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Straßenbahn durch die Hindenburgstraße in Mainz?

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Fährt die Straßenbahn in Mainz bald durch die Hindenburgstraße? Diese Idee der Mainzer Mobilität und des Mainzer Verkehrsdezernats wird derzeit ernsthaft geprüft, und soll am Donnerstag bei einer Bürgerbeteiligung der Stadt Mainz vorgestellt werden. Die Neustadt als bevölkerungsreichster Mainzer Stadtteil solle an das Mainzer Straßenbahnnetz angeschlossen werden, sagt die Mainzer Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger (Grüne): „Die Idee ist, die Altstadt und die Neustadt zu verbinden und zu erschließen, um den Umweltverbund zu stärken.“ Ziel sei, „dass man hier das Auto nicht mehr braucht.“


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Im Juni 2020 hatte der Mainzer Stadtrat den weiteren Ausbau des Mainzer Straßenbahnnetzes grundsätzlich beschlossen

Die Idee ist Teil des Koalitionsvertrages der Mainzer „Ampel“-Koalition von Grünen, SPD und FDP: „Nach dem großen Erfolg der Mainzelbahn“ forderten die drei Parteien im Juni 2020 im Mainzer Stadtrat, das Straßenbahnnetz in Mainz weiter zu entwickeln.

Teil eins ist die Straßenbahn-Querverbindung vom Münsterplatz über die Binger Straße auf die Alicenbrücke, ein „Beipass“ für den Mainzer Hauptbahnhof sozusagen. Dieses Teilstück ist bereits konkret in Planung, 2025 sollen hier Straßenbahnen rollen. Ein weiterer Teil des Ausbauplans ist eine Straßenbahn-Verbindung zum neuen Heilig Kreuz-Viertel in der Mainzer Oberstadt.

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„Innenstadtring“ soll realisiert werden

Als nächstes aber soll bis 2030 ein sogenannter „Innenstadtring“ des Straßenbahnnetzes realisiert werden – und dabei sollen die Straßenbahnen künftig tatsächlich durch die Hindenburgstraße rollen. Das Ziel des „Innenstadtrings“ sei, Altstadt und Neustadt miteinander zu verbinden, und die Straßenbahnen direkt in den Kern der Altstadt zum Höfchen zu führen, sagte der Geschäftsführer der Mainzer Verkehrsgesellschaft, Jochen Erlhof.

„Mit dem Erschließen des Innenstadt-Kerns erlebt das gesamte Straßenbahnsystem noch einmal eine Aufwertung“, betonte Erlhof. Dann könnten Fahrgäste vom Lerchenberg oder von Finthen direkt zum Höfchen fahren, ohne am Schillerplatz umsteigen zu müssen. Dafür müsste die Straßenbahn allerdings die Ludwigsstraße hinunterfahren, und vor dem Markt links abbiegen. Von dort würde die neue Straßenbahnlinie dann geradeaus über den Flachsmarkt und die Bauhofstraße zur Kaiserstraße rollen, und weiter über die Hindenburgstraße zur Goethestraße – so sehen es uralte Mainzer Pläne vor.


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Ausbau könnte die Allee schädigen

Die Hindenburgstraße ist derzeit aber eine Art Sackgasse, die verkehrsberuhigt am Goetheplatz endet, dazu kommt: Die Straße wird gesäumt von einer der schönsten Alleen in Mainz mit altem Baumbestand – ein Ausbau könnte die Allee schädigen, warnen Kritiker und fordern, die Straßenbahn über der Rheinallee zu führen. Das würde auch eine bessere Anbindung des neuen Zollhafens bedeuten, argumentieren sie.

Am Donnerstag (17. März 2022) sollen dazu nun die Bürger befragt werden: Von 18.00 Uhr bis 20.30 Uhr findet eine große Bürgerbeteiligung statt, und zwar online, zu finden über die Internetseite www-m-wie-zukunft.de. Die Veranstaltung wird auch über den Offenen Kanal Mainz gesendet, während der Veranstaltung können Zuschauer via Chat und Telefon Fragen, Erwartungen und Bedürfnisse rund um das Ausbauprojekt äußern.

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Noch können die Bürger mitreden

Bei dem Forum sollen zunächst die Ausbaupläne erläutert und auch verschiedene Wege für die Straßenbahnlinien vorgestellt werden. Eine Vorfestlegung gebe es nicht, betonte Erlhof. Noch können die Bürger also mitreden, und ihre Kritik, Wünsche und Vorschläge einbringen. Wer am Donnerstag nicht kann: Die Veranstaltung soll noch weitere zwei bis drei Wochen online verfügbar sein. Seine Kritik kann man dann per Email an die Stadtwerke schicken.

Die Mainzer Mobilität argumentiert, die Straßenbahn sei ein umweltfreundliches und sehr effektives Verkehrsmittel, weil mit ihr mehr Fahrgäste mit einer Fahrt transportiert werden können. An einem Werktag vor der Corona-Pandemie nutzten rund 185.000 Menschen in Mainz Busse und Bahnen. Die Gelegenheit für einen Ausbau sei jetzt auch deshalb günstig, weil die Bundesregierung ihre Förderrichtlinien geändert hat: Jetzt werden 75 Prozent bei Straßenbahnprojekten gefördert. „Mainz soll eine echte Straßenbahnstadt werden“, sagte Erlhof.

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Mainz: Neue Informationen zur Kirmes Mainzer Rhein-Frühling

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Mainfest in Rüsselsheim
Schausteller, Fest, Kirmes

In den letzten zwei Jahren konnte der Mainzer Rhein-Frühling pandemiebedingt nicht stattfinden. Doch in diesem Jahr sind die Aussichten besser. Der Rhein-Frühling in Mainz ist vom 9. April bis zum 24. April 2022 geplant und die Schausteller sind zuversichtlich, dass die älteste Veranstaltung der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt wieder stattfinden kann. BYC-News sprach mit Marco Sottile, dem ersten Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker (IMSM) darüber.


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Vermutlich nur wenige Maßnahmen notwendig

„Der Rhein-Frühling ist durchgeplant und die Verträge für die Schausteller sind geschlossen. Das ist also alles in trockenen Tüchern. Ich sehe die Lage daher aktuell noch sehr entspannt und denke, dass das so vonstatten geht, wie wir uns das wünschen. Mit dem aktuellen Hygienekonzept sehe ich da eigentlich kein Problem“, erklärt Marco Sottile.

Die Fläche sei ja grundsätzlich schon größer als beispielsweise beim Weihnachtsmarkt. Trotzdem habe man, um das Ganze zu entzerren, die Fläche nochmal erweitert. So wird in diesem Jahr auch der Mainzstrand für die Veranstaltung genutzt werden. Fahrgeschäfte und andere Geschäfte der Schausteller werden also auch auf dem Strand platziert. „Aktuell rechnen wir auch damit, dass es keine 2G oder 3G-Regelung geben wird“, so Sottile. Notfalls könne man da aber auch nochmal nachjustieren.

Weiter erklärt er: „Was ich schon eher sehe ist eventuell eine Maskenpflicht an den Ständen und natürlich werden auch die Abstände eingehalten werden müssen. Es hat sich ja auch in der Zwischenzeit eingespielt, dass die Schausteller an jedem Stand Desinfektionsmittel-Spender stehen haben und Schilder, die auf die Maßnahmen hinweisen“

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Einige Highlights beim Rhein-Frühling fallen aus

„Wir wollen das Ganze in diesem Jahr trotzdem noch relativ ruhig halten und nicht zu viele Menschen auf einmal zum Rhein-Frühling ziehen. Deshalb haben wir uns in diesem Jahr dazu entschieden, das Traktorentreffen, den Kirmes-Gottesdienst und auch das große Feuerwerk ausfallen zu lassen. Der Familientag mittwochs findet aber wie gewohnt statt“, erklärt er. Auch die großen Fahrgeschäfte, wie der Break-Dancer oder das Riesenrad seien wie gewohnt mit dabei.

