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Neueröffnung in der Mainzer Innenstadt – Weitere Shops in Planung

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Ein grüner Comic-Frosch und das Marken-Logo zieren bereits das Schaufenster, bald wird auch im Inneren des Ladens alles unverkennbar dem „Frosch aus Mainz“ gewidmet sein: Das Familienunternehmen Werner & Mertz eröffnet im Januar 2023 einen Frosch-Laden in der Mainzer Innenstadt. In der Schöfferstraße 6, unweit des Doms, wird es schon bald das gesamte Sortiment der Öko-Marke geben, das nur wenige Kilometer weiter produziert wird.

Umfangreiche Produktpalette

Dazu gehören zum einen die klassischen Reinigungs- und Waschmittel, aber auch Seifen und Duschgele sowie Frosch Baby Produkte und Frosch Oase Raumerfrischer. Außerdem können sich die Kunden auf Produkte freuen, die es in Drogerien und Supermärkten nicht zu kaufen gibt, beispielsweise Plüschfrösche, freche Grußkarten, Buttons und noch mehr.

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Neue Produkte im Shop testen

Vor allem aber soll der Laden eine Kommunikationsplattform werden, um in den Austausch zu kommen und die Fragen der Verbraucher*innen zu beantworten: „Wir freuen uns auf viele interessante Gespräche rund um unsere Themen Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft und geben auch gerne Putz- und Waschtipps“, so Frosch-Marketingleiter und Initiator des Frosch-Ladens, Wolfgang Feiter. Auch das Social-Media-Team von Frosch soll zukünftig immer mal wieder vor Ort sein für gemeinsame Aktionen mit den Besuchenden.

Darüber hinaus werden Kunden die Möglichkeit haben, noch nicht im Markt befindliche Produkte exklusiv immer mal wieder vorab zu testen. Dazu dürfen sie den Artikel mit nach Hause nehmen und dort ausprobieren. Im Anschluss gelangen Sie über einen QR-Code zu einem Fragebogen und beurteilen dann beispielsweise Duft oder Reinigungsergebnis.

Eine der bekanntesten Mainzer Marken

Neueröffnung in der mainzer innenstadt - weitere shops in planung„Die Lage unseres neuen Frosch-Ladens ist ein echter Glücksgriff, hier erreichen wir junge Familien, Studierende und Tourist*innen aus dem In- und Ausland. Auch die Stadtführungen machen in dieser Ecke oft Halt und können hier zukünftig über eine erfolgreiche Mainzer Markengeschichte sprechen“, so Feiter.

Das Mainzer Familienunternehmen Werner & Mertz ist vor mehr als 150 Jahren gegründet worden, seit 1986 ist die Marke mit dem grünen Frosch auf dem Markt – ein Öko-Pionier der ersten Stunde. Die preisgekrönte Vertrauensmarke steht für innovative Rezepturen auf pflanzlicher Basis in recycelten Verpackungen und eine umweltschonende Herstellung der Produkte – ganzheitlich nachhaltig lautet die Devise.

Weitere Shops in Planung

Zukünftig kann sich Werner & Mertz auch die Eröffnung weiterer Läden außerhalb der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt vorstellen. „Studentische und grüne Städte wie beispielsweise Mainz passen einfach zu unserer Marke Frosch“, so Feiter.

Artikelempfehlung: Feuer im Mainzer Frosch Laden


 

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Schwerer Zugunfall mit 25 Kesselwagen Propangas – Unfallursache bislang unklar

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In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (17. November 2022) kam es gegen 4:00 Uhr zu einem schweren Bahnunfall. Der Unfall ereignete sich westlich der Ortschaft Leiferde im Landkreis Gifhorn, auf der Bahnstrecke zwischen Hannover und Berlin.

Unfallursache unklar

Wie die Polizei mitteilt, ist aus noch nicht geklärter Ursache ein Güterzug von hinten auf einen stehenden Güterzug aufgefahren. Der auffahrende Güterzug war mit 25 Kesselwagen Propangas beladen, wobei 2 Kesselwagen umkippten und zwei weitere Kesselwagen entgleisten. Auch die Lok wurde stark beschädigt und wurde aus den Gleisen gehoben. An zwei Kesselwagen entstanden Lecks, aus denen Propangas austritt. Zusätzlich wurden auf mehreren hundert Meter die Oberleitung der Bahnstrecke abgerissen.

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Triebfahrzeugführer ins Krankenhaus eingeliefert

Der 45-jährige Triebfahrzeugführer des Güterzuges wurde bei dem Unfall verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Über die Verletzungen ist bislang noch nichts bekannt. Der Unfallort wurde von der Bundespolizei weiträumig abgesperrt, der Strom musste abgeschaltet und beide Richtungsgleise gesperrt werden. Wie es zu dem Unfall kam, ob es sich um technisches oder menschliches Versagen handelte, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Es kommt zu massiven Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Hannover und Berlin.

Im Einsatz sind:

  • Bundespolizei
  • Feuerwehr
  • Notfallmanager der DB AG
  • THW
  • Rettungsdienste
  • Notarzt

Aktuell: Vollsperrung und Feuerwehreinsatz am Bahnhof in Gau-Algesheim

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Fahndung Mainz: Mann schlägt Frauen mit der Faust ins Gesicht

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Holzhofstraße in Mainz
Symbolbild Polizei

Am Freitagabend (11. November 2022) wurden zwei Frauen in der Mainzer Altstadt von einem bislang noch unbekannten Mann attackiert und mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die Polizei wendete sich nun am Donnerstag (17. November 2022) mit dem Fall an die Öffentlichkeit und bittet um Zeugenhinweise.

Der Angreifer attackierte die Frau ohne jede Vorwarnung

Zwei Frauen im Alter von 26 und 17 Jahren waren gegen 22:53 Uhr in der Schöfferstraße in der Mainzer Altstadt unterwegs. Dort wurden aus einer Personengruppe von vier jungen Männern heraus mehrere Glasflaschen auf den Boden geworfen, die dabei zu Bruch gingen und die Scherben umherflogen. Nachdem die beiden Frauen die Personengruppe aufforderten das Werfen zu unterlassen, schlug einer der Männer der 26-Jährigen ohne jede Vorwarnung mit der geballten Faust ins Gesicht.

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Ihre Freundin wollte den Täter stoppen

Die beiden Freundinnen fotografierten daraufhin die Personengruppe und baten umherstehende Personen die Polizei zu informieren. Als die Gruppierung dies mitbekam wollten sie zu Fuß flüchten. Die 27-Jährige schnappte sich daraufhin den Angreifer am Kragen und wollte ihn an der Flucht hindern. In Folge dessen schlug der Mann auch der 27-Jährigen mit der Faust ins Gesicht und biss ihr in den Finger. Anschließend flüchtete er mit seinen drei Kumpanen. Die beiden Geschädigten mussten vom Rettungsdienst behandelt werden, neben Verletzungen durch die Schläge, erlitt die 27-Jährige eine Bissverletzung am Finger.

Wie die Polizei mitteilt, waren die vier jungen Männer nicht verkleidet, hatten dunkle Haare, trugen dunkle Jacken und Hosen. Trotz einer umgehend eingeleiteten umfangreichen Fahndung der Mainzer Polizei konnte die Gruppe nicht mehr angetroffen werden.

