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Hat die Uhrumstellung bald ein Ende ? – EU-Parlament hat heute abgestimmt

Am kommenden Wochenende werden die Uhren erneut auf Sommerzeit und eine Stunde vorgestellt. Doch wenn man nach der EU geht, wird dieses nicht mehr lange so sein.

Am heutigen Dienstag (26.03.2019) haben die EU-Parlamentarier eine weitere Hürde genommen. Ab dem Jahr 2021 soll es mit der Zeitumstellung rum sein. Darauf einigten sich die Abgeordneten in Straßburg. Doch ist diese Entscheidung nur ein Zwischenschritt in der Europäischen Gesetzgebung. Die Mitgliedsstaaten müssen nun noch einen Kompromiss finden.

Gemeinsamen Kompromiss finden

Als nächsten Schritt sich nun die EU-Verkehrsminister, bevor es zu einer abschließenden Entscheidung kommen kann, auf eine gemeinsame Linie einigen. Im Anschluss daran werden die Unterhändler des EU-Parlamentes mit einbezogen um einen gemeinsamen Kompromiss zu finden. Hiermit wird jedoch nicht vor Ende des Jahres gerechnet.

Wenn es nach dem EU-Parlament geht, sollen die einzelnen Mitgliedstaaten selbst entscheiden, ob sie ab 2021 dauerhaft in der Winter- oder Sommerzeit leben wollen. So könnte es dann ab 2021 in Europa zur gleichen Zeit jedoch unterschiedliche Uhrzeiten geben. Wie unter anderem „Focus-Online“, haben die Abgeordneten vorgeschlagen, ein entsprechendes Koordinierungsgremium einzurichten. In diesem Gremium sollen dann Vertreter aller Mitgliedsstaaten und der EU-Kommission sitzen.

Umstrittener Nutzen

Seit nunmehr 39 Jahren (1980) gibt es in Deutschland die Sommerzeit. EU-weit werden die Uhren erst 16 Jahre später (1996) um jeweils eine Stunde umgestellt. Als festes Datum gilt hierbei immer der letzte Sonntag im März und der letzte Sonntag im Oktober.

Umstritten ist seit der Umstellung der tatsächliche wirtschaftliche Nutzen. So war der Ursprungsgedanke, dass durch die Umstellung das Tageslicht besser ausgenutzt und somit Energie eingespart werden kann. Wissenschaftliche Erwiesen ist jedoch, dass manche Menschen gesundheitliche Probleme durch die Umstellung haben und unter einem Mini-Jetlag leiden.

Dauerhafte Sommerzeit nicht ohne Probleme

Bei einer Dauerhaften Sommerzeit, so wie es in vielen Länder favorisiert wird, sehen Wissenschaftler allerdings auch Probleme für den menschlichen Organismus. So befürchten sie, dass sich im Winter das wenige Tageslicht auf die Stimmung der Menschen niederschlägt.

Eine EU-weite Umfrage im vergangenen Sommer, bildete den Anstoß dazu, dass sich die EU-Kommission mit dem Ende der Zeitumstellung beschäftigt. Gut drei Millionen Menschen beteiligten sich an der Umfrage wobei der Anteil der Deutschen Bevölkerung am größten war. 84 Prozent der Teilnehmer sprachen sich im vergangenen Jahr für ein Ende der zweimal im Jahr stattfindenden Zeitumstellung aus.

Qualvoll verendet – Reh mit Drahtschlinge um den Hals aufgefunden

Am Sonntagvormittag wurde im Bauschheimer Waldgebiet „Am Weinfaß“ ein qualvoll zu Tode gekommenes Reh entdeckt. Das Tier wurde mit einer Drahtschlinge um den Hals gefunden.

Wie der Ginsheimer Jagdpächter Manfred Schrepfer mitteilte, habe der Hund einer Spaziergängerin angeschlagen. Das Tier war mit seinem Kopf, an eine an einem Baum befestigte Drahtschlinge geraten.

