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Neue Regelungen bei Quarantäne im Kreis Mainz-Bingen

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Mit der aktuellen Absonderungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz greifen unter anderem Regelungen, die das Ausstellen von Quarantäne-Bescheiden betreffen. Darauf weist das Gesundheitsamt Mainz-Bingen hin.


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Keine Quarantäne-Bescheinigung mehr

Demnach stellt das Gesundheitsamt keine Bescheinigung mehr aus, wenn sich eine Person in Quarantäne begeben muss, weil sie positiv getestet wurde oder Hausstandsangehöriger ist. Gleiches gilt, wenn sich ein Kind wegen eines Corona-Falls in der Kindertagesstätte oder Betreuungseinrichtung isolieren muss.

Sofern Bürger in den genannten Fällen dennoch zum Beispiel für ihren Arbeitgeber einen entsprechenden Nachweis benötigen, genügt bei positiv getesteten Personen das Ergebnis des Antigen-Schnelltests durch geschultes Personal oder des PCR-Tests. Angehörige eines Hausstandes können die Meldebescheinigung über ihren Wohnsitz und das positive Testergebnis der infizierten Person vorweisen. Für Kinder in Kindertagesstätten kann eine einrichtungsbezogene Mitteilung etwa von der Kita-Leitung über einen positiven Test in der Gruppe vorgelegt werden.

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Keine Quarantänepflicht für Geimpfte und Genesene

Das Gesundheitsamt informiert in diesem Zusammenhang, dass geboosterte, geimpft-genesene, frisch geimpfte oder frisch genesene Kontaktpersonen sowie minderjährige Kontaktpersonen keiner Quarantänepflicht unterliegen. Sie benötigen daher keinen entsprechenden Bescheid. Für enge Kontaktpersonen, die nicht wie aufgeführt geimpft oder genesen sind, gilt weiterhin die Absonderungspflicht. In diesem Fall stellt das Gesundheitsamt nur noch auf Antrag einen Nachweis aus. Das gilt auch für Personen, bei denen ein dringender Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht. Sollte eine solche Bescheinigung erforderlich sein, kann diese per E-Mail an corona-nachweis@mainz-bingen.de gestellt werden. Ausführliche Informationen hierzu gibt es auf der Homepage www.mainz-bingen.de auf der Unterseite „Infos zum Corona-Virus“.

Hintergrund: Die Situation im Gesundheitsamt Mainz-Bingen bleibt angespannt – die Fallzahlen sind weiterhin hoch und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten nach wie vor an ihrer Belastungsgrenze. Zudem kommen mit der einrichtungsbezogenen Impfpflicht neue Aufgaben auf das Gesundheitsamt zu. Daher stellt das Gesundheitsamt, wie auch die meisten anderen Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz, die bisherige, freiwillige Serviceleistung der vollumfänglichen Quarantäne-Bescheinigung ein.

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Schutzkleidung aus Hessen für die Feuerwehren in der Ukraine

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Die Feuerwehr Frankfurt am Main ist bereits seit mehreren Tagen auf verschiedene Ebenen mit den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine konfrontiert. Dazu gehört beispielsweise die Unterstützung des städtischen Krisenmanagements bei der Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine sowie logistische Unterstützung beim Aufbau von Notunterkünften. Die Branddirektion selbst ist Teil der kritischen Infrastruktur. Innerhalb der Branddirektion liegt der Fokus daher verstärkt darauf, mögliche Gefahren für die Cybersicherheit zu erkennen und falls erforderlich, Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Im Bereich der direkten Hilfe für die Ukraine unterstützt die Branddirektion eine Initiative des Landes Hessen, welche Feuerwehrschutzausrüstung an die Feuerwehren in die Ukraine liefert.


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„Selbstverständlich unterstützen sich Feuerwehren weltweit unabhängig politischer Hintergründe“

„Das Land Polen hat für ukrainische Feuerwehrkräfte nach persönlicher Schutzausrüstung bei uns angefragt und auch über das Land Hessen wurde eine gleichlautende Anfrage an uns herangetragen“, für den Direktionsbereichsleiter für Zentrale Dienste bei der Feuerwehr Frankfurt am Main, Markus Röck ist eine Hilfe keine Frage. „Selbstverständlich unterstützen sich Feuerwehren weltweit unabhängig politischer Hintergründe schnell und gegenseitig. Deshalb hat die Feuerwehr Frankfurt am Main unbürokratisch sofort abkömmliche persönliche Schutzausrüstung in Form von Feuerschutzjacken und -hosen, Stiefeln, Helmen und Handschuhen zusammengestellt“, sagt Röck.

