BYC-News Blog Seite 202

Ausbau der A643 bei Mainz nicht umsetzbar

A643 Mainz: Die Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission hat den aktuellen Ausbauplänen der A643 eine klare Absage erteilt. In einem offiziellen Schreiben äußert sich die EU kritisch zum geplanten sechsspurigen Ausbau der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Mainz-Gonsenheim und Mainz-Mombach.

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EU sieht Verstoß gegen FFH-Richtlinie – Keine Zustimmung zum Ausbau

Laut dem Schreiben, das der Redaktion vorliegt, sieht sich die EU-Behörde derzeit nicht in der Lage, dem Ausbauprojekt gemäß der FFH-Richtlinie eine positive Stellungnahme zu erteilen. Die sogenannte Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie verpflichtet alle EU-Mitgliedstaaten, empfindliche Naturschutzgebiete sowie wildlebende Tier- und Pflanzenarten zu schützen. Der Mainzer Sand, ein ökologisch besonders wertvolles Gebiet, fällt unter diesen Schutzstatus.

Kritik an Umweltprüfung und fehlenden Ausgleichsmaßnahmen

Die EU-Kommission nennt mehrere Gründe für ihre ablehnende Haltung:

  • Die vorgelegte FFH-Verträglichkeitsprüfung sei unzureichend.
  • Notwendige Ausgleichsmaßnahmen für die geplanten Eingriffe seien nicht ausreichend dargelegt worden.
  • Die sogenannte 4+2-Alternative sei nicht ausreichend geprüft worden.

Diese 4+2-Variante sieht vor, die A643 bei Mainz vierspurig zu belassen und lediglich die Seitenstreifen temporär für den Verkehr freizugeben – eine Lösung, die deutlich weniger in die Natur eingreifen würde.

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Mainzer Umweltdezernentin begrüßt EU-Entscheidung

Janina Steinkrüger, Umwelt- und Verkehrsdezernentin der Landeshauptstadt Mainz, äußerte sich positiv zur Entscheidung der EU-Kommission: „Ich bin sehr glücklich darüber, dass die EU den Plänen zum sechsspurigen Ausbau der A643 in der vorgelegten Form nicht zustimmen kann. Der Mainzer Sand ist ein einzigartiges Schutzgebiet, dessen großer ökologischer Wert durch die Bewertung der EU erneut untermauert und bestätigt wird.“
Steinkrüger erinnerte daran, dass die Stadt Mainz bereits vor Jahren dem Bündnis „Nix in den Mainzer Sand setzen“ beigetreten sei, das sich für die umweltschonendere 4+2-Lösung stark gemacht hatte.

Appell an Bundesverkehrsminister Wissing

Die EU-Kommission schlägt in ihrem Schreiben vor, dass die zuständigen Behörden nun in einen Dialog treten sollen, um das weitere Vorgehen gemeinsam zu planen.
Steinkrüger begrüßt diesen Vorschlag und richtet einen Appell an den aus Rheinland-Pfalz stammenden Bundesverkehrsminister Volker Wissing: „Ich möchte den Minister ausdrücklich ermutigen, solche Gespräche zu initiieren und gemeinsam mit den Beteiligten eine naturverträgliche Lösung zu finden.“

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Salami Rückruf bei Edeka, Netto und Kaufland

Lebensmittelrückruf: Die Franz Wiltmann GmbH & Co. KG warnt aktuell vor dem Verzehr von Salami. Im Rahmen einer Untersuchung wurden in einer Charge des Produkts Shigatoxin-bildende Escherichia coli (STEC) nachgewiesen. Diese Bakterien gelten als gesundheitlich besonders bedenklich, da sie Auslöser schwerer Magen-Darm-Erkrankungen sein können. Die betroffene Salami wurde bundesweit unter anderem bei Netto, EDEKA, Kaufland und weiteren Supermärkten verkauft.

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Dringender Rückruf: Gefahr besonders für empfindliche Gruppen

Eine EHEC-Infektion kann bei empfindlichen Personengruppen – etwa Kleinkindern, Senioren oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem – einen schweren Verlauf nehmen. Neben Durchfall und Bauchkrämpfen kann es in seltenen Fällen sogar zu einem akuten Nierenversagen kommen. Wer die betroffene Salami bereits verzehrt hat und ungewöhnliche oder anhaltende Beschwerden entwickelt, sollte ärztlichen Rat einholen und dabei auf eine mögliche EHEC-Infektion hinweisen.

Folgendes Produkt ist von dem Rückruf betroffen:

Rückruf salami
© Kundeninformation der Firma Franz Wiltmann GmbH & Co. KG
  • Produktbezeichnung / -beschreibung: Rein Rind Salami
  • Haltbarkeit: 14.08.2025, 21.08.2025, 25.08.2025
  • Verpackungseinheit: 70 Gramm
  • Chargennummer / Los-Kennzeichnung: L2517700010

Kundinnen und Kunden, die die betroffene Salami gekauft haben, können diese auch ohne Kassenbon in den jeweiligen Märkten zurückgeben. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet. Vom Verzehr wird dringend abgeraten.

Laut dem Hersteller handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Die Firma Wiltmann bittet um Verständnis und betont, dass die Lebensmittelsicherheit höchste Priorität hat. Weitere Informationen über EHEC-Erkrankungen sowie über laufende Rückrufaktionen finden sich auf den Seiten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) oder des Robert Koch-Instituts (RKI).

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Reparaturtreff in Alzey: Gemeinsam reparieren statt wegwerfen

Am Samstag, 9. August 2025, findet wieder der beliebte Reparaturtreff in Alzey statt. Zwischen 10 und 12 Uhr haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, defekte Alltagsgeräte kostenlos überprüfen und – wenn möglich – reparieren zu lassen. Veranstaltungsort ist das JUKU in der Römerstraße 19. Auch wer kein Gerät mitbringt, ist herzlich willkommen – bei Kaffee und Kuchen lädt der Treff zum Austausch und Verweilen ein.

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Nachhaltigkeit in Alzey praktisch erleben: Reparieren statt entsorgen

Der Reparaturtreff ist Teil einer wachsenden Bewegung für nachhaltigen Konsum und gegen die Wegwerfgesellschaft. Ehrenamtliche Fachleute untersuchen mitgebrachte Geräte wie Haushaltskleingeräte, Radios, Lampen oder Elektronikartikel und versuchen, diese vor Ort wieder funktionsfähig zu machen.

