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Aktenzeichen XY: Enkeltrickbetrug in Rüsselsheim

Ein bislang noch unbekannter Täter hat 23. Mai diesen Jahres eine lebensältere Frau aus Rüsselsheim um 5.000 Euro gebracht. Mit dem altbekannten „Enkeltrick“ machte eine Komplizin der Seniorin weis, eine Freundin ihres Sohnes zu sein und für den Kauf eines Wohnwagens dringend Geld zu benötigen.

Die hilfsbereite Rentnerin übergab daraufhin 5.000 Euro an einen angeblichen „Herrn Lehmann“. Wie sich später herausstellte, wurde die Seniorin Opfer von Enkeltrickbetrügern. Mit einem Phantombild hatten Polizei und Staatsanwaltschaft öffentlich nach dem Geldabholer gefahndet. Der Mann ist etwa 1,70 Meter groß, hat eine dunkle Hautfarbe, dunkles Haar und eine normale Figur. Zur Tatzeit trug beigefarbene Sommerbekleidung in Form einer 3/4-Hose und einen Blouson.

In der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ am Mittwoch (12.12.) wird der Fall dargestellt und mit dem Phantombild nach dem Tatverdächtigen gefahndet. Zeugenhinweise werden unter der Rufnummer 06142/696-0 entgegengenommen.

„Battista“ der neue leistungsstärkste italiensche Sportwagen

Automobili Pininfarina gibt heute bekannt, dass der Name des ersten Fahrzeugs aus dem Elektrofahrzeugportfolio des Unternehmens „Battista“ lauten wird. Der nach Battista „Pinin“ Farina, dem Gründer des 1930 etablierten Karosseriebauers Carrozzeria Pininfarina, benannte, voll elektrische Supersportwagen wird in streng limitierter Stückzahl bei der Pininfarina SpA unter den wachsamen Augen von Paolo Pininfarina, Battista Pininfarinas Enkel und aktueller Vorsitzender der Pininfarina SpA, entworfen und von Hand gefertigt.

Paolo Pininfarina, Michael Perschke, Vorstandsvorsitzender von Automobili Pininfarina, und Anand Mahindra, Präsident der Mahindra & Mahindra-Gruppe, besiegelten per Handschlag die Entscheidung, dem limitierten Supersportwagen den Namen von Pininfarinas Gründungsvater zu verleihen, und schworen sich nochmals auf das große Ziel ein, das leistungsstärkste Fahrzeug zu bauen, das bis dato in Italien entwickelt und gefertigt wurde.

Paolo Pininfarina, Vorsitzender der Pininfarina SpA, sagte: „Dies ist der Moment, in dem ein lang gehegter Traum wahr wird. Mein Großvater hatte immer die Vision, dass es eines Tages eine eigenständige Modellreihe der Marke Pininfarina geben wird. Dieser Supersportwagen wird weltweit konkurrenzlose Leistung, technische Innovation und – selbstverständlich – elegantes Design auf sich vereinen. Für mich war „Battista“ der einzig richtige Name für ihn. Der Traum meines Großvaters wird heute Realität: Wir verknüpfen unsere glorreiche Vergangenheit mit der Zukunft des Automobils.“

Um den Titel des weltweit ersten voll elektrischen Luxus-Supersportwagen zu sichern, verbergen sich radikale Technologien und funktionales Design unter der Glasfaserkarosserie des Battista und ermöglichen eine für ein Straßenfahrzeug atemberaubende Performance. Leistung und Drehmoment belaufen sich auf 1.926 PS bzw. 2.300 Nm, womit der Battista in weniger als zwei Sekunden auf 100 km/h beschleunigen kann – schneller als ein Formel-1-Wagen – und die magische 400 km/h-Grenze durchbricht. Und all das mit einer emissionsfreien Reichweite von fast 500 Kilometern.

