BYC-News Blog Seite 1649

Klein-Winternheim: Unfall mit 1,5 Promille auf dem Motorrad

Ein Motorradfahrer befährt die Pariser Straße in Fahrtrichtung Nieder-Olm. Am Ortsausgang Klein-Winternheim verliert der Fahrer die Kontrolle über sein Motorrad, kollidiert mit der Bordsteinkante und stürzt. Bei Eintreffen des Rettungsdienstes ist der Motorradfahrer ansprechbar und wird medizinisch versorgt. Vor Ort kann beim Motorradfahrer starker Atemalkoholgeruch festgestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergibt einen Wert von 1,5 Promille. Der Motorradfahrer wird zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht. Er wird bei dem Sturz leicht verletzt.

Es werden entsprechende Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr und Gefährdung des Straßenverkehrs gefertigt.

Unfall verursacht | Polizist verletzt und als Bastard tituliert

Am Donnerstag Mittag befährt ein 43-jähriger Fahrradfahrer die Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße in Fahrtrichtung Innenstadt, als er ein am rechten Fahrbahnrand geparktes Fahrzeug am linken Außenspiegel touchiert. Hierbei wird der Spiegel beschädigt und der Fahrradfahrer stürzt, wobei er sich eine Platzwunde am Kopf zuzieht.

Als die Polizei zur Verkehrsunfallaufnahme erscheint, werden die eingesetzten Beamten vom verletzten Fahrradfahrer massiv beleidigt und als „Bastard“ bezeichnet. Daraufhin wird der Fahrradfahrer vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Da die Polizeibeamten den Verdacht haben, dass der Fahrradfahrer alkoholisiert ist, begleiten sie den 43-Jährigen ins Krankenhaus mit dem Ziel einer Blutprobenentnahme. Bei der Entnahme verhält sich der 43-Jährige zunehmend aggressiv und verweigert jegliche medizinische Maßnahme. Bei der nachfolgenden Widerstandshandlung wird ein Polizeibeamter am rechten Unterarm verletzt und erleidet eine Prellung am rechten Handgelenk.

ROXHEIM: Verkehrsunfall mit schwerverletzter Person

12.07.2018, 14:58 Uhr: Der 35-jährige Pkw-Fahrer befuhr hinter einem 27-jährigen Pkw-Fahrer die B 41 in Fahrtrichtung Idar-Oberstein. In Höhe der Ortslage Roxheim fuhr der 35-jährige Pkw-Fahrer aufgrund von Unachtsamkeit dem vorausfahrenden Pkw auf und schob diesen in den rechtsseitigen Straßengraben. Der 35-Jährige versuchte durch Gegenlenken den Unfall zu vermeiden und prallte anschließend in die Mittelschutzplanke. Durch den Zusammenstoß wurde der 27-Jährige schwer- und der 35-Jährige leichtverletzt. Fahrzeugführer leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser verbracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 18.000 Euro. Die Straßenmeisterei und Feuerwehr waren ebenfalls im Einsatz. Die B41 war während der Unfallaufnahme einspurig befahrbar.

Glasscherben auf dem Spielplatz vergraben | Zeugen gesucht

Auf dem Spielplatz „Am Alten Gerauer Weg“ fanden Mitarbeiter des städtischen Bauhofs bei einem ihrer Kontrollgänge am Montagmorgen (09.07.) im Sand vergrabene Fensterglasscheiben. Der Spielplatz wurde daraufhin umgehend gesperrt und wird bis auf Weiteres geschlossen bleiben müssen.

Die Polizei hat nun die Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und bittet Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, sich mit den Beamten in Bischofsheim unter der Telefonnummer 06144/96660 in Verbindung zu setzen.

Weltpremiere in Mainz | Daimler bringt Elektrobus in die Städte

Rund vier Jahre hat die Daimler AG an der Entwicklung seines ersten Elektrobusses gearbeitet. Nun feierte das Fahrzeug seine Weltpremiere exklusiv in Mainz. Der Elektrobus Citaro vom Hersteller Daimler soll inzwischen reif sein für den Serienbetrieb. Wann jedoch genau der erste Elektro Bus auch im Regelbetrieb durch Mainz fährt, ist noch unklar.

