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A643 Mainz-Mombach: Baubeginn der Vorlandbrücke wird vorgezogen

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat nach massiven Protesten der Stadt Mainz und der regionalen Wirtschaft angekündigt, für ein schnelleres Baurecht bei dem dringend notwendigen Ersatzneubau der Vorlandbrücke Mainz-Mombach zu sorgen. Wie die Autobahn GmbH des Bundes mitteilt, soll durch eine strategische Verfahrensänderung das gesamte Projekt spürbar beschleunigt werden. Statt in zehn Jahren könnte der Bau schon in rund zwei bis drei Jahren starten. Ziel ist es, die täglichen Belastungen für tausende Pendler und die lokale Wirtschaft so schnell wie möglich zu reduzieren. Seit der Sperrung der maroden Abfahrt Mainz-Mombach und der teilweisen Schließung der Auffahrt gehören kilometerweite Umwege und zeitraubende Staus im Berufsverkehr zum Alltag. Sobald das neue Bauwerk steht, sollen wieder alle Auf- und Abfahrten uneingeschränkt zur Verfügung stehen.

Fakten zum Ersatzneubau der Vorlandbrücke: 

    • Neuer Baubeginn: in rund 2 bis 3 Jahren (statt wie vorher geplant in 10 Jahren
    • Warum: massive Proteste der Stadt Mainz und der Regionalen Wirtschaft
    • Neuerung: Getrennte Planung des Ersatzneubaus und des Ausbaus der A643
    • Ziel: Beschleunigung des Ersatzneubaus und Entlastung der durch Stau und Umwege geplagten Verkehrsteilnehmer

Verfahrensaufteilung umgeht bürokratische Hürden in Brüssel

Damit die Bagger bereits in rund zwei bis drei Jahren anrollen können, modifiziert der Bund das bisherige Planungsverfahren grundlegend. Ursprünglich war die gesamte Strecke als ein einziger, großer Planungsabschnitt behandelt worden. Dieser umfasste sowohl den Neubau der Vorlandbrücke als auch den sich anschließenden, hochgradig umstrittenen Ausbau der Autobahn 643 bis zum Autobahndreieck Mainz. Nun wird diese Strecke in zwei eigenständige Planungsabschnitte aufgeteilt.

In einem ersten Schritt wird ausschließlich der Ersatzneubau der Vorlandbrücke vorangetrieben. Die Planungen für den nachfolgenden Streckenabschnitt, der durch das ökologisch sensible Naturschutz- und FFH-Gebiet (FFH = Flora-Fauna-Habitat) „Mainzer Sand“ führt, werden auf einen späteren Zeitpunkt vertagt. Der Ausbau soll nach Angaben von Schnieder zwar definitiv stattfinden, allerdings soll eine Lösung gefunden werden, die weniger als bislang geplant in das Gebiet „Mainzer Sand“ eingreift.

Die organisatorische Trennung hat einen entscheidenden rechtlichen Vorteil: Für den isolierten Brückenneubau ist keine langwierige Zustimmung der EU-Kommission erforderlich. Die Autobahn GmbH geht davon aus, dass dieser Schritt das gesamte Genehmigungsverfahren massiv abkürzen wird.

Daniel Baldy und Christian Kanka dazu

Die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums stößt in der Mainzer Politik auf breite Zustimmung. Der Mainzer SPD-Bundestagsabgeordnete Daniel Baldy und der Mombacher SPD-Ortsvorsteher Christian Kanka begrüßten die Priorisierung in einer gemeinsamen Erklärung ausdrücklich als ein wichtiges Signal für Mombach und die gesamte Rhein-Main-Region. Die Sperrung der Anschlussstelle habe insbesondere die Menschen im Stadtteil sowie die Unternehmen im dortigen Industriegebiet erheblich belastet, da Mombach ungewollt zum Ausweichkorridor für den Autobahnverkehr wurde.

Daniel Baldy betonte: „Die dringend notwendige Sanierung der Vorlandbrücke kann jetzt vorangetrieben werden, ohne die Frage des Weiteren Ausbaus der A643 vorwegzunehmen. Das ist eine gute Lösung. Für den weiteren Abschnitt bleibt der Schutz des Mainzer Sands und die 4+2-Lösung mein Ziel.“

Auch der Mombacher Ortsvorsteher Christian Kanka begrüßt die Entscheidung: „Die Menschen in Mombach und die Unternehmen im Industriegebiet tragen die Folgen der Sperrung. Ich habe daher immer wieder deutlich gemacht, dass Mombach nicht dauerhaft zum Ausweichkorridor für eine gesperrte Autobahnabfahrt werden darf. Dass die Vorlandbrücke jetzt Priorität erhält, ist ein wichtiger Schritt und zeigt, dass sich der Einsatz für Mombach gelohnt hat.

Rochusfest in Bingen vom 16. bis zum 23. August 2026

Das traditionsreiche Rochusfest in Bingen am Rhein zieht vom 16. bis zum 23. August 2026 wieder zahlreiche Gäste auf den Rochusberg. Während im Kern der Traditionsveranstaltung die geistlichen Impulse und die kirchlichen Feierlichkeiten im Mittelpunkt stehen, wird auch das gesellige Beisammensein großgeschrieben. Die Stadt Bingen am Rhein hat gemeinsam mit den beteiligten Betrieben ein breites Angebot auf die Beine gestellt.

