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Neue Gesellschaft soll Mainz als Biotechnologiestandort unterstützen

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Life Science Campus Mainz Aerial Photograph End of 2022 copy
Life Science Campus Mainz Aerial Photograph End of 2022 copy

Anfang Februar wurde die ‚biomindz Standortentwicklungsgesellschaft Mainz mbH i.G.‘ (biomindz GmbH i.G.) gegründet. Mit der Gründung der Gesellschaft sind die Voraussetzungen geschaffen, dass die biomindz GmbH i.G. ihre operative Arbeit aufnehmen kann. Sie ist eine hundertprozentige Tochter der städtischen Holding „Zentrale Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH“ (ZBM) und damit ebenfalls in kommunaler Hand. Das bereits in der ZBM eigens für die Unterstützung bei der Entwicklung des Biotechnologiestandortes aufgebaute Personal wird nun in die neue Gesellschaft überführt und setzt die Aktivitäten dort fort. Die Geschäftsführung der Gesellschaft übernimmt Felix Wälder, bislang Prokurist der ZBM. Mit der Gründung einer eigenen Gesellschaft für die Entwicklung des Life Science und Biotechnologistandorts werden die damit verbundenen Unterstützungsaktivitäten in eine eigenständige Organisationsform gebracht.

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Mit diesem Schritt setzt die Stadt ihren eingeschlagenen Weg konsequent fort:

„Durch die Erfolge insbesondere von BioNTech ist der Wissenschafts- und Biotechnologiestandort Mainz weltweit in den Fokus gerückt. Unterstrichen wird diese positive Entwicklung auch durch den zweiten Platz beim European Capital of Innovation Award 2022, der von der Europäischen Kommission ausgelobt war. Wir wollen dieses Momentum gezielt nutzen und den Standort erfolgreich weiterentwickeln. Bereits 2021 wurden die Weichen dafür gestellt und das im letzten Jahr aufgebaute Projektteam der ZBM sowie die Leitstelle Biotechnologie im Büro des Oberbürgermeisters haben eine hervorragende Grundlagenarbeit geleistet. Neben der Begleitung einer Bedarfsanalyse wurde auf diesen Erkenntnissen aufbauend die Basis für die inhaltliche Ausrichtung der weiteren Aktivitäten gelegt. Jetzt ist es konsequent, diese Aktivitäten in einer eigenständigen Gesellschaft mit klarem Fokus fortzuführen. Dies entspricht dem Anspruch der Landeshauptstadt Mainz, sich zu einem international sichtbaren und erfolgreichen Biotechnologiestandort zu entwickeln“, bekräftigt Bürgermeister Günter Beck.

Die wesentliche Aufgabe der Gesellschaft ist es, die Weiterentwicklung und Förderung der Life Science und Biotechnologiebranche in Mainz zu unterstützen. Die biomindz Standortentwicklungsgesellschaft Mainz mbH i.G. stimmt sich daher eng ab mit den für die räumliche und gestalterische Entwicklung sowie für die nachhaltige Mobilität zuständigen Fachämtern der Stadtverwaltung.

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Die Gesellschaft wird in vier Aufgabenbereichen aktiv werden:

  • Entwicklung des Life Science Campus auf dem Hochschulerweiterungsgelände (B 158) südlich der Saarstraße
  • Nachhaltigkeitsmanagement, um von Beginn an eine nachhaltige und möglichst klimaneutrale Entwicklung mit Modellcharakter zu gewährleisten
  • Netzwerkmanagement und Clusteraufbau, zur Vernetzung der verschiedenen Akteure am Standort und zur Vorbereitung des Aufbaus von Strukturen für eine überregionale und neutrale Clusterorganisation
  • Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing, um den Standort international bekannter zu machen und zu vermarkten sowie die Öffentlichkeit über den Fortgang der Entwicklungen regelmäßig zu informieren.
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„Die Marke versteht sich als Repräsentant der klugen Köpfe“

Um Positionierung und Vermarktung unter einer Standortmarke zu bündeln, wurde in den vergangenen Monaten die Marke ‚biomindz – Life Science Hub Mainz‘ entwickelt. Die Marke versteht sich als Repräsentant der klugen Köpfe („minds[z]“), die sie vertritt und die sie anspricht und legt dabei einen phonetischen Anker zur Landeshauptstadt Mainz. Unter diesem Label wird sich der Standort bei nationalen und internationalen Messen und Fachkongressen bereits in den kommenden Monaten präsentieren, Marketingkampagnen zur Vermarktung des Standortes werden entwickelt und gelauncht. So werden nationale und internationale Talente aus Forschung und Wissenschaft, Fachkräfte, Startups, Investoren und Unternehmen gezielt angesprochen.

