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Ein über 60 Minuten enges Spitzenspiel zwischen Löwen und Steelers

8 Schüsse. Optisch überlegen. Doch all das nützte den Löwen Frankfurt beim Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers am Ende ebenso wenig wieder Frust über einige umstrittene Entscheidungen der Unparteiischen. Denn der Knackpunkt im Spiel war ein anderer: „A stupid penalty“ nannte Löwen-Head Coach Matti Tiilikainen die Szene, die zu einem Powerplay der Gäste und daraus resultierend zum 3:2 (0:0, 2:1, 1:1)-Siegtreffer Bietigheims führte.

Obwohl die Löwen zuvor durch Antti Kerälä und Adam Mitchell vor 4.873 Zuschauern in der Frankfurter Eissporthalle zweimal einen Rückstand ausgleichen konnten und viele weitere Tormöglichkeiten hatten, verließen sie das Eis am Ende unterlegen.

Cold Steel

Nach drei Niederlagen in Serie (gegen Bayreuth, Bad Nauheim und Ravensburg) traten die Steelers in Frankfurt höchst motiviert mit dem Ziel an, ihre jüngste Negativserie zu beenden. Von einem Formtief war dann am Freitagabend auch wenig zu sehen. Zwar bestimmten die Löwen über drei Drittel das Spiel – was die Schussbilanz von 48:27 eindrucksvoll untermauert – doch das eine Tor mehr erzielten nunmal die Steelers. „Das wir nach diesem intensiven Spiel, bei dem wir von Anfang bis Ende alles gegeben haben dennoch nicht als Sieger vom Eis gehen, ärgert uns sehr“ attestierte auch Mathieu Tousignant.

Die Löwen begannen die Partie ausgeruht, aber keinesfalls eingerostet. Zumal den Coaches die zusätzliche Trainingszeit unter der Woche durchaus gelegen kam, um den vor einer Woche verpflichteten Goalie Ilya Andryukhov ins Team zu integrieren – zumindest insoweit dies in nur einer Woche möglich ist. Doch offensichtlich gelang dies zur Zufriedenheit von Tiilikainen & Co, die Andryukhov bei seinem ersten Heimspiel das Vertrauen schenkten und den Deutsch-Russen gegen Bietigheim von Beginn an starten ließen.

Erstmals nachhaltig in Erscheinung trat Andryukhov in einem Unterzahlspiel ab der 5. Minute, als er Freddy Cabanas Snapshot aus kurzer Distanz dank starkem Positioning den Weg ins Tor versperrte. Auch einen Schuss von Norman Hauner, bei dem ihm Shawn Weller die Sicht komplett versperrte, fischte Andryukhov souverän aus der Luft.

Löwen Frankfurt | Foto: Jürgen Krohne

Löwen übernehmen

Nach der überstandenen Unterzahl ordnete sich das Spiel ein wenig, nachdem es in den ersten Minuten als rechte wilde Partie mit mehreren „Odd Man Rushes“ auf beiden Seiten begonnen hatte. Gemessen an den Spielanteilen, kam den Löwen die einziehende Ordnung im Spiel durchaus mehr zu Gute als Bietigheim. Mitchell (10.) aus dem High-Slot und Matt Pistilli (13.) aus spitzem Winkel hatten erste gute Gelegenheiten für die Löwen, die das Spiel minütlich mehr kontrollierten.

Immer häufiger gelang es den Löwen nun, kontrolliert und mit Tempo ins Drittel der Bietigheimer einzudringen. Für Gefahr sorgten sie dabei vor allem mit Ablagen der Stürmer auf die nachrückenden Verteidiger. So klingelte Tim Schüle mit einem Handgelenksschuss in der 15. Minute schonmal am Pfosten. Einen Schuss von Kevin Maginot konnte Ilya Sharipov im Tor der Steelers gerade noch entschärfen (17.).

Erst eine Strafe in der 17. Minute unterbrach die Angriffswelle der Löwen und verlagerte das Spiel wieder zu Andryukhov, der für die Steelers aber erneut nicht zu überwinden war. Großen Anteil hieran hatte auch die Abwehr der Löwen, die Bietigheim nur wenig gute Abschlussgelegenheiten ermöglichte und zudem mehrfach Schüsse blockte. Trotz der beiden Powerplays kamen die Steelers im 1. Drittel so nur auf ganze 9 Schüsse, gegenüber 15 der Löwen.

Breaking the tie

Allerdings agierten auch die Löwen in ihren ersten beiden Überzahlgelegenheiten zu Beginn des 2. Drittels nicht erfolgreicher. Als die Löwen in der 24. Minute dann doch endlich die Scheibe ins Tor brachten, verweigerten die Schiedsrichter dem Treffer die Anerkennung, da sie im Getümmel vor dem Tor die Scheibe aus den Augen verloren hatten und das Spiel (unhörbar für die 4.873 Zuschauer) zuvor abgepfiffen hatten.

