Start Blog Seite 948

Forderung vom Hausärzteverband RLP an Gesundheitsminister Karl Lauterbach

0
Karl Lauterbach v1 e1638783219374
Karl Lauterbach v1 e1638783219374

In einem Schreiben von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach an den Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) heißt es, dass pandemiebedingte Sicherstellungsmaßnahmen wie Schutzausrüstungen für die Arztpraxen nicht weiter finanziert werden angesichts der stabilen Situation auf den Intensivstationen und fehlenden Hinweisen für eine Überlastung des Gesundheitssytems.


-Werbeanzeige-

Der Hausärzteverband RLP teilt dazu mit:

„Wir fragen uns: Weiß Herr Lauterbach nicht, dass aktuell 95% der Coronapatienten in den Hausarztpraxen in Deutschland versorgt werden? Niemals zuvor war die Belastung für die Praxisteams bei der Betreuung von Infektpatienten so hoch wie derzeit! Niemals zuvor war das Infektionsrisiko für die Praxisteams so hoch wie derzeit! Ohne Schutzmaßnahmen in den Praxen liegt die ambulante Versorgung morgen brach.

Ohne ambulante Versorgung laufen die Kliniken morgen in die Überlastung. Der Hausärzteverband Rheinland-Pfalz fordert, dass die Einstellung der Finanzierung für diese zwingend notwendigen hohen Hygienemaßnahmen sofort revidiert wird.

In Verantwortung für die Mitarbeitenden im Gesundheitswesen während der auf Hochtouren laufenden pandemischen Lage ist es daher unverändert staatliche Aufgabe, die Finanzierung der komplexen Schutzausrüstung, die weit über das reguläre Maß hinausgeht, sicherzustellen. Wir stemmen uns gegen Omikron und Minister Lauterbach versagt uns die Kostenübernahme!“

-Werbeanzeige-

Mainz-Bingen: Unterbringung von Jugendlichen aus der Ukraine

0

Der Kreis Mainz-Bingen wird die Jugendbildungsstätte in Trechtingshausen als Wohngruppe für Unbegleitete minderjährige Kriegsflüchtlinge (sogenannte UmAs) aus der Ukraine nutzen. Das Jugendamt rechnet damit, dass in den kommenden beiden Wochen die ersten UmAs im Kreis ankommen werden.


-Werbeanzeige-

Informationsveranstaltung

Insbesondere für die Anlieger der Bildungsstätte lädt der Landkreis am Montag (28. März 2022) um 18:00 Uhr, zu einer Informationsveranstaltung in den Sportbereich der Gemeindehalle ein. Die Anwohner erhalten hierzu noch eine Einladung über die Ortsgemeinde Trechtingshausen. Neben dem Jugendamt des Kreises Mainz-Bingen werden auch die Polizeiinspektion Bingen und die Malteser detailliert informieren. Die Malteser werden als freier Träger die Jugendlichen dort betreuen.

Das Jugendamt bedauert sehr, dass die in der Bildungseinrichtung bereits vorgesehenen Jugendfreizeiten bis auf Weiteres entfallen müssen, um den jungen vor dem Krieg geflüchteten Menschen die notwendige Hilfe anbieten zu können. Die Jugendgruppen, die bereits Termine gebucht haben, werden darüber nochmal gesondert informiert.

-Werbeanzeige-

Feuerwehr: Kaminbrand in Mainz-Ebersheim mit Menschrettung

0
Feuer9
Feuer9

Am Donnerstag (17. März 2022) kam es zu einem ausgedehnten Kaminbrand im Mainzer Stadtteil Ebersheim. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Ebersheim wurden gegen 19:40 Uhr von der Leitstelle in die Grünberger Straße alarmiert. Mehrere Anwohner haben eine starke Rauchentwicklung an einem Wohnhaus wahrgenommen. BYC-News war vor Ort.


-Werbeanzeige-

Wie der Einsatzleiter gegenüber BYC-News mitteilt

Marius Dick, Einsatzleiter der Feuerwehr: „Wir wurden zu einem Kaminbrand mit Menschenrettung in die Grünberger Straße alarmiert. Im Wohngebäude waren noch zwei Personen, eine davon war schwer gehfähig und musste von den Einsatzkräften aus dem Haus gebracht werden. Beide wurden vor Ort dem Rettungsdienst übergeben und untersucht. Keine Person musste in ein Klinikum gebracht werden.“

-Werbeanzeige-

Keine Verrauchung im Gebäude

„Der Kamin am Wohnhaus war glücklicherweise nur leicht brennend und somit konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Im Gebäude selbst gab es durch den Brand keine Verrauchungen. Somit waren keine weiteren Maßnahmen der Feuerwehr notwendig. Der Einsatz konnte zeitnah beendet werden.“

-Werbeanzeige-

Im Einsatz waren:

  • Freiwillige Feuerwehr Mainz-Ebersheim
  • Berufsfeuerwehr Mainz Wache 1
  • Rettungsdienst
  • Polizei
-Werbeanzeige-

Alkoholisiert in den Weinberg gefahren zwischen Gau-Algesheim und Ockenheim

0
Unfall Ingelheim
Unfall Ingelheim

Am Mittwoch (16.März 2022) kam es gegen 10:45 Uhr zu einem Unfall zwischen Gau-Algesheim und Ockenheim. Ein 60-jähriger Autofahrer befuhr die Ockenheimer Straße aus Fahrtrichtung Gau-Algesheim nach Ockenheim.