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Weitere Feuerwehren aus Hessen haben sich gemeldet

Auf die Abfrage des Hessischen Innenministeriums haben sich weitere Feuerwehren aus Hessen gemeldet. Die Feuerwehr Frankfurt am Main hat daraufhin im Auftrag des Landes Hessen die logistische Aufgabe übernommen und die zusammengestellten Schutzkleidungskontingente bei den einzelnen Wehren abgeholt und am vergangenen Mittwoch (09.03.2022) zur Sammelstelle der DRK-Landesverstärkung nach Fritzlar transportiert. Von dort werden die Ausrüstungsgegenstände in den nächsten Tagen durch einen vom Deutschen Roten Kreuz organisierten Hilfsgütertransport an eine Verteilstelle nach Polen und zu den hilfesuchenden Stellen in der Ukraine geliefert.

Stadträtin Annette Rinn, Dezernentin für Ordnung, Sicherheit und Brandschutz, sagt: „Ich bin erfreut, dass unsere Feuerwehr im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen Unterstützungsbeitrag und wirksame Hilfe für die Ukraine leistet“.

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Unfallflucht in Bodenheim – Polizei Oppenheim sucht Zeugen

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Zeugenaufruf 1

Bereits im Zeitraum zwischen Mittwoch den 09.03.2022 und Freitag den 11.03.2022 kam es in Bodenheim in der Straße Am Reichsritterstift zu einer Verkehrsunfallflucht.


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Unfallverursacher verlor seinen Außenspiegel

Der Geschädigte hatte seinen Firmenwagen, einen VW Crafter, am rechten Fahrbahnrand geparkt. Als er wieder zu seinem Fahrzeug kam, stellte er neben dem offensichtlichen Schaden an der linken Fahrzeugseite, auch noch einen daneben liegenden Außenspiegel eines Pkws fest und informiert die Polizei.

Der Spurenlage nach muss der geflüchtete Pkw-Fahrer die Straße Am Reichsritterstift in Fahrtrichtung Schönbornplatz befahren haben. Hierbei hat er den Seitenabstand nicht eingehalten und im Vorbeifahren den Firmenwagen beschädigt, seinen Außenspiegel verloren, aber dennoch seine Fahrt fortgesetzt.

Der entstandene Schaden wird auf ca. 2000 Euro geschätzt. An Hand des Spiegels konnte festgestellt werden, dass es sich bei dem Verursacherfahrzeug um einen silbernen VW Golf oder Polo handeln muss. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Oppenheim zu melden.

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50 Jahre Terminal 1 am Flughafen Frankfurt am Main

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Geburtstag Fraport
Geburtstag Fraport

Am 14. März 1972 startete der Flughafen Frankfurt (FRA) in eine neue Ära: Mit der Eröffnung des Terminal 1 nahm eines der damals modernsten Terminalgebäude Europas den Betrieb auf. Vom Check-In bis zum Boarding waren erstmals alle Reiseprozesse für Passagiere unter einem Dach vereint. Zeitgleich startete die enge Verbindung verschiedener Verkehrsträger: Der unterirdische Regionalbahnhof schloss den Airport an das Netz der Deutschen Bahn an.


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Erstmals vom Check-In bis zum Boarding alle Prozesse unter einem Dach

„Die Eröffnung von Terminal 1 markierte am Flughafen den Beginn eines neuen Zeitalters“, sagt der Vorstandsvorsitzende des Flughafenbetreibers Fraport, Dr. Stefan Schulte, anlässlich des Jubiläums. „Größere Flugzeuge, kurze Umsteigezeiten, eine weltweit einzigartige automatische Gepäckförderanlage und eine für die damalige Zeit hochmoderne Infrastruktur sicherten die Zukunftsfähigkeit des Flughafens als wichtigstes, deutsches Luftverkehrsdrehkreuz. Gemeinsam mit unseren Partnern entwickelten wir den Airport in den vergangenen 50 Jahren kontinuierlich weiter.“

Mit Weitsicht geplant

Begonnen hatten die Planungen für das damalige „Terminal Mitte“ bereits in den 1950er-Jahren. Während der siebenjährigen Bauzeit arbeiteten bis zu 2.500 Menschen an dem Großprojekt mit. Die Investitionskosten für die Terminalanlagen und den Bahnhof lagen bei rund einer Milliarde D-Mark. Kernstück des Terminals war und ist die Gepäckförder- und Sortieranlage, die schon seit ihrer Inbetriebnahme 1974 die Voraussetzung schaffte, dass eine Umsteigezeit von 45 Minuten möglich ist.

„Die Planung zeugt von enormer Weitsicht: Die Eröffnung des Regionalbahnhofs war der Ausgangspunkt für die erfolgreiche intermodale Anbindung. Fuhren zu Beginn täglich 100 Züge den Airport an, sind es heute an Regional- und Fernbahnhof über 500 Züge. In Sachen Intermodalität sind wir auch heute noch Vorreiter, kein anderer Flughafen in Deutschland ist besser an das Schienennetz angebunden“, erklärt Schulte.

Ausgelegt war das Terminal zur Eröffnung auf rund 30 Millionen Passagiere pro Jahr. Wo 1972 rund 12 Millionen Passagiere gezählt wurden, knackte der Flughafen 1992 erstmals die 30-Millionen-Marke. Im bisher passagierstärksten Jahr 2019 flogen über 70 Millionen Passagiere über FRA, davon reisten über 80 Prozent im Terminal 1 ab.

