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Gustavsburg: Lautstarke Bauarbeiten in der Nacht

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Gustavsburg1
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In den kommenden Wochen kann es aufgrund von Bauarbeiten im Bereich des Gerberhauses und der Bahnunterführung in Gustavsburg auch nachts und am Wochenende zu Lärmbelästigungen kommen. Die Arbeiten werden im Rahmen der Maßnahmen für die Fußgänger- und Radfahrerunterführung durchgeführt.

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Folgende Arbeiten werden ausgeführt:

Kampfmittelsondierung, Umbau Bahnübergang, Oberbauarbeiten:

  • Freitag (18. März 2022) ab 8:00 Uhr bis Sonntag (20. März 2022) um 17:00 Uhr

Bohrpfahlarbeiten, Oberbauarbeiten:

  • Freitag (25. März 2022) ab 10:00 Uhr bis Montag (28. März 2022) um 6:00 Uhr
  • Freitag (1. April 2022) ab 10:00 Uhr bis Montag (4. April 2022) um 6:00 Uhr
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Mainz: Startschuss für Abriss und Neubau in der Ludwigsstraße

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16052020 1.Platz Karstadt und Fuststrasse Visualisierung Bischofsplatz
16052020 1.Platz Karstadt und Fuststrasse Visualisierung Bischofsplatz

Jetzt geht es endlich los: Nach gut 17 Jahren Planen, Pleiten und Neuplanungen fiel am Freitag (18. März 2022) nun der Startschuss für den Neubau des Einkaufszentrums an der Ludwigsstraße. Entstehen soll hier auf dem alten Karstadt-Areal ein „Boulevard LU“, ein modernes Einkaufszentrum, das offene Shops und große Filialen mit Kultur und Gastronomie verbindet. Entstehen soll auch ein Restaurant mit Dachterrasse sowie ein Hotel auf dem angrenzenden Parkhaus – noch in diesem Jahr soll es losgehen.


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Baubescheid wurde übergeben

Oberbürgermeister Michael Ebling und Baudezernentin Marianne Grosse (beide SDPD) übergaben dafür am Freitag den Baubescheid an die Ingelheimer Firma Molitor, eine Tochter der Baufirma Gemünden. Gemeinsam mit der Sparkasse Rhein-Nahe soll für einen dreistelligen Millionenbetrag ein „Boulevard“ entstehen, der zum Bummeln und Verweilen einlädt.

Oberbürgermeister Ebling sprach von einem „deutlichen Signal, dass es ein Zutrauen gibt, dass die Innenstadt Mainz weiter der Ort sein wird, in dem sich Menschen treffen wollen, auch etwas kaufen wollen und Handel und Gastronomie Umsatz machen.“ Das komme genau zum richtigen Zeitpunkt: Die zwei Jahre der Corona-Pandemie hätten „Prozesse beschleunigt. die für eine lebendige Innenstadt nicht förderlich sein können“, räumte der OB ein. Handel und Gastronomie haben stark unter den Pandemie-Beschränkungen gelitten, und noch immer bleiben die Kunden aus.

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„Ein kurioser Weg über verschiedene Stolpersteine und Hürden“

„Vor zwei Jahren standen mein Bruder und ich eine Etage höher und haben ein Konzept vorgestellt, das jetzt umsetzen zu dürfen, ist toll“, bekannte Molitor-Geschäftsführerin Tina Badrot. Die vergangenen zwei Jahre bis zur Baugenehmigung seien „ein kurioser Weg über verschiedene Stolpersteine und Hürden“ gewesen. „Die Mainzer LU soll wieder zu einem pulsierenden Ort werden“, versprach ihr Bruder und Ko-Geschäftsführer Tim Gemünden.

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Von der Deutschen Bank bis hinunter zum Gutenbergplatz

Der gesamte Neubau wird den Bereich von der Deutschen Bank bis hinunter zum Gutenbergplatz umfassen, stehen bleibt nur der alte „China-Pavillon“, in dem sich unter anderem das Eiscafé und der „Stadtbalkon“ befinden. Hier waren die Besitzer bisher nicht bereit, das Gebäude zu verkaufen, und hatten damit über Jahre hinweg die Realisierung des eigentlich geplanten ECE-Einkaufszentrums verhindert. ECE zog sich 2017 nach langem Hin und Her aus dem Projekt zurück und veräußerte die Immobilien an die Familie Gemünden, Mainz bleib damit womöglich eine gescheiterte Groß-Mall erspart, wie es sie in anderen Städten wie Frankfurt oder Wiesbaden gibt.


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Los geht es nun als erstes mit dem Baubereich an der Fuststraße:

Der ehemalige Karstadt-Sport sowie die dahinter liegenden Gebäude werden als erstes fallen. Der Wohnkomplex gehört dem Bistum Mainz, das nun gemeinsam mit Molitor ein neues Ensemble aus Wohnen und Einkaufen realisieren wird. Die Vorarbeiten liefen bereits, sagte Gemünden am Freitag – etwa die Trennung des Areals vom Stromnetz: „Wirt wollen ja nicht, dass die ganze Innenstadt ohne Strom dasteht“, scherzte er.

