BYC-News Blog Seite 1648

Projekt Oase – Mensch und Tier im Einklang

Das Thema gemeinsamer Lebensraum ist so alt wie die Menschheit selbst. Der Mensch erschließt sich neuen Lebensraum und verdrängt die Tierwelt. Mit Landlebewesen ist dies auch recht einfach. Bei Vögeln hingegen ist ein Zusammenleben unumgänglich.

Die Großstadt im Einklang mit der Natur
Auch die Wirtschafts- und Finanzmetropole Frankfurt ist davon nicht ausgenommen. Auf der Maininsel an der Alten Brücke, welche anno 1235 erstmals urkundlich erwähnt wurde, ist eine kleine Oase für Wasservögel entstanden. Hier tummeln sich Schwäne, Enten, Gänse, Blesshühner, Teichhühner und Graureiher.

Da dieses grüne Fleckchen Natur inmitten der Häuserschluchten der Hochfinanz gerne von Frankfurtern und Touristen aus aller Welt als Naherholungsgebiet genutzt wird, sind Probleme vorprogrammiert.
Immer wieder kommt es vor, dass Hundehalter ihre geliebten Vierbeiner auf die Wildtiere hetzen. Ebenso ist es keine Seltenheit, dass Flaschen und Steine auf die Vögel geworfen werden.

Zivilisationsproblem Müll
Boost Your City hat mit Martina Chane gesprochen. Sie kämpft mit dem Projekt Oase für ein friedliches Miteinander von Mensch und Tier. Seit fast vier Jahren leistet die Naturliebhaberin nicht nur Aufklärungsarbeit, sondern ist auch unermüdlich im Einsatz gegen das Zivilisationsproblem Müll.

„Der Müll stellt ein großes Problem dar. Papier und Plastik werden achtlos auf den Boden geworfen. Aber besonders zerbrochene und herumliegende Glasscherben bieten ein großes Verletzungsrisiko für Kinder, Hunde und die dort lebenden Wasservögel”, erläutert Martina Chane.

Vision und Auftrag von Projekt Oase
“Gesunde und glückliche Tiere in einer naturnahen Umgebung auf der Maininsel – mitten in Frankfurt. Ein Vorzeigeobjekt, auf das die Frankfurter stolz sein können und das den Touristen die Weltstadt mit Herz näher bringt. Entsprechend unserem Motto: Mensch und Tier im Einklang“, so Martina Chane weiter.

Projekt oase - mensch und tier im einklang
Foto: Projekt Oase

Der Verein Projekt Oase ist ein junger und kleiner Verein, der sich noch im Aufbau befindet. Alle Mitglieder helfen ehrenamtlich und müssen ohne jegliche staatliche Förderung auskommen. Um den Tieren, die in Not geraten sind, helfen zu können, werden neben Geldspenden auch unterschiedliche Sachspenden benötigt. Eine Auflistung der benötigten Dinge ist auf der Webseite des Vereins zu finden.

Engagierte Naturliebhaber gesucht
Im Raum Frankfurt/Offenbach sind die Mitglieder rund um die Uhr damit beschäftigt, verletzen Wasservögeln zu helfen. Menschen, die sich engagieren möchten, sind beim Projekt Oase herzlich willkommen.

Kontakt:
www.facebook.com/projekt.oase
www.projekt-oase.com

16 jähriger tot aufgefunden | Obduktion der Leiche erfolgte

Polizei Frankfurt: Am gestrigen Nachmittag ist ein männlicher Leichnam aus dem Main geborgen worden. Eine Passantin, die den leblosen Körper im Wasser sah, hatte gegen 16:00 Uhr den Notruf verständigt. Durch die Feuerwehr wurde der Leichnam geborgen. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 16-jährigen Jungen aus Offenbach, der seit vorgestern als vermisst gemeldet war.

Eine Obduktion des Toten wurde durchgeführt. Bislang konnte nicht zweifelsfrei geklärt werden, was letzten Endes zum Tode des Jungen geführt hat. Aufgrund der laufenden Ermittlungen bitten wir von weiteren Anfragen abzusehen. Es wird nachberichtet.