Automobili Pininfarina hat in den vergangenen Wochen eine Reihe von Ankündigungen gemacht, die das Bestreben des Unternehmens untermauern, bis 2020 zur innovativsten, nachhaltigsten und attraktivsten Marke für voll elektrische Luxusfahrzeuge zu werden:

– eine 20 Millionen Euro-Investition in eine neue Partnerschaft mit der Pininfarina SpA für das Design, die Entwicklung und die Fertigung des Battista und der künftigen Automobili Pininfarina-Modellfamilie am Stammsitz der Pininfarina SpA in Cambiano nahe Turin,

– eine mehrere Millionen Euro schwere kommerzielle Partnerschaft mit Rimac Automobili, dem weltweit führenden Zulieferer für elektrische Antriebsstränge und Batterien für Premium- und Luxusautomobilmarken,

– die Ernennung neuer Mitglieder für das Management-Team über alle Geschäftsbereiche hinweg, mit umfangreicher Erfahrung in Design, Entwicklung, Konstruktion und Vernetzung bei Marken wie Bugatti, McLaren, Pagani, Porsche und Volvo.

Ab Ende 2020 werden maximal 150 Exemplare des Battista zu einem Preis von voraussichtlich 2 2,5 Millionen US-Dollar erhältlich sein. Gegenwärtig sind jeweils 50 Fahrzeuge für die USA, für Europa sowie für die Region Nahost/Asien vorgesehen.

Versuchte Tötung: 68-Jährigen mit Hantelstange angegriffen

In der vergangenen Nacht von Sonntag (09. Dezember 2018) auf Montag (10. Dezember 2018) hat ein 23-Jähriger mutmaßlich einen 68-jährigen Mann mit einer Kurzhantelstange tätlich angegangen. Die Kriminalpolizei Frankfurt ermittelt nun wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes.

Gegen 23.40 Uhr war der 68-jährige Mann mit seinem Hund im Prozessionsweg spazieren. Plötzlich griff ihn ein Unbekannter von hinten an, indem er mehrfach mit einer Kurzhantelstange auf seinen Kopf einschlug. Das Opfer rief laut um Hilfe. Glücklicherweise hörten Nachbarn die Hilfeschreie und alarmierten umgehend die Polizei. Der Tatverdächtige ergriff sodann auf seinem Fahrrad die Flucht.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten zur Festnahme eines 23-jährigen Mannes. Als die Beamten ihn durchsuchten, fanden sie die Kurzhantelstange. Der mutmaßliche Täter wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

Der 68-jährige Mann wurde stationär in ein Krankenhaus aufgenommen. Der Hintergrund der Tat ist bislang unbekannt. Die Ermittlungen dauern an.

Die Frankfurter Kriminalpolizei bittet Zeugen, welche im Zusammenhang mit dem Vorfall selbst oder zu dem Tatverdächtigen Beobachtungen gemacht haben, sich telefonisch unter der Telefonnummer 069-75551199 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Handwerk im 3. Quartal 2018 mit 4,7 % mehr Umsatz

Im dritten Quartal 2018 stiegen die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland gegenüber dem dritten Quartal 2017 um 4,7 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren Ende September 2018 im zulassungspflichtigen Handwerk 0,3 % mehr Personen tätig als Ende September 2017.

In sechs der sieben Gewerbegruppen gab es im dritten Quartal 2018 höhere Umsätze als im dritten Quartal 2017. Die größten Umsatzsteigerungen erzielte das Bauhauptgewerbe (+10,9 %). In den Handwerken für den privaten Bedarf stiegen die Umsätze am geringsten (+1,3 %). Niedrigere Umsätze als im Vorjahresquartal wurden nur im Lebensmittelgewerbe erwirtschaftet (-2,8 %).

In fünf der sieben Gewerbegruppen waren Ende September 2018 mehr Personen tätig als Ende September 2017. In den Handwerken für den gewerblichen Bedarf nahm die Beschäftigung mit +1,0 % am stärksten zu. Um jeweils 0,9 % stieg die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe und im Ausbaugewerbe. Auch im Kraftfahrzeuggewerbe (+0,7 %) und im Gesundheitsgewerbe (+0,6 %) waren mehr Personen tätig. Demgegenüber sank die Zahl der Beschäftigten im Lebensmittelgewerbe (-1,9 %) und in den Handwerken für den privaten Bedarf (-2,5 %).

