BYC-News Blog Seite 1631

Snip Manipulation bei Merkurist? Wir haben recherchiert

Der Online Blog Merkurist manipuliert seine Lesersnips und das nicht erst seit Kurzem? Wir haben mit 2 ehemaligen Mitarbeitern und 1 aktuellen des Portals gesprochen und auch interne Testsnips über 5 Monate durchgeführt auf dem Portal, das zu 50% der Verlagsgruppe Rhein-Main (unter anderem: Allgemeine Zeitung) gehört. Merkurist betreibt Redaktionen in MainzWiesbaden und weiteren Städten (auch mit externen Lizenznehmern)

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Wie werden eigentlich die Snips berechnet bzw wie erreicht man 100%?

Laut dem Online Portal Merkuirst sind verschiedene Faktoren dafür verantwortlich. Einer der Faktoren ist die Klickzahl auf dem Snip und die Inhalte, die als Informationen darin eingestellt werden von den Lesern. Was ist jedoch, wenn ein Thema der Redaktion, bzw. der Geschäftsführung nicht gefällt? Dann greifen die Redakteure bzw. Verantwortlichen ein; der Snip wird gedrosselt und die Leser können den Themenvorschlag nicht auf 100% bekommen. Die Umrechnungsformel und Klickrate wird von Merkurist umgestellt und der Leser und Themenersteller hinter das Licht geführt.

Bei einem Fall ist der Snip sogar von 76% auf 17% abgerauscht. Diesen Fehler entdeckte ein Unternehmer bei Merkurist, der daraufhin direkt dort anrief. Man entschuldigte sich und gab an: Es war ein Systemfehler

Was war in der Redaktion dann geschehen? Die Geschäftsführerin ging nach diesem Telefonat in die Mainzer Redaktion und verwies nochmals daraufhin, das die Snips Stück für Stück gedrosselt werden sollten und nicht zu stark, da die Leser oder Kunden es sonst mitbekommen würden.

In einem anderen Fall ging es um ein Benefizevent für krebskranke Kinder. Der Snip wurde freigegeben, jedoch so gedrosselt, dass unzählige User trotz Inhalten und Klicks auf den Snip diesen nicht über 10% bekamen. Stellungnahme Merkurist: Keine Reaktion!

Weitere Fälle bekannt….

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Welche Snips sind bei Merkurist unerwünscht?

Snips die der Vertrieb des Online Portals nicht gut findet, werden schon bei der Freigabe gedrosselt. Die Vertriebsmitarbeiter kontaktieren dann den jeweiligen Unternehmer und berichten ihm, dass der Snip leider nicht auf 100% kam, er könne jedoch eine kostenpflichtige Werbeanzeige dafür schalten.

Snips, die Mitbewerber in irgendeiner Weise bewerben oder verlinken, werden zum Großteil erst gar nicht zugelassen, bzw. der Ersteller des Snips bekommt ihn freigegeben, aber er wir verborgen, so dass andere User diesen nicht sehen. Wenn ein Snip jedoch zugelassen wird, kann Merkurist die Inhalte steuern und auch verbergen vor anderen Usern. Unser aktueller Test hat ergeben: Im Snip „Taschenlampenkonzert in der Halle45“ wurden 5 Inhalte von 2 Usern erstellt, jedoch nur die Inhaltersteller sehen diese. Allen anderen ist der Inhalt nicht ersichtlich, er wird verborgen und somit manipuliert.

Screenshot Ansicht 1 Leser und Ansicht 2 Themenersteller | Dem Leser werden von Merkurist unerwünschte Inhalte verborgen, weitere Fälle bekannt. Dieses kann jeder User aktuell verfolgen, ausser Merkurist reagiert darauf und stellt wieder um.

 

 

Snip 14:32 Uhr Merkurist ohne Inhalte
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Was geschieht wenn Werbebanner nicht ausreichend ausgespielt werden?

Werbekunden buchen lokale Platzierungen mit einem eigens festgelegten Budget (Klickanzahl und Einblendungen). Sollte die Klickzahl bzw. Einblendungsrate nicht ausgeliefert werden können, so greift eine weitere Maßnahme ein. Die Artikel werden versucht bundesweit ausgespielt zu werden mit Facebook Werbung oder manuell mit sogenannten Fake Accounts im Social Media Bereich. Ein Beispiel ist das Profil Jens Voigt bei Facebook. Die Person gibt es im realen Leben nicht, es ist ein Redakteur der Online Plattform, der in verschiedensten Gruppen sich als Leser tarnt und die Artikel dort einspielt.

