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Autofahrer rast in Baustellenabsperrung in Gustavsburg und flüchtet

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Gigu3
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In der Nacht von Samstag auf Sonntag (20. März 2022) kam es zu einem Unfall im Stadtteil Gustavsburg. Dabei fuhr ein Autofahrer durch die Baustellenabsperrung an der Bahnunterführung und flüchtete zunächst von der Unfallstelle.


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Schneise der Verwüstung hinterlassen

Wie die Polizei gegenüber BYC-News mitteilte, meldete ein Zeuge den Vorfall um 00:21 Uhr. Der Autofahrer war zuvor die Pfarrer-Haus-Straße entlang gefahren und dort durch die Baustellenabsperrung in die Hermann-Löns-Allee gerast. Dabei hatte er eine Schneise der Verwüstung hinterlassen und sein Kennzeichen verloren.

Der Mann fuhr noch einige Meter weiter und stellte sein Fahrzeug in der Pestalozzistraße ab. Von dort aus flüchtete er zu Fuß, gemeinsam mit seinen zwei Kindern, die sich zu dem Zeitpunkt ebenfalls im Auto befanden. Glücklicherweise hatte ein aufmerksamer Zeuge den Vorfall beobachtet und war dem Flüchtigen gefolgt.

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Die Polizei konnte den Mann antreffen

Als die Polizei vor Ort eintraf, konnten sie den 39 Jahre alten Mann und seine beiden Kinder im Nahbereich antreffen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab, dass der Fahrer zu diesem Zeitpunkt betrunken war. Er wurde im Anschluss den weiteren polizeilichen Maßnahmen zugeführt. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Es entstand allerdings ein Sachschaden von rund 2.500 Euro an den Baustellenelementen und etwa 7.000 Euro Schaden am Fahrzeug des Mannes. Die Trümmerteile wurden von der Fahrbahn auf eine Rasenfläche geräumt und die Baustellenabsperrung erneuert. Während der Maßnahmen musste die Unterführung für den Verkehr gesperrt werden.

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Vollsperrung aufgrund von Bauarbeiten zwischen Ingelheim und Heidesheim

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Osteinstraße
Symbolbild Umleitung

In der Zeit von Montag (21. März 2022) ab 9:00 Uhr, bis Freitagabend (8. April 2022) ist die Landstraße L422 zwischen Ingelheim-Ost und Heidesheim wegen Straßenbauarbeiten aus bautechnischen Gründen sowie aus Gründen der Arbeitssicherheit voll gesperrt.


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Querungshilfe für Radfahrer wird gebaut

Auf der L422 wird in Höhe der Bahnbrücke/Zufahrt zur Jakob-Frey-Sportanlage eine Querungshilfe für Radfahrer der Pendlerradroute Mainz-Bingen hergestellt. Dazu wird die Fahrbahn der L 422 baulich aufgeweitet. Ebenso wird auf einer Länge von rund 120 Meter die Fahrbahn der L 422 in Richtung Heidesheim erneuert. Die Baukosten betragen rund 115.000 Euro.

Der Verkehr zwischen Ingelheim und Heidesheim wird über die A60 und die beiden Autobahnanschlussstellen Ingelheim-Ost und Heidesheim der A60 umgeleitet.

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Der Abschnitt der Pendlerradoute zwischen Ingelheim und Heidesheim ist von der Vollsperrung betroffen

Radfahrende werden über den Rheinradweg und die K 18 zwischen Heidenfahrt und Heidesheim umgeleitet. Alternativ steht auch der Hiwwel-Radwanderweg zwischen Ingelheim und Heidesheim zur Verfügung.

Die Zufahrt von der L422 zur Jakob-Frey-Sportanlage und den Sportanlagen der Turn- und Sportgemeinde (TSG) von 1848 Heidesheim e. V. ist ebenfalls vollgesperrt. Die Anfahrt zu den Sportanlagen ist über die Kreisstraße K18 aus Heidesheim möglich.

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Weitere Ausgleichszahlungen für rheinland-pfälzische Krankenhäuser

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Clemens Hoch e1639914699620
Clemens Hoch e1639914699620

Am 16. März ist eine erneute Auszahlung der Ausgleichszahlungen und der Versorgungsaufschläge an die berechtigten Krankenhäuser erfolgt. Die Ausgleichszahlungen wurden für den Zeitraum vom 31. Januar bis 27. Februar 2022 in Höhe von rund 28,7 Millionen Euro ausgezahlt. Die Auszahlung der Versorgungsaufschläge erfolgte für den Zeitraum vom 14. Februar bis 27. Februar in Höhe von 8,7 Millionen Euro.


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Gesundheitsminister (Rheinland-Pfalz) Clemens Hoch

„Weitere Auszahlungen von mehr als 37 Millionen Euro zeigen wie wichtig die finanzielle Unterstützung für die Krankenhäuser ist“, sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch. Die Landesregierung setze sich daher weiterhin für eine Verlängerung über den 19. März hinaus ein, damit die Planungssicherheit in den Krankenhäusern beibehalten werden könnte.

„Die Ausgleichszahlungen dienen dazu, dass Krankenhäuser einen finanziellen Ausgleich dafür erhalten, dass sie Betten für die Behandlung von an COVID-19 erkrankten Personen freihalten. Versorgungsaufschläge hingegen können Krankenhäuser für die Behandlung von Patientinnen und Patienten, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind, beantragen“, so der Minister. Die Liquidität der Krankenhäuser in der Corona-Pandemie sei durch diese Zahlungen und Aufschläge gesichert.

