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Thomas Peckruhn: „Zulassungsdatum ist ein Sieg behördlicher Bequemlichkeit“

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Auf scharfe Kritik beim Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) stößt der Entwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) zur Neuregelung des Umweltbonus. Demnach soll das Datum des Förderantrags maßgebend für die Förderbedingungen bleiben, die Antragstellung setzt aber die Fahrzeugzulassung voraus.


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Lange Lieferzeiten sind da ein Problem

Der ZDK hingegen fordert, wegen der langen Lieferzeiten das Datum der Fahrzeugbestellung als maßgebend festzulegen, damit Kunden und Händler Planungssicherheit bekommen. Im Entwurf des BMWK heißt es dazu, dass die Wiedereinführung eines zweistufigen Verfahrens zur Reservierung der Fördermittel wegen langer Lieferzeiten einen unverhältnismäßig hohen Aufwand bedeuten würde.

Darüber hinaus sollen ab dem 1.1.2023 Plug-in-Hybride (PHEV) nicht mehr gefördert werden, weil laut dem BMWK-Entwurf eine Förderung von PHEV in Abhängigkeit von der elektrischen Fahrleistung zu unverhältnismäßig hohem Aufwand geführt hätte.

Thomas peckruhn: "zulassungsdatum ist ein sieg behördlicher bequemlichkeit"

„Mit diesen Vorschlägen erweist das BMWK dem Klimaschutz einen Bärendienst“, sagt ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn. „Das Beharren auf dem Zulassungsdatum ist ein Sieg behördlicher Bequemlichkeit über die Erfordernisse der Praxis und des Vertrauensschutzes. Wer ein batterieelektrisches Fahrzeug bestellt, erwirbt jetzt nur noch ein Los zur Teilnahme an der Förderlotterie. Das wird den Absatz dieser Fahrzeuge zunehmend bremsen.“

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Auch der Förderungs-Stopp der Plug-in-Hybride ist aus Sicht des ZDK nicht nachzuvollziehen

„Die Plug-in-Hybride öffnen den niedrigschwelligen Einstieg in die Elektromobilität und bieten zurzeit die einzige Möglichkeit, lokal emissionsfreies Fahren mit Langstreckentauglichkeit zu verbinden“, so Peckruhn. „Es ist naiv zu glauben, dass die PHEV-Interessenten sich jetzt kollektiv für rein batterieelektrische Fahrzeuge entscheiden. Stattdessen werden sich viele Menschen entweder für einen neuen Verbrenner oder die Weiternutzung des bisherigen Verbrenners entscheiden.“

Der ZDK-Vizepräsident ruft die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker dringend dazu auf, diese für Kundinnen und Kunden sowie den Fahrzeughandel wichtigen Aspekte in der anstehenden Ressortabstimmung zu berücksichtigen.

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Motorradfahrer im Rheingau lebensgefährlich verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz

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Christoph Mainz 77
Christoph Mainz 77

Am Freitagnachmittag (15. April 2022) kam es zu einem tragischen Unfall auf der Landstraße L3033 zwischen Espenschied und Geroldstein. Ein Motorradfahrer zog sich bei dem Verkehrsunfall lebensgefährliche Verletzungen zu.


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Frontal in ein entgegenkommendes Fahrzeug gerutscht

Der 58 Jahre alte Motorradfahrer aus Neuss befuhr die Wisperstraße aus Richtung Lorch kommend in Richtung Geroldstein. In einer scharfen Rechtskurve geriet er aus bislang noch unbekannter Ursache in den Gegenverkehr. Dabei rutschte er frontal gegen die Front eines entgegenkommenden Ford Transit.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Die im Ford befindlichen Personen wurden nicht verletzt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wiesbaden wurde ein Gutachter zur Unfallstelle geordert, der mit der Klärung des Unfallhergangs beauftragt wurde. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge war die Strecke für mehrere Stunden voll gesperrt.

Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei Rüdesheim unter der Rufnummer 06722 – 91120 in Verbindung zu setzen.

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Die verlassene Gaststätte am Schloss Waldthausen – Illegaler Müllabladeplatz und Unterkunft

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Seit mehreren Jahren steht die Gaststätte am Schloss Waldthausen in der Straße „Im Wald 1A“ zwischen Budenheim und Mainz leer. In den vergangenen Monaten wird das Gelände rund um den ehemaligen Gastronomiebetrieb vermehrt als illegaler Müllabladeplatz genutzt. Das Gebäude steht in unmittelbarer Nähe des Parkplatzes am Schloss Waldthausen. BYC-News war vor Ort und hat sich umgesehen.


