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Trickdiebstahl in der Pestalozzistraße in Gustavsburg

Trickdiebstahl in Gustavsburg- Am Montagabend (12. Januar) ist eine 83 Jahre alte Autofahrerin in der Pestalozzistraße Opfer eines Trickdiebstahls geworden. Gegen 18.15 Uhr wurde die Frau von einem bislang unbekannten Fahrzeugführer zum Anhalten bewegt.

Kurz darauf sprach eine Frau die Seniorin durch das geöffnete Fahrerfenster an und fragte nach dem Weg. Währenddessen nutzte eine weitere Person die Ablenkung aus und entwendete über die Beifahrertür einen Stoffbeutel vom Beifahrersitz. Darin befanden sich Bargeld, Bankkarten sowie Schlüssel. Anschließend flüchtete das Trio in unbekannte Richtung.

Die ablenkende Frau wird als etwa 1,60 bis 1,70 Meter groß beschrieben. Sie hatte dunkle Haare, sprach mit leichtem Akzent, war schwarz gekleidet und trug ein weißes Kopftuch. Zu den beiden weiteren Tatverdächtigen liegt derzeit keine Personenbeschreibung vor.

Die Polizei Hessen bittet Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Personen oder ein auffälliges Fahrzeug im Bereich der Pestalozzistraße beobachtet haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizeistation Bischofsheim unter der Telefonnummer 06144/9666-0 entgegen.

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Land Hessen fördert Vereins-Fortbildungen im Kreis Groß-Gerau

Fortbildungen spielen eine zentrale Rolle für das ehrenamtliche Engagement: Sie qualifizieren Freiwillige für ihre Aufgaben, ermöglichen den fachlichen Austausch und schließen Wissenslücken. Davon profitieren nicht zuletzt die Vereine selbst, die neue Impulse und aktuelles Know-how in ihre Arbeit einbringen können. Für viele Organisationen sind solche Angebote jedoch aus eigener Kraft kaum zu finanzieren.

Fortbildungen Ehrenamt Kreis Groß-Gerau

Der Kreis Groß-Gerau informiert daher, dass auch im Jahr 2026 wieder Fördermittel des Landes Hessen für Fortbildungsmaßnahmen im Ehrenamt zur Verfügung stehen. Das Hessische Sozialministerium unterstützt Vereine finanziell, die Qualifizierungsangebote für ihre Mitglieder durchführen möchten.

Gefördert werden Seminarkosten wie Honorare und Materialien mit bis zu 35 Euro pro Unterrichtseinheit (45 Minuten). Förderfähig sind sowohl Präsenzveranstaltungen als auch Online-Formate, teilt die Kreisverwaltung mit. Inhaltlich ist das Spektrum breit: Die Themen reichen von Vereinsrecht, Suchthilfe und Wirtschaftsführung über Öffentlichkeitsarbeit, Teamarbeit und Krisenintervention bis hin zu spezialisierten Bereichen wie Hospizarbeit oder der Unterstützung von Menschen mit Demenz.

Voraussetzung für eine Förderung im Jahr 2026 ist, dass der Antrag mindestens sieben Wochen vor Beginn der geplanten Maßnahme gestellt wird. Zudem müssen pro Fortbildungsveranstaltung mindestens sieben Teilnehmende vorgesehen sein.

Anträge sind beim Fachdienst Kultur, Sport und Ehrenamt des Kreises Groß-Gerau einzureichen. Ansprechpartnerin ist Nicole Landau, Wilhelm-Seipp-Straße 4, 64521 Groß-Gerau, Telefon 06152 989-858, E-Mail: ehrenamt@kreisgg.de. Dort sind auch weitere Informationen erhältlich.

Sexualdelikt in der Mainzer Schusterstraße – Polizei Mainz sucht Zeugen

Zeugenaufruf Polizei Mainz – In der Mainzer Innenstadt ist es am Montagabend zu mehreren Fällen sexueller Belästigung gekommen. Gegen 19:00 Uhr betrat ein 20-jähriger wohnsitzloser Mann ein Bekleidungsgeschäft in der Schusterstraße, in dem sich eine Gruppe junger Frauen aufhielt.

Nach Angaben der Polizei Mainz näherte sich der Mann einer der Frauen, reichte ihr zunächst die Hand, umarmte sie anschließend und drückte sein Gesicht gegen ihre Brust. Danach griff er der Frau an die Brust. Erst als ein Mitarbeiter einschritt, verließ der Täter das Geschäft.

Weitere Übergriffe vor dem Geschäft

Zeugenaussagen zufolge soll der Mann anschließend auch zwei weitere Frauen auf der Straße vor dem Laden sexuell belästigt haben. Dabei habe er versucht, auch ihnen an die Brust zu greifen. Beide Frauen konnten die Übergriffe abwehren, indem sie den Mann von sich wegstießen. Die bislang unbekannten Betroffenen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Polizei greift ein – Nacht im Gewahrsam

Der Tatverdächtige konnte wenig später in Tatortnähe von einer Streife der Polizeiinspektion Mainz 1 kontrolliert werden. Gegen den 20-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung eingeleitet. Da der Mann alkoholisiert und unkooperativ war sowie einem ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkam, wurde er auf richterliche Anordnung vom Amtsgericht Mainz über Nacht in Polizeigewahrsam genommen.

Zeugenaufruf Polizei Mainz

Die Kriminalpolizei Mainz bittet Zeuginnen und Zeugen sowie weitere mögliche Geschädigte, sich unter der Telefonnummer 06131/65-33999 zu melden. Weitere Angaben zu dem Beschuldigten machte die Polizei Mainz nicht.

Schwierige Löscharbeiten in Mainz-Kostheim – Flammen schlugen aus Gebäude

Am Montagabend ist die Feuerwehr Wiesbaden gegen 18.10 Uhr zu einem Brand in einem leerstehenden Gebäude in der Hochheimer Straße in Mainz-Kostheim alarmiert worden. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwache 2 sowie der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Kostheim schlugen Flammen aus mehreren Fenstern des Gebäudes.