Insgesamt investierte Fraport seither rund 4,5 Milliarden Euro in die fortlaufende Erweiterung und Modernisierung des zentralen Flughafengebäudes.


Für die Zukunft ausbauen

Auch heute ist das Terminal 1 noch das Herzstück und ein lebendiges Beispiel für erfolgreiche Standort-Entwicklung. Unter dem Motto „Building the Future: Transforming Terminal 1“ wird das Terminal 1 auch in den nächsten Jahren modernisiert. Ausgestattet mit moderner Technik sorgen 16 neu angeordnete Sicherheitskontrollspuren ab dem Jahr 2027 für einen optimierten Passagier- und Umsteigeprozess. Einkaufen können Fluggäste dann im neugestalteten Marktplatz im Sicherheitsbereich B.

Gemeinsam mit den Airlines setzt Fraport schon jetzt flughafenweit auf digitale Technik und automatisierte Prozesse und baut diese kontinuierlich aus. Biometrische Verfahren sorgen künftig im gesamten Passagierprozess für eine schnellere und bequemere Reise.

Vom Norden in den Süden des Flughafens fahren Fluggäste künftig ab der neuen Station der Sky Line-Bahn am Terminal 1: Diese wird das Terminal 1 mit den Terminals 2 und 3 in nur acht Minuten verbinden.

„In den vergangenen 50 Jahren hat der Luftverkehr einige schwere Krisen durchlebt

Wir befinden uns nach wie vor in der schwerwiegendsten Krise unserer Branche“, sagt Schulte. „Ich bin der festen Überzeugung, der Luftverkehr wächst langfristig wieder. Darauf sind wir mit dem Bau des neuen Terminal 3 vorbereitet und stellen die Weichen für künftiges Wachstum. Auch andere aktuelle Herausforderungen wie Klimaschutz, der weitere Lärmschutz und die zunehmende Digitalisierung unseres Alltags gehen wir mit Hochdruck an und schreiben damit die Erfolgsgeschichte fort. Davon profitieren die Region, der Wirtschaftsstandort Deutschland, unsere Kundinnen und Kunden sowie die Beschäftigten an Deutschlands Tor zur Welt.“

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150-jähriges Jubiläum: Neustadt-Pavillon in Mainz eröffnet

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Neustadt-Pavillon, Mainz

Bald können sich Interessierte am „Neustadt-Pavillon“ über geplante Aktionen im Jubiläumsjahr 150 Jahre Neustadt informieren, sich über Ideen für den Stadtteil austauschen, mit lokalen Produkten eindecken oder mit Getränken aus dem Stadtteil erfrischen – am 18. März ist Eröffnung.


Zeigen, was die Neustadt zu bieten hat

Die Trinkhalle an der Lessinghaltestelle (Ecke Boppstraße/Kaiser-Wilhelm-Ring), die bis letztes Jahr von Philipp Vogel und Leonidas Lazaridis von der Eulchen Brauerei betrieben wurde, dient dieses Jahr als Treffpunkt für alle Akteure und Aktionen rund um das Jubiläumsjahr der Neustadt. Hier können sich alle Neustädter informieren, austauschen und auch einige schöne Dinge und lokale Getränke aus Mainz erwerben.

In Kooperation mit LIEBS (ehemals LUUPS, Geschenke- und Getränke-Store im Stadtteil) und der Eulchen Brauerei wird das Quartiermanagement der Sozialen Stadt (Amt für Jugend und Familie der Landeshauptstadt Mainz) den Neustadt-Pavillon mit Leben füllen. „Als Teil der Neustadt finden wir es klasse, dass wir auch ein Teil des Jubiläums sein können. Mit ausgewählten lokalen Produkten wie zum Beispiel dem Eulchen Bier, der Reinschorle, Wortwitzigem von Pinke Distel oder leckerem N’Eis möchten wir zeigen, was die Neustadt alles zu bieten hat“, so Daniel Sieben, Gründer von LIEBS.

Eulchen Brauerei bleibt fester Bestandteil

Auch nach der Übergabe der Trinkhalle an das Quartiermanagement der Sozialen Stadt und LIEBS bleibt die Eulchen Brauerei fester Bestandteil im Sortiment und steuert zusätzlich zum Jubiläumsjahr ein eigens kreiertes Jubiläums-Bier bei.  „Wir hätten uns keine schönere Kooperation für die Weiterführung der Trinkhalle vorstellen können und können es kaum erwarten, bei diesem historischen Jubiläum dabei zu sein“ sagt Leonidas Lazaridis.

