BYC-News Blog Seite 1632

Quad Fahrer bei Unfall schwer verletzt in Desloch

Desloch: Schwer verletzt ist der Fahrer eines Quads nach einem Unfall in der Hauptstraße am Dienstagnachmittag ins Krankenhaus geflogen worden. Der 26-jährige Mann war aus noch ungeklärten Gründen nach links von der Fahrbahn abgekommen. Dort prallte das Fahrzeug gegen die Straßenlaterne und rollte anschließend noch gegen einen daneben geparkten PKW.

Vermutlich erlitt der 26-Jährige innere Verletzungen und einen offenen Bruch. Am Quad entstand Totalschaden. Die Straßenlaterne ist noch funktionstüchtig und stellt keine Gefahrenstelle dar. Am geparkten Pkw entstand Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro.

Mann bedrohte Passant mit dem Tod – Polizeihubschrauber im Einsatz

Ein 32-jähriger Mann ist gestern Mittag von der Wiesbadener Polizei festgenommen worden, da er verdächtig ist, zuvor einen 37-jährigen Passanten bedroht und dabei Bargeld gefordert zu haben. Ersten Angaben des Geschädigten zufolge, sprach ihn der Täter an und verlangte Bargeld, da er ihn sonst töten werde.

Als der 37-Jährige daraufhin flüchten wollte, wurde er von dem Mann verfolgt und weiter bedroht. Schließlich ließ der Täter jedoch von seinem Opfer ab und ergriff seinerseits die Flucht. An der Fahndung nach dem Mann beteiligte sich auch ein Polizeihubschrauber, der den Flüchtigen aus der Luft auf seinem Fahrrad entdeckte.

Er konnte daraufhin von Einsatzkräften am Boden lokalisiert und festgenommen werden. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen versuchter räuberischer Erpressung eingeleitet.

Fallersleben: Wer kennt diesen Mann oder kann Hinweise geben?

Mit dem Foto aus einer Überwachungskamera fahndet die Polizei Fallersleben auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig nach einem mutmaßlichen Taschendieb, der am 23. August einer 85 Jahre alten Rentnerin in einem Supermarkt in Fallersleben das Portemonnaie entwendete und wenig später mit Hilfe der aufgefundenen EC-Karte der Seniorin in einer Bankfiliale 3.000 Euro Bargeld abhob.

Die Fallersleberin war an diesem Donnerstagnachmittag um 14.45 Uhr zum Einkaufen in einem Markt in der Straße Mühlenkamp, als der Täter unbemerkt in ihre Handtasche griff, die sie um den Arm gehängt bei sich trug. Sie sei in dem Geschäft angerempelt worden, so die 85-Jährige später gegenüber den aufnehmenden Polizisten. Neben 50 Bargeld, mehreren Ausweispapieren erbeutete der Dieb auch zwei EC-Karten des Opfers.

Bei den weiteren Ermittlungen zeigte sich, dass der Unbekannte nur fünfzehn Minuten später, noch bevor die Rentnerin ihre Bankkarten sperren ließ, bereits in einer Bankfiliale im Stadtteil Laagberg Geld vom Konto des Opfers abhob. Die Ermittler der Polizei Fallersleben erhoffen sich Hinweise zu dem Täterfoto aus der Bankfiliale unter der Rufnummer 05362-967000.

17 jährige tritt Polizist in die Geschlechtsteile

Ein Streit zwischen zwei Personengruppen löste am späten Dienstagabend einen Polizeieinsatz aus, bei dem ein Beamter körperlich angegangen wurde. Aus bislang ungeklärten Gründen gerieten die beiden Parteien vor der Mall aneinander. Ein 29-Jähriger beobachtete das Gerangel und wollte die Situation schlichten. Hierbei wurde er jedoch selbst von drei Männern angegriffen und bekam einen Faustschlag ab. Zur Verteidigung setzte der 29-Jährige eine Bierflasche ein und schlug mittig auf die Stirn eines 30-Jährigen, sodass dieser eine Platzwunde erlitt.

Beim Eintreffen der Polizei zeigten sich einige der Beteiligten, darunter auch eine 17-Jährige, äußerst aggressiv, weshalb diese in Gewahrsam genommen wurden. Dabei trat die 17-Jährige einem Polizeibeamten mit voller Wucht zwischen die Beine.

