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Mainz: SCHOTT AG erhält über 1,3 Millionen Euro Förderung

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Schott Mainz
Schott Mainz

Um die Forschung in der zukunftsweisenden Kernfusions-Technologie voranzutreiben, erhält der internationale Technologiekonzern SCHOTT über 1,3 Millionen Euro aus einer umfangreichen Förderinitiative des Bundesforschungsministeriums (BMBF). Die Kernfusion will die Energiequelle der Sonne nachbilden und könnte helfen, den steigenden Energiebedarf zu decken – fast unerschöpflich, sicher und klimafreundlich.

Einen schnellen Einstieg in Basistechnologien für Fusionskraftwerke sollen in Deutschland zwei BMBF-Verbundprojekte mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie ermöglichen. Im Verbund Laserfusion (PriFUSIO) bringt SCHOTT eine hochwertige optische Komponente ein, die schon an einem fundamentalen Durchbruch beteiligt war: Laserglas.

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Forschung versucht Fusionsprozess seit langer Zeit nachzubilden

Wenn in der Sonne bei Temperaturen von 15 Millionen Grad Celsius und einem Druck von 100 Milliarden Bar Wasserstoff- zu Helium-Atomen verschmelzen, setzt dies enorme Energiemengen frei. Die Forschung versucht diesen Fusionsprozess seit langer Zeit nachzubilden – und damit eine Energiequelle zu erschließen, die viele Zukunftsprobleme lösen könnte. Denn Kernfusion kann fast unerschöpflich und CO2-neutral Energie liefern, erzeugt keine Langzeit-radioaktiven Abfälle und ist sicher vor nuklearen Kettenreaktionen.

Einen Durchbruch erreichte Ende 2022 die National Ignition Facility (NIF) des Lawrence Livermore National Laboratory in den USA. Zum ersten Mal gelang die Fusionszündung mit einem Hochenergielaser, wobei mehr Energie erzeugt als verbraucht wurde. Herzstück des weltgrößten NIF-Lasersystems ist Laserglas von SCHOTT. Das Hightech-Material steigert die Energie und Leistung des Laserlichts.

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Langjährige Expertise in der Laserglas-Entwicklung

Die Laser- oder auch Trägheitsfusion ist neben der Magnetfusion, die eine Fusion in heißem Plasma mit Einsatz großer Magneten erzeugt, eine der Technologien, die auch im deutschen Forschungsvisier stehen. Im Zuge seiner milliardenschweren Förderung der Fusionsforschung hat das BMBF im März 2024 zwei Verbundprojekte initiiert, die zunächst drei Jahre lang Basisarbeit auf dem Weg zu einem der weltweit ersten Fusionskraftwerke leisten sollen. Darunter beschäftigt sich das Projekt PriFUSIO mit der Laserfusion und Fragen zur Entwicklung von Hochleistungslasern für Kraftwerke. Beteiligt sind sieben Industriepartner und drei Forschungsinstitute, deren Arbeit mit insgesamt 18 Mio. Euro gefördert wird. Davon erhält SCHOTT als Spezialist für Lasergläser und -materialien über 1,3 Mio. Euro.

Mainz: schott ag erhält über 1,3 millionen euro förderung
SCHOTT produziert Laserglaskomponenten, die bei Laserfusionsanwendungen eingesetzt werden. Foto: SCHOTT

„SCHOTT ist der einzige Hersteller von großformatigem Laserglas in der westlichen Hemisphäre. Wir freuen uns, unsere Kompetenzen und Erfahrungen in dieses ambitionierte Forschungsprojekt mit vielen hochrangigen Partnern einzubringen. Laserfusion ist nicht nur eine große Chance für die Energieversorgung der Zukunft. Auf diesem Weg kann Spezialglas zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen“, sagt Dr. Matthias Müller, Leiter der Forschung & Entwicklung bei SCHOTT.

Beim Projekt PriFUSIO wird SCHOTT Teil eines Konsortiums von Branchenführern im Bereich der Fusionstechnologie sein. Das Konsortium umfasst eine vielseitige Gruppe von Industrie- und öffentlichen Institutionen, darunter die Heraeus Group, TRUMPF Laser AG,  das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH), LAYERTEC GmbH, LASEROPTIK GmbH, Focused Energy GmbH und Marvel Fusion GmbH, unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT, Aachen.

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Kreis Bad Kreuznach: Opel geht auf der B41 bei Rüdesheim in Flammen auf

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PKW Brand

Am Mittwochmorgen (24.April 2024) kam es gegen kurz nach 7:30 Uhr zu einem Fahrzeugbrand auf der Bundesstraße B41 bei Rüdesheim im Landkreis Bad Kreuznach. Eine Verkehrsteilnehmerin hatte daraufhin den Notruf gewählt und den brennenden Opel gemeldet, welches sich zu diesem Zeitpunkt auf der B41 in Fahrtrichtung Autobahn, zwischen der Anschlussstelle Rüdesheim und der Gräfenbachtalbrücke befand.

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Die Fahrerin blieb unverletzt

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Die 55-jährige Fahrerin konnte das Fahrzeug glücklicherweise noch rechtzeitig verlassen und war demnach nicht verletzt worden.

Durch 15 Kräfte der Rüdesheimer Feuerwehr konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und schließlich abgelöscht werden. Der Opel, bei dem es sich nach Angaben der Polizei nicht um ein Elektrofahrzeug handelt, war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Ersten Ermittlungen zufolge ist die Brandursache auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Der entstandene Sachschaden dürfte bei circa 15.000 Euro liegen. Die B41 war für circa eine Stunde voll gesperrt.

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Kreativer Frühlingshofmarkt in Mainz-Finthen – Handgemachte, regionale und saisonale Produkte

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Am Samstag, den 27. April 2024 verwandeln sich der Hof und Garten von Kitty Beismann in Mainz-Finthen in einen wahren Frühlingstraum. Von 14 bis 20 Uhr lädt sie zum Kreativen Frühlingshofmarkt ein, der nicht nur mit handgemachten und regionalen Schätzen aufwartet, sondern auch mit einem vielfältigen Angebot für Groß und Klein.

Handgemachte, regionale und saisonale Produkte

Für alle Liebhaber von handgemachten, saisonalen und regionalen Produkten ist der Markt ein wahres Paradies. Es werden Schaffelle und gefilzte Artikel aus dem Taunus angeboten, sowie regionale Produkte, wie Säfte, Weine und Kartoffeln, unter anderem vom Hofladen Michel aus dem Ingelheimer Stadtteil Wackernheim.

Saisonale Produkte wie Spargel und Erdbeeren vom Finther Obstlädchen können an diesem Tag ebenfalls erworben werden, sowie Honig von Ingrid Christmann und frische Blumen vom Finther Blumenhaus Sparr. Beim Flohmarkt werden Spielsachen, Kinderkleidung und Kinderfahrzeuge angeboten. Die Besucher dürfen sich also auf eine bunte Vielfalt freuen und in gemütlicher Atmosphäre stöbern.

