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32-jähriger Mieter sitzt wegen schwerer Brandstiftung jetzt in Untersuchungshaft

Der Verdacht, dass der 32-jährige Mieter einer Dachgeschosswohnung in Eich, seine eigene Wohnung am Dienstag vorsätzlich angesteckt hat, erhärtet sich laut Polizeiangaben immer mehr.

Der 32-jährige Deutsche, wurde noch am Tattag festgenommen und am gestrigen Mittwoch (27.02.2019) dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht in Mainz vorgeführt. Dort wurde  Haftbefehl erlassen und der mutmaßliche Brandstifter in Untersuchungshaft überführt.

Laut Polizei, seien unter anderem die Motivlage sowie die Schuldfähigkeit Bestandteil der aktuellen Ermittlungen. Ein politisch motivierter Hintergrund sei zumindest gegenwärtig ausgeschlossen. Den 32-jährigen erwartet nun eine Anklage wegen vorsätzlicher schwerer Brandstiftung.

Ursprungsartikel:

Das elegante Cabriolet SKODA FELICIA feierte vor 60 Jahren seine Weltpremiere

Der SKODA FELICIA, das wohl beliebteste tschechische Cabrio überhaupt, feiert dieses Jahr das 60. Jubiläum seiner Weltpremiere. Am 1. März 1959 fuhr der attraktive 2+2-Sitzer auf der Frühjahrsmesse in Leipzig erstmals ins Rampenlicht. Im tschechischen SKODA Werk Kvasiny rollten zwischen 1959 und 1964 insgesamt 14.863 Fahrzeuge dieses Typs vom Band. Mehr als zwei Drittel der Produktion wurden in die ganze Welt exportiert.

Am Sonntag, den 1. März 1959, öffnete die Leipziger Frühjahrsmesse ihre Tore. Als Publikumsmagnet der Ausstellung zogen die neuen Pkw-Modelle von SKODA die Blicke auf sich: Neben dem OCTAVIA präsentierte sich auch das attraktive Cabriolet SKODA FELICIA erstmals dem Publikum. Wenig später sorgte der offene FELICIA auch auf dem Genfer Automobil-Salon vom 12. bis 22. März international für Aufsehen. Und ab dem 4. April 1959 präsentierte SKODA sogar auf dem New Yorker Messegelände Coliseum drei Exemplare des neuen Cabriolets – als weltgrößter Automobilmarkt besaßen die USA für alle Hersteller immense Bedeutung. Besonders europäische Cabrios galten jenseits des Atlantiks als Importschlager.

1010 Exemplare des SKODA 450

Vorgänger des schicken neuen Modells war der SKODA 450, der 1957 ebenfalls als Cabrio erhältlich war. Die Typbezeichnung leitete sich aus der Zylinderzahl und der Motorleistung ab – der SKODA 450 besaß einen Vierzylinder mit 50 PS. Die meisten der insgesamt 1.010 Exemplare, die bis zum Modellwechsel 1959 entstanden, fanden Liebhaber in so anspruchsvollen Märkten wie Großbritannien und den USA.

Das elegante Cabriolet SKODA FELICIA feierte vor 60 Jahren seine Weltpremiere: Etwa zwei Drittel der 14.863 gebauten SKODA FELICIA und FELICIA SUPER wurden exportiert – unter anderem in die USA und nach Kanada. In Irland wurde eine Kleinserie aus importie | Foto: „obs/Skoda Auto Deutschland GmbH“

Der Nachfolger mit dem wohlklingenden Namen FELICIA lief im Werk Kvasiny vom Band und wies eine Reihe bedeutender technischer Innovationen auf. Statt quer eingebauten Blattfedern wie beim 450 erhielt die Vorderachse des Neulings nun Spiralfedern. Dank massiveren Gummi-Silentblöcken wurden deutlich weniger Vibrationen vom Zentralrohr-Fahrwerk in die Ganzmetall-Karosserie geleitet. Die jetzt asymmetrisch geschliffenen Scheinwerfer leuchteten die Straße besser aus. Neben dem serienmäßigen Faltdach bot SKODA für den FELICIA sogar ein 27 Kilogramm leichtes GFK-Hardtop als Option an.

