierte daraufhin frontal mit dem entgegenkommenden A1.

Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Audi A1 zudem in einen geparkten Nissan Micra. Die 66-jährige Fahrerin erlag trotz sofortiger notärztlicher Versorgung kurze Zeit später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Eine 88-Jährige und das neun Jahre alte Mädchen, die ebenfalls im A1 saßen, wurden mit schweren Verletzungen in umliegende Kliniken gebracht, wo das Kind am Montagmorgen verstarb. Auch der VW-Fahrer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.

Ein Sachverständiger wurde mit der Rekonstruktion des Unfallhergangs beauftragt. VW und Audi A1 wurden für weitere Untersuchungen sichergestellt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Polizei sucht nach Zeugen

Der mutmaßliche Fahrer des schwarzen Audis, der zunächst weitergefahren sein soll, konnte inzwischen ermittelt werden. Die Polizei sucht dennoch weiterhin Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Unfallgeschehen machen können. Hinweise werden unter der Rufnummer 069 8098-5100 beim Polizeirevier Offenbach entgegengenommen.

Für die Dauer der Rettungs- und Ermittlungsarbeiten blieb die Mühlheimer Straße bis etwa 19.30 Uhr vollständig gesperrt.

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Feuerwehr Eltville lädt zum Weihnachtsmarkt ein

Der Verein zur Förderung der Freiwilligen Feuerwehr Eltville am Rhein e.V. lädt auch in diesem Jahr wieder zum Weihnachtsmarkt rund um die Kirche St. Peter und Paul ein. Am zweiten Adventswochenende erwartet Besucherinnen und Besucher ein stimmungsvolles vorweihnachtliches Erlebnis im Herzen der Eltviller Kernstadt.

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Unterstützung für die Arbeit der Feuerwehr Eltville

Der Weihnachtsmarkt, der sich zu einem festen Bestandteil des Eltviller Adventsprogramms entwickelt, bietet gemütliche Atmosphäre sowie regionale Spezialitäten. Besonders beliebt: frisch gebratene Kartoffelpuffer, die direkt vor Ort zubereitet werden. Ergänzt wird das Angebot durch alkoholfreien Weihnachtspunsch.

Der Weihnachtsmarkt bietet nicht nur Gelegenheit zum Treffen, Schlemmen und Verweilen, sondern unterstützt gleichzeitig die wichtige Arbeit der örtlichen Feuerwehr. Jeder Besuch trägt dazu bei, die freiwilligen Einsatzkräfte zu stärken und ihr Engagement für Sicherheit und Gemeinwohl zu würdigen.

Die Veranstalter laden daher ausdrücklich dazu ein, vorbeizukommen, die besondere Adventsstimmung zu genießen und mit dem eigenen Besuch einen Beitrag für die Feuerwehr Eltville zu leisten.

Der Weihnachtsmarkt findet am zweiten Adventswochenende rund um die Kirche St. Peter und Paul statt.

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600.000 Euro für mehr Vielfalt in Rüsselsheim

Die Stadt Rüsselsheim am Main hat vom Land Hessen einen Zuwendungsbescheid über 600.000 Euro aus dem Landesprogramm WIR – Vielfalt und Teilhabe erhalten. Mit dieser Förderung sind die beiden WIR-Koordinationsstellen im Interkulturellen Büro bis ins Jahr 2030 finanziell abgesichert. Die langfristige Unterstützung bildet einen zentralen Baustein der städtischen Integrations- und Teilhabestrategie.

„Rüsselsheim am Main lebt Vielfalt, und wir stehen dafür ein, diese Vielfalt aktiv zu gestalten“

Die WIR-Koordinationsstellen übernehmen eine wichtige Rolle für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Rüsselsheim. Sie unterstützen Vereine, migrantische Organisationen und lokale Initiativen, fördern die interkulturelle Öffnung der Verwaltung und entwickeln Projekte, die Chancengerechtigkeit und Miteinander stärken.

