Wenn die Temperaturen fallen, suchen wir oft nach Wärmequellen, um unsere Häuser und Wohnungen zu heizen. In der heutigen Zeit gibt es jedoch so viele Optionen zur Auswahl, dass es schwer werden kann, die richtige Heizungstechnik auszuwählen. In diesem Artikel werden wir verschiedene Methoden der Heiztechnik beleuchten und Ihnen helfen, die beste Lösung für Ihr Zuhause zu finden.
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Überlegungen zur Größe des Raums
Bevor Sie sich für eine bestimmte Heizungsart entscheiden, sollten Sie sich über die Größe Ihres Hauses, der Wohnung oder des zu heizenden Raums im Klaren sein. Wenn Sie ein kleines Studio-Apartment haben, kann eine tragbare Heizung eine gute Option sein. Wenn Sie jedoch ein großes Haus mit mehren Zimmern haben, sollten Sie sich für eine Heizungsanlage mit Zentralheizung entscheiden. Eine einzelne tragbare Heizung wird nicht genügend Wärme produzieren, um das gesamte Haus zu beheizen.
Optionen für Zentralheizung
Eine Zentralheizung kann mit verschiedenen Brennstoffen betrieben werden. Gas und Öl sind die beiden am häufigsten verwendeten Brennstoffe für die Heizung von Häusern. Eine andere Option ist ein Wärmepumpsystem, das den natürlichen Kälte- und Wärmeaustausch von Luft und Wasser nutzt. Bei der Entscheidung für eine Zentralheizungsoption ist es wichtig, sowohl den finanziellen Aspekt als auch die Umweltverträglichkeit des Brennstoffs zu berücksichtigen.
Tragbare Heizgeräte
Eine tragbare Heizung ist eine gute Option für kleinere Räume, da sie relativ preiswert ist und keine spezielle Installation erfordert. Sie laufen typischerweise mit Strom und können mit verschiedenen Energiequellen betrieben werden, darunter Holzpellets und Propan. Ein Nachteil ist jedoch, dass sie oft laut sind und nur einen kleinen Bereich eines größeren Raums beheizen können.
Fußbodenheizungen
Eine Fußbodenheizung ist eine sehr effektive Methode, um ein Zuhause zu beheizen, indem die Wärme gleichmäßig und sanft im gesamten Raum verteilt wird. Fußbodenheizungen sind aufgrund der hohen Installationskosten normalerweise nur in neuen Gebäuden eingebaut oder bei umfassenden Renovierungsarbeiten installiert werden. Wenn Sie sich für eine Fußbodenheizung entscheiden, sparen Sie jedoch langfristig Heizkosten und erhöhen den Wert Ihrer Immobilie.
Multifunktionale Heizgeräte
Es gibt auch Heizungsgeräte, die als Kombination aus verschiedenen Optionen fungieren. Zum Beispiel kann ein Kamin zusätzlich zur Bereitstellung von Wärme auch als stilvolles Designelement in einem Wohnzimmer dienen. Es gibt auch Kombinationssysteme, die sowohl einen Holzofen als auch eine Solarheizung in einer Einheit kombinieren. Multifunktionale Heizgeräte sind oft teurer in der Anschaffung, aber bieten langfristig möglicherweise Einsparungen bei den Heizkosten.
Wenn Sie eine neue Heizung für Ihr Zuhause suchen, nehmen Sie sich die Zeit, verschiedene Optionen zu erforschen und zu vergleichen. Sie sollten dabei sowohl Ihren Budgetrahmen als auch Umweltfreundlichkeit des gewählten Brennstoffes berücksichtigen. Die Größe des Raumes und der Raumtyp sind auch wichtige Faktoren bei der Auswahl der richtigen Heizungstechnik. Eine solide Auswahlmethode wird Ihnen auf lange Sicht helfen, bei den Heizkosten zu sparen und sicherzustellen, dass Ihr Zuhause gemütlich und warm bleibt, wenn Sie es am meisten brauchen.
Ab Freitagmorgen (18. August 2023) um 8:30 Uhr bis Samstag (19. August 2023) wird die Mühlstraße im Ingelheimer Stadtteil Wackernheim zwischen den Bereichen „An der Bachwiese“ und „Backhausstraße“ voll gesperrt. Grund dafür ist die Verlegung von Glasfaser.
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Mehrere Bushaltestellen entfallen
Von Mainz kommend in Richtung Ingelheim: Ab der Haltestelle „Oberdorfstraße“ in Heidesheim fahren die Busse auf direktem Weg nach Ingelheim zur Haltestelle „Kohgasse und ab dort wieder auf den normalen Linienweg. Das bedeutet, dass alle Haltestellen in Wackernheim sowie die Haltestellen Steingasse und Untere Stiftstraße in Nieder-Ingelheim entfallen. In Ingelheim wird zusätzlich die Haltestelle Im Hundsweg der Linie 79 angefahren.
Von Ingelheim kommend in Richtung Mainz: Ab der Haltestelle „Steingasse“ in Nieder-Ingelheim – hier abweichend ab der Halteposition in der Steingasse – fahren die Busse über die Haltestellen „Untere Stiftstraße“ und „Im Hundsweg“ direkt nach Heidesheim zur Haltestelle „Oberdorfstraße“. In Wackernheim entfallen alle Haltestellen.
Fahrtalternativen von und nach Wackernheim: Von Wackernheim beziehungsweise Mombach nach Budenheim nutzen Sie bitte die Linie 56 und fahren über die Mainzer Innenstadt (und umgekehrt). Zwischen Wackernheim und Heidesheim nutzen Sie bitte die Linie 56 nach Ingelheim und ab dort dann die Linien 79 und 80 nach Heidesheim (und umgekehrt).
Müllabholung in dem gesperrten Bereich
Am Donnerstag (17. August 2023) wurden die Bürger, die in dem gesperrten Bereich wohnen, über ein Schreiben in den Briefkästen darüber informiert, dass am 18. August 2023 die Abfuhr von Biomüll stattfände. Dies ist jedoch falsch, stattdessen wird der Restmüll abgeholt.
Bürger, die in diesem Bereich wohnen, werden darum gebeten, die Mülltonnen entweder an die Ecke Bachwiese oder an die Haltestelle am Rathausplatz außerhalb der Absperrung zu stellen.
Leserbrief von Gerald Mauer: In den letzten Jahren haben wir vermehrt mit starken Regenfällen zu kämpfen, die nicht nur Unannehmlichkeiten, sondern auch erhebliche Zerstörungen mit sich bringen. Genau das haben wir in der vergangenen Nacht hier im Rhein-Main-Gebiet erleben müssen. Diese bedrohliche Situation ist eng mit der fortschreitenden Versiegelung von Flächen verbunden, die es dem Wasser kaum noch ermöglicht, zu versickern. Ein dringendes Umdenken und Handeln ist nötig, um katastrophalen Konsequenzen für Mensch und Umwelt entgegenzuwirken.
