BYC-News Blog Seite 1646

Tatverdächtiger ermittelt: 15 jährige brutal geschlagen und getreten

Polizei Westhessen: Der Aufmerksamkeit eines Zeugen ist es zu verdanken, dass nach einem Angriff auf ein 15-jähriges Mädchen mittlerweile ein dringend Tatverdächtiger ermittelt werden konnte. Wie berichtet wurde die Jugendliche in der Nacht zum Samstag von einem Unbekannten an der Bushaltestelle „Im Hahn“ an der Bundesstraße 455 brutal geschlagen und getreten. Der Angriff auf die Geschädigte war so heftig, dass sie in einem Krankenhaus behandelt werden musste.

Aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung wurde am Tage nach der Tat der Zeuge in einem Linienbus auf eine männliche Person aufmerksam, auf den die Personenbeschreibung zutraf. Er verständige die Polizei, die auf der Grundlage der mitgeteilten Informationen eine Bildrecherche durchführte. Dabei wurden die Ermittler der Wiesbadener Polizei auf den Tatverdächtigen aufmerksam, der mittlerweile von der Geschädigten als möglicher Täter identifiziert wurde. Es handelt sich um einen 45-jährigen Wohnsitzlosen, der bereits hinreichend polizeibekannt ist. Gegen ihn wird nun wegen der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Bad Kreuznach: Brunnen kehrt auf Kornmarkt zurück

Nachdem in der vergangenen Woche die Brunnenkammer in den Kornmarkt-Boden versenkt worden ist, ging es heute mit den oberirdischen Teilen des Brunnens weiter: Im Laufe des Tages hat die bauausführende Firma Gerharz den Brunnen am dafür vorgehen Platz in der Mitte des Kornmarkts montiert.

Die Brunnenschale mit einem Durchmesser von 6,5 Metern besteht aus acht Betonfertigteilen mit je über vier Tonnen Gewicht. Um diese zusammenzufügen, kam ein Kran mit einer großen Unterdrucksauganlage zum Einsatz, der die Teile in der vorgesehenen Rundung positionierte. Die Brunnenanlage wird anschließend in der Mitte ausbetoniert.

In einem weiteren Schritt installiert ein Brunnenbauer die Beleuchtung, den Ab- und Zulauf und die Sprudler des neuen Kornmarkt-Brunnens. In der Mitte des Brunnes wird künftig wieder der Aufbau mit den Originale-Figuren seinen Platz finden. Diese werden zurzeit restauriert und erst nach der kompletten Fertigstellung des Brunnens Anfang 2019 wieder montiert.

Pressestelle Isabel Gemperlein – Hochstraße 48 – 55545 Bad Kreuznach

Fahrradfilmfestival und Stadtradeln-Start 2018

Radfahren in der Stadt ist oft die schnelle Art des Vorankommens, macht Spaß – und ist zudem auch noch vielseitig und abwechslungsreich. Davon kann man sich am Samstag, 4. August 2018, auf dem Frauenlobplatz in Mainz überzeugen. In Kooperation mit dem „Mainzer Filmsommer“ zeigt das Dezernat für Umwelt, Grün, Energie und Verkehr nunmehr zum dritten Mal das Internationale Festival des Fahrradfilms.

Das im Jahre 2006 in Bochum gegründete Fahrradfilmfestival ist ein europäisches Festival mit Spielorten in Mainz, Wiesbaden, Krakau, Groningen und weiteren internationalen Gastgebern. Zur Aufführung kommen internationale Experimental-, Dokumentar- und Kurzspielfilme. Sie zeigen das Fahrrad nicht nur als Ausdrucksmittel Filmschaffender, vielmehr wird es zum Sujet der Filmkunst, das auf vielfältige Weise emanzipatorische, soziale, künstlerische oder ökologische Perspektiven eröffnet.

