Am Donnerstagmittag (18. August 2022) ging gegen 12.45 Uhr bei der Leitstelle der Polizei eine tragische Meldung ein. Laut dem Mitteiler solle an der Schnellbahnstrecke in Langen eine tote Frau sowie ein toter Hund liegen. Vor Ort bestätigte sich die Lage. Ein umgehend hinzugezogener Arzt konnte nur noch ihren Tod feststellen. Wie sich herausstellte, handelt es sich um die seit Mittwochabend vermisste Frau aus Langen. Die Kriminalpolizei Offenbach hat die Ermittlungen hinsichtlich der genauen Todesumstände übernommen. Einen tragischen Unfall könne man nach Angaben der Polizei zum aktuellen Zeitpunkt nicht ausschließen.
Stadt Mörfelden-Walldorf bittet Bürger um Mithilfe
Der sehr heiße Sommer und die Monate ohne Regen machen es der Natur nicht einfach. Vor allen den Bäumen, sowohl im Wald, als auch im Stadtgebiet, fällt es schwer, genügend Wasser aus dem Boden zu ziehen. Auch vor den Friedhöfen in Walldorf und Mörfelden macht die Trockenheit nicht halt. Daher appelliert Bürgermeister Thomas Winkler an die Bürger, bei einem Besuch auf dem Friedhof, neben der eigenen Grabpflege, auch an die Bäume und Sträucher zu denken und eine Gießkanne Wasser mehr zu verteilen.
Das fehlende Wasser ruft bei Bäumen den sogenannten Trockenstress hervor
„Die Mitarbeiter des Friedhofs sind dankbar für jede Kanne Wasser, die den Weg zu einem durstigen Baum oder Strauch findet,“ weiß Bürgermeister Winkler. „Gerade Jungbäume sowie frisch gepflanzte Bäume und Sträucher sind stark betroffen, da sie noch nicht so tief wurzeln wie ältere Bäume.“
Das fehlende Wasser ruft bei Bäumen den sogenannten Trockenstress hervor. Davon betroffene Bäume sind sehr anfällig für Erkrankungen, was gerade auf dem Friedhof in Mörfelden der Fall ist. Dort findet sich ein großer Bestand an Nadelbäumen, die besonders stark unter der Trockenheit leiden, da sie so genannte Flachwurzler sind und sie sich keine Nahrung aus dem Grundwasser ziehen können.
Einsatzreicher Tag für die Feuerwehr Raunheim
Am Montag (15. August 2022) hatten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Raunheim alle Hände voll zu tun. Insgesamt fünf mal rückten die ehrenamtlichen Feuerwehrleute zu Einsätzen aus. Besonders am frühen Abend ging es Schlag auf Schlag – Zeit zum Durchatmen blieb kaum.
Brandmeldeanlage am Mittag
Während des überörtlichen Einsatzes in Münster wurde der Rest der Mannschaft um 12:44 Uhr mit dem Stichwort F-BMA zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage einer Firma in der Frankfurter Str. alarmiert. Die Einsatzkräfte rückten mit einem Löschgruppenfahrzeug und der Drehleiter aus. Vor Ort konnten sie schnell feststellen, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Nach erfolgreicher Rückstellung ging es wieder zurück ins Feuerwehrhaus.
Fahrzeug überschlug sich auf der Mainzer Straße
Um 17:15 Uhr wurde die Feuerwehr erneut alarmiert. Dieses Mal zu einer Hilfeleistung in die Mainzer Straße, wo sich kurz zuvor ein Auto überschlagen hatte. Der Fahrer konnte sich glücklicherweise mit eigener Kraft aus dem Fahrzeug befreien. Die Feuerwehrkräfte übernahmen die Erstversorgung der Verletzten, sicherten die Unfallstelle ab und räumten die Straße.
Fahrzeugbrand auf der Autobahn A3
Während der Aufräumarbeiten des Verkehrsunfalles ging die nächste Alarmierung bereits um 17:59 Uhr ein. Am Wiesbadener Kreuz auf der Autobahn A3 stand ein Auto im Vollbrand und auch eine nahegelegene Grünfläche war dadurch bereits in Brand geraten. Durch die parallele Vornahme von zwei Strahlrohren konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden und der Wagen zügig gelöscht werden. Im Anschluss wurde Schaummittel zum Nachlöschen eingesetzt. Für die Zeit der Löschmaßnahmen musste ein Teil der Abfahrt zur Autobahn A66 gesperrt werden. Nach rund anderthalb Stunden waren die Fahrzeuge des Rüstzuges sowie das Tanklöschfahrzeug wieder zum Aufrüsten im Feuerwehrhaus.
Umgestürzter Baum in der Geschwister-Scholl-Straße
Zum fünften und damit letzten Einsatz des Tages wurde die Feuerwehr um 19:27 Uhr alarmiert. Ein Baum war auf die Geschwister-Scholl-Straße und den angrenzenden Fuß- und Radweg gestürzt. Eine Passantin konnte sich vor dem fallenden Baum retten, verletzte sich jedoch während der Flucht. Sie wurde vom nachgeforderten Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr entfernte den Baum, der über der Straße hing, mit Hilfe einer Kettensäge und der Drehleiter. Während der Arbeiten war die Umgehungsstraße voll gesperrt.
Rettungseinsatz in Udenheim – Person in Zwangslage
Am Donnerstagmittag (18. August 2022) kam es zu einem Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst in der Kirchstraße in Udenheim im Kreis Alzey-Worms. Dort war ein Fahrzeug auf einen Mann gefallen, der dadurch mittelschwer verletzt wurde. BYC-News war vor Ort.
Der Verletzte musste in ein Krankenhaus gebracht werden
Zuvor hatte der Mann das Auto mit Hilfe eines Wagenhebers angehoben und das Rad auf der Beifahrerseite entfernt. Nachdem er sich unter das Fahrzeug gelegt hatte, rutschte das Auto vom Wagenheber und fiel auf ihn, wodurch er darunter eingeklemmt wurde. Wie die Polizei mitteilte, wurden die Einsatzkräfte gegen 12:15 Uhr alarmiert. Aufgrund der Mitteilung des Melders wurden zunächst gleich mehrere Feuerwehren sowie ein Rettungshubschrauber zur Unfallstelle alarmiert.
