BYC-News Blog Seite 96

Neue Details zur Explosion in einer Mainzer Wohnung

Am Sonntagabend, 16. November 2025, kam es gegen 20:20 Uhr in der Kreyßigstraße/Ecke Goethestraße in Mainz-Neustadt zu einem Wohnungsbrand mit vorangegangener Explosion. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern weiterhin an.

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Brandsachverständiger in Mainz eingeschaltet

Nach ersten Erkenntnissen wurde inzwischen ein Brandsachverständiger hinzugezogen, der den Vorfall fachgerecht untersucht. Die Kriminalpolizei Mainz führt die Ermittlungen und prüft alle Hinweise, die zum Ausbruch des Feuers geführt haben könnten.

Mögliche Ursache: Defekter gasbetriebener Heizlüfter

Derzeit deutet vieles darauf hin, dass Explosion und Brand mit einem defekten gasbetriebenen Heizlüfter zusammenhängen könnten, da in der ausgebrannten Wohnung eine Propangasflasche gefunden wurde. Weitere Untersuchungen sollen nun Klarheit über den genauen Ablauf des Unglücks bringen.

Explosion und ausgedehnter Wohnungsbrand Mitte November

Die Rettungskräfte reagierten damals mit einem Großeinsatz: Feuerwehr, Rettungsdienst und Technisches Hilfswerk waren mit rund 110 Personen vor Ort. Mithilfe von Drehleitern konnten zwei Menschen gerettet werden, während weitere Bewohner evakuiert wurden. Insgesamt erlitten sechs Personen Verletzungen, unter anderem durch Rauchgasvergiftung, und eine Person einen Herzinfarkt. Alle Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Das betroffene Gebäude wurde als unbewohnbar, jedoch nicht einsturzgefährdet eingestuft.

Artikelempfehlung: Schwerer Unfall auf der L409 bei Alzey

Neues Wohnquartier mit Kita in Wiesbaden geplant

In Bierstadt soll östlich der Leibnizstraße ein neues Quartier entstehen, das rund 298 Wohnungen, eine Kindertagesstätte sowie Flächen für gesundheitsbezogene Nutzungen umfasst. Der Magistrat hat am Dienstag, 2. Dezember, eine entsprechende Vorlage zur weiteren Beratung an den Ortsbeirat weitergeleitet. Mit dem Projekt soll ein brachliegendes, städtebaulich wertvolles Areal reaktiviert und für dringend benötigten Wohnraum genutzt werden.

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Das Plangebiet in Wiesbaden-Bierstadt umfasst rund 3,5 Hektar

Oberbürgermeister und Stadtplanungsdezernent Gert-Uwe Mende betont die Bedeutung des Projekts für die Stadtentwicklung: „Durch die Schließung der ehemaligen Klinik am Bingert liegt seit einiger Zeit ein städtebaulich sehr wertvolles Areal brach. Ich freue mich daher umso mehr, dass wir an dieser Stelle künftig Wohnraum schaffen werden, den wir in Wiesbaden dringend benötigen. Auch bei diesem Projekt haben wir alle Bürgerinnen und Bürger im Blick – deswegen soll rund ein Viertel der Wohnungen gefördert sein.“

Das Plangebiet umfasst rund 3,5 Hektar und bietet laut Magistrat die Chance, ein lebendiges, gemischt genutztes Stadtquartier zu entwickeln. Vorgesehen ist eine kleinteilige Bebauungsstruktur mit attraktiven Freiräumen, hoher Aufenthaltsqualität und einer guten Vernetzung zur Umgebung. Das neue Quartier soll sowohl freifinanzierte und geförderte Wohnungen als auch eine Kindertagesstätte integrieren.

Darüber hinaus sollen Grundstücke für gesundheitsbezogene Nutzungen reserviert werden, um den Standort langfristig als Gesundheitsquartier zu stärken. Die Mischung aus Wohnen, sozialer Infrastruktur und Gesundheitsangeboten soll zur nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen und Bierstadt weiter aufwerten.

Der Ortsbeirat wird sich nun mit der Magistratsvorlage befassen, bevor die nächsten Schritte im Planverfahren eingeleitet werden.

