BYC-News Blog Seite 1641

Sanierung der Töngeshalle in Ebersheim kann starten

Innenministerium erteilt Bewilligungsbescheide für Zuwendungen aus dem kommunalen Investitionsprogramm 3.0. Das aus den 80er Jahren stammende Gebäude der Töngeshalle in Ebersheim ist energetisch veraltet und soll im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms 3.0 energetisch saniert werden. Parallel dazu sollen brandschutztechnische Mängel behoben werden. Außerdem wird das als Versammlungsstätte genutzte Gebäude durch eine Erweiterung der Hallenkubatur einen Bühnenanbau erhalten, durch den eine massive Bühne mit einer Fläche von ca. 150 qm entstehen wird.

Für die Sanierungs- und Erweiterungsmaßahmen werden Gesamtkosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro veranschlagt. Das Land Rheinland-Pfalz gewährt im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms 3.0 eine Zuwendung in Höhe von 1.064.335,89 Euro sowie eine Zuweisung in Höhe von 477.300 Euro aus dem Landeshauptstadtansatz. Vergangene Woche sind die entsprechenden Bewilligungsbescheide vom rheinland-pfälzischen Innenministerium erteilt worden.

Oberbürgermeister Michael Ebling und Baudezernentin Marianne Grosse freuen sich über die Bewilligungsbescheide des Landes. „Die Landeshauptstadt Mainz braucht gut ausgestattete Bürgerhäuser und Hallen“, betont Oberbürgermeister Michael Ebling. „Diese sind wichtig für das soziale und kulturelle Leben in den Stadtteilen. Sie sind Kristallisationspunkte, an denen sich Menschen treffen, engagieren, ihre Freizeit verbringen, wo es Platz für Vereine und Initiativen gibt und Räume für alle Generationen. Ich freue mich, dass das Land die notwendigen Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen bezuschusst, denn erst durch diese finanzielle Unterstützung sind die Maßnahmen für die Landeshauptstadt Mainz erst möglich. Jetzt kann es endlich losgehen.“

“Die Rohbauarbeiten werden Anfang November starten, so dass wir dann nach der Kampagne 2019 die Halle sperren und den Durchbruch zur neuen Bühne machen können. Die Ebersheimer Fastnachter müssen also nicht umziehen und können sich schon auf die Kampagne 2020 in der neuen Töngeshalle freuen“, so Grosse.

Auch der Ebersheimer Ortsvorsteher Matthias Gill begrüßt die frohe Botschaft: „Ich freue mich sehr, dass die Bescheide eingetroffen sind und bin froh, dass die Arbeiten zeitnah starten. Ich danke der Verwaltung, dass trotz der zeitlichen Verzögerung, die Hallennutzung für die Vereine sichergestellt wurde.“

Innenministerium erteilt Bewilligungsbescheide für Zuwendungen aus dem kommunalen Investitionsprogramm 3.0

Das aus den 80er Jahren stammende Gebäude der Töngeshalle in Ebersheim ist energetisch veraltet und soll im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms 3.0 energetisch saniert werden. Parallel dazu sollen brandschutztechnische Mängel behoben werden. Außerdem wird das als Versammlungsstätte genutzte Gebäude durch eine Erweiterung der Hallenkubatur einen Bühnenanbau erhalten, durch den eine massive Bühne mit einer Fläche von ca. 150 qm entstehen wird.

Für die Sanierungs- und Erweiterungsmaßahmen werden Gesamtkosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro veranschlagt. Das Land Rheinland-Pfalz gewährt im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms 3.0 eine Zuwendung in Höhe von 1.064.335,89 Euro sowie eine Zuweisung in Höhe von 477.300 Euro aus dem Landeshauptstadtansatz. Vergangene Woche sind die entsprechenden Bewilligungsbescheide vom rheinland-pfälzischen Innenministerium erteilt worden.

Oberbürgermeister Michael Ebling und Baudezernentin Marianne Grosse freuen sich über die Bewilligungsbescheide des Landes. „Die Landeshauptstadt Mainz braucht gut ausgestattete Bürgerhäuser und Hallen“, betont Oberbürgermeister Michael Ebling. „Diese sind wichtig für das soziale und kulturelle Leben in den Stadtteilen. Sie sind Kristallisationspunkte, an denen sich Menschen treffen, engagieren, ihre Freizeit verbringen, wo es Platz für Vereine und Initiativen gibt und Räume für alle Generationen. Ich freue mich, dass das Land die notwendigen Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen bezuschusst, denn erst durch diese finanzielle Unterstützung sind die Maßnahmen für die Landeshauptstadt Mainz erst möglich. Jetzt kann es endlich losgehen.“

“Die Rohbauarbeiten werden Anfang November starten, so dass wir dann nach der Kampagne 2019 die Halle sperren und den Durchbruch zur neuen Bühne machen können. Die Ebersheimer Fastnachter müssen also nicht umziehen und können sich schon auf die Kampagne 2020 in der neuen Töngeshalle freuen“, so Grosse.

