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Hilfsgüter für die Ukraine auf dem Weg von Ginsheim-Gustavsburg nach Polen

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Die anhaltende Krise in der Ukraine stellt die Menschen dort täglich vor neue Herausforderungen und zwingt viele zur Flucht. Um die Betroffenen in dieser schweren Zeit zu unterstützen, rief HÖRMANN Automotive zu einer großen Spendenaktion auf. Die Hilfsgüter sind nun auf dem Weg nach Polen.


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180 Tonnen Hilfsgüter auf dem Weg in die Ukraine

Wie Daniel Martin, 1. Vorsitzender vom Sport- und Kulturbund Gustavsburg am Montag (14. März 2022) gegenüber BYC-News mitteilte, war die Spendenaktion ein voller Erfolg. Insgesamt rund 180 Tonnen Hilfsgüter sind dadurch nun auf dem Weg nach Polen. Die Werkfeuerwehr Hörmann ist mit vier Kräften ebenfalls mit auf dem Weg nach Polen.

„Gestern wurden wir nochmal überrannt mit Hilfsgütern. Das ist wirklich der Wahnsinn, was wir hier in der Mainspitze geleistet haben. Vereine aus der ganzen Region haben Spendengesammelt und diese gestern bei Hörmann abgeliefert.

Auch das ehrenamtliche Engagement würde ich gerne nochmal besonders herausstellen. Die Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg hat uns gestern auch den ganzen Tag geholfen beim sortieren und packen. Auch Mitarbeiter und die Azubis von Hörmann waren gestern in ihrer Freizeit da und haben freiwillig gemeinsam mit der Werkfeuerwehr Spenden sortiert, umgepackt und verpackt. Insgesamt haben wir dadurch 180 Euro-Paletten bepacken können.

Die Feuerwehr hat am Samstag auch ein Grillen spendiert. Der Feuerwehrverein hatte Würstchen geholt, hier einen Grill aufgebaut und alle Helfer verpflegt. Das alles war wirklich herausragend“, berichtet Daniel Martin.

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Arbeiten und dabei Strom tanken – „Zeitenwende Elektromobilität?“

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Elektromobilität ist ein Schlagwort, das uns im Zusammenhang mit der Energiewende intensiv begleitet, denn sie ist ein wichtiger Baustein, um diese Entwicklung voranzutreiben. Aber wie kann sie erfolgreich umgesetzt werden, welche Hürden sind dabei zu nehmen, wie können wir regional daran teilhaben, wo sind ergänzende hilfreiche Schritte unerlässlich – und wie können diese aussehen?

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Online-Veranstaltung

Das sind Kernfragen der Transfertage „Zeitenwende Elektromobilität?“. Die OnlineVeranstaltung dieser Reihe widmet sich am Donnerstag, 24. März 2022 dem Großraum Mainz.

Eine gute Ladeinfrastruktur ist eine essentielle Voraussetzung, um auch elektrisch mobil zu sein zu können. Wegen der oft geringeren Reichweiten von elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist die Elektromobilität insbesondere für städtische Regionen und Ballungsgebiete eine Lösung für zur Arbeit pendelnde Personen. Oft sind dort auch grundsätzliche Infrastrukturen vorhanden, auf die sich aufbauen lässt. Hier setzt das Verbundprojekt „LamA – Laden am Arbeitsplatz“ an.


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Keine Energiewende ohne Unternehmen

Die Reihe der Transfertage „Zeitenwende Elektromobilität?“ ist Bestandteil dieses Verbundprojektes. Das Projekt installiert bundesweit an 38 Fraunhofer-Instituten eine Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Insgesamt werden ca. 500 Ladepunkte für Mitarbeitende, Dienstwagenflotten und Dritte zur Verfügung stehen. Ziel des Projektes ist es, die Elektromobilität bei Unternehmen voranzutreiben, einem breiten Kreis von Nutzenden zugänglich zu machen und letztlich auch die Luftqualität der jeweiligen Kommunen nachhaltig zu verbessern, so auch im Großraum Mainz.

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Elektrisch mobil auch in Mainz – aber wie?

Die Online-Veranstaltung am Donnerstag, 24. März widmet sich daher den Fragen, wie die bisherigen Erfahrungen bei der Umsetzung von Elektromobilität und Ladeinfrastruktur in der Stadt Mainz und der Umgebung sind. Die Stadt Mainz berichtet über den Stand der Elektromobilität. Der lokale Netzbetreiber Mainzer Netze gibt einen Einblick, was ein Ausbau solcher Ladeinfrastrukturen für die Netzbetreiber vor Ort bedeutet. Die Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH stellt zudem vorhandene Fördermöglichkeiten vor.

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO bringt als projektleitendes Institut übergreifend die bisherigen Erfahrungen aus den anderen Standorten mit ein.

Eingeladen zu der virtuellen Veranstaltung sind gerade regionale Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden mit öffentlich zugänglichen Ladesäulen ein Laden am Arbeitsplatz ermöglichen wollen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung sind zu finden unter https://s.fhg.de/zeitenwende-maerz.

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Innenminister Roger Lewentz dankt Rettungsdiensten für Einsatz in der Pandemie.

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Nach zwei Jahren Coronapandemie blickten Mitarbeitende der Rettungsdienste in Mainz gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz zurück auf die Herausforderungen im Rettungsdienst. Gerade der Rettungsdienst war zu jedem Zeitpunkt der Pandemie immer stark gefordert.

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Viele Herausforderungen zu meistern

Die Herausforderungen lagen nicht nur beim ständigen Tragen von FFP2 Masken im Einsatz, sondern vor allem im unvorhersehbaren Kontakt mit infizierten Patientinnen und Patienten in Notfallsituationen. Hinzu kamen deutlich erhöhte Hygienemaßnahmen und die Unsicherheit, ob man sich im Einsatz infizieren könnte.

Das Treffen mit Mitarbeitenden von Arbeiter-Samariter-Bund, Deutschem Rotem Kreuz, Johannitern, Maltesern und dem Rettungsdienst Corneli auf dem Mainzer Deutschhausplatz nahm Innenminister Lewentz zum Anlass, die Bedeutung des Rettungsdienstes in der Pandemie und im Alltag zu verdeutlichen und ihnen zu danken: „Die Rettungsdienste sind immer da und bereit, jederzeit zu helfen. Dafür gebührt ihnen gesamtgesellschaftlich die entsprechende Anerkennung.“


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Anspruchsvolle Zeit für Rettungsdienste

Philipp Köhler, Pressesprecher und Notfallsanitäter vom DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe beschrieb die vergangenen Jahre als durchaus schwierig. „Obwohl Infektionskrankheiten und der damit verbundene Umgang im Rettungsdienst zur Routine gehören, war die Coronapandemie für uns auch eine neue Situation. Glücklicherweise haben sich bisher nur sehr wenige Kolleginnen und Kollegen im Einsatz infiziert.