Staatsanwaltschaft sucht mit Phantombild nach Enkeltrickbetrüger

Am 23. Mai 2018 erhielt eine Seniorin aus Rüsselsheim den Anruf einer angeblichen Freundin ihres Sohnes, die der Frau vorschwindelte, für den Kauf eines Wohnwagens dringend Geld zu benötigen. Die Seniorin übergab anschließend, in der Zeit zwischen 13.00 Uhr und 14.00 Uhr, in ihrem Anwesen im Waldweg 5000 Euro an einen von der Telefonbetrügerin gesandten „Herr Lehmann“.

Wie sich später herausstellte, wurde die Seniorin Opfer von Enkeltrickbetrügern.

Staatsanwaltschaft und Polizei suchen nun mit einem Phantombild nach dem unbekannten Geldabholer. Der Mann ist etwa 1,70 Meter groß, hat eine dunkle Hautfarbe, dunkles Haar und eine normale Figur. Der Geldabholer trug beigefarbene Sommerbekleidung in Form einer 3/4-Hose und einem Blouson.

Wer den Mann auf dem Phantombild kennt oder sonstige sachdienliche Hinweise in diesem Zusammenhang geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim (Kommissariat 23) unter der Telefonnummer 06142/6960 zu melden.

Rückruf Valsartan haltiger Medikamente | Herz-Kreislauf-Medikament

Patienten, die ein Herz-Kreislauf-Medikament mit dem Wirkstoff Valsartan einnehmen, das wegen einer möglicherweise krebserregenden Verunreinigung zurückgerufen wurde, sollten ihren Arzt und ihre Apotheke kontaktieren. Valsartan wird z. B. gegen hohen Blutdruck oder Herzschwäche eingesetzt. Betroffen sind verschiedene Mono-Präparate mit 40, 80, 160, 320 mg Wirkstoff und zudem einige Kombinationspräparate Valsartan-comp bzw. -HCT 12,5, 25 mg). Ob der Wirkstoff Valsartan in einem Medikament enthalten ist, steht auf jeder Packung bzw. ist Bestandteil des Arzneimittelnamens. Die Präparate einer Reihe von Herstellern wurden EU-weit zurückgerufen; diese dürfen nicht mehr in Apotheken abgegeben werden.

Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) informiert: „Die zuständige Bundesoberbehörde geht derzeit davon aus, dass kein akutes Gesundheitsrisiko für Patienten besteht. Es gilt weiterhin, dass Valsartan-haltige Präparate nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt abgesetzt werden sollen“, sagt Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der AMK. „Patienten, die ein Arzneimittel mit Valsartan einnehmen, können sich im Internet unter http://ots.de/otmTCK informieren und/oder in ihrer Apotheke beraten lassen, ob ihr Medikament von den aktuellen Rückrufen betroffen ist und welche Maßnahmen sie gemeinsam mit dem Arzt und Apotheker ergreifen können.“

In den Fällen, in denen Patienten wegen eines Rückrufs auf ein anderes Präparat wechseln müssen, muss der Arzt ein neues Rezept ausstellen. Schulz: „Apotheker dürfen eine angebrochene Packung nicht einfach gegen eine neue austauschen – alle Valsartan-haltigen Arzneimittel unterliegen der Rezeptpflicht. Für nicht von der Zuzahlung befreite Versicherte wird leider wieder eine Zuzahlung fällig. Die Apotheken müssen diese Zuzahlung in voller Höhe an die jeweilige Krankenkasse weiterleiten.“ Da aber bereits eine große bundesweite Krankenkasse angekündigt hat, dass sie ihren Versicherten die Zuzahlung erstattet, empfiehlt sich ggf. auch eine diesbezügliche Rücksprache mit der Krankenkasse.

Durch die Vielzahl an betroffenen Patienten, kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ersatzpräparate nicht mehr in ausreichender Menge auf dem Markt verfügbar sind. In diesem Fall empfiehlt sich die Umstellung auf einen vergleichbaren Wirkstoff, nach Entscheidung durch den behandelnden Arzt.

