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Der ultimative Haushaltstipp: So reinigen Sie Ihre Mikrowelle in wenigen Minuten

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Die Mikrowelle gehört zu den unverzichtbaren Helfern im Haushalt. Ob schnelles Aufwärmen von Speisen oder das Auftauen von Lebensmitteln – sie erleichtert uns den Alltag ungemein. Doch gerade wegen dieser intensiven Nutzung ist die Mikrowelle oft stark verschmutzt. Fettspritzer und Essensreste haften an den Wänden und lassen die Reinigung auf den ersten Blick aufwendig erscheinen. Doch mit einem simplen Trick lässt sich die Mikrowelle in wenigen Minuten blitzblank reinigen – ohne Chemie und viel Aufwand!

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Mikrowelle reinigen mit Zitrone und Wasser

Dieser einfache Haushaltstipp spart nicht nur Zeit, sondern ist auch besonders umweltfreundlich. Alles, was Sie dafür benötigen, ist eine Zitrone, etwas Wasser und eine mikrowellengeeignete Schüssel.

Schritt 1: Vorbereitung

  • Füllen Sie eine mikrowellengeeignete Schüssel zur Hälfte mit Wasser.
  • Schneiden Sie eine Zitrone in zwei Hälften und pressen Sie den Saft in das Wasser.
  • Geben Sie anschließend die Zitronenschalen ebenfalls in die Schüssel.

Schritt 2: Erhitzen

  • Stellen Sie die Schüssel in die Mikrowelle.
  • Schalten Sie die Mikrowelle auf höchster Stufe ein und lassen Sie das Wasser für etwa 5 Minuten erhitzen. Der entstehende Dampf sorgt dafür, dass sich Verschmutzungen und Fettrückstände lösen.

Schritt 3: Wischen

  • Nachdem das Programm beendet ist, lassen Sie die Schüssel noch einige Minuten in der geschlossenen Mikrowelle stehen. Der Dampf entfaltet in dieser Zeit seine volle Wirkung.
  • Öffnen Sie vorsichtig die Mikrowellentür und entfernen Sie die Schüssel. Jetzt können Sie die Wände der Mikrowelle mit einem weichen Tuch oder Schwamm ganz einfach abwischen. Hartnäckige Flecken lassen sich durch den Zitronendampf fast wie von selbst entfernen!

Bonus-Tipp:

Sollte Ihre Mikrowelle besonders unangenehme Gerüche aufweisen, hilft ebenfalls die Zitrone: Der frische Zitronenduft neutralisiert üble Gerüche und hinterlässt einen angenehm sauberen Duft.

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Warum dieser Haushaltstipp so beliebt ist

Dieser Trick erfreut sich großer Beliebtheit, weil er schnell, effektiv und kostengünstig ist. Sie benötigen keine teuren Reinigungsmittel, sondern nutzen die natürliche Kraft der Zitrone. Außerdem sparen Sie sich das mühsame Schrubben, denn der heiße Dampf löst Verkrustungen schonend.

Darüber hinaus ist dieser Haushaltstipp ein echter Geheimtipp für alle, die auf umweltfreundliche Reinigungsmethoden setzen. Zitrone und Wasser sind vollständig biologisch abbaubar und belasten weder die Umwelt noch die Gesundheit.

Fazit:

Die regelmäßige Reinigung der Mikrowelle ist wichtig, um hygienische Bedingungen in der Küche zu gewährleisten und den einwandfreien Betrieb des Geräts sicherzustellen. Mit diesem simplen Haushaltstipp können Sie Ihre Mikrowelle in nur wenigen Minuten und ohne großen Aufwand reinigen. Probieren Sie es aus – Sie werden begeistert sein!

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Neuer ESWE Sonntagsfahrplan für Wiesbaden

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Ab Sonntag, 22. September, weitet ESWE Verkehr den Sonntagsfahrplan wieder aus. Das Angebot im Linienverkehr wird am frühen Morgen optimiert und insgesamt durch mehr Fahrten bis zum Abend verdichtet.

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Meisten Linien wieder 30-Minuten-Takt

Was ändert sich konkret? Im Frühverkehr an Sonn- und Feiertagen kehren die regulären Linien zu ihrem ursprünglichen Takt zurück (wie vor der Reduzierung im April). Dadurch kann auf die übergangsweise eingeführten Nightliner-Fahrten im Frühverkehr verzichtet werden. Künftig gilt ab etwa 5 Uhr morgens auf den meisten Linien wieder ein 30-Minuten-Takt und wichtige Ziele lassen sich besser erreichen, etwa für Mitarbeitende in Krankenhäusern. Zusätzlich wird eine Frühfahrt der E-Linie um 5.40 Uhr vom Hauptbahnhof zum Langenbeckplatz/St.-Josef-Hospital angeboten.

Zwischen 11 und 20 Uhr wird der Takt auf den meisten Linien verdichtet, sodass alle 15 Minuten ein Bus fährt. Auf den Linien 4 und 14 bleibt dieser verdichtete Takt sogar etwas länger bestehen, da es gegen 20 Uhr häufig zu voll besetzten Bussen kam.