-Werbeanzeige-

Kontrolle über das Fahrzeug verloren

Der Fahrzeugführer verlor im Kurvenbereich die Kontrolle über seinen Wagen und kam nach rechts von der Straße ab. Dabei fuhr er mehrere Weinreben um und kam erst nach etwa 200 Meter im Graben zum Stillstand.

Im Rahmen der polizeilichen Unfallaufnahme konnte bei dem 60-jährigen Mann ein deutlicher Alkoholgeruch festgestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Promillewert von 1,33. Es wurde eine Blutentnahme durch die Polizeibeamten angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden liegt im fünfstelligen Bereich.

-Werbeanzeige-

Wichtige Informationen zur Oberbürgermeister-Stichwahl in Bad Kreuznach

0
Wahlen | shutterstock 552864952
Wahlen | shutterstock 552864952

Für die Stichwahl zur Wahl des Oberbürgermeisters der Stadt Bad Kreuznach am 27. März 2022 bereitet das städtische Wahlamt alles Notwendige vor. Die Wahllokale bleiben auch für die Stichwahl unverändert.


-Werbeanzeige-

Informationen zur Briefwahl

Die wahlberechtigten Wählerinnen und Wähler können dort am Wahltag ihr Kreuz auf dem neuen Stimmzettel machen. Wer bereits am Sonntag (13. März 2022) per Briefwahl gewählt hat und auch für die Stichwahl Briefwahl beantragt hat, erhält bis zum Wochenende automatisch die entsprechenden Unterlagen per Post zugesandt.

Sollten noch keine Briefwahlunterlagen für die Stichwahl beantragt worden sein, ist dies im Briefwahlbüro im Else-Liebler-Haus in der Stromberger Straße 1a zu den üblichen Öffnungszeiten (montags bis mittwochs, 7.30 bis 16.30 Uhr, donnerstags, 7.30 bis 18 Uhr, und freitags, 7.30 bis 13 Uhr) möglich.

Die Briefwahlunterlagen können auch bequem online über die Stadthomepage www.bad-kreuznach.de beantragt werden. Die Wählerinnen und Wähler bekommen dann ihre Unterlagen mit der Post zugeschickt. Eine telefonische Beantragung ist nicht möglich.

-Werbeanzeige-

Tödlicher Unfall: Junger Mann aus dem Auto geschleudert im Rheingau-Taunus

0
Symbolbild Rettungsdienst | Foto: Shutterstock
Symbolbild Rettungsdienst | Foto: Shutterstock

Am frühen Donnerstagmorgen (17. März 2022) kam es gegen 4:15 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße K634 zwischen Hallgarten und Oestrich-Winkel im Rheingau-Taunus-Kreis. Ein 19 Jahre alter Mann kam bei dem Unfall ums Leben.


-Werbeanzeige-

Beifahrer wurde aus dem Auto geschleudert

Wie die Polizei mitteilt, befuhr ein 20 Jahre alter Mann aus Steinfurt gegen 04:15 Uhr mit seinem VW Golf die Kreisstraße von Hallgarten nach Oestrich. Im Fahrzeug befand sich zudem der 19-jährige aus Oestrich-Winkel als Beifahrer.

Aus bislang noch unbekannter Ursache verlor der Fahrer auf der Strecke die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet ins Schleudern und kam nach links von der Fahrbahn ab, wo der Wagen nach einigen Metern zum Stillstand kam. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass der 19 Jahre alte Beifahrer bei dem Unfall aus dem Fahrzeug geschleudert wurde und sich dabei tödliche Verletzungen zuzog. Der 20 Jahre alte Fahrer wurde bei dem Unfall schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Das Fahrzeug sowie der Führerschein des 20-Jährigen wurden sichergestellt. Darüber hinaus führte ein Arzt eine Blutentnahme bei ihm durch. Der Sachschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und den dazu führenden Umstände aufgenommen. Hierfür kamen nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft zur Rekonstruktion des Unfalls ein Gutachter und eine Drohne der Polizei zum Einsatz. Mögliche Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06722 – 91120 mit der Polizei Rüdesheim in Verbindung zu setzen.

