BYC-News Blog Seite 1640

Bau der Zahn-Mund-Kieferklinik Mainz schreitet voran

Universitätsmedizin Mainz: Die bauliche Weiterentwicklung der Universitätsmedizin Mainz schreitet voran: Heute hat die feierliche Grundsteinlegung für den Neubau der Zahn-Mund-Kieferklinik stattgefunden. Voraussichtlich im Jahr 2022 wird das Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 7.990 m² bezugsfertig sein. In dem neuen Gebäude werden die vier zahnmedizinischen Disziplinen der Universitätsmedizin Mainz untergebracht sein. Das Land Rheinland-Pfalz finanziert das mit einem Gesamtvolumen von rund 60 Millionen Euro veranschlagte Bauprojekt.

Der vom Mannheimer Architekturbüro Schmucker und Partner geplante Neubau für die Zahn-Mund-Kieferklinik entsteht im Semmelweisweg zwischen dem Gebäude 102 (HNO, Augen- und Frauenklinik) und Gebäude 109 (Kinderklinik).

Auf rund 7.990 m² wird der neue aus zwei gegenüberliegenden Flügeln bestehende Gebäudekomplex die vier zahnmedizinischen Disziplinen der Universitätsmedizin Mainz mit ihren rund 150 Mitarbeitern beherbergen. Dazu zählen die Poliklinik für Kieferorthopädie, die Poliklinik für Parodontologie und Zahnerhaltung, die Poliklinik für zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde sowie die Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie – plastische Operationen. Diese vier medizinischen Betriebseinheiten werden gemeinsam die auf einer Etage untergebrachten Labore und das dort befindliche ambulante OP-Zentrum nutzen. Der Neubau wird auch einen Lehrbereich mit Hörsaal und Seminarräumen beinhalten sowie eine OP-Abteilung mit vier interdisziplinären Voll-OPs. Darüber hinaus sind unter anderem 112 Zahnbehandlungseinheiten vorgesehen. Davon dienen 48 der studentischen Ausbildung. Die zahnmedizinische Notfallversorgung in Form von einer Notfallambulanz mit angegliederter Röntgenabteilung komplettiert den Neubau.

Wissenschaftsstaatssekretär und Aufsichtsratsvorsitzender der Universitätsmedizin Mainz Prof. Dr. Salvatore Barbaro freut sich: „Gute Forschung braucht auch eine gute bauliche Substanz. Zusammen mit der Universitätsmedizin gehen wir diese Herausforderung konsequent an. Jede Baumaßnahme schafft die Rahmenbedingungen, dass Forschung, Lehre und Krankenversorgung auch zukünftig in hoher Qualität angeboten werden können. Die neue Zahn-Mund-Kieferklinik ist ein solches, erfolgreiches Projekt. Das Land Rheinland-Pfalz ist stolz auf seine Universitätsmedizin und freut sich, dass nun endlich mit der Grundsteinlegung der Fortschritt sichtbarer wird.“

„Die Ausgestaltung des Neubaus der Zahn-Mund-Kieferklinik trägt der zunehmenden Interdisziplinarität und Interprofessionalität in der Zahnmedizin Rechnung. Vor diesem Hintergrund verändern sich auch die strukturellen und räumlichen Anforderungen. Das neue Gebäude bietet optimale Voraussetzungen für eine zukunftsorientierte Patientenversorgung und Disziplinen übergreifende Forschung und Lehre“, unterstreicht der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer. Und weiter: „Stellvertretend für den Vorstand danke ich dem Land Rheinland-Pfalz für die hohe Bereitschaft, in die bauliche Situation der Universitätsmedizin Mainz zu investieren.

Nach Auffassung des Wissenschaftlichen Vorstands der Universitätsmedizin Mainz Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann ist der neue Gebäudekomplex ein Garant für ideale Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre: „Der Neubau wird uns zum einen in die Lage versetzen, den Vorgaben der neuen Approbationsordnung für Zahnärzte gerecht zu werden. Zum anderen wird die hier entstehende Forschungsinfrastruktur wissenschaftliche Höchstleistungen befördern, die Innovationen ermöglichen – vor allem durch die Erforschung, Erprobung und Anwendung neuer zahnmedizinischer Diagnostik und Behandlungsmethoden. Insgesamt unterstreicht dieser neue Gebäudekomplex die hohe Innovationsfähigkeit der Universitätsmedizin Mainz.“