Das vermutlich trächtige Reh starb qualvoll

Da der eigentlich zuständige Bauschheimer Jagdpächter verhindert war, sei Schrepfer zum Fundort gerufen worden. Nach seinen Informationen sei das Ricke (Weidmännischer Fachausdruck für Weibchen) schon mehrere Tage tot. Diese Rückschlüsse konnte der Fachmann anhand des Vewesungsgrades ziehen. Durch die sich im inneren des Körpers ausbreitenden Gase sei das Reh schon „ziemlich dick“ gewesen.

Foto: Privat

Seinen Vermutungen nach, muss das Ricke trächtig gewesen sein. Das Tier sei einen qualvollen Tod gestorben, ist sich Schrepfer sicher. Als Täter kommen für den Waldpächter Wilderer in Frage, die es auf das Fleisch des Tieres abgesehen hatten.

Nicht der erste Fall dieser Art

Zwar sei die am Baum befestigte Drahtschlinge ohne Köder gewesen, dafür aber ganz in der Nähe eines Wildwechsels angebracht. So konnten der oder die Täter darauf spekulieren, dass sich ein Tier darin verfangen könnte.

Dieses sei nicht der erste Fall dieser Art gewesen. Bereits vor ein paar Jahren haben Unbekannte ähnliche Schlingen in seinem Ginsheimer Jagdrevier angebracht. Gemeinsam mit dem Pächter des Bauschheimer Waldes wollen sie die Gegend jetzt nach weiteren Schlingen absuchen.

Polizei bittet um Hinweise

Die eingeschaltete Polizei ermittelt nun wegen Jagdwilderei und sucht in dem Zusammenhang Zeugen, die im dortigen Bereich verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Unter Telefon (06142) / 6960 bittet die Polizeistation Rüsselsheim um Hinweise.

Mainzer Imker: Schädigung von Bienen durch 18 neu zugelassene Pflanzenschutzmittel befürchtet

Das Bienen durch eingesetzte Pflanzenschutzmittel langfristig geschädigt werden, dass befürchtet der Mainzer Imker Franz Botens. Insgesamt seien 18 Pflanzenschutzmittel befristet Zugelassen worden.

Da einige der zugelassenen Mittel auch während der Blütezeit eingesetzt werden dürfen, befürchten die rheinlandpfälzischen Imker Schädigungen ihrer Bienenvölker. Wie der 2. Vorsitzende des Imkerverbandes, Franz Botens gegenüber der Deutschen Presseagentur erklärte, gelangen sobald die Pflanzenschutzmittel während der Blütezeit eingesetzt werden, die Giftstoffe durch die Pollen in den Bienenstock.

So würde die Brut, die mit den Pollen gefüttert werde, langfristig geschädigt. „Frisch geschlüpfte Bienen seien besonders empfindlich“, so Boten

„Blüten sollen wirkstofffrei sein, das ist unser Herzensanliegen“

Auch wenn die Zulassung der Pflanzenschutzmittel erst einmal nur befristet zugelassen worden sind, komme auch diese sogenannte „Notfallzulassung“ einer ständigen Zulassung gleich. Das „Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit“ (BVL) erteilt eine Zulassung von 120 Tagen.

Im Winter würden die Mittel ohnehin nicht eingesetzt, daher komme diese Art der Zulassung einer dauerhaften Zulassung gleich, kritisiert der Imker. Bei einer solchen Zulassung müssen auch alle möglichen Folgen für Insekten berücksichtigt werden.

Einstufung B4 – nicht Bienengefährlich

Nach einem Bericht des SWR, habe das Bundesagrarministerium erklärt, dass alle 18 befristet zugelassenen Pflanzenschutzmittel vom „Julius-Kühn-Institut“ (JKI) und dem Umweltbundesamt (UBA) in ihrer Wirkung auf Bestäuber hin geprüft worden seien.

„Werden die Pflanzenschutzmittel sachgerecht angewendet, sollte es keine unvertretbaren Auswirkungen auf Bienen geben.“

Einige selektiv wirkende Insektizide hätten „bei der Anwendung während des Bienenfluges in blühenden Kulturen keine negativen Effekte auf Bienenvölker“, so das JKI und somit als nicht bienengefährlich in der Gefährdungsstufe B4 eingeordnet.

