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Schwerverletzte Frau auf der A60 bei Mainz-Bretzenheim

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Unfall auf der A60
Symbolbild Polizei

Am Freitagnachmittag (8. September 2023) kam es gegen 16:40 Uhr zu einem Vorfall auf der Autobahn A60 zwischen der Auffahrt Mainz-Bretzenheim und dem Kreuz Mainz-Süd. In Folge dessen musste die Autobahn teilweise gesperrt werden.

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Eine Frau erlitt diverse Verletzungen

Wie Augenzeugen gegenüber BYC-News mitteilten, soll eine Frau aus einem fahrenden Auto auf die Fahrbahn gefallen sein. Die Polizei teilte auf Anfrage dieser Online-Zeitung mit, dass die Frau Prellungen, Abschürfungen sowie eine Kopfverletzung erlitt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurde, wo man die Schwerverletzte stationär aufnahm. Lebensgefahr bestand glücklicherweise nicht.

Der Fahrer des Wagens flüchtete von der Örtlichkeit und ließ seine Beifahrerin schwerverletzt liegen. Bei dem Wagen soll es sich um einen schwarzen oder dunkelblauen relativ neuen Audi A5 oder A6 (Limousine, Stufenheck) mit dem Kennzeichen „KH“ für Bad Kreuznach handeln.

Die Polizei, die Feuerwehr Mainz und der Rettungsdienst waren vor Ort im Einsatz. Der Verkehr wurde für die Dauer des Einsatzes einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Zeugen werden gebeten, mögliche Hinweise bei der Autobahnpolizei Heidesheim unter der Tel. 06132/950-0 zu melden.

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Neue Softwarelösungen in den Unternehmensalltag integrieren: Worauf gilt es, zu achten?

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Unternehmen sind, unabhängig von der Branche, in der sie sich bewegen, gut beraten, die jeweils eingesetzten Softwarelösungen immer wieder unter die Lupe zu nehmen. Auf diese Weise ist es möglich, festzustellen, ob die Verantwortlichen bereits das Maximum aus ihren Möglichkeiten herausziehen.

Mittlerweile gibt es viele Anbieter von Softwarelösungen, denen es wichtig ist, möglichst viele Funktionen unter einem Dach zu vereinen. Aber was kostet es eigentlich, eine neue Software in eine bestehende Struktur zu implementieren? Worauf sollte man achten? Und worin liegen die Vorteile, wenn ein Unternehmen nicht müde wird, sich und seine Arbeitsweise immer wieder aufs Neue infrage zu stellen?

Die folgenden Abschnitte liefern wertvolle Tipps zum Thema und zeigen auf, dass der Wechsel auf eine neue Software nicht zwangsläufig kompliziert sein muss.

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Welche Gründe sprechen dafür, über die Implementierung einer neuen Software nachzudenken?

Wer sich ein wenig genauer mit modernen Softwarelösungen für Unternehmen auseinandersetzt, stellt vergleichsweise schnell fest, dass diese sich im Laufe der Zeit stark verändert haben. Mittlerweile ist es zahlreichen Anbietern wichtig, ihren Kunden einen Mix aus einem hohen Nutzerkomfort und individuellen Einstellungsmöglichkeiten zu bieten.

Aufgrund der großen Auswahl an Varianten, die heutzutage zur Verfügung stehen, ist es ratsam, alle Optionen miteinander zu vergleichen, um so herauszufinden, was am besten zum eigenen Unternehmen und Anspruch passt. Wer sich jetzt ansehen möchte, was in Zukunft seinen geschäftlichen Alltag erleichtern könnte, sollte keine Zeit verlieren.

Und selbstverständlich spielt bei der Suche nach der passenden Software auch der Preis eine wichtige Rolle.

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Was kostet die Implementierung einer neuen Software?

Leider ist es nicht möglich, diese Frage standardisiert zu beantworten. Wie teuer oder wie günstig die Implementierung einer neuen Software ausfällt, ist von mehreren Faktoren abhängig. Vor allem Details, wie zum Beispiel die Art der Software, das bestehende System und der Aufwand der Implementierung sollten in diesem Zusammenhang berücksichtigt werden.

Unternehmen haben jedoch so gut wie immer die Möglichkeit, sich einen individuellen Kostenvoranschlag erstellen zu lassen. Auf diese Weise ist es möglich, die kommenden Schritte noch fundierter zu planen.

Grundsätzlich teilen sich die Kosten für die neue Software jedoch in zwei verschiedene Bestandteile auf:

  • Einerseits fallen Kosten für die Implementierung an. Hierbei handelt es sich um den Aufwand, der im Zusammenhang mit der Planung und der Migration der Daten anfällt. Hierbei gilt es jedoch auch, zu berücksichtigen, dass die Mitarbeiter selbstverständlich mit Hinblick auf die neue Software geschult werden müssen. Und genau das kostet in der Regel auch Geld. Ergänzend hierzu fallen bei einigen Anbietern auch einmalige Lizenzkosten an.
  • Wer die Preise verschiedener Anbieter miteinander vergleicht, sollte auch die laufenden Kosten berücksichtigen. Hierbei handelt es sich um die monatlichen Ausgaben, die im Zusammenhang mit der Nutzung der Software, aber auch mit Hinblick auf den Support anfallen. Wie hoch die Summen sind, die hier gezahlt werden müssen, ist vor allem von der Anzahl der Benutzer und der eingesetzten Module abhängig.

Unternehmen, die sich für den Einsatz einer neuen Software interessieren, sind gut beraten, sich im Vorfeld mit einem persönlichen Bedarf auseinanderzusetzen. So kann man gegebenenfalls auch Geld sparen und unter anderem zum Beispiel mit Hinblick auf ihre Personalarbeit noch effizienter werden.

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Welche Vorteile bieten Allrounder Lösungen?

Es gibt unterschiedliche Gründe, die dafürsprechen, sich mit dem möglichen Einsatz einer neuen Software zu befassen. Vor allem die letzten Jahre haben jedoch gezeigt, dass der Trend klar in Richtung Allrounder Lösungen geht.

Viele Unternehmen wissen es zu schätzen, wenn sie auf der Basis der entsprechenden Software die Möglichkeit haben, ihre Aktivitäten rund um Online-Shops, Logistik, Personal, Finanzbuchhaltung, Kundenmanagement und Warenwirtschaft unter einem Dach vereinen zu können.

Dementsprechend erklärt es sich von selbst, weshalb so viele Anbieter auf der Basis von Baukasten Systemen arbeiten und ihren Kunden somit die Möglichkeit bieten, sich ihre individuellen Pakete zu schnüren. Wer sich dann auch noch für eine Software entscheidet, die sich an die Bedürfnisse des Unternehmens anpassen lässt, profitiert in vielerlei Hinsicht.