Veranstaltungsinfos: 

    • Rochusfest in Bingen
    • Datum: 16. bis 23. August 2026
    • Location: Rund um die Rochuskapelle in Bingen am Rhein
    • Eintritt: Kostenfrei

 

Die Feststände rund um die Rochuskapelle im Überblick

Für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher ist auf dem Festgelände bestens gesorgt. Eine bunte Mischung aus regionalen Weingütern, Metzgereien und Eventgastronomen bietet ein abwechslungsreiches Sortiment an.

Die Vinothek und Weinschule Hemmes GmbH, das Weingut B. Grünewald sowie das Weingut Wendel schenken regionale Weine und kalte Erfrischungsgetränke aus. Der Schaustellerbetrieb Ansgar Götz bietet neben Bier und kalten Getränken auch Baguette- und Grillspezialitäten an.

Die Metzgerei Brager sowie Kasselmann Catering versorgen die Gäste mit klassischen Wurst- und Fleischspezialitäten. Liebhaber von Fischgerichten und Pommes kommen bei der Eventgastronomie Sascha Roie auf ihre Kosten.

Für den süßen Hunger und die jüngsten Festgäste steht der Schaustellerbetrieb Marx & Tochter GbR mit Süßigkeiten und Spielzeug bereit. Zudem setzt der Betrieb Traber mit Speisen wie Blumenkohl und Maiskolben auf ein explizit veganes und vegetarisches Angebot.

Erweiterter Busverkehr zum Rochusfest in Bingen eingerichtet

Um den Gästen eine komfortable Anreise ohne Parkplatzsorgen zu ermöglichen, wurde das Nahverkehrsangebot zum Rochusberg für den Festzeitraum deutlich ausgebaut. Die Buslinie 607 verkehrt täglich mit einer erweiterten Fahrplantaktung als Kleinbus zum Festgelände.

Besonders zu beachten ist die Sonderregelung am ersten Festsonntag: Um den Pilgerinnen und Pilgern die Teilnahme an der traditionellen Prozession zu ermöglichen, startet der Bus an diesem Tag bereits um 08:18 Uhr sowie um 09:18 Uhr ab dem Binger Stadtbahnhof. Für die Fahrt gilt der reguläre, kostengünstige Stadtteiltarif der Region, der pro Strecke bei 1,40 Euro für Erwachsene und 0,85 Euro für Kinder liegt.

Betrunkener 17-Jähriger kracht mit Auto in einen Vorgarten in Eimsheim

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (10. Juli 2026) gegen 23:32 Uhr ist es im rheinhessischen Eimsheim in der Hauptstraße zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein jugendlicher Autofahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Kontrollverlust führt zu Unfall auf der Kreisstraße in Eimsheim

Nach den ersten Ermittlungen der Polizei befuhr der 17-jährige Jugendliche mit seinem Auto die Kreisstraße 40, aus Richtung Dolgesheim kommend, in Fahrtrichtung Eimsheim. Beim Befahren der Hauptstraße verlor er die Kontrolle über den Wagen. Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab und krachte in einen dort befindlichen Vorgarten.

Bei dem Unfall wurden eine Leitplanke sowie der betroffene Vorgarten massiv beschädigt. Außerdem stellten die Beamten der Polizei bei der Unfallaufnahme fest, dass der jugendliche Fahrer stark alkoholisiert am Steuer saß. Eine weitere Überprüfung der Personalien ergab darüber hinaus, dass der 17-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.

Blutprobe entnommen und Ermittlungsverfahren eingeleitet

Nach der Erstversorgung vor Ort wurde der Jugendliche umgehend zur Dienststelle der zuständigen Polizeiinspektion Oppenheim gebracht. Dort musste er eine angeordnete Blutentnahme über sich ergehen lassen, um den genauen Promillewert zu bestimmen.

Die Nachtfahrt hat für den jungen Mann nun weitreichende rechtliche Konsequenzen, da die Polizei ein umfangreiches Ermittlungsverfahren einleitete. Der 17-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Verkehr sowie wegen einer konkreten Gefährdung des Straßenverkehrs strafrechtlich verantworten.

Tödlicher Unfall auf der A67 bei Gernsheim

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich in der Nacht zum Freitag (10. Juli 2026) auf der Autobahn A67 ereignet. Bei dem Unfall zwischen den Anschlussstellen Lorsch und Gernsheim kam ein 56-jährige Autofahrer aus Leipzig ums Leben.

Kettenreaktion an der Parkplatzeinfahrt der A67

Der Mann war gegen 23:30 Uhr auf der A67 in Fahrtrichtung Darmstadt unterwegs, als an seinem Wagen ein Reifen platzte und sein Fahrzeug ins Schleudern geriet.

Das Fahrzeug geriet in die Einfahrt des Parkplatzes und stieß dort mit voller Wucht gegen einen ordnungsgemäß abgestellten Sattelzug. Durch die enorme Wucht des Aufpralls kam es zu einer Kettenreaktion, bei der dieser Lastwagen auf einen weiteren, direkt davor parkenden Lkw aufgeschoben wurde.

Der 56-jährige Autofahrer wurde durch die Wucht des Aufpralls in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch direkt an der Unfallstelle verstarb. Die beiden Lastwagenfahrer, die zum Unfallzeitpunkt in ihren jeweiligen Führerhäusern schliefen, blieben körperlich unversehrt und kamen mit dem Schrecken davon.

Den entstandenen Gesamtschaden an den drei beteiligten Fahrzeugen beziffern die Behörden auf rund 150.000 Euro.