Von hoher Bedeutung ist die Sicherung der wirtschaftlichen Stabilität, Leistungsfähigkeit und Liquidität der Krankenhäuser. „Es ist wichtig auch in der Übergangszeit in die endemische Lage eine medizinische Versorgung jederzeit gewährleisten zu können“, betont Gesundheitsminister Hoch.

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GPR Klinikum Rüsselsheim investiert in 500 neue Patientenmonitore

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Patientenmonitor 02
Patientenmonitor 02

Das GPR Klinikum investiert 190.000 Euro in rund 500 neue 13-Zoll-Multitouch-Terminals mit Telefonhörern. Die Terminals wurden speziell für den Krankenhausalltag entwickelt und erfüllen höchste Hygienestandards. Bisher waren 11-Zoll-Multifunktionsmonitore an den Patientenbetten installiert, die jetzt bis zum Ende des Jahres vollständig ersetzt werden.


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Eine große Auswahl an digitalen Apps und Services

Auch die alten Geräte waren bereits multifunktionell. Telefonieren, Fernsehen und Radiohören war bereits möglich. Die neuen Terminals der nächsten Generation gestatten Patientinnen und Patienten eine vereinfachte elektronische Bedienung und bieten eine große Auswahl an digitalen Apps und Services, die den Klinikalltag für Patientinnen und Patienten sowie Pflegekräfte erleichtern. Ärzte und Personal des GPR Klinikums zeigen sich mit den neuen Geräten sehr zufrieden. Sie loben vor allem den hohen Komfort gleichermaßen für Patienten wie Klinikmitarbeiter. Die Terminals ermöglichen dem medizinischen Personal, sich auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren, die tägliche Arbeit am Patienten.

Surfen im Internet, E-Magazine lesen, Fernsehen, Radiohören oder Telefonieren mit dem integrierten Durchwahltelefon, das auch über den Bildschirm bedient wird, ist dann alles dank des Android-basierten Betriebssystems mit einem Gerät möglich. Die Geräte überzeugen durch digitale Leistung auf allen Ebenen, fühlen sich so persönlich an wie ein Smartphone und liefern hervorragende visuelle Erlebnisse. Für die Patientinnen und Patienten entfällt dann auch der Kauf von Telefonkarten beziehungsweise Tickets für den WLAN-Empfang, denn alle Anwendungen werden gegen eine geringe Gebühr komplett freigeschaltet.

„Die neuen Bedside-Terminals sorgen für eine deutliche Verbesserung im Klinikalltag. In den Bereichen Multifunktionalität und einfache Bedienbarkeit werden hier hohe Standards gesetzt. Es werden auch gleich die Weichen für zukünftige Anwendungen gestellt, denn klinikspezifische Prozesse, wie Menübestellung, Patientenbefragung oder Termininformationen sollen im nächsten Schritt ebenfalls integriert werden. Das GPR Klinikum investiert jährlich mehr als 2 Millionen Euro in die Verbesserung der medizinischen Infrastruktur und sorgt damit für eine stetige Weiterentwicklung der Versorgung“, erklärte Achim Neyer, Geschäftsführer des GPR Gesundheits- und Pflegezentrums Rüsselsheim.

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Polizei schießt auf Angreifer in Flomborn

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Polizei Symbolbild
Polizei Symbolbild

Am Samstagabend (19. März 2022) kam es gegen 17:30 Uhr zu einem Schusswaffengebrauch durch die Polizei in der Grabenstraße in Flomborn (Kreis Alzey-Worms). Wie die Polizei gegenüber BYC-News bestätigte, kam es dort zuvor zu einer Bedrohungslage.


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Mann nicht tödlich verletzt

Ein Zeuge hatte sich zunächst über den Polizeinotruf gemeldet und mitgeteilt, dass ein 28 Jahre alter Mann massiv in einer Wohnung randalieren würde. Die Polizei machte sich daraufhin auf den Weg zur gemeldeten Adresse und traf den Mann vor Ort an. Der 28-Jährige bedrohte die Polizisten umgehend mit einer Schusswaffe. In Folge dessen sei es zu einem Schusswaffengebrauch durch die Polizei in Flomborn gekommen. Der Angreifer wurde durch zwei Schüsse verletzt und wurde durch den Rettungsdienst in ein umliegendes Klinikum gebracht. Weitere Verletzte habe es nach Angaben der Polizei nicht gegeben.

Nach Informationen von dieser Online-Zeitung soll der Aggressor im Unterkörperbereich von der Kugel aus der Polizeiwaffe getroffen worden sein. Für unbeteiligte Personen bestand und besteht keine Gefahr. Im Einsatz waren die Polizei, der Rettungsdienst sowie ein Notarzt.

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Protestaktion der Jungen Liberalen am Winterhafen in Mainz

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Mainz2 1
Mainz2 1

Am Freitag (18. März 2022) haben die Jungen Liberalen Rheinhessen-Mainz (JuLis Mainz) zusammen mit dem Stadtratsfraktionsvorsitzenden der FDP, David Dietz, eine gemeinsame Aktion gegen das beschlossene Maßnahmenpaket für den Mainzer Winterhafen veranstaltet. Gemeinsam haben sie eine Runde „Wikingerschach“ gespielt, um Aufmerksamkeit auf die in ihren Augen wenig sinnvollen Verbote zu lenken. Die Aktion fand am Victor-Hugo-Ufer neben dem Biergarten statt. BYC-News war vor Ort.


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Verbot von Tonwiedergabegeräten und Glas

Mit der „Gefahrenabwehrverordnung Glasverbot im Bereich Winterhafen“ und der Änderung der Grünanlagensatzung gilt nun unter anderem ein Verbot von Tonwiedergabegeräten und ein Glasverbot in den Abend- und Nachtstunden am Winterhafen in Mainz.