Basteln und Malen für Kinder

Beim Kinder Kreativ Workshop haben Kinder die wunderbare Gelegenheit, unter Anleitung ihre eigenen Kunstwerke zu schaffen. Sie können Glückssteine bemalen und Traumhäuschen aus verschiedenen Materialien basteln, wobei sie ihrer Fantasie und Kreativität freien Lauf lassen dürfen. Vera Axt, eine Künstlerin von der indie art gallery, wird vor Ort anwesend sein, um die Kinder beim Basteln und Malen zu unterstützen.

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Ernährungsberatung für Katzen und Hunde

Für Tierbesitzer, deren Hunde oder Katzen unter Allergien oder Unverträglichkeiten leiden, bietet der Stand „Ernährungsberatung artgerecht und gesund für Katz und Hund“ wertvolle Informationen und Unterstützung an. Besucher des Standes erhalten Einblicke in artgerechte Ernährungskonzepte, die speziell auf die Bedürfnisse und Gesundheitsanforderungen von Hunden und Katzen abgestimmt sind. Interessierte Tierhalter haben zudem die Möglichkeit, einen persönlichen Beratungstermin zu vereinbaren, bei dem ein maßgeschneiderter Ernährungsplan entwickelt wird. Dieser Service ist besonders hilfreich, um langfristig die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere zu fördern und besser mit allergischen Reaktionen oder Unverträglichkeiten umzugehen.

Kreativer frühlingshofmarkt in mainz-finthen - handgemachte, regionale und saisonale produkte 1Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt

Es wird Kaffee von der Mainzer Kaffeemanufaktur und hausgemachten Kuchen geben. Darüber hinaus werden herzhafte Leckereien wie gegrillte Bratwurst von der Metzgerei Hellmeister und Bärlauch-Wildbratwurst von Steffis Ideenhof, sowie Rheinhessische Kartoffeln mit kanarischem Flair angeboten.

Kitty Beismann selbst lädt dazu ein, sich über ihre Coaching-Angebote zu informieren. Sie bietet Einzel- und Gruppencoachings an für Menschen, die gestresst sind oder kurz vor einem Burnout stehen und etwas an ihrem Lebensstil ändern möchten. Außerdem unterstützt sie Eltern dabei, ihre Belastungen zu reduzieren und wieder mehr Lebensqualität zu erlangen. Dafür bietet sie ein 5-wöchiges Online-Programm mit Workbook und Tools an.

Mit dem Frühlingshofmarkt möchte Kitty Beismann die Menschen aus der Nachbarschaft und der Umgebung zusammenbringen und ihnen eine gute Zeit bieten. Ganz nach dem Motto „lieber gemeinsam statt einsam“.

Adresse:

An der Steige 5
55126 Mainz-Finthen
Tel: 0178-6315301
E-Mail: info@kittys-kreativ-coaching.de

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Leiche auf Dach in Wiesbaden aufgefunden

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Polizei
Polizei

Am Montagnachmittag (22. April 2024) wurde eine tote Frau auf dem Dach eines Seniorenheims gefunden. Wie die Polizei Westhessen am Dienstagnachittag mitteilt, handelt es sich bei der Toten um die 82 Jahre alte Frau, die seit dem Wochenende vermisst wurde.

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Mitarbeiter fanden die Frau

Die Frau wurde gegen 15:15 Uhr von Mitarbeitern des Seniorenheims auf dem Dach der Einrichtung aufgefunden. Wie und wann die 82-Jährige auf das Dach gelangte, ist derzeit noch unklar und bedarf weiterer Ermittlungen.

Bereits am Wochenende hatten umfangreiche Suchmaßnahmen in Wiesbaden, innerhalb und außerhalb der Einrichtung stattgefunden, die Vermisste konnte zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht gefunden werden. Wie in allen Vermisstenfällen ist die Kriminalpolizei mit den Ermittlungen betraut. Hinweise auf strafbare Handlungen liegen nicht vor.

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Rheinhessen: Schere an Hals gehalten – Jugendliche überfallen Kassierer in Supermarkt

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Rheinhessen: Schere an Hals gehalten – Jugendliche überfallen Kassierer in Supermarkt

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Symbolbild Polizei | Foto: BYC-News

Wie die Mainzer Polizei mitteilt, hatten zwei Jugendliche am Montagnachmittag (22. April.2024) den Cap-Supermarkt im rheinhessischen Jugenheim ausgeraubt. Die Täter betraten den Laden in der Bahnhofstraße gegen 16.40 Uhr. Einer der Jugendlichen kaufte ein Getränk. Als der Kassierer die Kasse öffnete, hielt ihm der andere Täter, der sich unbemerkt von hinten genähert hatte, eine Schere an den Hals und griff in die Kasse. Danach flohen die beiden Jugendlichen mit ihrer Beute zu Fuß in Richtung Schulstraße. Im Rahmen der polizeilichen Fahndung konnten die Täter im Umfeld durch die eingesetzten Kräfte gefasst werden. Die Ermittler suchen nun Zeugen. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder generell sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

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Bahnunterführung Ginsheim-Gustavsburg – Hessen Mobil teilt neue Details mit

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Unterführung in Gustavsburg

Die komplette Öffnung der Bahnunterführung im Stadtteil Gustavsburg musste erneut aufgrund der Verzögerungen an der Fußgänger- und Radfahrerunterführung verschoben werden. Das teilte die Stadt Ginsheim-Gustavsburg gegenüber dieser Online-Zeitung bereits am 19. April 2024 mit. Um weitere Details zum aktuellen Baufortschritt und die Gründe für die Verzögerung zu erfahren, wurde zeitgleich auch eine Anfrage an Hessen Mobil gerichtet.

Gründe für die erneute Verzögerung

Hessen Mobil erklärt gegenüber der Redaktion, weshalb es zu den Verzögerungen kam. „Die Verzögerung ist eine Folge aus dem geänderten Bauablauf der Arbeiten an der Gleisanlage Hafenbahn. Da dort derzeit noch gearbeitet wird, gibt es keine Zuwegungsmöglichkeit ins mittlere Baufeld zwischen den Gleisen, so dass sich in diesem Bereich die Arbeiten verzögern. Darüber hinaus musste im Bereich der Asphaltfläche zwischen den Gleisen ICE-Trasse mehr Asphalt ausgebrochen werden“, teilte das Unternehmen mit.

Zum Hintergrund: Diese Flächen werden als biologische Ausgleichsflächen genutzt. Da in einem anderen Bereich die vorgesehenen Ausgleichsflächen nun teilweise für Parkplätze genutzt werden sollen, musste die Ausgleichsfläche im Bereich der Hafenbahn erweitert werden. Dies sorgt für weitere Verzögerungen im Bauablauf.