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Mainz: Vor der Polizei geflüchtet und Streifenwagen beschädigt

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Symbolbild Polizei RLP

Die Polizeiinspektion Mainz 1 führte in den frühen Morgenstunden des Samstags (9. September 2023) um 00:15 Uhr eine Verkehrskontrolle in Mainz-Laubenheim durch. Während des Einsatzes wurde ein Fahrzeug im Mainzer Kiefernweg angehalten. Der Fahrer reagierte jedoch unerwartet, indem er sein Auto abrupt stoppte und daraufhin unvermittelt zu fliehen versuchte. Nach einer kurzen Verfolgung konnte er schließlich festgenommen werden. Die Gründe für seine Flucht wurden schnell deutlich:

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Der 32-jährige Mainzer wies einen Atemalkoholgehalt von 1,22 Promille auf

Zu allem Übel hatte der Fahrer sein Automatikfahrzeug vor seiner Flucht nicht auf die Parkposition gestellt, wodurch das Fahrzeug rückwärts gegen den Streifenwagen rollte und beide Fahrzeuge beschädigte.

Im Fahrzeug wurde zudem eine weitere Person angetroffen, bei der geringe Mengen Betäubungsmittel gefunden wurden. Neben einer Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung und dem Entzug seiner Fahrerlaubnis wird der Fahrer nun auch für die Schäden am Streifenwagen zur Verantwortung gezogen.

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Deutsche Toleranz im Wandel: Gendersternchen, Frauenquote und Meinungsfreiheit

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Kommentar von Meikel Dachs: In den letzten Jahren hat Deutschland eine eindrucksvolle Transformation durchlaufen, bei der verschiedene soziale Themen in den Vordergrund gerückt sind. Diese Themen reichen von der Frauenquote in Unternehmen und der Regierung über die Einführung von genderneutraler Sprache bis hin zum verstärkten Engagement im Kampf gegen den Klimawandel. Diese Veränderungen haben das Bewusstsein für soziale Gerechtigkeit geschärft und die Notwendigkeit von Vielfalt und Inklusion in unserer Gesellschaft unterstrichen.

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Jedoch bringt dieser Wandel auch neue Herausforderungen mit sich

Eine der bemerkenswertesten Entwicklungen ist die zunehmende Intoleranz gegenüber abweichenden Meinungen und kritischen Diskussionen. In einer Zeit, in der Perfektion und Einheitlichkeit in den Meinungen hoch geschätzt werden, sehen sich viele Menschen gezwungen, ihre eigenen Ansichten zu unterdrücken oder gar zu verbergen. Dieser Trend erstreckt sich sogar auf die politische Arena, wo Abweichungen von der vorherrschenden Meinung oft mit harscher Kritik und Rücktrittsforderungen beantwortet werden.

Es ist wichtig zu betonen, dass die Meinungsfreiheit ein grundlegendes Prinzip unserer Demokratie ist. Politische Entscheidungsträger sollten in der Lage sein, ehrliche und offene Diskussionen zu führen, ohne Angst vor Repressalien zu haben. Es ist bedenklich, wenn politische Kollegen in privaten Gesprächen zustimmen, sich aber in der Öffentlichkeit distanzieren, aus Furcht vor Konsequenzen oder aus dem Wunsch heraus, nicht in einer ideologischen „Blase“ gefangen zu sein.

Du hast eine andere Meinung? Du bist ein Nazi

Die sorglose Verwendung des Begriffs „Nazi“ in öffentlichen Diskussionen ist ein Anliegen, das nicht leichtfertig übersehen werden sollte. Diese Verharmlosung der schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte ist nicht nur respektlos gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus, sondern trägt auch nicht zur konstruktiven Debatte bei. In einer Zeit, in der wir uns darum bemühen, eine offene und tolerante Gesellschaft zu sein, sollten wir uns bewusst sein, dass respektvolle Sprache und respektvolles Verhalten uns näher zu diesem Ziel bringen.

Richard David Precht brachte dieses Problem kürzlich im Gespräch mit Markus Lanz treffend auf den Punkt: „Für Jan Böhmermann ist ja jeder, der rechts von der SPD steht, ganz schnell unter Nazi-Verdacht.“ Dies verdeutlicht, wie leichtfertig und unbedacht der Begriff „Nazi“ heutzutage verwendet wird. Eine solche Verwendung schafft eine gefährliche Atmosphäre, in der politische Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten in eine destruktive Richtung gelenkt werden.

Es ist wichtig zu betonen, dass nicht jeder, der politisch rechts steht oder konservative Ansichten vertritt, ein Nazi ist. Die inflationäre Verwendung des Begriffs verharmlost diese schreckliche Geschichte und entwertet das Gedenken an die Opfer.

Wir müssen uns als Gesellschaft bewusst sein, dass respektvolle Sprache und der Verzicht auf solch leichtfertige Beschuldigungen uns helfen, eine konstruktive und demokratische Debatte zu führen. In einer Zeit, in der Meinungsverschiedenheiten und gesellschaftliche Spannungen zunehmen, ist es umso wichtiger, unsere Worte mit Bedacht zu wählen und uns auf eine respektvolle und sachliche Diskussion zu konzentrieren. Nur so können wir eine Gesellschaft aufbauen, die auf Toleranz, Verständnis und Respekt für die Vielfalt der Meinungen basiert, ohne die schrecklichen Ereignisse der Vergangenheit zu relativieren oder zu bagatellisieren.

Ein weiteres kontroverses Thema ist die Frauenquote

Während einige dies als notwendige Maßnahme zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit sehen, argumentieren andere, dass es eine Einschränkung der Wahlfreiheit für Frauen darstellen könnte. Die Frage, ob Frauen aufgrund ihrer Fähigkeiten oder aufgrund der Quote ausgewählt werden, ist sicherlich relevant und sollte sorgfältig diskutiert werden. Es ist wichtig, die Balance zwischen der Förderung von Chancengleichheit und der Anerkennung individueller Fähigkeiten zu finden.

In einer Gesellschaft, die Toleranz und Vielfalt zelebriert, müssen wir sicherstellen, dass diese Werte in allen Bereichen unseres Lebens gelebt werden. Wir sollten uns bewusst sein, dass wahre Toleranz auch die Akzeptanz von Meinungen und Bräuchen anderer Menschen einschließt, selbst wenn sie uns fremd erscheinen. Nur durch eine offene und respektvolle Diskussion können wir die Herausforderungen unserer Zeit angehen und eine gerechtere und inklusivere Gesellschaft aufbauen.

Es muss uns in Deutschland wohl richtig gut gehen

In einer Welt, in der viele Länder mit Hunger und existenziellen Problemen kämpfen, mag es merkwürdig erscheinen, dass unsere Diskussionen oft von scheinbar trivialeren Themen beherrscht werden. Die Debatte über genderneutrale Toiletten und die Frage, ob wir die Begriffe „Papa“ und „Mama“ überdenken sollten, um sie durch „Elternteil eins“ und „Elternteil zwei“ zu ersetzen, sind Beispiele dafür. Die Frage nach angemessenen Kostümen an Fastnacht oder der Wunsch, die Aktivitäten von Jugendlichen am Wochenende zu regulieren, mögen ebenfalls in diesem Kontext seltsam erscheinen.