Weitere Informationen unter www.abda.de und www.arzneimittelkommission.de

Laut der Deutschen Apotheker-Zeitung ist ein Rückruf dieser Valsartan-Präparate bekannt:

Präparat Wirkstärke Packungsgröße
1 A Pharma 40, 80, 160, 320 28, 56, 98
AAA 40, 80, 160, 320 Alle
Abz 40, 80, 120, 160, 320 Alle
Actavis 80, 320 80 mg: 28

320 mg: 28, 56 und 98

Al 40, 80, 160, 320 40 mg: 28

80, 160 und 320 mg: 98

CT 120, 160 Alle
Dexcel 80, 160 98
Hennig 40, 80, 160, 320 Alle
Heumann 40, 80, 160 und 320 28, 56 und 98
Hexal 40, 80, 160, 320 28, 56, 98
Puren 40, 80, 160, 320 Alle
Ratiopharm 40, 80, 120, 160, 320 Alle
Stada 40, 80, 160, 320 28,56, 98
Valsargamma 80 Alle
Zentiva 40, 80, 160, 320 Alle

Außerdem sind diese Präparate mit Valsartan plus Hydrochlorothiazid betroffen:

Präparat Wirkstärke Packungsgröße
1 A Pharma 80

/12,5, 160/12,5, 160/25, 320/12,5 und

320 /25

28, 56, 98
comp. Abz 80/12,5, 160/12,5, 160/25, 320/12,5 und 320/25 Alle
Valsartan/HCT Al 160/12,5, 160/25 und 320/25 98
comp Basic 80 mg/12,5 mg, 160 /12,5 und 160/25 28, 56 und 98
comp.-CT 80/12,5, 160/12,5, 160/25 und 320/25 Alle
Hennig plus HCT HCT 80/12,5, 160/12,5, 160/25, 320/12,5 und 320 /25 Alle
Hexal comp 8

0/12,5,

160/12,5, 160/25, 320/12,5 und 320/25

28, 56, 98
Hormosan 80/12,5, 160/12,5 und 160/25 Alle
comp. Puren 80/12,5, 160/12,5, 160/25, 320/12,5 und 320/25 Alle
Ratiopharm comp. 80/12,5, 160/12,5, 160/25, 320/12,5, und 320 /25 Alle
Valsartan/HCT Stada 80/12,5, 160/12,5, 160/25,

320/12,5 und 320 /25

28, 98
Zentiva comp. 80/12,5, 160/12,5, 160/25, 320/12,5 und 320/25 Alle

Automatisierte Grenzkontrollen nun auch für Minderjährige am Flughafen Frankfurt

Frankfurt/Main (ots) – Die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt am Main erweitert ab Mittwoch, den 18. Juli, den Nutzerkreis des automatisierten Grenzkontrollsystem EasyPASS testweise um Minderjährige der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftraumes sowie der Schweiz, welche das 16. Lebensjahr vollendet haben. Bislang war die Nutzung ausschließlich volljährigen Reisenden vorbehalten.

Abweichend vom Kontrollprozess eines volljährigen EasyPASS-Nutzers wird sich die Ausgangstür der Kontrollspur für den genannten Personenkreis allerdings nicht automatisch öffnen, sondern manuell durch die Bundespolizei freigegeben. Auf diese Weise soll vermieden werden, dass sich Jugendliche ohne Einverständnis der Erziehungsberechtigten aus deren Obhut entfernen. Insgesamt soll durch diese Maßnahme auch der grenzpolizeiliche Kontrollprozess beschleunigt werden. Nach Abschluss einer Erprobungsphase könnte das erforderliche Mindestalter möglicherweise weiter schrittweise herabgesetzt werden.

