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Malteser helfen in der Ukraine und rufen zu Spenden auf

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Betreuung von Gefluechteten nach der Ankunft am Bahnhof in Lwiw in der Ukraine
Betreuung von Gefluechteten nach der Ankunft am Bahnhof in Lwiw in der Ukraine

Die Lage für die flüchtenden Menschen an den Grenzen der Ukraine ist katastrophal. Auch der Bevölkerung im Kriegsgebiet fehlt es zunehmend am Nötigsten. Die Malteser leisten sowohl in der Ukraine als auch in den Nachbarländern Polen, Slowakei, Ungarn und Rumänien direkt an der Grenze Hilfe für die Flüchtenden. In Deutschland ist die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung sehr groß, auch in Mainz erreichen den Malteser Hilfsdienst e.V. viele Anfragen zu Hilfsmöglichkeiten.


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Die Malteser sind seit 30 Jahren in der Ukraine aktiv

„Geld-Spenden sind der effektivste und schnellste Weg, Menschen in Not in der Ukraine zu unterstützen. Die Malteser sind seit 30 Jahren in der Ukraine aktiv. Die ukrainischen Malteser kennen ihr Land und wissen, was bedürftige Menschen dort benötigen“, betont Roy Kanzler, Diözesangeschäftsführer der Malteser in der Diözese Mainz. Sachspenden übersteigen häufig die logistischen Möglichkeiten mit Sammlung, Sortierung und Lagerung vor Ort sowie dem anschließenden Transport. Geldspenden könnten bedarfsorientiert eingesetzt werden.

Ein Hilfstransport mit medizinischem Material, das die Malteser in Lviv (Westukraine) für Ukrainerinnen und Ukrainer benötigen, ist heute vom Niederrhein aus gestartet. Das Medikamentenhilfswerk action medeor hatte die beauftragten Waren im Wert von 60.000 Euro im Auftrag der Malteser bereitgestellt. „Er ist Teil der Kette von Lieferungen, die wir dank vieler Geldspenden von Deutschland aus losschicken können“, sagt der Vorstand des deutschen Malteser Hilfsdienstes und Präsident von Malteser International Europa, Douglas Graf von Saurma-Jeltsch. Auch Grundnahrungsmittel, Schlafsäcke und Feldbetten werden weiterhin noch über die Grenze gebracht. Die Malteser in der Ukraine kochen warme Mahlzeiten für die Flüchtenden, die sich in bis zu 30 Kilometer langen Staus an der Grenze zu Polen befinden.

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Hilfe, die ankommt

An die Grenzen zu den ukrainischen Nachbarländern werden in Kürze weitere Materialien wie Feldküchen, Zelte und medizinisches Hilfsmaterial geliefert. In Polen, der Slowakei, Ungarn und Rumänien sind freiwillige Malteser im Einsatz, um den Geflüchteten eine warme Suppe oder heiße Getränke anzubieten. Die Hilfsgüter werden mittels Geldspenden zumeist in den Nachbarländern der Ukraine gekauft und finden über Hilfsorganisationen ihren Weg zu den Menschen. Es gibt langjährige und vertrauensvolle Verbindungen über die westlichen Nachbarländer in die Ukraine.

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Hilfsangebote über Hotline und Internetseite möglich

Für Privatleute und Unternehmen, die helfen möchten, haben die Malteser eine Hotline eingerichtet: 0800/589 279 94. Darüber hinaus können über die Internetseite www.malteser.de/ukraine-hilfe, „Ich möchte helfen“, Hilfsangebote registriert wer-den. Jürgen Briegel: „Es ist eine große Solidarität spürbar. Jeder Euro, den die Spenderinnen und Spender geben, drückt das aus. Der Malteser Hilfsdienst tut alles, um seine Kapazitäten auszuweiten und will mit der Hotline Fragen von Menschen beantworten, die helfen wollen.“

Die Malteser sind Mitglied der „Aktion Deutschland Hilft“ und rufen dringend zu Spenden für die Menschen in der Ukraine auf:

Malteser Hilfsdienst e. V.:
IBAN: DE10 3706 0120 1201 2000 12
S.W.I.F.T.: GENODED 1PA7
Stichwort: „Ukraine-Hilfe“
Oder online: www.malteser.de

Aktion Deutschland Hilft e. V.:
Konto IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30
Stichwort: „Nothilfe Ukraine“
www.aktion-deutschland-hilft.de

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Daniel Baldy: KfW unterstütze 2021 über 7.500 Projekte in Mainz und Mainz-Bingen

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Daniel Baldy SPD
Daniel Baldy SPD

Mit insgesamt 7.602 Darlehen und Krediten hat die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Jahr 2021 Projekte im Landkreis Mainz-Bingen und der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz unterstützt. Die Maßnahmen hatten 2021 ein Volumen von insgesamt 322,5 Millionen Euro, wie das Berliner Büro der staatlichen Förderbank dem Bundestagsabgeordneten Daniel Baldy (SPD) mitgeteilt hat.