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Scheiben eingeschlagen und provisorische Schlafplätze im Inneren

An der Eingangstür ist das Glas zerbrochen und mehrere Fenster stehen an dem verlassenen Gebäude offen. Im Inneren sind Lattenroste und vereinzelt Matratzen aufzufinden. Geschirr steht neben den provisorischen Schlafplätzen im Inneren und ein Spiegel wurde hochkant aufgestellt, der in Richtung der Eingangstür zeigt. Es erweckt den Eindruck, dass dort jemand einen Unterschlupf oder Schlafplatz hergerichtet hat. Im Außenbereich wurden mehrere Müllsäcke an verschiedenen Plätzen abgelegt. Essensreste liegen verteilt auf dem Grundstück und im Gebäude. Ebenfalls vor Ort zu finden sind Ölkanister, Glaswolle, Steinwolle, Kleidung, Farbeimer und vieles mehr. Nur eine alte Speisekarte am Hauseingang, ein Paulaner Gastro-Schirm und ein Steingrill vor dem Gebäude am Eingang lassen noch erahnen, dass dort einmal ein Gastronomiebetrieb war.

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Eigentümer des Grundstücks ist die Stadt Mainz

Die Stadt Mainz ist Eigentümerin des Areals Schloss Waldthausen inklusive des angesprochenen Bereiches, auf dem die Gaststätte zu finden ist. Es gebe einen Erbbaurechtsvertrag mit einem Verein für das Areal der Gaststätte, der sich inzwischen jedoch aufgelöst hat, teilte die Stadt Mainz auf Anfrage von BYC-News mit. Zuständig für die Beseitigung der angeführten Mängel sei der Erbbaurechtsnehmer. Durch die Vereinsauflösung könne momentan allerdings keine natürliche Person gegriffen werden, um sich dieser Verantwortung zu stellen, erklärt die Stadt weiter. Seit längerer Zeit sei die Stadt mit diesem Umstand befasst und neben dem Rechtsamt ist auch das Amtsgericht bemüht eine Lösung zu finden.

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Entsorgungsbetrieb Mainz wurde beauftragt

Nach Mitteilung dieser Online-Zeitung hat die Stadtverwaltung Mainz dem Entsorgungsbetrieb den Auftrag erteilt, den dort illegal abgeladenen Müll zu beseitigen und zu entsorgen. Ob dieses leerstehende Gebäude möglicherweise von obdachlosen Menschen als Schlafplatz genutzt wird, sei der Stadtverwaltung bislang nicht bekannt.

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Grillstellen im Wald

Im Wald rund um die Gaststätte herum sind mehrere provisorische Feuerstellen zu finden. Diese wurden aus Steinen gebaut, welche in einen Kreis gelegt wurden. In den Feuerstellen ist teilweise noch Grillkohle und angebranntes Holz zu sehen. Auch Grillroste sind dort vorhanden. Leere Dosen und Verpackungen, die dort ebenfalls liegen, machen den Eindruck, dass dort erst vor Kurzem gegrillt wurde. Da sich die Grillstellen mitten im Wald befinden, steigt hier die Waldbrandgefahr enorm.

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Schwerverletzter Motorradfahrer bei Unfall im Donnersbergkreis

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Am Freitagnachmittag (15. April 2022) kam es gegen 15:50 Uhr auf der Bundesstraße B47 zwischen Marnheim und Zellertal im Donnersbergkreis zu einem Verkehrsunfall. Zwei Personen wurden dabei verletzt.


Unfall zwischen Motorrad und Auto

Ein 48 Jahre alter Motorradfahrer aus Worms fuhr aus Richtung Marnheim kommend in Richtung Zellertal. Eine 20 Jahre alte Autofahrerin aus dem Donnersbergkreis fuhr von der Hauptstraße in Albisheim nach links auf die B47 in Richtung Marnheim auf. Beim Abbiegen sah die junge Frau den von links kommenden Motorradfahrer zu spät, sodass der Biker frontal in die Fahrerseite des Autos krachte.