Nach Bombendrohungen mussten mehrerer Rathäuser in deutschen Städten evakuiert werden

In mehreren deutschen Städten mussten heute Morgen die Rathäuser wegen Bombendrohungen gesperrt oder gar evakuiert werden. So auch das Rathaus in Kaiserslautern. Wie in weiteren Rathäusern, ging auch in Kaiserslautern die Drohung in der Nacht per E-Mail ein.

Zur Stunde laufen bundesweit Durchsuchungsmaßnahmen in den betroffenen Gebäuden. In Kaiserslautern wir die Polizei zusätzlich durch die US-Militärpolizei und Kollegen aus Mainz unterstützt.

Hintergründe noch unklar

Über die Hintergründe der Bombendrohung können derzeit keine Angaben gemacht werden. Über das Landeskriminalamt besteht bundesweit der Kontakt zu den anderen Polizeibehörden zwecks Informationsaustausch. Ob ein Zusammenhang besteht, ist noch nicht bekannt.

Zu den betroffenen Städten gehören Augsburg, Chemnitz, Göttingen, Kaiserslautern, Neunkirchen im Saarland und Rendsburg. In allen Städten sind die Bereiche rund um die Rathäuser gesperrt. Wie die „Augsburger Allgemeine“ berichtet, sei zuvor eine „Gewalttat in Zusammenhang mit der Stadt Augsburg“ angedroht worden.

Ähnliche Drohungen bereit im Januar

Auch wenn die Hintergründe derzeit noch völlig offen sind, erinnern die Fälle jedoch an ähnlich gelagerte Bombendrohungen der letzten Wochen. So gingen am 11. Januar bei mehreren Landgerichten ähnliche Drohungen per Mail ein.

Betroffen waren hier die Landgerichte von Erfurt, Kiel, Magdeburg, Potsdam und Wiesbaden. Auch hier mussten die Gebäude geräumt werden und von der Polizei gab es nach wenigen Stunden Entwarnung.

In allen Fällen konnte kein Verdächtiger ermittelt werden.

Versuchte Erpressung mit Bitcoins – User soll für Besuch auf Pornoseiten bezahlen

Die Maschen, um an Geld von anderen Menschen ran zu kommen, werden immer Dreister. Gerade im Online-Zeitalter, nutzen Gauner verschiedene Wege um auf unbescholtene Bürger Druck auszuüben und zu erpressen.

So hat ein 57-Jähriger Mainzer am vergangenen Samstagabend eine Erpresser-E-Mail erhalten. In dieser wird er aufgefordert, einen gewissen Betrag in Bitcoins (virtuelle Währung) an ein darin genanntes Konto zu senden.

Maidl in dieser Art werden in den letzten Wochen an User verschickt | Quelle: Privat

Würde er der Anweisung nicht folge leisten, so solle ein angeblich zuvor angefertigtes Video an seine Kontaktadressen verschickt werden. Dieses Video zeige den E-Mail-Empfänger bei einem vermeintlichen Besuch auf einer Pornoseite im Internet.

Verhalten bei Eingang solcher oder ähnlicher Nachrichten

Derzeit gibt derzeit keine Hinweise darüber, dass der 57-jährige gehackt worden sein könnte bzw. solch ein Video überhaupt existiert.

Die Polizei rät daher Betroffenen zu folgender Vorgehensweise:

  • Antworten Sie nicht auf solche Drohmails
  • Überweisen Sie kein Geld an die Absender
  • Die Monitorkamera sollte grundsätzlich verdeckt und nur wenn benötigt freigehalten werden

21-Jähriger aus Wiesbaden seit Donnerstag vermisst

Seit Donnerstag, dem 21.03.2019 wird der 21-jährige Hermann Dietrich Leander HASPELMATH aus Wiesbaden vermisst. Der junge Mann ist zurzeit in einer Wohngruppe im Kurt-Schumacher-Ring wohnhaft, welche er nach derzeitigem Ermittlungsstand am 21.03.2019 verlassen hat.

Am Abend des 24.03.2019 wurde der 21-jährige Mann dann bei der Polizei als vermisst gemeldet.