Verbesserungen durch Optimierungen

„Die Verbesserungen sind jetzt möglich, weil wir durch interne Optimierungen und Einsparungen an anderer Stelle die Luft dazu haben. Die Reduzierungen im April sind uns nicht leicht gefallen, waren aber nötig. Umso mehr freut es mich, dass wir jetzt einen Teil zurücknehmen und den Fahrgästen an Sonn- und Feiertagen wieder mehr Angebot machen können”, sagt Marion Hebding, Geschäftsführerin von ESWE Verkehr. „Wir hoffen, dass wir in einigen Monaten weitere Verbesserungen verkünden können. Das ist aber abhängig vom Verlauf und von den Ergebnissen der diesjährigen Haushaltsberatungen der Landeshauptstadt Wiesbaden.”

Die Anpassungen an Sonn- und Feiertagen

  • Linie 1 : 30-Minuten-Takt ab ca. 5 Uhr; Taktverdichtung zwischen 11 und 20 Uhr auf 15-Minuten-Takt
  • Linie 3 : 60-Minuten-Takt ab ca.. 5 Uhr; Taktverdichtung zwischen 11 und 20 Uhr auf 30-Minuten-Takt
  • Linie 4 : 30-Minuten-Takt ab ca. 5 Uhr; Taktverdichtung zwischen 11 und 20 Uhr auf 15-Minuten-Takt
  • Linie 5 : 30-Minuten-Takt ab ca. 5 Uhr; Taktverdichtung zwischen 11 und 20 Uhr auf 15-Minuten-Takt
  • Linie 8 : 30-Minuten-Takt ab ca. 5 Uhr; Taktverdichtung zwischen 11 und 20 Uhr auf 15-Minuten-Takt
  • Linie 14 : 30-Minuten-Takt ab ca. 5 Uhr; Taktverdichtung zwischen 11 und 20 Uhr auf 15-Minuten-Takt
  • Linie 15 : 30-Minuten-Takt ab ca.. 5 Uhr; Taktverdichtung zwischen 11 und 20 Uhr auf 15-Minuten-Takt zwischen Gräselberg und Innenstadt
  • Linie 16 : 30-Minuten-Takt ab ca. 5 Uhr; Taktverdichtung zwischen 11 und 20 Uhr auf 15-Minuten-Takt zwischen Südfriedhof und Sonnenberg
  • Linie 17 : Taktverdichtung zwischen 11 und 20 Uhr auf 15-Minuten-Takt
  • Linie 18 : 60-Minuten-Takt ab 5 Uhr; ab 6 Uhr auf 30-Minuten-Takt
  • Linie 21 : 60-Minuten-Takt ab 6 Uhr; ab 8 Uhr 30-Minuten-Takt
  • Linie 23 : 30-Minuten-Takt ab 5 Uhr zwischen Innenstadt und Schierstein und 60-Minuten-Takt zwischen Innenstadt und Breckenheim, ab 8 Uhr komplett auf 30-Minuten-Takt
  • Linie 24 : 30-Minuten-Takt ab ca. 5 Uhr; Taktverdichtung zwischen 11 und 20 Uhr auf 15-Minuten-Takt zwischen Frauenstein und Innenstadt
  • Linie 27 : Taktverdichtung zwischen 11 und 20 Uhr auf 15-Minuten-Takt

Weitere Informationen sind an den Fahrplankästen der betroffenen Haltestellen verfügbar

Aktuelle Fahrplanauskünfte finden sich zudem im interaktiven Liniennetzplan auf www.netzplan-wiesbaden.de. Das ESWE-Verkehr-Servicetelefon ist von Montag bis Freitag zwischen 7 und 18 Uhr sowie samstags von 8 bis 15 Uhr unter der Rufnummer (0611) 45022450 erreichbar. Fahrplan- und Tarifinformationen sind ebenfalls über die Hotline des Rhein-Main-Verkehrsverbunds erhältlich und das täglich rund um die Uhr unter der Nummer (069) 24248024.

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Landkreis Mainz-Bingen sucht Pflegefamilien

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Symbolfoto

Ein Kind aufnehmen, ihm ein Zuhause geben und es auf seinem Weg ins Leben unterstützen: Pflegefamilien im Landkreis Mainz-Bingen leisten einen wichtigen Beitrag zum gelingenden Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern bleiben können.

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Vielfältige Varianten

Anlaufstelle für die erfolgreiche Vermittlung von Pflegefamilien und -kindern ist im Landkreis der Pflegekinderdienst des Kreisjugendamtes. Dieser ist stetig auf der Suche nach geeigneten Personen, die bereit sind, ein Kind vorübergehend oder auch langfristig aufzunehmen. Ob verheiratete oder unverheiratete Paare, gleichgeschlechtliche Paare, Paare mit und ohne leiblichen Kindern, alleinstehende und alleinerziehende Mütter oder Väter, Patchworkfamilien oder Singles.

Sind bestimmte Voraussetzungen erfüllt, kann diese verantwortungsvolle Aufgabe übernommen werden. Dazu zählt etwa, eine stabile Lebenssituation, körperlich und seelisch gesund zu sein und über ausreichend Wohnraum zu verfügen.

