BYC-News Blog Seite 1639

BAM forscht an neuen, leichteren Tanks für Wasserstoffautos

Ein neues Forschungsprojekt, an dem die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) beteiligt ist, will einen besonders leichten Tank für Wasserstofffahrzeuge entwickeln. Ziel ist es, neue Werkstoffe und Fertigungsverfahren so zu optimieren, dass diese Speicher sicherer und gleichzeitig kosteneffizienter werden. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 1,45 Mio. Euro über 3 Jahre.

Wasserstoff betriebene Elektrofahrzeuge gelten als besonders umweltfreundlich. Brennstoffzellen wandeln gasförmigen Wasserstoff in Strom um, der dann einen Elektromotor antreibt. Die dafür erforderlichen Wasserstoffspeicher können genauso schnell befüllt werden wie die Tanks von Benzin- oder Dieselfahrzeugen. Momentan sind Wasserstoffspeicher aber noch recht schwer und in der Herstellung teuer. Das Forschungsvorhaben der BAM will einen besonders leichten, günstig produzierbaren und sicheren Wasserstofftank aus Carbonfasern und einem Kunststoffliner entwickeln.

Dazu arbeitet die BAM als Expertin für die Sicherheit von Druckgasbehältern zusammen mit Autoherstellern, Experten für Carbonfaserverarbeitung und Kunststoffentwicklung. Im Fokus der BAM-Forschung steht die sogenannte Impactbelastung der Wasserstoffspeicher. Dabei wird die Berstsicherheit der Fahrzeugtanks nach Unfällen untersucht. Auf einem neuen speziell entwickelten Prüfstand können die Belastungen der Tanks mit und ohne Gasfüllung nachgestellt werden.

„Weil innere Schäden wie gebrochene Carbonfasern nicht immer äußerlich sichtbar sind, werden die Tanks außerdem mit Hilfe der Schallemissionsanalyse, der Computertomographie und hydraulischer Restfestigkeitsprüfungen untersucht“, erklärt Projektleiter Dr. Georg Mair aus der Abteilung Gefahrgutumschließungen. Dafür arbeiten in der BAM Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus drei Fachbereichen zusammen.

Überstehen die neuen Druckbehälter die Impactbelastungen, werden sie noch auf ihre Rest-Berstfestigkeit getestet. Dann zeigt sich, ob die Speicher sicher betrieben werden können und ihre Widerstandsfähigkeit durch die angestrebte Materialeinsparung nicht schlechter oder sogar besser geworden ist.

Das Forschungsvorhaben der BAM gehört zum BMBF-Forschungsschwerpunkt DELFIN (Dienstleistungen für Elektromobilität – Förderung von Innovation und Nutzerorientierung) und ist Teil der 2. Stufe des „Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“ (NIP II). Die Partner der BAM sind unter anderem die BMW AG, die Elkamet Kunststofftechnik GmbH, die ETC Ltd. Deutschland, die Ford-Werke GmbH, das Institut für Kunststoffverarbeitung, die ISATEC GmbH, die NuCellSys GmbH und die Teijin Carbon Europe GmbH.

Fünf Campingbusse im Vergleichstest des ADAC

Der ADAC hat die fünf gängigsten Campingbus-Modelle einem Vergleichstest unterzogen. Das Ergebnis: Zweimal vergaben die Tester die Note „Gut“, dreimal ein „Befriedigend“. Der Klassiker VW California sowie der Mercedes Marco Polo haben mit der Gesamtnote 2,5 die Nase vorn. Knapp dahinter platziert sich der Citroen Pössl Campster (2,7). Ebenso ein „Befriedigend“ erhalten der Ford Nugget Westfalia (2,8) sowie der Newcomer Opel Womondo Wave. Allerdings schneidet dieser mit einer Gesamtbewertung von 3,5 deutlich schlechter ab als seine Konkurrenten.

Verglichen wurden unter anderem Praktikabilität der Aufstelldächer, Schlaf- und Wohnkomfort sowie Fahrdynamik und Sicherheit. Erstmals kam eine neue Messtechnik zum Einsatz, um die Objektivität bei der Bewertung des Fahrkomforts zu erhöhen. Gemessen wurden unter anderem die Dauer und die Stärke der Schwingungen, die sich beim Überfahren von Bodenwellen, Gullydeckeln und Straßen-Querfugen auf die Karosserie übertragen. Der subjektive Eindruck des Fahrspaßes wurde somit durch objektive Daten ergänzt. Dabei zeigte jeder Campingbus Stärken und Schwächen. Am besten schnitt der Marco Polo (2,5) ab, am schlechtesten der Womondo Wave (3,5).