Es ist zweifellos wichtig, über gesellschaftliche Veränderungen und deren Auswirkungen nachzudenken, aber wir sollten auch bedenken, dass solche Diskussionen nicht die drängenden globalen Probleme ersetzen dürfen, denen wir gegenüberstehen. Wir können uns nicht ausschließlich auf diese scheinbaren Kleinigkeiten konzentrieren und die gravierenden Herausforderungen der Welt außer Acht lassen.

Andererseits sollten wir nicht vergessen, dass Freiheit und Vielfalt die Grundlagen unserer Gesellschaft sind

Menschen sollten die Freiheit haben, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, sei es in Bezug auf ihr Auto, ihre Lebensmittelwahl oder ihre Freizeitaktivitäten. Ja, wir sprechen über den Klimawandel und die Notwendigkeit, nachhaltiger zu leben, aber wir sollten auch bedenken, dass Veränderungen in der Mobilität nicht von heute auf morgen erfolgen können. Es ist ein Prozess, der Zeit braucht. In der Zwischenzeit sollten wir die Vielfalt der Mobilitätsoptionen respektieren.

Wir sollten uns bewusst sein, dass wir nicht alle in denselben Schuhen stecken. Während einige Menschen die Möglichkeit haben, nachhaltige Entscheidungen zu treffen, stehen andere vor finanziellen oder logistischen Hindernissen. Die Diskussion über diese Themen sollte von Verständnis und Empathie geprägt sein, anstatt von Vorurteilen und schnellen Urteilen.

In einer Welt, die von Vielfalt und Veränderung geprägt ist, sollten wir bestrebt sein, die dringendsten Probleme zu lösen, gleichzeitig aber auch die Freiheit und Vielfalt zu respektieren, die unsere Gesellschaft ausmachen. Eine ausgewogene Herangehensweise an diese Fragen wird uns helfen, die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft besser zu bewältigen. Im Bestreben nach Toleranz begehen wir einen bedeutsamen Fehler, indem wir uns zunehmend zu einer Gesellschaft entwickeln, die ihrer eigenen Intoleranz erliegt.

Die Kommentare auf BYC-News spiegeln immer die Meinung des individuellen Autors wieder und nicht die der gesamten Redaktion.


 

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Bewaffneter Raubüberfall in Rüsselsheim – Täter auf der Flucht

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Eine Tankstelle in der Friedrich-Ebert-Straße in Rüsselsheim war am Sonntagabend (10.09.2023) Ziel eines Raubüberfalls. Drei bewaffnete Personen betraten gegen 21:00 Uhr die Tankstelle , obwohl sich neben den Mitarbeitern noch Kunden im Verkaufsraum befanden. Sie drohten den Angestellten mit Waffengewalt (Schusswaffen) und entnahmen aus der Kasse Bargeld im niedrigen dreistelligen Bereich.

Fahndung der Polizei

Die drei Täter, als dunkel gekleidete Jugendliche beschrieben, konnten durch den Hinterausgang unerkannt entkommen. Alle hatten ihr Gesicht mit einem Tuch bedeckt. Die Anwesenden kamen mit dem Schrecken davon und alarmierten die Polizei. Diese suchte bislang vergeblich nach den Räubern. Wer rund um die Tankstelle etwas Verdächtiges beobachten konnte oder die drei Täter vor oder während der Tat in Rüsselsheim gesehen haben könnte, wird gebeten, sich mit der Polizei in Rüsselsheim unter 06142-6960 in Verbindung zu setzen.

Besondere Ideen für besondere Anlässe: So lässt sich der runde Geburtstag gebührend feiern

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Natürlich ist auch ein runder Geburtstag letztlich nur eine Jahreszahl und bekanntlich ist jeder so alt, wie er oder sie sich fühlt: Dennoch ist der runde Geburtstag ein gebührender Anlass, um sich selbst und seine Gäste zu verwöhnen. Ob an exklusiven Veranstaltungsorten, mit besonderen Aktivitäten oder über ausgefallene Geschenke – Möglichkeiten gibt es genügend!

Coole Ideen für einen erinnerungswürdigen Geburtstag

Das Geburtstagskind wird den runden Geburtstag sowieso nicht vergessen, schließlich wird er oder sie mehr oder weniger fortlaufend daran erinnert. Statt den runden Geburtstag mit dem unvermeidlichen Älterwerden zu assoziieren, erinnert man sich selbst aber lieber an eine ausgiebige Feier unter guten Freunden, Kollegen und Familienmitgliedern.

Wie das gelingt? Alles beginnt mit einer dem Anlass gebührenden Einladung. Schöne Geburtstagseinladungen können Interessierte zum Beispiel online Einladungskarten zum 60. Geburtstag bestellen. Vorab ist zu überlegen, wie viele Gäste die jeweilige Location überhaupt beherbergen kann und mit wem man einen so wichtigen Tag verbringen möchte.

Steht die Gästeliste, geht es direkt an die Planung. Ideen und Aktivitäten zum runden Geburtstag gehen meist Hand in Hand mit der Wahl der Location. Wer sich mit seinen Liebsten beispielsweise beim Paintball austoben und nebenher noch sportlich verausgaben möchte, der ist zwangsläufig auf eine entsprechende Location angewiesen. Selbiges gilt zum Beispiel für Lasertag-Events oder Escape Rooms – beides ist mittlerweile in einer Vielzahl von Großstädten möglich.

Wenn es zum runden Geburtstag etwas auf die Ohren gibt

Dann hat sich das Geburtstagskind für ein Wohnzimmerkonzert entschieden. Wer Musik liebt und weiß, dass es die besten Freunde ebenso tun, außerdem genügend Platz im Wohnzimmer oder alternativ auf einer Terrasse oder im Garten hat, der kann sich talentierte Musiker direkt nach Hause holen. Bei einem Wohnzimmerkonzert gibt es etwas auf die Ohren – und das klingt sogar noch deutlich besser, als ein Ausflug in die Karaoke-Bar. Der muss am Geburtstag, wenn noch Zeit ist, aber nicht ausbleiben.

Für kulinarische Feinschmecker: Tastings verwöhnen die Sinne

Wein kann mittlerweile zwar nicht mehr mit der Popularität von Bier schritthalten, ein schönes Gläschen ist zum runden Geburtstag aber nie verkehrt.