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Personenbeschreibung des Haupttäters:

  • Männlich
  • Anfang 20
  • Etwa 170 – 175 cm groß
  • Längere schwarze Haare zum Dutt gebunden
  • Nicht verkleidet
  • Schwarze Jacke
  • Schwarze Jogginghose mit weißen Applikation
  • Weiße Sneakers

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-4110 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

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Umfrage: Sieben von zehn Deutschen vertrauen der Polizei

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Polizist, Symbolbild
Polizist, Symbolbild

Eine große Mehrheit der deutschen Bevölkerung vertraut der Polizei. Das ist eines der Kernergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland mit dem Titel „Vertrauen, Präsenz, (Digital-)Kompetenz – so sieht die deutsche Öffentlichkeit ihre Polizei“: Knapp drei Viertel der Befragten (74 Prozent) gaben an, sie hätten ein sehr hohes (17 Prozent) oder eher hohes (57 Prozent) Vertrauen in die deutsche Polizei.

Darauf wirkten sich die Coronaviruspandemie und die mit ihr verbundenen Unsicherheiten allerdings negativ aus: Insgesamt 18 Prozent der Befragten sagten, ihr Vertrauen in die Polizei habe während der Pandemie abgenommen; gewachsen ist es bei nur sieben Prozent. Demgegenüber blieb bei 75 Prozent der Studienteilnehmer das Vertrauen in die Polizei während der Pandemie stabil.

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Vertrauen in die Polizei entspricht generellem Sicherheitsempfinden

Ein weiteres Ergebnis lautet: Es besteht eine innerdeutsche Diskrepanz beim Vertrauen in die Polizei. So haben in den „alten“ Bundesländern (inklusive Berlin) 75 Prozent der Befragten großes oder sehr großes Vertrauen in die Polizei; in den „neuen“ Bundesländern sind es nur 65 Prozent. Dieses Ergebnis bestätigt die Erkenntnisse vergleichbarer Studien zum Vertrauen in Sicherheits- und Justizbehörden in Ost und West.

Dr. Wolfgang Zink, Partner Public Sector Consulting bei PwC Deutschland, sagt: „Das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei korrespondiert mit dem generellen Sicherheitsempfinden der Menschen in Deutschland.“ Dieses Sicherheitsgefühl sei bei einem guten Viertel der Befragten während der Corona-Pandemie gesunken, bei nur sechs Prozent habe es zugenommen. „Auch hier ist anzumerken: Am Sicherheitsempfinden der meisten Menschen – zwei Drittel der Befragten – hat die Pandemie nichts geändert.“

Eine besorgniserregende Beobachtung scheint sich dabei zu erhärten, sagt Wolfgang Zink: „In einer Vorgängerstudie im Jahr 2020 führten uns die Befragungsergebnisse dazu, eine ‚Erwartungslücke‘ anzunehmen: Nämlich, dass die Menschen vermuten, dass die Polizei mehr kann und darf, als es in der Realität der Fall ist. In der aktuellen Befragung antworten nun 52 Prozent, dass die Polizei aus ihrer Sicht nicht so gut ausgerüstet ist, dass sie ihren Auftrag erfüllen kann.“

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Fast 9 von 10 finden, der Staat solle mehr in innere Sicherheit investieren

Gespalten ist die Bevölkerung allerdings bei der Frage, ob die Polizeipräsenz im Alltag angemessen ist: 47 Prozent der Befragten halten sie für zu gering, für ebenfalls 47 Prozent ist sie ausreichend. Als zu groß empfinden sie lediglich sechs Prozent. Ähnlich uneinig sind sich die Befragten mit Blick auf die Ausstattung der Polizei: 48 Prozent halten diese im Großen und Ganzen für angemessen, 52 Prozent meinen, dass die Ausstattung der Polizei insgesamt nicht ausreicht. Bemerkenswert ist: Die Menschen wünschen sich mehr Mittel für die Polizei, nicht weniger Befugnisse und eine stärkere Digitalisierung.

Kaum umstritten ist demgegenüber die Frage nach der finanziellen Ausstattung der Polizei: Fast neun von zehn Befragten (88 Prozent) wünschen sich, dass der Staat mehr Geld für innere Sicherheit ausgibt. Der russische Überfall auf die Ukraine spielt bei dieser Haltung eine wichtige Rolle. Denn 40 Prozent begründen ihren Wunsch nach mehr Mitteln für die Polizei mit der veränderten Sicherheitslage.

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Hinsichtlich der Befugnisse sehen 43 Prozent schon heute ein richtiges Maß

39 Prozent wünschen sich dagegen mehr Befugnisse für die Polizei in Deutschland. Insgesamt ist demnach eine klare Mehrheit (82 Prozent) dafür, die Befugnisse der Polizei nicht zu schmälern.

Ähnlich groß (84 Prozent) ist der Anteil derer, die sich wünschen, dass die Polizei mehr digitale Kompetenzen für digitale Technologien erhält. Prof. Dr. Rainer Bernnat, Senior Partner und Industry Leader Public Sector bei PwC/Strategy& Deutschland, kommentiert: „Digitale und integrierte Sicherheitslösungen müssen eine größere Rolle spielen, wenn es darum geht, Straftaten zu verfolgen und vor allem zu verhindern. Künstliche Intelligenz erlaubt es der Polizei beispielsweise, in kürzester Zeit große Mengen an Daten auszuwerten – und damit Ermittlungen zu beschleunigen und zu verbessern.“

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Polizei beim Kampf gegen Cyberkriminalität schlecht aufgestellt

Zum Bedürfnis nach digital kompetenteren Sicherheitsbehörden passt, dass 83 Prozent damit rechnen, dass die Cyberkriminalität in den kommenden Jahren zunehmen wird – sie hat aus Sicht der Bevölkerung das größte Gefahrenpotenzial. Jeweils eine Mehrheit der Befragten erwartet ebenfalls, dass es mehr organisierte Kriminalität (71 Prozent) und Diebstähle (55 Prozent) geben wird.

Gerade im Kampf gegen Cyberkriminalität sei die deutsche Polizei schlecht aufgestellt, betonen die Studienautoren: Aufgrund der föderalen Strukturen fehlen übergeordnete Stellen, die Ermittlungen koordinieren können. Schwierig gestaltet sich auch die Suche nach Fachkräften, denn hier konkurriert die Polizei mit dem privaten Sektor um die besten Nachwuchskräfte. „Die deutsche Polizei benötigt dringend ein Attraktivitätsprogramm mit modernen Laufbahnkonzepten und einer imagefördernden Kommunikation. Nur so kann sie sich in der Öffentlichkeit als attraktiver und zukunftsträchtiger Arbeitgeber positionieren und im Konkurrenzkampf um Talente bestehen“, sagt PwC-Experte Rainer Bernnat.