Basisversion mit 300 KG Zuladung

In der Basisversion brachte der SKODA FELICIA ein Leergewicht von 930 Kilogramm auf die Waage und erlaubte eine Zuladung von 300 Kilogramm. So konnte der 2+2-Sitzer vier Personen und bis zu 320 Liter Gepäck befördern. Bei einem Radstand von 2.390 Millimetern erstreckte sich die Karosserie auf eine Länge von 4.065 Millimeter. Der unter der Fronthaube untergebrachte Otto-Vierzylinder-Reihenmotor mit OHV-Ventilsteuerung und 1.089 cm3 Hubraum erreichte seine Spitzenleistung von 50 PS bei 5.500 Umdrehungen. Das maximale Drehmoment von 74,5 Nm stand bereits bei 3.500 Touren zur Verfügung. Das Cabriolet rollte auf 15-Zoll-Rädern und erreichte eine Geschwindigkeit von 130 km/h, der Durchschnittsverbrauch lag bei neun Litern auf 100 Kilometer.

Dank seiner ansprechenden Formen war der SKODA FELICIA im In- und Ausland sehr begehrt. Bereits im ersten Produktionsjahr 1959 wurden fast 70 Prozent der 3.251 hergestellten Exemplare exportiert. Selbst auf Automobilmessen an eher exotischen Orten wie Mexiko-Stadt oder Johannesburg erhielt das schicke Cabriolet große Aufmerksamkeit. Zu den bekanntesten ausländischen Besitzern zählte einer der besten Eishockey-Profis seiner Zeit: der Kanadier Maurice ,Rocket‘ Richard (1921 bis 2000), Teamkapitän der Montreal Canadiens. Als erster Spieler in der Geschichte der National Hockey League (NHL) gelang ihm das Kunststück, in 50 NHL-Spielen 50 Tore zu schießen.

liegend im Cabrio übernachten

Im März 1961 präsentierte SKODA in Genf einen überarbeiteten FELICIA. Neben einem markanteren Kühlergrill fielen vor allem die tropfenförmigen Heckleuchten-Einheiten ins Auge. Da sich die Vordersitzlehnen jetzt umklappen ließen, bot das Cabriolet sogar die Möglichkeit, liegend im Fahrzeug zu übernachten. Die neue Schalttafel aus dem glasfaserverstärktem Kunststoff Polytex erhielt einen Bezug aus schwarzem Kunstleder, ausstellbare Seitenfenster im GFK-Hardtop verbesserten die Luftzufuhr in den Innenraum. Ein sportliches Merkmal der neuen Generation: Durch die Verlagerung des Schalthebels von der Lenksäule auf den Mitteltunnel konnten FELICIA-Fahrer die Gänge jetzt schneller und präziser wechseln. Dank des hochwertigeren 70-Oktan-Benzins, das in den meisten Ländern inzwischen erhältlich war, stieg die Leistung des 1,1-Liter-Motors um 2 PS.

Im Folgejahr 1962 erschien der leistungsstärkere FELICIA SUPER. Den 1.221 cm3 großen Vierzylinder versorgten zwei Fallstromvergaser der tschechoslowakischen Marke Jikov mit Kraftstoff-Luft-Gemisch. Durch diese und weitere technische Optimierungen standen den Kunden jetzt 55 PS (40,5 kW) bei 5.100/min sowie 82 Nm bei 3.000/min zur Verfügung. Mit diesen Leistungsdaten erreichte der FELICIA SUPER, der nur zehn Kilogramm mehr wog als das Basismodell, auf breiteren Reifen der Dimension 5.90-15 eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h.

14.863 Fahrzeuge bis 1964

Die Produktion der beliebten SKODA FELICIA-Modellfamilie lief auf den Bändern in Kvasiny parallel zur Fertigung des ebenso erfolgreichen OCTAVIA COMBI. Bis 1964 wurden dort 14.863 Fahrzeuge des FELICIA und des FELICIA SUPER hergestellt, bevor die Ära der SKODA Modelle mit offener Karosserie, Zentralrohrrahmen und dem klassischem Heckantriebskonzept mit Frontmotor endete. SKODA bereitete sich auf die Fertigung der völlig neu konstruierten Heckmotor-Generation vor, die im gleichen Jahr mit dem S 1000 MB durchstartete.

Auch heute, 60 Jahre nach seiner Weltpremiere, erfreut sich der SKODA FELICIA noch immer großer Beliebtheit. Dies zeigt sich nicht zuletzt am wachsenden Interesse von Oldtimer-Sammlern sowie an steigenden Marktpreisen gut erhaltener Exemplare. Zum anderen spüren FELICIA-Fahrer bei Oldtimer-Veranstaltungen unmittelbar die große Begeisterung, die dieses Modell bei Klassikerfans von Westeuropa bis China weckt.