Der Motorradfahrer wurde durch die Wucht des Aufpralls von seinem Zweirad geschleudert und zog sich bei dem Sturz schwere Verletzungen zu. Er, sowie die leichtverletzte Autofahrerin, wurden beide in verschiedene Krankenhäuser gebracht.

Die Ermittlungen hinsichtlich der genauen Unfallursache dauern an. Die Unfallstelle musste für die Dauer der Unfallaufnahme mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr gesperrt werden.

Notarztversorgung Ingelheim: Petition an den Oberbürgermeister übergeben

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Vergangenen Dienstag (12. April 2022) wurde die Petition „Notarztversorgung in Ingelheim“, die von über 6.300 Menschen unterzeichnet wurde, an Oberbürgermeister Ralf Claus übergeben. Dr. Klaus Reue als Initiator überreichte gemeinsam mit Hans Ulrich Kron und Dr. Michael Uebele das Schriftstück symbolisch an den Oberbürgermeister. Hintergrund ist die Frage, ob und zu welchen Tages- und Nachtzeiten das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF), das aktuell in Ingelheim stationiert ist, weiterhin betrieben werden soll.


Oberbürgermeister Ralf Claus dazu

„Die Stadt Ingelheim ist sehr dankbar für die hiermit ausgedrückte Unterstützung, denn eine flächendeckende Notarztversorgung rund um die Uhr ist der Verwaltung und dem Stadtrat ein wichtiges Anliegen. Allerdings handelt es sich keineswegs um ein Ingelheimer Problem, sondern um eine Frage, die die ganze Region angeht“, betont Oberbürgermeister Claus. In der Tat liegt die Zuständigkeit bei der Kreisverwaltung als unterer Rettungsdienstbehörde, weshalb der OB zusagte, die Petition dorthin weiterzuleiten.

Der Stadtrat hatte der Verwaltung den Auftrag gegeben, gegenüber der Kreisverwaltung darauf hinzuwirken, den Standort des NEF in Ingelheim möglichst rund um die Uhr zu erhalten. Hierfür hatte die Stadt Ingelheim bereits eine finanzielle Beteiligung an den entstehenden Kosten in Aussicht gestellt. Eine Entscheidung hierzu und zur Zukunft des Ingelheimer NEF steht noch aus.

Energieberatung der Kreisverwaltung Mainz-Bingen neu geregelt

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Steigende Energiepreise, schwindende Ressourcen, Belastungen für die Umwelt und das Klima: Es gibt viele Gründe, Energie effizient und sparsam einzusetzen. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage wird das Beratungsangebot des Umwelt- und Energieberatungszentrums (UEBZ) der Kreisverwaltung zur unabhängigen Initialberatung im Sanierungs- und Neubaubereich für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis ausgeweitet. Die Beratung findet ab sofort donnerstags von 13 bis 16 Uhr statt. Sie kann persönlich oder telefonisch erfolgen. Eine vorherige Terminvereinbarung unter 06132/787-2173 ist erforderlich. Weitere Informationen hierzu gibt es auf der Internetseite des Kreises unter www.klimaschutz.mainz-bingen.de unter dem Stichwort „Energie“ und dann „Energieberatung“.

Frauen-Power im OP-Saal – Einziges Endoprothesenzentrum mit zwei Senior-Hauptoperateurinnen

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Weibliche Chirurginnen sind in deutschen Operationssälen nach wie vor in der Minderheit und in Endoprothesenzentren noch rarer gesät. In ihrer letzten Statistik von 2020 weist die Bundesärztekammer für alle operativen Fachgebiete einen Frauenanteil von rund 22 Prozent aus. Dass es auch anders geht, zeigt die Sektion Orthopädie des Diakonie Krankenhauses. Hier sind 40 Prozent der Ärzte weiblich und es ist sogar das einzige Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung in Deutschland, in dem zwei Senior-Hauptoperateurinnen am OP-Tisch stehen.


Neben Dr. Martina Dafferner-Franzmann ist dies Oberärztin Dr. Cornelia Schmitt, die kürzlich ihre Qualifikation als Senior-Hauptoperateurin erfolgreich abgeschlossen hat

Dafür muss sie neben der fachlichen Expertise und regelmäßigen Fortbildungen jedes Jahr mindestens 100 Gelenkersatz-Operationen durchführen. „Orthopädie war schon immer mein Lieblingsfach. Ich mag das Handwerkliche und die Möglichkeit, Patienten von 0 bis 100 Jahre zu betreuen, macht die Orthopädie sehr vielfältig. Über die offizielle Bestätigung als Senior-Hauptoperateurin freue ich mich sehr“, sagt Dr. Cornelia Schmitt. Die 36-jährige Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie stammt gebürtig aus Kusel, studierte Medizin in Homburg an der Saar und verstärkt seit 2019 das Team der Sektion Orthopädie.