Ein festgenommener 28-Jähriger war auf dem Weg zur Dienststelle derart außer sich – er randalierte im Wagen und musste fixiert werden. Bereits einige Stunden davor trat der Mann bei einer Schlägerei in Erscheinung.

Beim Einsatz wurden insgesamt vier Personen festgenommen. Die Polizei ermittelt.

Betrugsversuche durch falsche Polizeibeamte in Bretzenheim und Finthen.

Am Dienstagmittag ist es zu zehn Betrugsversuchen durch falsche Polizeibeamte gekommen, hauptsächlich in Hartenberg, Bretzenheim und Finthen. Der unbekannte Täter ruft einen 86-Jährigen an und sagt, es seien „rumänische Täter“ festgenommen worden und die Vernehmung dauere noch an. Nach der Informationsgewinnung würde man sich ggf. nochmals bei ihm melden. In dem darauf folgenden Anruf wir der 86-Jährige zu Wertgegenständen befragt. Das Gespräch wird daraufhin beendet.

Einer 80-Jährigen berichtet der falsche Polizeibeamte am Telefon ebenfalls von der „Festnahme“ und sagt, der Täter habe ihre Adresse und Bankdaten mit sich geführt. Als die 80-Jährige Fragen stellt, beendet der Anrufer das Gespräch.

Auch eine 53-Jährige erhält einen Anruf. Auf Englisch wird der Frau über eine Stunde lang von einem angeblichen Undercover-Einsatz berichtet. In diesem Fall ist ein „Kollege“ des falschen Polizeibeamten zu ihr nachhause gekommen und lässt sich Wertgegenstände von ihr zeigen. Als er ihren Schmuck mitnehmen will, fängt die 53-Jährige an zu schreien, geht dabei auf den Balkon und drängt den Besucher so aus dem Haus.

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In allen Fällen bleibt es beim Versuch. Es entsteht kein Schaden. Die Ermittlungen dauern an.

Ältere Menschen werden immer wieder Opfer von Trickdiebstählen und Betrügereien, da sie von Tätern oftmals als leichte „Beute“ angesehen werden. Tipps wie sie sich vor Trickdieben und Betrügern schützen können, finden Sie unter www.polizei-beratung.de.

Wir wollen, dass Sie sicher Leben – Ihre Polizei Mainz.

Hebammenausbildung kommt an die Hochschulen

Der Deutsche Hebammenverband e. V. (DHV) wirkt seit Jahren auf eine volle Akademisierung der Hebammenausbildung hin und freut sich über die heute veröffentlichte Zusage des Bundesgesundheitsministeriums, zukünftig das duale Studium für Hebammen einzuführen. Hintergrund ist eine EU-Leitlinie, die eine Akademisierung bis zum 18. Januar 2020 fordert. Deutschland ist mittlerweile das letzte Land in der EU, das Hebammen noch nicht an Hochschulen ausbildet. Der Hebammenberuf hat sich in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt und Hebammen arbeiten sehr eigenständig. Eine bestmögliche Ausbildung durch ein Studium ist deshalb notwendig und gewährleistet auch zukünftig eine hohe Qualität in der Geburtshilfe. Der Deutsche Hebammenverband drängt auf einen raschen Start aller Neuregelungen und eine gut gestaltete Übergangszeit. Die Kompetenzen der bisher an den Fachschulen Lehrenden müssen bei den Regelungen berücksichtigt und für das Hebammenstudium genutzt werden. Die Ausgestaltung des dualen Studiums muss eine bestmögliche praktische Ausbildung und eine angemessene Finanzierung berücksichtigen.

„Die Akademisierung des Hebammenberufs ist richtig und dringend nötig. Damit erzielen wir die bestmögliche Versorgung der Frauen und Kinder. Zudem erhält ein traditioneller Frauenberuf damit neue berufliche Perspektiven. Wir erhoffen uns durch die Akademisierung auch wieder mehr Hebammen in den Kreißsälen und eine bessere interprofessionelle Zusammenarbeit auf Augenhöhe in der Geburtshilfe“, so Ulrike Geppert-Orthofer, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbands e. V. Präsidiumsmitglied Yvonne Bovermann drängt auf eine rasche Umsetzung und betont: „Wir brauchen gute Übergangsregelungen. Die qualifizierten Lehrenden aus den Hebammenschulen sollten einbezogen werden.“