Umgehend wurden umfangreiche Löschmaßnahmen eingeleitet. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Der Einsatz erfolgte sowohl über tragbare Leitern als auch über eine Drehleiter, um mehrere Gebäudebereiche parallel erreichen zu können. Zur Unterstützung wurde im weiteren Verlauf ein Löschfahrzeug der Feuerwache 3 nachalarmiert.

Schwierige Löscharbeiten aufgrund Vermüllung

Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund erheblicher Mengen von Unrat im Inneren des seit längerer Zeit leerstehenden Gebäudes schwierig. Dies behinderte sowohl das Vorankommen der Einsatzkräfte als auch die Brandbekämpfung. Im Rahmen der aufwendigen Nachlöscharbeiten wurde das Brandgut teilweise mit Schaum abgedeckt, um verbliebene Glutnester zuverlässig abzulöschen.

Das Gebäude war bereits im Januar 2025 von einem Brand betroffen und ist seitdem unbewohnt. Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht im Objekt, verletzt wurde niemand.

Insgesamt waren 47 Einsatzkräfte von Feuerwehr Wiesbaden, Feuerwehr Kostheim, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Während der laufenden Maßnahmen wurde die Feuerwache 2 durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Kastel besetzt, um den Grundschutz im Stadtgebiet Wiesbaden sicherzustellen.

Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch keine Angaben vor. Die Wiesbadener Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Baumfällungen in Ingelheim an der Präsident-Mohr-Schule

Im Zuge des geplanten Umbaus der Präsident-Mohr-Schule beginnen Anfang des Jahres vorbereitende Maßnahmen auf dem Schulgelände. Dazu zählen die Einrichtung des Baufeldes sowie notwendige Baustelleneinrichtungsflächen. Um diese Arbeiten durchführen zu können, sind auf einzelnen Flächen Baumfällungen und Rodungsarbeiten erforderlich.

Wertvolle Baumbestände an der Schule in Ober-Ingelheim sollen erhalten werden

Wie Umweltdezernentin Christiane Döll betont, erfolgen sämtliche Fäll- und Rodungsmaßnahmen ausschließlich außerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Brut- und Setzzeit. Ziel sei es, Eingriffe in Natur und Umwelt so gering wie möglich zu halten.

Gleichzeitig werden besonders wertvolle Bäume auf dem Areal dauerhaft erhalten. Dazu zählen eine denkmalgeschützte Eiche auf dem Gelände des ehemaligen Weinguts Niedecken sowie eine große, alte Kastanie auf dem bisherigen Schulhof. Beide Bäume verbleiben im Baufeld und werden während der gesamten Bauphase speziell geschützt.

Für die Eiche hat das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Ingelheim einen sogenannten Wurzelvorhang errichten lassen, der zusätzlich durch einen ortsfesten Zaun gesichert ist. Dadurch ist der empfindliche Wurzelbereich während der Bauarbeiten umfassend geschützt. Auch die Kastanie wird in den kommenden Wochen eingezäunt, um Schäden durch Baumaschinen oder Erdarbeiten zu verhindern.

Um die Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner möglichst gering zu halten, wird der Grünbestand entlang der Hammergasse erst zu einem späteren Zeitpunkt entfernt.

Der Verlust der gefällten Bäume wird durch umfangreiche Neu- und Nachpflanzungen ausgeglichen. Zudem ist vorgesehen, anfallendes Regenwasser künftig gezielt den Bäumen und Sträuchern im neuen Schulhofbereich sowie auf dem Quartiersplatz zuzuführen. Damit soll langfristig ein nachhaltiges und grünes Umfeld rund um die Präsident-Mohr-Schule entstehen.

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Polizei Hessen schießt auf bewaffneten Angreifer

Bei einem Polizeieinsatz ist es am Montagabend (12. Januar) gegen 20:25 Uhr im Maintaler Stadtteil Wachenbuchen zu einem Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamte gekommen. Ein 38 Jahre alter Mann wurde dabei schwer verletzt und befindet sich derzeit in intensivmedizinischer Behandlung.

Die Polizei setzte einen Diensthund, die Dienstwaffe sowie ein Taser ein

Nach Angaben der Polizei war dem Einsatz eine Bedrohungssituation vorausgegangen. Der Mann wurde daraufhin polizeilich gesucht. Einsatzkräfte der Polizei trafen den 38-Jährigen schließlich im Bereich der Bachstraße im Viertel „Alt Wachenbuchen“ an. Nach ersten Erkenntnissen befand sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand.

Demnach soll der 38-Jährige ein Messer sowie einen stockähnlichen Gegenstand mit sich geführt haben. Im weiteren Verlauf setzten die Beamten zunächst einen Diensthund ein. Kurz darauf kam es sowohl zum Gebrauch der Schusswaffe als auch zum Einsatz eines Tasers. Dabei wurde der Mann schwer verletzt.

Während der Einsatzlage verletzte sich der 38-Jährige zudem selbst mit dem mitgeführten Messer im Halsbereich. Die eingesetzten Polizeibeamten leisteten umgehend Erste Hilfe, bevor der Mann in ein Krankenhaus gebracht wurde, wo er aktuell intensivmedizinisch versorgt wird.

Die genauen Hintergründe des Vorfalls sowie der vollständige Einsatzablauf sind Gegenstand laufender Ermittlungen. Diese werden aus Neutralitätsgründen vom Hessisches Landeskriminalamt in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hanau geführt. Derzeit sichern Ermittler Spuren am Einsatzort, die im Anschluss ausgewertet werden.

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Mr. Aktenzeichen XY: Die Karriere von Rudi Cerne

Rudi Cerne, bekannt als charismatischer Fernsehmoderator und ehemaliger Eiskunstlauf-Champion, führt ein Leben, das von bemerkenswerten Wendungen und Erfolgen geprägt ist. Geboren am 26. September 1958 als Sohn eines Malermeisters und einer Hausfrau, hat Cerne seinen Weg vom Sportler zum beliebten TV-Gesicht gemeistert.