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Wichtiger Beitrag während der Pandemie geleistet

Im Landkreis Mainz-Bingen sind 4.871 Darlehen und Kredite in Höhe  von 145,1 Millionen Euro, in der Stadt Mainz 2.731 Darlehen und Kredite über insgesamt 177,4 Millionen Euro von der KfW- Bankengruppe bewilligt worden.

„Nachdem die KfW 2020 einen wichtigen Beitrag zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie geleistet hat, war das Jahr 2021 vor allem durch eine starke Förderung in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien gekennzeichnet“, so Baldy. Das zeigten Zahlen des Berliner KfW-Büros. Demnach gingen allein rund 227 Millionen in den privaten und nochmal 84 Millionen in den öffentlichen Bereich.

„Die Zahlen machen deutlich, wie wichtig es ist, dass die Ampel-Koalition sich darauf verständigt hat, den abrupten Stopp der KfW-Gebäudeförderung aufzuheben“, so Baldy.

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Ver.di ruft Erzieher und Sozialarbeiter bundesweit zum Streik auf

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Kindergarten Maedchen
Kindergarten Maedchen

Nachdem die Tarifverhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) am Freitag enttäuschend beendet wurden, ruft ver.di zu ersten Streiks am Dienstag (8. März 2022) auf.


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„Keine Anerkennung und Wertschätzung“

„Dass die Arbeitgeber in den Verhandlungen am vergangenen Freitag die Chance vertan und kein Entgegenkommen bezüglich der Entlastungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst gezeigt haben, hat die Beschäftigten maßlos enttäuscht“, betont die stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Christine Behle. Damit hätten die Arbeitgeber die aktuelle brisante Situation in den Einrichtungen nicht ernst genommen.

„In den vergangenen zwei Corona Jahren, mussten sich Erzieher und Sozialarbeiter besonderen Herausforderungen stellen. Nun bekommen sie von ihren Arbeitgebern gezeigt, dass es dafür keine Anerkennung und Wertschätzung gibt. Daraus folgt, dass sich die Beschäftigten jetzt mit Nachdruck für ihre Forderungen einsetzen werden“, prognostiziert die stellvertretende Landesbezirksleiterin der ver.di Rheinland-Pfalz-Saarland, Rebecca Liebig. Deshalb habe ver.di die kommunalen Beschäftigten der Kitas, der sozialen Dienste und der Behindertenhilfe bundesweit zu Warnstreiks am 8. März aufgerufen.

Es sei unverständlich, dass die Arbeitgeber in der Auftaktrunde Vorschläge, die ver.di zur Entlastung der Beschäftigten insbesondere im Bereich der Kitas, wo mehr als 170.000 Fachkräfte fehlen, rundweg abgelehnt hätten. So werde beispielsweise die Forderung nach Zeit für Vor- und Nachbereitung der pädagogischen Arbeit von den Arbeitgebern kritisch gesehen.

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Fachkräftemangel spitzt sich zu

Seit Jahren gebe es aufgrund der mangelhaften Arbeitsbedingungen und nicht angemessenen Gehältern eine starke Fluktuation und einen sich zuspitzenden Fachkräftemangel in den Arbeitsfeldern des Sozial- und Erziehungsdienstes. Daher fordere ver.di in den Tarifverhandlungen für die rund 330.000 Beschäftigten Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, Maßnahmen gegen Fachkräftemangel und die finanzielle Anerkennung der Arbeit. Gegen diese Forderungen verhielten sich die Arbeitgeber jedoch weitgehend abwehrend.

„Uns ist es besonders wichtig, im öffentlichen Dienst endlich eine Gleichstellung der sozialen Berufe mit den Männer-dominierten Berufen zu erreichen“, so Christine Behle. „In der heutigen Zeit ist es nicht nachvollziehbar, dass beispielsweise Sozialarbeiterinnen weniger verdienen als Ingenieure, bei gleichwertigem Studienabschluss. Dennoch bekommen die Ingenieure bis zu 280 Euro monatlich mehr.“ Die Tarifverhandlungen für die sozialen Berufe – in denen insgesamt rund 83 Prozent Frauen tätig seien, bei den Erzieherinnen in Kitas sogar 94 Prozent – sei also auch eine Auseinandersetzung um die Gleichstellung von Frauen im Arbeitsleben. Daher rufe ver.di gerade am Internationalen Frauentag zu bundesweiten Aktionen und Streiks auf.

„Die Arbeitgeber tun gut daran, dieses Signal und die Forderungen der Beschäftigten ernst zu nehmen“, betont Behle abschließend.

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Mit schrottreifen LKW und ohne Führerschein auf der Autobahn unterwegs

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Beamten der Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrsdirektion Koblenz ging am Donnerstag (3. März 2022) gegen 11:00 Uhr am Rastplatz Sessenhausen ein dicker Fisch ins Netz. Ein osteuropäischer 12-Tonnen LKW musste letzten Endes abgeschleppt werden.