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Seit 2012 ist das Diakonie Krankenhaues ein Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung und damit in der höchsten Stufe der Versorgung

Diese Zertifizierung wird jedes Jahr von unabhängigen Experten überprüft und belegt die hohe Qualität in der Behandlung und Betreuung von Patienten mit künstlichen Gelenken. Jedes Jahr werden in Bad Kreuznach gut 500 künstliche Hüft-, Knie- und Schulter- Gelenke implantiert und Wechseloperationen durchgeführt. Den Großteil der neuen Kniegelenke operiert das erfahrene Ärzte-Team, zu dem auch die Hauptoperateure und langjährigen Oberärzte Dr. Markus Stolz, Tomas Cicinskas und Norbert Madera gehören, mit dem Roboterarm Mako. „Spezialisierte Zentren stehen für ein hohes Maß an Kompetenz und Erfahrung im Bereich der Hüft- und Knieendoprothetik – und für mehr Sicherheit bei der Behandlung. Durch genaue Untersuchung und ausführliche Beratung bieten wir für jeden Patienten die individuell beste Therapie“, betont Sektionsleiterin Dr. Martina Dafferner-Franzmann.

Einbrecher machen in Gau-Algesheim erneut Beute

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Einbrüche in Wiesbaden
Einbrecher Fenster

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (14. April 2022) wurde in die Geschäftsräume einer Firma für Gaststättenbedarf in Gau-Algesheim eingebrochen. Dabei wurden zunächst die Kabel eines Bewegungsmelders im Hof der Firma abgerissen. Anschließend verschaffte sich der Einbrecher vermutlich unter Zuhilfenahme einer Steighilfe Zugang zu den Räumlichkeiten, indem ein Fenster aufgehebelt wurde. Entwendet wurde eine hochwertige Messersammlung sowie Bargeld aus dem Tresor der Firma. Bereits Mitte März kam es schon einmal zum Einbruch in diese Räumlichkeiten

Wer zur Tatzeit im Umfeld der Firma Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten, wird gebeten, sich bei der Polizei Ingelheim unter der Telefonnummer 06132/ 65510  zu melden.

Mann erleidet erhebliche Gesichtsverletzungen in Wiesbaden-Biebrich

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Zeugenaufruf Polizei
Zeugenaufruf Polizei

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (15. April 2022) kam es zu einer Körperverletzung im Wiesbadener Stadtteil Biebrich. Gegen etwa 00:30 Uhr wurde ein 56-jähriger Mann auf eine verbale Auseinandersetzung zwischen einem Pärchen aufmerksam. Diese stritten sich im Bereich der Einmündung Henkellstraße zur Volkerstraße. Als der Mann die Auseinandersetzung schlichten wollte, wurde er von mindestens zwei Männern ins Gesicht geschlagen. Dabei erlitt der 56-Jährige erhebliche Verletzungen im Gesichtsbereich. Der Mann musste daraufhin in einem Wiesbadener Krankenhaus behandelt werden. Die Schläger flüchteten anschließend in unbekannte Richtung. Zwei Täter seien ca. 20-25 Jahre alt gewesen und hätten dunkle, kurze Haare gehabt.

Ingelheim: Großzügige Spende von Bauunternehmer Tim Gemünden und Zimmermeister Felix Harth

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Holzhaus Ingelheim4 e1649971215233
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Landrätin Dorothea Schäfer und die Kreisbeigeordnete Almut Schultheiß-Lehn besuchten gemeinsam mit Bauunternehmer Tim Gemünden und Zimmermeister Felix Harth die sogenannten Holzhäuser in Ingelheim. BYC-News war vor Ort.


100 Stockbetten von der Zimmerei Harth

In der Unterkunft für Geflüchtete wurden die von beiden Unternehmern gestifteten und von der Zimmerei Harth gezimmerten 100 Stockbetten besichtigt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Des Weiteren wurde ein ebenfalls gestifteter XXL-Sandkasten für die dort untergebrachten Kinder eingeweiht.