Nach unseren Informationen und Unterlagen gibt es mindestens 11 dieser Accounts, die auch dazu genutzt werden um Snips zu erstellen und diese als externen Leser Themenvorschlag darzustellen. Es wird dadurch dem Werbekunden, wie auch dem Leser eine noch größere Community dargestellt. Diese Accounts werden auch genutzt um Sonderaktionen oder Gewinnspiele zu bewerben oder künstlich stärker erscheinen zu lassen. Bei Gewinnspielen mit Bilderpostings im Snip, werden von der Redaktion unzählige Bilder in eigener Sache hochgeladen mit erfundenen Namen.

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Welche Vorgaben erhält die neutrale Redaktion von der Geschäftsführung?

Wir haben mit 2 ehemaligen Journalisten von Merkurist gesprochen und Details erhalten. Merkurist lebt von Leserzahlen und natürlich auch von den Werbekunden. Sollten die Leserzahlen einmal nicht wie benötigt ausreichen, sollen die Redakteure Themen generieren und wenn es sein muss, auch welche erfinden – koste was es wolle. Schließlich muss die gebuchte Werbung an die Leser ausgeliefert werden, da die Werbekunden Banner mit Abrechnung nach Klicks und Einblendungen buchen.

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Was passiert eigentlich mit den Userdaten?

Das Portal setzt da auf eine – nach eigenen Angaben – hausgemachte Software. Userdaten werden gesammelt, um Werbeausspielungen gezielter zu platzieren und den entsprechenden Lesern einzuspielen. Bei einer Vorlesung bei der Hochschule Mainz (Vortrag Manuel Conrad CEO Merkurist) wurde dargestellt, was man alles sammelt und nutzen kann. Man kann genau verfolgen wo der Leser seine Interessen hat, welches Kaufverhalten er besitzt und welche Themen ihn am meisten interessieren. Man sammele Leserverhalten wie auch Standortangaben (GPS) im 7-stelligen Bereich und versuche diese zu nutzen.

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Merkurist ist seit 4 Monaten nicht bereit auf die Fragen zu antworten. Es wird versucht, dass Ganze zu ignorieren und auszusitzen.

Ist das Portal nun innovativ und „Deutschlands heißestes Journalismus-Startup….“ wie T3N titelte?

Wie gehen Lizenznehmer des Portals damit um, das dieses Snipsystem der kostenlose Themenlieferant für Mitbewerber ist? Wir berichten nach….

100 Flakpatronen aufgrund Niedrigwasser in Mainz gefunden

Erneut wurden in Mainz aufgrund des aktuellen Niedrigwassers im Rhein 100 Flakpatronen (Kaliber 3,7) am Rheinufer am Winterhafen gefunden. Einsatztaucher des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz sind aktuell vor Ort und suchen das Ufer nach weiteren Flakpatronen ab. Von den Spezialisten wurde entschieden, dass die stark gerosteten Patronen mit einer Länge von ca. 30 Zentimetern durch eine Sprengung vor Ort unterhalb der Wasserlinie unschädlich gemacht werden müssen.

Die Sprengkörper werden derzeit am Fundortt sicher aufbewahrt. Hierfür wurde ein entsprechender Bereich abgesperrt, der von einem Sicherheitsdienst bewacht wird.

Die Sprengung wird kommende Woche, frühestens am Dienstag, durchgeführt. Bereits Anfang August wurden im Winterhafen 66 Flakpatronen, Ende August 3 und Mitte September 7 Patronen nach dem gleichen Prinzip vor Ort gesprengt.

Ford GT: Steigerung der Produktion wegen großer Nachfrage

Die Ford Motor Company hat heute bekannt gegeben, die Produktion des Ford GT aufgrund der großen Nachfrage um rund zwei Jahre zu verlängern. Am 8. November öffnet das Unternehmen einen Monat lang das Zeitfenster für Kunden, die sich für den Kauf dieses exklusiven Supersportwagens (Modelljahr 2019) bewerben möchten.

Insgesamt sollen weltweit 1.350 Exemplare des Ford GT ausgeliefert werden. Interessenten können ihre Bewerbungen unter www.FordGT.com einreichen. Erfolgreiche Bewerber kommen in den Genuss des Ford GT Concierge-Service und dürfen sich auf ein individuelles Einkaufserlebnis freuen.