„Mit der Errichtung des modernen Lehr- und Forschungsgebäudes schreiten die dringend notwendige Erweiterung und Modernisierung des Campus der Universitätsmedizin der JGU weiter voran“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. „Die neue Infrastruktur ermöglicht uns zeitgemäße Forschung und Lehre auf international anschlussfähigem Niveau und ist damit auch Voraussetzung für hochkarätige Neuberufungen.“

Nach Auffassung des Direktors der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie – plastische Operationen und stellvertretenden Sprechers der Zahn-Mund-Kieferklinik, Univ.-Prof. Dr. Bilal Al-Nawas birgt das neue Gebäude großes Potential für die Entwicklung der Zahnmedizin in Mainz: „Die Zahnmedizin rückt näher zur Medizin. Der Wandel im Fach Zahnmedizin von einem mechanisch-restaurativem Fach hin zu einem medizinisch-prophylaktischen Ansatz ist in den letzten Jahren unverkennbar. Der Neubau der Zahnklinik, eingebettet in den Medizincampus der Universitätsmedizin wird diesem Anspruch gerecht. Der Neubau bietet damit nicht nur eine echte studentische Lernklinik und ein vernetztes Forschen im Rahmen der Schwerpunkte der UM, sondern ist ein wichtiger Mosaikstein für die medizinische Spitzenversorgung der Universitätsmedizin.“

Vor dem Beginn der eigentlichen Baumaßnahmen wurden die Pfeiler einer römischen Wasserleitung auf dem Bauareal freigelegt, archäologisch erfasst und gesichert. Die archäologische Sicherstellung erfolgte durch die Direktion Landesarchäologie Außenstelle Mainz.

Polizeibeamtin geschlagen und Falscher Polizeibeamter unterwegs

Fall 1: Ein 25-Jähriger Mann hat sich gestern Abend in der Gartenfeldstraße in Wiesbaden polizeilichen Anordnungen widersetzt und während einer Personalienfeststellung eine Polizeibeamtin beleidigt und geschlagen. Gegen 20:30 Uhr informierte am Hauptbahnhof eingesetztes Sicherheitspersonal die Polizei, dass sich dort eine Person aufhalte, die Passanten anpöbelt und stark betrunken sei. Während der vor Ort durchgeführten polizeilichen Maßnahmen kam es zu den Beleidigungen und einem Schlagen nach einer Beamtin. Diese wurde jedoch nicht verletzt. Der kontrollierte Mann war mit fast 3,0 Promille stark alkoholisiert und musste zur Ausnüchterung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Fall 2: Ein falscher Polizeibeamter scheiterte am Montagabend in Wiesbaden bei einem 84-jährigen Mann mit seiner Betrugsmasche und ging leer aus. Gegen 21:50 Uhr klingelte bei dem 84-Jährigen aus Wiesbaden das Telefon, eine männliche Stimme meldete sich und gab an, von der Polizei zu sein. Er täuschte dem Geschädigten vor, dass zwei Einbrecher festgenommen worden seien, die einen Zettel mit dem Namen des Senioren dabei gehabt hätten. Der falsche Polizeibeamte erklärte nun, dass auch der Angerufe in Gefahr sei, Opfer eines Einbruchs zu werden. Des Weiteren erkundigte sich der Betrüger nach Bargeld, Schmuck oder Wertgegenstände in der Wohnung. Als der 84-Jährige angab, keine Wertgegenstände oder Bargeld im Haus zu haben, wurde das Gespräch beendet. Wegen der aktuellen Anrufe erneut der Hinweis der Polizei: Richtige Polizisten fragen am Telefon nicht nach Vermögensverhältnissen. Seien Sie unbedingt sensibel, wenn sich jemand Ihnen gegenüber als Polizeibeamter ausgibt. Entgegnen Sie dem Anrufer, seine Angaben überprüfen zu wollen. Im Zweifel beenden Sie das Gespräch und kontaktieren die richtige Polizei unter der Notrufnummer 110. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Verfolgungsjagd von Taunusstein bis Wiesbaden | 2 Polizisten verletzt

Einer Mitteilerin fiel gegen 23:25 Uhr im Kreisel in Taunusstein-Neuhof ein Pkw Skoda Fabia auf, der unbeleuchtet auf der Fahrbahn stand. Dieses meldete sie der Polizei. Zwischenzeitlich erschien der Fahrer und fuhr in Richtung Taunusstein-Hahn davon. Die Mitteilerin folgte dem Fahrzeug und lotste die Streife der Pst. Bad Schwalbach, dass diese das Fahrzeug in Höhe der Magistrale in Tst-Hahn aufnehmen konnte. Auf Anhaltesignale und Blaulicht wurde seitens des Skoda-Fahrers nicht reagiert.