Neuwied B256: LKW verliert Anhänger

Am Dienstagmittag gegen 13:35 Uhr befuhr ein 62jähriger Mann mit seinem LKW-Gespann (Zugmaschine mit Anhänger, auf dem sich ein Radlader befand) die B 256 aus Richtung Rengsdorf kommend in Fahrtrichtung Neuwied. Etwa in Höhe der Anschlussstelle Niederbieber/Oberbieber löste sich aus bislang ungeklärter Ursache der Anhänger vom Zugfahrzeug und kippte samt Radlader um. Der LKW-Fahrer wurde leicht verletzt. Während der Unfallaufnahme und Bergung des Anhängers nebst Radlader war B 256 zwischen den Anschlussstellen Melsbach und Niederbieber/Oberbieber in Fahrtrichtung Neuwied etwa drei Stunden gesperrt. Der Sachschaden beträgt etwa 80.000 EUR

Mann mit Messer in der Fussgängerzone bedroht

Bad Kreuznach, Mannheimer Straße  – 17.07.2018, 13:00 Uhr: Ein unter Drogen- und Alkoholbeeinflussung stehender 29-jähriger Mann lief mit einem Messer in der Hand die Fußgängerzone entlang. Als er auf einen flüchtigen Bekannten traf stellte er sich vor diesen, beleidigte ihn und hielt das Messer drohend in Richtung seines Kopfes. Durch den Bekannten wurde die Situation umgehend verbal beendet, wonach sich der Täter entfernte. Während der Fahndung konnte der Täter auf einem Fahrrad flüchtend entdeckt werden. Sofort wurde die Verfolgung aufgenommen. Der 29- Jährige wollte dabei über einen hohen Bordstein fahren und stürzte zu Boden. Durch eine in der Hand gehaltene Bierflasche zog er sich eine tiefe Schnittwunde an der Hand zu, wobei die eingesetzten Kräfte umgehend erste Hilfe leisteten. Das mitgeführte Messer, sowie ein Pfefferspray wurden sichergestellt. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Eine entsprechende Strafanzeige gegen den 29-Jährigen wurde gefertigt.

Immobilien,- Grundstücksmarktbericht Mainz | Preise ziehen weiter an

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte für den Bereich der Stadt Mainz hat den Grundstücksmarktbericht 2018 herausgegeben. Der Bericht bietet einen Überblick über den Immobilienmarkt der Landeshauptstadt für das Jahr 2017, dazu umfangreiche statistische Informationen über die getätigten An- und Verkäufe, sowie das daraus resultierende Preisgefüge der Immobilien.

Er dient als Überblick und Orientierung und richtet sich sowohl an für im Immobiliengeschäft tätige Sachverständige, als auch an Immobilienbesitzer, Erwerbsinteressenten, die möglicherweise einen Immobilienkredit benötigen, und nicht zuletzt an die politischen Entscheidungsträger und deren zuarbeitende Verwaltung.

Während zahlreiche Berichte in den öffentlichen Medien lediglich auf die Angebote bei den Banken, Versicherungen und Annoncen der Zeitungen zurückgreifen können, werden für den Grundstücksmarktbericht die tatsächlich abgeschlossenen Kaufverträge ausgewertet.

Für das Jahr 2017 wurden 2.148 Kaufverträge erfasst und in die Kaufpreissammlung aufgenommen. Insgesamt sind in der Kaufpreissammlung rund 79.500 Kauffälle erfasst, die als Grundlage für statistische Auswertungen und die Ableitung von wertrelevanten Daten (wie z.B. Bodenwertindizes, Marktanpassungsfaktoren, Liegenschaftszinssätze, marktübliche Erbbauzinsen und Ertragsfaktoren) für den Immobilienmarkt der Landeshauptstadt dienen. Die Analyse des Immobilienmarktes wird seit Jahren für die unterschiedlichen Segmente durchgeführt, wodurch ein Vergleich über mehrere Jahre möglich und die langjährige Entwicklung zu erkennen ist.

Mainzer Immobilienmarkt: Preise ziehen weiter stark an
Der Mainzer Immobilienmarkt ist – wie auch schon in den Vorjahren – weiterhin stark in Bewegung. Die seit Jahren zu beobachtende starke Nachfrage auf nur begrenzt zur Verfügung stehende Immobilien fordert weiter ihren Tribut: Die Preise ziehen unverändert stark an. Der Grundstücksmarktbericht bestätigt die zahlreichen dahingehenden Berichte in den zurückliegenden Wochen und Monaten.