Eine Ausnahme gibt es: Kaffeevollautomaten können nicht mehr angenommen werden, da die Reparaturchancen in der Vergangenheit zu gering waren.

Neben klassischen Reparaturen steht das Team auch bei Fragen rund um digitale Geräte wie Smartphones, Tablets, Laptops und PCs zur Verfügung. Ob kleine Softwareprobleme, Einstellungen oder technische Fragen – die ehrenamtlichen Technikerinnen und Techniker helfen gerne weiter.

Kaffee, Kuchen und gute Gespräche

Besucherinnen und Besucher erwartet nicht nur eine helfende Hand, sondern auch eine einladende Atmosphäre. Bei Kaffee und Kuchen entstehen immer wieder spannende Gespräche über Technik, Nachhaltigkeit oder einfach das Leben. Der Treff bietet Raum für Begegnungen und ist ein Ort des miteinander Lernens und Teilens.

Der Reparaturtreff richtet sich an alle Altersgruppen. Auch wer kein defektes Gerät mitbringt, kann einfach vorbeischauen, sich informieren oder den Austausch genießen. Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Seniorinnen und Senioren – alle sind herzlich willkommen.

Reparaturtreff Alzey – Alle Infos im Überblick:

Termin: Samstag, 9. August 2025
Uhrzeit: 10:00 – 12:00 Uhr
Ort: JUKU – Römerstraße 19, Alzey
Eintritt: kostenfrei
Besonderes: Kaffee & Kuchen, Technikberatung, Austausch

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Interaktive Ausstellung auf der MS Wissenschaft in Bingen

MS Wissenschaft in Bingen: Am 9. und 10. August 2025 legt das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft am Kulturufer in Bingen an – zwischen „Alter Kran“ und „Industriekran“. Die multimediale Ausstellung steht ganz im Zeichen des Wissenschaftsjahrs 2025 – Zukunftsenergie und lädt Besucher dazu ein, sich interaktiv mit der Energieversorgung von morgen auseinanderzusetzen. Der Eintritt ist frei.

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Interaktive Ausstellung zur Energiezukunft in Bingen

Die Ausstellung an Bord bietet Antworten auf zentrale Fragen zur Energiewende:
Wie wird grüner Wasserstoff produziert? Welche Rolle spielt Geothermie bei der Wärmeversorgung? Was geschieht in einem Fusionsreaktor? Und wie sieht die Energiezukunft in Deutschlands Städten aus?

An rund 30 interaktiven Exponaten können Besucherinnen und Besucher ab 12 Jahren selbst aktiv werden. Sie können beispielsweise die Wärme des Erdinneren simulieren, den eigenen Energieverbrauch online erkennen oder Visionen einer klimaneutralen Stadt entdecken. Die Ausstellung ist speziell für junge Menschen, Familien und Schulklassen konzipiert und vermittelt aktuelle Forschung auf verständliche Weise.

Wissenschaft hautnah erleben – direkt an Bord

Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft ist ein Projekt des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und wird von Wissenschaft im Dialog (WiD) umgesetzt – in Zusammenarbeit mit führenden deutschen Wissenschaftsorganisationen wie der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der DFG und zahlreichen Hochschulen.

Die Exponate stammen direkt aus der aktuellen Forschung und werden von den beteiligten Instituten speziell für diese Tour aufbereitet.

Gruppenbesuche und Schulklassen

Für Gruppen ab zehn Personen ist eine Online-Anmeldung erforderlich.

Für Schulklassen sind gesonderte Termine ab 9:00 Uhr buchbar. Die Ausstellung eignet sich besonders für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Jahrgangsstufe und bietet ideale Anknüpfungspunkte für Unterrichtsthemen wie Energie, Klima, Umwelt und Technik.

MS Wissenschaft in Bingen: Öffnungszeiten und Infos

Anlegestelle Bingen: Kulturufer zwischen „Alter Kran“ und „Industriekran“

Öffnungszeiten:
9. August: 12:00 – 18:30 Uhr
10. August: 10:00 – 18:30 Uhr

Eintritt: Kostenlos
Führungen: Täglich um 11:00 und 17:00 Uhr
Audioguide: In Deutsch und Englisch verfügbar
Videoguide: Erstmalig auch in Deutscher Gebärdensprache (DGS)

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Rheingauer Weinwoche 2025 in Wiesbaden

Die 48. Rheingauer Weinwoche lädt vom 8. bis 17. August 2025 erneut zu einem der beliebtesten Weinfeste Deutschlands ein. Zehn Tage lang verwandelt sich die Wiesbadener Innenstadt rund um das Dern’sche Gelände, den Schlossplatz und die Marktkirche in eine festliche Kulisse voller Weingenuss, kulinarischer Vielfalt und musikalischer Unterhaltung. Die Veranstalter erwarten auch in diesem Jahr tausende Gäste aus der Region und darüber hinaus.

Mit 119 Weinständen bietet die Rheingauer Weinwoche eine beeindruckende Vielfalt an regionalen Tropfen

„Wir freuen uns zusammen mit den Rheingauer Winzerinnen und Winzern auf die Gäste aus nah und fern, um mit ihnen gemeinsam die Festtage vor der beeindruckenden Kulisse von Rathaus, Schloss und Marktkirche zu genießen“, sagt Wiesbadens Bürgermeisterin Christiane Hinninger. Sie betont: „Geselligkeit und Lebensfreude stehen für unser positives Image und fördern damit auch indirekt die Attraktivität und Wirtschaftskraft der gesamten Region.“

Mit 119 Weinständen bietet das Fest auch in diesem Jahr wieder eine beeindruckende Vielfalt an regionalen Tropfen – vom klassischen Rheingauer Riesling bis zu edlen Sekten. Neben bewährten Ausstellern bereichern auch neue Weingüter das Angebot, darunter das junge Weingut Woii aus Geisenheim sowie das Weingut Preis aus Hochheim am Main. Premiere feiert außerdem ein Gemeinschaftsstand mit Weinen und Sekten aus Wiesbadens ukrainischer Partnerstadt Kamjanez-Podilskyj, der Einblicke in die aufstrebende Weinkultur dieser Region bietet.