Er beschleunigte bei jedem Versuch der Polizei, ihn zu überholen. Die Fahrt ging nach Tst.-Seitzenhahn, über die Hohe Wurzel nach Wiesbaden. Ein Streifenwagen wurde in der Lahnstraße / Wilfried-Ries-Straße auf dem Fahrstreifen positioniert, damit so der flüchtende Pkw gestoppt werden könnte. Obwohl der Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht weithin sichtbar war, verringerte der Skodafahrer nur leicht seine Geschwindigkeit und fuhr gegen den Streifenwagen. Hierbei wurden ein 24-jähriger und ein 33-jähriger Polizeibeamter verletzt.

Beide Beamten wurden durch einen RTW in ein Wiesbadener Krankenhaus verbracht, von wo sie nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden konnten. Der 63-jährige Fahrer und seine 57-jährige Beifahrein blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werde. Es entstand ein Sachschaden von ca. 65.000 Euro. Der Fahrer, der nicht unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand, wollte über die Gründe der Flucht keine Angaben machen. Für die Dauer der Maßnahme war die Lahnstraße für den Verkehr gesperrt, und wurde um 01:45 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.

Unseren Eichhörnchen droht im Winter der Hungertod

Der Sommer geht langsam zu Ende, doch die anhaltende Trockenheit zieht fatale Folgen nach sich. Neben der Landwirtschaft leiden auch unsere Wildtiere extrem unter der anhaltenden Trockenperiode. Besonders kritisch ist die Lage für die einheimischen Eichhörnchen. Aufgrund des knappen Nahrungsangebots droht den süßen Nagern nun im Winter der Hungertod. Aufgrund der langen Hitze und Trockenheit des Sommers konnten viele Bäume in Parks und Waldstücken keine gesunden Früchte ausbilden, Haselnüsse oder Bucheckern fallen verkümmert auf den Boden.

Eichhörnchen müssen sich dringend genug Winterspeck anfressen, um die kalte Jahreszeit zu überstehen 

Das größte Problem droht aber, wenn sie im Winter aufgrund des fehlenden Polsters auf Nahrungssuche gehen müssen, statt zu ruhen. Dann wird ihr Biorhythmus empfindlich gestört. Die Eichhörnchen-Population könnte im Frühjahr nahezu einbrechen, warnt Bernd Carstensen vom Tierschutzbund. Zudem können viele Muttertiere nicht genug Milch produzieren und das würde unweigerlich zum Tod der Babys führen.

Um den Eichhörnchen zu helfen, ist deshalb schon jetzt Unterstützung angesagt. Mit Haselnüssen, Sonnenblumenkernen und Walnüssen auf dem Balkon oder im Garten können Sie die Tierchen unterstützen. Idealerweise wird das Futter etwas erhöht platziert, zum Beispiel auf einem Tisch, damit keine Ratten angelockt werden.

DSDS Casting am Mittwoch auf dem Marktplatz in Mainz

Es ist wieder so weit in Mainz: Die 16. Staffel bei RTL von „Deutschland sucht den Superstar“ steht in den Startlöchern. Die große Bühne und das größte Abenteuer des Lebens warten auf mutige Superstar-Anwärter, die Deutschland zeigen wollen, was in ihnen steckt. Wer hat Mut, Stimme, Ausstrahlung und Entertainer-Qualitäten?

Die große Casting-Show lädt am 12.09.2018 zum offenen Casting in Mainz am Markt ein – von 14 Uhr bis 20 Uhr. Insgesamt fahren die mobilen DSDS-Studios in ihren Trucks 40 Städte im deutschsprachigen Raum an.

Ohne Voranmeldung kann man einfach kommen, vorsingen und dann unter Umstände entdeckt werden. Das offene Casting bietet Bewerbern zwischen 16 und 30 Jahren die Chance, sich vorzustellen. Dafür müssen sie lediglich den Castingbogen unterschreiben und den Personalausweis mitbringen. Jede Musikrichtung ist willkommen, egal ob Schlager, Hip-Hop, Rap, Pop, Reggae oder Rock.