Auch der Ebersheimer Ortsvorsteher Matthias Gill begrüßt die frohe Botschaft: „Ich freue mich sehr, dass die Bescheide eingetroffen sind und bin froh, dass die Arbeiten zeitnah starten. Ich danke der Verwaltung, dass trotz der zeitlichen Verzögerung, die Hallennutzung für die Vereine sichergestellt wurde.“

Herausgeber: Stadtverwaltung Mainz

Nieder-Olm: Fahndung nach Körperverletzung

Donnerstag, 06.09.2018, 18:00 Uhr Am Donnerstagabend fährt ein 18-jähriger im Auto die Pariser Straße in Richtung Bahnhofsstraße entlang, als es zu einer Auseinandersetzung zwischen ihm und einem unbekannten Mann auf dem Fußgängerüberweg kommt. Zunächst wird der Konflikt verbal ausgetragen, dann körperlich. Nach eigenen Angaben, fährt der 18-jährige an einen Fußgängerüberweg, auf dem der unbekannte Mann und seine Frau gehen. Der Mann fordert den Autofahrer auf etwas langsamer zu fahren. Als der 18-jährige anhält, fängt der unbekannte Mann an durch die offene Scheiber auf den Fahrer einzuschlagen. Die Frau versucht ihren Mann wegzuziehen. Nach drei Schlägen flüchten der unbekannte Täter und seine Frau in ungeklärte Richtung. Der 18-jährige klagt nunmehr über Schmerzen im Nackenbereich und es sind Kratzer im Lack der Fahrertür festzustellen.

Der unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben:

  • Männlich
  • Ca. 30-35 Jahre alt
  • Dunklerer Teint
  • 175-185 cm groß
  • Schwarze kurz rasierte Haare
  • Starker Bartwuchs
  • Schwarze Kleidung

Die Frau des Täters wird wie folgt beschrieben;

  • Weiblich
  • Ca. 35 Jahre alt
  • 175-178 cm groß
  • Langes, braunes Haar
  • Helles Shirt
  • Dunkle Hose

Die Tat wurde umgehend der Polizei gemeldet. Weitere Täterhinweise liegen keine vor. Die Ermittlungen laufen.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 3 unter der Rufnummer 06131/65-4310 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz3@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Koblenz: Lkw Brand und Vollsperrung auf der A 61

Am 06.09.2018 kam es in den Mittagsstunden auf der A 61 zu einem Verkehrsereignis, bei dem eine Sattelzug aus Kirchheimbolanden komplett ausbrannte. Der mit Plastikmüll beladene Sattelzug geriet dabei vermutlich aufgrund eines technischen Defektes im Motorraum in Brand und konnte von dem 49jährigen Fahrer noch auf den Standstreifen gelenkt und abgestellt werden.

Aufgrund des Brandes und den damit einhergehenden Löscharbeiten musste die A 61 in FR Koblenz komplett gesperrt werden. Nachdem der Brand nach ca. 2 Std. gelöscht war, wurde durch ein beauftragtes Abschleppunternehmen der Sattelzug komplett geborgen und auf dessen Betriebshof verbracht, wo aufgrund der Ladung weitere Löscharbeiten vorgenommen werden mussten. Für die Dauer der Lösch-/Bergungsarbeiten wurde der Verkehr an der AS Mendig von der A 61 ab- und über die B 262 in Richtung A 48 umgeleitet. Die BAB musste für die Dauer von ca. 5 Stunden voll gesperrt werden. Der Sachschaden betrug insgesamt ca. 100.000 Euro. Die Staulänge betrug ca. 20 Kilometer, wobei es im Staubereich zu mehreren Verkehrsunfällen mit Sachschäden kam.

Gewaltsamer Raub vor dem Rhabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz

Mittwoch, 05.09.2018, 17:00 Uhr Am Mittwochabend wird ein 17-jähriger von einem gleichaltrigen Jungen um sein Portemonnaie beraubt. Die Tat wird umgehend der Polizei gemeldet. Demnach fragt der 17-jährige Täter den Jungen nach Kleingeld. Als dieser daraufhin sein Portemonnaie hervorholt, packt der Täter das Portemonnaie mit Gewalt und flüchtet. Der 17-jährige Junge stellt den Täter nach wenigen Metern, doch dieser schlägt ihm mehrfach ins Gesicht.

Beim Gerangel eilen Passanten zu Hilfe, des Weiteren entreißt der 17-jährige dem Täter einen Schuh, bevor dieser flieht. Als die Polizei eintrifft, kann der Täter durch Streifen in der Umgebung aufgrund des fehlenden Schuhs schnell gestellt und festgenommen werden. Aus dem Portemonnaie des 17-jährigen Jungen fehlen 10 Euro.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Totes Paar aus Wiesbaden im Wald bei Trier identifiziert

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Wittlich zur Klärung der Identität der beiden am vergangenen Samstag in einem Waldstück bei Altlay aufgefundenen Toten dürften erfolgreich verlaufen sein. Ein Hörgerät hat die Ermittler auf die richtige Spur gebracht. Bei der Nachsuche durch Fachkräfte der Kriminaltechnik wurde am Fundort der beiden Leichname u.a. ein Hörgerät aufgefunden, das dem verstorbenen Mann zugeordnet werden konnte. Anhand der Seriennummer wurden anschließend die Personalien des letzten Besitzers des Geräts ermittelt.

Aufgrund weiterer Überprüfungen an dessen Wohnanschrift hat sich nunmehr der Verdacht erhärtet, dass es sich bei den beiden Toten um ein älteres Ehepaar aus dem Raum Wiesbaden handelt. Mit letzter Sicherheit wird diese Frage aber erst nach einem zwischenzeitlich veranlassten DNA-Abgleich zu klären sein, dessen endgültiges Ergebnis erst in einigen Wochen zu erwarten sein dürfte.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Wittlich zur Klärung der Todesursache dauern noch an. Allerdings deutet derzeit nichts auf einen strafrechtlich relevanten Hintergrund hin.