Aktuelle Baumaßnahmen an der Fußgänger- und Radfahrerunterführung

Auf die Frage, welche Arbeiten aktuell durchgeführt werden, teilte Hessen Mobil mit, dass die ausführenden Firmen derzeit damit beschäftigt sind, die Beleuchtungsmasten entlang der Rad- und Gehwegunterführung zu errichten. Darüber hinaus wird momentan die Stromversorgung für das Pumpenhaus 2 installiert.

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Fuß- und Radfahrerunterführung in Gustavsburg | Foto: BYC-News

Voraussichtlich in dem Zeitraum vom 29. April bis zum 10. Mai 2024 wird eine Schotterfläche zum Schaltschrank für Pumpstation des Straßentroges hergestellt und die Pflasterung mit Rasengittersteinen im Übergang des Geh- und Radwegetroges zum Betriebsweg der Pumpensteuerung verlegt, sowie Restarbeiten z.B. die Montage von noch fehlenden Handläufen und Geländern vorgenommen.

Im Bereich der biologischen Ausgleichsfläche zwischen den Gleisen wird in den kommenden Wochen Oberboden eingebracht. Außerdem werden zur Entwässerung Mulden profiliert und Entwässerungsrinnen gepflastert.

Die letzten Bauarbeiten sollen voraussichtlich Ende Mai fertiggestellt werden, danach erfolgen allerdings noch Rückbauarbeiten sowie das Räumen der Baustelle. Diese Arbeiten sollen zwar noch bis etwa Mitte Juni andauern, wobei aber keine Verkehrseinschränkungen mehr notwendig sein sollen.

Anfrage der Community an Hessen Mobil

Die Leserschaft von BYC-News hatte den Eindruck, dass auf der Baustelle in den letzten Wochen nicht viel passiert sei. Darauf teilte Hessen Mobil mit, dass in letzten Wochen Borde entlang der südlichen Rampe gesetzt, Pflasterarbeiten durchgeführt, Fundamente zur Herstellung der Handläufe gegossen, sowie Pflaster- und Betonnagearbeiten im Bereich des Gerberhauses ausgeführt wurden.

Eröffnung und Rückbau der Baustelle

„Der Geh- und Radwegetrog wird nach derzeitigem Stand am 10. Mai eröffnet. Danach erfolgen noch Restarbeiten. Diese Restarbeiten können jedoch unter Verkehr durchgeführt werden. Dazu wird der Geh- und Radverkehrsbereich bis zur endgültigen Fertigstellung entsprechend abgesichert“, teilt Hessen Mobil weiter mit. Anschließend soll die Verkehrssicherung im Straßentrog inklusive der Ampelregelung am 13. Mai zurückgebaut werden.

Die Baukosten belaufen sich auf etwa 42 Millionen Euro. Kostenträger hierfür sind der Bund, das Land Hessen, die Stadt Ginsheim-Gustavsburg sowie die Deutsche Bahn AG. Bereits seit 2014 wurden bauvorbereitende Arbeiten (Leitungsverlegungen, Haus- und Hallenabbrüche) ausgeführt. Eigentlicher Baubeginn war am 6. März 2017.

Mühelose Make-up-Ideen, die Sie in Ihrer Freizeit ausprobieren können

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Skin Care, Beauty, Kosmetik
Skin Care, Make-Up, Symbolbild, Quelle: unsplash.com

Viele Frauen kennen sicher das Problem, sich tagtäglich mit ihrem Make-up auseinandersetzen zu müssen. Doch dabei muss es nicht kompliziert sein, um gut auszusehen. Es gibt einige wirklich hilfreiche Tipps, mit denen das Make-up nicht nur in wenigen Minuten gelingt, sondern ihre Haut auch rundum strahlt. Diese eignen sich perfekt für einen hektischen Alltag, oder eben, wenn Sie weniger gestresst sein wollen.

Gute Grundlage mit Foundation setzen

Einer der Grundbausteine für das richtige Make-up ist eine passende Foundation. Diese sorgt für einen rundum ausgeglichenen Hautton und überdeckt unterschiedliche Unreinheiten. Dabei werden Pickelrückstände, Rötungen und Augenringe verdeckt. Doch so einfach ist es nicht immer, die passende Foundation für den eigenen Hautton zu finden. Genau hierauf sollten Sie sich bei einem einfachen Make-up aber konzentrieren, denn die Foundation ist nicht umsonst die Grundlage für das eigene Aussehen.

Nutzen Sie ein Produkt, das sich einfach auftragen lässt und kaum auffällt. Dieses lässt sich mit einem Pinsel oder Wattepad auftragen und reicht für stressige Tage völlig aus. Eine gute Alternative ist eine Tagescreme, die teilweise auch mit einem bestimmten Hauttyp in Verbindung steht.

Ausreichend eincremen

Wer noch weniger Zeit hat, der sollte sich zumindest auf eine ausreichende Pflege fokussieren. Dazu gehört zuerst die Reinigung von Schmutz und anderen Unreinheiten mit warmem Wasser. Danach sollten Sie sich darauf fokussieren, Ihrer Haut etwas Gutes zu tun. Moisturizer und andere Feuchtigkeitscremes sind hier die absolut beste Wahl.

Egal welcher Hauttyp, beim Waschen verliert die Haut stets ihren Schutzfilter und muss sich daher wieder regenerieren. Cremes sorgen dafür, dass dieser Schutzfilm wiederhergestellt wird und der Haut ausreichend Feuchtigkeit zugeführt wird. Daher sollten Sie nie auf Feuchtigkeitscremes verzichten und diese stets als Basis nehmen, wenn es schnell gehen muss. Produkte von Purito Seoul können wir hier empfehlen.

Bei sehr empfindlicher Haut sollten Sie auch unbedingt auf einen Sonnenschutz setzen. Dieser ist bei einigen Cremes bereits enthalten und schützt vor roter Haut und Faltenbildung. Wenn Sie keine Zeit für das restliche Make-up haben, sollten Sie jedoch trotzdem auf einen aktiven Sonnenschutz setzen.

Auf Augen und Lippen fokussieren

Um den Blick vom Rest des Gesichts abzulenken, ist es bei einfachem Make-up empfehlenswert, sich auf die Augen und die Lippen zu konzentrieren. Wenn diese beiden Merkmale herausstechen, hellt sich direkt das ganze Gesicht auf. Für die Augen reicht hier das Auftragen einfacher Wimperntusche, um die Wimpern zur Geltung zu bringen. Somit ziehen Sie automatisch die Aufmerksamkeit auf Ihre Augen. Je mehr Volumen, desto besser. Wer keine Wimperntusche verwenden will, sollte auf einen leichten Lidschatten zurückgreifen.