Stundenlange Sperrung und Zeugenaufruf der Polizei

Für die Unfallaufnahme sowie die anschließenden Bergungsarbeiten musste die Autobahn 67 in Fahrtrichtung Norden für rund zweieinhalb Stunden komplett für den Verkehr gesperrt werden. Die Absicherung der Unfallstelle übernahmen drei Streifenwagenbesatzungen der Autobahnpolizei Südhessen. Neben der Polizei, dem Rettungsdienst und der Feuerwehr war auch die zuständige Autobahnmeisterei vor Ort im Einsatz.

Die Polizeibeamten haben die Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs aufgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt wurde noch in der Nacht ein Unfallsachverständiger hinzugezogen. Die Ermittler bitten nun Personen, die das Geschehen beobachtet haben, sich als Zeugen unter der Telefonnummer 06151/8756-0 zu melden.

Sperrung mehrerer Bahnübergänge in Rüdesheim

Die DB InfraGO startet am Freitag, den 10.07.2026, mit der umfassenden Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden. Im Zuge dieses Großprojekts der Deutschen Bahn müssen im Stadtgebiet von Rüdesheim mehrere zentrale Bahnübergänge für Modernisierungs- und Tiefbauarbeiten temporär für den Verkehr gesperrt werden.

Erste Bauphase in Rüdesheim regelt Kabelquerungen im fließenden Wechsel

Bereits kurz nach dem Start der Sanierungsmaßnahmen sind die ersten Einschränkungen spürbar. Für die Herstellung von notwendigen Kabelquerungen müssen die Bahnübergänge 91 am Adlerturm, 92 am Markt sowie 93 an der Niederstraße zeitweise gesperrt werden.

Im Rahmen der Generalsanierung werden die Bahnübergänge 91 bis 94 wie folgt gesperrt:

  • Bahnübergang 91: Vom 07.08. bis 10.08.2026 und 24.10. bis 05.11.2026
  • Bahnübergang 92: Vom 30.07. bis 01.08.2026
  • Bahnübergang 93: Vom 11.07. bis 12.12.2026
  • Bahnübergang 94: Vom 15.07. bis 28.07.2026

Die Bahnübergänge 91 und 92 werden während der Schließung des Bahnübergangs 94 vom 15.07. bis 28.07.2026 offengehalten.

Autofahrer flüchtet nach Unfall mit 9-jährigem Kind in Kelkheim

Die Polizei sucht nach einem bislang unbekannten Autofahrer, der am Mittwochabend (8. Juli 2026) in Kelkheim ein Kind angefahren hat und anschließend von der Unfallstelle geflüchtet ist. Bei dem Vorfall, der sich gegen 20:10 Uhr ereignete, kam das neunjährige Opfer glücklicherweise mit leichteren Verletzungen davon.

Unfall beim Überqueren der Fahrbahn in Hofheim

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei war das neunjährige Kind am Abend mit einem Roller auf dem Gehweg der Straße „In den Padenwiesen“ unterwegs. In Höhe der Hausnummer 29 beabsichtigte das Kind, die Fahrbahn geradlinig zu überqueren, um in die gegenüberliegende Straße „In den Krautgärten“ zu gelangen. Dabei kam es jedoch zum Zusammenstoß mit einem von rechts herannahenden Auto. Der Wagen touchierte das Kind seitlich, wodurch es das Gleichgewicht verlor und leichte Verletzungen erlitt.

Polizei sucht Zeugen

Anstatt sofort anzuhalten, nach dem verletzten Kind zu sehen und die notwendigen Schritte zur Unfallaufnahme einzuleiten, setzte die am Steuer sitzende Person die Fahrt unvermindert fort.

Die zuständige Polizeistation hat umgehend ein Ermittlungsverfahren wegen Verkehrsunfallflucht eingeleitet. Die Beamten bitten nun Zeuginnen und Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben oder sachdienliche Angaben zu dem flüchtigen Fahrzeug sowie dessen Fahrer machen können, sich unter der Telefonnummer (06195) 67490 mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen.

CM Punk ist neuer Undisputed WWE Champion

WWE-News: Bei WWE RAW in Chicago krönte sich CM Punk in seiner Heimatstadt gegen Sami Zayn zum neuen Undisputed WWE Champion. Nur wenige Tage nach diesem historischen Triumph wird der „Best in the World“ als amtierender Titelträger wieder im WWE-TV zu sehen sein. Während die Vorfreude auf diesen Moment ins Unermessliche steigt, sorgen brandneue Berichte für reichlich Gesprächsstoff. Es geht um die vieldiskutierte Frage, ob die WWE den gesamten SmackDown-Kader gezielt nach den Wünschen des neuen Champions umgebaut hat, und um angebliche Spannungen hinter den Kulissen, die nun ins rechte Licht gerückt werden.

Der erste Auftritt als neuer Titelträger

Die WWE hat offiziell bestätigt, dass CM Punk am Freitag, dem 10. Juli, bei der SmackDown-Ausgabe im Paycom Center in Oklahoma City auftreten wird. Es markiert seinen allerersten Auftritt als frischgebackener Undisputed WWE Champion. Die Halle wird an diesem Abend hochkarätig besetzt sein, denn neben ihm werden auch Stars wie Cody Rhodes, Sami Zayn, Gunther und der SmackDown General Manager Nick Aldis erwartet. Für zusätzliche Brisanz sorgt die Ankündigung, dass Cody Rhodes ein medizinisches Update geben soll, nachdem er bei RAW hinter den Kulissen brutal von Gunther attackiert wurde.