-Werbeanzeige-

Flughafen Frankfurt: „Aktuelle Buchungslage stimmt uns optimistisch“

0
Taxi Stand, Flughafen Frankfurt
Taxi Stand, Flughafen Frankfurt

Die Pandemie hat auch das abgelaufene Geschäftsjahr der Fraport AG geprägt. Im weiter sehr wechselhaften Marktumfeld hat der Flughafenbetreiber dennoch seinen Umsatz und das operative Ergebnis deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Das strikte Kostenmanagement sowie die ab der zweiten Jahreshälfte anhaltende Belebung des Flugaufkommens in Frankfurt und insbesondere an den internationalen Konzernflughäfen waren wesentliche Stützen für diese Entwicklung. Das Konzern-Ergebnis drehte deutlich in den positiven Bereich und lag zum Jahresende bei 91,8 Millionen Euro (2020: –690,4 Millionen Euro).


-Werbeanzeige-

Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG

„Wir haben das zurückliegende Geschäftsjahr genutzt, um uns noch wettbewerbsfähiger und damit für die Zukunft gestärkt aufzustellen. Durch striktes Kostenmanagement und den unmittelbar notwendigen Personalabbau haben wir Fraport auf die aktuell deutlich geringeren Verkehre ausgerichtet. Fraport ist heute schlanker und effizienter als vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie aufgestellt. Das ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Zukunft, die uns weiter viel Flexibilität abfordern wird – auch mit Blick auf die aktuelle geopolitische Situation. Positiv stimmen uns die aktuellen Buchungszahlen. Sie zeigen: Die Menschen wollen wieder verreisen! Deshalb konzentrieren wir uns jetzt auf den Hochlauf des Betriebs. Dafür stellen wir im operativen Bereich in diesem Jahr auch wieder bis zu 1.000 Beschäftigte ein. Gleichzeitig haben wir unser Klimaziel noch ambitionierter gefasst: Wir wollen bis spätestens 2045 CO2-frei sein und das konzernweit!“

Verkehrsplus großer Treiber für positives Ergebnis

Die weltweiten Reisebeschränkungen prägten noch den Beginn des Jahres 2021. Erst ab den Sommermonaten stieg die Nachfrage spürbar an. Auf Jahressicht nutzten 24,8 Millionen Reisende den Flughafen Frankfurt ein Plus von 32 Prozent (gegenüber 2019 minus 65 Prozent). Auch die Mehrzahl der internationalen Beteiligungsflughäfen profitierte mitunter stark von der zunehmenden Reiselust zu Warmwasserzielen. Die Flughäfen in Griechenland und dem türkischen Antalya reichten im Oktober zeitweise nah an das Passagieraufkommen von vor der Krise. Insgesamt erreichte das internationale Wachstum ein Plus von 31 Prozent in Ljubljana bis 126 Prozent in Antalya. Das Frachtaufkommen in Frankfurt entwickelte sich weiter positiv. Trotz fehlender Beiladekapazitäten von Passagiermaschinen stand am Ende des Jahres ein neuer historischer Rekordwert. Frankfurt bleibt damit führendes Fracht-Drehkreuz in Europa. Vor diesem mehrheitlich positiven Bild stieg der Konzern-Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 27,8 Prozent auf 2,14 Milliarden Euro. Bereinigt um Erlöse, die im Zusammenhang mit Ausbauinvestitionen in den internationalen Konzerngesellschaften stehen (IFRIC 12), stieg der Umsatz um 30,9 Prozent auf 1,90 Milliarden Euro.

Getrieben durch das Umsatzwachstum und die nochmals deutlich reduzierten operativen Aufwendungen kletterte das Konzern-EBITDA wieder klar in den positiven Bereich auf 757,0 Millionen Euro (2020: –250,6 Millionen Euro). Unterstützend wirkten hier auch die krisenbedingten Ausgleichszahlungen und staatlichen Kompensationen in Höhe von rund 320 Millionen Euro. Das EBIT stieg ebenfalls stark an und lag bei 313,7 Millionen Euro (2020: –708,1 Millionen Euro). Nach einem Konzern-Verlust von 690 Millionen Euro im ersten Krisenjahr 2020 war das Konzern-Ergebnis 2021 wieder positiv mit 91,8 Millionen Euro.

Erreichte Einsparziele wichtige Basis für Fokus auf stabilen Hochlauf

Bereits Mitte 2021 hat Fraport am Standort Frankfurt das selbst gesteckte Abbauziel für den Personalaufwand erreicht: Rund 4.300 Stellen wurden sozialverträglich abgebaut und reduzieren seither die Personalkosten. Dazu trug auch Kurzarbeit bei, die im Jahresverlauf nur noch den administrativen Bereich betraf. Im operativen Bereich hat Fraport die Kurzarbeit parallel zum Wiederanlauf des Betriebs zurückgefahren und wieder mit der Personalrekrutierung begonnen.