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Die ersten Bagger sollen dann im Frühsommer rollen, und die derzeitigen Gebäude abreißen

Dann kommt der spannende Teil: Sechs Monate lang haben dann die Archäologen Zeit, auf dem Gelände Grabungen durchzuführen. Das Areal grenzt unmittelbar an die Johanniskirche an, die – wie man inzwischen weiß – der Alte Dom von Mainz und damit eine der ältesten christlichen Kirchen Deutschlands ist. „Wir vermuten hier, neben der Johanniskirche, eine ganze Menge Mainzer Schätze“, sagte Gemünden: Die Archäologen hoffen auf Funde vom Mittelalter bis in die Römerzeit hinein. Neben dem „Alten Dom“ könnte einmal eine zweite mittelalterliche Kirche gestanden haben – es wäre eines der seltenen Doppelkirchen-Ensembles, die es in Deutschland gegeben hat.

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Rund zwei Jahre Bauzeit geplant

Geht es nach den Bauherren, soll aber noch in diesem Jahr der Startschuss für den Neuaufbau gegeben werden, zwei Jahre rechnet Molitor, bis das neue Ensemble steht. Der Zeitplan hängt allerdings von den Archäologen und ihren Funden ab – kommen hier ähnliche Sensationen wie in der benachbarten Johanniskirche zutage, dürfen die Forscher wohl in die Verlängerung gehen. Ebling betonte noch, er werde das „mit größtmöglicher Gelassenheit verfolgen“, denn: Ab jetzt müssen Sie erklären, wenn es nicht schnell genug vorangeht wir sind jetzt nicht mehr schuld.“

 

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Bauarbeiter im Kreis Mainz-Bingen oft unterbezahlt

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Maurer & Co. oft unterbezahlt: Die rund 2.160 Bau-Beschäftigten im Landkreis Mainz-Bingen können sich über fehlende Arbeit nicht beschweren. Doch viele von ihnen verdienen deutlich weniger, als ihnen zusteht. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hin – und ruft die Bauarbeiter dazu auf, im Zweifelsfall die Firma zu wechseln. „Der Bau boomt – auch in der Pandemie. Die Betriebe suchen händeringend Fachleute. Es kann nicht sein, dass in dieser Situation viele Beschäftigte um einen angemessenen Lohn gebracht werden“, sagt Rüdiger Wunderlich, Bezirksvorsitzender der IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz.


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„Jeder, der weniger verdient, sollte seinem Chef Bescheid sagen“

Wer mit einer dreijährigen Ausbildung als Spezialbaufacharbeiter arbeite, müsse aktuell auf einen Stundenlohn von 21,58 Euro kommen. Carsten Burckhardt vom Bundesvorstand der IG BAU, der die Tarifverhandlungen für die Gewerkschaft geführt hat, ruft jetzt zum Lohn-Check auf: „Jeder, der weniger verdient, sollte seinem Chef Bescheid sagen und sich nicht länger unter Wert verkaufen. Im Klartext heißt das dann auch: den Betrieb wechseln.“

Nach Informationen der Gewerkschaft liegt der Durchschnittsverdienst von Bauarbeitern in Rheinland-Pfalz aktuell bei 17,61 Euro pro Stunde – 3,97 Euro weniger als der Tariflohn. „Rein rechnerisch gehen einem gelernten Straßenbauer oder Zimmerer damit pro Jahr rund 8.200 Euro durch die Lappen“, betont Wunderlich. Die IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz weist darauf hin, dass jeder Anspruch auf die tarifliche Bezahlung hat, der in der Gewerkschaft ist und dessen Betrieb dem Arbeitgeberverband im Bauhandwerk oder in der Bauindustrie angehört.

Infos und Tipps zum fairen Lohn und zum Jobwechsel gibt es bei der IG BAU vor Ort unter: 06 21 – 68 59 99 – 0 und ludwigshafen@igbau.de. Ebenso im Internet: www.igbau.de/Bauhauptgewerbe.de

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SPD Mainz: „Zu Hause ist das bessere Büro“

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Vor dem Hintergrund, dass die Homeoffice-Pflicht am 20. März ausläuft, spricht sich die Mainzer SPD für eine Verlängerung der Homeoffice-Regelungen aus und regt an, über die Pandemie hinaus eine zeitgemäße Regelung für die Arbeit zu Hause zu schaffen. „Steigende Infektionszahlen, steigende Spritpreise, Entlastung der Straßen und der Umwelt, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf – es gibt viele gewichtige Gründe um die Homeoffice-Regelung fortzuführen“, erklären die beiden SPD-Vorsitzenden Mareike von Jungenfeld und Christian Kanka.


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Es gilt jetzt wieder genauer hinzuschauen und die kritische Infrastruktur zu schützen

„Die Infektionszahlen sind wieder zu hoch, als dass wir alle Vorsicht aufgeben könnten. Das zeigt auch die kürzlich von der Landesregierung angekündigte Verlängerung der Corona-Maßnahmen. Es gilt jetzt wieder genauer hinzuschauen und die kritische Infrastruktur zu schützen. Vermehrte Infektionen und damit verbundene Absonderungspflichten führen erneut zu einem erhöhten Ausfall an Arbeitskräften. Homeoffice ist ein gutes Mittel, Kontakte und damit Risiken zu vermeiden. Deshalb ist es richtig, die geltenden Regeln fortzuführen.“, so Kanka. Im Privatleben könne man aus eigenem Entschluss Aktivitäten vermeiden oder anders zu gestalten. Im Berufsleben gehe das nicht, hier seien vernünftige Regelungen gefragt. „Die Regelungen gibt es. Diese müssen nun entweder gesetzlich verlängert werden oder von Seiten der Arbeitgeber vernünftigerweise fortgeführt werden“, erläutert Kanka.

