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Mainzer Ehrenbürger im Alter von 99 Jahren verstorben

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Am vergangen Freitag verstarb im Alter von 99 Jahren der Ehrenbürger der Stadt Mainz, Monsignore Klaus Mayer. Monsignore Mayer wirkte maßgeblich am Wiederaufbau der Kirche von St. Stephan nach dem Krieg mit.

Mainzer ehrenbürger im alter von 99 jahren verstorbenSeiner Initiative verdanken St. Stephan und Mainz die berühmten Fenster von Marc Chagall und Charles Marq, die als Zeichen für jüdisch-deutsche Verbundenheit, deutsch-französische Freundschaft, Völkerverständigung und Frieden stehen. Auch in seinem Ruhestand war Klaus Mayer für die Gemeinde St. Stephan aktiv.

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Die Stadt Mainz verlieh Monsignore Klaus Mayer die Gutenberg-Plakette und -Büste, den Ehrenring sowie 2005 die Ehrenbürgerwürde

Mit unzähligen Meditationen und Publikationen hat er über Jahrzehnte hinweg sein Leben dem außergewöhnlichen Kunstwerk von Marc Chagall gewidmet – und sich in vielerlei Hinsicht für die Versöhnung zwischen Deutschen und Franzosen, Deutschen und Russen und zwischen Christen und Juden eingesetzt. Dies ist gerade vor dem Hintergrund unserer Geschichte von außerordentlicher Bedeutung für die Stadt Mainz.

Seit Dienstagmorgen, 20. Dezember 2022, liegt im Foyer des Stadthauses Große Bleiche (Große Bleiche 46 / Löwenhofstr. 1, 55116 Mainz) ein Kondolenzbuch für Monsignore Mayer aus. Alle Mainzer sind eingeladen, in diesem Kondolenzbuch ihre Anteilnahme an seinem Tod auszudrücken.

Das Kondolenzbuch ist vom 20. Dezember 2022 bis zum 6. Januar 2023 von Montag bis Freitag jeweils von 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich.

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Haushalt Landkreis Mainz-Bingen – Defizit von rund 72 Millionen Euro

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Ingelheim1
Ingelheim1

Landrätin Dorothea Schäfer hat den Haushaltsentwurf für das Jahr 2023 in den Kreisausschuss eingebracht. Das 860 Seiten starke Werk ist geprägt von einem großen Sparwillen, der angesichts eines Minus von knapp 72 Millionen Euro in den kommenden Jahren dringend notwendig ist. Nach dem Entwurf muss aber trotz immenser Einsparungen die von den Kommunen zu erbringende Umlage um 1,25 Punkte auf 33,75 Prozentpunkte steigen, damit der Haushalt des Landkreises ausgeglichen werden kann.

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Grundlage für die weniger guten Finanzdaten des Kreises sind unter anderem die im kommenden Jahr wirksam werdenden Änderungen im kommunalen Finanzausgleich des Landes

Für Mainz-Bingen bedeutet dies, dass bestimmte Finanzzuweisungen komplett entfallen und der Kreishaushalt daher mit über 25 Millionen Euro weniger auskommen muss. Der Wegfall dieser Zuweisungen ist mitverantwortlich für die notwendige Erhöhung der Kreisumlage – ebenso wie andere Aufgaben- und Ausgabenzuwächse, etwa durch das Kita-Zukunftsgesetz.

Hier zeigt sich: Der Landkreis ist attraktiv für Familien, was immer mehr Kita-Plätze notwendig macht. Der Rechtsanspruch über sieben Betreuungsstunden, der Ausbau der Ganztagsbetreuung, ein stetiger Mehrbedarf an Personal und tarifliche Kostensteigerungen ergeben allerdings Mehrausgaben in Höhe von rund acht Millionen Euro.

Für Landrätin Dorothea Schäfer ist klar

„Wir müssen unseren Haushalt strukturell auf völlig neue Füße stellen. Viele liebgewonnene freiwillige Ausgaben gehören von nun an leider der Vergangenheit an. Wir streichen diese Unterstützungen nur sehr ungern, sind dies aber gegenüber unseren Kommunen schuldig. Denn eins ist mir ganz wichtig: Die Kreisumlage darf nur so moderat wie möglich angehoben werden, damit die Steuereinahmen möglichst in den Kommunen vor Ort verbleiben können.“ In dem Zusammenhang stellt die Landrätin klar: „Die Verwaltung hat in den vergangenen Jahren das Geld nicht aus dem Fenster geworfen, wie es einige öffentliche Äußerungen aus den vergangenen Wochen vermuten lassen.“ Vielmehr seien die Mittel sinnvoll und zielgerichtet ausgegeben worden – in den Kommunen für die Bürgerinnen und Bürger. Und dies fast immer aufgrund von einstimmigen Beschlüssen der politischen Gremien. So seien etwa aus der Ehrenamtsförderung seit deren Start im Jahr 2007 insgesamt 37,6 Millionen Euro direkt in Projekte vor Ort geflossen. Weiterhin flossen alleine seit 2017, als Dorothea Schäfer Landrätin wurde rund 113 Millionen in den Schulbau, um den Mainz-Binger Kindern ein modernes Lernumfeld zu schaffen. Diese Investitionen kamen auch direkt den jeweiligen Standortkommunen und Verbandsgemeinden zu Gute. Die digitale Ausstattung der Schülerinnen und Schüler, Förderprogramme für die Themen Klimaschutz, Senioren und Demografie sind hier weitere Themen.

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„Nun aber ist eine Zeit gekommen, in der wir uns diese freiwilligen Ausgaben nicht mehr leisten können und den Haushalt strukturell überarbeiten müssen“, sagt die Landrätin.

In einem ersten Schritt hatte daher die Verwaltung das gesamte Zahlenwerk durchforstet und Sparvorschläge in Höhe von rund 20 Millionen Euro gemacht. Gemeinsam mit allen Fraktionen aus dem Kreistag gab es zudem eine Arbeitsgruppe Finanzen, die sich zusätzlich auf verschiedene weitere Schritte festlegte: So muss unter anderem die Ehrenamtsförderung, die Kitaförderung, die Sportstättenförderung und das Förderprogramm „Klimafit – Durchstarten“ gestrichen werden. Der Landkreis wird damit aber das gesellschaftspolitisch wichtige Spektrum Klimaschutz nicht aus den Augen verlieren. Unter anderem hat das Land Rheinland-Pfalz Ende November 2022 das „Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation“ mit einer Fördersumme von 250 Millionen Euro aufgelegt. Für Mainz-Bingen wird mit einer Fördersumme von rund drei Millionen Euro gerechnet, die im jetzigen Etatentwurf noch nicht eingerechnet sind.