Fazit: Der VW California (57.310 Euro) überzeugt mit einer guten Fahrdynamik, ausreichendem Schlafkomfort oben wie unten, einem durchdachten Küchenkonzept und viel Stauraum. Der Marco Polo ist das komfortabelste Fahrzeug im Testvergleich. Es glänzt mit einer hochwertigen Ausstattung und bietet den besten Fahrkomfort. Das hat mit 60.863 Euro auch seinen Preis – er ist das teuerste Fahrzeug im Test.

Der Campster bietet mit 39.999 Euro ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und lässt sich mit geringem Aufwand zum Transporter umbauen. Negativ: Die Dachverriegelung ist umständlich zu bedienen und zeitaufwendig. Der Westfalia Nugget (52.598 Euro) hat als einziger Testkandidat eine geräumige Heckküche und öffnet deshalb das Aufstelldach nach hinten. Dadurch verliert er allerdings Stauraum im Heck.

Der Womondo Wave (52.000 Euro) vermittelt im Vergleich zur Konkurrenz deutlich mehr Transporter-Feeling. Dieser Eindruck verstärkt sich durch die beispielsweise schlechte Verarbeitung des laminierten Hubdachs. Zudem erhält der Opel in der Kategorie aktive und passive Sicherheit (Assistenzsysteme und Insassen-Fußgängerschutz) als einziger ein „Mangelhaft“ (4,6). Damit kann der Newcomer im ADAC Vergleichstest weder beim Fahren noch beim Wohnen wirklich überzeugen.

Den ausführlichen Test und eine detaillierte Tabelle gibt es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Freizeit mobil, eine Sonderbeilage der ADAC Motorwelt.

50 Jahre SKODA 1203 | Der Allround-Transporter mit Kultstatus

Der SKODA 1203, das am weitesten verbreitete tschechoslowakische Nutzfahrzeug des 20. Jahrhunderts, feiert seinen 50. Geburtstag. Seine Premiere erlebte der als Frontlenker konzipierte Kleintransporter am 14. September 1968 auf der Maschinenbaumesse in Brünn. Der SKODA 1203 war zu seiner Zeit allgegenwärtig und begleitete die Tschechen und Slowaken buchstäblich von der Wiege bis zur Bahre – denn es gab ihn als Krankentransporter ebenso wie als Leichenwagen und in zahllosen Varianten als Mikrobus, Liefer- und Pritschenwagen, Werkstattfahrzeug und vieles mehr.

Die Geschichte des SKODA 1203 spiegelt viele Besonderheiten der zentral gesteuerten Planwirtschaft in der Tschechoslowakei der Nachkriegszeit wider. Bereits in der zweiten Hälfte der 1950er-Jahre startete in Vrchlabí die Entwicklung eines leichten Nutzfahrzeugs mit fortschrittlicher selbsttragender Karosserie im praktischen One-Box-Design – doch erst 1968 begann die Produktion. Seine Premiere feierte der SKODA 1203 am 14. September 1968 auf der Internationalen Maschinenbaumesse in Brünn.

Das Debüt stand im Schatten der Besetzung der Tschechoslowakei durch die Armeen von fünf Staaten des Warschauer Pakts, die am 21. August 1968 als Reaktion auf die Freiheitsbewegung des ‚Prager Frühlings‘ einmarschiert waren. Als einzige Neuerscheinung der heimischen Automobilindustrie sorgte der SKODA 1203 dennoch für großes Aufsehen.

Kleintransporter im One-Box-Design

Im Werk Vrchlabí entstanden in den späten 1950er-Jahren die leichten Nutzfahrzeuge SKODA 1201 und 1202. Allerdings basierten sie auf Pkw-Modellen und boten daher nur beschränkten Laderaum und Nutzlast. Auch ihr Zentralrohrrahmen galt als nicht mehr zeitgemäß. So begannen die Ingenieure im Frühling 1956 mit der Entwicklung eines modernen Kleintransporters. Vom Anfang an verfolgten sie ein Frontlenker-Karosseriekonzept, bei dem der Motor auf Höhe der Vordersitze platziert ist. Der Transporter besitzt also keinen vorstehenden Motorraum – was heute als One-Box-Design bezeichnet wird. Dieses Konzept ermöglichte eine optimale Nutzung des umbauten Raums.

