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Nieder-Ingelheimer Kerb und Tag des offenen Denkmals

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Stadt Ingelheim: Am Sonntag, 8. September 2024, findet der 31. „Tag des offenen Denkmals“ mit zahlreichen Aktionen im ganzen Land statt. Das bundesweite Motto der Stiftung lautet in diesem Jahr „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“. In Ingelheim sind am 8. September die Denkmäler in der Archäologischen Zone Kaiserpfalz von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Auch das Museum bei der Kaiserpfalz öffnet seine Pforten zwischen 10 und 18 Uhr, der Eintritt ist an diesem Tag frei. Darüber hinaus gibt es spezielle Führungen: Die öffentliche und kostenlose Kurzführung „Die Ingelheimer Kaiserpfalz als Stein gewordenes Herrschaftszeichen“ beginnt um 10 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr und dauert jeweils ungefähr 45 Minuten. Treffpunkt ist das Museum bei der Kaiserpfalz, François-Lachenal-Platz 5. Dort beginnt dann der Rundgang in der Pfalz Karls des Großen.

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Kostenfreier Rundgang

Ebenfalls kostenlos ist die Führung „Kirche und Palast“, die um 15 Uhr am Turm der katholischen Kirche St. Remigius, Belzerstraße 7, beginnt. Nach der Besichtigung der Kirche und insbesondere des Turmes mit dem frühmittelalterlichen Taufbecken (piscina) geht es über die Ottonenstraße zu einem anschließenden Rundgang in die Archäologische Zone Kaiserpfalz. Die gesamte Führung dauert etwa zwei Stunden. Da die Zahl an Teilnehmenden begrenzt ist, wird für diese Führung um Anmeldung über das Besucherzentrum gebeten, per E-Mail an info-museum@ingelheim.de  oder telefonisch unter 06132 714-701.

Eine Besonderheit am diesjährigen „Tag des offenen Denkmals“: Zum ersten Mal nach vielen Jahren Unterbrechung findet die Nieder-Ingelheimer Kerb nicht nur am selben Wochenende statt, sondern auch wieder im Kaiserpfalzgebiet. Stände und Bühne werden auf dem Platz oberhalb der Saalkirche aufgebaut. Dadurch kann ein Besuch des Denkmals gut mit einem gemütlichen Gang über die Kerb verbunden werden. Der Gottesdienst in der Saalkirche beginnt um 11 Uhr, ab 12 Uhr gibt es auf der Kerb dann Leberknödel, Würstchen, Pizza und Getränke sowie nachmittags Kaffee und Kuchen im Anbau der Saalkirche. Das musikalische Programm beginnt um 12 Uhr, ab 15 Uhr spielen die Bläserchöre. Das Pfalzgebiet ist am 8. September für den Durchgangsverkehr gesperrt.

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Gemeinsam aufräumen und Bäume pflanzen in Ginsheim-Gustavsburg

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Ginsheim-Gustavsburg

In Kooperation mit der Initiative „Engagierte Stadt Ginsheim-Gustavsburg“ planen die Engagement-Lotsen die Nachhaltigkeitsaktion „Aufräumen – Aufbäumen, GiGu packt an“ und hoffen auf zahlreiche Teilnehmer.

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Nachhaltigkeits-Aktion ist in zwei Abschnitte aufgeteilt

Teil 1: Am Samstag, 21. September, findet von 10 bis 12 Uhr eine Müllsammelaktion im gesamten Stadtgebiet statt. Die Treffpunkte werden den Helfer nach Anmeldung mitgeteilt. Im Anschluss, um 12.30 Uhr, sind alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Mittagessen im Jugendhaus Ginsheim, Vorm Anthaupt 6, eingeladen.

Teil 2: Am Samstag, 12. Oktober, wird die Aktion fortgesetzt. Bei dieser Gelegenheit wird jeder volle Müllsack durch einen Baum-Setzling getauscht und im Stadtgebiet gepflanzt.

Interessierte Personen sind herzlich eingeladen, sich per E-Mail (ehrenamt@gigu.de) anzumelden. Bei Fragen oder für weitere Informationen steht das Team unter der Rufnummer 06144/20-201 zur Verfügung.

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Schwerer Unfall in Sprendlingen mit eingeklemmter Person

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Am Dienstagmittag, dem 27. August 2024, ereignete sich auf der Kreisstraße K26 in Sprendlingen ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Person schwer verletzt und in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Neben der Feuerwehr, dem Rettungsdienst und der Polizei war auch der Rettungshubschrauber Christoph 77 aus Mainz im Einsatz. BYC-News war vor Ort.

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Zusammenstoß zwischen Citroen und VW

Gegen 11:54 Uhr ereignete sich auf der K26 ein schwerer Zusammenstoß zwischen einem Citroen C1 und einem VW Golf. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Citroen mehrfach. Eine weibliche Insassin wurde dabei schwer verletzt im Fahrzeug eingeschlossen und war nicht mehr in der Lage, sich selbst zu befreien.

Rettungsmaßnahmen der Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Sprendlingen rückte mit hydraulischem Rettungsgerät aus, um die in dem stark beschädigten Kleinwagen eingeklemmte Person zu befreien. Dazu musste das Fahrzeugdach abgetrennt werden, um eine möglichst schonende Rettung zu gewährleisten. Nach der Befreiung wurde die 40-jährige Verletzte dem Rettungsdienst übergeben und in ein Krankenhaus in Bad Kreuznach gebracht. Auch die 82-jährige Fahrerin des Golfs, wurde mit leichten verletzungen in ein Krankenhaus nach Bad Kreuznach transportiert. Darüber hinaus sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle, stellte den Brandschutz sicher, klemmte die Fahrzeugbatterien ab und beseitigte auslaufende Betriebsstoffe.