Straftäter auf der A67 mit 1,17 Promille festgenommen

Am späten Sonntagabend (09.12.2018) wollte eine Streife der Autobahnpolizei zwischen den Anschlussstellen Gernsheim und Pfungstadt einen Opel Astra anhalten, da dieser zuvor starke Schlangenlinien über die Autobahn fuhr. Zunächst versuchte sich der Fahrer einer Kontrolle zu entziehen, konnte jedoch kurz darauf angehalten werden. Als die Streife den Fahrzeugführer kontrollierte, war der Grund des voraus gegangenen Fahrverhaltens schnell erklärt.

Ein Atemalkoholtest zeigte bei ihm 1,17 Promille an. Der Fahrer wies sich während den polizeilichen Maßnahmen mit einem Ausweis aus. Die Ordnungshüter hegten aber rasch den Verdacht, dass es sich bei der angegebenen Person im Ausweis nicht um die des anwesenden Wagenlenkers handelte. Bei der Durchsuchung des Opels kam ein weiterer bereits abgelaufener Ausweis zum Vorschein, der die wahren Personalien des Mannes offenbarte. Demnach handelt es sich um einen 39-jährigen gesuchten Straftäter, der von der Staatsanwaltschaft Köln wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz mit Haftbefehl gesucht wird.

Weiterhin wurde ihm bereits die Fahrerlaubnis rechtskräftig entzogen. Er musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Anschließend wurde er ins Polizeigewahrsam eingeliefert und wird im Laufe des Tages dem Richter vorgeführt.

Nun wird die Liste der strafrechtlichen Delikte, mit welchen er nun konfrontiert wird, um Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Ausweismissbrauch erweitert.

Förderbescheid über 14,5 Millionen Euro für Elektrobusse

Die Stadt Wiesbaden informiert: Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit wird die Anschaffung der ersten 56 Elektrobusse im Zuge der kompletten Substituierung der Dieselbus-Flotte von ESWE Verkehr mit 14,5 Millionen Euro fördern. Ein entsprechender Bescheid liegt jetzt vor. ESWE-Geschäftsführer Frank Gäfgen: „Damit sind wir unserem Ziel, komplett emissionsfreien ÖPNV in Wiesbaden anzubieten, einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Unser Projekt ist hinsichtlich des Ausschreibungsverfahrens, der Anforderungen und des Umfangs deutschlandweit einmalig“.

Oberbürgermeister Sven Gerich gratuliert ESWE Verkehr zum Förderbescheid: „Hinter den 14,5 Millionen Euro steckt eine sehr große Wertschätzung des Projektes, die wir mit dem Bund teilen. Unsere Vision vom emissionsfreien öffentlichen Nahverkehr hat mit dieser Förderung auf dem Weg zur Realisierung eine entscheidende Hürde genommen. Die Umstellung der Diesel- auf Elektrobusse wird die Luftqualität in Wiesbaden weiter verbessern. Wir freuen uns, dass in 2019 die ersten Elektrobusse durch die hessische Landeshauptstadt rollen werden.“

„Vor zwei Jahren wurde ESWE Verkehr für seine Vision noch belächelt – heute schaut man andernorts anerkennend bis neidvoll nach Wiesbaden. Es zahlt sich jetzt aus, dass Wiesbaden so früh die Weichen gestellt hat“, lobt Wiesbadens Verkehrsdezernent Andreas Kowol die Weitsicht der ESWE-Geschäftsführer. „Mit der Einführung der ersten E-Busse werden die ältesten Dieselbusse ausgemustert, dadurch ergibt sich eine hohe Stickoxidminderung. Für unser Ziel, ein Dieselfahrverbot für Wiesbaden abzuwenden, ist der heutige Tag ein Meilenstein“, sagt Kowol.

