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110 Straftaten einer syrischen Familie – Polizei machtlos aufgrund Gesetzeslage

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Polizei, Handschellen
Polizei, Handschellen

Ein jüngster Vorfall in Stuttgart hat das Augenmerk auf die Familie H., eine syrische Flüchtlingsfamilie, gelenkt, deren Mitglieder wiederholt in kriminelle Aktivitäten verwickelt sind. Der 17-jährige Khalil H. wurde am vergangenen Samstag (3. August 2024) in Untersuchungshaft genommen, nachdem er einen brutalen Messerangriff verübt hatte. Diese Tat ist die jüngste in einer Reihe von Straftaten, die Khalil in den letzten zweieinhalb Jahren begangen hat – insgesamt 34 an der Zahl.

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Hintergrund der Familie

Die Familie H. stammt aus Aleppo in Syrien und suchte im Jahr 2016 in Deutschland Schutz. Seit ihrer Ankunft ist die Familie jedoch immer wieder in Konflikt mit dem Gesetz geraten. Laut Informationen der Bild-Zeitung wurden insgesamt 110 Straftaten von Mitgliedern der Familie begangen. Zwei von Khalils Brüdern sind derzeit inhaftiert, während sein Vater und neun seiner insgesamt zehn Geschwister polizeibekannt sind. Nur die 44-Jährige Mutter und eine der Schwestern im Alter von 19 Jahren, blieben bislang straffrei.

Der Vater der Familie, Abd Almudy, kam im November 2016 auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise nach Deutschland. Seine Vergangenheit in Syrien ist von persönlichen Tragödien geprägt, darunter der Tod seiner zweiten Frau während der Flucht. In Deutschland ist er jedoch auch durch zahlreiche Gewaltdelikte und Bedrohungen auffällig geworden, die sich überwiegend gegen seine eigene Familie richteten. Insgesamt soll seine Strafakte nach Bild-Informationen zwölf Taten auflisten, davon sieben Gewaltdelikte und zwei Bedrohungen. Ein Großteil davon richtete sich gegen seine eigene Tochter, die 21 Jahre alte Mutiah, mit deren Liebesleben der Vater nicht einverstanden gewesen sein soll.

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Kriminelle Aktivitäten der Geschwister

Die Geschwister von Khalil H. sind ebenfalls in zahlreiche kriminelle Handlungen verwickelt. Seine 21-jährige Schwester Mutiah hat mehrere Einträge in ihrer Akte, während ihre jüngere, 18 Jahre alte Schwester Fakhria bereits 14 Straftaten begangen hat. Sie saß bis Februar diesen Jahres im Gefängnis. Auch die 18 und 19 Jahre alten Brüder Khalid und Edo befinden sich derzeit in Haft.

Besonders besorgniserregend sind die Fälle der jüngsten Brüder. Mustafa, der gerade 14 Jahre alt geworden ist, hat bereits 21 Straftaten auf seinem Konto und befindet sich derzeit in einer Jugendhilfeeinrichtung. Der jüngste Bruder, Ali, ist erst 12 Jahre alt, hat jedoch bereits drei Einträge in seiner Akte.

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Besorgniserregende Haltung gegenüber Gesetzen

Der Vorfall in Stuttgart, bei dem Khalil von seinen 22 und 26 Jahre alten Brüdern Mohammed und Jalil unterstützt wurde, wirft ein Schlaglicht auf die Missachtung der deutschen Gesetze durch einige Familienmitglieder. Eine Aussage eines der Clan-Söhne in einem früheren Strafverfahren offenbart eine beunruhigende Haltung: Die Vorschriften und Gesetze in Deutschland seien ihm egal, einzig Allah und der Koran seien für ihn von Bedeutung.

Abschiebung nicht möglich

Eine Abschiebung der Familie zurück in ihre Heimat ist nicht möglich. Denn nach dem aktuellen Stand der Rechtslage sind Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan wegen der politischen Situationen in diesen Ländern in aller Regel nicht möglich. Denn ein Ausländer darf nicht in einen Staat abgeschoben werden, in dem sein Leben oder seine Freiheit bedroht ist. Und das gelte auch für die Abschiebung von so genannten Gefährdern oder Straftätern, die sich nach § 60 Abs. 8 AufenthaltsG nicht auf das Refoulementverbot der Genfer Flüchtlingskonvention berufen können.

Die kriminellen Aktivitäten der Familie H. stellen nicht nur eine Herausforderung für die Justiz dar, sondern werfen auch gesellschaftliche Fragen auf. Die Häufung von Straftaten innerhalb dieser Familie und die offenkundige Missachtung der Gesetze erfordern eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage, wie Integrations- und Präventionsmaßnahmen verbessert werden können, um ähnliche Entwicklungen in der Zukunft zu verhindern.