Infoveranstaltung

Welche Voraussetzungen es im Einzelnen zu erfüllen gilt und wie das Verfahren abläuft, darüber können sich Interessierte am Donnerstag, den 26. September um 16 Uhr in der Ingelheimer Kreisverwaltung, Georg-Rückert-Straße 11 informieren. Anmeldungen nimmt Manuela Hebel gerne per E-Mail entgegen an habel.manuela@mainz-bingen.de.

Im Landkreis Mainz-Bingen gibt es derzeit rund 160 Familien, die rund 210 Pflegekindern ein Zuhause bieten. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Landkreises www.mainz-bingen.de unter dem Suchwort „Adoption und Pflegekinderdienst“. Auch Giulia Gaßmann vom Pflegekinderdienst steht gerne für allgemeine Rückfragen zur Verfügung per E-Mail an Gassmann.Giulia@mainz-bingen.de oder per Telefon: 06132/787 13710.

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Lokaler Einzelhandel trotzt Online-Konkurrenz: Kleinstädte überzeugen als attraktive Einkaufsorte

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Symbolbild | Foto: Pixabay.com

Viele Verbraucher in Deutschland erledigen ihre Einkäufe überwiegend in Klein- und Mittelstädten. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Insbesondere Städte mit weniger als 100.000 Einwohnern überzeugen durch kurze Fußwege, eine entspannte Atmosphäre und Übersichtlichkeit. Mittelstädte, also Städte mit mehr als 20.000 Einwohnern, punkten zusätzlich mit einem breiten Angebot an Geschäften und Gastronomie.

Attraktivität der Kleinstädte als Wohn- und Einkaufsorte

HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth betont, dass Klein- und Mittelstädte aufgrund der guten Versorgung, der schnellen Erreichbarkeit und attraktiver Einkaufsangebote besonders lebenswerte Orte seien. Obwohl keine Vergleichsdaten aus früheren Umfragen vorliegen, zeigt sich Genth von den positiven Ergebnissen überrascht. Die Situation in kleineren Städten sei nicht so düster, wie oft dargestellt.

Herausforderungen des stationären Handels

Trotz dieser positiven Aspekte steckt der stationäre Handel weiterhin in einer Krise. Die Konsumstimmung bleibt gedämpft, wie aktuelle Studien des IFH Köln zeigen. Die Zahl der Konsumenten, die beim Bummeln spontan Käufe tätigen, ist rückläufig. Zudem empfinden viele Verbraucher die Angebote in den Innenstädten als wenig abwechslungsreich, da oft dieselben Anbieter dominieren.

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Insolvenzen und Leerstände belasten den Handel

Neben der Kaufzurückhaltung kämpft der Handel mit Insolvenzen und einem Mangel an Fachkräften. Große Filialisten wie Galeria und Esprit mussten in den letzten Jahren zahlreiche Standorte schließen. In vielen Städten und Gemeinden sind Fußgängerzonen von Leerständen geprägt, wobei es oft lange dauert, bis frei gewordene Flächen neu vermietet werden. Der Handel ist nach dem Baugewerbe die am stärksten von Insolvenzen betroffene Branche.

Zunehmende Konkurrenz durch Onlinehandel

Die Konkurrenz durch den Onlinehandel wächst weiter. In allen Warengruppen verzeichnen stationäre Geschäfte einen Rückgang, während Onlinekäufe zunehmen. Experten gehen davon aus, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Dennoch bleiben die Vorzüge des stationären Handels für viele Konsumenten wichtig, insbesondere die Möglichkeit, Produkte direkt auszuprobieren und mitzunehmen. Kurze Wege zu den Geschäften in Klein- und Mittelstädten bieten dabei einen zusätzlichen Vorteil, vor allem für ältere Menschen.

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Demo auf dem Mainzer Gutenbergplatz am 20. September

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Anlässlich des globalen Klimastreiks am 20. September 2024 plant Fridays for Future Mainz um 16:00 Uhr auf dem  Gutenbergplatz einen Klimastreik und schließt sich damit dem bundesweit angekündigten Protesten an. Wenige Wochen nach der Europawahl kündigt die Bewegung an, erneut in zahlreichen Orten auf die Straße zu gehen, um Klimagerechtigkeit einzufordern.

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Henrik Eichhorn von Fridays for Future Mainz

„Während die Klimakrise täglich neue Schreckensmeldungen hervorbringt – von Überschwemmungen in Süddeutschland bis hin zu Rekordbränden im Amazonas-Regenwald oder in Griechenland – zeigt die Aufweichung des Klimaschutzgesetzes durch die Regierung eine gefährliche Fahrlässigkeit und Respektlosigkeit gegenüber all jenen, die bereits heute unter den Folgen leiden.“, sagt Henrik Eichhorn von Fridays for Future Mainz

Vor wenigen Wochen hatte die Bewegung verkündet, dass sie sich an einer Klage gegen das entkernte Klimaschutzgesetz beteiligen werde. Die Bewegung kritisiert die Abschaffung der Sektorziele scharf. Fridays for Future setzt sich für einen schnellen Ausstieg aus allen fossilen Energieträgern sowie einen massiven Ausbau erneuerbarer Energien und eine sozialgerechte Verkehrswende ein. Dafür ist es unabdingbar, so die Gruppe, die Schuldenbremse abzuschaffen. Vor der Europawahl hatte die Bewegung Zehntausende für Klimaschutz auf die Straßen mobilisiert.