Einigkeit herrschte in der Arbeitsgruppe auch darüber, dass man intensiv auf den gewachsenen Personalpool schauen und die zahlreichen Zweckvereinbarungen, mit denen der Landkreis Aufgaben für andere Kommunen übernimmt, unter die Lupe nehmen muss.

Beim Investitionsvolumen ist daher auch ein deutlicher Rückgang gegenüber den vergangenen Jahren erkennbar. Mit der für Sommer 2023 geplanten Fertigstellung des neuen Dienstgebäudes rückt aber die Sanierung des Kreishauses in den Fokus, das Mitte der 1990er Jahre bezogen wurde. Hierfür sind zwei Millionen Euro eingeplant.

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Bei den kreiseigenen Schulen stehen einige Projekte kurz vor der Umsetzung. Beschlossen wurden diese bereits in zurückliegenden Jahren. Schwerpunktmäßig sind 2023 geplant

  • Neubau und Ausstattung des Gebäudes an der BBS in Ingelheim für 3,3 Millionen Euro;
  • Generalsanierung und teilweise Neubau der BBS in Bingen für 2,5 Millionen Euro;
  • Neugestaltung des Schulhofs inklusive Pausenhofüberdachung am Stefan-George-Gymnasium in Bingen für 1,6 Millionen Euro;
  • Umbau Bestandsgebäude und Flachdachsanierung Gymnasium Oppenheim für 345.000 Euro.

Zudem übernimmt der Landkreis Mainz-Bingen im kommenden Jahr auch die Schulträgerschaft der ehemals in kirchlicher Trägerschaft stehenden Hildegardisschule in Bingen, was zu zusätzlichen Personal- und Unterhaltungskosten führt.

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Zum Schluss noch ein weiterer interessanter Aspekt

Im Haushalt schlägt sich mit 650.000 Euro auch eine vergleichsweise moderate Zunahme der Kosten für Wärme und Strom für die Verwaltungsgebäude und Schulen des Landkreises nieder. Hier zeigt sich einmal mehr ein positiver Effekt des Energiemanagements der vom Landkreis gegründeten Energie-Dienstleistungsgesellschaft Rheinhessen-Nahe (EDG) mit ihren langfristig vereinbarten Lieferverträgen.

„Der Landkreis Mainz-Bingen befindet sich finanziell in einem echten Umbruch. Das muss uns allen bewusst sein. In den kommenden Jahren müssen wir uns auf unsere Pflichtaufgaben konzentrieren und diese im Sinne unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger bestmöglich erledigen. Trotz dieser für uns eher unbekannten finanziellen Umstände blicke ich mit meiner Verwaltung zuversichtlich in die Zukunft. Denn auch diese Herausforderung werden wir meistern,“ so die Landrätin abschließend.

 

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Unfallflucht in Mörfelden-Walldorf – Ford-Fahrer beschädigt VW Passat und flüchtet

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Unfallflucht 2
Unfallflucht 2

Wie die Polizei Südhessen mitteilt, kam es am Montag (19. Dezember 2022) in Mörfelden-Walldorf zu einer Verkehrsunfallflucht. Der Vorfall ereignete sich gegen 7:45 Uhr in der Feldbergstraße in Höhe der Hausnummer 24. Ein bislang noch unbekannter Autofahrer in einem dunkelblauen Ford, rutsche vermutlich auf der glatten Straße mit seinem Auto in einen geparkten schwarzen VW Passat am Straßenrand und flüchtete anschließend. An dem Volkswagen wurde die vordere Stoßstange zerkratzt und das Gitter des Kühlergrills beschädigt. Hinweise auf den Unfallverursacher nimmt die Polizeistation Mörfelden-Walldorf unter der Rufnummer 06105/4006-0 entgegen.

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Anwendung von CBD Öl – Darauf kommt es bei der Einnahme wirklich an

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CBD
CBD

Seit einigen Jahren sind CBD Produkte in aller Munde, denn sie sollen bei vielerlei gesundheitlichen Problemen hilfreich sein. Angefangen hat alles mit dem CBD Öl, welches auch heute noch am populärsten ist und in verschiedenen Konzentrationen erworben werden kann. Natürlich gibt es auch Kapseln mit CBD Öl, doch die Tropfen aus der Pipettenflasche lassen sich exakter dosieren. Darüber hinaus werden die Wirkstoffe bei dieser Form der Anwendung auch besser und schneller vom Körper aufgenommen.

Viele Verbraucher interessieren sich für die Einnahme von CBD Öl, da es viele positive Erfahrungsberichte gibt. Doch es gibt auch jede Menge Unsicherheit hinsichtlich der korrekten Anwendung von Öl mit CBD. Natürlich gibt es keine allgemein gültigen Empfehlungen, denn es kommt auch immer auf den eigenen Körper und die individuellen Beschwerden an. Im Endeffekt sollte man langsam beginnen und sich langsam an die geeignete Dosierung herantasten.

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CBD Öl in Kapseln oder in Tropfenform?

Um die individuell beste Dosierung zu finden, sollte man lieber auf CBD Öl in Tropfenform setzen. Die Einnahme von Kapseln mag bequemer sein, doch hat diese Form der Einnahme ein paar Nachteile. Wenn man CBD Öl pur einnimmt, dann können die Wirkstoffe über die Schleimhäute im Mundraum optimal aufgenommen werden. Aus diesem Grund wird CBD Öl auch immer unter die Zunge geträufelt. Entscheidet man sich für diese Variante, darf man anschließend aber 15 Minuten lang nichts essen oder trinken. Nur wenn dies gewährleistet ist, kann das CBD Öl seine Wirkung richtig entfalten.

Vielen Verbrauchern macht der Geschmack des CBD Öls zu schaffen, denn er kann durchaus sehr gewöhnungsbedürftig sein. Sollte dies der Fall sein, kann man das Öl natürlich auch direkt schlucken. Dann muss man aber in Kauf nehmen, dass es länger dauert, bis eine Wirkung eintritt. Das liegt daran, dass die Wirkstoffe erst die zuständigen Rezeptoren erreichen müssen. Leider muss man auch befürchten, dass ein Teil der Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln absorbiert werden. Dann muss man nicht nur mit einer verzögerten Wirkung rechnen, unter Umständen wird das Öl auch komplett ausgeschieden, so dass ein Effekt ganz ausbleibt.