Für die Lippen lohnt sich in den meisten Fällen schon Lippenbalsam oder ein anderer Pflegestift. Dieser sorgt nicht nur dafür, dass trockene und abgestorbene Hautzellen abfallen, sondern regt auch die Durchblutung der Lippen an. Diese werden automatisch voller und stechen so besser heraus. Eine weitere Alternative mit großer Wirkung ist Lipgloss, die ebenfalls perfekt hervorgehoben werden.

Sowohl Augen als auch Lippen farblich aufeinander abzustimmen ist eine wunderbare Möglichkeit, das Beste aus einem einfachen Make-up herauszuholen. Je nach Belieben können Sie sowohl sanfte als auch knallige Farbtöne verwenden.

Premiere für autonomen Lkw von MAN auf der Autobahn

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Erster autonomer Truck auf der Autobahn – erfolgreiche Testfahrt von MAN | Foto: Autobahn GmbH

In einem wegweisenden Schritt für die Zukunft des Straßentransports hat der führende Kraftfahrzeughersteller MAN gemeinsam mit der Autobahn GmbH am Donnerstag den ersten autonomen Lastwagen auf deutschen Autobahnen erfolgreich getestet. Auf einem elf Kilometer langen Autobahnabschnitt bewältigte der hochmoderne Lkw die Strecke autonom, ohne dass ein Fahrer eingreifen musste. Diese wegweisende Testfahrt markiert einen Meilenstein in der Entwicklung autonomer Fahrzeugtechnologie und signalisiert einen bedeutenden Fortschritt in Richtung einer effizienteren und sichereren Mobilität auf unseren Straßen.

Autobahn GmbH als Schlüsselakteur im Genehmigungsverfahren

Die Autobahn GmbH spielt eine entscheidende Rolle bei der Ermöglichung und Regulierung des autonomen Fahrens auf deutschen Autobahnen. Durch ihre Expertise und Partnerschaften mit Regierungsbehörden wie dem Kraftfahrt-Bundesamt ermöglicht sie die Durchführung von Erprobungs- und Regelgenehmigungen für autonomes Fahren. Darüber hinaus treibt die Autobahn GmbH aktiv die Entwicklung kooperativer intelligenter Verkehrssysteme voran, die eine nahtlose Integration autonomer Fahrzeuge in die bestehende Verkehrsinfrastruktur ermöglichen.

Effiziente Genehmigungsprozesse durch digitales Managementsystem

Um den wachsenden Anforderungen an die Genehmigung und Überwachung autonomer Fahrzeuge gerecht zu werden, entwickelt die Autobahn GmbH im Rahmen des ATLAS-L4-Projekts ein digitales Managementsystem. Dieses System ermöglicht eine effiziente Abwicklung von Genehmigungsprozessen für autonomes Fahren und kann dynamische Ereignisse wie Baustellen oder Wetterbedingungen berücksichtigen, um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten.

Zukunftsperspektiven und Herausforderungen des autonomen Fahrens

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen MAN und der Autobahn GmbH im Rahmen des ATLAS-L4-Projekts ebnet den Weg für eine vielversprechende Zukunft des autonomen Transports auf deutschen Autobahnen. Durch die Entwicklung und Implementierung industrietauglicher Konzepte für autonome Lkw sollen nicht nur Verkehrsstaus und Unfälle vermieden, sondern auch dem zunehmenden Fahrermangel entgegengewirkt werden.

Bis zum Projektende im Dezember 2024 streben die Partner an, ein umfassendes Konzept für den Betrieb autonomer Lkw auf der Autobahn zu etablieren und die Grundlage für zukünftige Serienanwendungen zu schaffen.

Polizeikontrolle auf Autobahn A61: Weiterfahrt für mehrere Verkehrsteilnehmer untersagt

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Kontrolle0 1
Kontrolle0 1

Am Montag, 22.04.2024 zwischen 10:00 und 15:00 Uhr führten Beamte der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim Schwerpunktkontrollen im gewerblichen Güter- und Schwerverkehr durch. Die Kontrollen wurden auf dem Parkplatz Menhir an der A 61 bei Armsheim durchgeführt und umfassten die Überprüfung von 16 Kraftfahrzeugen.

Mehrere Verstöße festgestellt

An diesen Kontrollen beteiligten sich neben Beamten der Polizeiautobahnstation Heidesheim auch Kräfte der Verkehrsdirektion Mainz sowie Beamte der Abteilung Finanzkontrolle des Zolls. Im Verlauf der Kontrollmaßnahmen wurde die Weiterfahrt von fünf Fahrzeugen untersagt. In zwei Fällen wurde festgestellt, dass die Ladungssicherung der kontrollierten LKW unzureichend war und musste vor Ort nachgebessert werden.

Ein Autotransporter aus Griechenland entsprach nicht den vorgeschriebenen Maßen bezüglich Höhe und Länge der Fahrzeuge und musste dementsprechend umgeladen werden. Bei einem 37-jährigen polnischen LKW-Fahrer wurde festgestellt, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Auch ihm wurde die Weiterfahrt untersagt, und es wurde eine Blutprobe entnommen.

Zoll ebenfalls an Kontrollen beteiligt

Als Ergebnis der Kontrollen erging eine Strafanzeige wegen aufenthaltsrechtlicher Verstöße sowie vier Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Zusätzlich wurden fünf Verwarnungen ausgesprochen. In fünf Fällen wurden Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten festgestellt, die entsprechend den Gewerbeaufsichtsämtern bzw. dem Bundesamt für Logistik und Mobilität gemeldet wurden. Darüber hinaus überprüfte der Zoll 26 Betriebe und führte 34 Personenabfragen durch.

Vollsperrung nach Verkehrsunfall auf Autobahn A60 bei Ingelheim

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Symbolbild Notarzt
Symbolbild Notarzt

Am Montagabend, 22.04.2024 gegen 22.45 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A60 in Fahrtrichtung Bingen zwischen den Anschlussstellen Ingelheim-Ost und -West ein Verkehrsunfall, der von mehreren Verkehrsteilnehmern der Autobahnpolizei Heidesheim gemeldet wurde.

Unachtsamer Transporterfahrer löst Unfall aus

Ein 20-jähriger Transporterfahrer übersah beim Ansetzen zum Überholen einen PKW, der sich auf dem linken Fahrstreifen von hinten näherte. In dem Bemühen, dem PKW auszuweichen, kollidierte er zunächst mit einem neben ihm fahrenden Transporter auf dem rechten Fahrstreifen und anschließend mit dem überholenden PKW. Der PKW geriet dabei von der Fahrbahn ab und stieß seinerseits mit einem der Transporter zusammen. Zwei Personen wurden leicht verletzt und vom Rettungsdienst vor Ort versorgt.