Um 20.00 Uhr werden die Filme vom Festivalteam eröffnet. Ab ca. 21.00 Uhr garantieren preisgekrönte Kurzfilme aus der über zehnjährigen Festivalgeschichte beste Unterhaltung. Ob Kunst- oder Liebesfilm, Dokumentation oder Splattermovie: für jeden Geschmack ist etwas dabei. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Informieren und Radkilometer sammeln
Damit nicht genug: Bereits ab 16.00 Uhr bieten der Mainzer Filmsommer und die Stadt Mainz Informationen rund ums Rad. Daneben steht auch die Radfahrbeauftragte der Stadt, Franziska Voigt, für Gespräche über das Fahrradfahren in Mainz und das diesjährige „Stadtradeln“ zur Verfügung. Die Stadt Mainz nimmt bereits zum siebten Mal daran teil. Ab dem 4. August werden 21 Tage lang Radkilometer gesammelt und auf diesem Wege ein Zeichen für den Klimaschutz und den Radverkehr in der Stadt Mainz gesetzt.  Herausgeber: Stadtverwaltung Mainz

Kraftstoffpreise auf hohem Niveau | Deutlicher Anstieg zum Monatsende

Kraftstoffe in Deutschland waren im Juli fast ebenso teuer wie im Juni. Wie die monatliche Marktauswertung des ADAC zeigt, kostete ein Liter Super E10 im Monatsmittel 1,445 Euro und damit exakt so viel wie im Vormonat, als das bislang höchste Preisniveau des laufenden Jahres erreicht wurde. Diesel verbilligte sich um 0,6 Cent auf 1,281 Euro.

Am teuersten war Super E10 mit durchschnittlich 1,459 Euro pro Liter am 29. Juli, am billigsten mit 1,427 Euro am 20. Juli. Bei Diesel war der günstigste Tag mit 1,263 Euro ebenfalls der 20. Juli, der Monatshöchststand wurde mit 1,291 Euro pro Liter am 8. Juli erreicht.

Nachdem die Kraftstoffpreise drei Wochen in Folge jeweils leicht gesunken waren, sind sie in der letzten Juli-Woche wieder deutlich angestiegen. Super E10 verteuerte sich gegenüber der Vorwoche um 1,5 Cent auf durchschnittlich 1,451 Euro pro Liter, Diesel um 0,6 Cent auf 1,278 Euro.

Der ADAC empfiehlt Autoreisenden, beim Tanken die regelmäßigen Schwankungen der Spritpreise im Tagesverlauf zu beachten. Laut Auswertung des ADAC liegen die besten Zeiten zwischen 15 und 17 Uhr sowie 19 und 22 Uhr. Unterstützung bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

Mainz: Androhung von Messerstichen | Körperverletzung

In der Kaiserstraße ist es am Dienstagnachmittag zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Zwei 44-jährige Männer halten sich an der Brunnenanlage vor der Christuskirche an der Kaiserstraße auf. Als eine Gruppe aus zwei Männern und einer Frau ihren Hund im Wasser des Brunnens abkühlen möchte, kommt es zu einer verbalen Auseinandersetzung. Daraufhin verlassen die beiden Männer die Brunnenanlage in Richtung Hauptbahnhof. Als sie an einer Fußgängerampel warten, erscheint die Dreier-Gruppe, die zuvor an der Brunnenanlage war und es kommt erneut zu einer verbalen Auseinandersetzung.

Einer der beiden 44-Jährigen wird von einem der Männer aus der Dreier-Gruppe mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Zweite wird von einem anderen Mann aus der Gruppe mehrmals getreten und ebenfalls ins Gesicht geschlagen. Die Beschuldigten drohen den Geschädigten „sie abzustechen“, wenn sie sich nochmal in der Kaiserstraße aufhalten.

Im Anschluss entfernt sich die Gruppe in Richtung der Christuskirche. Beide Geschädigten haben leichte Verletzungen. Durch eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung können zwei der drei beschuldigten Personen festgestellt werden. Alle Beteiligten erhielten einen Platzverweis für die Kaiserstraße.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden. (Polizei Pressemitteilung)

Trier: Trauriges Ende der Suche nach einem 19-Jährigen

Der seit Sonntag, 29. Juli, vermisste 19-jährige junge Mann, der die Mosel in Trier durchschwimmen wollte, wurde am heutigen Dienstag, 31. Juli, tot aufgefunden.