Landrätin Dorothea Schäfer

„Einmal mehr zeigt sich: Auf unser Handwerk und unsere regionalen Unternehmen ist Verlass.“ Die Kreisbeigeordnete Almut Schultheiß-Lehn ergänzte: „Durch das Engagement von Tim Gemünden und Felix Harth haben die Menschen ein ordentliches Bett zum Schlafen und die Kinder einen Ort zum Spielen.“

Der Arbeitsaufwand für den Kraftakt wird von den beiden Ingelheimer Unternehmern gemeinsam gespendet – ein Engagement im Wert von rund 14.000 Euro. Der Kreisverwaltung werden lediglich die Materialkosten für die Betten in Rechnung gestellt. Insgesamt können rund 200 Personen in den Stockbetten übernachten. Für den 5 x 5 Meter großen Sandkasten wurde außerdem eine Erstausstattung mit Spielsachen zur Verfügung gestellt.

Tim Gemünden und Felix Harth erläuterten einhellig ihre Beweggründe

„Wenn man die Not der Menschen sieht, will man einfach helfen und als Handwerker haben wir das Knowhow und die Manpower, um hier schnell und konkret einen Beitrag zu leisten, so die beiden Ingelheimer Unternehmer.

Bereits vor einigen Wochen haben die ersten ukrainischen Geflüchteten die Holzhäuser auf dem Gelände von Boehringer Ingelheim bezogen. Es handelt sich um drei zweistöckige Wohnhäuser mit einer Gesamtfläche von rund 2000 Quadratmetern und ein Haus mit Gemeinschaftsräumen mit rund 415 Quadratmetern. Rund 370 Geflüchtete können dort temporär aufgenommen werden, wenn es die Situation erforderlich macht. Derzeit sind dort rund 40 Menschen untergebracht, davon acht Kinder und Jugendliche.

Unfall mit mehreren Verletzten – Autofahrer drehten in der Rettungsgasse

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Am Donnerstag (14. April 2022) kam es gegen 15:30 Uhr auf der Autobahn A1 am Kreuz Wittlich in Fahrtrichtung Koblenz zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Eine 40-jährige Autofahrerin fuhr mit ihrem Ford auf das Auto eines 69-jährigen Niederländers auf.


Fahrzeug überschlug sich

Durch den Aufprall geriet das Fahrzeug der Frau ins Schleudern touchierte zunächst die rechte Leitplanke, dann die Mittelschutzplanke, überschlug sich und blieb auf dem Dach auf der linken Fahrspur liegen. Aufgrund des Verkehrsunfalls musste die Autobahn A1 für rund eine Stunde voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Bundesstraße B50 abgeleitet. Bei dem Unfall wurde eine Person schwer und vier weitere Personen leicht verletzt. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Zeugen die den Unfall beobachten konnten, werden gebeten sich an die Polizeiautobahnstation Schweich zu wenden.

Im Rahmen der Sperrung fuhren wiederholt Verkehrsteilnehmer durch die Rettungsgasse oder wendeten um zurück zu fahren, da sie nicht im Stau warten wollten. Hierdurch kann es zu gefährlichen Situationen oder Unfällen kommen. Die Polizei bittet daher eindringlich, bei Stau eine Gasse für Rettungskräfte zu bilden, diese nicht zu befahren und auf die Verkehrsregelung der eingesetzten Polizeibeamten zu warten. Es wurden Anzeigen gegen die Fahrzeugführer gefertigt, die gegen diese Regelungen verstießen.

Im Einsatz waren:

  • Autobahnpolizei Schweich
  • Polizei Wittlich
  • Feuerwehr
  • Rettungsdienst
  • Rettungshubschrauber
  • Notarzt
  • Abschleppunternehmen
  • Autobahnmeisterei Wittlich.