Durch die erste Charge von 56 Elektrobusse werden bereits 22 Prozent des gesamten Bestandes ersetzt, dadurch gibt es pro Jahr folgende Einsparungen: CO: 5.418 Kilogramm, CO2: 3.784.514 Kilogramm, Feinstaub: 512 Kilogramm und NOx: 30.302 Kilogramm. Nicht zu unterschätzen ist auch eine Vermeidung von Lärm, die nach dem gesamten Austausch bei 65 Prozent liegen und damit die Lebensqualität erhöhen wird.

Das Ausschreibungsverfahren sieht einen Generalunternehmer für Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und für das Betriebshof-Managementsystem vor. Bisher wurde in Deutschland als Einzelposten lediglich eine bestimmte Anzahl an Bussen ausgeschrieben. Auch die Anforderungen sind einzigartig: Die Elektrobusse sollen eine Reichweite von rund zweihundert Kilometern haben, unabhängig von Temperatur und Topografie – die Reichweite darf also auch im Winter bei voller Heizleistung und Steigungen nicht reduziert sein. Beispiellos ist auch der Umfang der Ausschreibung: ESWE Verkehr unternimmt keinen Modellversuch, sondern mittelfristig sollen alle ESWE-Verkehr-Diesel- in Elektrobusse ausgetauscht werden, der erste mögliche Förderzeitraum beschränkt sich auf 120 Solo- und 20 Gelenkbusse.

Gemeinsam mit ESWE-Verkehr-Geschäftsführer Gäfgen ist sich Verkehrsdezernent Kowol einig, dass die im Sommer notwendig gewordene Änderungsbekanntmachung der europaweiten Ausschreibung in jeder Hinsicht positiv verlaufen ist: „Zum einen haben wir jetzt eine Förderung des Bundes in Maximalhöhe erhalten, zum anderen konnten sich auch weitere Anbieter bewerben“, so der Stadtrat.

David Coleman, Projektingenieur emissionsfreier ÖPNV erläutert einige der nächsten Herausforderungen der Vision: „Der gesamte Umbau des Betriebshof inklusive des Baus eines Umspannwerkes muss organisiert werden. Neben der Sicherstellung der Energieversorgung müssen vor allem die Umläufe geplant werden – also wann welcher Bus wieviel Batterieladung benötigt, um rechtzeitig für seinen nächsten Einsatz zur Verfügung zustehen. Auch die Zusatzausbildung unserer Nutzfahrzeugmechaniker und -mechatroniker muss bedacht werden.“

Parallel dazu wird das Ausschreibungsverfahren beendet. Frank Gäfgen: „Mitte Dezember werden wir die letzten Bietergespräche führen, im ersten Quartal 2019 den Auftrag vergeben und dann fahren im nächsten Jahr auch die ersten Elektrobusse in Wiesbaden – wahrscheinlich auf der Linie 1.“

Montabaur: Verkehrsunfall mit schwerverletzter Person

Am 09.12.2018 gegen 19:00 Uhr kam es auf der B255 zwischen Höhn und Hellenhahn-Schellenberg zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 67-jährige Frau und ein 20-jähriger Mann fuhren in ihren Fahrzeugen hintereinander in Richtung Hellenhahn-Schellenberg. Auf regennasser Fahrbahn verlor der 20-jährige Fahrzeugführer vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr auf das vorausfahrende Fahrzeug auf.

Durch diesen Zusammenstoß wurde das vorausfahrende Fahrzeug zunächst nach rechts von der Fahrbahn abgedrängt und kam anschließend im linken Straßengraben zum Stillstand. Die 67-jährige Fahrzeugführerin wurde durch den Unfall schwer verletzt, ihre 79-jährige Beifahrerin wurde leicht verletzt. Das Fahrzeug des 20-jährigen Unfallverursachers kam nach dem Zusammenstoß nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach.

Auch er wurde leicht verletzt. Alle beteiligten Fahrzeuginsassen wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht. Die B255 war für circa drei Stunden voll gesperrt.