Der 19-Jährige wollte die Mosel mit einem Freund durchschwimmen, als er plötzlich in der Fahrrinne unterging. Die mehrtätigen Suchmaßnahmen von Wasserschutzpolizei, Tauchern, Boote der Berufsfeuerwehr und auch durch den Rettungshubschrauber verliefen zunächst ergebnislos. Am heutigen Dienstag, 31. Juli, meldete ein Schiffsführer gegen 15.50 Uhr einen treibenden Körper auf der westlichen Moselseite etwa 300 Meter vor der Kaiser-Wilhelm-Brücke (in Höhe der sog. Pferdeinsel). Die Feuerwehr barg den Leichnam. Nach ersten Ermittlungen vor Ort bestätigte sich der anfängliche Verdacht. Bei dem Toten handelt es sich um den seit Sonntag vermissten 19-Jährigen.

Mainzer Kliniken suchen Grüne Damen und Herren

Die Mainzer Kliniken suchen Ehrenamtliche, die einmal pro Woche Patienten und Patientinnen am Krankenbett besuchen. „Die so genannten Grünen Damen und Herren bringen Ruhe und Zeit mit, hören zu, fühlen mit und besorgen Dinge des täglichen Bedarfs innerhalb der Klinik. Besonders Ältere und Menschen, die selten Besuch bekommen, freuen sich über das Angebot“, sagte Norbert Nichell, katholischer Klinikseelsorger und einer der Kursleiter, am Mittwoch in Mainz.

Rund 70 Grüne Damen und Herren sind derzeit im Katholischen Klinikum Mainz und der Universitätsmedizin Mainz im Einsatz und freuen sich über Unterstützung. Die Ehrenamtlichen werden bei ihrem Engagement von Klinikseelsorgenden unterstützt und tauschen sich immer wieder im Team aus. Auch werden regelmäßig Fortbildungen angeboten.

Am 24. September 2018 findet um 18:00 Uhr in der Universitätsmedizin, Gebäude 204, 2. Stock ein Informationsabend statt. Ein neuer Einführungskurs startet dann im Oktober. Der kostenfreie Kurs vermittelt den Teilnehmenden, wie sie den Patientinnen und Patienten am Krankenbett begegnen können. Er wird von Seelsorgenden der katholischen und evangelischen Kirche geleitet.

Informationen für Interessierte:

Klinikseelsorge im Katholischen Klinikum Mainz, Sabine Ufermann:
Tel. (06131) 57 58 31-141; s-ufermann(at)kkmainz.de

Klinikseelsorge in der Universitätsmedizin, Norbert Nichell:
Tel. (06131) 17 72-20; norbert.nichell(at)unimedizin-mainz.de

Lokführer dachte er habe ein Kind überfahren | Schlechter Streich

Auf der Bahnstrecke Klein-Winternheim in Richtung Nieder-Olm musste heute Mittag ein Lokführer eine Notbremsung vornehmen. Es gab einen Schlag und anscheinlich spritzte Blut auf die Frontscheibe des VLEXX Zuges. Zuvor beobachtete der Lokführer noch, das Kinder am Rande der Bahngleise spielten. Sofort wurden Rettungsdienst und Polizei alarmiert. Die ursprüngliche Meldung „Person unter Zug“ konnte glücklicherweise nicht bestätigt werden.

Nach Inspektion der vermeintlichen Unfallstelle konnten jedoch keine Personen aufgefunden werden und auch kein verletztes Kind. Nach eingehender Untersuchung der roten Flüssigkeit, konnte festgestellt werden das es sich um einen Fruchtsaft handelte. Die entsprechende Verpackung vom Fruchtsaft wurde in der Nähe des Zuges aufgefunden. Nach den ersten Vermutungen wurde wohl die Fruchtsaftflasche gegen den Zug geworfen.

Durch den wohl schlechten Kinderstreich musste der Lokführer in ein Krankenhaus gebracht werden, er steht unter Schock. Die Polizei bittet um Hinweise, wer die Kinder gegen 16:20 Uhr an den Gleisen zwischen Klein-Winternheim und Nieder-Olm gesehen hat oder dazu sachdienliche Hinweise geben kann.