FCK-Fan warf Messer durchs Stadion – 15 Monate ohne Bewährung

Dass er wegen eines Messerwurfes ins Gefängnis soll, gefällt einem 22-jährigen Fan des Fußball Drittligisten 1. FC Kaiserslautern gar nicht. In der Hoffnung auf eine Strafe ohne Bewährung legte er Berufung ein. Das Ergebnis ist eine 15 Monate gültige Dauerkarte, mit der er die Spiele des FCK im gefängniseigenen TV-Raum schauen kann.

Zu 1 ½ Jahren Gefängnis ohne Bewährung wurde der FCK-Fan vom Schöffengericht  in Kaiserslautern im März vergangenen Jahres verurteil. Da er bereits mehrfach vorbestraft ist, wurde die Haftstrafe ohne Bewährung ausgesprochen.

Messer verfehlte nur knapp das Gesicht der Ordnerin

Der vorbestrafte FCK-Fan stand im August 2017 beim Heimspiel der Roten Teufel gegen den SV Darmstadt 98 in der Westkurve im Fritz-Walter-Stadion am Betzenberg. Wie die Videoaufzeichnungen zeigten, habe der Mann ein aufgeklapptes Klappmesser in Richtung einer Ordnerin geworfen. Nur durch viel Glück, verfehlte das Messer die Ordnerin nur knapp.

Wie der Angeklagte erklärte, habe er wohl „aus Ärger über eine Schiedsrichter-Entscheidung“ so gehandelt. Das als er das Messer in Richtung einer Riege von Ordnern geworfen hat nichts passiert ist, war reines Glück. Wie die Ordnerin als Zeugin aussagte, flog das Messer nur etwa einen halben Meter an ihrem Gesicht vorbei.

Berufung brachte 15 Monate ohne Bewährung

Die Tat sei zwar unstrittig und wird auch von dem Angeklagten nicht abgestritten, doch hierfür gleich ins Gefängnis gehen zu müssen, findet er zu hart. „Es tut mir auch wirklich sehr leid.“, waren die Schlussworte des 22-jährigen im ersten Prozess vergangenen Jahres.

Am gestrigen Mittwoch (27.02.2019) fand dann vor dem Landgericht in Kaiserslautern die Berufungsverhandlung statt. Zwar erreichte er es nicht die Verurteilung in eine Bewährungsstrafe umzuwandeln, doch immerhin muss er jetzt 3 Monate weniger ins Gefängnis. Das Landgericht verurteilte ihn in der Berufungsverhandlung nun zu 15 Monaten Gefängnis ohne Bewährung.

Start in die Straßenfastnacht – Die eigenen Grenzen und die der Anderen respektieren

Mit der Weiberfastnacht beginnt heute auch die heiße Phase der Straßenfastnacht und die Narren und Jecken feiern ausgelassen auf den zahlreichen Fastnachtveranstaltungen. Und das ist auch gut so, denn die fünfte Jahreszeit ist in Rheinland-Pfalz ein wichtiges Ereignis und Teil unserer Kultur.

Klar, dass beim gemeinsamen Feiern nicht selten Alkohol im Spiel ist. Doch wer zu tief ins Glas geschaut hat, sollte auf jeden Fall das Auto stehen lassen. Zu viel Alkohol ist aber nicht nur im Straßenverkehr gefährlich, es führt leider auch oft zu Streitereien, Belästigungen, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen.

Unter dem Motto „Mit Konfetti in der Blutbahn“ möchte die Polizei Rheinland-Pfalz daran erinnern, dass es beim Feiern um ein friedliches und besonnenes Miteinander geht. Angelehnt ist das Motto der neuen Kampagne an dem gleichnamigen Fastnachts-Schlager „Konfetti in der Blutbahn“ von Oliver Mager, einem Mainzer Komponisten, Texter und Sänger.

Eigene Einschätzung täuscht

Zwar fühlen sich viele nach dem Genuss von zwei, drei Gläsern alkoholischer Getränke subjektiv noch in der Lage ein Fahrzeug zu führen. Doch diese Einschätzung täuscht! Denn schon geringe Mengen an Alkohol genügen, um das Gesichtsfeld einzuschränken und die Reaktionsfähigkeit herabzusetzen.