Geplant ist, dass der Pavillon an drei oder mehr Nachmittagen vom LIEBS-Team geöffnet wird. An zwei Nachmittagen in der Woche können Neustädter das Quartiermanagement antreffen. Die beiden Quartiermanagerinnen Johanna Fuchs und Toyah Hosni werden über geplante Aktionen des Jubiläumsjahrs wie auch die vielfältigen Projekte der Sozialen Stadt informieren. „Wir freuen uns mit dem Neustadt-Pavillon einen Ort der Begegnung und des Austausches zu kreieren und laden alle Neustädter ein, uns zu besuchen und sich über das Jubiläumsjahr und die Soziale Stadt zu informieren“, so Toyah Hosni.

Von Neustädtern für Neustädter

Darüber hinaus kann der Neustadt-Pavillon auch von den Akteuren des Jubiläumsjahrs genutzt werden, damit über das Jahr verteilt verschiedene Aktionen rund um den Pavillon stattfinden können – getreu dem Jubiläumsmotto: von Neustädtern für Neustädter.

Los geht es im Neustadt-Pavillon am 18. März 2022 ab 15:00 Uhr mit der Eröffnungsfeier. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern, ihren kulinarischen Produkten und Live-Musik vom Trio Tonkombüse um den Neustädter Gabriel Belinga Belinga will das Quartiermanagement mit den Neustädtern das Jubiläumsjahr einläuten.

Tanken ist mittlerweile ein Luxus – Individuelle Mobilität muss bezahlbar bleiben

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Die Treibstoffpreise kennen zurzeit nur eine Richtung, und die zeigt nach oben. Betroffen davon sind viele Millionen Menschen, die auf das Auto angewiesen sind. Für das Volltanken eines Pkw mit 50-Liter-Tank muss man über 100 Euro berappen. Davon landen rund 48 Prozent der Benzin- und etwa 39 Prozent der Dieselrechnung im Staatssäckel.


Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) Präsident Jürgen Karpinski

„Aufgrund der rasant steigenden Spritpreise bleibt vielen Menschen kaum noch finanzieller Spielraum für andere Investitionen. Autofahren darf kein Luxusgut sein, und der Staat darf nicht über wachsende Mehrwertsteuereinnahmen auf Kosten der Autofahrerinnen und Autofahrer zum Profiteur der Krise werden“. Daher dürfe es bei Maßnahmen zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger im Energiebereich keine Denkverbote geben, angefangen von der Senkung der Mehrwertsteuer (Privatkunden) und der Mineralölsteuer (Gewerbekunden) bis hin zum Vorziehen einer Erhöhung der Pendlerpauschale und dem schnellstmöglichen Wegfall der EEG-Umlage. Neu zu bewerten sei außerdem der Mix bei der Energieerzeugung. „Um die Unabhängigkeit von importierten fossilen Energieträgern voranzutreiben, müssen insbesondere synthetische Kraftstoffe, aber auch Wasserstoff und Flüssiggas massiv gefördert werden“, fordert Karpinski.

Darüber hinaus befürchtet der ZDK-Präsident auch weitere negative Auswirkungen auf das Kraftfahrzeuggewerbe.

„Bei massiv steigenden Spritkosten werden die Fahrzeuge weniger genutzt, reduzierte Fahrleistungen wirken sich negativ auf das Werkstattgeschäft aus. Und auch das für den Automobilhandel so wichtige Frühjahrsgeschäft ist erneut stark gefährdet, nachdem es in den letzten zwei Jahren aufgrund der Corona-Lockdowns fast komplett ausgefallen ist“, so der ZDK-Präsident. Hinzu kämen der Mangel an Neufahrzeugen und ein hoch angespannter Gebrauchtwagenmarkt mit steigenden Preisen. „Was wir jetzt benötigen, ist entschlossenes politisches Handeln im Sinn der Menschen und des Wirtschaftsmotors Mittelstand. Was wir jedoch gar nicht gebrauchen können ist politischer Aktionismus, wie etwa Sonntagsfahrverbote oder Tempolimits. Das spräche alle jenen Menschen Hohn, die auf ihr Auto angewiesen sind.“ Davon betroffen sind insbesondere die rund 60 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands, die in ländlichen Räumen leben. „Gerade auch für diese Menschen ist die individuelle Mobilität lebensnotwendig und muss bezahlbar bleiben“, so der ZDK-Präsident.

Bewaffneter Raubüberfall in Gustavsburg – Großfahndung der Polizei

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Gustavsburg: Fahndung der Polizei

Am Freitagabend (11. März 2022) kam es gegen 21:00 Uhr zu einem Einsatz von Polizei und Rettungsdienst in der Darmstädter Landstraße im Stadtteil Gustavsburg. Mehrere Streifenwagen der Polizei sind aktuell in Gustavsburg unterwegs und suchen das Gebiet ab. BYC-News Südhessen war vor Ort.


Aktuelle Fahndung

Vor dem Kiosk in der Darmstädter Landstraße wurden durch Polizeibeamte mehrere Personen kontrolliert und befragt. Die Kriminalpolizei ist ebenfalls eingetroffen und hat die Ermittlungen übernommen.