Die tragische Realität ist, dass viele städtische Gebiete heutzutage von versiegelten Flächen dominiert werden. Asphaltierte Straßen, Betonflächen und versiegelte Gebäudeflächen verhindern, dass Regenwasser in den Boden eindringen kann. Das Resultat sind überflutete Straßen, vollgelaufene Keller und verschlammte Wege in der ganzen Region. Durch die gestrigen Regenfälle ist mein Fahrzeug, sowie viele weitere auch, in Bodenheim wortwörtlich abgesoffen. Doch diese Schäden sind nur die Spitze des Eisbergs.
Die Unfähigkeit des Bodens, Wasser aufzunehmen, hat weitreichende Auswirkungen auf das Ökosystem. Die natürliche Regulierung des Wasserhaushalts gerät aus den Fugen, was zu Erosion, Wassermangel und Bodenverschmutzung führt. Ökosysteme, die einst als Pufferzonen dienten, um überschüssiges Wasser aufzunehmen, sind durch die zunehmende Versiegelung stark geschwächt oder zerstört worden. Die Natur zahlt bereits einen hohen Preis für diese Entwicklung, und auch wir Menschen stehen vor großen Herausforderungen.
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Es ist an der Zeit, die Bedeutung von Grünflächen und natürlichen Drainagesystemen hier im Rhein-Main-Gebiet neu zu bewerten
Eine nachhaltige Stadtplanung, die den Erhalt und die Schaffung von durchlässigen Flächen priorisiert, ist unerlässlich. Dazu gehören beispielsweise begrünte Dächer, Regenwasserversickerungsmulden, Parks und Grünstreifen. Diese Maßnahmen können nicht nur Überschwemmungen abmildern, sondern auch die Luftqualität verbessern, das Mikroklima regulieren und die Biodiversität fördern.
Die Verantwortung liegt nicht nur bei den Stadtplanern und Behörden, sondern auch bei jedem Einzelnen von uns. Indem wir auf privaten Grundstücken auf Versiegelung verzichten, Regenwasser sammeln und naturnahe Gärten pflegen, können wir gemeinsam dazu beitragen, die Auswirkungen von Starkregenereignissen zu minimieren.
Lasst uns die drängende Verbindung zwischen starken Regenfällen und versiegelten Flächen nicht ignorieren. Die Zeit ist reif für eine umfassende Überarbeitung unserer städtischen Planungsansätze, um eine widerstandsfähige und nachhaltige Zukunft zu gewährleisten.
Ihr möchtet eure Meinung ebenfalls in Form eines Leserbriefs veröffentlichen?
Kein Problem! Schickt uns euren Leserbrief per E-Mail an Kontakt@byc-medien.de, zusammen mit eurem Namen und eurem Wohnort und eurer Telefonnummer. Beachtet bitte, dass der Wohnort und die Telefonnummer lediglich zu internen Zwecken erfasst wird und nicht in der Veröffentlichung erscheint. Dies benötigen wir, um sicherzustellen können, dass der elektronisch an uns verschickte Leserbrief tatsächlich von Ihnen stammt.
Berücksichtigt werden nur Zuschriften, die unter Angabe von Namen, Anschrift und Telefonnummer erfolgen. Über die Veröffentlichung Online oder im BYC-Magazin und gegebenenfalls sinnwahrende Kürzungen entscheidet ausschließlich unsere Redaktion.
Eine Nachtschicht lang auf den Straßen mit der „Dienstgruppe B“: CDU-Landesvorsitzender Christian Baldauf hat wieder einmal die Polizistinnen und Polizisten der Frankenthaler Wache durch die Nacht begleitet – und fordert, derartige Einsatz stärker zu würdigen. Baldauf will erreichen, dass die sogenannte Erschwerniszulage auf ein angemessenes Niveau angehoben wird.
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„Dienst an Wochenenden, Feiertagen und in der Nacht – und das für 1,28 Euro die Stunde? Das kann nicht sein“, betont der CDU-Parteichef
„Die Beamtinnen und Beamten sind rund um die Uhr für unsere Sicherheit unterwegs und das unter immer schwierigeren Bedingungen. Die Landesregierung muss diese Einsätze nicht nur mit viel Lob, sondern auch finanziell wertschätzen.“
Laut Gewerkschaft der Polizei in Rheinland-Pfalz erhalten Polizeibeamte für den Dienst an Samstag 77 Cent, an Sonn- und Feiertagen 2,91 Euro und für Nachtdienste 1,28 Euro als Zulage. Diese seien seit fast einem Vierteljahrhundert nicht erhöht worden. „Ein Unding“, so Christian Baldauf. „Ich weiß durch meinen vielen Dienststellenbesuche um die schwierige Personalsituation in der rheinland-pfälzischen Polizei, um die vielen Überstunden und das große Engagement.
„Unsere Polizistinnen und Polizisten sind dabei vielen Belastungen ausgesetzt. Wenn sie für uns so oft des Nachts oder an Wochenenden im Einsatz sind, muss die Landesregierung das entsprechend honorieren. Von den dringend notwendigen Verbesserungen bei Personalstärke und Ausstattung einmal ganz abgesehen.“
Christian Baldauf nahm den neuen Innenminister Michael Ebling (SPD) in die Pflicht: „Ich hielte es für ein wichtiges Zeichen, wenn Michael Ebling als neuer Dienstherr nach 23 Jahren endlich dafür sorgt, dass seine Truppe gerecht bezahlt wird. Nach so langer Zeit und gemessen an der aktuellen Inflation ist der Handlungsbedarf mehr als dringend.“
Zu nicht weniger als 12 Einsätzen musste die Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg gestern Nacht ab dem ersten Notruf um 21.08 Uhr im Stadtteil Ginsheim ausrücken. Erst gegen 2 Uhr früh war ihr Großeinsatz kurzzeitig beendet. Erschwert wurde der nächtliche Einsatz dadurch, dass die Leitstelle Groß-Gerau über einen längeren Zeitraum aufgrund wetterbedingter Störungen im Telefonnetz nicht erreichbar war. Durch die umgehende Besetzung der beiden Feuerwehrhäuser als Anlaufstelle für Bürger war die Rufbereitschaft jedoch zu jedem Zeitpunkt gesichert. Zusätzliche Kontrollfahrten sorgten zudem dafür, dass keine Notsituationen unbemerkt blieben.
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Bereits ab 8.16 Uhr am heutigen Morgen trafen weitere Meldungen ein, so dass binnen kürzester Zeit zahlreiche weitere Notfälle hinzukamen, die aktuell noch abgearbeitet werden.