Vollsperrung für mehr als zwei Stunden

Aufgrund der Beschädigung der Fahrzeuge, der herumliegenden Trümmerteile und ausgelaufenen Betriebsstoffe wurde die Autobahn von der Anschlussstelle Ingelheim-Ost bis Ingelheim-West für etwa 2 1/2 Stunden vollständig gesperrt. Die Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

An der Unfallstelle waren Kräfte der Polizeiinspektionen Ingelheim und Mainz 2 sowie der Polizeiautobahnstation Heidesheim, der Freiwilligen Feuerwehr Ingelheim, des Rettungsdienstes und der Autobahnmeisterei im Einsatz.

Polizei Mainz warnt vor falschen Bankmitarbeitern

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Warnung der Polizei

Am Freitagmittag (19. April 2024) kam es  gegen 12:00 Uhr zu einem versuchten Betrugsdelikt, das eine 29 Jahre alte Mainzerin glücklicherweise noch rechtzeitig durchschaute. Die Mainzer Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor der Betrugsmasche.

Es entstand glücklicherweise kein Schaden

Am Mittag erhielt die Frau einen Anruf von einer vermeintlichen Bankmitarbeiterin, welche ihr erklärte, dass die Mainzerin eine Überweisung über 9990 Euro freigegeben hätte und nun wissen wolle, ob dies korrekt sei. Zur Überprüfung solle sie in ihrer Bank-App prüfen, ob alles in Ordnung sei. Hierbei gab die 29-Jährige versehentlich tatsächlich eine Überweisung über eben diesen Betrag frei, nachdem sie dazu aufgefordert wurde.

Glücklicherweise fiel der Mainzerin der Betrug sofort auf. Sie konnte von sich aus einen echten Bankmitarbeiter anrufen. Die Bank sperrte daraufhin das Konto umgehend und konnte die Überweisung stoppen, sodass kein Schaden entstand.

Die Polizei warnt vor der Betrugsmasche und rät dazu, niemals ihre Login Daten, Passwörter oder TANs anzugeben. Wer Zweifel hat, sollte umgehend auflegen und selbstständig die Hausbank anrufen.

Energie tanken in der Tiroler Bergwelt: Urlaub in Hall-Wattens

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Für viele gestresste Seelen bietet die Urlaubszeit eine willkommene Atempause vom hektischen Alltag. Die Ferienregion Hall-Wattens, eingebettet in die beeindruckende Tiroler Bergwelt, präsentiert sich als ideales Ziel für alle, die inmitten der Natur neue Energie tanken und gleichzeitig faszinierende Ausblicke genießen möchten.

Versteckte Juwelen

In dieser Region, bekannt für ihre tiefe Verwurzelung in Wallfahrt, Pilgertum und der Suche nach Sinn, laden spirituelle Stätten, Kulturdenkmäler und einzigartige Naturschauspiele dazu ein, innezuhalten und frische Kraft zu schöpfen. Die offizielle Webseite der Region, www.hall-wattens.at/kraftorte, gibt detaillierte Auskunft über diese besonderen Orte, die von versteckten Juwelen bis hin zu offensichtlichen Wundern der Natur reichen und stets einen wohltuenden Kontrast zum Alltagsleben bieten.

Energie tanken in der tiroler bergwelt: urlaub in hall-wattens 7Neben der spirituellen Erholung kommt auch die körperliche Bewegung nicht zu kurz. Der Zirbenweg beispielsweise, ein sieben Kilometer langer Panoramawanderweg auf 2.000 Metern Höhe, eröffnet atemberaubende Ausblicke auf über 400 Berggipfel und führt Wanderer am ältesten Zirbenbaum Tirols vorbei, einem 750 Jahre alten Naturdenkmal.

Für die Abenteuerlustigen bietet der neue Bergsagen-Weitwanderweg, der in fünf Tagesetappen um die Region Hall-Wattens führt, eine einzigartige Gelegenheit, die lokalen Sagen und die malerischen Dörfer der Umgebung zu erkunden.

Stadt Hall in Tirol

Wer nach all der Ruhe und Naturschönheit das Bedürfnis nach lebhaftem Treiben verspürt, findet in der mittelalterlichen Stadt Hall in Tirol, mit ihrer historischen Altstadt und dem berühmten Münzerturm der Burg Hasegg, die perfekte Abwechslung. Der Bauernmarkt am Oberen Stadtplatz ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Besucher, der die lebendige Gemeinschaft und die Gastfreundschaft der Region widerspiegelt.

Hall-Wattens erweist sich somit als ideales Urlaubsziel für all jene, die sowohl die Stille der Natur als auch kulturelle Vielfalt suchen und dabei Körper und Geist regenerieren möchten.

Hesselgeld: Alle Infos zur Landesförderung beim Kauf von Wohnimmobilien

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Hauskauf
Bildquelle: unsplash.com

Ein Häuschen oder eine Wohnung für sich oder die eigene Familie. Ein Traum, den sich viele Menschen in unserem Land erfüllen möchten. Angesichts gestiegener Zinsen und hoher Baukosten ist der Erwerb von Wohnraum für viele aber schwierig geworden. Die Landesregierung hat das Versprechen gegeben, mit dem Hessengeld beim erstmaligen Erwerb selbstgenutzter Wohnimmobilien zu helfen. Heute hat das Kabinett in einer auswärtigen Sitzung im Neubaugebiet „Am Hainweg“ in Wiesbaden-Nordenstadt Eckpunkte des Hessengelds beschlossen. Es gilt rückwirkend ab dem 1. März 2024. Die ersten Auszahlungen sollen noch im Herbst 2024 erfolgen.

Was ist das Hessengeld?

Die Landesregierung hat mit dem Sofortprogramm „11 + 1 für Hessen“ den Bürgerinnen und Bürgern versprochen, sie beim erstmaligen Kauf einer eigengenutzten Wohnimmobilie zu unterstützen. Sie sollen bei den Kaufnebenkosten entlastet werden. Dieses Versprechen löst die Landesregierung mit dem Hessengeld ein.

Was hat die Grunderwerbsteuer mit dem Hessengeld zu tun?

Damit das Ziel von den eigenen vier Wänden für die gesellschaftliche Mitte erreichbar bleibt, muss auch der Gesetzgeber geeignete Rahmenbedingungen schaffen. Deshalb setzt Hessen sich beim Bund dafür ein, den Ländern die Möglichkeit zu geben, eigenständig Freibeträge für die Grunderwerbsteuer schaffen zu können. Leider waren diese Bemühungen auf Bundesebene bislang nicht erfolgreich. Die Grunderwerbsteuer fällt beim Kauf von Wohneigentum oder Grundstücken an und ist Teil der Kaufnebenkosten.

Bis die Voraussetzungen bundesweit geschaffen sind, hilft Hessen mit dem Hessengeld für das erste selbstgenutzte Eigenheim mit je 10.000 Euro für bis zu zwei Käufer und 5.000 Euro pro Kind. Es wird sowohl für den Neubau als auch für den Erwerb einer Bestandsimmobilie gewährt. Davon erfasst sind auch Wohngruppen, Genossenschaften und andere bewohnergetragene gemeinschaftliche Bauprojekte, die sie gemeinsam das erste selbstgenutzte Eigenheim erwerben.