Oberbürgermeister Patrick Burghardt sieht in der Förderung ein starkes Signal für die Zukunft der Stadt. Er betont: „Die Förderung des Landes ist ein klares Bekenntnis zu einer verantwortungsbewussten Integrationspolitik. Rüsselsheim am Main lebt Vielfalt, und wir stehen dafür ein, diese Vielfalt aktiv zu gestalten. Mit den gesicherten WIR-Koordinationsstellen schaffen wir Stabilität, Verlässlichkeit und Perspektiven für alle, die sich für Teilhabe und Zusammenhalt engagieren.“

Mit der langfristigen Landesunterstützung erhält Rüsselsheim politischen Rückenwind, um seine erfolgreiche Integrationsarbeit konsequent fortzusetzen. Integration bleibt ein zentrales Zukunftsthema für die gesamte Region, und die etablierten Strukturen der WIR-Koordination ermöglichen eine nachhaltige Weiterentwicklung.

Hintergrund: Landesprogramm WIR – Vielfalt und Teilhabe

Das Landesprogramm WIR – Vielfalt und Teilhabe wurde vom Land Hessen geschaffen, um Kommunen bei einer modernen und zukunftsgerichteten Integrationspolitik zu unterstützen. Gefördert werden Maßnahmen zur interkulturellen Öffnung kommunaler Verwaltungen, zur Stärkung der Teilhabe von Menschen mit internationaler Geschichte sowie lokale Projekte für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Chancengerechtigkeit.

Ein zentrales Element des Programms sind die WIR-Koordinationsstellen. Sie fungieren als Schnittstelle zwischen Verwaltung, Zivilgesellschaft und migrantischen Organisationen und begleiten integrative Prozesse direkt vor Ort.

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Kessler-Zwillinge tot – Kripo München ermittelt

Die legendären Kessler-Zwillinge, Alice und Ellen Kessler, sind tot. Nach Informationen der BILD sollen die beiden Entertainerinnen gemeinsam in München verstorben sein. Vor Ort soll es zu einem Einsatz der Kriminalpolizei gekommen sein.

Wie sich am Montagabend (17. November 2025) herausstellte, soll die Polizei darüber informiert worden sein, dass es sich um begleitete Sterbehilfe gehandelt haben soll. Sie hätten nicht mehr leben wollen und sich dafür entschieden, gemeinsam aus dem Leben treten zu wollen. Die begleitete Sterbehilfe ist in Deutschland unter bestimmten Aspekten erlaubt.

Ikonen des Showbusiness – ein Leben für die Bühne

Alice und Ellen Kessler wurden am 20. August 1936 im sächsischen Nerchau geboren. Früh entdeckten sie ihre Leidenschaft für Musik, Tanz und Unterhaltung. In den folgenden Jahrzehnten avancierten sie zu international gefeierten Sängerinnen, Tänzerinnen, Schauspielerinnen und Entertainerinnen.

Weltweit galten sie lange Zeit als „die schönsten Frauen der Welt“. Neben ihren Erfolgen in Deutschland prägten sie besonders die Unterhaltungslandschaften Italiens, Frankreichs und der USA. Ihre perfekte Synchronität, ihr Charme und ihre Ausstrahlung machten sie zu unverwechselbaren Stars der Bühne.

Weltkarriere und legendäre Auftritte

Im Alter von 40 Jahren sorgten die Kessler-Zwillinge für Aufsehen, als sie sich für die italienische Ausgabe des Playboy fotografieren ließen. Die Ausgabe war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft – ein Zeichen ihres enormen internationalen Bekanntheitsgrades.

Von 1962 bis 1986 lebten die Zwillinge fest in Italien, wo sie unter dem Namen „Le gemelle Kessler“ zu absoluten TV-Ikonen wurden. Auch in den USA waren sie weiterhin gefragt. Hollywood-Größen wie Frank Sinatra, Burt Lancaster oder Elvis Presley zeigten sich häufig an ihrer Seite.

Unvergessene Auftritte bis ins hohe Alter

Auch im späteren Leben blieben Alice und Ellen Kessler aktiv. 2009 standen sie gemeinsam mit Bill Ramsey, Max Greger und Hugo Strasser als Teil der „Swing-Legenden“ auf der Bühne. 2011 wirkten sie in einer Folge der ARD-Krimireihe Tatort („Das Dorf“) mit.

