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Einsatz für die Feuerwehr in Kelkheim im Taunus

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Am Dienstagmorgen (16. August 2022) mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr bereits nach Kelkheim im Taunus ausrücken. Um 7:40 Uhr wurden sie in die Görlitzer Straße zu einem Kellerbrand alarmiert.

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In dem Keller eines Mehrfamilienhauses wurde erheblicher Rauch gemeldet, woraufhin Kräfte der Feuerwehr und Polizei zum Brandort fuhren

Durch das schnelle Handeln der Einsatzkräfte konnte das Feuer zügig gelöscht werden. Dennoch entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 6.000 Euro. Eine Waschmaschine wurde vollständig zerstört und auch die Wände sowie der Boden der Waschküche wurden in Mitleidenschaft gezogen. Glücklicherweise ist das Haus dennoch weiterhin bewohnbar.

Wie die Polizei mitteilt, liegen zur Brandursache derzeit noch keine näheren Erkenntnisse vor. Die weiteren Ermittlungen übernehmen die Brandermittler der Polizeidirektion Main-Taunus. Zeugen, die etwas beobachtet haben oder Angaben zum Brand machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06192 – 20790 bei der Polizei zu melden.

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Die Mönchhofkapelle in Raunheim – Ein Jahrhundert altes Gut

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Ein unscheinbares Gotteskloster, bewacht von einem Friedhof inmitten eines Wäldchen. Es ist die Rede von der Mönchhofkapelle in Raunheim. Sie ist die älteste erhaltene Kapelle in Raunheim und wird durch den gegründeten Förderverein Mönchheimkapelle e. V. instand gehalten. Das Kloster liegt zwischen Raunheim und Kelsterbach. Das Kulturdenkmal liegt heute am errichteten Main-Radweg, wo auf der westlichen Seite das ehemalige Caltex Gelände war und auf der anderen Seite der Main entlang fließt.


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Heutzutage: Eine Kapelle erzählt Geschichte

Die Kapelle hält ihren alten Charme, durch ihren schiefergedeckten Barockbau mit aufsitzendem Dachreiter, der in einem Spitzhelm endet, aufrecht. Es ist ein echter Hingucker und versetzt einen in die Geschichte zurück. Das bereits im Mittelalter existierende Kloster wird heutzutage für Trauungen, kulturelle Veranstaltungen, Führungen und Gottesdienste genutzt. Im Rahmen von kulturellen Zwecken finden hier Vorlesungen oder Konzerte statt.

Die Kapelle wurde 2007 durch die Fraport AG und mit Zusammenarbeit der Mönchhofkapelle e. V. hochwertig renoviert und 2008 fertiggestellt. Heutzutage hält Raunheim einen unbefristeten Pachtvertrag mit der Fraport- Tochter (Real Estate Mönchhof) geschlossen. In Aussicht soll auch eine Kooperation mit Kelsterbach stattfinden.

 

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Umgebung – Ein Ort der Nostalgie

Die mönchhofkapelle in raunheim - ein jahrhundert altes gut
CC BY 3.0 | Echtner

Die Mönchhofkapelle ist versteckt gelegen und schwer zu finden. Mit dem Auto gelangt man über die B43 zwischen Kelsterbach und Raunheim entlang der Eddersheimer Schleuse entlang des Main zur Kapelle. Auch mit dem Fahrrad kommt ihr zum Kloster. Entlang am Mainuferweg durch den Regionalpark „Rhein-Main Süd-West“ führt der Radweg hindurch zum Friedhof. Wo sich auch das Klösterchen befindet.

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Vorgeschichte – Durch gute und schlechte Zeiten geprägt