„Die Resonanz auf unseren Ford GT war bisher beispiellos und die Nachfrage übertraf das Angebot um mehr als das Sechsfache“, sagte Hermann Salenbauch, Director, Ford Performance. „Indem wir die Ford GT-Produktion in begrenztem Umfang steigern, sind wir in der Lage, die hohe Exklusivität des äußerst begehrten Supersportwagens beizubehalten, während wir gleichzeitig den bestehenden Kundenkreis von 80 Ford GT-Besitzern in Europa erweitern können“.

Ford hatte ursprünglich eine begrenzte Auflage von 1.000 Fahrzeugen über einen Produktionszeitraum von vier Jahren ab Dezember 2016 angekündigt. Die Straßenversion des Ford GT erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 347 km/h. Für atemberaubenden Vortrieb sorgt sein 3,5-Liter-EcoBoost-V6-Bi-Turbo-Motor mit einem Kraftstoffverbrauch von 14,9 l/100 km (kombiniert)* und CO2-Emissionen von 349,6 g/km (kombiniert)*. Zudem verfügt das Fahrzeug über eine Karbonfaser-Architektur und eine aktive Aerodynamik. Ein Video zur Performance des Ford GT finden Sie unter: https://youtu.be/UeTCkOr51s4

Das Unternehmen kündigte kürzlich auch eine ganz besondere Fahrzeugvariante an: Diese neue Ford GT Heritage-Edition wird zu Ehren des historischen Ford GT40 aufgelegt, der seinerzeit von Gulf Oil gesponsert wurde. Der moderne Supersportwagen basiert auf dem neuen Ford GT (Modelljahr 2019) und präsentiert sich in den unverwechselbaren Farben des legendären GT40, der 1968 und 1969 mit seinen Siegen beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans in die Geschichte des Motorsports einging. Erfolgreiche Bewerber aus Europa erhalten einen Anspruch auf Ford GT-Fahrzeuge, die in den Jahren 2020 bis 2022 produziert werden.

* Hinweis zu Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und unter http://www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (World Harmonised Light Vehicle Test Procedure, WLTP), einem neuen, realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird das WLTP den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ), das derzeitige Prüfverfahren, ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen.

Radarfallen der kommenden Woche auf der A66 und A3

Das Polizeipräsidium Westhessen veröffentlicht wöchentlich Messstellen zur Geschwindigkeitsüberwachung. Dies ist ein Beitrag im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit.

  • Montag: BAB 66, AS Erbenheim – AS Mainzer Straße
  • Dienstag: BAB 3, AS Bad Camberg – AS Idstein
  • Mittwoch: BAB 3, AK Wiesbaden – AD Mönchhof

Das Polizeipräsidium Westhessen weist ausdrücklich darauf hin, dass es neben den veröffentlichten auch unangekündigte Messstellen geben kann.

Motorrad Verfolgungsjagd auf der A3

Mit teilweise stark überhöhter Geschwindigkeit und waghalsigen Fahrmanövern wollte sich am Donnerstagmittag der Fahrer eines Motorrades mit Koblenzer-Kennzeichen einer polizeilichen Kontrolle auf der BAB 3, zwischen der Anschlussstelle Idstein und dem Mönchhof-Dreieck, entziehen. Gegen 12:55 Uhr fiel einer auf der Autobahn 3 fahrenden Streifenbesatzung ein Motorrad auf, dass mit circa 200 km/h unter Missachtung geltender Verkehrsregeln mehrere Fahrzeug rechts und links überholte.

Aufgrund dieses Verhaltens beabsichtigten die Beamten das Motorrad anzuhalten und den augenscheinlich männlichen Fahrer einer Kontrolle zu unterziehen. Mehrere Anhaltezeichen der Streife missachtete der Fahrer und beschleunigte stattdessen sein Zweirad, wodurch es ihm rasch gelang einen deutlichen Abstand zu dem Streifenwagen zu bekommen und er teilweise auch außer Sicht der ihn verfolgenden Streife geriet. Letztlich gelang es aber unter Einsatz starker Kräfte das Zweirad kurz vor Erreichen des Mönchhof-Dreiecks anzuhalten.