Die Polizei Rheinland-Pfalz empfiehlt folgende Tipps und Hinweise zu beherzigen, damit die Fastnachtstage für alle friedlich bleiben:

  • Vermeiden Sie Fahrten unter Alkohol-, und/oder Drogeneinfluss. Besser auf das Taxi oder den Bus warten anstatt mehrere Monate auf die Wiedererteilung des Führerscheins.
  • Lieber bunt statt blau – nüchterne Fahrer bringen Farbe ins Spiel.
  • Nehmen Sie sich an Fastnacht frei – alkoholfrei. Dann ist auch  die Heimfahrt easy.
  • Für Führerscheinneulinge mit zweijähriger Probezeit gilt die Null-Promille-Grenze.
  • Lassen Sie ihre Getränke nie unbeaufsichtigt stehen.
  • Schauen Sie nicht weg, wenn Sie etwas Strafbares oder Verdächtiges bemerken. Melden sie Vorfälle über die Notrufnummer 110 oder wenden Sie sich direkt an die eingesetzten Polizeibeamten vor Ort.
  • Respektieren sie die Grenzen anderer Menschen und gehen sie sorgsam miteinander um.
  • Ein friedliches Miteinander trägt dazu bei, eskalierende Situationen zu verhindern.

Mehr zur Fastnachtskampagne „Mit Konfetti in der Blutbahn“ der Polizei Rheinland-Pfalz erfahren Sie unter: https://www.polizei.rlp.de/de/die-polizei/dienststellen/polizeipraesidium-mainz/fastnachts-kampagne-2019/

Mainzer Bischof Peter Kohlgraf fährt an Rosenmontag auf einem Wagen des KCK mit

Dieses Jahr werden die Narren entlang des Rosenmontagzuges ihren Augen nicht trauen. Es ist kein Aktiver des Karneval-Club Kastel 1947 e.V. (KCK), der als Mainzer Bischof verkleidet hat und auf dem Komiteewagen den Narren ein Helau zu ruft, nein es ist der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf persönlich.

Gemeinsam mit dem KCK (Zugnummer 49) wird der Mainzer Bischof, der Ehrenmitglied des Clubs ist, den Rosenmontagsumzug vom Wagen des KCK aus miterleben. Der 51-jährige gebürtige Kölner, wird am Rosenmontag sein Pileolus gegen die KCK-Narrenkappe tauschen und auf dem Wagen des KCK den kompletten Rosenmontagsumzug in Mainz mitfahren.

Zuvor wird er den neuen „Nachthemdenwagen“ des KCK segnen. Da dieser jedoch relativ tief gebaut ist, wurde aus Sicherheitsgründen entschieden, dass der Kohlgraf während der 7,2 Kilometer langen Umzugsstrecke seinen Platz auf dem höheren Komiteeewagen hat.

Im Vordergrund der neue Nachtheimdenwagen des KCK | Foto: Thorsten Lüttringhaus

 

 

11-jährige aus Usingen vermisst – Die Polizei bitte um Mithilfe

Seit Dienstagabend wird die 11-jährige Alice Reiter aus Usingen vermisst. Alice verließ am gestrigen Dienstag (26.02.2019) gegen 19:45 Uhr die Wohneinrichtung in der Usinger Neutorstraße, in der sie derzeit untergebracht ist.

Mutmaßlich nutzte sie zur Fortbewegung den Bus oder die Bahn, um den Bereich von Usingen zu verlassen. Erkenntnisse zum derzeitigen Aufenthalt der 11-Jährigen konnten im Verlauf der bislang geführten Ermittlungen nicht gewonnen werden.

Die älter wirkende Alice Reiter ist…

Foto: Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden
  • circa 160 cm groß
  • hat braunes längeres Haar und eine kräftige Figur
  • Bekleidet ist sie mit einer Jacke mit Camouflage-Muster (Tarn-Muster)
  • einem karierten Schal
  • einer Jeanshose und weißen „Nike“-Turnschuhen, die eine höhere Sohle haben.

Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten werden von der Kriminalpolizei in Bad Homburg unter der Rufnummer (06172) 120-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.

500 komplette Trikotsätze für Sportvereine – Ab 1. März startet MAINOVA die Verlosung

500 Sportvereine dürfen sich auch dieses Jahr wieder über neue Trikotsätze freuen. Im Umkreis von 100 Kilometern rund um Frankfurt, können alle Sportvereine an der Verlosung der Aktion „Mainova-Trikots für Vereine“ teilnehmen.

Dem größten hessischen Energieversorger liegt die Unterstützung des Breitensports sehr am Herzen. Deshalb will Mainova die Vereine einen kompletten Trikotsatz inklusive Veredelung unterstützen. Lediglich 119 Euro als Eigenbetrag sollten eingeplant werden. Die vergünstigten Trikotsätze sind in vielen verschiedenen Vereinsfarben erhältlich.