Für Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte kommt diese Entwicklung nicht von ungefähr. „Mainz ist durch seine Nähe zu Frankfurt und dank entsprechender Infrastruktur ein wirtschaftlich attraktiver Standort in der Rhein-Main-Metropole. Neue Firmen und Unternehmen siedeln dank der guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen an und zahlreiche ansässige Unternehmen und Dienstleister expandieren.“

Die Attraktivität des Standortes spiegelt sich aber auch in hohen Bodenwerten wieder. So stiegen die Bodenrichtwerte in einzelnen Stadtbereichen weit überdurchschnittlich. In der Landeshauptstadt liegt der Spitzenwert für die Ludwigsstraße nun bei 6.890 Euro pro Quadratmeter. Dabei gibt es weiterhin große Preisunterschiede in den verschiedenen Stadtteilen. Die aktuellen Richtwerte stehen für jedermann kostenlos im geographischen Informationssystem der Stadt Mainz im Internet zur Verfügung.

Umsätze
Für 2017 ergeben sich ein Flächenumsatz von 91 ha und ein Geldumsatz von 1.006.000 Euro auf dem freien Markt, d.h. ohne den Bereich der Zwangsversteigerungen. Das entspricht 4.617 Euro je Einwohner.

Wohnungs- und Teileigentum
Der Handel mit Eigentumswohnungen bzw. Teileigentum stieg leicht um 3% auf 1.435 Kauffälle, der Umsatz um 14% auf 376 Mio. €. Die Zahl der Erstverkäufe nahm mit 445 Kauffällen um 1% zu, der Umsatz stieg um 16% auf 199 Mio. €. Die aus den Kaufverträgen statistisch abgeleitete neu gebaute Eigentumswohnung hat eine Wohnfläche von 73 m² und kostet 4.819 € je Quadratmeter Wohnfläche.
Bei gebrauchtem Wohnungseigentum fielen die Umsatzzahlen bei einem leicht zunehmenden Transaktionsvolumen von 990 Kauffällen. Erstverkäufe verzeichneten einen Umsatzrückgang von rund -15% auf 8,0 Mio. Euro. Bei Weiterverkäufen nahmen die Kauffälle um 2% zu, der Umsatz stieg spürbar um 17% auf rund 161 Mio. Euro.
Die mittleren Kaufpreise lagen zwischen 2.888 € je Quadratmeter Wohnfläche in Laubenheim und 1.679 € pro Quadratmeter Wohnfläche in Marienborn. In Toplagen im Innenstadtbereich wurden durchschnittlich 5.216 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gezahlt.

 

Grundstücke für Wohngebäude
Bei Grundstücken für Ein- und Zwei-Familienhäuser fiel die Anzahl der Kauffälle um 11%, der Geldumsatz stieg hingegen um 5% auf 175 Mio. Euro. Meist verkauft wurden freistehende Ein-Familienhäuser mit Kaufpreisen von 369.000 – 745.000 €, gefolgt von Reihen- und Reihenendhäusern für 346.000 – 500.000 €.
Bei Mehrfamilienhäusern wurden 8% weniger Kauffälle registriert, der Umsatz fiel um 27% auf 157 Mio. Euro.

Rein statistisch gesehen ergeben sich für das Jahr 2017 folgende durchschnittliche Normbauten:
– Das schlüsselfertige Neubau-Reihenhaus hat eine Wohnfläche von 145 m², steht auf einem 197 m² großen Grundstück und kostet rund 491.500 €, was 3.313 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche entspricht.
– Das Reihenendhaus mit einer Wohnfläche von 147 m² steht auf einem 214 m² großen Grundstück und kostet rund 496.000 €. Das entspricht 3.573 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.
– Die neu gebaute Doppelhaushälfte hat 152 Quadratmeter Wohnfläche und einen Grundstücksanteil von 280 m². Sie kostet rund 592.000 € oder 3.904 € je Quadratmeter Wohnfläche.

Gewerbeobjekte
Bei den Gewerbeobjekten fielen sowohl die Anzahl der Kauffälle um 17%, wie auch der Geldumsatz um 22% auf 199 Mio. Euro.