Artikelempfehlung: Fraport spendet 70.000 Euro für regionale Hilfsprojekte

Schwerer Unfall auf der L409 bei Alzey

Am Mittwochmorgen (3. Dezember 2025) kam es gegen 7:20 Uhr zu einem großen Rettungseinsatz in Folge eines schweren Unfalls auf der Landstraße L409 zwischen Erbes-Büdesheim und Wendelsheim im Landkreis Alzey-Worms. Die Straße ist derzeit noch in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. BYC-News war vor O...


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Tödlicher Unfall zwischen Flörsheim und Hattersheim

Tödlicher Unfall – Zwischen Hattersheim-Eddersheim und Flörsheim am Main hat sich in der Nacht zu Mittwoch ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Ein 72-jähriger Autofahrer war nach Angaben der Polizei auf der L3006 aus Richtung Flörsheim kommend in Richtung Eddersheim unterwegs, als sein Wagen aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam.

Das Fahrzeug prallte frontal gegen einen Brückenpfeiler der Bundesautobahn. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät – er verstarb noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte.

Zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens wurde ein Sachverständiger der DEKRA hinzugezogen. Während der Ermittlungs- und Aufräumarbeiten blieb die Landesstraße mehrere Stunden voll gesperrt. Der Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro beziffert.

Der Regionale Verkehrsdienst der Polizeidirektion Main-Taunus führt die Untersuchungen zum genauen Unfallhergang fort.

Im Einsatz waren:

  • Feuerwehr
  • Polizei
  • Rettungsdienst
  • Notarzt
  • Gutachter
  • Abschleppdienst
  • Notfallseelsorge

Vollsperrung der L439 zwischen Guntersblum und Alsheim

Vollsperrung L439 – Die Landesstraße 439 wird ab Montag, 8. Dezember, für zwei Wochen vollständig für den Verkehr gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Alsheim und Guntersblum. Hintergrund sind umfangreiche Erneuerungsarbeiten am Fahrbahnbelag. Der Kreisverkehr nördlich von Alsheim an der L 439 / L 438 bleibt während der Bauzeit befahrbar. Die Zufahrt nach Hangen-Wahlheim ist allerdings ausschließlich von Guntersblum aus möglich.

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Die Fahrbahn wird auf einer Länge von rund 1.100 Metern saniert

Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den Fahrkomfort langfristig zu verbessern. Laut Landesbetrieb Mobilität ist die Vollsperrung sowohl aus arbeitstechnischen Gründen als auch zur Sicherheit der Bauarbeiter notwendig.

Der Verkehr wird ab dem Kreisel nördlich von Alsheim über die L 438 zur B 9 nach Guntersblum umgeleitet – in beide Richtungen. Die Kosten der Maßnahme liegen bei etwa 100.000 Euro.

Kennzahlen zur Maßnahme

  • Verkehrsaufkommen: etwa 1.530 Fahrzeuge täglich (Summe beider Richtungen, Stand 2021)

  • Sanierungsstrecke: rund 1.100 Meter

  • Kostenumfang: ca. 100.000 Euro

  • Bauzeit: voraussichtlich zwei Wochen

Nikolausgrillen für den guten Zweck auf dem Obsthof Werner in Heidesheim

Der Obsthof Werner in Heidesheim lädt am 6. Dezember erneut zum traditionellen Nikolausgrillen für den guten Zweck ein. Die beliebte Veranstaltung verbindet kulinarische Genüsse, regionales Kunsthandwerk und ein soziales Engagement, das seit Jahren fest in der Gemeinde verankert ist.

Regionale Spezialitäten und Kunsthandwerk im stimmungsvollen Ambiente

Besucher können sich auf frisch gebackene Waffeln, Bratwurst vom heimischen Wild, heißen Kirschwein sowie Apfel- und Quittensaft aus eigener Produktion freuen. Ergänzt wird das Angebot durch ein umfangreiches Sortiment regionaler Kunstschaffender, darunter Keramik, Edelstein- und Holzschmuck, Acrylmalerei, Holzdrechseleien, Gipsskulpturen, Kerzen und handgefertigte Kleidung. Livemusik und eine weihnachtliche Überraschung runden das Programm ab.