„Wenn rechte Kräfte den Klimaschutz angreifen und Konservative ihnen folgen, stehen wir vor der Gefahr, dass gerechte Demokratien im Angesicht der Klimakatastrophen ihre Überlebenschancen verlieren. Es liegt an jedem Einzelnen von uns, dagegen aufzustehen und den Kampf gegen die Klimakrise sowie für den Ausstieg aus fossilen Energien zur obersten Priorität zu erklären. Deswegen gehen wir am 20.09. auf die Straße!“, erklärt Soeren Herrmann von Fridays for Future Mainz

Auf lokaler Ebene fordert die Gruppe noch mehr Tempo beim Ausbau der Wind- und Solarenergie in Rheinland-Pfalz. Vor allem in der Hauptstadt Mainz müsse man zusehen, die verfügbaren Flächen hierfür auszuweisen. Es müsse gelingen, sowohl seinen Anteil der Energiewende schnellstmöglich zu erfüllen als auch dabei den Artenschutz nicht zu vernachlässigen.

Geeignete Flächen, so die Gruppe, müssen daher dringend als solche identifiziert und die Genehmigungsverfahren auf den Weg gebracht werden.

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Mainz: Insolvenzverfahren über Mexico Lindo GmbH eröffnet

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Insolvenz Symbolbild
Insolvenz Symbolbild

Am 16. September 2024 wurde das Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der Mexico Lindo GmbH eröffnet. Das Amtsgericht Mainz ordnete um 17:30 Uhr die vorläufige Verwaltung des Vermögens der Firma an, die ihren Sitz in der Adolf-Kolping-Straße 17, 55116 Mainz, hat.

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Amtsgericht Mainz

Die Entscheidung des Gerichts bedeutet, dass Verfügungen der Mexico Lindo GmbH ab sofort nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam sind. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Michael Hirner aus Mainz bestellt. Er übernimmt die Verwaltung des Unternehmensvermögens, um die Interessen der Gläubiger zu wahren. Rechtsanwalt Hirner ist erreichbar in der Stadthausstraße 6, 55116 Mainz, unter der Telefonnummer 06131/8889898 oder per E-Mail unter hirner@bcp-wiesbaden.de.

Des Weiteren wurden die Schuldner der Mexico Lindo GmbH durch das Gericht angewiesen, nur noch unter Berücksichtigung des Beschlusses Zahlungen zu leisten. Eine Missachtung dieses Beschlusses könnte rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Interessierte Parteien können den vollständigen Beschluss in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Mainz einsehen.

In Deutschland wächst die Zahl der Gastronomiebetriebe, die Insolvenz anmelden müssen, stetig an. Hohe Betriebskosten, steigende Energiepreise und ein spürbarer Rückgang der Kundenzahlen setzen vielen Restaurants und Cafés massiv zu.

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Sperrung der Haifa-Allee in Mainz

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Andernach

Von 23.09.24 um 22:00 Uhr bis 24.09.24 um 05:00 Uhr wird die Haifa-Allee zwischen den Hausnummern 14 und 28 in Fahrtrichtung Essenheimer Straße gesperrt. Der Verkehr wird über die Marienborner Straße, Jakob-Leischner-Straße und Koblenzer Straße umgeleitet. Die Fahrspur in Richtung Marienborn von der Essenheimer Straße bleibt geöffnet. Fußgänger werden über die vorhandenen Ampeln auf die gegenüberliegende Straßenseite geführt. Grund der Sperrung ist ein Kraneinsatz zum Anheben einer Kältemaschine.

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Mysteriöser Fund von zwei Leichen – Die Körper waren vergraben

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Bundesweite Fahndung: Am Abend des 8. September wurden am Postbrückenweg in Gronau-Epe (Nordrhein-Westfalen) zwei männliche Leichen entdeckt. Trotz intensiver Ermittlungen konnten Polizei und Staatsanwaltschaft die Identität der beiden Männer bislang nicht klären. Nun hoffen die Behörden auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Leiterin der Mordkommission

Der Fund der beiden Leichen, der um 19:44 Uhr gemeldet wurde, stellt die Ermittler vor ein Rätsel. Die Männer weisen ein markantes Erscheinungsbild auf, doch alle bisherigen Ermittlungsansätze verliefen im Sande. „Das Landeskriminalamt konnte die DNA der Männer zwar bestimmen, jedoch führte ein Abgleich mit nationalen und internationalen Datenbanken zu keinem Treffer“, erklärte Julika Böhlendorf, Leiterin der Mordkommission. Auch andere Spuren haben bislang keine Hinweise auf die Identität der Männer geliefert.

Markante Beschreibungen der Toten

Einer der Verstorbenen ist etwa zwei Meter groß, wiegt um die 100 Kilogramm und ist muskulös. Er wird auf ein Alter von 25 bis 35 Jahren geschätzt und trug einen rötlichen Bart. Der zweite Mann weist ein ähnliches Profil auf: etwa 1,90 Meter groß, 90 Kilogramm schwer, ebenfalls muskulös und im gleichen Altersbereich. Auch er hatte einen rötlichen Bart und auffällige Tätowierungen, die möglicherweise erst vor einem Jahr gestochen wurden. Zu den Tattoos zählen der Schriftzug „Good Fella“ und die Zahlenfolge „1312“ auf dem Bauch, ein orthodoxes Kreuz auf dem Rücken und ein Frauenkopf in Dämonengestalt (Sukkubus) am rechten Unterarm.