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Mehrere Strafanzeigen und Ordnungswidrigkeiten gefertigt

Am Donnerstagvormittag staunten die Beamten der Verkehrsdirektion Koblenz nicht schlecht, nachdem sie im Rahmen einer Überprüfung ermitteln konnten, dass der Gültigkeitszeitraum des Führerscheins des 39-jährigen Fahrers bereits über drei Monate abgelaufen war. Auch seine Fahrerkarte war ungültig und durfte nicht mehr für die Lenkaufzeichnung genutzt werden. Die Beamten untersagtem dem Fahrer somit die Weiterfahrt.

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12-Tonner nicht verkehrssicher

Anschließend überprüften die Kontrolleure den LKW, mit dem der 39-jährige Osteuropäer unterwegs war. Neben starken Ölverlust am Lastkraftwagen, wurden Mängel an Bremsanlage und den Reifen an der Hinterachse festgestellt. Auch der Fahrtenschreiber des Fahrzeugs wurde manipuliert, dies erkannten die Beamten an einer Fehlermeldung am Gerät. Der Fahrer machte jedoch hierzu keine Angaben. Der LKW wurde daraufhin in eine Fachwerkstatt abschleppt.

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Tachomanipulation im Fahrtenschreiber und an der Abgasanlage

Die Kontrolleure stellten nach genauer Suche in der Fachwerkstatt fest, dass der Fahrtenschreiber fachmännische Manipuliert wurde. Durch die Manipulation hatte der Fahrer die Möglichkeit, Ruhezeiten im Fahrtenschreiber aufzuzeichnen, obwohl der LKW tatsächlich gelenkt wurde. Als Krönenden Abschluss konnte ebenfalls festgestellt werden, dass die Abgasanlage ebenfalls Manipuliert wurde. Womöglich wurde die AdBlue-Anlage außer Kraft gesetzt, um Kosten zu sparen. Dies wirkte sich negativ auf das Abgasverhalten des 12-Tonners aus, es wurden somit deutlich mehr Schadstoffe als erlaubt in die Umwelt ausgestoßen.

Die Beamten der Schwerverkehrskontrollgruppe stellten die manipulierten Bauteile sicher. Es wurden gegenüber dem Fahrer und der Spedition entsprechende Anzeigen erstattet. Da das Fahrzeug nicht mehr Verkehrssicher war, wurde auch die Weiterfahrt untersagt.

 

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Natur erleben und Wildnis erkunden – Jugendförderung im Kreis Groß-Gerau

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Die Kreisjugendförderung bietet im kreiseigenen Kinder- und Jugendferiendorf Ober-Seemen seit vielen Jahren ein Projekt der ganz besonderen Art für Grundschüler an. Noch eine weitere Klasse der 3. und 4. Jahrgangsstufen von Grundschulen des Kreises Groß-Gerau kann nun vom 10. bis 12. Juni 2022 mit fachkundiger Unterstützung ein Wochenende lang auf Entdeckungstour rund ums kreiseigene Feriendorf gehen, die Umgebung mit Nadel- und Laubwald, Teichen und Wiesen erkunden und erleben.


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Neue, bewusste Sichtweise auf unsere regionale Naturschätze

Angebote mit erlebnis-, kreativ- und naturpädagogischen Inhalten vermitteln eine neue, bewusste Sichtweise auf unsere regionalen Naturschätze. Höhepunkte der vergangenen Jahre waren hierbei nächtliche Expeditionen auf der Suche nach Zwergfledermäusen, Lagerfeuer mit Stockbrot, Waldtheater und vieles mehr.

Das Kinder- und Jugendferiendorf des Kreises Groß-Gerau in Ober-Seemen im Vogelsberg bietet optimale Bedingungen für dieses Projekt. Dort übernehmen erfahrene Betreuer der Kreisjugendförderung, unterstützt von zwei Experten für Flora und Fauna, die Gestaltung des offiziellen Programms. Angeboten wird das Projekt für insgesamt zwei Grundschulklassen der Jahrgangsstufen 3 und 4 inklusive der begleitenden Lehrpersonen.

Die finanzielle Unterstützung der Kreisjugendförderung ermöglicht einen Teilnahmebeitrag von 59 Euro pro Person inklusive Anreise, Verpflegung, Unterkunft und Programmkosten. Anmeldeschluss ist am 18. März 2022.

Weitere Informationen sind erhältlich per:
Telefon: 06152 989-466
E-Mail: jf@kreisgg.de
Homepage der Kreisjugendförderung

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Mordfall in Mittelhessen: Wer kennt den Mann auf dem Foto

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Wegen des Verdachts des Mordes sowie des versuchten Tötungsdelikts ermitteln aktuell die Kriminalpolizei in Gießen und die Staatsanwaltschaft Hessen. Die Kriminalpolizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.