Rund 50 Bands werden vor Ort spielen

Ein besonderes Highlight bildet das musikalische Programm auf drei Bühnen, bei dem rund 50 Bands auftreten – darunter Newcomer wie „Café Bossa“, „Will G. & the Soul11 Band“ und die Partyband „Apetizer“, aber auch bewährte Publikumslieblinge wie „Krüger Rockt“. Eine Neuheit erwartet die Besucher am Montag, 11. August: Bei den „Riesling Vibes“ wird erstmals elektronische Lounge- und House-Musik direkt vor der Marktkirche aufgelegt – zunächst von Nachwuchs-DJs, abends übernimmt DJ Peter Latino das Pult.

Um für mehr Sicherheit und ein respektvolles Miteinander zu sorgen, sind erstmals Awareness-Teams des Vereins Moja e.V. an beiden Wochenenden im Einsatz. Sie bieten Ansprechbarkeit, Unterstützung und vermitteln bei Bedarf an Sicherheitskräfte. „Nur wer sich sicher fühlt, kann wirklich frei feiern. Aus diesem Grund benötigen öffentliche Veranstaltungen verbindliche Awareness-Angebote“, so Bürgermeisterin Hinninger. „Ich bin sehr froh und dankbar, dass durch den Einsatz des Kommunalen Frauenreferats und des Vereins Moja uns dies gelingt – präventiv, sichtbar und verlässlich.“

Die offizielle Eröffnung der Rheingauer Weinwoche findet am Freitag, 8. August, um 17 Uhr auf der Bühne vor dem Rathaus statt. Mit dabei sind Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, Bürgermeisterin Hinninger sowie die Rheingauer und Wiesbadener Weinmajestäten. Die Musik auf allen Bühnen endet täglich um 22 Uhr.

Für umweltbewusste Besucher gibt es erneut ein von der Stadt subventioniertes ESWE-Veranstaltungsticket, das an einem Stand vor der Mobilitätszentrale in einen Weingutschein eingelöst werden kann. Zwei bewachte Fahrradgarderoben – an der Marktkirche sowie erstmals auch im Prinzengässchen – erleichtern die Anreise mit dem Rad. Das diesjährige Weinwochen-Glas zeigt das Museum Wiesbaden zu dessen 200-jährigem Jubiläum und besteht aus leichtem, klimaschonendem Glas. Es kann für drei Euro an acht ausgewählten Ständen oder bei der Wiesbaden Tourist Information erworben werden.

Auch das gastronomische Angebot wächst weiter:

Auf dem Schlossplatz warten unter anderem „Hessisches Allerlei“, Kartoffelchips und Schoko-Erdbeeren auf die Gäste. Auf dem Dern’schen Gelände werden Crêpes, Flammkuchen, Galettes und Grillspieße angeboten. Zum ersten Mal arbeiten das beliebte „Käsereich“ und die Wiesbadener Hofköche zusammen und bieten ihre Spezialitäten abgestimmt auf die angebotenen Weine an.

Ein besonderes Erlebnis bietet in diesem Jahr eine exklusive Weinführung mit der ehemaligen Rheingauer Weinkönigin und Deutschen Weinprinzessin Katharina Höfling. Am Freitag, 15. August, führt sie ab 17 Uhr durch sechs ausgewählte Weinstände, bei denen Teilnehmende nicht nur verkosten, sondern auch persönlich mit den Winzern ins Gespräch kommen können. Tickets für die zweistündige Verkostung sind online erhältlich unter tourismus.wiesbaden.de

Familien mit Kindern finden passende Angebote:

Die evangelische Familienbildung im Dekanat Wiesbaden bietet an beiden Wochenenden eine professionelle Kinderbetreuung im Haus der Marktkirche an. Samstags von 16 bis 22 Uhr sowie sonntags von 13 bis 20 Uhr können Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren basteln, malen und spielen. Die Betreuung kostet sechs Euro pro Stunde, für Geschwisterkinder drei Euro – sonntags ist das Angebot dank Unterstützung der WICM sogar kostenfrei.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass vor allem in diesem Jahr zahlreiche neue Künstler, Gastronomen und Weingüter das Fest aktiv mitgestalten – und manche von ihnen sogar zum ersten Mal mit dabei sind“, erklärt Simon Rottloff, Prokurist der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH, die für die Outdoor-Veranstaltungen verantwortlich ist.

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Förderung für Natur- und Artenschutz im Kreis Groß-Gerau

Auch in diesem Jahr unterstützt der Kreis Groß-Gerau gezielt Projekte im Bereich Naturschutz und Landschaftspflege. Privatpersonen, Vereine und Organisationen sind erneut aufgerufen, ihre Vorhaben einzureichen und sich um eine finanzielle Förderung zu bewerben. Für das laufende Jahr stehen weiterhin Mittel zur Verfügung – Anträge können ab sofort gestellt werden.

Gefördert werden Maßnahmen im Kreis Groß-Gerau, die einen konkreten Beitrag zur Erhaltung der Natur leisten

Dazu zählen unter anderem Projekte zum Artenschutz, etwa durch das Anbringen von Nisthilfen für Vögel oder Fledermäuse, ebenso wie die Schaffung von Lebensräumen für Amphibien oder Reptilien. Auch die Anlage oder ökologische Aufwertung von Biotopen wie Streuobstwiesen, Feldgehölzen oder blütenreichen Wiesen ist förderfähig. Darüber hinaus können auch landschaftspflegerische Arbeiten unterstützt werden – beispielsweise durch den Kauf oder die Ausleihe von Geräten, die für eine langfristige Pflege notwendig sind.

Seit 2016 wurden im Rahmen dieses Förderprogramms bereits zahlreiche Vorhaben im Kreis Groß-Gerau realisiert. Insgesamt gingen rund 100 Anträge ein, eingereicht von über 40 engagierten Einzelpersonen, Vereinen und Initiativen. Zu den geförderten Projekten zählen unter anderem die Pflanzung von mehreren Hundert Bäumen, das Anbringen von weit über 250 Nistkästen für verschiedene Tierarten sowie die Einrichtung von Insektenhotels und Blühflächen mit heimischen Pflanzen. Auch Materialien zur Pflege bestehender Biotope wurden erfolgreich bezuschusst.

