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Fit im Auto: Gesundheitstipps für entspanntes Fahren

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Das Autofahren ist für viele von uns ein wesentlicher Bestandteil des Alltags. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder für den Wochenendausflug, das Auto ist mehr als nur eine Fortbewegungsmethode.

Dennoch vergisst man häufig, welchen Einfluss diese täglichen Fahrten auf unsere Gesundheit haben können. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre körperliche und geistige Gesundheit während des Autofahrens erhalten und sogar fördern können.

Wir geben Ihnen konkrete Tipps und Ratschläge, um Stress und Müdigkeit zu minimieren, damit Sie nicht nur sicherer, sondern auch entspannter ans Ziel gelangen.

Die Grundlagen für ein entspanntes Fahren

Die richtige Sitzposition

Die richtige Sitzposition im Auto spielt eine entscheidende Rolle für Ihre Gesundheit. Beginnen Sie damit, den Fahrersitz korrekt einzustellen.

Ihre Beine sollten leicht gebeugt sein und die Pedale ohne große Mühe erreichen können. Der Abstand zum Lenkrad sollte in etwa 25 bis 30 Zentimeter betragen und der Kopf sollte möglichst nah an der Kopfstütze sein.

Zudem sollte Lehnenneigung möglichst aufrecht sein. Eine bequeme Sitzposition kann sowohl das Risiko von Rückenschmerzen reduzieren als auch Ihre Fahrkontrolle verbessern.

Stellen Sie im nächsten Schritt das Lenkrad so ein, dass Sie es bequem erreichen können, ohne sich dabei strecken zu müssen. Eine ergonomische Positionierung der Handgelenke verringert die Belastung Ihrer Arme und Schultern und beugt Verspannungen vor.

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Genügend trinken

Wasser ist ein oft vernachlässigter Aspekt der Gesundheit während des Fahrens. Dehydrierung führt nicht nur zu Müdigkeit und Konzentrationsschwäche, sondern kann auch die Ursache für Kopfschmerzen sein.

Stellen Sie daher sicher, dass Sie Wasser im Auto haben und ausreichend trinken, um hydratisiert zu bleiben. Eine Wasserflasche in der Mittelkonsole zu haben, erinnert Sie daran, regelmäßig zu trinken.

Zudem sollten Sie idealerweise auf Softdrinks oder Energydrinks verzichten, um Ihren Körper bestmöglich mit der notwendigen Flüssigkeit zu versorgen. Energydrinks sorgen zwar für einen kurzen Kick, führen jedoch auf lange Sicht zu mehr Müdigkeit.

Achten Sie auf die mentale Gesundheit während der Fahrt

Pausen einplanen und Stress reduzieren

Die mentale Gesundheit während der Fahrt ist ebenso wichtig wie die körperliche. Insbesondere lange Autofahrten können stressig sein, wenn Zeitdruck entsteht. Die Lösung ist jedoch denkbar einfach – planen Sie Pausen ein!

Alle zwei bis drei Stunden eine kurze Pause einzulegen, ermöglicht es Ihnen, sich zu entspannen, ein paar Schritte zu gehen und frische Luft zu schnappen. Diese Pausen reduzieren Stress, verbessern die Konzentration und verhindern Müdigkeit.

Wenn Sie beispielsweise Ihr Auto nach Afrika Export verkaufen und eine längere Fahrt zur vor sich haben, denken Sie daran, regelmäßige Pausen in Ihren Zeitplan einzubauen, damit Sie sicher und entspannt ankommen.

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Ablenkungen minimieren

Ablenkungen durch das Benutzen des Smartphones oder das Suchen nach Gegenständen in Ihrem Auto können gefährlich sein und führen häufiger zu Unfällen, als Sie vielleicht denken.

Schalten Sie Ihr Telefon daher auf lautlos, bevor Sie losfahren, und verwenden Sie für Anrufe zum Beispiel beim Autoankauf in Göttingen unbedingt eine Freisprecheinrichtung.

Halten Sie zudem wichtige Gegenstände wie Snacks und Getränke griffbereit, um Ablenkungen zu minimieren. Konzentrieren Sie sich während der Fahrt nur auf die Straße und bleiben Sie mental fit, um sicher zu fahren und wohlbehalten anzukommen.

Fazit

Das Auto ist ein Teil unseres Alltags und es ist wichtig, dass Sie Ihre Gesundheit während des Autofahrens erhalten und fördern, um sicher und entspannt an Ihr Ziel zu gelangen.

Die richtige Sitz- und Lenkradposition, regelmäßige Pausen, ausreichende Hydration und die Minimierung von Ablenkungen sind der Schlüssel, damit Sie Ihre Fahrt angenehmer und sicherer gestalten können.

Denken Sie bei Ihrer nächsten Fahrt daran, sich auf Ihre Gesundheit zu konzentrieren, denn Ihre Sicherheit und Ihr Wohlbefinden sollten immer an erster Stelle stehen.

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Neue Polizisten im Polizeipräsidium Mainz

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43 Neue beim Polizeipräsidium Mainz

Polizeipräsident Reiner Hamm begrüßte am Montagvormittag 43 neue Polizistinnen und Polizisten im Polizeipräsidium Mainz. Sie werden ihren Dienst bei den sogenannten Flächendirektionen Mainz, Worms und Bad Kreuznach sowie bei der Verkehrsdirektion und der Kriminaldirektion Mainz verrichten. Die Verteilung zeigt, mit welch breiter Grundlage die Neuen aus ihrer Ausbildung kommen. Erst am Freitag beendeten sie ihr Studium an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz mit ihrer Graduierung. Hamm wünschte den Neuen viel Erfolg und Spaß bei ihrer Arbeit. Sie wären hervorragend ausgebildet und hätten einen tollen Beruf ergriffen, welcher trotz aller Herausforderungen sehr erfüllend sein kann.