Es geht darum, die Marke bei den genannten nationalen und internationalen Kernzielgruppen zu positionieren und die Bekanntheit und das Wissen über die Leistungsangebote des Standorts zu erhöhen. Der Life Science und Biotechnologie Hub Mainz soll dabei als vertrauensvoller Partner und attraktiver Standort wahrgenommen werden. Das Ziel ist es, dass sich nationale und internationale Akteure für den Standort interessieren und diesen für ihre individuellen Planungen in Betracht ziehen – sei es für eine Ausbau-, Ansiedlungs- oder Gründungsentscheidung sowie auch für die Entscheidung rund um künftige Forschungsaktivitäten und nachhaltige Investments oder für die künftige Arbeitsplatzwahl am Standort Mainz.

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Ein virtuelles Modell des Biotechnologie-Campus‘ erläutert die wesentlichen Leistungsindikatoren, die auf dem Gelände realisiert werden sollen

Um die daraus resultierenden Interessen und Aktivitäten zu bündeln und zu koordinieren, kommt der neuen Gesellschaft eine Drehscheibenfunktion als sogenannter One-Stop-Shop zu. Ein wesentliches Element der Vermarktungsstrategie wird die nun livegeschaltete Webseite sein. Unter www.biomindz.com finden interessierte Akteure umfangreiche Informationsangebote zum Life Science und Biotechnologiestandort sowie direkte Kontaktmöglichkeiten und Ansprechpartner für die verschiedenen Bedürfnisse. Eine interaktive Karte zeigt die Standortvorteile auf und gibt Informationen zu den bereits etablierten Akteuren des bestehenden Biotechnologie-Ökosystems. Ein virtuelles Modell des Biotechnologie-Campus‘ erläutert die wesentlichen Leistungsindikatoren, die auf dem Gelände realisiert werden sollen. Die Webseite wird entlang der Nutzerbedürfnisse kontinuierlich weiterentwickelt; im Newsbereich wird regelmäßig auf aktuelle Entwicklungen und Termine am Standort hingewiesen.

„Unter der Marke ‚biomindz‘ wird sich der Standort professionell im nationalen und internationalen Umfeld positionieren. Die Botschaft ist klar: In Mainz kann man erfolgreich forschen, gründen und nachhaltig wachsen. Mit der neuen Gesellschaft innerhalb der ZBM tragen wir dazu bei, dass die Rahmenbedingungen dafür optimal gestaltet, entsprechende Interessen fachgerecht aufgenommen und an die richtigen Stellen geleitet werden“, betont Daniel Gahr, Geschäftsführer der ZBM.

 

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Einladung zum Närrischen Rathaussturm in Oppenheim

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Rathaus Oppenheim
Rathaus Oppenheim

Zum alljährlichen, närrischen Rathaussturm laden der Carnevalverein Oppenheim (CVO) und die Stadt am Samstag, 18. Februar, um 11.11 Uhr vor das Rathaus in der Merianstraße und anschließend in den historischen Ratssaal.

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Die Bürgermeisterin gegen die Fassenachter

Dort heißt es dann: Auf der einen Seite der Rathauspforte Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg – auf der anderen Seite eine entschlossene, große Schar übernahmefreudiger „Fassenachter“. Diese wollen sich ihren Weg in die städtischen Hallen bahnen und am großen Wochenende der Straßenfastnacht auch in Oppenheim die Kasse sowie den Schlüssel zum Rathaus, in die Hand nehmen.