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Gleichzeitig regt von Jungenfeld an, über die Pandemie hinaus zu denken

„Wer im Homeoffice arbeitet, muss nicht zum Arbeitsplatz fahren. Das entlastet die Straßen, verringert die CO2-Belastung und schont den eigenen Geldbeutel. Gerade heute ist die Höhe der Fahrtkosten ein Thema. Deshalb gilt auch unter dem Gesichtspunkt des Verkehrs: Zu Hause ist das bessere Büro.“ Auch als die Familienpartei in Mainz wünscht sich die SPD eine großzügige Homeoffice-Regelung. „Dass Eltern weiterhin die Zeitersparnis durch wegfallende Wege haben, wenn sie von zu Hause arbeiten, wirkt sich positiv auf Familien aus und dient auch der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, so Mareike von Jungenfeld. „Viele, die während der Pandemie im Homeoffice tätig waren, hätten diese Form der Tätigkeit schätzen gelernt. Auch viele Arbeitgeber hätten gute Erfahrungen damit gemacht. Dafür jetzt eine dauerhafte Regelung zu finden, sei ein Gebot der Vernunft.“

„Außerdem sind alle Arbeitgeber aufgefordert über neue Mobilitätsangebote für ihre Mitarbeiter:innen nachzudenken. Hier sei nicht nur das JobTicket für Bus und Bahn sondern auch Partnerschaften mit den Leihradsystem der Mainzer Mobilität genannt. Hiermit fahren Mitarbeiter:innen die erste Stunde pro Fahrt kostenfrei“, erläutern die beiden Vorsitzenden. Die Stadtverwaltung Mainz sei bereits eine solche Partnerschaft mit der Mainzer Mobilität eingegangen, wovon über 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren würden.

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„Frühlingserwachen“ – Eröffnung der Freizeit- und Erlebniswelt am Flughafen Frankfurt

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„Ready for take off“ heißt es wieder für die Freizeit- und Erlebniswelt am Flughafen Frankfurt, die pandemiebedingt eine lange Durststrecke überwunden hat. Mit einem Event unter dem Motto „Frühlingserwachen“ feiern am 27. März alle Attraktionen mit interessierten Besucherinnen und Besuchern den Start in den Frühling und schicken diese auf eine Erlebnisreise am Airport FRA: Einen einmaligen Blick auf das Airport-Geschehen von oben bietet die Besucherterrasse am Terminal 2. Bei einer Flughafenrundfahrt erleben Gäste live moderiert den Vorfeld-Trubel. Im multimedialen Besucherzentrum im Terminal 1, Halle C lassen sich die Eindrücke und Informationen der Tour an zahlreichen Exponaten vertiefen. Mit dem Event gehen alle Ausflugsangebote am Airport FRA wieder in einen geregelten Betrieb.


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Willkommen zurück auf der Besucherterrasse

Von 11 bis 19 Uhr starten die Airport-Besucherattraktionen damit in die Frühlingssaison. Große und kleine Gäste genießen das Frühlingserwachen auf der Besucherterrasse am Terminal 2. Maskottchen Fluggi zeigt den Jüngsten die Flughafenwelt und lädt zum Springen auf der Hüpfburg, Kinderschminken und Eis essen ein. Ein Flughafen-Experte moderiert live das Vorfeldgeschehen und gibt zahlreiche Hintergrundinformationen.

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Interaktives Erlebnis im Besucherzentrum

Im Fraport-Besucherzentrum im Terminal 1, Halle C trifft Maskottchen Fluggi auf seine Freunde Peppa Wutz und Biene Maja. Die drei Freunde starten mit den Gästen in ein interaktives Erlebnis: Ob eine virtuelle Achterbahnfahrt im Motion Ride, das ebenso virtuelle Einweisen eines A320 Neo auf Parkposition oder die Beobachtung des weltweiten Flugverkehrs in Echtzeit am „The Globe“, hier findet jeder Gast sein persönliches Highlight. Am Airport City Modell tauchen Interessierte – mit einem Tablet ausgestattet – in die Details der Flughafenwelt ein und zoomen sich in Bereiche, die ihnen sonst verborgen bleiben. KiKa-Moderatorin Leontina interviewt Ramp-Agentinnen und Agenten sowie Follow-Me Beschäftigte zu ihrem Arbeitsalltag auf dem Vorfeld. Das Hauptzollamt zeigt Gegenstände, die der Zoll konfisziert hat, weil Reisende sie nicht nach Deutschland einführen durften.

Vorfeldfeeling bei einer Airport-Tour

Bei einer Flughafen-Rundfahrt im Starter- oder XXL-Format erkunden Besucherinnen und Besucher das Flughafen-Vorfeld aus der Nähe. Die Starter-Tour dauert 45 Minuten und vermittelt live moderiert die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten zum Airport-Geschehen. Auf der 120-minütigen XXL-Tour gibt es einen Blick hinter die Kulissen: Nah an den Flugzeugen beobachten Gäste die Abfertigung, Starts und Landungen und erhaschen einen Blick auf die neue Feuerwache 1 sowie die voranschreitenden Bauaktivitäten am Terminal 3 im Süden des Airports.

Karten für das Frühlingsevent sind online buchbar unter www.fra-tours.com oder für Spontanbesucher am Veranstaltungstag bei den jeweiligen Ausflusgzielen erhältlich.