Die Geschichte der Mönchhofkapelle reicht bis ins Mittelalter zurück, wo die Kirche sowie der Friedhof nachweislich existierte und erstmalig unkundig erwähnt wurde. Man vermutet, dass die Kapelle früher dem Dorf namens „Wüsteneddersheim“ angehörte. Die Kapelle ging durch mehrere Hände und hat einige Besitzer durchlaufen, bis der 30-jährige Krieg kam. Da wurde sie, wie man sagt, durch einen Brand zerstört. 1687 fand der Wiederaufbau der Mönchhofkapelle statt und wurde unter einem katholischen Pächter weitergeführt. Die Einweihung der Kapelle fand am 3. August. 1687 statt. Seitdem fanden regelmäßige Gottesdienste in der Kapelle statt. Im Jahr 1946 entsteht das Land Hessen und wird Staatsdomäne des Landes Hessen. Nach weniger als 20 Jahren, um 1962/63 wurde die Staatsdomäne Mönchhof wieder aufgelöst und der Pächter riss damit alles nieder. Außer die Kirche, in der Gottesdienste stattfanden und der Friedhof blieben erhalten. Daraufhin wird Caltex, die im gleichen Jahr eine Raffinerie gründeten Eigentümer. Die Ölraffinerie beliefert Tankstellen wie Texaco oder DEA. 1973 wird die Kapelle dann durch unbekannte Täter der Innenraum verwüstet. Man handelt daraufhin direkt und es wird die Glocke der Kapelle sowie der Beichtstuhl in das Raunheimer Heimatmuseum gebracht, wo sie aufbewahrt sind und noch ewig erhalten bleiben werden. 1985 erfolgt dann die Schließung der Ölraffinerie, seitdem befindet sich seit 2000 eine Industriebranche. 2004 wechselt die Mönchhofkapelle wieder ihren Besitzer und geht zurück zur Fraport AG. Im Jahr 2007 wird die Mönchhofkapelle in Höhe von 200.000 EUR neu renoviert und befindet sich bis 2008 in Renovierungsarbeiten. 2008 wurde sie schließlich durch einen Gottesdienst eingeweiht, der von ZDF live übertragen wurde.

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Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg im Einsatz bei Waldbrand in Münster

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In einem Waldstück in der Nähe der ehemaligen Munitionsanstalt in Münster (Landkreis Darmstadt-Dieburg) ist am letzten Samstag (13. August 2022) erneut ein Großbrand ausgebrochen. Bei der Brandbekämpfung war die zuständige Feuerwehr Darmstadt-Dieburg auf die Hilfe benachbarter Feuerwehren angewiesen, da sich der Brand aufgrund der aktuellen Trockenheit rasant ausbreitete und zeitweise auf einer Fläche von rund 25 Hektar wütete. Auf dem Höhepunkt der noch immer andauernden Löscharbeiten waren teilweise 2.000 Feuerwehrleute aus drei Bundesländern im Einsatz. Auch die Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg unterstützte am Sonntag (14. August 2022) die Kollegen vor Ort und stellte zusammen mit der Feuerwehr Trebur einen Löschzug. Für ihren Einsatz, an dem 11 Einsatzkräfte über 12 Stunden bis Montagmorgen 2.00 Uhr bei der Brandbekämpfung mitwirkten, dankte ihnen nun der Bürgermeister der Stadt Ginsheim-Gustavsburg, Thorsten Siehr: „Ein solcher Einsatz, zudem in einem durch Altmunition hochgefährlichem Gebiet, verdient meinen höchsten Respekt“, so Siehr.

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14-jährige Ayleen wurde in Hessen ermordert – Neue Details im Mordfall

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Der Mordfall der 14 Jahre alten Ayleen beschäftigt Polizei und Staatsanwaltschaft seit Wochen. Jetzt wurden die Ermittlungen an die Staatsanwaltschaft Gießen und die Polizei Mittelhessen übergeben. Nun haben sich die Ermittler mit einem Bild vom Auto des mutmaßlichen Mörders an die Öffentlichkeit gewandt und bitten die Bürger um Hinweise.

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Ayleen wurde vermutlich in Hessen ermordet

Wie die Kriminalpolizei mitteilt, ist davon auszugehen, dass Ayleen in Hessen ermordet wurde. Die polizeilichen Ermittlungen werden daher nun in der Kriminaldirektion des Polizeipräsidiums Mittelhessen fortgeführt. Insgesamt sind rund 30 Beamten an der Ermittlungsgruppe Soko „Lacus“ beteiligt und arbeiten mit Hochdruck an der Klärung des Falls.

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Was war geschehen?

Die 14-Jährige verschwand am Donnerstagabend (21. Juli 2022) aus Gottenheim, einer Gemeinde im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in Baden-Württemberg. Umgehend wurde das Mädchen als vermisst gemeldet und eine Fahndung nach ihr eingeleitet. Diese verlief jedoch tagelang ergebnislos. Am Freitagnachmittag (29. Juli 2022) dann die traurige Gewissheit: Ayleens Leiche wurde in einem See bei Echzell im Wetteraukreis in Hessen gefunden.