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Mord und versuchte Tötung in Wohnhaus

Am Montag (28. Februar 2022) verständigten Zeugen gegen 21.50 Uhr die Gießener Polizei über den Notruf, nachdem es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses offenbar zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung gekommen war. Das Mehrparteienhaus befindet sich in der Hindemithstraße 13. Die alarmierten Polizeibeamten fanden in der Wohnung einen toten Mann und eine schwerverletzten Mann. Der 52-jährige schwerverletzte Mann wurde in eine Klinik eingeliefert und befindet sich aktuell außer Lebensgefahr. Wie die Polizei mitteilt, handelt es sich bei beiden aufgefunden Personen um deutsche Staatsangehörige.

Obduktion des Opfers

Bei dem 56-jährigen Verstorbenen wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft eine Obduktion durchgeführt. Die dort festgestellten Verletzungen lassen zweifelsfrei auf ein Gewaltverbrechen schließen. Die Motivlage ist derzeit noch unklar. Die bisherigen Ermittlungsergebnisse rechtfertigen jedoch die Annahme, dass es sich um eine Tat aus dem Drogenmilieu handelt.

Nach dem aktuellen Erkenntnisstand stehen zwei Männer, welche das Treppenhaus des Mehrfamilienhauses am Montagabend zwischen 21.00 Uhr und 21.30 Uhr betreten hatten, mit der Tat in Verbindung.

Personenbeschreibung der Tatverdächtigen

  • etwa 170 Zentimeter groß
  • Eine zweite Person soll laut Zeugenangaben „einen Kopf größer“ sein
  • Beide Männer sollen schwarz gekleidet gewesen sein und Mützen sowie einen Mund-Nasen-Schutz getragen haben
  • Eine Kamera zeichnete eine dieser Personen im Treppenhaus auf

Für Angaben, die zur Ermittlung und Ergreifung des Täters beziehungsweise der Täter führen, wird von Seiten der Staatsanwaltschaft Gießen eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro ausgesetzt. Die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Oberstaatsanwalt Thomas Hauburger

„Der Mann kam durch stumpfe Gewalt zu Tode. Wir tun alles, um den Fall aufzuklären. Die Fahndungsmaßnahmen laufen auf Hochtouren.  Für Hinweise, die in begründeten Fällen auch vertraulich behandelt werden können, melden Sie sich bitte bei der Polizei unter der Telefonnummer 0641 – 7006 6555.

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Wiesbaden: Weltkriegsbombe in der Nacht erfolgreich gesprengt

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Feuerwehr Wiesbaden
Feuerwehr Wiesbaden

In der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden wurde eine 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe in der Straße An den drei Weiden im Stadtteil Medenbach gefunden. Die kontrollierte Sprengung der Bombe war für Freitag (4. März 2022) um 2:00 Uhr geplant. Dafür war eine Evakuierung im betroffenen Bereich, eine Sperrung der Autobahn A3 und der ICE-Schnellfahrstrecke Frankfurt/Köln notwendig.


Bewohner mussten ihre Wohnungen bis 24 Uhr verlassen

Evakuiert wurde der Bereich „An den drei Weiden“ im Gewerbegebiet in Medenbach. Die Bewohner dieses Straßenzuges mussten hierzu bis um 24:00 Uhr ihre Wohnungen verlassen haben. Eine Betreuungsstelle wurde im Bürgerhaus Medenbach (Am Sportfeld) eingerichtet.

Die Feuerwehr Wiesbaden teilte um 1:37 Uhr mit

Die Fliegerbombe wurde durch den Kampfmittelräumdienst von der aktuellen Fundstelle entfernt um die Gefahren der Infrastruktur zu reduzieren. Im Anschluss wurde die Bombe mit 25.000 Liter Wasserkissen abgedeckt. Die Sprengung der Bombe wurde dann vorgenommen. Die Evakuierung wird hiermit aufgehoben, alle Bewohner können wieder in ihre Häuser zurückkehren. Die Zugstrecke sowie die Autobahn wurden wieder freigegeben.

Gaffer bei LKW-Unfall auf der Autobahn A60 zwischen Mainz und Ginsheim-Gustavsburg

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Landkreis Mainz-Bingen bereitet sich auf Geflüchtete aus der Ukraine vor

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Ingelheim am Rhein3
Ingelheim am Rhein3

Wohnraum und finanzielle Hilfen für geflüchtete Menschen, Spendenaufrufe, Unterstützung für die notleidende Bevölkerung im Kriegsgebiet – um nur einiges zu nennen: Die Invasion in die Ukraine zieht auch eine Menge Aufgaben für die Kreisverwaltung Mainz-Bingen nach sich. Im Kreishaus hat sich ein Stab unter Vorsitz von Landrätin Dorothea Schäfer gebildet, der diese Aufgaben koordiniert und bearbeitet. Die Mitglieder des Stabes kommen aus vielen Bereichen.