Wie die Untere Naturschutzbehörde mitteilt, soll das Förderprogramm ehrenamtliches und fachliches Engagement weiterhin gezielt stärken. Denn jede Maßnahme – unabhängig vom Umfang – kann einen wertvollen Beitrag zum Schutz der heimischen Natur leisten.

Weitere Informationen sowie das Antragsformular finden Interessierte auf der Website der Unteren Naturschutzbehörde. Projektideen können zudem telefonisch unter 06152 989-599 oder 06152 989-84755 besprochen werden. Alternativ ist auch eine Kontaktaufnahme per E-Mail an naturschutzbehoerde@kreisgg.de möglich.

Zwei Verletzte nach Unfall auf der A3 bei Wiesbaden

Unfall bei Wiesbaden: Am Donnerstagnachmittag (31. Juli 2025) kam es auf der A3 zwischen dem Wiesbadener Kreuz und der Tank- und Rastanlage Medenbach-Ost zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Zwei Personen wurden dabei verletzt, der Sachschaden beläuft sich auf rund 38.000 Euro.

Massiver Rückstau in Folge des Unfalls

Ein 69-jähriger Fahrer aus dem Kreis Dithmarschen musste auf dem linken Fahrstreifen aufgrund zähfließenden Verkehrs sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen. Die hinter ihm fahrende 26-jährige Frau aus dem Kreis Wesel konnte ihren Wagen noch rechtzeitig zum Stehen bringen. Der ihr folgende 24-jährige Mann aus Rumänien jedoch bremste zu spät und fuhr auf das Fahrzeug der jungen Frau auf.

Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Eine 34-jährige Mitfahrerin im mittleren Fahrzeug erlitt leichte Gesichtsverletzungen, konnte jedoch an der Unfallstelle verbleiben. Auch eine 70-jährige Mitfahrerin im ersten Fahrzeug klagte über Schmerzen in den Armen und der Schulter, blieb aber mit ihren leichten Verletzungen ebenfalls vor Ort.

Sieben weitere Fahrzeuginsassen wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht – glücklicherweise ohne Befund.

Während der Unfallaufnahme kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der Rückstau erreichte eine Länge von bis zu 12 Kilometern. Gegen 18:10 Uhr konnte die Autobahn wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

Spendenaufruf vom DRK Nieder-Olm – Neues Fahrzeug dringend benötigt

Der DRK-Ortsverein Nieder-Olm e.V. startet einen dringenden Spendenaufruf für die Ersatzbeschaffung eines Gerätewagens Technik. Das bisherige Fahrzeug, das über viele Jahre zuverlässig im Einsatz war, ist durch einen wirtschaftlichen Totalschaden außer Betrieb. Eine Reparatur ist laut Verein nicht mehr wirtschaftlich vertretbar – das Fahrzeug wurde als nicht mehr einsatzbereit eingestuft.

Gerätewagen spielt zentrale Rolle in der Einsatzlogistik

Der Gerätewagen ist für die Arbeit des DRK Nieder-Olm unverzichtbar: Er transportiert wichtige Ausrüstung wie Zelte, Beleuchtung, Heizungen, Pavillons, Stromversorgung und Sitzgarnituren. Besonders bei Sanitätsdiensten, Großveranstaltungen und bei der Zusammenarbeit mit der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Nieder-Olm kommt das Fahrzeug regelmäßig zum Einsatz.

„Diesmal brauchen wir Eure Hilfe!“, heißt es deutlich im Spendenaufruf des Vereins. Ohne das Fahrzeug sei die logistische Einsatzfähigkeit des DRK stark eingeschränkt.

Kosten übersteigen Eigenmittel des Vereins

Die Kosten für die Ersatzbeschaffung liegen zwischen 30.000 und 40.000 Euro. Eine Finanzierung aus eigenen Mitteln ist laut Verein nicht möglich, da bereits im letzten Jahr ein gebrauchter Rettungswagen für 50.000 Euro beschafft werden musste. Diese Investition hat die finanziellen Reserven des Vereins erschöpft.

Geplant ist die Anschaffung eines gebrauchten 7,49-Tonners mit Kofferaufbau und Ladebordwand, der die Einsatzlogistik des DRK wieder vollständig unterstützen kann.

Ehrenamtlich im Einsatz für die Gemeinschaft

Der DRK-Ortsverein Nieder-Olm engagiert sich mit zahlreichen ehrenamtlichen Sanitätsdiensten, begleitet Veranstaltungen, übernimmt First Responder-Einsätze und unterstützt die Feuerwehr. Die Helferinnen und Helfer leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit und Versorgung der Bevölkerung in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm – oft im Hintergrund und auf freiwilliger Basis.

Ohne funktionierende Logistik ist dieser Einsatz jedoch kaum möglich. Daher ruft der Verein nun Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Unterstützer der Region dazu auf, sich mit einer Spende zu beteiligen.

So kann geholfen werden – Spendeninformationen

Die Kosten für die Anschaffung des neuen Gerätewagens belaufen sich auf rund 40.000 Euro. Der Verein bittet um finanzielle Unterstützung auf folgendes Spendenkonto:

DRK OV Nieder-Olm e.V.
IBAN: DE19 5519 0000 0040 7740 10
Bank: Volksbank Darmstadt Mainz eG
Verwendungszweck: Gerätewagen

Darüber hinaus ist auf der Homepage des DRK Nieder-Olm auch ein PayPal-Spendenlink zu finden.

Jeder Beitrag hilft, damit das Deutsche Rote Kreuz in Nieder-Olm auch in Zukunft schnell, sicher und vollständig ausgerüstet helfen kann – bei Sanitätsdiensten, Notfällen und Katastropheneinsätzen.

Selber schleppen oder Profis buchen? So kalkulieren Sie Ihren Umzug richtig

Ob aus privaten Gründen, einem Jobwechsel oder der Wunsch nach einem Tapetenwechsel – ein Umzug steht früher oder später bei vielen Menschen auf dem Lebensplan. Dabei stellt sich schnell die zentrale Frage: Selbst umziehen oder lieber eine Umzugsfirma beauftragen? Eine Entscheidung, die oft vom Geldbeutel abhängt, aber auch Zeit, Nerven und körperliche Belastung berücksichtigt.