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Unfallursache und Verkehrsbehinderungen

Nach ersten Erkenntnissen wird eine Vorfahrtsmissachtung des Fahrers des VW Golf als mögliche Unfallursache vermutet. Die K26 wurde für die Dauer der Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme in beide Richtungen komplett gesperrt, was zu leichten Verkehrsbehinderungen im Ortskern von Sprendlingen führte.

Fahrzeuge erlitten Totalschäden

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Der genaue Sachschaden konnte vor Ort noch nicht beziffert werden, jedoch erlitten beide Fahrzeuge Totalschäden.

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Großangelegte Übung der VG Wörrstadt war erfolgreich

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Quelle VG Wörrstadt

An gleich zwei Wochenenden im August haben die Feuerwehreinheiten der VG Wörrstadt jeweils eine groß angelegte Übung zur Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden erfolgreich absolviert. In Zusammenarbeit mit einer Fachberatung aus Bitburg wurden die Feuerwehrleute unter realistischen Bedingungen geschult. Ziel war es, die Einsatzkräfte auf den Ernstfall vorzubereiten und die Einsatztaktik bei großflächigen Bränden zu optimieren.

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Realitätsnahe Szenarien

Der praktische Teil der Übung fand auf einem abgemähten Feld in der Nähe von Udenheim statt. Die Dozenten legten für ein realitätsnahes Szenario mehrere kleine Feuer auf dem Feld, die sich dann zu einem größeren Vegetationsbrand ausbreiteten. Den Teilnehmern wurde gezeigt, wie sich das Feuer bei Trockenheit und Wind verhält. Unter Anleitung übten sie das Löschen von Bränden mit Feuerpatschen und Löschrucksäcken.

Durch das Vorgehen mit diesen Einsatzmitteln kann die Feuerwehr den Einsatz von Löschwasser erheblich besser koordinieren. Das Wasser wird im Einsatzfall durch Tanklöschfahrzeuge zur Einsatzstelle transportiert. Die Tanklöschfahrzeuge können das Wasser direkt abgeben. In schwer zu befahrendem Gelände und bei ausgedehnten Einsatzstellen, muss das Wasser in Löschrucksäcke abgefüllt werden und die Feuerwehrleute gehen zu Fuß weiter zur Einsatzstelle zum Löschen.

Wichtige Erkenntnisse gewonnen

Der Wehrleiter der VG Wörrstadt, Alexander Schmitt, zeigte sich mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden: „Diese Übung hat gezeigt, wie entscheidend eine gute Vorbereitung und die enge Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Kräften ist. Eine wichtige Erkenntnis der Übung ist, dass mit dem gezielten Einsatz von wenig Löschwasser beachtliche Erfolge erzielt werden. Die Gefahr von Vegetationsbränden ist in den letzten Jahren gestiegen und wir müssen in der Lage sein, schnell und effizient zu reagieren. Daher war es uns wichtig, dass aus allen 14 Feuerwehreinheiten der VG Wörrstadt Feuerwehrleute an den beiden Übungsterminen teilnehmen.“

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Vorbereitung auf den Ernstfall

Angesichts der immer wieder auftretenden Wald- und Vegetationsbrandgefahr durch lange Trockenheit und Hitzeperioden unterstrich die Feuerwehr erneut die Bedeutung solcher Übungen. Sie dienen nicht nur der Optimierung von Abläufen, sondern stärken auch das Bewusstsein der Bevölkerung. Die zuständige Verbandsgemeindeverwaltung Wörrstadt betonte, die Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, sich über vorbeugende Maßnahmen wie das richtige Verhalten in Wald- und Feldgebieten und den verantwortungsvollen Umgang mit Feuer zu informieren.

Der Bürgermeister der VG Wörrstadt, Markus Conrad sagte dazu: „Vegetationsbrände sind nicht alltäglich für die Feuerwehren. Daher haben wir im aktuellen Haushalt auch Gelder für die Fortbildung und für die Durchführung solcher Übungen berücksichtigt. Wir müssen unsere Feuerwehren auf solche Einsätze vorbereiten, das geht am besten mit realitätsnahen Übungen.“

Bürgermeister Conrad und die Organisatoren der Feuerwehr dankten allen beteiligten Kräften für die erfolgreiche Zusammenarbeit und hoffen, mit dieser Übung einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der VG Wörrstadt geleistet zu haben.

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Verletzungsgefahr: Alnatura ruft zwei Produkte zurück

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Rückruf bei REWE
Lebensmittelwarnung / Rückruf

Alnatura informiert über den Rückruf von Gebäckartikeln. Wie das Unternehmen mitteilt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich in den beiden genannten Produkten Metallfremdkörper befinden können. Vom Verzehr wird dringend abgeraten!

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Verzehr kann zu Verletzungen führen

Metallische Fremdkörper, Glasscherben oder Glassplitter, Holz- und Kunststoffsplitter können zu ernsthaften Verletzungen im Mund- und Rachenraum sowie zu inneren Verletzungen oder Blutungen führen!