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Die Schausteller sind optimistisch

„Grundsätzlich sind wir ja aber an der frischen Luft. Und wenn ich sehe, dass die Zahlen täglich steigen und die Maßnahmen trotzdem gelockert werden und Diskotheken öffnen, dann sehe ich da kein Problem, auch den Rhein-Frühling stattfinden zu lassen. Ich sehe das alles also sehr positiv und denke auch, dass wir den Aufbau ganz normal starten können und das relativ normal über die Bühne geht“, so Sottile.

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Am Rhein-Frühling hängen viele Emotionen

„Für uns ist der Rhein-Frühling ja auch eine sehr emotionale Sache. Das ist die älteste Veranstaltung, die es in Mainz schon seit rund 660 Jahren gibt. Wir selbst sind jetzt schon in der vierten Generation mit dabei und für uns alle ist es auch so ein bisschen der Saison-Auftakt. Wenn man merkt die Sonne scheint, es ist Frühling und jetzt kann es los gehen. Das ist uns also nicht nur finanziell, sondern auch emotional einfach sehr wichtig“, betont der Schausteller.

Trotzdem müsse man immer noch tagesaktuell abwarten, welche neuen Verordnungen noch kommen. „Da blicken wir schon etwas ängstlich auf die täglich steigenden Fallzahlen. Aber es kommt am Ende darauf an, was die Landesregierung beschließt und ich denke, dass das letztendlich kein Verbot des Rhein-Frühlings sein wird“, sagt Marco Sottile abschließend.

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Miele verhängt Lieferstopp nach Russland – Umsatz von 4,84 Mrd. Euro

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2022 015 01
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Der weltweit führende Premiumanbieter für Haus- und Gewerbegeräte setzt deutliche Zeichen für nachhaltiges Wachstum: So hat die Miele Gruppe im Geschäftsjahr 2021 weltweit 4,84 Mrd. Euro Umsatz erzielt, das sind 7,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Mit seinen besonders langlebigen und energieeffizienten Geräten, dem Einstieg in die Verarbeitung von grünem Stahl sowie CO2-Neutralität an den Standorten verstärkt Miele zugleich seine Anstrengungen in Richtung der Pariser Klimaziele weiter. Erfolgreich beendet wurde das Wachstums- und Effizienzprogramm Design2Excellence (D2E), in dessen Rahmen sich Miele grundlegend neu aufgestellt hat. Am Jahresende arbeiteten weltweit 21.921 Menschen für den Familienkonzern, das sind 977 Beschäftigte mehr als ein Jahr zuvor. Auch in Deutschland ist die Belegschaft gewachsen.


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Das Geschäft der Miele Gruppe wurde im abgelaufenen Jahr von starken gegenläufigen Entwicklungen geprägt

Einerseits sorgte (und sorgt) die vielfach beschriebene historische Sonderkonjunktur aufgrund von Corona für kräftigen Rückenwind. Andererseits spürt auch Miele die Störungen in den weltweiten Lieferketten, insbesondere bei den Halbleitern. Dennoch wurden 2021 in Summe mehr Geräte produziert und verkauft als jemals zuvor in der 123-jährigen Geschichte der deutschen Premiummarke. Der Auftragsbestand zum Start ins neue Jahr ist ebenfalls so hoch wie nie. Um die teils deutlich verlängerten Lieferzeiten wieder zu verkürzen, produziert Miele in allen Werken mit größtmöglicher Auslastung.

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Lieferungen nach Russland eingestellt

Die Perspektiven für den weiteren Verlauf des Jahres sind demgegenüber durch die politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine geprägt, wo Miele, wie auch in Russland, mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft vertreten ist. Geschäftsleitung und Belegschaft der Miele Gruppe sind tief erschüttert über das Leid der Menschen im Kriegsgebiet und auf den Fluchtrouten. Es gibt eine große Welle der Hilfsbereitschaft im gesamten Konzern, die beim Schutz der 54 Miele-Beschäftigten in der Ukraine und ihrer Familien beginnt, aber auch weit darüber hinaus geht. Aufgrund der geopolitischen Situation und den Unwägbarkeiten, die sich daraus ergeben, hat die Miele Gruppe – über die aktuell verhängten EU-Sanktionen hinaus – die Lieferung von Geräten nach Russland mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres komplett eingestellt. Ausgenommen bleiben Produkte für die medizinische Versorgung, soweit diese nicht auch von Sanktionen erfasst sind. Die eigenen Shops (Miele Experience Center) und der Webshop sind bereits seit vergangener Woche geschlossen und die Investitionen in den Markt eingefroren. Die Arbeitsplätze der mehr als 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch deren Bezahlung bleiben für mindestens sechs Monate erhalten.

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Positive Entwicklung in allen Regionen und Produktbereichen

Mit dem für 2021 ausgewiesenen Umsatzzuwachs ist die Miele Gruppe deutlich stärker gewachsen als im langjährigen Mittel, wozu vor allem Osteuropa, China und die USA überproportionale Beiträge geleistet haben. In Deutschland hat Miele 1,39 Mrd. Euro Umsatz erzielt und damit auf sehr hohem Niveau weitere 5,1 Prozent hinzugewonnen. Als weitere Taktgeber für den weltweiten Markenauftritt und zur Inspiration von Endkundinnen und Endkunden sowie Händlern und Architekten wurden 25 Miele Marken Stores neu eröffnet, etwa in Doncaster (bei Melbourne), Düsseldorf, Edinburgh, Peking, Tallinn und Warschau. Im August startete zudem die Miele Lounge in der Münchner Allianz Arena – als Herzstück der Kooperation von Miele als exklusivem Hausgeräte-Partner des FC Bayern München in Deutschland und in China.

Trotz der eingangs beschriebenen Zulieferengpässe bei den Halbleitern hat sich auch in allen Produktgruppen der Umsatz durchweg positiv entwickelt, was insbesondere für die Kühlgeräte, die Kochgeräte und die Geschirrspüler gilt. Aber auch in der Wäsche- und Bodenpflege sowie bei der Kaffeezubereitung liegen Umsätze und Stückzahlen teils deutlich über dem Vorjahr. Zu verdanken ist dies der bereits erwähnten Sonderkonjunktur, aber ebenso der Zugkraft der aktuellen Baureihen und deren Ausrichtung auf Ressourcenschonung und Klimaschutz.

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Impulse durch innovative und nachhaltige Produktmerkmale

So hat beispielsweise das Geschäft mit den Kühlgeräten vom coronabedingt hohen Bedarf an zuverlässiger und komfortabler Vorratshaltung stark profitiert. Ein zusätzlicher Pluspunkt sind innovative Produktmerkmale wie das Frischesystem PerfectFresh Active, das mit feinem Sprühnebel Obst und Gemüse bis zu fünfmal länger frisch hält und so auch der Verschwendung von Lebensmitteln entgegenwirkt.

Die neue Einbaugeräte-Generation 7000, deren weltweite Markteinführung im Berichtsjahr sehr erfolgreich abgeschlossen wurde, punktet etwa durch intelligente Assistenzsysteme für kreatives Kochen und beste Ergebnisse, die es so nur bei Miele gibt. Auch in der Bodenpflege ist Miele in den Segmenten Bodenstaubsauger mit oder ohne Beutel, Akku-Handstaubsauger und Saugroboter überzeugend und zukunftsgerichtet aufgestellt.