Aufgrund seines aktuellen psychischen Zustandes, kann eine Gefahr für Herrn HASPELMATH nicht ausgeschlossen werden. Bereiche, in denen sich der 21-Jährige in der Vergangenheit aufgehalten hatte waren die Wiesbadener Innenstadt, das Frankfurter Bahnhofsgebiet sowie ein Waldgebiet im Bereich Wiesbaden-Rambach.

Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden

Beschrieben wird der Vermisste 

  • circa 1,75 Meter groß
  • schmale Gestalt
  • braune, kurze Haare
  • ungepflegte Erscheinung
  • Brillenträger
  • Gehbehinderung mit Fußfehlstellung

Zur Bekleidung liegen keine Informationen vor.

 


Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, welche Angaben zum Aufenthaltsort des Vermissten machen können, sich unter der Rufnummer (0611) 345-3333 zu melden.

34-Jähriger aus Eltviller Klinik seit Samstagnachmittag vermisst

UPDATE: FAHNDUNG EINGESTELLT! Seit vergangenem Samstag (23.03.2019) wird der 34-jährige Martin S. aus Eltville vermisst. Der Vermisste befand sich in einer Klinik in Eltville und wurde dort letztmals am Samstag gegen 15:00 Uhr während eines Spazierganges auf dem Klinikgelände gesehen. Danach verliert sich seine Spur.

Da der 34-jährige sich wegen einer Erkrankung in der Klinik aufgehalten hatte, geht die Polizei davon aus, dass außerhalb des Klinikgeländes Herr S. Gefahren ausgesetzt ist.

Beschreibung des Vermissten.

  • circa 1,80 Meter groß
  • circa 75 kg
  • sportliche Figur
  • braune Haare mit einem Mittelscheitel
  • Dreitagebart

Letztmalig war er mit einer dunklen Hose, einem blauen T-Shirt und einer dunklen Jacke bekleidet.

Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, welche Angaben zum Aufenthaltsort des Vermissten machen können, sich unter der Rufnummer (0611) 345-3333 zu melden.

Budenheimer Hallenbad und Sauna bis auf Weiteres geschlossen

Langjährige Kondensatbildung ist die Ursache für Schäden an der Innendachdämmung im Budenheimer Hallenbad. Die Schäden sind so massiv, dass sowohl Hallenbad als auch Sauna mit sofortiger Wirkung für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen werden mussten.

Die entstandenen Schäden sind erst jetzt in ihrem vollen Umfang erkannt worden, so schreiben es die Gemeindewerke Budenheim auf ihrer Internetseite. Betroffen von der Schließung sind auch Schulen und Vereine die das Hallenbad genutzt hatten.

Komplette Schließung unumgänglich

Eine komplette Schließung vom Budenheimer Hallenbad ist unumgänglich, da sowohl für die Begutachtung des Schadenumfanges, als auch der Planung der notwendigen Sanierungsmaßnahmen, die Deckenverkleidung auch im Beckenbereich geöffnet werden muss.

Wie lange die Schließung dauert ist noch unklar. Das wird wohl von der Schadensfeststellung und den damit verbundenen Sanierungsmaßnahmen abhängen. Stefan Hinz (Verwaltungsratsvorsitzender) als auch Jörg Gräf (Vorstandsvorsitzender) wollen auf jeden Fall den Bestand des Bades sichern. Hierzu sei es notwendig den aktuellen Sanierungsbedarf als Entscheidungsgrundlage zu ermitteln

Droht eine tödliche Masern-Epidemie ? – Bundesregierung berät über Impfpflicht

532 Menschen erkrankten in Deutschland im vergangenen Jahr an Masern. Europaweit starben insgesamt 72 Menschen an der Erkrankung. Nun berät die Bundesregierung, ob angesichts einer drohenden tödlichen Maser-Epidemie eine verbindliche Impfflicht verhängt werden soll.