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Die korrekte Dosierung von CBD Öl

Es gibt unzählige Hersteller von CBD Öl und ebenso mannigfaltig sind auch die Dosierungsempfehlungen. Selbstverständlich wurden inzwischen auch zahlreiche Studien zu diesem Thema durchgeführt, und auch diese kamen zu unterschiedlichen Resultaten. Das liegt ganz einfach daran, dass kein Mensch dem anderen gleicht, und auch die Reaktionen auf das CBD Öl können stark variieren.

Einige Menschen nehmen lediglich drei Tropfen ein und können bereits von einer Verbesserung ihres Wohlbefindens berichten. Andere wiederum nehmen vielleicht 10 Tropfen ein und fühlen sich immer noch, als hätten sie es mit einem Placebo zu tun. Aus diesen Gründen kann man nur empfehlen, mit zwei bis drei Tropfen zu beginnen und dann langsam zu steigern.

Beim CBD Öl hilft viel nicht automatisch viel, sondern ganz im Gegenteil. CBD Öl nimmt man grundsätzlich in kleinen Mengen zu sich. Natürlich kommt es auch immer auf die Konzentration an, denn es gibt CBD Öle zwischen drei und 40 Prozent. Die meisten Menschen kommen aber mit einer Konzentration zwischen 10 und 20 Prozent am besten klar.

Allgemeine Empfehlungen für Einsteiger

Hat jemand noch nie zuvor ein CBD Öl eingenommen, sollte mit einer Konzentration von fünf Prozent begonnen werden. Zunächst nimmt man täglich ein bis drei Tropfen ein, drei Tropfen kann man dabei auch auf drei Gaben am Tag verteilen. Normalerweise verfährt man auf diese Weise für eine Woche, um abzuwarten, ob man bereits eine Wirkung spüren kann. Sollte dies nicht der Fall sein, nimmt man ein oder zwei Tropfen mehr am Tag. Nach einer weiteren Woche sollten man dann wissen, ob Effekte zu verzeichnen sind.

Einsteiger benötigen oftmals nur wenige Tropfen, denn der Körper ist noch nicht an die Einnahme gewöhnt. Bevor man aber die Menge der Tropfen ins Unendliche steigert, sollte man dann bei ausbleibender Wirkung eine höhere Konzentration wählen. Die Wirkung ist bei einer höheren Konzentration auch nicht stärker, man muss lediglich weniger Tropfen davon nehmen. Auf keinen Fall sollte man aber gleich mit einem CBD Öl mit mehr als 10 Prozent einsteigen. Nur mit einer niedrigen Konzentration lässt sich die individuell optimale Dosierung finden.

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Strahlende Haut im Winter – 8 ultimative Tipps

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Skin Care, Beauty, Kosmetik
Skin Care, Make-Up, Symbolbild, Quelle: unsplash.com

Schon gewusst? Im Winter ist unsere Haut automatisch trockener. Niedrige Temperaturen und Heizungsluft beschädigen den natürlichen Fettfilm der Haut. Das sorgt dafür, dass unsere Hautoberfläche Wasser schlechter speichert und wir schneller Feuchtigkeit verlieren. Es ist also essenziell, die Haut während der kalten Jahreszeit zusätzlich zu pflegen und zu schützen. Hier sind 8 ultimative Tipps für strahlende Haut im Winter.

1. Reichhaltige Cremes

Das A und O, um die Haut mit ausreichend Fett und Feuchtigkeit zu versorgen, sind reichhaltige Cremes und Lotionen. Diese helfen dabei, eine zweite Schicht über unsere Haut zu legen und vor äußeren Einwirkungen zu schützen.

Idealerweise werden sie einmal morgens und abends aufgetragen und können zusätzlich angewendet werden, bevor man das Haus verlässt. Passende und hochwertige Produkte können heutzutage bequem und einfach im Internet bestellt werden, dazu hier mehr Infos.

2. Den Hauttyp beachten

Bevor man wahllos Pflegeprodukte einkauft, sollte man sich Gedanken über den Hauttyp machen. Im Internet gibt es einige aufschlussreiche Artikel darüber, wie man seinen Hauttyp feststellen kann und welche Inhaltsstoffe für welchen Typ am besten geeignet sind.

Die kurze Recherche lohnt sich, damit man anschließend Kosmetikartikel kaufen kann, die wirklich helfen.

3. Sonnenschutz nicht vergessen!

Im Winter vergessen wir oftmals ein entscheidendes Produkt: Sonnenschutz. Trotz niedrigen Temperaturen und Wolken müssen wir unsere Haut mit ausreichend LSF schützen. Licht, das auf Schnee reflektiert, greift die geschwächte Haut stark an, weshalb Sonnenschutz zu jeder Jahreszeit ein Muss ist.

4. Richtig duschen und baden

Im Winter fühlt sich nichts besser an als eine heiße Dusche oder ein dampfendes Bad. Die Haut sieht das leider anders. Zu hohe Temperaturen und ständiges Duschen trocknen die Haut weiter aus. Das kann sich in Hautschüppchen, Juckreiz oder roten Stellen am ganzen Körper zeigen.

Ideal wäre es, die Duschen kurzzuhalten und auf einmal am Tag zu beschränken. Das Wasser sollte dabei lauwarm sein. Das schont diesen Winter nicht nur den Körper, sondern senkt auch die Energiekosten.

5. Lippen schützen

Neben dem Gesicht müssen unsere Lippen vor äußeren Einwirkungen geschützt werden. Ein reichhaltiger Pflegestift sollte immer in der Jackentasche bereitliegen. Ergänzend können Lippenstifte mit LSF vor Sonnenbrand schützen.

Im Winter werden die Lippen schnell trocken, was zu blutigen und schmerzhaften Rissen führen kann. Es ist daher essenziell, die Lippen regelmäßig einzucremen und vor dem zu Bett gehen einen reichhaltigen Pflegebalsam aufzutragen.

6. Viel trinken

Ausreichend Flüssigkeitszufuhr ist essenziell, um uns von innen zu hydrieren. So bleiben wir im Winter fit und gesund. Wem Wasser zu langweilig ist, der kann auf Tee oder Wasser mit Geschmack zurückgreifen.

7. Gründliche Reinigung

Schminken ist auch im Winter problemlos möglich, solange man das Gesicht abends gründlich reinigt. Eine sanfte Gesichtsbürste und Reinigungsprodukte sind ideal. Abschminktücher eignen sich zwar für eine oberflächliche Reinigung, reichen allerdings nicht aus, um das Gesicht porentief zu säubern.

Nach dem Abschminken wird wieder eine feuchtigkeitsspendende Creme aufgetragen. Über Nacht darf diese gerne noch reichhaltiger sein als die Tagescreme.