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Wie haben Landwirte in Frankfurt den Hitze-Sommer erlebt?

So heiß und trocken wie in diesem Jahr war es selten – Dennoch sehen Landwirte keinen Grund zu klagen. Während Landwirte in weiten Teilen Deutschlands über die große Dürre des diesjährigen Sommers klagen, ist die Lage auf Frankfurts Äckern deutlich entspannter. Kreislandwirt Matthias Mehl baut auf rund 50 Hektar Zuckerrüben und weiteren 100 Hektar Getreide an. „Wir spüren die Klimaveränderung und merken, dass es keine ausgeprägten Winter mehr gibt und es im Sommer oft sehr trocken ist“, sagt Mehl, der seit seiner Kindheit im seit 1850 existierenden Nieder-Erlenbacher Familienbetrieb arbeitet und sich auf die Produktion von Saatgut spezialisiert hat.

Wegen der großen Hitze rechnet Mehl damit, etwa 15 Prozent weniger Rüben zu ernten als üblich. Auch das Getreide sei in diesem Jahr so früh reif gewesen wie nie zuvor. „Es gibt immer Ausschläge nach oben und unten“, sagt Mehl. Der Kreislandwirt betont allerdings, dass Frankfurts Äcker geologisch extrem günstig lägen. „Die hiesigen Lehmböden speichern bis zu 200 Liter Wasser pro Quadratmeter“, erläutert der Experte. Demnach reiche ein regnerischer Winter und Frühling aus, um Getreide und Rüben fast das gesamte Jahr verlustfrei und auf natürliche Weise mit dem nötigen Wasser zu versorgen. Nicht nur in Frankfurt, auch hessenweit sei die Lage weitgehend entspannt. Mehl geht davon aus, dass nur sehr wenige Landwirte aus der Region so große Ernteausfälle zu beklagen haben, dass der Bund finanzielle Soforthilfe leisten müsse.

2017 Ernteausfälle wegen Blütenfrost, 2018 kaum Niederschlag

Am anderen Ende Nieder-Erlenbachs liegt der 16 Hektar große Obsthof am Steinberg, auf dem der Bio-Landwirt Andreas Schneider seit 25 Jahren Äpfel, Birnen und Erdbeeren anbaut. „Wir sind bei Äpfeln und Birnen sechs Wochen vor der Zeit. Schon jetzt sind unsere Äpfel notreif. Aber wir haben nicht die Kapazitäten zum Abfüllen“, sagt Schneider. Denn sowohl der Einsatz der Erntehelfer als auch die Abfüllungen in den Keltereien seien schon vor Monaten terminiert worden. „Wir fangen jetzt schon an zu keltern. Normalerweise würden wir damit erst Ende September, Anfang Oktober, beginnen“, erläutert Schneider. Doch damit nicht genug: Ist das Stöffche erst gekeltert, werde es ins Gärlager gebracht. Dort ist es allerdings derzeit noch zu heiß für eine optimale Gärung. „Uns fehlen zwei Monate im gesamten Prozess. Bereits jetzt liegen 20 Prozent unserer Äpfel auf dem Boden. Wenn wir sie nicht schnell ernten, verderben sie“, sagt Schneider.

Doch trotz aller logistischen Herausforderungen bringt der Hitze-Sommer 2018 für den Bio-Landwirt auch Vorteile mit sich. Zum Vergleich: Der Blütenfrost im Vorjahr führte dazu, dass Schneiders Apfelbäume kaum Früchte trugen und er lediglich 15.000 Liter Apfelwein keltern konnte. In diesem Jahr rechnet er mit 70.000 bis 80.000 Litern. Und: Bereits jetzt haben seine Äpfel über 60 Grad Oechsle – so bezeichnet man das Mostgewicht des unvergorenen Fruchtsaftes. Normalerweise liegt der Oechsle-Grad zu dieser Jahreszeit bei unter 50 Prozent und erreicht erst Ende Oktober die Marke von über 60 Grad. Daraus folgt ein rekordverdächtiger Alkoholgehalt von sieben bis acht Volumenprozent. „In diesem Jahr gibt es Turbo-Stöffche“, sagt Andreas Schneider. Allerdings kann der Obsthof am Steinberg in diesem Jahr kaum Äpfel auf den Frankfurter Märkten verkaufen. Denn wegen des heißen Sommers sind die Äpfel sehr klein geblieben, so dass sie sich nicht zum Verkauf als Tafelobst eignen.

Der Boden ist hart wie Zement – Landwirte hoffen auf Regen

So unterschiedlich die Herangehensweisen von Matthias Mehl, der auf konventionelle Landwirtschaft setzt, und Bio-Bauer Schneider sind, ein Problem haben sie dennoch gemein: Der warme und weitgehend niederschlagsfreie Sommer hat die Äcker in der Region mit einer zementharten Kruste versiegelt. „Ich kann derzeit meine Felder nicht pflügen, weil der Boden zu hart ist“, sagt Schneider. Der harte Boden ist auch für die Rübenernte von Matthias Mehl alles andere als optimal. „Wegen des harten Boden würden die Rüben bei der Ernte brechen. Wir müssen warten bis der Regen den Boden auflockert. Aber irgendwann müssen wir fertig werden“, umreißt Mehl seine derzeit größte Sorge. Denn bei der Rübenkampagne erzielt derjenige die höchsten Preise, der zuerst liefert. Mit Blick auf die nahende Ernte seien Niederschläge zwingend notwendig. Mindestens 50 Liter pro Quadratmeter. „Normalerweise läuft die Verarbeitung bis Mitte Januar und die Ernte bis Mitte November“, sagt Mehl, der auch Verbandsvorsitzender der Wetterauer Zuckerrübenbauern ist.