Elektromobilität ist derzeit in aller Munde. Deshalb wird auch der Ruf in den Städten und Kommunen nach emissionsfreier Mobilität immer lauter. In Mainz wurde eindrucksvoll demonstriert, wie der öffentliche Personennahverkehr in Zukunft aussehen kann: Bei der Weltpremiere des vollelektrisch angetriebenen Mercedes-Benz eCitaro. Hunderte internationale Fachjournalisten staunten nicht schlecht als der knapp 14 Tonnen schwere Stadtbus fast völlig geräuschlos und vollkommen abgasfrei auf die Präsentationsfläche fuhr.

Was heute noch für großes Staunen sorgte, wird in absehbarer Zeit Alltag sein, denn schon bald werden batteriebetriebene Linienbusse Normalität auf unseren Straßen sein. Der eCitaro wird den ÖPNV der Zukunft dabei maßgeblich prägen, davon ist Martin Daum, Mitglied des Vorstandes der Daimler AG, verantwortlich für Daimler Trucks & Buses, fest überzeugt:

Martin Daum: Wir setzen hinter Elektromobilität für Lkw und Busse längst kein Fragezeichen mehr – wir setzen hier ein klares Ausrufezeichen! Mit unserer heutigen Weltpremiere des eCitaro gestalten wir die Zukunft des ÖPNV – und das hat eine große Bedeutung für uns, unsere Kunden und für die Gesellschaft. Denn das bedeutet, dass wir mit elektrischen Lkw und Bussen die Lebensqualität in unseren Städten spürbar verbessern können. Als Plattform des neuen Mercedes-Benz eCitaro dient bereits der seit Jahren bewährte Bestseller Citaro, der meistverkaufte Stadtbus der Marke mit dem Stern.

In der Elektroversion übernehmen Lithium-Ionen-Batterien mit einer Gesamtkapazität von bis zu 243 Kilowattstunden die Stromversorgung für Antrieb, Klimatisierung und Heizung. Mercedes-Benz belässt es bei seiner Elektrostrategie aber nicht nur bei der Bereitstellung von hochmodernen Fahrzeugen. So ist der eCitaro Teil des Gesamtsystems eMobility von Daimler Buses. Dieses beinhaltet eine umfangreiche Beratung aller Kunden, was erforderliche Reichweiten, Ladezyklen und Ladeinfrastruktur betrifft.

Bewaffneter Raubüberfall auf Kiosk

Ein Kiosk wurde gestern von mindestens zwei Räubern in der Fachfeldstraße Frankfurt überfallen. Die Täter konnten mit Bargeld und Zigaretten flüchten.

Am späten Abend, gegen 23.10 Uhr, fuhr ein dunkles Fahrzeug vor dem Kiosk vor, aus dem zwei maskierte Männer ausstiegen. Mit einer Pistole bedrohte einer von ihnen den Kioskbesitzer, der zu diesem Zeitpunkt vor dem Laden stand. Sie zwangen ihn hinein zu gehen und forderten die Herausgabe der Barbestände. Als er sich weigerte, kam es zu einer kurzen Rangelei, in dessen Folge der 60-jährige Betreiber in ein Nebenzimmer gedrängt wurde.

Sodann raubten sie mehrere hundert Euro Bargeld und eine mindestens zweistellige Anzahl an Zigarettenschachtel und -stangen. Diese verstauten sie in großen blauen Mülltüten und machten sich davon.

Die Polizei fahndet nach den zwei mutmaßlichen Räubern und einem möglichen dritten Komplizen, der das Fahrzeug führte: 1. Täter: Männlich, ca. 170 – 185cm groß, dünne Statur, bekleidet mit einer schwarzen Maske, schwarzem Pullover, schwarzer Jogginghose, schwarze Handschuhe und dunklen Turnschuhen. Er sprach gebrochenes Deutsch und war mit einer Pistole bewaffnet 2. Täter: Männlich, ca. 170 – 175cm groß, schlanke Statur, bekleidet mit einem schwarzen Pullover, schwarzer Hose sowie schwarzer Maske und Handschuhen. Er sprach Deutsch.

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen und Hinweisgeber, die Näheres zum Tatgeschehen, dem möglichen Fluchtfahrzeug, den zwei Tätern und einem möglichen dritten Komplizen geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 / 755 – 53111 zu melden.