Aufgrund der Auffindesituation und der Gesamtumstände ergab sich sehr schnell der Verdacht eines Gewaltverbrechens. Bereits am Vormittag des darauffolgenden Tages konnte ein Tatverdächtiger im Bereich Friedrichsdorf durch Spezialeinheiten festgenommen werden. Es handelt sich dabei um den 29 Jahre alten und vorbestraften Jan Heiko P. aus dem Lahn-Dill-Kreis. Er bestritt, die Tat begangen zu haben. Dennoch wurde ein Haftbefehl gegen ihn erlassen, unter anderem wegen des dringenden Verdachts eines vorsätzlichen Tötungsdeliktes. Dem Zugrunde liegen nach Angaben der Polizei insbesondere die Ergebnisse der Handy- und Funkzellendatenauswertungen sowie das Auffinden von Ayleens persönlichen Gegenständen in der Wohnung des Beschuldigten.

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Der mutmaßliche Täter soll mit dem Ford KA unterwegs gewesen sein

Die weiteren Ermittlungen haben Hinweise darauf ergeben, dass sich der mutmaßliche Täter am Abend des 21. Juli 2022 unter anderem im Bereich eines an der Autobahn  A5 gelegenen Parkplatzes Höhe Bruchsal in Fahrtrichtung Frankfurt aufgehalten haben könnte. Dabei nutzte er nach aktuellen Informationen den silberfarbenen Ford KA.

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Foto: Polizei
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Die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Gießen fragen nun:

  • Wer hat den Wagen am Donnerstagabend, den 21.07.2022, im Bereich des Autobahnparkplatzes Höhe Bruchsal (A5 Richtung Norden) gesehen?
  • Wer hat das Auto in der Zeit von Donnerstagnacht, 21.07.2022, bis Freitag, den 29.07.2022 im Bereich des Teufelsees bei Echzell (Wetteraukreis) gesehen?
  • Wer kann Angaben zu Personen im Umfeld des Fahrzeugs oder sonstigen Auffälligkeiten machen?

Zeugen, die etwas Entsprechendes beobachtet haben, werden dringend darum gebeten, sich unter der Rufnummer 0641 – 7006-6555 bei der Polizei Gießen zu melden. Alternativ werden Hinweise auch per Mail unter SOKO-LACUS-Hinweise.ppmh@polizei.hessen.de entgegengenommen.

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Passanten melden Minenfund in Mainz-Laubenheim

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Am Sonntag (14. August 2022) hatten Passanten etwas ungewöhnliches am Rheinufer unweit der Nato-Rampe entdeckt. Aufgrund des Verdachtes, dass es sich dabei um Kampfmittel handeln könnte, wurde die Polizei informiert. Das bestätigte die Mainzer Polizei auf Anfrage von BYC-News.

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Der Kampfmittelräumdienst nahm sich der Sache an

Wie der Polizeisprecher weiter mitteilte, wurde eine Streife zur Örtlichkeit geschickt. Weil sich die beiden Objekte allerdings im Wasser befanden, übernahm recht zeitnah die Wasserschutzpolizei den Einsatz. Um Abzuklären, ob es sich bei den Fundstücken tatsächlich um Kampfmittel handelte, wurde zunächst ein Lichtbild an die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes geschickt. Diese bestätigten, dass es sich dabei um zwei Minen handelte. Noch im Laufe des Sonntags rückte der Kampfmittelräumdienst an, sicherte die Funde und transportierte diese fachgerecht ab.

Hinweis: Der unsachgemäße Umgang mit Kampfmitteln kann lebensgefährlich sein. Wer solche entdeckt, sollte, wie in diesem Fall, umgehend die Polizei informieren. Es ist dringend davon abzuraten, das Fundstück zu berühren oder gar aufzuheben.

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Tierquälerei in Budenheim – Zeugenaufruf der Polizei

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Zeugenaufruf 1

Am Montagnachmittag (15. August 2022) wurde die Mainzer Polizei zu einem ungewöhnlichen Einsatz nach Budenheim in die Morgenstraße alarmiert. Der Grund: Eine Person hatte dort Tiere vom Balkon geworfen.