Trotz aller Debatten um die Folgen des globalen Klimawandels schließen sowohl Matthias Mehl als auch Andreas Schneider große Umwälzungen in ihrer täglichen Arbeit aus. Während der konventionelle Landwirt sich allenfalls vorstellen kann, bei Bedarf andere Getreide- und Rübensorten auszusäen, warnt Andreas Schneider bereits seit 25 Jahren vor den Folgen der globalen Erwärmung. „Wir sind in diesem Jahr noch mal mit einem blauen Auge davongekommen. Aber endlich dringt das Thema zu den Leuten durch“, sagt Schneider.

Pressemitteilung der Stadt Frankfurt am Main

Lebensmittel retten mit „Too Good To Go“

Mehr als ein Drittel aller Lebensmittel landet im Müll. Um dieser sinnlosen Verschwendung zu begegnen, hat Too Good To Go ein Konzept erarbeitet, mit dem gutes Essen gerettet wird. Über die kostenlose App vernetzen sich gastronomische Betriebe mit Kunden. So können überproduzierte Lebensmittel zum reduzierten Preis vermittelt werden. Davon profitieren Betriebe, Kunden und die Umwelt gleichermaßen. Die gastronomischen Betriebe verdienen zusätzliches Geld für das, was zuvor verschwendet wurde, die Verbraucher erhalten ein gutes Essen zu einem reduzierten Preis und die Umwelt wird geschont – durch die Ressourcenschonung und CO2-Einsparung.

Bei Too Good To Go träumt man von einer Welt, in der produziertes Essen auch konsumiert wird. Sie träumen davon, dass alle beteiligten Akteure – Produzenten, Handel, Gastronomie, Verbraucher und Politik – am selben Strang ziehen und an einer gemeinsamen Lösung mitwirken.

Das Konzept leistet schon einen konkreten Beitrag. Es wird daran gearbeitet, Lebensmittelverschwendung zu stoppen – machst du mit?

WIE FUNKTIONIERT TOO GOOD TO GO?

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Mainz: WeinHerbst am Schillerplatz vom 20-23 September

Vom Schillerplatz bis zum Fastnachtsbrunnen erwartet Sie auch in diesem Jahr ein kleines Weindorf. Ganz im Sinne von Mainz als Great Wine Capital finden sich auf dem Platz Weine aus Rheinhessen, der Nahe, aber auch aus Spanien und Portugal, darunter auch Öko-Winzer und vegan arbeitende Betriebe wieder. Kulinarische Gaumenfreuden kommen ebenfalls nicht zu kurz.

Neben der Gastronomie rund um den Schillerplatz gibt es an den Ständen frisch vom Grill: Gambas, Rosmarinkartoffel, Pimientos de padron, Steaks und Bratwurst, verschiedene kleine Tapas sowie den Mainzer Klassiker in kalt und warm: Fleischwurst und Weck! Passend zur Jahreszeit gibt es auch hausgemachten Zwiebelkuchen mit Federweißer.

Vom Donnerstag 20.09 bis zum Verkaufsoffenen Sonntag am 23.09.2018

Programm:
Freitag, 21.09. ab 18 Uhr AFTER-WORK-PARTY mit Mr. GML-Music
Sonntag, 23.09. 12-14 Uhr musikalischer Frühschoppen „Jazz & Wein“

Veranstaltungsort

Schillerplatz
55116 Mainz

Veranstalter

Werbegemeinschaft Mainz e.V.
Ludwigstraße 7
55116 Mainz
Telefon: 06131-23 26 32
info@handelsverbaende-rlp.de

Bad Kreuznach: Drei Wildunfälle in der letzten Nacht

In der Nacht vom 05.09.2018 auf den 06.09.2018 ereigneten sich im Dienstgebiet der PI Kirn drei Wildunfälle. Ein Unfall ereignete sich innerhalb der Ortslage von Monzingen auf der K 19. Ein weiterer auf der K 97 kurz hinter dem Industriegebiet von Monzingen in Richtung Merxheim und der dritte auf der L 234 bei Odernheim am Glan. Personen wurden hierbei nicht verletzt. Bei dem Unfallwild handelte es sich jeweils um Rehwild. Der entstandene Sachschaden an allen drei Fahrzeugen dürfte zusammen bei mehr als 3.000EUR liegen. Da die Tage mittlerweile spürbar kürzer werden, steigt nun auch wieder die Gefahr, in der Dämmerung einen Wildunfall zu erleiden. Daher ist gerade in dieser Zeit eine erhöhte Sorgfaltspflicht geboten.