Falsche Polizeibeamte bestehlen Touristen in Koblenz

Am Mittwoch, 11.07.2018, 17.20 Uhr, war ein dänisches Ehepaar zu Fuß in der Julius-Wegeler-Straße in Koblenz unterwegs, als in Höhe der Ausfahrt der Rhein-Mosel-Halle ein Pkw neben ihnen anhielt. Eine Person (von 3) stieg aus und sprach die Touristen in englischer Sprache an. Er zeigte einen Ausweis und gab sich als Polizeibeamter aus, der eine Drogenkontrolle durchführen wollte. Dieser ließ sich den Rucksack der 61-Jährigen zeigen, nahm diesen an sich und entnahm die Geldbörse.

Aus dieser stahl er geschickt 300 Euro. Anschließend gab er den Rucksack an die Frau zurück, lief zu dem Pkw und nahm wieder auf dem Beifahrersitz Platz. Der Pkw entfernte sich schnell in Richtung Neustadt / Pfaffendorfer Brücke. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen älteren champagnerfarbenen Kleinwagen (evl. Mazda) mit französischem Kennzeichen gehandelt haben. Der Täter wurde wie folgt beschrieben: Zwischen 25 und 30 Jahre alt, 175 cm groß, kurze dunkle Haare, stoppeliger Bart, runde Kopfform, kräftige Statur, südländisches Erscheinungsbild. Weitere Angaben zu den Personen konnte das Ehepaar nicht machen. Hinweise nimmt die Kripo Koblenz unter der Telefonnummer: 0261-1032690, entgegen.

Kaiserslautern: Exhibitionist belästigt Frau

Die Polizei sucht einen Exhibitionisten, der am Mittwochnachmittag in der Pariser Straße eine Frau belästigt hat. Wie die 31-Jährige berichtet, war sie gegen 17.30 Uhr zu Fuß in der Pariser Straße unterwegs und kam in Höhe einer Autowaschanlage an einem geparkten Fahrzeug vorbei, in dem ein Mann saß. Er hielt ihr sein Mobiltelefon entgegen.

Weil sie dachte, der Mann wolle nach dem Weg fragen, trat die Frau an das Auto heran. Dann erkannte sie jedoch, dass auf dem Display des Telefons eine nackte Frau zu sehen war, und dass der Mann mit heruntergelassener Hose im Wagen saß und onanierte.

Die 31-Jährige drehte sich um und lief weg. Sie konnte noch sehen, dass der Pkw in Richtung Einsiedlerhof davon fuhr. Es handelte sich um einen schwarzen, viertürigen Wagen, vermutlich ein VW Golf oder Polo.

Von dem Mann im Wagen liegt folgende Beschreibung vor: etwa Mitte 20, normale Gestalt, lockige schwarze Haare, schwarze Brille, dunkelgraues T-Shirt, sprach Deutsch mit ausländischem Akzent. Weitere Hinweise auf den Wagen oder den Fahrer nimmt die Kripo unter der Nummer 0631 / 369 – 2620 entgegen.

Spezielles Versorgungsangebot für Erkrankungen an der Hauptschlagader

Neue Aorteneinheit („Aortic Unit“) an der Universitätsmedizin Mainz geht an den Start. Spezielles Versorgungsangebot für Patienten mit Erkrankungen an der Hauptschlagader – medizinisch und organisatorisch alles aus einer Hand. Zum 1. Juli hat die Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Universitätsmedizin Mainz eine neue Aorteneinheit in Betrieb genommen. Auf der neuen Spezial-Station werden alle Patienten mit akuten oder chronischen Erkrankungen der Hauptschlagader von einem interdisziplinären Team betreut und behandelt.

Die Hauptschlagader – im Fachjargon Aorta – verläuft im vorderen Brustkorb, im hinteren Brustkorb und im Bauch. Akute und chronische Erkrankungen dieses Gefäßes stellen immer eine besondere interdisziplinäre Herausforderung dar, da sie potentiell lebensbedrohlich sind. „Die Patienten benötigen eine hochdifferenzierte, effizient organisierte Betreuung, die auf typische Nebenerkrankungen wie Nierenerkrankungen, Bluthochdruck, Herzschwäche und angeborene Bindegewebsschwäche Rücksicht nimmt, die auf das Blutdruckmanagement und andere hämodynamische Faktoren konzentriert ist und die eine rasche Koordination zweckmäßiger Diagnostik und Therapie verlangt“, erläutert Univ.-Prof. Dr. Christian-Friedrich Vahl, Direktor der Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie. „Bisher waren die Patienten auf verschiedenen Stationen der Universitätsmedizin verteilt und die Entscheidungsprozesse wurden über Konsildienste organisiert. So waren die Ansprechpartner bei akuten Fällen nicht immer eindeutig definiert.“