Als die erste Streife vor Ort eintraf, konnte Entwarnung gegeben werden:
Der Mann erlitt bei dem Unfall glücklicherweise keine lebensbedrohlichen Verletzungen. Er wurde zeitnah befreit und im Anschluss vom Rettungsdienst zur Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Im Einsatz waren:
- die Feuerwehr Wörrstadt
- die Feuerwehr Schornsheim
- die Feuerwehr Udenheim
- die Feuerwehr Gabsheim
- der Rettungsdienst
- ein Rettungshubschrauber
- die Polizei Wörrstadt
83 Hektar für Insekten beim bundesweiten Pflanzwettbewerb
Am 1. August endete der diesjährige Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“ mit 387 Beiträgen, so viele wie noch nie. Als Initiatorin des Wettbewerbs rief die Stiftung für Mensch und Umwelt bundesweit zu insektenfreundlichen Pflanzaktionen auf. Zusammen gestalteten Familien, Freunde, Schulen, Firmen und viele andere knapp 117 Fußballfelder naturnah und ließen ihre Begeisterung auf andere überspringen. Über 8.600 Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren involviert. Am 17. September werden die Gewinnerinnen und Gewinner in Berlin prämiert.
Der bundesweite Pflanzwettbewerb wird immer populärer
Die fleißigsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren in diesem Jahr die Schul- und Jugendclub-Gärten mit insgesamt 83 Beiträgen. Es folgen Kitagärten (72 Beiträge) sowie Privatgärten und Gärten von Mietwohnungen, klein (53 Beiträge). Sie alle präsentieren sich auf der Wettbewerbsseite www.wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de
Bei den 83 Hektar beziehungsweise knapp 117 Fußballfeldern handelt es sich hauptsächlich um insektenfreundliche Neupflanzungen. Ausnahme sind die „bestehenden Naturgärten“, bei denen es nur auf die Pflege- und Kommunikationsaktivitäten ankam. Damit der „Funke der Begeisterung“ weitergetragen wird, sollten alle Projektbeteiligen auch Infoarbeit vor Ort leisten. Denn mit jeder Person, die bei den Projekten mitmacht, wird auch das Wissen über das naturnahe Gärtnern vermehrt. Alles zusammen macht einen perfekten Wettbewerbsbeitrag aus.
„Dass sich tatsächlich über 8.600 Personen in den Projekten engagiert haben, ist ein tolles Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Julia Sander, Koordinatorin des bundesweiten Pflanzwettbewerbs.
So geht’s weiter: Jury ermittelt Gewinnerinnen und Gewinner
In den nächsten Wochen sichten Expertinnen und Experten aus der Naturgartenszene sowie ehemalige Gewinnerinnen und Gewinner die Beiträge und ermitteln pro Kategorie drei Preisträgerinnen und Preisträger. Bewertet werden unter anderem verwendete heimische Blühpflanzen und geschaffene Strukturen: Sind im Garten Totholzhaufen vorhanden? Gibt es Trockenmauern, bunte Staudenbeete, kleine Wasserstellen für durstige Insekten? Auf diese Aspekte legt die Jury Wert, ebenso auf die Außenwirkung der Aktionen. Die Gewinner-Beiträge stehen voraussichtlich Anfang September fest und werden am 17. September bei der Prämierungsfeier in Berlin verkündet.
Hintergrund
Mehr als die Hälfte der über 550 heimischen Wildbienen-Arten sind in ihrem Bestand bedroht. Die Ursachen für den Rückgang und die Gefährdung der Insekten liegen in der Zerstörung ihrer Nistplätze und in der Vernichtung oder Verminderung ihres Nahrungsangebots. Dem wirkt Deutschland summt! mit dem Pflanzwettbewerb entgegen.
Über die Stiftung für Mensch und Umwelt
Die Stiftung für Mensch und Umwelt ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Berlin. Sie realisiert eigene Projekte, unter anderem diesen Pflanzwettbewerb, der 2022 im siebten Jahr stattfand. Mit Deutschland summt! lenkt die Stiftung seit 2010 die Aufmerksamkeit auf Möglichkeiten, dem rasanten Bienensterben entgegenzutreten. Es entstand ein Netzwerk aus über 35 Gemeinden, Kommunen und Landkreisen – alle wollen ihre Region farbenfroher, attraktiver und lebenswerter gestalten und ihre Einwohnerinnen und Einwohner aktivieren, für mehr biologische Vielfalt einzutreten.
Vollsperrung bei Mainz-Ebersheim ab Sonntag
Bereits ab Sonntagabend (21. August 2022) muss die Landstraße L413 (Töngesstraße) in Mainz ab 20:00 Uhr teilweise voll gesperrt werden. Ursprünglich war die Sperrung erst in der darauffolgenden Woche geplant. Grund dafür ist ein unvorhersehbarer baulicher Mehraufwand. Ab diesem Zeitpunkt ist Verkehrsbeziehung Mainz-Ebersheim Richtung L425 voll gesperrt. Ebenso ist die Zufahrt von Harxheim/Gau-Bischofsheim kommend zur L413 nach Mainz-Ebersheim voll gesperrt. Die Zufahrt von der L425 auf die L413 ist nur von Mainz kommend möglich.
Eine Umleitung ist eingerichtet
Der Verkehr auf der L25 (Rheinhessenstraße) kann in Nord- und Südrichtung aufrecht erhalten bleiben. Zeitweise ist der Einsatz einer Baustellenampel geplant. Die Sportanlage des TSV Mainz-Ebersheim ist über die L413 anfahrbar. Eine Umleitung über die L425, K34, K35 und K15 (Harxheim und Zornheim) ist eingerichtet. Die Verkehrsführung wird bis zum Ende der Sommerferien aufrechterhalten bleiben.