Verbraucher die einen der betroffenen Artikel besitzen, sollten betroffene Produkte nicht mehr verwenden und dem Handel zurückbringen

Folgende Produkte sind betroffen:

Verletzungsgefahr: alnatura ruft zwei produkte zurück
Foto: Alnatura

Alnatura Käse Gebäck Gouda
Mindesthaltbarkeitsdatum 15.02.2025 bis 15.05.2025

24/7 BIO Ziegenkäse Gebäck*
Mindesthaltbarkeitsdatum 15.02.2025 bis 23.04.2025
*Erhältlich exklusiv in Alnatura Märkten

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist seitlich auf der Verpackung aufgedruckt. Andere Mindesthaltbarkeitsdaten oder andere Produkte sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Kunden erhalten Ersatz

Kundinnen und Kunden, die Alnatura Gojibeeren mit den oben genannten Mindesthaltbarkeitsdaten zu Hause haben, sollten diese vorsorglich nicht mehr verzehren. Packungen mit den genannten MHD können in die jeweiligen Märkte zurückgebracht werden, dort gibt es selbstverständlich Ersatz.

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Vollbrand auf Firmengelände: Nächtlicher Feuerwehreinsatz in Mainz-Laubenheim

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In der Nacht von Montag, dem 26. August 2024, auf Dienstag, den 27. August 2024, mussten sowohl die Berufsfeuerwehr als auch die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Laubenheim zu einem gemeldeten Fahrzeugbrand im Mainzer Stadtteil Laubenheim ausrücken. BYC-News war vor Ort.

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Brand auf Firmengelände

Gegen 02:20 Uhr gingen bei der Feuerwehr mehrere Notrufe ein, die ein Feuer auf einem Firmengelände in der Oppenheimer Straße meldeten. Sofort wurden mehrere Einsatzfahrzeuge der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie Polizei und Rettungsdienst an den Einsatzort am Ortsrand von Mainz-Laubenheim geschickt.

Mehrere Fahrzeuge in Vollbrand

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage: Aus noch ungeklärter Ursache standen drei Fahrzeuge, die auf dem abgesperrten Gelände abgestellt waren, in Vollbrand. Die Feuerwehr begann umgehend mit den Löscharbeiten und setzte mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz ein. Nach etwa 20 Minuten konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Die betroffenen Fahrzeuge, ein 3er BMW Cabrio, eine Mercedes B-Klasse und ein weiteres Fahrzeug wurden nach den Löscharbeiten mit Schaum bedeckt und wiederholt mit einer Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester untersucht.

Ermittlungen und Schadensbilanz

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. An den drei Fahrzeugen entstand Totalschaden, während ein weiteres Fahrzeug erheblich beschädigt wurde. Der Einsatz der Feuerwehr, die mit rund 15 Einsatzkräften und einem Rettungsdienst vor Ort war, konnte gegen 3:30 Uhr erfolgreich beendet werden.

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Cannabismarkt nach der Legalisierung: Preisanalyse in Deutschland 2024

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  • 2018: Einführung von legalem Cannabis in Deutschland mit Preisen von 10 bis 12 € pro Gramm.
  • 2020: Die Preise sinken leicht auf 9,60 € pro Gramm, da sich der Markt zu stabilisieren beginnt.
  • 2022-2023: Weitere Preissenkungen, im Durchschnitt 8 bis 10 € pro Gramm, bedingt durch zunehmenden Wettbewerb und Effizienzsteigerungen in der Produktion.
  • 2024: Aktuelle Preise liegen je nach Region und Produktqualität zwischen 8 und 12 € pro Gramm.

Preisvergleich nach Region (2024)

  • Berlin und Hamburg: Höhere Nachfrage und Premium-Produkte führen zu Preisen zwischen 10 und 12 € pro Gramm.
  • Bayern: Strengere Vorschriften und langsameres Marktwachstum führen zu Preisen zwischen 11 und 13 € pro Gramm.
  • Nordrhein-Westfalen: Stabilerer Markt mit Preisen von 8 bis 11 € pro Gramm.

Preise für medizinisches Cannabis

  • Allgemeine Preisspanne: Die Preise für medizinisches Cannabis variieren stark je nach Qualität und Verwendungszweck, von 9 bis 28 € pro Gramm.
  • Spezielle Sorten: Premium-Medikamente, die oft für spezifische medizinische Bedingungen verwendet werden, können bis zu 20 bis 28 € pro Gramm kosten.
  • Basis-Medikamente: Günstigere Optionen sind für 9 bis 15 € pro Gramm erhältlich.

Preistrends auf dem deutschen Cannabismarkt

Im Jahr 2024 haben sich die Cannabispreise in Deutschland weitgehend stabilisiert, obwohl weiterhin erhebliche regionale Unterschiede bestehen. Im Durchschnitt können Konsumenten je nach Qualität und Region mit Preisen zwischen 8 und 12 € pro Gramm rechnen. Dies stellt einen leichten Rückgang gegenüber den Vorjahren dar, in denen die Preise aufgrund des jungen Marktes und der Kosten für den Aufbau legaler Betriebe höher waren.

  • Berlin und Hamburg: Diese Städte, als große städtische Zentren, haben tendenziell leicht höhere Preise, die zwischen 10 und 12 € pro Gramm liegen. Die höheren Kosten können auf die gestiegene Nachfrage, eine größere Konzentration von Premium-Produkten und höhere Betriebskosten der Einzelhändler zurückgeführt werden.
  • Bayern: In konservativeren Regionen wie Bayern, wo der Cannabis-Einzelhandel langsamer eingeführt und stärker reguliert wurde, liegen die Preise oft im oberen Bereich des nationalen Durchschnitts, häufig bei 11 bis 13 € pro Gramm. Die begrenzte Verfügbarkeit und strikte lokale Vorschriften tragen zu diesen höheren Preisen bei.

Daten von Statista zeigen, dass die Preise in den ersten Jahren nach der Legalisierung relativ hoch waren, was auf die Kosten für den Übergang zu einem legalen Markt zurückzuführen ist. Mit der zunehmenden Anzahl von Produzenten und Einzelhändlern sind die Preise jedoch gesunken, was den erhöhten Wettbewerb und die Effizienzsteigerung widerspiegelt.