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FDP-Stadtratsfraktionsvorsitzender, David Dietz dazu:

Die JuLis Mainz haben zu der neuen Regelung bereits Kritik geäußert, die sie nun mit dieser Aktion noch einmal unterstreichen wollten. Dazu erklärte David Dietz gegenüber dieser Online-Zeitung: „Wir sind mit der neuen Regelung der Stadtverwaltung nicht in Gänze einverstanden. Wenn es heißt, dass es ein komplettes Glasverbot am Winterhafen in Mainz gibt, sind auch Spiele wie Bierpong oder selbst Familienspiele wie Wikingerschach verboten. Das geht unserer Meinung nach sehr weit und die Verhältnismäßigkeit, die ja in Deutschland ein Grundsatz des Verwaltungshandelns sein soll, ist in keiner Weise gewahrt“

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Lautsprecherverbot sei verhältnismäßig

Der Stadtverwaltung gehe es in erster Linie darum, dass es im Winterhafen in den vergangenen drei Jahren schon sehr laut zuging.“ Das stimmt natürlich. Dass sich da diejenigen, die hier zuhause sind gestört fühlen, ist klar. Deshalb sagen wir auch, dass ein Lautsprecherverbot absolut in Ordnung ist und verhältnismäßig“, erklärt Dietz.

„Das geht zu weit“

Spiele zu verbieten gehe aber zu weit sagt der Stadtratsfraktionsvorsitzende weiter: „Die Menschen haben ja in den letzten zwei Jahren nicht viele Möglichkeiten gehabt, sich auszuleben. Die Flächen in Mainz sind da auch eher limitiert. Und wenn dann solche Spiele in den Abendstunden noch verboten werden sollen, dann geht das absolut zu weit. Da wollen die Julis jetzt einfach nochmal drauf aufmerksam machen. Das habe ich gerne unterstützt“

Die FDP werde auch in der kommenden Zeit nochmal prüfen, ob die Fraktion das „Verwaltungshandeln an dieser Stelle nochmal korrigieren“ könne, sagte er abschließend.

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Nürburgring: Kostenlos die Race Trucks mit bis zu 1500 PS erleben

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Truck Grand Prix e1647434913369
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Die internationalen Teams der Goodyear European Truck Racing Championship (ETRC) gehen vom 4. bis 5. April am Nürburgring an den Start und bereiten sich auf die Saison vor. Die Testtage stellen gleichzeitig eine Premiere dar. „Es war an der Zeit, den Teams mit diesen Test- und Einstellfahrten die Möglichkeit zu geben, sich optimal auf die kommende Saison vorzubereiten“, sagt Rolf Werner, Geschäftsführer der ETRA (Promoter der Goodyear FIA ETRC).


Ausrichter der Testtage ist die ADAC Travel & Event GmbH

Im Starterfeld der bis zu 1.500 PS starken Race Trucks werden unter anderem Vize-Europameister und Lokalmatador Sascha Lenz, der drittplatzierte in der Meisterschaft Adam Lacko sowie der Britische Goodyear Cup Champion Shane Brereton vor Ort sein. Eine tolle Gelegenheit auch für alle Motorsportfans, die Trucks der kommenden Saison schon vor dem offiziellen Saisonstart in Misano (21.-22. Mai 2022) live zu erleben.

„Die Tribüne T3 wird allen Zuschauern kostenlos zur Verfügung stehen. Um ins Fahrerlager zu kommen, ist eine gültige Eintrittskarte für den internationalen ADAC Truck-Grand-Prix 2022 nötig. Dazu zählen auch die, welche für die ausgefallenen Events 2020 und 2021 gekauft wurden. Vor Ort können aber auch Tickets erworben werden. „An beiden Tagen lassen wir die Fans bei einem Pit-Walk in die Boxengasse und sie kommen ganz nah an die Race Trucks heran“, blickt Marc Hennerici, Geschäftsführer der ADAC Travel & Event GmbH auf die Test Days.

Im Fokus der Rennserie steht das wichtige Thema der Nachhaltigkeit

Die Goodyear FIA ETRC hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2038 klimaneutral zu werden und setzt dabei unter anderem auf den alternativen Kraftstoff HVO100. Dabei handelt es sich um einen erneuerbaren Diesel, der vollständig aus Pflanzen und Tierfetten hergestellt wird und die Vorgaben der Erneuerbare Energien Richtlinien II (RED II) der Europäischen Union erfüllt.

„Die Einführung von HVO ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg in eine nachhaltigere Zukunft. Wir wollen unsere Plattform nutzen, um den Wandel voranzutreiben und einen führenden Ansatz zu verfolgen, um eine Vielzahl technischer Entwicklungen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen auf den Weg zu bringen“, betont ETRA-Geschäftsführer Georg Fuchs.

Neben den Trucks der Goodyear FIA ETRC testen auch die Prototypen der LMP3 Serie, die beim int. ADAC Truck-Grand-Prix am 16. und 17. Juli auf dem Nürburgring im Rahmenprogramm fahren werden.

Einsatz für die Feuerwehr Mainz auf dem Lerchenberg

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Feuer in Mainz

Die Einsatzkräfte der Mainzer Feuerwehr wurden am Freitag gegen 19:00 Uhr zu einem Kaminbrand in die Fontanestraße auf dem Lerchenberg alarmiert. Es war ein deutlicher Funkenflug aus dem Schornstein eines Einfamilienhauses zu erkennen, welcher auf einen mit Ruß zugesetzten Kaminquerschnitt hindeutete.