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Verkaufsoffener Rieslingsonntag in Rüsselsheim am Main

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Rathaus Rüsselsheim
Rathaus Rüsselsheim

Die Stadt Rüsselsheim am Main lädt herzlich alle Bürgerinnen und Bürger zum verkaufsoffenen Rieslingsonntag am Sonntag (8. Oktober 2023) in der Zeit von 13 bis 18 Uhr in die Innenstadt ein. Auch das Projekt „Zukunft machen – Innenstadt gestalten“, das im Rahmen des Förderprogramms Zukunft Innenstadt durchgeführt wird, beteiligt sich.

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Im offenen Atelier „freiraum f3“ an der Frankfurter Straße 3 werden alle Projektideen vorgestellt

Allen interessierten Rüsselsheimern bietet sich von 13 bis 18 Uhr die Gelegenheit, sich über den gesamten Prozess und die geförderten Projektideen im Rahmen einer Ausstellung zu informieren. Hier können sie erleben, wie die Innenstadt in den kommenden Jahren aussehen kann. Das Projektteam wird an diesem Tag auch in der Innenstadt unterwegs sein und mit Interessierten ins Gespräch kommen

 

Auf eines der geförderten Projekte möchte die Stadt gesondert hinweisen. Am Rieslingsonntag wird ein eintägiges Pop-Up-Format des neuen Rüsselsheimer Kunst- und Kulturfestivals „Bel R!“ präsentiert. Nach der erfolgreichen Premiere des Festivals im Mai 2023 mit insgesamt 50 Events an zehn Tagen und an zehn Orten mit über 200 beteiligten Einzelkünstlern bietet der „Bel R!-Tag“ die Gelegenheit, das Festival Revue passieren zu lassen und ausgewählte Highlights in der Innenstadt zu erleben.

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Auf der Live-Bühne am Marktplatz treten junge Bands aus der Region auf und sorgen mit musikalischen Beiträgen zwischen Jazz und Indie-Pop für beste Festivalstimmung

Zusätzlich laden Kunst-Workshops und Kreativstände zum Mitmachen ein. An einem Infopoint tauscht sich das Bel R!-Team mit dem Publikum über die Zukunft des Festivals aus und stellt den neuen Trägerverein „sturmfrei e.V.“ vor, der zukünftig als Orga-Plattform dient.

Der „Bel R!-Tag“ ist eine Zukunftswerkstatt für eine bürgeroffene Weiterentwicklung des Festivals, mit dem Ziel, dieses Format in Rüsselsheim zu etablieren und der jungen Kunst und Kultur langfristig eine große Bühne in der Stadt bieten.

Mehr Informationen gibt es auf www.zukunft-innenstadt-ruesselsheim.de. Wer aktiv mitgestalten will, kann sich unter info@zukunft-innenstadt-ruesselsheim.de melden.

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Polizeiliche Bilanz zum Ingelheimer Rotweinfest

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Polizei Kirmes
Polizei Kirmes

Das Ingelheimer Rotweinfest ist aus polizeilicher Sicht an diesem Wochenende weitestgehend ruhig verlaufen. Das Besucheraufkommen war geringer als am Wochenende zuvor. Durch die Polizeiinspektion Ingelheim wurden freitags- und samstagsabends gezielt Jugendschutzkontrollen durchgeführt. Hierbei konnten mehrfach Jugendliche festgestellt werden, welche hochprozentigen Alkohol sowie Tabakprodukte mitführten. Die aufgrund des zu geringen Alters verbotenen Produkte wurden durch die Polizei sichergestellt.

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Polizeikontrollen

Darüber hinaus wurden vereinzelt präventive Kontrollmaßnahmen mit Personen durchgeführt, welche in den zurückliegenden Wochen auf Volkfesten im Kreis Mainz-Bingen polizeilich in Erscheinung getreten sind und durch die Einsatzkräfte dementsprechend identifiziert werden konnten. Hierbei kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen.

Am Freitagabend wurde ein 24-jähriger aufgrund aggressiven Verhaltes durch den Sicherheitsdienst des Festes verwiesen. Da er der Aufforderung nicht nachkam, wurde ein polizeilicher Platzverweis erteilt. Als die Person im weiteren Verlauf des Festes erneut durch die Polizeikräfte erkannt wurde, musste sie den Rest der Veranstaltung in einer Zelle auf hiesiger Polizeiinspektion verbringen.

Am Samstagabend leistete ein 21-jähriger Widerstand im Rahmen einer Personenkontrolle, musste zu Boden gebracht werden und beleidigte die eingesetzten Polizeikräfte. Darüber hinaus wurde im Zuge der körperlichen Durchsuchung Betäubungsmittel bei der Person aufgefunden. Auch diese Person musste aufgrund des aggressiven Verhaltes und zur Verhinderung weiterer Straftaten den Rest der Veranstaltung in einer Zelle verbringen.

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Oper Frankfurt: Siebte Auszeichnung als ‚Opernhaus des Jahres‘

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Oper Frankfurt 2018

Bereits zum siebten Mal ist die Oper Frankfurt in der diesjährigen Umfrage der führenden Fachzeitschrift „Opernwelt“ zum „Opernhaus des Jahres“ gekürt worden – davon schon sechs Mal unter der Intendanz von Bernd Loebe. Mit dem sicheren Gespür für einen dramaturgisch plausiblen, innovativen und abwechslungsreichen Spielplan sowie die Wahl der richtigen Regisseurinnen und Regisseure für die unterschiedlichsten Werke hat das Haus damit erneut unter Beweis gestellt, dass Oper selbst dort attraktiv sein kann, wo man es auf den ersten Blick nicht unbedingt vermuten würde.