Reduzierte Eintrittspreise erhalten Gäste am Veranstaltungstag:

  • Besucherterrasse: kostenlos
  • Besucherzentrum: 6 Euro p.P.
  • Starter-Tour: 9 Euro p.P., 7 Euro p.P. (ermäßigt)
  • XL-Tour: 22 Euro p.P., 20 Euro p.P. (ermäßigt)

Am Veranstaltungstag gelten die aktuellen Infektionsschutzvorschriften.

Gäste parken an diesem Tag eine Stunde kostenfrei in den öffentlichen Terminalparkhäusern (P2 und P3 am Terminal 1 sowie P8 und P9 am Terminal 2): Die Rabattierung der Parktickets erfolgt am Einlass des Besucherzentrums und der Besucherterrasse. Besucherinnen und Besucher, die länger als eine Stunde parken begleichen den Restbetrag an einem der Kassenautomaten im Übergang zu den Parkhäusern.

Auch in den Osterferien lohnt sich ein Ausflug an den Airport FRA: Am Ostermontag begrüßt Maskottchen Fluggi die Gäste im Besucherzentrum und lädt ab dem 18. April bis zum Ende der hessischen Ferien zu einem Ostereier-Suchspiel mit vielen Gewinnen für unsere kleinen Gäste ein.

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Dr. Denis Alt: „Israel bleibt für Rheinland-Pfalz ein wichtiger Partner“

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„Israel bleibt für Rheinland-Pfalz wichtiger Partner und guter Freund. Wir freuen uns, wenn wir die gute Zusammenarbeit beider Länder in den letzten Jahrzehnten in den Bereichen von Wissenschaft und Gesundheit weiter ausbauen können. Die Wissenschaft lebt vom internationalen Diskurs. Auch die Pandemie lehrt uns seit zwei Jahren, dass kein Land für sich allein die Herausforderungen der heutigen Zeit stemmen kann“, sagten der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit, Dr. Denis Alt, anlässlich des Antrittsbesuchs der Generalkonsulin des Staates Israel in Süddeutschland, Carmela Shamir.


Bei dem Gespräch ging es unter anderem um die breite Kooperation in der Wissenschaft beider Länder

So bestehen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz seit vielen Jahren intensive Kontakte in Lehre und Forschung zu Universitäten in Israel. In allen Fächern besteht eine Partnerschaft der JGU Mainz mit der University Haifa zur Mobilität von Studierenden, Lehrenden, Forschenden und zur Durchführung von Projekten.

Die Hochschule Koblenz hat bereits im Januar 2014 einen Vertrag zwischen dem Institut für Künstlerische Keramik und Glas am Standort Höhr-Grenzhausen mit der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem für alle Bereiche des akademischen Austausches geschlossen.

An der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen besteht ein bilaterales Abkommen mit dem Israel College of Management Academic Studies in Rishon Lezion, vornehmlich für den Studierendenaustausch. Der Fachbereich Gestaltung der Hochschule Mainz kooperiert mit Hochschulen in Jerusalem und Tel Aviv. Es finden Studierenden- und / oder Dozentenaustausche sowie gemeinsame Projekte statt.

Auch für die Forschung bilde sich ein breites Kooperationsfeld. „Es ist bemerkenswert, welche Erfolge Rheinland-Pfalz gerade für BioNTech und die Impfstoffforschung ermöglichen konnte“, sagte Generalkonsulin Carmela Shamir.

„Die Biotech-Szene in Israel wächst und macht bereits ein Viertel der Lebenswissenschaften aus. Es gibt eine Vielzahl an einschlägigen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Wir sind in Rheinland-Pfalz auf gutem Weg, das Land zu einem führenden Standort der Biotechnologie zu machen. Die guten Beziehungen zwischen Israel und Rheinland-Pfalz können uns helfen, dieses Ziel noch schneller zu erreichen“, so der Staatssekretär.

Darüber hinaus habe Rheinland-Pfalz eine traditionsreiche jüdische Geschichte. Jahrhundertealte jüdische Kulturstätten und aktive jüdische Gemeinden im Land zeigen klar: Jüdisches Leben und jüdische Kultur gehören zu Rheinland-Pfalz. Die Anerkennung der SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz als UNESCO-Weltkulturerbe sei im Festjahr „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ von herausragender Bedeutung und wirkt für eine gemeinsame Zukunft, so Alt.

Ukraine-Hilfe: Kreis Mainz-Bingen richtet Service-Hotline ein

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Der Landkreis Mainz-Bingen hat eine Service-Hotline für die Ukraine-Hilfe eingerichtet. Unter Telefon 06132/7873456 können sich Geflüchtete sowie ihre Helfer und Unterstützer in deutscher und englischer Sprache informieren.

Wohin muss ich mich nach Ankunft aus der Ukraine im Landkreis wenden? Habe ich Anspruch auf finanzielle Unterstützung? Muss ich nach Einreise in Quarantäne? Wo kann ich mich impfen lassen? All diese und weitere wichtige Fragen können hier gestellt werden.

Neben der Service-Hotline steht zudem noch die E-Mail-Adresse ukraine-hilfe@mainz-bingen.de zur Verfügung, über die insbesondere Wohnraum oder andere Hilfsangebote wie ehrenamtliche Unterstützung gesammelt werden. Wichtige Informationen auch in ukrainischer Sprache gibt es zudem auf der Homepage des Kreises unter www.mainz-bingen.de, Stichwort: Ukraine-Hilfe.