Der aus Koblenz stammende 22-jährige Fahrer, bei dem ersten Feststellungen zufolge der Verdacht auf Medikamentenmissbrauch bestand, wurde zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen nachfolgend zur Polizeiautobahnstation Wiesbaden gebracht. Aufgrund des Umstandes, dass die das Motorrad verfolgende Streifen mehrfach beobachtet hatte, wie der Fahrer während seiner Flucht Gegenstände wegwarf, wurden in der Folge die relevanten Streckenabschnitte durch Polizeibeamte abgesucht, weshalb es zeitweise zur kurzzeitigen Sperrung der Autobahn kam.

Inwieweit es durch die Fahrweise des 22-Jährigen zu einer konkreten Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam, ist derzeit noch unklar. Die Polizeiautobahnstation Wiesbaden sucht nun nach möglichen Geschädigten oder Zeugen, die gebeten werden, sich unter der Rufnummer (0611) 345-4140 zu melden.

Gewalttätiger Übergriff in Mainz-Kastel | 2 Täter gesucht

Zwei jugendliche Täter haben gestern Mittag bei einem Überfall auf einen 17-Jährigen dessen Handy entwendet. Der Geschädigte war zunächst mit den beiden Tätern in einem Stadtbus unterwegs und verließ diesen an der Haltestelle Castellumstraße. Dabei wurde er von dem Duo verfolgt und von einem der jungen Männer schließlich angesprochen. Dabei erhielt der Geschädigte mehrere harte Schläge ins Gesicht und stürzte daraufhin zu Boden.

Sein hochwertiges Handy fiel ihm dabei aus seiner Hosentasche und wurde schließlich von einem der Räuber ergriffen. Mit der Beute flüchteten die Täter unerkannt vom Tatort und ließen ihr Opfer einfach liegen. Sie wurden beide als ca. 1,70 Meter groß, ca. 16 bis 17 Jahre alt, mit schwarzen Haaren und beide mit schwarzen Jogginganzügen bekleidet, beschrieben.

Den Aussagen des Geschädigten zufolge soll es sich mutmaßlich um türkische Staatsangehörige handeln, von denen einer eine Brille trug. Hinweise zu Identität der jungen Räuber nimmt das Wiesbadener Haus des Jugendrechts unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.

Drogendealer verkaufte an Minderjährige

Polizei Frankfurt: Nach Hinweisen aus der Bevölkerung gelang einer Operativen Einheit am Dienstagabend im Praunheimer Weg die vorläufige Festnahme eines Drogendealers, der seinen Stoff auch an Minderjährige verkauft.

Die Beamten konnten gegen 16.35 Uhr im Bereich des kleinen Einkaufszentrums beobachten, wie der polizeibekannte 30-jährige Dealer Marihuana an einen 16-jährigen Jugendlichen verkaufte. Im Zuge der vorläufigen Festnahme des Jugendlichen fanden sich bei ihm 1,32 Gramm, die er zuvor von dem Dealer gekauft hatte. Noch am gleichen Abend erfolgte dann die Festnahme des Dealers. Bei ihm und in seinem benutzten Pkw konnten insgesamt 326 verkaufsfertige, vorportionierte Tütchen mit rund 670 Gramm Marihuana sichergestellt werden. Zudem gelang es, 4.465 Euro sicherzustellen, die mutmaßlich aus Drogengeschäften stammen.

Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen musste der 30-jährige wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

Wer haftet bei rutschigen Bürgersteigen durch Laub?

Privathaftpflichtversicherung und Kehrpflicht zwei Seiten einer Medaille

Der Herbst hält Einzug: Das Laub verfärbt sich und fällt zu Boden. Was im Sonnenschein schön aussieht, kann schnell zur Gefahr werden. Denn im Herbst sinken nicht nur die Temperaturen, auch die Niederschläge nehmen zu und feuchtes Herbstlaub verwandelt Bürgersteige in rutschige Flächen. Ein Unfall ist da schnell passiert.

Kommunen können in ihren Satzungen festschreiben, ob und in welchem Umfang sich Hauseigentümer um die Reinigung der Bürgersteige kümmern müssen. Wer sich der Reinigungspflicht dauerhaft entzieht, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Den Eigentümern eines Mietshauses steht es offen, die Reinigungspflicht über den Mietvertrag an die Mieter weiterzugeben.

Ereignet sich ein Unfall, hat der nicht nur eine strafrechtliche Seite. Hier geht es, wie die HUK-COBURG mitteilt, auch um persönliche Haftung. Bricht sich ein Passant beispielsweise das Bein, weil vergessen wurde, die Blätter wegzufegen, muss der Verantwortliche für den Schaden aufkommen. Ohne Haftpflichtversicherung kann das teuer werden: Im geschilderten Fall können dem Geschädigten Schmerzensgeld – und falls er arbeitet – auch eine Entschädigung für seinen Verdienstausfall zustehen. Bleiben nach einem Unfall dauerhafte Schäden zurück, können sogar lebenslange Rentenzahlungen fällig werden.