Cernes Leidenschaft für den Eiskunstlauf wurde ihm in die Wiege gelegt, inspiriert durch seinen Vater, einen begeisterten Hobbyläufer, dessen Träume durch eine Kriegsverletzung ein jähes Ende fanden. Schon mit sechs Jahren begann Rudi Cerne selbst auf dem Eis zu stehen und verfolgte beharrlich seinen sportlichen Traum. Dieser Einsatz zahlte sich aus, als er 1978 und 1980 die Deutsche Meisterschaft im Eiskunstlauf gewann und 1984 bei der Europameisterschaft in Budapest die Silbermedaille errang. Bei den Olympischen Spielen desselben Jahres verfehlte er nur knapp eine Medaille und belegte den vierten Platz.

Nach dem Ende seiner aktiven Sportkarriere wandte sich Cerne neuen Herausforderungen zu

Seine Faszination für den Journalismus führte zu verschiedenen Praktika und schließlich zu einer Karriere als Sportjournalist. Seit 1996 ist er beim ZDF tätig, wo er unter anderem das Aktuelle Sportstudio moderierte und als Gesicht für die Berichterstattung großer Sportereignisse wie der Olympischen Spiele und der Tour de France bekannt wurde.

Neben seiner Rolle als Sportmoderator hat Cerne seit 2002 auch die Leitung der beliebten Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ übernommen, die sich mit der Aufklärung ungeklärter Kriminalfälle befasst. Seine vielseitigen Moderationstätigkeiten und sein Engagement für soziale Projekte, wie seine Rolle als Botschafter der Aktion Mensch, unterstreichen Cernes breites Wirken außerhalb des Sports.

Privat fand Cerne sein Glück mit seiner Jugendfreundin Christiane Gebauer, die er 1987 in Las Vegas heiratete. Das Paar hat eine gemeinsame Tochter, Elisabeth, und lebt in Rodenbach bei Hanau.

Trotz seiner Erfolge blieb Cerne stets bodenständig und engagiert. Seine Karriere zeugt von der Vielseitigkeit seines Talents und seinem unermüdlichen Einsatz, sowohl im Sport als auch im Fernsehen. Rudi Cerne bleibt ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Leidenschaft und Hingabe Menschen zu außergewöhnlichen Leistungen inspirieren können.

Großbaustelle und massive Einschränkungen in Rüsselsheim

Das Jahr 2026 bringt für Rüsselsheim am Main umfangreiche Bauarbeiten mit teils erheblichen Auswirkungen auf den innerstädtischen Verkehr. Bereits im Januar beginnt die Deutsche Bahn InfraGo mit vorbereitenden Maßnahmen zur Erneuerung der Eisenbahnbrücke über die Bonner Straße.

Aus Gründen der Verkehrssicherheit müssen die Bonner Straße sowie der Waldweg inklusive Geh- und Radwege zwischen der Berliner Straße und der Walter-Flex-Straße vollständig gesperrt werden. Zusätzlich kommt es phasenweise zu Sperrungen im S-Bahn- und Bahnverkehr.

Erste Vollsperrung ab 16. Januar 2026

Die erste Sperrung der Bonner Straße samt Geh- und Radwegen erfolgt von Freitag, 16. Januar, bis Freitag, 23. Januar 2026. In diesem Zeitraum führt die Deutsche Bahn vorbereitende Bauarbeiten durch.

Für den Autoverkehr empfiehlt die Stadt eine Umleitung über Rugbyring, Haßlocher Straße, Walter-Flex-Straße/Varkausstraße und in Gegenrichtung entsprechend zurück.
Der Rad- und Fußverkehr zwischen dem Berliner Viertel und dem Eichengrund wird über die Unterführung zwischen Walter-Flex-Straße und Danziger Straße geführt.

Im Bahnverkehr ist die Strecke zwischen Kelsterbach und Mainz/Wiesbaden bereits bis zum 17. Januar in den Nachtstunden gesperrt und ab dem 17. Januar rund um die Uhr. Es wird ein Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen Kelsterbach und Mainz/Wiesbaden sowie zwischen dem Frankfurter Flughafen und Mainz eingerichtet.

Weitere Sperrung ab 13. Februar

Eine zweite Sperrphase der Bonner Straße ist von 13. Februar bis 13. März 2026 vorgesehen. In diesem Zeitraum erfolgen die Hauptarbeiten am Brückenbauwerk. Die Deutsche Bahn InfraGo setzt neue Widerlager ein und hebt neue Brückenteile ein.

Die Sperrung des Bahnverkehrs beschränkt sich hierbei auf den Zeitraum 20. Februar bis 6. März 2026.

Ab Freitag, 16. Januar, sind mehrere Buslinien betroffen:

  • Linie 3a/3b (Berliner Viertel – Eichengrund – Klinikum/Hochschule)
  • Linie 5a/5b (Berliner Viertel – Haßloch Nord – Dicker Busch)
  • Abendlinie 8a/8b (Klinikum – Hasengrund – Haßloch Nord – Berliner Viertel)
  • Linie 1 in den Abendstunden

Diese Linien werden südlich der Eisenbahnlinie angepasst.

Zusätzlich richtet die Stadt eine Baustellenlinie 9 ein. Sie pendelt im 30-Minuten-Takt zwischen Bahnhof/ZOB – Marktplatz/Innenstadt – Berliner Viertel.
Ab 21:18 Uhr verkehrt die Linie stündlich, die letzte Fahrt startet um 23:18 Uhr am Bahnhof. Die Linie 9 fährt auch samstags sowie sonn- und feiertags.

Fahrpläne stellt die Rüsselsheimer Mobilitätsgesellschaft online bereit. Verbindungen können zudem über die RMVgo-App oder den DB Navigator abgerufen werden.

Ergänzend steht die Linie 72 der LNVG für Fahrten zwischen Berliner Viertel und Innenstadt zur Verfügung. Für Ziele südlich der Bahngleise ist während der Sperrung ein Umstieg in der Innenstadt oder am Bahnhof/ZOB erforderlich.

Auch die Schulbuslinien zur Sophie-Opel-Schule werden angepasst. Schülerinnen und Schüler aus dem Berliner Viertel müssen bis zu zehn Minuten früher losfahren.
Ab dem 24. Januar verkehren Schul- und Linienbusse wieder nach regulärem Fahrplan.