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Miele setzt auf Langlebigkeit, Energieeffizienz und CO2-Neutralität

Hinzu kommt, dass nur Miele seine Waschmaschinen, Trockner, Geschirrspüler, Herde/Backöfen, die kabelgebundenen Staubsauger und weitere Produkte auf 20 Jahre Lebensdauer testet. Fast alle Waschmaschinen entsprechen der sehr anspruchsvollen neuen Energieeffizienzklasse A, und dank des innovativen Waschverfahrens PowerWash können Kundinnen und Kunden selbst kleine Mengen ab einem Kilogramm Beladungsmenge energieeffizient waschen.

Seit vergangenem Herbst ist Miele auch mit neuen Geschirrspülern in der bestmöglichen Effizienzklasse A vertreten. Mehr als die Hälfte aller in den Handel gebrachten Miele-Geräte ist vernetzungsfähig. Das ermöglicht Remote-Updates, etwa für die schnelle und bequeme Bereitstellung attraktiver neuer Funktionen auch für Geräte, die schon Jahre in Gebrauch sind. Perspektivisch werden sich so auch Kundendienstfahrten reduzieren lassen.

Seit 2021 arbeitet Miele über alle Standorte hinweg bilanziell CO2-neutral, bezogen auf die eigenen Emissionen („Scope 1“) und die der Energielieferanten („Scope 2“). Ergänzend wurde auch für den CO2-Fußabdruck aus der Nutzungsphase der Miele-Geräte, die den größten Teil der Scope-3-Emissionen ausmachen, ein konkretes Ziel kommuniziert: Bis 2030 sollen diese Emissionen im Vergleich zu 2019 um 15 Prozent gesenkt werden, bezogen auf den Gesamtverbrauch über die gesamte Lebensdauer aller 2019 bzw. 2030 in Verkehr gebrachten Geräte. Dass die Nachhaltigkeitsziele der Miele Gruppe wissenschaftlich belegbar auf das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens einzahlen, hat die renommierte Science Based Targets initiative (SBTi) bestätigt, der Miele 2021 beigetreten ist.

Ebenfalls seit 2021 verarbeitet Miele im Rahmen eines Pilotprojekts für seine Backöfen auch sogenannten grünen Stahl, dessen CO2-Bilanz durch Verwendung von Stahlschrott und klimafreundlichen Energieträgern um 66 Prozent besser ausfällt als bei herkömmlicher Produktionsweise. Auch mit dem zunehmenden Einsatz von recyceltem Kunststoff wird der Gedanke der Kreislaufwirtschaft weiter umgesetzt: So soll die Menge an Rezyklat bis 2025 auf 7.500 Tonnen pro Jahr steigen. Die Details zu allen Nachhaltigkeitsthemen sind im Miele-Nachhaltigkeitsbericht 2021 zusammengefasst, der im vergangenen Oktober veröffentlicht worden ist.

Wachstum auch bei „Professional“ und mit neuen Geschäftsfeldern

Die Business Unit Professional hat 6,2 Prozent mehr Umsatz erzielt als im Vorjahr – und mit ihren Produktbereichen Wäschereitechnik, professionelles Geschirrspülen sowie Medizin- und Labortechnik rund 14 Prozent zum Gesamtumsatz beigetragen. Hier kann von einer Sonderkonjunktur durch Corona keine Rede sein, jedoch gibt es nach längerer Durststrecke deutliche Erholungseffekte, etwa bei den Hotels, Gaststätten und Pflegeeinrichtungen.

Positive Impulse kamen insbesondere durch den neuen mobilen Luftreiniger Miele AirControl, vom Laborbereich sowie von der Wäschereitechnik – wo die Kleingewerbemaschinen („Kleine Riesen“) und die neue Gerätereihe „The New Benchmark Machines“ starke Akzente setzen. Einen zusätzlichen Komfortgewinn verspricht die ebenfalls im vergangenen Jahr gestartete Vernetzungsplattform MOVE, mit der sich bei den gewerblichen Waschmaschinen und Trocknern die Prozesse umfassend kontrollieren und dokumentieren lassen und auch die Software der Maschinen immer auf dem neuesten Stand gehalten werden kann.


Wachstum außerhalb des Stammgeschäfts mit den Haus- und Gewerbegeräten zu forcieren, ist das Ziel der neu errichteten Business Unit „New Growth Factory“. Hier gab es 2021 zwei vielversprechende Weichenstellungen

Durch Übernahme des Düsseldorfer Start-ups Otto Wilde Grillers steigt Miele in das zukunftsträchtige Geschäftsfeld des Outdoor Cooking ein – mit einem breiten Portfolio innovativer Premium-Lösungen und hochwertigem Zubehör für das Grillen mit Gas und Strom.

Jüngster Neuzugang ist das Familienunternehmen Eurofilters mit Sitz im belgischen Pelt, das für hocheffektive Lösungen aus Vliesstoff steht, zum Beispiel für Staubbeutel, Gesichtsmasken und Blutfiltration. Schon heute produziert Eurofilters einen großen Teil der bei Miele erhältlichen Staubbeutel.
Design2Excellence erfolgreich abgeschlossen

Erfolgreich abgeschlossen wurde Ende 2021 das Wachstums- und Effizienzprogramm Design2Excellence (D2E), das im Herbst 2018 begonnen hatte. Das hierfür definierte Ziel, die Miele Gruppe wachstumsorientierter aufzustellen und zugleich 193 Mio. Euro an Kosten pro Jahr dauerhaft einzusparen, wurde trotz der Erschwernisse durch die Pandemie fast pünktlich erreicht. Dies gilt für die Errichtung von acht neuen Business Units ebenso wie für die Neuordnung der Vertriebsregionen sowie für die weitere Stärkung der länderübergreifenden Zusammenarbeit, etwa in Vertrieb, Logistik und Service und weiteren Feldern. Das Sparziel wurde bislang zu mehr als 95 Prozent erfüllt, wobei einige wenige D2E-Projekte im Moment aber noch nicht vollständig beendet sind.

Eine weitere positive Nachricht ist, dass der hierfür notwendige Stellenabbau hinter dem 2019 angekündigten Rahmen von weltweit bis zu 1.070 Arbeitsplätzen deutlich zurückbleiben konnte. Im Ergebnis entfallen im Zusammenhang mit D2E insgesamt etwa 800 Stellen. Zudem ließ sich der Abbau in sehr vielen Fällen durch Renteneintritt, Vorruhestand, sonstige natürliche Fluktuation oder interne Versetzung lösen. Gleichzeitig wurde in erheblichem Umfang Personal zusätzlich eingestellt, etwa um neue Geschäftsfelder zu erschließen, die Digitalkompetenz zu stärken oder zum Aufbau neuer Standorte.

So arbeiteten Ende 2021 weltweit 21.921 Menschen für die Miele Gruppe, das sind 977 oder 4,7 Prozent mehr als vor einem Jahr und auch mehr als jemals zuvor. In Deutschland sind es aktuell 11.397 Beschäftigte und damit 331 oder 3,0 Prozent mehr als Ende 2020.

Über das Unternehmen

Miele ist der weltweit führende Anbieter von Premium-Hausgeräten für die Bereiche Kochen, Backen, Dampfgaren, Kühlen/Gefrieren, Kaffeezubereitung, Geschirrspülen, Wäsche- und Bodenpflege. Hinzu kommen Geschirrspüler, Luftreiniger, Waschmaschinen und Trockner für den gewerblichen Einsatz sowie Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisationsgeräte für medizinische Einrichtungen und Labore. Das 1899 gegründete Unternehmen unterhält acht Produktionsstandorte in Deutschland, je ein Werk in Österreich, Tschechien, China, Rumänien und Polen sowie die zwei Werke der italienischen Medizintechnik-Tochter Steelco Group. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2021 rund 4,84 Milliarden Euro. In fast 100 Ländern/Regionen ist Miele mit eigenen Vertriebsgesellschaften oder über Importeure vertreten. Weltweit beschäftigt der in vierter Generation familiengeführte Konzern etwa 21.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, etwa 11.400 davon in Deutschland. Hauptsitz ist Gütersloh in Westfalen.