Mysteriöser fund von zwei leichen - die körper waren vergraben
Foto: Polizei Münster (Das Foto zeigt die Unterarmtätowierung)

Unklare Todesursache

Eine erste Obduktion brachte keine eindeutigen Hinweise auf die Todesursache. „Die toxikologischen Untersuchungen laufen noch. Wir hoffen, durch diese Untersuchungen Klarheit über die Todesursache und die Frage nach einem möglichen Fremdverschulden zu erhalten“, sagte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. Bisher gibt es jedoch keine Hinweise auf eine Gewalteinwirkung. Ein weiteres Rätsel bleibt ein in der Nähe der Leichen gefundener Gegenstand, der von den Medien als „Haarbüschel“ bezeichnet wird. Die Untersuchungsergebnisse hierzu stehen noch aus.

Nach bisherigen Erkenntnissen waren die beiden Männer wohl nicht länger als eine Woche tot, bevor ihre Leichen entdeckt wurden. Die Ermittler hoffen nun auf Zeugen, die die Männer möglicherweise gesehen haben oder Informationen zu ihrer Identität liefern können.

Zeugenaufruf

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen. Für Presseanfragen steht Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt unter der Rufnummer 0251 494-2387 zur Verfügung.

Erstmeldung der Polizei vom 8. September

Zwei Leichen sind am Sonntagabend (8.9., 19:44 Uhr) vergraben in Erde am Postbrückenweg in Gronau-Epe gefunden worden. Eine Mordkommission der Polizei Münster ist im Einsatz.

Zwei aufmerksame Zeuginnen hatten die Polizei gerufen, nachdem ihr Hund an dem an ein Maisfeld angrenzenden Erdstück gebuddelt und einen Stiefel freigelegt hatte.

Bei den anschließenden Tatortarbeiten fanden Ermittler die Überreste von zwei männlichen Leichen. „Die Ermittlungen stehen noch ganz am Anfang. Die Kriminaltechnik hat die Spuren am Fundort aufgenommen“, erläutert Mordkommissionsleiterin Julika Böhlendorf. Die Identitäten sind bislang noch nicht geklärt. „Wir hatten Mantrailer-Hunde und eine Drohne im Einsatz. Zudem ist das Erdreich ausgekoffert worden, um gegebenenfalls weitere Spuren zu finden. Bei der Obduktion konnte keine Todesursache herausgefunden werden.“ Die toxikologischen Ergebnisse stehen noch aus. Die Ermittlungen dauern an.

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Lufthansa stellt Flüge nach Israel und Teheran ein

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Symbolbild Lufthansa
Symbolbild Lufthansa

Nach einer plötzlichen Verschlechterung der Sicherheitslage hat die Lufthansa ihre Flüge nach Israel eingestellt. Das Unternehmen teilte am Dienstagabend, 17. September 2024 in Frankfurt mit, dass aufgrund der aktuellen Situation „mit sofortiger Wirkung“ alle Flüge von und nach Tel Aviv ausgesetzt werden. Auch die iranische Hauptstadt Teheran wird vorübergehend nicht mehr angeflogen.

Maßnahmen bis einschließlich Donnerstag

Die Flugstreichungen gelten zunächst bis einschließlich Donnerstag. Während dieses Zeitraums wird der israelische und iranische Luftraum von allen Fluggesellschaften der Lufthansa Group umflogen. Betroffene Passagiere haben die Möglichkeit, kostenfrei auf ein späteres Datum umzubuchen oder den Ticketpreis vollständig erstatten zu lassen.

Wiederaufnahme der Flüge nach früherer Streichung

Erst Anfang September hatte die Lufthansa Group, zu der auch Eurowings, Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines gehören, die Flüge nach Tel Aviv wieder aufgenommen. Dies folgte auf eine frühere Streichung wegen Spannungen im Nahen Osten. Die jüngste Entscheidung zur Einstellung der Flüge wurde nach einer Explosion von hunderten Pagern der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon getroffen, bei der zahlreiche Menschen verletzt oder getötet wurden.

E-Zigaretten-Markt 2024: Starkes Wachstum, illegaler Handel bleibt Problem

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E-Zigaretten-Markt 2024: Starkes Wachstum, illegaler Handel bleibt Problem | Foto: Pixabay.com

Der Branchenverband Bündnis für Tabakfreien Genuss (BfTG) erwartet für das Jahr 2024 ein starkes Wachstum im E-Zigarettenmarkt. Der Umsatz soll im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent steigen und erstmals die Grenze von 1 Milliarde Euro überschreiten. Ein zentrales Thema für die Branche bleibt der Einfluss des illegalen Handels, der Händler und Hersteller belastet. Dies wurde durch eine Branchenumfrage des BfTG verdeutlicht, an der über 300 Teilnehmer teilnahmen.