Dies ist sicher auch der überaus hohen Impfbereitschaft und den umfassenden Schutzmaßnahmen im Rettungsdienst geschuldet. Trotzdem war und ist es für uns immer noch eine anspruchsvolle Zeit“, stellte Köhler fest.

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Auch Leistungen bei der Flutkatastrophe gewürdigt

Neben dem Dank für die geleistete Arbeit während der bisherigen Pandemie würdigte Lewentz auch die Leistungen der Hilfsorganisationen bei der Flutkatastrophe im Ahrtal und blickte sorgenvoll auf die aktuelle Konfliktsituation in der Ukraine: „Die Herausforderungen in unserer Zeit werden nicht weniger. So schlimm dies auch ist, so froh bin ich darüber, dass wir uns als Land Rheinland-Pfalz auf den Rettungsdienst und die damit verbundenen Strukturen in den Hilfsorganisationen verlassen können.“

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Verkehrsunfall unter Alkohol: Zwei Personen verletzt

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Am Samstagvormittag (12. März 2022) kam es auf der L12 im Eifelkreis Bitburg-Prüm zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Wie sich bei der Verkehrsunfallaufnahme herausstellte, war der Unfallverursacher zudem alkoholisiert.


Schwerer Zusammenstoß im Kreuzungsbereich

Der Unfall ereignete sich gegen 10:45 Uhr auf der Einmündung der L12 zwischen Oberweiler und Rittersdorf. Unfall ursächlich war die Vorfahrtsmissachtung eines alkoholbedingt fahruntüchtigen Fahrzeugführers, der im Kreuzungsbereich L12 / L7 die Vorfahrt eines bevorrechtigten Fahrzeuges missachtete. Beide Fahrzeugführer wurden bei dem Unfall leicht verletzt und durch den Rettungsdienst, nach Erstversorgung vor Ort, in umliegende Kliniken transportiert. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Feuerwehr nahm auslaufende Betriebsstoffe auf und stellte den Brandschutz an den Unfallfahrzeugen sicher.

Mehrere Strafverfahren eingeleitet

Dem Unfallverursacher wurde eine Blutprobe entnommen. Auf ihn kommen gleich mehrere Strafanzeigen zu. Neben Fahren unter Alkohol muss er sich wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie fahrlässiger Körperverletzung verantworten. Sein Führerschein wurde von den Beamten der Polizeiinspektion Bitburg mit dem Ziel der Einziehung sichergestellt.

14 Johanniter-Hilfstransporte haben Ukraine und Anrainerstaaten erreicht

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Johanniter Fluechtlinge aus der Ukraine sind in Moldawien angekommen
Johanniter Fluechtlinge aus der Ukraine sind in Moldawien angekommen

190 Tonnen Hilfsgüter wie Lebensmittel, Hygieneartikel, Windeln, Babynahrung, Schlafsäcke, Decken, Medikamente und medizinisches Material haben bereits die Ukraine, Rumänien und Ungarn erreicht. Hier werden sie von den Partnern der Johanniter direkt verteilt und für die Versorgung von ankommenden Flüchtlingen genutzt.

Lieferung nach Kiew nicht mehr möglich

„Allerdings machen uns die fortwährenden Kampfhandlungen große Sorgen“, sagt Ulrich Kraus, Johanniter-Koordinator für die Hilfstransporte. „Bis nach Kiew können wir schon nicht mehr liefern. In Richtung Osten wird aktuell noch Schitomyr angesteuert. Aber wie lange das noch geht, wissen wir nicht.“

Deshalb sondiert gerade ein Experten-Team der Johanniter in der Republik Moldau und Rumänien, ob wir über diesen Weg verstärkt Hilfsgüter in die Ukraine bringen können. Ein erster Transport über die rumänische Grenze hat bereits Chust, einen Grenzort im Südwesten der Ukraine, erreicht.

„Für die kommende Woche sind weitere sechs Transporte eingeplant, die in Rumänien, der Republik Moldau und der Ukraine die Versorgung sicherstellen sollen“, so Kraus weiter. Denn gerade in diese Region strömen vermehrt Flüchtlinge. „In der Republik Moldau kommen schon jetzt im Verhältnis zur Einwohnerzahl mehr Flüchtlinge an, als in jedem anderen Nachbarland,“ sagt Magdalena Kilwing, Leiterin der Nothilfe bei der Johanniter-Auslandshilfe. „Gemeinsam mit unserem Partner vor Ort werden wir uns deshalb verstärkt auf die Unterstützung in dieser Region fokussieren.“


Unterkünfte für Geflüchtete

„Es ist ein Einsatz, wie wir ihn noch nie erlebt haben. Was als Auslandseinsatz begann, wird sehr bald uns alle unmittelbar betreffen und fordern. Denn die Folgen dieses Krieges werden in ganz Europa und auch bei uns spürbar sein“, sagt Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

„Den Menschen eine Perspektive für ein neues Leben in Deutschland oder den Nachbarländern zu geben, ist eine gesamtgesellschaftliche Anstrengung. Dies wird auch uns Johanniter in Deutschland an allen Stellen fordern und unseren vollen Einsatz verlangen.“

So helfen die Johanniter beispielsweise den ungarischen Johannitern bei der Ausstattung von Unterkünften für Flüchtlinge. Bereits mehr als 200.000 Menschen sind hier schon angekommen. Finanziert durch die Europäische Investitionsbank beschaffen die ungarischen Johanniter gerade Waschmaschinen, Betten, Decken Küchenausstattung und weitere Hilfsmittel, um den ankommenden Flüchtlingen ein würdigeres Ankommen zu ermöglichen.

Spenden für Betroffene

Die Johanniter und „Aktion Deutschland Hilft“ rufen zu Spenden für die Betroffenen der Ukraine-Krise auf:

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Stichwort: „Ukraine“
IBAN: DE94 3702 0500 0433 0433 00 (Bank für Sozialwirtschaft)

Aktion Deutschland Hilft
Stichwort: „Ukraine“
IBAN: DE62 3702 050000001020 30 (Bank für Sozialwirtschaft)

Vorsicht Zecke! Mit dem Frühling steigt die Gefahr durch die kleinen Blutsauger wieder an

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Hund Zecke 2022
Hund Zecke 2022

Sie sind klein, stets auf der Lauer und können durch ihren Biss tödlich endende Krankheiten auf Mensch und Tier übertragen: Die Gefahr, die von Zecken ausgeht, ist nicht zu unterschätzen. Durch die steigenden Temperaturen sind die kleinen Blutsauger jetzt wieder zunehmend aktiv.