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Bevölkerung sieht Potenzial digitaler Technologien – aber auch Risiken

Auch die Bevölkerung sieht das Potenzial digitaler Technologien, um ihr Leben sicherer zu gestalten: So fühlen sich beispielsweise jeweils mehr als zwei Drittel der Befragten sicherer, wenn die Polizei elektronische Fußfesseln (70 Prozent) und Bodycams (67 Prozent) einsetzt, um Straftaten zu verhindern. Auch wenn es darum geht, Straftaten aufzuklären, erhöhen diese Technologien das Sicherheitsgefühl der Befragten (Bodycams: 70 Prozent, Fußfesseln: 69 Prozent). Und etwas mehr als die Hälfte der Befragten fühlen sich sicherer, wenn die Polizei Quellen-Telekommunikationsüberwachung einsetzt, um Straftaten zu verhindern.

Zugleich sehen die Befragten auch mögliche mit dem Technologieeinsatz verbundene Risiken: So befürchten 39 Prozent, dass ihre Freiheit durch heimliche polizeiliche Zugriffe auf Computerfestplatten beeinträchtigt werden könnte, 38 Prozent sehen dieses Risiko bei der Vorratsdatenspeicherung.

Wolfang Zink von PwC sagt: „Insbesondere der digitale Raum bringt neuartige Bedrohungen mit sich. Hier muss die Polizei Schritt halten können. Diesen dynamischen Herausforderungen werden detaillierte Planungs- und Umsetzungsspezifikationen häufig jedoch nicht gerecht.“ Und er ergänzt: „Sinnvoller wären beispielsweise funktionale Ausschreibungen, bei denen Dienstleister auf bestimmte Ziele verpflichtet werden, den Weg dorthin – in Abstimmung mit den Auftraggebern – aber flexibler als bisher gestalten können.“

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Winter Wonderland in Mainz – Angebot für Mädchen zwischen 8 und 18 Jahren

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Im Dezember ist es endlich wieder soweit: Zum Abschluss des Jahres findet am Freitag, 2. Dezember 2022 von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr ein Mädchentag XXL im Jugend- und Begegnungszentrum Berliner Treff statt. Unter dem Motto Winter Wonderland können die Mädchen an einer Vielzahl verschiedener Angebote teilnehmen.

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Kreativ-Workshop und kulinarische Angebote für Mädchen

So wird es unter anderem winterliche Kreativ-Workshops geben, bei denen sich die Mädchen künstlerisch ausprobieren können. Passend zum Motto wird es verschiedene kulinarische Angebote geben, wie beispielsweise alkoholfreier Punsch, Stockbrot oder Schokofrüchte. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche weitere tolle Angebote rund um das Motto Winter Wonderland.

Eingeladen sind alle Mädchen im Alter von 8 bis 18 Jahren, um gemeinsam einen schönen, entspannten Nachmittag voller Spaß und Freude zu erleben. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen erhalten Bürger hier:

Jugend- und Begegnungszentrum Berliner Treff
Am Rodelberg 2A
55131 Mainz
Telefon: 0 61 31/6228432
E-Mail: berlinertreff@stiftung-juvente.de

Die Veranstaltung wird vom Mädchenarbeitskreis der Landeshauptstadt Mainz koordiniert und durchgeführt.

 

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Der Black Friday 2022 und der Deutsche Zoll – Was muss ich beachten?

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Auch in diesem Jahr wird mit dem Black Friday am 25. November 2022 die heiße Phase des vorweihnachtlichen Online-Shoppings eingeläutet und bedeutet Hochsaison bei Paketversendern und – diensten.

Was viele Online-Shopper dabei aber nicht bedenken

Wird das ersehnte Paket aus einem Nicht-EU-Land verschickt, ist der Zoll mit im Spiel, und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht. Denn werden die „heiß ersehnten“ Sneaker oder das neueste Smartphone bei einem Onlinehändler in einem Drittland bestellt, fallen bei der Einfuhr möglicherweise Zölle und die Einfuhrumsatzsteuer an. Bei verbrauchsteuerpflichtigen Waren wie z.B. Alkohol müssen zusätzlich Verbrauch-steuern bezahlt werden.

Für Sendungen aus einem Drittland gelten folgende Bestimmungen

Bis zu einem Warenwert bis 150 Euro wird die Einfuhrumsatzsteuer in Höhe des regulären Steuersatzes von 19 % bzw. des ermäßigten Steuersatzes von 7 % (beispielsweise bei Büchern oder Lebensmitteln) und gegebenenfalls Verbrauchsteuern erhoben. Die frühere Freigrenze von 22 EUR ist seit dem 1. Juli 2021 weggefallen, und für aus einem Drittland verschickte Waren müssen Einfuhrabgaben entrichtet werden. Einfuhrabgaben von weniger als einem Euro werden jedoch nicht erhoben. Ab einem Warenwert über 150 Euro fallen neben der Einfuhrumsatzsteuer auch der warenabhängige Zoll und gegebenenfalls Verbrauchsteuern an.

Ausnahmen gelten für private Geschenksendungen. Diese sind bis zu einem Wert von 45 Euro zoll- und einfuhrumsatzsteuerfrei

In der Regel erledigt der Beförderer (Post-, Kurier- oder Expressdienstleister) die Zollformalitäten bereits bei Ankunft der Sendung in den Paketzentren und tritt dabei auch für die fälligen Einfuhrabgaben in Vorleistung. Online-Besteller sollten hier beachten, dass die Beförderungsunternehmen grundsätzlich eine gesonderte Servicepauschale für die Anmeldung beim Zoll und die Vorauszahlung der Einfuhrabgaben erheben. Informationen hierzu sollten in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Beförderers oder Verkäufers enthalten sein. Diese Servicepauschale ist keine Einfuhrabgabe des Zolls.

Sofern notwendige Angaben für die Zollabwicklung fehlen oder unvollständig sind, wird die Postsendung grundsätzlich an das für den Empfänger zuständige Zollamt weitergeleitet. In diesen Fällen wird der Besteller per Benachrichtigungsschreiben der Post informiert und muss sich persönlich um die Zollabwicklung kümmern.

Neben der Erhebung von Abgaben sind bei Post- und Kuriersendungen auch immer Einfuhrverbote bzw. Beschränkungen zu beachten. So überwacht der Zoll zum Schutz der Verbraucher zum Beispiel die Prüfung der Produktsicherheit von technischen Geräten oder Kleidung und des gewerblichen Rechtsschutzes.

Robert Dütsch, Leiter des Hauptzollamts Kiel

„Diese vermeintlich günstigen Markenprodukte entpuppen sich, wenn sie gefälscht sind, schnell als Fehlinvestition. Die Waren werden sichergestellt und vernichtet, wobei der Lieferant die Kaufsumme in der Regel nicht erstattet. Und zusätzlich zum finanziellen Verlust droht den Paket-empfängern auch noch ein zivilrechtliches Verfahren mit dem jeweiligen Rechteinhaber der Marke“, so Dütsch weiter.

Post- und Kuriersendungen aus anderen Mitgliedstaaten der EU können im Regelfall ohne Zollformalitäten empfangen werden. Wer allerdings Alkohol oder Tabak aus einem anderen EU-Staat bestellt, muss unter Umständen Steuern entrichten. Darüber hinaus sind auch hier bestimmte Einfuhrverbote zu beachten.

Wer also am „Black Friday“ oder auch dem darauffolgenden „Cyber Montag“ frustfrei shoppen möchte, macht sich lieber rechtzeitig schlau unter.