Problem des illegalen Handels

Die Umfrageergebnisse zum illegalen Handel mit E-Zigaretten zeigen dringenden Handlungsbedarf. Eine verstärkte Kontrolle durch die Behörden wird gefordert, um dem wachsenden illegalen Markt entgegenzuwirken. Auch die Gewerkschaft der Polizei für den Zoll (GdP-Zoll) fordert eine bessere personelle und strukturelle Ausstattung der Zollbehörden, um den kriminellen Aktivitäten effektiver entgegenzutreten.

Ursachen und Folgen des illegalen Handels

Die Umfrage zeigt, dass rund 76 Prozent der Teilnehmer Kenntnis von illegalen Händlern haben, die Produkte ohne Steuerbanderole oder gar illegal verkaufen. Dadurch verlieren die Befragten schätzungsweise 30 Prozent ihres möglichen Umsatzes. Der Anteil illegaler E-Zigaretten am Gesamtmarkt wird auf etwa 40 Prozent geschätzt. Als Hauptgrund für den illegalen Handel wird von 82 Prozent der Teilnehmer die hohe Besteuerung von Liquids und deren Komponenten genannt, gefolgt von einer zu schwachen Kontrolle durch die Behörden und einer strengen Regulierung.

Maßnahmen gegen den Schwarzmarkt

Die Umfrage offenbart auch konkrete Vorschläge zur Bekämpfung des illegalen Handels. 77 Prozent der Befragten fordern, auf weitere Steuererhöhungen für Liquids zu verzichten, während 75 Prozent sich gegen zusätzliche Produktregulierungen wie ein Aromenverbot aussprechen. Diese Maßnahmen könnten den illegalen Handel reduzieren, da sie wichtige Anreize für kriminelle Aktivitäten beseitigen würden. Besonders betroffen sind Einweg-E-Zigaretten, die laut 94 Prozent der Teilnehmer am häufigsten illegal gehandelt werden.

Motorradfahrer stirbt bei Unfall im Rheingau-Taunus

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Trauerkerze Symbolbild BYC-News
Trauerkerze Symbolbild BYC-News

Am Dienstagnachmittag (17. September 2024) ereignete sich gegen 13:30 Uhr auf der Bundesstraße B42 zwischen Lorchhausen und Kaub ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Transporter. Der Motorradfahrer verstarb noch an der Unfallstelle.

Vollsperrung der Unfallstelle für mehrere Stunden

Der 84-jährige Fahrer einer Honda-Maschine befuhr die Bundesstraße aus Kaub kommend in Richtung Lorch und stieß in der ersten Kurve nach dem Ortsausgang Lorchhausen aus bislang nicht bekannten Gründen mit dem entgegenkommenden Ford Transit eines 39-Jährigen aus Kaub zusammen. Der Zweiradfahrer zog sich dabei schwerste Verletzungen zu und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Transit-Fahrer blieb augenscheinlich unverletzt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter beauftragt und die beiden Fahrzeuge sichergestellt. Die Bundesstraße war in dem betroffenen Bereich für mehrere Stunden gesperrt. Bei den Absperrmaßnahmen unterstützte auch die Polizeiinspektion St. Goarshausen. Die Ermittlungen hinsichtlich des genauen Unfallhergangs dauern an.

Die Polizei bittet Zeuginnen oder Zeugen des Unfalls, sich unter der Telefonnummer 06722 – 91120 mit der Polizeistation Rüdesheim in Verbindung zu setzen.

Schwerer LKW-Unfall auf der A3 bei Niedernhausen

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Unfall auf der A60
Symbolbild Polizei

Am Dienstagmorgen (17. September 2024) ereignete sich gegen 8:15 Uhr auf der Autobahn A3, in Höhe der Anschlussstelle Niedernhausen, ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Lastwagen. Dabei wurde eine Person schwer und eine Person leicht verletzt.

Massiver Sachschaden und aufwändige Aufräumarbeiten

Ein 49-Jähriger befuhr mit seinem mit weißer Farbe beladenen LKW die A3 zwischen der Abfahrt Wiesbaden/Niedernhausen und der Abfahrt Idstein, in Fahrtrichtung Köln. Zur gleichen Zeit stand ein LKW mit eingeschaltetem Warnblinklicht auf dem Standstreifen. Der 49-Jährige prallte aus bislang unbekannten Gründen gegen das Heck des stehenden LKW. Durch den Aufprall erlitt der Unfallverursacher schwere Verletzungen, der Fahrer des stehenden Lastwagens wurde leicht verletzt.

Für die Bergung musste die Autobahn temporär vollgesperrt werden. Der Sachschaden wird auf deutlich über 100.000 Euro geschätzt. Durch auslaufende Ladung und Betriebsstoffe wurde die Fahrbahn massiv verschmutzt. Die Aufräumarbeiten werden voraussichtlich bis in die Abendstunden andauern.

Ingelheim: Kostenlose Fahrten zum Rotweinfest und zum Erntedankfest

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Quelle: Stadt Ingelheim

Zum Rotweinfest in Ingelheim gibt es wieder spätere Abfahrtszeiten bei den Nachtbuslinien 618 und 619 in Ingelheim. Die Regionalbuslinien 625, 626, 640 und 654 sowie die Linien 56, 73 und 91 der Mainzer Mobilität fahren ebenfalls bis in die Nacht hinein.