Die Karosserie des SKODA 1203 war selbsttragend, kam also ohne den bis dahin üblichen Rahmen aus. Da für das gesamte Modellprogramm möglichst viele Gleichteile benutzt werden sollten, erhielt der SKODA 1203 zahlreiche bewährte Komponenten anderer Modelle der Marke. Der 1.221 ccm große OHV-Vierzylindermotor etwa wurde aus dem 1202 abgeleitet und leistete 49 PS (39 kW). Die Cockpitinstrumente und die Rückleuchten wiederum stammten unverkennbar vom SKODA 1000 MB. Die hohe Nachfrage nach dem beliebten Stufenheckmodell 1000 MB im In- und Ausland führte dazu, dass ab Mitte 1967 der Motorenbau für den 1202 und den kommenden 1203 sukzessive vom SKODA Stammwerk Mladá Boleslav zum Unternehmen Kovosmalt im slowakischen Trnava verlagert wurde, das dann in Trnavské automobilové závody (Automobilwerke Trnava) umbenannt wurde.

Vom Krankentransporter bis hin zum Werkstattfahrzeug

Die Serienfertigung des SKODA 1203 startete am 20. November 1968 im umfassend modernisierten Werk Vrchlabí, parallel zu dem bis 1973 gebauten Vorgänger 1202. Zunächst wurde der SKODA 1203 ausschließlich als Kastenwagen ausgeliefert. Bei kompakten Außenmaßen von 4.520 mm Länge, 1.800 Breite und 1.900 mm Höhe bot er einen 5,2 Kubikmeter großen Laderaum. Die erlaubte Nutzlast entsprach mit beachtlichen 950 Kilogramm fast dem Leergewicht von 1.170 Kilogramm. Als Höchstgeschwindigkeit wurden 90 km/h angegeben, der Verbrauch – damals gemessen bei konstanten 60 km/h – lag bei 11 Liter Benzin auf 100 Kilometer. Eine Blechwand mit Sichtfenster trennte die zweisitzige Fahrerkabine vom Laderaum. Eine breite seitliche Schiebetür an der rechten Seite sowie die horizontal geteilte Heckklappe gaben einen großzügigen und flexiblen Zugang zum Laderaum frei.

Bis zum 31. Dezember entstanden 192 Exemplare dieser Lieferwagen – und zusätzlich drei Mikrobusse mit Rundumverglasung. Später erweiterte SKODA das Angebot um zahlreiche Versionen vom Pritschenwagen über Werkstattfahrzeuge und Leichenwagen bis zu den sehr häufig im Straßenverkehr anzutreffenden Krankenwagen.

Der SKODA 1203 wurde ausschließlich an den ’sozialistischen Sektor‘ verkauft, also an staatseigene Unternehmen oder Genossenschaften. Privatkunden mussten sich gedulden, bis diese Fahrzeuge ausgemustert und als Gebrauchtwagen angeboten wurden. Der Grund dafür war nicht nur der Mangel an Fahrzeugen, sondern vor allem deren Nutzfahrzeugcharakter: Privates Gewerbe war in der sozialistischen Tschechoslowakei unerwünscht.

Monopolstellung auf dem tschechoslowakischen Nutzfahrzeugmarkt

Außer für den heimischen Markt und weitere Ostblockländer war der SKODA 1203 auch in Frankreich und Belgien sowie in einigen exotischen Märkten wie Ägypten homologiert. Zahlreiche Auslandsauftritte erlebten ab 1971 zwei verlängerte Sonderanfertigungen: Sie dienten als Renntransporter für die SKODA 100 L, die in der Tourenwagen-Europameisterschaft starteten.

Im Werk Vrchlabí endete die Produktion des SKODA 1203 nach 69.727 gebauten Fahrzeugen im Jahr 1981. In den Automobilwerken in Trnava in der Slowakei wurde der Allround-Transporter mit vielen technischen Optimierungen noch bis in die zweite Hälfte der 1990er-Jahre weitergebaut.

In seiner Heimat gilt der 1203 als Ikone der Automobil- und Popkultur – und das nicht nur, weil er fast ein Vierteljahrhundert lang praktisch eine Monopolstellung auf dem heimischen Nutzfahrzeugmarkt einnahm. Vielmehr wurde er auch dank vieler ‚Rollen‘ in tschechoslowakischen Film- und Fernsehproduktionen unsterblich.