Unbebaute Grundstücke
Der Markt mit baureifen Grundstücken schwankt langfristig gesehen in großem Maße, da hier eine direkte Abhängigkeit zu der Ausweisung neuer Baugebiete besteht. Der Flächenanteil von Verkäufen unbebauter Grundstücke im Marktsegment Wohnungsbau blieb bei 7 Hektar, der Geldumsatz stieg dagegen um 16% auf 67 Mio. Euro. Die Anzahl der Verkäufe von Flächen für baureife Gewerbegrundstücke ging um 17% zurück. Es wurden insgesamt 8 Hektar ge- bzw.- verkauft. Das entspricht einem Rückgang von 43%. Der Geldumsatz sank um 43% auf rund 16 Mio. Euro.

Landwirtschaftliche Grundstücke
Mit 66 Kauffällen wechselten 18 % weniger landwirtschaftliche Grundstücke die Besitzer im Vergleich zum Vorjahr. Der Flächenumsatz stieg um 38% auf rund 33 Hektar, der Geldumsatz lag bei 8,5 Mio. Euro und stieg um 174%.

Wertrelevante Daten
Der Schwerpunkt des diesjährigen Grundstücksmarktberichtes lag zum einen auf der vertieften Auswertung von Renditeobjekten, Wohnungs- und Teileigentum und der Ableitung wohnflächen- und stadtteilbasierter Marktanpassungsfaktoren auf der Grundlage der Normalherstellungskosten 2010. Diese wertrelevanten Daten dienen in erster Linie den auf dem Immobilienmarkt tätigen Sachverständigen zur Unterstützung ihrer Tätigkeit.

Der Grundstücksmarktbericht steht kostenfrei als Download unter „www.mainz.de/gaa“ zur Verfügung.

Huhn gestohlen, dann mit Baseballschläger zerschlagen und entsorgt

In der Nacht vom 11. auf den 12.07. wurden durch unbekannte Täter ein Huhn aus dem Hühnerstall eines Schrebergartens „In den Altrheingärten“ in Eich entwendet. In der Folge wurde das Huhn durch den oder die Täter mit einem Baseballschläger in dem 700 Meter entfernten Wohngebiet Alsheimer Weg getötet. Anschließend wurde das Huhn in einer dortigen Biomülltonne entsorgt. Der oder die Täter sind bisher unbekannt, die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Worms 06241/852-0 entgegen.

Kaiserslautern: Fahrzeug beschossen | Zeugen gesucht

Möglicherweise mit einer sogenannten Zwille haben Unbekannte am Sonntagnachmittag in der Donnersbergstraße auf ein geparktes Auto geschossen und den Wagen beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise geben können.

Als der 32-jährige Fahrzeughalter gegen 15 Uhr zu seinem Pkw ging, stellte er fest, dass eine Seitenscheibe des Autos beschädigt war. In einer der hinteren Scheiben befand sich ein großes Loch. Außerhalb des Pkws wurde eine Stahlkugel gefunden, wie sie mit Zwillen verschossen werden kann. Die Polizei geht aktuell davon aus, dass Unbekannte mit einer Zwille auf das am Fahrbahnrand parkende Auto geschossen haben. Zeugen, die Verdächtiges wahrgenommen haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 369 2150 mit der Polizei Kaiserslautern in Verbindung zu setzen. |erf

Fahrradunfall endet mit mehreren Brüchen | Zeugen gesucht

Bereits am Dienstag, den 10.07.2018 gegen 17.30 Uhr befuhr ein 58-jähriger Oppenheimer mit seinem Fahrrad den geteerten Weg parallel zur B 9 aus Richtung Mainz kommend in Richtung Nackenheim. Kurz hinter der Schleuse zum Polder in Bodenheim kam ihm ein blauer, vermutlich Transporter, entgegen, der nicht weit genug rechts fuhr. Der Radfahrer sah sich gezwungen nach rechts ins gemähte Getreidefeld auszuweichen, beim Wiedereinfahren auf den geteerten Weg, rutschte er mit seinem Fahrrad aus und kam zu Fall.