Sportvereine stabilisieren unsere Gesellschaft, indem sie Werte wie Fair Play, Teamgeist und Toleranz vermitteln und die soziale Integration fördern. Als leistungsstarker Partner des Breitensports möchte Mainova engagierte Sportvereine bei ihrer gesellschaftlich wertvollen Arbeit tatkräftig unterstützen

In erster Linie richtet sich die Aktion an den vereinsorganisierten Mannschaftssport wie Fußball, Handball, Basketball und Volleyball sowie vereinsbasierte Laufgruppen. Aber auch andere Mannschaftssportarten können berücksichtigt werden, indem sie auf Trainingskleidung oder Präsentationsanzüge zurückgreifen.

Die Trikotsätze sind vom renommierten Sportartikelhersteller Nike, der unter anderem Ausstatter des Mainova-Sponsoringpartners Eintracht Frankfurt ist

Mit nur einem >KLICK< an der Aktion teilnehmen.

Drastischer Anstieg der Fluglärmbelastung über der Verbandsgemeinde Nieder-Olm

Der Anstieg der Flugbewegungen über der Verbandsgemeinde Nieder-Olm ist im Jahr 2018 drastisch angestiegen. Mit 48.000 Flügen sei dies ein Anstieg um knapp 74 Prozent gegenüber dem Vorjahr, so der Deutsche Fluglärmdienst.

Überdurchschnittlich viel Ostwind seien der Grund, so dass der Anflug auf den Airport in Frankfurt am Main bei dieser Wetterlage über die Verbandsgemeinde Nieder-Olm erfolgte.

Verbandsgemeindebürgermeister Ralph Spiegler (SPD) machte gegenüber dem SWR deutlich, dass auch die knapp 400 Flüge während des Nachtflugverbotes mittlerweile zu einem Problem geworden sind. Zu dem normalen Fluglärm während des Tages stellen diese Flüge in der Nacht eine enorme Belastung für die Menschen Rheinhessen dar.

Für Spiegler sei klar, dass eine echte Entlastung nur mit einem ausgeweiteten Nachflugverbot bis 06:00 Uhr morgens erreicht werden kann.

Städtebaulicher Erschließungsvertrag – Neubaugebiet „An der Gänsweide“ in Spiesheim

Die Ortsgemeinde Spiesheim (Verbandsgemeinde Wörrstadt) setzt bei der Entwicklung des neuen Wohngebietes „An der Gänsweide“ auf eine Partnerschaft mit dem Mannheimer Energieunternehmen MVV. Vertreter der Verbands- und der Ortsgemeinde sowie der Verbandsgemeindewerke und von MVV Regioplan, der auf kommunale Planung und Erschließung spezialisierten MVV-Tochtergesellschaft, unterzeichneten nun den städtebaulichen Vertrag.

„Mit der guten Verkehrsanbindung und gleichzeitig hohem Wohnwert ist die Nachfrage nach Baugrundstücken in unserem Ort sehr hoch“, betonte der Spiesheimer Ortsbürgermeister Hans Philipp Schmitt bei der Vertragsunterzeichnung. „Mit dem Aufstellungsbeschluss vom Oktober 2018 haben wir den ersten Schritt für das neue Baugebiet gemacht. Dass wir heute schon im nächsten Schritt den Erschließungsträger beauftragen können, freut uns besonders, weil es sichtbar voran geht.“

„Die große Zahl an Neubaugebieten in unserer Verbandsgemeinde spricht für den hervorragenden Standort, der für jede einzelne Ortsgemeinde große Chancen bietet“, erklärte Markus Conrad, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wörrstadt.

Erschließung Neubaugebiet „An der Gänsweide“

Unterzeichnung des städtebaulichen Vertrages zur Erschließung des Neubaugebietes „An der Gänsweide“ in der Ortsgemeinde Spiesheim

Für Karl-Heinz Greb, Leiter des Eigenbetriebs Abwasser der Verbandsgemeinde, steht die Entwässerungsplanung im neuen Baugebiet im Vordergrund. „Mit einem zentralen Regen-Rückhaltebecken schaffen wir eine moderne und sichere Lösung für die Entwässerung“, sagte Greb. Er verwies auf die langjährige Zusammenarbeit mit der MVV Regioplan.

24 Baugrundstücke auf 1,2 Hektar

Deren Geschäftsführer Markus Prien dankte den Gemeindevertretern für das Vertrauen. „Da die Gutachten für Boden und Artenschutz bereits vorliegen, können wir voraussichtlich schon im Frühjahr den Bebauungsplan offenlegen“, umriss er den Zeitplan für die nächsten Schritte.