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Bürgerbeteiligung Mainz-Bingen: ÖPNV, Wohnen, Energie und Landwirtschaft

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Bingen1
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ÖPNV und Mobilität, Wohnen, Energie, Klimafolgenanpassung, Ernährung und Landwirtschaft – diese waren nur einige der vielen Themen, die beim ersten Bürgerforum zum Masterplan Klimaschutz im Landkreis Mainz-Bingen diskutiert wurden. Insgesamt 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten bei der Online-Veranstaltung ihre Ideen und Wünsche zu einem nachhaltigen und klimaneutralen Landkreis ein.


Landrätin Dorothea Schäfer begrüßte die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer

„Wir wollen in diesem Jahr herausfinden, wie wir unseren Landkreis und unsere Verwaltung klimaneutral gestalten können.“ Sie freue sich daher zu erfahren, wo aus Sicht der Menschen im Landkreis noch ein größerer Beitrag zum Thema Klimaschutz geleistet werden könne.

Der Masterplanprozess soll dem Landkreis Mainz-Bingen und der Kreisverwaltung grundlegende Leitlinien hin zur Klimaneutralität bis zum Jahr 2035 aufzeigen. Dazu gibt es verschiedene Gremien und Beteiligungsformate. Nun wurden erstmals die Bürgerinnen und Bürger direkt in diesen Prozess einbezogen.

Der Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf dankte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement und die lebhafte Debatte: „Es ist nicht selbstverständlich, dass Sie auch in diesen schwierigen Zeiten, die sicher den ein oder anderen beschäftigen, ihre Freizeit nutzen, um gemeinsam an unserem Masterplanprozess teilzuhaben.“

Nach einer interaktiven Einführung durch den Referenten Tom Küster konnten sich die Bürgerinnen und Bürger in verschiedenen Arbeitsgruppen austauschen und dort direkt ihre Ideen einbringen. Dabei war es möglich, flexibel zwischen verschiedenen virtuellen Diskussionsforen hin- und herzuwechseln.

Die erste Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit verschiedenen Motivationen, sich mit dem Thema Klimaschutz auseinanderzusetzen

Hierbei wurde besonders häufig (Generationen-) Gerechtigkeit als Antrieb genannt, aber auch individuelle Vorteile von klimafreundlichen Lebensweisen wie etwa Gesundheit oder Autarkie. In der zweiten Arbeitsgruppe wurde über die Vision eines klimaneutralen Landkreises diskutiert. In einem dritten Raum drehte sich die Debatte um konkrete Umsetzungsmöglichkeiten. Hier spielten Anregungen zu Mobilität und Verkehr eine wichtige Rolle, oft genannt wurden aber auch Vorschläge zu Wohnen und Energie sowie zu Konsum und Ernährung.

„In den Arbeitsgruppen herrschte eine rege Beteiligung – wir haben viele Wünsche, aber auch Sorgen der Bürgerinnen und Bürger mitgenommen“, berichtete die Leiterin des Energie- und Umweltberatungszentrums (UEBZ) der Kreisverwaltung, Martina Schnitzler. Viele konstruktive Beiträge hätten dem Team im UEBZ neue Impulse mitgegeben. Außerdem konnten bereits während der Veranstaltung erste neue Kontakte zwischen dem UEBZ und am Beratungsangebot interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern geknüpft werden.


Eine besondere Attraktion war die Form, in der die Ergebnisse der Arbeitsgruppen festgehalten wurden

Die wichtigsten Kernbotschaften und Aussagen wurden durch das Büro „Die Zeichner“ als sogenannte Graphic Recordings, also live erstellte Zeichnungen, festgehalten. Die bunten und lebhaften Bilder können auf der Website der Kreisverwaltung bestaunt werden.

Im Nachgang der Veranstaltung sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen, einen Online-Fragebogen auszufüllen, der dem Organisationsteam weitere Einblicke erlauben soll. Anschließend folgt eine weitere Befragung, bei der es um die Priorisierung der Umsetzungsschritte im Masterplan gehen soll. Ende des Jahres ist zudem eine Abschlussveranstaltung mit den Bürgerinnen und Bürgern geplant.

Den Link zum Online-Fragebogen finden Sie unter: Klimaschutz Kreis Mainz-Bingen. Das UEBZ freut sich über eine rege Teilnahme. Dort finden sich auch umfassende Informationen zum Ablauf und zu den verschiedenen Gremien des Masterplans Klimaschutz.

Hunderte Schüler engagieren sich beim Müllsammeltag in Ingelheim

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220311 Muellsammeltag Pestalozzi 2022 fl final e1647435465733

Anlässlich des Müllsammeltags am 12. März beteiligten sich auch zahlreiche junge Ingelheimer. Hunderte Schüler aus fünf Ingelheimer Schulen hatten sich angemeldet und halfen tatkräftig dabei mit, das Stadtgebiet von Müll und Unrat zu befreien. Sichtlich motiviert machten sich unter anderem mehrere dritte Klassen der Pestalozzi-Grundschule in Nieder-Ingelheim daran, Pappbecher, Plastikverpackungen, Zigarettenstummel und sonstige Abfälle aufzusammeln und damit aktiv Umweltschutz zu betreiben.


Umweltdezernentin Dr. Christiane Döll dazu

„Ich finde es ganz toll, dass ihr bei dieser Aktion mitmacht. Ihr seid damit auch für viele Erwachsene ein Vorbild, die wir daran erinnern wollen: Abfall gehört in den Mülleimer und nicht einfach auf die Straße oder in die Umwelt“, sagte die Beigeordnete und Umweltdezernentin Dr. Christiane Döll den engagierten Schülerinnen und Schülern. Die Stadt Ingelheim unterstützt schon seit Jahren die Schulen bei der Aktion und stellt beispielsweise mit Zangen, Handschuhen und Müllsäcken das nötige Werkzeug zur Verfügung.

Durch Müllvermeidung und korrekte Entsorgung kann tagtäglich jede und jeder mithelfen, die Umwelt zu schonen

„Gerade die Raucherinnen und Raucher bitte ich, ihre Kippen in dafür vorgesehen Behälter oder Mülleimer zu entsorgen. Das entlastet vor allem unser Grundwasser enorm“, so die Beigeordnete. Für die Entsorgung aus der Umwelt aufgelesener Zigarettenstummel läuft aktuell wieder die „Kippensammelaktion“: Aufgesammelte Kippen können beim Bauhof in einen extra bereitgestellten Behälter abgegeben werden, damit diese im Anschluss fachgerecht entsorgt werden können.

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Ralf Claus dankte Döll allen, die sich in diesem Jahr am Müllsammeltag beteiligt haben, und hofft auch in den kommenden Jahren auf zahlreiche freiwillige Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, aber auch Vereine, Betriebe und Privatleute, die sich aktiv für ein sauberes Ingelheim einsetzen.

15. Kinderfest in Riedstadt soll stattfinden

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jug kinderfest 2019
jug kinderfest 2019

Für die Kinder in der Büchnerstadt Riedstadt war es immer ein Höhepunkt im Jahr – das große Kinderfest rund um das Riedstädter Rathaus am Mittwoch vor Christi Himmelfahrt. In diesem Jahr soll es wieder stattfinden.


Einen unvergesslichen Nachmittag mit viel Spaß, Kreativität und Bewegung

Organisiert wurden die letzten Feste vom Jugendbüro und unter Beteiligung von Vereinen und Organisationen, die mit viel Einsatz und Begeisterung Mitmachangebote schafften und den Kindern damit einen unvergesslichen Nachmittag mit viel Spaß, Kreativität und Bewegung ermöglichten.