Die Tiere standen unter Schock

Der Anrufer hatte gegenüber der Polizei mitgeteilt, dass ein Bewohner Hühner vom Balkon werfe und er mit den Tieren bereits auf dem Weg in ein Tierheim sei. Dort stellte sich allerdings heraus, dass es sich nicht um Hühner, sondern um flugunfähige Wachteln handelte. Wie die Polizei mitteilt, waren die Tiere augenscheinlich glücklicherweise im Großen und Ganzen unverletzt. Lediglich eine Wachtel blutete am Schnabel. Allerdings war den Tieren deutlich anzumerken, dass sie unter Schock standen.

Wer die Tiere vom Balkon geworfen hat, ist bislang noch nicht geklärt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die etwas beobachtet haben, werden darum gebeten, sich bei der Polizei in Mainz zu melden.

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Reifen in Mörfelden-Walldorf zerstochen und Fahrzeuge mit Lack besprüht

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Reifen Platt Auto
Reifen Platt Auto

Im Zeitraum vom Freitag (12. August) und Sonntag (14. August 2022) kam es zu zwei Sachbeschädigungen in der Wiesenstraße in Mörfelden-Walldorf. Bislang unbekannte Täter zerstachen an zwei Autos die Reifen und besprühten mit einem schwarzen Lack die Frontscheinwerfer an den Fahrzeugen. Nach Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden im höheren dreistelligen Bereich. Wer etwas beobachtet hat, meldet sich bei der Polizeistation Mörfelden-Walldorf unter der Telefonnummer 06105/4006-0.

Polizeigewerkschaft warnt vor Gleichbehandlung von Cannabis und Alkohol

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Vor dem Beginn des Verkehrsgerichtstages (17. August 2022) in Goslar (Niedersachsen) warnt die Deutsche Polizeigewerkschaft vor einer Gleichbehandlung von Alkohol und Cannabis im Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht.

Der Bundesvorsitzende Deutsche Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt

Eine Erhöhung des THC-Grenzwertes für die Annahme einer Drogenfahrt wäre ein Signal an Autofahrer, dass der Konsum von Drogen und die Teilnahme am Straßenverkehr miteinander zu vereinbaren sei. Die politisch beabsichtigte Freigabe von Cannabis wird unweigerlich zu einer steigenden Zahl von Fahrten unter Drogeneinfluss führen. Mit einer Grenzwertänderung würde der Gesetzgeber eine zunehmende Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer billigend in Kauf nehmen.“

Die DPolG weist darauf hin, dass der Abbau des Cannabis-Wirkstoffs THC im Körper anders als bei Alkohol individuell sehr verschieden ist

Auch die Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit unterscheidet sich stark. Mit Wirkungen von starker Blendung durch Lichtquellen, Euphorisierung, mit erhöhter Risikobereitschaft über Gleichgültigkeit gegenüber Gefahren bis hin zu fehlen der Wahrnehmung von Menschen am Straßenrand und verlängerten Reaktionszeiten steht Cannabis-Konsum einer sicheren Teilnahme am Straßenverkehr entgegen.

Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel hat sich zunächst von 1975 bis 1990 nur wenig verändert; sie stieg in dieser Zeit um 5,6 % (von 323 auf 341 Unfälle mit Personenschaden). In den Jahren von 1991 bis 2020 stieg die Zahl der Unfälle mit Personenschaden unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel dagegen stärker und hat sich mehr als verfünffacht (von 434 auf 2.393 Unfälle).

Unterwegs in Rheinhessen mit Eseln, Lamas und Alpakas

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Eselwanderung kommunikativ Foto Rheinhessen Touristik
Eselwanderung kommunikativ Foto Rheinhessen Touristik

Eine Wanderung durch das rheinhessische Hügelland ist immer wunderschön. In Begleitung von geduldigen Eseln als Sherpas oder zusammen mit kuscheligen Lamas und Alpakas wird daraus ein ganz besonderes Erlebnis. Ob mit guten Freunden, als Familienausflug oder als Überraschung zum Geburtstag – da kommt garantiert bei allen Freude auf. Selbst Wandermuffel sind begeistert.