8. Peelings ja oder nein?

Mit Peelings sollte man im Winter sparsam umgehen, da diese die Haut zusätzlich austrocknen und reizen können. Ölbasierte Peelings wirken diesem Effekt etwas entgegen, dennoch empfehlen wir maximal eine Anwendung pro Woche.

Reagiert die Haut gerötet oder irritiert, sollte man die Nutzung unterlassen. Um die Haut ergänzend mit Nährstoffen zu versorgen, kann ein- bis zweimal die Woche eine feuchtigkeitsspendende Maske aufgetragen werden.

Fazit – strahlende Haut zu jeder Jahreszeit

Im Winter ist die Haut anspruchsvoller als im Sommer. Um das Hautbild strahlend und gesund zu halten, müssen wir unsere Pflege an die Jahreszeit anpassen. Das geht glücklicherweise in wenigen und einfachen Schritten.

Unbekannter versuchte 2-jähriges Kind auf Spielplatz in Mittelhessen zu entführen

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Bereits im November 2022 kam es im mittelhessischen Schöffengrund-Schwalbach (Lahn-Dill-Kreis) zu einer versuchten Kindesentführung. Die Kriminalpolizei Wetzlar veröffentlichte am Montag (19. Dezember 2022) nun ein Phantombild von dem mutmaßlichen Täter.

Phantombild vom LKA erstellt

Am 13. November 2022 erhielten die Kriminalbeamter der Wetzlarer Kriminalpolizei Kenntnis von einem Fall der versuchten Kindesentführung auf einem Kinderspielplatz. Zwischenzeitlich hat das Landeskriminalamt Hessen (LKA) ein Phantombild des bislang unbekannten Täters erstellt. Die Polizei hofft nun aufgrund dessen, neue Hinweise zur Identität des Unbekannten aus der Bevölkerung zu erlangen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte am Sonntagvormittag (13.11.2022) ein Unbekannter auf dem Spielplatz in der Straße „Am Weißen Stein“ ein Kleinkind angesprochen, den Jungen an der Hand genommen und versucht, mit diesem den Spielplatz zu verlassen.

Der Mann konnte flüchten

Die Mutter des 2-Jährigen erkannte die Situation woraufhin der Tatverdächtige den Jungen auf den Arm nahm und versuchte wegzurennen. Ein Zeuge stellte sich dem Unbekannten in den Weg. Die Frau nahm ihren Sohn an sich, der Tatverdächtige flüchtete.

Täterbeschreibung

  • 180 groß
  • 50-60 Jahre alt
  • normale Statur
  • dichtes, volles Haar hatte einen grauen Schimmer
  • Drei-Tage-Bart
  • buschige Augenbrauen
  • schwarzer Jogginganzug des Herstellers „Nike“

Die Polizei sucht dringend Zeugen

Wem ist der Mann auf dem Phantombild bekannt?

Wer kann Hinweise zur Identität der Person geben?

zeugen die den Mann kennen oder die Situation auf dem Spielplatz beobachtet haben, melden sich bitte bei der Kriminalpolizei in Wetzlar unter der Telefonnummer 06441 9180.

Mainzer Rathauspuzzle: Rund 12.000 Einzelteile werden in Bad Kreuznach gelagert

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Aussengitter Rathaus scaled e1671308513902
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Das unter Denkmalschutz stehende Mainzer Rathaus wird saniert. Herabfallende Fassadenplatten, verschlissene Technik, mangelnder Brandschutz und andere Aspekte machten die Sanierung unumgänglich. Als Erstes wurden denkmalprägende Bauteile von innen und außen für den späteren Wiedereinbau sorgfältig ausgebaut und eingelagert.

Rund 12.000 Einzelteile werden schließlich zwischengelagert sein

Der Ausbau von Wandpaneelen, Lampen, Lichtschaltern und Steckdosenelementen, von Türen, Deckenelementen, Lüftungstruhen und weiteren Elementen erfolgt durch eine Fachfirma, die sich Stockwerk für Stockwerk, Teil für Teil, durch das Mainzer Rathaus arbeitet. Die fachgerechte Einlagerung der ausgebauten Teile ist keine triviale Aufgabe. Eigens dafür wurde eine Lagerhalle in Bad Kreuznach angemietet, die Raum für alle Teile bietet, die aber auch Fläche zur Lagerung der Außengitter und der letzten intakten Marmorplatten der Außenfassade hat. Rund 12.000 Einzelteile der bauzeitlichen Ausstattung aus dem Rathaus werden schließlich in der Halle und auf der Außenfläche zwischengelagert sein.

Fein säuberlich verpackt, katalogisiert und nach Bauteilgruppen sortiert, befindet sich ein Großteil des Rathauses nun übergangsweise in Bad Kreuznach. Damit die Einzelteile in ihrem Zwischenlager wiedergefunden und auch an der passenden Stelle nach der Aufarbeitung wieder im Rathaus eingebaut werden können, hat das Büro für Restaurierungsberatung Lindlar ein digitales Raumbuch etabliert, mit dessen Hilfe jedes Detail zum vorliegenden Objekt mittels eines QR-Codes nachvollzogen werden kann. Bereits vor dem Ausbau wurden alle Teile und Räume fotografiert, einzeln etikettiert und im Originalzustand im digitalen Raumbuch erfasst.

Aktuell liegen die Ausbauarbeiten leicht vor dem Zeitplan

Zum „Rathaus-Puzzle“ gehören unter anderem 99 Tische aus dem Ratssaal, 1.900 Deckenleuchten, hunderte Zimmertüren und rund 4.200 Wandpaneele. Bis Mitte 2023 sollen alle Teile eingelagert sein, aktuell liegen die Ausbauarbeiten sogar leicht vor dem Zeitplan.

Nach der Rohbaubearbeitung werden anschließend Zug um Zug die Bauteile der Fassade und später der Innenausstattung restauriert. Die Arbeiten werden gewerkeweise an qualifizierte Firmen beauftragt, von denen die Bauteile dann in den Werkstätten restauriert und final etagenweise an alter Position wieder eingebaut werden.

Unfall auf der Landstraße L425 bei Mommenheim

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Unfall Mommenheim1
Unfall Mommenheim1

Am Montagmorgen kam es gegen 10:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße L425 im rheinhessischen Mommenheim. Ein Autofahrer ist nach ersten Erkenntnissen mit seinem Ford aufgrund der rutschigen Straße von der Fahrbahn abgekommen. BYC-News Rheinhessen war vor Ort.

Rutschige Fahrbahn

Der Ford-Fahrer wurde bei dem Unfall in seinem Fahrzeug eingeschlossen und musste von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Mommenheim aus seinem Fahrzeug befreit werden. Der Fahrzeugführer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Bei dem Ford ist ein Totalschaden entstanden und er musste vom Unfallort abgeschleppt werden.