Doppelter Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss in Mainz

In der Nacht zum Sonntag wurde der Mainzer Polizei eine augenscheinlich alkoholisierte Person gemeldet, welche ihr Fahrzeug in der Quintinsstraße bestiegen habe und mit diesem weggefahren sei. Noch während der Suchmaßnahmen nach der Person und dem Fahrzeug wurde ein Verkehrsunfall in der Rheinstraße im Bereich der Einmündung zur Holzhofstraße gemeldet. Beim Eintreffen an der Unfallörtlichkeit konnte das gesuchte Fahrzeug als unfallbeteiligtes Fahrzeug festgestellt werden.

Mit diesem war der verantwortliche Fahrzeugführer einem, an der Einmündung zur Holzstraße stehenden, Fahrzeug aufgefahren. Bei dem Zusammenstoß wurde der 24-jährige Fahrzeuginsasse aus Wiesbaden leicht verletzt. Fälschlicherweise entschied sich der 39-jährige Mainzer jedoch anschließend dazu, die Unfallörtlichkeit rasant zu verlassen. Hierbei verlor er kurz vor der Einmündung zur Holzhofstraße die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte gegen Metallpoller, welche rechtsseitig der Fahrbahn standen. Dort endete die Flucht des nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuges.

Ein beim Fahrzeugführer durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,93 Promille AAK. Gegen den alkoholisierten 39-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung infolge von alkoholbedingter Fahruntüchtigkeit, Unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet und der Führerschein sichergestellt.

Der Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln stellt eine Hauptunfallursache dar. Wer berauscht fährt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch Andere. Gegen den alkoholisierten Unfallverursacher kann eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe verhängt werden. Zudem muss der Fahrer im Nachgang zum Strafverfahren die so genannte medizinisch psychologische Untersuchung (MPU) ablegen, durch welche weitere Kosten entstehen.

Wir wollen, dass Sie sicher ankommen – Ihre Polizei Mainz.

Nächtliche Autofahrt endet auf dem Autodach

Unfallort: Rheingau-Taunus-Kreis, Schlangenbad, Rheingauer Straße Unfallzeit: 09.12.2018, 01:20 Uhr. Der 27-jährige Fahrzeugführer eines Pkw Opel kam auf der Rheingauer Straße von der Fahrbahn ab und prallte an einer niedrigen Mauerumfassung eines Baumes mit seinem Fahrzeug so ab, dass dieses sich überschlug und auf dem Dach zum Liegen kam.

Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt und vorsorglich per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Da der Verdacht auf Fahren unter Alkoholeinfluss bestand wurde eine Blutentnahme angeordnet. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

Frankfurter Löwen spielen heute gegen die Tiger aus Bayreuth

Am Sonntag, den 9. Dezember geht es für die Löwen vom heimischen Main an den Roten Main nach Bayern zu den Bayreuth Tigers. Die Oberfranken bieten am 25. Spieltag auch einen Familientag an. Spielbeginn im Eisstadion Bayreuth ist bereits um 16:00 Uhr.

Wie gewohnt halten wir euch mit unserem Live-Ticker, auf Facebook, Twitter und Instagram auf dem Laufenden. Das Spiel wird zudem auf SpradeTV übertragen.

Lage der Löwen: Gut gespielt und doch verloren

Einsatz, Moral und Spielfluss stimmten – nur die Chancenverwertung war gegen Bietigheim am Freitag ebenso ausbaufähig wie schon beim Heimspiel zuvor gegen Deggendorf. Doch Head Coach Matti Tiilikainen blieb gewohnt ruhig: „Wir ärgern uns jetzt über dieses Ergebnis. Doch wenn wir die richtigen Schlüsse draus ziehen, werden wir es besser machen, wenn die entscheidende Phase der Saison kommt.“

Obwohl sich Antti Kerälä in seinem dritten Löwen-Spiel über sein erstes Tor freuen durfte, hat sich an der Situation des Topscorers nicht viel verändert. Adam Mitchell konnte am Freitag den 100. Löwen-Treffer der Saison erzielen und baute damit seine Führung in der teaminternen Scorerwertung aus. Er steht nun bei 32 Zählern und hat ebenso viele Tore geschossen wie Matt Pistilli (je 13). Die Vorlagen-Liste führt Mitchell gemeinsam mit Eddie Lewandowski mit 19 Assists an.