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Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der DPolG im Gespräch mit dem TV-Sender Welt

Im Gespräch mit dem TV-Sender „Welt“ fordert Rainer Wendt eine konsequentere Abschiebepolitik: „Ich verstehe auch gar nicht, warum immer Leute erst schwere Straftaten begehen müssen, bevor sie abgeschoben werden. Wer hier nach Deutschland kommt und keinen Schutzstatus genießt, der hat das Land sofort wieder verlassen. Dazu wird er mehrere Male aufgefordert. Wenn er das nicht tut, müssen wir ihn abschieben. Das muss die deutsche Lebenswirklichkeit endlich werden.“

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Schwerverletzter Motorradfahrer nach Unfall bei Bacharach

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Rettungshubschrauber
Symbolbild Rettungshubschrauber

Am Montagabend (5. August 2024) kam es gegen 20:20 Uhr auf der Landstraße L224 von Bacharach in Richtung Rheinböllen zu einem Verkehrsunfall. Ein 24 Jahre alter Motorradfahrer erlitt dabei schwere Verletzungen. Im Einsatz war unter anderem ein Rettungshubschrauber.

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Vollsperrung der Straße war notwendig

Der 24-jährige Motorradfahrer aus der Region kam aus derzeit noch nicht geklärten Gründen in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. Infolge des Aufpralls wurde er über die Leitplanke geschleudert und kam dahinter zum Liegen. Hierbei verletzte er sich schwer. Er musste, nach erster Versorgung vor Ort, mittels eines Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Mainz geflogen werden.

Die Unfallstelle wurde für die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt. Die Staatsanwaltschaft Mainz hat ein Beweissicherungsgutachten in Auftrag gegeben.

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17-Jährige aus Wiesbaden vermisst – Sie wurde zuletzt in Mainz gesehen

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Vermisst
Vermisst

Seit Sonntag, dem 28. Juli 2024, wird die 17-jährige Oliwia Maria Rudnicka aus Wiesbaden vermisst. Trotz intensiver Such- und Fahndungsmaßnahmen konnte die Jugendliche bisher nicht gefunden werden. Die Wiesbadener Kriminalpolizei wendet sich nun an die Öffentlichkeit und bittet um Mithilfe bei der Suche nach der Vermissten.

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Letzter bekannter Aufenthaltsort in Mainz

Oliwia Maria Rudnicka verließ am Sonntag (28. Juli 2024) gegen 15:00 Uhr die Wohnung ihrer Mutter in der hessischen Landeshauptstadt. In den darauffolgenden Tagen, am Montag (29. Juli 2024) und am Dienstag (30. Juli 2024) wurde das Mädchen noch im Stadtgebiet von Mainz gesichtet. Seitdem fehlt von ihr jede Spur, und ihr Aufenthaltsort ist unbekannt.

Personenbeschreibung der Vermissten:

17-jährige aus wiesbaden vermisst - sie wurde zuletzt in mainz gesehen
Bild der Vermissten
  • 1,72 m groß
  • schlank
  • blonde, lange Haare
  • blaue Augen
  • keine Informationen zu ihrer aktuellen Bekleidung

Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort nimmt die Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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Europaweite Geschwindigkeitskontrollen der Polizei in den kommenden Tagen

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Blitzer, Speedmarathon
Blitzer

Vom 5. bis 11. August 2024 wird das Verkehrssicherheitsnetzwerk der europäischen Polizeien, ROADPOL, seine zweite europaweite Geschwindigkeitsüberwachungsaktion für 2024 durchführen. Diese ist gemessen an der Gesamtzahl der beteiligten Einsatzkräfte und der kontrollierten Fahrzeugführenden die größte konzentrierte Aktion zur Bekämpfung von Geschwindigkeitsüberschreitungen der Welt. Im vergangenen Jahr wurden bei dieser Operation mehr als 650.000 Geschwindigkeitsübertretungen festgestellt.

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Geschwindigkeitsüberschreitungen gelten als eine der häufigsten Todesursachen im europäischen Straßenverkehr

Während des Aktionszeitraums sind die Mitgliedsstatten aufgefordert, die in ihrem Land geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen durchzusetzen, und zwar durch Kontrollen, in denen die Einsatzkräfte nach einem festgestellten Verstoß die betroffenen Fahrzeugführenden anhalten und das Fehlverhalten erläutern, sowie durch den Einsatz von fest installierten automatischen Überwachungsgeräten. Dabei kommen neben Handlaser- und Radarmessgeräten auch zivile Funkstreifenwagen zum Einsatz.

„Verkehrsunfälle sind alltäglich. In vielen Fällen beschränken sich die Folgen auf Sachschäden an den beteiligten Fahrzeugen und die Insassen kommen glücklicherweise unbeschadet davon. Leider gibt es immer noch zu viele Unfälle, bei denen auch Verkehrsteilnehmende verletzt oder getötet werden, in Europa durchschnittlich 70 Menschen an jedem Tag. Die Zahl der Verletzten ist um ein Vielfaches höher“, sagt die Leiterin der operativen Arbeitsgruppe von ROADPOL, Jana Peleskova, von der tschechischen Polizei.