 

Polizei kontrollierte Einbahnstraßenregelung in Nackenheim

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Die Mainzer Straße (L431) in Nackenheim ist derzeit aufgrund von Bauarbeiten als Einbahnstraße deklariert. Aus diesem Grund ist sie ausschließlich in Richtung Bodenheim befahrbar. Aufgrund mehrerer Beschwerden, dass diese Regelung von vielen Verkehrsteilnehmern ignoriert wird, hat die Polizei das Verbot der Einfahrt am Donnerstag (17. März 2022) im Zeitraum von etwa 16:00 bis 17:00 Uhr kontrolliert.


Hierbei konnten zahlreiche Verstöße festgestellt werden

Den Fahrern wurden entsprechende geldbewerte Verwarnungen, beziehungsweise Bußgelder auferlegt. Die Polizei rät, auch um einen reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten und die Sicherheit im Straßenverkehrs zu gewährleisten, die ausgeschilderte Umleitung zu nutzen.

Hintergrund zu den Baumaßnahmen

In der Ortsdurchfahrt Nackenheim erfolgt entlang der Mainzer Straße die Verlegung von Glasfaserkabeln im Gehweg, bis voraussichtlich 24.06.2022. Aufgrund des erforderlichen Arbeitsraums bedarf es hierfür einer halbseitigen Sperrung. Die Verkehrsführung während der in mehreren Abschnitten vorgesehenen Maßnahme erfolgt in Form einer Einbahnregelung.

Abschnitt 1 der Einbahnregelung umfasst vom 14. März 2022 bis voraussichtlich 29. April 2022 den Bereich Mainzer Straße (L431) ab Einmündung Langgasse bis Einmündung der Straße In der Schanz.

Abschnitt 2 der Einbahnregelung, die vom 02. Mai 2022 bis 24. Juni 2022 vorgesehen ist, bezieht sich auf den Bereich Mainzer Straße (L431) ab Einmündung Langgasse bis zur Einmündung Schillerstraße.

Eine überörtliche Umleitungsbeschilderung führt den Verkehr über die L413, den B9-Zubringer, die B9 in Fahrtrichtung Nierstein bis zum Bahnübergang und von dort aus über die L431 Richtung Nackenheim.

 

Tag der Luftretter 2022: Gemeinsam für mehr Aufmerksamkeit

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Tag der Luftretter 2022 Keyvisual Header Webseite A
Tag der Luftretter 2022 Keyvisual Header Webseite A

Am 19. März 2022 findet bereits der dritte „Tag der Luftretter“ statt. Die DRF Luftrettung nimmt den jährlichen Aktionstag zum Anlass, um auf die Luftrettung und ihre Bedeutung aufmerksam zu machen. Genauso wie bei ihren täglichen Rettungseinsätzen setzt die gemeinnützige Organisation dabei auf Teamwork. Daher bittet die DRF Luftrettung alle Partner, Freunde und Luftrettungsfans, sich am kommenden Samstag in den sozialen Medien für die Rettung aus der Luft einzusetzen.


Im Notfall zählt jede Sekunde

„In persönlichen Gesprächen merke ich immer wieder, dass die Menschen begeistert und interessiert auf die Luftrettung und unsere Arbeit reagieren. Oftmals fehlt ihnen allerdings ein erster Berührungspunkt oder Anstoß, um sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Auch die Rolle und Bedeutung der Luftrettung innerhalb unseres Rettungssystems ist vielen nicht bekannt“, sagt Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung. „Das möchten wir ändern, denn im Notfall zählt jede Minute. Häufig ist dann der Hubschrauber der schnellste Notarztzubringer.“

Insbesondere bei bestimmten Diagnosen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma machen medizinische Fachgesellschaften immer wieder deutlich, dass sich Patienten besser erholen, wenn sie schnellstmöglich nach Beginn der Erkrankung in einer geeigneten Spezialklinik versorgt werden. Die Luftrettung ist daher ein unverzichtbarer Bestandteil der Notfallversorgung in Deutschland. Allein die DRF Luftrettung ist durchschnittlich 111-mal pro Tag im Einsatz, um Menschen in Not schnellstmöglich zu helfen. Ziel des jährlichen Aktionstags ist es daher, die Luftrettung in Deutschland bekannter zu machen und gleichzeitig über die wichtige Arbeit der Luftretter zu informieren und aufzuklären.

Gemeinsam für die Luftrettung

Luftrettung ist immer Teamwork: Bei den täglichen Rettungseinsätzen ist das A und O die Zusammenarbeit mit allen Partnern der Rettungskette. Abseits des Einsatzalltags ist es die Unterstützung zahlreicher Fürsprecher, Spender und Fördermitglieder. Nur Dank dieses Supports konnte und kann die gemeinnützige Organisation in die Weiterentwicklung der Luftrettung investieren. Daher setzt die DRF Luftrettung auch am 19. März 2022 auf Teamwork und bittet die gesamte Luftretter-Familie für diesen Tag in den sozialen Medien um Unterstützung.