Ein Beispiel ist die „Wiederentdeckung des Jahres“

Rudi Stephans in Vergessenheit geratene Oper „Die ersten Menschen“ aus dem Jahr 1914, die ihre postume Uraufführung 1920 in Frankfurt erlebt hatte und nun, 103 Jahre später, am gleichen Ort unter der musikalischen Leitung des scheidenden Generalmusikdirektors Sebastian Weigle und in der Regie von Tobias Kratzer den Weg auf die Bühne der Oper Frankfurt fand. Auch eines der beiden mit derselben Stimmenanzahl zur „Uraufführung des Jahres“ gewählten Bühnenwerke kam am Main heraus: Vito Žurajs verdichtetes, hochpoetisches Musiktheater „Blühen“ auf ein Libretto von Händl Klaus. Teilen muss der slowenische Komponist diesen Titel mit Charles Tournemire, dessen Oper „La Légende de Tristan“ knapp 100 Jahre nach ihrer Entstehung erstmalig am Theater Ulm zu erleben war. Einigkeit herrschte hingegen bei der Wahl zum „Chor des Jahres“. Wie im vergangenen Jahr ging dieser an den Chor der Oper Frankfurt, der unter seinem Chordirektor Tilman Michael insbesondere für seine herausragenden Leistungen in Georg Friedrich Händels „Hercules“ und Wagners „Meistersingern von Nürnberg“ geehrt wurde.

„Unsere Frankfurter Oper ist erneut und zum siebten Mal ,Opernhaus des Jahres‘ geworden. Die Oper als Serienmeister unter diesen Bedingungen ist eine Glanzleistung des Opernintendanten Bernd Loebe und der gesamten Belegschaft. Der Titel steht für die ausgezeichnete Arbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und macht deutlich, dass es nun wirklich auch an der Zeit ist, zügig eine Standortentscheidung zu treffen. Das hat unsere Oper von Weltruf mehr als verdient“, sagt Oberbürgermeister Mike Josef.

Kulturdezernentin Ina Hartwig

„Kontinuierlich kreativ und innovativ zu sein, das zeichnet die Arbeit der Frankfurter Oper aus und findet breite fachliche Anerkennung. Erneut und zum siebten Mal wurde das Haus mit dem Titel ,Opernhaus des Jahres‘ ausgezeichnet. Das zeugt von unermüdlicher Lust an Neuem und von der Bereitschaft, spannende und unvorhergesehene Wege zu gehen. Dass sich die Oper gleich in vier Kategorien an die Spitze der Ausgezeichneten setzen konnte, belegt die hohe künstlerische Qualität, an der Intendant Bernd Loebe und sein Team tagtäglich arbeiten. Hierfür meinen großen Dank an Bernd Loebe und alle Beteiligten im Namen der Stadt Frankfurt. Mit ihrer herausragenden Qualität trägt die Oper Frankfurt zum Ruhm unserer Stadt wesentlich bei.

Meinen allerherzlichsten Glückwunsch zu diesem Titel! Diese Auszeichnung zeigt einmal mehr, welchen Stellenwert unsere Oper deutschlandweit genießt und welche Qualität in Frankfurt geboten wird. Sie sollte uns zugleich eine Mahnung sein: zügig eine Entscheidung für die Zukunft von Oper und Schauspiel zu treffen, um dieses Niveau auch künftig zu sichern. Es ist allein dem Durchhaltevermögen und der Kreativität der Intendanten sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken, dass trotz widriger Bedingungen diese auszeichnungswürdige Qualität gehalten werden konnte“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig.

Loebe, Intendant und Geschäftsführer der Oper Frankfurt, sagt:

„Die Oper Frankfurt darf sich zum siebten Mal ‚Opernhaus des Jahres‘ nennen und siegt dabei in gleich vier Kategorien. Das ist bei weitem kein Selbstläufer, vielmehr steckt dahinter harte, beharrliche Arbeit, gepaart mit fachlicher und künstlerischer Exzellenz. Ich danke allen Mitarbeiter*innen für den unermüdlichen Einsatz und freue mich über diese phantastischen Auszeichnungen durch die Fachpresse in diesem Jahr. So haben Chordirektor Tilman Michael und sein Kollektiv erneut bewiesen, dass Musiktheater weit mehr ist als ‚nur‘ schön zu singen. Zudem gibt es nicht viele Opernhäuser, die mit gleicher Regelmäßigkeit Uraufführungen in Auftrag geben; bei uns gehören das Neuerfinden und die Bereicherung der Opernliteratur ganz fest mit dazu – diesmal hat der Komponist Vito Žuraj mit Blühen besonders überzeugt. Und nicht zuletzt freut es mich sehr, dass Sebastian Weigle die Entscheidung, zu seinem Abschied die vollkommen unbekannte Oper ,Die ersten Menschen‘ zu dirigieren, nicht bereut hat, sondern im Gegenteil das Wagnis mit dem Titel ‚Wiederentdeckung des Jahres‘ belohnt wurde. All das zeichnet unsere Arbeit aus: künstlerische und handwerkliche Spitzenleistungen, Spaß am Neuen, Wagemut und eine gewisse Risikobereitschaft. Diese Auszeichnungen sind dabei ein wichtiges Signal an die Politik, zeitnah den zukünftigen Standort der Städtischen Bühnen zu bestimmen und die Oper auch künftig zu unterstützen, damit Frankfurt weiterhin ein Zentrum für qualitativ hochwertiges Musiktheater bleiben kann.“

Mit Dmitri Tcherniakov wurde nach Kirill Serebrennikov 2022 erneut ein russischer Regisseur in der Kategorie „Regisseur des Jahres“ geehrt

Tcherniakov erhielt die Auszeichnung für seine ambitionierte Lesart von Wagners „Ring des Nibelungen“ an der Berliner Staatsoper und vor allem für seine tiefsinnige, luzide und politisch sensible Durchdringung von Sergej Prokofjews ambivalenter Tolstoi-Vertonung „Krieg und Frieden“ an der Bayerischen Staatsoper in München, die zudem zur „Aufführung des Jahres“ gekürt wurde. An der Isar sitzt auch der Seriensieger in der Rubrik „Orchester des Jahres“, das Bayerische Staatsorchester, das 2023 sein 500-jähriges Bestehen feiert. Mit Kirill Petrenko wurde der ehemalige Chefdirigent dieses Klangkörpers, der inzwischen in gleicher Position an der Spitze der Berliner Philharmoniker steht, zum „Dirigenten des Jahres“ gewählt. Ausschlaggebend war Petrenkos feinnerviges und hochdifferenziertes Dirigat der „Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss bei den Festspielen in Baden-Baden. Klare Voten gab es in den Rubriken „Sänger des Jahres“ und „Nachwuchssänger des Jahres“.