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Mehr als 30 Mitgliedsstaaten beteiligen sich

„Die ROADPOL-Kampagne ist ein gewichtiger Beitrag zur Bekämpfung dieser Unfallursache, und so beteiligen sich unsere mehr als 30 Mitgliedsstaaten mit großem Engagement daran. Sie alle senden eine deutliche Botschaft an die Verkehrsteilnehmenden zu einem regelgerechten und somit sicheren Verhalten im Straßenverkehr. Unser Ziel ist es dabei nicht, so viele Verstöße wie möglich zu ahnden, sondern vorrangig, das Thema Geschwindigkeit als Ursache für Tod und Verletzungen im Straßenverkehr allen Menschen in Europa ins Bewusstsein zu rufen“, so Peleskova weiter.

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Wochenmarkt in Oppenheim entfällt

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Foto: Marktplatz: © C. Mühleck – Stadt Oppenheim

In Zusammenarbeit mit Familie Dörr gibt die Stadt Oppenheim bekannt, dass der Wochenmarkt auf dem Marktplatz am Samstag, 10. August, aufgrund des Weinfests und am 17. August wegen einer familiären Feierlichkeit seitens der Dörrs entfällt. Am Samstag, 24. August, findet der Wochenmarkt, wie gewohnt, wieder auf dem Marktplatz in der Zeit von 8 bis 13 Uhr auf dem Marktplatz statt.

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Abstehendes Muttermal – was lässt sich gegen das kosmetische Problem tun?

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Adobe Stock Bild Von Kaspars Grinvalds; DATEI NR.: 256840006

Nahezu jeder Mensch hat irgendwo ein Muttermal – doch in manchen Fällen sind sie deutlich störend und werden von den Betroffenen als kosmetisches Problem wahrgenommen. Das gilt immer dann, wenn das Muttermal aus der Haut ragt und eine spürbare Unebenheit darstellt. In diesem Fall kommt schnell die Frage auf, was man dagegen tun kann.

Muttermal entfernen – so funktioniert es

Wenn ein Muttermal als störend empfunden wird, kann es grundsätzlich einfach entfernt werden. Vor allem kleine Pigmentstörungen und abstehende Muttermale können bei Bedarf schnell der Vergangenheit angehören. Die einfachste Möglichkeit ist es, sich beim Hautarzt ein Muttermal entfernen zu lassen. Der Experte wirft zuerst einen genauen Blick auf die Pigmentstörung und kann so sicherstellen, dass es sich nicht etwa um malignen Hautkrebs handelt. Vor allem im Anfangsstadium wird die gefährliche Erkrankung nämlich gerne mit einem Muttermal verwechselt. Gibt der Dermatologe Entwarnung, kann das abstehende Muttermal unter lokaler Betäubung entfernt werden. Dabei wird ein kleiner Schnitt mit dem Skalpell gemacht oder das Muttermal ausgestanzt. Wichtig zu wissen ist, dass in beiden Fällen eine kleine Narbe zurückbleibt. Alternativ kommt daher aus kosmetischen Gründen auch immer häufiger die Lasermethode zum Einsatz. Dabei werden die Pigmentzellen in der Haut zerstört, wodurch erhabene Muttermale ganz ohne sichtbare Narbe entfernt werden können. Wichtig ist dabei jedoch die richtige Pflege nach der Laserbehandlung, doch hier berät der Hautarzt ohnehin individuell.

Wachsende Muttermale müssen regelmäßig kontrolliert werden

Muttermale sind per se kein Grund zur Sorge, in einigen Fällen können die Pigmentstörungen jedoch zu wachsen beginnen. In einem solchen Fall ist dann Vorsicht gefragt, da sich unter Umständen auch eine bösartige Mutation bilden kann. Das kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn das Muttermal auf Hautzellen wächst, die bereits von der UV-Strahlung geschädigt wurden. Juckt oder blutet das Muttermal, ist der Gang zum Dermatologen also unerlässlich. Ein wachsendes Muttermal muss aber nicht unbedingt auf Hautkrebs zurückzuführen sein, sondern die Mutation kann auch gutartig ausfallen. Damit es erst gar nicht zu einer Mutation kommen kann, ist die Entfernung also nicht nur aus kosmetischen Gründen möglich. Auch im Bereich der Hautkrebsvorsorge ist es durchaus möglich, ein potenziell gefährlich werdendes Muttermal vorab zu entfernen. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass die Leistung selbst bezahlt werden muss, wenn das Muttermal auf eigenen Wunsch entfernt werden soll. Wie teuer die Behandlung ist, hängt dabei vor allem von der Größe und der Methode ab. Ein kleines Muttermal mit dem Skalpell zu entfernen, ist meist günstiger als einen großen Leberfleck per Laser behandeln zu lassen.