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Stadt Bingen stellt auf wiederkehrende Straßenausbaubeiträge um

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Bingen am Rhein
Bingen am Rhein

Die CDU Bingen begrüßt die getroffene Entscheidung zur Einführung der wiederkehrenden Beiträge und die Umsetzung ab dem neuen Jahr ausdrücklich, da sie aus Sicht der CDU viele Vorteile für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bingen bietet. Damit wird bereits ab dem 1.1.2023 ein entsprechender Paradigmenwechsel in Bingen stattfinden. Eine Umstellung wäre spätestens ab 2024 notwendig gewesen.

Bislang wurden bei einem Straßenausbau einmalige Beiträge erhoben

Dies hatte zur Folge, dass die jeweiligen Beitragspflichtigen teilweise erheblich finanziell belastet wurden, da sich die Beiträge nicht selten im fünfstelligen Bereich bewegten. Mit der Umstellung auf das System der wiederkehrenden Beiträge wird dies künftig nicht mehr der Fall sein, da die finanziellen Belastungen gleichmäßiger auf alle Beitragspflichtigen in der jeweiligen Abrechnungseinheit verteilt werden. In Zukunft bildet jeder Stadtteil von Bingen eine Abrechnungseinheit. Entsprechende Maßnahmen werden daher auf alle Beitragspflichtigen in dem jeweiligen Stadtteil verteilt werden. Die finanziellen Belastungen werden für die Bürgerinnen und Bürger erheblich geringer ausfallen.

CDU-Stadtverbandsvorsitzender und Bürgermeister Ulrich Mönch

„Wir freuen uns, dass die Stadt Bingen mit Beginn des Jahres 2023 auf die wiederkehrenden Beiträge umstellen wird. Damit werden die finanziellen Belastungen bei einem Straßenausbau künftig gleichmäßiger auf alle Beitragspflichtigen verteilt werden. Wir sind der Meinung, dass damit eine gerechtere Verteilung auf alle Grundstückseigentümer stattfindet, da auch alle das Straßensystem nutzen und auf dieses angewiesen sind. Wohlwissend, dass es eine 100 %ige Gerechtigkeit niemals geben wird“ so CDU-Stadtverbandsvorsitzender und Bürgermeister Ulrich Mönch.

Die Art der beitragsfähigen Maßnahmen, die Ermittlung des beitragsfähigen bzw. umlagefähigen Aufwandes und die Verteilung auf die beitragspflichtigen Grundstücke wird sich auch künftig nicht vom System des Einmalbeitrages unterscheiden. Ebenso wie die Einmalbeiträge sind auch die wiederkehrenden Beiträge Investitionszulagen und es darf nur der tatsächlich entstandene Aufwand abzüglich des jeweiligen Stadtanteils auf die Grundstückseigentümer der Abrechnungseinheit umgelegt werden. Allerdings wird der entstandene Aufwand auf ganz viele Schultern verteilt, was die Belastung für den Einzelnen massiv reduziert.

Stadtratsmitglied Heinrich Welpe

„Wir hoffen, dass damit künftig ein möglicher Widerstand gegen Ausbaupläne der Kommune vermieden und Straßenausbaumaßnahmen leichter und vor allen Dingen auch schneller planbar und umsetzbar sein werden. Aus unserer Sicht ergibt sich bei diesem neuen System eine weitgehende finanzielle Planungssicherheit sowohl für die Kommune als auch für die Beitragspflichtigen,“ so Stadtratsmitglied Heinrich Welpe.

Ärzte in Hessen haben immer weniger Interesse an Ambulanter Versorgung

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Mit großer Sorge ordnet der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) die immer größer werdende Zahl an freien Sitzen von Ärzten sowie Psychotherapeuten ein. Aktuell sind in Hessen rund 350 Praxissitze frei – mit steigender Tendenz. Das bedeutet im Umkehrschluss: Das Interesse an ambulanter Versorgung ist für angehende Mediziner wahrscheinlich noch nie so gering wie aktuell. Dass dies an der permanenten Missachtung der Kollegen in den Praxen seitens der Politik liegt, ist für den Vorstand der KVH offensichtlich. Auch deshalb werden sich am 30.11.2022 wieder zahlreiche Praxen am nächsten landesweiten Protesttag beteiligen.

Dazu die Vorstandsvorsitzenden der KVH, Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke:

„Man muss nur jeden Tag aufmerksam die Nachrichten verfolgen, um festzustellen, wie groß das Interesse an ambulanter Versorgung tatsächlich ist. Und man stellt fest: Es ist nicht mehr vorhanden, komplette Nulllinie. Zuvorderst bei unserem obersten Gesundheitspolitiker, Herrn Prof. Karl Lauterbach. Wenn es um dringende Unterstützung angesichts der steigenden Energiekosten geht: Immer sind es nur die Krankenhäuser, um die sich Herr Lauterbach sorgt und die gerettet werden müssen. Wir als ambulante Versorgung sind dem Minister noch nicht mal mehr eine Erwähnung wert. Und so ist es doch nur folgerichtig, dass neue und bestehende Mitglieder mit den Füßen abstimmen, also entweder gar nicht erst den Weg in die ambulante Versorgung finden oder diese vor der Zeit verlassen. ‘Das tun wir uns nicht mehr oder länger als nötig an’ ist ein Satz, den wir so oder ähnlich immer öfter von Kollegen hören, die eigentlich noch gerne weiterarbeiten möchten, nun aber den Bettel hinwerfen. Und viel zu viele der angehenden Kollegen biegen gar nicht erst Richtung Niederlassung ab. Die Politik bekommt damit die Quittung für jahrelange Missachtung und permanentes Missmanagement. Das Schlimme ist, dass darunter nicht zuletzt die Patienten am meisten leiden werden.“

Am 30.11.2022 findet der nächste landesweite Protesttag in der ambulanten Versorgung statt, an dem Praxen geschlossen bleiben, um gegen mangelnde Wertschätzung, inakzeptables Verhalten von Politik und Krankenkassen sowie fehlende Unterstützung in existenziell bedrohlichen Zeiten zu protestieren.

Worms: Lastwagen stand lichterloh in Flammen

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Die Kunden des Discounters „Lidl“ in der Remeyerhofstraße in Worms staunten am Mittwochmittag (16. November 2022) nicht schlecht: Der Grund war ein brennender Lastwagen auf dem Lidl-Parkplatz.

Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort eintrafen, brannte bereits die gesamte Ladefläche des Fahrzeuges, das mehrere Paletten Kartoffelchips geladen hatte. Die anfänglich starke Rauchentwicklung konnte mithilfe von Schaummittel schnell eingedämmt und auch abgelöscht werden. Die Brandursache ist bislang unklar und wird nun im weiteren Verlauf von der Polizei ermittelt.