Zecken lauern an vielen Stellen

Zecken lauern meist auf Grashalmen, in Gebüschen oder auf herumliegendem Totholz. Sie bleiben bei Kontakt mit einem Tier oder Mensch auf dessen Fell oder Kleidung hängen. Da Zecken meist erst einmal auf die Suche nach einer geeigneten Körperstelle gehen, können sie im Idealfall entfernt werden, bevor sie sich festgebissen haben.

Aus diesem Grund sollten Tierhalter ihre Vierbeiner unbedingt nach jedem Aufenthalt im Freien gründlich und überall nach Zecken absuchen. Unabhängig davon, ob sie im Park, im Wald oder im eigenen Garten unterwegs waren, und ganz gleich, welchen zusätzlichen Schutz sie anwenden. Dasselbe gilt für Freigängerkatzen oder Kleintiere, die draußen in einem Gehege gehalten werden.


Gefährliche Krankheitsüberträger

Nicht gleich entdeckt und bereits festgesaugt, können die kleinen Spinnentiere auch ein großes Risiko für Vierbeiner darstellen. „Die Krankheiten, die durch bei Zeckenbissen übertragene Erreger ausgelöst werden können, sind vielfältig und potenziell gefährlich“, warnt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach. Sie hat in den vergangenen Jahren in ihrer Praxis beobachtet, dass die durch Zecken übertragenen Erkrankungen stetig zunehmen:

„Besonders häufig übertragen wird die Lyme-Borreliose. Selten, aber durchaus möglich ist auch die Ansteckung mit der Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME. Grundsätzlich gilt, je länger eine Zecke vom Blut des Wirtes saugt, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass gefährliche Erreger übertragen werden“, erklärt Tierärztin Dr. Fach. Daher ist es so wichtig, dass die kleinen Blutsauger so früh wie möglich entfernt werden.

Die in Deutschland am häufigsten vorkommende Zeckenart ist der gemeine Holzbock, der für die Übertragung der Borreliose-Bakterien und FSME-Viren verantwortlich ist. Durch das immer wärmere Klima sind in Deutschland weitere Zeckenarten hinzugekommen, so zum Beispiel auch die Braune Hundezecke, die Babesiose (die sogenannte Hundemalaria) übertragen kann.

Zeckenbiss – was tun?

Meist können Zecken mit geeignetem „Werkzeug“ und der richtigen Technik leicht aus dem Fell des Tieres entfernt werden. Hundehalter sollten daher zum Beispiel schon bei der täglichen Gassirunde eine Zeckenzange mit sich tragen, um schnell reagieren zu können. Bleibt beim Entfernen allerdings der Kopf stecken, sollte an der betreffenden Stelle nicht gedrückt oder gequetscht werden. „In der Regel schafft es der Körper allein, den Zeckenkopf abzustoßen. Wenn Tierhalter jedoch eine Rötung und Schwellung feststellen, sollte das Tier besser dem Tierarzt vorgestellt werden“, rät Dr. Fach.

Darüber hinaus empfiehlt die für TASSO tätige Tierärztin einen gezielten Schutz mit einem wirksamen Insektizid, auch weil beim Absuchen oftmals Zecken übersehen werden. „Die Gefahr von durch Zecken übertragene Krankheiten ist einfach so groß geworden, dass für mich kein Weg mehr daran vorbeiführt“, sagt sie. Aufgrund der Vielfalt der Mittel sollten Tierhalter unbedingt einen Tierarzt aufsuchen und sich vorab beraten lassen.

TASSO-Tipp: Tierhalter sollten auch auf sich selbst achtgeben und wenn möglich draußen lange Kleidung tragen und sich ebenfalls nach jedem Aufenthalt im Grünen nach Zecken absuchen.

Frontal gegen Baum – Zwei Verletzte im Kreis Alzey

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Zwei Verletzte forderte am vergangenen späten Freitagabend (11.03.2021) ein schwerer Verkehrsunfall auf der K7 zwischen Nack und Erbes-Büdesheim im Kreis Alzey-Worms.


Frontal gegen Baum

Gegen 23:30 Uhr befuhr ein alkoholisierter 23-jähriger Fahrer aus Nack die Kreisstraße 7 in Richtung Erbes-Büdesheim und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Infolgedessen kam er erst nach links von der Fahrbahn ab, touchierte einen Baum, schleuderte anschließend wieder über die Fahrbahn und stieß rechts der Fahrbahn frontal gegen einen weiteren Baum. Er und sein 32-jähriger Beifahrer, ebenfalls aus Nack, wurden bei dem Unfall verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert.

1,4 Promille

Aufgrund der Alkoholisierung von rund 1,4 Promille wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Feuerwehren Erbes-Büdesheim und Flonheim waren ebenfalls im Einsatz. Die Kreisstraße musste während der Unfallaufnahme in beide Richtungen gesperrt werden.

TikTok: So lässt sich Reichweite aufbauen

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TikTok
TikTok

Die Social-Media-Plattform TikTok zählt mittlerweile zu den beliebtesten Plattformen überhaupt. Hinzu kommt, dass das Potenzial der Plattform auch langfristig steigt. Die Plattform wird dabei hauptsächlich von der jüngeren Zielgruppe verwendet, wobei es selbstverständlich auch Ausnahmen gibt. Auf TikTok werden unterhaltsame Videos veröffentlicht, die Tag für Tag von teilweise Millionen von Nutzern gesehen werden. Essenziell dafür ist eine entsprechend hohe Reichweite, die man sich erstmal aufbauen muss. Hier weiß man allerdings oft nicht so wirklich, wo man überhaupt beginnen soll. Daher folgen nun die besten Tipps, um diese wichtige Reichweite aufzubauen und Erfolg auf TikTok zu haben.

TikTok: Was ist das überhaupt?

Um zu verstehen, wie man Reichweite auf TikTok aufbauen kann, sollte man sich erst einmal mit dem Konzept der Plattform beschäftigen. Wie bereits erwähnt handelt es sich um ein Netzwerk, auf dem ausschließlich Videos veröffentlicht werden. Eine Veröffentlichung von Bildern wie zum Beispiel auf Facebook oder Instagram ist auf TikTok nicht möglich. Allerdings ist der grundlegende Aufbau insgesamt recht ähnlich. Im Hintergrund der Videos läuft in der Regel Musik, zu der die User tanzen oder auch singen. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Arten von Videos, die die Community unterhalten sollen.