So war es letztlich doch den Gästen vorbehalten den ersten Treffer der Partie zu erzielen. Bei angezeigter Strafe und gegen fünf sichtbar müde gespielte Löwen brachte Weller die Steelers in Führung, als er einige Meter vor dem Tor wartend einen Schuss von Tyler McNeely unhaltbar abfälschte (25.).

Doch nicht erst seit den Comeback-Erfolgen gegen Bad Nauheim und Weißwasser beeindruckt die Löwen kaum noch ein Rückstand, auch wenn der Ausgleich in einem Powerplay kurz nach dem Rückstand noch nicht gelingen wollte.Auch bei gleicher Spielzahl auf dem Eis drängten die Löwen Bietigheim in deren Drittel. Brett Breitkreuz fand den vor dem Tor von Bietigheims Defense vergessenen Kerälä, der allein vor dem Tor kälter als die Nacht in Helsinki blieb, Sharipov mit einer kleinen Täuschung aussteigen ließ und den Puck hinter dem Goalie ins Tor legte.

Beim 1:1 blieb es allerdings nur knapp drei Minuten, da Alexander Preibisch Bietigheims Führung mit einem verdeckten Flachschuss zügig wiederherstellte und die Löwen damit zum Schlussabschnitt wieder vor die Herausforderung eines (kleinen) Comebacks stellte. Das 2:1 war ein korrekter Treffer, dem aber eine äußerst unschöne Aktion vorausgegangen war. Benjamin Hüfner hatte kurz zuvor bei einem Angriff der Gäste zu intensiv nachgesetzt und Andryukhov einen Faustschlag auf dessen Maske gegeben – auf den Pfiff warteten die Zuschauer aber vergebens. Und so gab es statt einem Powerplay für die Löwen das eben beschriebene 1:2.

Zweiter Ausgleich nicht belohnt

Doch schon mit dem zweiten Wechsel des 3. Drittels ließen die Löwen ihre Fans wieder jubeln. Einen etwas verunglückten Schuss von Carter Proft angelte sich Mitchell im Slot vor dem Steelers-Gehäuse und legte den Puck mit der Rückhand um Sharipov herum ins Tor (42.).

Natürlich blieben die Löwen in der Folge weiter tonangebend, während die Steelers sich lediglich auf das Verwalten des Unentschiedens fokussierten und geduldig auf ihre eine, möglicherweise entscheidende Chance warteten. Dass sich diese in Form von Schüles Strafe, der sich in der 53. Minute nach einem Bietigheimer Stockschlag zu einer postwendenden Revanche hinreißen ließ und dafür prompt auf die Strafbank geschickt wurde, auch noch genau so ergab, erfreute Steelers-Coach Hugo Boisvert nach dem Spiel natürlich.

„Mit dem 3:2 haben wir uns für das gute Dagegenhalten im 3. Drittel belohnt, als die Löwen immer besser wurden“ empfand Boisvert. Auch wenn die Löwen und Andryukhov in Unterzahl den Steelers zunächst schon wieder den Zahn zu ziehen schienen, blieben die Gäste geduldig und kapitalisierten in der entscheidenden Szene. Über McNeely lief der Puck zu Hauner, der mit einer unorthodoxen Finte nicht nur seinen Verteidiger sondern auch Andryukhov täuschte und zum 3:2 für Bietigheim traf (54.).

Obwohl Tiilikainen 2:33 Minuten vor dem Ende schon alles auf eine Karte setzte, Andryukhov zu Gunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor nahm, und die Löwen damit mehr als nur eine Ausgleichschance generierten, blieb ihnen der dritte Ausgleich bis zur Schlusssirene verwehrt. Die beste von vielen guten Chancen hatten die Löwen zwei Sekunden vor dem Abpfiff, als der Puck durch Sharipovs Beine rutschte, er ihn aber noch auf der Linie liegend sichern konnte.

Aufregung vor 21 Jahren: War es das Lassa-Fieber?

Die Aufregung im Jahr 1997 war groß, als ein 37-jähriger Mann aus Ghana im Mainzer Hildegardis-Krankenhaus verstarb. Der Grund: Die Ärzte hatten den starken Verdacht, dass es sich bei der Todesursache um das gefährliche Lassa-Fieber handelte. Die Gesundheitsämter waren alarmiert, die Bevölkerung verunsichert. Boost your City erinnert an den Fall, der vor 21 Jahren hohe Wellen geschlagen hatte.