Mit der Eröffnung der „Aortic Unit“ werden alle Aortenpatienten auf einer spezialisierten Station aufgenommen. Hier stehen vier Intensivpflegebetten Betten, sieben Telemetrie-Betten und acht Normal-Betten zur Verfügung. Spezialisierte Fachärzte für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie und speziell ausgebildete Pflegekräfte betreuen die Patienten. Das Aortenteam entwickelt für jeden Patienten ein individuelles diagnostisches und therapeutisches Konzept. Zum Team gehören Spezialisten für die aufsteigende Aorta mit der Aortenklappe (Prof. Dr. Vahl), für Aortenbogenchirurgie (OA Dr. Daniel Dohle), für endovaskuläre Aortenchirurgie (OA Dr. Hazem El Beyrouti), für Gefäßchirurgie (Prof. Dr. Bernhard Dorweiler), für Thoraxchirurgie (Prof. Dr. Ulrich Hake) und für Patienten mit Marfansyndrom, einer Bindegewebsschwäche, die neben dem Herz-Kreislauf-System das Skelettsystem, die Haut und die Augen betreffen kann (Marfansprechstunde: OA Dr. Marco Doemland). Dieses Team arbeitet eng mit anderen Kliniken und Bereichen der Universitätsmedizin Mainz zusammen – etwa mit der Angiologie, der Kardiologie, der Radiologie oder der Neurologie.

Die Einrichtung einer „Aortic Unit“ wurde erforderlich, nachdem die Nachfrage nach aortenchirurgischen Leistungen in den letzten zehn Jahren kontinuierlich und dramatisch zugenommen hat. Wurden im Jahr 2005 in Mainz 13 akute Typ-A-Dissektionen versorgt, waren es im Jahr 2016 bereits 82 dieser hochkomplexen Patienten. Die elektive Aortenchirurgie der vorderen Hauptschlagader stieg von 10 Fällen in 2005 auf mehr als 100 Fälle im Jahr 2016. Im Bereich der offenen Aortenbogenchirurgie und der Implantation innovativer komplexer Prothesen (EVITA, eine Kombination aus Gefäßstütze für die absteigende Aorta und Gefäßprothese, in die die Kopf-Arm-Gefäße und die vordere Hauptschlagader eingenäht werden) nimmt Mainz inzwischen mit 46 derartigen Operationen in den zurückliegenden zwölf Monaten in Deutschland die Spitzenposition ein. Auch die endovaskuläre Therapie von Bauchaortenaneurysmen hat in Mainz stark zugenommen. Mit diesem gesamten Therapiespektrum bei der Behandlung von Aortenerkrankungen „aus einer Hand“ ist die HTG-Chirurgie der Universitätsmedizin Mainz deutschlandweit besonders stark aufgestellt – die neue „Aortic Unit“ ist die erste Einrichtung dieser Art in Europa.

Weitere Informationen:

Eine neu eingerichtete 24 Stunden-Hotline (Tel: 06131 17-2911) steht für Anfragen und Aufnahmen von Aortenpatienten rund um die Uhr zur Verfügung

Ebenfalls neu eingerichtet wurde ein ärztliches Sekretariat (FOÄ Dr. Lena Brendel), welches unterstützt vom Patientenmanagement (Monika Lanskoy, Tel. 06131 17-2106) für alle Anfragen (von Ärzten und Patienten) in der Kernarbeitszeit zusätzlich zur Verfügung steht.