Schienenersatzverkehr und Einschränkungen im Bahnverkehr

Die Bahnstrecke über die Bonner Straße wird zeitweise vollständig gesperrt. Bereits aktuell entfallen die S-Bahn-Linien S8 und S9 in den Nachtstunden von 21:00 bis 5:00 Uhr, ersetzt durch Busse.

Von Samstag, 17. Januar, bis Freitag, 23. Januar ist die Strecke rund um die Uhr gesperrt. Lediglich zwischen Wiesbaden und Mainz pendelt eine S-Bahn.

Der Schienenersatzverkehr wird in Rüsselsheim über Grabenstraße, Europaplatz und Weisenauer Straße geführt. Ersatzhaltestellen befinden sich an der Weisenauer Straße sowie gegenüber dem Opel-Altwerk. Hinweisschilder am Bahnhof weisen den Weg.
In Spitzenzeiten fahren bis zu 16 Ersatzbusse pro Stunde. Ein Halt direkt am Bahnhof ist aus Kapazitätsgründen nicht möglich.

Schnellbusse der Linie S8X zwischen Mainz und dem Frankfurter Flughafen halten in Rüsselsheim am Marktplatz.

Reisende müssen beachten, dass bei einem Umstieg in Kelsterbach ein Fußweg vom Rathaus zum Bahnhof notwendig ist. Grund sind fehlende Kapazitäten und eine nicht barrierefreie Haltestelle am Bahnhof Kelsterbach.

Die Stadt empfiehlt dringend, mehr Reisezeit einzuplanen, insbesondere bei Anschlusszügen, Flügen oder wichtigen Terminen.

Weitere Einschränkungen von 28. Januar bis 6. Februar 2026:

  • S8 Umleitung über Mainz-Kastel / Frankfurt Flughafen Fernbahnhof
  • S9 fällt zwischen Wiesbaden und Kelsterbach / Flughafen aus (SEV)

6. Februar bis 20. Februar 2026:

  • S8 Umleitung über Frankfurt Flughafen Fernbahnhof
  • S9 entfällt zwischen Flughafen und Kelsterbach (SEV)

Über diese Maßnahmen hinaus wird es im gesamten Jahr 2026 weitere Teil- und Totalausfälle der S-Bahn geben. Diese stehen vor allem im Zusammenhang mit den Arbeiten am digitalen Stellwerk im Bahnknoten Mainz.

Spektakuläre Flucht in Mainz: 25-Jähriger erneut vor Gericht

Verhandlung am Landgericht Mainz – Ein spektakulärer Fluchtversuch in der Mainzer Innenstadt beschäftigt ab Donnerstag, 15. Januar 2026,  erneut die Justiz. Nachdem der Bundesgerichtshof ein erstes Urteil teilweise aufgehoben hat, muss sich ein 25-Jähriger nun für die dramatischen Szenen an einer Straßenbahnhaltestelle verantworten.

Prozess um Fluchtfahrt und falsche Kennzeichen

Der Fall liest sich wie ein Drehbuch für einen Kriminalfilm: Ein falsch geparktes Auto blockiert die Schienen, falsche Kennzeichen blitzen im Licht und ein Fahrer gibt plötzlich Vollgas, während ein Zeuge über die Motorhaube geschleudert wird. Am 15. Januar 2026 rollt die 1. Große Strafkammer des Landgerichts Mainz diesen Vorfall aus dem November 2022 wieder auf.

Blockade mit Folgen

Der Angeklagte stellte damals seinen Mietwagen in Mainz so ungeschickt ab, dass eine Straßenbahn nicht mehr weiterfahren konnte. Doch das Parkvergehen bildete nur den Anfang: An dem Auto befestigte er gestohlene Kennzeichen. Als zwei Straßenbahnfahrer ihn darauf ansprachen und ankündigten, die Mainzer Polizei zu verständigen, eskalierte die Lage. Der heute 25-Jährige wartete nicht ab, sondern stieg in den Wagen, startete den Motor und gab Gas. Er beschleunigte so stark, dass ein Zeuge, der ihn stoppen wollte, über die Motorhaube geschleudert wurde und hart auf dem Asphalt aufprallte. Dabei verletzte sich ein weiterer Zeuge an der Hand. Anschließend flüchtete der Angeklagte unerkannt vom Unfallort.

Ein langes Sündenregister am Amtsgericht in Mainz

Der Vorfall am Bahngleis blieb nicht das einzige Vergehen des Mannes. Vielmehr lastet eine ganze Reihe von Vorwürfen auf ihm. In insgesamt 34 Fällen soll er Betrug und Computerbetrug begangen und sich dabei unrechtmäßig bereichert haben. Zudem manipulierte er Kennzeichen und benutzte gefälschte Dokumente – Urkundenfälschung zieht sich wie ein roter Faden durch seine Akte. Durch sein rücksichtsloses Handeln verletzte er Passanten oder nahm deren Verletzungen zumindest billigend in Kauf.

Warum der Prozess neu aufgerollt wird

Eigentlich war der Fall bereits im November 2023 entschieden. Das Landgericht verurteilte den Mann damals zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und zehn Monaten. Doch die Staatsanwaltschaft ging in Revision. Der Bundesgerichtshof gab dieser teilweise statt: Während die Schuldsprüche wegen Betrugs bestehen bleiben, muss die Strafe für das unerlaubte Entfernen vom Unfallort und die daraus resultierende Gesamtstrafe neu verhandelt werden. Die Kammer hat für die Beweisaufnahme bereits zwei Fortsetzungstermine Ende Januar angesetzt. Es bleibt abzuwarten, ob das Strafmaß für den 25-Jährigen nun nach oben korrigiert wird.

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Glasfaserausbau in Bingen: 750 Haushalte sollen ans Gigabit-Netz

Die Stadt Bingen setzt einen Meilenstein für die digitale Zukunft. Durch eine Kooperation mit Westconnect erhalten rund 750 Haushalte Zugang zum Gigabit-Netz – wer sich früh entscheidet, spart fast 2.000 Euro.