Minderjährige müssen eine Einwilligungserklärung der Erziehungsberechtigten mitbringen. Bewerber sollten für das Casting drei Songs vorbereiten, heißt es, dabei könne man sich gern selbst mit Instrumenten begleiten. Dieter Bohlen oder ein anderes prominentes Mitglied der TV-Jury wird voraussichtlich nicht an Bord sein: Das Casting im DSDS-Truck wird erfahrungsgemäß von RTL-Mitarbeitern durchgeführt, die selbst nicht vor der Kamera auftauchen.

„Bei DSDS ist alles möglich“, wirbt der Fernsehsender RTL für die 16. Staffel, auch für die Show 2019 gebe es „keine Grenzen“

Weitere Termine vom Casting Truck:

  • 08.09.2018 Willy-Brandt-Platz (Hbf.) in 45127 Essen
  • Bavaria Filmstudios in 82031 Grünwald
  • 10.09.2018 Wilhelmsplatz in 70182 Stuttgart
  • Landhausplatz in A-6020 Innsbruck
  • 11.09.2018 Wilhelmsplatz in 70182 Stuttgart
  • Mirabellplatz in A-5020 Salzburg
  • 12.09.2018 Markt in 55116 Mainz
  • Klostergarten in 94032 Passau
  • 13.09.2018 Willy-Brandt-Platz in 52062 Aachen
  • Hauptplatz in A-4020 Linz
  • 14.09.2018 Düsseldorf Arcaden (Vorplatz) in 40217 Düsseldorf
  • Rainers Hotel Vienna, Gudrunstr. 184 in A-1100 Wien
  • 15.09.2018 Averdunkplatz in 47051 Duisburg tbc.
  • Rainers Hotel Vienna, Gudrunstr. 184 in A-1100 Wien
  • 17.09.2018 Alter Markt in 41061 Mönchengladbach
  • 18.09.2018 Kesselbrink in 33602 Bielefeld
  • Berliner Str. 50-52 in 63065 Offenbach tbc.
  • 19.09.2018 Johannes-Rau-Platz (Rathaus) in 42275 Wuppertal
  • Marktplatz G1 in 68159 Mannheim
  • 21.09.2018 MMC-Studios, Am Coloneum 1 in 50829 Köln
  • 22.09.2018 MMC-Studios, Am Coloneum 1 in 50829 Köln

Wiesbaden: Raubüberfall mit Messer in Spielothek | Täter flüchtig

Tatort: Bahnhofstraße 28,Wiesbaden Tatzeit: Montag,10.09.2018,01:00 Uhr: Zur Tatzeit hält sich die Angestellte der Spielothek alleine mit den späteren beiden Tätern in der Spielothek auf. Während sich die 64-jährige Angestellte im Kassenbereich aufhält, wird diese von der weiblichen Täterin mit einem Messer bedroht. Die Angestellte händigt daraufhin den Kasseninhalt aus. Anschließend betritt der männliche Täter den Kassenbereich und verschafft sich dort Zugang zum dortigen Tresor.

Nach Tatausführung flüchten die zwei unbekannten Täter in Richtung Rheinbahnstraße. Bei der Tat erbeuten die Täter das Mobiltelefon der 64-jährigen Angestellten der Spielothek, sowie Bargeld in unbekannter Höhe.

Der männliche dunkelhäutige Täter sei ca. 25 Jahre und ca. 175 cm groß gewesen. Er habe eine schlanke Gestalt gehabt und sei dunkel bekleidet gewesen. Die weibliche Täterin habe eine kräftige Gestalt gehabt und sei vollverschleiert gewesen.

Fahndungsmaßnahmen durch starke Polizeikräfte verliefen bislang negativ.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0611 – 3450 mit der Wiesbadener Polizei in Verbindung zu setzen.

Illegales Autorennen in Wiesbaden | Gustav-Stresemann Ring

Tatort: Gustav-Stresemann-Ring/B 455 (Fahrtrichtung Wiesbaden-Erbenheim),Wiesbaden Tatzeit: Sonntag,09.09.2018,22:37 Uhr: Durch eine Streifenwagenbesatzung konnten zur Tatzeit zwei Fahrzeuge im Innenstadtbereich wahrgenommen werden, welche den Gustav-Stresemann-Ring in Richtung der B 455 mit überhöhter Geschwindigkeit befuhren.