Im Einsatz waren:

  • Freiwillige Feuerwehr Mommenheim
  • Freiwillige Feuerwehr Hahnheim-Selzen
  • Freiwillige Feuerwehr Undenheim
  • Führungsunterstützung der Feuerwehr Guntersblum
  • Rettungsdienst
  • Polizei
  • Abschleppdienst

Blitzeis in Mainz und Rheinhessen

Abschlussbilanz der Mainzer Polizei um 11:30 Uhr: In den frühen Morgenstunden kam es im Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Mainz zu dem angekündigten Wetterphänomen mit, auf eiskalten Straßen, gefrierenden Regen. Ab ca. 04:30 Uhr setzte dieser Regen ein und führte in der Folge zu erheblichen Verkehrsbehinderungen durch spiegelglatte und damit nicht befahrbare Straßen. Insbesondere das Stadtgebiet Mainz war davon stark betroffen.

Im gesamten Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Mainz wurden bis 11:30 Uhr 118 Verkehrsunfälle gemeldet. Bei fünf Unfällen wurden Personen, nach derzeitigem Kenntnisstand, verletzt.

Im gleichen Zeitraum wurden für das Stadtgebiet Mainz 70 Unfälle gemeldet. Aufgrund eines Datenfehlers waren in der vorherigen Meldung auch Unfälle der VG Nieder-Olm und Budenheim miterfasst). Es blieb in den meisten Fällen bei Sachschäden. In vielen Fällen haben Fahrerinnen und Fahrer die Kontrolle über ihren PKW verloren und sind gleich in mehrere geparkte Fahrzeuge gerutscht. Weiterhin sind Schäden an Verkehrseinrichtungen, wie Schilder und Pfosten, entstanden. In zwei Fällen erlitten Personen in Zusammenhang mit Unfällen des motorisierten Straßenverkehrs, nach derzeitigem Kenntnisstand, leichte Verletzungen.

Keine gesicherten Zahlen über verletzte Fußgänger

Über die Anzahl gestürzter und möglicherweise verletzter Fußgänger liegen der Polizei weiterhin keine gesicherten Zahlen vor. Es ist davon auszugehen, dass diese Personen sich nicht bei der Polizei melden und bei Notwendigkeit einer medizinischen Versorgung sich selbstständig in Behandlung begeben.

Die Polizei weist darauf hin, dass es bei der Abarbeitung gemeldeter Unfälle weiterhin zu Wartezeiten kommen kann. Wer einen Unfall nachmelden möchte, sollte zunächst mit der zuständigen Versicherung Kontakt aufnehmen und das weitere Vorgehen besprechen.

Wechsel an der Spitze der Jugendfeuerwehr Bingen

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IMG 1081
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„Eigentlich ist das heute nur ein formeller Akt, aber auch ein bedeutungsvoller. Denn ich bin schon in bisschen stolz auf unsere aktive Jugendfeuerwehr, die es in Bingen seit mehr als 30 Jahren gibt“, so Oberbürgermeister Thomas Feser anlässlich der Entpflichtung sowie der Ernennung des Jugendfeuerwehrwartes (JF-Wart) und seines Stellvertreters.

In diesem Jahr konnten acht Jugendliche in die aktive Wehr übernommen werden

Zurzeit sind 23 Jungen und sieben Mädchen in der Binger Jugendfeuerwehr und erleben hier eine Ausbildung, die einen Mix aus feuerwehrtechnischer Ausbildung sowie Spiel und Spaß beinhaltet. In diesem Jahr konnten acht Jugendliche in die aktive Wehr übernommen werden und die städtische Jugendfeuerwehr war Ausrichter für die Abnahme des Leistungsabzeichens. 2023 wird in Bingen das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager stattfinden.

Das Binger Stadtoberhaupt bedankte sich herzlich beim bisherigen Jugendfeuerwehrwart Sebastian Tonollo und dessen Stellvertreter Ingo Müller für deren verantwortungsvolle Arbeit und wünschte dem neuen JF-Wart Oliver Sterz und dessen Stellvertreter Dominik Schätzl eine erfolgreiche Weiterführung dieser wichtigen Arbeit.

Neues Projekt für mehr Sicherheit in Ginsheim-Gustavsburg und Bischofsheim

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sts kompass mainspitze copyright hmdis
sts kompass mainspitze copyright hmdis

Ginsheim-Gustavsburg und Bischofsheim nehmen als 134. und 135. Kommune in Hessen am Landesprogramm KOMPASS (KOMMunal-ProgrAmmSicherheitsSiegel) teil und bilden die KOMPASSregion „Mainspitze“. Ziel des Programms ist es, die Sicherheitsarchitektur in den Kommunen durch passgenaue Maßnahmen individuell weiterzuentwickeln. Staatssekretär Stefan Sauer begrüßte die Kommunen in der Sicherheitsinitiative des Landes und überreichte ein Begrüßungsschild für die KOMPASSregion „Mainspitze“.

Probleme vor Ort selbständiger angehen und individuelle Lösungen entwickeln

„Mit KOMPASS wurde Ende 2017 ein weiteres, neues Kapitel in der Sicherheitsstrategie des Landes Hessen aufgeschlagen mit dem Ziel, dass hessische Städte und Gemeinden Probleme vor Ort selbständiger angehen und individuelle Lösungen entwickeln können. Die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik belegt, dass Ginsheim-Gustavsburg und Bischofsheim bereits sehr sicher sind. Präventionsprojekte der Polizei, die enge Zusammenarbeit mit den Kommunen und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger werden neue Impulse für noch mehr Lebensqualität und Sicherheit in der Region geben. Die kommunalen Verantwortungsträger haben mit dem Beitritt zu KOMPASS gezeigt, dass für sie das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger von besonderer Bedeutung ist“, so Staatssekretär Stefan Sauer.

Die KOMPASSregion „Mainspitze“ ist die vierte Region, die in der landesweiten Sicherheitskampagne KOMPASS des Hessischen Innenministeriums aufgenommen wurde. Zuletzt konnte die KOMPASSregion „Oberer Rheingau“ mit den im Juni 2022 sowie „Weschnitztal“ im Februar 2022 begrüßt werden. Daneben nehmen bereits hessenweit 133. Kommunen am Programm KOMPASS teil. Jede KOMPASS-Kommune steht dafür, dass in Kooperation mit der Polizei gemeinsam an der Stärkung der Sicherheit gearbeitet wird. Wenn ausgemachte Probleme angepackt und individuelle Lösungen erfolgreich umgesetzt werden, kann die Sicherheit und damit verbunden das Sicherheitsgefühl weiter erhöht werden. Die KOMPASS-Kommune wird bei einer erfolgreichen Umsetzung der evaluierten Maßnahmen mit einem KOMPASS-Sicherheitssiegel ausgezeichnet.