2015 übernahmen sie gemeinsam eine Hauptrolle im Musical „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens im Stage Theater des Westens in Berlin – ein weiterer Beweis für ihre anhaltende Popularität und große Bühnenpräsenz.

Mit dem Tod der Kessler-Zwillinge verliert Deutschland zwei der bedeutendsten Show-Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Ihre Karriere, ihr Stil und ihr Einfluss auf die internationale Unterhaltungsszene bleiben unvergessen.

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Tödlicher Unfall im Kreis Bad Kreuznach

Auf der Kreisstraße K29 hat sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag (30. November 2025) ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Gegen 00.30 Uhr meldete eine unbeteiligte Verkehrsteilnehmerin der Polizeiinspektion Bad Kreuznach ein verunfalltes Fahrzeug am Straßenrand.

Alleinunfall Im Kreis Bad Kreuznach endet tödlich

Nach bisherigen Ermittlungen war der 55-jährige Autofahrer allein auf der K29 von Schöneberg in Richtung Spabrücken unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Sofort eingeleitete Rettungsmaßnahmen konnten den Fahrer jedoch nicht mehr retten. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

An dem Fahrzeug entstand Totalschaden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten wurde die Kreisstraße vollständig gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

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Polizeibericht Main-Taunus: Einbruch, Brandstiftung und Diebstahl

Im Main-Taunus-Kreis registrierte die Polizei in den vergangenen Tagen mehrere schwere Vorfälle, darunter versuchte Einbrüche in Hofheim und Eschborn, eine schwere Brandstiftung in Hattersheim sowie einen Ladendiebstahl mit anschließendem Widerstand in Flörsheim. Die Ermittlungen in allen Fällen dauern an.

Versuchter Einbruch in Hofheim am Taunus

In Hofheim am Taunus kam es am Samstag, dem 29. November 2025, zwischen 06.30 Uhr und 15.45 Uhr zu einem versuchten Einbruch in ein Mehrfamilienhaus in der Straße Am Steinberg. Ein bislang unbekannter Täter verschaffte sich Zugang zu dem Grundstück, gelangte vermutlich über die Parkplätze in den Garten und erreichte auf ungeklärte Weise den Balkon im ersten Obergeschoss. Dort hebelte er die Balkontür auf und durchsuchte mehrere Zimmer. Anschließend begab er sich ins Erdgeschoss, öffnete die Terrassentür und flüchtete in unbekannte Richtung. Nach aktuellem Ermittlungsstand wurde nichts entwendet.

Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zum Täter geben können. Hinweise nimmt die Regionale Kriminalinspektion der Polizeidirektion Main-Taunus unter der Rufnummer 06196-2073-0 entgegen.

Einbruchsversuch in Eschborn: Tür hält stand

Auch in Eschborn wurde ein Einbruchsversuch registriert. Bis Mittwoch, den 22. November 2025, gegen 14.00 Uhr, versuchte ein unbekannter Täter, in ein Einfamilienhaus im Rotdornweg einzudringen. Mit einem unbekannten Werkzeug versuchte der Täter, die Eingangstür aufzuhebeln. Der Versuch scheiterte, es entstand ein Sachschaden von rund 200 Euro. Entwendet wurde nach bisherigen Erkenntnissen nichts.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Regionalen Kriminalinspektion unter der Nummer 06196-2073-0 in Verbindung zu setzen.

Schwere Brandstiftung in Hattersheim

Eine schwere Brandstiftung ereignete sich ebenfalls am Samstag, dem 29. November 2025, gegen 21.00 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Sindlinger Straße in Hattersheim. Ein unbekannter Täter setzte einen an der Wohnungstür im 15. Obergeschoss befestigten Adventskranz in Brand. Die Tür fing Feuer, während sich zwei Personen noch in der Wohnung aufhielten. Durch die massive Rauchentwicklung mussten Feuerwehr und Polizei umfangreiche Evakuierungsmaßnahmen einleiten.

Während der Räumung leistete eine Anwohnerin Widerstand und trat einer Polizeibeamtin gegen Schutzweste und Bein. Die Polizistin blieb unverletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Regionalen Kriminalinspektion der Polizeidirektion Main-Taunus zu melden.