Ab wann steht das Hessengeld zur Verfügung?

Das Hessengeld gilt rückwirkend für Käufe, die ab dem 1. März 2024 getätigt worden sind. Nach dem Beschluss der Eckpunkte des Hessengeldes durch das Hessische Kabinett heute am 22. April sollen bis zum Sommer alle Einzelheiten der Förderung erarbeitet werden. Zudem sind die Voraussetzungen für eine weitgehend digitale Bearbeitung zu schaffen. Im Herbst sollen dann die ersten Anträge gestellt werden können. Ziel ist es, noch in diesem Jahr das erste Hessengeld auszuzahlen. Das ist bei einem Projekt dieser Größe ambitioniert.

Wie viele Anträge werden erwartet?

Genaue Zahlen, wie viele Ersterwerbe von Wohneigentum in Hessen jedes Jahr die Kriterien für das Hessengeld erfüllen, werden nicht statistisch erhoben. Für die Planung muss die Landesregierung daher mit Annahmen arbeiten. Derzeit geht sie davon aus, dass rund 23.000 Erwerbsvorgänge pro Jahr relevant für das Hessengeld sein könnten.

Warum gilt das Hessengeld rückwirkend ab dem 1. März?

Die Landesregierung hat am 23. Februar das Sofortprogramm „11 + 1 für Hessen“ beschlossen. Der nächste Monatserste war der 1. März. Mit dem aus heutiger Sicht rückwirkenden Termin 1. März sollen möglichst viele Käuferinnen und Käufer unterstützt werden. So muss niemand den Kauf von Wohneigentum oder eines Grundstücks aufschieben, weil unklar ist, ab wann das Hessengeld gewährt wird.

Was sind die Voraussetzungen, um das Hessengeld zu bekommen?

Das Hessengeld gibt es für den Kauf der ersten selbstgenutzten Immobilie, wenn sie in Hessen liegt und für die Grunderwerbsteuer gezahlt werden muss. Erbschaften, Schenkungen sowie Neubauten auf einem bereits im Eigentum befindlichen Grundstück werden nicht gefördert, da keine Grunderwerbsteuer anfällt.

Was sind die Förderkonditionen?

Die Förderung beträgt 10.000 Euro je Käufer (max. 20.000 Euro) und 5.000 Euro für jedes Kind unter 18 Jahren. Die Förderung wird bis zur Höhe der tatsächlich gezahlten Grunderwerbsteuer gewährt und jährlich in zehn gleichen Raten ausgezahlt. Da das Hessengeld von den Kosten der Grunderwerbsteuer entlasten soll, kann es nicht höher liegen als die tatsächlich gezahlte Grunderwerbsteuer.

Wie läuft das Antragsverfahren?

Anträge können ausschließlich digital gestellt werden. Einzureichen sind im Wesentlichen die Ausweise von allen zu Fördernden, der Grunderwerbsteuerbescheid mit Zahlungsnachweis, der notariell beurkundete Kaufvertrag, eine Versicherung des Ersterwerbs und der Eigennutzung sowie eine Zustimmung zur Verwertung der Steuerdaten. Das Antragsverfahren wird über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen laufen. Noch können dort allerdings keine Anträge gestellt werden; dies ist auch nicht nötig.

Was muss ich tun, wenn ich nach dem 1. März in Hessen erstmals Wohneigentum zur eigenen Nutzung erworben habe?

Die Landesregierung hat innerhalb kürzester Zeit die inhaltlichen Eckpunkte des Hessengeldes beschlossen. Die Umsetzung benötigt allerdings noch etwas Zeit. Anträge sollen aber schon ab Herbst möglich sein. Käuferinnen und Käufer müssen also aktuell nichts unternehmen, aber auch keine Sorge haben, dass Ansprüche verfallen. Formulare wie die Versicherung des Ersterwerbs und der Eigennutzung sowie die Zustimmung zur Verwertung der Steuerdaten liegen noch nicht vor. Wer ab Herbst einen Antrag auf Hessengeld stellen möchte, kann sich allerdings schon notieren, dass dann vor allem Ausweise von allen zu Fördernden, der Grunderwerbsteuerbescheid mit Zahlungsnachweis und der notariell beurkundete Kaufvertrag benötigt werden.

Wo kann ich mich informieren?

Alle aktuellen Informationen zum Hessengeld erhalten Sie unter www.hessengeld.de. Allgemeine Verständnisfragen können gerichtet werden an  hessengeld@hmdf.hessen.de. Bitte keine Unterlagen einreichen. Nach dem heutigen Beschluss des Hessischen Kabinetts vom 22. April dürfte es aber bis zum Sommer dauern, bis weitere, für die Beantragung des Hessengeldes ab Herbst relevante Informationen vorliegen.

„Das Ziel vom Eigenheim muss für viele Menschen in Hessen erreichbar und machbar bleiben“

Ministerpräsident Boris Rhein dazu: „Mit dem Hessengeld lösen wir ein Versprechen ein. Ein Versprechen für Familien und für alle, deren Traum von den eigenen vier Wänden wegen gestiegener Baukosten und Zinsen in die Ferne gerückt ist. Das Ziel vom Eigenheim muss für viele Menschen in Hessen erreichbar und machbar bleiben. Deshalb möchten wir alle künftigen Immobilienbesitzer, aber vor allem unsere Familien in Hessen, unterstützen. Dieses Ziel haben wir als Landesregierung in unserem Sofort-Programm ,11+1 für Hessen‘ verankert und setzen es jetzt um.“

Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori dazu: „Die eigenen vier Wände bieten Sicherheit, auch soziale Sicherheit. Ein bezahlbares Zuhause ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung und das Hessengeld ist dabei ein wichtiger Baustein. Ob Familien, Paare oder Alleinstehende: Wer in Hessen eine Wohnung oder gar ein Haus für die eigene Nutzung kaufen oder bauen möchte, dem greifen wir unter die Arme, indem wir mit dem Hessengeld die Kaufnebenkosten deutlich senken. Davon geht auch ein klares Signal an die Hessische Bauwirtschaft und das Handwerk aus: Wir wollen bauen.“

Finanzminister Professor Dr. R. Alexander Lorz dazu: „Die eigenen vier Wände sind eine Investition in die Zukunft, sie bilden oft die Grundlage für die eigene Altersvorsorge und schaffen damit ein Stück Sicherheit und Identität. Diesen Traum vom Eigenheim unterstützen wir und setzen uns deshalb beim Bund dafür ein, dass die Länder eigenständig Freibeträge für die Grunderwerbsteuer schaffen können. Bis der Bund diese Voraussetzungen schafft, helfen wir mit dem Hessengeld.“

200 neue Wohnungen entstehen in Mainz-Weisenau

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Bildnachweis: Faerber Architekten und gmp International

200 Wohnungen in direkter Rheinnähe: Das ehemalige Brauereigelände in Mainz-Weisenau verwandelt sich in großen Schritten in ein modernes Wohnquartier. Das Ensemble verbindet den historischen Charme des alten Brauereigebäudes mit urbanen Neubauten.