DIY-Umzug: Günstiger, aber aufwendiger

Ein Umzug in Eigenregie scheint auf den ersten Blick die kostengünstigere Variante zu sein. Doch auch hier entstehen schnell versteckte Kosten:

  • Transporter mieten: ab ca. 50–150 € pro Tag, je nach Größe und Anbieter
  • Benzin und Kilometerpauschalen
  • Verpackungsmaterial (Karton, Luftpolsterfolie, Spanngurte): ca. 50–100 €
  • Verpflegung für Helfer
  • Verlust durch mögliche Schäden bei unsachgemäßem Transport

Wer Hilfe von Freunden bekommt, spart Personalkosten – muss aber Organisation und Dankbarkeit in Form von Pizza oder Getränken einplanen. Bei größeren Haushalten kann der logistische Aufwand jedoch schnell überfordern.

Umzugsunternehmen: Komfort mit Preisetikett

Der Gang zur professionellen Umzugsfirma bietet dagegen Komfort, Sicherheit und Planbarkeit. Geschulte Helfer, geeignetes Equipment und optional ein Rundum-sorglos-Paket sorgen für Entlastung – insbesondere bei Familien, Senioren oder Fernumzügen. Zum Beispiel bei einem Umzug nach Berlin mit großer Entfernung zum alten Wohnort können Familie und Freund nicht immer helfen, weshalb sich ein professionelles Unternehmen anbietet.

Je nach Entfernung, Wohnungsgröße und Leistungsumfang variieren die Preise. Zusatzleistungen wie Packservice, Möbelmontage oder Halteverbotszonen kosten extra. Ein unverbindlicher Kostenvoranschlag verschafft Klarheit. Viele Firmen bieten Online-Rechner oder Besichtigungen an, um faire Angebote zu erstellen.

Tipp: Holen Sie mindestens zwei Angebote ein und vergleichen Sie Leistungsumfang, Versicherungsschutz und Bewertungen.

Entscheidungshilfe: Wann lohnt sich welche Variante?

Ein direkter Vergleich zeigt: Beide Varianten haben klare Vor- und Nachteile. Wer möglichst günstig umziehen möchte und keine Scheu vor körperlicher Arbeit hat, ist mit einem DIY-Umzug gut beraten. Die Kosten lassen sich so zwar niedriger halten, dafür ist der Aufwand deutlich höher – nicht nur zeitlich, sondern auch organisatorisch. Zudem steigt das Risiko, dass Möbel beschädigt werden oder Helfer kurzfristig abspringen.

Demgegenüber punktet die Umzugsfirma mit Komfort und Sicherheit. Zwar sind die Umzugskosten höher, dafür übernimmt ein erfahrenes Team den Großteil der Arbeit. Besonders bei großen Haushalten, langen Distanzen oder wenn wenig helfende Hände verfügbar sind, kann sich die Investition lohnen. Dank Versicherungsschutz und fixer Zeitpläne wird der Umzug so planbarer und stressfreier – was für viele Gold wert ist.

Letztlich kommt es darauf an, was Ihnen wichtiger ist: Geld sparen oder Aufwand minimieren. Wer rechtzeitig plant, Angebote vergleicht und realistisch einschätzt, was er selbst stemmen kann, trifft am Ende die für sich passende Entscheidung.

Nicht nur der Preis zählt

Am Ende hängt die Entscheidung von mehreren Faktoren ab: dem Budget, dem Umzugsvolumen, der körperlichen Belastbarkeit und der verfügbaren Zeit. Während der DIY-Umzug für junge, flexible Menschen mit wenig Hausstand eine gute Option ist, lohnt sich bei komplexeren Umzügen oft der Griff zum Profi – auch wenn er etwas mehr kostet.

Wer clever vergleicht, die Kosten realistisch kalkuliert und die eigenen Prioritäten kennt, kann den Umzug stressfrei und effizient gestalten – ganz gleich, ob mit Muskelkraft oder Manpower vom Fach.

Sanierung der Stadtmauer am Uhrturm in Oppenheim

Am Uhrturm in der Mainzer Straße haben in dieser Woche die Bauarbeiten zur Sanierung der historischen Stadtmauer begonnen. Die Maßnahme ist Teil der geplanten grundhaften Erneuerung des Straßenbereichs und wurde als vorgezogener Bauabschnitt gestartet. Gefördert wird das Projekt unter anderem durch Mittel der Städtebauförderung.

Mauerwerk, Geländer und Treppe werden umfassend saniert

Die Arbeiten dienen nicht nur der optischen Aufwertung, sondern vor allem dem Erhalt der historischen Bausubstanz – insbesondere der spätmittelalterlichen Stadtmauerreste, die in Oppenheim unter Denkmalschutz stehen. Ziel ist es, den Uhrturm künftig wieder öffentlich zugänglich zu machen und langfristig zu sichern.

Im Rahmen der Sanierung wird die begehbare Abdeckung der Stadtmauer vollständig instandgesetzt, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. In der Vergangenheit hatte Nässe das Mauerwerk erheblich geschädigt. Auch die gezielte Ableitung von Regenwasser ist Bestandteil der Baumaßnahmen.

Die Zugangstreppe zum Turm wird überarbeitet und der Anschluss zur Nachbarwand so hergestellt, dass kein Wasser mehr eindringen kann. Zusätzlich wird das stark korrodierte Metallgeländer am Treppenaufgang durch ein neues ersetzt. Risse in der Geländeroberfläche hatten ebenfalls dazu geführt, dass Feuchtigkeit in die Mauerkrone eindrang und weitere Schäden verursachte.

Ein besonders wichtiger Schritt ist zudem das Neuverfugen des gesamten Mauerwerks. Herabgefallene Steine und marode Fugen machten diesen Eingriff unumgänglich. Die Sanierung erfolgt unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten, um das ursprüngliche Erscheinungsbild zu bewahren.