Michael Volle wurde für seine glanzvollen Rollenporträts als Wotan in Wagners „Ring“ und als Hans Sachs in den Wiener „Meistersingern“ gekürt, Konstantin Krimmel für seine herausragenden Darbietungen in den Opern Mozarts, Hosokawas und Haas’ sowie für die Neuaufnahme von Schuberts Liedzyklus „Die schöne Müllerin“. Den Titel „CD des Jahres“ teilen sich die Einspielung von Dessaus Lanzelot (audite) und Händels Theodora; auch beim „Buch des Jahres“ gab es mit Jörn Peter Hiekels Band „Helmut Lachenmann und seine Zeit“ und Barrie Koskys „Hallo, Vorhang auf!“ zwei Sieger. Als „ungewöhnlichste Opernerfahrung des Jahres“ bewerteten die Kritikerinnen und Kritiker die achtstündige Aufführung von Olivier Messiaens „St. Françoise d’Assise“ an der Oper Stuttgart in der Regie von Anna-Sophia Mahler. „Bühnenbildner des Jahres“ wurde Michael Levine für „Turandot“ in Amsterdam und „Madama Butterfly“ in Bregenz, „Kostümbildner des Jahres“ Giuseppe Palella für „Alessandro nell’Indie“ beim Festival Bayreuth Baroque.

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Zwei Schwerverletzte bei Unfall in Mainz-Kastel

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Schwerer Unfall in Mainz-Kastel | Foto: Privat

Am frühen Sonntagmoren gegen 6.10 Uhr erreichte die Leitstelle über die Notrufnummer 112 eine Meldung, über einem schweren Verkehrsunfall in Mainz-Kastel. Umgehend wurden Kräfte der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Kastel und Kräfte des Rettungsdienstes zur Einsatzstelle alarmiert.

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte ein schwer beschädigtes Fahrzeug vor, dass mit dem Mast einer Schilderbrücke kollidiert war

Die beiden Insassen befanden sich beim Eintreffen noch im Fahrzeug und konnten ohne technische Hilfsmittel innerhalb kurzer Zeit aus dem Fahrzeug befreit werden. Der alarmierte Rettungsdienst übernahm mit Unterstützung von Feuerwehrkräften die notfallmedizinische Versorgung, außerdem sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle, sorgte für eine ausreichende Beleuchtung und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf.

Die Patienten wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser in Wiesbaden und Mainz transportiert. Der Feuerwehreinsatz konnte nach circa einer Stunde beendet werden. Die Unfallursache wird aktuell durch die Polizei ermittelt.

Im Einsatz waren Kräfte der Berufsfeuerwehr von den Feuerwachen 1 und 2, drei Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, der organisatorischer Leiter Rettungsdienst, ein leitender Notarzt sowie die Seelsorge in Notfällen. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Mainz-Kastel musste nicht mehr eingreifen.

Wiesbaden: Kurhausorgel von innen besichtigen und Klang live erleben

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Wiesbaden
Wiesbaden

Am Dienstag, 3. Oktober, besteht die Möglichkeit, die Orgel im Friedrich-von-Thiersch-Saal des Kurhauses Wiesbaden von innen kennenzulernen – und sie beim Spiel live zu erleben. Veranstalter des „Tags der offenen Kurhausorgel“, 13 bis 18 Uhr, ist der Förderverein Kurhausorgel e.V. Durchgeführt werden die Führungen vom Vereinsvorsitzenden Friedhelm Gerecke, der seit 1986 Kurator der Kurhausorgel ist.

Das heißt, er pflegt und prüft das Instrument und stimmt es vor jedem Konzert.

„Sicherlich haben sich viele Gäste des Kurhauses schon einmal gefragt, was es mit dem vergoldeten Gitter der Bühne im Thiersch-Saal auf sich hat und wie die Orgel aussieht, die bei Konzerten und Festveranstaltungen im Kurhaus zum Einsatz kommt“, so Bürgermeisterin Christiane Hinninger. „Es ist eine tolle Gelegenheit, dass die Orgel am 3. Oktober von innen besichtigt und auch in Aktion erlebt werden kann.“ Gespielt wird die Kurhausorgel von Evert Groen, einer der Organisten des Fördervereins, der auch für seine gelungenen Improvisationen bekannt ist.

Die Teilnahme am „Tag der offenen Kurshausorgel“ ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ab 16 Uhr plant der Förderverein, dessen 30 Mitglieder sich der Tradition der seit 1954 unter Denkmalschutz stehenden Steinmeyer-Orgel verpflichtet fühlen, einen Konzertblock. Bei dem Konzert können auch musikalische Wünsche der Zuhörerinnen und Zuhörer berücksichtigt werden. Damit die Kurhausorgel ihren facettenreichen Klang, der bestens auf die Akustik des Thiersch-Saals abgestimmt ist, beibehält, hat der Förderverein vor, die Orgel professionell reinigen zu lassen.