In der beeindruckenden Säulenhalle entstehen zudem Gewerbeflächen mit außergewöhnlichem Flair. Projektentwickler ist die FiMo GmbH & Co. KG, ein  Gemeinschaftsunternehmen der J. Molitor Immobilien GmbH und der Fischer & Co. GmbH & Co. KG.

Wohnquartier in direkter Rheinnähe

Die 200 Wohnungen des von gmp International, Hamburg, und Faerber Architekten, Mainz, gestalteten Quartiers verteilen sich auf insgesamt 15 Gebäude, darunter das historische Gebäude der früheren Rheinischen Brauerei. „Die Lage in direkter Rheinnähe hat bei der Gestaltung des Quartiers eine besondere Rolle gespielt“, unterstreicht Manuel Ludwig, Vertriebsleiter der J. Molitor Immobilien GmbH. „Ein großer Teil der überwiegend mit bodentiefen Fenstern ausgestatteten Wohnungen bietet direkten Rheinblick“, ergänzt Frank Röhr, Geschäftsführer der Fischer & Co. GmbH & Co. KG. Balkone, Terrassen und Dachterrassen sorgen für private Aufenthaltsqualität im Freien. Begrünte Außenanlagen und Quartiersplätze eröffnen Raum für eine lebendige Nachbarschaft.

Ein Zuhause für alle Generationen

Die Wohnungszuschnitte variieren zwischen 1 – 4 Zimmern und ca. 36 m² bis ca. 150 m². Vom kompakten Singleappartement über die Familienwohnung bis zum Penthaus bildet sich im Quartier „Alte Brauerei“ das gesamte Spektrum modernen Stadtlebens ab. Auch Senioren sind als Zielgruppe im Blick: „Das Quartier ist auch ein ideales Zuhause für ältere Menschen, die aus dem Eigenheim mit mehreren Stockwerken in ein barrierefreies Zuhause wechseln möchten“, so Manuel Ludwig, der schon viele Senioren beim Verkauf ihres Eigenheims zugunsten eines altersgerechten Domizils unterstützt hat.

Nachhaltiges Quartierskonzept

Ein breites Service-Angebot von der Quartiersapp bis hin zur Paketstation wird den Bewohnern den Alltag im Quartier erleichtern. Besonderer Wert wird auf Nachhaltigkeit gelegt. „So wird das Quartier über ein Brunnensystem umweltfreundlich beheizt, das im Sommer auch zur Kühlung genutzt werden kann“, erklärt Molitor-Geschäftsführer Tim Gemünden. Photovoltaik, E-Ladestationen in der Tiefgarage, Dachbegrünungen und umfangreiche Bepflanzungen als Beitrag zum Artenschutz und einem verbesserten Mikroklima runden das Nachhaltigkeitskonzept des Quartiers ab.

Positives Signal für den Wohnungsbau

Zwar ist die Vermarktung der Wohnungen gerade erst gestartet. Doch schon jetzt sieht Molitor-Vertriebsleiter Manuel Ludwig eine positive Tendenz. Die Interessentenliste sei lang, gerade auch bei Kapitalanlegern. Sechs Wohngebäude werden im ersten Bauabschnitt errichtet. Für drei der sechs Gebäude laufen bereits fortgeschrittene Verkaufsverhandlungen über den Erwerb ganzer Wohngebäude. Kaufinteressenten sind regionale private Anleger, die auf dem Areal langfristig investieren wollen. „Durch das Wachstumschancengesetz und die damit verbundenen Steuervorteile sowie die aktuell sinkenden Zinsen sind Immobilien für Kapitalanleger wieder deutlich attraktiver geworden“, so Manuel Ludwig. Konkret wirke sich die neu beschlossene degressive AfA in Höhe von 5 % für den Kauf von Neubauimmobilien als Kapitalanlage positiv auf die Nachfrage nach Immobilien zur Vermietung aus. „Das ist auch für den Wohnungsmarkt ein erfreuliches Signal“, so Manuel Ludwig. „Denn wenn Wohnungen als Anlageobjekt an Attraktivität gewinnen, hat das auch auf den Wohnungsbau insgesamt positive  Effekte.“ So leistet auch das Wohnquartier „Alte Brauerei“, in dem unter anderem 42 sozial geförderte Wohnungen für niedrige und mittlere Einkommen geschaffen werden, einen wichtigen Beitrag zur Wohnraumversorgung in Mainz.

Molitor: Nächstes Wohnquartier bereits in Planung

Mit dem Wohnquartier „Alte Brauerei“ setzt die J. Molitor Immobilien GmbH ihr Engagement für den Wohnungsbau in Mainz konsequent fort. Wie auch in den Quartieren „An der Krimm“ in Mainz-Gonsenheim sowie den Quartieren „Hildegardis – Die Stadtoase“ und „Am Rodelberg“ – beide in der Mainzer Oberstadt – ist auch beim Quartier „Alte Brauerei“ 25 % sozial geförderter Wohnungsbau für Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommensgruppen integriert. Als nächstes will Molitor gemeinsam mit anderen Partnern mit dem Wohnquartier „Am Schützenhaus“ im Stadtteil Hartenberg-Münchfeld den Mainzer Wohnungsbau voranbringen. Bei reibungslosem Verlauf des Baugenehmigungsverfahrens könnten auch „Am Schützenhaus“ bereits im Herbst die Bagger rollen.

Mainz: SCHOTT startet Pilotprojekte für mehr Kreislaufwirtschaft

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Glasfläschchen im SCHOTT Scherbenlager: Der Konzern will mit Pilotprojekten die Weichen für mehr Kreislaufwirtschaft stellen. Foto: SCHOTT

Auf das ambitionierte Ziel, bis 2030 der erste klimaneutrale Spezialglashersteller der Welt zu werden, folgt die nächste Mission: SCHOTT will auch beim Umstieg in die Kreislaufwirtschaft als Pionier vorangehen. Um wichtige Erfahrungen zu sammeln, hat der Technologiekonzern erste Recycling-Projekte gestartet.

Gemeinsam mit Pilotkunden und Partnern eruiert SCHOTT systematisch Wege, ausgediente Glaskeramik-Kochflächen, Pharmaverpackungen in die Herstellung von Neuprodukten zurückzuführen. Neben technischen Herausforderungen sind es vor allem fehlende gesetzliche Rahmenbedingungen, die dem Weg zur Kreislaufwirtschaft erschweren. Denn bislang gibt es keine speziellen Regelungen, die eine sortenreine Sammlung der Spezialgläser ermöglicht. SCHOTT geht in diesem Bereich in Vorleistung und möchte mit den Pilotprojekten zunächst den technischen Beweis erbringen: Die Rückführung der gebrauchten Materialien wäre auch im großen Maßstab möglich.