Zudem erwartet die Fans in der gleichen Show ein packendes Match zwischen Finn Bálor und Tama Tonga. Nach den TV-Aufzeichnungen geht es für den Champion direkt auf Reisen, denn er wird am 11. und 12. Juli bei den WWE-House-Shows in Las Cruces und Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico antreten, um das Gold vor den Live-Fans zu präsentieren.

Wurde das SmackDown-Roster gezielt umgebaut?

Dass der neue Titelträger künftig primär das blaue Roster anführen wird, war in Expertenkreisen bereits seit einiger Zeit erwartet worden. Laut dem renommierten Journalisten Dave Meltzer ist das Roster von RAW mit Schwergewichten wie Roman Reigns, Seth Rollins, den Usos, Jacob Fatu, Oba Femi, Logan Paul und Bron Breakker aktuell derart überladen, dass SmackDown mit CM Punk, Cody Rhodes, Gunther, Randy Orton und Drew McIntyre strategisch als starkes Gegengewicht aufgebaut werden musste.

Ein aktueller Insider-Bericht von Self Made Pro geht jedoch noch einen gewaltigen Schritt weiter. Demnach sollen spezifische Veränderungen im SmackDown-Kader völlig bewusst vorgenommen worden sein, um dem Champion passende Gegner und optimale Storylines zu garantieren. Als prominente Beispiele nennt die Quelle Finn Bálor, Ricky Saints und Gunther. Der Champion soll große Stücke auf Bálor halten und sich intern massiv dafür eingesetzt haben, dass dieser in seinem direkten Umfeld eingesetzt wird. Auch die Zusammenarbeit mit Gunther liege ihm demnach besonders am Herzen.

Der wahre Einfluss hinter den Kulissen

Diese Personalentscheidungen führten unweigerlich zu der Vermutung, der Superstar besitze inzwischen eine enorme Macht über die kreative Ausrichtung der Show. Self Made Pro widerspricht dieser weitreichenden Schlussfolgerung jedoch in einem entscheidenden Punkt. CM Punk genießt demnach zwar großen Einfluss auf seine eigenen Segmente, seine persönlichen Storylines und die Auswahl der Wrestler, mit denen er direkt im Ring arbeitet, allerdings besitzt er nicht dieselben fast grenzenlosen Freiheiten wie damals während seiner Zeit bei AEW Collision. Auf das übergeordnete Booking oder die komplette strukturelle Ausrichtung der gesamten Marke SmackDown habe er keinen entscheidenden Einfluss.

Gerüchte um Backstage-Probleme deutlich dementiert

Neben seinem kreativen Einfluss wurde in den vergangenen Tagen auch intensiv über mögliche Spannungen hinter den Kulissen spekuliert. Dave Meltzer hatte im Wrestling Observer zart angedeutet, dass es nach dem Titelgewinn von CM Punk bei WrestleMania 42 zu kleineren Unstimmigkeiten gekommen sein könnte, die womöglich seine darauffolgende längere TV-Abwesenheit erklärten.

Sean Ross Sapp von Fightful Select trat diesen Behauptungen nun jedoch entschieden entgegen. In einer Fragerunde stellte er klar, dass sein Team diesen Gerüchten bereits vor Wochen akribisch nachgegangen sei. Dabei sprach man ganz bewusst nicht nur mit Vertrauten, sondern auch mit Personen, die CM Punk traditionell eher kritisch gegenüberstehen. Das Resultat war eindeutig: Niemand konnte derartige Spannungen oder Probleme bestätigen, viele der befragten Mitarbeiter hörten sogar zum allerersten Mal von diesen wilden Gerüchten. Zwar räumte Sapp ein, dass die lange Abwesenheit nach WrestleMania offenbar nicht dem ursprünglichen Skript entsprach, doch sei dies schlicht auf fehlende konkrete Pläne seitens der WWE-Führung zurückzuführen und keinesfalls ein Indiz für reale Backstage-Streitereien.

Eine historische Parallele auf dem Weg zum SummerSlam

Wie perfekt die WWE diesen Moment in Chicago inszeniert hat, unterstrich WWE-Kreativchef Triple H in den sozialen Medien. Er veröffentlichte auf X ein Foto des neuen Champions mit dem Gürtel und wies auf eine magische historische Parallele hin: Exakt 15 Jahre zuvor hatte CM Punk in genau derselben Halle, der altehrwürdigen Allstate Arena, ebenfalls die WWE Championship gewonnen.

Damals bezwang er bei Money in the Bank 2011 John Cena, verließ mit dem Titel durch die ekstatische Zuschauermenge die Arena und schrieb eines der ikonischsten Kapitel der modernen Wrestling-Historie. Die Rückkehr an diesen symbolträchtigen Ort war eine bewusste, nostalgische Verbeugung des Unternehmens vor diesem Meilenstein. Wie das neue Kapitel seiner Titelregentschaft weitergeschrieben wird, offenbart sich bereits diesen Freitag bei SmackDown. Erwartet wird der offizielle Startschuss für die heiße Phase in Richtung SummerSlam, wo der Champion sein Gold aller Voraussicht nach gegen Cody Rhodes aufs Spiel setzen wird.