Striktes Kostenmanagement und Weiterentwicklung des Konzerns

Die frühzeitig in der Krise eingeleiteten Maßnahmen greifen, sodass Fraport nun den Fokus auf die Prozessoptimierungen und organisatorische Veränderungen zur weiteren Effizienzsteigerung legt. Zusätzlich setzt das Unternehmen das strikte Kostenmanagement fort. Alle nicht zwingend betriebsnotwendigen Investitionen werden weiter reduziert oder zeitlich verschoben. Gleichwohl hält Fraport an wichtigen Zukunftsinvestitionen fest – wie dem Bau von Terminal 3 in Frankfurt. Am neuen Terminal wird der weitestgehend baulich fertiggestellte Flugsteig G derzeit in einen ruhenden Zustand überführt. Sollte es eine starke Passagiernachfrage früher ermöglichen, ließe sich der Flugsteig mit einer Vorlaufzeit von mindestens zwölf Monaten flexibel und früher als bislang geplant im Jahr 2026 öffnen.


Nachhaltigkeitsziele deutlich intensiviert

Trotz der weiter wirtschaftlich schwierigen Situation im zweiten Pandemiejahr hat Fraport wichtige Weichen für ein noch ambitionierteres Klimaziel gestellt. Bis 2045 will der Flughafenbetreiber keine CO2-Emissionen mehr verursachen – konzernweit. Das umfasst ein umfangreiches Maßnahmepaket für den Flughafen Frankfurt, das auch richtungsweisend für alle vollkonsolidierten internationalen Konzernbeteiligungen sein wird. Dabei schließt Fraport Kompensationen konsequent aus.

In Frankfurt bezieht Fraport bereits seit Juli 2021 Strom aus bestehenden Wind-Onshore-Anlagen. Ein weiterer Meilenstein folgte im Dezember mit der Vertragsunterzeichnung, ab 2026 pro Jahr etwa 85 Megawatt für den Standort Frankfurt aus einem neuen Off-Shore-Windpark des Energieversorger EnBW zu beziehen. Zudem treibt der Flughafenbetreiber die Stromversorgung in Frankfurt mittels Photovoltaik voran, stellt seinen Fuhrpark sukzessive auf regenerative Antriebe um und setzt zahlreiche Verbesserungen zur Energieeffizienz um.

Ausblick

Für das laufende Jahr erwartet der Fraport-Vorstand für den Flughafen Frankfurt ein Passagieraufkommen von 55 bis 65 Prozent gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 – das entspricht rund 39 bis 46 Millionen Fluggästen. Der Konzern-Umsatz wird auf rund 3 Milliarden Euro prognostiziert. Beim Konzern-EBITDA geht Fraport von einer Bandbreite zwischen 760 bis 880 Millionen Euro aus. Auch für das EBIT wird eine Steigerung auf 320 bis 440 Millionen Euro erwartet. Das Konzern-Ergebnis wird in einer Spanne von 50 bis 150 Millionen Euro erwartet. Die aktuelle geopolitische Situation ist in diesen Ausblick insoweit eingeflossen, wie man es derzeit bei aller Unsicherheit greifen kann. Eine Mitteilung der Fraport AG zur Minderheitsbeteiligung am russischen Flughafen Pulkovo vom 4. März ist hier zu finden.

Angesichts des weiter herausfordernden Umfelds und der mit der Liquiditätserhöhung verbundenen Kosten soll das positive Ergebnis zur weiteren Stabilisierung des Unternehmens in den Schuldenabbau fließen. Deshalb wird der Vorstand vorschlagen, auch für das aktuelle Geschäftsjahr keine Dividende auszuschütten.

-Werbeanzeige-

Mehrwöchige Sperrung aufgrund von Bauarbeiten in Ginsheim

0

Ab kommenden Montag (21. März 2022) beginnen die Abrissarbeiten in der Stegstraße 27-33 in Ginsheim. Deshalb wird die Straße von 21. März bis voraussichtlich 18. April halbseitig gesperrt und ab der Baustelle zur Einbahnstraße. Der Verkehr von Bauschheim kommend wird über die Neckarstraße umgeleitet. Für Anwohner der Stegstraße bis zur Harteneckstraße wird eine Einfahrt möglich sein. Die Ersatzhaltestelle der Buslinien 60 und 23 wird vor dem Haus mit der Nummer 23 in der Stegstraße eingerichtet.

Alle Infos zur 6. Staffel von The Masked Singer auf ProSieben

0
Gruppenbild TMS
Gruppenbild TMS

Sein Name ist „Brilli“. Einfach „Brilli“. Er trägt einen Smiley auf der Brust, hat übergroße Augen und zwei unterschiedliche Schuhe. Sein Designer: Ein 10-jähriger „The Masked Singer“-Fan. Kommenden Samstag (19. März 2022) wird Moderator Matthias Opdenhövel „Brilli“ zum ersten Mal auf der „The Masked Singer“-Bühne vorstellen. Seine Konkurrenten: der Seestern, der Gorilla, die Möwe, der Koala, der Dornteufel, das Zebra und drei weitere Masken, die sich im Geheimen auf ihren ersten Auftritt vorbereiten.


Wie kommt es zur Premiere von „Brilli“?