Aufgrund des guten Busangebots in Ingelheim bietet es sich an, das Auto stehen zu lassen und mit Bus oder Bahn kostenlos zum Rotweinfest und wieder nach Hause zu fahren. Das erspart die Parkplatzsuche und die Promillegrenze ist ebenfalls kein Thema mehr

Während der Festtage ganztägig gratis Bus & Bahn fahren

Während der Dauer des Rotweinfests sowie erstmals auch während des Heidesheimer Erntedankfestes, also vom 28. September bis 7. Oktober sind alle Fahrten mit Bus und Bahn in Ingelheim (RNN Wabe 320 ohne Gau-Algesheim) ganztägig kostenlos. Man muss hierfür lediglich die App FAIRTIQ herunterladen und bei den Fahrten nutzen.

Mit der App mit bis zu fünf Personen Bus & Bahn fahren

Als Nutzer der App FAIRTIQ® kann man zudem mit einem „Wisch“ bis zu vier weitere Fahrgäste mitnehmen. Nähere Informationen hierzu findet man unter www.e-ticket-ingelheim.de

Tagsüber kann man mit den Stadtbuslinien 612 und 613 und den Regionalbuslinien 625, 626, 640 und 654 zum Rotweinfest fahren. Für die Heimfahrt in den Abendstunden und in der Nacht bieten sich die beiden Nachtbuslinien 618 (Großwinternheim, Nieder-Ingelheim, Frei-Weinheim, Ingelheim-West und Sporkenheim) sowie 619 (Im Blumengarten, Ingelheim-West und Nieder-Ingelheim) an. Die Regionalbuslinien und die Linien der Mainzer Mobilität fahren bis spät in die Nacht durch das Selztal und nach Mainz.

Regelung für Haltestellen am Ober-Ingelheimer Marktplatz

Der Nachtbus 618 hält wieder in beiden Richtungen in Ober-Ingelheim. Richtung Großwinternheim geht es ab der Haltestelle Marktplatz (Eisdiele) und in Richtung Bahnhof steigt man am Marktplatz an der MVB-Filiale zu.

Die Nachtbuslinie 619 fährt in diesem Jahr regulär ab Bahnhof Ingelheim und steuert von hier aus den Blumengarten, Ingelheim-West und Nieder-Ingelheim an. Die Linien der Mainzer Mobilität fahren an der Haltestelle vor der MVB-Filiale ab, der Regionalbus an der Haltestelle vor der Eisdiele.

Wie in der Vergangenheit wird es eine umfangreiche Beschilderung geben, von welcher Haltestelle welche Buslinien abfahren.

Haltestellen entfallen

Linien 56 und 91

Die Busse der Linien 56 und 91 der Mainzer Mobilität können die Haltestelle Wackernheim Rathausplatz wegen Bauarbeiten nicht anfahren.

Nachbuslinie 618

Die Nachtbuslinie 618 fährt während des Rotweinfest die Haltestellen Kreuzbergstraße, Friedhof, Breitbachstraße, Am Mühlborn und Im Brühl nicht an, ebenso die Haltestellen Westerhausstraße und Ohrenbrücke. Stattdessen gibt es aber eine direkte Verbindung von dem Marktpatz Ober-Ingelheim nach Großwinternheim.

Weitere Informationen

Informationen zum Gratis-ÖPNV und zum Download der App FAIRTIQ® findet man auf www.e-ticket-ingelheim.de. Die Zusatzfahrpläne kann man unter www.ingelheim.de/busangebot-rotweinfest herunterladen. Alle regulären Fahrpläne gibt es unter www.rnn.info

Warnung für Hessen und Rheinland-Pfalz von der Kriminalpolizei

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Warnung Polizei
Warnung Polizei

Die Polizei warnt erneut vor Trickbetrügern, die mit perfiden Maschen am Telefon ältere Menschen um ihr Erspartes bringen. Jüngstes Opfer: Eine Seniorin aus Kesselstadt, die am Sonntagabend einem skrupellosen Betrug aufsaß. Eine Betrügerin hatte der Frau vorgelogen, dass ihr Sohn nach einem schweren Verkehrsunfall in Untersuchungshaft sei. Der angebliche Häftling könne nur durch die Zahlung einer hohen Kaution freikommen.

Opfer übergab Geld

In Panik versetzt, übergab die Seniorin noch am selben Abend gegen 23 Uhr in der Gerhart-Hauptmann-Straße (Hanau) Bargeld und Schmuck an einen unbekannten Abholer. Der Täter wurde als etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß und von schmaler Statur beschrieben. Er hatte kurze dunkelblonde Haare, trug ein blaues Oberteil und eine blaue Hose und führte eine Umhängetasche mit sich.

Die Polizei mahnt zur Vorsicht: „Behörden fordern niemals telefonisch Geld, insbesondere nicht zur Übergabe an fremde Personen,“ betont ein Sprecher der Kriminalpolizei. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen, die in der fraglichen Zeit in der Gerhart-Hauptmann-Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben. Hinweise nimmt die Kripo unter der Rufnummer 06181 100-123 entgegen.