Benefizveranstaltung in Heidesheim mit gewachsener Tradition

Was 2015 als kleine private Feier im Hof der Familie Werner begann, entwickelte sich 2017 zu einem offenen Benefizfest für die gesamte Gemeinde. Bis 2019 lockte das Nikolausgrillen jährlich zahlreiche Gäste an. In diesem Jahr öffnet der Obsthof Werner erneut seine Türen für alle Interessierten und feiert gleichzeitig die Einweihung der neuen Halle.

Auch 2025 bleibt der wohltätige Charakter der Veranstaltung zentral. Die Einnahmen aus Speisen und Getränken gehen an drei regionale Einrichtungen: das Haus St. Martin in Ingelheim, das behinderte Kinder rund um die Uhr betreut, den Förderverein der Grundschule Heidesheim sowie den Wander- und Lennebergverein.

Die Tradition des Spendens geht auf die frühere Generation des Hofs zurück. „Als ich den Betrieb von meinen Eltern übernahm, bat mich meine Mutter um eine jährliche Spende für St. Martin. Es war ihr wichtig, dieses Zeichen ihrer Dankbarkeit für vier gesunde Kinder fortzuführen. Gleichzeitig hatte mein Mann die Idee, am Nikolaustag ein Grillfest zu veranstalten. Damit war die Idee zum Benefizfest geboren“, berichtet Kirsten Werner, Inhaberin des Obsthofs.

Der Obsthof Werner freut sich auf zahlreiche Gäste, die in stimmungsvoller Weihnachtsatmosphäre zusammenkommen und gleichzeitig lokale Projekte unterstützen möchten.

Tatverdächtiger spielt Katz und Maus mit der Mainzer Polizei

Mainz News – Am Montag gegen 13:30 Uhr kam es in der Mainzer Innenstadt zu einem Polizeieinsatz, nachdem Zeugen einen Mann meldeten, der mit einem Gürtel in der Hand gegen Schaufenster sowie Passanten schlug.

Nach Angaben der Polizei betrat der Mann anschließend ein Geschäft in der Großen Bleiche und beschädigte dort Waren. Zudem entnahm er zwei Sonnenbrillen und verließ das Geschäft, ohne zu zahlen. Kurz darauf suchte er ein nahegelegenes Bekleidungsgeschäft auf, nahm eine Mütze an sich und flüchtete erneut ohne Bezahlung. Eine Mitarbeiterin verfolgte den Mann und konnte die Mütze zurückholen.

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Fahndung nach dem Mann

Im Zuge der Fahndung versuchte der Mann mehrfach, sich hinter Fahrzeugen und in Hauseingängen zu verstecken. Dennoch konnte er kurze Zeit später von Polizeikräften gestellt werden.

Der 41-jährige Mainzer zeigte sich laut Polizeiangaben verbal aggressiv und bagatellisierte sein Verhalten als „Kleinigkeiten“. Ein Atemalkoholtest ergab knapp 1,5 Promille. Aufgrund seiner Alkoholisierung und des anhaltend aggressiven Verhaltens wurde der Mann in Gewahrsam genommen.

Die Polizeiinspektion Mainz 1 bittet Zeugen und mögliche Geschädigte, sich unter der Telefonnummer 06131/65-34150 zu melden oder Hinweise per E-Mail an pimainz1@polizei.rlp.de zu übermitteln.

Artikelempfehlung: Prozess am Mainzer Landgericht: Angeklagter sticht Ex-Ehemann nieder

Rückruf bei Aldi und Kaufland wegen Listerien im Produkt

Der Hersteller Laschinger Seafood ruft derzeit mehrere Fischprodukte aus dem deutschen Einzelhandel zurück. Betroffen sind heiß geräucherte Regenbogenforellenfilets der Marken Almare Seafood und K-Classic, die unter anderem bei Aldi Nord, Aldi Süd und Kaufland verkauft wurden. Grund für den Rückruf ist der Nachweis von Listerien, einem Krankheitserreger, der insbesondere für Risikogruppen gefährlich werden kann.