SPD-Kandidaten für den Ortsbeirat in Mainz-Finthen

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Sie kandidieren für den Finther Ortsbeirat (außer Jana Schmöller) v.l.n.r. unten: Alexander Chatzigeorgiou Manfred Mahle, Noah Frenz, Patrick Frenz, Yasmine Koch; oben: Marco Geraci, Dana Walter, Daniel Kayet, Jana Schmöller (Versammlungsleiterin), Svenja Petry, Nedia Zouari-Ströhe

Der Finther Ortsvorsteher, Manfred Mahle, möchte sein Amt nach der Kommunalwahl 2024 weiter ausüben. Die Mitgliederversammlung der Finther SPD hat ihn dafür einstimmig als Kandidat nominiert. Unter der Leitung der Co-Vorsitzenden der Mainzer SPD, Jana Schmöller, nominierte die Versammlung die Kandidatinnen und Kandidaten der Finther SPD für die Kommunalwahl und wählte den Vorstand des Ortsvereins neu.

Für die vom Mainzer SPD-Unterbezirk aufzustellende Liste der Stadtratskandidaten und -kandidatinnen werden aus Finthen vier Namen gemeldet:

  • Yasmine Koch
  • Manfred Mahle
  • Marco Geraci
  • Alexander Chatzigeorgiou.

Die Liste der Kandidatinnen und Kandidaten für den Finther Ortsbeirat stellte die Mitgliederversammlung folgendermaßen zusammen: Manfred Mahle, Alexander Chatzigeorgiou, Yasmine Koch, Noah Frenz, Nedia Zouari-Ströher, Marco Geraci, Svenja Petry, Patrick Frenz, Dana Walter, Daniel Khayet, Dr. Sebastian Röder, Hannelore Metzger, Thomas Kurze-Zerbe.

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Sie kandidieren für den Finther Ortsbeirat (außer Jana Schmöller) v.l.n.r. unten: Alexander Chatzigeorgiou Manfred Mahle, Noah Frenz, Patrick Frenz, Yasmine Koch; oben: Marco Geraci, Dana Walter, Daniel Kayet, Jana Schmöller (Versammlungsleiterin), Svenja Petry, Nedia Zouari-Ströhe

Bei der Neuwahl des Ortsvereins-Vorstands wurden Yasmine Koch und Marco Geraci als gleichberechtigte Vorsitzende bestätigt, bilden also weiterhin eine Doppelspitze. Zu stellvertretenden Vorsitzenden, die ebenfalls gleichberechtigt sind, hat die Versammlung Alexander Chatzigeorgiou, Manfred Mahle und Nedia Zouari-Ströher gewählt. In seiner Position bestätigt wurde auch Christoph Koch als Kassenwart. Mit Noah Frenz ist die Funktion als Schriftführer neu besetzt. Als Beisitzende sind Patrick Frenz, Gerd Kallweit, Daniel Khayet, Thomas Kurze-Zerbe, Svenja Petry und Sebastian Röder gewählt.

Schwerer Motorradunfall bei Sprendlingen auf der L415

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Symbolbild Rettungsdienst Bad Kreuznach
Symbolbild Rettungsdienst

Am Samstag den 30.09.2023 gegen 16:40 Uhr ereignete sich auf der Landstraße L415 ein schwerer Verkehrsunfall. Der 33-jähriger Fahrer eines Motorrads befuhr die L415 aus Richtung Ober-Hilbersheim kommend in Fahrtrichtung Sprendlingen. Im Bereich der bergab führenden Serpentinen verlor der alleinbeteiligte Fahrer aus dem Landkreis Bad Kreuznach in einer der Rechtskurven die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam zu Sturz und rutschte nach rechts von der Fahrbahn in die dortige Böschung, wo das Motorrad nach gegenwärtigem Ermittlungsstand gegen einen Baum prallte. Der während der Unfallaufnahme ansprechbare Fahrer wurde mit Verdacht auf multiple Kopfverletzungen in die Uniklinik verbracht. Zur Rekonstruktion des Unfalls wurde ein Gutachter hinzugezogen und das Motorrad vorerst sichergestellt.

Kehrt Jerome Boateng zum FC Bayern zurück?

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Nach einem turbulenten Transfersommer und einer Woche, die von Personalnot in der Defensive geprägt war, könnte der FC Bayern München eine überraschende Rückkehr verzeichnen. Laut Informationen des Sportmagazins „kicker“ denkt der amtierende Meister über die Rückholaktion von Jerome Boateng nach, einer ehemaligen festen Größe in der Vereinsgeschichte.

Nun könnte der 35-jährige Verteidiger ein überraschendes Comeback beim FC Bayern erleben

Boateng, der zweimal den Triple-Sieg mit den Bayern (2013 und 2020) feierte, hatte den Verein im Jahr 2021 verlassen, um sein Glück bei Olympique Lyon in Frankreich zu versuchen. Allerdings verlief seine Zeit in Frankreich nicht nach Plan. Seine Leistungen waren unbeständig, und nach einer Auseinandersetzung mit dem damaligen Trainer Peter Bosz wurde er suspendiert. In der letzten Saison spielte er nur achtmal in der Liga und sein letztes Pflichtspiel datiert vom 3. Juni – eine 1:3-Niederlage gegen Nizza. Nach seinem Abgang von Lyon in diesem Sommer blieb Boateng ohne Vertrag.

Nun könnte der 35-jährige Verteidiger ein überraschendes Comeback beim FC Bayern erleben. Berichten zufolge hat Boateng sich bei Real Madrid ins Gespräch gebracht, jedoch bekommt er nun die Möglichkeit, sich erneut beim deutschen Rekordmeister zu beweisen. Während seiner Zeit beim FC Bayern errang Boateng neun Meistertitel, zweimal die Champions League, und fünfmal den DFB-Pokal. Er absolvierte 229 Bundesliga-Spiele und 85 Partien in der Champions League zwischen 2011 und 2021.