Sonnencreme beugt neuen Muttermalen vor

Muttermale müssen nicht angeboren sein und können auch im Jugend- und Erwachsenenalter noch neu auftreten. Wer sich vor den dunklen Flecken auf der Haut schützen möchte, sollte regelmäßig auf Sonnencreme zurückgreifen. Zwar ist sich die Wissenschaft noch nicht zu 100 % sicher, viele Muttermale lassen sich jedoch an den Armen, Beinen oder im Gesicht finden. Da diese Körperteile häufig der UV-Strahlung ausgesetzt sind, liegt die Vermutung nahe, dass die gefährliche Strahlung der Sonne zur Bildung der Pigmentstörungen beitragen kann. Übrigens sollte auch im Winter nicht auf Sonnencreme verzichtet werden. In der kalten Jahreszeit gilt es, in erster Linie das Gesicht ausreichend zu schützen.

Einsatz für die Höhenretter der Feuerwehr im Frankfurter Dom

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Quelle: Feuerwehr Frankfurt am Main

Ein Deckengewölbe im Hauptschiff des Frankfurter Doms war am Sonntagnachmittag (4. August 2024) mit rund 500 Litern Wasser geflutet. Dadurch kam es zu einem Wassereinritt durch die Decke in den Innenbereich, des Kirchenschiffes.

Zeitweise Einsturzgefahr im Frankfurter Dom

Die Decke ist im Dachraum mit Steinwolle beflockt und diese war entsprechend mit Wasser vollgesogen. Das Gewölbe selbst besteht aus Kalkmörtel und ist mit Kalkputz verputzt. Nach Rücksprache mit einem Statiker vom Technischen Hilfswerk pumpten die Einsatzkräfte das eingedrungene Wasser mittels einer Tauchpumpe ab, um die Last auf das Deckengewölbe zu reduzieren. Die nasse Steinwolle wurde abgetragen und in Säcke abgefüllt, die dann auf dem Gitterrostboden des Dachraumes abgestellt wurden und im Dach verbleiben können. Aufgrund der Bauart des Gewölbes und der Einsturzgefahr mussten die Arbeiten durch die Höhenrettungsgruppe durchgeführt werden.

Ursächlich war ein verstopftes Fallrohr

Einsatz für die höhenretter der feuerwehr im frankfurter dom 1
Quelle: Feuerwehr Frankfurt am Main

Eine Erkundung mit einer Drehleiter ergab ein verstopftes Fallrohr, wodurch ein Rückstau entstanden und der Eintritt des Wassers ins Dach begünstigt worden war. Soweit dies möglich war, versuchten die Einsatzkräfte die Verstopfung in dem Fallrohr zu entfernen. Die Höhe des Schadens, der durch die Überflutung entstand, ist bislang noch völlig unklar.

Nach Rücksprache mit der Dombaumeisterin bezüglich der durchgeführten Maßnahmen und der vermeintlichen Ursache konnte die Feuerwehr gegen 18:00 Uhr ihre Arbeiten beenden. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Höhenrettung und Technischem Hilfswerk vor Ort.

Rekordstrafe für Booking.com wegen Marktmissbrauchs

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Symbolbild Hotel | Foto: Pixabay.com

Die spanische Markt- und Wettbewerbskommission (CNMC) hat Booking.com mit einer beispiellosen Strafe von 413 Millionen Euro belegt. Der Online-Gigant, der als eine der weltweit führenden Plattformen für Unterkunftsbuchungen gilt, wurde wegen „Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung“ in den letzten fünf Jahren zur Rechenschaft gezogen. Diese Strafe stellt die höchste Geldbuße dar, die die spanische Kommission jemals verhängt hat, und verdeutlicht die Schwere der Vorwürfe gegen das Unternehmen.

Vorwürfe unlauterer Geschäftspraktiken und deren Auswirkungen

Booking.com wird vorgeworfen, unlautere Geschäftspraktiken anzuwenden, die sich negativ auf den Wettbewerb auswirken. Ein Hauptkritikpunkt ist die Verhinderung, dass Hotels ihre Zimmer auf eigenen Websites zu günstigeren Preisen anbieten können als auf der Plattform von Booking.com. Dies geschieht durch eine Klausel in den Verträgen mit den Hotels, die ihnen untersagt, bessere Konditionen auf ihren Websites anzubieten. Zusätzlich wird Booking.com mangelnde Transparenz bei den Plus- und Genius-Abonnements vorgeworfen, die angeblich die Position von Hotels im Buchungsranking verbessern sollen. Um im Ranking besser abzuschneiden, müssen Hotels entweder höhere Provisionen an Booking.com zahlen oder Rabatte auf häufig gebuchte oder günstige Zimmer gewähren.