Wie die Ärzte-Zeitung mitteilte, haben im vergangenen Jahr die Todesfälle drastisch zugenommen. Im Vergleich zu 2017 (42 Todesfälle) sei die Todesfallrate um knapp 72 Prozent innerhalb eines Jahres angestiegen. Unter den 532 Menschen, die in Deutschland erkrankten, gab es keine Todesfälle. Laut Ärzte-Zeitung liege der Grund, dass die Zahlen so hoch ausfallen daran, dass manche Eltern ihre Kinder bewusst nicht impfen lassen.

Impfthema emotional behaftet

Das „Impfthema“ ist sowieso sehr emotional behaftet, da einige Eltern überzeugte Impfgegner sind. So warnen Experten davor, dass eine verpflichtende Verordnung kontraproduktiv sein kann.

Nach SPIEGEL-Angaben, befindet sich der Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (SPD) zusammen mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) aktuell in Beratungen über eine entsprechende Verordnung. Gegenüber der Presse betonte Lauterbach, dass sich die SPD innerhalb der Koalition für eine Impfpflicht für Kinder einsetzte. Jens Spahn habe sich bereits früher für die verpflichtende Masernverordnung für Kinder eingesetzt. Wie der stellvertretende FDB-Bundestagsfraktions-Vorsitzende Michael Theurer erklärte, würde die FDB hier mit ihrer Haltung bei den beiden Regierungsparteien liegen.

GRÜNE gegen eine Impfpflicht

Wie die Peiner Allgemeine Zeitung berichtet, seien die Grünen gegen eine Impfpflicht als Schutz vor Masern. Die Befürchtungen seien, dass durch solch eine Verpflichtung die Impfgegner mit einer noch extremeren Ablehnung reagieren würden. So liegen die Grünen auf gleicher Wellenlänge mit dem Präsidenten des Robert-Koch-Institutes Lothar Wieler.

Kordula Schulz-Ascher, Gesundheitspolitikerin der Grünen, erklärte der Presse gegenüber jedoch, dass ihre Partei grundsätzlich die Impfung befürwortet.

Wie bei vielen Krankheiten ist natürlich der Schutz für die Bevölkerung größer, je mehr Menschen sich impfen lassen. Grad auch für anfällige Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können.

Musiklegende Scott Walker im Alter von 76 Jahren gestorben

Die Musiklegende der 60er und 70er Jahre, Scott Walker, verstarb am heutigen Montag (25.03.2019) im Alter von 76 Jahren. Scott Walker war jahrelang Frontmann der Gruppe „The Walker Brothers“.

Seinen wohl größten Erfolg feierte der US-amerikanische Sänger Mitte der 1960er Jahre mit seinem Hit „The sun ain´t gonna shine anymore“. Er war nicht nur Sänger und Musiker, sondern auch Komponist.

Seine Popband, mit der er 1965 den Durchbruch feierte, bestand aus ihm selbst als Bassist und Leadsänger. John Maus übernahm den Part des Gitarristen und Sängers und Gary Leeds saß am Schlagzeug.

Mit aufwändig arrangierten Popballaden und Coverversionen feierte die Band nach dem Umzug aus den USA nach England weltweite Erfolge. 1967 lösten sich die Walker Brothers auf. In den 1990er Jahren wendete er sich der avantgardistischen Musik zu.

Scott Walker beeinflusste zahlreiche andere Künstler, wie David Bowie, Radiohead oder Pulp.

Sofort 110 wählen – Gefährlicher Täter nach Überfall immer noch auf der Flucht

Nach einem schweren Überfall auf eine Tankstelle in Brühl (Nordrhein-Westfahlen), hat die Polizei und Staatsanwaltschaft nun ein Fahndungsfoto veröffentlicht. Es wird davor gewarnt, dem Täter gegenüber zu treten.

Der Überfall auf die Tankstelle ereignete sich bereits am 10. Februar 2019 um 20:36 Uhr. Dort betrat der Unbekannte die Tankstellenräume in der Kölnstrasse und forderte unter Vorhalt einer schwarzen Pistole von der 22-jährigen Angestellten die Herausgabe von Bargeld. Dieses Misslang jedoch, so dass er ohne Beute in unbekannte Richtung flüchtete.