Klimaliste RLP fordert bezahlbare Mobilität und Klimaschutz

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Bus2
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Nicht erst seit der Ukraine-Krieg die Treibstoffpreise in die Höhe treibt, ist Mobilität für Menschen, die auf dem Land leben, eine besondere Herausforderung. Schon immer war es für Menschen in den ländlichen Regionen von Rheinland-Pfalz schwer, sich umweltfreundlich und Geldbeutel-schonend fortzubewegen. Das Auto ist hier nur schwer bis gar nicht zu ersetzen. Das muss sich ändern, fordert nun Beatrice Bednarz, Vorsitzende der Klimaliste RLP. “Wenn wir etwas gegen den Klimawandel tun wollen, dann müssen wir jetzt handeln. In allen Bereichen des Lebens, sonst ist es zu spät”, erklärt Beatrice Bednarz und ergänzt: “Dabei ist es besonders wichtig, darauf zu achten, dass die Schwächeren und Menschen mit weniger Finanzmitteln nicht auf der Strecke bleiben und schon jetzt zu Verlierer*innen des Klimawandels werden.”


Besondere Herausforderungen auf dem Land

Häufig, wenn von “der Verkehrswende” gesprochen wird, fühlen sich Menschen, die in ländlichen Regionen leben, ausgeschlossen. Lastenfahrräder, kostenlose Busse, E-Bikes und Car-Sharing sind gute Ansätze, das meiste davon gibt es jedoch auf dem Land so gut wie nicht oder es funktioniert nicht. “Das müssen wir ändern”, meint Bednarz und fährt fort: “Wo keine Busse fahren, nutzt es niemandem, wenn diese kostenlos sind. Wo Fahrradfahren auf Landstraßen ohne Radweg zum Lebensrisiko wird, steigt niemand aufs Rad um.”

Konkrete Schritte, die jetzt nötig sind

“Wir haben als Klimaliste RLP in unserem Klimaplan viele konkrete Schritte, die die Landesregierung angehen könnte – so sie denn wirklich will”, merkt Beatrice Bednarz an und wird konkret: “Gerade im Bereich der individuellen Mobilität müssen folgende Punkte sofort realisiert werden:

Ausbau des ÖPNV auf dem Land

Wenn die Nachfrage des ÖPNV in Regionen gering ist, sodass kein regulärer Linienbetrieb nötig erscheint, werden alternative Beförderungsformen angeboten.

Dazu gehören:

  • Ruf-Bus-System
  • Anruf-Sammeltaxi
  • Anruf-Linientaxi
  • Shuttle-Busse
  • Car-Sharing
  • Einrichtung eines kostenlosen Nahverkehrs auf dem Land. Taktung alle 30 Minuten – auch in den Früh- und Abendstunden

Verknüpfung der Verkehrsmittel durch

  • Fahrgemeinschaften (Car-Sharing/Ride-Sharing)
  • Park and Ride-Plätze (P+R)
  • Bike and Ride (B+R).
  • Kostenlose Fahrradmitnahme im ÖPNV
  • Fahrradstraßen werden parallel an allen örtlichen Hauptverkehrsstraßen als eigenständige Radwege sowie regionale Radwege entlang an allen klassifizierten Straßen ausgebaut
  • Sharingstationen in Form von stationsbasierten E-Cars und E- und S-Pedelecs flächendeckend einführen
  • Aufbau von dezentraler Nahversorgung, z.B. durch kleine subventionierte Dorf-Lebensmittelläden auf dem Land

Die Landesregierung muss endlich etwas tun

Wir fordern als Klimaliste RLP deswegen die Landesregierung auf, endlich in ihren politischen Bemühungen die Menschen auf dem Land einzubeziehen. Hier muss Geld in die Hand genommen werden. Andere Staaten zeigen, dass das geht. Dort wird die Infrastruktur geschaffen und dadurch wird diese von den Menschen auch angenommen. Das Land muss den ÖPNV finanzieren und die Kommunen und Kreise entlasten und diese Angebote müssen auch massiv beworben werden. Dörfer sollten unterstützt werden, um Dorf-Car-Sharing-Services aufzubauen und die Digitalisierung kann über Apps Menschen vernetzen, die alle diese neuen Mobilitätsmöglichkeiten nutzen.”

Die Klimaliste RLP e.V. ist ein Zusammenschluss aus Klimaschützenden und Wissenschaftler, die sich für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens, also für die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C, einsetzen. Wir wollen Rheinland-Pfalz in eine saubere, nachhaltige und sozial gerechte Zukunft führen.