Wie die Polizei vor Ort gegenüber BYC-News um 21:40 Uhr mitteilt, sind aktuell mehrere Streifenwagen der Polizei unterwegs. Es läuft eine großangelegte Fahndung in Ginsheim-Gustavsburg sowie Kostheim und Bischofsheim. Weitere Details könne man aktuell aus ermittlungstechnischen Gründen noch nicht benennen.

Zwei bewaffnete Täter

Wie die Polizei gegen 23:30 Uhr gegenüber dieser Online-Zeitung mitteilte, war es in dem Kiosk zu einem versuchten Raubüberfall durch zwei bewaffnete Täter gekommen. Dabei soll vermutlich auch ein Schuss mit einer Schreckschusspistole abgefeuert worden sein. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Fahndungsmaßnahmen nach den beiden flüchtigen Tätern dauern weiterhin an.

15-jähriger Tatverdächtiger festgenommen

Die Polizei teilte am frühen Samstagmorgen mit: Am Freitagabend betraten um 20.56 Uhr zwei männliche Täter das Kiosk in der Darmstädter Landstraße und riefen „Überfall“, wobei sie mit einer Schreckschusswaffe drohten. Im weiteren Verlauf kam es zu einem Gerangel zwischen den Tätern und dem 31-jährigen Kioskbetreiber, in dessen Verlauf auch ein Schuss aus der Schreckschusswaffe abgegeben wurde. Der Kioskbesitzer erlitt dabei leichte Verletzungen. Im Anschluss flüchteten die beiden Täter ohne Beute zu Fuß in unbekannte Richtung. Im Rahmen umfangreicher Fahndungsmaßnahmen konnte ein 15-jähriger Tatverdächtiger in Mainz-Kostheim vorläufig festgenommen und an die Polizei Südhessen übergeben werden. Die Ermittlungen dauern weiterhin an.

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Zwei schwerverletzte Personen bei Unfall auf der Bundesstraße B48

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Blaulicht RLP
Blaulicht RLP

Blaulicht Rheinland-Pfalz: Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 48 sind am Freitagnachmittag, gegen 16:50 Uhr, zwei Autofahrer verletzt worden. Eine 60-jährige Frau befuhr mit ihrem Auto die B48 vom Abzweig Waldleiningen in Richtung Hochspeyer, als ihr die Fahrzeuge eines 60-Jährigen sowie 33-Jährigen entgegenkamen.


Zu geringer Abstand

Aufgrund eines zu geringen Seitenabstandes kollidierte die 60-Jährige mit ihrem linken Außenspiegel den rechten Außenspiegel am Wagen des 60-Jährigen. Daraufhin verriss die Frau das Lenkrad und fuhr anschließend seitlich gegen das Fahrzeug des 33-Jährigen. Durch den enormen Aufprall wurde dessen Fahrzeug von der Fahrbahn gedrückt, überschlug sich und kam neben der Straße, auf dem Dach liegend, zum Stillstand.

Der Wagen der Unfallverursacherin drehte sich um 180 Grad und kam auf der Fahrbahn zum Stehen. Sowohl die 60-Jährige, als auch der 33-Jährige, zogen sich schwere Verletzungen zu und wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus verbracht. Die Feuerwehren aus Hochspeyer und Frankenstein sicherten die Unfallstelle ab. Die Bundesstraße musste zur Unfallaufnahme voll gesperrt werden.

Ukraine-Krieg: Ernährungsindustrie braucht Versorgungssicherheit

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Nahrung
Nahrung

Die deutsche Ernährungsindustrie befindet sich seit 2021 in der größten Rohstoffkrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Mit der Corona-Pandemie haben sich Agrarrohstoffe, Verpackungen, Energie aber auch der Transport massiv verteuert. Der Ukraine-Krieg verschärft die Situation drastisch und führt zu weiteren Verknappungen bei Rohstoffen und extremen Kostensteigerungen.


Stefanie Sabet, Geschäftsführerin der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE)

„Die Politik muss jetzt alle Maßnahmen prüfen, die für eine Entspannung der Märke sorgen und die Ernährungssicherheit gewährleisten. Dazu gehört etwa, dass die internationalen Agrar- und Lebensmittelmärkte offen gehalten, der Handel erleichtert und beschleunigt sowie die Kapazitäten in der Lebensmittelerzeugung nach allen Möglichkeiten ausgeschöpft anstatt eingeschränkt werden. Nur durch ein ausreichendes Rohstoffangebot können auch weltweit bezahlbare Preise sichergestellt werden.“

Die Nachhaltigkeitsziele etwa des „Green Deal“ müssten weiter verfolgt, alle jetzt wirksam werdenden Maßnahmen jedoch auf ihre Auswirkungen auf die Resilienz der Lebensmittellieferketten hin überprüft werden. „Die Branche steht hinter den Maßnahmen der europäischen Politik und ihrer Bündnispartner und ist bereit einen Preis zu zahlen. Dennoch sind die Belastungsgrenzen der Unternehmen erreicht und es braucht dringend Entlastungen, um die Versorgungssicherheit nicht zu gefährden. Die rasant steigenden Preise bei Rohstoffen können nicht allein von der Ernährungsindustrie getragen werden“, so Sabet.