Warnung von der Kriminalpolizei Hessen und Rheinland-Pfalz

Auch die Kriminalpolizei in Hessen und Rheinland-Pfalz warnt vor der zunehmenden Häufigkeit solcher betrügerischen Anrufe. In beiden Bundesländern registriert die Polizei seit Monaten einen Anstieg von Schockanrufen, die vor allem auf ältere Menschen abzielen. „Diese Betrugsmasche greift immer weiter um sich“, sagt ein Sprecher der hessischen Kriminalpolizei. Besonders perfide sei, dass die Täter gezielt mit den Ängsten ihrer Opfer spielen, indem sie nahe Familienangehörige in Gefahr vortäuschen.

Die Ermittlungsbehörden beider Bundesländer haben verstärkte Aufklärungskampagnen gestartet, um die Bevölkerung für diese Betrugsmaschen zu sensibilisieren. Zudem fordern sie die Menschen auf, verdächtige Vorfälle sofort der Polizei zu melden.

Polizei gibt Präventionstipps

In einer Mitteilung appelliert die Polizei eindringlich an die Bevölkerung, wachsam zu bleiben. Sie rät dazu, verdächtige Anrufe sofort abzubrechen und die Polizei zu verständigen. Folgende Hinweise sollten beachtet werden:

  • Schockanrufe erkennen: Betrüger versuchen, durch dramatische Erzählungen eine Stresssituation zu erzeugen. Oft wird von einem angeblichen tödlichen Verkehrsunfall eines nahestehenden Angehörigen berichtet.
  • Zeit nehmen: Hinterfragen Sie die Angaben des Anrufers genau und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Ein gesundes Maß an Misstrauen ist angebracht.
  • Geldforderungen: Die Polizei oder andere Behörden fordern niemals am Telefon Geld oder Wertgegenstände.
  • Keine Übergaben an Fremde: Übergeben Sie niemals Bargeld oder Schmuck an unbekannte Personen.
  • Hilfe holen: Ziehen Sie im Zweifelsfall eine Vertrauensperson hinzu oder rufen Sie den polizeilichen Notruf 110.
  • Aufklärung innerhalb der Familie: Gerade ältere Menschen sind häufig Ziel solcher Betrugsmaschen. Familienangehörige sollten ihre älteren Verwandten auf die Gefahren hinweisen und sie sensibilisieren.

Die Polizei appelliert an die Bürger, bei verdächtigen Anrufen sofort skeptisch zu sein und die Maschen der Betrüger zu durchschauen. Mit wachsamer Aufmerksamkeit kann verhindert werden, dass weitere Menschen zu Opfern dieser hinterlistigen Telefonbetrügereien werden.

Gesundheitssystem unter Druck: GKV verzeichnet Milliarden-Defizit

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GPR Geschäftsführer Achim Neyer. © GPR Klinikum/VOLKER DZIEMBALLA.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) veröffentlichte heute besorgniserregende Zahlen zur Finanzlage der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Im ersten Halbjahr 2024 verzeichneten die Krankenkassen ein Defizit von rund 2,2 Milliarden Euro, während sich die Finanzreserven Ende Juni auf 6,2 Milliarden Euro beliefen. Besonders auffällig ist der starke Anstieg der Ausgaben für Krankenhausbehandlungen, die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,9 % gestiegen sind. Dies entspricht einer Zunahme von 3,6 Milliarden Euro.

Ursachen für diese Entwicklung liegen in steigenden Fallzahlen und höheren Kosten in der Pflege

Besonders die um 10,9 % gestiegenen Pflegepersonalkosten belasten die Krankenkassen stark. „Die deutlich gestiegenen Pflegepersonalkosten machen einen signifikanten Teil der Ausgaben aus“, erklärt Achim Neyer, Geschäftsführer des GPR Gesundheits- und Pflegezentrums. Die Erhöhung der Pflegepersonalkosten sei politisch gewollt, um die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte zu verbessern. Allerdings kritisiert Neyer, dass diese Kosten nicht gesamtgesellschaftlich verteilt werden, sondern auf die Beitragszahler abgewälzt würden.

Neben den Pflegekosten haben auch gestiegene Fallzahlen und höhere Medikamentenausgaben die Krankenkassen belastet. „Die Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit, das Pflegepersonal angemessen zu entlohnen und die Finanzierung der Krankenhäuser langfristig abzusichern“, so Neyer weiter. Er warnt vor einer anhaltenden Schwächung der Krankenhäuser, die sich bereits jetzt am Rande der Belastbarkeit befänden.

Ein weiterer Faktor, der das Defizit der Krankenkassen beeinflusst hat, war die Ausschüttung von 3,1 Milliarden Euro aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds. Diese Mittel wurden genutzt, um die Zusatzbeitragssätze zu stabilisieren, führten jedoch zu einem Rückgang der Finanzreserven des Gesundheitsfonds um 6,3 Milliarden Euro.

Achim Neyer fordert abschließend eine stärkere politische Fokussierung auf die Finanzierung der Krankenhäuser und Pflegeberufe, um langfristig eine stabile Versorgung der Patientinnen und Patienten sicherzustellen.