50 Kontaktpersonen gefunden

Wie im Online-Archiv der Rhein-Zeitung zu lesen ist, suchten die Behörden in Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen nach Kontaktpersonen des Ghanaers, denn der Mann hatte sich in auch Düsseldorf und Frankfurt aufgehalten, bevor er ins Krankenhaus nach Mainz kam. In Mainz gehörte vor allem das medizinische Personal – Pfleger, Ärzte und Schwestern – zur Risikogruppe. „In Rheinland-Pfalz wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums zunächst 50 Kontaktpersonen unter dem Klinikpersonal gefunden“, berichtete damals die Rhein-Zeitung. Und weiter: „Jeder zehnte bis 20. stecke sich erfahrungsgemäß an.“ Dennoch seien die Überlebenschancen bei rechtzeitiger Entdeckung der Krankheit gut – trotz fehlender Impfstoffe und Medikamente.

Was ist Lassa-Fieber?

Das Lassa-Fieber ist eine ansteckende Krankheit, die im tropischen Afrika vorkommt und in bis zu 20 Prozent der Fälle tödlich endet. Die Übertragung von Mensch zu Mensch ist über den Kontakt verschiedener Körperflüssigkeiten möglich. Besonders hohes Ansteckungsrisiko besteht für das medizinische Personal, das den an Lassa-Fieber erkrankten Patienten behandelt. Die Inkubationszeit beträgt bis zu drei Wochen, die Krankheit selbst dauert circa zwei Wochen an. Symptome sind Fieber, Halsschmerzen und Durchfall. Bei anhaltendem Fieber kommt es in der zweiten Krankheitswoche zu starken Schmerzen und Erbrechen, zudem können Schwellungen im Gesicht auftreten.

Feuerwehr vor Herausforderung

Auch für die Mainzer Berufsfeuerwehr stellte der Tod des Ghanaers eine Herausforderung dar. Denn ihre Aufgabe war es, den Leichnam zur pathologischen Untersuchung zu überführen. Um sich nicht in die Gefahr einer Ansteckung zu bringen, mussten die Feuerwehrleute besonders behutsam vorgehen. Im Online-Archiv der Berufsfeuerwehr Mainz ist zu lesen, dass im Todesfall einer Person, die am Lassa-Fieber erkrankt war, der Umgang mit dem Körper „strikt zu vermeiden“ ist. Weiter heißt es: „Zwei Trupps in Chemikalien-Schutzanzügen wickelten den Leichnam zunächst in mit Formalin getränkte Laken ein. Anschließend wurde die Leiche in einen Zinksarg verbracht, der unmittelbar darauf zugelötet wurde.“

Letztlich gab es in Mainz Entwarnung. Medienberichten zufolge wurde das Lassa-Virus nie eindeutig nachgewiesen. Und der „Tagesspiegel“ meldete, dass die Obduktion eine Vergiftung als Todesursache ergab.

+++UPDATE+++ „Mainzer Weihnachtsleuchten“ ist abgesagt

+++UPDATE+++(12.12.2018): Leider müssen wir heute mitteilen, dass das „Mainzer Weihnachtsleuchten“ abgesagt werden musste. Hier geht’s zur Begründung. Dass der Mainzer Weihnachtsmarkt mehr als nur Glühwein, Bratwurst und Geschenkestände ist, zeigt eine neue Initiative: Mit einem bunten Laternenumzug – dem „1. Mainzer Weihnachtsleuchten“ – wollen die Mainzer Schausteller, die Stadt Mainz und „Boost Your City“ auf den Förderverein für Tumor- u. Leukämiekranke Kinder e.V. Mainz aufmerksam machen und Spenden sammeln.

Wegen des schlechten Wetters musste der Umzug, der für den 3. Dezember geplant war, kurzfristig abgesagt werden. Als neuer Termin wurde der 12. Dezember festgelegt. Treffpunkt ist wieder am Weihnachtsbaum vor dem Theater, und zwar um 17:30 Uhr. Gegen 18 Uhr startet der Umzug. Eingeladen ist jeder, der den guten Zweck unterstützen möchte – egal ob alt oder jung, groß oder klein, oder Kinder mit ihren Familien. Wenn sich der Zug der Teilnehmer mit ihren Taschenlampen und St.-Martins-Laternen in Gang setzt, geht es gemeinsam über den Weihnachtsmarkt zum Liebfrauenplatz und von dort aus zurück zur Krippe am Dom.