Wer seine Liebsten kulinarisch verwöhnen möchte, hat dafür gleich mehrere Möglichkeiten:

  • Weintastings direkt auf einem Weingut
  • eigene Cocktails mixen und verkosten, am besten in einer stylischen Bar
  • ein elegantes Dinner unter Anleitung eines Kochs mit der eigenen Gesellschaft zubereiten und verkosten

All das sind zudem super Möglichkeiten für alle, die sich zu ihrem Geburtstag den Stress für die nötige Verpflegung nicht selbst antun möchten.

Krimi-Dinner versprechen knisternde Spannung

Wer selbst gern rätselt, Krimis liebt und weiß, dass die eigenen Freunde ebenfalls dafür zu begeistern sind, der könnte seinen runden Geburtstag als Anlass für ein Krimi-Dinner nehmen. Das geht entweder in den heimischen vier Wänden oder in einer extra dafür angemieteten Location. Bei einem Krimi-Dinner erhält normalerweise mindestens ein Gast die Rolle des geheimen Täters zugewiesen, der Rest der Gäste muss diesem dann auf die Schliche kommen – das verspricht Spannung, sorgt für aufregende Gespräche und ganz viel Unterhaltung.

Den runden Geburtstag zum Anlass nehmen, sich selbst etwas zu gönnen

Die Möglichkeiten zum runden Geburtstag sind nahezu unzählig – glücklicherweise gibt es im Leben so einige davon. Selbst sein eigener Kapitän könnte das Geburtstagskind werden und die Gäste auf hohe See entführen. Was zählt: Spaß muss es machen und positiv in Erinnerung soll es bleiben!

Polizei Rheinland-Pfalz: Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang bei Rommersheim

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Verkehrsunfall Rommersheim L 5 mit tödlichem Ausgang

Am 10.09.2023 kam es auf der L 5 zwischen Giesdorf und Rommersheim zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein 20-jähriger Motorradfahrer aus der Verbandsgemeinde Prüm befuhr die Landstraße L5 in Richtung Rommersheim. Zeitgleich fuhr ein Traktorfahrer aus einem Feldweg in die L5 ein.

Es kam zur Kollision beider Fahrzeuge

Der Motorradfahrer wurde bei dem Zusammenprall so schwer verletzt, dass er an der Unfallstelle trotz umfangreicher Reanimationsmaßnahmen verstarb. In diesem Zusammenhang wird eine Zeugin mit einem roten Kleinwagen mit BIT-Kennzeichen gesucht, welche vielleicht kurz vor dem Unfall überholt wurde. Die Zeugin wird gebeten sich bei der Polizei Prüm zu melden.

Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter mit der Erstellung eines Unfallgutachtens beauftragt.

Im Einsatz waren:

  • DRK Prüm
  • Notarzt
  • Notfallseelsorge
  • Rettungshubschrauber
  • Feuerwehr aus SchöneckenStraßenmeisterei Prüm
  • Polizei Prüm.

Aktionstag Bad Kreuznach: Mehr Grünflächen und Sicherheit für Radfahrer

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Alte Nahebruecke Bad Kreuznach 5 changed
Alte Nahebruecke Bad Kreuznach 5 changed

Am Samstag, den 16. September, wird zwischen 11 und 15 Uhr in der Gymnasialstraße in Bad Kreuznach der Park(ing) Day veranstaltet. Dieses Event ist Teil der Europäischen Mobilitätswoche, die vom 16. bis 22. September stattfindet. An diesem Tag werden Straßen und Plätze in der Innenstadt für einen Tag auf kreative Weise umgestaltet. Das Umweltbundesamt unterstützt diese Aktion in Deutschland.

Die Gymnasialstraße ist derzeit ein verkehrsreicher Bereich ohne Bäume und geprägt von Parkplätzen und schmalen Gehwegen

Aktionstag bad kreuznach: mehr grünflächen und sicherheit für radfahrerDie verschiedenen teilnehmenden Gruppen möchten an diesem Tag aufzeigen, wie die Straße auch für Autofahrer grüner, hitzebeständiger und sicherer für Radfahrer gestaltet werden kann. Die Parkplätze entlang der Straße werden für bunte Aktionen, Spiele für Kinder, Essen, Trinken und Musik genutzt, um den Besuchern einen Eindruck davon zu vermitteln, wie die zukünftige Gymnasialstraße aussehen könnte. Diese Veränderungen berücksichtigen die steigenden Temperaturen in der Stadt und die veränderten Mobilitätsanforderungen der Bürger, besonders angesichts des Klimawandels.

Die Gymnasialstraße weist derzeit wenig Begrünung auf und heizt sich im Sommer stark auf. Parkplätze nehmen einen erheblichen Teil der Straßenfläche ein, was besonders Radfahrer, insbesondere Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Schule, beeinträchtigt.

Am Park(ing) Day soll das Potential der Gymnasialstraße für eine klimagerechte, grüne und fahrradfreundliche Innenstadtstraße verdeutlicht werden:

  • Als grüne Erholungs- und Abkühlungszone für Stadtbewohner, Anwohner und Besucher.
  • Als Teil einer attraktiven Innenstadt auch während Hitzeperioden.
  • Als sichere Radverbindung zum Gymnasium an der Stadtmauer und in die Innenstadt.
  • Als teilweise entsiegelter und begrünter Bereich, nicht nur für Menschen, sondern auch für Pflanzen und Tiere zur Förderung des Artenschutzes und der Biodiversität.

An diesem Aktionstag sind viele Initiativen aus den Bereichen Umwelt und soziales Engagement beteiligt, darunter der VCD Verkehrsclub Deutschland, die Klimagemeinschaft Bad Kreuznach, Greenpeace, der Stadtteilverein Pariser Viertel, das ZSL – Zentrum für selbstbestimmtes Leben, der NAHeRAUM/City-Kirche, die AJK Alternative Jugendkultur, Omas und Opas for Future, der NABU Bad Kreuznach und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC).

Oberbürgermeister Emanuel Letz

Oberbürgermeister Emanuel Letz äußert sich erfreut darüber, dass Bad Kreuznach erneut am Park(ing) Day teilnimmt, und dankt dem VCD sowie allen engagierten Teilnehmern, die dazu beitragen, dieses besondere Event zu gestalten. Die Organisatoren sind auch dem Rehner Gartencenter Bad Kreuznach dankbar, das mit zahlreichen großen Pflanzen zeigt, wie schön die Gymnasialstraße mit Begrünung aussehen könnte.

Während des Park(ing) Day können die Parkplätze entlang der Gymnasialstraße nicht für das Parken von Autos genutzt werden. Die Straße wird nicht gesperrt, und die Durchfahrt bleibt weiterhin möglich. Anwohner haben weiterhin Zugang zu ihren Parkplätzen.

Ingelheim: 14-jährige ins Krankenhaus getreten – Zeugen gesucht!

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Angriff in Leipzig
Zeugenaufruf Neu

Am Samstagabend (9. September 2023), zwischen 20:30 Uhr und 21:00 Uhr, ereignete sich am Ingelheimer Bahnhof ein Vorfall, bei dem eine 14-jährige Jugendliche verletzt wurde. Eine Streitigkeit zwischen zwei heranwachsenden Männern artete aus, als eine 14-jährige Anwesende aus Ingelheim versuchte, zu schlichten.