Die Folgen des gesellschaftlichen Wandels werden auch im Bereich der Geburtshilfe deutlich: unterschiedliche wirtschaftliche, soziale und ethnische Hintergründe in den Lebenswelten der Frauen bedeuten für Hebammen immer öfter neue Herausforderungen. Weiterhin bringt der medizinisch-technische Fortschritt sowohl hohe Ansprüche an die geburtshilfliche Versorgung als auch neue Bedürfnisse der Frauen und Familien mit sich. Hebammen übernehmen heute in hohem Umfang andere Aufgaben als noch beispielsweise in den 1980er Jahren. Alleine diese Veränderungen bedingen ein höheres Bildungsniveau, denn außer den Ärztinnen und Ärzten arbeitet kein Gesundheitsberuf so eigenständig wie Hebammen. Die heutigen Arbeitsinhalte, die gesetzlichen Anforderungen sowie die große Verantwortung erfordern ein Ausbildungsniveau auf Bachelorebene.

In jedem Fall muss die praktische Ausbildung weiterhin einen hohen Stellenwert haben, da der Hebammenberuf eine hohe praktische Kompetenz erfordert. Die praktischen Einsätze sollten künftig besser gestaltet und begleitet werden für eine hohe Qualität der Ausbildung. Das Studium wird – stärker als die bisherige Ausbildung – durch die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse aus dem Bereich der Hebammenwissenschaften und der Bezugswissenschaften geprägt sein. Außerdem bekommen die Studierenden wissenschaftliche Methodenkompetenz vermittelt. Ziel ist, dass Hebammen reflektierende und reflektierte Praktikerinnen sind.

Auch wenn die theoretische Ausbildung an der Hochschule stattfindet, sollte die Verzahnung zwischen theoretischer und praktischer Ausbildung bestmöglich gewährleistet sein. Damit sich die Bedingungen hierzu nicht verschlechtern, hält der DHV das Konzept der dualen, praxisintegrierenden Studiengänge für am besten geeignet und hat dazu bereits Vorschläge entwickelt. Besonders der Erhalt und Ausbau der Finanzierung der praktischen Ausbildung an Kliniken und im ambulanten Bereich über den bestehenden Ausbildungsfonds ist nötig.

Indoorplantage mit Marihuanapflanzen entdeckt | 22 jähriger Tatverdächtig

Ermittler der Polizeidirektion Rheingau-Taunus und der Wiesbadener Kriminalpolizei fanden in einer Lagerhalle in Hohenstein-Breithardt eine Indoorplantage mit Marihuanapflanzen. Ein 22-jähriger Mann aus Hohenstein wurde als Tatverdächtiger ermittelt. Einer Polizeistreife war am vergangenen Mittwoch zufällig im Rahmen anderer Ermittlungen aus einer Belüftungsanlage des betroffenen Objektes der intensive Geruch von Marihuana-Pflanzen in die Nase gestiegen. Aufgrund dieser Feststellung wurden direkt weitere Ermittlungen eingeleitet und mit den gewonnenen Ermittlungsergebnissen bei der Staatsanwaltschaft Wiesbaden ein Durchsuchungsbeschluss angeregt, welcher durch das Amtsgericht Wiesbaden noch am selben Tag erlassen wurde.

Bei der Durchsuchung konnten in der Lagerhalle eine professionell betriebene Indoorplantage mit über 250 Pflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstadien sowie eine größere Menge bereits geerntetes Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden. Der 22-jährige mutmaßliche Betreiber der Indoorplantage wurde während der Durchsuchungsmaßnahme nicht in der Lagerhalle angetroffen. Er erschien am nächsten Tag freiwillig bei den Ermittlern der Wiesbadener Kriminalpolizei und wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Der 22-Jährige muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen des Anbaus von Betäubungsmitteln strafrechtlich verantworten.