Die Kommunen Ginsheim-Gustavsburg und Bischofsheim avisieren zu den bereits etablierten Präventionsstrukturen einen Präventionsrat einzurichten

Dieser soll die bestehende Vernetzung mit unter anderem der Polizei und den Bürgerinnen und Bürger noch weiter zu verstärken. Der Synergieeffekt kann so noch besser genutzt werden, um die durch die räumliche Nähe in vielen Fällen gleichgelagerten Herausforderungen bei der Sicherheit gemeinsam anzugehen. Beide Kommunen führen bereits regelmäßig zum Schulbeginn die Aktionen „Blitz für Kids“ und Kontrollen im Hinblick auf Fahrradmängel durch.

„Die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik belegt, dass Hessen und auch diese zwei Kommunen bereits sehr sicher sind. Aber gerade die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist bei KOMPASS von besonderer Bedeutung, da sie diejenigen sind, die am besten wissen, wo die Sicherheit vor Ort noch ausbaufähig ist“, so der Staatssekretär.

Hintergrund: KOMPASS-Sicherheitsinitiative

Bereits 135 hessische Kommunen nehmen an der Sicherheitsinitiative KOMPASS (KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel) des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport teil. Über drei Millionen Hessinnen und Hessen profitieren damit von der bundesweit einmaligen Initiative. Seit Beginn des Programms wurden hessenweit zahlreiche Bürgerbefragungen und Sicherheitsanalysen durchgeführt, die in der Folge zielgerichtete Lösungen für erkannte Problemfelder in den Kommunen ermöglichten. Mit KOMPASSregion und KOMPASSpartner richtet sich die Sicherheitsinitiative des Landes Hessen insbesondere an kleinere Kommunen, um diesen einen leichten Einstieg in das Sicherheitsprogramm zu ermöglichen. So besteht die Möglichkeit eines Zusammenschlusses mehrerer kleinerer Kommunen zu einer KOMPASSregion, um gemeinsam die Vorteile der Initiative für mehr Sicherheit nutzen zu können.

„Gemeinsam Sicher In Hessen“: Zukunft der Sicherheit in Hessen wird gemeinsam gestaltet

„Die hessische Polizei hat eine Vielzahl von individuellen Präventionsprojekten im Angebot, die in den Kommunen in unterschiedlicher Intensität Anwendung finden können. KOMPASS hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig es ist, dass sich alle Beteiligten aktiv in den Prozess einbringen. Schließlich wissen die Bürgerinnen und Bürger in unseren Kommunen am ehesten, wo der Schuh drückt und die Gemeinde, was umsetzbar ist. Diese vernetzte Sicherheit zwischen Bürgern, Kommunen, Land und Polizei wollen wir unter der neuen Dachmarke ‚Gemeinsam Sicher In Hessen‘ vereinen und stetig weiterentwickeln. Im Zentrum aller Maßnahmen sollen die Bürgerinnen und Bürger stehen. Sie werden sich künftig bei ‚Gemeinsam Sicher In Hessen‘ noch stärker – online und offline – einbringen können, damit Hessen noch sicherer wird“, sagte Staatssekretär Stefan Sauer.

Weiterführende Informationen zum KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel finden Sie unter kompass.hessen.de. Interessierte Kommunen können sich an kompass@hmdis.hessen.de wenden.

Sicherheitslage in Hessen

Die Sicherheitslage wird in den hessischen Kommunen von Jahr zu Jahr signifikant besser. 2021 ist war die Kriminalitätsbelastung in Hessen im fünften Jahr in Folge erneut deutlich gesunken. Mit genau 336.030 Straftaten wurden 6.393 Fälle weniger gezählt als noch im Vorjahr (-1,9 Prozent). Das ist der niedrigste Wert seit 1980.

Die Kriminalitätsbelastung ist mit 5.340 Straftaten pro 100.000 Einwohner ebenfalls weiter gesunken (2020: 5.446). Die Gefahr, in Hessen Opfer von Kriminalität zu werden, ist damit auf einem historischen Tiefstand. 65,6 Prozent der polizeilich bekannt gewordenen Straftaten wurden letztes Jahr aufgeklärt. Das ist nach 2020 (65,5 Prozent) erneut der mit Abstand höchste jemals gemessene Wert, seit Einführung der Kriminalstatistik im Jahr 1971.

Michael Ebling: Finanzielle Förderung für Nierstein und Guntersblum

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Michael Ebling
Michael Ebling

Innenminister Michael Ebling hat mitgeteilt, dass die Städte Bacharach und Nierstein sowie die Ortsgemeinde Guntersblum (alle Landkreis Mainz-Bingen) Fördermittel in Höhe von insgesamt 566.000 Euro aus verschiedenen Städtebauförderprogrammen erhalten. Bacharach erhält eine Förderung aus dem Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren“. Nierstein und Guntersblum werden aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ gefördert.

Maßnahmen sollen dazu beitragen, die gesamte Innenstadt zu stärken und an aktuelle und zukünftige Anforderungen anzupassen

„Die Stadt Bacharach möchte die bewilligten 292.000 Euro aus dem Bund-Länder-Programm ‚Lebendige Zentren‘ einsetzen, um unter anderem den Ausbau der Spurgasse und die Sanierung des Kranenturms voranzutreiben. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, die gesamte Innenstadt zu stärken und an aktuelle und zukünftige Anforderungen anzupassen“, sagte Minister Ebling.

Mithilfe des Programms „Lebendige Zentren“ werden die Erneuerung und Entwicklung von Innenstädten und Ortskernen, historischen Altstädten und Stadtteilzentren gefördert. Dadurch sollen die Zentren insbesondere als nutzungsgemischte Orte für Wohnen, Arbeiten, Kultur und soziale Begegnung weiter gestärkt werden.

„Die Stadt Nierstein erhält 94.000 Euro aus dem Bund-Länder-Programm ‚Wachstum und nachhaltige Entwicklung‘. Mit den Fördermitteln sollen hauptsächlich erste Planungen für weitere Erschließungsmaßnahmen im Innenstadtbereich auf den Weg gebracht werden. Auch private Modernisierungsmaßnahmen sollen unterstützt werden“, so der Minister.