Während sich die Umstehenden die Streitigkiet ansahen, trat die 14-Jährige zwischen die Kontrahenten, um die beiden Jugendlichen zu trennen

Einer der beteiligten Jugendlichen griff das Mädchen gezielt an und fügte ihr mit zwei harten Tritten Verletzungen in Magen und Nierengegend zu. Die 14-Jährige erlitt erhebliche Schmerzen und musste sofort ärztlich versorgt werden. Ein herbeigerufener Krankenwagen brachte sie umgehend in die Mainzer Uniklinik, wo sie stationär aufgenommen werden musste.

Die Polizei Ingelheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu dem Tätern haben, werden gebeten, sich umgehend bei der Polizei in Ingelheim unter der Rufnummer 06132 65510 zu melden.

Klima-Bilanz Sommer 2023: Bericht des Hessischen Landesamts

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Es ist Zeit für das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG), Bilanz zu ziehen: Der Sommer 2023 war, und das kam uns nicht nur so vor, durchwachsen: Auf ein relativ feuchtes Frühjahr folgte ein warmer Frühsommer. Der Juni und die ersten drei Juli-Wochen waren sehr heiß und viel zu trocken. Mit dem Beginn der hessischen Sommerferien setzte dann Mitte Juli zum Ärger vieler Schulkinder und Urlauber eine Periode mit sehr nassem und kühlem Wetter ein. Erst Mitte August kehrte der Sommer noch einmal zurück und brachte dann punktuell auch heftigen Starkregen.

„Der Sommer 2023 hat uns beides geboten,“ sagt HLNUG-Präsident Prof. Dr. Thomas Schmid, „sowohl einen Blick zurück als auch einen Vorgeschmack auf das, was uns mit zunehmendem Klimawandel erwartet:

Früher waren die Sommer bei uns in Deutschland und auch in Hessen häufig durchwachsen und verregnet – bloß ist uns dies nach den vergangenen Trockenjahren nicht mehr so präsent. Mit fortschreitendem Klimawandel müssen wir uns darauf einstellen, dass die Sommer in Hessen immer heißer und trockener werden, Hitzewellen und Dürre werden dann normal, Regenperioden die Ausnahme sein. Auch wenn der viele Regen einigen aufs Gemüt geschlagen ist: Wir können von Glück reden, dass es ihn gab, denn er hat unserer Natur, den Wäldern und Gewässern sehr geholfen.“

Die Temperatur lag in den Sommermonaten über dem langjährigen Mittel, vor allem im Juni und Juli herrschte zeitweise extreme Hitze in Hessen

Die mittlere Temperatur von Juni bis August betrug 18,5 °C. Verglichen mit der international verwendeten Referenzperiode 1961-1990 war es 2,3 Grad wärmer (langjähriger Mittelwert 16,2 °C). Besonders heiß war es im Juni mit 18,9 °C im Mittel, 3,7 Grad über dem langjährigen Mittelwert von 15,2 °C. Im Rhein-Main-Gebiet wurde im Juli an 20 Tagen die Sommermarke von 25 °C überschritten. Im letzten Monatsdrittel kühlte sich die Luft etwas ab und eine unbeständige Wetterlage mit vielen Schauern und Gewittern löste die Hitzeperiode ab. Auch Anfang August blieb es vorerst zu kühl fürs Freibad. Erst Mitte August hielt der Sommer wieder Einzug in Hessen, und es wurde wieder heiß. Gegen Ende des Monats blieben die Temperaturen dann wieder unter dem langjährigen Mittel. Insgesamt lag die mittlere Temperatur für August mit 18,0 °C etwas über dem mittleren Monatswert von 16,4 °C.

Niederschlag blieb zu Beginn des Sommers zunächst aus:

Insgesamt fielen im Mittel im Juni über ganz Hessen etwas mehr als 37 l/m² Regen, das sind 53 Prozent weniger als im Mittel der Referenzperiode 1961-1990. Hier sticht allerdings der 22. Juni heraus: An diesem Tag entluden sich heftige Gewitter über Hessen. Besonders betroffen war der Raum Kassel, wo eine Superzelle für zahlreiche Überflutungen und Hagelschäden sorgte. Davon abgesehen war der Juni 2023 viel zu trocken.

Auch im Juli ging es zunächst trocken weiter, erst in der letzten Juli-Woche setzte dann anhaltendes Regenwetter ein. Insgesamt betrug der Gebietsniederschlag in Hessen im Juli etwas mehr als 95 l/m² und lag damit 30 Prozent über dem langjährigen Monatsmittel (1961-1990).

Sehr hohe Niederschlagsmengen gab es im August. Mit 130 l/m² fielen 87 Prozent mehr als im Mittel (1961-1990). Am 16. August kam es zu Unwettern, betroffen war vor allem das Rhein-Main-Gebiet: In Frankfurt fluteten die Wassermassen die U-Bahn-Station am Südbahnhof. Aber auch in anderen Regionen kam es zu erheblichen Niederschlägen, so wurden an der Station Lollar 44 l/m² in einer Stunde registriert, insgesamt fielen hier 58 l/m² in drei Stunden.

Von Januar bis August fielen im Mittel über ganz Hessen insgesamt 606,4 l/m² Niederschlag. 37 Prozent davon entfielen auf Juli und August. Im Vergleich zum langjährigen Mittel der Referenzperiode 1961-1990 von 528,5 l/m² fielen 77,9 l/m² (15 Prozent) mehr. Der Sommer 2023 war also nicht nur gefühlt zu nass, sondern auch insgesamt feuchter als im langjährigen Mittel.

Situation Oberflächengewässer

Aufgrund der größtenteils ausbleibenden Niederschläge in den ersten Wochen sanken die Wasserstände und Durchflüsse in den Monaten Juni und Juli. An ca. 40 Pegeln trat über einen längeren Zeitraum Niedrigwasser auf, zwei Pegel fielen zeitweise trocken.

Die Niederschläge im letzten Monatsdrittel des Julis und im August führten wieder zum Ansteigen der Wasserstände und Durchflüsse. Im August waren die Oberflächengewässer gut gefüllt, die Durchflüsse lagen im Bereich der mittleren Wassermenge oder darüber. Im Mittel führten die Gewässer 94 Prozent mehr Wasser als im langjährigen monatlichen Mittel, also fast doppelt so viel wie im Durchschnitt. Aktuell fallen die Wasserstände leicht und einige wenige Gewässer führen wieder Niedrigwasser, insgesamt jedoch liegen bei 90 Prozent der Gewässer mittlere Durchflüsse vor.