Bürgermeistern betont Bedeutung für das Stadtbild

Die Oppenheimer Bürgermeisterin, Silke Rautenberg, unterstreicht den historischen und städtebaulichen Wert der Maßnahme: „Für unser denkmalgeschütztes Stadtbild ist es von wesentlicher Bedeutung, dass die spätmittelalterliche Stadtanlage in ihrer städtebaulichen Gesamtstruktur erhalten bleibt. Dabei sind die Stadtmauerreste wie hier am Uhrturm für das Erscheinungsbild von herausragender Bedeutung.“

Sie ergänzt: „Mit der aktuellen Maßnahme sichern wir unsere historische Bausubstanz und ermöglichen, dass der historische Stadtmauerturm auch im Rahmen von Veranstaltungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. Die Kosten liegen nach aktuellem Stand bei rund 87.000 Euro.“

Abschluss der Arbeiten für Mitte September geplant

Die Arbeiten am Uhrturm in der Mainzer Straße sollen nach aktuellem Zeitplan bis Mitte September abgeschlossen sein. Danach soll der Bereich – inklusive des sanierten Treppenaufgangs – wieder für die Öffentlichkeit begehbar sein.

Die Stadt Oppenheim setzt mit diesem Projekt ein weiteres deutliches Zeichen für denkmalgerechte Stadtentwicklung und nachhaltige Baukultur. Durch den Erhalt bedeutender Baustrukturen wird nicht nur das Stadtbild gepflegt, sondern auch ein Stück Geschichte für künftige Generationen bewahrt.

Historisches Erbe trifft moderne Stadtentwicklung

Der Uhrturm und die angrenzende Stadtmauer sind wichtige Bestandteile der Oppenheimer Stadtgeschichte. Sie stammen aus dem Spätmittelalter und prägen das Erscheinungsbild der Innenstadt bis heute. Ihre Sanierung ist daher nicht nur eine technische, sondern auch eine kulturelle und identitätsstiftende Aufgabe.

Mit der Kombination aus Städtebauförderung, fachgerechter Sanierung und langfristiger Nutzbarkeit wird die Stadt ihrer Verantwortung gerecht, historische Bauwerke nicht nur zu schützen, sondern auch erlebbar zu machen.

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Kfz-Gutachter im Schadensfall: Warum unabhängige Gutachten so wichtig sind

Der Unfall ist passiert – was nun? Ein Verkehrsunfall ist für viele Autofahrer eine Ausnahmesituation. Zwischen Schock, Adrenalinschub und organisatorischem Chaos stellt sich schnell die Frage: Wie gehe ich jetzt richtig vor, um meine Ansprüche zu sichern? Neben dem Austausch der Versicherungsdaten und der polizeilichen Aufnahme spielt vor allem eines eine entscheidende Rolle – das Kfz-Gutachten.

Ein solches Gutachten liefert die fachliche Grundlage für die Schadensregulierung mit der Versicherung. Es dokumentiert nicht nur die sichtbaren Schäden am Fahrzeug, sondern bewertet auch die Reparaturkosten, den Wiederbeschaffungswert, eine mögliche Wertminderung sowie den Nutzungsausfall. Je nach Unfallhergang und Schadenshöhe kann es damit erheblichen Einfluss auf die Höhe des Schadenersatzes haben – sowohl für Privatpersonen als auch für gewerbliche Fahrzeughalter.

Warum sich ein unabhängiger Gutachter lohnt

Viele Unfallbeteiligte wissen nicht, dass sie bei einem unverschuldeten Unfall das Recht haben, einen eigenen Gutachter zu beauftragen – auf Kosten der gegnerischen Versicherung. Wer hingegen das Gutachten eines Versicherungsdienstleisters akzeptiert, riskiert unter Umständen eine einseitige Bewertung zugunsten des Versicherers. Unabhängige Kfz-Gutachter hingegen arbeiten neutral und ausschließlich im Interesse des Auftraggebers.

Das hat gleich mehrere Vorteile: Sie analysieren den Schaden objektiv, dokumentieren auch verdeckte Mängel und können zudem die technischen Zusammenhänge des Unfalls nachvollziehen. Besonders bei strittigen Fällen oder möglichen Folgeschäden – etwa an der Achsgeometrie, Elektronik oder Karosseriestruktur – sind unabhängige Unfallgutachter in Berlin oft entscheidend für eine faire Schadenregulierung.

Ein weiterer Pluspunkt: Viele Sachverständige übernehmen auch die direkte Kommunikation mit der Versicherung und stehen auf Wunsch in Kontakt mit Anwälten oder Werkstätten. Das entlastet die Geschädigten nicht nur organisatorisch, sondern verschafft ihnen auch rechtliche und wirtschaftliche Sicherheit.

So läuft ein Gutachten ab – schnell und professionell

Nach der Beauftragung kommt der Gutachter zum Fahrzeug – häufig noch am selben Tag oder spätestens innerhalb von 24 Stunden. Dabei ist es unerheblich, ob sich das Fahrzeug beim Halter, in einer Werkstatt oder an einem anderen Ort befindet. Der Experte nimmt sämtliche Schäden auf, macht Fotos, prüft die Fahrzeugsicherheit und erstellt eine detaillierte Kalkulation. In der Regel liegt das schriftliche Gutachten innerhalb von ein bis zwei Werktagen vor und wird – auf Wunsch – direkt an die Versicherung übermittelt.

Gute Gutachter erläutern ihren Kunden das Ergebnis verständlich, weisen auf mögliche Besonderheiten hin und stehen auch für Rückfragen zur Verfügung. Gerade für Personen, die bisher noch keine Erfahrung mit einem Unfall oder der Schadensabwicklung gemacht haben, ist diese persönliche Betreuung ein wichtiger Mehrwert.

Was kostet ein Gutachten – und wer zahlt?

Die Kosten für ein Unfallgutachten hängen vom Umfang des Schadens und dem Wert des Fahrzeugs ab. In der Praxis bewegen sich die Honorare meist im Bereich von 300 bis 600 Euro. Entscheidend ist jedoch: Bei einem unverschuldeten Unfall übernimmt die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung in der Regel sämtliche Gutachterkosten. Selbst bei kleineren Schäden – sofern die sogenannte Bagatellgrenze überschritten ist, die aktuell bei etwa 750 Euro liegt – ist ein vollständiges Gutachten gerechtfertigt und durchsetzbar.