Im weiteren Verlauf befuhren die zwei Fahrzeuge über beide Fahrspuren die B 455 in Fahrtrichtung Wiesbaden-Erbenheim. Hierbei konnte durch die nacheilende Streife eine rücksichtslose und erheblich gefährdende Fahrweise der beiden Fahrzeugführer festgestellt werden. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wurde erheblich überschritten.

Bei den Fahrzeugen handelte es sich um einen schwarzen Pkw der Marke Mercedes, sowie einen dunkelfarbenen Kompaktwagen.

In Höhe der Anschlussstelle Wiesbaden-Erbenheim Nord verließ der schwarze Mercedes die Bundesstraße und gefährdete hierbei durch das rücksichtslose Abbiegen mehrere nicht namentlich bekannte Verkehrsteilnehmer. Der dunkle Kompaktwagen flüchtete weiter über die B 4555 in Richtung Mainz-Kastel.

Der 23-jährige Fahrzeugführer des schwarzen Mercedes konnte im Ortsteil Wiesbaden-Erbenheim angetroffen und kontrolliert werden. Die Fahndungsmaßnahmen nach dem dunklen Kompaktwagen verliefen negativ.

Ein Ermittlungsverfahren gegen den 23-jährigen Fahrzeugführer wegen der Teilnahme an einem illegalen Straßenrennen wurde eingeleitet. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0611 – 345 2140 mit dem 1. Polizeirevier Wiesbaden in Verbindung zu setzen.

gefertigt: Ulmer, POK und KvD

Frontalcrash zwischen zwei Motorradfahrern in Leimen

Am späten Nachmittag des 09.09.2018 kam es auf der L496 zwischen der Ortschaft Leimen und der B48 zu einem Verkehrsunfall mit zwei schwerverletzten Motorradfah-rern. Nach Angaben der Beteiligten kam ein 36-jähriger aus dem Kreis Karlsruhe von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen entgegenkommenden 24-jährigen Karlsruher Kradfahrer. Beide Personen erlitten schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen und wurden in die umliegenden Krankenhäuser verbracht. Beide Motorräder wurden erheblich beschädigt. Aufgrund des Unfalles musste die L496 für ca. zwei Stunden voll gesperrt werden.

Wilderei: Unbekannte legen in der Mariannenaue 150m Fischernetz aus

Derzeit noch unbekannte Täter brachten vermutlich in den vergangenen drei bis fünf Tagen ein etwa 150 Meter langes und etwa 1,50 Meter breites Fischereinetz im Stillwasserbereich der Mariannenaue (Ortslage Oestrich-Winkel)aus. Die Mariannenaue liegt im Rhein zwischen Heidenfahrt und Oetsrich-Winkel. Das Netz querte den Stillwasserbereich in annähernd seiner gesamten Breite und trieb zwischen 20cm und 100cm unter der Wasseroberfläche. In Teilbereichen trieb es durch im Netz verfangene Fische direkt an der Wasseroberfläche. Durch zur Unterstützung bei der Bergung verständigte Bootsbesatzungen der Freiwilligen Feuerwehren Hattenheim und Erbach konnte das Netz unter erheblichem Aufwand am Sonntagmittag (09.09.2018) geborgen werden.

Während der Bergung mussten Teilbereiche der Mariannenaue abgesperrt werden. Im Netz befanden sich etwa 40 tote Fische, meist größerer Art, sowie ein verendeter Kormoran. Diese Kadaver mussten vor Sicherstellung des Netzes entfernt werden. Die Umstände um das Ausbringen des Netzes sind aktuell Gegenstand der Ermittlungen. Es steht noch nicht fest, ob in den vergangenen Tagen Boote über das ausgebrachte Netz fuhren und sich dabei möglicherweise Beschädigungen am Antrieb zuzogen. Ermittlungen wegen Fischwilderei, Verstößen gegen das Tierschutzgesetz und einem „Gefährlichen Eingriff in den Schiffsverkehr“ sind eingeleitet. Die Wasserschutzpolizei Rüdesheim bittet Zeugen, die in den vergangenen Tagen möglicherweise sachdienliche Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 06722 / 40360 zu melden.