Online-Arztpraxis verschreibt die Anti Babypille | Der Arzt am Monitor

Ab sofort können sich Frauen auch für eine Erstverordnung der Antibabypille sowie für eine Folgebehandlung der Hormonersatztherapie bei Wechseljahresbeschwerden an die Ärzte von DrEd wenden. Damit baut die größte Online-Arztpraxis Europas ihr telemedizinisches Angebot weiter aus. Insgesamt behandelt DrEd über 30 Indikationen aus den Bereichen Frauen- und Männergesundheit, Innere Medizin sowie der Allgemein- und Reisemedizin. Michel Wenger, ärztlicher Leiter von DrEd Deutschland über Online-Behandlungen: „Wir als Ärzte tragen die Verantwortung für die Behandlung – egal, ob sie offline oder, wie bei DrEd, online erfolgt. Die Sicherheit unserer Patienten steht für uns an erster Stelle. Unsere Behandlungen folgen strengen klinischen Leitlinien. Wenn wir eine Fernbehandlung nicht vertreten können, verweisen wir an einen Kollegen vor Ort.“

Die erfahrenen Fachärzte der Online-Arztpraxis DrEd kennen die Themen der Frauen. Von der ersten hormonellen Verhütung über die häufigsten Frauenleiden, wie Blasenentzündungen, bakterielle oder sexuell übertragbare Infektionen, bis hin zur unterstützenden Therapie bei der Menopause – DrEd berät und behandelt Frauen in allen Lebensphasen.

Die Antibabypille ist neben dem Kondom auch nach Jahrzehnten die weltweit mit Abstand am häufigsten verwendete Verhütungsmethode . Auch in Deutschland nimmt jede vierte Frau die Pille.(1) Michel Wenger erklärt: „Die Online-Sprechstunde kann die Untersuchung und Vorsorge beim Gynäkologen nicht ersetzen. Allerdings kann sie vielen Frauen lästige Anfahrts- und Wartezeiten ersparen, wenn es um die reine Verschreibung der Pille geht. Die Telemedizin hat ihre Vorteile, aber auch ihre Grenzen.“

Frauen mit Wechseljahresbeschwerden können bei DrEd ab jetzt auch ein Folgerezept für ihre Hormonersatztherapie erhalten. Die Therapie wird angewendet, um die Symptome der Menopause zu lindern und den beginnenden Östrogenmangel auszugleichen. Sie kann so auch Folgeerkrankungen wie Osteoporose vorbeugen. „Eine frühzeitig begonnene Hormonersatztherapie kann effektiv Beschwerden lindern und sich zudem positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Allerdings kommt sie nicht für alle Frauen in Frage. Eine Verschreibung muss sorgfältig geprüft werden.“

Online-Beratungen und -Behandlungen bieten viele Vorteile und sparen vor allem eins: Zeit. Im Durchschnitt warten Patienten in Deutschland 17 Tage auf einen Arzttermin und 27 Minuten im Wartezimmer.(2) Durch Online-Sprechstunden, wie die von DrEd, entfallen diese Wartezeiten und überfüllte Arztpraxen werden entlastet. Durch das digitale Beratungskonzept können sich Patienten rund um die Uhr mit Beschwerden bei DrEd melden. Der Patient füllt, wann und wo er will, den medizinischen Fragebogen aus und der Arzt bewertet den Fall unabhängig von der Tages- oder Uhrzeit. Eventuelle Rückfragen stellt der behandelnde Arzt per Chat-Nachricht in einem verschlüsselten Patientenkonto oder nach Rücksprache per Telefon. Spricht etwas gegen eine Beratung und Behandlung aus der Ferne, verweist DrEd an einen Arzt vor Ort. „Die Kosten für die Sprechstunde stellen wir dann natürlich nicht in Rechnung“, sagt Michel Wenger.

(1) Quelle: Forsa/Statista 2017, Umfrage unter 1002 Befragten 
zwischen 18-50 Jahren 
(2) Quelle: TMS Health/Statista 2016, durchschnittliche Wartezeit für
deutsche GKV-Patienten

Das sagen DrEd Patientinnen

Nicole aus Berlin: „Mein Frauenarzt ist super weit weg, weswegen mir oft vorn und hinten die Zeit fehlt, ein neues Pillenrezept zu holen. Bei DrEd hat das alles vollkommen unkompliziert geklappt. Montag bestellt und Mittwoch waren die Pillen bereits da. Alles bestens!“

Isabelle aus Lübeck: „Bin sehr zufrieden und habe mir lange Wartezeiten erspart.“

Aleyna aus Siegen: „Zufrieden. Problemlos. Schnell – sehr gute bzw. ausführliche ärztliche Beratung und schnelle Lieferung. Bin sehr zufrieden.“

Mit über 4.000 Bewertungen aus Deutschland und einem Trustscore von 9.5 von 10 erhält die Online-Arztpraxis DrEd die Bestnote „hervorragend“ auf der unabhängigen Bewertungsplattform Trustpilot.