Besteuerung

In Deutschland bleibt die Besteuerung im Jahr 2024 ein entscheidender Faktor für die Cannabispreise. Cannabisprodukte unterliegen der Mehrwertsteuer (MwSt) sowie speziellen Verbrauchssteuern. Diese Steuern können den Endpreis im Einzelhandel um bis zu 20-25 % über die Produktionskosten hinaus erhöhen (Business of CannabisKPMG).

Zum Beispiel kann medizinisches Cannabis, das aufgrund der Qualitätskontrollen und Produktionsstandards oft höher bepreist ist, je nach Sorte und medizinischem Verwendungszweck zwischen 9 und 28 € pro Gramm kosten. Die hohe Besteuerung, kombiniert mit den Kosten für die Einhaltung strenger Vorschriften, hält die Preise auf dem legalen Markt in vielen Fällen über denen des Schwarzmarktes.

Preise für Cannabissamen

Cannabismarkt nach der legalisierung: preisanalyse in deutschland 2024 1

Zusätzlich zur Analyse des Cannabismarktes ist es wichtig, die Preise für Cannabissamen zu berücksichtigen, die ebenfalls je nach Sorte, Herkunft, Qualität und Ruf des Herstellers variieren. Im Jahr 2024 zeigen die Preise für Cannabissamen in Deutschland erhebliche Unterschiede.

Die günstigsten Samen, einschließlich massenproduzierter Sorten, sind für so wenig wie 3 bis 7 € pro Samen erhältlich (Herbies). Diese Samen sind in der Regel Standardsorten mit grundlegenden Eigenschaften, die für Anfänger oder diejenigen geeignet sind, die einfache Ergebnisse anstreben.

Mittlere Cannabissamen, zu denen raffiniertere und populärere Sorten gehören, kosten in der Regel zwischen 8 und 15 € pro Samen. Diese Optionen stammen oft von bekannten Züchtern und bieten vorhersehbarere Wachstumsmerkmale und höhere Erträge, was sie sowohl für private als auch für kommerzielle Anbauer attraktiv macht.

Für Premiumsorten, insbesondere solche, die selten sind oder spezifische wünschenswerte Eigenschaften wie hohe Potenz, einzigartige Terpenprofile oder Krankheitsresistenz aufweisen, können die Preise zwischen 16 und 25 € pro Samen liegen. Diese Samen sind oft aufgrund ihrer überlegenen Genetik und des Potenzials zur Produktion von hochwertigem Cannabis sehr gefragt.

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Verkehrsunfall in Mainz: Mehrere Verletzte bei Kollision zwischen Linienbus und PKW

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Am Montagabend, dem 26. August 2024, ereignete sich unweit der Universitätsklinik Mainz in der Mainzer Oberstadt ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem mehrere Personen verletzt wurden. Ein Linienbus kollidierte mit einem PKW, was einen großangelegten Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nach sich zog.

Kollision im Kreuzungsbereich

Gegen 19:55 Uhr kam es im Kreuzungsbereich der Langenbeckstraße und der Oberen Zahlbacher Straße zu einer Kollision zwischen einem Gelenkbus der Mainzer Mobilität und einem Fiat Panda. Der 43-jährige Busfahrer der Linie 62, der in Richtung Mainz-Weisenau unterwegs war, reagierte blitzschnell und führte eine Vollbremsung durch, konnte jedoch die Kollision mit dem Kleinwagen nicht verhindern. Durch die abrupte Bremsung und den anschließenden Zusammenstoß stürzten mehrere Fahrgäste im Bus. Die 32-jährige Fahrerin des Fiat Panda soll laut Aussagen eine rote Ampel überfahren haben, was zur Kollision mit dem Linienbus führte. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang übernommen und prüft nun die genauen Umstände des Vorfalls.

Großaufgebot an Rettungskräften vor Ort

Aufgrund der zahlreichen Verletzten wurden mehrere Rettungswagen, ein Notarzt sowie die Abschnittsleitung Gesundheit, die bei größeren Schadenslagen mit mehreren Verletzten alarmiert wird, zum Einsatzort gerufen. Auch die Berufsfeuerwehr Mainz, die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Bretzenheim und die Polizei waren mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz.

Sechs Verletzte nach Sichtung festgestellt

Nach einer umfassenden Untersuchung durch den Rettungsdienst und den Notarzt wurden bei sechs Personen Verletzungen festgestellt, die durch den Unfall verursacht wurden. Glücklicherweise handelte es sich ausschließlich um leichte Verletzungen, sodass keine Schwerverletzten zu verzeichnen waren. Alle Betroffenen lehnten einen Transport ins Krankenhaus ab, weshalb der Rettungsdienst niemanden dorthin bringen musste.

Verkehrsbehinderungen und Verspätungen im ÖPNV

Der Unfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Rückstaus auf der Langenbeckstraße. Auch der öffentliche Personennahverkehr war betroffen, was zu Verspätungen der Linien 62, 67 und 76 im Fahrplan führte. Trotz der Kollision waren sowohl der Gelenkbus als auch der Fiat Panda noch fahrbereit. Gegen 21:00 Uhr war die Fahrbahn geräumt und der Verkehr konnte wieder ungehindert fließen.

Polizei sucht Zeugen zum Unfallhergang

Der genaue Unfallhergang ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der 06131 – 65 4110 in Verbindung zu setzen.