Glasfaserausbau startet flächendeckend

Gute Nachrichten für Anwohner und Betriebe in Dietersheim und Gaulsheim: Das Zeitalter des langsamen Internets neigt sich dem Ende zu. Bürgermeister Ulrich Mönch und der Infrastrukturanbieter Westconnect haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die den nahezu flächendeckenden Ausbau der Glasfasertechnologie in den beiden Stadtteilen vorsieht.

Ein Standortvorteil für Arbeit und Freizeit

Der Ausbau ist ein entscheidender Schritt für die Stadt. „Wir möchten Bingen weiter zukunftsfähig machen“, betont Bürgermeister Mönch. Besonders für das Homeoffice, lokale Unternehmen und die private Nutzung sei stabiles Internet mit bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde heute ein unverzichtbarer Standortfaktor. Während in den vergangenen Jahren bereits „weiße Flecken“ über Förderprogramme erschlossen wurden, soll dieses neue Vorhaben nun die verbliebenen Lücken schließen.

40-Prozent-Hürde für den Ausbau

Damit die Bagger tatsächlich rollen können, stellt Westconnect eine Bedingung: Das Projekt wird eigenwirtschaftlich durchgeführt, was bedeutet, dass sich genügend Bürger beteiligen müssen. Konkret ist eine Vermarktungsquote von 40 Prozent der Haushalte und Betriebe erforderlich. Nur wenn dieses Interesse besteht, wird das zukunftssichere Netz realisiert.

Kostenlose Anschlüsse zum Vermarktungsstart in Bingen

Für Kurzentschlossene bietet Westconnect ein attraktives Paket an. Ab dem 1. Mai 2026 beginnt die offizielle Vermarktungsphase. Wer sich in diesem Zeitraum für einen Anschluss entscheidet und ein entsprechendes E.ON-Highspeed-Produkt bucht, profitiert von massiven Preisvorteilen: Gratis-Anschluss: Die Kosten für den Hausanschluss (rund 1.500 Euro) entfallen komplett. Keine Aktivierungsgebühr: Die zusätzliche Aktivierungspauschale von etwa 400 Euro wird ebenfalls erlassen. Immobilienwert: Laut Experten steigert ein Glasfaseranschluss den Wert einer Immobilie um bis zu acht Prozent.

Nachhaltig und leistungsstark

Neben der Geschwindigkeit punktet die Glasfaser auch beim Umweltschutz. Die Netze verbrauchen bis zu 17-mal weniger Strom als herkömmliche Kupferleitungen. Zudem teilen sich Nutzer bei der Glasfasertechnik die Bandbreite nicht mit den Nachbarn, sodass die volle Leistung dauerhaft zur Verfügung steht.

Informationsabende im Mai

Um alle Fragen zu beantworten, plant Westconnect zum Vermarktungsstart Informationsveranstaltungen in Bingen. Die genauen Termine werden zeitnah auf der Website des Anbieters bekannt gegeben. Zudem werden Berater direkt in den Stadtteilen unterwegs sein, um über die technischen Details und Tarife zu informieren.

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Mainzer Feuerwehr kühlt Brandgut im Schnee

Ein Haufen alter und neuer Batterien sorgte am Montagmorgen, 12. Januar 2026, für einen gefährlichen Zwischenfall in der Mainzer Altstadt. Dank einer Löschdecke und kühlem Kopf verhinderte der Bewohner einen Großbrand, während die Mainzer Feuerwehr den Einsatz schließlich im Schnee beendete.

Mieter verhindert Wohnungsbrand in der Altstadt

Es ist der Albtraum jedes Bewohners: Man schließt die Wohnungstür auf und blickt in eine verrauchte Küche. Genau dieses Szenario erlebte ein Mieter am Montag gegen 10:30 Uhr in der Straße Am Winterhafen in der Mainzer Altstadt. Doch statt in Panik zu verfallen, handelte der Mann instinktiv richtig und bewahrte sein Zuhause vor den Flammen.

Batteriefach gerät in Brand

Die Ursache für den Rauch war schnell gefunden: In einem Küchenschrank waren gelagerte Batterien in Brand geraten. Warum sich die Mischung aus alten und neuen Energiespeichern plötzlich entzündete, ist bislang völlig unklar. Der Mieter griff jedoch sofort zu einer griffbereiten Löschdecke, hüllte das brennende Material ein und zog es aus dem Schrank. Durch diesen mutigen Einsatz unterband er die weitere Ausbreitung des Feuers auf die restliche Küchenzeile.

Taktik: Tür zu, Notruf wählen

Trotz des Teilerfolgs nahm die Rauchentwicklung weiter zu. Der Bewohner bewies jedoch auch hier Besonnenheit: Er schloss die Küchentür, um den Rauch einzudämmen, wählte den Notruf 112 und erwartete die Einsatzkräfte bereits vor dem Gebäude. Die Feuerwehr Mainz rückte mit 16 Kräften und vier Fahrzeugen an. Vor Ort nutzten die Brandschützer eine ungewöhnliche, aber effektive Methode zur Nachlöschung. Da Batterien und Akkus zu chemischen Kettenreaktionen neigen und immer wieder aufflammen können, brachten die Feuerwehrleute das Brandgut ins Freie. Dort betteten sie die rauchenden Reste in einer Löschdecke direkt in den vorhandenen Schnee, um sie nachhaltig herunterzukühlen.

Glück im Unglück

Die Bilanz des Vormittags fällt positiv aus: Keine Verletzten: Der Rettungsdienst untersuchte den Mieter vorsorglich, konnte ihn aber unverletzt entlassen. Wohnung bewohnbar: Nach 45 Minuten Lüftungszeit durch die Feuerwehr konnte der Mann zurück in seine Räume. Geringer Schaden: Nur der Schrank und einige darin gelagerte Dinge wurden beschädigt.

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Rap-Beben in Frankfurt – KC Rebell kommt in die Batschkapp

Am Donnerstag, den 15. Januar 2026, verwandelt sich die Frankfurter Kult-Location Batschkapp in das Epizentrum der deutschen Rapmusik. KC Rebell, einer der einflussreichsten Künstler des Genres, betritt um 20:00 Uhr die Bühne. Er verspricht seinen Fans nicht nur ein einfaches Konzert, sondern eine Show voller Energie, drückender Beats und unvergesslicher Momente.