Täter sehr gefährlich

Die Polizei stuft den Täter als gefährlich ein. Wer den mutmaßlichen Täter sieht sollte ihn nicht ansprechen, sondern sofort den Notruf über 110 wählen. Die Polizei schließt nicht aus, dass der Mann von der Schusswaffe Gebrauch machen könnte.

Da die Fahndung bislang ohne Erfolg blieb, geht die Polizei jetzt mit einem Fahndungsfoto an die Öffentlichkeit. Der Täter wird wie folgt beschrieben:

  • Geschlecht: männlich
  • Größe: 175
  • Scheinbares Alter in Jahren: 30 – 40
  • Bekleidung: Brille mit Metallrahmen, dunkle Kapuzenjacke, dunkle Nike Air Turnschuhe mit weißer Sohle und weißem Nike „Swoosh“
  • Körperliche Merkmale / Besonderheiten: Akne / Aknenarben
  • Mitgeführte Gegenstände: schwarze Pistole
  • Augenfarbe: blau
  • Figur: untersetzt

Das Kriminalkommissariat 13 führt die Ermittlungen fort und fragt:

Wer hat den Täter zur Tatzeit im Umfeld der Tankstelle gesehen oder kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort geben?

Zeugen werden gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 02233 52-0 zu melden. Auf der Seite https://polizei.nrw/fahndungen finden Sie alle veröffentlichten Fahndungen der Kreispolizeibehörde.

15 Themengärten und 100 Kurse für die ganze Familie

Das Besucherzentrum der Meyer Werft gilt mit jährlich 250.000 Besuchern als einer der größten Besuchermagneten Norddeutschlands. In diesem Sommer erhält Papenburg eine weitere Attraktion, die sowohl Urlauber als auch Gruppenreisende anspricht: Die neue Papenburger Blumenschau erstreckt sich unter dem Motto „Zeit für Entdecker“ inhaltlich über alle Kontinente und nimmt mit 15 verschiedenen Themengärten auch aktuellen Bezug auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Allein für Kinder gibt es Programme mit 100 Kursen, dazu ein umfangreiches Veranstaltungsangebot mit Festivals, Lesungen, Konzerten und Kleinkunst. Zusätzlich unterstreicht die Blumenschau die maritime Historie der südlichsten Hafenstadt Deutschlands mit wahren Seemannsgeschichten entlang der Flaniermeile „Hauptkanal“. Hier berichten Kapitäne von Sturmfahrten vor Australien und Abenteuern an Norwegens Küste.

Die Blumenschau in Papenburg startet parallel zum Stadtfest am 1. Juni 2019. Die ergänzende Sonderschau im Stadtpark beginnt ab dem 17. Juli 2019 und dauert bis zum 4. August. Der Eintritt ist kostenfrei.

Ein Jahr nach dem grausamen Mord an dem Obdachlosen Gerd Michael Straten

Vor fast genau einem Jahr, erschütterte der Mord an dem Koblenzer Obdachlosen Gerd Michael Straten bundesweit die Menschen. Seit dem ermittelt die „SOKO Hauptfriedhof“ fieberhaft in dem grausamen Mordfall.

Am 23. März 2018 wurde in den Morgenstunden die enthauptete Leiche des 59-jährigen Obdachlosen auf dem Koblenzer Hauptfriedhof im Bereich des „Pulverturms“ entdeckt worden. Einen Tag zuvor, wurde der ehemalige Koblenzer Kunsthändler noch in seinem Stamm-Café am Koblenzer Hauptbahnhof lebend gesehen.

Über 700 Hinweise gingen in den ersten drei Wochen nach der schrecklichen Tat bei der Polizei ein. Wie ein Polizeisprecher damals sagte, würde die 30-Köpfige SOKO in „Sisyphusarbeit“ allen Hinweisen nachgehen.

Kein Alkohol und sehr gepflegtes Erscheinungsbild

Foto: Polizei Koblenz

Freunde und Bekannte beschreiben den 59-Jährigen eher als zurückhaltend. Auch sei Straten im Besitz eines Führerscheines gewesen. Um bei Musikfestivals von ihm gesammelte Pfandflaschen transportieren zu können, habe sich Straten regelmäßig auch Fahrzeuge gemietet.