Zum alljährlichen Ringen um die „Regierung“ bis zum Aschermittwoch bei Weck, Worscht, Woi sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

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Sexueller Missbrauch von Kindern – Polizei verhaftet Mann in Groß-Gerau

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Festnahme Symbolbild
Symbolbild Festnahme

Am Donnerstagabend (2. Februar 2023) hat ein 34 Jahre alter Exhibitionist sich vor einem 11 Jahre alten Mädchen in Groß-Gerau entblößt. Beamte der Polizei konnten den Mann noch am gleichen Abend verhaften.

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Das Opfer vertraute sich ihren Angehörigen an

Das junge Mädchen war gegen 21:00 Uhr in einer Regionalbahn unterwegs, als der Mann vor ihr blank zog. Zuhause angekommen, berichtete die 11-Jährige ihren Eltern von dem Vorfall, welche umgehend die Polizei informierten.

Die Polizei machte sich daraufhin gemeinsam mit einer Angehörigen des Mädchens auf den Weg zum Groß-Gerauer Bahnhof, wo der 34 Jahre alte Tatverdächtige angetroffen und von den Beamten festgenommen werden konnte. Dabei zeigte sich, dass er mit 1,14 Promille erheblich dem Alkohol zugesprochen hatte. Er wurde vorläufig festgenommen und musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Ihn erwartet nun ein Verfahren wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern.

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Spektakulärer Unfall: 40-Tonner stürzt von der Autobahn mehrere Meter in die Tiefe

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Tragische Szenen am späten Donnerstagabend (2. Februar 2023) gegen 21:45 Uhr auf der Autobahn A2 auf Höhe des Rastplatzes Herford (Nordrhein-Westfalen). Dort war ein 40 Tonnen schwerer Lastwagen mehrere Meter in die Tiefe gestürzt.

Der Fahrer hatte großes Glück

Der Fahrer des Kolosses war auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover unterwegs, als er auf Höhe des Rastplatzes aus bislang noch unbekannter Ursache von der Fahrbahn abkam, durch die Leitplanke krachte und mehrere Meter tief eine Böschung herunter stürzte. Dort blieb er, verkeilt zwischen Bäumen, auf dem Dach liegen.

Der LKW-Fahrer war entgegen der ersten Annahme glücklicherweise nicht in dem Fahrzeug eingeklemmt. Dennoch benötigte er Hilfe von den Einsatzkräften der Feuerwehr, um aus seinem Führerhaus aussteigen zu können. Der verletzte Fahrer wurde anschließend vom Rettungsdienst betreut.

Die Bergungsarbeiten gestalteten sich äußerst aufwändig

Die Feuerwehr sicherte indes den vollbeladenen Lastwagen mit zwei starken Seilwinden gegen ein Wegrutschen. Um das Fahrzeug auf dem durch Regen durchgeweichten Boden zu erreichen, mussten die Einsatzkräfte mittels Leitern eine Steighilfe bauen. Außerdem mussten Kraftstoff aus dem Tank des Lasters abgepumpt werden, um eine größere Umweltgefahr zu vermeiden. Die Umfüllbehälter wurden anschließend aufwendig über die Hilfskonstruktion nach oben zur Straße befördert.

Zur Bergung des 40-Tonners wurden zwei Spezialkräne angefordert, die gegen 2.30 Uhr in der Nacht zum Freitag die Seilwinden der Feuerwehr entlasteten. Anschließend begann die aufwendige Bergung, die bis in den Freitagmorgen andauerte. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die A2 in Fahrtrichtung Hannover zum Großteil voll gesperrt. Besonders im einsetzenden Berufsverkehr hat die Autobahnsperrung für kilometerlange Staus gesorgt.

Rund 35 Kräfte der Feuerwehr Bad Salzuflen waren in der Spitze vor Ort. Die Unfallursache sowie die Hohe des entstandenen Sachschadens sind aktuell noch unklar und werden von der Autobahnpolizei ermittelt.

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Verfolgungsfahrt über die Autobahn A5 in Südhessen endet mit Verkehrsunfall

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Einsatzfahrt1
Einsatzfahrt1

Am frühen Freitagmorgen (3. Februar 2023) kam es gegen 3:45 Uhr auf der Autobahn A5 in Südhessen zu einer Verfolgungsfahrt zwischen der Polizei und einem Autofahrer. Die Verfolgung begann und endete mit einem Unfall.