Die Videos können von Nutzern gelikt, kommentiert und auch mit Freunden geteilt werden. All diese Faktoren wirken sich auch auf die Reichweite aus – Stichwort Interaktion.

Die Zielgruppe

Auch wenn sich hauptsächlich jüngere Nutzer auf der Plattform bewegen, kann man so ziemlich jede Altersgruppe auf TikTok erreichen. Dabei sollte man allerdings beachten, dass ganze 70 Prozent der Nutzer auf ebendiese junge Zielgruppe zwischen 16 und 24 Jahren zurückfallen. Insofern ist TikTok besonders gut geeignet, wenn man zum Beispiel als junges Unternehmen auch eine entsprechende Zielgruppe ansprechen möchte. Wenn man prinzipiell eher über ein älteres Publikum verfügt, sollte man darüber nachdenken, ob vielleicht nicht eine andere Plattform besser zum Erreichen dieser Zielgruppe geeignet ist.

Wie kann man nun mehr Reichweite bekommen?

Wenn man TikTok bereits nutzt und noch nicht über wirklich viele Follower verfügt, sollte der Aufbau einer Community über höchste Priorität verfügen. Schließlich kann man noch so guten Content liefern: Wenn dieser nicht von Nutzern gesehen wird, ist er so gut wie nutzlos. Glücklicherweise kann man mit einigen Tipps schnell eine ordentliche Reichweite aufbauen.

Tipp 1: Qualität der Videos sicherstellen

Zunächst ein Tipp, der im ersten Augenblick recht offensichtlich erscheint: Die Qualität der Videos muss stimmen. Hier geht es nicht nur um den Inhalt an sich, sondern auch um kleinere Details wie zum Beispiel den Hintergrund des Videos. Hier ist es wichtig, dass die Zuschauer nicht denken, dass man das Video ohne viel Mühe aufgenommen hat. Damit dieser Eindruck nicht entsteht, sollte auch die Qualität der Kamera stimmen, um einen möglichst positiven Eindruck beim Zuschauer zu hinterlassen. Natürlich sollte man auch auf das eigene Äußere achten.

Tipp 2: Follower kaufen

Es gibt viele Möglichkeiten, sich auf TikTok eine große Community aufzubauen. So ist es auch möglich, TikTok Follower zu kaufen. Hierbei handelt es sich um eine hervorragende Option, wenn man schnell eine große Reichweite benötigt. Der Vorteil ist, dass man sich damit ein solides Fundament aufbaut, auf dessen Basis man dann immer weiter aufbauen kann. Darüber hinaus ist es heutzutage auch gar nicht teuer, sich eine größere Menge an Followern zu kaufen. Das fällt vor allem dann auf, wenn man den Preis für eine bestimmte Anzahl in Relation mit dem Aufwand setzt, den man betreiben müsste, um sich die Follower auf die „klassische“ Art und Weise aufzubauen.

Tipp 3: kreativ sein

TikTok kann den Nutzern dabei helfen, mithilfe der Videos ihren eigenen Alltag zu verbessern. Dafür muss man als Creator aber auch darauf achten, entsprechenden Inhalt zu liefern. Hierfür sollte man auch ein gewisses Maß an Kreativität an den Tag legen. Hierbei ist es vor allem wichtig, dass man sich von anderen Nutzern abhebt – warum sollten sich Nutzer sonst die Videos ansehen, wenn sie sie genauso gut auch woanders bekommen, womöglich noch in besserer Qualität?

Tipp 4: die Sounds und Effekte von TikTok nutzen

Auf TikTok kann man viele verschiedene Sounds und Effekte in die Videos integrieren. Diese ermöglichen es, dem Video einen besonderen Touch zu verliehen und sorgen in der Regel auch dafür, dass noch mehr Nutzer auf das Video aufmerksam werden. Das liegt daran, dass die Videos noch ansprechender sind. Gerade die jüngere Zielgruppe sieht Videos mit entsprechenden Sounds und Effekten sehr gerne an und wie bereits erwähnt kommt es auf TikTok vor allem auf diese Zielgruppe an. Selbstverständlich ist es auch wichtig, dass die genutzten Filter auch zum Content des Videos passen, damit das Video nicht widersprüchlich oder wirr wirkt.

Tipp 5: bei Challenges mitmachen

Einen der Grundpfeiler für Erfolg auf TikTok stellen die Challenges dar, die regelmäßig auf der Plattform gestartet werden. In der Regel haben die Challenges etwas mit den bereits erwähnten Filtern und Effekten zu tun. In einigen Fällen muss man auch eine bestimmte Aktivität durchführen – zum Bespiel einen bestimmten Tanz. Wenn man ein Video zu einer bestimmten Challenge gedreht hat, ist es extrem wichtig, dass man das entsprechende Hashtag verwendet, damit das Video auch auf der Seite der Challenge angezeigt wird. Auf diese Art und Weise ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass das Video von vielen Nutzern gesehen wird.

Tipp 6: Livestreams starten

Livestreams sind eine tolle Möglichkeit, wenn man den direkten Kontakt zu den eigenen Followern sucht. Dieser ist enorm wichtig, wenn es darum geht, eine Bindung zu diesen aufzubauen. Schließlich bekommen die Follower dadurch einen viel persönlicheren Eindruck und fühlen sich in gewisser Hinsicht verbunden. Dadurch ist es auch viel wahrscheinlicher, dass sie sich den Content regelmäßig und gerne ansehen.

Tipp 7: auf der „Entdecken-Seite“ landen

Die „Entdecken-Seite“ ist vor allem unter der Bezeichnung „For-You-Page“ bekannt. Hierbei handelt es sich um das Herzstück der Plattform. Hier landet man allerdings nur mit entsprechend beliebtem Content.

Betrüger in Mainz, Nieder-Olm und Klein-Winternheim unterwegs

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Zeugenaufruf Polizei
Zeugenaufruf Polizei

Am Samstagnachmittag (12. März 2022) wurde der Polizei eine verdächtige Person gemeldet, die im Bereich Mainz, Nieder-Olm und Klein-Winternheim unterwegs war. Die Polizei vermutet, dass es sich dabei um einen Betrüger handelt und sucht nach Zeugen.