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Diese Produkte sind vom Rückruf betroffen

  • Almare Seafood Regenbogen Forellenfilets heiß geräuchert, Natur, 125 g
  • Almare Seafood Regenbogen Forellenfilets heiß geräuchert, mit buntem Pfeffer, 125 g
  • K-Classic Regenbogen Forellenfilets heiß geräuchert, Natur, 125 g
  • K-Classic Regenbogen Forellenfilets heiß geräuchert, Pfeffer, 125 g

Alle Produkte tragen das Verbrauchsdatum 30.11.2025 sowie die Losnummer 4254431. Hersteller und Inverkehrbringer ist Laschinger Seafood, Ziegeleiweg 12, 31177 Harsum.

Rückruf bei aldi und kaufland wegen listerien im produkt

Gefährliche Listerien nachgewiesen

Der Rückruf erfolgt aufgrund eines bestätigten Listerienbefunds. Eine Infektion mit Listerien kann sich innerhalb von bis zu 14 Tagen durch Symptome wie Fieber und Durchfall bemerkbar machen. Besonders gefährdet sind Schwangere, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. In schweren Fällen kann es zu Blutvergiftungen oder Hirnhautentzündungen kommen. Für ungeborene Kinder besteht ein erhöhtes Risiko für gesundheitliche Schäden, auch wenn die Schwangere selbst keine Beschwerden zeigt.

Wer das betroffene Produkt konsumiert hat und unter anhaltenden oder schweren Symptomen leidet, sollte unverzüglich ärztlichen Rat einholen und auf eine mögliche Listerieninfektion hinweisen. Schwangere sollten vorsorglich unabhängig von Symptomen medizinische Beratung suchen. Für gesunde Menschen ohne Beschwerden besteht kein weiterer Handlungsbedarf.

Rückgabe und Erstattung

Kundinnen und Kunden, die Forellenfilets mit dem Verbrauchsdatum 30.11.2025 und der Losnummer 4254431 gekauft haben, können diese in allen Verkaufsstellen zurückgegeben. Eine Erstattung des Kaufpreises erfolgt auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Fraport spendet 70.000 Euro für regionale Hilfsprojekte

Die Fraport AG führt ihre langjährige Weihnachtstradition fort und unterstützt auch in diesem Jahr zahlreiche soziale Initiativen im Rhein-Main-Gebiet. Statt Geschenke an Geschäftspartner zu verteilen, spendet der Flughafenbetreiber insgesamt 70.000 Euro an gemeinnützige Organisationen und lokale Projekte.

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Ein Teil der Spenden fließt wie gewohnt über die Hilfsaktionen großer regionaler Tageszeitungen an ausgewählte Einrichtungen

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung erhält 10.000 Euro zur Förderung der tomoni mental health GmbH, die sich für die psychische Gesundheit junger Menschen einsetzt, sowie für die Stiftung Kinderzukunft, die ein Brunnenprojekt in Sambia verwirklicht. Ebenfalls 10.000 Euro gehen an die Frankfurter Rundschau zugunsten der Aktion „Not gemeinsam lindern“ der FR-Altenhilfe und des traditionsreichen Fußballprojekts „Schlappekicker“. Die Frankfurter Neue Presse bekommt erneut 10.000 Euro für die „Leberecht-Stiftung“. Weitere 10.000 Euro unterstützt die Aktion „Ein Herz für Kinder“ der BILD-Zeitung.

Zusätzlich fördert Fraport sechs regionale Initiativen mit direkten Spenden in Höhe von jeweils 5.000 Euro

Dazu gehört der Verein Aufwind e.V. aus Wiesbaden, der Eltern krebskranker Kinder beratend zur Seite steht. Der Verein Stützende Hände e.V. nutzt die Spende, um hilfsbedürftige Menschen in Frankfurt und Umgebung zu versorgen und täglich rund 200 warme Mahlzeiten auszugeben. Auch die Mainzer Tafel und das Hospiz Lebensbrücke in Flörsheim profitieren von der finanziellen Unterstützung. Weitere 5.000 Euro gehen an die Hessische Krebsgesellschaft Frankfurt sowie an Make-A-Wish Deutschland, eine Organisation, die schwer erkrankten Kindern Herzenswünsche erfüllt.