Rheinhesse bei Motorradunfall tödlich verunglückt

Ein 20-jähriger Motorradfahrer ist am Sonntagmittag auf der B48 zwischen den Abfahrten Winnweiler (Mitte) und Winnweiler (Hochstein) bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt. Der Hondafahrer aus dem Raum Rheinhessen befuhr die Bundestraße in Richtung Schweisweiler und überholte mehrere Fahrzeuge. Er kollidierte dabei frontal mit einem entgegenkommenden BMW. Der ebenfalls 20 Jährige PKW-Fahrer aus dem Landkreis Rockenhausen zog sich leichte Verletzungen zu und musste behandelt werden. Ebenfalls im Einsatz waren die umliegenden Feuerwehren. Die Bundesstraße musste mehrere Stunden voll gesperrt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 14.000 Euro.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter zwecks Klärung des genauen Unfallhergangs hinzugezogen.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 06361 917 0 entgegen.

Verkehrsunfallflucht mit verletztem Motorradfahrer in Ludwigshafen

Am heutigen Samstag den 08.09.2019 gegen 14.10 Uhr fuhr ein 51-jähriger Mann aus Meckenheim mit seinem Motorrad auf der Rheinuferstraße in Ludwigshafen in Richtung Rheinallee. Er war hierbei auf dem rechten der beiden Fahrspuren unterwegs, als kurz vor der Auffahrt zur B44 in Richtung Bad Dürkheim / A650 ein grün-farbener LKW von der linken auf die rechte Spur wechselte und den dort befindlichen Motorradfahrer übersah. Der Meckenheimer konnte noch auf die Auffahrt ausweichen, verlor aber dann die Kontrolle und stürzte.

Er verletzte sich leicht und wurde zur weiteren Untersuchung in ein nahgelegenes Krankenhaus verbracht. An der grausilbernen Harley-Davidson entstand ein Sachschaden von ca. 2.500 EUR. Der LKW entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle weiter in Richtung Rheinallee, ein Strafverfahren wegen Unfallflucht wurde eingeleitet. Zeugen, welche den Unfall beobachtet haben und Hinweise auf den flüchtigen LKW geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 Beethovenstraße 36 67061 Ludwigshafen 0621/963-2122 piludwigshafen1@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.

Mainz: Mit Messer angegriffen und ausgeraubt

In der Nacht zum Samstag wurde gegen 03:00 Uhr ein 19-Jähriger in der Kaiserstraße von zwei männlichen Personen angegriffen und ausgeraubt. Der junge Mann war gerade dabei zu telefonieren, als sich die beiden Täter von hinten nährten und ihm das Telefon aus der Hand rissen. Sie schlugen auf den aus Somalia stammenden Geschädigten ein bis er zu Boden ging, ritzten mit einem Messer leicht die Hautoberfläche von Hals und Ohr ein und würgten ihn. Die beiden unterschiedlich großen Täter, möglicherweise arabischer Abstammung, nahmen noch Bargeld und ein weiteres Mobiltelefon an sich und flüchteten zu Fuß vom Tatort. Der 19-Jährige wurde leicht verletzt. Die Kriminalpolizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls. Hinweise nehmen sie unter der Telefonnummer: 06131-653633 entgegen.

Mann im Betonmischer während dieser lief | Schwerverletzte Person

Betriebsunfall Firma Beinbrech mit schwerverletzter Person in Bad Kreuznach. Im Rahmen von Reinigungsarbeiten an einem Betonmischer lief dieser plötzlich an, als sich gerade ein 49- jähriger Mitarbeiter der Firma in dem Betonmischer befand. Der Mitarbeiter wurde samt seinen Beinen eingeklemmt und zog sich mehrere offene Brüche am rechten Oberschenkel zu, war jedoch ansprechbar. Im weiteren Verlauf wurde der Geschädigte mittels Rettungshubschrauber in die BG Klinik nach Ludwigshafen verbracht.

Zum Zeitpunkt der Sachverhaltsaufnahme war nicht mit dem Ableben des Geschädigten zu rechnen. Nach derzeitigem Sachstand kann ein technischer Defekt ausgeschlossen werden. Der Betriebsunfall ist wahrscheinlich auf menschliches Versagen (fehlerhafte Bedienung der Elektronik seitens eines anderen Mitarbeiters) zurückzuführen.

Rückruf bei Lidl Deutschland | Culinea Safari-Nuggets

Der Hersteller Gebr. Stolle GmbH ruft aktuell das Produkt „Culinea Safari-Nuggets, tiefgefroren, 400 g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.08.2019, der Losnummer 815106001 und dem Identitätskennzeichen DE NI 10000 EG zurück. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in dem betroffenen Produkt rote Plastikfremdkörper enthalten sind. Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls konsumieren.