Rund 15.000 junge Designer haben für die sechste Staffel ein #MeinMaskedSinger-Fabelwesen entworfen. Und „Brilli“ hat das Team am meisten begeistert. Gewandmeisterin Alexandra Brandner hat anhand der Skizze von „Brilli“ eine Maske für die große Bühne gebaut: „Normalerweise stammen die Vorlagen für die Masken immer von der US-Designerin Marina Toybina. Die Fan-Maske hat uns vor große Herausforderungen gestellt, sie ist sehr groß und sehr bunt. Aber genau das macht diese Maske zu etwas ganz Besonderem.“ Die 10-jährige Designerin lieferte neben der Maskenvorlage auch Details zum Leben und Verhalten von „Brilli“: „‚Brilli‘ hat keine einfarbige Hose an, weil er keine Lieblingsfarbe hat und darum die Regenbogenfarben gewählt hat. Er mag alle Farben gleich gern!“ Am Samstag wird die 10-Jährige live im Studio dabei sein, wenn ihre Maske das erste Mal ins Rampenlicht tritt. Die junge Designerin sieht dann zum ersten Mal, wie ihre Idee umgesetzt und zum Leben erweckt wurde. Was sie, wie alle Zuschauer, dann trotzdem nicht weiß: Wer steckt unter der Maske des „Brilli“?

Alle wichtigen Infos zur neuen Staffel „The Masked Singer“:

Mit zehn neuen Stars unter zehn neuen Masken geht „The Masked Singer“ in die nächste Runde. In sechs Liveshows versucht das Rateteam gemeinsam mit allen Zuschauern, die maskierten Sänger zu enttarnen. Wer funkelt als „Brilli“? Wer strahlt als Seestern? Wer performt unter dem Gorilla? Wer schnackt als Möwe? Wer steckt unter dem Koala? Wer groovt als Zebra? Wer singt als Dornteufel? Matthias Opdenhövel moderiert die ProSieben-Erfolgsshow. Produziert wird #MaskedSinger von Endemol Shine Germany live aus Köln.

Das Rateteam

Diesem Rateteam entgeht nichts. Mit Ruth Moschner und Rea Garvey kehren zwei erprobte Detektive zurück ins #MaskedSinger-Rateteam. Zusätzlich hilft ein wöchentlich wechselnder Rategast, das Rätsel zu lösen. In der ersten Live-Show, am 19. März, nimmt Comedian Ralf Schmitz am Ratepult des größten TV-Rätsels Deutschlands Platz. Reicht die geballte Promi- und Gesangs-Expertise des Rateteams, um den maskierten Stars schon in der ersten Show auf die Schliche zu kommen?


Das sind die ersten sechs Masken:

DER SEESTERN lebte bislang gut versteckt in den Tiefen der Meere. Damit ist jetzt Schluss. Zum ersten Mal legt er seine perfekte Tarnung ab und strahlt als heller Stern auf der „The Masked Singer“-Bühne. Ein ultraleichter Schaumstoff sorgt für die passende Beweglichkeit. Auf der Bühne wird niemand mehr den SEESTERN übersehen.

Ein ZEBRA mit Punkten? Das gibt es nur bei The #MaskedSinger.Jung, kunterbunt, mit großen Punkten auf dem Fell, springt es abenteuerlustig über die Bühne. Es ist für jeden Spaß zu haben. Airbrush verleiht dem Zebra seinen besonderen Look, dazu Strass-Steine und Sterne auf dem Tüllrock.

DIE MÖWE ist nicht zu übersehen, aber auch nicht zu überhören. Denn sie lacht für ihr Leben gerne – und zwar unverkennbar laut. Der Spaß steht für die Möwe an erster Stelle, deshalb verschenkt sie großzügig ihr „Lachen to go“ an missmutige Strandgäste. Drei verschiedene Kunstfelle und zahlreiche Federn zieren die lebenslustige MÖWE.

Wer glaubt, dass DER DORNTEUFEL gefährlich ist, irrt sich gewaltig. Trotz seiner imposanten Größe und bedrohlich wirkenden Stacheln setzt sich der Wüstenbewohner aktiv in seiner Bewegung „DornT for Peace“ für den Frieden ein. Sein Kostüm besteht aus 10.000 Schuppen, einzeln ausgeschnitten aus Kunst-Krokodilleder.

Singender Businessman: DER GORILLA stammt aus dem Herrenhaus „von Silberrücken“, doch bricht er mit dem adeligen Klischee: Er investiert in Start-Ups, fährt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und spielt E-Gitarre. Die Frisur des Gorillas besteht aus echtem Menschenhaar und ist deshalb besonders gut zu stylen.

DER KOALA liebt die deutsche Küche und verließ aus diesem Grund Australien, um in seiner neuen Heimat den Traum einer eigenen Imbissbude zu verwirklichen: Beim „Eukalyptus Express“ werden die Bestellungen vom Koala höchstpersönlich mit seinem Dreirad ausgeliefert. Safety First: Der leichte und abnehmbare Helm schützt den Kopf des liebenswürdigen Bären und besteht aus Glitzer-Schaumstoff.