Ladendiebstahl in Flörsheim: Täter leistet massiven Widerstand

In Flörsheim am Main kam es am Samstag, dem 29. November 2025, gegen 18.35 Uhr zu einem Ladendiebstahl in der Dalbergstraße. Ein 31-jähriger Tatverdächtiger entnahm mehrere Waren aus einem Supermarktregal, verstaute diese in seiner Jacke und seinem Rucksack und steckte zusätzlich geöffnete Wurstwaren ein. Bevor er das Geschäft verlassen konnte, wurde er durch alarmierte Polizeistreifen kontrolliert.

Während der Durchsuchung nach Diebesgut schlug der Mann mit dem Ellenbogen in Richtung eines Beamten. Der Angriff konnte abgewehrt werden. Der 31-Jährige wurde festgenommen und zur Polizeistation Flörsheim gebracht, wo er weiterhin um sich schlug und trat. Aufgrund der Gefahr weiterer Straftaten wurde er vorläufig in Gewahrsam genommen.

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Veränderung in der Unternehmensleitung bei Boehringer Ingelheim

Boehringer Ingelheim hat bekanntgegeben, dass der Gesellschafterausschuss Harsha Deshmukh zum Mitglied der Unternehmensleitung ernannt hat. Ab dem 1. Februar 2026 übernimmt Deshmukh die Verantwortung für die Bereiche IT sowie Global Business Services. Mit der neuen Struktur rückt das Unternehmen seine digitale Transformation stärker in den Mittelpunkt und stellt interne Geschäftsprozesse strategisch neu auf. Bislang waren IT und Global Business Services im Ressort Group Functions gebündelt, künftig bilden sie ein eigenes Unternehmensleitungsressort.

Boehringer Ingelheim unterstreicht seinen Anspruch, die digitale Transformation konsequent voranzutreiben

Hubertus von Baumbach, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses, betonte die Bedeutung der Personalentscheidung für die Weiterentwicklung des Unternehmens. „Wir heißen Harsha Deshmukh herzlich willkommen. Mit seiner umfangreichen Erfahrung in der Förderung von Innovation wird er uns auf unserer Transformationsreise weiter voranbringen – einer Transformation im Sinne der Patienten“, sagte von Baumbach. Weiter erklärte er: „Wir wissen, dass wir in diesem Prozess der kontinuierlichen Verbesserung auf die vielfach bewährten Fähigkeiten, die Beiträge und das hohe Engagement eines jeden Einzelnen in unserer Organisation bauen können.“

Auch Shashank Deshpande, Chairman of the Board of Managing Directors, unterstrich den strategischen Wert der Ernennung. „Es ist mir eine Freude, Harsha Deshmukh bei Boehringer Ingelheim willkommen zu heißen. Seine Ernennung stärkt unsere Kapazität in den wichtigen Feldern IT und Dienstleistungen – zwei Bereichen, die entscheidend für die Absicherung unseres künftigen Wachstums sind.“

Harsha Deshmukh wechselt von der Infineon Technologies AG in München zu Boehringer Ingelheim. Dort war er zuletzt als Executive Vice President & Chief Information Officer tätig. Der ausgewiesene Digitalisierungsexperte verfügt über Abschlüsse in Elektronik, Personalwesen und Globalem Management von der University of Mumbai, dem Babson College und INSEAD.

Mit der Berufung Deshmukhs unterstreicht Boehringer Ingelheim seinen Anspruch, die digitale Transformation konsequent voranzutreiben und zentrale Zukunftsfelder wie IT-Infrastruktur, Prozessoptimierung und globale Dienstleistungen weiter auszubauen.

Harsha Deshmukh – Wichtigste berufliche Stationen:

  • 2021 – heute Executive Vice President & Chief Information Officer, Infineon Technologies AG, München
  • 2009 – 2021 Senior Vice President Information Technology, Infineon Technologies AG, München
  • 2001 – 2009 Director of Supply Chain Applications, Infineon Technologies, München
  • 1999 – 2001 Senior Consultant Advanced Planning Systems, Siemens Information Management Systems, Mumbai, Indien
  • 1989 – 1999 Manager Manufacturing Automation, Mukand Ltd., Mumbai, Indien

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