Der Gegner: Rote Laterne nach fünf Siegen in Folge abgegeben

Die Bayreuth Tigers sind zurzeit vorletzter in der Liga – allerdings fehlen nur fünf Punkte auf den sicheren zehnten Tabellenplatz. Außerdem haben die Oberfranken in letzter Zeit einen kleinen Lauf und man konnten die letzten fünf Spiele in Folge alle gewinnen. Besonders das letzte Spiel gegen Crimmitschau macht den Fans Mut. Die Mannschaft von Petri Kujala hat in Sachsen einen souveränen 6:1-Erfolg feiern können und mit diesem Sieg die rote Laterne an Deggendorf weitergegeben.

Topscorer der Tigers ist Ville Järveläinen. Der Finne konnte in der bisherigen Saison 25 Punkte sammeln, die sich in 16 Assists und 9 Tore aufteilen. Er hat damit sowohl die meisten Vorlagen als auch die meisten Tore für die Bayreuther verbucht.

Die Bilanz: Eindeutig mit kleinem Schönheitsfleck

Von den bisherigen neuen Begegnungen zwischen den beiden Mannschaften konnten die Löwen acht gewinnen. Lediglich ein Spiel ging an die Oberfranken. Die Löwen haben bisher doppelt so viele Tore gemacht und führen die Torbilanz also mit 48:24 Treffern an.

Hinweise und Besonderheiten:

Adresse: Eisstadion Bayreuth, Albrecht-Dürer-Str. 1/3, 95448 Bayreuth
Tickets: Karten für die Partie können im Online-Ticketshop und an der Abendkasse gekauft werden.

Ausbildung junger Ärzte im Bereich der Leberkrebsforschung in Mainz

Die Universitätsmedizin Mainz richtet ab 2019 ein Else Kröner-Forschungskolleg ein. Ziel ist es, die wissenschaftliche Ausbildung junger Ärzte im Bereich der Leberkrebsforschung zu fördern. Es gilt, die grundlegenden Vorgänge, die die Entstehung von Leberkrebs begünstigen, besser zu verstehen. Das Kolleg ist unter dem Dach der Mainz Research School of Translational Biomedicine (TransMed) der Universitätsmedizin Mainz angesiedelt. Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung fördert das neue Forschungskolleg für die Dauer von drei Jahren mit insgesamt einer Million Euro.

Das Else Kröner-Forschungskolleg (EKFK) soll den medizinischen Nachwuchs in die Lage versetzen, den dualen Karriereweg – der sowohl die klinische als auch die forschende Tätigkeit einschließt – erfolgreich zu beschreiten. Die Kollegiaten durchlaufen eine Ausbildung zum „Clinician Scientist“. Dabei wirken sie sowohl in der Klinik bei der Patientenbehandlung als auch bei medizinischen Forschungsprojekten im Labor mit. Auf ihrem Weg zum Facharzt werden die Kollegiaten des EKFK von einem begleitenden Ausbildungs- und Mentoringprogramm profitieren. In den ersten drei Jahren sollen insgesamt zehn Ärzte in das EKFK aufgenommen werden

Der thematische Schwerpunkt des EKFK ist im Bereich der Grundlagenforschung zu Leberkrebs angesiedelt und ergänzt so in idealer Weise die Forschungsaktivitäten innerhalb des Sonderforschungsbereichs 1292 „Gezielte Beeinflussung von konvergierenden Mechanismen ineffizienter Immunität bei Tumorerkrankungen und chronischen Infektionen“. Es handelt sich dabei um eine Krankheit, die oft tödlich verläuft, da sie vielfach erst sehr spät erkannt wird. Über die letzten Jahrzehnte verzeichnen Deutschland und praktisch alle Industrieländer laut der European Association for the Study of the Liver eine stetig ansteigende Erkrankungsrate. Daraus ergibt sich, dass die Behandlung von Lebertumoren zunehmend ins Blickfeld unseres Gesundheitswesens rückt. Das EKFK soll darauf abzielen, durch patientennahe, innovative Forschung neue diagnostische und therapeutische Strategien zu entwickeln. Im Kern wird es unter anderem darum gehen, die Früherkennung und Therapieauswahl durch das Erforschen besserer Marker zu verbessern.