Unter anderem sind dies:

  • Controlling und Finanzen
  • Jugendamt und Soziale Sonderaufgaben
  • Ausländerbehörde
  • Gebäudemanagement
  • Jobcenter
  • Katastrophenschutz und Gesundheitsamt
  • Kreisvolkshochschule
  • Medienbüro

Landkreis bereitet sich auf geflüchtete Menschen vor

Eine erste Spende von 500 Litern Desinfektionsmitteln und 30.000 FFP2-Masken ist bereits Anfang dieser Woche in Richtung Ukraine geschickt worden. Jetzt bereitet sich der Landkreis zunächst vor allem darauf vor, geflüchteten Menschen eine Unterkunft zur Verfügung zu stellen und diese zu betreuen: „Bisher ist die Zahl der Kriegsflüchtlinge in unserem Kreis noch niedrig“, sagte die Landrätin. Aber wir müssen davon ausgehen, dass auch bei uns viele Menschen aus dem Kriegsgebiet unterkommen wollen.“

Dorothea Schäfer bittet deshalb die Bürgerinnen und Bürger, kurzfristig zur Verfügung stehenden Wohnraum zu melden – entweder bei den jeweiligen Verbandsgemeinden oder beim Kreis direkt. Wer Wohnraum zur Verfügung stellen möchte, kann sich unter der E-Mail-Adresse ukraine-hilfe@mainz-bingen.de oder telefonisch unter 06132/7873338 melden.

„Die Menschen brauchen gerade vor allem eine Anlaufstelle und ein Dach über dem Kopf“, sagte die Landrätin.

Alles Weitere wird sich in den nächsten Tagen finden. EU, Bund, Land und Kommunen arbeiten im Moment an einem Auffangnetz, das am Ende jedem Ukrainer bei entsprechendem Bedarf den Weg zu staatlichen Leistungen für geflüchtete Menschen auch ohne Asylantrag öffnen soll. Wer bereits zumindest vorläufig eine Anlaufstelle im Landkreis gefunden hat, der möge sich bitte beim Einwohnermeldeamt anmelden, weil dies unter anderem Voraussetzung ist, um vom Landkreis im Bedarfsfall Hilfen in Anspruch nehmen zu können.

Vollsperrung der Bundesstraße B9 bei Koblenz in Fahrtrichtung Bonn

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Der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz teilt mit: In Zuge der Bundestraße B9 wird am Langemarckplatz (Koblenz) eine neue Großbeschilderung aufgebaut. Dazu muss die B9 in Fahrtrichtung Bonn in der Nacht von Dienstag (08. März 2022) 20:00 Uhr bis Mittwoch (09. März 2022) 05:00 Uhr voll gesperrt werden.

Hilfsaktion Mainz: „Das Haus von meinem Vater in der Ukraine steht in Flammen“

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Ukraine Mainz Hilfe
Ukraine Mainz Hilfe

Mainz: Millionen Menschen bangen zur Zeit in der Ukraine um ihr Leben. Zahlreiche von ihnen haben alles verloren und brauchen ganz dringend Hilfe. Eine Mainzerin (gebürtig aus der Ukraine) hat sich entschieden zu helfen und Spenden zu sammeln. BYC-News hat mit Tatjana aus Mainz-Gonsenheim gesprochen.

Hilfstransport in die Ukraine

Sie selbst hat Familie in der Ukraine und möchte helfen. Deshalb wird sie mit einem Transporter sowie weiteren Fahrzeugen von Mainz aus in die Ukraine fahren, um dringend benötigte Hilfsgüter in das schwer getroffene Land und zu den Menschen zu bringen. Zur Zeit werden bereits Medizin- und Hilfsprodukte organisiert, ebenso wie Powerbanks, um Handys aufzuladen und die Kommunikation sicherzustellen. Diese dringend benötigten Produkte aber auch die Fahrt müssen finanziert werden.

Ziel ist es, dass diese Fahrt vollständig durch Spenden finanziert werden kann. Sollten mehr Spenden eingehen, als für den Transport selbst benötigt werden, wird dies in weitere Produkte investiert, die in der Ukraine aktuell dringend benötigt werden.

BYC-News steht mit Tatjana im engen Austausch. Sie wird ganz gezielt auch Medikamente und andere medizinische Produkte in die Ukraine bringen. Aufgrund ihrer Kontakte in das Land ist sichergestellt, dass die Spenden bei den Menschen ankommen, die dringend Hilfe benötigen. Jeder gespendete Euro hilft und kommt zu 100 % den Ukrainern zugute.