Im Einsatz waren:

  • Deutsche Rote Kreuz Nieder-Olm
  • Polizei Mainz
  • Feuerwehren Ober-Olm
  • Feuerwehr Klein-Winternheim
  • Feuerwehr Nieder-Olm
  • Berufsfeuerwehr Mainz

24 jähriger mit unbekannten Gegenstand am Kopf schwer verletzt

Bei einem Angriff mit einem bisher unbekannten Schlagwerkzeug ist gestern Abend ein 23-jähriger Mann schwer verletzt worden. Dringend tatverdächtig die Tat begangen zu haben, ist ein 24-Jähriger aus Kostheim. Den bisherigen Ermittlungen und ersten Befragungen zufolge, sind die beiden Beteiligten Bekannte und trafen sich gestern Abend gegen 22.20 Uhr vor einem Wohnhaus in der Castellumstraße.

Dort gerieten sie, Angaben zufolge, wegen finanzieller Forderungen in einen Streit, in dessen Verlauf der 23-Jährige einen Schlag mit einem harten Gegenstand gegen den Kopf erhielt. Nachdem sich der Verletzte ins Haus zurückgezogen hatte, sei der Schläger vom Tatort geflohen. Bei einer späteren Untersuchung stellte sich heraus, dass der Geschädigte bei dem Angriff schwere Kopfverletzungen erlitten hatte und stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden musste.

Der Tatverdächtige wurde etwa eine halbe Stunde nach der Tat in seiner Wohnung in Mainz-Kostheim festgenommen, wobei er sich gegen die Maßnahme erheblich zur Wehr setzte und daher gefesselt werden musste. Nach einer Blutentnahme wurde er in Polizeigewahrsam genommen

Einbruch im Tobolino Mainz Laubenheim

Unbekannte Täter hebeln im Zeitraum von Sonntag, 29.07.2018, bis Montag, 30.07.2018, ein Fenster zum Büro des Kinderspielparadieses im Dammweg in Mainz-Laubenheim auf. Im Innern wird der Rauchmelder abgerissen und sowie der Tresor aufgeflext. Hieraus entnehmen die Täter Bargeld im mittleren vierstellen Bereich. Im Objekt befindet sich ein Jack Russell Terrier, welcher allerdings nicht anschlägt.

Die Ermittlungen dauern derzeit noch an. Eine Spurensuche wurde durchgeführt. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

Sukzessive Sprengung von 66 Flakpatronen im Rhein am Mittwoch

Presseservice der Stadtverwaltung Mainz: Sprengungen unter Wasser erfolgen nacheinander / Absperrungen auf Landzunge Winterhafen / Drehbrücke nicht passierbar / Yachthafen muss frei von Menschen sein / Aktion im Zeitraum von 10.00 bis 18.30 Uhr / Keine Verkehrsstraßen betroffen

Im Zuge des Niedrigwassers im Rhein aufgrund der seit Wochen anhaltenden extremen Trockenperiode mit deutlich sinkenden Rheinpegeln wurden vor wenigen Tagen zahlreiche Flakpatronen (Kaliber 3,7) am Rheinufer im Winterhafen (Höhe Yachthafen/Mole) gefunden. Taucher des Kampfmittelräumdienstes schauten sich das Umfeld des Fundortes an und stellten weitere Patronen sicher.

Insgesamt 66 stark korrodierte Flakpatronen mit einer Länge von rund 30 Zentimetern wurden letztlich sichergestellt. Diese wurden am Boden des Rheins in einer Tiefe von zwei Metern weitab vom Ufer sicher in Kisten abgelegt, da der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz die Entscheidung traf, aufgrund der Korrosionsschäden von einem Transport an Land abzusehen und die Patronen stattdessen mit zahlreichen Einzelsprengungen unterhalb der Wasserlinie unschädlich zu machen.