Hierbei zog er sich mehrere Prellungen an Händen, Gesicht und Knie sowie mehrere Brüche an den Händen zu. Der Fahrer des Transporters setzte seine Fahrt fort, ob er den Unfall bemerkt hatte, ist unklar. Der verletzte Radfahrer fuhr weiter nach Hause und verständigte von dort den Rettungsdienst, der ihn ins Klinikum nach Worms verbrachte, wo er einige Tage stationär verbleiben musste. Der Unfall wurde erst fünf Tage später der Polizei gemeldet. Hinweise zum Unfallverursacher nimmt die Polizei Oppenheim unter der Telefonnummer 06133/9330 entgegen.

Westerwald: Feuerwehr findet Mann mit schweren Stichverletzungen

Am Samstag, um 04:15, wird durch die Rettungsleitstelle ein Wohnhausbrand in der Stadt Westerburg, in einem Mehrfamilienhaus gemeldet. Eintreffende Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der Polizei finden im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses eine durch Brand beschädigte Fußmatte und eine angebrannte Wohnungstür vor. Im direkten Bereich des Brandes wird ein Mann mit Stichverletzungen im Unterbauch mit starken Blutungen festgestellt.

Die schwer verletzte Person wurde evakuiert und durch einen Notarzt vor Ort versorgt, eine Befragung war durch den starken Blutverlust nicht möglich. Die Freiwillige Feuerwehr vermutete, dass es in der Wohnung hinter der Tür weiterbrennen, während die polizeiliche Vermutung dahinging, dass sich möglicherweise der Messerstecher in der Wohnung befinden könnte. Auf Klingeln und Klopfen wurde nicht geöffnet. Bei unmittelbarer Notöffnung der Tür durch die FFW zur Brandbekämpfung wurde die Tür sofort von innen wieder zugedrückt. Bei zweiter Öffnung und Eindringen der Polizeikräfte in die Wohnung kam ein Mann aus dem dunklen Flur mit erhobenem Arm in aggressiver Weise auf die Einsatzkräfte zu. Diese riefen sofort: Halt! Stehenbleiben Polizei!Da von einem Angriff, gegebenenfalls mit Messer, ausgegangen werden musste, wurde die Person zu Boden gebracht und gefesselt.

Hierbei und bei Verbringung aus der verqualmten Wohnung leistete der 50-jährige Mann teils erheblichen Widerstand, der mit einfacher körperlicher Gewalt gebrochen werden musste. Der Mann erlitt hierbei leichte Verletzungen (Schürfwunden, Prellungen). Nach Lageberuhigung kann durch Anwohnerbefragung und Spurenlage festgestellt werden, dass der im Flur aufgefundene Verletzte sich bei Übernachtung als Gast in einer Nachbarwohnung die Stichwunden vermutlich selbst zugefügt hatte. Anschließend schleppte er sich in den Flur und rief um Hilfe. Da ihn niemand hörte, setzte er die Fußmatte der gegenüberliegenden Wohnung in Brand, um die Feuermelder zu aktivieren. Dies alles blieb vom Inhaber dieser Wohnung unbemerkt, bis dessen Wohnungstür notgeöffnet wurde. Warum sich der Mann auch bei Erkennen der Einsatzkräfte derartig aggressiv verhielt, konnte in der angespannten Situation nicht geklärt werden. Die eingesetzten Polizeibeamte blieben unverletzt. Der Verletzte wurde im Krankenhaus notoperiert und ist zur Zeit stabil. Eine am Sonntag erfolgte Erstbefragung von ihm ergab, dass er sich die Stiche selbst beigebracht hatte, weil er psychische Probleme habe.

Entwicklung Mainzer Rheinufer | Anmeldung für Begehung mit Michael Ebling

Stadt Mainz: Diesen Termin sollten sich alle im Kalender notieren, die sich für die Entwicklung des Mainzer Rheinufers im Bereich von Schloss und Landtag interessieren. Am Dienstag, 24. Juli, um 15.00 Uhr wird der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling bei einem Spaziergang entlang des Rheins zwischen Schloss- und Kaisertor mit seinen Denkmälern über die Entwicklung dieses vielgenutzten Uferbereichs informieren.