Autofahrer angehalten und um Geld gebettelt

Wie der Melder gegenüber der Polizei mitteilte, soll die Person ihr Fahrzeug im Bereich der Autobahnauffahrt zur A63 in Nieder-Olm am Fahrbahnrand abgestellt und andere Verkehrsteilnehmer angehalten haben. Bei den Ermittlungen der Polizei stellte sich heraus, dass die Person eine Notsituation vorgetäuscht hatte und andere Autofahrer um Geld anbettelte.

Kurze Zeit später habe er das gleiche an den Autobahnauffahrten zur Autobahn A60 in Klein-Winternheim sowie in Mainz-Hechtsheim versucht.

Die Autobahnpolizei Heidesheim ermittelt in dem Fall. Zeugen werden gebeten, sich dort unter der Rufnummer 06132-9500 zu melden.

Neue Hebammenzentrale für Mainz-Bingen offiziell eröffnet

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Hebammenzentrale fuer Mainz und Mainz Bingen offiziell eroeffnet 1 e1647028242301
Hebammenzentrale fuer Mainz und Mainz Bingen offiziell eroeffnet 1 e1647028242301

Das Team der Hebammenzentrale für den Landkreis Mainz-Bingen und die Landeshauptstadt Mainz hat vor wenigen Tagen die Arbeit aufgenommen: Zwei Mitarbeiterinnen sind seit dem 1. März 2022 im Einsatz für das Projekt, das von pro familia Mainz e. V. getragen wird. Ziel der Einrichtung der Hebammenzentrale ist eine bessere Versorgung von Schwangeren und Familien. Die Finanzierung wird durch Zuschüsse der Stadt Mainz und des Kreises Mainz-Bingen sowie durch eine Förderung des Landes Rheinland-Pfalz sichergestellt.


Hilfe bei der Suche nach einer Hebamme

Die Hebammenzentrale soll Frauen die Suche nach einer Hebamme zur Betreuung während der Schwangerschaft, bei und nach der Entbindung erleichtern. Denn wie auch in anderen Regionen der Bundesrepublik Deutschland gibt es auf dem Gebiet der Stadt Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen zunehmend weniger freiberuflich tätige Hebammen, da die Kapazitäten aus unterschiedlichen Gründen zurückgehen. Dem verringerten Angebot an ambulanter Hebammenversorgung steht eine hohe Nachfrage gegenüber.

In der Organisationsstruktur der rheinland-pfälzischen Hebammenversorgung werden die Gebiete der Stadt Mainz und des Landkreises Mainz-Bingen zusammengefasst, damit ist die Hebammenzentrale mit Sitz in Mainz sowohl für das Mainzer Stadtgebiet als auch für den Landkreis zuständig. Stadt und Landkreis bezuschussen das Projekt während der zunächst auf drei Jahre befristeten Laufzeit mit insgesamt jeweils rund 75.000 Euro.

Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium fördert das Projekt in Mainz mit einem Betrag von jährlich rund 50.000 Euro

Clemens Hoch, Gesundheitsminister des Landes Rheinland-Pfalz, sagte anlässlich der offiziellen Eröffnung der Hebammenzentrale am Freitag, 11. März 2022, in Mainz: „Der Bedarf an Hebammen ist groß. Deshalb sichern wir nicht nur die bestehenden Strukturen im Land, sondern bauen diese auch weiter aus, so dass eine sichere und gut betreute Schwangerschaft in ganz Rheinland-Pfalz möglich ist. Die Hebammenzentrale Trier-Saarburg war die erste ihrer Art in Rheinland-Pfalz. Mit der Einrichtung einer Hebammenzentrale hier in Mainz erweitern wir das Angebot und stellen sicher, dass junge Frauen vor und nach der Geburt ihres Kindes gut unterstützt und betreut werden.“

Im Landeshaushalt seien pro Haushaltsjahr Mittel in Höhe von 125.000 Euro zur Förderung der Hebammenzentralen vorgesehen. Die Förderung von Hebammenzentralen sei als eine von zahlreichen Maßnahmen zur Stärkung der geburtshilflichen Versorgung im Koalitionsvertrag der Landesregierung verankert.

Michael Ebling, Oberbürgermeister Landeshauptstadt Mainz dazu

„Mainz ist eine attraktiveStadt, in der erfreulicherweise auch immer mehr Menschen mit Kindern leben. Das stellt uns als Kommune vor neue Aufgaben. Wir fördern das Projekt Hebammenzentrale, um möglichst vielen schwangeren Frauen und jungen Müttern, die sich mitunter in einer schwierigen Situation befinden, eine professionelle Betreuung und damit eine gute gesundheitliche Versorgung zu ermöglichen. Wir freuen uns sehr, dass wir pro familia als erfahrenen Träger gewinnen konnten. Ich danke allen Beteiligten, allen voran dem Land Rheinland-Pfalz und dem Landkreis Mainz-Bingen, für die Zusammenarbeit, und wünsche dem Team der Hebammenzentrale gutes Gelingen.“


Landrätin Dorothea Schäfer:

„Mit der Hebammenzentrale trägt der Landkreis Mainz-Bingen gemeinsam mit der Stadt dazu bei, die Ressourcen zu erweitern und zu verbessern. Wir haben damit einen großen Schritt getan, um auch schwangeren Frauen und jungen Müttern in Notlagen die wichtige Unterstützung durch eine Hebamme zu ermöglichen. Mit pro familia haben wir dafür einen qualifizierten Partner gefunden und ich bin sicher, dass die betroffenen Frauen hier in den besten Händen sind“, war sich die Landrätin mit der Zweiten Kreisbeigeordneten Ursula Hartmann-Graham einig.

Vorhandene Kapazitäten bündeln

Die Hebammenzentrale soll Frauen die Suche nach einer Hebamme zur Betreuung während der Schwangerschaft, bei und nach der Entbindung erleichtern. Dazu pflegen die Fachkräfte der Zentrale eine Datenbank. Interessierte Frauen können sich telefonisch oder per Mail an die Hebammenzentrale wenden, um sich zielgerichtet über die verfügbaren Angebote von Hebammen informieren zu lassen, auch im Hinblick auf Leistungen wie Beratung, Vorsorge, Kurse, Geburtshilfe oder Wochenbettbetreuung, über Sprachkenntnisse und das Einzugsgebiet der jeweiligen Hebamme. Auch sollen durch die Fachkräfte der Hebammenzentrale Wochenend-, Urlaubs- und Krankheitsvertretungen zwischen den Hebammen koordiniert werden, um vorhandene Kapazitäten zu bündeln.