Egal ob auf Facebook, Instagram, Twitter oder LinkedIn: Einfach einen der Social-Media-Kanäle besuchen und am Aktionstag einen Beitrag der DRF Luftrettung oder einen eigenen Beitrag mit dem Logo-GIF sowie dem Hashtag #TagDerLuftretter2022 mit den eigenen Followern teilen. Wer zudem schon immer mal selbst im Cockpit sitzen wollte, kann das – zumindest digital dank animiertem Facefilter für Instagram und Facebook – auch tun und sein Netzwerk daran teilhaben lassen. Weitere Informationen zum Tag der Luftretter und alle Details zum Mitmachen: Tag der Luftretter

Über die DRF Luftrettung

Die DRF Luftrettung mit Sitz in Filderstadt ist eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. An 29 Stationen in Deutschland leistet die gemeinnützige Organisation Einsätze in der Notfallrettung und führt Verlegungsflüge von kritisch kranken oder verletzten Personen zwischen Kliniken durch. An elf dieser Stationen sind die Crews rund um die Uhr einsatzbereit, an drei Standorten kommen Hubschrauber mit Rettungswinde zum Einsatz. Darüber hinaus holt die DRF Luftrettung mit eigenen Ambulanzflugzeugen Patientinnen und Patienten aus dem Ausland zurück. Insgesamt leistete die DRF Luftrettung 38.076 Einsätze im Jahr 2021.

Zur DRF Luftrettung gehören seit 2001 die österreichische ARA Flugrettung mit zwei Stationen und einem Winterstandort sowie seit 2019 die NHC Northern Helicopter, die an drei Stationen Einsätze in der Luft- und Wasserrettung leistet.

Für den kontinuierlichen Ausbau ihrer lebensrettenden Aufgabe ist die gemeinnützige Luftrettungsorganisation auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Rund 400.000 Fördermitglieder weiß der DRF e.V. bereits an seiner Seite.

Kassenärztlichen Vereinigung Hessen schließt alle Testcenter

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Alle 15 von der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen im Bundesland betriebenen Testcenter werden Ende März geschlossen. Weniger als drei Wochen vor dem Monatsende gibt es trotz intensiver Bemühungen und Erinnerungen noch immer keine Finanzierungszusage durch den Bund, so dass nun ein geordneter Rückbau der Strukturen alternativlos ist


Vorstandsvorsitzenden der KVH, Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke dazu

„Auf der einen Seite wird jetzt eine neue (Sommer-) Welle heraufbeschworen, die mal wieder viel schlimmer ist alles zuvor und natürlich wird vor neuen und bedrohlichen Virusvarianten gewarnt. Ist das nun eigentlich wieder nichts Neues oder doch eine Situation, die weiter Aufmerksamkeit erfordert? Nichtsdestotrotz existiert nicht einmal drei Wochen vor Auslaufen noch nicht einmal ein Referentenentwurf für eine mögliche Fortführung der Testverordnung, die Grundlage des Betriebs der KV-Testcenter ist. Das zwingt uns, da wir sonst das volle Risiko für den gesamten Betrieb aller Testcenter tragen müssten, zu einem radikalen Cut, den wir so nicht unbedingt wollten“, erklären die Vorstandsvorsitzenden der KVH, Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke, am Donnerstag (17. März 2022) in Frankfurt.

Letzter Testtag ist der 25. März 2022

Das bedeutet, dass alle KV-Testcenter zum 31. März geschlossen werden müssen, letzter Testtag wegen des notwendigen Rückbaus ist der 25. März 2022. PCR-Tests werden damit seitens der KV Hessen nur noch in Vertragsarztpraxen angeboten. Inwieweit der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) Tests anbietet beziehungsweise anbieten kann, ist der KV nicht bekannt.

Allgemeine Auskünfte, beispielsweise zu Corona, wird die 116117 dann nicht mehr leisten

„Wir hoffen zwar, dass die steigenden Temperaturen dazu führen, dass sich nun bald eine nachhaltige Entspannung in der Pandemielage einstellt, glauben aber, dass Hessen das eine oder andere KV-Testcenter weiterhin gut getan hätte. Für uns bedeutet das neben der Schließung der Testcenter, dass wir auch gezwungen sind, die 116117 auf ihre originären Aufgaben zurückzuführen. Denn auch dort gibt es durch das Auslaufen von § 105 (3) SGB V keine Grundlage mehr für die Finanzierung des Personals für die zusätzlichen Aufgaben. Allgemeine Auskünfte, beispielsweise zu Corona, wird die 116117 dann nicht mehr leisten können und müssen von den Landkreisen übernommen werden.

Unser außerordentlicher Dank gilt all denjenigen, die zwei Jahre lang unter teils chaotischen Verhältnissen einen riesigen Beitrag in der Pandemiebekämpfung in Hessen geleistet haben: den Ärztinnen und Ärzten, dem medizinischen Fachpersonal, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Verwaltung der KVH sowie allen, die sich darüber hinaus über die Maßen in unseren Centern und der 116 117 engagiert haben“, so die Vorstandsvorsitzenden.

Nächste Rentenberatung im Rathaus Ginsheim

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Kurzmeldung Ginsheim-Gustavsburg

Die nächste Rentenberatung findet am Donnerstag, 24. März, im Rathaus Ginsheim statt. Die Beratungstermine finden unter der 3G-Regel statt, das heißt Besucher müssen nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Zusätzlich benötigen sie eine FFP2-Maske. Um eine Voranmeldung bei Versicherungsberater Anton Reichmann unter der Telefonnummer 06144/31791 oder per E-Mail an toni.reichmann@t-online.de wird gebeten.

 

5 Tipps für die Jobsuche in Krisenzeiten

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application 1756281 960 720
application 1756281 960 720

Zahlreiche Menschen sind zur Zeit auf Jobsuche. Die Pandemie macht das zwar nicht einfacher, aber auch nicht unmöglich. Egal ob frisch von der Uni, gerade gekündigt oder raus aus der Kurzarbeit –  Mit diesen Tipps ist man auch während der Krisenzeit bei der Jobsuche erfolgreich.