Dass die Ernährungsindustrie auch in einer Krisensituation die Versorgung sicherstellen kann, hat sie bereits vor zwei Jahren zu Beginn der Corona-Pandemie bewiesen. Damals kam es trotz großer Probleme in den Lieferketten nicht zu Versorgungslücken. Neben den explodierenden Rohstoffpreisen ist vor allem die Energieversorgung einer der größten Unsicherheitsfaktoren für die deutsche Ernährungsindustrie.

„Am meisten belastet die Unternehmen die fehlende Planungssicherheit bei Kosten und Verfügbarkeit von Energie“, sagt Sabet.

Sie fordert von der Bundesregierung im Fall von Energieengpässen eine klare Priorisierung der Lebensmittelproduktion bei der Energieversorgung. Jeder Energieversorger in Deutschland müsse wissen: Lebensmittelhersteller sind systemrelevant und müssen auch im Falle knapper Gas- oder Stromkapazitäten weiter beliefert werden. „Die Politik muss sicherstellen, dass im Jahresverlauf immer genügend bezahlbare Energie zur Verfügung steht“, so Sabet.

Die Ernährungsindustrie ist mit einem jährlichen Umsatz von 181 Mrd. der viertgrößte Industriezweig Deutschlands. Über 610.000 Beschäftigte in rund 6.100 Betrieben versorgen die Verbraucher mit hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln. Dabei ist die Branche klein- und mittelständisch geprägt: 90 Prozent der Unternehmen der deutschen Ernährungsindustrie gehören dem Mittelstand an. Die Exportquote von 35 Prozent zeigt, dass Kunden auf der ganzen Welt die Qualität deutscher Lebensmittel schätzen.

Autofahrer kracht frontal gegen Friedhofsmauer im Kreis Bad Kreuznach

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Am Freitagnachmittag (11. März 2022) kam es gegen 15:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Heddesheimer Straße in Langenlonsheim im Kreis Bad Kreuznach. Ein Mann erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen.


Schon zuvor war er Schlangenlinien gefahren

Der 78 Jahre alte Mann aus Guldental befuhr die Heddesheimer Straße aus Guldental kommend in Fahrtrichtung Langenlonsheim. Vermutlich aufgrund einer körperlichen Ursache verlor er während der Fahrt das Bewusstsein, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und krachte frontal gegen die dortige Friedhofsmauer. Wie ein Zeuge des Unfalls gegenüber der Polizei mitteilte, war der Wagen schon vorher in Schlangenlinien gefahren.

Der 78-Jährige wurde bei dem Unfall schwer aber nicht lebensgefährlich verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Weitere Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden, sodass dieses von der Unfallstelle abgeschleppt werden musste.

Das Rebstockbad in Frankfurt wird abgerissen

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Eine besondere Ära ist zu Ende gegangen und nun ist es so weit: Das Rebstockbad in Frankfurt am Main wird abgerissen. Aktuell wird der Rückbau der Gebäudehülle mit Holz-Dachkonstruktion und Fassaden sowie der Rohbaukonstruktion inklusive Beckenlandschaft vollzogen.


Vielfältige bauliche und technische Probleme

Das bestehende Rebstockbad wurde 1982 eröffnet und wird jährlich von etwa 600.000 Gästen besucht. Nach über 35 Betriebsjahren und über 20 Millionen Besuchern liegen vielfältige bauliche und technische Probleme vor.

Auf Grundlage umfangreicher Untersuchungen wurden verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten des bestehenden Rebstockbades untersucht. Die Stadt Frankfurt am Main hat sich schließlich für den Abriss des Bestandsbades und die Errichtung eines Ersatzneubaus am gleichen Standort entschieden.

Spezialgerät für den Abriss

Für die besondere Dachkonstruktion des Rebstockbades mit sehr großen Spannweiten kommen als Spezialgerät Großmaschinen mit Langarmgreifern zum Einsatz. Der größte Langarmgreifer wurde mit mehreren Schwerlasttransporten angeliefert und hat ein Gesamtgewicht von rund 130 Tonnen. Die Greiferreichweite beträgt über 40 Meter.

Stadtrat Mike Josef und Sportdezernent führt in seiner Ansprache aus: „Mit dem Abbruch des alten Rebstockbades erfolgt ein wichtiger Schritt zur Vorbereitung des Neubaus Rebstockbad und der Sicherung der Daseinsvorsorge in Frankfurt am Main. Der heutige Tag des Abrisses ist der erste Tag des Neubaus.“

Es soll möglichst viel recycelt werden

Nach dem Abbruch der Gebäudehülle ist der Rückbau des Rohbaus und der Beckenlandschaft vorgesehen. Ziel ist auch hierbei eine möglichst weitgehende Wiederverwertung der bestehenden Bausubstanz. Nach der Zerkleinerung der Stahlbetonbauteile steht der Betonstahl für das Recycling zur Verfügung. Die mineralische Bausubstanz wird auf der Baustelle aufbereitet und so weit möglich als Unterbau für das neue Rebstockbad verwendet.