Die Gewitter am 16. August brachten gebietsweise heftigen Regen mit vereinzelten Niederschlagssummen bis 60 l/m². Dadurch kam es in der Nacht vom 16. auf den 17. August an mehr als 15 Pegeln zu steigenden Wasserständen mit Meldestufenüberschreitungen. Auch im weiteren Monatsverlauf wurden infolge lokal ergiebiger Regenfälle vereinzelt kurzzeitig Meldestufenwerte in den Gewässern überschritten.

Situation Talsperren

Ab Juni wurde Wasser aus der Eder- und der Diemeltalsperre abgelassen, um die Oberweser zu stützen. Ab Anfang August wurden beide Talsperren wieder eingestaut. Aus der Diemeltalsperre wird inzwischen wieder etwas Wasser abgegeben. Insgesamt lagen die Füllmengen in beiden Talsperren in den Monaten Juni, Juli und August über den langjährigen monatlichen Füllmengen. Lediglich in der Edertalsperre wurde dieser Wert in der zweiten Monatshälfte unterschritten.

Situation Grundwasser

Als Folge der von Mitte Mai bis Ende der zweiten Juli-Dekade andauernden Trockenheit haben sich die Grundwasserverhältnisse im Juni und in den ersten beiden Juli-Dekaden verbreitet rückläufig entwickelt. Die ergiebigen Niederschläge im letzten Monatsdrittel haben Ende Juli in gewässernahen und schnell reagierenden Messstellen zu steigenden Grundwasserständen geführt. Durch die sehr ergiebigen Niederschläge im August haben sich die Grundwasserstände im Verlauf des letzten Sommermonats vielerorts weiter erholt und lagen am Monatsende an 90 Prozent der Messstellen auf einem höheren Niveau als am Ende des sehr trockenen Sommers 2022. Somit stellt sich die Grundwassersituation im Vergleich zum Vorjahr deutlich günstiger dar.

Auch wenn die Grundwasserstände vielerorts vom vielen Regen profitiert haben, ist das Defizit aus den vergangenen Trockenjahren noch nicht ausgeglichen. Um dieses Defizit im Grundwasser auszugleichen, sind ergiebige Niederschläge über einen deutlich längeren Zeitraum von Nöten. Mit einer nachhaltigen und flächendeckenden Regenerierung im Grundwasser ist erst wieder im hydrologischen Winterhalbjahr 2023/24 (November bis April) zu rechnen. In dieser Zeit findet üblicherweise die Grundwasserneubildung statt. Daher ist für das Grundwasser ein feuchter Winter wichtiger als ein feuchter Sommer.

Situation Böden

Die zu hohen Temperaturen bei gleichzeitig geringen Niederschlägen ließen die Oberböden zu Beginn des Sommers in Hessen flächendeckend austrocknen. Dies führte allgemein zu Trockenstress, der bis Ende Juli anhielt und dabei auch Bodentiefen bis etwa 50 cm erreichte. Besonders ausgeprägt war diese Situation in den südlichen Landesteilen wie z. B. im hessischen Ried und der Mainebene. Die darauffolgenden ergiebigen Niederschläge und niedrigeren Temperaturen sorgten durchweg für Entspannung, so dass am Ende des Sommers die Böden Hessens in allen Tiefenbereichen ausreichend mit Wasser versorgt waren.

Ingelheim: Michael Becker ist neuer ehrenamtlicher Lärmschutzbeauftragter

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Foto: Ulrich Reussner (Umwelt- und Grünflächenamt), OB Ralf Claus, Wolfgang Thomas, Michael Becker und Beigeordnete Dr. Christiane Döll (v.l.n.r.), Bild: Stadtverwaltung Ingelheim.

Ingelheim hat einen neuen Lärmschutzbeauftragten: Michael Becker hat das Ehrenamt von Wolfgang Thomas übernommen und ist ab sofort der Ansprechpartner für alle Bürgerinnen und Bürger von Ingelheim, die Fragen und Anliegen bezüglich Lärmschutz haben. Dabei kann es sich um verschiedene Lärmquellen handeln, wie beispielsweise Verkehrslärm, sei es durch Flugzeuge, Züge oder Autos, Freizeitlärm oder auch Lärm von modernen Technologien wie Wärmepumpen. Der Lärmschutzbeauftragte ist die erste Anlaufstelle und bemüht sich um Vermittlungsmöglichkeiten oder andere Lösungen, um die wahrgenommene Lärmbelästigung zu reduzieren oder ganz zu beseitigen.

Bürgermeister Ralf Claus und Beigeordnete Dr. Christiane Döll möchten sich herzlich bei Wolfgang Thomas für seine langjährige Arbeit bedanken

„Wolfgang Thomas hat die Position mit großem Engagement über drei Jahre hinweg ausgeübt, wofür wir ihm aufrichtig danken. Die Bürgerinnen und Bürger von Ingelheim konnten stets auf seine Unterstützung zählen“, betonten Claus und Döll. Unter anderem geht es auf das Engagement von Wolfgang Thomas zurück, dass eine Fluglärm-Messstation in Wackernheim installiert wurde.

Thomas hat Michael Becker bereits einige Informationen übergeben, um einen reibungslosen Übergang von seinem Vorgänger zum neuen Lärmschutzbeauftragten zu gewährleisten und sein gesammeltes Wissen weiterzugeben. Michael Becker freut sich über diese Unterstützung und beabsichtigt, in die Fußstapfen seines Vorgängers zu treten, der als Zuhörer und Vermittler geschätzt wurde. „Wenn es Beschwerden oder Anliegen gibt, werde ich zunächst zuhören und möglicherweise einen Vor-Ort-Termin vereinbaren, um die Situation genauer zu bewerten.

Ich freue mich auf die anstehenden Aufgaben und darauf, von den Bürgern Ingelheims kontaktiert zu werden“, sagt Becker

Es ist wichtig zu beachten, dass Nachbarschaftsstreitigkeiten nicht in den Zuständigkeitsbereich des Lärmschutzbeauftragten fallen. Wenn sich jemand aufgrund kontinuierlicher Störungen durch den Rasenmäher auf dem Nachbargrundstück belästigt fühlt, sollten die Schiedspersonen kontaktiert werden, die ebenfalls ehrenamtlich in Ingelheim tätig sind.

Ingelheim: michael becker ist neuer ehrenamtlicher lärmschutzbeauftragter 1
Foto: Ulrich Reussner (Umwelt- und Grünflächenamt), OB Ralf Claus, Wolfgang Thomas, Michael Becker und Beigeordnete Dr. Christiane Döll (v.l.n.r.), Bild: Stadtverwaltung Ingelheim.

Eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Ehrenamtlichen und der Verwaltung, insbesondere dem Umwelt- und Grünflächenamt und dem Ordnungsamt, ist von großer Bedeutung. Ebenso gehört die fachliche Weiterbildung zur ehrenamtlichen Tätigkeit. Michael Becker wird sich in Kürze bei der Kommunalakademie über das komplexe Thema des Immissionsschutzrechts weiterbilden.