Nachdem durch die Corona-Pandemie das Kinderfest zwei Jahre ausfallen musste, soll nun das 15. Riedstädter Kinderfest am Mittwoch, den 25. Mai 2022 stattfinden. Dafür sucht das Jugendbüro noch weitere Vereine und Organisationen, die sich mit einem Angebot daran beteiligen wollen.

Weitere Informationen geben Julia Spitzer im Jugendhaus Erfelden unter Telefon 06158 184 220, Kai Faßnacht im Jugendhaus Goddelau unter 06158 – 917623 und Heiko Wambold im Rathaus unter 06158 181-416, E-Mail jugendbuero@riedstadt.de.

Gerhard Schröder ist die Marionette eines Kriegsverbrechers

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schroeder gerhard
schroeder gerhard

Der deutsche Bundestag muss mit sofortiger Wirkung das aus Steuermitteln finanzierte Altkanzlerbüro von Ex-Kanzler Gerhard Schröder schließen. Diese Forderung richtete am Dienstag (16. März 2022) der Landesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Rheinland-Pfalz (MIT), Gereon Haumann, an die Bundestagsfraktionen von SPD, FDP, Grünen und CDU/CSU. Die Gelder für dieses Büro müssen sofort gesperrt werden.


Marionette eines Kriegsverbrechers

„Gerhard Schröder betreibt mit seiner Reise zu seinem Freund Putin für Gespräche über die Ukraine private Außenpolitik ohne die geringste Abstimmung mit der Bundesregierung. Diese Illoyalität eines ehemaligen Bundeskanzlers ist nicht hinnehmbar. Es gibt keine Grundlage mehr für ein Büro des Herrn Schröder auf Kosten des Steuerzahlers.“

Angesichts der Tatsache, so Haumann weiter, dass nur kurz nach dem wahrscheinlichen Gespräch Schröders mit Freund Putin gewählte ukrainische Bürgermeister gekidnappt werden, Bombenangriffe bis knapp vor die polnische Grenze erfolgen und die ukrainische Zivilbevölkerung bewusst und gezielt durch Bombenangriffe getötet wird, sollte Herr Schröder erkennen, dass Freund Putin ihn in Wahrheit nicht ernst nimmt, sondern nur ausnutzt.

„Herr Schröder soll seine private Außenpolitik beenden, seine Ämter in russischen Firmen niederlegen und Herrn Putin öffentlich die Freundschaft kündigen. Es ist seine letzte Chance, nicht als bezahlte Marionette eines Kriegsverbrechers in die Geschichte einzugehen.“

„Spotcatchers“ – Neue Camper-Vermietung in Mainz eröffnet

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MG 2496
MG 2496

Zwei Camper-Enthusiasten mischen die Camper-Gemeinde auf. Im März 2022, pünktlich zum Start in die Urlaubssaison eröffnen Jana Noll und Marco Lorenz von Spotcatchers unter dem Slogan „Rent your Camper“ den ersten Standort ihres Start-up-Unternehmens im Messepark in Mainz-Hechtsheim. Ihre Absicht: allen die mal mit dem Camper auf Reisen gehen wollen, den Wunsch so leicht erfüllbar zu machen wie möglich.


Die Tür zum Abenteuer-Trip an die Sehnsuchtsorte aufstoßen

„Den Spot zu catchen und die Erfahrung vielleicht mit der wachsenden Community zu teilen, das ist das Ziel von Spotcatchers“, erklärt Noll, die nach dem eigenen Erlebnis mit einem Camper von der Idee begeistert ist. Ihre Kunden sollen indes nicht erst viele Hürden nehmen müssen, wie sie. „Wir wollen für sie die Tür zum Abenteuer-Trip an die Sehnsuchtsorte aufstoßen.“ Soll heißen: Ohne großen Verwaltungsaufwand mit unkompliziertem Buchungssystem und 60 coolen Fahrzeugen, für die der Führerschein Klasse B genügt, auf Reise gehen.

Umladen und losfahren ohne Gepäcktransport, direkt von Auto zu Auto

„spotcatchers“ - neue camper-vermietung in mainz eröffnet
Jana Noll Geschäftsführerin von „Spotcatchers“ will die Camper-Community begeistern.

Vor sechs Monaten ist die heutige Geschäftsführerin von Spotcatchers selbst zu einem Roadtrip aufgebrochen. Danach wusste sie es: Spotcatchers soll das liefern, was ihr gefehlt hat: „Umladen und losfahren ohne Gepäcktransport, direkt von Auto zu Auto“. Verlässlich und erstklassig, vergleichbar mit einem guten E-Zigaretten Shop, wo Qualität und Kundenservice im Vordergrund stehen, soll daher der Service werden, den sie vor ihrer Abreise hart vermisst hat. Von der Sauberkeit will sie gar nicht erst reden, zudem musste Noll für ihr eigenes Auto extra einen Parkplatz mieten und zum Schluss 30 Minuten vom Parkhaus zum Vermieter laufen.

„Der Urlaub selbst war super, die grenzenlose Freiheit, die man mit einem Camper-Mobil erlebt, ist schon faszinierend.“ Das Handling des doch etwas größeren Autos habe sie sich weit schwieriger vorgestellt, sagt sie. „Aber ein Camper ist kein Wohnmobil. Jeder kann ihn beherrschen und nach ein paar Minuten fühlt man sich total zu Hause.“

Der Entschluss zur eigenen Camper-Vermietung war schnell gefasst

Nach dem Superurlaub sprach sie mit ihrem Freund Marco Lorenz über die Erlebnisse. Zur Überraschung beider hatten sie fast zeitgleich die gleichen Erfahrungen gemacht. Auch Lorenz wollte während der Pandemie einen „Urlaub im eigenen Heim“ und auf Abstand machen und dazu einen Camper mieten. Ihr Entschluss, eine eigene Camper-Vermietung in Mainz zu eröffnen, war danach schnell gefasst.

Marco Lorenz verfügt über Jahrzehnte lange Erfahrung im Vertrieb und Marketing und hat gute Kontakte zu namhaften Fahrzeugherstellern. Die beiden Unternehmer konnten trotz der angespannten Lage auf dem Fahrzeugmarkt hochwertige Camper beschaffen. Auf die Suche nach der geeigneten Lokation half ein Tipp. Sie trafen auf den Geschäftsführer der Mainzer Messegesellschaft mbH, Karl Strack. „Er war sehr offen und interessiert an der Idee einen Standort von Spotcatchers auf dem Messepark zu eröffnen, da er selbst ein Camper-Mobil besitzt.“

Da die Akteure aus Mainz und Umgebung kommen, haben sie kurze Wege zum Standort und sind so jederzeit für ihre Kunden erreichbar. Das Office befindet sich direkt an der Zufahrt zum Messepark.

US-Gigant will 17 Milliarden Euro in den Standort Deutschland investieren

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Intel Germany
Intel Germany

Der US-amerikanische Halbleiter-Gigant Intel hat sich für Magdeburg in Sachsen-Anhalt als Standort für seine neue Chip-Fabrik entschieden. Deutschland konnte sich im Laufe der Standortsuche des Chip-Herstellers im internationalen Wettbewerb erfolgreich durchsetzen und damit die größte ausländische Investition in der bundesdeutschen und europäischen Geschichte sichern. Intel plant für seinen neuen Standort in Magdeburg zunächst mit zwei Werken, sogenannten „Fabs“, in die 17 Milliarden Euro investiert werden sollen. Insgesamt sind acht Fabs geplant, die das geplante Investitionsvolumen auf 80 Milliarden Euro ansteigen lassen würden.