Durch das Unwetter, das über den Kreis Groß-Gerau hinwegfegte, waren es hauptsächlich vollgelaufene Keller, die ausgepumpt werden mussten. Die teilweise 14-köpfige Besatzung war mit zahlreichen Fahrzeugen im Stadtteil Ginsheim unterwegs, darunter auch an der Baustelle der KWG in der Stegstraße, wo auf 700 m² Grundfläche das 50 cm hoch stehende Wasser aus dem Keller gepumpt werden musste.
Unterstützung leistet die Feuerwehr aktuell noch mit einem Fahrzeug in Rüsselsheim, das besonders stark vom Unwetter betroffen ist.
Bürgermeister Thorsten Siehr, der sich noch gestern Nacht in beiden Feuerwehrhäusern persönlich ein Bild von der Situation machte, dankt den beteiligten Kräften für ihren Einsatz: „Ich bin einmal mehr überwältigt von der Einsatzbereitschaft und dem Teamgeist unseren beiden Stadtteilfeuerwehren, die wieder an ihre Grenzen gegangen sind und immer noch gehen. Gleichermaßen freut mich die außerordentliche Nachbarschaftshilfe der Ginsheim-Gustavsburger Bevölkerung, die sich aktuell bei gemeinsamen Rettungsaktionen in zahlreichen vollgelaufenen Kellern zeigt.“
Ein verheerender Auffahrunfall ereignete sich am Mittwochnachmittag (16. August 2023) gegen 15:50 Uhr auf der Autobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Niedernhausen und Wiesbadener Kreuz in Fahrtrichtung Frankfurt. In Folge des Unfalls, bei dem eine Person ums Leben kam, musste die Autobahn für mehrere Stunden voll gesperrt werden.
Auffahrunfall endete tödlich
Ein Sattelzug mit niederländischem Kennzeichen, der die rechte Fahrspur befuhr, musste verkehrsbedingt abrupt bis zum Stillstand abbremsen. Ein nachfolgender 12-Tonnen-Lastwagen, ebenfalls mit niederländischer Zulassung, bemerkte aus bislang ungeklärten Gründen das Bremsmanöver des vor ihm fahrenden Sattelzugs nicht. Der Lastwagen krachte ungebremst in den stehenden Sattelzug.
Der Fahrer des Lastwagens, ein 61-jähriger Mann aus Griechenland, wurde durch die Wucht des Aufpralls zunächst in seiner Fahrerkabine eingeklemmt. Rettungskräfte der Feuerwehr Wiesbaden eilten zur Unfallstelle und setzten alles daran, den schwer verletzten Fahrzeugführer aus dem Wrack zu bergen. Vor Ort wurde er von medizinischem Fachpersonal reanimiert und stabilisiert.
Die erlittenen Verletzungen waren so schwer, dass der LKW-Fahrer trotz aller Bemühungen drei Stunden nach dem Unfall in einem Wiesbadener Krankenhaus verstarb.
Die Unfallaufnahme- und Bergungsmaßnahmen waren äußerst komplex und erforderten eine Vollsperrung der Fahrbahn. Dies führte zu einem massiven Stau, der sich auf bis zu 20 Kilometern Länge erstreckte und den Verkehr erheblich beeinträchtigte.
Katastrophenschutzeinheiten versorgen Menschen im Stau
Bei schwülwarmen Temperaturen mussten viele Menschen in dem Stau auf der A3 ausharren. Der Stau reichte bis nach Idstein und betraf damit auch den Rheingau-Taunus-Kreis. Hier wurde ein sogenannter Betreuungseinsatz gestartet.
Mit zwei Motorrädern und der Betreuungsgruppe des Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) wurde der Stau durchfahren, die Rettungsgasse gebildet, Pannenfahrzeuge zur Seite geschoben, Erste Hilfe bei zwei medizinischen Notfällen geleistet und hunderte Liter Trinken ausgegeben.
Eine ehrenamtliche Einsatzkraft versorgt im Stau auf der A3 bei Niedernhausen einen Mann mit Getränken. Foto: Rheingau-Taunus-Kreis
Koordiniert wurde dieser Einsatz durch den organisatorischen Leiter Rettungsdienst gemeinsam mit dem neuen Einsatzleitwagen Rettungsdienst, den die Johanniter-Unfall-Hilfe stellt. Auch bei einsetzendem Regen wurden noch Personen und Hunde mit Wasser oder Apfelsaftschorle versorgt. Außerdem hatten die Einsatzkräfte für die Staugeplagten noch ein Lächeln und Informationen über den aktuellen Sachstand dabei. Parallel wurden auch Wiesbadener Kräfte zur Versorgung am Stauanfang eingesetzt. So konnten möglichst vielen Personen Getränke gebracht werden.
Erst gegen 21:00 Uhr konnte die Fahrbahn eingeschränkt, und um 21:50 Uhr schließlich wieder vollständig freigegeben werden. Die vorläufigen Schätzungen des Sachschadens belaufen sich auf etwa 50.000 Euro. Die genauen Umstände, die zu diesem tragischen Unfall führten, werden weiterhin von den Behörden untersucht.
Eine Unwetterlage mit starkem Regen hat am Mittwochabend (16. August 2023) ab etwa 20:00 Uhr für Chaos im Rhein-Main-Gebiet gesorgt. Die Feuerwehren in Mainz sowie den umliegenden Landkreisen Mainz-Bingen und Alzey-Worms, aber auch im Kreis Groß-Gerau, Wiesbaden und Frankfurt waren stark gefordert.
Mainz und Alzey-Worms
Um 20:34 Uhr wurde Unwetteralarm für den Leitstellenbereich Mainz ausgelöst. Im Mainzer Stadtgebiet gab es bis 22:45 Uhr mehr als 60 Einsätze, weitere folgten im späteren Verlauf der Nacht.
Beim größten Teil der Einsätze handelte es sich um vollgelaufene Gebäude und Keller, zwischenzeitlich liefen aber auch zwei Brandmeldanlagen ein, die bearbeitet werden mussten. Zusätzlich gab es einmal eine Rauchentwicklung in einem Gebäude in Mainz-Hechtsheim, auch dieser Einsatz konnte professionell und schnell abgewickelt werden.
Am Mainzer Hauptbahnhof stand während des Unwetters zeitweise der Schienenverkehr still. Teilweise konnten Reisende aufgrund eines Stromausfalls gar nicht aus den Zügen aussteigen und saßen dort fest, weil sich die Türen nicht öffnen ließen. Außerdem waren mehrere Straßen überschwemmt, darunter die Wormser Straße und die Bleichstraße in Mainz-Weisenau.