Spektakuläre römische Funde auf TRON-Baufeld in Mainz präsentiert

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Spektakuläre römische Funde auf TRON-Baufeld in Mainz präsentiert | Foto: MdI

Auf dem Baugelände der TRON gGmbH in der Mainzer Oberstadt wurden herausragende archäologische Funde aus der römischen Zeit entdeckt. Innenminister Michael Ebling und Wissenschaftsminister Clemens Hoch stellten der Öffentlichkeit eine Grabinschriftenstele und eine Sandsteinstatue vor, die im Umfeld einer zivilen römischen Siedlung ausgegraben wurden. Diese Funde stammen aus der Zeit des römischen Legionslagers, das sich einst dort befand.

Archäologische Arbeiten auf dem TRON-Baufeld

Die Landesarchäologie ist derzeit intensiv damit beschäftigt, das Baugelände, auf dem ein neues Krebsforschungszentrum entsteht, archäologisch zu untersuchen. Bisher wurden bereits mehrere hundert Kisten mit dokumentierten Funden gefüllt. Besonders bemerkenswert ist eine Grabinschriftenstele, die auf eine bedeutende Grabkammer hinweist und direkt vor dem römischen Legionslager platziert war.

Entdeckung einer außergewöhnlichen Sandsteinstatue

Ein weiterer spektakulärer Fund ist eine Sandsteinstatue aus dem 3. Jahrhundert n. Chr., die einen Genius, einen persönlichen Schutzgeist, darstellt. Diese Statue, die wahrscheinlich in einer obergermanischen Bildhauerwerkstatt gefertigt wurde, zeigt stilistische Parallelen zur bekannten Statue der römischen Göttin Salus aus der Mainzer Neustadt. Der Genius-Kult war in der römischen Armee und im Kaiserhaus weit verbreitet.

Fortsetzung der Hightech-Geschichte am Standort Mainz

Wissenschaftsminister Clemens Hoch betonte die historische und moderne Bedeutung des Standorts. Vor 2.000 Jahren war Mainz ein Zentrum römischer Spitzentechnologie, heute ist es ein führender Standort für bahnbrechende Forschung auf dem Gebiet der mRNA-Technologie. Der Neubau des TRON-Instituts, der Anfang 2027 fertiggestellt sein soll, wird diese Tradition fortsetzen und Platz für rund 400 Mitarbeitende bieten. Das moderne Gebäude wird harmonisch in die bestehende Umgebung integriert und soll die Verbindung von Spitzenforschung und Spitzenmedizin weiter stärken.

Rheinhessischer Landmarkt in Dexheim: Wein, Genuss und Kunst im Herbst

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Wenn sich das Laub beginnt zu färben, die Herbstsonne die Landschaft mit den letzten warmen Strahlen einhüllt und die Weinernte in Gang kommt, lockt der Rheinhessische Landmarkt in Dexheim mit vielfältigen Genüssen und kreativem Kunsthandwerk.

Unter dem Motto „Unsere Schätze im Herbst“ laden Wolfgang Weyell von „Kultur auf dem Hof“ und René Harth von „Mein Rheinhessenwein“ am Sonntag, 22. September 2024, von 11.15 bis 20 Uhr auf das schöne Gelände des Weinguts Weyell in der Bornstraße (Zufahrt über die Bahnhofstraße) ein.

Viele neue Manufakturen und bäuerliche Betriebe

Somit heißt es wieder: Süffeln, schnüffeln, schlendern, probieren und einkaufen in zwangloser Atmosphäre. Rund 50 Aussteller aus Genuss und Kunsthandwerk bieten ihre regionalen Produkte und artifiziellen Erzeugnisse an.

Rheinhessischer landmarkt in dexheim: wein, genuss und kunst im herbst 2
Rheinhessischer Landmarkt

René Harth betont: „Neben unseren tollen, traditionellen Ausstellern konnten wir dieses Jahr viele neue Manufakturen und bäuerliche Betriebe gewinnen. Erstmalig haben wir zum Beispiel so interessante Produkte wie Allgäuer Käse, Fisch, Lederwaren, Pflanzen, Keramik aus der Region oder leckere Lebensmittel aus eigenem Anbau im Portfolio. Live werden sogar Quarkbällchen gebacken. Neben ausgesuchten Weinen und Federweißen gibt es Wildbratwurst, Fischbrötchen, Süßkartoffelpommes, Flammkuchen, und anderen bodenständigen kulinarischen Highlights.“

Rheinhessischer landmarkt in dexheim: wein, genuss und kunst im herbst 3
Fat Cheeks aus Worms

Live Musik von „Fat Cheeks“ aus Worms

Live Musik auf der Bühne im Innenhof bieten die „Fat Cheeks“ aus Worms und runden damit das bunte Treiben ab.

Kinder können sich kostenlos schminken lassen oder sich auf der Hüpfburg austoben. Einem entspannten Sonntag steht also nichts mehr im Wege. Kinder bis 14 Jahre zahlen keinen Eintritt, alle anderen 5,00 Euro.

Der „Rheinhessische Landmarkt“ auf einen Blick:

  • Datum: Sonntag, 22. September 2024, von 11:15 bis 20 Uhr
  • Ort: Dexheim, Kultur auf dem Hof, Bornstraße (Eingang und Zufahrt über die Bahnhofstraße)
  • Eintritt: 5 € (Kinder bis 14 Jahre sind frei); Hunde dürfen auf das Gelände

Weitere Informationen und alle Aussteller Online auf der Seite Rheinhessischer Landmarkt

Frontalzusammenstoß in Nieder-Olm: Vier Verletzte bei Verkehrsunfall

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Frontalzusammenstoß in Nieder-Olm: Vier Verletzte bei Verkehrsunfall | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Am Montagmittag, dem 26. August 2024, ereignete sich im rheinhessischen Nieder-Olm ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei Fahrzeuge frontal zusammenstießen. Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr waren im Einsatz, und die Unfallstelle wurde für die Dauer der Unfallaufnahme durch die Polizei gesperrt. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. BYC-News war vor Ort.