Im Baugebiet werden auf einer Nettofläche von rund 1,2 Hektar etwa 24 Baugrundstücke entstehen. Die Gemeinde Spiesheim hat MVV Regioplan mit allen Leistungen rund um die Entwicklung des Baugebietes beauftragt. Die Kosten für die gesamte Maßnahme werden auf rund 1,3 Mio. Euro geschätzt.

Mit der FordPass-App ist ferngesteuertes Entriegeln möglich

Ab sofort bietet die Ford-eigene App FordPass neue Funktionen an. Neben der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs ist nun jederzeit auch der offizielle Zubehörkatalog abrufbar. Darüber hinaus hilft ein digitaler Co-Pilot, den eigenen Kraftstoffverbrauch sowie dessen Kosten zu überblicken, und gibt Tipps für eine effizientere Fahrweise. Das melde Ford in einer Mitteilung an die Presse.

Darin heißt es: „Mit der Einführung der vierten Modellgeneration des Ford Focus ermöglicht das FordPass Connect genannte integrierte Modem eine verbesserte Interaktion mit dem Fahrzeug. Im Falle eines Unfalls setzt FordPass Connect auch ohne Handy an Bord automatisch einen Notruf (eCall) inklusive Standortdaten an die lokale Notrufzentrale ab.“ In Verbindung mit dem Modem ermögliche die FordPass App auch Funktionen und Informationen (Ford Mobile Remote) wie beispielsweise das ferngesteuerte Ver- und Entriegeln des Fahrzeugs, das ferngesteuerte Starten des Motors (derzeit nur bei Ford Focus und bei Automatikfahrzeugen), das Anzeigen des Fahrzeugstandorts oder der Fahrzeugdiagnose (Ölstand, Reifendruck, o.ä.).

WLAN-Hotspot einrichten

Dank des Modems kann im Fahrzeug ein 4G LTE WLAN-Hotspot für bis zu zehn Endgeräte eingerichtet werden. Im Preis inklusive ist eine Nutzung für drei Monate oder 3 GB. Danach kann auf Wunsch ein Folgevertrag mit individuellem Datenpaket bei Vodafone abgeschlossen werden. Bei der Funktion Live Traffic ist die Nutzung sogar zwei Jahre lang inklusive. In Verbindung mit SYNC3 werden per Live Traffic Echtzeit-Verkehrsinformationen in das eigene Navigationssystem gespeist, so dass die Route kontinuierlich an die aktuelle Verkehrssituation angepasst werden kann.

FordPass Connect hilft mit der Funktion „Finden“, preiswerte Tankstellen, Parkhäuser oder auch Restaurants zu finden. Unter der Funktion „Mobilität“ können jederzeit Informationen wie Kraftstoffstand, Reifendruck oder auch die Kontaktdaten des Servicepartners eingesehen werden. „Dies alles sind Funktionen, die vor dem Hintergrund zunehmender Digitalisierung und Vernetzung die urbane Mobilität erleichtern beziehungsweise Innovationen erst ermöglichen werden“, heißt es von Ford.

Mann schießt um sich | Frau am Kopf durch Projektil schwer verletzt

Am Dienstag, den 26. Februar 2019, gegen 21.55 Uhr, befand sich eine 29-jährige Frau aus Hanau in der Theodor-Heuss-Allee. Nach den bisherigen Erkenntnissen erschien zu dem genannten Zeitpunkt ihr ehemaliger Lebensgefährte und gab einen Schuss auf die Frau ab. Diese erlitt durch das Projektil erhebliche Kopfverletzungen. Die 29-Jährige wurde kurze Zeit darauf von Zeugen zum 13. Polizeirevier verbracht und kam von dort sofort in ein Krankenhaus.

Der Tatverdächtige, ein 49-Jähriger aus dem Main-Kinzig-Kreis, richtete anschließend die Waffe gegen sich selbst und fügte sich ebenfalls eine Kopfverletzung zu. Trotz der Verletzung schoss der 49-Jährige noch auf vier Zeugen, glücklicherweise ohne diese zu verletzen. Ein vorbeifahrender Audi wurde jedoch getroffen. Auch der Fahrer blieb unverletzt.

Der Tatverdächtige versuchte zu fliehen, konnte von Kräften des 13. Polizeireviers jedoch in der Straße An der Dammheide festgenommen werden. Auch er befindet sich nun zur Behandlung im Krankenhaus.