Beide Feuerwachen der Berufsfeuerwehr sowie alle Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Mainz waren im Einsatz. 167 Einsatzkräfte der Feuerwehr Mainz waren am Mittwochabend im Einsatz, darunter auch Feuerwehranwärter aus dem Grundlehrgang, die in den Alarmdienst gerufen wurden.
Im Landkreis Alzey-Worms wurden bis 22:45 Uhr rund 60 Einsätze verzeichnet; auch hier lautet die Mehrzahl der Meldungen auf Wasser im Gebäude. Aufgrund der Wetterlage und der Vielzahl an Einsatzstellen wurden diese nach Priorität abgearbeitet.
Landkreis Mainz-Bingen und Verbandsgemeinde Rhein-Selz
Im Landkreis Mainz-Bingen gab es am Mittwochabend bis 22.45 Uhr bereits 160 Einsätze für Feuerwehr und Rettungsdienste, Einsatzschwerpunkt war hier die VG Rhein-Selz. Dort kam es in den Ortschaften Oppenheim, Guntersblum und Mommenheim zu insgesamt über 100 Einsatzstellen. Hauptsächlich war Wassereintritt in die Gebäude der Alarmierungsgrund. In Bodenheim war die Schillerstraße vollständig überflutet, wodurch sämtliche Fahrzeuge in dieser Straße im Wasser standen.
Überschwemmung in Bodenheim
Sorgen machte jedoch auch die Selz, wo der Wasserpegel immer weiter anstieg und schließlich auch übertrat. Für die Selz, sowie für kleinere Rheinzuflüsse wurde aus diesem Grund eine Hochwasserwarnung veröffentlicht.
Im Einsatz sind insgesamt 200 Einsatzkräfte der Feuerwehrwehr VG Rhein-Selz. Der Einsatz dauerte noch bis in die Nacht hinein an.
Die Unwettereinsätze sind seitens der Feuerwehr abgeschlossen, vereinzelt kommt es noch zu kleineren Meldungen. Bis um 03:30 Uhr waren die Kräfte der verschiedenen Feuerwehreinheiten im Einsatz. Die Einsatzzahl liegt, Stand jetzt, bei 130 Einsatzstellen. Gegen 08:00 Uhr wurde die Feuerwehr Oppenheim erneut zu einzelnen Einsätzen gerufen, da wieder vollgelaufene Keller gemeldet wurden. Aus Guntersblum hat die Feuerwehr gemeldet, dass sie im nächtlichen Einsatz teilweise Keller angetroffen haben, die bis unter die Decke vollgelaufen waren. Es wurden glücklicherweise keine Personen verletzt.
Wie der Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Ingelheim gegenüber BYC-News mitteilte, waren zeitweise auch Kräfte aus Ingelheim in der Verbandsgemeinde Rhein-Selz im Einsatz, und unterstützten die dortigen Maßnahmen.
Eingesetzte Kräfte:
die freiwillige Feuerwehr Oppenheim
die freiwillige Feuerwehr Guntersblum
die freiwillige Feuerwehr Mommenheim
die freiwillige Feuerwehr Dexheim
die freiwillige Feuerwehr Dolgesheim
die freiwillige Feuerwehr Dienheim
die freiwillige Feuerwehr Nierstein/Schwabsburg
die freiwillige Feuerwehr Eimsheim
die freiwillige Feuerwehr Uelversheim/Weinolsheim
die Wehrleitung VG Rhein-Selz
die Führungsunterstützung VG Rhein-Selz
der Brand und Katastrophenschutzinspekteur Landkreis Mainz-Bingen
das DRK Nierstein-Oppenheim
Die für die Stadt Mainz sowie die Landkreise Mainz-Bingen und Alzey-Worms zuständige Leitstelle der Berufsfeuerwehr Mainz wurde am Mittwochabend von schichtfreien Beamten unterstützt. Aufgrund der massiven Belastung in den Leitstellen durch die zahlreichen Notrufe, wurden die Bürger zum Teil gebeten, sich bei weniger dringenden Fällen direkt an die örtlichen Feuerwehren zu wenden. Alle gemeldeten Fälle wurden nach Priorität abgearbeitet.
Kreis Groß-Gerau
Auch im Kreis Groß-Gerau kam es zu zahlreichen Einsätzen am Mittwochabend und in der Nacht, die durch das Unwetter ausgelöst wurden. Im gesamten Kreis musste die Feuerwehr rund 450 Mal ausrücken. Die Leitstelle wurde zeitweise personell aufgestockt, um alle Notrufe entgegennehmen zu können. Auch hier lautete ein Großteil der Alarmierungen „Vollgelaufene Gebäude“.
Überschwemmung in Rüsselsheim
Allein in Rüsselsheim gab es 190 Einsätze. Im Stadtgebiet wurden auch die Unterführungen am Rugbyring sowie am Waldweg überschwemmt. Zum Teil standen Autos noch in den Unterführungen, welche nicht mehr weiter fahren konnten. Außerdem sorgten hochgedrückte Gullydeckel beispielsweise in der Adam-Opel-Straße und Haßlocher Straße für Probleme. Autofahrer, welche die Gullydeckel überführen, hatten infolgedessen platte Reifen. Der Polizei gelang es schließlich, die Gullydeckel wieder reinzudrücken.
Auch in anderen Städten und Gemeinden, wie beispielsweise in Raunheim und Mörfelden-Walldorf kam es zu ähnlichen Problemen.
Frankfurt am Main
Insgesamt wurden zwischen 21:00 Uhr und 5:00 Uhr morgens 515 Einsätze verzeichnet. Dabei handelte es sich um 17 Brände kleineren Ausmaßes wie Brandmeldeanlagen oder Rauchentwicklungen durch Wasser in der Elektroverteilung. 374 Einsätze bezogen sich auf Hilfeleistungen, die sich auf 357 Wassereintritte in Gebäude und 17 umgestürzte Bäume aufteilten. Besonders betroffen waren unter anderem auch der Frankfurter Flughafen, der stellenweise stark überschwemmt wurde. Über 60 Flüge mussten am Abend gestrichen oder umgeleitet werden. Das Rollfeld stand zum Teil vollständig unter Wasser, wodurch zeitweise keine Flugbewegungen möglich waren. Für über zwei Stunden wurde die Bodenabfertigung vollständig eingestellt. Auch der Südbahnhof war massiv betroffen. Dort drang das Wasser flutartig ein und stürzte die Rolltreppen hinunter. Teilweise zerbrachen auch Glasscheiben. Die Einsatzkräfte waren bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz.
Aufgrund der Vielzahl von Notrufen wurde die Schichtstärke der Leitstelle um dienstfreies Personal ergänzt. Dadurch konnte eine schnelle und effiziente Koordination der Einsätze gewährleistet werden.