Wasser marsch – Brunnen in Mainz werden wieder in Betrieb genommen

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Mainzer
Foto: BYC-News

Unter dem Motto „Wasser marsch“ wurde von Gründezernentin Janina Steinkrüger pünktlich zu den Osterferien der Fischtorbrunnen in der Mainzer Altstadt als Auftakt der Brunnensaison zum Sprudeln gebracht. Zudem werden traditionell in der Woche vor Ostern auch der Höfchenbrunnen, der Gotthardbrunnen und der Fastnachtsbrunnen in Betrieb genommen. Im Mai folgen dann die rund 60 weiteren Brunnen im gesamten Stadtgebiet.


Gründezernentin Janina Steinkrüger dazu

„Besonders vor dem Hintergrund der Klimakrise und zunehmender Hitzetage bieten die Brunnen wichtige Oasen in der dicht besiedelten Stadt und sorgen mit Wasserstaub an heißen Tagen für eine angenehme Abkühlung. Je nach Wetterlage sprudeln die Brunnen bis etwa Mitte Oktober hinein und werden im Winter dann abgestellt. Die Winterpause nutzen wir stets zur Wartung der Pumpen und um kleinere Reparaturarbeiten durchzuführen“, betont Gründezernentin Janina Steinkrüger.

Der durch den Architekten Rudolf Schreiner entworfene Fischtorbrunnen, der in diesem Jahr für die Eröffnung der Brunnensaison ausgewählt wurde, wurde bereits 1930/1931 errichtet und enthält Plastiken von Peter Dienstdorf. Der Brunnen, der im Volksmund gerne auch wegen der ihn zierenden Kugeln und Fische „Quellkartoffel mit Hering“ genannt wird, weist auf die besondere Bedeutung hin, die der Rhein und die Fischerei über Jahrhunderte für die Mainzer Bevölkerung hatte.

Polizei verhaftet rund 200 Personen bei Protestaktion in Frankfurt am Main

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Seit Montag (11. April 2022) bis einschließlich Donnerstag (14. April 2022) kam es in Frankfurt am Main überwiegend in den Verkehrsstoßzeiten zu Blockaden durch Personen, die dem Aufruf der „Letzte Generation“ gefolgt sind. Insgesamt wurden fast 200 Personen festgenommen.


Die Teilnehmenden reisten dafür überwiegend von außerhalb nach Frankfurt am Main an

Insgesamt kam es zu rund 20 Blockadeaktionen an neuralgischen Verkehrsknotenpunkten wie zum Beispiel Zufahrtstraßen von und zur Autobahn sowie an den Mainbrücken. Die Örtlichkeiten verteilten sich dabei auf das gesamte Stadtgebiet. Die Teilnehmenden haben sich teilweise auf der Fahrbahn festgeklebt und eine ölartige Flüssigkeit ausgegossen. Dies führte dazu, dass umfangreiche Maßnahmen zum Lösen der fast 70 festgeklebten Personen sowie zur Reinigung der Fahrbahn durchgeführt werden mussten.

Vier Radfahrer waren gestürzt

Am Donnerstag klebten sich die Teilnehmenden wieder fest und verteilten auf der Fahrbahn eine ölartige Flüssigkeit. Anschließend stürzten vier Radfahrer in diesem Bereich und verletzten sich zum Teil. Da die Straße nach ersten Reinigungsmaßnahmen noch rutschig war, musste eine intensivere Reinigung durch das Straßenverkehrsamt erfolgen. Diese konnten bis zum Nachmittag nicht abgeschlossen werden, sodass weiterhin mit Behinderung im Bereich Friedensbrücke und Untermainbrücke zu rechnen ist. Die Übernahme der anfallenden Kosten im Zusammenhang mit den Blockadeaktionen werden geprüft. Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie Körperverletzung wurden eingeleitet.

Über 30 Personen längerfristig in Gewahrsam

Rund 140 Ermittlungsverfahren, zum Beispiel wegen Nötigung, gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, Körperverletzung und Sachbeschädigung, wurden seit Montag erfasst. Dabei wurden fast 200 Personen festgenommen. Darunter waren auch Personen, die an mehreren Tagen an den Blockaden beteiligt waren. Um die fortgesetzte Begehung von Blockaden und Straftaten zu verhindern, wurden bis zum Berichtszeitpunkt über 30 Personen längerfristig in Gewahrsam genommen. Über die Zulässigkeit und Dauer wurde eine richterliche Entscheidung eingeholt und in einigen Fällen sogar bis Ostermontag bestätigt.