20. Mainzer Bierbörse startet am Freitag

13. – 15. Juli 2018, Mainz-Rheinufer am Kurfürstlichen Schloss

Auch die letzte Auflage der Mainzer Bierbörse war wieder ein voller Erfolg! Das Gelände der Mainzer Bierbörse ist sehr attraktiv und befindet sich am Rheinufer flußabwärts gegenüber dem Kurfürstlichen Schloss. Hier findet vom 13. bis 15. Juli 2018 die inzwischen 20. Mainzer Bierbörse statt. Drei Tage herrliche Bierbörsenstimmung und wie immer ausgelassene und friedliche Partylaune erwarten die Besucher. Traditionell verwandelt sich das Mainzer Rheinufer für drei Tage zum Mekka der Bierliebhaber und Feierlustigen. Zwischen der Theodor- Heuss- Brücke und dem Raimundi-Tor finden knapp 60 Bier- und Imbissgeschäfte Platz und bieten die verschiedensten nationalen und internationalen Spezialitäten an. Die Besucher der Mainzer Bierbörse können am traumhaften Rheinufer flanieren und in den dort errichteten Biergärten gemütlich beisammen sein.

Bei gutem Wetter werden wieder zehntausende Gäste, die sich einer riesigen Bierauswahl widmen, am schönen Rheinufer erwartet.

Der Eintritt zur gesamten Fläche ist kostenfrei!

Anfahrt:
Rheinufer am Kurfürstlichen Schloss
55116 Mainz

Die Veranstaltungsfläche liegt am Rheinufer zwischen der Theodor- Heuss- Brücke und dem Kaisertor.

Öffnungszeiten 
Freitag:    15.00 – 01.00 Uhr
Samstag: 15.00 – 01.00 Uhr
Sonntag: 11.00 – 21.00 Uhr

Veranstalter: 

Alpha Marketing
Inhaberin: Petra Noll
67240 Bobenheim-Roxheim
Ansprechpartner: Bernd Noll

http://www.bierboerse.com/city/mainz.htm

Amokalarm im Willigis Gymnasium | Übung der Polizei Mainz

Dass Übung den Meister macht, dürfte soweit bedankt sein. Dies gilt nicht nur im polizeilichen Alltag, sondern auch bei der Bearbeitung und den Umgang mit schwierigen Einsatzlagen. Nicht zuletzt eine AMOK-Verdachtslage an einer Schule in Bad Kreuznach hat wieder einmal gezeigt, dass ein professionelles Vorgehen essentieller Bestandteil polizeilichen Handelns ist.

Am kommenden Mittwoch, 11.07.2018, findet von ca. 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr eine polizeiliche Übung am bischöflichen Willigis-Gymnasium, Willigisstraße 2, 55116 Mainz, zur Bewältigung von so genannten lebensbedrohlichen Einsatzlagen statt.

Im Rahmen dieser Übung werden Polizeikräfte mit Schutzausstattung und entsprechender Übungs-Bewaffnung zu sehen sein. Der Verkehr in der Weißliliengasse muss jeweils kurzfristig gesperrt werden.

Die Übung ist Teil eines Projektes der Polizeiinspektion Mainz 1 (Altstadtrevier), um sich auf solche Szenarien weiterhin professionell vorzubereiten.

Wir bitten die Anwohnerinnen und Anwohner den anbei befindlichen Flyer zu beachten. Für Rückfragen steht ihnen die Pressestelle der Polizei Mainz unter den u.a. Telefonnummern gerne zur Verfügung.

PKW BMW 420 Brand auf A65 bei Edesheim

Am Di., 10.07.2018, gegen 08:20 Uhr, fing ein PKW BMW 420 D aus bisher ungeklärter Ursache Feuer im Motorraum. Die 37 jährige Fahrerin aus dem Großraum Karlsruhe befand sich zu diesem Zeitpunkt auf der A65 in Richtung Ludwigshafen, kurz vor der Raststätte Pf. Weinstr. Ost, und konnte das Fahrzeug gerade noch rechtzeitig auf den Seitenstreifen lenken.

Nachdem sich die Fahrerin in Sicherheit brachte, griff das Feuer auf den kompletten PKW über. Ein Lastwagenfahrer hielt noch an und versuchte mit 2 x 12 Kg Feuerlöschern den Brand vergeblich zu bezwingen. Erst die eintreffende Feuerwehr konnte den bis dato nahezu völlig ausgebrannten PKW mittels Schaum löschen. Die Fahrbahn am Schadensort wurde für 2 Std. halbseitig gesperrt. Folge war über 2 Km zähflüssiger und teils stockender Verkehr. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden; der Sachschaden beträgt etwa Gesamt 40.000 EUR

Flächen und Waldbrand | Warnung der Feuerwehr Mainz

Aufgrund der trockenen und warmen Witterung besteht derzeit eine erhöhter Wald- und Flächenbrandgefahr. Der aktuelle Waldbrandgefahrenindex (WBI) und Graslandfeuerindex (GLFI) des Deutschen Wetterdienstes steht in unserem Bereich zwischen drei und vier von insgesamt fünf Stufen.