Bei Fragen oder Anliegen können Sie den Lärmschutzbeauftragten telefonisch unter 0177 31 67 095 oder per E-Mail unter laermschutzbeauftragter@ingelheim.de erreichen.

Wohnungsbrand mit drei Verletzten und 50.000 Euro Sachschaden

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Symbolbild Feuerwehr
Symbolbild Feuerwehr

In dem Wohnheim in der Radilostraße in Rödelheim, kam es am Samstagabend (9. September 2023) gegen 20:30 zu einem Zimmerbrand im 3.OG. Die eingetroffenen Einsatzkräfte der Frankfurter Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Rödelheim evakuierten alle Bewohner des Hauses und begannen mit den Löscharbeiten. Um die geretteten Bewohner der betroffenen Wohneinheit kümmerten sich die anwesenden Sanitäter. Eine der drei Personen musste verletzt ins Krankenhaus transportiert werden. Nach den Lüftungs- und Entrauchungsmaßnahmen und den Messungen einer möglichen Schadstoffkonzentration, gaben die Einsatzleiter das Gebäude wieder zur Nutzung frei. Die Brandursache ist noch unklar und die ungefähre Höhe des Schadens beträgt ca. 50000 Euro.

Tag des offenen Steinbruchs im Oktober in Trechtingshausen bei Bingen am Rhein

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Die Hartsteinwerke Sooneck, die den gleichnamigen Steinbruch in Trechtingshausen bei Bingen in der Nähe des rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz betreiben, feiern 60-jähriges Jubiläum. Im Jahr 1963 hatte der deutsch-niederländische Familienkonzern de Beijer Groep die Pachtrechte für den Stein­bruch von der Gemeinde erworben. Der terrassenförmige Steinbruch zwischen dem Ort und der Burg Sooneck ist seit Jahrhunderten ein weithin sichtbares Wahrzeichen Trechtingshausens. Seit 2002 ist er Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.

Anlässlich des Jubiläums öffnen die Hartsteinwerke Sooneck am 7. Oktober ab 12.30 Uhr ihre Pforten für Inter­essenten, die sich vor Ort informieren wollen, wie ein Steinbruch funktioniert. Der Trechtingshausener Abbaubetrieb gilt dank seiner technischen Ausstattung und seiner umwelt­schonenden Arbeitsweise als einer der modernsten Steinbrüche Europas. Interessenten können einfach vor Ort erscheinen (Wilhelmus de Beijer-Straße 1, 55413 Trechtingshausen); eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wichtige Rolle bei der Baustoffversorgung

Im Steinbruch Sooneck wird seit Jahrzehnten Quarzitische Grauwacke abgebaut. Diese dienen als Material für zahlreiche bauliche Maßnahmen. Dazu gehören der Beton-, Wasser-, Straßen- und Galabau sowie die keramische Industrie.

Damit spielen die Hartsteinwerke eine wichtige Rolle bei der Baustoffversorgung in Deutschland und darüber hinaus. Die Lage des Steinbruchs nahe dem Rhein und der Bundesstraße 9 bringt eine gute Anbindung an internationale Transportwege mit sich. Mit den Produkten des Steinbruchs wird neben zahlreichen regionalen Bauvorhaben der Hochwasserschutz entlang des Rheins und seiner Nebenflüsse sowie unter anderem auch der Küstenschutz in den Niederlanden erhalten und erweitert.

Umweltschonende Erweiterung und Innovationen mit Transparenz

Mit einer substanziellen Jahrespacht, die der Gemeindekasse unmittelbar und in voller Höhe zugutekommt, leisten die Hartsteinwerke Sooneck das größte direkte finanzielle Einzelengagement zu Gunsten Trechtingshausens. Für die Zukunft der Kommune ist es daher unabdingbar, den Steinbruch in den nächsten Jahren weiter auszubauen. Die Gemeinde und die Hartsteinwerke Sooneck setzen bei der notwendigen Erweiterung auf eine maximale Transparenz unter Wahrung der Tradition. Im Frühjahr 2021 wurde die Zulassung zur Erweiterung erteilt.

Die Hartsteinwerke Sooneck haben den Abbaubetrieb mit zahlreichen Innovationen leistungsfähiger, leiser und sauberer gemacht. Dazu gehörten in den letzten Jahren die Anschaffung eines neuen großen Baggers, neuer Radlader und Muldenkipper sowie elektrisch angetriebener mobiler Siebanlagen. Das Unternehmen gehört damit zu den Innovationsführern unter den Steinbruchbetrieben in Europa.

Mitarbeit bei der Bundesgartenschau 2029

Neben der für Menschen und Natur verträglichen Erweiterung des Steinbruchs sind die Hartsteinwerke Sooneck mit weiteren zukunfts­trächtigen Projekten befasst. Dazu gehört insbesondere die Bundesgartenschau 2029. Die BuGa 2029 soll in der Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal stattfinden, und zwar stark dezentralisiert entlang einer Strecke von 67 Kilometern am Rhein zwischen Koblenz im Norden und Bingen sowie Rüdesheim im Süden. Diese Planung eröffnet erhebliche Chancen für Trechtingshausen. Die Hartsteinwerke Sooneck bieten an, den Steinbruch mit Projekten am Rhein, auf der Burg Sooneck und im Tagebau planerisch in die Bundesgartenschau einzubeziehen.

Produktion, Handel und Logistik mit Rohstoffen

Der Steinbruch-Betreiber de Beijer Groep zählt sich zu den führenden Unternehmen in der Produktion, im Handel und in der Logistik mit Rohstoffen. Das Angebot umfasst eine breite Palette von Rohstoffen für den Straßen- und Wasserbau, die Beton­industrie, den Freizeitmarkt, die Park- und Landschaftsarchitektur sowie die Grobkeramikbranche. Die Firmengruppe war 1956 von Wil de Beijer Senior in seinem Einfamilien­haus im niederländischen Arnheim gegründet worden. Der Geschäfts­idee bestand in der Lieferung von Sand, Kies und Steinen für die Betonindustrie sowie den Straßen- und Wasserbau. In den folgenden Jahren zog das Unternehmen in ein Firmengebäude am Rheinkai in Arnheim um, erwarb sukzessive Sand- und Kiessteinbrüche und baute zugleich seine Transport­kapazitäten zu Wasser und auf der Straße aus. Als sich der Senior 2003 zurückzog, wurde die Geschäftsführung auf seine beiden Söhne Han und Willem de Beijer übertragen, die zusammen mit Schwester Bianca de Beijer die Inhaber des Unternehmens sind. Heute verfügt die de Beijer Groep über einen niederländischen Hauptsitz in Dodewaard und einen deutschen Firmensitz in Duisburg sowie den Steinbruch in Trechtingshausen am Rhein.