Die aufeinander folgenden Unterwassersprengungen werden zu je 22 Dreier-Patronenpaketen am kommenden Mittwoch, 1. August 2018 in der Zeit von ca. 12.00 bis etwa 18.30 Uhr durchgeführt. Bis ca. 12.00 Uhr werden zunächst die vorbereitenden Tätigkeiten erfolgen. Danach stehen in zeitlicher Abfolge die Sprengungen an.

Daher muss an diesem Tag der Trainingsbetrieb für die Ruderer und Kanuten in diesem Bereich des Stromes bis auf Weiteres ruhen. Auch der Yachthafen muss in dieser Zeit frei von Menschen sein. Die angrenzenden Anwohner an der Rheinschiene (Am Winterhafen) werden mit Postwurfsendungen über den Sachverhalt informiert.
Die Landzunge am Winterhafen wird gesperrt sein – die Drehbrücke ist bereits ab 9.00 Uhr nicht passierbar, der Rad-/Fußweg am Rheinufer wird ab dem Mainzer Ruder-Verein/„Bootshaus“ bis zum Ende der Maßnahme (ca. 19.00 Uhr) gesperrt sein.
Es sind keine weiteren Straßenzüge von der Maßnahme betroffen.

Der Gefahrenbereich liegt innerhalb der in der Grafik skizzierten Grenzen:
nordwestlich: Rheinufer
nordöstlich: Landzunge Winterhafen Ein/Ausfahrt Yachthafen
südlich: Bootshaus / Fuß-/Radweg Querung zum Rhein
westlich: Areal Yachthafen / Straße Am Winterhafen

Daher sind Passanten in diesem Areal dringlich gebeten, die Sperrungen in diesem Bereich zu beachten und den Anweisungen von Polizei und Rechts- und Ordnungsamt Folge zu leisten. Die Sprengungen können nur dann erfolgen, wenn mit Sicherheit feststeht, dass sich in dem betroffenen Gebiet keine Personen mehr aufhalten.

Der Schiffsverkehr auf dem Rhein wird aufgrund der Nähe der Sprengungsstellen zum Rheinufer keine Komplettsperrung der Wasserstraße erfahren. Die Wasserschutzpolizei wird bis zu einem Uferabstand von rund 100 Meter auf dem Wasser Sperren setzen und mit Booten überwachen, dass keine Privatboote die Sprengungsstellen passieren.

Via Funkkontakt erhält die Berufsschifffahrt Hinweise auf die Einzelsprengungen – die Schiffe passieren in der Regel in einem Mindestabstand von rund 200 Metern vom Ort des Geschehens. Sprengungen erfolgen stets in verkehrsfreien Slots ohne Schiffsverkehr an diesem Rheinkilometer, vgl. beiliegende Grafik.

Eine Evakuierung von Personen / Anwohnern ist im gesamten Bereich NICHT notwendig.

Flüchtiger aus Rheinhessenfachklinik in Gewahrsam genommen

Die Polizei Mainz teilt mit: Der 22-jährige Somalier, der seit Samstagabend durch Einsatzkräfte der Polizei gesucht wurde, ist am Montagmittag in Bingen angetroffen und in Gewahrsam genommen worden. Er war seit Mittwoch, 25.07.2018 in der Rheinhessenfachklinik in Alzey aufgrund akuter Eigengefährdung untergebracht und hatte am Samstag gegen 18:00 Uhr die Klink unberechtigt verlassen. Die weitere Unterbringung wird derzeit vorbereitet und erfolgt noch im Laufe des Nachmittags. Weitere Presseauskünfte können durch das Polizeipräsidium Mainz nicht erfolgen.

Polizei Mainz: Der Blutmond mit Kokain und Alkohol

Pressemeldung der Polizei Mainz: Die Mondfinsternis am Freitagnacht zog viele Schaulustige auf den Wißberg. Die Beamten der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim richteten daher ab 23.00 Uhr eine Kontrollstelle in der Bahnhofstraße in Gau-Bickelheim ein, um zu überprüfen, ob die vom Wißberg abfahrenden Verkehrsteilnehmer das seltene Himmelsphänomen auch nicht feuchtfröhlich gefeiert hatten und somit alkoholisiert am Straßenverkehr teilnahmen.