Andrea Grimme, Pressesprecherin des Fördervereins, erklärt: „Auf der Bühne, wo die Krippe aufgebaut ist, wird noch etwas über die Aktion und den Förderverein erzählt – eine schöne Gelegenheit, um uns zu präsentieren.“ Zudem gebe es die Idee, mit Spendendosen über den Weihnachtsmarkt zu laufen und Geld zu sammeln. Besonders gut in die Weihnachtszeit passt dabei, dass die Initiative zum „Mainzer Weihnachtsleuchten“ von außen an den Förderverein herangetragen wurde. „Das ist keine Veranstaltung von uns, sondern für uns“, freut sich Grimme. „Wir sind wirklich dankbar für die tolle Aktion.“

Familien der Kinder mit Krebs-Diagnose erfahren Unterstützung

Der Förderverein für Tumor- u. Leukämiekranke Kinder e.V. kümmert sich hauptsächlich um psychosoziale Belange und unterstützt die Familien der Kinder, die die Diagnose Krebs erhalten. Dazu gehört unter anderem die Finanzierung eines Sozialpädagogen auf der Kinderkrebsstation und einer Familien- und Trauerbegleiterin sowie zusätzlicher Stationshilfen. Aktuell muss auch das Spielzimmer für die kleinen Patienten neu eingerichtet werden. Wichtig: Der Förderverein finanziert sich ausschließlich über Spenden. „Deswegen ist es wichtig, dass die Öffentlichkeit auf uns aufmerksam wird“, so Andrea Grimme.

Die Idee des „Mainzer Weihnachtsleuchtens“ ist beim Mainzer Rheinfrühling, der Frühjahrskirmes am Rheinufer, entstanden, als Marco Sottile, 1. Vorsitzender, der Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker (IMSM) e.V., und Meikel Dachs, Marketingleiter bei Boost your City, Andrea Grimme vom Förderverein kennenlernten. „Wir haben uns dann überlegt, was wir für die Kinder machen können“, erklärt Sottile. Schnell war der Gedanke an einen Umzug über die Kirmes in Verbindung mit Spendensammeln geboren. Die Spenden kamen von Schaustellern und Besuchern. Zudem gabs für die Kinder Zuckerwatte und Getränke. Sottile: „So haben wir das 1. Mainzer Kinderleuchten gestartet.“ Das „1. Mainzer Weihnachtsleuchten“ wiederum ist quasi die Fortführung der Aktion in die Weihnachtszeit hinein.

Wer das „1. Mainzer Weihnachtsleuchten“ als Sponsor unterstützen möchte, wendet sich an marketing@boostyourcity.de. Infos zum Förderverein: www.krebskrankekinder-mainz.de

Frau verursacht Verkehrsunfall mit 1,48 Promille auf der A61

Am heutigen Mittwochmorgen gegen 05.30 Uhr fiel einem LKW-Fahrer auf der BAB 61, Fahrtrichtung Süden, ein PKW auf, der mit eingeschaltetem Fernlicht hinter ihm herfuhr. Als dieser PKW bei Lonsheim überholen wollte, kam er nach links von der Fahrbahn ab und touchierte die Mittelleitplanke. Der BMW schleuderte dann über die rechte Fahrspur in die rechte Fahrbahnbegrenzung, wo er zum Stehen kam.

Glücklicherweise kam es nicht zu einem Zusammenstoß mit dem LKW, niemand der beiden PKW-Insassen wurde verletzt. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim Alkoholgeruch bei der 36-jährigen Fahrerin, ein Alkotest ergab ein Ergebnis von 1,48 Promille!

Der Fahrerin wurde eine Blutprobe entnommen, ihren Führerschein musste sie abgeben. Sie erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Beide Fahrspuren mussten während der Fahrbahnreinigung durch die Feuerwehr für zirka 15 Minuten gesperrt werden, es entstand ein Rückstau von vier Kilometern.

POLIZEIFOTO

Weinverkostung in der Sauna am 07.Dezember

In der Wiesbadener Kaiser-Friedrich-Therme, steht am Freitag den 7. Dezember ein ganz besonder Event vor der Tür. Von 16:00 bis 21:00 Uhr wird eine Weinverkostung auf dem Programm stehen. Hier kommen nicht nur Saunafreunde, sondern auch Weinliebhaber auf ihre Kosten und können ihren Gaumen etwas besonders bieten . Im Ausschank befinden sich dann Weine des Frauensteiner Weinguts Klepper.

Für 12 Euro warten fünf verschiedene Weine und ein Snack auf die Saunagäste. An diesem Tag bietet die Therme auch im Anwendungsbereich, passend zum Thema Wein, ein spezielles Tresterpeeling oder ein Traubenkernöl-Softpack für 25 Euro an.

Eine Anmeldung für die Weinprobe ist nicht erforderlich wird aber für die Anwendung empfohlen. Nähere Informationen unter www.mattiaqua.de oder unter Telefon (0611) 317060.