Im Kreuzungsbereich zusammengestoßen

Gegen 13:20 Uhr stießen im Kreuzungsbereich der Ingelheimer Straße zur Zufahrt auf die Autobahn A63 ein Mercedes und ein Ford aus bislang ungeklärter Ursache zusammen. Der Unfall war so heftig, dass bei beiden Fahrzeugen die Airbags auslösten und Betriebsstoffe austraten. Dank des „eCall“-Systems des Fords wurden die Rettungskräfte umgehend alarmiert. Die Freiwillige Feuerwehr Nieder-Olm, die mit drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften vor Ort war, sicherte den Brandschutz und nahm die ausgelaufenen Betriebsstoffe auf.

Vier Verletzte, darunter zwei Kinder

Bei dem Unfall wurden insgesamt vier Personen verletzt, darunter zwei Kinder. Ein Notarzt sichtete die Verletzten vor Ort, bevor sie durch den Rettungsdienst, der mit vier Fahrzeugen im Einsatz war, in umliegende Krankenhäuser transportiert wurden.

Verkehrsbehinderungen und Gefährdung der Rettungskräfte

Die Polizei sperrte die L413, um die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme ungestört durchführen zu können, was zu erheblichen Rückstaus führte. Einige uneinsichtige Autofahrer stellten die Sperrung infrage und gerieten in Diskussionen mit den Beamten. Zudem ignorierten einige Autofahrer die Absperrungen und fuhren direkt durch die Unfallstelle, wodurch sie die dort arbeitenden Rettungskräfte gefährdeten. Nur durch Glück kam es zu keinen weiteren Zwischenfällen.

Sperrung von 90 Minuten

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenstoß so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Der entstandene Sachschaden konnte vor Ort noch nicht beziffert werden. Die Unfallstelle war bis 15:00 Uhr gesperrt.

Stauwarnung vom ADAC – Die Autobahnen mit Staupotential ab dem 30. August

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Stau Innenstadt
Stau Symbolbild

Am ersten September-Wochenende ist weiterhin starker Rückreiseverkehr zu erwarten. In Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sowie dem Norden der Niederlande enden die Sommerferien. Bayern und Baden-Württemberg folgen eine Woche später. In allen anderen Bundesländern müssen die Schüler und Schülerinnen wieder die Schulbank drücken. Dadurch sind insbesondere die Autobahnen in Süddeutschland belastet.

Baustellen auf den Autobahnen

Auch die während des Berufsverkehrs verursachten Staus nehmen deutschlandweit wieder zu. Zwangsstopps gibt es vor allem an Baustellen. Gegen Ende der Sommerferien wird wieder mehr gebaut. Darüber hinaus sind bei schönem Wetter deutschlandweit etliche Späturlauber, Wochenendausflügler und Bergwanderer unterwegs, die nicht an Ferientermine gebunden sind. Das saisonale Lkw-Fahrverbot an Samstagen gilt an diesem Samstag, 31. August, zum letzten Mal in dieser Saison.

Autobahnen mit der größten Staugefahr sind (beide Richtungen betroffen):

  • Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
  • A1 Lübeck – Hamburg – Bremen – Dortmund
  • A3 Passau – Nürnberg – Frankfurt
  • A5 Basel – Karlsruhe – Frankfurt
  • A7 Flensburg – Hamburg
  • A7 Hannover – Hamburg und Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 Salzburg – München – Stuttgart – Karlsruhe
  • A9 München – Nürnberg – Berlin
  • A10 Berliner Ring
  • A19 Dreieck Wittstock/Dosse – Rostock
  • A24 Berlin – Hamburg
  • A61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
  • A93 Kufstein – Inntaldreieck
  • A95/B 2 München – Garmisch-PartenkirchenA99 Umfahrung München

Fernstraßen im benachbarten Ausland ist viel Geduld erforderlich

Dies gilt insbesondere für die Heimfahrt nach Deutschland und Österreich. In den österreichischen Bundesländern Burgenland, Wien und Niederösterreich enden jetzt die Ferien, in den übrigen Ländern die Woche danach. Etwas besser sieht es in der Gegenrichtung aus, weil insgesamt weniger Menschen jetzt noch in den Urlaub fahren.

Die meisten Engpässe sind auf der Tauern-, West-, Inntal-, Brenner-, Phyrn-, Karawanken- und Gotthard-Autobahn, Fernpass-Route sowie auf den Fernstraßen von den italienischen, französischen und kroatischen Küsten zurück zu erwarten. Aber auch auf der Rückreise aus Skandinavien, Polen und den Niederlanden braucht man etwas mehr Zeit.

Grenzkontrollen – zumindest stichprobenartige – gehören an mehreren deutschen Grenzen zum Alltag. Schwerpunkt der Kontrollen von deutscher Seite ist seit Jahren die Einreise aus Österreich. Aber auch an den Landgrenzen zu Polen, Tschechien, der Schweiz und zu Frankreich wird derzeit verstärkt kontrolliert. Das kann schon mal bis zu 45 Minuten dauern. Aufenthalte von einigen Stunden muss einplanen, wer von Griechenland und der Türkei zurückkehrt.