Pressekontakt: Ulrich Bethscheider-Kieser
Leiter Produkt- und Markenkommunikation

Die große bissige Winkelspinne erobert Wohnungen

Mit Beginn der milden und kalten Jahreszeit kommt die Winkelspinne in unsere Wohnungen. Das Wetter wird herbstlich und die Nächte werden kühler, wer möchte sich da noch großartig im freien aufhalten? Das denkt sich auch die Winkelspinne bundesweit, sie sucht sich jetzt schon ein Winterquartier und das ist: Richtig! Eure Wohnung

Experte Rüdiger Frondorf teilte Boost your City mit, das gerade in diesem Jahr viele Winkelspinnen in Rheinhessen unterwegs sind und einen Platz im warmen suchen. Obwohl die Große Winkelspinne (Tegenaria atrica) nicht giftig ist, hat der Anblick dieser heimischen Art vielen Menschen das Verhältnis zu Spinnen verleidet.

Die Winkelspinne nistet sich gerne in warmen Wohnungen ein, bevorzugt mit viel Lichteinfall. Das ist eigentlich nicht dramatisch, denn sie sind nicht gefährlich, sagen Experten. Winkelspinnen, die bei uns in Rheinhessen leben, sind für den Menschen nicht gefährlich. Sie sind selten aggressiv und beißen auch nur sehr selten. Ein Biss ist auch nicht besonders schmerzhaft, da die Spinnen meistens nur die oberen Hautschichten durchbeissen.

Die Spinne hat einen schlechten Ruf als großes bissiges Tier? „Die Große Winkelspinne ist kein bissiges Tierchen, sie ist nützlich für uns“ Rüdiger Frondorf

Die Winkelspinne hat eine bräunliche Färbung und acht lange, behaarte, kräftige Beine. Sie sind recht groß, können eine Beinspannweite von etwa 10cm erreichen und bauen ein trichterförmiges Netz, in dem sie auf potenzielles Futter warten. Die Winkelspinne frisst in erster Linie kleine Insekten, wie zum Beispiel Mücken oder Fliegen, was uns Menschen eigentlich recht gelegen kommt.

3 schnelle effektive Tipps gegen Spinnen im Haus vom Experten:

-Montieren Sie Fliegengitter an Fenster und Türen
-Installieren Sie Duftbarrieren. Lavendel und Minze sind besonders geeignet
-nutzen Sie Ultraschall-Stecker in der Steckdose (Vorsicht: Für Haustierbesitzer ungeeignet)

BMW kollidiert mit Gartenzaun und überschlägt sich mehrfach

Kottweiler-Schwanden: Am Samstagabend befährt ein BMW 316 die Reichenbacher Straße und kommt in Höhe der Hausnummer 86 aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Der Wagen beschädigt einen Zaun, mehrere Betonpfosten und kommt erst, nachdem er sich mehrfach überschlagen hat, auf einem Wiesengrundstück zum Stehen. Der scheinbar unverletzte, mit schwarzem T-Shirt und Jeans bekleidete, Fahrer flüchtet danach zu Fuß von der Unfallstelle in Richtung Dorfmitte.

Das Fahrzeug wird sichergestellt und von einem Abschleppunternehmen geborgen. Weiterhin können im Wagen mehrere persönliche Gegenstände des flüchtigen Fahrers aufgefunden werden.

Hinweise an die Polizei Landstuhl unter 06371-92290 oder pilandstuhl@polizei.rlp.de

Mainzer Polizei im TV | Jetzt schon online anschauen

Jeder ist dankbar dass es sie gibt, denn im Notfall ist schnelle Hilfe wichtig – doch keiner weiß eigentlich genau, wer hinter den schnellen Helfern in den Notrufzentralen steckt. Seit 05.02.2018 gibt es Donnerstags, immer nach dem Spielfilm, die Doku-Reihe “Die Notrufzentrale” auf VOX zu sehen, die authentische Einblicke in die Arbeit dieser Menschen liefert.

UPDATE: Jetzt schon online die Folge der Mainzer Polizei sehen unter : TV NOW

Nun wurde auch im Polizeipräsidium Mainz gedreht. Rinaldo Roberto – Leiter der Pressestelle – erklärte gegenüber unserer Redaktion, dass die Mainzer Polizei solchen “Reality-Soaps” und Dokus bisher nicht viel abgewinnen konnte, jedoch habe das Konzept dieser Doku-Reihe überzeugt und man habe eine Ausnahme gemacht.