Tatjana erklärt dazu gegenüber BYC-News:

„Meine Eltern, meine Tante und Cousine leben in der Nähe von Chernihiv, das ist genau auf dem Weg von Belarus nach Kiew. Das Letzte, was ich heute von meinem Vater gehört habe, ist dass sein Haus in Brand gesteckt wurde, entsprechend angespannt bin ich zur Zeit, weil ich seither nichts mehr gehört habe. Ich glaube für sie gibt es aktuell keine Chance aus der Ukraine raus zu kommen.“

„Meine Nichte ist 17 Jahre alt und versucht zur Zeit mit fremden Menschen zusammen aus der Ukraine raus zu kommen in Richtung Rumänien. Ich hoffe, dass sie es schafft und ich etwas von ihr höre, sobald sie in Sicherheit ist.“

„Ich möchte einfach helfen so gut ich kann. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, Lebensmittel, Baby-Nahrung und Zubehör, aber auch Hygieneprodukte wie Zahnbürsten und Damenbinden, zu den Menschen zu bringen. Ich selbst werde bis zur Ukrainischen Grenze in Polen fahren, wo die Spenden dann an Kontaktpersonen übergeben und von ihnen weiter in die Ukraine nach Lwiw gebracht werden.“

„Auf dem Rückweg möchten wir natürlich auch geflüchtete Ukrainer mit nach Deutschland nehmen. Es stehen noch immer so viele Menschen dort, die keine Familie mehr haben und einfach nur warten und hoffen, dass jemand sie mitnimmt. Da werden wir dann spontan vor Ort sehen, wer am nötigsten Hilfe braucht.“

Wenn jeder ein bisschen was gibt und hilft, dann ist dort sehr vielen Menschen geholfen. Ich möchte damit einfach einen Teil dazu beitragen, dass es den Menschen wieder etwas besser geht und sie nicht verhungern und sterben.“

Wichtig: Es wird ausdrücklich darum gebeten, von Anfragen bezüglich Sachspenden abzusehen. 

Hier geht es zum Spendenpool bei PayPal

 

 

 


 

Krankenhaus St. Marienwörth in Bad Kreuznach erhält Goldzertifikat

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Goldurkunde Var1 03032022
Goldurkunde Var1 03032022

Bereits 2012 trat das Bad Kreuznacher Krankenhaus St. Marienwörth  der deutschlandweiten Kampagne „Aktion Saubere Hände“ bei. Diese Aktion hat zum Ziel, das Händedesinfektionsverhalten in den Krankenhäusern zu verbessern. Sie wurde auf Bundesebene am 1. Januar 2008 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit, vom Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ), dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) sowie der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V. ins Leben gerufen.


Händedesinfektionsstandard auf sehr hohem Niveau

Durch ständige Ausweitung und Intensivierung der Maßnahmen und Qualitätsstandards zur Händedesinfektion ist es 2022 dem Krankenhaus St. Marienwörth gelungen, das Zertifikat in Gold zu erhalten. Das Institut für Hygiene und Umweltmedizin an der Charité – Universitätsmedizin in Berlin hat der Lenkungsgruppe „Aktion saubere Hände“ nun die Urkunde „Goldzertifikat“ übergeben. Damit zählt die Klinik in der Mühlenstraße zu einem auserlesenen Kreis: Nur wenige Krankenhäuser in Deutschland dürfen sich mit der Auszeichnung in Gold schmücken, derzeit nur zwei in Rheinland-Pfalz.

Im Rahmen der Aktion wurden im Krankenhaus St. Marienwörth in den letzten zehn Jahren kontinuierlich die Schulungsmaßnahmen, Beratungen, Prozess- und Compliancebeobachtungen intensiviert. Zusätzlich wird von der hauseigenen Hygieneabteilung jährlich am 5. Mai ein spezieller Aktionstag zum Tag der Händehygiene durchgeführt. Dieses Maßnahmenbündel trägt auch dazu bei, über Hintergründe- und Zusammenhänge aufzuklären und dadurch Unsicherheiten im komplexen Umgang mit Händehygiene abzubauen.

Gleichzeitig wurde die Ausstattung mit Händedesinfektionsmittelspendern im Patienten- und Stationsbereich deutlich aufgestockt, was durch die leichtere Verfüg- und Erreichbarkeit ebenfalls zu einer deutlichen Erhöhung des Hygienestandards geführt hat.

Dr. med. Marc Ratayczak ist der hygienebeauftragte Arzt der Inneren Abteilung und eines der Mitglieder der Lenkungsgruppe „Aktion saubere Hände“: „Wir freuen uns sehr über die große Wertschätzung der Fachgesellschaften. Das Goldzertifikat ist auch für die Öffentlichkeit ein Zeichen, dass wir großen Wert auf die Einhaltung von Hygienestandards in unserem Haus legen. Der Erhalt des Zertifikats und damit die große Anerkennung ist kein Verdienst einzelner Personen, sondern ein Gemeinschaftsprodukt vieler fleißiger Hände. Herzlichen Dank an das engagierte Team.“