Große Ohren – große Liebe

Die Eselwanderung mit Nori und Boromir in Begleitung ihrer Besitzerin Heike Samosny führt durch den Südwesten Rheinhessens, auch bekannt als die „Rheinhessische Schweiz“. Vor dem Start ist ein kurzes Kennenlernen mit ausreichend Streicheleinheiten Pflicht. Denn schon nach den ersten Metern dürfen die Gäste die Esel selbst führen. Die größte Herausforderung ist es, schnell zu lernen, sie von dem verführerischen Gras am Wegesrand fernzuhalten. Abgesehen von der einen oder anderen Heißhungerattacke ist jedoch von Störrischkeit aber keine Spur.

Die treuen Begleiter sind wandererprobt

Querfeldein führt der Weg zum Mausoleum einer alten Wöllsteiner Winzerfamilie mitten in den Weinbergen. Von dort aus geht es auf der Hiwweltour Heideblick über Neu-Bamberg mit seiner markanten Burgruine zum sagenumwobenen Ajaxturm und durch die rheinhessische Heide. Wunderbare Ausblicke und die ansteckende Gelassenheit von Boromir und Nori lassen jede anstrengende Steigung schnell vergessen. Zudem sind es die Esel, die die üppige Brotzeit und einige ausgewählte Weine der Region tragen, die direkt am Entstehungsort probiert werden. Die Strecke ist ca. 12 km lang und dauert mit Rast circa sechs Stunden. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Der Spaß kostet ab 220,- Euro bis sechs Personen.

Kuschelfell und sanftes Wesen

Vier Alpakas und zwei Lamas gehen mit auf die 1 ½ bis 2 stündige Tour durch Felder, Wiesen und Weinberge rund um Ober Hilbersheim. Alles, was man über die sanften Begleiter wissen muss, wird im Vorfeld vermittelt. Dann geht’s los – und natürlich werden auch während des gemächlichen Fußmarsches mit mehreren Stopps zum Grasen und

Kräfte sammeln alle Fragen rund um die Haltung der Tiere und ihre liebenswerten Eigenschaften beantwortet. Zurück auf der Weide oder je nach Wetter im Weingut Michael Schäfer in Ober Hilbersheim, wo der Ausflug startet und sein geselliges Ende findet, warten ein Imbiss und eine Weinprobe auf die Gäste. Für die Kinder gibt’s hausgemachten Traubensaft und auf Wunsch noch ein paar spannende Tiergeschichten. Zu buchen für 25,- Euro pro Person. Kinder bis sechs Jahre sind frei.

Unfall mit Verletzten auf der A60 bei Mainz-Lerchenberg

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A60 Mainz VW Unfall4
A60 Mainz VW Unfall4

Am späten Montagabend (15. August 2022) kam es gegen 22:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A60 kurz vor der Ausfahrt Mainz-Lerchenberg in Fahrtrichtung Mainz-Weisenau. BYC-News war vor Ort.

Das Trümmerfeld erstreckte sich über rund 100 Meter

Ein mit vier Personen besetzter, schwarzer Volkswagen Golf touchierte aus bislang unbekannter Ursache zunächst die rechte Leitplanke, fuhr durch einen dortigen Grünstreifen, schleuderte gegen die linke Leitplanke und zurück gegen die rechte. Dort kam der VW in Fahrtrichtung zum Stillstand. Das Trümmerfeld erstreckte sich über rund 100 Meter.

Zwei Personen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden

Wie die Polizei mitteilte, wurden bei dem Unfall zwei Personen verletzt und mussten vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Weitere Fahrzeuge waren in dem Unfall nicht involviert.

Die Feuerwehr streute vor Ort ausgelaufene Betriebsmittel ab. Weil der Volkswagen nicht mehr fahrbereit war, musste er durch ein Abschleppunternehmen von der Unfallstelle entfernt werden. Für die Dauer der Maßnahmen musste der rechte Fahrstreifen der zweispurigen Autobahn gesperrt werden. Zu einem Rückstau kam es nicht.

Im Einsatz waren:

  • die Polizei Mainz
  • die Feuerwehr
  • die Johanniter Rheinhessen
  • ein Abschleppunternehmen

Spezialkräfte suchen weiter nach Kampfmitteln am Mainzer Rheinufer

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Bereits am Samstag (13. August 2022) wurden erste Munitionsreste am Rheinufer auf Höhe des Winterhafens entdeckt und beseitigt. Auch am Montag (15. August 2022) wurde die Sichtung des betroffenen Bereichs weitergeführt. Dabei wurden weitere Kampfmittel gefunden und gesichert. BYC-News war vor Ort.