IG BAU fordert Rente dem „Härtegrad der Arbeit“ anzupassen

Wenn der Beruf den Körper vorzeitig verschleißt und der Ruhestand gesetzlich noch in weiter Ferne liegt, droht vielen Beschäftigten eine Sackgasse. Von rund 2.280 Bauarbeitern im Landkreis Mainz-Bingen sind nach Angaben der Arbeitsagentur nur rund 110 Beschäftigte älter als 63 Jahre. Rüdiger Wunderlich, der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Rheinhessen-Vorderpfalz, sieht hier eine kritische Altersgrenze erreicht. Für die meisten Betroffenen sei gesundheitsbedingt schon vor dem 60. Lebensjahr Schluss, da die schwere Arbeit auf dem Bau körperlich schlicht nicht mehr bewältigt werden könne.

Kritik an Berliner Plänen und die Forderung nach einer Flexi-Rente

Es schafft nach Einschätzung der Gewerkschaft kaum ein Beschäftigter auf dem Bau, bis zum 67. Lebensjahr durchzuhalten. Sie alle leisten harte körperliche Arbeit bei jedem Wetter, von extremer Sommerhitze bis zu klirrendem Frost. Sollte die Arbeitszeit in Zukunft durch geplante Reformen noch weiter verlängert werden, sei dies für die Betroffenen völlig unrealistisch. Wunderlich kritisiert in diesem Zusammenhang die aktuellen Vorhaben der Rentenkommission, die von der Bundesregierung umgesetzt werden sollen. Aus Sicht der IG BAU fehlt in den Entwürfen eine echte Flexi-Rente, die verlässliche und faire Übergänge vom Arbeitsleben in den Ruhestand ermöglicht. Dies müsse vor allem für Branchen gelten, in denen die Menschen durch die Art ihrer Tätigkeit gesundheitlich früher am Ende ihrer Kräfte sind. Eine gerechte Rentenpolitik müsse zwingend dem spezifischen Härtegrad der geleisteten Arbeit angepasst werden und einen schnelleren Zugang zum regulären Ruhestand ermöglichen. Dies gelte neben dem Bauwesen ebenso für die Land- und Forstwirtschaft, die Gebäudereinigung sowie den Garten- und Landschaftsbau.

An die Bundestagsabgeordneten im Kreis Mainz-Bingen und der gesamten Region richtet die IG BAU den dringenden Appell, parlamentarisches Rückgrat zu zeigen und die Regierungspläne in Berlin zu korrigieren. Andernfalls würden Berufe, die mit hoher körperlicher Belastung einhergehen, massiv an Attraktivität für den dringend benötigten Nachwuchs verlieren. Ein weiterer zentraler Kritikpunkt der Arbeitnehmervertreter ist die geplante Abschaffung der Rente mit 63. Dies stelle insbesondere für die geburtenstarken Jahrgänge einen massiven Einschnitt in die persönliche Lebensplanung dar. Im Landkreis Mainz-Bingen betrifft dies eine große Gruppe, da in den kommenden zehn Jahren rund 34.900 sogenannte Baby-Boomer in den Ruhestand wechseln werden, wie Berechnungen des Pestel-Instituts zeigen.

IG BAU warnt vor Vertrauensverlust und Forderung nach stabiler Haltelinie

Der Regionalchef der IG BAU warnt eindringlich davor, diese Generation zu enttäuschen. Viele der Betroffenen haben ihre Beitragsjahre vollständig erfüllt, über 45 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt und somit den Großteil ihres Lebens gearbeitet. Ihnen nun kurz vor dem Ziel die Option der Rente mit 63 vorzuenthalten, beschädige das politische Vertrauen in den Staat nachhaltig.

Zusätzlich fordert die Gewerkschaft eine verbindliche und garantierte Haltelinie beim allgemeinen Rentenniveau. Unter den vorliegenden Vorschlägen der Rentenkommission vermisst die IG BAU eine Absicherung für die kommenden Generationen. Der Staat dürfe den Baby-Boomern ab dem Jahr 2031 kein Absinken des Rentenniveaus unter die Marke von 48 Prozent zumuten. Die Bundesregierung müsse zeitnah klarstellen, dass es beim Übergang zu einer kapitalgedeckten Zusatzrente nicht zu einem Einbruch der gesetzlichen Bezüge kommt. Perspektivisch müsse das Rentenniveau zügig wieder auf mindestens 53 Prozent angehoben werden, wofür sich die regionalen Abgeordneten in ihren Berliner Fraktionen stark machen sollten.

free-key CityApp bereits in rund 600 deutschen Kommunen vertreten

Die Plattform der IT-Innerebner GmbH ermöglicht Städten und Gemeinden eine eigene CityApp-Lösung – ganz ohne eigene App-Entwicklung. Die Digitalisierung von Städten und Gemeinden zählt zu den wichtigsten Aufgaben kommunaler Verwaltungen. Bürger erwarten aktuelle Informationen auf dem Smartphone, Gäste möchten Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten und lokale Angebote schnell finden.

Viele Kommunen stehen dabei vor derselben Frage: Lohnt sich eine eigene CityApp überhaupt?

Die free-key CityApp verfolgt einen anderen Ansatz. Statt für jede Stadt eine eigene App zu entwickeln, verbindet die Plattform bereits rund 600 Städte und Gemeinden in Deutschland auf einer gemeinsamen digitalen Lösung.

Der entscheidende Vorteil: Nutzer installieren die App nur einmal. Befinden sie sich in einer teilnehmenden Stadt oder Gemeinde, erkennt die App automatisch den Standort und zeigt die passenden Informationen des jeweiligen Ortes an – ohne erneuten Download und ohne manuelle Auswahl.