Liegt der Schaden darunter, genügt häufig ein sogenanntes Kurzgutachten oder eine Reparaturkostenkalkulation, die deutlich günstiger ist – allerdings weniger detailliert. Auch diese kann ein unabhängiger Gutachter erstellen, wenn gewünscht. Wer unsicher ist, ob sich ein vollständiges Gutachten lohnt, sollte sich daher vorab beraten lassen. Viele Sachverständige bieten hierzu eine kostenfreie Ersteinschätzung an.

Verlässlichkeit, Erfahrung und Unabhängigkeit zählen

Bei der Wahl des KFZ-Gutachters in Gronau sollten Geschädigte nicht nur auf regionale Nähe achten, sondern vor allem auf die fachliche Qualifikation. Zertifizierungen, langjährige Erfahrung und gute Erreichbarkeit sind Hinweise auf einen seriösen Anbieter. Ebenso wichtig ist die Unabhängigkeit: Ein guter Gutachter arbeitet weder im Auftrag einer Versicherung noch zugunsten einer Werkstatt – sondern ausschließlich im Sinne einer objektiven Bewertung.

In vielen Städten gibt es mittlerweile mobile Dienste, die auch am Wochenende oder außerhalb der regulären Arbeitszeiten zur Verfügung stehen. Diese Flexibilität ist besonders für Berufstätige oder Unternehmen mit Fuhrpark von Vorteil.

Gutachten schützen vor finanziellen Nachteilen

Ein Kfz-Gutachten mag auf den ersten Blick wie eine zusätzliche Formalität erscheinen – doch es ist oft entscheidend, wenn es um faire Entschädigung nach einem Unfall geht. Nur durch eine präzise und unabhängige Begutachtung lassen sich Reparaturkosten, Wiederbeschaffungswert und mögliche Folgeschäden nachvollziehbar belegen. Wer auf eigene Faust oder nur mit Hilfe der Versicherung handelt, geht unter Umständen leer aus – oder muss aus eigener Tasche nachbessern.

Daher gilt: Im Schadensfall ist ein unabhängiger Gutachter nicht nur hilfreich, sondern häufig unverzichtbar. Er schützt vor finanziellen Nachteilen, sorgt für Transparenz und unterstützt bei der zügigen Abwicklung – professionell, rechtssicher und mit dem Blick fürs Detail.

Warnung der Polizei vor Betrügern in Oppenheim und Worms

Die Polizeiinspektionen in Oppenheim und Worms verzeichnen derzeit eine auffällige Häufung von betrügerischen Anrufen, bei denen sich Kriminelle als falsche Polizeibeamte ausgeben. Ziel der Täter ist es, insbesondere ältere Menschen zu täuschen und unter einem dramatischen Vorwand um Geld oder Wertsachen zu bringen.

Betrugsmasche: Enkeltrick kombiniert mit falscher Polizei

Die Masche der Täter ist perfide und emotional aufwühlend: Am Telefon behaupten sie beispielsweise, dass ein Enkelkind oder ein anderer naher Angehöriger einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. In manchen Fällen geben sich die Anrufer selbst als der oder die Enkelin aus und berichten, dass die Eltern einen Unfall erlitten hätten. Im nächsten Schritt wird unter großem Druck Geld gefordert – angeblich zur Zahlung einer Kaution oder für dringende medizinische Behandlungen.

Häufig erkundigen sich die Betrüger gezielt nach Vermögenswerten im Haushalt, etwa Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen. Ziel ist es, das Vertrauen der Betroffenen zu gewinnen und sie zur Herausgabe ihrer Ersparnisse zu bewegen – teils sogar an angebliche „Polizeiboten“, die die Wertgegenstände persönlich abholen.

So erkennen Sie betrügerische Anrufe

Die Polizei gibt klare Hinweise, wie sich Bürgerinnen und Bürger vor solchen Telefonbetrügereien schützen können:

  • Die Polizei wird Sie niemals um Geld oder Wertsachen bitten.
  • Die echte Polizei ruft Sie niemals unter der Notrufnummer 110 an.
  • Sprechen Sie am Telefon niemals über Ihre finanziellen Verhältnisse.
  • Lassen Sie sich niemals unter Druck setzen – beenden Sie das Gespräch sofort.

Legen Sie auf und informieren Sie die Polizei, wenn:

  • Sie nicht genau wissen, wer Sie anruft.
  • Der Anrufer persönliche Daten, Informationen über Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände erfragt.
  • Sie aufgefordert werden, Geld zu überweisen oder persönliche Besitztümer herauszugeben.
  • Ihnen ein „Bote“ angekündigt wird, der Wertgegenstände bei Ihnen abholen soll.
    Sie unter Druck gesetzt oder emotional manipuliert werden.

Die Täter agieren oft professionell, sprechen akzentfrei und wirken vertrauenswürdig. Daher ist es umso wichtiger, ruhig zu bleiben, keine Details preiszugeben und sofort aufzulegen.

Die Polizei appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, besonders ältere Menschen im eigenen Umfeld über diese Betrugsmasche aufzuklären.

Wechsel im Management bei Lufthansa Airlines

Zum 1. September 2025 übernimmt Francesco Sciortino eine Schlüsselrolle bei Lufthansa Airlines: Als neues Mitglied des Bereichsvorstands wird er künftig das Drehkreuz Frankfurt als Hub Manager verantworten. Gleichzeitig soll er die Position des Accountable Managers der Kernmarke Lufthansa bekleiden. Damit rückt Sciortino in eine strategisch bedeutende Doppelfunktion im Führungsteam des größten deutschen Carriers auf.

Sciortino hatte bereits eine leitende Funktion bei Lufthansa

Derzeit ist Francesco Sciortino Chief Operating Officer (COO) sowie Mitglied der Geschäftsführung bei Austrian Airlines. Zuvor war er bereits in leitenden Positionen innerhalb des Lufthansa Konzerns tätig – unter anderem als Managing Director und Accountable Manager bei Germanwings und SunExpress. Darüber hinaus ist er langjähriger Airbus A330/340-Kapitän bei Lufthansa.

Der bisherige Hub Manager Frankfurt, Klaus Froese, hatte die Rolle interimsweise übernommen und kehrt planmäßig in den aktiven Flugbetrieb zurück. Er wechselt als Kapitän zur Boeing 747-Flotte der Lufthansa.