Über 300 Kilo Munitionsreste gefunden

Bereits am Montag wurden rund 300 bis 400 Kilogramm Munitionsreste geborgen, darunter Panzerfäuste, Flak- und Panzermunition. Es handelt sich nach ersten Einschätzungen um Munitionsreste aus dem 2. Weltkrieg. Die Vermutung liegt aufgrund der Menge nahe, dass diese dort abgekippt wurden. Die Munitionsreste werden vom Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz mitgenommen und fachgerecht verwahrt und entsorgt.

Weg für Fußgänger nicht mehr gesperrt

Der Einsatz wurde von der Feuerwehr Mainz koordiniert. Der Schiffsverkehr auf dem Rhein wurde durch die Maßnahmen nicht eingeschränkt und auch der obere Weg zwischen Mole und dem Mainzer Ruderverein war für Fußgänger begehbar.

Weil vermutlich noch nicht alle Kampfmittel geborgen werden konnten, werden die Maßnahmen am Dienstag fortgesetzt. Der Bereich wird dauerhaft bewacht. Die Stadtverwaltung Mainz weist ausdrücklich darauf hin, dass der unsachgemäße Umgang mit Munitionsresten lebensgefährlich sein kann. Die Kosten für den Einsatz und die Entsorgung werden vom Bund als Besitzer des Rheins übernommen.

Im Einsatz waren:

  • Die Berufsfeuerwehr Mainz
  • der Kampfmittelräumdienst Koblenz
  • die Wasserschifffahrtsverwaltung
  • das Ordnungsamts
  • der Wirtschaftsbetrieb (Eigentümer des Ufers)
  • die Wasserschutzpolizei

Polizei Wiesbaden: Tödlicher Unfall auf der Autobahn A3

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Unfall Symbolbild
Unfall Symbolbild

Am Montagmittag (15. August 2022) kam es gegen 13:30 Uhr zu einem tragischen Verkehrsunfall auf der Autobahn A3 zwischen Limburg-Süd und Bad Camberg. Ein 46 Jahre alter Autofahrer kam bei dem Unfall ums Leben.

Ungebremst ins Stauende gekracht

Der 46-Jährige rumänische Staatsangehörige war mit einem Kleintransporter auf der A3 in südlicher Richtung unterwegs. Auf Höhe des „Werschauer Lochs“ bei Brechen krachte er aus bislang noch ungeklärter Ursache ungebremst in einem Stauende in einen Sattelzug. Der Rumäne wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Die Autobahn musste für rund 90 Minuten voll gesperrt werden. Anschließend konnte der Verkehr zweispurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Der Verkehr staute sich auf rund 20 Kilometer bis zur Anschlussstelle Diez zurück. Nach den Aufräum- sowie Bergungsarbeiten wurde die A3 erst gegen 19:15 Uhr wieder komplett freigegeben und der Einsatz beendet.

Mehrere Feuerwehren bei Hargesheim im Einsatz – Unfall auf der Landstraße L236

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Ruedesheim Nahe scaled
Ruedesheim Nahe scaled

Am Montag (15. August 2022) kam es auf der Landstraße L236 bei Hargesheim im Landkreis Bad Kreuznach zu einem Verkehrsunfall. Wie die Feuerwehr Rüdesheim an der Nahe berichtet, wurde die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei gegen 12:25 Uhr alarmiert.

Mehrere Feuerwehren im Einsatz

Aus bislang unbekannter Ursache kam es zwischen zwei Fahrzeugen zu einem Zusammenstoß im Kurvenbereich der Landstraße. Neben einem Notarzt, Rettungswagen und Polizei alarmierte die Leitstelle auch die Feuerwehren aus Hargesheim-Roxheim, Rüdesheim und Waldböckelheim zur Einsatzstelle.