Treffpunkt ist das Schlosstor Mainz, gegenüber dem Landtag. Der Rundgang startet mit einem Überblick über die vollendeten und in Arbeit befindlichen Sanierungs- und Rekonstruktionsmaßnahmen der Mainzer Rheintore. Zu Fuß geht es am Fluss entlang zum neuen Kaisertor, das scheinbar aus dem Nichts wieder Gestalt angenommen hat. Mit dabei ist die Vorsitzende des Mainzer Denkmalnetzwerks, Erika Friderichs sowie der Architekt der Maßnahme Franz Kurz. Natürlich werden wir dann einen Blick auf die gegenüberliegende Fassade des Kurfürstlichen Schlosses werfen.

Sodann wird es spannend: die tiefe Grube des Landtags ist allen schon aufgefallen: Was dort von den Archäologen bei der Grundsanierung des Landtags entdeckt wurde, erläutert Dr. Marion Witteyer von der Archäologischen Denkmalpflege. Der Ausflug endet in gemeinsamer Runde im Eulchen Biergarten am Schloss.

Die Teilnahme für Bürgerinnen und Bürger ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter der Telefonnummer 06131/ 12 2056.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Mainzer in Trechtinghausen beim Klettern abgestürzt

Am 15.07.2018 wurde die Polizei zur Unterstützung von Bergungsmaßnahmen angefordert. Ein 39 jähriger Mann aus Mainz war im Kletterfelsen (Trechtinghausen) abgestürzt und musste geborgen werden. Ein Polizeihubschrauber und Christopher 77 waren im Einsatz. Zirka 20 Neugierige hatten sich im Bereich des Sportplatzes eingefunden, verließen die Örtlichkeit ab unmittelbar nach Ansprache durch die Polizei. Der Verletzte konnte geborgen werden. Er wurde in die Uniklinik Mainz eingeliefert. Nach derzeitigem Kenntnisstand erlitt er keine schweren Verletzungen

Mainz: Rettungssanitäter am Kehlkopf schwer verletzt

Im Laufe des Sonntagmorgens fällt ein 70-jähriger Mainzer als hilflose Person auf dem Rebblütenfest (Mainz-Laubenheim, Oppenheimer Straße) auf und wird in Folge eines Sturzes auf der Straße durch Rettungskräfte in die Universitätsmedizin Mainz verbracht. Dort werden seine Verletzungen medizinisch versorgt. Scheinbar auf direktem Weg sucht der 70-jährige das Rebblütenfest erneut auf und kann dort in erheblich alkoholisiertem Zustand durch die gleiche Rettungswagenbesatzung der Malteser angetroffen werden. Da der 70-jährige weitere neue blutige Verletzungen im Bereich des Gesichts und des Ohres aufweist, wird er gegen 04.11 Uhr angesprochen und die Rettungssanitäter wollen ihm medizinische Versorgung zukommen lassen.

Im Laufe dieser rettungsdienstlichen Behandlung schlägt der 70-Jährige plötzlich auf einen 23-jährigen Rettungssanitäter ein und verletzt diesen im Bereich des Kehlkopfes. Mit Hilfe der hinzugezogenen Polizei kann der 70-jährige unter erheblicher Gegenwehr schließlich in das Katholische Klinikum Mainz gebracht werden. Dort kann bei dem 70-jährigen eine Fraktur im Gesichtsbereich festgestellt werden, die er sich offensichtlich durch einen zweiten Sturz zugezogen hat. Im Katholische Klinikum Mainz zeigte sich der 70-jährige dann – nachdem der Bruch festgestellt wurde – kooperativ und ließ sich stationär aufnehmen. Der verletzte 23-jährige Rettungssanitäter musste ebenfalls stationär mit einer Kehlkopfprellung aufgenommen und medizinisch versorgt werden. Noch im Laufe des Tages meldet sich der 23-jährige Rettungssanitäter auf der zuständigen Polizeiinspektion und teilt mit, dass er am Folgetag entlassen werden kann.