In den vergangenen Wochen hat es in unserer Region wenige Niederschläge gegeben und in den Wäldern sowie auf den Wiesen und Feldern herrscht große Trockenheit. Die Feuerwehr Mainz ruft daher die Bürgerinnen und Bürger auf in der Natur besonders aufmerksam zu sein und sofort zu reagieren, wenn der Ansatz eines Brandes entdeckt wird. Bei Entdeckung eines Brandes, eines Brandverdachtes oder einer verdächtigen Rauchentwicklung ist über den kostenfreien Notruf 112 umgehend die Feuerwehr zu alarmieren. Hilfreich sind dabei möglichst genaue Ortsangaben. Die Feuerwehrleitstelle fragt dann nach präzisen Angaben zu Ort und Umfang des Brandes und sendet entsprechend Einsatzkräfte. Bei abgelegenen Einsatzstellen ist es dabei für die Einsatzkräfte hilfreich, wenn Anrufer vor Ort auf die Feuerwehr warten, sich bemerkbar machen und den Fahrzeugen die Anfahrtsmöglichkeiten zeigen.

Gleichzeitig ist auch davor zu warnen, selbst einen Brand zu verursachen. Fast die Hälfte der Waldbrände in Deutschland im Jahr 2016 ist auf Brandstiftung oder leichtsinniges Verhalten und Fahrlässigkeit zurückzuführen. Aber nicht nur der Wald ist durch die Trockenheit gefährdet, sondern auch Felder und Wiesen und sogar innerstädtische Grünflächen.

Die Leitstelle der Feuerwehr Mainz, zuständig für die Stadt Mainz und die beiden Landkreise Mainz-Bingen und Alzey-Worms, hat in den letzten 30 Tagen Feuerwehrkräfte zu fast 40 Meldungen von Flächenbränden oder Rauchentwicklungen im Freien alarmiert.

Bei Bränden in Wald und Flur werden nicht nur dort lebende Pflanzen und Tiere bedroht sowie Ernten der Landwirte vernichtet, sondern auch Menschen können durch den Brandrauch und die teilweise sehr schnelle Ausbreitung gefährdet werden. Nicht zuletzt kann der Brandrauch auch zu Sichtbehinderung und Verkehrsbeeinträchtigung auf nahegelegenen Straßen führen. Damit es erst gar nicht so weit kommt sind folgende Hinweise und Verhaltensregeln zu beachten:

  • Werfen Sie keine brennenden Gegenstände und auch keine brennenden Zigaretten weg.
  • Lassen Sie kein Glas oder Glasreste liegen: Achtlos entsorgte Flaschen oder Glasscherben können durch den Brennglaseffekt in Wald und Flur Brände entfachen.
  • Nicht mit dem Fahrzeug über entzündlichem Untergrund parken. Der Katalysator eines Kraftfahrzeugs erhitzt sich stark und kann einen Brand auslösen. Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkflächen.
  • Grillen Sie nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen; nutzen Sie nur sichere Feuerstellen und halten Sie ausreichend Abstand zu brandgefährdeten Bereichen.
  • Lassen Sie das Grillfeuer nie unbeaufsichtigt und halten Sie Wasser parat.
  • Löschen Sie das Grillfeuer vor Verlassen des Grillplatzes vollständig ab.
    Gleiche Vorsicht ist auch bei Lagerfeuern geboten.
  • Respektieren Sie Verbote (zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten), achten Sie auf entsprechende Aushänge und Hinweise vor Ort.

Herausgeber: Stadtverwaltung Mainz

Mainz: Sohn drohte 79 jährigen Vater mit einem Messer

Am Montag Abend gegen 21:25 Uhr eskalierte in der Mainzer Oberstadt ein Familienstreit zwischen einem Sohn und dessen Eltern derart, dass ein größerer Polizeieinsatz von Nöten war.