Das erste Rätsel wird gelüftet: Am Ende der ersten #MaskedSinger-Liveshow fällt die erste Maske. Welcher Star muss nach nur einem Auftritt seine Identität preisgeben? Das erste Interview mit dem demaskierten Star gibt es wie immer exklusiv bei „The Masked Singer – red. Spezial“ mit Annemarie Carpendale, direkt im Anschluss an die Show, live auf der Bühne in Köln.

Miträtseln, mitreden, mitentscheiden:

Bei „The Masked Singer“ geben die Fans über die ProSieben-App den Ton an. Dort können sie während der Show live und kostenlos ihre Stimme für ihre Lieblings-Masken abgeben und so bestimmen, welcher Star am Ende der Show seine Maske abnehmen muss.

Dazu können die Zuschaue jederzeit fleißig miträtseln, wen sie hinter den jeweiligen Kostümen vermuten. Über die Kommentarfunktion haben sie zudem die Möglichkeit, mit den anderen Usern der #MaskedSinger-Community ihre heißesten Tipps auszutauschen. Erste Tipps können bereits in der ProSieben-App und auf der #MaskedSinger-Online-Welt abgegeben werden. Die ProSieben-App steht für alle iOS- und Android-Geräte kostenlos zum Download zur Verfügung.

TV-Rätsel für ALLE: ProSieben bietet zu allen sechs Live-Shows von „The Masked Singer“ Live-Untertitel (Teletext Seite 149) und Live-Audiodeskription via App für Blinde und Sehbehinderte an.

Die sechste Staffel „The Masked Singer“, ab 19. März immer samstags, 20:15 Uhr, live auf ProSieben und auf Joyn

Warnung: Telefonanrufe von „EUROPOL“ in Ingelheim und Umgebung

0
Warnung Polizei
Warnung Polizei

Am Mittwoch (16. März 2022) kam es in der Stadt Ingelheim und den Vororten zu mehreren Anrufen, in dem Geschädigte angeblich von „EUROPOL“ angerufen wurden. Dabei ertönte oftmals eine Bandansage in englischer Sprache, die mitteilte, dass die Identität der Angerufenen missbräuchlich verwendet worden wäre. Im Anschluss wurden die Opfer gebeten, für weitere Informationen eine bestimmte Taste an ihrem Telefon zu betätigen.


Bis jetzt kam es zu keinem Schaden, da die Personen die Masche erkannten und das Gespräch sofort beendeten

Die Täter agieren häufig aus „Callcentern“ mit dem Sitz im Ausland. Die Betrüger nutzen dabei das so genannte „Call-ID-Spoofing“. Dieses ermöglicht die Anzeige einer frei wählbaren Telefonnummer im Display des Angerufenen mittels Internettelefonie. Die wahre Herkunft des Anrufes wird nicht nur verschleiert, es entsteht der Eindruck, der Anruf stamme tatsächlich von der Polizei oder einer anderen Behörde.

Die Polizei rät deshalb eindrücklich:

  • Seien Sie sich bewusst, dass es sich bei dieser Art von Anrufen
    ausnahmslos um Betrügereien handelt. Das Ziel ist es, an Ihr Geld und
    Ihre Wertsachen zu kommen.
  • Drücken Sie während des Gespräches keine Tasten ihres Telefons
    um evtl. weitergeleitet zu werden.
  • Im Zweifelsfall beendet sie das Gespräch und wählen
    selbstständig die 110.

Was ist Europol?

Europol ist zuständig bei: Organisierter Kriminalität (nach EU -Definition), Terrorismus (nach EU -Definition) oder anderen Formen schwerer Kriminalität, wenn zwei oder mehr EU -Mitgliedstaaten betroffen sind.

Wohnungsbrand in Mainz: Feuerwehr rettet Bewohnerin und Tiere

0
1806B5DE D929 4A20 9A5C A4367926F126 e1647514517609
1806B5DE D929 4A20 9A5C A4367926F126 e1647514517609

Am Mittwochabend (16. März 2022) rückte die Feuerwehr, zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei zu einem alarmierten Wohnungsbrand nach Mainz-Gonsenheim aus. Eine Person wurde bei dem Feuer mittelschwer verletzt. Auch zwei Katzen mussten in tierärztliche Obhut gebracht werden. Die Feuerwehr konnte den Brand glücklicherweise schnell unter Kontrolle bringen. BYC-News war vor Ort.


Nachbarn alarmierten die Feuerwehr

Gegen 18:25 Uhr wurden Anwohner in der Kurt-Schumacher-Straße in Mainz-Gonsenheim durch einen Rauchwarnmelder auf einen ausgebrochenen Brand im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses aufmerksam. Kurze Zeit später drang der Brandrauch bereits durch Fenster und Türen der Wohnung. Zudem meldete eine Nachbarin über Notruf, dass sich noch eine Person und ihre Haustiere in der verrauchten Wohnung aufhalten würden.