Unternehmens­leiter Han de Beijer erklärt: „Wir haben eine aufstrebende Entwicklung hinter uns und sind zugleich bestens aufgestellt für eine ebenso erfolgreiche Zukunft, wobei der Steinbruch in Trechtingshausen eine wichtige Rolle spielt“. Als Schlüsselfaktoren für den Erfolg nennt er „eine stetige Modernisierung aller zur Gruppe gehörenden Firmen, eine konsequente Ausrichtung auf nachhaltiges Wirtschaften und eine integrierte Logistik, um mit einer qualitativ hochwertigen Produktpalette zu marktgerechten Preisen mit viel Unterstützung nah beim Kunden zu agieren.“

Kombination aus eigenem Abbau und eigener Logistik

Die Gruppe verfügt über moderne Lade-, Entlade- und Umschlaganlagen auf den großen Wasser­straßen. Diese Kombination aus eigenem Abbau und eigener Logistik stellt bis heute einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil des mittelständischen Konzerns dar. Die de Beijer Groep war am Bau zahlreicher Großprojekte beteiligt. Dazu gehören beispielsweise die Delta Works, die Arbeiten am Nieuwe Waterweg und die Vertiefung des Rheins zwischen Koblenz und Bingen sowie viele weitere hochkarätige Tiefbau- und Infrastruktur­projekte wie den Ausbau der Maasvlakte und des Maeslantkering.

Seit ihrer Gründung legt die de Beijer Groep höchsten Wert auf langfristige Beziehungen zu Kunden, Lieferanten und Partnern. Die Kunden erhalten eine umfassende Betreuung von der Beratung bei der Auswahl und Anwendung der Rohstoffe bis hin zur pünktlichen Lieferung am Bestimmungsort.  Nach­haltig ist auch beim Abbau und Transport angesagt: Die Gruppe trägt mit Stolz das Nachhaltigkeits­siegel „NL Greenlabel“.

31. Mainzer Kindertheaterfestival: Eine Bühne für junge Theaterbegeisterte

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Das Mainzer Kindertheaterfestival, eines der Highlights des kulturellen Lebens in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt, steht in den Startlöchern für seine 31. Ausgabe. Vom 16. September bis zum 17. Oktober 2023 erwartet die Besucher ein reichhaltiges Programm mit insgesamt 62 Vorstellungen und 33 unterschiedlichen Stücken. Das Festival richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von zwei bis 16 Jahren sowie ihre Eltern, wodurch generationsübergreifende Theatererlebnisse im Fokus stehen.

Die Organisation des Festivals ist ein gemeinsames Projekt des Amts für Jugend und Familie der Landeshauptstadt Mainz in Zusammenarbeit mit den renommierten Mainzer Kammerspielen

Gemeinsam treffen sie die Auswahl der Stücke, die in den Kammerspielen präsentiert werden. Die anderen Veranstalterinnen und Veranstalter beteiligen sich ebenfalls an der Auswahl der Theatergruppen und Themen in enger Abstimmung untereinander.

Die Vorstellung des diesjährigen Programms erfolgte kürzlich durch Jugenddezernent Dr. Eckart Lensch und Vertreterinnen der Kooperationspartnerinnen. Dr. Lensch betonte die Besonderheit des Festivals, das für jede Altersgruppe geeignete Aufführungen bereithält. Im Programmheft sind Altersangaben vermerkt, die Eltern dabei helfen, das passende Stück für ihre Kinder auszuwählen. In der Vergangenheit lockte das Festival bis zu 4.000 Gäste an, und auch dieses Jahr verspricht der Vorverkauf ein reges Interesse. Die großzügige Unterstützung des Ministeriums für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz sowie der ENTEGA ermöglicht die Fortsetzung dieses erfolgreichen Kindertheaterfestivals.

Seit seiner Gründung im Jahr 1993 erfreut sich das Mainzer Kindertheaterfestival großer Beliebtheit, was zur Entscheidung führte, die Veranstaltungsreihe fortzusetzen. Die Besucherinnen und Besucher können 2023 eine Vielzahl von Kinder- und Jugendtheaterstücken erleben, darunter Menschentheater, Puppentheater, Tanz- und Musiktheater.

Die Aufführungen finden an verschiedenen Kulturstätten in Mainz statt, darunter die Mainzer Kammerspiele, der Frankfurter Hof, das Staatstheater Mainz, das Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum ‚Haus der Jugend‘, das Kinder- und Jugendzentrum ‚Reduit‘, das Kulturzentrum KUZ und das Unterhaus Mainzer Forum-Theater. Insgesamt werden während der knapp fünfwöchigen Laufzeit des Festivals 62 Vorstellungen geboten, mit der Möglichkeit, Zusatzvorstellungen anzubieten, wenn Bedarf besteht.

Wichtige Informationen für Besucher:

  • Eintrittspreise: 8 € für Kinder und Erwachsene, Mainzer Kindertheater: 10 € für Kinder und Erwachsene, jeweils zzgl. Gebühren.
  • Altersbeschränkungen: Das Festival legt Wert auf altersgerechte Angebote, daher dürfen jüngere Besucherinnen und Besucher nicht in Aufführungen für ältere Altersgruppen teilnehmen, um die Rücksichtnahme auf die übrigen Zuschauerinnen und Zuschauer sicherzustellen.

Kartenverkauf:

Vorverkauf und Bestellungen:

  • Mainzer Kammerspiele, Telefon: 06131/225002,
  • Frankfurter Hof, Telefon: 06131/242-911 oder -914,
  • Staatstheater Mainz, Telefon: 06131/2851 222
  • Unterhaus – Mainzer Forum-Theater, Tel. 06131/232121,
  • Junge Bühne Mainz, E-Mail: mail@junge-buehne-mainz.com,
  • Kinder- und Jugendzentrum Reduit, Telefon: 06134/186 951,
  • Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum ‚Haus der Jugend’, Telefon: 06131/228442,
  • WishmobTheater, tickets@wishmobtheater.de

Teilsperrung auf der B9 zwischen Mainz und Nackenheim

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Klein-Winternheim
Baustelle Symbolbild

Ab dem kommenden Montag, dem 11. September, wird der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms im Mittelstreifen des vierstreifigen Abschnitts der B9 zwischen Mainz-Laubenheim und Nackenheim mit dem Austausch der Betongleitwand beginnen. Die Gleitwand wird im Laufe eines Zeitraums von etwa drei Monaten unter Aufrechterhaltung des Verkehrs bis zum Ende dieses Jahres durch Stahlschutzplanken ersetzt, die den aktuellen Richtlinien entsprechen. Während dieser Bauphase werden die beiden inneren Fahrspuren (Überholstreifen) der B9 in Richtung Mainz und Worms vollständig gesperrt. Daher sollten Verkehrsteilnehmer insbesondere während der morgendlichen und abendlichen Stunden mit Beeinträchtigungen rechnen.