Einfluss auf den spanischen Hotelmarkt und Einschränkung des Wettbewerbs

Die Geschäftspraktiken von Booking.com haben erhebliche Auswirkungen auf den spanischen Hotelmarkt und die Konkurrenz unter den Online-Reisebüros. Durch die bessere Platzierung von Hotels mit hohem Buchungsvolumen auf der Plattform wurden andere Agenturen daran gehindert, in den Markt einzutreten oder ihre Präsenz auszubauen. Die CNMC stellte fest, dass Booking.com im Betrachtungszeitraum einen Marktanteil von 70 % bis 90 % in Spanien hatte. Dies unterstreicht die Dominanz der Plattform in einem der beliebtesten Reiseländer der Welt, was Bedenken hinsichtlich eines fairen Wettbewerbs aufwirft.

Widerspruch von Booking.com

Booking.com hat die Vorwürfe zurückgewiesen und angekündigt, gegen die Entscheidung der CNMC Berufung einzulegen. Glen Fogela, der Präsident von Booking.com, betonte, dass die Höhe der Strafe unverhältnismäßig zu den Vorwürfen sei und dass die Plattform Beherbergungsbetrieben eine kostengünstige Möglichkeit biete, neue Kunden zu gewinnen. Darüber hinaus sieht sich Booking.com auch in anderen Ländern rechtlichen Herausforderungen gegenüber. Die ungarische Wettbewerbsbehörde verhängte im Juli eine Geldstrafe von 382,5 Millionen Forint gegen das Unternehmen, weil es „unlautere Geschäftspraktiken“ anwendete und psychologischen Druck auf Kunden ausübte. Bereits 2020 wurde Booking.com in Ungarn wegen aggressiver Verkaufsstrategien mit einer Strafe von 2,5 Milliarden Forint (etwa 7 Millionen US-Dollar) belegt. Diese internationalen Reaktionen verdeutlichen die zunehmende Kritik an den Geschäftspraktiken des Unternehmens und die Forderung nach fairen Wettbewerbsbedingungen auf globaler Ebene.

Quelle: Yahoo Finance

Vorläufiges Ende der Lockerung der 100-ml-Regel an Flughäfen

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Symbolbild Flughafen | Foto: Pixabay.com

Die gerade erst begonnene Lockerung der Flüssigkeitsbeschränkungen bei Sicherheitskontrollen wird europaweit gestoppt. Kürzlich war es an immer mehr Flughäfen in Europa möglich, eine 1,5-Liter-Flasche Wasser durch die Sicherheitskontrolle mit ins Flugzeug zu nehmen. Dank der Einführung neuer 3D-Scanner wurden die Beschränkungen für Flüssigkeiten vielerorts gelockert, beispielsweise in Helsinki, Amsterdam, Rom und Berlin Terminal 2.

Rückkehr zur alten Regelung

Nun erfolgt jedoch eine Kehrtwende: Die EU-Kommission beschloss am 29. Juli, dass ab dem 1. September 2024 wieder die alte 100-ml-Grenze für Flüssigkeiten im Handgepäck gelten soll. In Großbritannien wurde dieser Schritt bereits im Juni dieses Jahres umgesetzt.

Technische Probleme mit neuen Scannern

Die Entscheidung wurde als Vorsichtsmaßnahme getroffen, da es technische Probleme mit der neuesten Generation von Scannern, den sogenannten C3-Scannern, gab, die bei den Sicherheitskontrollen eingesetzt werden. Adalbert Jahnz, Sprecher der EU-Exekutive, erklärte, dass es sich um eine vorübergehende Maßnahme handelt und nicht um eine Reaktion auf konkrete Bedrohungen.

Kritik aus der Luftfahrtbranche

Die Entscheidung der Kommission stieß auf Kritik des Airports Council Europe (ACI), der mehr als 500 Flughäfen in 55 Ländern vertritt. Der ACI äußerte Bedenken, dass die Wiedereinführung des Grenzwerts die Flughäfen, die stark in diese neuen Technologien investiert haben, vor erhebliche betriebliche und finanzielle Herausforderungen stellen wird.

Erfolgreiche Suche nach vermisster Person in Nierstein

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Foto: Freiwillige Feuerwehr Flonheim

Am frühen Sonntagmorgen (4. August 2024) wurden die Multikopter-Staffeln der Verbandsgemeinden Wöllstein und Alzey-Land zu einem Sucheinsatz nach Nierstein-Schwabsburg gerufen. Um 4:16 Uhr alarmierte die Feuerwehrleitstelle Mainz die Einsatzkräfte, um bei der Suche nach einer vermissten Person zu unterstützen.

Schnelle und effektive Absuche der Umgebung

Die Polizei hatte angesichts der Dringlichkeit und der derzeitigen Nichtverfügbarkeit der Drohne im Landkreis Mainz-Bingen eine Drohne zur Personensuche angefordert. Nach einer kurzen Einweisung vor Ort begannen die Teams sofort mit der Suche. Dank der Koordination und der Technologieeinsatz konnten die Einsatzkräfte die Umgebung schnell und effektiv absuchen.