Die Gründe für die Auseinandersetzung dürften in der vor kurzem vollzogenen Trennung der beiden zu suchen sein. Die Ermittlungen dauern an

Mieter setzt eigene Wohnung in Brand

Heute gegen 08:30 Uhr bemerkte ein aufmerksamer Zeuge Rauchentwicklung aus der Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in Eich – Am Mittelweg und wählt umgehend den Notruf der Feuerwehr. Der Zeuge betritt im Anschluss das Haus, sucht das oberste Geschoss auf und tritt die ins Schloss gezogene Haustür der Dachgeschosswohnung auf.

Nachdem er sich vergewissert hat, dass sich keine Person mehr in der Wohnung befindet – zu diesem Zeitpunkt herrscht bereits in einem Zimmer eine starke Rauchentwicklung – verlässt er die Wohnung wieder. Alle übrigen Inhaber können ihre Wohnungen unverletzt verlassen.

In diesem Zusammenhang wird gegen einen Mieter, der sich selbst der Brandstiftung bezichtigt und sich in Gewahrsam befindet, ermittelt. Die Ermittlungen schließen mögliche Beweggründe aber auch gesundheitliche Ursachen mit ein.

In der brandbetroffenen Wohnung entstand ein Schaden in sechsstelliger Höhe. Zwei weitere Wohnung sind in Folge von Rauchgas und Löschwasser derzeit unbewohnbar.

Europawahl: 64,8 Millionen Wahlberechtigte in Deutschland

Bei der neunten Direktwahl des Europäischen Parlaments am Sonntag, 26. Mai 2019, werden nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Deutschland rund 64,8 Millionen Deutsche und andere Unionsbürger wahlberechtigt sein, davon 33,2 Millionen Frauen und 31,6 Millionen Männer. Das teilt die Pressestelle des Bundeswahlleiters in Wiesbaden mit.

Demnach wird Deutschland weiterhin mit 96 Abgeordneten im Europäischen Parlament vertreten sein. Die Gesamtzahl der Abgeordneten wird sich von derzeit 751 auf 705 verringern, wenn das Vereinigte Königreich die Europäische Union verlässt.

Wahlrecht in Deutschland oder in Herkunftsmitgliedstaat ausüben

Bei der Wahl der Europaabgeordneten aus der Bundesrepublik Deutschland werden etwa 60,8 Millionen Deutsche wahlberechtigt sein. Daneben können an der Wahl außerdem rund 3,9 Millionen weitere Unionsbürger teilnehmen. Dabei handelt es sich um Staatsangehörige aus den übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die in der Bundesrepublik Deutschland wohnen. Sie können entscheiden, ob sie ihr Wahlrecht zum Europäischen Parlament in Deutschland oder in ihrem Herkunftsmitgliedstaat ausüben. Wie die deutschen Wähler müssen sie für die Wahl in Deutschland die jeweiligen Wahlrechtsvoraussetzungen nach dem Europawahlgesetz erfüllen. Für die hier lebenden ausländischen Unionsbürger gelten zusätzlich besondere Regelungen für die Eintragung in die Wählerverzeichnisse. Nähere Informationen hierzu sind auf der Internetseite des Bundeswahlleiters im Bereich Europawahl 2019 → Informationen für Wähler → Unionsbürger, unter www.bundeswahlleiter.de nachzulesen.

Von den Wahlberechtigten können sich etwa 3,9 Millionen junge Menschen erstmals an der Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus der Bundesrepublik Deutschland beteiligen. Darunter sind insgesamt rund 3,7 Millionen deutsche Erstwählerinnen (1,8 Millionen) und -wähler (1,9 Millionen), die in der Zeit vom 26. Mai 1996 bis 26. Mai 2001 geboren wurden und etwa 0,2 Millionen weitere Unionsbürger.

5,5 Milliarden Euro durch Weintourismus

Jährlich reisen 50 Millionen Menschen primär wegen des Weines in die deutschen Weinregionen und sorgen dort mit Ausgaben von 5,5 Milliarden Euro für circa 75.000 Arbeitsplätze. Das ist das Ergebnis einer Studie des Deutschen Weininstituts (DWI) und der Hochschule Geisenheim University. Gemeinsam haben die Einrichtungen erstmals mit Unterstützung aller 13 Gebietsweinwerbungen bundesweit die wirtschaftliche Bedeutung des Weintourismus wissenschaftlich untersucht.