Der Flüchtige versuchte mehrfach die Polizeistreife abzuhängen

Eine Polizeistreife befand sich zu diesem Zeitpunkt auf der A5 bei Darmstadt in Fahrtrichtung Frankfurt wegen eines Verkehrsunfalls. Während der Unfallaufnahme fuhr ein weiterer Autofahrer neben dem Streifenwagen in die dortige Baustelle. Er überfuhr mehrere Warnschilder, setzte dann seine Fahrt fort und flüchtete von der Unfallstelle. Die Streifenbesatzung nahm sofort die Verfolgung des Flüchtenden auf. Die Fahrt ging weiter über die A5. An der Anschlussstelle Darmstadt-Griesheim fuhr der Autofahrer schließlich von der Autobahn ab woraufhin er kurzzeitig anhielt. Gerade als die Polizeibeamten den Streifenwagen verlassen hatten, um sich zu dem Fahrzeug zu begeben, gab der Mann Gas und flüchtete erneut. Der Fahrer versuchte mehrmals den Streifenwagen abzuschütteln und die Fahrt ging weiter in Richtung Darmstadt Stadtmitte.

Während der Fahrt verlor der Wagen jedoch mehrere Fahrzeugteile sowie eine Reifenkarkasse. Nachdem der Fahrer an der Einmündung in Richtung Griesheim die Kontrolle über seinen stark beschädigten Wagen verlor, prallte er zunächst in die linke Schutzplanke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde er anschließend über die Fahrbahn in die rechte Leitplanke geschleudert. Die Flucht des Fahrers war damit beendet und die Polizisten nahmen den 45 Jahre alten Mann vorläufig fest. Er wird sich nun für sein Verhalten verantworten müssen.

Fastnachtsumzug und Verkehrsbehinderungen in Bischofsheim

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Fastnacht
Fastnacht

Am Sonntag (12. Februar 2023) führt der Bischofsheimer Carneval-Verein (BCV) wieder seinen traditionellen Fastnachtsumzug durch den Ortsbereich von Bischofsheim. Dadurch wird es an diesem Tag zu Verkehrsbehinderungen in der Gemeinde kommen.

Der Start des Umzuges wird um 13.33 Uhr am Bürgerhaus sein

Die Aufstellung erfolgt in der Straße Im Attich, Am Alten Gerauer Weg und bewegt sich von dort über die Schulstraße entlang des Seniorenparks zur Darmstädter Straße, Frankfurter Straße und über die Schulstraße zurück zum Bürgerhaus.

Aus Sicherheitsgründen werden entlang der Zugstrecke sowie im Aufstellbereich Halteverbote angeordnet.

Die Ordnungsbehörde weist im Vorfeld darauf hin, dass rechtswidrig abgestellte Fahrzeuge abgeschleppt werden.

Für einen ordnungsgemäßen Ablauf sorgt der Zugmarschall des BCV. Die   Polizei und das hiesige Ordnungsamt der Gemeinde Bischofsheim werden straßenverkehrsrechtliche Sperrungen durchführen.

Eine Ortsdurchfahrt von Bischofsheim ist während des Umzuges nicht möglich. Bitte folgen Sie der ausgeschilderten Umleitung.

Wir bitten um Verständnis, dass während des Fastnachtsumzuges erhebliche Behinderungen des Linienbusverkehrs auftreten können.

Brutale Messerattacke am Bahnhof in Ingelheim – Mehrere Täter flüchtig

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Bahnhof in Ingelheim

Am Mittwochnachmitttag (1. Februar 2023) kam es gegen 16:30 Uhr zu einem brutalen Angriff am Bahnhof in Ingelheim am Rhein. Mehrere Personen haben einen Mann unter anderem auch mit einem Messer massiv attackiert und schwerst verletzt.

Das Opfer erlitt mehrere Prellungen und Stichverletzungen

Die Polizei wurde per Notruf über eine Körperverletzung mit mehreren Personen am Bahnhof in Ingelheim informiert. Umgehend rückten die Beamten aus. Vor Ort konnten der 38 Jahre alte Geschädigte sowie mehrere Zeugen angetroffen werden. Das Opfer war zu diesem Zeitpunkt nur bedingt ansprechbar und wies eine Vielzahl von Verletzungen am ganzen Körper auf. Während der ersten medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst vor Ort wurden neben diversen Prellungen auch mehrere Stichverletzungen durch ein Messer im Rücken des 38-Jährigen festgestellt. Der Verletzte wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht.