Im Einsatz waren:

  • Die Polizei
  • Die Berufsfeuerwehr Worms
  • Die Freiwillige Feuerwehr Worms-Stadtmitte
  • Die Freiwillige Feuerwehr Worms-Pfeddersheim

Der vollständige Leitfaden zum Flugrecht und Ihrer Entschädigung

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Flugzeug, Lufthansa
Flugzeug, Lufthansa

Das Flug- und Reiserecht gehört zu den Feldern der Juristerei, in denen sich am meisten gestritten wird. Jedes Jahr landen Zehntausende von Fällen auf den Tischen der Schlichtungsstellen und auch der Europäische Gerichtshof muss sich regelmäßig mit Streitigkeiten zwischen Kunden und Reiseanbietern kümmern. Daher gibt es mittlerweile auf Luftverkehrsrecht spezialisierte Anwaltskanzleien. Die Anwälte von Firmen wie Flugrecht.de verfügen über jahrelange Erfahrung im Luftrecht und haben tausende von Fällen erfolgreich für Ihre Passagiere gewonnen. Wenn Sie von einer Flugverspätung oder einem Ausfall betroffen waren, sollten Sie sich unbedingt informieren, ob Ihnen eine Entschädigung zusteht!

Ihre Entschädigung nach der EU Verordnung

Wenn Ihr Flug nicht rechtzeitig am Zielort eintrifft, haben Sie möglicherweise Anspruch auf Entschädigung gemäß der Europäischen Fluggastrechteverordnung. Wenn Ihr Flug aus einem Grund storniert wurde, der von der Fluggesellschaft zu beherrschen war oder mehr als drei Stunden verspätet war, sollten Sie versuchen, eine Entschädigung nach der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 von der Airline zu erhalten. Um dafür infrage zu kommen, müssen nur einige einfache Voraussetzungen erfüllt werden. 

Zu den Fällen, in welchen die EU Verordnung greift, gehören:

  • Der Flug startet von oder landet an einem europäischen Flughafen
    Der Flug muss von einem Flughafen in einem europäischen Land abfliegen oder landen. Liegen Start und Landung auf internationalen Flughäfen, greift die Richtlinie nicht.
  • Die Fluggesellschaft ist in der EU ansässig
    Diese Anforderung ist das Ergebnis der Bemühungen der Europäischen Union, ihre Bürger zu schützen. Die EU versucht, die Wahrscheinlichkeit von Unfällen zu verringern und die Sicherheit zu verbessern.
  • Sie haben eine bestätigte Reservierung
    Nur, wenn Sie eine bestätigte Reservierung haben, können Sie auch eine Entschädigung fordern. Reservierungen werden nur für den gebuchten Flug benötigt, nicht für weitere Teile der Reise. Ihre Reservierungsbestätigung mit der Flugnummer ist Ihr erster Anhaltspunkt, wenn Sie Zugang zu einer Entschädigung bekommen möchten.
  • Sie waren pünktlich zum Check-in vor Ort
    Um eine Entschädigung zu fordern, dürfen Sie sich nicht selbstverschuldet verspäten. Nur wenn die Fluglinie selbst verantwortlich für die Verspätung oder den Ausfall ist, gibt es eine Entschädigung gemäß der EU-Gesetze.
  • Ihr Flug wurde annulliert oder hat sich um mehr als drei Stunden verspätet
    Wenn Ihr Flug annulliert werden musste oder sich um mehr als drei Stunden verspätet, sollten Sie Anspruch auf Entschädigung haben. Dies gilt übrigens auch für Anschlussflüge unter der gleichen Buchungsnummer.
  • Der Flug wurde nicht rechtzeitig abgesagt
    Um Ihren Flug offiziell zu stornieren, kann die Fluggesellschaft Ihnen bis zu zwei Wochen vor Abflug eine Stornierungsbestätigung per E-Mail oder Post senden. Wenn dies der Fall ist, können Sie keine Entschädigung gegen die Fluggesellschaft geltend machen.

Was bedeutet dies für Flugreisende in der EU?

Die EU geht mit Ihrer Verordnung hart gegen Fluggesellschaften vor. Anbieter von Flügen sind verpflichtet zu zahlen, wenn sie verschuldet einen Flug stornieren oder verzögern. Das zwingt Fluggesellschaften, besser im Voraus zu planen. Trotzdem werden auch immer wieder berechtigte Ansprüche abgelehnt. Eine gute Möglichkeit, um trotzdem zu seinem Geld zu kommen, ist das Beauftragen eines juristischen Dienstleisters. Die Anwälte von Portalen wie Flugrecht.de setzen sich leidenschaftlich für den Schutz von Fluggastrechten ein und helfen selbst in schwierigen Fällen.

Non-Fungible Token (NFT): Was steckt dahinter?

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Finanzen & Wirtschaft

Kryptowährungen sind in den vergangenen Jahren durch die weltweite Rekordakzeptanz und den Bitcoin-Allzeit-Höchststand in den Mainstream aufgestiegen. Dadurch haben sich auch  „NFTs“ (Non fungible Token) in den Vordergrund gedrängt. Doch was sind NFTs und wie sind sie in Deutschland zu besteuern?

Was ist ein NFT?

Wie bei jeder neuen Technologie kann es schwierig sein, NFTs und alles, was in diesem Bereich passiert, zu verstehen. Aber keine Sorge – der folgenden Artikel wird Abhilfe schaffen.

Zunächst einmal ist ein Non-Fungible Token (NFT) eine einzigartige Dateneinheit auf einer Blockchain. Diese kann mit digitalen und physischen Objekten verknüpft werden, um einen unveränderlichen Eigentumsnachweis zu erbringen. Die Daten, die ein NFT enthält, können mit digitalen Bildern, Songs, Videos, Avataren und mehr verknüpft werden. Sie können aber auch verwendet werden, um einem NFT-Besitzer Zugang zu verschaffen. Zum Beispiel zu exklusiven Waren, Tickets für Live- oder digitale Veranstaltungen. Sie können mit physischen Gegenständen wie Autos, Yachten und vielem mehr verknüpft werden.

NFTs ermöglichen es Einzelpersonen, Gegenstände auf eine leicht überprüfbare Weise mithilfe der Blockchain-Technologie zu erstellen, zu kaufen und zu verkaufen.

Der Prozess der Erstellung und des Verkaufs von NFTs ist eigentlich recht einfach erläutert. Er funktioniert folgendermaßen:

  • Eine Person (oder ein Unternehmen) wählt einen einzigartigen Vermögenswert aus, der als NFT verkauft werden soll.
  • Sie fügt das Objekt einer Blockchain hinzu, die NFTs durch einen Prozess namens „Minting“ unterstützt. Dadurch wird der NFT erstellt.
  • Der NFT repräsentiert nun diesen Gegenstand auf der Blockchain und bestätigt den Eigentumsnachweis in einem unveränderlichen Datensatz.
  • Der NFT kann als Teil einer privaten Sammlung aufbewahrt werden, oder er kann über NFT-Marktplätze und -Auktionen gehandelt werden.

Wo kann man NFTs kaufen und verkaufen?

Um einen Non Fungible Token kaufen oder verkaufen zu wollen, muss man sich an einer passenden Plattform registrieren. Die meisten Plattformen setzen aber eine gewisse Vorkenntnis voraus, sodass es für Beginner am Anfang etwas kompliziert sein könnte. Die gängigsten Plattformen, die von Deutschen Usern benutzt werden, um NFTs zu kaufen sind:

  • OpenSea
  • NFT Launchpad
  • Binance
  • Coinbase
  • Axie Marketplace
Non-fungible token (nft): was steckt dahinter? 1
Symbolbild, Quelle: unsplash.com

Was kann man mit einem NFT machen?