Auch in München kommt es zu einem Führungswechsel:

Heiko Reitz, aktuell Mitglied des Bereichsvorstands von Lufthansa Airlines, übernimmt ebenfalls zum 1. September 2025 die operative Verantwortung als Hub Manager für den Flughafen München. Jens Ritter, CEO von Lufthansa Airlines, hatte diese Rolle zuletzt zusätzlich übernommen. Künftig wird er sich als CEO vollständig auf die strategische Weiterentwicklung der Airline und die konsequente Umsetzung des Zukunftsprogramms „Turnaround“ konzentrieren.

Mit der Einführung explizit verantwortlicher Hub Manager für Frankfurt und München zu Beginn des Jahres 2025 verfolgt Lufthansa das Ziel, die betrieblichen Prozesse an den beiden wichtigsten Standorten in enger Abstimmung mit internen Teams und externen Partnern weiter zu optimieren. Bereits jetzt zeigen sich deutliche Erfolge: Die Kundenzufriedenheit, die operative Stabilität und die Pünktlichkeit haben sich spürbar verbessert.

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Spende der Stadt Ingelheim an Caritas

Im Rahmen des Hafenfestes hat die Stadt Ingelheim am Samstag eine mobile Spülmaschine an das Café-Mobil der Caritas übergeben – ein wichtiger Schritt für mehr Nachhaltigkeit bei öffentlichen Veranstaltungen. Finanziert wurde das Gerät aus dem städtischen Fördertopf Fairer Handel, der lokale Projekte rund um fairen Konsum und Ressourcenschonung unterstützt.

Die neue Spülmaschine ermöglicht dem Café-Mobil, bei seinen Einsätzen vollständig auf Einweggeschirr zu verzichten und stattdessen umweltfreundliches Mehrweggeschirr zu nutzen. Das spart nicht nur Müll, sondern auch Ressourcen – ganz im Sinne nachhaltiger Stadtentwicklung und gelebter Fairtrade-Philosophie.

Fördertopf stärkt nachhaltige Projekte in Ingelheim

Die Stadt Ingelheim wurde 2023 als „Hauptstadt des Fairen Handels“ ausgezeichnet – ein Titel, der mit einem Preisgeld verbunden war, gefördert durch Engagement Global gGmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Aus diesen Mitteln entstand der städtische Fördertopf, über den Vereine und Initiativen eine Teilfinanzierung für nachhaltige und faire Projekte beantragen können – bis zu 90 Prozent, maximal 1.000 Euro pro Projekt.

„Mit dem Fördertopf Fairer Handel stärken wir nicht nur das Bewusstsein für fairen Konsum – wir unterstützen auch praktische Maßnahmen wie diese Spülmaschine, die Einwegverpackungen eindämmt und Ressourcen vor Ort spart“, erklärte Dr. Christiane Döll, Beigeordnete der Stadt Ingelheim, bei der symbolischen Übergabe.

Auch Friederike Vigeland, Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik und zuständig für die Fördermittelvergabe, betont: „Ziel ist es, Ingelheimer Vereine zu unterstützen, sich für den Fairen Handel einzusetzen. Im Café-Mobil werden ausschließlich fairer Kaffee und Tee ausgeschenkt – da ist es nur richtig und konsequent, dass die Getränke auch so nachhaltig wie möglich konsumiert werden können.“

Caritas-Café-Mobil: Gelebte Nachhaltigkeit

Das Café-Mobil ist ein Angebot des Caritaszentrums St. Laurentius in Ingelheim. Bei zahlreichen Veranstaltungen bringt es nicht nur fairen Kaffee und Tee unter die Menschen, sondern vermittelt auch die Werte der Nachhaltigkeit und sozialen Verantwortung.

Hubert Reise, Vorstand der Caritas Mainz, zeigt sich erfreut: „Die mobile Spülmaschine ist ein echter Gewinn und passt hervorragend zum Konzept der Caritas, denn Nachhaltigkeit ist Bestandteil unserer Verbandsphilosophie, auch und gerade bei den vermeintlich kleinen Dingen. Denn nur was wir im Kleinen leben, kann auch im Großen wirken.“

Marcus Krüger, Einrichtungsleiter des Caritaszentrums, ergänzt: „Es tut gut, wenn wir uns in Ingelheim so gemeinsam für eine bessere und gerechtere Welt engagieren und uns dabei gegenseitig unterstützen und stärken.“

Förderung läuft bis Ende 2025 – Anträge weiterhin möglich

Die Stadt Ingelheim betont, dass die Förderung nicht nur für bestehende Fairtrade-Initiativen gedacht ist, sondern ausdrücklich auch für neue Projekte, die sich erstmals mit dem Thema befassen möchten. Anträge können laufend bis Ende 2025 gestellt werden. Informationen und Antragsformulare stehen auf der städtischen Website unter www.ingelheim.de/fairtrade bereit.

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Autoknacker in Mainz unterwegs – Polizei sucht nach Zeugen

Polizei Mainz: In der Zeit zwischen Montag, dem 29. Juli, 17:00 Uhr, und Dienstag, dem 30. Juli, 07:00 Uhr kam es in einer Tiefgarage in der Balthasar-Maler-Gasse zu gleich drei Autoeinbrüchen. Unbekannte Täter schlugen bei allen betroffenen Fahrzeugen mit erheblicher Gewalt die Seitenscheiben ein und durchsuchten die Innenräume.

Die Autoknacker richteten massiven Schaden an

Obwohl die Einbrecher kaum Beute machten, richteten sie durch die massive Zerstörung der Fahrzeugscheiben erheblichen Sachschaden an. Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen aufgenommen und konnte erste Spuren an den Tatorten sichern. Aktuell laufen die kriminaltechnischen Auswertungen.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Wer im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06131/65-33999 bei der Kriminalpolizei Mainz zu melden.

Hinweis für Autofahrer: Achten Sie insbesondere beim Abstellen Ihrer Fahrzeuge in Tiefgaragen oder wenig frequentierten Bereichen auf verdächtige Personen oder Geräusche und melden Sie Auffälligkeiten umgehend der Polizei.

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