Keine Personen eingeklemmt

An der Unfallstelle eingetroffen, konnten die Einsatzkräfte feststellen, dass glücklicherweise keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt waren. Es wurde vonseiten der Feuerwehr die Fahrzeugbatterien an den Unfallfahrzeugen abgeklemmt und der Brandschutz sichergestellt. Die medizinische Betreuung wurde vom Rettungsdienst und dem Notarzt vorgenommen. Die Unfallbeteiligten wurden mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Landstraße war für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten voll gesperrt werden. Der Einsatz der 30 ausgerückten Kräfte unter der Leitung von Wehrleiter Christian Vollmer war nach 90 Minuten beendet.

Während Blutentnahme Polizist angegriffen und geschlagen

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Unfall5
Unfall5

Am Sonntag (14. August 2022) kam es in der Stadt Frankfurt zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei beteiligten Personen. Bei dem darauffolgenden Polizeieinsatz wurden die Polizisten körperlich angegriffen. Die Tatörtlichkeit befand sich in der Heidestraße.

Die Beschuldigten schlugen auf das Opfer ein

Ein 48-jähriger Mann bemerkte zwei Beschuldigte, die an seinem PKW standen. Nach Angaben des Mannes berührten sie das Auto mehrfach und er sprach die zwei Männer an. Ohne Vorwarnung oder ersichtlichen Gründen schlugen die beiden Beschuldigten auf ihn ein. Hierbei verletzten sich alle drei Männer. Im Verlauf der Auseinandersetzung befreite sich der 48-Jährige und alarmierte über den Notruf 110 die Frankfurter Polizei.

Kurze Zeit nach dem Notruf trafen die ersten Polizeibeamten ein und wurden ebenfalls von den beiden Männern angegriffen. Die Einsatzkräfte bemerkten, dass beide Angreifer stark betrunken waren. Beide Männer konnten überwältigt werden und wurden in das Polizeirevier transportiert. Der Aggressionszustand verringerte sich auf dem Revier nicht. Im Rahmen der Blutentnahme riss der Mann seinen im Vorfeld fixierten Arm los und schlug mit der Faust gegen die Nase eines Polizisten.

3,20 Promille Atemalkohol

Der durchgeführte Atemalkoholtest des zweiten Mannes ergab einen Wert von ca. 3,20 Promille. Infolge der Widerstandshandlungen und des weiterhin und zunehmend aggressiveren Verhaltens des Begleiters konnte bei ihm keine Atemalkoholkontrolle durchgeführt werden. Der angegriffene Polizist musste zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Der Schläger wurde einem Haftrichter vorgeführt.

Umleitungen bei mehreren Busverbindungen in Wiesbaden

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Bus, Wiesbaden, ESWE
Bus, Wiesbaden, ESWE

Von Mittwoch (17. August) 9:00 Uhr bis Donnerstag (15. September 2022) wird im Kreuzungsbereich der Wiesbadener Rheinstraße-Bahnhofstraße eine Fernwärmenetzerweiterung im Auftrag der ESWE-Versorgung durchgeführt.

Von dieser Maßnahme betroffen sind nachfolgend aufgeführte Buslinien von ESWE Verkehr. Für die Schulbusse (SB) gilt die Umleitung ab Montag, 5. September.

Linie 1 | 8 | 47 | SB
In Richtung Hauptbahnhof fahren die Busse ab der Haltestelle „Kurhaus/Theater” weiter geradeaus über die Wilhelmstraße zur verlegten Haltestelle „Dernsches Gelände, Bussteig B”. Der Wilhelmstraße folgend geht es weiter über die Friedrich-Ebert-Allee und dann rechts auf den Kaiser-Friedrich-Ring zur Haltestelle „Hauptbahnhof, Bussteig D”.  Anschließend verkehren die Busse wieder auf dem regulären Fahrweg. Fahrten in Richtung Wilhelmstraße sind von der Umleitung nicht betroffen.

Linie 4 | 14 | 27 | 30 | 45 | 47 | N3 | SB
In Richtung Hauptbahnhof fahren die Busse ab der Haltestelle „Schwalbacher Straße” nach rechts in die Schwalbacher Straße und anschließend links in die Rheinstraße zur Bedarfshaltestelle „Luisenplatz”. Der Rheinstraße weiter folgend geht es dann rechts in die Bahnhofstraße zur Haltestelle „Rheinstraße/RMCC” und weiter auf der normalen Route. In Richtung Innenstadt gilt der reguläre Fahrweg.