Gerd Straten sei in Köln aufgewachsen und lebte seit 1979 in Koblenz. Bis Mitte der 1990er Jahre hatte er dort als Kunsthändler ein Geschäft. Nach dessen Schließung lebte er überwiegend als Obdachloser auf der Straße. Um nicht als wohnsitzlos von seinem Umfeld wahrgenommen zu werden, achtete er sehr auf ein sehr gepflegtes Erscheinungsbild. So habe er auch keinen Alkohol getrunken oder gar Drogen genommen.

Abschied unter großer Anteilnahme der Bevölkerung

Anfang April letzten Jahres hatten sich seine Familie aufgrund der großen Anteilnahme dazu entschlossen, den geschlossenen Sag in der Friedhofskapelle im Koblenzer Stadtteil Lützel öffentlich aufbahren zu lassen. So konnten die Menschen vier Stunden lang von Straten Abschied nehmen.

Nach der Beerdigung, die am 8. Mai 2018 im engsten Familienkreis auf dem Bezirksfriedhof in Koblenz-Metternich stattfand, hat die Familie dort an einem Baum in der Nähe des Haupteinganges eine Gedenktafel für trauernde Freunde und Bekannte aufgestellt.

Immer noch keine konkreten Hinweise

Auch wenn es bis heute noch keine konkreten Hinweise auf den oder die Täter gibt, gehen die Ermittlungen der „SOKO Hauptfriedhof“ entschlossen weiter.

Der Tatort auf dem Koblenzer Friedhof aus der Luft | Foto: Polizei Koblenz

So suchte die Polizei Anfang März diesen Jahres in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ öffentlich nach Hinweisen und Zeugen. So seien nach Ausstrahlung der Sendung rund 200 Hinweise bei der SOKO eingegangen.

10.000 Euro Belohnung

Thomas Lauxen, Leiter der SOKO ist optimistisch, dass dieser grausame Mord aufgeklärt werden kann. So habe er erlebt, dass auch in anderen Mordfällen, die jahrelang zurück gelegen haben, irgendwann der entscheidende Hinweis zur Aufklärung gekommen sei.

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat eine Belohnung von 10.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung der Tat beitragen.

13 Fragen die die SOKO beschäftigt

  1. Wem ist die Person Gerd Michael STRATEN bekannt?
  2. Wer kann Angaben zu seinem Umfeld und Kontaktpersonen machen?
  3. Wer hat in der Zeit vom 22.03.2018 auf den 23.03.2018 auffällige Feststellungen im Bereich des Hauptfriedhofes gemacht?
  4. Wer kann Angaben zu Streitigkeiten zwischen dem Opfer und anderen Personen machen?
  5. Wer kennt Personen, die den Friedhof als Fußweg und/oder Abkürzung benutzen, benutzt haben oder häufig aufsuchen? Diese Personen müssen nicht auffällig sein, oder verdächtig erscheinen, können aber ebenfalls als Zeugen in Frage kommen.
  6. Wer kennt Personen, die den Friedhof auch nachts aufgesucht (Lost Places-Klientel o.ä.) bzw. dort übernachtet haben.
  7. Ist jemandem schon einmal eine Person auf dem Hauptfriedhof aufgefallen, die mit einem schwarzen Schleier vor dem Gesicht maskiert war?
  8. Wo hat Gerd Michael Straten noch gearbeitet?
  9. Sind sogenannte Gelegenheitsjobs des Herrn Straten bekannt?
  10. Wo hat Gerd Michael Straten persönliche Sachen untergestellt?
  11. Mit wem hat Straten Spielcasinos/Spielotheken in Koblenz aufgesucht?
  12. Sind Personen bekannt, mit denen Herr Straten, auch in der weiteren Vergangenheit, eine engere Beziehung und oder Partnerschaft pflegte?
  13. Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?
Das Umfeld um den Tatort auf dem Friedhof | Foto: Polizei Koblenz

Neu aufgetauchte Fragen

Ferner bittet die Polizei um Hinweise zur Identität von drei Personen, die wertvolle Zeugen des Verfahrens sein könnten.