Die Kaiser-Friedrich-Therme ist ein textilfreier Badepalast, der für Erholungssuchende Badeluxus auf höchstem Niveau im Herzen der Stadt bietet. Als Hommage an das römische Schwitzbad, auf dessen Fundament es errichtet wurde, präsentiert sich die Anlage im Stil einer antiken Therme mit säulenverzierten Räumen und aufwändigen Ornamenten. Weitere Infos hier

Obdachloser sucht Schlafplatz und gibt sich als Polizei aus

Dienstag, 04.12.2018, 20:24 Uhr: Mit der Aussage „Polizei“ gelangt ein 33-Jähriger in ein Haus und wird kurz danach durch Bewohner im Keller angetroffen. Weil es bei ihnen klingelt, bedienen die Bewohner eines Mehrfamilienhauses die Gegensprechanlage und fragen nach dem Grund des Klingelns. Der noch unbekannte Mann gibt an, dass er zu einem anderen Bewohner möchte. Auf die Nachfrage, warum sie öffnen sollten, antwortet der Betroffene nur noch mit „Polizei“ und wird reflexartig eingelassen.

Weil ihnen dies aber suspekt vorkommt und kein Grund für einen Polizeieinsatz erkennbar ist, gehen die beiden Bewohner das gesamte Treppenhaus ab. Obwohl das Ziel der Person eigentlich in einem oberen Stockwerk liegt, wird der Mann im Keller angetroffen und bis zum Erscheinen der Polizei festgehalten. Gegenüber der Polizei gibt er später an, dass er obdachlos sei und einen Schlafplatz gesucht habe.

Hinweise auf eine Straftat, wie zum Beispiel Kellereinbrüche, sind zu diesem Zeitpunkt nicht zu erkennen. Weil er sich nicht ausweisen kann und zur Überprüfung ob er gegebenenfalls polizeilich gesucht wird, wird er zur Personalienfeststellung erkennungsdienstlich behandelt. Nachdem dies ohne Erkenntnisse durchgeführt worden ist, kann der Mann die Polizeidienststelle wieder verlassen.

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Drogendealer aus Guinea rastet aus und attackiert Bundespolizisten

Bei einer Personenkontrolle am Hauptbahnhof Frankfurt am Main rastete ein 21-Jähriger polizeibekannter Mann aus Guinea am Montagabend aus und ging auf die kontrollierenden Bundespolizisten los. Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main wurden in der B-Ebene des Frankfurter Hauptbahnhofes auf den Mann aufmerksam. Dieser ergriff sofort die Flucht, als er von der Streife angesprochen wurde.

Nach einer kurzen Verfolgung wurde der Flüchtige gestoppt und festgenommen. Hierbei wehrte sich der Mann durch Schläge in Richtung der Polizeibeamten heftig aber erfolglos.

Bei der anschließenden Durchsuchung stellte sich auch schnell der Grund für das Verhalten heraus – 13 Tütchen Marihuana, welche sichergestellt wurden.

Gegen den Festgenommenen wurden Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Frau verletzt und sexuell belästigt | Wer kennt diesen Mann?

In der Nacht Freitag (16. November 2018) hat ein Mann eine 49 Jahre alte Frau vom Bahnhof Erkrath aus verfolgt und sexuell belästigt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

Phantombild vom 03.12.2018 veröffentlicht

Gegen 1 Uhr nachts stieg die Erkratherin, die zuvor in Düsseldorf unterwegs war, am Bahnhof Erkrath aus der S8 aus. Als sie sich zu Fuß auf den Heimweg machte, bemerkte sie an der Unterführung in Richtung Rathelbecker Weg einen Mann, der sich ihr in schamverletzender Weise zeigte. Der Mann verfolgte die Erkratherin, beleidigte sie und forderte sie zu sexuellen Handlungen auf.

Lautstark rief ihm die Erkratherin daraufhin zu, er solle sie in Ruhe lassen. Der Mann ließ jedoch nicht von seiner Verfolgung ab. Schlimmer noch: Er entriss der Erkratherin das Handy, welches sie zwischenzeitlich aus ihrer Tasche geholt hatte. Daraufhin kam es am Steinhof, Höhe Schlüterstraße, zu einer körperlichen Auseinandersetzung. In dessen Verlauf schlug der Mann der 49-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Bei dem Angriff wurde die Frau außerdem an einer Hand verletzt.

Als der Angreifer bemerkte, dass die Frau aus der Nase blutete, zog sich der Mann eine Kapuze über den Kopf, warf ihr das Handy vor die Füße und flüchtete bergauf über die Schinkelstraße.

Die Frau informierte nun die Polizei, welche sofort nach dem Angreifer fahndete – leider jedoch ohne Erfolg. Die Verletzte wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Beamten sicherten unterdessen am Tatort Spuren und erhoffen sich nun neue Erkenntnisse durch Zeugen.

Der Angreifer war etwa 1,70 Meter groß und 20 bis 25 Jahre alt. Er war laut der Erkratherin von „normaler“ Statur, hatte eine helle Haut und ein „südländisches Erscheinungsbild“. Der Mann sprach gutes Deutsch mit leichtem Akzent. Er trug eine dunkle Hose sowie eine dunkle Kapuzenjacke.