Die Notrufzentrale

Jetzt immer donnerstags: Neue Folgen von "Die Notrufzentrale" 🚓🚒🚑Heute um 22:35 Uhr geht's los. 🚨

Gepostet von VOX am Donnerstag, 10. Mai 2018

Alle Fälle seien authentisch, es wurde nichts “geskriptet”, so Roberto – der Zuschauer würde also alles so erleben, wie es tatsächlich passierte.
“Einzig die Notrufe selbst wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen nochmals nachgesprochen (jedoch textlich 1:1) – um keine Rückschlüsse auf die Personen machen zu können.” erklärte Roberto 

Die Folgen selbst sollen wohl im Sommer ausgestrahlt werden, einen festen Sendetermin gäbe es jedoch noch nicht – dies bestätigte auch die Produktionsfirma auf Anfragen von Boost your City.

Nachbarschaftsstreit endet mit Feuerwehreinsatz

Am Samstag, den 15.09.2018, gegen 19.50 Uhr, trafen im Krummen Kranz (Bad Kreuznach) zufällig zwei ehemalige Nachbarn aufeinander, deren Nachbarschaftsverhältnis im Streit endete. Nach Provokationen und verbalen Streitigkeiten flogen dann auch noch die Fäuste. Ein 52-Jähriger wurde durch die Auseinandersetzung am Kopf verletzt. Er gab an, dass ihn sein Kontrahent, ein 34-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Rüdesheim, mit einer Flasche auf den Kopf schlug.

Der Jüngere bestritt mit der Flasche geschlagen zu haben, gab aber ebenfalls an verletzt worden zu sein. Aufgrund einer Kopfplatzwunde musste der 52-Jährige in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Beide Beteiligte standen unter Alkoholeinfluss. In der ganzen Aufregung vergaß der Verletzte den Polizeibeamten und dem Rettungsdienst mitzuteilen, dass sein Essen noch auf dem Herd steht. Kurze Zeit später schlug der Rauchmelder in der Wohnung aufgrund starker Rauchentwicklung an. Die herbeigerufene Feuerwehr öffnete die Tür, stelle das verbrannte Essen vom Herd und lüftete die Wohnung durch.

Verkehrsunfall mit verletzten Polizeibeamten nach Einsatzfahrt

Am Donnerstag, den 13.09.2018, gegen 16:29 Uhr befuhr die 25-jährige Fahrerin eines Funkstreifenwagens auf den Weg zu einem anderen Unfall mit einer Verletzten Person mit eingeschalteten Sondersignalen den Kreuzungsbereich Goethestraße / Mombacher Straße in Mainz. Hierbei übersah die 25-jährige Fahrerin des Streifenwagens einen Kleintransporter, welcher aufgrund einer „Grün“ zeigenden Lichtzeichenanlage ebenfalls in den Kreuzungsbereich einfuhr. Durch den Verkehrsunfall wurden die beiden 25- und 27-jährigen Polizeibeamten leicht verletzt. Der 46-jährige Fahrzeugführer des Kleintransporters blieb glücklicherweise unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 35.000 Euro.

Foto: Polizei Mainz

Neuwied: Verkehrsunfall mit PKW Vollbrand

Vettelschoß – Am Mittwoch den 12.09.2018 kam es auf der K19 in Vettelschoß zu einem Auffahrunfall zweier PKW. Hierbei fuhr ein 18-jähriger nahezu ungebremst mit seinem PKW der Marke Ford auf den Jaguar eines 62-jährigen auf. Durch den Aufprall kam es binnen Sekunden zu einem Vollbrand des Fords. Der Fahrer konnte sich eigenständig und unverletzt aus dem Fahrzeug befreien, bevor er von Ersthelfern versorgt werden konnte und der PKW komplett ausbrannte. Die freiwillige Feuerwehr Vettelschoß mit Unterstützung der freiwilligen Feuerwehr St. Katharinen befand sich schnell mit 30 Einsatzkräften vor Ort und konnte den Vollbrand zeitnah löschen. Die K19 musste während der Unfallaufnahme / der Löscharbeiten für ca. 60min voll gesperrt werden.