Ob und in welchem Umfang ein säumiger Laubräumer haftet, hängt allen Regeln zum Trotz oft von den speziellen Umständen des Einzelfalls ab. Sollte der Geschädigte den Rechtsweg beschreiten, steht die Haftpflichtversicherung ihrem Kunden zur Seite.

Mordermittler haben Fragen zum Fall Jackie Alfons Depuyt

Bereits am Freitagabend des 05.10.2018 wurde der 63 Jahre alt gewordene Jackie Alfons DEPUYT von Bekannten in seiner Wohnung an der Mettmanner Straße in Velbert-Mitte tot aufgefunden. Im Zuge erster polizeilicher Feststellungen am Fundort stellte sich die Todesursache zunächst als unklar dar. Im Zuge des standardgemäß eingeleiteten Todesermittlungsverfahrens wurde von der Kriminalpolizei eine Obduktion angeregt und von der zuständigen Staatsanwaltschaft in Wuppertal beantragt. Erst auf Grund der Ergebnisse der angeordneten gerichtsmedizinischen Untersuchungen besteht inzwischen der Verdacht eines Tötungsdelikts. Eine Mordkommission (MK Mettmanner), bestehend aus Ermittlerinnen und Ermittlern der Kriminalhauptstelle des PP Düsseldorf sowie der Kreispolizeibehörde Mettmann, wurde eingerichtet.

Auf Grund der parallel bereits durchgeführten Ermittlungen ist davon auszugehen, dass Herr Depuyt am Montagmorgen des 01. Oktober 2018 noch lebte, zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits letztendlich todesursächlich verlaufende Verletzungen aufgewiesen hat. Der auch allgemein schon gesundheitlich stark beeinträchtigte und aktuell arbeitslose Depuyt lebte allein und offenbar sehr zurückgezogen, hatte scheinbar kaum Kontakte zu anderen Personen. Darum sind die letzten Stunden und Tage im Leben des 63-jährigen Velberters für die Kriminalpolizei nur schwer zu rekonstruieren.

Die Mordkommission (MK Mettmanner) wendet sich deshalb heute im Zuge der weiter intensiv andauernden Ermittlungen mit folgenden Fragen an die Öffentlichkeit:

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– Wer hat Herrn Depuyt noch am Wochenende vor dem 01. Oktober oder in den frühen Morgenstunden am Montagmorgen des 01.10.2018 gesehen?

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– Wer kann Angaben zu Kontaktpersonen des Verstorbenen machen?

Antworten zu diesen Fragen und auch sonstige sachdienlichen Hinweise zum Fall nehmen die Polizei in Velbert, Telefon 02051 / 946-6110, wie auch jede andere Polizeidienststelle oder der Polizeinotruf 110, jederzeit entgegen.

Versuchter Trickdiebstahl bei 79 jähriger Mainzerin

Gestern Abend am 17.Oktober 2018 klingelte ein bislang unbekannter Täter bei einer 79-Jährigen Frau in der Gleiwitzer Straße und sagt, er sei vom Hausmeister geschickt worden, weil im Gebäude nebenan Strom und Wasser ausgefallen seien und die Ursache vermutlich in ihrer Wohnung liege. Darum müsse er die Heizkörper kontrollieren. Die 79-Jährige lässt ihn in ihre Wohnung.

Er geht in alle Zimmer und lässt sich dann auch noch ihre Geldbörse zeigen. An den darin befindlichen kleinen Scheinen hat er jedoch kein Interesse. Er verlässt die Wohnung wieder und entwendet nichts.

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Personenbeschreibung:

– Zwischen 40 und 60 Jahre – 170 cm – dunkle Hose – T-Shirt oder Pullover und darüber eine dunkle Jacke. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

Baugewerbe fordert Beibehaltung der Zeitumstellung

Zur aktuellen Diskussion über die Abschaffung der Zeitumstellung erklärt der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa: „Der Vorschlag von Kommissionspräsident Junker, die Regelung der Zeitumstellung den einzelnen EU-Mitgliedstaaten zu überlassen, bringt keinen Fortschritt, sondern endet im Chaos!