Polizei Mayen: Tödlicher Verkehrsunfall auf der L 117

Ochtendung – Am heutigen Morgen (17.10.2018) gegen 08 Uhr kam es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall auf der L 117 bei Ochtendung. Bei dem Unfall wurde ein 53-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Vordereifel tödlich verletzt. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen, welcher auf den Feststellungen an der Unfallstelle (Spurenlage, Schadensbild, etc.) und der Aussage von Beteiligten und Zeugen beruht, kann auf folgenden Unfallhergang geschlossen werden:

Der 53-jährige Mann befuhr mit seinem PKW die L 117 (Umgehungsstraße Ochtendung) aus Richtung Plaidt kommend in Richtung Ochtendung bzw. A 48. An der Einmündung zur L 98 bzw. Koblenzer Straße wollte der PKW-Fahrer nach links auf die L 98 Richtung Bassenheim abbiegen. Unterdessen kam ihm ein Lieferwagen, aus Richtung A 48 in Richtung Plaidt fahrend, entgegen. Der PKW-Fahrer missachtete beim Linksabbiegen den Vorrang des entgegenkommenden Lieferwagens, worauf es im Bereich der Einmündung zu einem Zusammenstoß kam. Hierbei wurde der Lieferwagen noch gegen ein drittes beteiligten Fahrzeug, einen LKW, welcher an der Einmündung wartete, geschleudert.

Der Fahrer des PKW erlitt bei dem Unfall so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der 27-jährige Fahrer des Lieferwagens wurde leicht verletzt. Er wurde jedoch vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Zwei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Koblenz wurde ein Gutachter zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens beauftragt. Im Einsatz waren zwei Streifen der PI Mayen, der Rettungs- und Polizeihubschrauber, die FFW Ochtendung und zwei Rettungswagen sowie ein Notarztwagen des DRK. Die Unfallaufnahme dauerte bis 10:30 Uhr. Während der Unfallaufnahme war die L 117 voll gesperrt.

Oberbürgermeister Ebling ruft zur Teilnahme an Flughafen-Demo auf

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„Ein bitterer Geburtstag – Eröffnung der neuen Landebahn jährt sich zum 7. Mal. Fluglärmschutzgesetz zur Verbesserung des Schutzes der Bevölkerung endlich anpassen.“

Am Sonntag, 21. Oktober 2018 jährt sich die Eröffnung der Landebahn Nordwest zum nunmehr siebten Mal. Damals landete Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Premiere in einer Regierungsmaschine in Frankfurt. Seither erstreckt sich ein noch breiterer Lärmteppich über das Rhein-Main-Gebiet, unter dem auch die Landeshauptstadt Mainz sowie weite Teile Rheinhessens massiv zu leiden haben.

Mit der Schaffung der neuen Landebahn, die damals nach Fraport-Prognosen als „unabdingbar“ für die Zukunftsentwicklung des Flughafens dargestellt wurde, trat zunächst jedoch eher die große Stagnation in den Flugbewegungen ein. Daher schuf Fraport in den letzten Jahren massive Anreize für Billig-Airlines, sich in Rhein-Main anzusiedeln, um den theoretischen Prognosen auch reale Starts und Landungen folgen zu lassen. Ebling und Beck: „Man muss kein Flugexperte sein, um in diesem Vorgehen die künstliche Schaffung von Flugverbindungen zu sehen, für die es zuvor keinerlei Nachfrage in Frankfurt gab – mit all ihren Begleiterscheinungen und massiven Belastungen. Ein bitterer Geburtstag für die Region.“

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Aus diesem Grunde findet am Sonntag, 21. Oktober 2018 um 12.05 Uhr eine Protestveranstaltung am Frankfurter Flughafen, Terminal 1, statt. Oberbürgermeister Ebling und Bürgermeister Beck werden beide persönlich vor Ort sein.

„Die Abfolge der Schritte spricht für sich. Zunächst wurde ausgebaut, dann Flüge in Frankfurt generiert, die es zuvor nicht in diesem Ausmaß gab, um die klaffende Lücke der Prognose zur Realität zu füllen. Nun haben wir einen Sommer der Flugausfälle und zahllosen Verspätungen mit vielen Flügen bis tief in die Nachtstunden hinein erlebt. Fraport hat sich die Region durch dieses Verhalten nicht zum Freund gemacht: Nach uns der Sinkflug. Vor Ort werden enorme Gewinne eingefahren, der Schaden wird an die Region weitergereicht: Gesundheitsschäden, Luftbelastungen und Schlafstörungen sind die Folge.“

Ebling und Beck betonen, die Region sei nicht gegen den Flughafen als solches: „Die Anbindung zum Flughafen ist zweifellos von großem Vorteil, aber das Notwendige und Wünschenswerte wird in Frankfurt dem maximal Machbaren geopfert. Bilanzen und Gewinne sind die eine Seite, das Wohlergehen der Menschen in der Region die andere – das starke Ungleichgewicht geht seit Jahren zu Lasten von Millionen von Anwohnern.“ Die Sichtweise der betroffenen Kommunen habe sich daher vor dem Hintergrund von Klimawandel und Feinstaubdebatten verfestigt: „Fraport muss die Schraube zurückdrehen. Es kann kein stetes Höher-Schneller-Weiter mehr geben“, rufen Ebling und Beck zur Teilnahme an der Demonstration in Terminal 1 auf.