Durch ein abgestuftes Einsatzkonzept sowie durch schnelles Handeln ist es der Polizei gelungen, etliche Blockaden in den letzten Tagen zu verhindern. Zudem konnte die Polizei bei bereits entstandenen Blockadeaktionen unterbinden, dass alle Teilnehmenden sich festkleben konnten und somit eine längere Beeinträchtigung für Dritte entstanden wäre.

Urlaubstipp: Die schönsten Ausflugsziele für Familien im Oberharz am Brocken

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Die Ferienregion Oberharz am Brocken hat neben der grandiosen Bergnatur spannende Erlebnisse zu bieten: So dürfen Kinder ab zehn Jahren auf einer Wanderung mit Alpakas selbst eines der Tiere führen. Der Brockenbauer in Tanne dagegen macht seine Gäste mit dem Harzer Höhenvieh und anderen alten Haustierrassen bekannt. Auf der Hängebrücke „Titan-RT“ über dem Rappbodetal warten echte Nervenkitzel auf alle Wagemutigen, sowohl beim Überqueren wie auch an Europas längster Doppelseilrutsche oder auf einer neuen gläsernen Panorama-Plattform. Weitere spannende Ausflugsziele für Familien sind die Rübeländer Tropfsteinhöhlen und die Westernstadt Pullman City in Hasselfelde. Diese und weitere Tipps sind unter www.oberharzinfo.de zu finden.


Mit Alpakas wandern

Die sanftmütigen Alpakas sind Wandertiere und nehmen gern eine Menschenfamilie zum Spaziergang durch die Oberharzer Wälder mit. Kinder ab zehn Jahren dürfen sogar selbst eines der Tiere führen. Zum Kennenlernen gibt es eine kurze Einführung und anschließend wandern alle zusammen eine Runde von drei bis fünf Kilometern. Nach dem Motto „Tierisch gute Begegnungen“ sind weitere Ausflugstipps unter www.oberharzinfo.de zu finden, etwa Ziegenalm, Wildpark und Tiergärten.

Mutproben auf der Hängebrücke

In schwindelerregender Höhe spannt sich die spektakuläre Hängebrücke „Titan-RT“ über das Rappbodetal. Neben der schwankenden Überquerung mit direktem Blick in die Tiefe warten hier noch ganz andere Nervenkitzel: Mit der längsten Doppelseilrutsche Europas fliegen Wagemutige kilometerweit durch das Tal. Beim Pendelsprung mit Freifallerlebnis springen sie 75 Meter in die Tiefe. Und neu in dieser Saison können sie auf dem Turm „Solitair“ von einer gläsernen Panorama-Aussichtsplattform den ganzen Harz überblicken.

Rote Rinder und schwarzbunte Schweine

Das Harzer Rote Höhenvieh ist schon von Weitem zu sehen, wie es auf den Bergwiesen um den Hof des Brockenbauers grast. Der Familienbetrieb in Tanne züchtet diese alte Haustierrasse, die früher die Mittelgebirge bevölkerte und heute vom Aussterben bedroht ist. Auf dem Schaubauernhof sind auch schwarzbunte Angler Sattelschweine, seltene Harzziegen, zwei Esel und ein Pony zu erleben. Kinder dürfen Meerschweinchen und Kaninchen streicheln.

Mit der Taschenlampe in der Tropfsteinhöhle

Die Taschenlampenführung im „Reich der Finsternis“ ist für Kinder das Highlight in den Rübeländer Höhlen. Aber auch für die Großen lohnt sich ein Besuch in Deutschlands ältester Schauhöhle, die schon Goethe faszinierte. In der Baumannshöhle warten bizarre Tropfsteinformationen, die in allen Farben schillern. Im sogenannten Goethesaal liegen der geheimnisvolle Wolfgangsee und eine einzigartige unterirdische Naturbühne für Theater und Konzerte.

Der Wilde Westen im Harz

In der Westernstadt Pullman City in Hasselfelde schlüpfen Groß und Klein in die Rollen von Cowboys und Indianern und erleben actionreiche Shows. „Mit den Tieren zurück zur Natur“ führt die Zeitreise in den Wilden Westen, wo Bisons und Long Horn Rinder in großen Gehegen leben. Die Besucher können Ponys reiten, Kutsche fahren, Gold schürfen und im Saloon tanzen. Das Old Western Museum erzählt die Geschichte des weißen Mannes, während es im Langhaus Einblicke in die indianische Kultur gibt.