Vermisste Person konnte zeitnah angetroffen werden

Erfolgreiche suche nach vermisster person in nierstein 2

Letztendlich wurde die vermisste Person von der Polizei wohlbehalten aufgefunden. Der Einsatz der Drohnenstaffeln konnte somit nach etwa anderthalb Stunden erfolgreich beendet werden.

Die Zusammenarbeit der Feuerwehren und der Polizei zeigt einmal mehr die Effektivität moderner Technologie im Rettungswesen und die Wichtigkeit der interkommunalen Kooperation bei Notfalleinsätzen.

Im Einsatz waren:

  • Multikopter Staffel VG-Wöllstein
  • Multikopter Staffel VG-Alzey-Land
  • Kommandowagen Wöllstein
  • Kommandowagen Alzey-Land
  • Feuerwehreinsatzzentrale Alzey-Land
  • Polizei

Krebszentren am Klinikum Worms mit hoher Qualität

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PD Dr. Markus Hirschburger (links) und Prof. Dr. Tim Zimmermann bei der Besprechung eines Patientenbefundes | Foto: Klinikum Worms

Das Klinikum Worms hat das jüngste Überwachungsaudit des TÜV SÜD erfolgreich bestanden. Überprüft wurden dabei die Krebszentren in den Bereichen Brustkrebs und Gynäkologische Onkologie, Prostatakrebs und Urologische Onkologie sowie das Darmkrebszentrum. Erstmals wurden auch das Pankreaskrebszentrum und das Viszeralonkologische Zentrum zertifiziert.

Zahlreiche Kriterien erfüllt

Um eine solche Zertifizierung zu erhalten, müssen zahlreiche Kriterien erfüllt werden. Die Krebszentren müssen beispielsweise über eine hohe Anzahl an spezialisiertem und regelmäßig fortgebildetem Fachpersonal verfügen. Hinzu kommen standardisierte Behandlungsabläufe und interdisziplinäre Fallbesprechungen. „Außerdem müssen wir die Behandlungsergebnisse kontinuierlich dokumentieren und analysieren“, erklärt Prof. Dr. Tim Zimmermann, Leiter des Onkologischen Zentrums am Klinikum Worms.

Für Patienten bieten zertifizierte Krebszentren viele Vorteile: „Patienten können sicher sein, dass sie nach höchsten Standards behandelt werden“, so Prof. Zimmermann weiter. „Die Behandlung erfolgt durch ein Netzwerk von Spezialisten, die eng zusammenarbeiten und ihre Expertise bündeln. Regelmäßige Audits und Überprüfungen stellen außerdem sicher, dass die Qualität der Versorgung ständig auf dem neuesten Stand bleibt und kontinuierlich weiterentwickelt wird.“

Pankreaskrebs keinesfalls mehr Todesurteil

Das Brustzentrum, Gynäkologische Krebszentrum, Prostatazentrum und das Darmzentrum sind bereits seit vielen Jahren sowohl durch den TÜV Süd als auch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert. Das Pankreaskrebszentrum und das Viszeralonkologische Zentrum wurden nun erstmals durch den TÜV Süd zertifiziert.

„Pankreaskrebs, also der Krebs der Bauchspeicheldrüse, ist eine der aggressivsten Krebsarten mit oft schwierigen Behandlungsverläufen. Eine spezialisierte und interdisziplinäre Versorgung ist daher entscheidend für den Behandlungserfolg“, berichtet Prof. Zimmermann weiter. Die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs sei heute aber keinesfalls mehr ein Todesurteil.

Viele Tumore können schonend entfernt werden

„Wenn wir den Krebs früh oder besser dessen Vorläufer erkennen und rechtzeitig entfernen können, ist die Prognose für den Patienten sehr gut“, so der Chefarzt weiter. Wie bei nahezu allen Tumorerkrankungen ist auch beim Krebs der Bauchspeicheldrüse eine enge Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen enorm wichtig, was in zertifizierten Zentren Standard ist. „Bei der spezialisierten Versorgung in einem Zentrum profitiert der Patient von modernen, maßgeschneiderten Behandlungsansätzen und kann sicher sein, die für ihn bestmögliche Behandlung zu erhalten.“

„Viele Tumore können wir mittlerweile schonend minimal-invasiv robotisch entfernen“, ergänzt PD Dr. Markus Hirschburger, der Chefarzt der Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Kinderchirurgie ist. „Die robotische Chirurgie ermöglicht es uns, gerade bei Krebsoperationen einerseits sehr radikal dem Tumor gegenüber und andererseits sehr schonend gegenüber den gesunden Strukturen zu operieren. Hiervon profitiert in erster Linie der Patient“, so der Chirurg weiter.