Auf Beschluss des Amtsgerichtes Wuppertal fahndet die Polizei nun mit einem Phantombild (Montagefoto) nach dem flüchtigen Mann. Er ist etwa 1,70 Meter groß und 20 bis 25 Jahre alt. Er war laut des Opfers von „normaler“ Statur, hatte eine helle Haut und ein „südländisches Erscheinungsbild“. Der Mann sprach Deutsch mit leichtem Akzent. Zur Tat trug er eine dunkle Hose sowie eine dunkle Kapuzenjacke.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Erkrath unter der Rufnummer 02104 9480-6450 jederzeit entgegen.

Ingelheim zeigt der Stadt Mainz wie man den Einzelhandel stärkt

Die Neue Mitte in Ingelheim verleiht der Innenstadt ein vielfältiges und neues Gesicht. Die Rheinhessische Stadt zieht immer mehr Menschen zum Einkaufen in die Region und zeigt vielen anderen Städten wie man den Einzelhandel stärkt.

Ausgehen, Flanieren und gemütlich einen Kaffee trinken – kostengünstig oder sogar kostenfreies Parken zählt zum Konzept

Die Neue Zentrale Einkaufsmöglichkeit bringt vielfältige Angebote und aktuelle sowie innovative Trends auf mehr als 8000 Quadratmetern und ergänzt die bereits gewachsene und etablierte Ladenstruktur der Ingelheimer Innenstadt in idealer Weise.

Traditionelle Ladengeschäfte und neue Fachgeschäfte sorgen für einen abwechslungsreichen Angebotsmix bei entspannter Shoppingatmosphäre: fußläufige Erreichbarkeit der Geschäfte, Gastronomie und regelmäßige Veranstaltungen in der Innenstadt sorgen für Abwechslung und Einkaufserlebnis.

Tolle Einkaufsmöglichkeiten gibt es aber natürlich nicht nur in der Stadtmitte: Auch in den Ingelheimer Stadtteilen laden zahlreiche Geschäfte und Einzelhänder mit regionalen und überregionalen Produkten zum Einkaufen ein.

Die Kernöffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 09:00 – 20:00 Uhr und am Samstag von 09:00 – 18:00 Uhr. Einige der Geschäfte bieten gesonderte Öffnungszeiten. Weitere Informationen zur Neuen Mitte Ingelheim, erhaltet Ihr auf der Seite: https://www.neuemitte-ingelheim.de

Nach einer Online-Umfrage von Boost your City, zieht es immer mehr Mainzer nach Ingelheim für die alltäglich benötigten Dinge.

Welche Veränderungen wünscht Ihr euch in Mainz um das Einkaufen attraktiver zu gestalten? Schreibt es bei Facebook als Kommentar -KLICK-


Die 4 häufigsten Antworten der Umfrage (831 Teilnehmer):

  1. Der Stadt Mainz fehlt es an Vielfalt, das Zentrum kann nicht von Burgerläden und Nagelstudios existieren.
  2. Die Parkmöglichkeiten sind in Mainz eine Katastrophe, ich bin günstiger wenn ich mit dem Auto nach Ingelheim fahre als in Mainz zu parken
  3. Das Zentrenkonzept der Stadt Mainz verstehe ich nicht, die Bürger zieht es immer mehr aus der Stadt.
  4. Das Gastronomieangebot könnte besser sein in Mainz, den Wirten wird das Leben nur unnötig schwer gemacht mit immer neuen Festen.

Verkehrsunfall mit Überschlag und Personenschaden

Am 04.12.2018 gegen 12:35 Uhr ereignete sich in der Ortslage Braubach ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Eine 20-jährige PKW-Fahrerin eines schwarzen Seat befuhr die Kreisstraße 70 aus Richtung Braubach in Richtung Hinterwald. In einer Rechtskurve verlor die Fahrerin auf nasser Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug, geriet ins Schleudern und prallte in die rechtsseitig der Fahrbahn angebrachte Leitplanke.

Durch den Aufprall überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf dem Dach liegen. Die alleinbeteiligte Fahrerin konnte sich aus eigenen Kräften aus ihrem Fahrzeug befreien. Sie erlitt durch den Unfall glücklicherweise nur leichte Verletzungen, wurde jedoch vorsorglich zur weiteren Untersuchung durch den Rettungsdienst in ein Koblenzer Krankenhaus verbracht.

Für die Unfallaufnahme musste die Kreisstraße für ca. 1 1/2 Stunden komplett gesperrt werden.

Der unfallbeteiligte Seat war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt.

Vom „Mombacher Speck“ zur Schlüsselblume

Jahresabschluss in der Mombacher Rheinaue.