Drehleiter konnte nicht zum Einsatz kommen

Da das betroffene Wohngebäude in der Fontanestraße nur über einen Gehweg erschlossen ist, konnte die Drehleiter der Feuerwehr nicht zum Einsatz kommen. Ein Trupp bereitete daher den gesicherten Aufstieg auf das Dach vor. Nachdem eine Sicherungskette mit dem speziellen Gerätesatz Absturzsicherung aufgebaut war, begab sich ein Feuerwehrmann mit Atemschutzgerät und Auffanggurt auf das Dach zum Schornstein.

Das Haus wurde parallel mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und ein weiterer Trupp ging vor der Reinigungsklappe des Schornsteins im Keller in Stellung. Der Schornstein wurde unter Atemschutz mit Kaminkehrwerkzeug mehrfach nach unten durchgekehrt. Der brennende Glanzruß im Kamin konnte auf diese Weise entfernt und aus dem Kamin entnommen werden. Die abschließende Kontrolle mit einem Kaminspiegel ergab, dass der Schornstein wieder frei war. Das leicht verrauchte Gebäude wurde maschinell belüftet, bevor es wieder an die Hauseigentümer übergeben werden konnte. Der Bezirksschornsteinfegermeister wurde informiert. Nach einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Zukunftsweisende Stadt Alzey: Einsparung von 535 Tonnen CO2 pro Jahr

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Alzey Urkunde
Alzey Urkunde

Ökostrom für alle Liegenschaften und die Straßenbeleuchtung – das ist keine Selbstverständlichkeit. Dass die Stadt Alzey dafür bereit ist, tiefer in die Tasche zu greifen und jährlich 535 Tonnen CO2 vermeidet, war für den Partner EWR Anlass, die „Vorausdenker“-Urkunde zu verleihen. Sie zeichnet zukunftsweisende Projekte in der Region aus, die den Klimaschutz und damit die Verantwortung für künftige Generationen im Blick hat.


Klimaneutralität bis 2045

Bürgermeister Christoph Burkhard freut sich zusammen mit Klimaschutzmanager Marcel Klotz und dem städtischen Verantwortlichen für die Strombeschaffung Marco Fitting über die Urkunde. Ein neues Banner weist im Rathausfoyer auf den Ökostrom-Bezug der Stadt hin.

„In diese Richtung werden wir weiterarbeiten, auch gemeinsam mit EWR“, sagt Burkhard. Er nennt als Beispiel die Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts, die Erweiterung der Solar-Freiflächenanlage in Alzey Schafhausen oder weitere E-Mobil- sowie Nahwärme-Projekte. Denn Alzey will weiter vorausdenken – am besten in Richtung Klimaneutralität bis 2045.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A61 – Rettungshubschrauber im Einsatz

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Am Freitagnachmittag (18. März 2022) kam es gegen 16:40 Uhr zu gleich vier Verkehrsunfällen auf der Autobahn A61 bei Bad Kreuznach, die sich fast zeitgleich ereigneten. Drei davon gingen mit Sachschaden aus, einer endete mit einem Schwerverletzten und einem geschätzten Sachschaden von 50.000 Euro.


Ein LKW und zwei Autos waren beteiligt

Aufgrund eines der leichten Verkehrsunfälle kam es zwischen der Anschlussstelle Bad Kreuznach und dem Autobahndreieck Nahetal in Fahrtrichtung Koblenz zu einem Stau. Aufgrund dessen bremste ein 42-jähriger Fahrer eines Sattelzuges auf dem rechten Fahrstreifen am Stauende. Ein nachfolgender 25 Jahre alter Autofahrer bemerkte das aus bislang unbekannten Gründen zu spät. Um einen Zusammenstoß mit dem Sattelzug zu vermeiden, wollte er auf die linke Fahrspur ausweichen. Trotz des Manövers fuhr er er gegen den Unterfahrschutz des Aufliegers, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte gegen die Mittelleitplanke.

Ein weiterer, 29 Jahre alter Autofahrer, der zu diesem Zeitpunkt den linken Fahrstreifen befuhr, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte frontal in den Wagen des 25-Jährigen.

Mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Mainz

Der 25-jährige Unfallverursacher wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er konnte sich zwar noch selbstständig aus seinem Wagen befreien, wurde aber im Anschluss mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Mainz geflogen. Der 29-Jährige Autofahrer kam mit leichten Verletzungen davon, der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.

Für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen wurde die Autobahn für mehr als drei Stunden voll gesperrt und konnte erst gegen 19:45 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Trotz einer eingerichteten Umleitung kam es zeitweise zu einem 16 Kilometer langen Rückstau. Zur Dokumentation des Unfalls kam auch eine Drohne der Polizei zum Einsatz.

Dreiste Autofahrer behinderten den Einsatz

Wie die Polizei mitteilt, unterstütze ein Großteil der Verkehrsteilnehmer die Arbeit der Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst, indem sie vorbildlich eine Rettungsgasse bildeten. Doch auch hier habe es wieder einige Fahrzeugführer gegeben, die sich dazu veranlasst sahen, in der Rettungsgasse anzuhalten, diese zu durchfahren oder im Stau zu wenden.

Ganz besonders dreist zeigte sich vor allem ein Autofahrer, der die Rettungsgasse bis zum Unfall durchfuhr. Vor Ort verlangte er von den Einsatzkräften, durch gelassen zu werden, da er einen wichtigen Termin habe. Trotz der Unmöglichkeit seiner Forderung wurde der Fahrer gegenüber den Einsatzkräften ausfällig und beharrte auf seinen wichtigen Termin. Wie alle anderen festgestellten Verkehrssünder darf er mit Post von der Zentralen Bußgeldstelle aus Speyer rechnen.