Die vor Ort befindlichen Zeugen teilten gegenüber der Polizei mit, dass sie beobachtet hätten wie etwa neun bis zehn männliche Personen zwischen 16 – 18 Jahren den am Boden liegenden 38-Jährigen schlugen und traten. Nachdem die Zeugen dem 38-Jährigen zur Hilfe eilten, flüchteten die Jugendlichen in Richtung Selz.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Ingelheimer Polizei unter der Rufnummer 06132 – 6551-0 in Verbindung zu setzen.

Totalausfall beim Bürgerbüro in Wörrstadt

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Technische Störung

Wie die Verbandsgemeinde Wörrstadt mitteilt, wurde dort bei Bauarbeiten ein Telekommunikationskabel schwer beschädigt, sodass bis auf Weiteres im Bürgerbüro keine Dienstleistungen mehr angeboten werden können. Hierzu zählen beispielsweise die Ausstellung und Beantragung von Ausweisdokumenten, Führungszeugnissen, Gewerbean- und –abmeldungen sowie polizeiliche An- und Abmeldungen des Wohnsitzes. Die Verbandsgemeinde bittet um Verständnis.

Frontalzusammenstoß mit fünf Verletzten bei Rüdesheim im Kreis Bad Kreuznach

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Am frühen Donnerstagmorgen (2. Februar 2023) kam es gegen 7:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen bei Rüdesheim-Roxheim im Landkreis Bad Kreuznach. Fünf Personen wurden bei dem Unfall verletzt.

Frontalzusammenstoß zwischen einem PKW und einem Transporter

Gegen 7:30 Uhr befuhr eine 37-jährige Frau mit ihrem Auto die Landstraße L236 zwischen Rüdesheim und Hargesheim. Beim Abbiegen auf die Kreisstraße K51 übersieht sie einen vorfahrtsberechtigten 26 Jahre alten entgegenkommenden Autofahrer, sodass es zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge kommt. Dadurch wurde ein weiterer, in der Einmündung wartendes Fahrzeug beschädigt.

Da in den Fahrzeugen die Airbags ausgelöst hatten und zunächst unklar war, ob Personen eingeklemmt wurden, alarmierte die Leitstelle Bad Kreuznach neben Notarzt, Rettungswagen und Polizei auch die Feuerwehren aus Rüdesheim, Hargesheim-Roxheim und Waldböckelheim zur technischen Hilfeleistung.

Fünf Personen wurden ins Krankenhaus gebracht

Einsatzleiter Christian Vollmer konnte beim Eintreffen an der Unfallstelle zügig die Rückmeldung geben, dass keine Menschen eingeklemmt, wohl aber verletzt wurden. Da insgesamt sechs Personen betroffen waren, wurden zusätzlich die Abschnittsleitung Gesundheit und weitere Rettungsfahrzeuge angefordert. Der Notarzt und der organisatorische Leiter Rettungsdienst sichteten alle Unfallbeteiligten. Wie die Polizei mitteilt, musste die 37-jährige Frau sowie insgesamt vier Fahrzeuginsassen des entgegenkommenden Fahrzeugs im Alter von 26, 40, 47 und 51 Jahren leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht werden

Die 16 ausgerückten Wehrleute leuchteten nach Angaben der Feuerwehr die Einsatzstelle aus, unterstützen die Polizei bei der Verkehrssicherung, sorgten für das Batteriemanagement und den Brandschutz. Die Straßenmeisterei (LBM) kümmerte sich um die großflächig verschmutzen Fahrbahnen.

Vollsperrung sorgte für Verkehrschaos, ein Gaffer für Ärger bei den Einsatzkräften

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten verursachte der Unfall und die daraus resultierende Vollsperrung ein Verkehrschaos rund um Rüdesheim. Die Unfallstelle konnte schließlich gegen 10:00 Uhr geräumt und für den Verkehr freigegeben werden.