Glasfaser-Ausbau: Mehr Tempo für Heidesheim und Großwinternheim

Die Stadt Ingelheim teilt mit: Wer gerne schnell im Internet unterwegs ist, kann sich doppelt freuen: Die Telekom baut ihr Netz im Vorwahlbereich 06132 weiter aus und erhöht zugleich das Tempo. Rund 4.200 Haushalte in Heidesheim, Heidenfahrt, Uhlerborn, Wackernheim und Ingelheim-Großwinternheim erhalten bis Mitte 2019 schnelles Internet. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und UHD-Fernsehen gleichzeitig möglich sein werden. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Dazu wird das Unternehmen rund 20 Kilometer Glasfaser verlegen und 28 Verteiler aufstellen oder mit moderner Technik ausstatten. Mit der gleichen Maßnahme werden auch noch drei weitere Verteiler im Ingelheimer Stadtbereich ertüchtigt, die rund 400 weitere Haushalte versorgen.

„Wir bringen Jahr für Jahr mehr Menschen ins schnelle Internet als jedes andere Unternehmen“, sagt Gerd Schäfer, Regionalmanager der Deutschen Telekom. „Dafür investieren wir allein in Deutschland jährlich bis zu vier Milliarden Euro in den Netzausbau.“ Ralf Claus, Oberbürgermeister der Stadt Ingelheim betont, dass der Schritt eine positive Entwicklung ist. „Somit gelingt es uns, fast flächendeckend Breitband anzubieten“, so Claus. Kerstin Klein, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Heidesheim und Sybille Vogt, Ortsbürgermeisterin Wackernheim zeigten sich froh und erleichtert, dass es jetzt auch in der die Verbandgemeinde Heidesheim vorangeht. Denn die Nachfrage ist groß. Auch die Umsetzungszeit von einem Jahr finden Klein und Vogt überschaubar.

So kommt das schnelle Netz ins Haus
Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Supervectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Weitere Informationen
Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren. Das Ausbaugebiet ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht auf der Karte abgebildet. Es besteht aber die Möglichkeit sich als Kunde einzutragen und eine frühzeitige Info zu erhalten, wenn der Ausbau abgeschlossen ist. Vor Ort stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Telekom Shops in Ingelheim, Binger Straße 50 B oder telefonisch unter 06132 434 49 63 zur Verfügung.

Rhine Cleanup Day Mainz am kommenden Samstag

Rhine Cleanup Team Mainz: Rund eine Million Kilogramm Müll werden jedes Jahr mit dem Rhein in die Nordsee gespült. Dieser Umweltverschmutzung hat jetzt die Initiative RhineCleanUp den Kampf angesagt. Konkret: Am Samstag, 15. September, soll das Ufer des 1233 Kilometer langen Flusses von der Quelle bis zur Mündung gesäubert werden.
Freiwillige Helfer aus mehr als 20 Städten haben bereits signalisiert, dass sie mitmachen möchten. Darunter auch Mainz.

Mitmachen können Freunde, Familien, Kollegen, Vereine, anderen Gruppen und Einzelpersonen. Der Mainzer Entsorgungsbetrieb wird die Aktion mit „Hardware“ unterstützen, sprich mit Säcken und Handschuhen. Das Material kann ab Montag, 3. September, in den Ortsverwaltungen der am Rheinufer gelegenen Stadtteile (Mombach, Neustadt, Altstadt, Weisenau und Laubenheim) zu den jeweiligen Öffnungszeiten abgeholt werden.

Kurzentschlossene können auch direkt 15. September in den Ortsverwaltungen Neustadt und Laubenheim sowie an der Pforte im Rathaus von 9 bis 11 Uhr Säcke und Handschuhe abholen. Folgende Sammelpunkte für den Müll schlägt der Entsorgungsbetrieb vor: ehemaliger Campingplatz Laubenheim (am Ende des Zauns in Richtung Bodenheim), Natorampe Laubenheim (an den Abfalleimern und am Radweg entlang), Bootshaus Weisenauer Ruderverein, Rhoischnok, Adenauer-Ufer (an den Grünanlagen), Zollhafen, Kanufreunde 1929 Mainz-Mombach (Vereinsheim).

Sollten die ehrenamtlichen Helfer größere Objekte wie einen Fernseher oder einen ausrangierten Kühlschrank finden, können sie diesen liegen lassen und beim Entsorgungsbetrieb per E-Mail an abfallberatung@stadt.mainz.de melden.