„Mit dem neuen Else Kröner-Forschungskolleg schafft die Universitätsmedizin Mainz eine weitere Möglichkeit, die Ausbildung begabter junger Clinician Scientists gezielt zu fördern. Jungen Ärztinnen und Ärzten bietet sich dort die Chance, bereits während ihrer Facharztausbildung auf hohem Niveau zu forschen“, betont der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz Univ.-Prof.- Dr. Ulrich Förstermann. „Durch das EKFK Mainz erhalten die Kollegiaten eine interdisziplinäre und nachhaltige Perspektive in einem wichtigen Forschungsgebiet, das darauf abzielt, die zukünftige Versorgung von Patienten mit Leberkrebs nachhaltig zu verbessern“, unterstreicht Jun. Prof. Dr. Jens Marquardt, Oberarzt in der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz und einer von drei Sprechern des neuen Forschungskollegs. Die anderen beiden Sprecher des EKFK sind Univ.-Prof. Dr. Beate Straub vom Institut für Pathologie der Universitätsmedizin Mainz und Univ.-Prof. Dr. Hauke Lang, Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie.

Für das EKFK Mainz bewerben können sich alle forschungsinteressierten Ärztinnen und Ärzte, die an der Versorgung von Patienten mit Leberkrebs beteiligt sind.

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.400 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

Verkehrsunfall mit Personenschaden in Wittlich

Ein 32-jähriger PKW-Fahrer geriet am 08.12.2018 in Wittlich, gegen 16:00 Uhr, auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und rutschte nach links in Richtung der Gegenfahrbahn. Beim Gegenlenken kam er dann nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Brückenpfeiler. Der Pkw überschlug sich, rutschte anschließend über die komplette Fahrbahn und blieb auf dem linken Grünstreifen auf dem Dach liegen.

Es kam glücklicherweise zu keiner Kollision mit anderen Fahrzeugen. Der Fahrzeugführer wurde schwer verletzt und der Beifahrer leicht verletzt ins Krankenhaus Wittlich mit dem Rettungswagen eingeliefert.

A67: Kleintransporter brennt – Polizei bittet um Hinweise

Am frühen Sonntagmorgen (09.12.) kam es auf der Tank- und Rastanlage Lorsch-West zum Brand eines Kleintransporters. Um kurz nach Mitternacht bemerkten Verkehrsteilnehmer auf dem Parkplatz der Rastanlage Rauch aus dem Laderaum des ausländischen Fahrzeugs ins Freie aufsteigen. Sie informierten den 21-jährigen Fahrer des Kleintransporters.

Dieser konnte das Fahrzeug unverletzt verlassen. Die herbeigerufene Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Am Kleintransporter entstand aber erheblicher Sachschaden. Warum der Brand in dem mit Metallteilen beladenen Transporter ausgebrochen war, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Das Fahrzeug wurde zur weiteren Untersuchung sichergestellt. Die Kriminalpolizei in Heppenheim bittet in dieser Sache um Hinweise unter der Rufnummer 06252 / 706-0 Gefertigt: EPHK René Bowitz, PvD, Tel.: 06151 / 969-3030

Spende statt Geschenke: 70.000 Euro für den guten Zweck

Die Fraport AG spendet insgesamt 70.000 Euro für gemeinnützige Projekte in der Region. Damit folgt der Flughafenbetreiber der langjährigen Tradition auf Weihnachtsgeschenke für Geschäftspartner zu verzichten und stattdessen soziale Organisationen zu unterstützen.