Dr. Gisela Hilgefort, Geschäftsführerin pro familia Zentrum Mainz: „In der Schwangerenberatung erfahren wir jeden Tag, wie schwierig die Suche nach einer Hebamme für werdende Eltern ist. Wir freuen uns daher sehr, dass wir unsere Angebote für Familien durch die Hebammenzentrale ergänzen können. Mit Miriam Deutsch und Sabrina Eckhard haben wir zwei sehr engagierte und erfahrene Hebammen für den Aufbau und die Leitung der Zentrale gefunden. Anfragen von Schwangeren kamen schon direkt nach den ersten Zeitungsartikeln über die Planung einer Hebammenzentrale. Im Moment sind wir dabei, über unsere Netzwerke möglichst viele Hebammen in Mainz und Mainz-Bingen für die Vermittlung zu gewinnen.“

Entlastung für freiberufliche Hebammen

Schwangere können telefonisch mit den Fachkräften der Hebammenzentrale Kontakt aufnehmen, um sich in einem ersten Beratungsgespräch über mögliche Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren. Dieser Service setzt fundiertes Fachwissen und Zeit voraus und wird derzeit von Hebammen unentgeltlich geleistet. Die Hebammenzentrale soll auf diese Weise auch freiberuflich tätige Hebammen bei ihrer alltäglichen Arbeit entlasten.

Dorothee Vogelsang, Kreisvorsitzende Mainz-Bingen für den Hebammenverband Rheinland-Pfalz: „Frauen und ihre Familien haben einen Anspruch auf Hebammenhilfe vor, während und nach der Geburt. Bisher konnte dieser Anspruch nicht für alle erfüllt werden. Die neue Hebammenzentrale soll Ressourcen bündeln und effizienter verteilen, und wir hoffen sehr, dass sie so zu einer größeren Zufriedenheit auf Seiten der Familien und der Hebammen beitragen wird. Wir werden die Unterversorgung dadurch nicht gänzlich beheben, aber wir werden Vorhandenes besser nutzen können. Deshalb freue ich mich sehr, dass die Hebammenzentrale für die Stadt Mainz und den Kreis Mainz-Bingen nun eröffnet hat. So kann zusammenfinden, was auch zusammengehört.“

Weitere Schritte geplant

In einem weiteren Schritt ist geplant, dass die Hebammenzentrale eine akute Versorgung für Frauen vermittelt, für die keine reguläre Versorgung gefunden werden kann, um bei Bedarf zeitnah einen Hausbesuch zu ermöglichen. Zudem ist angedacht, Informationsangebote besonders für Frauen mit Migrationshintergrund bereitzustellen, etwa über offene Sprechstunden vor Ort in Beratungsstellen, Kitas oder Familienzentren und Veranstaltungen und Broschüren.

Die Kontaktdaten zur Hebammenzentrale finden Sie auf der Seite www.hebammenzentrale-mainz.de. Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre befristet. Über eine mögliche Fortsetzung der Förderung wird zu gegebener Zeit entschieden.

Raubüberfall mit Schusswaffe in Mörfelden-Walldorf – Täter flüchtig

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Polizei im Burgpark Gustavsburg

Am Samstagabend (12. März 2022) kam es zu einem bewaffneten Raubüberfall auf ein Internet-Cafe mit angegliedertem Kiosk in der Langener Straße in Mörfelden-Walldorf. Die Kriminalpolizei sucht nach Zeugen.


Angestellten mit einer Pistole bedroht

Die zwei Täter hatten das Internet-Cafe gegen 20:10 Uhr betreten und den 68 Jahre alten Angestellten mit einer Pistole bedroht. Im weiteren Verlauf stieß einer der Täter den Mann zu Boden, während der andere sich die Tageskasse griff. Anschließend flüchteten beide zu Fuß in unbekannte Richtung.

Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung nach den Tätern ein, welche jedoch bislang erfolglos verlief.

Personenbeschreibung Täter 1:

  • junger Mann
  • 1,70 m groß
  • grauer Jogginganzug

Personenbeschreibung Täter 2:

  • junger Mann
  • 1,70 m groß
  • dunkle Jacke mit weißer Aufschrift an der linken Schulter

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Zeugen, die etwas beobachtet haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 06151 9690 zu melden.

Wenn die Pollen fliegen – Tipps für die Heuschnupfenzeit

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Schätzungen gehen davon aus, dass rund fünfzehn Prozent aller Erwachsenen an Heuschnupfen leiden. Frauen sind in der Regel etwas stärker anfällig dafür als Männer. Als Frühblüher sind Birken-, Hasel oder Erlen-Pollen bereits unterwegs. Wer auf die Pollen allergisch reagiert, merkt das an den typischen Symptomen: Laufende oder verstopfte Nase meistens in Kombination mit tränenden Augen, die auch jucken oder brennen können. Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV erklärt, dass bei allergischen Reaktionen auf Pollen verschiedene rezeptfreie Arzneimittel helfen können. Außerdem gibt es Tipps, mit denen Allergiker:innen besser durchs Frühjahr kommen.


Entzündung der Nasenschleimhaut durch die Pollen

„Bei Allergien ist es so, dass das Immunsystem gegenüber bestimmten Stoffen stark überreagiert. Das können Tierhaare, Lebensmittel oder eben auch Pollen sein, die normalerweise ganz harmlos sind“, erklärt Petra Engel-Djabarian, Mitglied im Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. „Beim Heuschnupfen führt diese Überreaktion zu einer Entzündung der Nasenschleimhaut durch die Pollen. Auch die Augen sind mit betroffen und oft kommt noch eine Reizung der Atemwege bis hin zum allergischen Asthma dazu.“

Bei Heuschnupfen können Betroffene auf verschiedene Arzneimittel zurückgreifen. „Es gibt Augentropfen, Nasen- und Asthmasprays, die gezielt dort wirken, wo die Allergie Reaktionen auslöst. Weiter gibt es noch sogenannte systemische Medikamente wie Tabletten. Sie wirken im gesamten Organismus. Am häufigsten eingesetzt werden Antihistaminika. Die bekanntesten Wirkstoffe sind Cetirizin und Loratadin.“

Um einer Allergie vorzubeugen, sollte man den Auslöser der Allergie möglichst meiden. Man spricht dann von einer Allergenkarenz. Apothekerin Petra Engel-Djabarian schränkt aber ein: „Dies ist möglich bei Allergenen wie Zusatzstoffen in Kosmetika oder bei bestimmten Lebensmitteln. Für Pollenallergiker ist das schwierig, denn man kann ihnen nicht komplett aus dem Weg gehen.“

Dennoch hat die Apothekerin einige Tipps, wie Betroffene die Pollenbelastung deutlich nach unten fahren können:

  • Vor allem das Schlafzimmer pollenfrei halten. Deswegen in der Stadt nur morgens kurz lüften, auf dem Land abends kurz Fenster öffnen. Am besten Pollenschutzgitter am Fenster anbringen.
  • Böden und glatte Oberflächen regelmäßig nass reinigen.
  • Betroffene sollten abends vor dem Schlafengehen duschen und Haare waschen, um keine Pollen ins Bett zu tragen. Alltagskleidung auch außerhalb des Schlafzimmers ausziehen.
  • Bei Aufenthalten im Freien, kann das Tragen einer Mund-Nase-Maske helfen, weniger Pollen einzuatmen.
  • Beim Autofahren die Fenster zu lassen.