Der 36 jährige Sohn drohte seinem 79 jährigen Vater unter anderem mit dem Vorzeigen eines Messers und versteckte sich in der Folge mit selbigem in einem Zimmer des Elternhauses. Zur Klärung der Situation mussten starke Polizeikräfte vorgehalten werden, weshalb sich eine Vielzahl von Funkstreifenwagen in der Oberstadt befanden. Um weitere Gefahren für die Familie auszuschließen, musste der 36 Jährige Sohn letztlich in Gewahrsam genommen und einer Klinik zugeführt werden. Derzeit wird ermittelt, ob mögliche berauschende Mittel als Grund für das gezeigte Verhalten des 36 Jährigen ursächlich sein könnten.

DLRG Inselfest Nackenheim – Spaß im Vordergrund, mit ernsthaftem Hintergrund

Am Samstag und Sonntag, 14. und 15. Juli, ist es endlich wieder soweit. Bei Rheinkilometer 485 findet, mitten im Rheinhessischen Flussdelta, das Inselfest der DLRG Nackenheim auf der Insel „Kisselwörth“ statt. Mit dem “Insel-Muli”, einer Personenfähre kommt man sicher auf die Insel und wieder zurück.

Schifferstechen für Jedermann
Bereits der erste Programmpunkt, am Samstag, verspricht viel Spaß für die Besucher und alle Beteiligten. Acht Mannschaften haben sich bereits zum  legendären Schifferstechen angemeldet. Hier kann jeder mitmachen der will und sich unter dem Gejohle der Zuschauer von der Planke schubsen lassen.
Ab 15 Uhr werden die ersten Wettkämpfe ausgetragen. Die Entdscheidungskämpfe beginnen am Sonntags um 14 Uhr.

Niedrigwasser von Vater Rhein
“Ich hoffe noch auf Regen im Schwarzwald, sonst könnte uns das Niedrigwasser von Vater Rhein  einen Strich durch die Rechnung macht.”, sagt DLRG-Vorsitzender Helmut Sudrow.
“Das Schifferstechen wäre in Ufernähe zu gefährlich, da sich die Mitstreiter beim Sturz ins Wasser verletzen könnten und weiter draussen beginnt schon die Fahrrinne”

Livemusik von lokalem Musiker
Mit Livemusik eines lokalen Musikers startet der Samstagabend. Inzwischen fester Bestandteil der Veranstaltung und Garant für beste Unterhaltung – Alfred Wilhelm. Der Niersteiner wird Samstagabend ab 20 Uhr mit handgemachter Musik die Insel zum Beben bringen.

Hausgemachtes für’s leibliche Wohl
Für‘s leibliche Wohl ist auch bestens gesorgt. So gibt es neben Kuchen und Gegrilltem auch geräucherte Forelle vom nahegelegenen Angelverein.

Am Sonntag lädt die DLRG ab 11 Uhr zum Frühschoppen. Und da man bekannterweise mit dem beginnen sollte, mit dem man Abends aufgehört hat, sorgt Alfred Wilhelm erneut für beste Unterhaltung.

Spaß im Vordergrund, mit ernsthaftem Hintergrund
Die DLRG, Ortsgruppe Nackenheim freut sich über jeden einzelnen Besucher des Festes. Auch wenn beim Inselfest der Spaß im Vordergrund steht ist der Hintergrund eher ernst.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V., kurz DLRG, ist eine rein privat finanzierte Organisation. Sämtliche Kosten finanzieren sich, seit ihrer Gründung 1913, durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.

Alle Einnahmen des Inselfestes dienen der Anschaffung eines neuen Rettungesbootes, welches das Alte, in die Tage gekommene ersetzen soll.

Seit Mai 2017 gibt es auch einen Förderverein. Dieser Förderverein bietet die Möglichkeit die DLRG Ortsgruppe Nackenheim e.V. finanziell zu unterstützen und somit die Möglichkeiten zur Hilfe im, am und auf dem Wasser zu verbessern. Dies geschieht durch weitere Ausbildungen z.B. in den Bereichen Rettungsschwimmen, Rettungstauchen, Sanitätsdienst und Jugendarbeit. Ebenso soll die Beschaffung, die Wartung und der Erhalt von Rettungsmitteln und technischer Ausrüstung finanziell unterstützt werden.

Schon ein auf der Insel Kisselwörth getrunkener Schoppen unterstützt die DLRG Ortsgruppe Nackenheim e.V.. Wenn Sie mehr helfen wollen, umso besser.