Energiegeladene Performance im Scheinwerferlicht

Mit seiner unverwechselbaren Stimme und den eingängigen Hooks begeistert KC Rebell seit Jahren eine riesige Fangemeinde. In der Batschkapp performt er seine größten Hits live und präsentiert gleichzeitig die neuesten Tracks seines aktuellen Albums. Dabei zieht er das Publikum mit kraftvollen Rhythmen und seinem charismatischen Auftreten sofort in seinen Bann. Weil er die Bühne beherrscht wie kaum ein Zweiter, springt der Funke meist schon beim ersten Takt über.

Hits, die jeder mitsingen kann

Das Repertoire lässt keine Wünsche offen: Von Klassikern wie „Murcielago“ bis hin zu „Nicht von dieser Welt“ liefert der Rapper eine Setlist der Extraklasse ab. Da er zudem immer wieder spontan mit seinen Fans interagiert, entsteht eine besonders lockere und mitreißende Atmosphäre. Die Zuschauer freuen sich deshalb nicht nur auf die musikalischen Highlights, sondern auch auf sehr persönliche und humorvolle Augenblicke zwischen den Songs.

Intime Stimmung in der Kult-Location in Frankfurt

Die Frankfurter Batschkapp bietet durch ihr intimes Ambiente den perfekten Rahmen für die Live-Performance von KC Rebell. Die räumliche Nähe ermöglicht einen direkten Austausch mit dem Publikum, was die Intensität der Show maßgeblich steigert. Ein besonderes Highlight der Tour ist die Live-Premiere des neuen Albums „Daddy is Back„, das am 9. Januar 2026 erschien. Die Fans dürfen sich somit auf eine hochemotionale Setlist freuen, die sowohl Klassiker als auch die neuesten Veröffentlichungen umfasst.

Wer ist KC Rebell?

Hüseyin Kökseçen, besser bekannt als KC Rebell, prägt die deutsche Rap-Szene seit über einem Jahrzehnt. 1988 in Duisburg geboren, kombiniert der Künstler kurdischer Herkunft harten Straßenrap mit melodischen Elementen und cleveren Punchlines. Während er in seinen Texten oft über Loyalität und das Überwinden von Hürden spricht, verleiht ihm seine authentische Lebensgeschichte eine besondere Glaubwürdigkeit in der Szene. Besonders seine Zusammenarbeit mit Summer Cem katapultierte ihn immer wieder an die Spitze der Charts.

50 Jahre Musikgeschichte: Die Batschkapp

Seit ihrer Gründung im Jahr 1976 fungiert die Batschkapp als zentraler Treffpunkt für die alternative Musikszene. Der Club, dessen Name im hessischen Dialekt für die „Schiebermütze“ steht, bietet Platz für rund 1.500 Gäste. Ursprünglich war der Club ein Rock-Club, hat sich aber im Laufe der Jahrzehnte kulturell stark erweitert und ist heute ein Symbol für alternative und kreative Szene in Frankfurt. Hier finden sowohl aufstrebende Newcomer als auch internationale Legenden eine Bühne. Dass KC Rebell nun in diesen geschichtsträchtigen Hallen auftritt, unterstreicht den Stellenwert des Abends.

Tickets und Infos auf einen Blick:

  • Termin: Donnerstag, 15. Januar 2026

  • Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr

  • Tickets: Online und an der Abendkasse (schnelles Handeln empfohlen!)

KC Rebell garantiert einen Abend voller Power und Rap vom Feinsten. Wer diesen Hotspot für Hip-Hop-Fans erleben möchte, sollte sich schleunigst sein Ticket sichern.

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Frankfurt investiert in feste Unterkünfte für Obdachlose und Geflüchtete

Hilfe für Obdachlose in Frankfurt – Die Stadt Frankfurt hat im vergangenen Jahr zusätzliche Unterkünfte für rund 600 wohnungslose Frankfurterinnen und Frankfurter sowie geflüchtete Menschen geschaffen. Dafür wurden zwei neue Übergangsunterkünfte eröffnet und eine bestehende Einrichtung erweitert. Im Gegenzug beendete die Stadt die Nutzung von vier angemieteten Hotels sowie einer provisorischen Containeranlage, in denen Menschen zuvor untergebracht waren.

Sozial- und Gesundheitsdezernentin Elke Voitl sieht weiterhin Handlungsbedarf

Zwar gehe die Zahl der Geflüchteten derzeit leicht zurück, dennoch benötige Frankfurt zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten. Ziel sei es, kostspielige und ungeeignete Provisorien wie Hotels oder Hallen zu ersetzen, in denen eine eigenständige Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner oft nur eingeschränkt möglich sei.

Aktuell versorgt die Stadt Frankfurt rund 5000 geflüchtete und etwa 4100 wohnungslose Menschen. Vor einem Jahr lagen die Zahlen noch bei rund 5500 Geflüchteten und 4000 Wohnungslosen. Nach Angaben Voitls nimmt insbesondere die Zahl der Menschen zu, die ihre Wohnung verlieren und in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht werden. Viele verblieben dort länger als vorgesehen, da bezahlbarer Wohnraum auf dem Frankfurter Immobilienmarkt kaum verfügbar sei. Die Stadt befinde sich in einer akuten Wohnungsnot, die nur durch den Ausbau von bezahlbarem Wohnraum zu bewältigen sei.

Als nächstes Projekt plant die Stadt den Umbau eines leerstehenden Gebäudes im Stadtteil Höchst zu einer Übergangsunterkunft für etwa 150 Menschen. Die Eröffnung ist für den Sommer angekündigt. Derzeit gibt es in Frankfurt rund 100 Unterkünfte, in denen wohnungslose und geflüchtete Menschen gemeinsam leben. Betrieben werden sie von zehn freien Trägern der Wohlfahrtspflege. Für etwa 300 obdachlose Menschen, die auf der Straße leben, stellt die Stadt eigene Einrichtungen zur Verfügung.