Brand im Schlafzimmer ausgebrochen

Da die Nachbarin bereits beim Absetzen des Notrufes genaue Angaben zum Aufenthaltsort der Bewohnerin in der verrauchten Wohnung gemacht hatte, konnte die Feuerwehr die 56-jährige Bewohnerin bereits kurz nach dem Eintreffen am Einsatzort aus der Brandwohnung retten. Anschließend gingen die Einsatzkräfte zur Brandbekämpfung unter Atemschutz über. Gegen 18:45 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Es erfolgten Nachlöscharbeiten, die Wohnung wurde maschinell belüftet. Nach ersten Erkenntnissen brach der Brand aus noch ungeklärter Ursache im Schlafzimmer der Wohnung im ersten Obergeschoss aus. Das erste Stockwerk ist nach Angaben des Einsatzleiters Jonas Hahn von der Berufsfeuerwehr Mainz gegenüber dieser Online-Zeitung, aktuell nicht mehr bewohnbar. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Sachschaden kann aktuell noch nicht beziffert werden.

Eine Person verletzt, zwei Katzen in tierärztlicher Obhut

Die 56-jährige Hausbewohnerin wurde nach ihrer Rettung an den bereitstehenden Rettungsdienst übergeben. Sie wurde nach ersten Erkenntnissen mittelschwer verletzt. Nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst und eine Notärztin, wurde die Gonsenheimerin in ein Mainzer Krankenhaus transportiert. Zwei Katzen, die ebenfalls von der Feuerwehr aus der Wohnung gerettet werden konnten, wurden von Anwohnern zu einer Tierärztin, welche ebenfalls in der Kurt-Schumacher-Straße niedergelassen ist, verbracht.

Neben der Berufsfeuerwehr Mainz, der Wachen 1 und 2 waren die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Gonsenheim, welche in ihrem Feuerwehrgerätehaus in der Maler-Becker-Straße zur Bereitstellung standen, im Einsatz. Der Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe war mit einem Rettungswagen, ein Rettungswagen des DRK aus Wiesbaden, sowie eine Notärztin aus Wiesbaden vor Ort im Einsatz.

Mehrmonatige Verkehrsbehinderungen in Heidesheim

0

Der Abwasserzweckverband „Untere Selz“ (AVUS) wird die öffentlichen Abwasserkanäle im Stadtteil Heidesheim reinigen und danach mit einer speziellen TV-Kamera befahren. Durch die Untersuchung soll der aktuelle bauliche Zustand der Kanalisation festgestellt werden.


Arbeiten von März bis September

Die Arbeiten werden vom Abwasserzweckverband mit den eigenen Fahrzeugen und Mitarbeitern durchgeführt. Wahrscheinlich werden die Reinigung und die Kanalinspektion in der Woche ab dem 21. März 2022 begonnen. Die Arbeiten werden dann voraussichtlich bis Ende September abgeschlossen sein. Die erforderlichen Spül- und Kamerafahrzeuge verrichten ihre Arbeiten von Kontrollschächten aus, wobei der Fahrzeugverkehr mit halbseitiger Sperrung an den Arbeitsstellen vorbeigeführt wird. Zudem werden partiell temporäre Halteverbote eingerichtet.

Mit Geräuschbelästigungen insbesondere während der notwendigen, vorab durchzuführenden Kanalreinigung ist zu rechnen. Für die Anwohner entstehen in der Regel keine oder nur geringe Einschränkungen beim Gebrauch von privaten Entwässerungseinrichtungen wie zum Beispiel Toiletten oder Waschmaschinen. Die Information hierüber erfolgt kurzfristig vor Ort durch die Mitarbeiter.

Die Stadt Ingelheim bittet um Ihr Verständnis für die mit der Maßnahme verbundenen Unannehmlichkeiten und Behinderungen. Wenn Sie weitere Informationen benötigen, können Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 06132 79094-0 an den Abwasserzweckverband „Untere Selz“ wenden.

CDU Mainz: Die Stadt muss bei Baumpflanzungen Tempo aufnehmen

0
Rathaus Mainz
Rathaus Mainz

Als „pressewirksame Inszenierung“ bezeichnet der CDU-Fraktionsvorsitzende Hannsgeorg Schönig die jüngsten Meldungen der Gründezernentin Janina Steinkrüger (Grüne) sowie des Ortsvorstehers der Altstadt Brian Huck (Grüne) zu den Nachpflanzungen von Stadtbäumen.


425 Bäume gefällt und nur 151 nachgepflanzt

Die beiden Grünen-Politiker möchten den weismachen, dass ausreichend viele Bäume nachgepflanzt werden, schreibt die Stadtratsfraktion. „Doch das ist schlicht und einfach falsch“, so Schönig. Aus einer Anfrage der CDU aus dem letzten Stadtrat gehe hervor, dass im Jahr 2021 insgesamt 425 Bäume gefällt und nur 151 nachgepflanzt wurden. Es ist ein Schlag ins Gesicht der anderen Stadtteile, wenn der Ortsvorsteher der Altstadt betont, dass es in seinem Stadtteil einen Nettogewinn an Bäumen gegeben habe. „Stadtweit ist das genaue Gegenteil der Fall und das schon seit vielen Jahren“, sagt Schönig. Es sei unerhört, sich für diesen Rückstand auch noch feiern zu lassen. Schon in ihrem Haushaltsbegleitantrag für den Doppelhaushalt 2019/20 habe die CDU gefordert, 500.000 Euro für mehr Bäume zur Verfügung zu stellen. „Wenn unser Antrag damals von den Ampel-Parteien nicht abgelehnt worden wäre, dann wäre unsere Stadt heute grüner“, so Schönig.