Eingesetzte Kräfte:
die Berufsfeuerwehr
freiwillige Feuerwehren
das Technische Hilfswerk (THW)
die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)
Die Feuerwehr Frankfurt am Main bedankt sich bei allen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Professionalität. Besonders hervorzuheben ist nach Angaben der Feuerwehr die gute Zusammenarbeit mit dem THW und der DLRG, die ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Unwetterlage geleistet haben.
Die Feuerwehr appelliert außerdem an die Bevölkerung, bei Unwetterlagen besondere Vorsicht walten zu lassen und die Anweisungen der Einsatzkräfte zu befolgen. Nur so kann eine effektive Hilfe gewährleistet werden.
Am 15. Oktober 2023 ist es so weit: Das neue Printmagazin aus dem Verlag BYC-Medien erscheint. Das auflagenstarke und für die Leser kostenfreie Magazin wird ein einzigartiges Projekt, welches es in dieser Form in der Region noch nicht gibt. Rund um die Themen Ehrenamt, Retter und Helfer wird das BYC-Magazin vielfältige und interessante Inhalte präsentieren.
Im Magazin erwarten die Leser fundierte Artikel, spannende Interviews und informative Reportagen aus dem Landkreis Mainz-Bingen
Wir bieten Einblicke in das Geschehen der Blaulichtfamilie und anderen ehrenamtlichen Organisationen. Zudem berichten wir über die Menschen hinter den Uniformen bei Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr & Co. Thematisiert werden auch Bereiche wie Gesundheit und Sicherheit. Der soziale Aspekt kommt natürlich ebenfalls nicht zu kurz: Gesellschaftliches Engagement und die Menschen, die unsere Region vorantreiben erhalten in dem Magazin eine Plattform, um sich und ihre Tätigkeiten präsentieren zu können.
Das Magazin wird im Landkreis Mainz-Bingen an zahlreichen Standorten kostenfrei erhältlich sein und erscheint immer zum 15. eines jeden Monats.
Gesellschaftliche Verantwortung
Als Verlag ist das BYC-Team sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst, weshalb ein Teil vom Umsatz des Print-Magazins monatlich an soziale und ehrenamtliche Organisationen in der Region gespendet wird. Mit dem Magazin bringt BYC-Medien nicht nur eine innovative Publikation auf den Markt, sondern stärkt auch das gesellschaftliche Engagement in der Region.
Das eigene Unternehmen bewerben und Gutes tun
Unternehmen haben die Möglichkeit, sich in dem BYC-Magazin zu präsentieren. So kann man mit seiner Werbung einen positiven Beitrag für die Region leisten und gleichzeitig das eigene Unternehmen voranbringen. Wer Teil dieses einzigartigen Projekts sein möchte, kann sich an unseren Ansprechpartner wenden:
Ihr wollt euren ehrenamtlichen Verein oder eine andere soziale Organisation aus dem Kreis Mainz-Bingen in dem BYC-Magazin präsentieren? Dann schreibt uns einfach eine Mail an kontakt@byc-medien.de
Seit mehreren Tagen kommt es bei der Ampelanlage an der Kreuzung Mainzer Straße / Große Hohl (L419) im Ingelheimer Stadtteil Wackernheim vermehrt zu Beschwerden von Bürgern und Durchreisenden. Die Rotphasen sind langanhaltend und ein akzeptabler Verkehrsfluss ist aufgrund der veränderten Ampelschaltung nicht mehr gewährleistet. Zeitweise kam es zu Wartezeiten bis zu 10 Minuten an der Ampelanlage, berichteten Leser unserer Online-Zeitung.
Lange Rotphasen und Wartezeiten
In den vergangenen Tagen haben sich vermehrt Bürger beim Wackernheimer Ortsvorsteher, Dieter Berg, sowie bei unserer Redaktion gemeldet, welche die langen Rot-Phasen bemängelt haben. Auch in den sozialen Medien, wie zum Beispiel in der Wackernheimer Facebookgruppe wurde dieses Problem thematisiert. BYC-News hat bei Dieter Berg nachgehakt.
Die Ampelanlage an der Kreuzung wurde so geschaltet, dass wenn ein Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von unter 50 Stundenkilometern auf die Ampel zufährt, die Ampelsteuerung mittels sogenannter Induktionsschleife die erlaubte Geschwindigkeit erkennt und auf grün schaltet. Dies soll den zügigen Verkehrsfluss ermöglichen. Diese Induktionsschleifen befinden sich in der Mainzer Straße auf Höhe des Netto Marktes und auf Höhe der Ober-Olmer Straße. Im Saulheimer Weg und in der Großen Hohl befinden sich sogenannte Kontaktschleifen. Diese werden durch Druckveränderungen (wartendes Fahrzeug) ausgelöst.
Große Hohl mit Blick auf den Saulheimer Weg | Foto: BYC-News
Wenn nun aber Fahrzeuge auf den Kontaktschleifen im Saulheimer Weg oder in der Großen Hohl parken oder der Boden durch Regenwasser an Volumen gewinnt, suggeriert dies, dass dort permanent Autos warten. Das hat zur Folge, dass die Ampel in der Mainzer Straße nicht automatisch beim darauf Zufahren auf grün umschaltet, sondern rot bleibt und erst über die Zeitsteuerung umschaltet.
Aufgrund der häufigen Regenfälle in den letzten Wochen ist der Druck auf den Kontaktschleifen auf dem unasphaltierten Saulheimer Weg dauerhaft erhöht. Dazu kommt, dass in dem Saulheimer Weg vermehrt Fahrzeuge im Bereich der Kontaktschleifen abgestellt werden. Dies könnte im Notfall auch Einsatzfahrzeuge behindern.
Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms hat in letzter Zeit keine Änderungen in der Ampelschaltung vorgenommen, erklärte der Ortsvorsteher. Die Problematik ergebe sich einzig durch die parkenden Fahrzeuge und das Regenwasser. Dennoch sei der LBM Worms bereits informiert und wolle sich um das Problem kümmern.
Erklärung Induktionsschleife:
Induktionsschleifen, die in die Straßenoberfläche eingebettet sind, spielen eine bedeutsame Rolle bei der Erfassung und Regulation des Straßenverkehrs. Diese Schleifen weisen üblicherweise eine rechteckige Form auf, deren Abmessungen in etwa der Größe des zu erfassenden Objekts, also eines Fahrzeugs, entsprechen. Durch die Induktionsschleife fließt Wechselstrom, der ein sich veränderndes Magnetfeld erzeugt. Im ungestörten Zustand besitzt die Induktionsschleife eine bestimmte Induktivität. Sobald sich ein Fahrzeug über der Schleife befindet, bewirkt dies eine Veränderung der Induktivität der Spule. Dies führt zur Umschaltung der Ampel.