Verbrauchertipp: Geld sparen durch richtiges Heizen und Lüften

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DVFG Fruehlingslueften Oefter und laenger als im Winter
DVFG Fruehlingslueften Oefter und laenger als im Winter

Nachts noch Bodenfrost, tagsüber schon warmes T-Shirt-Wetter: Gerade zum Frühlingsbeginn können die Temperaturunterschiede besonders groß sein. Doch das Jo-Jo-Wetter sollte nicht die eigene Heizstrategie durcheinanderwirbeln. „Wer die Einstellungen der Heizkörper bei wechselnden Außentemperaturen im Frühling häufig ändert, heizt ineffizient“, sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG). „Gerade bei starken Temperaturschwankungen ist Konstanz gefragt. Das spart Energie und Heizkosten.“ Der Experte erklärt, worauf Verbraucherinnen und Verbraucher beim Heizen und Lüften achten sollten, wenn der Frühling sich ankündigt.


Heizkörperthermostate: Konstanz schlägt zu häufige Anpassungen

Der Impuls ist verständlich: Auf stark schwankende Außentemperaturen mit häufigem Auf- und Zudrehen der Heizkörperthermostate zu reagieren. Doch dieses Hin und Her kann unnötig viel Energie verbrauchen. „Ein maximal aufgedrehtes Thermostat heizt die Wohnung nicht schneller“, sagt Markus Lau. „Deshalb ist es ratsam, auch an den ersten lauen Frühlingstagen die Heizung tagsüber auf niedriger Stufe zu belassen und nicht ganz abzudrehen. So ist die individuelle Wohlfühltemperatur schnell wieder erreicht, wenn abends die Außentemperaturen stark fallen.“ Daran sollten sich insbesondere Bewohnerinnen und Bewohner von schlecht gedämmten Bestandsgebäuden oder Altbauwohnungen mit hohen Decken halten. Zu sparsames Heizen bei lauen Tagestemperaturen, kühlt die Wohnung schnell aus. Es kostet dann unnötig viel Energie, die Räume abends wieder warm zu bekommen. Übrigens: Auch wer die Wohnung nur für einige Stunden verlässt, sollte die Heizung nicht vollständig abschalten, sondern nur etwas herunterdrehen.

Frühlingslüften: Öfter und länger als im Winter

Um Schimmelbildung effektiv vorzubeugen, ist regelmäßiges Lüften auch bei schwankenden Außentemperaturen wichtig. Dabei gilt: Idealerweise häufiger und länger lüften. „Im Frühling ist es ratsam, drei bis vier Mal Mal pro Tag für jeweils 10 bis 15 Minuten zu lüften, statt nur drei Mal fünf Minuten wie im Winter“, rät Markus Lau. Der Grund: Warme Frühlingsluft enthält mehr Feuchtigkeit. Dadurch dauert es beim Lüften länger, bis sie zusätzliche Feuchtigkeit zum Beispiel aus Bad oder Küche aufnimmt. Wichtig: Die Heizungsventile sollten während des Lüftens immer geschlossen werden. Gibt es eine ideale Lüft-Zeit? Der Experte rät: „Um möglichst wenig Raumwärme einzubüßen, sollte nachmittags das letzte Mal gelüftet werden, um noch warme Frühlingsluft hereinzulassen. Dies verhindert, dass die Raumtemperatur stark absinkt, wenn nach Sonnenuntergang nur noch kältere Luft von draußen hereinströmt“, sagt Lau. Besser als die Fenster auf Kipp zu stellen, sind Stoß- und Querlüften. So lässt sich schneller die komplette Luft austauschen.

Ende der Homeoffice-Pflicht: Energiespar-Booster für das eigene Zuhause

Am 20. März ist nicht nur kalendarischer Frühlingsanfang. Lässt es die Pandemieentwicklung zu, endet zu diesem Tag auch die gesetzliche Homeoffice-Pflicht. Dann tauschen viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den heimischen Schreibtisch wieder gegen ihren Arbeitsplatz im Büro. Die Rückkehr zur regulären Arbeitsumgebung bietet auch Energiesparpotenzial für das eigene Zuhause. „Wer nicht mehr zu Hause arbeitet, kann weniger heizen – und so Heizenergie sparen. Die optimale Raumtemperatur liegt bei rund 20 Grad. Sie lässt sich auf bis zu 16 Grad absenken, wenn niemand daheim ist. Darunter sollte die Temperatur nicht fallen, da ansonsten Schimmelbildung droht“, sagt Markus Lau.

Ein Beispiel verdeutlicht das Einsparpotenzial: Die Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad, spart rund sechs Prozent Energie. Bei vier Grad weniger – also der Reduzierung von 20 auf 16 Grad – lassen sich demnach 24 Prozent Energie sparen. Gerade bei den aktuell hohen Energiepreisen lohnt es sich besonders, die Temperatur tagsüber anzupassen. „Stellen Sie am besten das Heizkörper-Thermostat auf Stufe zwei, wenn Sie morgens die Wohnung verlassen, um im Büro zu arbeiten. Damit liegt die Raumtemperatur während Ihrer Abwesenheit bei energieeffizienten 16 Grad, die sich dann nach der Rückkehr leicht wieder auf 20 Grad steigern lassen“, sagt Markus Lau.