„Weintouristen“ tragen überdurchschnittlich stark zur Wertschöpfung bei

Wie das Deutsche Weininstitut mitteilt, schafft der Tourismus hierzulande in den Weinbaugebieten insgesamt schätzungsweise 412.900 Arbeitsplätze, bei einem Gesamtumsatz von 29,9 Milliarden Euro im Jahr. „Rund 13 Prozent aller Touristen bereisen die Regionen gezielt wegen des Weines und besuchen während ihres Aufenthalts ein oder mehrere Weingüter. Mit einem Anteil von 18 Prozent am Gesamtumsatz tragen sie dabei überdurchschnittlich stark zur Wertschöpfung bei“, heißt es.

Zweijährige Studie, 900 Weingüter, 4.500 Touristen

Die Daten basieren auf einer zweijährigen Studie, für die 900 Weingüter und 4.500 Touristen in allen deutschen Weinbaugebieten befragt wurden. Die Unterschiede zwischen Weintouristen und Nicht-Weintouristen ergaben sich durch deren detaillierte Auskünfte darüber, wie viel Geld sie für welche Leistungen täglich im Urlaub ausgegeben haben. Aus den Gesamtausgaben und den Besucherzahlen haben die Experten die wirtschaftliche Bedeutung errechnet.

Blick vom Petersberg/Bechtolsheim – Hier fühlen sich auch Touristen wohl. Foto: Deutsches Weininstitut

Weintourismus als „wichtiges Marktsegment“

Initiiert wurde die Studie vor dem Hintergrund der Feststellung der Bundesregierung aus dem Jahr 2015, wonach sie den Weintourismus für ein wichtiges Marktsegment hält. DWI-Geschäftsführerin Monika Reule sieht in diesen Daten eine wichtige Entscheidungsbasis für weitere touristische Investitionen in den Anbaugebieten: „Viele Weinregionen haben ihr weintouristisches Potenzial noch nicht vollständig ausgeschöpft“, so Reules Einschätzung. Die beiden Wissenschaftler, Prof. Dr. Gergely Szolnoki und Maximilian Tafel der Hochschule Geisenheim University betonen: „Der Weintourismus hat in Deutschland eine enorme wirtschaftliche Bedeutung und sollte daher auch weiterhin im Fokus der Politik stehen.“

Fahrzeug in den Main gerollt | Keine Personen im Fahrzeug

Am Freitag, 22. Februar 2019, gegen 22:40 Uhr meldet die Leitstelle Offenbach, dass ein geparkter Pkw in Höhe der Ortslage Großauheim offensichtlich in den Main gerollt ist und zu Tal treibt. Die Feuerwehr in Hanau sei bereits verständigt.

Die sofort zum Einsatzort entsandte Streife der Wasserschutzpolizei-Station Frankfurt/Main bestätigt die Angaben und teilt weiterhin mit, dass das Fahrzeug gegen 23:20 Uhr gesunken ist und nun am Rand der Fahrrinne der Binnenschiffe liegt. Personen befinden sich offensichtlich nicht mehr im Fahrzeug.

Die durchgehende Schifffahrt im Bereich der Schleusen Groß-Krotzenburg und Mühlheim wird auf Veranlassung der Wasserschutzpolizei durch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung  informiert (gewahrschaut).

Foto: Hessisches Bereitschaftspolizeipräsidium

In der Folge sollte das Fahrzeug noch in der Nacht durch Taucher der Feuerwehr Hanau gesichert und geborgen werden. Hierzu wurde die Schifffahrt teilweise gesperrt.

Bergung verschoben

Am 23.02.2019 wurde gegen 00:30 Uhr entschieden, das Fahrzeug in der Nacht nicht mehr zu bergen, um eine Beschädigung des Fahrzeugs und damit möglicherweise den Austritt von Betriebsstoffen in den Main zu verhindern.

Statt dessen markieren die Taucher der Feuerwehr den Liegeort des Pkw mit einer Boje und bereiten die Bergung durch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung für Montag, 25.02.2019, vor. Die Wasserschutzpolizei-Station Frankfurt veranlasst über den Nautischen Informationsfunk Binnenschifffahrt (NIF) eine entsprechende Warnmeldung.

Am heutigen Morgen gegen 10:00 Uhr war es dann soweit:

Mitarbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes in Aschaffenburg,  Außenstelle Hanau, fuhren mit schwerem Bergegerät zur Unfallstelle, bargen den Pkw aus der Bundeswasserstraße und setzten ihn am Ufer ab. Eine Gewässerverunreinigung durch Betriebsstoffe konnte aufgrund der Bergung vermieden werden.