Des Weiteren betonen beide, dass es längst überfällig sei, dass heute gültige Fluglärmschutzgesetz den Realitäten im Luftraum des Jahres 2018 in einer eng besiedelten Region anzupassen und dabei die zahlreichen neuen Erkenntnisse zur Wirkungsforschung bei Fluglärmbelastungen zu berücksichtigen. Ebling und Beck erneuern daher die Forderung nach einem absoluten Nachtflugverbot: „Die Nachtruhe von 22.00 bis 6.00 Uhr muss endlich realisiert werden. Wer die Verletzung aktuell gültiger Regelungen zur Nachtrandstunde fahrlässig in Kauf nimmt oder gar einplant, muss spürbare Sanktionen erfahren. Diese Verstöße müssen strikt geahndet werden.“

Herausgeber: Stadtverwaltung Mainz

Unfallflucht mit hohem Sachschaden in Grünstadt

Kaum zu glauben: am späten Vormittag beschädigte ein unbekannter Fahrzeugführer gleich drei geparkte PKW vor der Zimmerei Schlatter und flüchtete unerkannt. Die Geschädigten hatten ihre Auto’s hintereinander ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand geparkt. Wie sich der Unfall genau abspielte ist noch unklar.

Auf jeden Fall kam es zum Anstoß an einen blauen Audi, der über die komplette linke Fzg-Seite beschädigt wurde. Ein dahinter stehender weißer Suzuki wurde im Frontbereich „getroffen“ und nach hinten auf einen Sharan geschoben. Ein Holzzaun wurde auch noch beschädigt. Der angerichtete Sachschaden liegt über 10.000 EUR.

An der Unfallstelle wurden schwarze Metallteile gefunden, die zum Unfallflüchtigen gehören. Ein LKW, der im Bereich „Am Sportplatz“ eine Baustelle belieferte, wurde mit negativem Ergebnis überprüft. Die Polizei bittet dringend um Hinweise auf den Unfallverursacher, dessen Fahrzeug ebenfalls erheblich beschädigt sein muss. Wir suchen ein schwarzes Fahrzeug (metallic?).

Hinweise an die Polizei Grünstadt: 06359-93120.

E-Bike Akku explodiert und löst Wohnungsbrand aus

Am 16.10.2018, gegen 13.53 Uhr, wurde durch die Feuerwehrleitstelle Mainz der Brand eines Wohnhauses in Gimbsheim gemeldet, der in der Küche entstanden sein soll. Durch die Feuerwehr wurde der Brand schnell unter Kontrolle gebracht, so dass ein Übergreifen auf das gesamte Wohnhaus verhindert wurde. Die Wohnung selbst brannte allerdings aus und ist nicht mehr bewohnbar.

Der 84jährige Wohnungsinhaber wurde mit leichten Hautabschürfungen und mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation ins Klinikum Worms verbracht. Nach ersten Ermittlungen hatte dieser den Akku seines E-Bike in der Küche aufgeladen, welcher dabei Feuer fing und in der Folge explodierte und die Küche in Brand setzte.

Durch die Kriminalpolizei konnte der Sachverhalt aufgrund der Spurenlage so bestätigt und ein elektrisch-technischer Defekt als Ursache festgelegt werden. Die Schadenshöhe beträgt ca. 50.000 Euro.

Jogger mit Ast in Carsberg niedergeschlagen

Als ein Jogger einen parallel zur Linienstraße in Carsberg verlaufenden Waldweg entlanglief, bemerkte dieser einen Mann welcher um sich schrie. Während der Läufer den Mann ansprach und sich nach dessen Wohlbefinden erkundigen wollte, wurde er von dem Mann, welcher unter einer psychischen Krankheit leidet, zunächst beleidigt. Der Jogger wollte daraufhin weiterlaufen, wurde dann aber von diesem mit einem Ast niedergeschlagen.