Ebenfalls eine Förderung aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ bekommt die Ortsgemeinde Guntersblum. „Die Ortsgemeinde Guntersblum plant, die 180.000 Euro Förderung hauptsächlich für weitere Vorbereitungsmaßnahmen und private Modernisierungsmaßnahm zu nutzen“, sagte Ebling.

Unterstützung, dem wirtschaftlichen und demographischen Wandel entgegenzuwirken

Mit dem Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ werden Städte und Gemeinden dabei unterstützt, dem wirtschaftlichen und demographischen Wandel entgegenzuwirken.

Im Programmjahr 2022 werden in der Städtebauförderung insgesamt rund 85 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt. Im Zeitraum von 2010 bis 2021 profitierten rund 200 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz von der Städtebauförderung. Ihnen kam die stolze Gesamtsumme in Höhe von rund 870 Millionen Euro zugute.

Geschichte des Kaffees: Herkunft und Erfolg des schwarzen Getränks

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Als „eines der letzten culturgeschenke des orients an den occident“ beschrieben die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm im Jahr 1854 den „Koffi“. Ein schönes Stichwort und Grund genug über Herkunft und Erfolgsgeschichte des Kaffees zu recherchieren. Die Bezeichnung Kaffee leitet sich vom türkischen Wort „kahve“ sowie dem arabischen „qahwa“ ab und bedeutet: anregendes Getränk. Und das stimmt, den Kaffee ist koffeinhaltig und gilt zudem als Genussmittel, das aus gerösteten und gemahlenen Kaffeebohnen, den Samen der Kaffeepflanze, hergestellt wird.

Kaffa – Reise zum Ursprungsort des Kaffees

Nicht der Orient, sondern die Region Kaffa in Äthiopien gilt als Ursprungsort des Kaffees: Einer Legende nach gab es dort einen Hirten, der beobachtete, dass Teile seiner Ziegenherde rote Früchte von einem Strauch aßen und danach bis in die Nacht munter umhersprangen. Er berichtet den ortsansässigen Mönchen von diesem Phänomen. Die Klosterbrüder bereiteten daraufhin aus den kirschartigen Früchten einen Aufguss und stellten auch bei sich eine belebende Wirkung fest. Von nun an konnten sie bis spät in die Nacht wach sein, beten und sich unterhalten. 

Erster Kaffeeanbau in der jemenitischen Stadt Mokka

Sklavenhändler sollen im 14. Jahrhundert die Kaffeepflanze von Kaffa in Äthiopien auf die arabische Halbinsel und in den Jemen gebracht haben. Das jemenitische Mokka (heute als al Mukha bekannt) am Roten Meer gilt als die erste Stadt, die an den Berghängen Kaffeeanbau betrieb und ein Handelszentrum für Kaffee errichtete. Arabien und allen voran der Jemen hatte lange eine Monopolstellung im Kaffeeanbau. Die rohen Bohnen wurden mit heißem Wasser übergossen, um diese keimunfähig zu machen und Handelspartner den eigenen Kaffeeanbau zu verwehren.

Kaffee Aufschwung im Osmanischen Reich

Während das Osmanischen Reiches zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert expandierte, eroberten die Türken Ländereien in der arabischen Welt und sogar Medina und Mekka. Als auch der Jemen Teil des Osmanischen Reiches wurde, erlebte der Kaffeekonsum einen großen Aufschwung. Die Osmanen nahmen die großen Kaffeeplantagen in Arabien ein. Daraufhin erreichte der Kaffee auch die entferntesten Regionen des türkischen Großreichs – bis ins südöstliche Europa.

In Mekka öffneten um 1511 die ersten Kaffeehäuser. In Kairo trank man Kaffee erstmal 1532, es folgten Syrien und Kleinasien. Nach heftigen Protesten des islamischen Klerus wurden die Kaffeehäuser in der arabischen Welt eine Zeit lang geschlossen. Da das schwarze Getränk aber keine Rauschzustände wie der im Islam verbotene Alkohol hervorruft, wurde das Kaffeeverbot nach einer gewissen Zeit wieder aufgehoben.

Ende des arabischen Kaffeemonopols durch die Kolonialisierung

Das arabische Kaffeemonopol fiel mit den Anfängen der Kolonialisierung. Im Jahre 1616 entwendeten die Niederländer den Arabern keimfähige Kaffeebohnen, um die Kaffeepflanze in ihren Kolonien zu züchten und anzubauen. Ab 1658 wurde daraufhin in Sri Lanka und Java von holländischen Kolonialherren Kaffee angebaut. Weitere europäische Staaten entdeckten Kaffee für sich und bauten eigene Plantagen in ihren Kolonialstaaten. Kaffeebohnen wurden ein wichtiges internationales Handelsgut.

Kaffeehäuser in Europa

Das erste Kaffeehaus auf europäischen Boden eröffnete 1554 in Konstantinopel (heute Istanbul). 1645, fast 100 Jahre später gab es ein erstes Kaffeehaus in Venedig. Es folgten Kaffeehäuser in Oxford (1650), London (1652), Bremen (1673, Café Schütting), Hamburg (1677), Wien (1685), Paris (1689) und Rom (1750). Bis heute sind einige dieser berühmten Cafés noch erhalten, wie das Caffè Florian in Venedig, das Caffè Greco in Rom, Café Procope in Paris oder Café Luitpold in München.

Achtung: Keine Müllentsorgung in der Landeshauptstadt Mainz

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Da in den nächsten Stunden keine Verbesserung der Glatteissituation in Mainz zu erwarten ist, wird am Montag (19. Dezember 2022) keine Müllentsorgung in Mainz erfolgen. Das teilte die Stadtverwaltung am Mittwochmittag mit.

Die Wochenleistung der Müllabfuhr wird dann von Dienstag bis Freitag nachgeholt. Die beiden Recyclinghöfe sind hingegen geöffnet. Der Handstreudienst der Straßenreinigung und der Fahrbahnwinterdienst laufen mit Maximaleinsatz.

Unfallflucht in Bingen-Büdesheim – Die Binger Polizei sucht Zeugen

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Zeugenaufruf 1

Die Binger Polizei sucht Zeugen einer Unfallflucht in Bingen-Büdesheim. Wie die Polizei berichtet, kam es im Zeitraum vom 17. Dezember zum 18. Dezember 2022 zu einer Sachbeschädigung an einem Fahrzeug in der Jakob-Ebersmann-Straße.