Infrastruktur-Offensive in Mainz: Größere Baustellen prägen Stadtbild

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Während der Sommerferien wurden in ganz Mainz zahlreiche kleinere Baumaßnahmen durchgeführt. Diese Projekte trugen dazu bei, die Infrastruktur der Stadt zu verbessern. Gleichzeitig sind einige größere Baustellen, wie die in der Binger Straße und der Windmühlenstraße, im Gange. Diese umfangreichen Arbeiten werden noch längere Zeit in Anspruch nehmen, da sie Sanierungen und Erweiterungen umfassen, die die Verkehrsinfrastruktur der Stadt nachhaltig aufwerten sollen.

Verkehrsdezernentin betont Notwendigkeit und Herausforderungen

Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger unterstreicht die Bedeutung dieser Maßnahmen für die zukünftige Mobilität und Lebensqualität in Mainz. Trotz der verständlichen Unannehmlichkeiten, die durch die Bauarbeiten entstehen, sind diese Investitionen in die städtische Infrastruktur unerlässlich. Steinkrüger weist darauf hin, dass solche Arbeiten in einer wachsenden Stadt wie Mainz unvermeidlich sind, auch wenn es gelegentlich zu unvorhergesehenen Problemen wie Wasserrohrbrüchen oder Straßeneinbrüchen kommen kann.

Umleitungen und Erreichbarkeit der Innenstadt

Die Innenstadt bleibt trotz der laufenden Bauarbeiten weiterhin problemlos erreichbar. Die Stadtverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger, die Umleitungsbeschilderungen zu beachten und den Anweisungen der Parkleitsysteme zu folgen, um den schnellsten Weg zu den nächstgelegenen Parkhäusern zu finden.

Details zu den aktuellen Baustellen in Mainz

  • Binger Straße: Hier wird seit Juni 2024 die Straßenbahntrasse ausgebaut. Die Arbeiten sollen bis Dezember 2025 andauern. Während der Bauzeit bleibt eine Spur stadtauswärts befahrbar. Stadteinwärts wird eine Umleitung empfohlen, und der Radverkehr wird sicher am Baufeld vorbeigeleitet. Der öffentliche Nahverkehr (ÖPNV) wird über die Bahnhofstraße umgeleitet.
  • Windmühlenstraße: In dieser Straße werden die Fernwärmeleitungen erweitert, um weitere Stadtteile an das Netz anzuschließen. Die Arbeiten beinhalten auch die Anpassung der Radwege und Fußgängerquerungen. Eine Vollsperrung der Straße ist notwendig, und die Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert. Die Arbeiten sollen bis Ende 2024 abgeschlossen sein.
  • Rheinallee: Ab dem 9. September 2024 wird es hier aufgrund von Tiefbauarbeiten eine Fahrbahnverengung in Höhe der Grünen Brücke geben. Die Arbeiten sollen bis Ende November 2024 andauern. Während dieser Zeit bleibt pro Fahrtrichtung nur eine Spur befahrbar, und eine Bushaltestelle wird vorübergehend verlegt.

Rassistischer Angriff in Mainz: Frau von Unbekanntem nach Sachbeschädigung attackiert

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Zeugen Polizei Blaulicht
Zeugen Polizei Blaulicht

Am Sonntag, 25.08.24 gegen 17:40 Uhr parkte eine 60-jährige Frau aus Mainz ihr Auto in der Gaustraße und verließ es für kurze Zeit. Als sie zurückkehrte, bemerkte sie einen Mann, der großflächige Kratzer auf der Motorhaube ihres Fahrzeugs verursachte.

Konfrontation und rassistische Beleidigung

Die Mainzerin sprach den Täter an, woraufhin er sie rassistisch beleidigte. Anschließend versuchte der Mann, auf seinem mitgeführten Fahrrad zu flüchten, doch die Frau nahm die Verfolgung auf.

Gewalttätiger Angriff an der Ampel

Als die Frau an einer Ampel versuchte, ein Foto des Täters zu machen, schlug der Mann ihr mit der Faust ins Gesicht, um dies zu verhindern. Dabei ließ sie ihr Handy fallen, das durch den Aufprall beschädigt wurde. Die Frau klagte später über Kopfschmerzen.

Beschreibung des Täters und Zeugenaufruf

Der unbekannte Täter wird als etwa 1,80 m groß, zwischen 40 und 50 Jahre alt und kräftig beschrieben. Er hat kurze blonde Haare, trug eine Brille, ein weißes Oberteil, eine schwarze Hose sowie einen schwarzen Rucksack. Zudem führte er ein schwarzes Fahrrad mit sich. Hinweise zum Vorfall nimmt die Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Telefonnummer 06131/65-4110 entgegen.

Herzenssache Lebenszeit – Der signalrote Infobus kommt nach Worms

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Infobus der Initiative „Herzenssache Lebenszeit“ | Fotograf: Klinikum Worms

Gesundheitsrisiken kennen, Symptome deuten, schnell reagieren – Aufklärung kann Leben retten. Das Klinikum Worms engagiert sich aktiv für die Kampagne „Herzenssache Lebenszeit“. Am Donnerstag, den 29. August, von 10 bis 16 Uhr stehen gleich mehrere Ärzte des Klinikums Worms und Vertreter des Wormser Gesundheitsnetzes (WoGe) am Infobus auf dem Obermarkt für Fragen rund um die Themen Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zur Verfügung.

Der signalrote Infobus ist Teil der Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“, die von Boehringer Ingelheim ins Leben gerufen wurde. Auf dem Obermarkt mit vor Ort sind: Prof. Dr. Rolf Kern, Chefarzt der Klinik für Neurologie, Prof. Dr. Jens Jung, Chefarzt der Medizinischen Klinik I – Kardiologie und Angiologie und Prof. Dr. Anca Zimmermann, Oberärztin der Medizinischen Klinik II – Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie, Diabetologie, Hämatologie und Onkologie des Wormser Klinikums. Zudem stehen Vertreter der WoGe für Fragen zur Verfügung.