Gleich der erste kontrollierte Fahrer gab den Konsum von Betäubungsmitteln zu, was auch ein späterer Drogentest bestätigte. Die Beamten fanden bei der Durchsuchung zwei kleine Tütchen mit insgesamt 1,5 Gramm Kokain bei dem 23-jährigen Mann aus dem Landkreis Mainz-Bingen. Zu allem Überfluss stellte sich heraus, dass der Beschuldigte keine Fahrerlaubnis hatte. Vermutlich aus diesem Grunde hatte er auch einen gestohlenen Fahrkartenblock eines Verkehrsverbundes bei sich!

Ihn erwarten nun Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Diebstahls sowie eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige wegen Teilnahme am Straßenverkehr unter dem Einfluss berauschender Mittel. Gegen den Halter des Opel Corsa, der als Beifahrer anwesend war, wird wegen Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Da dieser nüchtern war, durfte er nach der Kontrolle sein Fahrzeug übernehmen und weiterfahren. Warum er nicht gleich selbst gefahren war, blieb fraglich! Auch beim zweiten kontrollierten Fahrzeugführer wurden die Beamten fündig.

Sie stellten sieben leere Bierdosen im Fußraum des Beifahrersitzes sowie Alkoholgeruch beim Fahrer fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab ein Ergebnis von 1,15 Promille. Aus diesem Grunde wurde dem 55-jährigen Hannoveraner durch einen Arzt auf der Wache eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein und sein Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt, eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr wurde gefertigt.

Das war leider die unerfreuliche Bilanz, die die Beamten bei ihrer Kontrolle ziehen mussten! Die Polizei appelliert daher an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer, niemals unter dem Einfluss von Alkohol ein Fahrzeug zu führen, da gerade Alkoholunfälle überdurchschnittlich häufig schwere oder gar tödliche Folgen haben. Das Gleiche gilt natürlich auch für Betäubungsmittel oder Medikamente, die sich auf die Fahrtüchtigkeit auswirken!

Rheingauer Weinwoche in Wiesbaden | längste Weintheke der Welt

Die Rheingauer Weinwoche, gerne als „längste Weintheke der Welt“ gefeiert, öffnet vom 10. bis 19. August 2018 zum 43. Mal ihre Pforten. Auf dem Wiesbadener Schlossplatz und dem Dern’schen Gelände werden an 117 Ständen Weine, Sekte und kulinarische Köstlichkeiten angeboten. Ein abwechslungsreiches musikalisches Rahmenprogramm, das von knapp 50 Musikgruppen und Bands auf den drei Bühnen vor dem Rathaus, der Marktkirche und dem Dern’schen Gelände geboten wird, sorgt für die Unterhaltung der Weinfestbesucher. Die Weinwoche wird am Freitag, 10. August, um 17 Uhr vor dem Rathaus feierlich eröffnet.

Zur 43. Rheingauer Weinwoche in Wiesbaden vom 10. bis 19. August 2018 ist es besonders attraktiv, mit den Bussen von ESWE Verkehr zu fahren. Anlässlich der Weinwoche bietet ESWE Verkehr wieder das „WeinfestTicket“ an. Und dieses besondere Angebot erfolgt im Jahr 2018 bereits zum 12. Mal.

ESWE Verkehr präsentiert sich wie in den Vorjahren doppelt auf dem Weinfest und es ist in diesem Jahr eine Neuerung auf dem Dern’schen Gelände hervorzuheben. Zum einen steht der bewährte_ Infostand an der Rathaus-Ostseite mit jeder Menge Wissenswertem für die Besucher des Weinfestes bereit, vor allem natürlich wertvollen Tipps rund ums Busfahren in Wiesbaden und der Umgebung. Zum anderen bietet ESWE Verkehr in diesem Jahr erstmalig in Eigenregie ein vielfältiges Livemusik- und Infoprogramm auf der Bühne an der Rathaus-Südseite an. ,,In Zusammenarbeit mit der Fa. PalastPromotion haben wir für die Bühne am Dern’schen Gelände ein interessantes Unterhaltungsprogramm zusammengestellt, dass eine Fortführung der guten Jahre mit RocklandRadio darstellen wird“, freut sich Holger Elze, Geschäftsbereichsleiter Rechnungswesen & Vertrieb auf das erste Jahr mit einer eigenen Bühne von ESWE Verkehr.