Umfang der Baumaßnahme
Ziel des Ausbaus ist eine Verbesserung der Verkehrsqualität im Einmündungsbereich der L413 in die L425 (Rheinhessenstraße). Um die Leistungsfähigkeit der Einmündung zu verbessern, wird die L 413 ab der vorhandenen signalisierten Fußgängerfurt in Höhe des Sportzentrums in der Zufahrt zur L425 zweispurig ausgebaut. Es ist eine Linkseinbiegespur (Richtung Mainz) sowie eine kombinierte Spur für Linkseinbiegen mit Rechtseinbiegen (Richtung Harxheim/Gau-Bischofsheim) vorgesehen.
Die vorhandene Bushaltestelle der L413 wird nach Westen unmittelbar an die Fußgängerquerung verlegt und als Fahrbahnrandhaltestelle barrierefrei ausgebaut. Sie markiert das Ende der separat aus Richtung Ebersheim heranführenden Busspur. Der bestehende Linksabbiegestreifen auf der L425 von Norden in den östlichen Wirtschaftsweg entfällt. Die Fläche wird für das 2-streifige Linkseinbiegen aus Richtung Ebersheim mit anschließender Verflechtung in Richtung Mainz ummarkiert. Nach 70 Meter werden die beiden Spuren verflochten und zu einer Fahrspur in Fahrtrichtung Mainz zusammengeführt.
Mit dem geplanten Rad- und Gehweg auf der Südseite der L413 erfolgt der Lückenschluss zwischen dem bestehenden Radweg aus Richtung Mainz-Ebersheim und dem Radweg „Militärstraße“ östlich der L425.
Baukosten betragen 870.000 Euro
Der geplante Ausbau führt zu den verkehrsreichen Stunden wegen der zweistreifigen Erweiterung der Linksabbiegespuren zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit und zu einer Verbesserung der Verkehrsqualität der Einmündung. Weiterhin werden die Asphaltfahrbahnen der L425 und der L413 im gesamten Baufeld erneuert. Die Baukosten betragen insgesamt 870.000 Euro. Die Kosten des Bauprojektes gehen mit einem Anteil von 410.000 Euro zu Lasten der Stadt Mainz. 460.000 Euro übernimmt das Land Rheinland-Pfalz. Die geplante Bauzeit beträgt rund sieben Wochen.
Stundenlanger Großeinsatz für die Feuerwehr in Flörsheim-Wicker
Am späten Mittwochabend (17. August 2022) wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr zu einem Einsatz in Flörsheim-Wicker alarmiert. Dort waren zahlreiche Strohballenbrand in Brand geraten. Die riesige schwarze Rauchsäule sowie die meterhohen Flammen waren bereits von weitem sichtbar. BYC-News war vor Ort.
70 Einsatzkräfte vor Ort
Es wurde darum gebeten den Bereich, um die Odenwaldstraße zu meiden, um anfahrende Feuerwehrfahrzeuge nicht zu blockieren. Durch den starken Brandrauch sollten Fenster und Türen geschlossen, sowie Klimageräte ausgeschaltet werden.
Wie der Einsatzleiter Marcel Ullrich gegenüber dieser Online-Zeitung um 23:55 Uhr mitteilt: „Wir wurden um 22:02 Uhr zu einem Strohballenbrand alarmiert. Vor Ort eingetroffen, bestätigte sich die Einsatzlage. Etwa 150 Strohballen standen bei Eintreffen der Einsatzkräfte auf der landwirtschaftlichen Fläche im Vollbrand. Die Erstmaßnahmen waren, die Brandausbreitung und ein Übergreifen auf weitere Flächen sowie Büsche zu verhindern. Anschließend wurde umgehend der Löschangriff an den Strohballen vorgenommen“
Das vollständige Ablöschen der Strohballen war zunächst nicht möglich
Nachdem ein Übergreifen der Flammen verhindert werden konnte, setzte die Feuerwehr ihre Löschmaßnahmen fort. Aufgrund des Windes konnte das Brandgut nicht auseinandergezogen und vollständig abgelöscht werden. Hier wäre die Gefahr zu groß gewesen, dass sich die Flammen durch den starken Funkenflug, der dabei entstanden wäre, weiter ausbreiten. Aus diesem Grund habe man die Stohballen kontrolliert niederbrennen lassen, erklärte der Einsatzleiter weiter.
Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand. Die Löschmaßnahmen werden nach Einschätzung von Marcel Ullrich noch bis in den Donnerstagmittag hinein andauern.
Im Einsatz sind:
- Feuerwehr Hofheim
- Feuerwehr Hattersheim
- Feuerwehren der Stadt Flörsheim
Tipps für die Vorbereitung des Autos auf die Winterzeit
Gegen Ende des Sommers sollte man so langsam an die Vorbereitungen für ein sicheres Fahrzeug im Herbst und Winter denken. Nach der Regel O bis O wechseln die meisten ihre Reifen im Oktober und um Ostern rum. Deshalb ist es sinnvoll, sich rechtzeitig um einen Termin für den Wechsel auf Winterreifen zu kümmern.
Autoreifen und Bremsen müssen in einem guten Zustand sein
Vor dem Wechsel sollten die vorhandenen Winterreifen auf ihr Profil und das Alter geprüft werden. Nach Meinung des ADAC sind Winterreifen mit einer Profiltiefe von weniger als vier Millimetern nur bedingt tauglich und sollten ausgetauscht werden. Auch sollten Reifen nicht älter als zehn Jahre alt sein.
Wichtig sind auch die Bremsen. Bremsscheiben und Bremsbeläge sollten in einem guten Zustand sein, denn gerade auf nasser und glatter Fahrbahn ist eine gute Bremsleistung wichtig. Auch der Frostschutz der Kühleranlage sollte geprüft werden, denn zu geringer Frostschutz kann im Extremfall zum Motorschaden führen. Damit die Scheibenwischer für eine klare Sicht sorgen können, sollten die Wischerblätter überprüft und die Wischanlage mit Frostschutzmittel aufgefüllt werden.
Was sollte im Auto nicht fehlen?