Das beschädigte Fahrzeug wurde ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand in der Jakob-Ebersmann-Straße abgestellt. Der unbekannte Unfallverursacher kam vermutlich aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse und nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab und touchierte mit der hinteren Stoßstange das geparkte Auto. Die Polizei schätzt den Schaden auf einen mittleren vierstelligen Betrag. Der Unfallfahrer entfernte sich von der Unfallstelle. Bei Hinweisen bitten wir um Kontaktaufnahme zur Polizeiinspektion Bingen unter 06721 905-0

Information für alle Rentner – Die Digitale Rentenübersicht ab 2023

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Mit einem Knopfdruck hat die Zentrale Stelle für die Digitale Rentenübersicht (ZfDR) bei der Deutschen Rentenversicherung Bund den Datenaustausch für die Digitale Rentenübersicht gestartet. Bürgerinnen und Bürger werden im Online-Portal der Digitalen Rentenübersicht ab Sommer 2023 Informationen über ihre individuellen Ansprüche aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Alterssicherung digital abrufen können.

Künftig können so Altersvorsorgeansprüche aus verschiedenen Systemen übersichtlich und zentral gebündelt eingesehen werden

Die Nutzung des Online-Portals wird für die Bürgerinnen und Bürger freiwillig, kostenfrei und einfach über das Internet möglich sein. Der heutige erste Datenaustausch wurde begleitet durch Mitglieder des Steuerungsgremiums bei der ZfDR, also von Vertreterinnen und Vertretern der gesetzlichen, der betrieblichen und der privaten Altersvorsorge, von Stiftung Warentest und der beteiligten Ministerien Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und Bundesministerium der Finanzen (BMF).

Stufenweise Einführung

Während der jetzt startenden ersten Betriebsphase wird die Digitale Rentenübersicht zunächst durch Testnutzende in mehreren Stufen begutachtet und bewertet. Sie tragen zur Weiterentwicklung des Portals und der Inhalte bei. Ab dem Sommer 2023 können alle Bürgerinnen und Bürger auf das Portal zugreifen und das neue Angebot nutzen.

Planung der individuellen Altersvorsorge

Bisher erhalten Bürgerinnen und Bürger separate Informationen zu ihren einzelnen Altersvorsorgeansprüchen direkt von den jeweiligen Vorsorgeeinrichtungen. Unterschiedliche Inhalte, Darstellungsweisen und Zeitpunkte des Erhalts erschweren es, einen Überblick über die individuellen Leistungsansprüche im Rentenalter zu gewinnen. Mit der Digitalen Rentenübersicht werden die einzelnen Altersvorsorgeansprüche in einer strukturierten und verständlichen Übersicht transparent dargestellt. Das erleichtert die Beschäftigung mit der eigenen Altersvorsorge und hilft, durch einen verbesserten Kenntnisstand möglichen Vorsorgebedarf frühzeitig zu erkennen. Weitere wertvolle Tipps zur Altersvorsorge und weiteren spannenden Finanzthemen findet man auf Gedezu.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Digitalen Rentenübersicht sind hier zusammengefasst:

Was ist die Digitale Rentenübersicht?

Die Digitale Rentenübersicht ist ein Online-Portal mit dem Ziel, Bürgerinnen und Bürgern einen besseren Kenntnisstand über ihre individuellen Altersvorsorge-Ansprüche zu ermöglichen.

Das Portal soll dabei helfen, die zukünftige individuelle Situation im Rentenalter einschätzen zu können und möglichen Handlungsbedarf für den angestrebten Lebensstandard frühzeitig zu erkennen.

Nutzende werden über das Portal ihre erworbenen (d.h. gesetzlichen, betrieblichen und privaten) Altersvorsorgeansprüche digital anfragen, abrufen und für eine unabhängige Beratung exportieren können.

Was umfasst das Angebot der Digitalen Rentenübersicht nicht?

Die Digitale Rentenübersicht stellt kein Beratungsangebot dar, sondern ein ergänzendes Informationsangebot zur Altersvorsorge.

Es können keine Ansprüche gegenüber Anbietern von Altersvorsorgeprodukten oder der Zentralen Stelle für die Rentenübersicht aus den Darstellungen abgeleitet werden.

Wer ist für die Entwicklung verantwortlich?

Mit dem Rentenübersichtsgesetz vom 17. Februar 2021 (BGBl. I S. 154) wurde beschlossen, dass die Zentrale Stelle für die Digitale Rentenübersicht (ZfDR) das Portal für die Digitale Rentenübersicht unter dem Dach der Deutschen Rentenversicherung Bund anbieten und entwickeln wird.

Was kostet die Digitale Rentenübersicht?

Für die Entwicklung und die erste Betriebsphase, also in den Jahren 2021 bis 2023, entstehen Kosten in Höhe von rund 20 Millionen Euro. Für den technischen Betrieb und die damit verbundenen Prozesse wird, nach gegenwärtigem Planungsstand, mit Kosten von 4,5 Millionen Euro jährlich gerechnet. Die Kosten werden vom Bund getragen.

Wann startet die Digitale Rentenübersicht?

Die Digitale Rentenübersicht startet Ende 2022 stufenweise in die 1. Betriebsphase. Diese Pilotierung des Projekts mit freiwilligen Teilnehmenden und Vorsorgeeinrichtungen dient der Evaluation und ist Teil des zugrundliegenden Gesetzes. Ab Sommer 2023 können Bürgerinnen und Bürger auf das Portal zugreifen. Ende 2023 startet der Regelbetrieb.

Wer kann die Digitale Rentenübersicht nutzen und wie funktioniert die Anmeldung?

Alle Bürgerinnen und Bürger können die Digitale Rentenübersicht nutzen. Die Nutzung des Online-Portals ist freiwillig, kostenfrei und von jedem gängigen Internetbrowser aus möglich.

Wird in der Digitalen Rentenübersicht die gesamte Altersvorsorge erfasst sein?

Die Digitale Rentenübersicht befindet sich gegenwärtig im Aufbau. Dieser Prozess wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Daher werden gegenwärtig noch nicht alle Formen der Altersvorsorge erfasst.

Dies betrifft in der ersten Säule (öffentlich-rechtlichen Pflichtsysteme) bspw. die Beamtenversorgung und die berufsständischen Versorgungswerke. Dort erworbene Ansprüche werden gegenwärtig noch nicht in der Digitalen Rentenübersicht dargestellt. Sofern Sie in der 2. Säule (betriebliche Altersversorgung) oder der 3. Säule (Private Vorsorge) Ansprüche erworben haben, können Sie momentan ebenfalls noch nicht von einer vollständigen Erfassung ausgehen. Es ist aber damit zu rechnen, dass nach und nach auch die bisher fehlenden Teile Ihrer Altersvorsorge in der Digitalen Rentenübersicht abgebildet werden. Genaue zeitliche Festlegungen gibt es dazu bisher nicht.