Auch in diesem Jahr bietet ESWE Verkehr das spezielle „WeinfestTicket“ an: Für 4,55 Euro (Kinder 2,75 Euro) bringt ESWE Verkehr die Fahrgäste von Wiesbaden oder Mainz aus zum Weinfest und auch wieder nach Hause.

Das Ticket kann in allen Vorverkaufsstellen, an allen Fahrscheinautomaten, im Infostand von ESWE Verkehr auf der Rheingauer Weinwoche sowie bei den Busfahrerinnen und Busfahrern der ESWE Verkehr erworben werden.

Das Ticket berechtigt zu einer Hin- und Rückfahrt mit dem Nahverkehr im gesamten Tarifgebiet 6500 (Wiesbaden, Mainz) am selben Betriebstag, also bis etwa 4:00 Uhr am nächsten Morgen bzw. bis zum Ende der letzten Nightliner-Fahrt. ,,Der Fahrausweis ist jeweils bei der Hin- und Rückfahrt in einem der Entwerter-Geräte in den Bussen der ESWE Verkehr abzustempeln, denn nur so ist er auch für die Hin und Rückfahrt gültig“, weist Jörg Gerhard, Geschäftsführer der ESWE Verkehr, auf
die korrekte Nutzung des Tickets hin.

Mit dem Kauf des „WeinfestTickets“ ist für die Fahrgäste auch in 2018 das bewährte Traditionsgeschenk verbunden. ,,Jedem Nutzer des WeinfestTickets überreichen wir am Infostand der ESWE Verkehr einen Gutschein für ein Gratis-Glas Sekt oder Wein, welches bei 20 verschiedenen Weingütern eingelöst werden kann“, freut sich Jörg Gerhard über die Fortsetzung der Tradition.

Hinsichtlich der Gutscheine gibt es in diesem Jahr zum zweiten Mal die Besonderheit, die die Abonnement-Inhaber der ESWE Verkehr betrifft. ,,Das aus den früheren Jahren bekannte Schreiben, das einen besonderen Coupon enthielt, mit dem jeder Inhaber eines Jahreskarten-Abonnements am Weinfest-Infostand von ESWE Verkehr seine beiden Gutscheine für je ein Gratis-Glas Sekt oder Wein abholen konnte, gibt es in dieser Form seit 2018 nicht mehr.

Diese Funktion übernimmt seit diesem Jahr der entsprechende Coupon aus dem „Treuebonus-Couponheft“, das allen Aboticket-lnhabern am Beginn dieses Jahres persönlich übersandt worden ist“, weist Holger Elze, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb auf die· Aktion für die ESWE-Abokunden hin.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Weingütern wird wie gewohnt, fortgesetzt. ,,Zum 12. Mal in Folge bietet ESWE Verkehr das WeinfestTicket für die Zeit der Weinwoche an“, schaut Jörg Gerhard· auf ein Angebot, welches in den zurückliegenden Jahren eine beachtliche Entwicklung genommen hat. ,,Seit Einführung des WeinfestTickets im Jahr 2006 konnten wir den Verkauf des Tickets von anfänglich 7.000 auf rd. 30.000 Tickets in den letzten Jahren steigern“, sieht Jörg Gerhard eine deutlich positive Entwicklung.

Auch die Erweiterung der Partnerweingüter über‘ das gesamte Festgelände hat sich in den beiden Vorjahren bewährt. Während in den früheren Jahren die Partner Weingüter ausschließlich auf dem Dern’schen Gelände zu finden waren, sind auch die diesjährigen Weingüter, die die Wein- und Sektgutscheine einlösen, auf dem gesamten Festgelände verteilt. ,,Ich bin davon überzeugt, dass ESWE Verkehr ein attraktives Angebot für die Weinfesttage anbieten kann“, sieht Jörg Gerhard
erwartungsfroh auf die schönen 10 Tage im August.