Über DrEd:

DrEd (www.DrEd.com/de) ist der führende Anbieter telemedizinischer Leistungen für Patienten in Deutschland und Europa. Die Online-Arztpraxis wurde von David Meinertz (CEO) in London (UK) gegründet und wird von der Health Bridge Ltd. betrieben. Seit dem Start im Jahr 2011 hat DrEd über 2 Millionen Beratungen und Behandlungen für Patienten aus Deutschland, Österreich, Schweiz, England, Irland und Frankreich durchgeführt. Die angestellten Ärzte beraten und behandeln Patienten zeit- und ortsunabhängig per Internet, Telefon und Video. Patienten können sich 24 Stunden, 7 Tage die Woche über ihr verschlüsseltes Patientenkonto an die Online-Arztpraxis wenden. Der telefonische Patientenservice ist Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 18 Uhr erreichbar – Tel. +49 (0) 40 8740 8254. Die Online-Praxis ist bei der englischen Aufsichtsbehörde für Arztpraxen, der „Care Quality Commission“ (CQC), registriert und richtet sich unter anderem nach den Vorgaben und Empfehlungen deutscher wissenschaftlicher Institute, wie dem Robert Koch Institut und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF)

Landesprojekt „Nachwuchssicherung in den Pflegeberufen II“ startet in Mainz

Universitätsmedizin Mainz: Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler eröffnet die Veranstaltung in Mainz und unterstreicht damit die Wichtigkeit einer nachhaltigen Nachwuchsförderung. Mit Hilfe eines innovativen Konzeptes, an dem mehrere Akteure aus Pflegeeinrichtungen und Schulen beteiligt sind, wird ein Weg geebnet, junge Leute für Pflegeberufe zu interessieren und damit dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Das Landesprojekt „Nachwuchssicherung in den Pflegeberufen“ des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz verfolgt das Ziel, Schüler/-innen in der Phase der Berufsorientierung nachhaltig für die Pflegeberufe zu sensibilisieren und zu begeistern. Statt auf kurzfristige Maßnahmen zu setzen, um dem Personalmangel zu begegnen, werden gezielt im Rahmen von Netzwerken Kooperationen von Einrichtungen der Pflege, Pflegeschulen und allgemeinbildenden Schulen gebildet, um regional die Nachwuchsgewinnung zu fördern. Der direkte Kontakt von Schülern/-innen zu den Pflegeberufen ermöglicht dadurch eine fundierte Entscheidung für eine Ausbildung in der Branche.

Arbeits- und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler freut sich zusammen mit den Partnern des Netzwerks Mainz über den Start des Landesprojekts „Nachwuchssicherung in den Pflegeberufen II“ in Mainz; ( Foto: Markus Schmidt (Universitätsmedizin Mainz)

Auch in Mainz ist ein solches Netzwerk gegründet worden. Im vergangenen Jahr gestartet, wurde in mehreren Netzwerktreffen geplant, diskutiert und ausgearbeitet, immer begleitet durch Berater/-innen der contec GmbH. Umso erfreulicher ist es, dass Sabine Bätzing-Lichtenthäler in ihrer Funktion als Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, die Bemühungen bei der heutigen Auftaktveranstaltung in den Räumlichkeiten der Universitätsmedizin, würdigte.

 

Die Universitätsmedizin Mainz ist einer der größten Arbeitgeber in der Region, die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und damit ein wichtiger Partner im Netzwerk Mainz.

„Die Bedeutung der Mitarbeiter in der Pflege kann kaum überschätzt werden. Die Universitätsmedizin Mainz ist auf hochqualifizierte Fachkräfte angewiesen. Diesen Bedarf versuchen wir über verschiedene Wege zu decken. Zu diesen zählt insbesondere die Aus- und Weiterbildung. So bilden wir an unseren Schulen für verschiedene Gesundheitsfachberufe jährlich unter anderem Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Kinderkrankenpfleger aus – mit Übernahmegarantie nach erfolgreichem Abschluss“, betont der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer. „Um junge Menschen in der Phase der Berufsorientierung zu unterstützen und potentielle Nachwuchskräfte für die Pflege zu interessieren, ist das Landesprojekt sicher sehr hilfreich. Von Schüler zu Schüler lässt sich auf Augenhöhe ganz ungezwungen vermitteln, dass unsere Ausbildungen und die Pflegeberufe vielseitig und interessant sind.“

Die Realschule Plus Lerchenberg und das Gymnasium Theresianum ermöglichen der Schülerschaft ihrer Klassenstufen 9 die Teilnahme in Form einer freiwilligen AG bzw. eines Wahlpflichtfaches. Die intensive Begleitung der Schüler/-innen erfolgt in beiden Kursformen durch die Auszubildenden der Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege der Universitätsmedizin Mainz und der Auszubildenden der Sophie-Scholl-Schule, BBS 2 Mainz. In den einzelnen Einheiten werden ganz verschiedene Themengebiete gemeinsam erkundet. Ein wichtiger Aspekt ist das Erfahren der Lebenswelt alter, pflegebedürftiger oder kranker Menschen. Sinnesübungen und Alterssimulationen können ebenso wie das Erkunden verschiedener Gelände mit dem Rollstuhl oder Rollator intensive Einblicke vermitteln. Die Kommunikation zwischen Auszubildenden und Schülern/-innen bedingt die umfassende Auseinandersetzung mit einzelnen Bestandteilen der theoretischen Einheiten und entspricht dem Ansatz des Peer-to-Peer-Learnings. Damit die Schüler/-innen auch praktische Erfahrungen in der Arbeit mit zu pflegenden Menschen sammeln können, werden sie in verschiedenen Formen an die Praxis herangeführt. Ein weiterer wichtiger Partner ist in diesem Zusammenhang die DRK Seniorenresidenz Carolinenhöhe in Ingelheim.