So wurde am Abend vor der Tat, Donnerstag, 22. März 2018, gegen 18.30 Uhr im Bereich des Pulverturms ein Mann gesehen, der ein Fahrrad geschoben hat.
Laut ersten Zeugenaussagen hat der Mann längere Haare und trug an diesem Abend eine längere beige-braune Jacke.

Die Polizei sucht konkret nach 3 bestimmten Personen

Weiterhin wurde eine männliche Person, etwa 25 – 45 Jahre alt, ca. 190 cm groß und schmächtig, am Donnerstag, 22. März 2018 morgens gegen 06.00 Uhr und abends zwischen 21.00 und 22.00 Uhr im Bereich der Beatusstraße gesehen. Er war dunkel gekleidet und führte eine schwarze Tasche, eine Art Sporttasche, mit.

  • Wer kennt die beschriebenen Personen?
  • Wer hat die Männer beobachtet?
  • Wer kann weitere Hinweise zu den Personen oder dem mitgeführten Fahrrad geben?

Auch wurde im Rahmen der Ermittlungen bekannt, dass Gerd Michael Straten im August 2017 im Bereich des Hauptbahnhofs mit einem dunkelhäutigen Mann in einen Streit geraten sein soll.

Der Mann, ca. 25 – 30 Jahre alt und etwa 170 cm groß, hatte Rastalocken und trug an diesem Tag rote Turnschuhe.

  • Wer hat diesen Streit beobachtet?
  • Wer kennt diese Person?

Hinweise bitte an die Kriminaldirektion Koblenz (Tel.: 0261/1031) oder an jede andere Polizeidienststelle.

Rekordverdächtiger Promillewert in Ingelheim

Mit 4,46 Promille Alkohol im Blut wurde am Donnerstagnachmittag in Ingelheim ein Mann angetroffen, der aufgrund seiner Alkoholisierung ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Gegen 16:45 meldeten besorgte Passanten, dass in der Ingelheimer Rheinstraße ein Mann am Fahrbahnrand sitzen würde. Er wäre sehr friedlich, jedoch wäre es absolut untypisch, dass dort einfach so jemand herumsitze.

Stehen war nicht mehr möglich

Als die Streife vor Ort ankam, traf sie dort einen polnischen Mitbürger an, der so betrunken war, dass er nicht mehr alleine stehen konnte. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Pormillewert von 4,46.

Wegen der extremen Alkoholisierung musste der Pole ins Ingelheimer Krankenhaus gebracht werden, da eine medizinische Überwachung notwendig war. Nach Informationen der Polizei geht es dem Mann jedoch wieder gut.

Vier Jugendliche im Mainzer Volkspark bedroht – Täter konnten unerkannt flüchten

An einem Klettergerüst im Mainzer Volkspark, kam es am gestrigen Freitagabend (22.03.2019) zu einem Polizeieinsatz, nachdem eine Gruppe Jugendlicher dort bedroht wurde.

Gegen 21:40 Uhr wurde die Polizei in den Volkspark alarmiert. Ein vierköpfige Gruppe von Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren „chillten“ am dortigen Klettergerüst. Als eine weitere Gruppe von sechs Personen, im Alter von 18 bis 19 Jahren hinzukam forderte dies zunächst Zigaretten und Geld von dem Quartett. Später versuchten sie den Jugendlichen sogar noch eine Jacke zu entreißen.

Auch wenn die Forderung mit der Androhung von Schlägen und Tritten versucht wurde um zusetzten, flüchteten die sechs Unbekannten ohne Beute in verschiedene Richtungen. Eine sofort eingeleitete intensive Fahndung in der Umgebung blieb erfolglos.

Die Täter wurde wie folgt beschrieben:

  • alle männlich
  • zwischen 18 und 19 Jahre alt
  • 1,80 bis 1,90 groß
  • südländisches Aussehen
  • dunkle Haare
  • ausgestattet mit Umhängetaschen und Mützen
  • die Täter hätten fließend deutsch gesprochen

Die Polizei bittet Zeugen sich bei der Polizeiinspektion 1, Tel.: 06131-65-4110, zu melden.