Abseits des Spielfelds war der Verteidiger zuletzt auch aufgrund seiner rechtlichen Angelegenheiten in den Schlagzeilen

Das Bayerische Oberste Landesgericht hob kürzlich seine Verurteilung wegen Körperverletzung und Beleidigung auf, die im November 2022 im Zusammenhang mit Angriffen auf seine Ex-Freundin in einem Karibik-Urlaub verhängt worden war. Der Prozess wird nun neu aufgerollt.

Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die Gerüchte um einen möglichen Wechsel zu Real Madrid von Boatengs Agent Tolga Dirican dementiert wurden. Dirican betonte, dass Boateng sich nie persönlich bei einem Verein angeboten oder Präsidenten angerufen habe und dass die entsprechenden Gerüchte unbegründet seien.

Sport- und Kulturzentrum Bürgel in Bodenheim in Betrieb genommen

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Vor 25 Jahren gab es im Bodenheimer Gemeinderat erste Überlegungen, zu der damals bestehenden Sport- und Festhalle „Am Guckenberg“, eine zweite Sporthalle in der Weinbaugemeinde bauen zu wollen. Die 1980 erbaute Halle konnte der Entwicklung der Gemeinde nicht mithalten und war bereits nach gut 20 Jahren zu klein geworden. Viele Höhen und Tiefen mussten in den letzten 25 Jahren durchlebt werden, bis nun Anfang September 2023 das neue „Sport- und Kulturzentrum Bürgel“ eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben werden konnte.

Baubeginn Juni 2021

Bereits am 02. August 2017 hatte der damalige Gemeinderat einstimmig die Grundsatzentscheidung getroffen in dem ausgewiesenen Mischnutzungsgebiet „Bürgel“ im ersten Bauabschnitt eine Turnhalle, im zweiten Bauabschnitt eine 3Feld-Mehrzweckhalle und im dritten Bauabschnitt einen Sportplatz mit leichtathletischer Anlage zu errichten.

Zu Baubeginn im Juni 2021 wurden die Kosten für den Neubau mit 7,5 Millionen Euro veranschlagt. Zwar sind abschließend die Kosten um 1 Million Euro angestiegen, doch dieses sei hauptsächlich auf die aktuellen Inflation sowie einer Änderung in der Gebäuedetechnik zurückzuführen.

Thomas Glück opferte jede freie Minute

Das nicht nur sich die Kostensteigerung im Ramen gehalten hat, sondern auch der komplette Bau von der Planung bis zur Fertigstellung so reibungslos verlaufen konnte ist in Bodenheim tatsächlich fast reine „Glücksache“. Denn mit dem 1. Beigeordneten Thomas Glück (SPD) hat die rheinhessische Weinbaugemeinde nicht nur einen Menschen, der sich für den Neubau eingesetzt hatte. Auch während der kompletten Planung und der Anschließenden Bauausführung verbrachte Thomas Glück fast jede freie Minute auf der Baustelle. Als kompetenter Ansprechpartner stand er für jedes Gewerk den Unternehmen zur Verfügung und war dadurch maßgeblich am Erfolg des Projektes beteiligt.

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Bürgermeister Thomas Becker-Theilig (2.v.l) und 1. Beigeordneter Thomas Glück (2.v.r) bekamen von den beiden Architekten des Architekturbüros Dilig aus Simmern den symbolischen Schlüssel überreicht

Dieses machte auch der rheinland-Pfälzische Innenminister Michael Ebling deutlich, der bei der Einweihungsfeier das Engagement der Gemeinde hervorhob. Mit 1.308.000 Euro hat das Land Rheinland-Pfalz den Neubau bezuschusst.  Neben der vielfältigen kulturellen und sportlichen Nutzung sie die neue Halle auch zur Katastrophenschutz und Noteinsatzzentrale der Polizei ausgewiesen. Im Katastrophenfall ist die Halle für die Unterbringung von etwa 450 obdachlosen Menschen ausgewiesen.

Rückblick auf schwierige vergangene 25 Jahre

Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig machte in seinem Rückblick auf die vergangenen 25 Jahre nochmal deutlich welche zum Teil fast unüberwindbaren Hürden es zu meistern gab. Streitereien und Diskussionen im Gemeinderat, Grundstückseigentümer, die nicht verkaufen wollten, mangelnde finanzielle Unterstützungen, all das pflasterte den langen Weg bis zu Umsetzung. Auch Becker-Theilig würdigte das unbeschreibliche jahrzehntelange Engagement seines 1. Beigeordneten Thomas Glück. „Er hat seit seinem Renteneintritt und ausgestattet mit seinen beruflichen Kenntnissen und seinem technischen Verständnis diese Hall zum Mittelpunkt seines Engagemts für die Gemeinde gemacht.“

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1. Bauabschnitt: Turnhalle und jetziger Landesstützpunkt Geräteturnen

Die im 1. Bauabschnitt errichtete Turnhalle wurde mittlerweile durch das Land Rheinland-Pfalz und dem  Landessportbund als einer von zwei Landesstützpunkten (LSP) für das Geräteturnen ernannt. Diese umfasste in Spielfeld von 20 x 30 Metern mit angeschlossener Sprung- bzw. Schnitzelgrube für Turnübungen. Hier sind neben vier Umkleide- und Duschräume sowie einer Besuchertoilette auch die Technikräume untergebracht. Im Obergeschoss wurde ein ehrenamtlich betriebener Kindertreff untergebracht.