Ein Starthilfekabel zum Überbrücken sollte immer im Auto vorhanden sein, da die Batterie in der kalten Jahreszeit ausfallen kann. Eiskratzer, Schneebesen und ein Schwamm gegen gefrorene und beschlagene Scheiben runden das Winterset ab. Auch eine warme Decke im Auto kann sinnvoll sein, falls man mal im Stau steht oder auf den Pannendienst wartet.
Da die Scheiben des Fahrzeugs im Winter einer enormen Belastung ausgesetzt sind, sollte beim Abschluss einer KFZ-Versicherung darauf achten, ob Glasschäden mit abgedeckt sind. Da das Glas im Winter unter hoher Spannung durch den großen Temperaturunterschied steht, ist die Gefahr bei einem Steinschlag groß, dass die Scheibe reißt.
Eine beheizbare Heckscheibe sollte immer langsam aufgeheizt werden, denn auch hier kann es bei zu großem Temperaturunterschied zwischen der kalten Außentemperatur und der warmen Heckscheibe dazu kommen, dass diese schneller kaputt geht,
Häufig bieten KFZ-Werkstätten zu Beginn der Winterzeit einen entsprechenden Check-Up an. Dabei werden alle relevanten Sicherheitsmerkmale geprüft und auf Wunsch ausgetauscht. Wer sich selbst um die Ersatzteile kümmert, wird online bei DAPARTO fündig. Eine frühzeitige Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit ist sinnvoll, falls es zu einem plötzlichen Wintereinbruch kommt.
Rauchsäule zwischen Nackenheim und Bodenheim – Freiwillige Feuerwehren im Einsatz
Zwischen Nackenheim und Lörzweiler stieg am Mittwochmittag (17. August 2022) eine tiefschwarze Rauchwolke auf. Da diese Kilometerweit sichtbar war, verständigten gleich mehrere Anrufer die Feuerwehr. Die Feuerwehren aus Bodenheim | Nackenheim und Kräfte der VG Rhein-Selz waren im Einsatz.
Rauchsäule kilometerweit zu sehen
Gegen 14:15 Uhr wurden die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus der Verbandsgemeinde Bodenheim, sowie der Verbandsgemeinde Rhein-Selz zu einem Fahrzeugbrand alarmiert. Ein Schmalspurtraktor geriet laut Polizei wegen eines technischen Defektes auf einem Wirtschaftsweg zwischen den Gemeinden Nackenheim und Lörzweiler in Brand. Der Fahrer konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen und blieb unverletzt. Der Traktor brannte anschließend komplett nieder. Die Rauchsäule war bis weit über die Stadtgrenze von Mainz zu sehen.
Freiwillige Feuerwehr rechtzeitig vor Ort
Die Kräfte der freiwilligen Feuerwehren, welche rechtzeitig am Ort des Geschehens eintrafen, konnten ein Übergreifen auf die angrenzenden Weinberge und die Grünflächen verhindern. Mehr als 30 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren waren in den Einsatz eingebunden, sodass eine halbe Stunde nach Alarmierung bereits mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden konnte. Anschließend wurden auslaufende Betriebsmittel, welche aus dem Arbeitsgerät austraten, aufgenommen.
Der Traktor wurde, nachdem die Feuerwehr den Einsatz um 16:30 Uhr beendete, von einer Fachfirma abtransportiert. Die restlichen ausgelaufenen Betriebsstoffe aufgenommen und der Brandort bestmöglich gesäubert.
Roger Lewentz: Sportstätten und Schwimmbäder trotz Energieknappheit geöffnet lassen
Die Sportminister der Länder haben sich für das Jahr 2022 im Schwerpunkt die Weiterentwicklung des Spitzensports in Deutschland zur Aufgabe gemacht. Sie wollen in diesem Jahr eine Position zur Förderung des Spitzensports in Deutschland erarbeiten. Aufgrund der aktuellen Lage befasste sich die Sportministerkonferenz (SMK) in München unter Vorsitz des rheinland-pfälzischen Sportministers Roger Lewentz auch verstärkt mit den Auswirkungen der Energiekrise auf den Sport. Thema waren unter anderem auch die Sportstätteninfrastruktur und der Kampf gegen sexualisierte Gewalt im Sport.
Unterstützung für den organisierten Sport bei der Bewältigung der Energiekrise
Die sich gegenwärtig verschärfenden Krisensymptome der Energieknappheit sind omnipräsent. Dabei beinhalten die laufenden Debatten um Prioritäten zur Energieversorgung von Kommunen, Industrie oder Privathaushalten bereits zukünftige Zuteilungsauseinandersetzungen von knappen Ressourcen. Schon jetzt hat der Deutsche Städtetag mit Blick auf die ab 1. Oktober 2022 beginnende Heizperiode angekündigt, dass kein kommunaler Bereich von Einsparmaßnahmen unberührt bleiben kann und daher explizit Bäder, Sportanlagen und der Kulturbereich mit zu beachten sind.
„Die Sportministerkonferenz unterstreicht klar die Forderung, Sportstätten und insbesondere Schwimmbäder trotz steigender Energiekosten so lange wie möglich offen zu halten. Gerade solche Einrichtungen als Einrichtungen zur sozialen Daseinsvorsorge erachten wir als zentral. Es besteht gesamtgesellschaftlich eine große Übereinstimmung, dass Beschränkungen im Sport die psychosoziale wie gesundheitliche Entwicklung, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, aber auch die von Erwachsenen, nachteilig beeinflussen. Wir müssen aus den Erfahrungen der vergangenen beiden Jahre die richtigen Schlüsse ziehen und einen intensiven Blick auf unsere Sportlerinnen und Sportler richten“, so Roger Lewentz, Vorsitzender der Sportministerkonferenz.
Die SMK appellierte an den Bund, bei der Schaffung von Hilfen, die von Energiekostensteigerungen besonders betroffenen Unternehmen oder Privatverbraucherinnen und -verbraucher entlassen sollen, auch die Betreiber von Sportstätten zu berücksichtigen. Den vom DOSB vorgelegten Stufenplan, den Energie- und Gasverbrauch in den Sportstätten, insbesondere in Bädern zu reduzieren, trug die Konferenz als Zeichen des Sports, auch einen entsprechenden Beitrag zu leisten, mit.