Die häufigsten Anwendungsfälle für NFTs sind Kunst, Musik, Spiele und digitale Sammlerstücke. Der Sinn eines NFTs hängt von der Perspektive des Nutzers ab. Menschen kaufen NFT-bezogene Gegenstände aus folgenden Gründen:

  • um sie zu sammeln
  • um mit ihnen Geld zu verdienen
  • für die Nutzenvorteile, wie die Mitgliedschaft in der Community
  • um künftige Rabatte zu erhalten
  • um Spielwerte zu besitzen, die im Wert steigen, und verkaufen zu können

Wie viel Steuern zahlt man auf NFTs in Deutschland?

Zunächst ist zu beachten, dass es beim Handel mit NFTs noch keine verbindlichen steuerrechtlichen Vorgaben gibt. Hier werden nur einige erste Überlegungen angestellt.

Auf persönlicher Ebene sind Gewinne im Zusammenhang mit NFTs steuerfrei, wenn der Gesamtgewinn aus privaten Verkaufstransaktionen im Kalenderjahr weniger als 600 Euro betrug. Dies macht die Regelung für Privatpersonen sehr attraktiv (0 % Steuersatz), insbesondere für Langzeit-Händler.

Die Zukunft der NFTs

Ähnlich wie beim Internet im Jahr 2000 oder bei Bitcoin 2010 weiß niemand genau, wie sich die Geschichte der NFTs entwickeln wird.

Es ist unwahrscheinlich, dass der aktuelle Markt der zufälligen hochpreisigen Kunstverkäufe das A und O des NFT-Marktes ist. Stattdessen werden innovative Unternehmen, die der NFT zugrunde liegende Technologie nutzen, völlig neue Erfahrungen und Möglichkeiten schaffen.

Die Zukunft von NFT wird überall zu finden sein. Sie könnte genutzt werden, um Bilder urheberrechtlich zu schützen, Konzertkarten zu verkaufen, Fanclubs zu betreiben, Häuser zu verkaufen, in Unternehmen zu investieren und vieles mehr.

 

NFTs schaffen digitales Eigentum. Im Moment spielen sie nur bei Kunst und Sammlerstücken eine große Rolle. In Zukunft wird jedoch ein Großteil unserer Online-Assets als NFTs gespeichert sein. NFT werden also für unsere digitalen Güter attraktiv werden, weil wir das vollständige Eigentum an ihnen haben.

Darüber hinaus können in Zukunft viele Anwendungen mithilfe der NFT-Technologie entwickelt werden. Wir können also sagen: die Zukunft des NFT-Marktes steht in den Startlöchern.

Das Elixier des Lebens – neu gedacht

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david becker rrfdqjJWwmU unsplash
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Der menschliche Körper besteht zu mehr als 70 Prozent aus Wasser. Sinkt dieser Wert nur etwas, so verspüren wir Durst, werden müde und die Konzentration lässt nach. Tatsächlich befassen sich noch immer viel zu wenige Menschen ausführlich genug mit ihrem eigenen Wasserhaushalt und beklagen sich, wenn die eigene Haut schlaff wirkt oder wenn die Kopfschmerzen nicht nachlassen wollen.

Das menschliche Durstgefühl ist besonders, denn es zeigt sich immer erst dann, wenn es eigentlich bereits zu spät ist, um zu trinken. Wer starken Durst verspürt, dem signalisiert der Körper, dass sich zu wenig Flüssigkeit im Körper befindet oder dass der Gehalt an Kochsalz im Körper erhöht ist. Es liegt also an einem selbst, frühzeitig dafür zu sorgen, dass der Durst erst gar nicht aufkommt. Das ist allerdings leichter gesagt als getan, weshalb vermehrt auf Hilfsmittel, wie etwa Apps zurückgegriffen wird. Diese Anwendungen, die zum Trinken animieren, erinnern einen in regelmäßigen Abständen daran, dass wieder die Zeit gekommen ist, um die wichtigen Flüssigkeitsreserven des Körpers aufzufüllen.

Wasser als delikates Luxusgut

Aufgrund des Wassermangels oder den Versuchen großer Konzerne, das Wasser zu privatisieren, handelt es sich bei einem der lebenswichtigen Güter in vielerlei Ländern um ein Luxusgut. In den meisten westlichen Ländern ist das Wasser im Überfluss und in bester Qualität vorhanden, weshalb mit diesem recht achtlos umgegangen wird. Wohnungen schmückt man mit Zimmerpflanzen, die sogar den Haustieren gefallen und das Bad in der gefüllten Wanne ist ein regelmäßiger Luxus. Bei all der Verschwendung von Wasser und dem permanenten Vorhandensein dieses Guts denken viele allerdings nicht daran, sich selbst damit zu verwöhnen. Dabei ist Wasser der pure und erfrischende Genuss für den Körper.

Moderne Wassersysteme von Grohe lenken den Fokus wieder auf den wahren Wert des Wassers. Zu einfach ist es heute, eine gekühltes Erfrischungsgetränk zu öffnen. Dieses mag gut schmecken, doch Fakt ist, dass dem Körper reines Wasser am besten tut. Mit den innovativen Wassersystemen hat der Anwender die Möglichkeit, seinen Wassergenuss zu personalisieren. Auf Knopfdruck kommt gekühltes Wasser, mit einem individualisierbaren Gehalt an Kohlensäure aus dem Hahn. Wer also die gesundheitsfördernden Effekte der Kohlensäure spüren möchte, ohne dabei Wasserkisten zu schleppen, der hat nun die Möglichkeit dazu. Alternativ gibt es sogar ein System, dass ebenfalls auf Knopfdruck kochend heißes Wasser zur Verfügung stellt. Filterkaffee, Tee oder das Kochwasser für die Pasta stehen somit binnen Sekunden bereit.

Gesundheit und Genuss vereint

Bei der eigenen Gesundheit ist es manchmal wichtiger, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Natürlich können auch Nahrungsergänzungsmittel eine Rolle spielen, doch zuerst sollten der eigene Umgang mit dem Wasser und den Grundnahrungsmitteln optimiert werden. Stimmen die gesunde Ernährung mit Proteinen und die Zufuhr mit Mikro- und Makronährstoffen, so braucht es oftmals keine Präparate mehr, die einem in aggressiver Werbung das Blaue vom Himmel versprechen.

Das ständige Vorhandensein von Wasser ist Luxus in seiner reinsten Form und gehört zum Grundgerüst der eigenen gesunden Ernährung. Wer nur ein wenig umdenkt, bringt neue Komponenten ins Leben, die zu mehr Energie, Gelassenheit und einer besseren Leistung im Alltag führen. Vielleicht fühlt sich ja bereits der nächste Gang zum Wasserhahn etwas anders an oder der nächste Schluss Wasser wird bewusster genossen, denn Fakt ist, dass es wirkt.

Evakuierung wegen Weltkriegsbombe in Wiesbaden-Biebrich

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Eilmeldung BYC News
Eilmeldung BYC News

Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe in Biebrich im Bereich Bernhard-May-Straße ist für Mittwochabend, 16. November, die Entschärfung geplant. Hierzu ist eine Evakuierung in diesem Bereich notwendig.