Am Freitag, den 1. September 2023, findet um 11:00 Uhr die zweite Ausgabe unseres BYC-Unternehmer-Brunches statt. Nachdem die erste Veranstaltung im Rahmen des Mainzer Rhein-Frühlings ein voller Erfolg war, wird das nächste Treffen nun im Rahmen der Hechtsheimer Kerb stattfinden.
Kostenfreies Netzwerken in entspannter Atmosphäre
Das Treffen bietet Unternehmen aus dem Rhein-Main-Gebiet die Möglichkeit, in einer ungezwungenen Umgebung zu netzwerken und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Die Veranstaltung verspricht einen spannenden Vormittag voller interessanter Gespräche und Möglichkeiten, auch außerhalb der eigenen Branche neue Unternehmenspartnerschaften zu begründen.
Für Unternehmen ist die Teilnahme kostenfrei. Durch die Schaustellerfamilie Sottile/Barth werden Essen und Getränke sowie die Standfläche zur Verfügung gestellt.
Melden Sie sich noch heute für den Unternehmer-Brunch an und seien Sie Teil eines spannenden und stetig wachsenden Netzwerkes. Vorab können Sie sich auf BYC-Medien schon einen Überblick verschaffen, was unseren Verlag ausmacht, wo wir präsent sind und was wir für eine breite Angebotspalette bieten.
Auf einen Blick
Datum: 01. September 2023
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Ort: Hechtsheimer Kerb, An der Brausch, Mainz-Hechtheim
Kostenfreie Anmeldung bei:
Stephen Spampinato
Manager Sales&Marketing
Mobil: 01573 4999286
E-Mail: stephen.spampinato@byc-news.de
Die CDU-Stadtratsfraktion Mainz zeigt sich besorgt über den anhaltenden Vandalismus der Ultras Mainz. Sticker-Aktionen und Graffiti im Stadtgebiet sowie in den angrenzenden Gemeinden werden immer häufiger zum Problem. Angesichts der jüngsten Vorkommnisse in Bodenheim und insbesondere in Nackenheim, mahnt die CDU-Stadtratsfraktion zu einem entschlossenen Vorgehen der Stadtverwaltung und fordert, Gespräche mit dem 1. FSV Mainz 05 sowie den Nachbargemeinden zu führen.
Bereits in der Stadtratssitzung am 22. März 2023 habe die CDU mit einer Anfrage auf das Problem aufmerksam gemacht
Die kulturpolitische Sprecherin Ursula Groden-Kranich wies die Stadtverwaltung während der Sitzung auf Graffitis in Hechtsheim hin. Unter anderem sei die alte Ortsverwaltung betroffen gewesen. Bis heute wurden die Schmierereien nicht von der Stadt entfernt. „Graffitis und Aufkleber der Ultras Mainz werfen ein schlechtes Licht auf unsere Stadt und es ist bedauerlich, dass die Verwaltung trotz unserer Hinweise keine Maßnahmen dagegen ergreift“, erklärt Groden-Kranich.
Die jüngsten Vorfälle in Nackenheim würden verdeutlichen, dass es sich hierbei nicht mehr um ein isoliertes Mainzer Problem handele, sondern dass diese unerwünschten Aktivitäten auch auf das Umland ausstrahlten. Die CDU-Stadtratsfraktion appelliert daher eindringlich an die Stadt, unverzüglich in den Dialog mit dem 1. FSV Mainz 05 sowie den Nachbargemeinden zu treten, um gemeinsam Lösungen im Umgang mit den Ultras zu finden. „Die Stadt muss ihrer Verantwortung gerecht werden und durch konstruktive Gespräche mit dem Verein und den Gemeinden die Grundlage für ein gemeinsames Vorgehen schaffen“, so Groden-Kranich.
Dem pflichtet der verkehrspolitische Sprecher Thomas Gerster bei. „Verkehrsschilder, die aufgrund von Aufklebern nicht mehr lesbar sind, verlieren ihre Gültigkeit“, sagt Gerster. Insofern habe die Stadt die Verpflichtung dafür zu sorgen, dass die Verkehrsschilder lesbar blieben. Es sei daher unerlässlich, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die vermehrten Graffiti und Sticker-Aktionen einzudämmen sowie bestehende Verschmutzungen unverzüglich zu beseitigen.
Seit der Aufstieg generativer Künstlicher Intelligenzen (KI) wie ChatGPT begonnen hat, steht der Bildungsbereich vor einer neuen Ära. Die Frage, wie Schulen und Bildungseinrichtungen diese Technologie integrieren können, um den Lernprozess zu verbessern, hat eine lebhafte Diskussion in den Medien ausgelöst. Statt als Bedrohung sollte KI als Chance betrachtet werden, das individuelle Lernen zu fördern und Bildung für jeden zugänglicher zu machen. Im Folgenden werden vier Beispiele beleuchtet, wie KI im Bildungsbereich innovative Wege beschreitet:
Beispiel 1: Der Kampf gegen das leere Blatt
Das Schreiben von Aufsätzen, E-Mails oder Blogposts kann für viele eine Hürde darstellen, da die „Angst vorm leeren Blatt“ hemmt. Die Anfangssätze zu formulieren, gestaltet sich oft als herausfordernd. Hier setzt die generative KI wie ChatGPT an. Mithilfe passender Eingaben (Prompts) kann die KI Ideen generieren, Gliederungen erstellen, Stichpunkte liefern oder sogar vollständige erste Entwürfe verfassen. Dennoch ist Vorsicht geboten – die generierten Inhalte sollten stets auf ihre Richtigkeit überprüft werden. Die Experten von Teachtoday, einer Initiative der Deutschen Telekom zur Förderung der sicheren und kompetenten Mediennutzung, betonen, dass die KI gelegentlich falsche Ergebnisse produzieren kann.
Beispiel 2: Qualitätssicherung von Texten
Egal, ob es um Aufsätze oder andere schriftliche Arbeiten geht, ChatGPT kann eine wertvolle Unterstützung bieten. Die KI kann nicht nur Rechtschreibung und Grammatik überprüfen, sondern auch den Text zusammenfassen. Auf diese Weise wird deutlich, ob die zentralen Inhalte klar und verständlich dargelegt sind.
Beispiel 3: Matheunterricht neu gedacht
Im Bereich der Mathematik zeigt sich, dass ChatGPT ebenfalls eine wichtige Rolle spielen kann. Schülerinnen und Schüler, die mit einer schwierigen Matheaufgabe kämpfen, können die KI um Hilfe bitten. Diese berechnet nicht nur die Lösung, sondern kann auch schrittweise Erklärungen liefern. So wird gewährleistet, dass das Konzept hinter der Aufgabe verstanden wird.