Achtung beim Gran Turismo 7 Power Pack – was PS5‑Spieler unbedingt wissen müssen

Gran Turismo 7 Power Pack – Seit dem 4. Dezember 2025 ist für Gran Turismo 7 auf der PlayStation 5 das kostenpflichtige Power Pack‑DLC erhältlich. Es erweitert das Rennspiel um neue Inhalte, darunter *50 neue Rennen in 20 thematischen Kategorien, 24‑Stunden‑Langstreckenrennen, eine neue KI‑Herausforderung und satte 5 Millionen In‑Game‑Credits, die dem Spieler direkt gutgeschrieben werden.

Doch abseits der spielerischen Inhalte sorgt ein technisches Detail bei vielen Besitzern für Verwirrung und Frust – und das betrifft vor allem Konsolen mit mehreren Nutzerkonten und mehreren GT7‑Spielständen.

1. PS5‑Benutzerkonten und GT7‑Spielstände

Auf der PlayStation 5 ist es üblich, dass mehrere Personen auf einer Konsole jeweils einen eigenen Benutzer anlegen. Das hat Vorteile:

  • Jeder Nutzer kann eine eigene GT7‑Spielwelt bzw. einen eigenen Spielstand haben.

  • Dadurch können Familien oder Freunde unterschiedliche Fortschritte im Spiel sammeln, ohne sich gegenseitig zu überschreiben.

Doch genau an dieser Stelle tritt beim Power Pack ein entscheidendes Problem auf.

2. DLC‑Kauf ist an das PSN‑Konto gebunden

Das Power Pack wird über den PlayStation Store gekauft und ist rechtlich sowie technisch an das PSN‑Konto gebunden, mit dem der Kauf erfolgt ist.

Das bedeutet:

  • Nur das PSN‑Konto, das das Power Pack kauft, bekommt die gebündelten Inhalte vollständig zugewiesen – insbesondere die 5 Millionen Credits.

  • Selbst wenn die PS5 mehrere Benutzerprofile hat, erhalten andere Profile keinen Zugriff auf diese Credits.

  • Nutzer berichten auch in Community‑Foren, dass andere Accounts auf derselben Konsole trotz installierter Erweiterung keine Credits sehen oder nutzen können.

3. DLC‑Zugriff und Lizenzfreigabe

Technisch gilt auf PlayStation grundsätzlich, dass Spiele und DLCs über die sogenannte „Console Sharing and Offline Play“‑Funktion auch anderen Benutzern auf derselben Konsole zur Verfügung stehen können – wenn die Konsole als „primär“ für das Konto aktiviert ist, das den Inhalt gekauft hat.
Allerdings gilt dies nicht uneingeschränkt oder automatisch für alle DLC‑Arten. Einige DLC‑Versionen oder In‑Game‑Inhalte werden trotz Konsolenfreigabe nur auf dem kaufenden Konto voll genutzt.

Bei GT7 berichten Spieler, dass:

  • Das Power Pack selbst – also die Zugriffs‑Option auf neue Rennen und Modi – für andere Benutzer sichtbar ist;

  • die 5 Millionen Credits aber nur auf dem Konto des Käufers erscheinen und nicht auf anderen Benutzerkonten.

Das heißt: Auch wenn technisch mehrere Accounts auf die DLC‑Daten zugreifen könnten, ist die Währung im Spiel kontobasiert und nicht teilbar.

4. Fallstricke beim Kauf

Ein weiterer Punkt, der durch Community‑Berichte hervorgehoben wurde:

  • Im PlayStation Store existieren mehrere Einträge/Versionen rund um das Power Pack und die Credits:

    • das „Power Pack + 5 Millionen Credits“ als Bundle,

    • aber auch reine Credit‑Bundles ohne Spielinhalte zu einem ähnlichen Preis.

  • Viele Spieler haben aus Versehen nur Credits gekauft, ohne Zugriff auf den Power Pack‑Spielmodus – oder umgekehrt.

Das führt zu zusätzlicher Verwirrung und Frustration, weil der Store‑Eintrag nicht immer klar unterscheidet, was genau gekauft wird.

5. Region und Lizenzprobleme

Erfahrungsberichte aus Foren zeigen auch weitere Probleme, die indirekt mit Benutzerkonten und dem Kauf zu tun haben:

  • Spieler mit Disc‑Versionen von GT7 und DLC‑Käufen auf einem PSN‑Konto aus einer anderen Region konnten das Power Pack nicht nutzen, weil Lizenz und Spielversion nicht übereinstimmten.

  • Andere beklagen, dass der Power Pack‑Zugang im Spiel nicht erscheint, obwohl der Kauf im Store korrekt angezeigt wird – oft in Verbindung mit Restore License‑Fehlern oder falschen Account‑Regionen.

6. GT7‑Spielmechanik und Credits

Die 5 Millionen Credits, die mit dem Power Pack einhergehen, werden nicht separat als Voucher oder Gutschein eingelöst, sondern erscheinen direkt im Spielkonto des kaufenden PSN‑Kontos. Spieler berichten, dass die Credits zwar vorhanden sind, aber nicht immer prominent angezeigt werden – teilweise erscheinen sie still im Kontostand, ohne Animation oder Meldung.

7. Praktische Hinweise für PS5‑Spieler vor dem Kauf

Damit Spieler nicht unerwartet Inhalte verlieren oder ihren Kauf „verschwendet“ haben, wenn sie mehrere Benutzerprofile nutzen, sollten folgende Punkte bedacht werden:

  • Mit dem PSN‑Konto anmelden, mit dem später auch gespielt wird, bevor der Kauf startet.

  • Sicherstellen, dass GT7‑Spielstand und DLC‑Kauf auf demselben Konto und in derselben Region stattfinden.

  • Auf die Store‑Bezeichnungen achten, um nicht nur die Credits oder falsche DLC‑Versionen zu kaufen.

  • Prüfen, ob Console Sharing und Offline Play aktiviert ist, falls mehrere Benutzer auf einer PS5 das DLC‑Material nutzen möchten – auch wenn die Credits dabei kontenbezogen bleiben.