„Die Resonanz der Fahrgäste und Weinfestbesucher war in den zurückliegenden Jahren so beachtlich, dass wir uns freuen, das Angebot des WeinfestTickets weiter fortzuführen“, zieht Holger Elze, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb, ein positives Resümee zum WeinfestTicket der letzten zwölf Jahre. Und auch für die Besucher des Weinfestes aus dem Rheingau-Taunus-Kreis gibt es wieder ein vergleichbares Angebot. ,,Allen Käufern eines Einzelfahrausweises der Rheingau-Taunus
Verkehrsgesellschaft (RTV) aus den Tarifzonen 62, 63, 64 und 6570 (Walluf), erhalten ebenfalls einen Gutschein für ein Glas Wein oder Sekt.

„Wir hoffen, dass auch die Festbesucher aus dem Rheingau und den Städten und Gemeinden aus dem Untertaunus und dem ldsteiner Land mit den Bussen der RTV zur Weinwoche fahren und auch dieses Jahr unser Angebot, zu einem Glas Wein oder Sekt, das sich an Fahrgäste mit Einzelfahrscheinen richtet, nutzen“, erwarten die RTV-Geschäftsführer Roland Buitkamp und Thomas Brunke.

„Mit der neuen Linie 5 aus Rauenthal können die Weinfestbesucher auch aus dem Rheingau zum Weinfest fahren“, freut sich Jörg Gerhard auch über das Verkehrsangebot der ESWE Verkehr.

„Mit dem Kauf des „WeinfestTickets“ spart man nicht nur bares Geld, man erspart sich auch den Parkplatz-Suchstress und das alkoholbedingte Führerscheinrisiko und obendrein erspart man unserer Umwelt die klimaschädliche COrBelastung durch den Pkw-Verkehr“, sieht Jörg Gerhard nur Vorteile, an den zehn Tagen des Weinfestes den ÖPNV zu nutzen.

Neben dem bekannten Abend- und Nachtbusverkehr werden zusätzliche Nightliner Fahrten der ESWE Verkehr am Samstag- und Sonntagmorgen, jeweils um ca. 1 :15 Uhr angeboten, um die hoffentlich zahlreichen Besucher wieder sicher nach Hause zu fahren.

Weitere Informationen sowie das Musikprogramm gibt es in der Broschüre zur Rheingauer Weinwoche unter www.eswe-verkehr.de, in der Mobilitätsberatung unter . der Rufnummer (0611) 450 22-450 oder bei einer persönlichen Beratung während der Weinwoche im Info-Stand auf der Ostseite des Rathauses.

ESWE Verkehr wünscht allen Besucherinnen und Besuchern der Rheingauer Weinwoche 2018 angenehme Stunden auf dem Weinfest und eine gute Fahrt in den Bussen von ESWE Verkehr.

 

Polizei Mayen: Verkehrsunfall mit Schwer und Leichtverletzten

Am Samstag, dem 28.07.18, gegen 14.25 Uhr, befuhr ein 24jähriger Audi-Fahrer aus dem Kreis Cochem-Zell die K 26 von Rtg. Brachtendorf kommend in Rtg. Roes. An der Kreuzung L 109/K 26 übersah er den vorfahrtsberechtigten Pkw VW Polo einer 30jährigen Frau aus dem Kreis Cochem-Zell, welche die L 109 aus Rtg. Brohl kommend in Rtg. Kaifenheim befuhr. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge im Kreuzungsbereich.

Durch die Wucht des Zusammenpralls kippte der Pkw des 24jährigen auf die Seite und blieb liegen. Der Audi-Fahrer wurde bei dem Unfall schwer, die Fahrerin des VW-Polo und ihr ebenfalls im Pkw befindliches 1 1/2jähriges Kind leicht verletzt. Die Verletzten wurden durch das DRK in umliegende Krankenhäuser verbracht. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 20.000,- EUR. Im Einsatz waren neben der Polizei Cochem und dem DRK auch die Feuerwehr und die Straßenmeisterei Cochem.