Die 125 Kilo schwere Bombe wurde bei Bauarbeiten entdeckt. Sie ist gesichert. Einsatzkräfte von Ordnungsamt, Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelräumdienst sind im Einsatz. Bürgerinnen und Bürger werden über weitere Details informiert, sobald diese bekannt sind.

Weitere Informationen und Aktualisierungen stehen im Internet unter wiesbaden.de/ausnahmesituation zur Verfügung sowie auf den Kanälen der Landeshauptstadt Wiesbaden in den sozialen Netzwerken.

Update 17:45 Uhr:

Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe in Biebrich in der Bernhard-May-Straße ist für Mittwoch, 16. November, ab 19.30 Uhr die Entschärfung geplant. Hierzu ist eine Evakuierung in diesem Bereich notwendig.

Die 125 Kilo schwere Bombe wurde bei Bauarbeiten entdeckt. Sie ist gesichert. Einsatzkräfte von Ordnungsamt, Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelräumdienst sind im Einsatz. Hierzu ist eine Evakuierung in einem rund 750 Meter großen Radius notwendig. Betroffen sind mehr als 2000 Einwohnerinnen und Einwohner. Es ist vorgesehen, die Maßnahme am Abend des 16. November abzuschließen.

Alle Menschen müssen ihre Wohnungen oder ihre Arbeitsplätze sowie den gesamten Bereich bis 18.30 Uhr verlassen. Vorzugsweise sollte eine private Ausweichmöglichkeit aufgesucht werden. Es wird eine Betreuungsstelle im Gymnasium Mosbacher Berg, Mosbacher Straße 59, eingerichtet. Ein Plan des zu evakuierenden Bereiches ist auf wiesbaden.de/ausnahmesituation dargestellt und online einsehbar.

Ein Bürgertelefon ist seit 16.30 Uhr erreichbar unter der Nummer (0611) 318800. Eingeschränkt gehfähige oder nicht mobile Personen, die im Evakuierungsbereich wohnen und einen Transport zu den Betreuungsstellen oder eine Verlegung in eine Klinik benötigen, können sich ebenfalls unter der Rufnummer (0611) 318800 melden.

Weitere Informationen und Aktualisierungen stehen im Internet unter wiesbaden.de/ausnahmesituation zur Verfügung sowie auf den Kanälen der Landeshauptstadt Wiesbaden in den sozialen Netzwerken.

Update 18:30 Uhr:

Wegen des Funds einer Weltkriegsbombe in Biebrich und den damit verbundenen Straßensperrungen müssen einige Busse von ESWE Verkehr derzeit eine großräumige Umleitung fahren. Betroffen sind die Linien 3, 6, 33 und 39 und zwar in beiden Fahrtrichtungen. Es ist mit erheblichen Verspätungen auf den betroffenen Strecken im gesamten Liniennetz zu rechnen.

Da für die Dauer der Sperrungen voraussichtlich auch kein Zugverkehr zwischen dem Wiesbadener Hauptbahnhof und dem Bahnhof Wiesbaden-Ost möglich ist, richtet ESWE Verkehr extra einen Pendelverkehr mit Bussen ein. Hier die genauen Informationen:

Die Linien 3, 6 und 33 fahren stadtauswärts ab der Haltestelle Freizeitbad über den 2. Ring zur Biebricher Alle. Danach die Biebricher Allee bergab bis ans Rheinufer. Die Busse biegen dann links in die Rheingaustraße und im späteren Verlauf links in die Albertstraße und zurück auf den regulären Fahrweg.

Aufgrund der großräumigen Umleitung können die Haltestellen „Kasteler Straße“ und der „Bahnhof Wiesbaden-Ost“ nicht angefahren werden. Stadteinwärts nutzen die Busse die Umleitung in umgekehrter Reihenfolge (Infos zum Pendelverkehr zum Bahnhof Wiesbaden-Ost weiter unten).

Die Busse der Linie 39 können stadtauswärts die Haltestelle „Bahnhof Wiesbaden-Ost“ ebenfalls nicht anfahren. Die Fahrzeuge drehen an der Haltestelle Glarusstraße um und fahren zurück Richtung Innenstadt.

Auch der S-Bahn- und Regionalbahn-Verkehr zwischen den Bahnhöfen Wiesbaden-Hauptbahnhof und Wiesbaden-Ost ist von dem Bombenfund betroffen. Hier wird voraussichtlich kein Zugverkehr stattfinden können.

ESWE Verkehr richtet daher als besonderen Service einen zusätzlichen Pendelverkehr zwischen dem Bahnhof Wiesbaden-Ost und den Haltestellen „Rheinufer/Rheingaustraße“/„Wilhelm-Kopp-Straße“ ein.

So können Fahrgäste, die mit dem Zug am Bahnhof Wiesbaden-Ost ankommen weiterreisen und dann in den Linienverkehr Richtung Innenstadt umsteigen. Fahrgäste, die den Bahnhof Wiesbaden-Ost als Ziel haben, können an der Haltestelle „Rheinufer/Rheingaustraße“ in den Pendelverkehr umsteigen und erhalten somit Anschluss an den Zugverkehr.

Wie lange der Bereich um den Bombenfundort gesperrt ist und es folglich im Bus- und Bahnverkehr zu Einschränkungen kommen wird, steht noch nicht fest. Aktuelle Fahrplanauskünfte für Bus- und Bahn gibt es auf www.eswe-verkehr.de und in der RMV-App. Weitere Infos zum S-Bahn- und Regionalbahnverkehr sind auf der Webseite des Rhein-Main-Verkehrsverbundes unter www.rmv.de zu finden.

Update 20:30 Uhr:

Die geplante Entschärfung einer Weltkriegsbombe in der Bernhard-May-Straße in Biebrich am Mittwoch, 16. November, verzögert sich. Nach Rücksprache mit dem Kampfmittelräumdienst muss das zu evakuierende Gebiet vergrößert werden. Hierzu sind aktuell weitere Evakuierungen notwendig. Betroffen sind Teile der Borkholder Straße, Diltheystraße und Kasteler Straße.

Die 125 Kilo schwere Bombe wurde bei Bauarbeiten entdeckt. Sie ist gesichert. Einsatzkräfte von Ordnungsamt, Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelräumdienst sind im Einsatz. Hierzu ist eine Evakuierung in einem rund 750 Meter großen Radius notwendig. Betroffen sind mehr als 2000 Einwohnerinnen und Einwohner. Es ist vorgesehen, die Maßnahme am späten Abend des 16. November abzuschließen.

Alle Menschen müssen ihre Wohnungen oder ihre Arbeitsplätze sowie den gesamten Bereich verlassen. Vorzugsweise sollte eine private Ausweichmöglichkeit aufgesucht werden. Es wird eine Betreuungsstelle im Gymnasium Mosbacher Berg, Mosbacher Straße 59, eingerichtet.

Ein Bürgertelefon ist seit 16.30 Uhr erreichbar unter der Nummer (0611) 318800. Eingeschränkt gehfähige oder nicht mobile Personen, die im Evakuierungsbereich wohnen und einen Transport zu den Betreuungsstellen oder eine Verlegung in eine Klinik benötigen, können sich ebenfalls unter der Rufnummer (0611) 318800 melden.