Alles automatisch: Mehr Komfort dank programmierbarer Thermostate

Warum die Temperatur selbst regulieren, wenn es dafür eine technische Lösung gibt? Programmierbare Thermostate liefern jederzeit genau die gewünschte Raumtemperatur. Richtig eingestellt, orientieren sie sich am Alltag der Bewohnerinnen oder der Bewohner. Ist keiner zu Hause, senken die smarten Geräte die Temperatur automatisch ab – und steigern sie pünktlich zur Rückkehr aus dem Büro. „Da sich die programmierbaren Thermostate bequem per App steuern lassen, bleibt auch genügend Spielraum für Anpassungen von unterwegs“, sagt Markus Lau. „So lässt sich Heizenergie sparen, wenn das Meeting länger dauert oder die Aufwärmphase eher starten, falls spontan ein Kundentermin ausfällt.“

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) – nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) – besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

Die aktuellen Fallzahlen in Rheinland-Pfalz

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Die Fallzahlen zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Seit Freitag (11. März 2022) gibt es 3.442 neue bestätigte Corona-Fälle, keine weiteren Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben.


Folgende Werte ergeben sich (Datenstand vom 12.03.2022, 11:10 Uhr):

  • Die landesweite 7-Tages-Inzidenz beträgt 1.353,0 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 1.375,8).
  • Die landesweite 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz beträgt 7,69 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 7,54).
Quelle: Rheinland-Pfalz

Anmerkungen zur Tabelle

Dargestellt sind ausschließlich mittels PCR laborbestätigte Meldefälle. A Genesen wurde wie folgt definiert:

  • nicht-verstorben, nicht-hospitalisiert und vor mehr als 21 Tagen ab Datenstichtag erkrankt
  • nicht-verstorben, hospitalisiert gemeldet und vor mehr als 28 Tagen ab Datenstichtag erkrankt
  • nicht-verstorben, Hospitalisierung unbekannt und vor mehr als 28 ab Datenstichtag Tagen erkrankt
    Sofern kein Erkrankungsdatum vorliegt, wird das geschätzte Erkrankungsdatum aus Meldedatum minus mittlerem Meldeverzug von derzeit 5 Tagen verwendet.

Permanente Sperreinrichtungen werden in Mainz installiert

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Jockel-Fuchs-Platz Mainz
Jockel-Fuchs-Platz Mainz

Das Sicherheitsgefühl der Bürger in den Städten hat sich in den letzten Jahren spürbar verändert. Unabhängig von den konkreten Fallzahlen beeinflusst die Diskussion über „latente und abstrakte“ Gefährdungen durch Anschläge mit Fahrzeugen die Bevölkerung.


„Zufahrtsschutzkonzeptes gegen Überfahrtaten“

Die tragischen Vorfälle in Trier im Dezember 2020 haben zudem vor Augen geführt, wie unmittelbar die Lebensverhältnisse auch in rheinland-pfälzischen Kommunen durch ein Anschlagsszenario betroffen sein können. Spätestens seit diesem tragischen Ereignis stehen die Kommunen vor der Herausforderung, im Verbund mit den Sicherheitsbehörden ihre Sicherheitsarchitektur kritisch zu hinterfragen, beziehungsweise erstmalig als eine eigene kommunale Aufgabe zu definieren.

Die Stadtspitze in Mainz hat dieser Entwicklung bereits im Jahr 2018 Rechnung getragen und die Verwaltung mit der Erarbeitung eines sogenannten „Zufahrtsschutzkonzeptes gegen Überfahrtaten“ beauftragt. Dabei stand nicht der Schutz von Gebäuden sondern der von Personenansammlungen auf öffentlichen Straßen und Plätzen im Vordergrund. Die konkrete Umsetzung dieses Planungsauftrages erfolgt beim Stadtplanungsamt, in dessen Abteilung Verkehrswesen von den Aktivitäten zum „Tag der Deutschen Einheit“ 2017 bereits praktische Erfahrungen mit der Thematik vorlagen.

Mit Unterstützung eines international renommierten Gutachters wurde in der Folge ein Konzept erstellt, das sich primär auf Personenansammlungen im Zuge großer regelmäßiger Volksfeste und Sportveranstaltungen in der Mainzer Innenstadt richtet, gleichzeitig aber auch einen Einstieg in die Regulierung der Einfahrten in Bereiche der Mainzer Fußgängerzonen darstellt.

Besondere Anforderungen an die technischen und gestalterischen Aspekte der Schutzmaßnahmen

Neben der primären Funktion von Sperreinrichtungen zur Abwehr von Überfahrtaten stellen sich dabei auch weitere Anforderungen an die technischen und gestalterischen Aspekte der Schutzmaßnahmen. So ist der öffentliche Personennahverkehr zu gewährleisten, Not- und Rettungswege müssen freigehalten und die Zufahrtsmöglichkeiten für Lieferanten, Taxen etc. ermöglicht werden. Auch komplexe technische Fragestellungen zur Vernetzung der beweglichen Polleranlagen mit den Leitstellen bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten gehen mit den Planungen einher. Insgesamt sollen in der Mainzer Innenstadt ab dem Frühjahr sukzessive an zehn Standorten permanente Sperreinrichtungen eingebaut werden, beginnend am Montag, 14. März mit zwei Anlagen in der Fuststraße und Liebfrauenstraße. Die Bauzeit je Standort wird insgesamt rund 3 Wochen betragen, entsprechende Umleitungen werden eingerichtet.

Patentiertes System mit horizontal verschiebbaren Pollern

Anders als die vereinzelt im Stadtgebiet bereits installierten Versenk-Poller, die beim Öffnen senkrecht in den Untergrund fahren, handelt es sich hierbei um ein patentiertes System mit horizontal verschiebbaren Pollern, die deutlich geringere Einbautiefen und damit ein niedrigeres Konfliktpotential mit dem Leitungsbestand im Untergrund aufweisen.
An den fertig errichteten Anlagen werden dann im Endzustand verschiedene technische Vorrichtungen dafür Sorge tragen, dass Berechtigte auch außerhalb der Lieferzeiten diese problemlos werden passieren können. In einem fortgeschrittenen Zustand ist das System dann in der Lage, die heutzutage unerlaubten Zufahrten von Kfz in die Altstadt zu regulieren und entsprechend zu minimieren.

Der Zufahrtsschutz ist ein neuer Baustein im Erscheinungsbild und der Funktion der Innenstadt, mit dem alle Beteiligten in der Anfangsphase den Umgang werden lernen müssen. Gleichwohl erhöht es signifikant das Sicherheitsniveau bei Veranstaltungen wie der Mainzer Johannisnacht und anderen großen Festen. Dies bestätigt auch die Auswahl der Stadt Mainz als Modellkommune durch das rheinland-pfälzischen Innenministerium, im Zuge dessen die Umsetzung des Projektes maßgeblich gefördert wird.