Es ist heute schon erkennbar, dass die Mitgliedsstaaten zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen kommen werden. So liebäugeln Dänemark und die Niederlande beispielsweise mit der dauerhaften Winterzeit, Polen dagegen mit der dauerhaften Sommerzeit.

Auch in Deutschland ist die Situation nicht eindeutig. Zwar ist eine Mehrheit für die Beibehaltung der Sommerzeit, hat sich aber mitten im Hochsommer dazu geäußert. Wir fragen uns, wie diese Abstimmung ausfallen würde, wenn sie im Winter – unter Beibehaltung der Sommerzeit – durchgeführt worden wäre.

Denn die Beibehaltung der Sommerzeit bedeutet je nach Wohnort, dass es erst kurz vor zehn Uhr morgens hell wird. Das kann u.U. sechs Wochen mehr dunkle Wege zur Arbeit und in die Schule bedeuten. Für die Bauunternehmen hat das zur Folge, dass wir die Baustellen beleuchten oder aber die Beschäftigten abends länger arbeiten müssen. Was wir unter keinen Umständen wollen, ist ein Chaos im Hinblick auf die verschiedenen Uhrzeiten in den EU-Mitgliedstaaten. Wir plädieren daher dafür, das jetzige System der Zeitumstellung beizubehalten.

SKODA AUTO setzt Rekordkurs fort

SKODA AUTO hat heute in Mladá Boleslav das millionste Fahrzeug in 2018 produziert. Damit erreicht SKODA diesen Meilenstein zwei Wochen früher als 2017 und fertigt das fünfte Jahr in Folge eine siebenstellige Anzahl Fahrzeuge. Einen beachtlichen Anteil an diesem Erfolg haben die SKODA SUV-Modelle KODIAQ und KAROQ sowie die Baureihen OCTAVIA und FABIA.

Michael Oeljeklaus, SKODA AUTO Vorstand für Produktion und Logistik, sagt: „Das laufende Geschäftsjahr zeigt: SKODA kann mit einer modernen Modellpalette auf den internationalen Märkten nachhaltig neue Kundensegmente erschließen. In den letzten Jahren haben wir unsere Produktion und unseren Absatz konsequent gesteigert und durchbrechen die ,Millionen-Schallmauer‘ bereits zum fünften Mal in Folge. Auch 2019 werden wir unseren Wachstumskurs fortsetzen. Eine wichtige Rolle spielt dabei der neue SKODA SCALA, mit dem wir unser Angebot um ein Fahrzeug im volumenstarken A-Segment erweitern.“

Als millionstes Fahrzeug des laufenden Produktionsjahres rollte heute im Werk Mladá Boleslav ein SKODA FABIA in der Farbe Moon-Weiß vom Band. Der kürzlich umfassend überarbeitete Kleinwagen ist nach dem Bestseller OCTAVIA die gefragteste SKODA Modellfamilie in diesem Jahr.

Die ungebrochen hohe Nachfrage nach den SUV-Modellen SKODA KODIAQ und SKODA KAROQ unterstreicht den Erfolg der SUV-Offensive. Sie ist ein wichtiger Baustein für die anhaltend steigende Fahrzeugproduktion beim tschechischen Automobilhersteller und hat maßgeblichen Anteil daran, dass die Millionengrenze dieses Jahr bereits Mitte Oktober erreicht wurde. Der exklusiv auf dem chinesischen Markt angebotene SKODA KAMIQ erweitert das SUV-Portfolio auf dem weltweit größten Einzelmarkt des Unternehmens. Der kürzlich präsentierte neue SKODA KODIAQ GT – das zweite exklusive SKODA SUV für den chinesischen Markt – ist ein wichtiger Baustein der SKODA SUV-Offensive in China.

Die Leitlinien für die Fortführung und Erweiterung des Erfolgskurses sind in der SKODA Strategie 2025 verankert. Zu den Kernthemen der Strategie zählen unter anderem die Elektromobilität, die Digitalisierung des Unternehmens, der Produkte und der Fertigung sowie neue Mobilitätsdienstleistungen und Konnektivität. Sie fokussiert neben der erfolgreichen SUV-Offensive auf die Themenbereiche Elektromobilität, Digitalisierung und Internationalisierung. Ziel ist es mitunter, die Präsenz von derzeit 103 auf 120 Märkte auszubauen.