Pedelec-Fahrer bei Unfall zwischen Ingelheim und Heidesheim schwer verletzt

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Symbolbild | Foto: BYC-News

Am Samstag, den 03. August 2024, ereignete sich gegen 11:45 Uhr auf der K18 zwischen Ingelheim am Rhein und Heidenfahrt/Heidesheim ein Verkehrsunfall, bei dem ein Pedelec-Fahrer verletzt wurde. Ein 65-jähriger Pedelec-Fahrer und ein 20-jähriger BMW-Fahrer fuhren beide auf der K18 in Richtung Heidesheim / Heidenfahrt.

Zusammenstoß nach Ausfahrt Ingelheim Ost

Kurz nach der Ausfahrt Ingelheim Ost erkannte der BMW-Fahrer den Pedelec-Fahrer zu spät. Da ein entgegenkommendes Fahrzeug das Ausweichen unmöglich machte, konnte der BMW-Fahrer trotz einer Vollbremsung den Zusammenstoß nicht verhindern. Der Pedelec-Fahrer stürzte zu Boden und erlitt Verletzungen, die eine medizinische Versorgung im Krankenhaus erforderlich machten.

Zeugenaufruf der Polizei Ingelheim

Für die Aufnahme des Verkehrsunfalls musste die Fahrbahn kurzzeitig voll gesperrt werden. Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf eine vorherige rasante Fahrweise des BMW-Fahrers. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs und der Ursache bittet die Polizei Ingelheim um Zeugenaussagen unter der 06132 – 65 51 0.

Großeinsatz der Feuerwehr auf dem Rhein bei Mainz

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Großeinsatz der Feuerwehr auf dem Rhein bei Mainz | Foto: BYC-News

Zu einem Großeinsatz der Feuerwehren aus Mainz und Wiesbaden kam es aufgrund eines havarierten Tankschiffes am Samstagabend, 03. August 2024 auf dem Rhein in Höhe des Winterhafens der Landeshauptstadt Mainz. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz. BYC-News war vor Ort.

Wassereinbruch bei Rheinkilometer 497

Gegen 17:56 Uhr war es bei Rheinkilometer 497 zu einem Backbordseitigen Wassereinbruch an einem Tankschiff aus den Niederlanden gekommen. Der Schiffsführer hatte einen Wassereinbruch im sogenannten Wallgang, dem Bereich zwischen der Außenhülle des Schiffs und den Tanks, festgestellt. Das mit 1650 Tonnen Salpetersäure beladene Schiff, welches aus Richtung Ludwigshafen gekommen war, ankerte laut Trackingdaten gegen 17:56 Uhr an der späteren Einsatzstelle unweit des Mainzer Winterhafens. Ein Produktaustritt aus den Tanks war glücklicherweise nicht zu entdecken.

Soforthilfe durch ein weiteres Schiff

Gegen 18:06 Uhr kam ein weiterer Tanker aus den Niederlanden zur Hilfe und machte an dem havarierten Tanker mit dem Namen Synthese-1 backbordseitig fest. Mittlerweile konnte von außen deutlich erkannt werden, dass das Schiff ein technisches Problem habe, da es leichte Schlagseite hatte.

Großeinsatz der Feuerwehr Mainz

Die Berufsfeuerwehr Mainz wurde gegen 18:40 Uhr über Notruf alarmiert, dass ein mit Salpetersäure beladenes 86 Meter langes Tankschiff aus den Niederlanden auf Höhe des Winterhafens leckgeschlagen habe. Umgehend wurde laut Alarmplan „W3 – Schiffshavarie“ alarmiert, was zur Folge hatte, dass eine Vielzahl an Einsatzkräften und Fahrzeugen mobilisiert wurden. Unter anderem der Direktionsdienst der Berufsfeuerwehr Mainz, mehrere Mehrzweckboote der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren, die DLRG mit einem Rettungsboot und mehrere Boote der Wasserschutzpolizei. Auch die Berufsfeuerwehr Wiesbaden war zu Land und zu Wasser an diesem Einsatz beteiligt.

Erste Maßnahmen und Absperrung des Tankers

Die Besatzung des Tankers begann zunächst eigenständig, den betroffenen Bereich maschinell auszupumpen. Die Berufsfeuerwehr unterstützte beratend und setzte schließlich mehrere Tauchpumpen ein, um das eingedrungene Wasser aus dem Tanker zu entfernen. Die Einsatzstelle rund um den Tanker wurde von der Feuerwehr auch an Land abgesperrt. Darüber hinaus sicherten mehrere Boote der Berufsfeuerwehr, der Polizei und der DLRG das havarierte Tankschiff ab. Noch am Abend wurde damit begonnen, einen Teil der Säure umzuladen. Die vollständige Entladung kann voraussichtlich erst am morgigen Sonntag, 04. August 2024 erfolgen, wenn noch ein zweites leeres Schiff angekommen ist. Anschließend kann dann die Reparatur des Schiffes erfolgen.