Das fünfköpfigen Organisationsteam und der Entsorgungsbetrieb bitten um Anmeldungen per Mail. So können die Helfer*innen gleichmäßig verteilt werden. Außerdem kann sich die Stadt einen Überblick verschaffen, wie viel Material sie zur Verfügung stellen sollte.
Für jeden „Rhein-Stadtteil“ gibt es Ansprechpartner*innen:

Mombach: germic@t-online.de
Neustadt: michael.lange@xyleminc.com
Altstadt: gutenberg@kohl-mainz.de
Weisenau: annestege@gmx.de
Laubenheim: carsten.doebel@gmx.de

Das Cleanup Mainz Team wird auch eine Anlaufstation an diesem Tag haben. Wir sammeln uns an der Fußgängerbrücke beim Winterhafen. Der Partysommer hat dort deutliche Spuren hinterlassen und es gibt einiges zu tun. Säcke geben wir auch vor Ort aus, also wer sich nicht anmelden will oder es vergessen hat, kann kurzfristig auch zu uns an den Winterhafen kommen und helfen.

Zur Facebook Veranstaltung: -KLICK-

Sexueller Übergriff in Wiesbaden durch Somalier und Eritreer

Die Polizei Wiesbaden teilt mit: In der vergangenen Nacht kam es in der Reisinger Anlage in Wiesbaden mutmaßlich zu einem Übergriff gegenüber einer 43-jährigen, kolumbianischen Staatsangehörigen, welche in Wiesbaden wohnhaft ist. Die Ermittlungen in diesem Fall gestalten sich schwierig, da alle Beteiligten alkoholisiert waren. Verdächtig sind vier, aus Somalia und Eritrea stammende, Männer, im Alter zwischen 19 und 24 Jahren. Gegen 02:10 Uhr meldete sich ein Zeuge bei einer sich in der Nähe befindlichen Polizeistreife und äußerte den Verdacht, dass in der Grünanlage ein sexueller Übergriff stattfinden könnte.

Die Streife suchte die Örtlichkeit umgehend auf und traf auf die 43-Jährige und zwei junge Männer. Teilweise waren die Angetroffenen gerade wieder dabei, ihre Kleidung zu richten bzw. sich anzuziehen. Zwei weitere mutmaßlich Beteiligte konnten, durch zur Fahndung eingesetzte Streifen, am Hauptbahnhof Wiesbaden festgenommen werden. Auf diese passte eine von Zeugen abgegebene Personenbeschreibung. Die vier Männer wurden festgenommen und in das Polizeigewahrsam verbracht. Kriminalpolizeiliche Maßnahmen finden zurzeit noch statt. Das zuständige Fachkommissariat für Sexualdelikte hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Wiesbadener Geschwister in Hamburg aufgefunden

Update 12.09.2018: Vermisste Geschwister wohlbehalten in Hamburg angetroffen, Hamburg, 11.09.2018, gegen 22.00 Uhr. Die beiden seit Samstagabend vermissten Geschwister wurden gestern Abend wohlbehalten in Hamburg bei ihrem Vater angetroffen. Nach dem Verschwinden der Kinder hatten die Beamten des Polizeipräsidiums Westhessen umfangreiche und akribische Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen, unter anderem auch im familiären Umfeld der beiden Kinder, eingeleitet. Hierbei stießen die Ermittler auf eine Spur, die zu dem Vater nach Hamburg führte. Dort wurden die beiden Vermissten schließlich am gestrigen Abend gegen 22.00 Uhr durch Einsatzkräfte der Hamburger Polizei wohlbehalten an der Wohnanschrift ihres Vaters angetroffen und anschließend in die Obhut einer Jugendhilfeeinrichtung übergeben. Gegen den Vater wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Kindesentziehung eingeleitet.

Update 10.09: Geschwister noch immer vermisst. Die beiden seit Samstagabend aus Schlangenbad vermissten 10 und 11 Jahre alten Geschwisterkinder sind noch immer nicht wieder aufgetaucht. Aus diesem Grund werden heute im Laufe des Nachmittags weitere umfangreiche Nachbarschaftsbefragungen in Schlangenbad durchgeführt.

Hierbei werden die Beamten des Polizeipräsidiums Westhessen von Kräften der Bereitschaftspolizei unterstützt. Darüber hinaus wird der Nahbereich rund um die Rheingaustraße nochmals intensiv von Polizeikräften abgesucht werden. Aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung gingen bislang mehrere Hinweise auf eine mögliche Sichtung der beiden Kinder bei der Polizei ein. Diese Hinweise werden von den Ermittlern überprüft und ausgewertet.

Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen, auch ein familiärer Hintergrund ist ein Teil der umfangreichen Ermittlungen. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat mittlerweile ein Hinweistelefon eingerichtet und bittet Personen, die Hinweise zum Verbleib oder möglichen Aufenthaltsort der beiden Vermissten geben können, sich unter der Telefonnummer (0611) 345-3333 zu melden.

Erstmeldung: Seit Samstagabend werden aus Schlangenbad zwei 10 und 11 Jahre alte Geschwisterkinder vermisst. Das 10-jährige Mädchen mit dem Vornamen Sinem und der 11-jährige Bruder mit dem Vornamen Duogean wurden zuletzt von ihrer Mutter im Bereich der Rheingauer Straße beim Spielen gesehen. Als die beiden dann nicht zur vereinbarten Zeit nach Hause zurückkehrten, verständigte die Mutter gegen 21.45 Uhr schließlich die Polizei. Die daraufhin sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nach den beiden vermissten Kindern verliefen bislang ohne Erfolg.

Das 10-jährige Mädchen wird als ca. 1,50 Meter groß, mit einer kräftigen Figur, und langen, bis zum Gesäß reichenden, schwarz-rötlichen Haaren beschrieben. Das Mädchen soll älter wirken und mit einer dunkelblauen Hose, mit einer aufgenähten roten Rose sowie Strass am linken Hosenbein, bekleidet sein. Dazu trage sie ein schwarzes Oberteil mit aufgedruckten Rosen und schwarze Turnschuhe mit weißer Sohle.

Der 11 Jahre alte Bruder soll etwa 1,40 Meter groß und komplett schwarz gekleidet sein. Er habe eine normale Figur und schwarze Haare.

Die beiden vermissten Kinder führen vermutlich zwei dunkle Kinderfahrräder mit sich.

Hinweise zum Verbleib oder möglichen Aufenthaltsort der beiden Vermissten nimmt die Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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Mehrere Fahrzeuge in der Mainzer Altstadt demoliert

Am Dienstagnachmittag ist es zu einer Sachbeschädigung an fünf Fahrzeugen am Augustusplatz gekommen. Die Fahrzeuge parken ordnungsgemäß auf der linken Seite des Fahrstreifens. Die jeweils linken Fahrzeugseiten zeigen zum Gehweg hin. Auf dieser Seite sind sie vermutlich mit einem spitzen Gegenstand beschädigt worden. An allen fünf Fahrzeugen ist ein dünner Lackkratzer erkennbar, welcher sich in Wellenform vom Heck bis zur Fahrzeugfront durchzieht. Zwei geschädigte Fahrzeughalter werden vor Ort angetroffen, die anderen drei werden benachrichtigt.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-4110 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Polizei Koblenz: 5-Zentner-Bombe in Wolken entschärft

Nach Auswertung von Luftbildern hatte der Kampfmittelräumdienst gezielt auf freiem Feld in einem Bereich zwischen dem Wirtschaftsweg „Periger Weg“ und dem Langtalbach gesucht und ist in etwa 1,5 m Tiefe im Erdreich auf eine den Umständen entsprechend gut erhaltene britische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen. Die Bombe musste durch die Spezialisten des Kampfmittelräumdienst vor Ort entschärft werden. Hierzu sperrten Kräfte der Polizeiwache Brodenbach alle relevanten Wander- und Wirtschaftswege in einem Gefahrenradius von rund 500m Luftlinie um den Bombenfundort.

Der Polizeihubschrauber überwachte aus der Luft, dass sich keine Personen mehr im Gefahrenbereich aufhielten. Kurioserweise handelte es sich bei dem einzigen Gebäude im Evakuierungsradius um eine Liegenschaft des Kampfmittelräumdienstes selbst. Hier musste auch erst gar kein Mitarbeiter des Hauses verwiesen werden. Sie waren ja bereits alle unmittelbar an der Bombe im Einsatz. Um 14:20 Uhr begannen die Spezialisten mit den Entschärfungsarbeiten, die nach Angaben von Herrn Bender vom Kampfmittelräumdienst, aufgrund des guten Zustandes tadellos vorankamen. Nach 25 Minuten konnte er melden, dass der Zünder entfernt und die Gefahr von der Bombe gebannt sei. Die Sperrungen konnten somit aufgehoben werden. Die Bombe wird vom Kampfmittelräumdienst an einer Zentralstelle entsorgt.