Wochenrückblick: Der Blaulicht-Report für das Rhein-Main-Gebiet

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In den zurückliegenden Tagen hatte die Polizei, die Feuerwehr und der Rettungsdienst wieder viel zu tun. Die wichtigsten Meldungen und Ereignisse der Woche aus dem Bereich Blaulicht Rhein-Main von deiner Online-Zeitung BYC-News zusammengefasst. Aktuell, lokal und immer nah dran.


Kriminalpolizei ermittelt nach Leichenfund

Durch die alarmierten Rettungskräfte konnte beim Eintreffen nur noch der Tod des 38-jährigen Mannes festgestellt werden. Für die Tatortarbeit wurde der Bereich umfangreich abgesperrt und die Wiesbadener Kriminalpolizei hinzugezogen. Ein Todesermittlungsverfahren zur Feststellung der Todesursache wurde eingeleitet.

Zum Bericht: Leichenfund in Wiesbaden

Kind stirbt bei Bahnunfall nach Familienstreit

Am späten Nachmittag (15. März 2022) hatten Polizeibeamte bereits Kontakt mit dem 12-jährigen Jungen aus Kriftel (Main-Taunus-Kreis). Der Junge berichtete gegenüber den Polizisten von Streitigkeiten innerhalb seiner Familie. Die Streifenpolizisten brachten den 12-Jährigen nach Hause und führten ein ausgiebiges Gespräch mit ihm und seiner Mutter. Im Anschluss beließ die Polizeistreife den Jungen in der Obhut seiner Mutter.

Zum Bericht: Junge stirbt an Bahnübergang

Mainzer Feuerwehr rettet Bewohnerin und Tiere

Am Mittwochabend (16. März 2022) rückte die Feuerwehr, zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei zu einem alarmierten Wohnungsbrand nach Mainz-Gonsenheim aus. Eine Person wurde bei dem Feuer mittelschwer verletzt. Auch zwei Katzen mussten in tierärztliche Obhut gebracht werden. Die Feuerwehr konnte den Brand glücklicherweise schnell unter Kontrolle bringen.

Zum Bericht: Wohnungsbrand in Mainz

Betrunken in den Weinberg gefahren

Am Mittwoch (16.März 2022) kam es gegen 10:45 Uhr zu einem Unfall zwischen Gau-Algesheim und Ockenheim. Ein 60-jähriger Autofahrer befuhr die Ockenheimer Straße aus Fahrtrichtung Gau-Algesheim nach Ockenheim.

Zum Bericht: Mercedes landet bei Gau-Algesheim im Weinberg


Telefonanrufe von „EUROPOL“ in Ingelheim

Am Mittwoch (16. März 2022) kam es in der Stadt Ingelheim und den Vororten zu mehreren Anrufen, in dem Geschädigte angeblich von „EUROPOL“ angerufen wurden. Dabei ertönte oftmals eine Bandansage in englischer Sprache, die mitteilte, dass die Identität der Angerufenen missbräuchlich verwendet worden wäre. Im Anschluss wurden die Opfer gebeten, für weitere Informationen eine bestimmte Taste an ihrem Telefon zu betätigen.

Zum Bericht: Warnung vor Betrüger in Ingelheim

Menschenrettung in Mainz-Ebersheim

Am Donnerstag (17. März 2022) kam es zu einem ausgedehnten Kaminbrand im Mainzer Stadtteil Ebersheim. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Ebersheim wurden gegen 19:40 Uhr von der Leitstelle in die Grünberger Straße alarmiert. Mehrere Anwohner haben eine starke Rauchentwicklung an einem Wohnhaus wahrgenommen.

Zum Bericht: Feuerwehr zu Kaminbrand alarmiert

Frau wird brutal in Bad Kreuznach attackiert

Am Donnerstag (17. März 2022) wurde eine 49-jährige Frau aus Hargesheim grundlos von einem Mann in der Fußgängerzone in Bad Kreuznach attackiert. Der Vorfall ereignete sich gegen 15:20 Uhr. Der bislang unbekannte Täter flüchtete nach seinem Angriff.

Zum Bericht: Fahndung Bad Kreuznach

Tödlicher Unfall im Rheingau-Taunus-Kreis

Am frühen Donnerstagmorgen (17. März 2022) kam es gegen 4:15 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße K634 zwischen Hallgarten und Oestrich-Winkel im Rheingau-Taunus-Kreis. Ein 19 Jahre alter Mann kam bei dem Unfall ums Leben. Im Fahrzeug befand sich zudem der 19-jährige aus Oestrich-Winkel als Beifahrer.

Zum Bericht: Junger Mann wird aus Auto geschleudert


Polizei Mainz veröffentlicht Kriminalstatistik

Zum fünften Mal in Folge gehen die Straftaten im Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Mainz zurück. Mit insgesamt 42.627 Straftaten liegt diese Zahl 7,6 Prozent unter dem Vorjahr (-3.513 Fälle). Noch deutlicher ist der Rückgang für die Stadt Mainz ausgefallen. Mit einem Rückgang um 10,7 Prozent auf 14.553 Straftaten liegt die Zahl 1.745 Fälle unter der des Vorjahres.

Zum Bericht: Tötungsdelikte und Sexualverbrechen 

Kaminbrand auf dem Lerchenberg

Die Einsatzkräfte der Mainzer Feuerwehr wurden am Freitag (18. März 2022) gegen 19:00 Uhr zu einem Kaminbrand in die Fontanestraße auf dem Lerchenberg alarmiert. Es war ein deutlicher Funkenflug aus dem Schornstein eines Einfamilienhauses zu erkennen, welcher auf einen mit Ruß zugesetzten Kaminquerschnitt hindeutete.