Probleme mit Schaulustigen

Am stark frequentierten Rheinufer kamen viele Schaulustige zusammen. Zudem hielten sich gleich mehrere Personen nicht an die Absperrungen und missachteten diese. Die Einsatzkräfte mussten gleich mehrfach die Bürger um Vernunft bitten und verwiesen sie aus dem abgesperrten Gefahrenbereich.

Der Einsatz konnte von den Feuerwehren gegen 22:45 Uhr beendet werden. Zu Schaden kam glücklicherweise keine Person.

Verdacht auf Brandstiftung: Zwei Brände in einer Nacht bei Wöllstein

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Symbolbild Feuerwehr

Am Freitagabend kam es in Wöllstein, sowie zwischen den Gemeinden Wonsheim und Siefersheim zu zwei Bränden, welche die Feuerwehr schnell unter Kontrolle bringen konnte. Die Polizei geht jedoch von Brandstiftung aus und bittet daher um Hinweise von möglichen Zeugen.

Wöllstein: 400 Quadratmeter Getreide in Brand

An Freitagnacht wurde die Leitstelle der Feuerwehr informiert, dass es in der Wöllsteiner Gemarkung „Krummgewann“ zu einem Feldbrand gekommen sei. Ca. 400 Quadratmeter Getreide fielen dem Feuer zum Opfer, das die Wehr schnell löschen konnte. Die Feuerwehr zog zur weiteren Abklärung die Polizei hinzu. Ersten Überlegungen nach schien eine Selbstentzündung wenig wahrscheinlich.

Mehrere Strohballen zwischen Wonsheim und Siefersheim in Flammen

Etwa eine Stunde später ging ein weiterer Notruf bei der Feuerwehr ein. Nun brannten auf einer Ackerfläche zwischen den Gemeinden Wonsheim und Siefersheim mehrere Strohballen. Auch hier leistete die Wehr gute Arbeit und löschte das Feuer. Unter gewissen Umständen können sich gepresste Stroh- und Heuballen selbst entzünden.

Polizei vermutet Brandstiftung

Auffällig war an dieser Freitagnacht jedoch das räumliche und zeitliche Zusammentreffen der Brände, so dass der Verdacht von Straftaten im Raume stand und erste Ermittlungen anliefen.

In diesem Zusammenfang fragt die Polizei: Hat jemand am Freitag, den 2. August, in der Zeit von 21.00 – 00.00 Uhr auffällig Wahrnehmungen gemacht, die mit den Bränden in Verbindung gebracht werden können? Sind vielleicht Fahrzeug, Kennzeichen oder eine Person gesehen worden? Dies im Bereich der Gemeinden Wöllstein, Siefersheim, Wonsheim. Hinweise bitte an die Polizei in Alzey unter der Telefonnummer 06731 9110 oder die Polizei in Wörrstadt unter 06732 9110.

76.000 Euro für die Gemeinde Lörzweiler

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Lörzweiler Ortschild | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Die Ortsgemeinde Lörzweiler (Landkreis Mainz-Bingen) erhält eine Förderung in Höhe von rund 76.000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm. Gefördert wird die nachhaltige Neugestaltung des Kirchplatzes.

Innenminister Michael Ebling dazu

„Die Gemeinde Lörzweiler plant, den Kirchplatz mehr zu begrünen, um ihn als attraktiven Treffpunkt in der Ortsmitte zu etablieren. Weil in der Nähe auch der Dorfplatz neu errichtet werden soll und eine barrierefreie Bushaltestelle an der Rheinstraße geplant ist, möchte die Gemeinde die Maßnahmen ganzheitlich betrachten“, sagte Innenminister Michael Ebling.

76. 000 euro für die gemeinde lörzweiler 10
Katholische Kirche Lörzweiler | Foto: Thorsten Lüttringhaus

So entstehe mithilfe des Dorferneuerungsprogramms ein zusammenhängendes Gelände, das die Dorfgemeinschaft Lörzweiler vielfältig nutzen könne. „Die Maßnahme soll dazu beitragen, die kommunale Infrastruktur zu modernisieren, klimaresiliente Anpassungen zu fördern und das soziale Miteinander weiter zu stärken“, so der Minister.

Zukunftsbeständige und nachhaltige Entwicklung des Dorfes

Schwerpunkte der Dorferneuerung sind struktur- und funktionsverbessernde Maßnahmen in den Ortskernen, die eine zukunftsbeständige und nachhaltige Entwicklung des Dorfes zum Ziel haben. Denn die Innenentwicklung, die Belebung der Ortskerne haben in der Dorferneuerung absoluten Vorrang.

Fast 90 Prozent der Gemeinden im Land haben weniger als 2.000 Einwohner und sind dem ländlichen Raum zuzurechnen. Mittlerweile haben rund 80 Prozent der Gemeinden ein Dorferneuerungskonzept erarbeitet. Für das Jahr 2024 stellt das Land rund 19 Millionen Euro zur Förderung von Dorferneuerungsmaßnahmen zur Verfügung.