Das alte Rebstockbad umfasst ein Gebäudevolumen von rund 130.000 m³. Das bedeutet eine hohe Komplexität der Abbruchmaßnahmen. Ziele sind hierbei insbesondere ein schonender Rückbau und die Wiederverwertung von Materialien. Im Sinne der Nachhaltigkeit wurden durch die BäderBetriebe zu Beginn moderne Teile der Badewassertechnik und der Möblierungen demontiert und in anderen Schwimmbadstandorten der Frankfurter Bäder für die Weiterverwendung eingebaut.

So ist das neue Bad geplant

Für den Neubau ist eine Gesamtinvestition in Höhe von 89,5 Millionen Euro netto vorgesehen. Die Schließung des Rebstockbades ist für Ende April 2021 geplant. Ersatzwasserflächen entstehen im Freibad Hausen durch eine Überdachung des Freibadbeckens. Baubeginn ist Anfang 2023 und die Eröffnung des neuen Rebstockbades soll Ende 2025 stattfinden.

Eines der größten Schwimmbäder Deutschlands

Der Neubau Rebstockbad wird mit über 18.000 Quadratmetern Brutto-Grundfläche und über 2.000 Quadratmetern Wasserfläche eines der größten Schwimmbäder Deutschlands und wird ein „Leuchtturmprojekt“ mit hervorragenden Zukunftsperspektiven in der Bäderlandschaft.

Der prämierte Siegerentwurf sieht ein modulares Gebäudeensemble aus Sportbad, Erlebnisbad sowie Wellness- und Saunabereich vor. Ergänzt wird der Entwurf mit der Verwaltungszentrale der Frankfurter Bäder. Besonders hervorgehoben ist die Verbindung aus Ökologie und nachhaltiger Energieeffizienz. Wichtiger Bestandteil des Neubaus Rebstockbad sind der energie- und ressourcenschonende, ökologische sowie ökonomische Bau und Betrieb mit Berücksichtigung des Umwelt- und Klimaschutzes.


Überzeugende Synthese zwischen Landschaft und Stadtstruktur

Die segmentierte Gebäudeanordnung des Siegerentwurfs von Geising + Böker Architekten GmbH überzeugte das Preisgericht durch seine überzeugende Synthese zwischen Landschaft und Stadtstruktur und vermittelt angenehm zum umgebenden Rebstockparkgelände am Weiher. So entsteht durch die Begrünung und Bepflanzung der höhengestaffelten Schwimmbadgebäude die Anmutung einer „urbanen Wildnis“ am Rebstockgelände.

Ein tolles Erlebnis für alle

Das neue Rebstockbad wird für alle Nutzer, Familien mit Kindern, Wellness- und Saunagäste sowie Sportschwimmer ein tolles Erlebnis und sportliche Möglichkeiten bieten.

Das funktionale Sportbad wird mit einem wettkampfgerechten Schwimmerbereich, einem Lehrschwimmbereich und einem Sprungbereich geplant.

Im spannenden Erlebnisbereich sind vielfältige Attraktionen, zum Beispiel ein Wellenbecken, ein Lazyriver, verschiedene Wärmebecken und Bereiche für Familien mit Kindern vorgesehen. Der Rutschen‐ und Aktivbereich wird zu Beginn mit drei Erlebnisrutschen ausgestattet. Die Möglichkeit zur späteren Ergänzung weiterer Rutschen wird berücksichtigt.

Der attraktive Saunabereich wird unter anderem unterschiedliche Saunen, Kalt‐ und Warmbecken, Ruhebereichen und einen großzügigen Saunaaußenbereich vorsehen. Das vielfältige Angebot wird die weit gefächerten Bedürfnisse bei einem Badebesuch im neuen Rebstockbad optimal abdecken.

Verkehrsänderung in der Unterführung in Gustavsburg

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Bahn4 e1647435388260
Bahn4 e1647435388260

Vom 18. März bis zum 4. April 2022 werden für den Bau der Fußgängerunterführung im Stadtteil Gustavsburg Bauarbeiten durchgeführt, für die der Bahnübergang und die Straße Am Gerberhaus vollständig gesperrt werden müssen.


Radfahrer müssen absteigen

Die Arbeiten erfolgen mit schwerem Gerät im Gleisbereich, wo der Belag des Bahnübergangs teilweise entfernt werden muss. Dies lässt nicht zu, dass der Übergang währenddessen noch überquert wird. Der Rad- und Fußverkehr wird deswegen über einen von der Fahrbahn abgetrennten Fußweg durch die bestehende Bahnunterführung geleitet. Wegen des starken Gefälles in der Unterführung darf der Weg allerdings nur zu Fuß benutzt werden, Radfahrer müssen vorher absteigen.