Weiter berichtet die Feuerwehr: „Besonders perfide und ein Ärgernis nicht nur für die Einsatzkräfte: Ein „Schaulästiger“ nutzte einen Feldweg oberhalb der Straße für Kameraaufnahmen, um seine Sensationslust zu befriedigen“

Besuchsdienst im Darmzentrum Nahe am Krankenhaus St. Marienwörth wieder aufgenommen

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Besuchsdienst ILCO Darmzentrum Nahe St. Marienwoerth 02.02.2023 e1675349527937
Besuchsdienst ILCO Darmzentrum Nahe St. Marienwoerth 02.02.2023 e1675349527937

Der Deutsche ILCO e.V. ist der Selbsthilfeverband für Menschen mit einem Stoma in Deutschland. Als solcher ist er seit Gründung des Darmzentrums Nahe im Jahr 2008 fester Bestandteil des von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Organkrebszentrums am Krankenhaus St. Marienwörth.

Neue Kooperationsvereinbarung abgeschlossen

Nach einer kleinen Pause, die Corona und dem Tod des langjährigen Gruppenleiters Dieter Kaul geschuldet war, hat der Besuchsdienst nun wieder gestartet. Gemeinsam mit Barbara Nied, Regionalsprecherin Südwest-Hessen der ILCO und Mitglied im Bundesvorstand, und Herbert Reuter, Ansprechpartner der ILCO für die Region Rheinhessen-Nahe, konnte nun eine neue Kooperationsvereinbarung abgeschlossen werden.

Mit Oliver Steffen, der die Selbsthilfearbeit und auch das Darmzentrum Nahe gut kennt, ist auch schon eine neue kompetente Leitung für den ILCO-Besuchsdienst gefunden.  Nachdem er die ILCO-Schulungen im Basisseminar und dem Seminar „Besuchsdienst in Akutkliniken“ nun absolviert hat, übernimmt er ab sofort den Besuchsdienst und wird dabei in der ersten Zeit durch eine erfahrene Ehrenamtliche unterstützt.

Der Austausch mit anderen Betroffenen ist immens wichtig

Das Krankenhaus St. Marienwörth kooperiert darüber hinaus mit der Hamm Rehaklinik Nahetal in Bad Kreuznach, in der die ILCO bereits Gesprächsrunden durchführt. So können neu Betroffene die begonnenen Kontakte zur ILCO fortsetzen.

„Wir sind sehr froh darüber, dass wir unseren Patienten mit Stoma bald wieder einen regelmäßigen Besuchsdienst anbieten können“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Markus Paschold, der das Darmzentrum Nahe gemeinsam mit Prof. Dr. Volker Schmitz leitet. „Der Austausch mit anderen Betroffenen, die schon Erfahrung mit dem Thema haben, ist immens wichtig.“

Motorradfahrer und Sozius attackieren Fußgänger in Mainz-Bretzenheim

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Zeugenaufruf Polizei
Zeugenaufruf Polizei

Am späten Mittwochabend (1. Februar 2023) wurde ein Fußgänger von einem Motorradfahrer in der Ludwig-Nauth-Straße in Mainz-Bretzenheim zunächst angefahren und anschließend von ihm uns seinem Sozius attackiert.

Das Opfer wurde geschlagen und bestohlen

Der 39 Jahre alte Fußgänger war in der Ludwig-Nauth-Straße Richtung Oberpforte unterwegs, als er an der Ecke Gänsmarkt mit einem Motorrad zusammenstieß und dadurch zu Boden fiel. Der bislang unbekannte Motorradfahrer sowie sein Beifahrer schlugen dem Fußgänger daraufhin auf den Hinterkopf und klauten sein Handy, welches er durch den Sturz verloren hatten. Unmittelbar danach flohen die beiden Täter. Das Opfer erlitt leichte Verletzungen.

Wie die Polizei mitteilt, sollen die beiden Täter schwarz gekleidet und auf einem dunklen Motorrad unterwegs gewesen sein. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

11-Jährige in Gau Algesheim von Auto erfasst und schwer verletzt

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Rettungsdienst
Rettungsdienst

Am Mittwochnachmittag (1. Februar 2023) kam es gegen 16:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Bahnhofstraße in Gau-Algesheim. Ein 11 Jahre altes Mädchen erlitt dabei schwere Verletzungen.