Kommunen können über die Plattform unter anderem Veranstaltungen, Nachrichten, digitale Bürgerservices, Sehenswürdigkeiten, Gastronomie, Freizeitangebote, Kartenfunktionen, Push-Nachrichten oder einen Mängelmelder bereitstellen.

„Viele Städte und Gemeinden möchten digitaler werden, aber nicht jede Kommune will eine eigene App entwickeln und dauerhaft betreiben. Genau hier setzt unsere Plattform an“, erklärt Walter Innerebner, Geschäftsführer der IT-Innerebner GmbH.

Die free-key CityApp richtet sich besonders an Kommunen, die ihren Bürgern und Gästen digitale Informationen einfach, wirtschaftlich und zeitgemäß zur Verfügung stellen möchten. Mit jeder weiteren teilnehmenden Stadt wächst der Nutzen der Plattform für alle Anwender.

Die IT-Innerebner GmbH mit Sitz in Mils bei Hall in Tirol entwickelt seit vielen Jahren digitale Lösungen für Städte, Gemeinden und Tourismusregionen. Mit der free-key CityApp betreibt das Unternehmen eine der größten kommunalen Informationsplattformen im deutschsprachigen Raum.

Rocklegende Bonnie Tyler ist tot

Die Rocklegende Bonnie Tyler ist tot. Mit Welthits wie „Total Eclipse of the Heart“ und „Holding Out for a Hero“ prägte sie die internationale Musikgeschichte und begeisterte Millionen Fans weltweit. Wie die Familie der Sängerin bestätigt, verstarb die Musikerin in einem Krankenhaus in Portugal, nachdem sie Anfang Mai in der Stadt Faro an der Algarve notoperiert worden war. Anschließend lag Tyler mehrere Wochen im künstlichen Koma.

Die unverwechselbare Reibeisenstimme wurde das Markenzeichen von Bonnie Tyler

Bonnie Tyler wurde 1951 im walisischen Skewen als Gaynor Hopkins geboren. Bevor sie ihren internationalen Durchbruch schaffte, arbeitete sie als Kassiererin und trat abends in Pubs auf. Dort wurde sie von zwei Musikproduzenten entdeckt, die den Grundstein für ihre außergewöhnliche Karriere legten.

Ihre markante, raue Stimme entstand durch einen ungewöhnlichen Zufall. Nach einer Stimmbandoperation durfte Bonnie Tyler sechs Wochen lang nicht sprechen. Später berichtete sie, dass ihr das Schweigen äußerst schwergefallen sei. Aus Frust habe sie schließlich laut geschrien – ein Moment, der ihre Stimme dauerhaft veränderte. Aus der veränderten Stimme entwickelte sich ihr unverwechselbares Markenzeichen, das sie zu einer der bekanntesten Rock- und Pop-Sängerinnen der 1980er-Jahre machte.

Welthits und Millionen verkaufte Platten

Mit Songs wie „Total Eclipse of the Heart“ und „Holding Out for a Hero“ feierte Bonnie Tyler weltweit große Erfolge. Ihre Alben verkauften sich millionenfach, sie spielte Konzerte rund um den Globus und wurde im Laufe ihrer Karriere mit zahlreichen Musikpreisen ausgezeichnet.

Bis heute gelten ihre größten Hits als Klassiker der Rock- und Popmusik und sind fester Bestandteil zahlreicher Radiosender, Film-Soundtracks und Playlists.

Bonnie Tyler stand bis zuletzt auf der Bühne

Auch im hohen Alter blieb Bonnie Tyler ihrer Leidenschaft für die Musik treu. Bis zuletzt ging sie auf Tourneen. Ihre freie Zeit verbrachte sie gemeinsam mit ihrem Ehemann an der portugiesischen Algarve, die über viele Jahre zu ihrer zweiten Heimat geworden war.

Mit Bonnie Tyler verliert die Musikwelt eine außergewöhnliche Künstlerin, deren unverwechselbare Stimme und zeitlose Songs Generationen von Musikfans geprägt haben.

Rückruf bei REWE wegen Hepatitis-A-Viren in Beerenmischung

Aus Gründen des Verbraucherschutzes hat das Unternehmen Eurogroup España Frutas y Verduras S.A.U. einen Rückruf gestartet. Grund für diese Maßnahme ist der Nachweis von Hepatitis-A-Viren im Rahmen von Qualitätsuntersuchungen. Das Unternehmen hat umgehend reagiert und die betroffene Charge unmittelbar aus dem Verkauf nehmen lassen. Von dem Verzehr des Produktes wird seitens des Herstellers dringend abgeraten.

Symptome und Risiken einer Hepatitis-A-Infektion

Eine Erkrankung an Hepatitis A äußert sich in der Regel innerhalb von 15 bis 50 Tagen nach der Infektion, wobei der Durchschnitt bei etwa vier Wochen liegt. Zu den ersten Anzeichen gehören häufig Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen sowie ein allgemeines Krankheitsgefühl, das gelegentlich von erhöhter Temperatur begleitet wird. Im weiteren Verlauf kann sich eine Gelbsucht entwickeln, die sich durch eine Gelbfärbung der Haut und der Bindehaut im Auge, dunklen Urin, entfärbten Stuhl sowie starken Hautjuckreiz bemerkbar macht. Diese Beschwerden halten meist wenige Tage bis mehrere Wochen an. Ein erhöhtes Risiko für schwerere Krankheitsverläufe besteht insbesondere für ältere Menschen sowie Personen, die bereits an einer Vorerkrankung der Leber leiden.