Der Kfz-Verkehr kann die Unterführung in beiden Richtungen ab dem 16. März 2022 nur einspurig befahren. Für diese Regelung wird eine entsprechende Ampelschaltung eingerichtet. Aus diesem Grund können bis zur Aufhebung der beschriebenen Regelung Staus vor der Bahnunterführung nicht ausgeschlossen werden.

Ab dem 4. April 2022 soll der Bahnübergang wieder für Radfahrer und Fußgänger nutzbar sein.

Kriminalpolizei ermittelt nach Brand in Mehrfamilienhaus

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Am frühen Donnerstagabend (10. März 2022) kam in der Otto-Dix-Straße in Schifferstadt zu einem Feuer. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr waren bei dem gemeldeten Wohnhausbrand im Einsatz. Die Kriminalpolizei ermittelt.


Feuer schnell unter Kontrolle 

Die Rettungskräfte wurden gegen 17:35 Uhr von Nachbarn des 3-Parteien-Hauses in der Otto-Dix-Straße alarmiert. Gemeldet wurde, dass es eine Wohnung im ersten Obergeschoss brennen würde. Nach kurzer Erkundung, stellte sich glücklicherweise heraus, dass lediglich der Balkon und die dortige Einrichtung des Balkons im ersten Stock brannte. Die Freiwillige Feuerwehr Schifferstadt hatte das Feuer schnell unter Kontrolle und konnte verhindern, dass die Flammen auf die Wohnung übergreifen.

 

 

Brandursache unklar 

Die Bewohner des Hauses hatten sich bei Eintreffen der Feuerwehr bereits selbst in Sicherheit gebracht, demnach wurde keine Person bei dem Einsatz verletzt. Es entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Die Brandursache ist aktuell unklar, die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen dazu aufgenommen. Im Einsatz waren neben der Freiwilligen Feuerwehr Schifferstadt, die Polizei und der Regelrettungsdienst.  

Warnung der Polizei an die Bürger im Landkreis Bad Kreuznach

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Warnung Polizei
Warnung Polizei

Die Polizei spricht eine Warnung für den Landkreis Bad Kreuznach aus: In den letzten Tagen erhielten mehrere Personen im Landkreis Bad Kreuznach eine Nachricht via WhatsApp von einer unbekannten Nummer. Es handelte sich dabei um eine Betrugsmasche, um an Geld zu kommen.


Angeblicher Familienangehöriger bittet um Überweisung

Die Täter gab vor, es handele sich um einen Familienangehörigen, welcher sein Handy verloren hätte oder das Handy beschädigt sei. In einem Falle nahm eine Geschädigte an, dass sich ihre Tochter über WhatsApp bei ihr melden würde. Die vermeintliche Tochter gab vor, zwei Überweisungen tätigen zu müssen, wozu sie aufgrund des defekten Handys selbst nicht in der Lage sei. Die Geschädigte überwies in mehreren Vorgängen mehrere Tausend Euro auf ein ihr unbekanntes Konto. Erst als sich die richtige Tochter bei der Mutter meldete, bemerkte sie diesen den Betrug.

Die Polizei rät:

  • Seien Sie daher misstrauisch, wenn Sie eine unbekannte Nummer kontaktiert und Geldforderungen gestellt werden
  • Speichern Sie unbekannte Nummern nicht ohne weiteres als Kontakt ab
  • Nehmen Sie Kontakt mit der bekannten Nummer Ihres Familienangehörigen auf und klären ab, ob es sich tatsächlich um eine Notlage handelt
  • Im Zweifelsfall wenden Sie sich an die örtlich zuständige Polizeidienststelle

Seniorin in der Mainzer Neustadt ausgeraubt – Polizei fahndet nach dem Täter

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Polizeieinsatz in Mainz
Polizei Mainz

Am Donnerstagvormittag (10. März 2022) wurde eine 65 Jahre alte Seniorin in der Boppstraße in Mainz von einem bislang noch unbekannten Täter ausgeraubt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.


Der Täter flüchtete samt Handtasche

Die 65-jährige Mainzerin war gegen 10:50 Uhr auf dem Heimweg durch die Boppstraße, als sie plötzlich von einem ihr unbekannten Mann von hinten angerempelt wurde. Im gleichen Moment versuchte der Mann der Seniorin die Handtasche zu entreißen. Nach kurzer Gegenwehr konnte die 65-Jährige ihre Tasche nicht mehr festhalten. Der Täter entriss ihr die Tasche und rannte in Richtung Kaiser-Wilhelm-Ring davon.

Die schockierte Seniorin blieb unverletzt. In der Handtasche befanden sich unter anderem ein Smartphone und ein Geldbetrag in niedriger zweistelliger Höhe.

Personenbeschreibung des Täters:

  • männlich
  • ca. 25-30 Jahre alt
  • ca. 180 cm groß
  • schwarze Wollmütze
  • grüne Übergangsjacke
  • hellblaue, verwaschene Jeans
  • schwarze Lederschuhe

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 65-3633 in Verbindung zu setzen.