Terminal 2 am Flughafen Frankfurt geht außer Betrieb

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Fraport9
Fraport9

Fraport-Finanzvorstand Matthias Zieschang hat nach einem Artikel bei Aero mitgeteilt, dass Fraport das Terminal 2 vorübergehend schließen werde, wenn das Terminal 3 in 2026 fertig gestellt ist. Im Jahr 2026 soll das Terminal 2 für mindestens 24 bis 36 Monate vom Netz gehen. In diesem Zeitraum soll die Technik des Terminals modernisiert werden und nur noch als „Backup-Terminal“ genutzt werden.

Terminal 2 soll auf den neusten Stand gebracht werden

„Wir werden die zusätzliche Kapazität mit der Inbetriebnahme vom Terminal 3 nutzen, um ab 2026 eine umfassende technische Modernisierung von Terminal 2 durchzuführen“, erklärte ein Sprecher von Fraport am Dienstag. Weiter erklärte er, dass solche „großflächigen und langfristig zu planenden Modernisierungsmaßnahmen“ aufgrund der operativen Nutzung des Terminals „bislang nur in geringem Maße“ und „Einzelprojekten“ möglich gewesen sei. Deshalb wolle man nun die Entlastung ab 2026 nutzen, um das Terminal 2 über zwei bis drei Jahre auf den neuesten Stand zu bringen.

„Dazu zählt die gesamthafte Erneuerung sicherheitsrelevanter Technik wie Brandmelde- und Entrauchungsanlagen, der Technikzentralen und der Gebäudeautomation sowie der Klimatechnik“, sagte der Sprecher. „Zusätzlich werden auch die Fahranlagen, Büroflächen und Sanitäranlagen erneuert.“

Thomas Norgall, stellvertretende Geschäftsführer des hessischen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Hessen), kommentiert:

„Einmal mehr zeigt sich, dass der Ausbau des Frankfurter Flughafens eine riesige Fehlplanung darstellt. Der Flughafen benötigt keine drei Terminals. Die Schließung von Terminal 2 bei Eröffnung des Terminals 3 belegt, dass die Ausbaukapazität auf Kosten des Bannwalds völlig überschätzt wurde. In Folge des Klimawandels ist Wachstumsglaube für die Luftfahrt nicht mehr zeitgemäß. Es ist vorhersehbar, dass Terminal 2 nie mehr geöffnet wird.“

Holzkreuz und Trauerflor bei der Bäckerei Strub in Nierstein

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Bäckerei Strub, Nierstein

In den Schaufenstern von Bäckereien findet sich meist allerlei Ansprechendes und Leckeres. Doch Anke Strub, Inhaberin der Bäckerei Strub in Nierstein, hat ihr Schaufenster seit einigen Wochen mit einem Holzkreuz und Trauerflor dekoriert. BYC-News sprach mit ihr darüber.

„Seit Jahren wird von der Politik versprochen, Bäckereien, aber auch andere Handwerksbetriebe zu entbürokratisieren. Immer mehr, vor allem mittelständische Unternehmen leiden unter der aktuellen Situation, viele mussten bereits schließen. Während der Pandemie galten wir bei der Politik noch als Systemrelevant, jetzt scheint es den Politikern egal zu sein, dass fast jeden Tag ein Bäckerladen kaputt geht. Darauf wollte ich mit der Aktion aufmerksam machen“, so Strub.

Sorge, Mitarbeiter entlassen zu müssen

Die Bäckerei Strub, die im Jahr 1900 gegründet wurde und in vierter Generation geführt wird, beschäftigt zwei Bäckergesellen und eine Verkäuferin. Neben Anke Strub arbeitet außerdem auch ihre Tochter, die ausgebildete Fachverkäuferin ist, mit im Betrieb. Strub berichtet, dass ihr längster Mitarbeiter fast 30 Jahre dort beschäftigt ist, eigentlich ein Grund zum Feiern. Doch die aktuelle Situation lässt das nicht zu.

„Ich mache mir große Sorgen um meine Mitarbeiter, denn natürlich ist es mir sehr wichtig, auch weiterhin alle hier beschäftigen zu können. Normalerweise würden wir bald das 30-jährige Jubiläum eines Mitarbeiters feiern, doch es fällt mir in der aktuellen Situation sehr schwer, denn ich habe große Angst davor, ihm nur wenige Tage später schon die Kündigung überreichen zu müssen. Natürlich werde ich alles dafür tun, dass ich hier niemanden entlassen muss“, so Strub.

Steigende Rohstoff- und Energiepreise lassen die Betriebskosten massiv in die Höhe schießen

„Aktuell sind wir die letzte Bäckerei hier in Nierstein, die noch selbst produziert und Bäckermeister angestellt hat. Ich glaube, die Leute begreifen noch nicht, dass es nur noch Industriewaren geben wird, wenn die Bäcker ausgestorben sind, weil sie sich nicht mehr finanzieren können. Natürlich wird die Industrieware dann auch teurer, weil die Industrie ihre Preise dann selbst festlegen können und es nicht mehr günstig anbieten müssen“, so Strub. Sie habe bereits einige Backwaren aus dem Sortiment genommen, weil die Preise für das Mehl, das sie dafür bräuchte so stark gestiegen seien. Eine so massive Preissteigerung wolle sie nicht unterstützen, kritisiert Strub. Natürlich seien auch die Preise für das Heizöl sowie die Strompreise gestiegen. Ob und wie sie die kommenden Rechnungen bezahlen kann, wisse sie derzeit noch nicht.

Holzkreuz und trauerflor bei der bäckerei strub in nierstein 2

„Wie sollen wir denn diese ganzen Kosten wieder rein bekommen? Besonders bei Backwaren arbeitet man mit Centbeträgen im Gewinn. So viele Brötchen kann man gar nicht backen, wie man verkaufen müsste. Die Kunden kommen schon auf uns zu und bitten darum, dass wir die Preise erhöhen, weil sie nicht wollen, dass wir schließen. Wir haben die Preise in der Zwischenzeit auch etwas angepasst, aber die Erhöhung sehr moderat gehalten. Wir wollen keine goldenen Wasserhähne und keinen Porsche vor der Tür, wir möchten nur unsere Kosten und unsere Mitarbeiter bezahlen können“, so Strub.

Eine Entbürokratisierung oder Kostensenkung würde helfen

Die Bäckermeisterin erklärt: „Es würde uns Bäckereien schon helfen, die Mehrwertsteuer zu senken oder eine Zeit lang vollständig darauf zu verzichten, bis sich die Betriebe wieder erholt haben. Auch diese unwichtigen Aufgaben, die Bäckereien jeden Tag bewerkstelligen müssen, fressen unglaublich viel Zeit. Ich muss beispielsweise täglich schauen wie kalt es in unseren rund 10 Kühlschränken ist und das in einer Liste eintragen. Zudem müssen wir Listen führen, wann wo und was geputzt wurde. Solche Dinge sind unsinnig und müssten abgeschafft werden. Zum einen kann man die Richtigkeit solcher Listen im Nachgang ohnehin nicht mehr prüfen und zum anderen kostet das jeden Tag unglaublich viel Zeit, die man wesentlich besser nutzen könnte“