Zum Bericht: Mainzer Feuerwehr im Einsatz auf dem Lerchenberg

Schwerer Unfall auf der Autobahn A61

Am Freitagnachmittag (18. März 2022) kam es gegen 16:40 Uhr zu gleich vier Verkehrsunfällen auf der Autobahn A61 bei Bad Kreuznach, die sich fast zeitgleich ereigneten. Drei davon gingen mit Sachschaden aus, einer endete mit einem Schwerverletzten und einem geschätzten Sachschaden von 50.000 Euro.

Zum Bericht: Rettungshubschrauber im Einsatz

Polizei muss Schusswaffe in Flomborn einsetzen

Am Samstagabend (19. März 2022) kam es gegen 17:30 Uhr zu einem Schusswaffengebrauch durch die Polizei in Flomborn. Wie die Polizei gegenüber BYC-News bestätigte, kam es dort zuvor zu einer Bedrohungslage. In Folge dessen sei es zu einem Schusswaffengebrauch durch die Polizei gekommen. Eine Person wurde durch den Schuss verletzt und wurde ärztlich versorgt.

Zum Bericht: Mann in Unterkörper geschossen

Demonstration in Mainz gegen den Krieg in der Ukraine

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Ukraine Worms Dom12
Ukraine Worms Dom12

Für Sonntag (20. März 2022) um 12 Uhr ruft ein Bündnis von Mainzer Parteien alle Bürger zu einer Friedenskundgebung am Gutenbergplatz auf. Beteiligt sind unter anderem Grüne, SPD, CDU, Die Linke, Volt, Klimaliste und Piraten. Die Demonstration wurde vom Ordnungsamt genehmigt. Hierbei werden Redebeiträge der verschiedenen Parteien und Organisationen gehalten. Weitere Redebeiträge gerne willkommen.


Aufruf des Bündnisses:

Das Bündnis ruft zum Protest gegen den Krieg in der Ukraine auf und beteiligt sich an der Friedenskundgebung am Sonntag um 12:00 Uhr auf dem Gutenbergplatz. „Wir fordern die russische Regierung auf, die Angriffe auf die Ukraine sofort zu beenden und sich zu einer gemeinsamen Entspannungspolitik zu bekennen. Die Waffen müssen jetzt und sofort schweigen und es muss gemeinsam nach einer friedlichen Lösung gesucht werden, welche die Sicherheitsinteressen aller Beteiligten berücksichtigt.

  • Frieden jetzt!
  • Stoppt sofort diesen Krieg!
  • Frieden für die Ukraine und ganz Europa!

Unser Bündnis ist plural, aber für Rassismus, Antisemitismus, Chauvinismus und verwandte Ideologien gibt es keinen Platz.“

Weiter heißt es: „Wir bitten um Mithilfe und Unterstützung für die Menschen in der Ukraine und für die Flüchtenden andernorts. Wir verurteilen zugleich Diskriminierung gegenüber und Angriffe auf unbeteiligte Menschen aus Russland.“

Informationen zum Infektionsschutz

Es wird darauf hingewiesen, dass von allen Personen zu jeder Zeit eine medizinische Mund- und Nasenbedeckung zu tragen ist (Maskenpflicht). Es gelten die Ausnahmen gemäß §2 Abs. 3 der 32. CoBeLVO.

Für weitere Informationen und eine Kontaktaufnahme steht Marvin Dewald per Mail unter marvin.dewald@volteuropa.org zur Verfügung.

Ausbau des Parkplatzes „Rheingrafenblick“ in Bad Kreuznach startet

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Ausbau des Parkplatzes "Rheingrafenblick" in Bad Kreuznach

Das Neubaugebiet „Rheingrafenblick“ verfügt bisher über keine reguläre Bushaltestelle, die Bewohner sind für Einkäufe oder den Weg zur Arbeit auf das eigene Auto angewiesen. Dies wird sich jetzt ändern. Wie in den Gremien beschlossen, wird die Stadtverwaltung Bad Kreuznach den großen Parkplatz unterhalb des Wohngebiets ausbauen und eine dauerhafte Anbindung an den ÖPNV schaffen. Nach dem offiziellen Spatenstich Ende vergangener Woche starten die Bauarbeiten am Montag, 21. März.


Bauzeit von sechs Wochen geplant

Die Baumaßnahme beinhaltet die Asphaltierung der Fahrspur auf dem Parkplatz am Ende der Franziska-Puricelli-Straße, die Herstellung einer barrierefreien Bushaltestelle mit Wartehäuschen sowie den Bau einer Wendemöglichkeit (Buskehre) am Ende des Platzes. Darüber hinaus wird eine barrierefreie Zuwegung ins Wohngebiet geschaffen sowie ein Grünstreifen entlang der Wohnhäuser angelegt, wie er im Bebauungsplan vorgesehen ist.

Die Stadtverwaltung plant mit einer Bauzeit von sechs Wochen, die Arbeiten sind also voraussichtlich Ende April abgeschlossen. Die Baukosten betragen rund 200.000 Euro, das Land fördert die Maßnahme mit zirka 100.000 Euro.

Forderung der Anwohner wird verwirklicht

Mit dem Ausbau des Platzes samt ÖPNV-Anbindung wird eine lang bestehende und berechtigte Forderung der Anwohnerinnen und Anwohner verwirklicht. Die Stadt trägt außerdem den Zielen des Integrierten Verkehrsentwicklungskonzepts (ISEK) Rechnung – nämlich der Stärkung des Umweltverbunds –, denn die bisherige Situation vor Ort stand diesen entgegen. Die nächsten regulären Bushaltestellen befinden sich in der Rheingrafenstraße mehr als 500 Meter Luftlinie entfernt. Nach den Vorgaben des städtischen Nahverkehrsplans soll eine Haltstelle jedoch in fußläufiger Entfernung von 300 bis 400 Meter erreicht werden.