Die Aktion Saubere Hände wurde als Initiative der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 2008 ins Leben gerufen. Neben Deutschland nehmen noch weitere 161 Staaten an der Kampagne teil. Kai-Uwe Pflügl ist seit 2004  Abteilungsleiter der Abteilung Hygiene: „Das Thema Patientensicherheit hat bei uns einen sehr hohen Stellenwert. Wir beteiligen uns deshalb jährlich an der bundesweiten „Aktion Saubere Hände“ und unternehmen viel, um Krankenhausinfektionen vorzubeugen. Es ist uns ein dauerhafter Ansporn, die Händehygiene in der alltäglichen Patientenarbeit in unserem Haus zu verbessern und damit die Patientensicherheit und auch den Eigenschutz unserer Kolleginnen und Kollegen zu erhöhen.“

Dieselgate-Verfahren: Deutsche Umwelthilfe ist klageberechtigt

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Der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) hat mit seinen heute vorgelegten Schlussanträgen das Klagerecht von Umweltvereinigungen deutlich gestärkt. Sie erfolgen in einem zentralen Verfahren der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Darin geht der Umwelt- und Verbraucherschutzverband gegen Genehmigungen des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) und dadurch weiterhin betriebene Abschalteinrichtungen in Millionen Pkw vor.


Generalanwalt des EuGH legt Schlussanträge vor in zentralem Verfahren der DUH gegen weiterhin millionenfach betriebene illegale Abschalteinrichtungen

Der Generalanwalt bestätigt die DUH-Auffassung, dass jede anerkannte Umweltvereinigung gegen eine Aufsichtsbehörde klagen können muss, die Produkte genehmigt hat, die gegen zwingende Vorgaben des Umwelt Unionsrechts verstoßen. Dazu zählen auch Genehmigungen für Autos durch das Kraftfahrtbundesamt (KBA). Die deutschen Klagerechte für Umweltverbände bleiben hinter diesen Vorgaben zurück. Im Zuge der letzten Novellierung der deutschen Vorschriften hatte das Bundesverkehrsministerium Einfluss auf das Bundesumweltministerium genommen, um Kraftfahrzeuge vom Anwendungsbereich des Gesetzes auszunehmen. Dies erweist sich jetzt als rechtswidrig. Die DUH begrüßt dies und geht davon aus, dass der EuGH voraussichtlich bis zu den Sommerferien dieser Einordnung folgen und entsprechend entscheiden wird.

„Heute ist ein guter Tag für den Rechtsstaat. Die Schlussanträge des Generalanwalts bestätigen die Rechtsauffassung der DUH, dass es Umweltvereinigungen möglich sein muss, gegen derartig illegale Bescheide des Kraftfahrtbundesamts juristisch vorgehen zu können. Nur so ist eine Kontrollmöglichkeit der Zivilgesellschaft gegen die Zulassung von giftigen Betrugsdiesel gegeben. Denn Dieselgate hat es verdeutlicht: Das Kraftfahrtbundesamt und die deutsche Automobilindustrie stecken unter einer Decke. Eine unabhängige Kontrolle des Amts und damit die Zulässigkeit der Bescheide zu den Typengenehmigungen nach dem Auffliegen des Abgasbetrugs ist mehr als zweifelhaft. Auch die Klarstellung, dass die Autohersteller verpflichtet sind, die technischen Vorrichtungen anzuwenden, damit die Stickoxid-Grenzwerte eingehalten werden, begrüße ich sehr. Illegale Abschalteinrichtungen, deren ‚Notwendigkeit‘ mehr als zweifelhaft ist, haben in den Abgasreinigungssystemen nichts zu suchen. Wenn der EuGH, wie üblich, den Schlussanträgen folgt, haben wir eine höchstrichterliche Bestätigung, dass alle betroffenen Betrugsdiesel illegal unterwegs sind und ihre Zulassung verlieren müssen, bis eine wirksame Abgasreinigung – also eine Hardwarenachrüstung – eingebaut wurde und eine entsprechende neue Typengenehmigung erlassen werden kann“, so Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.

DUH: Alle von uns verklagten Automobilhersteller haben illegale Abschalteinrichtungen verbaut und müssen diese nach dem nunmehr zu erwartenden Klageerfolg der DUH in Millionen Pkw zurückbauen und legale Systeme installieren

Vor dem Verwaltungsgericht Schleswig führt die DUH, vertreten durch ihren Anwalt Remo Klinger, mehrere Verfahren, um das KBA zu verpflichten, die unzulässigen temperaturgesteuerten Abschalteinrichtungen entfernen zu lassen. Dazu hatte die DUH gegen die Freigabebescheide der Behörde zu Millionen von Pkw Widerspruch eingelegt und mittlerweile Klagen erhoben. Die Verfahren richten sich gegen Volkswagen, Porsche, Audi, Seat und Daimler. In einem Verfahren hat das Verwaltungsgericht Schleswig bereits im Jahr 2019 Fragen zur Vorabentscheidung an den EuGH gerichtet, zu dem sich nun der Generalanwalt des EuGH heute positioniert hat. In diesem geht es um die Klagebefugnis der DUH und um die konkreten Abschalteinrichtungen, die selbst nach einem vom KBA angeordneten Rückruf weiterhin in Fahrzeugen des Typs VW Golf installiert sind.