Ruhe bewahren und weiter machen

Viele Menschen geraten nach den ersten Absagen schon in Panik. Das ist aber nicht nur nicht notwendig, man blockiert sich damit auch selbst und baut Druck auf, der sich dann bei künftigen Bewerbungen auswirken wird. Eine wichtige Voraussetzung für die Jobsuche während einer angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt ist deshalb: Ruhe bewahren und weiter machen.

Der Bedarf an Fachkräften ist auch während der Krise hoch

Wer sich bewusst macht, dass zahlreiche Unternehmen auch in Krisenzeiten gute Mitarbeiter suchen, hat es leichter. Firmen machen sich auch weiterhin die Mühe und inserieren auf Online-Portalen wie Herojob.de oder schicken ihre Recruitingteams zu Karrieremessen, um neue und vor allem gute Fachkräfte zu finden. Während der Pandemie finden solche Messen in der Regel online statt, sodass man es noch einfacher hat, daran teilzunehmen. Weil der Andrang bei diesen Formaten zurzeit noch geringer ausfällt als bei Präsenzveranstaltungen, besteht vor allem dort die Möglichkeit, sich mit überschaubarem Aufwand gut zu positionieren und wichtige Kontakte zu knüpfen.

Auf das Home-Office vorbereiten

Durch die Corona-Pandemie ist das Arbeiten von Zuhause beliebter denn je. Arbeitssuchende sollten sich darauf einstellen und vorbereiten, denn Unternehmen erwarten von ihren Angestellten, dass sie von zu Hause aus arbeiten können. Dazu gehört, dass die Internetverbindung daheim stabil genug läuft, um störungsfrei beispielsweise an Videokonferenzen teilzunehmen. Natürlich sollte auch der Handyempfang im Homeoffice gesichert sein. Wer im Souterrain oder in ländlicher Umgebung im Funkloch sitzt und auch über das Festnetz nicht erreichbar ist, sollte die Funktion WLAN-Call am Smartphone aktivieren. Wer das tut, stellt sicher, dass die Sprachqualität auch bei schlechtem Netzempfang gut ist.

Mit Initiativ-Bewerbungen ist man häufiger erfolgreich als gedacht

Viele Arbeitssuchende denken vermutlich, dass sie sich nur bei den Firmen bewerben sollten, die aktiv nach Mitarbeitern suchen. Die erste Maßnahme ist daher häufig die Google-Suche nach Stichpunkten wie „Stellenangebote in Ingelheim“ oder „Jobs in Mainz„. Das ist ein guter erster Schritt, doch man sollte sich bewusst sein, dass es noch weitere Möglichkeiten gibt. Denn im Moment sind auch Initiativbewerbungen gefragt und sehr gerne gesehen. Einige Unternehmen schreiben zwar nicht offiziell aus, aber gute Leute werden fast immer gesucht. Wer mit einer Initiativbewerbung überzeugt, kann vielleicht dem Einstellungsstopp trotzen oder steht in der ersten Reihe, wenn kurzfristig eine Stelle neu besetzt werden muss.

Dabei sollte man sich bewusst sein, dass die Krise manche Branchen stärker trifft als andere. Die Coronapandemie begünstigt beispielsweise den Erfolg von E-Commerce-Unternehmen, Logistik- und IT-Firmen, Lebensmittelherstellern sowie die Pflege-Branche. In diesen und anderen ähnlichen Bereichen ist die Chance auf einen neuen Job höher, auch während der Pandemie. Doch natürlich gibt es auch in anderen Branchen weiterhin die Möglichkeit, einen Job zu finden.

Mut, sich als Quereinsteiger zu bewerben

Manche Menschen sitzen seit Monaten zu Hause und möchten möglichst schnell wieder eine Anstellung werden. Dabei haben sie ausreichend Zeit, ihre Interessen näher zu beleuchten und Stellenausschreibungen zu durchsuchen. Doch dabei sollte man sich keinesfalls nur auf den gelernten Beruf konzentrieren, sondern sich fragen, was man eigentlich machen möchte. Dann braucht es nur noch den Mut, sich als Quereinsteiger zu bewerben. Denn einige Unternehmen schätzen Quereinsteiger, weil sie einen gänzlich frischen Blick von außen mitbringen. Wer mit Persönlichkeit überzeugt und gegenüber dem Unternehmen begründen kann, warum man als Quereinsteiger eine echte Bereicherung für das Unternehmen darstellt, hat den Job schon fast sicher.

Mehrere Baustellen und Sperrungen ab Montag in Mainz

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Mainbrücke Hochheim
Baustellenschild

Ab Montag (21. März 2022) kommt es im Mainzer Stadtgebiet zu mehreren neuen Sperrungen. Grund dafür sind Bauarbeiten in der Mainzer Oberstadt, in Bretzenheim und der Innenstadt.


Sperrung wegen BioNTech-Neubau

Aufgrund des Neubaus eines BioNTech-Gebäudes im Stadtteil Mainz-Oberstadt wird ab Montag (21. März 2022) der südliche Gehweg der Straße An der Goldgrube – zwischen der Freiligrathstraße und der BioNTech-Ausfahrt – gesperrt. In diesem Bereich findet in der Folge bis zum 31. Dezember 2022 die Andienung für die Baustelle statt. Fußgänger werden in Höhe der vorhandenen Lichtsignalanlage auf die gegenüberliegende nördliche Straßenseite geführt. Der Radverkehr wird durch zusätzliche Piktogramme über die Fahrbahn geleitet.