Herauszustellen ist das große Engagement, das alle Beteiligten in der Planungsphase zeigten, um das Konzept im Rahmen des Landesprojektes mit Leben zu füllen. Im Zuge der Auftaktveranstaltung wird mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung ein wichtiger Grundstein für die weitere Zusammenarbeit gelegt.

Marion Hahn, Pflegevorstand der Universitätsmedizin Mainz, bekräftigt abschließend: „Mit diesem Projekt beschreiten alle Beteiligte einen sinnvollen und richtigen Weg, von dem alle profitieren. Wir als Universitätsmedizin erhalten die Chance, auf neuen Wegen potentielle Nachwuchskräfte anzusprechen. Unsere Schülerinnen und Schüler erleben zum einen wie es ist, auf der anderen Seite des Lehrpults zu stehen, wodurch sie didaktische Kompetenzen entwickeln. Zum anderen erfahren sie eine Wertschätzung ihres Wissens und Engagements. Schülerinnen und Schüler verschiedener Schularten kommen miteinander in Kontakt, tauschen ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus, und sie lernen etwas über gesundheitsrelevante Themen.“

LKW fährt gegen Buswartehäuschen | 43 jähriger stirbt noch am Unfallort

Polizei Wiesbaden: Ein 43-jähriger Mann ist heute Morgen in Heimbach bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der Mann und eine 45-jährige Frau hielten sich in einem Buswartehäuschen an der Landesstraße 3456 auf und warteten dort. In diesem Moment befuhr ein Sattelauflieger die Ortsdurchfahrt von Heimbach in Richtung Bad Schwalbach. Der 53-jährige Fahrer hatte sich offensichtlich verfahren und versuchte, ohne einen Einweiser seinen Lkw zu wenden. Dabei stieß er mit der rechten Seite seines Sattelaufliegers gegen das komplett aus Beton bestehende Bushäuschen, das daraufhin einstürzte und die beiden wartenden Personen unter sich begrub.

Die 45-jährige Frau konnte gerettet und mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Für den 43-jährigen, aus Heimbach stammenden Mann, kam jedoch jede Hilfe zu spät und er verstarb noch an der Unfallstelle. Zur Erforschung der Ursache wurden ein Unfallsachverständiger sowie ein Statiker beauftragt und der Lkw sichergestellt. Ebenfalls kam ein Polizeihubschrauber zum Einsatz, der Luftbilder von der Einsatzstelle fertigte. Aufgrund der besonderen Situation vor Ort konnte der Leichnam des Mannes erst gg. 13.50 Uhr geborgen und identifiziert werden. Die Landesstraße war während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten komplett gesperrt.

Polizei Alzey findet große Menge Drogen

Alzey – Bei der Durchsuchung einer Wohnung in der Verbandsgemeinde Wörrstadt am 28. September konnten neben weiteren Beweismitteln insgesamt 4 Kilogramm Betäubungsmittel (Marihuana, Haschisch, Amfetamine und Kokain) sowie eine scharfe Schusswaffe sichergestellt werden. Gegen den 52-jährigen Beschuldigten wurde die Untersuchungshaft angeordnet. Bei einer weiteren Durchsuchung einer Wohnung in der Verbandsgemeinde Alzey-Land konnten am 04.September ein halbes Kilogramm Betäubungsmittel (Amfetamine und Marihuana) bei einem 34-jährigen sichergestellt werden. Die sichergestellten Betäubungsmittel haben einen Straßenverkaufswert von ca. 50 000 EUR.

Mainz: Unfall unter Beteiligung einer 100-jährigen Fußgängerin

Die Polizei Mainz teilt mit: Am Dienstag, 04.09.2018, stolpert gegen 11:00 Uhr auf dem Gutbergplatz eine 100-jährige Fußgängerin über eine auf dem Boden liegende Strebe. Die Dame kommt zu Sturz und verletzt sich glücklicherweise nur leicht an der Stirn. Die Rentnerin wird in ein Krankenhaus eingeliefert.

Bei dem Vorgang handelt sich um einen Verkehrsunfall, da die Strebe im Rahmen von Aufbauarbeiten auf dem Gutenbergplatz dort von jemandem, bisher Unbekannten, hingelegt worden ist. Die Polizei prüft derzeit, inwieweit diese Person auch für den Sturz der Dame mitverantwortlich ist.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-4110 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Schlaganfälle können ganz plötzlich auftreten – So erkenne ich Anzeichen

Stiftung Gesundheitswissen | Der Schlaganfall – auch Hirnschlag genannt – ist laut Robert Koch-Institut die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Überlebt ein Betroffener, hat er oftmals mit dauerhaften Einschränkungen zu kämpfen. Ob und in welchem Maße diese auftreten, hängt vor allem von einem Faktor ab: Zeit. Schlaganfälle können ganz plötzlich auftreten. Auffällige Beschwerden zeigen dabei an, dass etwas im Gehirn nicht stimmt. Zu diesen Beschwerden (Symptomen) zählen extreme und plötzlich auftretende Kopfschmerzen, Sprachstörungen oder Lähmungserscheinungen. Aber auch taube Körperstellen, Sehstörungen oder Bewusstseinsstörungen können auf einen Schlaganfall hindeuten. Bemerkt man bei sich oder bei anderen diese Symptome, ist schnelle Hilfe entscheidend. Denn mit jeder Minute, die vergeht, werden Zellen im Gehirn geschädigt. Meist treten nicht alle Symptome auf. Dennoch ist es richtig immer den Notarzt zu rufen.