Wertvolle Rohstoffe erhalten und wiederverwerten

„SCHOTT setzt seine Transformation zu einem nachhaltigen Unternehmen fort. Deshalb haben wir nun unsere ersten Projekte für einen Einstieg in die Kreislaufwirtschaft gestartet. Wir wollen gebrauchte Spezialgläser und Glaskeramiken recyceln und damit wertvolle Rohstoffe erhalten und wiederverwerten – in Einklang mit den Zielen des EU Green Deals“, erklärt Dr. Jörn Besinger, der die Kreislaufprojekte des internationalen Technologiekonzerns koordiniert.

Mit dem Green Deal zielt die Europäische Union auf ein nachhaltiges Europa, das Klima, Umwelt und Ressourcen schont, Abfall vermeidet und kostbare Rohstoffe wiederverwertet. So soll sich auch die Abhängigkeit von Rohstoffen aus anderen Regionen der Welt verringern. Ein Schlüssel dazu ist es, die bisherige Linearwirtschaft, die auf die einmalige Nutzung von Produkten ausgerichtet ist, perspektivisch zu einer Kreislaufwirtschaft umzubauen. Dazu gilt es Produkte durch Recycling und entsprechende Vorgaben kreislauffähig zu machen.

Interner Wertstoffkreislauf seit Jahrzehnten

Hierzu kann auch SCHOTT einen wesentlichen Beitrag leisten, denn: Glas lässt sich generell sehr gut wiederverwerten. Auch Spezialglas und Glaskeramik können gut wieder in den Wertstoffkreislauf gebracht werden.

Der interne Wertstoffkreislauf ist daher bei SCHOTT bereits auch sehr gut ausgeprägt:  Seit Jahrzehnten nutzt der Spezialglashersteller Scherben als Rohstoff für die Produktion, vermeidet dadurch Abfall, schont Ressourcen und reduziert Energieverbrauch wie auch Emissionen. Im internen Wertstoffkreislauf gehen über 90 Prozent der anfallenden Glasscherben wieder in die Glasschmelze ein. Teilweise holt SCHOTT auch Glasscherben und Glasverschnitt von Kunden zurück. Dafür muss aber alles Material absolut sortenrein sein.

Das Wiederverwenden ermöglicht es kostbare Rohstoffe zurückzugewinnen. So ist zum Beispiel das begehrte, aber knappe Leichtmetall Lithium, das auch für Batterien von Elektroautos benötigt wird, ein wichtiger Bestandteil von Glaskeramik-Kochfeldern. Entsprechend groß ist das Potenzial, Lithium im Kreislauf zu behalten, wenn alte Kochfelder sinnvoll entsorgt werden können.

Herausforderung Schmelze

Auch wenn Glas generell sehr gut recyclebar ist, gibt es hier auch technische Herausforderungen. Glaskeramiken und Spezialgläser haben höhere Qualitätsanforderungen als das „normale“ Behälter- oder Flachglas, wie man es aus Flaschen oder Fenstern kennt: Sie müssen bei deutlich höheren Temperaturen geschmolzen werden, die Aufnahme von recyceltem Material und die Auswertung auf die Qualität ist bisher noch wenig erforscht. Auch SCHOTT steht hier noch am Anfang, will aber nun mit den Pilotprojekten wichtige Erkenntnisse gewinnen und die Weichen für den Übergang zur Kreislaufwirtschaft stellen.

Hierzu muss aber, wie erwähnt, auch der gesetzliche Rahmen geschaffen werden: So existieren zum Beispiel in Deutschland und auf EU-Ebene noch keine gesetzlichen Vorgaben zum sortenreinen Sammeln von Spezialgläsern. Glaskeramik-Kochfelder etwa werden nicht getrennt von anderen Großgeräten, sondern in Wertstoffhöfen mit anderen Geräten gemeinsam in Containern gesammelt und später an anderer Stelle geschreddert. Wichtige Rohstoffe wie Lithium gehen dabei unwiederbringlich verloren.

Beim bisherigen Vorgehen werden nach Berechnungen von SCHOTT im Jahr 2030 allein in Deutschland rund drei Millionen Glaskeramikkochfelder und damit 10.000 Tonnen Glaskeramik auf Deponien landen. „Wir wenden uns an die deutsche und europäische Politik mit der Bitte, bessere Rahmenbedingungen für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft zu schaffen, wie sie der EU Green Deal und die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie der deutschen Bundesregierung anstrebt“, so der Appell von Dr. Frank Heinricht, als Vorstandsvorsitzender der SCHOTT AG verantwortlich für das Thema Nachhaltigkeit im Gesamtkonzern.

Recycling-Piloten: Kochfelder und Pharmaglas

Von den beiden Hürden – technologische Entwicklung und Rahmengesetzgebung – will SCHOTT mit seinen Pilotprojekten nun die technische Seite angehen.

SCHOTT ist mit seinen CERAN® Glaskeramik-Kochfeldern seit Jahrzehnten Innovationsvorreiter – ein Anspruch, der auch im Bereich Nachhaltigkeit angegangen wird. Zur Wiederverwertung von Glaskeramik aus gebrauchten Kochfeldern baut SCHOTT mit Pilotkunden und Partnern der Entsorgungswirtschaft einen neuen Recyclingkreislauf auf.

Glaskeramik aus alten Hausgeräten oder Glaskeramikbruch aus der Montage, befreit von Elektronik und Umhausungen, wird an SCHOTT geliefert. Ist eine ausreichende Materialmenge gesammelt, folgen umfassende technische Versuche, mit denen der Beweis erbracht werden soll, dass sich das recycelte Material ohne Qualitätsverlust in neue Glaskeramik-Kochfelder integrieren lässt.

Auch im Bereich Tubing, bei dem Glasrohr für pharmazeutische Verpackungen hergestellt wird, läuft ein Pilotprojekt. Ein großes Gesundheitsunternehmen führt dafür ungenutzte Fläschchen für Medikamente zurück an SCHOTT. Als Scherben fließen diese wieder in die Glasschmelze ein und ergänzen Rohstoffe, aus denen neue, hochwertige Glasröhren entstehen. Diese können dann erneut zu Pharmafläschchen für höchste Qualitätsansprüche verarbeitet werden.

„Um in der Kreislaufwirtschaft voranzukommen, prüfen wir derzeit, für welche Produktgruppen sich der Aufbau von Recycling-Systemen lohnt. Dazu laden wir unsere Kunden ein, gemeinsam mit uns produktspezifische Lösungen zu entwickeln. So wollen wir Schritt für Schritt den Anteil an wiederverwerteten Rohstoffen in unserer Branche erhöhen“, sagt Dr. Jörn Besinger.