Der Autofahrer reagierte sofort und eilte dem Mädchen zur Hilfe

Ein 33 Jahre alter Autofahrer befuhr die Bahnhofstraße und wollte dort nach links in eine Grundstücksauffahrt abbiegen. Zeitgleich befuhr die 11-Jährige den Gehweg mit ihrem Fahrrad. Der Autofahrer übersah dabei das von links kommende vorfahrtsberechtigte Mädchen, wodurch es zum Zusammenstoß kam.

Die Fahrradfahrerin stürzte und verkeilte sich mit ihrem Fahrrad unter dem Stoßfänger des Autos. Der Autofahrer reagierte sofort und eilte dem Mädchen zur Hilfe. Kurze Zeit später gelang es ihm, das Kind zu befreien. Die 11-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Kreis Mainz-Bingen: IG BAU fordert mehr Zoll-Kontrollen auf Baustellen

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Zoll Flughafen
Zoll Flughafen

Schwarze Schafe auf dem Bau: Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat kriminelle Praktiken auf Baustellen beklagt. So habe das Hauptzollamt Koblenz, das auch für den Landkreis Mainz-Bingen zuständig ist, allein im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres in der Region insgesamt 502 Ermittlungsverfahren im Baugewerbe eingeleitet. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) deckte bei ihren Kontrollen vor allem illegale Beschäftigung, Sozialbetrug und Mindestlohnverstöße auf.

Kreis mainz-bingen: ig bau fordert mehr zoll-kontrollen auf baustellen
Foto: Rüdiger Wunderlich

Insgesamt habe die vom Koblenzer Zoll ermittelte Schadenssumme durch nicht gezahlte Steuern und Sozialabgaben auf dem Bau rund 1,3 Millionen Euro betragen, so die IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres leitete das Hauptzollamt Koblenz 297 Ermittlungsverfahren auf dem Bau ein.

Die Baugewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen, die das Bundesfinanzministerium auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup (SPD) zur Kontroll-Bilanz des Zolls auf dem Bau mitgeteilt hat.

 

Arbeitgeber geraten dadurch unter Druck

„Die hohe Zahl der Ermittlungsverfahren zeigt, dass kriminelle Methoden auf dem Bau auch in unserer Region zum Alltag gehören. Die tatsächlich aufgedeckten Verstöße sind nur die Spitze des Eisbergs“, so der Bezirksvorsitzende der IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz, Rüdiger Wunderlich. Neben den vielen „sauber arbeitenden Unternehmen“ gäbe es noch immer unseriöse Firmen, für die Lohndumping und illegale Beschäftigung bei Bauaufträgen zum Geschäftsmodell gehörten. Und Wunderlich warnt vor einer weiteren Zunahme illegaler Machenschaften: „Die hohe Inflation, steigende Bauzinsen, hohe Material- und Energiekosten – alles führt zu einem wachsenden Kostendruck auf dem Bau. Unseriöse Chefs werden deshalb jetzt erst recht versuchen, ihre Kosten durch Lohndumping zu senken. Und sie werden sich noch mehr Tricksereien einfallen lassen, um Steuern und Sozialabgaben zu hinterziehen. Dadurch geraten Arbeitgeber, die sich an den Bau-Tarifvertrag halten, weiter unter Druck.

Vor diesem Hintergrund fordert der IG BAU Bezirksverband Rheinhessen-Vorderpfalz deutlich mehr Kontrollen und eine stärkere Präsenz des Zolls auf den Baustellen. „Auch im Kreis Mainz-Bingen wollen wir ‚saubere Baustellen‘. Der Staat muss sicherstellen, dass kriminelle Praktiken auf Baustellen keine Chance mehr haben.“ Zudem müssten auffällig gewordene Firmen von der öffentlichen Auftragsvergabe ausgeschlossen werden. „Wir brauchen ein ‚Sündenregister für Schwarzarbeit‘ – eine öffentliche Kartei, in der die Betriebe aufgelistet werden, deren Geschäftsmodell auf illegaler Beschäftigung und Lohnprellerei beruht“, so Wunderlich.