Das betroffene Produkt „Culinea Safari-Nuggets, tiefgefroren, 400 g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.08.2019, der Losnummer 815106001 und dem Identitätskennzeichen DE NI 10000 EG des Herstellers Gebr. Stolle GmbH wurde bei Lidl Deutschland in allen Bundesländern mit Ausnahme von Bayern, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und dem Saarland verkauft. Aus Gründen des konsequenten Verbraucherschutzes hat Lidl Deutschland sofort reagiert und das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen. Das Produkt kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Von dem Rückruf ist ausschließlich das Produkt „Culinea Safari-Nuggets, tiefgefroren, 400 g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.08.2019, der Losnummer 815106001 und dem Identitätskennzeichen DE NI 10000 EG des Herstellers Gebr. Stolle GmbH betroffen. Andere bei Lidl Deutschland verkaufte Produkte des Herstellers Gebr. Stolle GmbH sowie tiefgefrorene Hähnchen-Nuggets anderer Hersteller sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Der Hersteller Gebr. Stolle GmbH entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Neue Allgemeinmedizinische Praxis auf dem Campus Mainz

Gemeinsame Pressemitteilung der Universitätsmedizin Mainz und der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz.  Ein Meilenstein für die sektorenübergreifende Notfallversorgung in Rheinland-Pfalz: Die Universitätsmedizin Mainz und die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) haben heute einen Vertrag über die Einrichtung der Allgemeinmedizinischen Praxis auf dem Campus (APC) unterschrieben.

Mit der heutigen Unterzeichnung eines Rahmenvertrages über die Einrichtung der APC direkt neben der konservativen Notaufnahme der Universitätsmedizin Mainz kann der Umbau beginnen. Mit der Eröffnung der APC wird im ersten Quartal 2019 gerechnet. Bis dahin bleibt für die Vertragspartner genügend Zeit, die Einzelheiten der Kooperation zu regeln. Das Hauptziel steht aber schon fest: Für alle erwachsenen Patienten, die nicht mit dem Rettungsdienst eingeliefert werden, soll durch geschultes Fachpersonal am Empfang der APC entschieden werden, auf welcher Versorgungsebene die Behandlung erfolgt – in der Notaufnahme, der APC oder zu einem späteren Zeitpunkt durch Haus- und Fachärzte der Region. Dafür kommt das IT-gestützte Strukturierte medizinische Ersteinschätzungsverfahren für Deutschland (SmED) zum Einsatz. Die APC wird voraussichtlich montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr geöffnet sein.

„Wir sind davon überzeugt, dass wir mit der APC die Notaufnahme der Universitätsmedizin nachhaltig entlasten können. Es geht aber auch darum, Patienten, die durch Haus- oder Fachärzte der Region behandelt werden könnten, zu sensibilisieren. Da den Kassenärztlichen Vereinigungen der Betrieb einer Arztpraxis während der regulären Praxisöffnungszeiten noch untersagt ist – mit Ausnahme von unterversorgten Regionen –, haben wir die Einrichtung der APC als Modellvorhaben beantragt. Bis alle Genehmigungen vorlagen, hat es einige Zeit gedauert. Aber jetzt ist es soweit und wir sind stolz darauf, mit der Universitätsmedizin Mainz bundesweit den ersten Versuch dieser Art vorbereiten zu können“, freut sich Dr. Peter Heinz, Vorstandsvorsitzender der KV RLP.

Für Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, kann eine Entlastung der Notaufnahme gar nicht früh genug erfolgen: „Unsere Notaufnahme arbeitet schon lange oft an den Grenzen der Belastbarkeit. Das ist für Patienten und Mitarbeiter eine unbefriedigende Situation. Zusammen mit der KV RLP haben wir das Projekt daher mit aller Kraft vorangetrieben. Nun, nachdem alle Genehmigungen vorliegen, werden wir keine Zeit verlieren und mit den notwendigen Umbaumaßnahmen beginnen. Wenn alles gut geht, kann die APC ihren Betrieb bis voraussichtlich Februar 2019 aufnehmen. Eine Entlastung des Personals der Notaufnahme und eine Verkürzung der Wartezeiten für hilfesuchende Patienten sind also in greifbare Nähe gerückt. Wir erwarten eine deutliche Steigerung der Patientenzufriedenheit.“

Zur Eröffnung der APC werden die Universitätsmedizin Mainz und die KV RLP zu einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Gelegenheit zur Besichtigung der neuen Räumlichkeiten einladen.