Der Jogger flüchtete im Anschluss den Waldweg in Richtung L 520. Der Aggressor wurde nach der Sachverhaltsaufnahme aufgrund einer nicht auszuschließenden Fremdgefährdung in eine Fachklinik verbracht. Um wen es sich bei dem niedergeschlagenen Jogger handelt, konnte bislang noch nicht ermittelt werden. Der Jogger oder Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Grünstadt in Verbindung zu setzen: 06359 93120

Lippstadt: Fahndung nach Einbrecher mit Bildmaterial

Polizei Lippstadt: Nachdem unbekannte Täter bei einem Einbruch in ein Wohnhaus in Dedinghausen zwei Sparbücher entwendet hatten, versuchte Ende August ein Täter Geld von einem der Sparbücher abzuheben. Dazu ging er in eine Sparkassenfiliale in Warstein. Hier wurde dem Mann jedoch kein Geld ausgezahlt.

Die Überwachungskamera des Bankinstituts machte Aufnahmen des Unbekannten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft gab nun der zuständige Amtsrichter ein Foto des mutmaßlichen Täters zur Fahndung frei. Das zuständige Kriminalkommissariat möchte wissen:

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„Wer kennt den Mann auf dem Foto?“

Hinweise werden unter der Telefonnummer 02941-91000 entgegen genommen.

Mann möchte seine Jacke auffangen und fällt aus dem 3.Stock

Vergangene Nacht gegen 02:45 Uhr wird durch Anwohner mitgeteilt, dass soeben eine Person von einem Balkon in der Wilhelm-Leuschner-Straße in Worms gestürzt ist. Da mit dem Schlimmsten gerechnet wurde, wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und ein Notarzt alarmiert. Der Gestürzte, ein Tourist aus den Niederlanden, hatte jedoch Glück im Unglück. Er stürzte etwa 7 Meter in die Tiefe auf ein unter dem Balkon befindliches Vordach, welches seinen Sturz abbremste.

Der stark alkoholisierte Mann war ansprechbar und wurde nach der Erstversorgung ins Krankenhaus verbracht. Nach ersten Erkenntnissen befand sich der Mann auf einem Balkon im 3.OG, wo er seine Jacke auf die Balkonbrüstung legte. Als diese hinunterfiel, versuchte er noch die Jacke festzuhalten. Er beugte sich dabei aber soweit über das Geländer, dass er das Gleichgewicht verlor und stürzte.

Über die genauen Verletzungen ist momentan noch nichts bekannt. Ein Fremdverschulden kann derzeit ausgeschlossen werden.

Tage des Federweißen an den kommenden 2 Wochenenden

Die Tage des Rheingauer Federweißen am 19-21.10 und 26-28.Oktober 2018 in Rüdesheim bietet den Besuchern die Gelegenheit, den jungen und nur zart vergorenen Wein zu probieren. Der Winzer hat ihn gerade erst aus den Weinbergen geholt, im Keller gekeltert und serviert ihn mit Zwiebelkuchen den Gästen.

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Das unvergleichliche Ambiente des Rheingauer Herbstes mit seinem buntgefärbten Weinbergen und der geschäftigen Weinlese sind der richtige Rahmen für dieses Fest.

„Stürmische Gärung“ heißt der Vorgang, der Most zum Federweißen macht. Weintrinker können es kaum erwarten, bis der hefetrübe, noch nicht durchgegorene, neue Wein in den Fässern blubbert.

Bei der Gärung treffen die Hefepilze auf den Fruchtzucker und spalten ihn in Alkohol und Kohlensäure. Die Kohlensäure macht den gärenden, brodelnden Most spritzig – und explosiv. Innerhalb von Minuten kann in verschlossenen Transportbehältern ein Druck entstehen, der selbst Glasflaschen zum Bersten bringt. Grund dafür, die explosive Mischung nur in nicht fest verschlossenen Flaschen zu verkaufen. Ein paar Tage nur kann man den Federweiße im Kühlschrank aufheben.

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Das Fest findet auf dem Marktplatz in Rüdesheim statt

Weitere Informationen und das Programm zum Fest unter http://www.tage-des-federweissen.de