Projekt stärkt die Produktionskapazitäten

Der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck zeigte sich erfreut und bezeichnete Intels Expansion als „einen wichtigen Impuls für die Wirtschaft in einer schwierigen Zeit“. Er fügte hinzu: „Dieses Projekt stärkt die Produktionskapazitäten in Deutschland und Europa und damit auch unsere digitale und technologische Souveränität.“

„Die Entscheidung von Intel ist ein großartiger Triumph für den Wirtschaftsstandort Deutschland“, sagt Robert Hermann, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Germany Trade & Invest (GTAI), die Intel während der Standortsuche begleitete. „Sie unterstreicht die Attraktivität des Landes als Standort für Großprojekte im Hightech-Segment innerhalb der Europäischen Union.“

Christin Eisenschmid, Deutschland-Chefin von Intel, zur geplanten Ansiedlung

„Mit der Ankündigung der geplanten neuen Intel-Fabrik in Magdeburg freuen wir uns, die Halbleiterfertigung in Europa und Deutschland einen großen Schritt voranzubringen. Unsere Zusammenarbeit mit Germany Trade & Invest hat während des gesamten Entscheidungsprozesses eine entscheidende Rolle gespielt: Gemeinsam konnten wir dieses große Projekt auf den Weg bringen und den Grundstein für eine starke europäische Antwort auf den weltweiten Chipmangel legen. Wir sind dankbar für den produktiven Dialog und freuen uns auf unsere große Erweiterung in Deutschland.“

Die Lieferketten-Engpässe haben deutlich gemacht, wie essenziell es ist, wichtige Güter selbst produzieren zu können – ein Problem, das Deutschland und die EU-Mitgliedstaaten gemeinsam angehen. Erst vergangenes Jahr einigte sich die EU auf eine gigantische Summe von 145 Milliarden Euro für die EU-weite Förderung der Halbleiter-Industrie.

Warum Intel sich für Deutschland entschieden hat, dafür gibt es laut Max Milbredt, Halbleiter-Experte bei GTAI, mehrere Gründe

„Zunächst einmal verfügt Deutschland über hervorragend ausgebildete Arbeitskräfte. Auch die Verfügbarkeit von passenden Industrieflächen und eine gute logistische Anbindung waren entscheidende Kriterien für das Standort-Team von Intel. Gepaart mit den richtigen finanziellen Fördermitteln, die für ein Projekt dieser Dimension unabdingbar sind, konnte letztlich die positive Entscheidung für Deutschland erfreulicherweise zustande kommen.“

Germany Trade & Invest (GTAI) ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft informiert deutsche Unternehmen über Auslandsmärkte, wirbt für den Wirtschafts- und Technologiestandort Deutschland und begleitet ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung in Deutschland.

Neue Wohngebäude in Ginsheim-Gustavsburg geplant

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Neue Wohngebäude in Ginsheim-Gustavsburg

In der Stegstraße 27-33 wird die Kommunale Wohnungsgesellschaft (KWG) nach Genehmigung des Bebauungsplans und der entsprechenden Baugenehmigung ab Herbst 2022 zwei moderne Wohngebäude mit 20 barrierefreien Mietwohnungen und Kellerräumen errichten. Insgesamt entstehen an diesem zentralen Standort im alten Ort von Ginsheim über jeweils drei Geschosse und einem Dachgeschoss acht Vier-Zimmer-Wohnungen sowie zwölf Zweizimmerwohnungen.


20 freifinanzierte Wohnungen werden als Sozialwohnungen ausgewiesen

Die Grundmiete wird in Abhängigkeit von den Baukosten bei rund 10 bis 12 Euro zuzüglich Betriebskosten pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat betragen. Die Wohnungen sind freifinanziert und im Gegenzug wird die KWG 20 freifinanzierte Wohnungen als Sozialwohnungen ausweisen. Für die mittelbare Belegung erhält die KWG sowohl Fördermittel des Landes Hessen als auch ein Darlehen der Stadt Ginsheim-Gustavsburg.

Die barrierearmen Wohnungen mit einer Größe von 62 bis zu 120 Quadratmetern im Dachgeschoss verfügen alle über einen Balkon und im Erdgeschoss über Terrassen mit Gartennutzung. Sie sind baulich so angelegt, dass sie an mindestens zwei Seiten belichtet und zu belüften sind. Die Wohnungen in den beiden Gebäuden werden über ein gemeinsames Treppenhaus mit Aufzügen, das über offene Laubengänge mit den Gebäuden verbunden ist, erreichbar sein.

Das Bauprojekt berücksichtigt neben der Barrierefreiheit auch Umweltaspekte

So werden unter anderem Teile der Dachterrassen und Dachflächen begrünt und mit PVT-Modulen, einer Kombination von Photovoltaik und Solarmodulen, versehen. Geplant sind zudem Mietergärten für die Erdgeschossbewohner und Stellplätze mit E-Ladesäulen. Direkt vor den Gebäuden befindet sich eine Bushaltestelle, die noch überdacht werden soll und im Zuge der Baumaßnahme barrierefrei ausgebaut wird. Somit ist der Standort unmittelbar an den Öffentlichen Personennahverkehr angebunden.

Die Wohnungen stehen voraussichtlich im ersten Quartal 2024 zur Vermietung zur Verfügung. Schon jetzt haben Interessenten die Möglichkeit, Anfragen an die KWG zu richten. Diese können per E-Mail an info@kwg-gigu.de oder telefonisch unter der Rufnummer 06144/33493-0 an Herr Wisniewski gestellt werden.

 

Mainzer Radsportverein veranstaltet Fahrradtouren durch Rheinhessen

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Der Mainzer Radsportverein 1889 eröffnet die Radsportsaison mit Panoramatouren für Gravelbiker und Mountainbiker sowie für Rennradfahrer. Nach der erzwungenen Coronapause lädt der Verein alle, die Spaß am Fahrradfahren haben, am Sonntag (27. März 2022) ab 8:30 Uhr zu seiner Gravel-Panorama-CTF sowie gleichzeitig zur RTF-Windräder-Tour ein.


Die Touren sind so konzipiert, dass ambitionierte Radsportler ebenso auf ihre Kosten kommen wie Gelegenheitsradfahrer:

Je nach eigenem Leistungsstand stehen Touren mit unterschiedlichen Streckenlängen zur Verfügung. Dabei sind die kurzen Strecken jeweils ausgeschildert beziehungsweise markiert, für die längeren Strecken stehen GPS-Daten zur Verfügung. Das Radtourenfahren ist kein Radrennen, es findet keine Zeitnahme statt.

Cyclo-Crosser und Gravelbikes fühlen sich auf der technisch einfachen, aber winterfesten Offroadstrecke (CTF) am wohlsten. Die lange Variante wartet mit 63 Kilometern Länge mit zahlreichen Kopfsteinpflasterpassagen und etwa 650 Höhenmetern auf. Die kürzere Variante umfasst immerhin noch 40 Kilometer und 450 Jöhenmeter.

Parallel findet unsere Radtouristik-Fahrt (RTF) durch Rheinhessen statt

43 Kilometer, 79 Kilometer und 120 Kilometer stehen zur Auswahl. Sämtliche RTF-Strecken nutzen weitgehend schwach befahrene öffentliche Straßen, Wirtschaftswege und Fahrradwege. Die längste Tour führt die Fahrer in das rheinhessische Hügelland mit dem Wendepunkt in Ober-Hilbersheim und weist für die Jahreszeit anspruchsvolle 1200 Höhenmeter auf. Jeder Fahrer erhält bei seiner Anmeldung zusätzlich Streckenpläne, mittels derer er sich bei seiner Fahrt orientieren kann.

Voranmeldung erbeten, Unterstützung eines Sozialprojektes

Start und Ziel wird in diesem Jahr die Sporthalle des TV Hechtsheim sein. Eine Anmeldung am Start ist notwendig, es werden Rückennummern ausgegeben. Die Gebühr beträgt 7 Euro, Mitglieder des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) zahlen 5 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren starten kostenlos. Um Voranmeldung wird gebeten auf https://my.raceresult.com/194453/registration

Für jeden zahlenden Teilnehmer spendet der Mainzer Radsportverein 1,- € an das Sozialprojekt von Herrn Prof. Dr. med. Gerhard Trabert. Der „Straßen-Doc“ kümmert sich ehrenamtlich um Obdachlose und arme Menschen. Mit seinem Arztmobil fahren er und sein Team jede Woche durch Mainz und bieten medizinische Versorgung für obdachlose und arme Menschen.