Förderung des Spitzensportes
Nach einem ersten Schwerpunkt-Austausch der Sportminister zum Spitzensport während der Frühjahrskonferenz in Hamburg, unter anderem zum Leistungssportsystem in Großbritannien, lag der Schwerpunkt in München auf dem Dialog mit dem Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI), dem Deutschen Olympischen Sportbund und dem Deutschen Behindertensportverband, um gemeinsam mit den Partnerinnen und Partnern weitere Reformschritte anzugehen.
„Die European Championships zeigen, wie uns die Leistungen der deutschen Athletinnen und Athletinnen alle mitreißen, begeistern und überraschen. Diese Erfolge dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Spitzensport in Deutschland noch besser werden muss. Auf dieser Sonder-SMK in München herrschte Einigkeit darüber, dass wir in Deutschland den Anschluss an die sportliche Weltspitze nicht verlieren dürfen. Die Athletinnen und Athleten im Mittelpunkt, mehr Transparenz beim Mitteleinsatz aus der öffentlichen Hand, eine professionelle Steuerung des Spitzensports und die Nachwuchsförderung stehen hier in unmittelbarem Zusammenhang. Dies kann nur gelingen, wenn Sport im Großen wie im Kleinen, in der Schule wie im Verein und in der Gesellschaft verankert ist“, sagte Juliane Seifert, Staatssekretärin im BMI.
Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hob im Rahmen der Konferenz hervor: „Wir müssen die Diskussion über Sport und Bewegung und damit auch über die Bedeutung des Leistungssports für unsere Gesellschaft intensiv führen. Wir wünschen uns, dass am Ende dieser Diskussion ein ‚Pakt für den Sport‘ gemeinsam mit der Politik zustande kommt, um die positiven gesellschaftlichen Potentiale des Sports in all seinen Facetten besser heben zu können.“
Sportstätteninfrastruktur: Förderprogramm für kurzfristig umsetzbare Maßnahmen zur energetischen Sanierung vereinseigener Sportstätten
Sport und Bewegung brauchen Räume und Orte, an denen sie positive gesellschaftliche, gesundheitliche und persönlichkeitsfördernde Effekte auslösen können. Die Sportinfrastruktur bildet das Rückgrat des organisierten Sports und muss daher langfristig in einem Zustand gehalten werden, der den Betreibern eine zuverlässige und nutzerorientierte Bereitstellung der Sportstätten ermöglicht.
Durch die aktuelle Energiekrise treten neue Herausforderungen für die Betreiber der Sportstätten in den Vordergrund, die zukünftig eine noch stärkere Abkehr von fossilen Energieträgern und eine noch intensivere Nutzung von regenerativen Energien notwendig machen. Länder und Kommunen unterstützen die Sportvereine bereits seit vielen Jahren mit vielfältigen Förderprogrammen und finanzieller Unterstützung zur Modernisierung der vereinseigenen Sportstätten.
„In der aktuellen Lage benötigen die Vereine nach Auffassung der Sportministerkonferenz weitere Impulse für nachhaltige Investitionen und energie- und ressourcensparende Maßnahmen“, betonte SMK-Vorsitzender Lewentz. Die SMK unterstütze daher die vielfältigen Initiativen des organisierten Sports zur Modernisierung der vereinseigenen Sportinfrastruktur, insbesondere im Hinblick auf Energieeffizienz und stärkere Nutzung regenerativer Energien. Die SMK forderte zudem den Bund auf, den Investitionspakt Sport auch in 2023 und den darauf folgenden Jahren grundsätzlich fortzuführen und in das Bundesprogramm Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur auch die vereins- und verbandseigenen Sportstätten mit einzubeziehen oder ein separates Programm aufzustellen. Bei dem bestehenden Bundesprogramm hält es die SMK für erforderlich, auch die für Sport zuständigen Ressorts in den Prozess verstärkt einzubinden.
Einrichtung einer Ansprechstelle und Entwicklung eines Zentrums „Safe Sport“
Die Sportministerkonferenz sieht den Kampf gegen sexualisierte und interpersonale Gewalt im Spitzen- und Breitensport als aktuelle Herausforderung. Vorfälle dieser Art gefährden die Integrität des Sports. Die Sportministerinnen und Sportminister der Länder und des Bundes verurteilten im Rahmen ihrer Konferenz jede Form von sexualisierter Gewalt und interpersonaler Gewalt auf das Schärfste. Prävention, Intervention und Aufarbeitung stehen im Mittelpunkt. Die SMK begrüßte daher das vom Bund aufgelegte Konzept für das Einrichten einer unabhängigen Ansprechstelle für Betroffene von sexualisierter Gewalt im Sport. Diese soll zum 1. Januar 2023 eingerichtet werden. In einem weiteren Schritt soll diese Stelle Teil eines Zentrums „Safe Sport“ werden, das als zentrale Einrichtung im Kampf gegen Gewalt und Missbrauch dienen soll. Ein Fahrplan zur Errichtung eines solchen Zentrums soll bis Ende des Jahres 2022 erarbeitet werden.
„Sexualisierte, psychische und physische Gewalt sind für erschreckend viele Athletinnen und Athleten Realität. Nicht nur im Spitzen- sondern auch im Breitensport. Ich freue mich, dass wir als Bund, Länder und Sportverbände gemeinsam ein Zentrum Safe Sport für sicheren und gewaltfreien Sport gründen. Wir ziehen hier mit den Ländern an einem Strang. Das Zentrum wird eine sehr wichtige Anlaufstelle sein im Kampf gegen sexualisierte Gewalt und jede andere Form der Gewalt im Sport. Noch in diesem Jahr wird die Ansprechstelle für Betroffene den Betrieb aufnehmen. Wir handeln gemeinsam – und das ist das absolut richtige Signal“, betonte Sportministerin Nancy Faeser anlässlich der Sportministerkonferenz.