Beispiel 4: Individuelle Schreibhilfe durch Mega-Prompts
Auf der Website www.teachtoday.de werden sogenannte Mega-Prompts vorgestellt. Hierbei geht es darum, der KI eine klare und schrittweise formulierte Aufgabenstellung zu geben. Dies verwandelt ChatGPT in eine persönliche Schreibassistenz, die gezielte Fragen beantwortet.
Die oben genannten Beispiele verdeutlichen, wie Künstliche Intelligenz den Bildungsbereich auf vielfältige Weise ergänzen kann. Die Integration von KI in den Unterricht bietet die Möglichkeit, Lernende individuell zu fördern und den Bildungszugang zu erweitern. Dennoch ist es wichtig, die Grenzen der Technologie zu verstehen und kritisch mit den generierten Ergebnissen umzugehen. Die Partnerschaft zwischen menschlichen Lehrkräften und KI könnte eine vielversprechende Zukunft für die Bildung bedeuten, in der das Potenzial jeder Schülerin und jedes Schülers optimal ausgeschöpft wird.
Was ist ChatGTP?
ChatGPT ist ein generatives Künstliches Intelligenz-Modell, das von OpenAI entwickelt wurde. Es basiert auf der GPT (Generative Pre-trained Transformer) Architektur, die darauf abzielt, menschenähnliche Texte zu generieren, indem sie große Mengen an Textdaten lernt und Muster in diesen Daten erfasst. GPT-Modelle sind darauf spezialisiert, auf Texteingaben zu reagieren und Texte in einem ähnlichen Stil und mit ähnlichem Ton zu erzeugen, wie es in den Trainingsdaten zu finden ist.
„ChatGPT“ ist ein Begriff, der verwendet wird, um sich auf eine Version von GPT-3 zu beziehen, die darauf trainiert wurde, auf Chat-ähnliche Eingaben zu antworten. Dies bedeutet, dass sie in der Lage ist, menschenähnliche Konversationen zu führen, Fragen zu beantworten, Ratschläge zu geben, Geschichten zu erzählen und vieles mehr. Die Fähigkeit von ChatGPT, auf eine Vielzahl von Eingaben zu reagieren und kontextbezogene Antworten zu generieren, hat es zu einem nützlichen Werkzeug für viele Anwendungen gemacht, darunter Kundensupport, Textgenerierung und sogar als pädagogische Unterstützung im Bildungsbereich.
Es ist wichtig anzumerken, dass ChatGPT ein Modell ist und keine tatsächliche eigenständige Intelligenz besitzt. Es erzeugt Text basierend auf dem Kontext der Eingabe und den Mustern, die es aus den Trainingsdaten gelernt hat. Es kann jedoch aufgrund der Komplexität seiner Ausgabe manchmal auch ungenaue oder irreführende Informationen liefern, weshalb eine kritische Bewertung der generierten Antworten wichtig ist.
Nachdem wir am Freitag (11. August 2023) einen Blick auf die Zu- und Abgänge des SV Darmstadt 98 geworfen haben, schauen wir uns heute den zweiten Bundesliga-Verein des Rhein-Main-Gebietes näher an. Können die Spieler, die den Verein verlassen haben, kompensiert werden und wo könnte die Eintracht aus Frankfurt am Ende der Saison stehen?
SG Eintracht Frankfurt
Am Ende der vergangenen Saison wurde der 7. Tabellenplatz erreicht, sodass der europäische Wettbewerb erreicht wurde. Man muss allerdings den Umweg über die Play-Offs gehen, um in der UEFA Conference League an den Start gehen zu können. Gegen wen es in den Play-Offs geht, spielen Hapoel Beer Sheva und Levski Sofia am 17. August aus, das Hinspiel endete 0:0.
Im Folgenden werden die wichtigsten Zu- und Abgänge der Eintracht aus Frankfurt etwas näher beleuchtet, sowie alle Transfers (Stand 15. August) aufgeführt. Auch das Vereinsumfeld wird sich angesehen, um am Ende einen Ausblick auf die Saison geben zu können.
Transferübersicht
Die Eintracht hat einige Abgänge zu verzeichnen, die für den Erfolg der letzten Jahre mit verantwortlich waren. Mit Evan N’Dicka hat ein wichtiger Abwehrspieler der vergangenen Jahre die Eintracht in Richtung Rom verlassen. In der abgelaufenen Saison kam er in 30 der 34 Bundesliga-Spiele zum Einsatz (Ein Tor) und absolvierte auch in der Champions League alle acht Spiele. Sein Vertrag lief aus, sodass er ablösefrei zur AS Rom wechseln konnte. Auch Daichi Kamada wechselte ablösefrei nach Rom, er schloss sich Anfang Wei dem Stadtrivalen Lazio Rom an. Der 26-jährige Japaner absolvierte 32 von 34 Bundesliga-Partien (Neun Tore, sieben Vorlagen) und alle acht Spiele in der Champions League (drei Tore). Daichi Kamada war vor allem in der Saison 2021/2022, welche mit dem Europaleague-Titel gekrönt wurde, einer der herausragenden Akteure (Fünf Tore alleine in der Europa League).
Zu den wichtigsten Neuzugängen zählt sicher Ellyes Skhiri, welcher ablösefrei vom 1. FC Köln kam und dort in der vergangenen Saison der Dreh- und Angelpunkt war. Der 28-jährige tunesische Nationalspieler absolvierte in Köln 32 Bundesliga-Spiele und war an acht Toren direkt beteiligt. Mit Hugo Larsson wurde ein 19-jähriges Ausnahmetalent aus Schweden (Malmö FF) an den Main gelockt. Trotz seines Alters hat Eintracht Frankfurt ca. 9 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler bezahlt, die Erwartungen an den Neuzugang sind dementsprechend hoch.