In diesem Jahr erhält die Frankfurter Allgemeine Zeitung für das Kinder-Palliativ-Team in Südhessen sowie für ein Patenprojekt der Christoffel-Blindenmission in Paraguay zusammen 10.000 Euro. Der gleiche Betrag geht an die Frankfurter Rundschau: Das Geld kommt dem Projekt „Not gemeinsam lindern“ der FR-Altenhilfe und der Hilfsaktion „Schlappekicker“ zugute. Die Leberecht-Stiftung der Frankfurter Neuen Presse und die „Ein Herz für Kinder“-Aktion der BILD-Zeitung erhalten ebenfalls je 10.000 Euro.

Mit jeweils 5.000 Euro werden die Kinderhilfestiftung e. V. und ihr Projekt „Rückenwind“, das Diakonische Werk Hanau-Main-Kinzig für die ambulante Suchthilfe sowie die Offenbacher Tafel unterstützt. Auch der Franziskustreff Frankfurt, der Verein Funkelsterne e. V. Mainz und die Hessische Krebshilfe Frankfurt bekommen je 5.000 Euro.

„Mit der finanziellen Unterstützung möchten wir unseren Dank und unsere Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit in der Region ausdrücken. Soziales Engagement ist uns eine Herzensangelegenheit“, sagte Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

Bereits seit über 20 Jahren setzt sich die Fraport AG für wohltätige Zwecke ein. Insbesondere in den Bereichen Kultur, Sport, Soziales, Bildung und Umwelt ist das Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet aktiv. In diesem Jahr wickelte es knapp 500 Spendenvorgänge ab und sponserte 660 Vereine mit Bandenwerbung und Insertionen. Zudem stattete Fraport 350 Mannschaften mit Trikots aus.

Auch das gesellschaftliche Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördert der Flughafenbetreiber nun schon seit fünf Jahren. Im Rahmen des sogenannten Patenprojekts werden Patenschaften für soziale Projekte im eigenen Heimatverein finanziell unterstützt. Seit dem Start im November 2013 wurden so bereits über 700.000 Euro für das soziale Engagement der Beschäftigten zur Verfügung gestellt.

Schwerer Raubüberfall auf Geldtransporter in Gau-Algesheim

Am Donnerstag, 06.12.2018, gegen 22:45 Uhr, überfielen mindestens zwei maskierte Täter ein Werttransportfahrzeug im Industriegebiet in Gau-Algesheim. Mit Hilfe von zwei älteren Kleintransportern, einem dunkelblauen und einem weißen Transporter / Kastenwagen, zwangen sie das Werttransportfahrzeug zum Anhalten. Es gelang ihnen, den Fahrer zu überwältigen. Allerdings blieben die Versuche, den Laderaum zu öffnen, erfolglos, so dass die Täter nach kurzer Zeit vom Fahrer abließen und vom Tatort ohne Beute in unbekannte Richtung flüchteten. Durch einen der beiden bei der Tat benutzten Transporter wurde ein am Fahrbahnrand geparktes Fahrzeug beschädigt. Von den Tätern fehlt derzeit noch jede Spur.

Erste Ermittlungen ergaben einen Hinweis auf einen weißen Kastenwagen, der in der zurückliegenden Zeit mehrfach gegen 22.30 Uhr mit eingeschaltetem Standlicht und laufendem Motor im Industriegebiet in Gau-Algesheim, insbesondere im Bereich Richard-Wagner-Straße, Lise-Meitner-Straße und Max-Planck-Straße gesehen worden ist.

Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen übernommen und bittet die Bevölkerung mit folgenden Fragen um Mithilfe.

Wer hat gestern einen älteren blauen und / oder einen älteren weißen Transporter im Industriegebiet in Gau-Algesheim gesehen? Wer hat in den zurückliegenden Wochen einen Transporter gesehen, der auffallend in o.g. Straßen abgestellt war oder mit laufendem Motor und eingeschalteter Beleuchtung wartete? Wer hat Personen gesehen, die sich im den o.g. Bereichen auffällig umgesehen haben? Wer hat sich selbst zur Tatzeit im Industriegebiet in Gau-Algesheim aufgehalten und hat in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht?

Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben können, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.