Das soziale Engagement hat bei Fraport eine mehr als zwanzigjährige Tradition. Unter dem Jahresmotto „Aktiv für die Region“ unterstützt das Unternehmen regelmäßig Einrichtungen aus den Bereichen Soziales, Bildung, Umwelt, Kultur und Sport. Bereits im laufenden Jahr hat Fraport über 1.000 regionale Projekte und Vereine gefördert und unterstreicht damit seine Rolle als einer der wichtigsten gesellschaftlichen Unterstützer im Rhein-Main-Gebiet.

Artikelempfehlung: Traditioneller Christkindchesmarkt in Alzey

Prozess am Mainzer Landgericht: Angeklagter sticht Ex-Ehemann nieder

Am Dienstag, den 2. Dezember 2025, beginnt vor der 1. Strafkammer des Landgerichts Mainz (Saal 201) der Prozess gegen einen 36-jährigen Mann aus Alzey, der sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten muss. Die Anklage wirft ihm vor, Ende August 2023 einen Ex-Ehemann seiner Lebenspartnerin schwer verletzt zu haben. Die Verhandlung ist für mehrere Tage im Dezember angesetzt, um alle Beweise und Zeugenaussagen umfassend zu prüfen. Damit plant die Strafkammer eine umfangreiche Beweisaufnahme.

Eskalation am Bahnhof von Alzey

Laut Anklageschrift hatte sich der Angeklagte mit dem Ex-Ehemann seiner Lebenspartnerin zu einer Aussprache am Bahnhof in Alzey verabredet. Was als Gespräch geplant war, eskalierte nach Angaben der Staatsanwaltschaft schnell zu einem körperlichen Streit. Während der Auseinandersetzung soll der 36-Jährige ein Küchenmesser gezogen und mehrfach in Richtung Oberkörper des Geschädigten gestochen haben. Der Mann sei zu Boden gegangen, woraufhin der Angeklagte mehrfach gegen das Bein getreten haben soll. Anschließend habe er die Tatörtlichkeit mit seinem Fahrzeug verlassen.

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Messerstiche in Richtung Oberkörper

Im Verlauf des Streits soll der Angeklagte ein mitgeführtes Küchenmesser gezogen und mehrfach in Richtung des Oberkörpers des anderen Mannes gestochen haben. Als der Geschädigte zu Boden gegangen sei, soll der Angeklagte ihn zusätzlich gegen das Bein getreten haben und anschließend mit seinem Fahrzeug geflüchtet sein.

Verletzungen des Geschädigten laut Anklage schwerwiegend

Der Zeuge soll bei dem Vorfall mehrere erhebliche Verletzungen erlitten haben, darunter eine tiefe Schnittwunde, eine Einblutung im unteren Lungenbereich, eine Rippenfraktur, eine Oberschenkelfraktur sowie diverse Schnittverletzungen

Die Staatsanwaltschaft Mainz wertet den Vorfall daher als gefährliche Körperverletzung, was eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren nach sich ziehen kann, sollte das Gericht den Angeklagten schuldig sprechen. Eine rechtskräftige Entscheidung steht noch aus.

Artikelempfehlung: Spektakuläre Verfolgungsfahrt durch die Mainzer Altstadt

Dritter Unfall mit Straßenbahn in Mainz

Im Laufe des Montags (1. Dezember 2025) kam es zu insgesamt drei Unfällen in Mainz, an denen Straßenbahnen beteiligt waren. Der Letzte ereignete sich am frühen Abend gegen 17:30 Uhr in der Breite Straße im Stadtteil Gonsenheim, was zu einem Verkehrschaos in diesem Bereich führte. BYC-News war vor Or...