Weitere Transfers
Zugänge:
Willian Pacho (21, 9 Millionen Euro Ablöse, Royal Antwerpen)
Junior Dina Ebimbe (22, 6.5 Millionen Euro Ablöse nach Leihe, Paris St. Germain)
Ansgar Knauff (21, 5 Millionen Euro Ablöse nach Leihe, Borussia Dortmund)
Jessic Ngankam (22, 4 Millionen Euro Ablöse, Hertha BSC Berlin)
Philipp Max (29, 1.9 Millionen Euro Ablöse nach Leihe, PSV Eindhoven)
Nnamdi Collins (19, 1 Million Euro Ablöse, Borussia Dortmund II)
Robin Koch (26, Leihe, Leeds United)
Omar Marmoush (24, ablösefrei, VFL Wolfsburg)
Noel Futkeu (20, ablösefrei, SW Essen)
Davis Bautista (18, Aucas U20)
Jens-Petter Hauge (23)
Igor Matanovic (20, beide Rückkehr nach Leihe)
Abgänge:
Djibril Sow (26, 10 Milionen Euro Ablöse, FC Sevilla)
Diant Ramaj (21, 8 Millionen Ablöse, Ajax Amsterdam)
Ragnar Ache (1 Million Euro Ablöse, 1. FC Kaiserslautern)
Jan Schröder (20, ablösefrei FC Delaware)
Ali Akman (21, FCV Dender EH)
Jerome Onguene (25, Leihe, Servette FC)
Almamy Toure (27, vereinslos)
Bei Eintracht Frankfurt gibt es zudem noch einige spannende Personalien, bei denen zum aktuellen Zeitpunkt (15. August) noch keine Entscheidung fest steht. Randal Kolo Muani (23) steht nach seiner Ausnahmesaison (40 Torbeteiligungen in 46 Spielen) bei fast jedem Topverein Europas auf der Einkaufsliste, allerdings wurde hier ein Preis von 100 Millionen Euro festgelegt. Es bleibt abzuwarten, ob ein Verein diese Ablöse zahlen wird, im Raum steht Paris St. Germain, auch Tottenham hat nach dem Abgang von Harry Kane wieder Bedarf im Sturm. Auch Jesper Lindström (22) hat sich mit 13 Torbeteiligungen ins Rampenlicht gespielt und wird von einigen Vereinen (beispielsweise dem FC Arsenal) umworben.
Vereinsumfeld
Mit Dino Toppmöller (42) wurde ein neuer Trainer als Ersatz für den am Ende der Saison entlassenen Oliver Glasner (48) vorgestellt. Der neue Trainer war in der Vergangenheit als Co-Trainer von Julian Nagelsmann beim FC Bayern tätig, die Trainerposition bei Eintracht Frankfurt ist seine erste Station als Cheftrainer. Die bevorstehende Entlassung von Glasner hat am Ende der letzten Saison viel Unruhe in den Verein gebracht, hinzu kamen die Ermittlungen rund um den Präsidenten Peter Fischer, welche am Ende jedoch eingestellt wurden. In der Vergangenheit war die Eintracht bekannt dafür, sich durch ein unruhiges Umfeld beeinflussen zu lassen und eine gute Saison an den letzten Spieltagen daher ungekrönt zu lassen.
Allseits bekannt ist die Anhängerschaft der Frankfurter, welche gerne mit über 30.000 Fans nach Barcelona reist (2022) oder den Europaleague-Sieg mit etwa 150.000 Fans in der Innenstadt feiert. Die Heimstätte der Eintracht, der Deutsche Bank Park fasst nach dem Umbau der letzten Monate nun 58.000 anstatt vorher 52.000 Zuschauer und bietet mit etwa 20.000 Stehplätzen den zweitgrößten Stehplatzbereich der Bundesliga.
Fazit und Kommentar der Sportredaktion
Sollte die SG Eintracht Frankfurt es schaffen, Randal Kolo Muani in Frankfurt zu halten oder einen gleichwertigen Ersatz zu finden, stehen die Vorzeichen für die neue Saison gut. Das Ziel des Vereins sollte es wieder sein, auch in der Saison 24/25 im europäischen Wettbewerb zu spielen, bestenfalls wieder in der Champions League. Der Mindestanspruch wird jedoch ein Europaleague-Platz sein, um die in den vergangenen Jahren geschaffene Basis beizubehalten. Durch die Erfolge der letzten Jahre sind auch die Ausgaben des Vereins massiv gestiegen, daher müssen die Leistungen in den nächsten Jahren passen. Wenn Dino Toppmöller es schafft, aus den vorhandenen Spielern eine Mannschaft zu formen, ist der 5. Platz ein machbares Ziel.
Der Hochheimer Beirat Inklusion beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit dem Thema barrierefreie Gehwege. Mitglieder des Beirats Inklusion und des Seniorenbeirats sowie die Stadt Hochheim am Main wollen mit einer gemeinsamen Aktion auf dieses Thema aufmerksam machen und sensibilisieren.
Alltag wird durch Hindernisse erschwert
Viele Hindernisse erschweren den Alltag von Menschen, die die Gehsteige nutzen und dabei aus unterschiedlichen Gründen auf Hilfsmittel angewiesen sind oder einen Kinderwagen schieben. Behindern können beispielsweise nachlässig abgestellte Mülltonnen, Plakataufsteller, überhängendes Buschwerk, Kabel und Kabeltunnel oder parkende Autos auf den Gehwegen oder vor den Absenkungen.
Vom 21. August bis zum 3. September 2023 und vom 18. September bis zum 1. Oktober 2023 markieren die Teilnehmenden an der Aktion Hindernisse, auf die sie in Hochheim auf ihren Alltagswegen stoßen, mit einer Hinweiskarte. Mit der Hinweiskarte erhoffen sich die Beiräte ein erhöhtes Bewusstsein für die Hürden, denen Menschen mit Einschränkungen begegnen.
Informationen und Auskunft zur Aktion erhalten Interessierte vom Beirat Inklusion , E-Mail an beirat.inklusion@hochheim.de.
Am Samstag, 2. September, veranstaltet die U.S. Army Garnison Wiesbaden wieder ihren beliebten deutsch-amerikanischen Flohmarkt auf dem Parkplatz zwischen alter PX und dem Taunus Theater im amerikanischen Wohngebiet auf dem Wiesbadener Hainerberg. Deutsche und amerikanische Verkäufer bieten den Besuchern zwischen 9 und 15 Uhr ein bunt gemischtes Warenangebot. Der Eintritt ist frei und offen für alle. Bezahlt wird ausschließlich in Euro und nur in bar.
Interessierte Verkäufer können sich ab 7.30 Uhr auf einem der rund 100 Parkplätze nach dem First-Come-First-Serve-Prinzip einrichten
Eine Vorreservierung ist nicht möglich. Die Standgebühr beträgt 20 € für drei Meter, jeder weitere Meter wird zusätzlich mit 4 € berechnet. Die Gebühr wird bei Ankunft des Verkäufers am Standplatz in bar fällig. Verkäufer werden weiterhin darauf hingewiesen, dass ein Standabbau vor dem offiziellen Ende des Flohmarkts aus Sicherheitsgründen nicht möglich ist.
Der Zugang zum Gelände für Verkäufer und Besucher liegt an der Berliner Straße gegenüber der BRITA Arena. Für das leibliche Wohl sorgt der American Food Stand mit amerikanischen Speisen und Getränken.
Das Mitbringen von Waffen oder ähnlichen Gegenständen auf das Gelände ist nicht gestattet.
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