Fraport ergänzt Dachsicherungsprogramm um zusätzliche Angebote

Erfolgreiche Zwischenbilanz: rund 2.800 Dächer gesichert / Fraport bietet ab 1.1.2019 zusätzlich ein Inspektionsprogramm für gesicherte Dächer an / Ausbau der Qualitätssicherung an bereits ausgeführten Arbeiten / Kommunikationsoffensive in Raunheim und Flörsheim

Die Fraport AG wird das seit 2013 laufende Programm zur Dachsicherung mit Wirkung zum 1.1.2019 erweitern: Künftig bietet der Flughafenbetreiber ein Inspektionsprogramm der gesicherten Dächer an. Die Kosten hierfür trägt Fraport. Kern dieser Inspektion wird eine Kontrolle der Dachsicherungsarbeiten sein. Diese zusätzliche Maßnahme wird Fraport allen Eigentümern anbieten, deren Dächer bereits durch Fraport gesichert wurden. Ziel ist es, Belastungen für die Eigentümer zu reduzieren und das Dachsicherungsprogramm noch attraktiver zu gestalten.

Darüber hinaus wird das bestehende Konzept zur Qualitätssicherung weiter ausgebaut. In diesem Zusammenhang werden stichprobenartig auch bereits gesicherte Dächer vorsorglich systematisch überprüft. Sollten bei diesen Überprüfungen handwerkliche Mängel festgestellt werden, wird Fraport diese umgehend für die Eigentümer kostenfrei beheben.

Zusätzlich möchte Fraport die Quote der gesicherten Dächer weiter erhöhen. Dazu werden in den kommenden Monaten zahlreiche Kommunikationsaktivitäten in Flörsheim und Raunheim durchgeführt.

„Rund fünf Jahre nach Start des Dachsicherungsprogramms ziehen wir eine positive Zwischenbilanz: Fast jeder zweite Berechtigte hat sein Dach bereits sichern lassen. Das sind bislang rund 2.800 geklammerte Dächer“, so Dr. Pierre Dominique Prümm, Bereichsvorstand Aviation der Fraport AG. „Die Zufriedenheit mit der Ausführung der Dachsicherung durch die von uns beauftragten Unternehmen ist bei den Antragstellern sehr gut. Dennoch: Es bleibt unser Ziel, möglichst alle Dächer im Anspruchsgebiet zu sichern. Dies kostet die Eigentümer nichts, erhöht aber die Sicherheit. Ohne einen Antrag können wir jedoch nicht tätig werden. Daher appellieren wir an alle Eigentümer in Raunheim und Flörsheim, die noch keinen Antrag auf Dachsicherung gestellt haben, dieses möglichst rasch nachzuholen.“

Zum Hintergrund:

Es ist nicht ausgeschlossen, dass die von anfliegenden Flugzeugen durch den Auftrieb erzeugten sogenannten „Wirbelschleppen“ u. a. bei niedrigen Überflughöhen und unter sehr ungünstigen Witterungsverhältnissen Dachziegel lösen können. Auf Grundlage von Planergänzungsbeschlüssen des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung hat Fraport ein Vorsorgeprogramm zur Dachsicherung entwickelt. Ein solches Vorsorgeprogramm ist weltweit einzigartig, die Umsetzung ist für die Eigentümer kostenfrei.

Insgesamt gibt es rund 6.000 Gebäude in den sogenannten Anspruchsgebieten. Dies betrifft insbesondere die Gemeinden Flörsheim und Raunheim, aber auch Neu-Isenburg, Frankfurt, Hattersheim und Kelsterbach. Bis zum 30. August 2018 sind bei der Fraport AG 3.321 Anträge auf Dachsicherung gestellt worden. Davon sind bislang rund 96 Prozent vollständig, sodass Fraport eine Dachsicherung hier bereits durchgeführt hat oder zeitnah umsetzen wird.

Weitere Informationen und die entsprechenden Antragsformulare finden betroffene Eigentümer auf der Fraport-Website.