Sperrung einer Fahrspur in der Koblenzer / Essenheimer Straße

Ab Montag (21. März 2022) wird in der Koblenzer/ Essenheimer Straße auf Höhe des Hofgutes Weyer die rechte Fahrspur stadtauswärts gesperrt. Der Verkehr wird in einem Zeitraum von drei Wochen einspurig in jede Fahrtrichtung am Baufeld vorbeigeführt. Das Linksabbiegen in die Essenheimer Straße in Richtung Vor der Frecht bleibt weiterhin möglich.

Die Umleitungen für den Rad- und Fußverkehr werden über den Wirtschaftsweg ausgeschildert. Der Grund für diese Sperrung ist die Herstellung einer Zufahrt für das Hofgut Weyer.

Sperrung der Linksabbieger-Spur von der Bauhofstraße in die Große Bleiche

Wegen einer Notgrabung aufgrund eines Unfalls und des damit verbundenen Austausches eines defekten Entlüftungsschrankes wird die Linksabbiegerspur von der Bauhofstraße in die Große Bleiche von Montag (21. März 2022) ab 9.00 Uhr bis zum Dienstag (22. März 2022) gesperrt sein.

Der Individualverkehr wird einspurig über die rechte Fahrbahn an der Baustelle vorbeigeleitet. Über die rechte Fahrspur in der Bauhofstraße kann dann in alle Richtungen gefahren werden. Fußgänger und Radfahrende können das Baufeld wie gewohnt passieren.

Ingelheim setzt ein Zeichen für Frieden in der Ukraine

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Weit über 100 Ingelheimer kamen am Samstag (12. März 2022) auf dem Fridtjof-Nansen-Platz zusammen, um sich mit den Menschen in der Ukraine solidarisch zu zeigen und ein Zeichen gegen den Krieg zu setzen. Die Stadt Ingelheim hatte zusammen mit dem Weiterbildungszentrum (WBZ) und in Zusammenarbeit mit der Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH (IKuM) zu der Versammlung aufgerufen.


Pfarrer Christian Feuerstein sprach zu Beginn ein Friedensgebet und es wurden Fürbitten verlesen

Oberbürgermeister Ralf Claus ergriff im Anschluss das Wort und drückte im Namen der Stadt den Wunsch nach einem baldigen Ende der Gewalt aus: „Dieser sinnlose Krieg muss so schnell wie möglich enden.“ Im Zusammenhang mit der Aufnahme von Geflüchteten berichtete der OB, dass die Verwaltung derzeit alles daran setze, unkompliziert und effizient Hilfe zu leisten. „Unsere Aufgabe wird es sein, den Schutzsuchenden eine sichere Zuflucht zu bieten. Dank der großen Hilfsbereitschaft in unserer Stadt sind wir für diese Herausforderung gut aufgestellt. Mein Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern und den Mitarbeitenden in der Verwaltung, die sich engagieren und tatkräftig helfen“, so Claus.

Bürgermeisterin Eveline Breyer betonte, dass für Kinder und Jugendliche, die aus dem Kriegsgebiet in die Region kommen, zunächst die körperliche und psychische Gesundheit an erster Stelle stehe. Beigeordnete Dr. Christiane Döll erläuterte, dass die langfristigen Folgen des Krieges wie Getreideknappheit nicht gegen geplante Klimaschutzmaßnahmen ausgespielt werden dürften. Dr. David Sirakov von der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz legte die politischen Hintergründe zu dem Konflikt in Osteuropa dar und ordnete das Verhalten Waldimir Putins und der NATO ein. Schließlich schilderten Mitglieder der ukrainischen und russischen Communitys in Ingelheim ihre Sicht auf den Krieg und sendeten ein wichtiges Signal: In Ingelheim ist kein Platz für Diskriminierung und Anfeindungen, auch nicht gegen russischstämmige Bürgerinnen und Bürger. Dem schloss sich der OB an: „Dies ist allein Putins Krieg und kein Krieg der russischen Bevölkerung.“

Musikalisch wurde die Versammlung von der Band „Rainers Liedermacher“ umrahmt, Dr. Florian Pfeil von der Fridtjof-Nansen-Akademie (FNA) und Dr. Dominique Gillebeert von der Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit übernahmen die Moderation.

Fahndung Bad Kreuznach: Frau wird grundlos in der Fußgängerzone attackiert

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Fahndung Polizei
Fahndung Polizei

Am Donnerstag (17. März 2022) wurde eine 49-jährige Frau aus Hargesheim grundlos von einem Mann in der Fußgängerzone in Bad Kreuznach attackiert. Der Vorfall ereignete sich gegen 15:20 Uhr. Der bislang unbekannte Täter flüchtete nach seinem Angriff.


Mit der Faust zugeschlagen

Die Geschädigte befand sich auf Höhe der Mannheimer Straße – Ecke Kreuzstraße, als sie von einem unbekannten Mann ohne Grund gewaltsam angegriffen wurde. Der Täter schlug ihr mit der Faust auf das Brustbein, sodass die Frau zu Boden fiel. Zwei aufmerksame Zeuginnen halfen dem leicht verletzten Opfer auf. Der Täter ging in Richtung Wormser Straße zu Fuß weiter und flüchtete.

Der Täter wurde wie folgt beschrieben:

  • blaue Jacke
  • Jeans
  • schwarze Schuhe
  • Rucksack
  • Handschuhe
  • Sonnenbrille
  • Mund-Nasen-Schutz.

Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Bad Kreuznach unter der Telefonnummer 0671-88110 zu melden.