Diabetes – unbekannte Gefahr

Mehr als 425 Millionen Menschen weltweit leiden an Diabetes. Über 212 Millionen von ihnen werden nicht diagnostiziert. Bis 2045 wird die Zahl der Menschen mit Diabetes voraussichtlich auf 629 Millionen weltweit steigen. Typ-2-Diabetes ist die häufigste Form von Diabetes und für etwa 90 Prozent aller Diabetesfälle in Ländern mit hohem Einkommen verantwortlich. Diabetes ist eine chronische Erkrankung, die auftritt, wenn der Körper das Hormon Insulin nicht ausreichend produziert oder die Körperzellen nicht mehr ausreichend darauf reagieren.

Aufgrund von Diabetes-assoziierten Begleiterkrankungen wie hoher Blutzucker, Bluthochdruck und Fettleibigkeit, sind kardiovaskuläre Erkrankungen mögliche Folgen.

Patienten mit Typ-2-Diabetes entwickeln zwei bis vier Mal häufiger Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Menschen ohne Diabetes.

Im Jahr 2017 verursachte Diabetes weltweit vier Millionen Todesfälle und Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren die Hauptursache. 1 Weltweit sind etwa 50 Prozent der Todesfälle bei Patienten mit Typ- 2-Diabetes auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen.

Risikofaktor Herzinsuffizienz

Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt, ist eine häufig auftretende Folgestörung vieler Erkrankungen des Herzens, bei der das vom Herzen geförderte Blutvolumen zur Sicherstellung seines Bedarfes nicht ausreicht. Sie kann rasch zum Tode mit vorheriger schwerer Leistungsminderung führen. Weltweit haben circa 26 Millionen Menschen eine Herzinsuffizienz. Auch ist Herzinsuffizienz die Hauptursache für Krankenhauseinweisungen in Europa und den Vereinigten Staaten. Jährlich werden über eine Million Menschen aufgrund von Herzinsuffizienz aufgenommen.

Eine Diabeteserkrankung bei einem Patienten im Alter von 60 Jahren kann die Lebenserwartung im Vergleich zu einem Menschen ohne Diabetes um bis zu sechs Jahre verkürzen. Eine Diabeteserkrankung und ein Herzinfarkt oder Schlaganfall in der Historie bei einem Patienten im Alter von 60 Jahren kann die Lebensdauer sogar um bis zu 12 Jahre im Vergleich zu jemandem ohne diese Erkrankungen reduzieren.

Ansteigende Tendenz

Vor dem Hintergrund sowohl einer ansteigenden Tendenz der Erkrankungszahlen als auch dem erheblichen Risiko für Folgeerkrankungen ist leicht erkennbar, dass eine gezielte Aufklärung über die Zusammenhänge zwischen Diabetes und der kardiovaskulären Erkrankungen wie Schlaganfall, Vorhofflimmern, Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz notwendig ist. Insbesondere da bekannt ist, dass 40 Prozent der Menschen ihr Wissen über Diabetes als schlecht oder nicht vorhanden einschätzen.

Es bleibt in der medizinischen Praxis noch viel zu oft unberücksichtigt, dass die so genannten Volkskrankheiten, die Niere, Stoffwechsel oder Herz betreffen, in enger Verbindung stehen, sich gegenseitig verstärken und den Krankheitsverlauf insgesamt beschleunigen können. Insbesondere Nierenkrankheiten werden dabei häufig unterschätzt. Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes schädigen nicht nur Herz und Blutgefäße, sondern häufig auch die Nieren. In einer zusammenfassenden Analyse vieler Studien wurde bei Menschen mit Diabetes ein 6-fach höheres Risiko für die Entwicklung eines Nierenversagens mit anschließend erforderlicher Nierenersatztherapie festgestellt, als bei Menschen ohne Diabetes. Viele sterben während des Fortschreitens der Nierenerkrankung an kardiovaskulären Ursachen. Tatsächlich ist die Kombination von Diabetes und chronischer Niereninsuffizienz stark mit Herz-Kreislauferkrankungen und einer höheren Morbidität und Sterblichkeit verbunden.

Boehringer Ingelheim initiiert Kooperation

Die von Boehringer Ingelheim initiierte und in Kooperation mit den Initiatoren Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (SDSH), Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ (DHD), Deutsche Stiftung für chronisch Kranke (DSCK), Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS), Deutsche Diabetes Hilfe (diabetesDE), Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe (VDBD), Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M), Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE), Deutsche Nierenstiftung (DNS), Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK), Deutsche Herzstiftung (DHS), Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG) sowie Adipositas Stiftung Deutschland (ASD) umgesetzte bundesweite Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“ setzt genau hier an: Experten vermitteln im direkten Kontakt notwendiges Wissen und fördern das Risikobewusstsein. Denn wer sein persönliches Risiko kennt und eine gezielte Vorbeugung wie ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige Bewegung umsetzt, kann Risikofaktoren für eine Erkrankung vermeiden, seine Lebenszeit verlängern und nicht zuletzt seine Lebensqualität erhöhen.

Birgit Härtle, Projektleiterin der Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“ bei Boehringer Ingelheim, ergänzt: „Es ist gerade die übergreifende Zusammenarbeit von Fachärzten, Kliniken, Selbsthilfegruppen, Herstellern, Politikern und Verbänden, die unsere Aufklärungsarbeit erfolgreich macht. Nur gemeinsam können wir die Bevölkerung für die Erkrankungen wie Herz- und Niereninsuffizienz, Schlaganfall und Diabetes nachhaltig sensibilisieren.“