Mit den folgenden einfachen Tests kann man einen Schlaganfall innerhalb kürzester Zeit feststellen. Sie gelten eher für Männer, können aber auch bei Frauen angewendet werden.

1. Gesicht: Bitten Sie den Betroffenen zu lächeln. Wenn sich beim Lächeln nur ein Mundwinkel nach oben zieht, deutet das auf eine Halbseitenlähmung hin, eines der Symptome bei einem Schlaganfall.

2. Arme: Bitten Sie den Betroffenen, beide Arme nach vorn zu strecken und dann die Handflächen nach oben zu drehen. Bei einer Lähmung kann die Person nicht beide Arme gleich hoch heben, lässt die Arme wieder sinken oder dreht die Handflächen wieder nach unten.

3. Sprache: Bitten Sie den Betroffenen einen einfachen Satz nachzusprechen. Wenn die Sprache undeutlich oder abgehackt ist, kann das ein Zeichen für einen Schlaganfall sein. Es können auch Wortfindungsstörungen auftreten.

4. Holen Sie so schnell wie möglich Hilfe, indem Sie die 112 anrufen.

Gelingt den Betroffenen eine dieser drei Aufgaben nicht, besteht der Verdacht auf einen Schlaganfall. Geben Sie beim Notruf an, dass es sich um einen Schlaganfall handeln könnte.

Verhalten im Notfall – Erste-Hilfe-Maßnahmen

  • Bleiben Sie bei der Person bis Hilfe eintrifft. Beruhigen Sie die Person.
  • Geben Sie keine Getränke oder Speisen, da der Schluckreflex beeinträchtigt sein könnte.
  • Lockern Sie enge Kleidung und achten Sie auf freie Atemwege.
  • Wenn die Person bewusstlos ist, dann bringen Sie sie in die stabile Seitenlage.
  • Kontrollieren Sie die Atmung der betroffenen Person.
  • Wenn die Atmung aussetzt, beginnen Sie mit einer Herz-Druck-Massage.

Ursachen eines Schlaganfalls

Bei 80 bis 85 % der Schlaganfälle handelt es sich laut Robert Koch-Institut um einen sogenannten ischämischen Schlaganfall. Er wird durch eine Durchblutungsstörung im Gehirn verursacht. Wenn Blutgefäße verengt oder verschlossen sind, dann können bestimmte Bereiche des Gehirns nicht mehr mit ausreichend Blut versorgt werden. In den meisten Fällen ist der Grund eine Ablagerung in den Arterien (Arteriossklerose) oder ein Blutgerinnsel. Dieses kann aus der Halsschlagader oder auch aus dem Herzen kommen. Im Herz kann es sich durch Vorhofflimmern oder durch Herzklappenerkrankungen gebildet haben. Die anderen 15 bis 20% der Schlaganfälle werden durch Hirnblutungen verursacht. Hirnblutungen entstehen, wenn Arterien innerhalb des Gehirns zerreißen. Das kann passieren, wenn die Gefäße durch Bluthochdruck dauerhaft geschädigt wurden. Ist die Blutzufuhr bei einem Schlaganfall komplett unterbrochen, kann das betroffene Hirngewebe innerhalb von 4 bis 10 Minuten absterben. Wenn das Gewebe dagegen zum Teil noch durchblutet wird, dann können Gehirnzellen in diesem Bereich überleben. Je schneller eine Behandlung erfolgt, desto geringer sind die Schäden im Gehirn. Bei leichten Schlaganfällen können sich die Schäden auch wieder zurückbilden.

Leichte Schlaganfälle oft unbemerkt

Besonders schwierig sind leichte Schlaganfällen zu erkennen, bei denen die typischen Beschwerden und Ausfallerscheinungen nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Manchmal sind auch Bereiche des Gehirns von der Durchblutungsstörung betroffen, die keine oder kaum direkte Beschwerden zur Folge haben. Ein kurzzeitiger, Mini-Schlaganfall wird auch transitorische ischämische Attacke (TIA) genannt. Die Betroffenen bemerken eine solche Attacke oftmals nicht oder sie führen die Probleme auf andere Ursachen zurück. Unabhängig von der Dauer der Symptome wird das Krankheitsbild ärztlich aber als Schlaganfall eingestuft und muss schnellstmöglich medizinisch abgeklärt werden. Denn ein Mini-Schlaganfall kann ein Anzeichen für einen bevorstehenden größeren Schlaganfall, mit ernsthaften gesundheitlichen Folgeschäden, sein.

Stroke Units – Schlaganfall Notdienste

Wenn möglich, sollte man bereits beim Absetzen des Notrufs den Verdacht auf einen Schlaganfall und die Symptome schildern. Denn der Rettungsdienst kann den Patienten schneller einordnen und ihn in ein Krankenhaus bringen, das eine sogenannte Stroke Unit besitzt. Stroke Units sind auf Schlaganfall-Patienten spezialisierte Klinikabteilungen in denen schnell die notwendigen medizinischen Maßnahmen eingeleitet werden können. In Deutschland gibt es mehr als 300 solcher Spezialabteilungen. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft und die Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe haben ein gemeinsames Verfahren entwickelt nach dem Stroke Units zertifiziert werden können. Eine Liste aller Units in Deutschlands finden Sie hier: http://www.dsg-info.de/stroke-units/stroke-units-uebersicht.html