Der Start ist zwischen 8.30 Uhr und 10.30 Uhr möglich

Die Teilnehmer der Langstrecken können bis 9.30 Uhr ihre Fahrt aufnehmen. Unterwegs sind bis zu drei Verpflegungsstellen eingerichtet, wenn es die Pandemiesituation ermöglicht. Auch hinsichtlich der Zielverpflegung richten wir uns nach der am Veranstaltungstag gültigen Coronaverordnung.

Der Verein freut sich über jeden Teilnehmer. Für diese Veranstaltung besteht Helmpflicht und das Tragen einer Startnummer ist polizeilich vorgeschrieben. Für die GPS-Nutzer werden die Streckenpläne eine Woche vor der Veranstaltung zum Download bereitgestellt.

Baumpflanz-Aktion in Mainz – Bürger können sich mit einbringen

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Die Nachpflanzungen von insgesamt rund 150 Straßenbäumen aus dem aktuellen Ersatzpflanzungsprogramm mit annähernd 25 verschiedenen Baumarten beziehungsweise Gattungen in der vergangenen Pflanzperiode wurde am Dienstag (15. März 2022) mit der Pflanzung eines Spitzahorns auf dem Kardinal-Volk-Platz in Anwesenheit von Grün- und Umweltdezernentin Janina Steinkrüger sowie Ortsvorsteher Dr. Brian Huck (Altstadt) abgeschlossen.


Überwiegend heimische Baumarten werden gepflanzt

Gepflanzt wurden während des zurückliegenden Ersatzpflanzungsprogramm überwiegend heimische Baumarten wie Linde, Ahorn und Erlen. An beengten Standorten schließen Säulenformen wie die der Stieleiche und des Spitzahorns oder kleinkronige Baumarten wie der Blasenbaum und der Eisenholzbaum die durch Abgänge entstanden Lücken. Das Hauptaugenmerk legte das städtische Fachamt in der vergangenen Pflanzperiode auf die dichtbesiedelten Stadteile der Altstadt und Neustadt sowie auf den Stadtteil Hartenberg-Münchfeld, wo in der Wallstraße, An der Allee, Am Fort Gonsenheim und in der Dijonstraße umfangreiche Pflanzungen stattgefunden haben. Auch in der Rheinallee wurden im Zufahrtsbereich zum Mombacher Kreisel mit 14 Bäumen Abgänge aus den letzten Jahren ausgeglichen.

Für die Pflanzungen der 150 Bäume wurden über 1.000 Tonnen Material aus beziehungsweise zu den einzelnen Standorten transportiert und jeder Baum mit rund 4.500 Litern Wasser versorgt. Die Kosten für die Pflanzungen sowie deren dreijährige Entwicklungspflege belaufen sich auf 250.000 Euro.

Grün- und Umweltdezernentin Janina Steinkrüger dazu

„Während mit dem nahenden Frühjahr die aktuelle Pflanzsaison endet, erfolgen bereits Planungen für die kommenden Ersatzpflanzungen. Gerade aktuell wird das Ausschreibungsverfahren für 2022 zur Nachpflanzung von ebenfalls rund 150 Bäumen vorbereitet“, betont Grün- und Umweltdezernentin Janina Steinkrüger. „Einen Schwerpunkt legen wir räumlich hierbei auf Nachpflanzungen in der Altstadt und Neustadt sowie auf die Oberstadt mit weiteren Pflanzungen im Übergang von der Oberstadt nach Weisenau. Besondere Beachtung findet dabei die Wahl von Baumarten, die für das sich verändernde Stadtklima bestmöglich geeignet sind.“

Um dieses Ziel zu erreichen, beziehen die Experten des städtischen Fachamtes überregionale Empfehlungen ein, wie sie von der „Ständigen Konferenz der Gartenamtsleiter beim Deutschen Städtetag“ ausgesprochen werden. Geprüft wird dabei, welche Baumarten den künftigen Anforderungen in der Landeshauptstadt Mainz standhalten können. Durch die jahrelangen Bestrebungen konnten neben dem Erhalt von Alleen – etwa der Kirschbaumalle in der Ritterstraße – vor allem auch die Diversität innerhalb des städtischen Baumbestandes erweitert werden und damit ein schädlings- und krankheitsresistenter sowie artenreicher Bestand gefördert werden.


Pflanzarbeiten sollen in den Wintermonaten abgeschlossen werden

So werden im Bereich der Göttelmannstraße, Am Stiftswingert und in der Hechtsheimer Straße in der kommenden Saison mit einer heterogenen Baumauswahl durch Abgänge entstandene Lücken geschlossen. Während die Vorbereitungen wie der Austausch von Boden an Altstandorten schon zuvor durchgeführt werden, beginnen die eigentlichen Pflanzarbeiten wieder ab Herbst des Jahres und finden während der laubfreien Zeit ihren Abschluss. Aufgrund der Erfahrungen bei den Pflanzarbeiten, sind die Kollegen des Grün- und Umweltamts bestrebt, die Pflanzarbeiten in den Wintermonaten abzuschließen, damit die neu gepflanzten Bäume mit Hilfe der natürlich anstehenden Winterniederschläge zuverlässiger und für den Jungbaum „stressfreier“ austreiben können.

Auch Bürger können sich mit einbringen

Neben den 150 Bäumen, die als Straßenbäume gepflanzt werden, werden im Rahmen von verschiedenen Programmen durch die Stadtverwaltung in Kooperation mit interessierten Bürgern auch weitere Baumpflanzungen im Stadtgebiet realisiert. Über das Förderprogramm „Der geschenkte Baum“ möchte die Stadtverwaltung Mainz Gartenbesitzern dabei unterstützen, in ihrem eigenen Garten mit der Pflanzung eines zusätzlichen Laubbaumes einen Beitrag zur ökologischen Vielfalt im Stadtgebiet zu leisten. Im Dezember 2021 wurden auf diesem Wege 41 Bäume verschenkt.

Interessierte Bürger, die über ein ausreichend großes Gartenstück in Mainz verfügen und dort einen Baum pflanzen wollen, können sich beim Grün- und Umweltamt melden. Dort werden in den nächsten Wochen die eingehenden Wünsche gesammelt und entsprechende Bäume beschafft. Diese werden den Gartenbesitzern dann pünktlich zur kommenden Winterpflanzperiode zur Pflanzung und dauerhaften Pflege überreicht.

Zudem besteht auch die Möglichkeit, über das Patenschaftsprogramm „Mein Mainzer Baum“ beispielsweise zu besonderen Anlässen wie runden Geburtstagen, Hochzeiten oder der Geburt eines Kindes die Patenschaft für einen Jungbaum zu übernehmen und mit der Spende von einmalig 450 Euro einen wertvollen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel zu leisten.

Bei Interesse an einem dieser Programme stehen die Mitarbeiter des Grün- und Umweltamtes gerne für Anfragen zu den genauen Modaliläten und zur Beratung zur Verfügung. Erreichbar sind die Mitarbeiter per Mail unter gruen-umweltamt@stadt.mainz.de oder per Telefon unter 06131 12-2801.

Corona-Maßnahmen in Hessen werden verlängert

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Die Hessische Landesregierung hat am Dienstag (15. März 2022), vor den Beratungen im Deutschen Bundestag und Bundesrat in dieser Woche, einen Fahrplan mit den geplanten Corona-Regeln vorgelegt. Hintergrund ist das Auslaufen der derzeit geltenden Regelungen im Bundesinfektionsschutzgesetz am 19. März. Das Bundesgesetz ist die rechtliche Grundlage für alle Corona-Schutzmaßnahmen in den Ländern und wird derzeit neu gefasst.