European Championships
Die Konferenzteilnehmer besuchten im Anschluss an die Beratungen die Leichtathletikwettbewerbe im Münchner Olympiastadion. Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann betonte als Gastgeber der außerordentlichen Sportministerkonferenz: „Die phänomenale Stimmung, die Begeisterung und die erfolgreiche, nachhaltige Organisation für die European Championships sind Ermutigung und Ansporn für weitere Wettbewerbe solcher Art. Sie sind das Paradebeispiel dafür, wie internationale Großveranstaltungen im Sport künftig gestaltet werden können: Keine einzige Sportstätte musste neu erbaut, temporäre Anlagen können wieder abgebaut werden, die alt-ehrwürdigen Olympia-Sportanlagen von 1972 tun bis heute ihren Dienst, die Begeisterung für die verschiedenen Sportevents mitten in der Stadt ist riesig und überträgt sich auf die Sportler. Kurzum: Das Sportland Bayern zeigt sich von seiner besten Seite.“
Hintergrund zur SMK
Die Sportministerkonferenz besteht seit 1977 und dient der Koordinierung der Sportförderung in den Ländern. Darüber hinaus wahrt die SMK die Interessen aller Bundesländer im Bereich des Sports auf nationaler wie internationaler Ebene. Sie ist erster Ansprechpartner der Länder für den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und für das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI), wo der Sport auf Bundesebene angesiedelt ist. In den Jahren 2021 und 2022 hat Rheinland-Pfalz den Vorsitz inne. Innen- und Sportminister Roger Lewentz leitet die Sitzungen.
Das neue Schuljahr beginnt: Darauf kommt es beim Schulweg an
In den kommenden Wochen enden in Rheinland-Pfalz und Hessen die Sommerferien. Baldige Erstklässler sollten spätestens jetzt beginnen, den neuen Schulweg einzuüben. Aber auch alle anderen Grundschüler sollten die letzten Ferienwochen nutzen, um sich wieder mit der Route vertraut zu machen. Welche Kriterien bei der Festlegung des Schulwegs besonders wichtig sind, erläutert der Kreisvorsitzende Stephan Vormerker vom ACE, Europas Mobilitätsbegleiter.
Rechtzeitig mit Schulweg-Training beginnen
In den Wochen vor der Einschulung sollte der gesamte Schulweg mehrmals gemeinsam mit den Eltern abgelaufen werden. Wichtig: Unter realen Bedingungen und Sichtverhältnissen einüben. Sonntagabend sind auf manchen Strecken deutlich weniger Verkehrsteilnehmende unterwegs als in der morgendlichen Rushhour. Deswegen empfiehlt Vormerker, die Wege zur selben Zeit unter der Woche einzuüben, wie sie auch später vom Kind allein bewältigt werden müssen. Außerdem sollte die Strecke mindestens einmal gemeinsam bei Dämmerung zurückgelegt werden, um auf die Sicht- und Lichtverhältnisse im Herbst vorzubereiten.
Den richtigen Schulweg finden
In einigen Regionen gibt es von der Schule oder Gemeinde so genannte Schulwegpläne, die den optimalen Schulweg darstellen. Damit lässt sich gemeinsam eine passende Route entwickeln. Alternativ können solche Pläne auch bei Straßenverkehrsbehörden oder der Polizei erfragt werden. Auf dem gesamten Schulweg sollte ein Gehweg vorhanden sein und optimalerweise führt der Weg Straßen entlang, die weder einsam noch stark befahren sind. Es sollte darauf geachtet werden, dass so wenig Straßen wie möglich überquert werden muss. Der kürzeste Schulweg ist nicht unbedingt der sicherste, warnt der ACE. Wenn das Umgehen einer unübersichtlichen Kreuzung mit einem kleinen Umweg verbunden ist, ist das dennoch der sicherere Weg für Kinder. Besser Ampeln, Zebrastreifen und Verkehrsinseln zum Überqueren von Straßen bei der Planung des Schulwegs berücksichtigen. Wichtig ist auch die nötige Zeit mit entsprechendem Puffer zu kalkulieren, damit das Kind nicht anfängt zu hetzen und deswegen unaufmerksam wird und über die Straße rennt. Ebenfalls zur Schulwegplanung gehört, das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu vermitteln. Wie verhalte ich mich an der Ampel? Worauf muss an einem Zebrastreifen geachtet werden?
Besonderheiten auf dem Weg im Blick behalten
Es empfiehlt sich, den Schulweg regelmäßig zu überprüfen. Sind Baustellen hinzugekommen? Hat sich die Beleuchtung verändert? Wer auf dem Weg öfter in die Hocke geht, erkennt Gefahren aus Sicht der Kinderaugen. Hilfreich ist außerdem, sich selbst einmal vom Kind zur Schule bringen und den Weg erklären zu lassen.
Müssen für den Schulweg öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden, sollten auch diese Strecken unbedingt gemeinsam geübt werden. Das richtige Verhalten an Bushaltestellen sollte ebenfalls vermittelt werden: Zum Bus rennen oder Drängeln beim Einsteigen kann gefährlich werden, ebenso vor dem Bus noch schnell die Straße zu überqueren. Den Bus zu verpassen ist nicht schlimm, deswegen auch die Abfahrtszeiten mit dem Kind besprechen. Hierzu gehört auch alternative Wege zu trainieren, falls das Kind mal eine Haltestelle verpasst oder der Bus ausfallen sollte.
Über den ACE Auto Club Europa:
Klare Orientierung, sichere Hilfe, zuverlässige Lösungen: Der ACE Auto Club Europa ist seit 1965 als starke Gemeinschaft für alle modernen mobilen Menschen da, egal mit welchem Verkehrsmittel sie unterwegs sind. Als Mobilitätsbegleiter mit rund 630.000 Mitgliedern hilft der ACE international, unbürokratisch und unabhängig. Kernthemen sind die Unfall- und Pannenhilfe, Verkehrssicherheit, Elektromobilität, neue Mobilitätsformen und Verbraucherschutz.
Container zur Schulkinderbetreuung an der Grundschule in Ginsheim
Zum neuen Schuljahr steht den Kindern der Schulkinderbetreuung an der Albert-Schweitzer-Schule im Stadtteil Ginsheim eine neue Unterbringung zur Verfügung. Ab September können bis zu 120 Schülerinnen und Schüler an den Schultagen in der vom Kreis aufgestellten Containerlandschaft an der Ecke Frankfurter Straße/Karl-Liebknecht-Straße betreut werden.