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Weiterer Unfall mit Straßenbahn in Mainz-Gonsenheim

Nach dem Unfall mit einer Straßenbahn der Linie 53 am Montag gegen 14 Uhr in Mainz ereignete sich bereits um 16:00 Uhr ein weiterer Unfall, ebenfalls mit einer Straßenbahn im Stadtteil Gonsenheim. Dabei war es an der Kreuzung Elbestraße / Hugo-Eckener-Straße zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW ...


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Unfall mit Straßenbahn in Mainz

Am Montagmittag, den 1. Dezember 2025, sperrten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei die Auffahrt zur Saarstraße in Mainz in Richtung Innenstadt für ihren Einsatz. Gleichzeitig war auch der öffentliche Nahverkehr von der Sperrung betroffen. Bei dem Vorfall wurde eine Person verletzt. BYC-News war v...


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Traditioneller Kameradschaftsabend der Binger Feuerwehr

Am 22. November 2025 fand in der Dreikönigshalle in Bingen-Kempten der traditionelle Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Bingen am Rhein statt. In stimmungsvoller Atmosphäre würdigten Oberbürgermeister Thomas Feser und der stellvertretende Wehrleiter Marco Woog die herausragenden Leistungen der Feuerwehrangehörigen – und gaben zugleich einen umfassenden Rückblick auf ein intensives Einsatzjahr.

Gemeinschaft und Dankbarkeit stehen im Mittelpunkt

Bereits beim Sektempfang und dem gemeinsamen Abendessen, begleitet von der Musikvereinigung 1928 Bingen-Gaulsheim, zeigte sich der hohe Stellenwert der Kameradschaft. Oberbürgermeister Feser betonte in seiner Ansprache die besondere Bedeutung des Ehrenamts für die Sicherheit der Stadt. Zudem hob er hervor, dass die Stadtverwaltung auch in diesem Jahr die Kosten für Speisen und Getränke übernommen habe – als Dank für den unermüdlichen Einsatz der Feuerwehrfrauen und -männer.

Ein starkes Ehrenamt mit steigender Belastung

In seinem Grußwort begrüßte Marco Woog die zahlreich erschienenen Feuerwehrangehörigen, deren Partnerinnen und Partner sowie Vertreter aus Politik, Kirchen, Landkreis und befreundeten Organisationen. Er erinnerte eindrucksvoll daran, dass das System der freiwilligen Feuerwehren weltweit nahezu einzigartig sei und wesentlich vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger lebe.

Steigende Einsatzzahlen zeigen hohe Anforderungen in Bingen

Mit Blick auf die Einsatzstatistik wurde die wachsende Belastung deutlich:

  • 434 Einsätze im Jahr 2024

  • bereits 405 Einsätze im Jahr 2025, bei weiter steigender Tendenz

Woog machte außerdem auf die zunehmende Zahl vermeidbarer Einsätze aufmerksam, für die es weiterhin keine nachhaltige Lösungsstrategie gebe.

Ein Tag, der in Erinnerung bleibt

Besonders eindrucksvoll schilderte er den 4. Dezember 2024, an dem die Feuerwehr Bingen neun Einsätze an einem Tag bewältigen musste. Unter anderem galt es, ein einsturzgefährdetes Gebäude in Büdesheim abzusichern – ein 16-stündiger Einsatz, bei dem ein Kamerad selbst betroffen war. Woog dankte allen beteiligten Einsatzkräften sowie dem Technischen Hilfswerk für die hervorragende und zuverlässige Zusammenarbeit.

Hoher Ausbildungsstand und starke Jugendfeuerwehr

Mit 222 aktiven Feuerwehrangehörigen verfügt die Feuerwehr Bingen über eine beeindruckend starke Einsatzabteilung. Woog betonte, wie wichtig deren hoher Ausbildungsstand sei – ebenso wie der Rückhalt durch Familien und Partner.

Die Jugendfeuerwehr feiert im kommenden Jahr ihr 35-jähriges Jubiläum. Mit 30 Mitgliedern und sieben Übertritten in die Einsatzabteilung für 2026 bleibt sie ein zentrales Element der Nachwuchsgewinnung.