Waren die Flächen in der Mombacher und Budenheimer Rheinaue vor Jahrzehnten für ihre Vielfalt an Gemüse und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen z.B. Salate, Lauch oder die Bohnensorte „Mombacher Speck“ bekannt, so stehen sie mittlerweile für wachsende ökologische Vielfalt. Dort haben nicht nur Störche einen Brutplatz gefunden, auch Molche und Frösche, Libellen, Nachtfalter, Wildbienen, seltene Obstbaumarten, Schwarzpappeln, Schlüsselblumen, Orchideen und viele andere Arten finden dort eine geschützte Heimat. Diese Lebensräume zu erweitern und zu erhalten hat sich der Arbeitskreis Umwelt Mombach zur Aufgabe gemacht.

Damit die Störche ausreichend Nahrung zur Versorgung ihrer Jungen finden haben der Arbeitskreis und seine Partner Wiesen angelegt. Mehrere Amphibienteiche ziehen Libellen an und helfen Fröschen und Molchen. Ein Insektenhotel bietet Unterschlupf für viele Wildbienen- und Wespenarten. Neu gepflanzte Obstbäume und Schwarzpappeln bieten Nahrung und Platz für Insekten. Eine Bruchsteinmauer sowie ein Nisthilfen für Störche und Fledermäuse bieten Unterstützung für weitere bedrohte Arten. Damit all diese Biotope ihre Funktion dauerhaft erfüllen können benötigen Sie immer wieder Pflege. .

Die Naturschützer treffen sich am Samstag den 08.12.18 zur Pflege der Storchenwiesen im Mombacher Unterfeld. Sie rufen die Mitbürger in Mainz und Umgebung auf sich aktiv an diesen Maßnahmen zum Arten- und Biotopschutz beteiligen.

Treffpunkt ist um 10.00 Uhr an der Distelschänke im Mombacher Unterfeld. Informationen zur Anfahrt usw. unter info@akumwelt.de. Feste Schuhe, Arbeitskleidung und Arbeitshandschuhe werden empfohlen.

Weitere Informationen über den Umweltverein und die Störche finden sich im Internet unter www.akumwelt.de.

Der Arbeitskreis Umwelt Mombach e.V. engagiert sich seit 25 Jahren für Natur und Umwelt in Mainz und Umgebung. Aktuelle Schwerpunkte seiner Arbeit sind der europaweit einzigartige Mainzer Sand, die Storchenwiese in Mombach und Budenheim sowie der Schutz der Gebäudebrüter in Mombach.

Für seine vielfältigen Aktivitäten sucht der Arbeitskreis Helfer und Unterstützer. Menschen mit Fähigkeiten im administrativen Bereich sind ebenso willkommen wir solche, die lieber praktisch arbeiten. Wer auf die eine oder andere Weise beim Arbeitskreis Umwelt aktiv werden möchte, kann sich unter E-Mail: info@akumwelt.de oder Tel.: 06131/685868 melden.

Auch Fördermitglieder sind herzlich willkommen. Unterstützen kann man den Verein auch durch eine Spende auf das Konto IBAN: DE81 5506 0611 0100 2048 38 BIC: GENODE51MZ6 bei der Genobank Mainz e. G.

Neu: After-Work-Partys im „Adam & Eden“

Du hattest einen anstrengenden Tag auf der Arbeit oder an der Uni? Dann hast Du Dir ein paar Drinks mit Kollegen oder Kommilitonen verdient! Die Location dafür findest Du direkt am Mainzer Hauptbahnhof, im Adam & Eden, der Bar des AC Hotels. Dort gibt es einmal im Monat zur After Work leckere Drinks und chillige Musik – entspannte Atmosphäre und cooles Hotelbar-Ambiente inklusive. Die nächste Party ist am Freitag, 7. Dezember ab 18 Uhr. Im neuen Jahr findet die After Work dann donnerstags statt.

Zum Feierabend ein bisschen ungezwungener Luxus

Im Eingangsbereich befindet sich die gut ausgestattete Bar sowie eine beeindruckende Glasfront, durch die man das Treiben am Bahnhof genau im Blick hat. Weiter hinten gelangt man in den Salon – der Chillout-Area mit Couch und Kissen. Wer sich rechts hält, geht durch zwei atmosphärische Räume, die von außen nicht einsehbar sind. Überall finden sich Sitzgelegenheiten und Kerzen, überall atmet man diese Mischung aus gehobenem Design und entspanntem nach-Hause-kommen ein. Zum Feierabend ein bisschen ungezwungener Luxus, der nicht viel kostet. Bis zu 150 Gäste finden im Adam & Eden Platz. Aufgeteilt in vier Räume bleibt so selbst bei vollem Haus die familiäre Atmosphäre bestehen.