In einem ersten Schritt zur Verbesserung der Situation war im Sommer 2020 eine provisorische Schulbushaltestelle geschaffen und damit das Wohngebiet an die Schülerbeförderung angeschlossen worden. Diese Haltestelle bleibt bis zum Ende der Bauarbeiten an der Franziska-Puricelli-Straße bestehen.

Wichtige Information zu Spenden für die Ukraine

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Wiesbaden4
Wiesbaden4

Der Krieg in der Ukraine ist furchtbar, er bringt viel Leid und Elend über die dortige Bevölkerung. Dennoch bittet das Regierungspräsidium Darmstadt dringend darum, von privaten Arzneimittelspenden aus der Hausapotheke abzusehen.


Es besteht großer Bedarf an Verbandsmaterial und Arzneimitteln

Die letzten Tage seit Kriegsbeginn in der Ukraine haben bereits viele Menschenleben gefordert und viele Verletzte sind seitdem zu beklagen, die auf medizinische Versorgung angewiesen sind. Es besteht großer Bedarf an vielem, gerade auch an Verbandsmaterial und Arzneimitteln.

Arzneimittelspenden aus der Hausapotheke sind aus verschiedenen Gründen äußerst problematisch

Um die Ukraine zu unterstützen, werden auch in Hessen große Sammelaktionen organisiert. Gesammelt wird aktuell alles, von Kleidung über Lebensmittel bis hin zu Arzneimitteln. Private Arzneimittelspenden aus der Hausapotheke sind jedoch aus verschiedenen Gründen äußerst problematisch und sollten daher unbedingt unterlassen werden, wie Tanja Herwig, Dezernatsleiterin im Fachdezernat Pharmazie des Regierungspräsidiums Darmstadt nun erklärt: „Arzneimittel, die schon einmal an Privatpersonen abgegeben wurden, dürfen nicht als Arzneimittelspenden verwendet werden“. Bei solchen Arzneimitteln ist nicht mehr nachvollziehbar, ob sie zu jeder Zeit ordnungsgemäß gelagert wurden. Bei falscher Lagerung kann es sein, dass die Arzneimittel gar nicht mehr wirken oder möglicherweise dem Patienten sogar schaden. Bei Spenden aus privaten Haushalten ist außerdem oftmals auch die Haltbarkeit des Arzneimittels ein Problem, wenn diese schon länger lagern.

Aus diesen Gründen lehnen seriöse Hilfsorganisationen die Sammlung von privaten Arzneimittelspenden komplett ab, weil die Erfahrungen der letzten Jahre in Krisengebieten gezeigt haben, dass ein Großteil der gesammelten Arzneimittel gar nicht zu gebrauchen war und nicht dem tatsächlichem Bedarf vor Ort entsprach. Es hilft den Menschen in der Ukraine nicht, wenn sie sich am Ende Tonnen von unbrauchbaren und verfallenen Arzneimittel gegenübersehen, die dann auch noch entsorgt werden müssen.

Arzneimittelsammlungen unterliegen rechtlichen Einschränkungen

Selbst wenn es sich nicht um private Spenden von Altarzneimitteln handeln sollte, unterliegen Arzneimittelsammlungen rechtlichen Einschränkungen. Anders als Kleidung oder Nahrung dürfen Arzneimittel nicht einfach gesammelt werden. Arzneimittelsammlungen erfordern höchste Sorgfalt und es müssen bestimmte Mindestanforderungen eingehalten werden. Solche Sammlungen sollten daher nach Möglichkeit gar nicht privat organisiert werden, sondern nur von professionellen Hilfsorganisationen. Arzneimittelsammlungen sind zudem der zuständigen Stelle – in Hessen ist das zentral das Regierungspräsidium Darmstadt – vorher anzuzeigen. Genauere Informationen, was Sie beachten müssen, wenn Sie eine Arzneimittelsammlung durchführen wollen, finden Sie auf dem „Merkblatt zur Sammlung von Arzneimitteln“ auf der Homepage des Regierungspräsidiums Darmstadt unter „Sicherheit – Arzneimittel & Apotheken – Arzneimittelvertrieb“.

Ansonsten spenden und sammeln Sie bitte keine privaten Arzneimittel, sondern unterstützen Hilfsorganisationen mit anderen Hilfsgütern oder auch finanziell. Die Hilfsorganisationen haben in der Regel Kontakte zu den betroffenen Krankenhäusern in der Ukraine und können durch die finanzielle Hilfe gezielt die Arzneimittel besorgen, die vor Ort wirklich benötigt werden.

19 Tötungsdelikte und 1.208 Sexualdelikte – Polizei Mainz veröffentlicht Statistik

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Zum fünften Mal in Folge gehen die Straftaten im Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Mainz zurück. Mit insgesamt 42.627 Straftaten liegt diese Zahl 7,6 Prozent unter dem Vorjahr (-3.513 Fälle). Noch deutlicher ist der Rückgang für die Stadt Mainz ausgefallen. Mit einem Rückgang um 10,7 Prozent auf 14.553 Straftaten liegt die Zahl 1.745 Fälle unter der des Vorjahres.