1350 Quadratmeter große Sportfläche

Die nun eingeweihte 3Feld-Mehrzweckhalle verfügt über eine 1350 Quadratmeter große Sportfläche. Zusätzlich ist die nördliche Stirnseite mit einer Bühne von 16,50 x 6 Metern ausgestattet. Brandschutztechnisch ist die Halle auf eine Besucherzahl von 1400 ausgelegt. Da seitens Baugenehmigung die Besucherzahl auf 1050 begrenzt ist, hofft man sich nun durch einen Änderungsantrag auf die Aufstockung um 350 Besucher. Auch in diesem Teil des Gebäudes sind zahlreiche Umkleide und Duschräume untergebracht. Selbstverständlich sind sämtliche Räume barrierefrei. So befindet sich nicht nur  im nördlichen Treppenhaus ein Aufzug auch an der Bühne ist ein rollstuhlgerechter Außenlift angebracht.

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Die neue 3Feld-Halle mit Blick auf die Bühne

Technisch ist die Halle mit 200 kWp Photovoltaik-Modulen ausgestattet, die die gewonnene Energie in dem Technikraum stehenden 40 kWh Energiespeicher einspeichern können. Beheizt wird das Sportzentrum mit drei Wärmepumpen, welche ihre Energie aus eine geothermischen Anlage mit 30 Tiefbohrungen von 100 Metern erhalten. Im Sommer besteht die Möglichkeit der Kühlung durch das Wasser aus der Tiefengeothermie mit einer Vorlaufzeit von etwa 7 Grad Celsius. Für den Katastrophenfall besteht die Möglichkeit die Halle mit einem externen Stromaggregat zu versorgen.

Vielfältige Nutzungsmöblichkeiten

Durch separate Räumlichkeiten im oberen Bereich der Halle, sind auch Kongresse, Parteitage, Jubiläumsveranstaltungen oder ähnliches möglich. Im eigentlichen Hallenbereich haben viele Sportarten, wie Volleyball, Badminton, Basketball, Gymnastik, Turnen Handball und Tennis ihre neuen Plätze gefunden. Aber auch so beliebte Kulturveranstaltungen wie Theateraufführungen, Musikkonzerte, Fastnachtssitzungen oder Maskenbälle werden in der Halle stattfinden. So wurde auch direkt bekannt gegeben, dass es im Jahr 2024 nach längerer Pause wieder den beliebten Altweiberball geben wird.

Pflegesituation im Landkreis Mainz-Bingen – Die Zahlen steigen an

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Die Zahl der Pflegebedürftigen im Landkreis ist in den vergangenen zehn Jahren weiter deutlich angestiegen. Das zeigt sich im aktuellen Pflegestrukturplan, dem der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung zugestimmt hat. Diese vierte Auflage hilft dabei, einen Überblick über die Angebote, aber auch die Bedarfe der lokalen Pflegestrukturen zu erhalten. Die Daten und Fakten bilden die Basis für einen partizipativen Planungsprozess, in den lokale Akteure und Experten zum Thema „Sorge und Pflege“ auf unterschiedlichen Ebenen einbezogen werden. Der Landkreis nimmt dabei primär die Rolle des Moderators und Koordinators wahr. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass die Bürgerinnen und Bürger in unserem Landkreis selbstbestimmt alt werden können“, sagt die Kreisbeigeordnete Almut Schultheiß-Lehn.

Die Zahlen:

2021 gab es bereits deutlich mehr Pflegebedürftige als noch vier Jahre zuvor. Im Landkreis Mainz-Bingen waren es knapp 10.000 Pflegebedürftige – das sind 4,4 Prozent der Bevölkerung –, von denen rund 60 Prozent weiblich sind. Nur ein kleiner Teil der Pflegebedürftigen, nämlich 17 Prozent, werden vollstationär gepflegt. Sie leben in einem der mittlerweile 23 Pflegeheimen, die zusammen über mehr als 1500 Beschäftigte verfügen. Die restlichen 83 Prozent der Pflegebedürftigen, also die große Mehrheit, werden zuhause gepflegt – meist ausschließlich von den Angehörigen. Ein geringer Teil von ihnen (16 Prozent) nimmt die Leistungen eines von insgesamt 30 ambulanten Pflegediensten in Anspruch, die wiederum über 500 Arbeitskräfte beschäftigen.

Basierend auf dieser Datengrundlage hat sich die Verwaltung proaktiv mit den Akteuren der lokalen Pflegestruktur ausgetauscht. Das waren beispielsweise Vertreterinnen und Vertreter von Pflegeeinrichtungen, den Pflegestützpunkten und vom Netzwerk Demenz Mainz-Bingen. Als Kernaussage kam heraus, dass Pflege meist im häuslichen Umfeld stattfindet. Zudem leidet insbesondere der ambulante Pflegebereich stark unter der angespannten Fachkräftesituation. Darüber hinaus arbeiten die sechs Pflegestützpunkte sehr intensiv in ihrer jeweiligen Region und sind gut mit anderen relevanten Stellen vernetzt; das Gleiche gilt für Verantwortliche in den Bereichen Demenz und Hospizarbeit.

Darauf aufbauend haben die Akteure gemeinsam Handlungsempfehlungen erarbeitet

Diese fokussieren sich auf drei Themen: Erstens sind vermehrt Aktivitäten gefragt, um Pflegekräfte zu gewinnen. Zweitens braucht es einen guten Dialog zwischen den Generationen – schließlich sind pflegende Angehörige und bürgerschaftliches Engagement die zentralen Bausteine einer funktionierenden Pflege. Daher ist das Ziel, Austausch und Kooperation zwischen den Generationen zu fördern. Drittens geht der gesellschaftliche Wandel mit neuen Herausforderungen einher. Daher spielen die Themen „Junge Pflege“ (junge Menschen für das Thema Pflege sensibilisieren) und „Kultursensible Pflege“ eine zunehmend größere Rolle und sollen bei den künftigen Pflegestrukturplanungen berücksichtigt werden.