Volker Bouffier dazu

„Weil sich die Bundesregierung uneinig ist und deshalb eine Neuregelung praktisch in letzter Sekunde vor dem Auslaufen aller Regeln erfolgen muss, wissen wir weiterhin nicht, welche konkreten Schutzmaßnahmen wir in Hessen ab der kommenden Woche ergreifen können“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier am Dienstag in Wiesbaden. „Dieses Verfahren ist unsäglich und deshalb lehnen es auch alle Länder ab.“

„Das Verfahren ist auch deshalb unsäglich, weil die Menschen wissen wollen, wie es weitergeht. Um dennoch bestmögliche Planungssicherheit für alle Hessinnen und Hessen zu gewährleisten, beabsichtigt die Landesregierung – basierend auf dem aktuellen Gesetzentwurf des Bundes –, die bestehenden Schutzmaßnahmen bis zum 2. April zu verlängern, soweit das neue Bundesinfektionsschutzgesetz dies noch ermöglicht. So bleiben wir besonnen und handlungsfähig“, erläuterte Ministerpräsident Volker Bouffier.

Im Anschluss an diese Übergangsphase seien nach derzeitigem Stand nur noch so genannte Basisschutzmaßnahmen möglich, um vor allem vulnerable Gruppen zu schützen. Weitergehende Maßnahmen seien dann nur in nachgewiesenen Hotspots und nach vorherigem Landtagsbeschluss möglich.

Auf Grundlage des aktuellen Gesetzentwurfs des Bundes beabsichtigt Hessen folgende Regelungen in zwei Schritten:

1. Schritt: Übergangsphase (20. März bis 2. April):

Die bestehende Coronavirus-Schutzverordnung wird verlängert. Alle rechtlich weiterhin möglichen Schutzmaßnahmen bleiben – auf Basis des bisherigen Entwurfs – bestehen. Dies sind vor allem:

  • Zugangsregelungen (3G, 2G, 2G-Plus) bleiben gültig.
  • Maskenpflicht bleibt – im bisherigen Umfang – bestehen.
  • Abstands- und Hygienekonzepte bleiben bestehen.

Für weitere bisherige Schutzmaßnahmen entfällt am 20. März die Rechtsgrundlage im Bundesinfektionsschutzgesetz. Das heißt:

  • Die bisherigen Kontaktbeschränkungen (für Ungeimpfte) entfallen.
  • Die Kapazitätsbeschränkungen bei Veranstaltungen und in Diskotheken werden aufgehoben.
  • Volksfeste und ähnliche Veranstaltungen müssen infektionsrechtlich nicht mehr genehmigt werden.
  • Keine Kontaktdatenerfassung mehr möglich.

An den Schulen bleiben die bisherige Testpflicht und die Maskenregelungen vorerst bestehen.


2. Schritt: Ausschließlich „Basisschutzmaßnahmen“ (nach dem 2. April):

Nach dem 2. April ermöglicht der Bund – nach aktuellem Stand – nur noch so genannte Basisschutzmaßnahmen. Konkret bedeutet dies:

Maskenpflicht nur noch

  • in Krankenhäusern
  • in Alten- und Pflegeheimen
  • bei Pflegediensten
  • in Bussen und Bahnen (ÖPNV und Fernverkehr)

Testpflicht nur noch

  • in Krankenhäusern
  • in Alten- und Pflegeheimen
  • in Schulen

Alle weiteren Schutzmaßnahmen entfallen. Lediglich in so genannten Hotspots sollen noch einige weitere Schutzmaßnahmen ermöglicht werden. Voraussetzung ist ein entsprechender Beschluss des Landtags.

Hotspotregeln (derzeitiger Gesetzentwurf)

Definition „Hotspot“: Ausbreitung einer gefährlicheren Virusvariante in einer Gebietskörperschaft oder drohende coronabedingte Überlastung der Krankenhauskapazitäten in einer Gebietskörperschaft. Nähere Angaben, was das konkret bedeutet, enthält der Gesetzentwurf nicht.

Zusätzliche Maßnahmen: Weitergehende Maskenpflicht, Zugangsregelungen (3G, 2G, 2G-Plus) bei Publikumsverkehr, Abstands- und Hygienekonzept.

Über das Bundesinfektionsschutzgesetz wird am Mittwoch erstmals im Deutschen Bundestag beraten. Es soll am Freitag vom Bundestag verabschiedet werden. Der Bundesrat soll noch am selben Tag damit befasst werden. Erst danach können entsprechende Regelungen in den Ländern verbindlich beschlossen werden. Die Hessische Landesregierung wird anschließend in einer Kabinettsitzung darüber beraten.

Rheinland-Pfalz verlängert die Corona-Maßnahmen

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Die Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz steigen aktuell wieder an. Daher hat der Ministerrat beschlossen, dass in den nächsten zwei Wochen die Maskenpflicht, anlasslose Tests in Schulen und die Regeln für Großveranstaltungen bleiben. Rheinland-Pfalz lockert somit die Corona-Regeln zwei Wochen später als geplant.


Verlängerung dient dem Schutz der Menschen

Die Lage in den Krankenhäusern ist stabil, aber es fallen immer mehr Beschäftigte aus. Nach über zwei Jahren Pandemie und Arbeit über ihre eigenen Grenzen hinaus, kann das von Kolleginnen und Kollegen nur schwer kompensiert werden. Auch zum Schutz dieser Menschen dienen die weiteren zwei Wochen.

In Rheinland-Pfalz gilt weiterhin bis zum 2. April:

  • Wo der Impf-, Test- oder Genesenenstatus kontrolliert wird, muss weiterhin überwiegend keine Maske mehr getragen werden.
  • Im Einzelhandel und in anderen nicht kontrollierten öffentlichen Bereichen gilt die Maskenpflicht.
  • Auch an weiterführenden Schulen bleibt es für zwei Wochen länger bei der Maskenpflicht auch am Platz. Anlasslos wird an Schulen weiterhin zweimal die Woche getestet. Weniger anzeigen

Friedensgebet und Kleiderbasar für ukrainische Mitbürger in Wackernheim

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Am Mittwoch, 16. März 2022, findet um 19:00 Uhr ein Friedensgebet in der katholischen Kirche im Ingelheimer Stadtteil Wackernheim statt. Zum Motto „Nacht der Lichter“ sind alle ukrainischen Geflüchteten, die jetzt hier eine Wohnmöglichkeit gefunden haben, zusammen mit ihren Gastfamilien eingeladen, gemeinsam zu beten.


Gemütliches Zusammenkommen für Geflüchtete

Nach dem gemeinsamen Gebet in der Kirche, welches zweisprachig abgehalten wird, gibt es ab 19:45 Uhr im Emmaus-Saal neben der Kirche einen Kleiderbasar, um den neuen Mitbürgern die Möglichkeit zu bieten, in Ruhe nach neuer Kleidung zu schauen. Hierfür wurde in Wackernheim Bekleidung für Erwachsene und Kinder gesammelt.

Da der Basar auch als Begegnungsstätte und Anlaufstelle für die Ukrainer dienen soll, wird der Chor Maranatha Tee, Kaltgetränke und kleine Snacks anbieten, um einen gemütlichen Abend zu ermöglichen. Der Ortsvorsteher und Mitorganisator Dieter Berg freut sich auf zahlreiches Erscheinen und einen schönen Abend.

Bitte beachten: In der Kirche und im Saal gilt die 3G-Regel. Eine Teststation befindet sich in direkter Nähe auf dem Rathausplatz.

Adresse:

Katholische Kirche Schmerzen Mariens
Neustraße 7
55263 Ingelheim-Wackernheim