Frauenleiche mit mehreren Stichverletzungen gefunden

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Frau tot in Wohnung aufgefunden, Hattersheim am Main – Flörsheimer Straße, Mittwoch, 17.10.2018, gegen 12:00 Uhr

Heute Mittag wurde eine 58-jährige Frau tot in ihrer Wohnung im Hattersheimer Stadtteil Eddersheim aufgefunden. Gegen 12:00 Uhr betraten zwei Angehörige die Wohnung, der in der Flörsheimer Straße in Eddersheim wohnhaften Frau. Dort fanden sie die 58-Jährige leblos auf dem Fußboden vor. Kurze Zeit später bestätigte eine hinzugezogene Ärztin den Tod der Frau und entdeckte zudem Stichverletzungen, die darauf schließen ließen, dass die Tote Opfer eines Gewaltverbrechens geworden war. In der Folge wurden umfangreiche Maßnahmen sowohl in der Wohnung als auch im erweiterten Umfeld des Wohnhauses durchgeführt. Hierfür wurden zahlreiche Beamte, die Experten des Erkennungsdienstes aus Wiesbaden sowie Rechtsmediziner aus Frankfurt hinzugezogen. Die Maßnahmen dauern an.

Derzeit gehen die Ermittler der Hofheimer Kriminalpolizei von einem Tötungsdelikt aus. Die genauen Hintergründe der Tat sind nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Nähere Hinweise dazu liegen bisher nicht vor.

Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe – Wer kann zur Aufklärung beitragen?

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um die Mithilfe der Bevölkerung. Zeugen, die in den letzten Tagen verdächtige Beobachtungen im Bereich des Wohnhauses in der Flörsheimer Straße gemacht haben oder in anderer Form zur Aufklärung der Tat beitragen können, werden gebeten, sich dringend bei der Polizei in Hofheim unter der Telefonnummer 06192 / 2079 – 0 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Perfekt geschminkt zu Halloween – mit Schminktipps vom Profi

Herbstzeit ist auch Gruselzeit
Halloween steht vor der Tür. Neben Oktoberfest und Fastnacht ein weiteres Fest, an dem man sich auch in unserer Region gerne verkleidet und schminkt. Für Halloween gibt es im gut sortierten Handel neben den schaurigen Kostümen auch allerlei Schönheitsmakel wie Narben und Wunden zum einfachen Aufkleben. Mit etwas Geschick können diese aber auch beispielsweise mit Dermawachs, Latexmilch und Kunstblut selbst gestaltet werden.

Selbst Schminken oder den Profi machen lassen
Wenn es lebensecht, realistisch und besonders ausgefallen sein soll, kann man einen Profi Hand anlegen lassen. Dies ist oftmals nur unwesentlich teurer als die fertigen Produkte aus dem Fachhandel.

Seit fast 20 Jahren aktiv und gebucht für Veranstaltungen wie Zombie Walk und Role Play Convention ist der Mainzer Designer und Body Art Künstler David Deichmann. In der Szene der Verkleidungssüchtigen bereits bekannt, schminkt er auch Protagonisten bei TV-Produktionen.

Darüber hinaus erklärt er bei  Aktionen im Fachhandel dem interessierten Kunden mehr über die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten von Schminkprodukten für den späteren Hausgebrauch.

Realistische Unfalldarstellung als Lebensretter
Als Fachmann in Sachen realistischer Unfalldarstellung kommt er außerdem bei Organisationen wie ASB und DRK zum Einsatz. So können die Mitarbeiter unter authentischen Bedingungen geschult werden, wenn die zu behandelnden Verletzungen echt aussehen.

Der Bodypainter und Make-Up Artist verrät im Gespräch mit Boost Your City ein paar einfache Tricks und Kniffe für Halloween:

Es ist erstaunlich, welche Effekte Sie mit ein paar Haferflocken, einem Kosmetiktuch, etwas Latexmilch und einem ordentlichen Schluck Rote Beete Saft erzielen können.

Rote Beete Saft ist das perfekte Kunstblut, da es farblich nahezu nicht von echtem Blut zu unterscheiden ist. Ein bisschen grüne Lebensmittelfarbe sorgt dafür, dass es etwas bräunlich wird. Nur noch aufkochen, mit Speisestärke andicken und abkühlen lassen. Der große Vorteil von diesem Kunstblut ist, dass Sie es absolut bedenkenlos in den Mund nehmen können, was mit vielen Produkten aus dem Theaterbedarf nicht möglich ist.

Beim Schminken einer offenen Wunde sind Haferflocken hervorragend geeignet, um die Struktur und Farbe von Fleisch und Gewebe darzustellen. Einfach die Frühstückscerealien mit Latexmilch oder Mastix, einem Spezialkleber für Masken, in die offene Wunde kleben und Kunstblut darüber – fertig.

Gekochte, kleingeschnittene Spaghetti haben übrigens sehr viel Ähnlichkeit mit Maden.