Betreuung zentral an einem Ort
Die Betreuung von Schulkindern war bislang zwischen dem Förderverein der Albert-Schweitzer-Schule Ginsheim (F.A.S.S.) und der Stadt aufgeteilt. Während der Verein die Kinder in den Räumen der Schule bis 14 Uhr betreut hatte, konnten Kinder, die auf eine längere Betreuungszeit angewiesen waren, anschließend als Hortkinder in die Kita 8 „Die Villa“ gehen.
„Mit der neuen Einrichtung an der Schule ist die Betreuung nun zentral an einem Ort durchgängig bis 16.30 Uhr möglich“, erläutert Bürgermeister Thorsten Siehr. Das Mittagessen werde im benachbarten Bürgerhaus angeboten. Betreut werden die Schülerinnen und Schüler durch ein pädagogisch geschultes Leitungsteam, das gemeinsam von der Stadtverwaltung und dem Betreuungsverein gestellt wird.
Die getroffene Lösung bedeutet für die Eltern und Kinder eine deutliche Verbesserung, da die zusätzlichen Laufwege zum Hort nach Ginsheim-Nord entfallen. Die Containerlösung soll solange aufrechterhalten werden, bis für die Albert-Schweitzer-Schule das Vorhaben, sie in eine Ganztagsschule umzuwandeln, umgesetzt worden ist.
Bauarbeiten und Verkehrsbehinderungen in Bingen-Gaulsheim
Ab Montag (22. August 2022) wird es für einige Tage gleich an mehreren Stellen im Binger Stadtteil Gaulsheim zu Verkehrsbehinderungen kommen. Grund dafür ist die Sanierung beziehungsweise die Erneuerung der Trinkwasserleitung in diesen Bereichen.
Bürger werden um Verständnis gebeten
Die noch ausstehenden Asphaltarbeiten werden in der Rosenstraße, Am Falltor sowie in der Ockenheimer Straße durchgeführt. Aufrund der Arbeiten kann es in den dortigen Bereichen für einige Tage zu Behinderungen im Straßenverkehr kommen. Die Stadtverwaltung Bingen bittet Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die Maßnahmen. Für Rückfragen steht die Wasserabteilung der Stadtwerke Bingen, Thomas Schöller unter der Rufnummer 06721 – 970729 oder Jens Oppermann unter der Rufnummer 06721-970735 zur Verfügung.
Höhenverstellbarer Schreibtisch oder einer mit fester Höhe?
Wir alle wissen: Es ist ungesund, zu viel zu sitzen. Aber leider haben wir oft nicht die Möglichkeit, das zu ändern. Deshalb sollten wir uns die Auswahl des richtigen Arbeitstisches nicht zu einfach machen und vorab einige Punkte bedenken. Eine grundsätzliche Überlegung ist, ob es ein Tisch mit fester Höhe sein soll oder ein höhenverstellbares Modell infrage kommt.
Falsch Sitzen ist genauso kritisch wie zu viel Sitzen
Obwohl unser Körper eigentlich auf Bewegung ausgelegt ist, sitzen die meisten Menschen deutlich zu viel und das hat Folgen. Fehlhaltung, chronische Verspannungen, Kopfschmerzen und Rückenprobleme sind nur einige. Doch auch die Produktivität und Qualität der Arbeit, die Motivation und das allgemeine Wohlbefinden sind beeinträchtigt. Langes oder falsches Sitzen führt zu Unzufriedenheit und Reizbarkeit. Wer täglich über viele Stunden in einer gleichbleibenden Position sitzt, belastet seinen Körper enorm.
Zum Glück kann man einiges tun, um chronische Erkrankungen zu vermeiden. Das Problem ist nur: Richtiges Sitzen ist gar nicht so einfach.
Wenn schon sitzen, dann bitte richtig

Wer seine Arbeit an einem Tisch verrichtet oder bestimmten Freizeitaktivitäten im Sitzen nachgeht, hat nicht viele Optionen, seinen Körper dabei so zu behandeln, wie es gut für ihn wäre. Falls Sie täglich über mehrere Stunden hinweg an einem Tisch sitzen, brauchen Sie eine ergonomische Lösung, die es Ihnen möglichst einfach macht, eine rückenschonende Körperhaltung einzunehmen.
Eine Grundvoraussetzung hierfür ist die richtige Abstimmung von Stuhl und Tisch auf die Körpergröße bzw. um genau zu sein, auf die Körpermaße. Denn zwei Menschen mit der gleichen Körpergröße haben nicht unbedingt auch die gleiche Arm-, Oberkörper- und Beinlänge. Nicht umsonst gibt es den Begriff „Sitzriese“.
Gehören Sie vielleicht zu den Menschen, die sich am Büroschreibtisch mit rundem Rücken nach vorne beugen und den Kopf nach vorne schieben müssen, um die Tastatur im Griff und den Monitor im Blick zu haben? Dann können Sie davon ausgehen, dass die Höhe, auf der Sie arbeiten, zu niedrig ist. Ist sie dagegen zu hoch, dann schiebt sich automatisch der Schulterbereich nach oben. In jedem Fall ist eine schmerzhaft verspannte Nacken- und Schultermuskulatur die Folge.
Nicht verstellbare Tische, Schreibtische mit fester Höhe
Um es kurz zu machen: Einen nicht höhenverstellbaren Tisch, egal ob es ein Schreibtisch, Werktisch oder Gaming-Tisch ist, sollten Sie in Erwägung ziehen, wenn Sie nur gelegentlich und nicht für allzu lange Zeit daran sitzen. Denn um an einem Tisch mit fester Höhe eine ergonomische Sitzposition zu erreichen, bleibt eigentlich nur die Möglichkeit, den jeweiligen Stuhl entsprechend anzupassen.