Alarmierende Zahlen vom Apothekerverband – Basis der Arzneimittelversorgung wird unterspült

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Bundesweiter Protest der Apotheken angekündigt
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Die Zahl der Apotheken in Deutschland ist zum Jahresende 2022 um 393 auf 18.068 Betriebsstätten gesunken. Das ist der größte jährliche Verlust an Apotheken in der Geschichte der Bundesrepublik.

Dabei ist nicht nur die Zahl der selbständigen Apothekerinnen und Apotheker zurückgegangen (-363), sondern erstmals auch die Zahl der von ihnen betriebenen Filialen (-30). Das zeigt eine Auswertung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, die auf den Meldungen der Landesapothekerkammern in allen 16 Bundesländern beruht. Die Apothekendichte in Deutschland liegt bei 22 Apotheken pro 100.000 Einwohnern und damit weit unter dem europäischen Durchschnitt von 32.

ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening

„Immer mehr Apotheken machen dicht. Das ist ein schmerzlicher Verlust für viele Patientinnen und Patienten, für die der Weg zur nächsten Apotheke nun länger wird. Viele Inhaberinnen und Inhaber geben auf, weil sie nicht genug qualifiziertes Personal oder keine Nachfolge zur Übernahme ihrer Apotheke finden. Die Basis der Arzneimittelversorgung in Deutschland wird somit langsam unterspült.“ Overwiening weiter: „Wenn so viele selbständige Apothekerinnen und Apotheker ihre Apotheke aufgeben müssen, ist das schon schlimm. Wenn jetzt aber auch erst vor wenigen Jahren eröffnete Filialapotheken schließen müssen, zeigt das, wie eng die wirtschaftliche Situation ist.“

„Um die Arzneimittelversorgung in Zukunft flächendeckend zu sichern, müssen Politik und Gesellschaft gegensteuern. Für die Apotheken brauchen wir mehr Nachwuchs, also junge Menschen, die dort gerne arbeiten wollen und später auch bereit sind, eine Apotheke zu leiten und zu übernehmen. Die Politik muss unbedingt verlässliche Rahmenbedingungen für den Apothekenbetrieb schaffen und den Abbau bürokratischer Lasten vorantreiben. Die Erhöhung des Kassenabschlags und die damit einhergehende Absenkung des Apothekenhonorars für zwei Jahre bewirkt leider genau das Gegenteil. Apotheken brauchen Wertschätzung und stabilisierende Perspektiven, keine Zwangsmaßnahmen.“

News Mainz: Kontrolle über Audi A4 in Weisenau verloren – Zeugenaufruf der Mainzer Polizei

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Zeugen Polizei Blaulicht
Zeugen Polizei Blaulicht

Die Polizei Mainz sucht Zeugen zu einem Vorfall vom Mittwochmorgen (1. Februar 2023) gegen 10:20 Uhr. Ein Mann fuhr mit seinem Fahrrad auf der Göttelmannstraße im Mainzer Stadtteil Weisenau und wurde beinahe von einem PKW erfasst. Wie Augenzeugen berichten, soll es sich dabei um einen Audi A4 in der Farbe Silber gehandelt haben. Der Vorfall ereignete sich in Höhe vom Volkspark.

War der Audi in einen weiteren Unfall verwickelt?

Wie die Mainzer Polizei weiter berichtet, verlor der Audi-Fahrer die Kontrolle über sein Auto und kam von der Fahrbahn ab und fuhr auf den Gehweg und kollidierte glücklicherweise nicht mit dem Radfahrer. In dem Audi sollen nach Angaben von Passanten zwei junge Männer gewesen sein. Durch die Zeugen wurden die Polizeibeamten über den Sachverhalt informiert. Als die Polizisten an der Göttelmannstraße eintrafen, konnte allerdings weder der Radfahrer noch der silberne Audi und seine Insassen angetroffen werden.

Ob es sich bei dem Audi A4 um das gleiche Fahrzeug handelt, welches gegen Mittag in Mainz-Bretzenheim (Haifa-Allee) in einen Verkehrsunfall mit drei Verletzten verwickelt war, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-4110 in Verbindung zu setzen.