Zum Opfer einer Straftat zu werden ist damit erneut deutlich gesunken

Dies lässt sich an der sogenannten Häufigkeitszahl ablesen. Lag die Gefahr Opfer einer Straftat im Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Mainz zu werden im Jahr 2015 noch bei 7.544 je 100.000 Einwohner, so lag diese im Jahr 2021 bei 5.072 und damit rund 32 Prozent niedriger. Für das Stadtgebiet Mainz liegt diese Zahl für das letzte Jahr bei 6.703. Sie ist damit im Rhein-Main-Gebiet und in Rheinland-Pfalz die Stadt mit der niedrigsten Häufigkeitszahl und damit auch der geringsten Gefahr Opfer einer Straftat zu werden.

„Diese Entwicklung zeigt, dass unsere kontinuierlichen Bemühungen, Bürgerinnen und Bürger vor Straftaten zu schützen, Wirkung zeigen. Auch wenn Corona zu einem Teil zu diesem Rückgang beigetragen haben dürfte, lässt sich an der langfristigen Entwicklung der Erfolg unserer polizeilichen Arbeit ablesen. Dies ist für uns Auftrag und Verpflichtung zugleich, in unseren Bemühungen nicht nachzulassen!“, so Polizeipräsident Reiner Hamm zur Veröffentlichung der Kriminalstatistik.

Auch die Aufklärungsquote bewegt sich mit 64,6 Prozent im Jahr 2021 auf einem anerkannt hohen Niveau.

Im Jahr 2021 lagen in den sogenannten Straftatenobergruppen, mit Ausnahme der Tötungsdelikte und Sexualdelikte, Rückgänge vor.

Quelle: Polizei

Aufteilung der Straftaten:

Tötungsdelikte

Mit 19 Tötungsdelikten, davon 9 Versuche erfolgte im Jahr 2021 ein Anstieg um 5 Fälle, liegt aber im Langzeitvergleich durchaus im unteren Bereich (2012 – 34; 2015 – 25; 2018 – 11). Die Zahl setzt sich aus 11 Fällen aus dem Bereich des Totschlags, 5 Fällen aus dem Bereich der fahrlässigen Tötung, 2 Fällen des Schwangerschaftsabbruchs und 1 Morddelikt zusammen.

Sexualdelikte

Die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung erreichten im PP Mainz in 2021 erneut einen Höchstwert mit 1.208 Fällen. Zurückliegende Gesetzesänderungen erschweren Vergleiche zu den Vorjahren. Die Zunahme betrifft jedoch vornehmlich die Straftaten Verbreitung, Erwerb, Besitz oder Herstellung von Kinderpornographie und ist mehrheitlich auf den signifikanten Anstieg der sogenannten NCMEC -Verfahren zurückzuführen. Also Verfahren, die durch die halbstaatlich, US-amerikanische Organisation „National center for missing an exploited children“ über das BKA den Polizeibehörden in Deutschland gemeldet werden. Die hohe Zuwachsrate von 48,8 Prozent ergibt sich zu einer sehr großen Anzahl aus der Verbreitung pornographischer Inhalte in Chatgruppen von Jugendlichen. Jeder Empfänger einer derartigen Nachricht ist in der Regel auch Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren.

Rohheitsdelikte

Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit wie Körperverletzungsdelikte gingen um 10,5 Prozent auf 6.647 zurück.

Diebstahlsdelikte

Diebstahlsdelikte ohne erschwerende Umstände wie beispielsweise Ladendiebstahl verzeichnen einen erheblichen Rückgang um 12,6 Prozent auf 7.008 Fälle. Diebstahlsdelikte unter erschwerenden Umständen erfuhren einen Rückgang um 16,7 Prozent auf 3.716 Fälle. Die darunter zu subsummierenden Wohnungseinbruchsdiebstähle sanken im Jahr 2021 erneut um 41,2 Prozent auf das Langzeitminimum von 304 Fällen (2020: 517, 2019: 633, 2018: 1.012).

Vermögens- und Fälschungsdelikte / Betrug Vermögens- und Fälschungsdelikte sanken im Betrachtungszeitraum um 5,9 Prozent auf 8.719 Fälle. Ein Großteil dieser Fälle entfällt auf Betrugsdelikte.

Eine erhebliche Zunahme wurde jedoch bei Subventionsbetrugs von 26 auf 57 Fälle (+119 Prozent ) und bei Abrechnungsbetrug von 25 auf 65 Fälle (+ 160 Prozent) festgestellt.

Ursächlich hierfür sind Betrugsverfahren im Zusammenhang mit Sonderzahlungen für Gewerbetreibende, welche im Rahmen der Corona-Pandemie finanzielle Unterstützung beantragten. Seit des ersten „Lockdowns“ im März 2020 können Kleinunternehmen und Soloselbständige bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) die sogenannte „Corona-Sofort-Hilfe“, von 9.000 Euro oder 15.000 Euro beantragen. Aufgrund der anhaltenden Pandemie kamen 2021 zu dieser Soforthilfe noch weitere Hilfsmöglichkeiten hinzu, so dass sich der Kreis der Antragsberechtigten und damit die Tatgelegenheit nochmals erhöht hat. Die Antragsteller machten hierbei falsche Angaben und erhielten aufgrund dessen entsprechende Geldsummen.

Impfpassfälschungen

Die statistische Erfassung der Urkundenfälschung von Impfausweisen erfolgt erst ab dem 01. Januar 2022, dezidierte Aussagen zum Deliktsbereich „Impfpassfälschungen“ für das Jahr 2021 können daher nicht gesondert dargestellt werden.

Sonstige Straftatbestände

Sonstige Straftatbestände gingen im Jahr 2021 um 7,1 Prozent auf 10.375 Fälle zurück. Hierunter sind beispielsweise Sachbeschädigungen oder Beleidigungen zu subsummieren.