Hintergrund:

Landkreise und kreisfreie Städte sind gesetzlich verpflichtet, einen Pflegestrukturplan aufzustellen und regelmäßig fortzuschreiben. Dieser Plan macht Aussagen zur derzeitigen Versorgungssituation in der stationären und ambulanten Pflege, stellt den zukünftigen Bedarf fest, unterbreitet Handlungsempfehlungen und beschreibt Problemlagen wie den Mangel an Pflegefachkräften.

Der Landkreis hat 2007 den ersten Pflegestrukturplan aufgestellt. Die fortgeschriebenen Pläne 2011 und 2017 hat ein externer Anbieter angefertigt. Der aktuelle vierte Datenreport entstand wieder verwaltungsintern mit eigenen Kompetenzen.

Sirenenalarm im gesamten Stadtgebiet von Wiesbaden

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Sirenenalarm Symbolbild
Sirenenalarm Symbolbild

Um die Funktionsfähigkeit der stadtweit vorhandenen Sirenenanlagen zu prüfen, führt die Berufsfeuerwehr Wiesbaden viermal im Jahr eine Sirenenprobe durch. Die nächste Probe findet am Samstag, 7. Oktober, 12 Uhr, im gesamten Stadtgebiet der Landeshauptstadt Wiesbaden statt.

Sirenen werden digitalisiert

Alle in Wiesbaden vorhandenen Sirenen werden aktuell digitalisiert (Alarmierungsweg) und in diesem Zusammenhang werden auch Sirenen erneuert beziehungsweise neue Sirenen errichtet. Grundlage hierfür sind aktualisierte Beschallungspläne sowie die aktuelle sowie zukünftige Bebauung der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Um weiterhin sicherzustellen das Sirenenwarnsignale in allen Bereichen der Stadt Wiesbaden durch die Bürgerinnen und Bürger klar und deutlich gehört werden, ist es erforderlich regelmäßig Sirenenproben durchzuführen.

Bei der Sirenenprobe wird ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zur Warnung der Bevölkerung und anschließend ein Dauerton von einer Minute zur Entwarnung abgespielt.

Folgende Verhaltensregeln sollten vor allem beim Signal „Warnung der Bevölkerung“ eingehalten werden

Diese sind einheitlich durch das Bundesministerium des Innern geregelt und gelten auch in Wiesbaden:

  • Sofort Türen und Fenster schließen
  • Aufenthalt im Freien vermeiden
  • Radio einschalten und auf Durchsagen achten
  • Aktuelle Meldungen der Feuerwehr beachten, auch unter www.feuerwehr-wiesbaden.de
  • Nachbarn verständigen
  • Lüftungs- und Klimaanlagen ausschalten.

Eine Rückmeldung der Bevölkerung ist bei dieser Sirenenprobe nicht notwendig, sie ist eine reine Sensibilisierungsmaßnahme. Im Gegensatz zu dem letzten Probealarm, findet dieses Jahr keine Auslösung der Warnapps oder Cell Broadcast statt. Dies hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ausdrücklich untersagt.

Die nächste Sirenenprobe findet am Dienstag, 9. Januar, 19 Uhr, statt. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Landeshauptstadt Wiesbaden und auf der Seite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) www.bbk.bund.de.

Vollsperrung in Mainz-Kostheim wegen Bauarbeiten

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Mainbrücke Hochheim
Baustellenschild

Die Winterstraße in Kostheim wird am Samstag, 7. Oktober, in Höhe Mathildenstraße voll gesperrt. Grund ist eine Kanalschachtreparatur. Die Sperrung betrifft auch den Radverkehr. Fußgängerinnen und Fußgänger können die gewohnten Wege nutzen. Die Stadt bittet um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Verkehrsbehinderungen. In Wiesbaden gibt es mehr als 5.000 Baustellen pro Jahr. Unter wiesbaden.de/baustellen ist eine Karte mit ausgewählten Maßnahmen abrufbar. ESWE Verkehr informiert über Umleitungen von Bussen unter eswe-verkehr.de.

4-jähriger Junge in Mainz von Auto erfasst

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Unfall in Wiesbaden

Am Freitagnachmittag (29. September 2023) gegen 16:00 Uhr ereignete sich auf Höhe der St. Albertus Kirche ein Verkehrsunfall im Dr.-Martin-Luther-King-Weg im Mainzer Stadtteil Hartenberg-Münchfeld, bei dem ein 4-jähriger Junge von einem Auto erfasst wurde.

Der Junge war mit seiner Mutter und seiner Schwester unterwegs

Eine 35-Jährige wollte mit ihren beiden vier und neun Jahre alten Kindern den Dr.-Martin-Luther-King-Weg auf Höhe der Saarstraße überqueren. Hierzu liefen die drei zwischen den, an der roten Ampel wartenden Fahrzeugen bis zur Mitte der Fahrbahn. Danach lief der 4-jährige Sohn alleine weiter auf die Fahrbahn und wurde dort von einem Pkw, welcher aus Richtung Albert-Schweitzer-Straße kam, erfasst.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Kind durch die Luft geschleudert und kam auf der Straße zum Liegen. Er war glücklicherweise bei Bewusstsein und wurde umgehend durch einen vor Ort befindlichen Arzt versorgt. Anschließend wurde der 4-jährige Junge, der lediglich leichte Verletzungen erlitt, durch den Rettungsdienst in das Universitätsklinikum Mainz gebracht.

Ein Gutachter wurde hinzugezogen

Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme ergaben sich Hinweise, dass der 19-jährige Fahrer des Pkw möglicherweise zu schnell unterwegs gewesen sei. Um den genauen Unfallhergang und die gefahrene Geschwindigkeit zu ermitteln, wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Mainz ein Gutachter eingeschaltet.

Der Dr.-Martin-Luther-King-Weg war für die Dauer der Unfallaufnahme für rund drei Stunden voll gesperrt. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang werden durch die Polizeiinspektion Mainz 2 in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Mainz geführt.