Die Software steuert in den hier betroffenen Fahrzeugen die Abgasrückführung nach bestimmten Informationen, unter anderem der Außentemperatur, mit dem Ergebnis massiv erhöhter Stickoxidemissionen. Dies erfolgt zum Teil bereits ab Außentemperaturen von 15 Grad Celsius und darunter. Gemäß den Bestimmungen der europäischen Rechtsgrundlage (715/2007) ist dies nicht zulässig.

„Der Dieselskandal ist längst nicht beendet. Weiterhin fahren Millionen Autos mit unzulässigen Abschalteinrichtungen. Sollte der EuGH der Einordnung des Generalanwalts folgen, werden alle von der DUH angestrengten Verfahren gewonnen. Millionen von Betrugsdiesel müssen dann endlich nachgerüstet werden“, so Rechtsanwalt Remo Klinger.

Aufruf zur Friedensdemo in der Landeshauptstadt Mainz

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Ein Bündnis unterschiedlicher Organisationen aus Mainz und Rheinhessen haben den Mainzer Aufruf: „Stoppt den Krieg! Frieden für die Ukraine und ganz Europa!“ unterzeichnet und rufen zum Protest gegen den Krieg in der Ukraine auf.


Treffpunkt Gutenbergplatz

Alle Bürger und Bürgerinnen sind eingeladen, sich an der Friedenskundgebung am 6. März 2022 um 12:00 Uhr auf dem Gutenbergplatz vor dem Mainzer Staatstheater zu beteiligen. Und damit diesen Aufruf zu unterstützen und ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und ihren Protest gegen dieses Unrecht zu zeigen.

Die Bündnispartner fordern die russische Regierung auf, die Angriffe auf die Ukraine sofort zu beenden und sich zu einer gemeinsamen Entspannungspolitik zu bekennen. „Die Waffen müssen jetzt und sofort schweigen und es muss gemeinsam nach einer friedlichen Lösung gesucht werden, welche die Sicherheitsinteressen ALLER Beteiligten berücksichtigt“, heißt es im ‚Mainzer Aufruf‘.

Unfallfahrzeug zurückgelassen: Cabrio kracht gegen Hauswand

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In der Nacht von Dienstag (1. März 2022) auf Mittwoch (2. März 2022) meldet ein Passant ein verunfalltes Cabrio in der Oggersheimer Straße in Mutterstadt. Als die Polizei am Unfallort ankam, konnten sie lediglich nur den Anrufer und ein total demoliertes Peugeot Cabrio antreffen. Von den möglichen Insassen fehlte jede Spur.


Cabrio schrottreif zurückgelassen 

Der Zeuge, der die Polizei gegen 2:40 in der Nacht auf Mittwoch alarmierte, konnte den aufnehmenden Beamten auch keinen Hinweis geben, wer das silberne Peugeot 206 Cabrio gefahren ist. Er kam zufällig an der Unfallstelle vorbei, sah das total demolierte Fahrzeug und rief die Polizei. Aufgrund der Spurenlage gehen die Beamten der Polizeiinspektion Schifferstadt davon aus, dass das Cabrio die Oggersheimer Straße in Richtung Ortszentrum unterwegs war und aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen war. Letztendlich kam das Fahrzeug an der Hauswand der Gemeindeverwaltung in Mutterstadt zum Stehen. Da es nicht mehr fahrbereit war, wurde es von den Insassen zurückgelassen. 

Insassen konnten ermittelt werden 

Noch in derselben Nacht konnte die Polizei ermitteln, dass zwei Personen, 24 und 29 Jahre alt, mit dem Cabriocoupe unterwegs waren. Es konnte auch festgestellt werden, dass beide Personen verletzt waren. Sie wurden zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht, machten aber keine Angaben dazu, wer das Fahrzeug zum Unfallzeitpunkt fuhr. 

Staatsanwaltschaft ordnete Unfallgutachten an 

Da geklärt werden muss, wer sich für den Unfall verantworten muss, bestellte der Bereitschaftsstaatsanwalt ein Gutachter zur Unfallstelle, um ein Unfallgutachten zu erstellen. Das Fahrzeug wurde von der Polizei sichergestellt. Die Ermittlungen, wer die Kontrolle über das Cabrio verloren hat und den Unfall verursachte, dauern aktuell an. Laut Polizeibericht der Polizeiinspektion Schifferstadt beläuft sich der Sachschaden auf etwa 12.000 Euro. 

Zeugen, die Angaben zum Unfallgeschehen machen können, oder Angaben zum Fahrer machen kann, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Schifferstadt unter der Telefonnummer 06235 – 495-0 in Verbindung zu setzen.