„Die Mainzer dürfen sich bei uns wohlfühlen und chillen“, sagt Hoteldirektorin Miriam Ballweg. „Wir haben einen tollen Barkeeper, der auch ganz spezielle Cocktails mixen kann – für unsere guten Drinks sind wir ja bekannt.“ Zur After Work hat das Adam & Eden auch immer Partner an Bord. „Wir hatten schon mehrere regionale Winzer hier, die ausgeschenkt haben“, so Ballweg. Und wer Hunger hat, ist ebenfalls an der richtigen Adresse, denn zur After Work gibt es neben Drinks auch kleine Snacks aus der Küche, beispielsweise Brothäppchen mit Tartar oder Spundekäs. „Wir haben auch schon mit der Mainzer Fleischboutique Edelbeef Burger angeboten. Uns geht es immer auch darum, den lokalen Markt zu integrieren.“

Studenten und Geschäftsleute

Die Veranstaltungsreihe richtet sich grundsätzlich an Gäste aller Altersklassen. „Wir möchten hier die Studenten genauso wie die Mainzer Geschäftsleute haben“, sagt Carsten Menzel, Food and Beverage Manager im Adam & Eden. „Die After-Work-Abende sind außerdem auch als Networking-Möglichkeit gedacht.“ Menzel weiter: „Das Ambiente hier gibt es sonst nirgendwo in Mainz. Jeder sollte mal gesehen haben, was das hier für ein Schmuckkästen geworden ist.“

Die jüngere Geschichte des Hotels ist schnell erzählt. Bevor das AC Hotel inklusive seiner Hotelbar Adam & Eden einzog, stand die Location rund zehn Jahre leer. Und das sah man auch. Fast schon eine Ruine, fragte man sich oft, warum eine so große Immobilie an einem solch zentralen Platz in Mainz quasi vergessen wurde. Dann, nach zwei Jahren intensiver Renovierung und liebevoller Restauration des gesamten Gebäudes, nahm am 1. Juni 2017 das Hotel- und Restaurantteam mit den insgesamt 17 Mitarbeitern den Betrieb auf. Schnell etablierten sich Hotel und Hotelbar in Mainz. Damit der Gästemix gelingt, wird ab 2019 nicht nur einmal im Monat donnerstags der After-Work-Abend stattfinden, sondern zusätzlich freitags eine Pre-Clubbing-Party (mit DJ) – beides im Intervall von zwei Wochen.

Termine After Work:
Freitag, 7.12.2018, Motto: Nikolaus Special – It’s Magic
Donnerstag, 10.1.2019
Donnerstag, 7.2.2019
Donnerstag, 7.3.2019

Termine Pre-Clubbing:
Freitag, 25.1.2019
Freitag, 22.2.2019
Freitag, 22.03.2019

Heidesheim: Schwerer Unfall mit 2 Lastwagen und Sprinter

Erstmeldung: Montag, 03.12.2018, 11:35 Uhr Die beiden linken Fahrspuren sind durch zwei LKW, die nach einem Unfall in einander verkeilt sind, blockiert. Ein Sprinter ist auf die LKW aufgefahren. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden durch den Unfall drei Personen leicht verletzt. Ein Rettungshubschrauber war an der Unfallstelle gelandet, ist mittlerweile wieder abgezogen.

Die Bergungsarbeiten werden vermutlich bis gegen 15:00 Uhr andauern. Der Rückstau geht bis auf die A 643 und A60, Höhe Anschlussstelle Mainz-Finthen. Ein Rettungshubschrauber sowie mehrere Rettungswagen waren im Einsatz.

Räuberische Erpessung mit abgebrochener Glasflasche in der Kaiserstr.

Samstagnacht ist es in der Kaiserstraße zu einer räuberischen Erpressung gekommen. Ein Mitteiler informiert die Polizei über eine vierköpfige Personengruppe, in deren Mitte ein 16-Jähriger steht, der auf Nachfrage, ob alles in Ordnung sei, den Kopf schüttelt. Als die Polizeibeamten eintreffen, sind die vier jungen Männer noch vor Ort, der Geschädigte jedoch nicht mehr. Zwei Stunden später meldet sich ein 16-Jähriger bei der Polizei und gibt an, dass die vier Männer ihm seine Umhängetasche weggenommen haben in der sich diverse Papiere und sein Smartphone befanden.

Dabei hält eine Person aus der Gruppe eine Glasflasche in der Hand und äußert, dass er ihn abstechen werde, wenn er die Tasche nicht herausgibt. Anschließend begibt sich der 16-Jährige zu seinem Vater. Gemeinsam gehen diese den Bereich um die Kaiserstraße ab und treffen die Personengruppe an. Der Vater des 16-Jährigen fordert die Person, welche die Umhängetasche trägt, zur Herausgabe der Tasche auf. Daraufhin flüchten die Personen in unterschiedliche Richtungen. Eine Nahbereichsfahndung verläuft negativ.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.