Auch der Kreisvorsitzende der CDU Thomas Gerster sieht bei dem Thema Baumpflanzungen noch erheblichen Nachbesserungsbedarf. „Die nachgepflanzten Bäume sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, so Gerster. Es seien nicht mal die Bäume aus dem vergangenen Jahr kompensiert worden und gemäß des Amtsblatts der Stadt Mainz seien auch in diesem Jahr bereits über 50 Bäume gefällt worden. „In den kommenden Jahren muss die Stadt Tempo aufnehmen, um dem Klimawandel zu begegnen“, so Gerster abschließend.

Tragisches Unglück: Kind stirbt bei Bahnunfall nach Familienstreit

0

Am Dienstag (15.März 2022) kam es gegen 19:00 Uhr zu einem tragischen Unfall in Kriftel. Bei dem Unfall mit einer Bahn wurde einer 12-jähriges Kind tödlich verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen


Die Polizei hatte zuvor Kontakt mit dem Jungen

Am späten Nachmittag (15. März 2022) hatten Polizeibeamte bereits Kontakt mit dem 12-jährigen Jungen aus Kriftel (Main-Taunus-Kreis). Der Junge berichtete gegenüber den Polizisten von Streitigkeiten innerhalb seiner Familie. Die Streifenpolizisten brachten den 12-Jährigen nach Hause und führten ein ausgiebiges Gespräch mit ihm und seiner Mutter. Im Anschluss beließ die Polizeistreife den Jungen in der Obhut seiner Mutter.

Rettungskräfte konnten nur noch den Tod feststellen

Etwa gegen 19:00 Uhr, kam es an einem unweit von der Wohnanschrift entfernten, teilbeschrankten Bahnübergang zu einem Zusammenstoß zwischen einer S-Bahn und dem 12-jährigen Jungen. Als die Rettungskräfte eintrafen, konnten diese nur noch den Tod des Jungen feststellen. Die Bahnstrecke musste für die Dauer der polizeilichen Maßnahmen bis 21:45 Uhr gesperrt werden. Unmittelbar nach dem Geschehen wurden durch unterschiedliche Stellen Betreuungsmaßnahmen für die Angehörigen und Mitschüler des Verstorbenen, den Zugführer, Zuginsassen sowie die Einsatzkräfte initiiert.

Wie es zu dem tragischen Unfall kam, ist bislang noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittlungen erfolgen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main. Zeugen des Geschehens werden gebeten, sich unter der Rufnummer (06192) 2079-0 bei der Kriminalpolizei in Hofheim zu melden.

Deutsche Polizeigewerkschaft: Staat muss ukrainische Flüchtlinge besser schützen

0
Rainer Wendt DPOL
Rainer Wendt DPOL

„Es ist völlig unverantwortlich, dass der Staat sich weitgehend aus der Verantwortung stiehlt, wenn es um Aufnahme von Flüchtlingen und Steuerung der Unterbringung geht“, kritisiert, Heiko Teggatz, Vorsitzender der DPolG Bundespolizeigewerkschaft die Situation in den Grenzregionen und an den Bahnhöfen. Es bestehe keine Kontrolle darüber, wer nach Deutschland kommt, wohin die Menschen gebracht und wo sie untergebracht werden. Dadurch geraten vor allem Frauen und Kinder in Gefahr, so Teggatz.


DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt erklärte hierzu in Berlin:

„Selten hat man erlebt, wie ein schwacher Staat Menschen in Not im Stich lässt. Selbstgemalte Schilder, freiwillige Helfer und herumirrende Menschen bestimmen das Bild, wenn Menschen an der Grenze oder in den Bahnhöfen ankommen. Gäbe es keine freiwilligen Helfer und Hilfsorganisationen, wären sie völlig allein, das ist alles nicht zu fassen. Der Berliner Senat versagt mal wieder komplett und auch die Bundesregierung hat nicht einmal im Ansatz einen Plan, wie die Abläufe gesteuert werden können.“

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) fordert eine professionelle Aufbauorganisation der zuständigen Behörden, die den Einsatz von Hilfsorganisationen koordiniert und führt. Heiko Teggatz: „Wir erwarten, dass die Bundesregierung gemeinsam mit den zuständigen Landesbehörden die organisatorischen Abläufe steuert und die Versorgung und den Schutz der aus der Ukraine ankommenden Menschen in den Mittelpunkt stellt.“