8. Community‑Feedback und Probleme

In Spielerforen zeigen sich immer wieder Fälle wie:

  • „Ich habe das Power Pack gekauft, aber es wird mir im Spiel nicht als verfügbar angezeigt.“

  • „Andere Profile auf unserer PS5 haben zwar Zugang zu den Rennen, aber keine Credits.“

  • „Wir haben versehentlich nur die Credits gekauft und nicht das Power Pack selbst.“

Solche Berichte unterstreichen, wie wichtig es ist, den Kauf korrekt durchzuführen und sich der Bindung an ein einzelnes PSN‑Konto bewusst zu sein.

Kritik von Verbraucherschützern

Verbraucherschützer bemängeln, dass diese Einschränkung für viele Käufer nicht deutlich genug vor dem Kauf angezeigt wird. Viele Spieler gehen davon aus, dass ein einmal erworbenes Power Pack automatisch auf allen Benutzerkonten derselben PS5 nutzbar ist. Die Tatsache, dass insbesondere die 5 Millionen Credits exklusiv an das kaufende PSN‑Konto gebunden sind, wird im PlayStation Store oft nur in den Kleingedruckten oder in Nutzerforen erwähnt. Experten fordern daher, dass Sony und die Entwickler von Gran Turismo 7 die kontobezogenen Einschränkungen klarer und prominenter kommunizieren, um Missverständnisse und finanzielle Fehlkäufe zu vermeiden.

Inhalte des Gran Turismo 7 Power Packs

Das Power Pack erweitert Gran Turismo 7 erheblich und bietet eine Vielzahl an Inhalten für Spieler. Dazu gehören unter anderem 50 neue Rennen in 20 thematischen Kategorien, die sowohl Einzel- als auch Langstreckenrennen umfassen, sowie exklusive 24‑Stunden‑Langstreckenrennen. Darüber hinaus erhalten Spieler neue Fahrzeuge, darunter seltene und historische Modelle, sowie verbesserte KI‑Herausforderungen für den Einzelspieler-Modus. Ein besonders attraktiver Bestandteil ist die direkte Gutschrift von 5 Millionen Credits, die im Spiel für Fahrzeugkäufe, Upgrades und Tuning verwendet werden können. Ergänzt wird das Paket durch zusätzliche Belohnungen, wie exklusive Lackierungen und Ausrüstungsgegenstände, die das Spielerlebnis erweitern und beschleunigen.

Sicherheitsmängel führen zur Schließung von Shisha-Angebot in Mainz

Das Verwaltungsgericht Mainz hat den Eilantrag eines Shishabar-Betreibers, dem die Zubereitung und Abgabe von Shisha-Pfeifen untersagt worden war, abgelehnt.

In der seit dem Jahr 2018 von dem Antragsteller betriebenen Shishabar fanden im Zeitraum Juli 2021 bis Oktober 2025 zahlreiche Kontrollen durch die Mainzer Antragsgegnerin statt. In diesem Rahmen stellte die Antragsgegnerin jeweils Verstöße gegen sicherheitsrelevante Vorschriften fest. Nachdem die Antragsgegnerin den Antragsteller wiederholt erfolglos zur Beseitigung der Missstände aufgefordert und diverse Bußgeldverfahren gegen ihn eingeleitet hatte, untersagte sie ihm im Oktober 2025 mit sofortiger Wirkung die Zubereitung und Abgabe von Shisha-Pfeifen.

Hiergegen wendete sich der Antragsteller mit seinem Eilantrag

Er trug insbesondere vor, die Anordnung sei rechtswidrig, da er seinen Betrieb ordnungsgemäß führe und alle sicherheits- und gaststättenrechtlichen Anforderungen erfülle.

Das Verwaltungsgericht Mainz lehnte den Antrag ab. Die streitgegenständliche Anordnung habe auf Grundlage des § 5 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 2 des Gaststättengesetzes ergehen dürfen. Danach können Gewerbetreibenden jederzeit Auflagen zum Schutze der Gäste und der im Betrieb Beschäftigten, unter anderem gegen Gefahren für Leben und Gesundheit, erteilt werden.

Hier habe der Antragsteller es über einen Zeitraum von mehreren Jahren trotz wiederholter Belehrungen, Beanstandungen und sogar Bußgeldverfahren versäumt, für einen hinreichenden Schutz seiner Gäste und Beschäftigten vor den Gefahren durch das beim Shisha-Gebrauch entstehende Kohlenmonoxid zu sorgen. Die Einatmung von Kohlenmonoxid könne (sogar lebensbedrohliche) Gefahren für die betroffenen Menschen verursachen. Eine besondere Gefahr ergebe sich hierbei daraus, dass das Gas keinen Geruch oder Geschmack habe.

Vorliegend seien mehrfach fehlende, falsche oder nicht funktionstüchtige CO-Melder in der Shishabar vorgefunden worden

Diese seien aber dringend erforderlich, um rechtzeitig vor einer zu hohen Kohlenmonoxidbelastung gewarnt zu werden und akute Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.

Überdies sei im Rahmen der behördlichen Kontrollen auch das Rauchen von Shishas mit Tabak im Nichtraucherbereich festgestellt worden. Dies widerspreche den Vorgaben des § 7 Abs. 3 des rheinland-pfälzischen Nichtraucherschutzgesetzes.

Schließlich habe auch die Zubereitung der Shisha-Pfeifen mehrfachen Beanstandungen unterlegen. So sei es – etwa durch das mit einer Pappe bedeckte oder mit einem Fön betriebene Ofenrohr im Außenbereich oder die Zwischenlagerung von glühender Kohle in einem Topf auf dem Fußboden – zu Brand- und Gesundheitsgefahren gekommen. Eine Besserung oder eine Einsicht des Antragstellers sei indes nicht eingetreten, zumal er auch im Rahmen seiner Antragsschrift weiter behauptet habe, den Betrieb ordnungsgemäß zu führen.

Letztlich sei die Anordnung auch verhältnismäßig. Insbesondere habe die Antragsgegnerin von einem Widerruf der Gaststättenerlaubnis abgesehen.