Investitionen in Technik und Sicherheit

In seinem anschließenden Jahresrückblick ging Oberbürgermeister Feser auf wichtige Entwicklungen ein. Zwar habe sich die Beschaffungslage verbessert, jedoch bereiteten insbesondere lange Lieferzeiten für Einsatzuniformen weiterhin Probleme.

Investitionen im Überblick

Die Stadt Bingen tätigte im Jahr 2025 umfangreiche Investitionen:

  • 40.000 Euro für persönliche Schutzausrüstung

  • 30.000 Euro für reguläre Reparaturen an Einsatzfahrzeugen

  • 11.000 Euro für Reparaturen am HLF Bingen und am TLF 24-50

  • 32.000 Euro für zwei neue Tragkraftspritzen

Zudem stehen in der kommenden Stadtratssitzung zwei Großinvestitionen zur Abstimmung:

  • neue Atemschutztechnik im Wert von ca. 310.000 Euro

  • ein Tanklöschfahrzeug 3000 für die Einheit Büdesheim für 461.000 Euro

Dank einer großzügigen Spende der Firma Löwen Entertainment erhielt die Einheit Bingen-Bingerbrück außerdem eine neue Wärmebildkamera im Wert von 9.000 Euro. Ergänzend wurde gemeinsam mit der Kreisverwaltung ein mobiler 55-kVA-Stromerzeuger angeschafft.

Zahlreiche Ehrungen für langjährige Verdienste

Der Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen verdienter Feuerwehrangehöriger.

Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz

Bronze (15 Jahre):
Michael Southard, Florian Oldendorf, Philipp Schu, Jannis Dahlmann, Michael Grünewald, Florian Gertönis

Silber (25 Jahre):
Christian Berg, Andre Maus, Thorsten Wagner, Sebastiano Del Sordo, Philipp Treis

Gold (35 Jahre):
Rudi Wernersbach, Andreas Kerner, Udo Engel

Ehrungen des Kreisfeuerwehrverbandes Mainz-Bingen

  • Stefan Polzer: Silbernes Ehrenzeichen

  • Klaus Kürschner & Klaus Stumm: Bronzenes Ehrenzeichen

Weitere Auszeichnungen

  • Floriansnadel: Elke Sturm

  • Ehrenspange (Gold) der Kreisjugendfeuerwehr & Ehrenspange (Silber) der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz: Elmar Puche

Jubiläums-Ehrenamtskarten des Landes Rheinland-Pfalz

Erhalten für mindestens 25 Jahre aktiven Dienst:
Christian Berg, Andre Maus, Thorsten Wagner, Sebastiano Del Sordo, Philipp Treis

Blick in die Zukunft

Ein wichtiges Thema war die fortlaufende Suche nach einem hauptamtlichen Wehrleiter. Diese blieb bisher erfolglos, weshalb die beiden stellvertretenden Wehrleiter weiterhin die Gesamtführung übernehmen. Oberbürgermeister Feser unterstrich, wie entscheidend eine stabile Wehrleitung für die Zukunft der Feuerwehr sei – sowohl für die Organisationsstruktur als auch zur Entlastung des Ehrenamts.

Investitionen und Ausbildung im Jahr 2026

Der Abend endete mit einem optimistischen Blick nach vorn. Für 2026 sind unter anderem geplant:

  • eine Heißausbildung für Atemschutzgeräteträger

  • neue und erweiterte Führungskräfteschulungen

  • weitere Investitionen in Fahrzeuge und Technik, soweit der Haushalt es zulässt

Oberbürgermeister Feser dankte abschließend allen Feuerwehrangehörigen sowie den hauptamtlichen Gerätewarten, die mit großem Engagement für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr sorgen. Der Kameradschaftsabend zeigte erneut, wie unverzichtbar die Freiwillige Feuerwehr für die Stadt Bingen ist – als Garant für Sicherheit, Zusammenhalt und ehrenamtliche Stärke.

Artikelempfehlung: Mainzer OB Haase fordert konkrete Maßnahmen vom Bund

Mainz 05 in der Krise – droht Trainer Bo Henriksen das Aus?