So können Sie prüfen, ob die Höhe an einem nicht verstellbaren Tisch stimmt und entsprechende Anpassungen vornehmen:
- Setzen Sie sich bequem und aufrecht auf Ihren Stuhl
- Bringen Sie Ihren Stuhl möglichst nah an die Kante Ihres Tisches
- Legen Sie Ihre Unterarme entspannt und locker auf die Armlehnen Ihres Stuhls
- Bilden Ihre Ober- und Unterarme einen rechten Winkel und befindet sich die Oberkante der Armlehnen auf gleicher Höhe mit der Oberkante der Tischfläche?
- Dann haben Sie die richtige Stuhlhöhe eingestellt. Falls nicht: Passen Sie sie entsprechend an.
Falls Ihr Stuhl keine Armlehnen hat:
Legen Sie Ihre Unterarme auf die Tischplatte. Achten Sie dabei darauf, dass Ihre Schultern nicht hochgezogen, sondern entspannt sind. Wenn Ober- und Unterarm einen rechten Winkel bilden, ist die Höhe Ihres Stuhls richtig.
Aber bitte beachten Sie:
Wenn Sie jetzt so hoch sitzen, dass Ihre Füße keinen festen Kontakt zum Boden mehr haben, benötigen Sie einen kleinen Hocker, Schemel oder jede andere Art von Fußstütze.
Ganz wichtig:
Bilden Ihre Ober- und Unterschenkel, nachdem Sie die Höhe des Stuhls verändert haben, keinen rechten Winkel mehr? Sind Ihre Knie irgendwie zu hoch? Dann sitzen Sie jetzt zu niedrig und sollten Ihren Stuhl unbedingt wieder auf die richtige Höhe bringen.
Bei einem Schreibtisch mit fester Höhe bedeutet das: Sie müssen sich etwas einfallen lassen, damit Ihr Tisch höher steht. Natürlich kann man einfach etwas unter die Tischbeine legen, um eine ergonomische Sitzposition zu erreichen. Für Menschen mit ein wenig handwerklichem Geschick oder einer gewissen Risikobereitschaft ist das vielleicht kein Problem. Aber bei einer solchen „Do-it-yourself“-Lösung die notwendige Stabilität und Sicherheit zu erreichen, kann schwierig sein.
Höhenverstellbare Tische machen es einfach, die richtige Sitzposition einzustellen
Für alle, deren handwerkliches Geschick sich in Grenzen hält und vor allem aus Gründen der Arbeitssicherheit, ist in diesem Fall ein höhenverstellbares Modell die bessere Wahl. Aber auch für jeden, der mehrere Stunden pro Tag an einem Tisch sitzt.
Schreibtische mit fester Höhe sind immer 72 cm hoch. Bei klassischen verstellbaren Schreibtischen kann die gewünschte Arbeitshöhe in der Regel zwischen 66 und 75 Zentimetern eingestellt werden. Ob im Büro oder Homeoffice, beim Arbeiten in der Werkstatt oder Produktionshalle, beim Gamen oder Hausaufgaben machen: Eine ergonomische Sitzposition ist mit diesen Tischen absolut erreichbar.
Doch es ist ungesund zu viel zu sitzen. Denn unser Körper ist eigentlich auf Bewegung ausgelegt. Da viele von uns aber an einem Tisch arbeiten müssen, gibt es nicht allzu viele Möglichkeiten, das zu ändern. Deshalb sollten wir die Optionen, die sich uns für ein gesünderes Arbeiten bieten, auch nutzen.
Denken Sie aktuell darüber nach, sich einen neuen Tisch anzuschaffen? Dann sind höhenverstellbare Modelle, an denen Sie im Sitzen und im Stehen arbeiten können, wie die von Liftor beispielsweise, die bessere Alternative für Sie.
Die beste Lösung: Höhenverstellbare Tische als Steh-Sitz-Arbeitsplatz
Moderne, innovative höhenverstellbare Tische erlauben die Einstellung der Arbeitshöhe zwischen 65 cm und 125 cm. Damit zählen sie zu den sogenannten Steh-Sitz-Tischen, die längst in vielen Büros, Kinderzimmern oder Werkstätten Einzug gehalten haben.
Das Arbeiten an höhenverstellbaren Tischen ist natürlich kein hundertprozentiger Ersatz für ausreichend Bewegung. Aber zwischendurch immer mal wieder zu stehen, aktiviert unterschiedliche Muskeln, entspannt die Wirbelsäule, fordert die Beine, löst Verspannungen und regt den Stoffwechsel an. Außerdem zeigen Studien: Wer steht, hat die Tendenz, Dinge schneller erledigen zu wollen. Kein Wunder also, dass Arbeiten im Stehen nicht nur gesünder ist, sondern auch effizienter und kreativer macht. Und davon profitieren nicht nur typische Büromenschen.
Tipp:
Falls Sie über einen neuen höhenverstellbaren Schreibtisch nachdenken, achten Sie darauf, dass Sie die Tischhöhe so schnell, leise und bequem wie möglich einstellen können. Denn Hand aufs Herz: Haben Sie Lust, im stressigen Arbeitsalltag, mehrfach am Tag Ihren Tisch umständlich mit einer Handkurbel hoch und runter zu fahren? Womöglich unter den kritischen Blicken Ihrer Teammitglieder, die sich dadurch gestört fühlen? Abhilfe schaffen Modelle, die dank Speicherfunktion einfach per Knopfdruck in wenigen Sekunden die ideale Tischplattenhöhe für das Sitzen oder Stehen einstellen.
Finanzspritze für den Ausbau der K16 zwischen Wörrstadt und Rommersheim
Für den Ausbau der Kreisstraße K16 erhält der Landkreis Alzey-Worms von der rheinland-pfälzischen Landesregierung eine finanzielle Unterstützung von 525.000 Euro. Mit der Finanzspritze soll der Ausbau zwischen Rommersheim und Wörrstadt in Angriff genommen werden. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) wird den förmlichen Bewilligungsbescheid in den nächsten Tagen an die Empfänger versenden.





















