Folgendes Produkt ist von dem Rückruf bei REWE betroffen

Rewe rückruf

  • Produkt: „ja! Beerenmischung“ im 750-Gramm-Beutel
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 15.03.2028
  • Chargennummer: L-26085
  • GTIN: 4337256908795

Personen, die das betroffene Produkt verzehrt haben und die genannten Symptome aufweisen, sollten unverzüglich einen Arzt aufsuchen und den konkreten Verdacht auf eine Hepatitis-A-Infektion äußern.

Kaufpreiserstattung und Kontakt

Produkte mit anderen Mindesthaltbarkeitsdaten, Chargen oder GTINs sind von dieser Maßnahme nicht betroffen.

Kunden, die den betroffenen Beutel der Beerenmischung bereits erworben haben, können diesen im jeweiligen Supermarkt abgeben. Der Kaufpreis wird den Verbrauchern vor Ort erstattet, wobei die Vorlage des Kassenbons für die Rückgabe ausdrücklich nicht erforderlich ist. Für weitere Detailfragen oder Anliegen seitens der Verbraucher hat der Hersteller einen eigenen Kundenservice eingerichtet, der per E-Mail unter frozen@eurogroupsa.es erreichbar ist.

Radfahrer stirbt nach Unfall in Rüsselsheim

Nachdem es am Dienstagvormittag (7. Juli 2026) gegen 11:30 Uhr auf einem Fahrradweg an der Ecke Stockstraße/Mönchbruchstraße in Rüsselsheim am Main zu einem Fahrradunfall gekommen ist, verstarb der Mann später im Krankenhaus.

Mann verstirbt nach Sturz mit Fahrrad in Rüsselsheim

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war der 75 Jahre alte Fahrradfahrer aus dem Main-Taunus-Kreis auf dem Radweg in Richtung Stockstraße unterwegs und kam im Bereich eines dort befindlichen Pollers zu Fall.

Dabei wurde der Mann schwer verletzt und vom Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.  Die Mediziner konnten allerdings nichts mehr für den Mann tun – er verstarb wenig später in dem Krankenhaus.

Wie es zu dem Sturz kam und ob noch weitere Personen daran beteiligt waren, ist bislang noch unklar.

Sperrung der Binger Straße in Ingelheim bis 31. Juli

Aufgrund von dringenden Bauarbeiten muss die Binger Straße in Ingelheim am Rhein im Kreuzungsbereich auf Höhe der Rheinhessischen, direkt an der Ecke zur Römerstraße, halbseitig für den gesamten Fahrverkehr gesperrt werden. Die geplante Baumaßnahme beginnt am Montag, den 13. Juli, und wird die Verkehrsteilnehmer voraussichtlich bis zum Freitag, den 31. Juli 2026, vor logistische Herausforderungen stellen.

Einschränkungen für den Innenstadtverkehr und Abbiegeverbot durch die Sperrung der Binger Straße in Ingelheim

Während der rund dreiwöchigen Bauphase kann der Verkehr die Straße im betroffenen Baustellenbereich lediglich in Fahrtrichtung der Innenstadt passieren. Für die Gegenrichtung ist die Durchfahrt komplett gesperrt. Zudem weisen die Verantwortlichen darauf hin, dass ein Abbiegen aus der Binger Straße in die Römerstraße für die gesamte Dauer der Arbeiten technisch nicht möglich ist, was zusätzliche Anpassungen der alltäglichen Fahrwege erfordert.

Offizielle Umleitungsstrecke über das Stadtgebiet eingerichtet

Um einen möglichst reibungslosen Verkehrsfluss zu gewährleisten, wird für den ausgesperrten Gegenverkehr eine offizielle Umleitungsstrecke eingerichtet. Diese führt die Verkehrsteilnehmer über die Stresemannstraße, die Friedrich-Ebert-Straße, die Gartenfeldstraße sowie die Konrad-Adenauer-Straße um den Baustellenbereich herum. Die Route wird vor Ort für alle Autofahrer entsprechend ausgeschildert. Die Stadtverwaltung bittet alle betroffenen Anwohner, Berufspendler und Verkehrsteilnehmer vorab um Verständnis für die Beeinträchtigungen und Verzögerungen im Zuge dieser Infrastrukturmaßnahme.

Tödlicher Unfall und Vollsperrung auf der A3

Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Mittwochnachmittag auf der Autobahn 3 zu einem Todesopfer, einer Schwerverletzten und einem kilometerlangen Verkehrschaos geführt. Gegen 17:00 Uhr befuhr ein Mann aus Nordrhein-Westfalen mit seinem Wohnmobil die A3 in Fahrtrichtung Frankfurt. Kurz hinter der Anschlussstelle Limburg-Süd im Bereich von Kilometer 109 kam es dann zu dem schweren Unfall.

Unfall auf der A3 führt zu fataler Kettenreaktion

Nach den derzeitigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei geriet das Wohnmobil auf der dreispurigen Fahrbahn plötzlich und unvermittelt von der mittleren Spur nach rechts auf den Standstreifen. Dort touchierte das Fahrzeug zunächst zweimal die Außenschutzplanke. Im weiteren Verlauf prallte das Wohnmobil mit der Front mit voller Wucht gegen einen auf der Standspur stehenden Kleinwagen. In dem Fahrzeug saßen zwei junge Frauen aus dem Landkreis Limburg-Weilburg, die dort offenbar aufgrund einer technischen Panne kurz zuvor halten mussten.

Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurde der Kleinwagen vor dem Wohnmobil hergeschoben und quer über alle drei Fahrspuren nach links geschleudert, bis das Wrack schließlich an der dortigen Mittelbetonwand stark beschädigt zum Stillstand kam. Zahlreiche Ersthelfer reagierten sofort, hielten an der Unfallstelle und kümmerten sich um die schwer verletzten Frauen, bis die alarmierten Rettungskräfte eintrafen.

Großeinsatz der Rettungskräfte und stundenlange Vollsperrung

Trotz der schnellen medizinischen Erstversorgung kam für eine der beiden jungen Frauen jede Hilfe zu spät; sie erlag noch vor Ort ihren schweren Verletzungen. Ihre Mitfahrerin erlitt schwerste Verletzungen und musste nach der Stabilisierung vor Ort mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Der Fahrer des Wohnmobils kam mit leichten Verletzungen ebenfalls in ein umliegendes Krankenhaus. Die genaue Unfallursache ist nun Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde noch am Abend ein Unfallsachverständiger hinzugezogen, um den genauen Hergang zu rekonstruieren.

Die Bergungs- und Abschlepparbeiten der völlig zerstörten Fahrzeuge gestalteten sich zeitlich äußerst intensiv. Zudem musste die Fahrbahn durch die zuständige Autobahnmeisterei aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe und Trümmerteile großflächig gereinigt werden. Für die Dauer der gesamten Unfallaufnahme und der Bergungsmaßnahmen war die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Limburg-Süd und Bad Camberg in Richtung Frankfurt komplett vollgesperrt. Die Sperrung konnte erst gegen 22:15 Uhr aufgehoben werden. Der Verkehr in Richtung Süden staute sich zeitweise auf einer Länge von mehr als zehn Kilometern zurück. Den entstandenen Gesamtsachschaden beziffert die Polizei auf rund 90.000 Euro.

Monatelange Wartezeiten bei Zulassungsstelle in Bingen

Leserbrief von Frau L. Klingelschmidt zur Zulassungsstelle in Bingen am Rhein: Die Zustände rund um die Vergabe von Terminen bei der Zulassungsstelle in Bingen sind für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Umlands zu einer dauerhaften Zumutung geworden. Wer ein neues Auto anmelden, ein gebrauchtes Fahrzeug umschreiben oder auch nur ein Kennzeichen ändern lassen muss, reibt sich bei der Online-Terminvergabe ungläubig die Augen: Eine Wartezeit von mindestens einem Monat bis hin zu sage und schreibe drei Monaten ist mittlerweile keine Seltenheit mehr, sondern traurige Realität.

Problematik bei der Zulassungsstelle in Bingen

In einer Gesellschaft, die Mobilität und Flexibilität fordert, ist ein solches Behördenversagen kaum noch vermittelbar Das Auto ist für die meisten Menschen in unserer Region kein reines Freizeitmobil, sondern die Existenzgrundlage für den täglichen Weg zur Arbeit, den Einkauf oder den Transport der Kinder. Wenn Bürger über Monate hinweg blockiert werden, weil die Zulassungsstelle strukturell oder personell nicht hinterherkommt, greift dies massiv in den Alltag und die Lebensplanung der Betroffenen ein. Selbst der Autohandel leidet spürbar unter diesen bürokratischen Verzögerungen, da verkaufte Fahrzeuge wochenlang nicht ausgeliefert werden können.

Besonders absurd wird die Situation, wenn man bedenkt, dass wir im Jahr 2026 leben und überall von Digitalisierung und Bürokratieabbau gesprochen wird. Während man im Internet Verträge innerhalb von Sekunden abschließen kann, scheitert eine Kreisverwaltung an der simplen Vergabe von Terminen für Standardprozesse. Die Bürgerinnen und Bürger zahlen pünktlich ihre Steuern und Gebühren, erhalten im Gegenzug jedoch einen Service, der eher an das vergangene Jahrhundert erinnert. Es ist den Menschen schlicht nicht mehr zu vermitteln, warum ein vollkommen digitalisierter Vorgang wie eine Fahrzeugzulassung an den internen Strukturen einer Behörde scheitert.

Zudem darf man die psychische Belastung für die Betroffenen nicht unterschätzen

Wer aus beruflichen Gründen dringend auf ein neues Fahrzeug angewiesen ist – sei es der Handwerker, dessen alter Transporter den Geist aufgegeben hat, oder die Pflegekraft, die zum neuen Arbeitsplatz pendeln muss –, wird hier sehenden Auges in die Existenznot getrieben. Es kann nicht sein, dass berufliche Existenzen und wirtschaftliche Schäden in Kauf genommen werden, nur weil das System der Terminvergabe kollabiert ist. Die Untätigkeit der politischen Führung in dieser Sache grenzt schon fast an Arbeitsverweigerung.

Es stellt sich die dringende Frage, warum die Verantwortlichen der Kreisverwaltung Mainz-Bingen dieser Entwicklung seit so langer Zeit tatenlos zusehen. Eine moderne Verwaltung muss sich als Dienstleister für den Steuerzahler verstehen. Wenn die Digitalisierung der Prozesse scheinbar nicht greift und das Personal vor Ort überlastet ist, müssen dringend pragmatische Lösungen her – sei es durch temporäre Aufstockung der Mitarbeiter, Notfall-Sprechstunden ohne Termin oder eine Kooperation mit benachbarten Dienststellen. Eine Wartezeit von bis zu drei Monaten für eine simple Amtshandlung ist eines modernen Standorts schlicht unwürdig.


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