Der FSV Mainz 05 steckt tief im Tabellenkeller – und mit jedem weiteren sieglosen Spiel wächst der Druck auf Trainer Bo Henriksen. Noch in der vergangenen Saison führte der Däne die Rheinhessen sensationell in den Europapokal, doch nun findet sich der Klub auf dem letzten Platz der Fußball-Bundesliga wieder. Die Frage drängt sich auf: Hat die historische Krise Konsequenzen für den Trainer?

Acht Spiele ohne Sieg – die Negativserie eskaliert

Mit dem deutlichen 0:4 gegen den SC Freiburg erreichte die sportliche Talfahrt der Mainzer am Sonntagabend einen neuen Tiefpunkt. Acht Spiele ohne Sieg, der Absturz auf Rang 18 und eine Leistung, die kaum Anlass zur Hoffnung bot – selten war die Lage am Bruchweg so düster. Sportdirektor Niko Bungert brachte seinen Frust bei DAZN klar zum Ausdruck. „Es ist extrem enttäuschend“, sagte er offen und kritisierte, dass Mainz „von Minute eins an ziemlich chancenlos“ gewesen sei. Der letzte Tabellenplatz sei „völlig verdient“ – Worte, die deutlich machen, wie ernst die Situation eingeschätzt wird.

Schlechte Leistungen und fehlende Antworten

Nach dem erneuten Rückschlag rückt zwangsläufig Bo Henriksen in den Fokus der Kritik. Auf die Frage, ob der Trainer noch der richtige Mann sei, wich Bungert einer klaren Antwort aus: „Das werden wir in Ruhe besprechen.“ Gleichzeitig kündigte er an, alles zu hinterfragen – ein Satz, der Alarmstufe Rot für jeden Coach bedeutet. Henriksen selbst wirkte nach der achten Saisonniederlage niedergeschlagen, zeigte jedoch weiterhin Zuversicht. Auf die Frage, ob er am Freitag gegen Borussia Mönchengladbach noch auf der Bank sitzen werde, antwortete er: „Ich denke schon.“

Früher Schock und Rote Karte: Mainz fällt auseinander

Eigentlich hatte Henriksen „Mut“ gefordert, doch der Spielverlauf entwickelte sich zum Albtraum. Bereits nach wenigen Minuten musste Mainz den ersten Schreck verkraften, als ein Freiburger Treffer nur knapp aufgrund einer Abseitsentscheidung zurückgenommen wurde. Kurz darauf war das Glück jedoch aufgebraucht: Kübler traf nach einer Ecke, und Freiburg nutzte die Unsicherheit der Mainzer sofort weiter aus. Grifo erhöhte nach einem schnellen Konter, bevor Paul Nebel mit einem harten Foulspiel und der folgenden Roten Karte (28.) endgültig den Mainzer Abend ruinierte. Freiburg dominierte fortan mühelos gegen zunehmend frustrierte und ideenlose Rheinhessen. Mainz ging ohne einzigen Torschuss in die Halbzeitpause – ein bitteres Zwischenfazit.

Keine Reaktion in Halbzeit zwei

Auch nach dem Wiederanpfiff wurde es nicht besser. Manzambi erhöhte mit einem platzierten Abschluss, während die Mainzer Defensive gegen die technisch starken Breisgauer kaum noch Zugriff fand. Freiburg ließ den Ball laufen, bestimmte das Tempo – und setzte durch Osterhages späten Treffer den Schlusspunkt. Der gebrochene Wille der Mainzer war deutlich sichtbar. Kampfgeist, Struktur, Mut – all das fehlte.

Entscheidung rückt näher

Die Verantwortlichen des FSV Mainz 05 stehen nun vor wegweisenden Gesprächen. Die sportliche Krise ist nicht mehr zu übersehen, und das ausbleibende Bekenntnis zu Bo Henriksen lässt Spekulationen um einen möglichen Trainerwechsel immer lauter werden. Ob Henriksen tatsächlich noch eine Chance bekommt oder der Klub schon jetzt die Reißleine zieht, könnte sich in den kommenden Tagen entscheiden. Sicher ist: Die Geduld in Mainz ist aufgebraucht – und die Bundesliga wartet nicht.

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